Qualität und Sicherheit eine Frage der Kultur?! 12. / 13. Juni 2015 Berlin, Hochschule für Technik und Wirtschaft, Treskowal ee

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1 Gesellschaft für Qualitätsmanagement in der Gesundheitsversorgung Ocskay Mark - Fotolia.com 22. GQMG-Jahrestagung Qualität und Sicherheit eine Frage der Kultur?! 12. / 13. Juni 2015 Berlin, Hochschule für Technik und Wirtschaft, Treskowallee Stand:

2 Die 22. GQMG-Jahrestagung stellt DAS entscheidende Thema in den Fokus: Qualität und Sicherheit eine Frage der Kultur?! Nur mit einer entsprechenden Unternehmenskultur kann es gelingen, Qualität und Patientensicherheit auf allen Ebenen und in allen Bereichen der Versorgung unter Alltagsbedingungen sicherzustellen. Zu diesem Thema möchten wir ein dialogorientiertes Tagungsformat anbieten, in dem die Diskussion und das Herausarbeiten erfolgreicher Ansätze dazu im Vordergrund stehen: SIE gestalten diese Tagung mit uns, SIE bringen Ihre Fragen und Ihre Erfahrungen mit ein, SIE profitieren von den entwickelten Lösungen und nehmen Ideen für die Umsetzung mit! Wir haben dazu hochkarätige Referenten eingeladen, und wir haben ausreichend Zeit für den fachlichen und persönlichen Austausch. Hier das vorläufige Programm: Freitag, 12. Juni Kongresseröffnung Aula Dr. phil. Brigitte Sens, GQMG-Vorsitzende Safer healthcare: strategies for the real world Professor Charles Vincent, M Phil PhD, Oxford Qualität und Sicherheit eine Frage der Kultur?! Prof. Dr. med. Jürgen Graf, Klinischer Direktor, Klinikum Stuttgart Kaffeepause Workshop 1 - Sicherheitskultur (s. Seite 3) GQMG-AG Risikomanagement Sicherheitskultur - Grundvoraussetzung für erfolgreiches Risikomanagement in Gesundheitseinrichtungen R 239 Prof. Dr. phil. Tanja Manser, Dr. rer. med. Antje Hammer (beide Institut für Patientensicherheit, Universität Bonn), Dr. med. Kyra Schneider, MBA, Dr. med. Heike A. Kahla-Witzsch, MBA und weitere Mitglieder der GQMG-AG Risikomanagement, Dr. med. Beate Wolter, Universitätsklinikum Münster Workshop 2 - Individuelle und kollektive Verantwortung Qualität: mit Sicherheit! Verantwortung - Verantwortungsdiffusion - Paradigmenwechsel in der Welt der Arbeit und in Organisationen als Zukunftsmodell Prof. Dr. phil. Theo Wehner, Arbeits- & Organisationspsychologie, ETH Zürich 1

3 Workshop 3 - Regelverstösse: Wer ist Opfer, wer ist Täter? (s.seite 3) Umgang mit Regelverstössen im Spannungsfeld Steuerung, Übersteuerung R 223 und Sanktionen Dr. med. Alexander Euteneier, MBA, Herrsching, Prof. Philipp Schneider, Basel GQMG-Mitgliederversammlung mit Vorstandswahlen (separate Einladung mit Tagesordnung für GQMG-Mitglieder) Gesellschaftsabend - Get together Foyer Samstag, 13. Juni Was wird neu mit dem IQTiG? Dr. med. Christof Veit, Leitung, Institut für Qualitätssicherung und Transparenz im Gesundheitswesen, Berlin Workshop 1 - Best practice in Quality & Safety (s.seite 3) Präsentation der Praxisbeispiele aus den eingereichten Abstracts Prof. Dr. med. Ralf Waßmuth, Düsseldorf R 239 Workshop 2 - Fehlervermeidung auf Reiseflughöhe: Wie erhalte ich Erreichtes im Alltag? How to build and maintain a Quality and Safety Culture? (s. Seite 4) Ir. Job Brüggen, Safety Manager, ATC The Netherlands, Amsterdam R 223 R 222 Workshop 3 - BSC GQMG-AG Prozessmanagement Von der Strategie zur kennzahlengestützten Umsetzung - in zehn Schritten zum Erfolg ( BSC-Cookie ) Dr. phil. Brigitte Sens, Dr. rer. nat. Christian Bamberg, Dr. rer nat. Doris Kurscheid-Reich, Dr. rer. soc. Oec. Dipl. Ing. Jan-Frederik Marx Workshop 4 - Qualitätskriterien der Risikoadjustierung und ihre Anwendung beim Public Reporting Prof. Dr. med. Andreas Becker, Rösrath Kaffeepause mit kleinem Imbiss Qualitäts- und Sicherheitskultur?! Gemeinsam klüger werden - individuell umsetzen Jörg Gottschalk, Berlin Zusammenfassung der GQMG-Jahrestagung und Verabschiedung Ende der Veranstaltung 2

4 PROGRAMM Freitag, 12. Juni Workshop 1 - Sicherheitskultur Zarte Pflanzen brauchen fruchtbaren Boden! - Kulturentwicklung als Grundlage der Patientensicherheit Dr. med. Heike A. Kahla-Witzsch, MBA, Dr. med. Kyra Schneider, MBA (GQMG-AG Risikomanagement) Einführung - Modelle der Kulturentwicklung Prof. Dr. phil. Tanja Manser, IfPS Bonn Sicherheitsschulung Human Factors am Universitätsklinikum Münster. Können wir von der Luftfahrt lernen? Dr. med. Beate Wolter, Universitätsklinikum Münster Diskussion: Und wie wissen/erfahren wir, ob es funktioniert? Optionen der Evaluation Prof. Dr. phil. Tanja Manser, Dr. rer. med. Antje Hammer (IfPS Bonn) Freitag, 12. Juni Workshop 3 - Regelverstösse: Wer ist Opfer, wer ist Täter? Was sind Regelverstöße und wo liegt der Unterschied zu Fehlern? Zwingt die immer größer werdende Regeldichte zu Regelverstößen? Warum tun sich die Betroffenen im Gesundheitswesen so schwer, Regelverstöße anzusprechen? Welche Maßnahmen und Anreize sind sinnvoll, um Regelverstöße zu minimieren? Ist die aktuelle Situation Ausdruck einer Führungs- und Verantwortungskrise und zugleich Warnsignal für die Sicherheitskultur in Organisationen des Gesundheitswesens? Samstag, 13. Juni Workshop 1 - Best practice in Quality & Safety 10:15 Real-Time-Feeback für organisierte Stationsprozesse mittels mobiler App Max Korff, Dr. Christian Bamberg, ZeQ Unternehmensberatung AG, Mannheim 10:30 TEP-App: Verbesserung sektorenübergreifender Versorgung von Patienten mit einem primären Hüft- oder Kniegelenkersatz Verena Lührs, Zentrum für Qualität und Management im Gesundheitswesen (ZQ), Hannover 10:45 Transsektoraler Pfad für die Versorgung degenerativer Wirbelsäulenerkrankung Dipl. Psych. Gabriele Schuster, Athene Akademie GmbH, Würzburg D. med. Dipl. Psych. Horst Poimann, Würzburg 3

5 PROGRAMM 11:00 Beides im Blick - Patientensicherheit und Arbeitsschutz Maßnahmen des Qualitätsmanagements in einer onkologischen Facharztpraxis Dr. med. Birgit Kannenberg-Otremba, Onkologische Praxis, Oldenburg 11:15 Umfassende Qualitätsbeurteilung Dr. med. Heidemarie Haeske-Seeberg, Sana Kliniken AG, Ismaning 11:30 Informationsmöglichkeiten für Patienten im Vorfeld einer stationären Behandlung. Ein datenbasierter Vergleich von Internetportalen der Krankenkassen auf Grundlage der strukturierten Qualitätsberichte 137 SGB V. Franziska Hannemann MPH, Universitätsklinikum Carl Gustav Carus, Dresden Samstag, 13. Juni Workshop 2 - How to build and maintain a Quality and Safety Culture? From our everyday lives, we all understand that rules and procedures have a limit as to how they can support us doing a quality job. Rules and procedures were usually established based on knowledge (Ah! This works really well!) and/or initiated by events (To avoid this disaster again, let's write a procedure!). Usually, that is how we all learn and that can indeed make things a little better. However, the human, normally the element which makes things safe in the first place, tends to show up more and more in accident reports. And then uneasy questions get asked. Why did she not follow the procedure? Why was he bending the rules, did he think the company made more profit? How come that only 60% of doctors are washing their hands before they visit a patient? Was the rule not clear? Why is not everybody doing that? Why can they not simply follow the procedures!! Professional cultures are exceptionally strong. A strong culture "eats a good quality management system for lunch". Yes, people are our most important safety asset, but sometimes they are seen as a liability. And professional cultures are very resistant to change, even if it is 'ordered' from the top. But we want to do it, because we believe that is where still significant safety benefit may result, more so than from new technological gadgets, new quality systems, or new procedures. So what is it that we need to understand about safety culture before we start working to improve it? In this 90 minute session*, Job Brüggen will facilitate us to help understand: - what is risk and why are we taking risks after all? - what we are doing to manage those risks. - what a professional safety culture could look like - do you recognise your 'own' culture? - how you could 'measure' your professional culture - what options you have to transform you culture. - how important 'Just Culture' is as a baseline for Safety Culture. *Based on the interaction we can decide to spend more or less time with any of the mentioned subject 4

6 REFERENTEN & MODERATOREN Dr. rer. nat. Christian Bamberg ZeQ Unternehmensberatung AG, Mannheim Prof. Dr. med. Andreas Becker Institut Prof. Becker, Rösrath Ir. Job Brüggen Safety Manager, ATC The Netherlands, Amsterdam Dr. med. Alexander Euteneier MBA Healthcare Management, Euteneier Consulting GmbH, Herrsching am Ammersee Prof. Dr. med. Jürgen Graf Klinischer Direktor, Klinikum Stuttgart Jörg Gottschalk Nordstern Beratung und Coaching, Berlin Dr. med. Heidemarie Haeske-Seeberg Sana Kliniken AG, Ismaning Dr. rer. med. Antje Hammer Institut für Patientensicherheit (IfPS), Universität Bonn Franziska Hannemann MPH, Universitätsklinikum Carl Gustav Carus, Dresden Dr. med. Heike A. Kahla-Witzsch, MBA Beratung im Gesundheitswesen, Bad Soden am Taunus Dr. med. Birgit Kannenberg-Otremba Onkologische Praxis, Oldenburg Max Korff, M.A. ZeQ Unternehmensberatung AG, Mannheim Dr. rer. nat. Doris Kurscheid-Reich Referatsleiterin Qualitätsmanagement des Städtischen Klinikums ggmbh, Solingen Verena Lührs, M.A. Zentrum für Qualität und Management im Gesundheitswesen (ZQ), Einrichtung der Ärztekammer Niedersachsen, Hannover 5

7 REFERENTEN & MODERATOREN Prof. Dr. phil. Tanja Manser Institut für Patientensicherheit (IfPS), Universität Bonn Dr. rer. soc. Oec. Dipl. Ing. Jan-Frederik Marx Geschäftsführer, anaquestra GmbH, Berlin Dr. med. Dipl. Psych. Horst Poimann Medizinisches Versorgungszentrum für Neurochirurgie und Rehabilitative Medizin, Würzburg Dr. med. Kyra Schneider, MBA Leitung Medizincontrolling und Qualitätsmanagement, St. Bernward-Krankenhaus, Hildesheim Prof. Philipp Schneider Präsident der Schweizerischen Gesellschaft für Qualitätsmanagement im Gesundheitswesen (sqmh), Basel Dipl. Psych. Gabriele Schuster Athene Akademie GmbH, Würzburg Dr. phil. Brigitte Sens Leitung Zentrum für Qualität und Management im Gesundheitswesen, Hannover, Vorsitzende der Gesellschaft für Qualitätsmanagement in der Gesundheitsversorgung e.v. (GQMG) Dr. med. Christof Veit Leitung Institut für Qualitätssicherung und Transparenz im Gesundheitswesen (IQTIG), Berlin Prof. Charles Vincent, M phil PhD Oxford Prof. Dr. med. Ralf Waßmuth Leiter Stabsstelle Qualitätsmanagement und Patientensicherheit, Universitätsklinikum Düsseldorf Prof. Dr. phil. Theo Wehner Arbeits- & Organisationspsychologie, ETH Zürich Dr. med. Beate Wolter Medizinisches Management, Qualitäts- und klinisches Risikomanagement, Universitätsklinikum Münster 6

8 Geschäftsstelle Industriestraße 154 D Köln Gesellschaft für Qualitätsmanagement in der Gesundheitsversorgung Telefon Telefax Internet Anfahrt: Der Tagungsort liegt in Karlshorst, im Osten von Berlin, und ist in ca. 45 Min. aus dem Zentrum zu erreichen. Mit S5 Strausberg Nord oder S7 Ahrensfelde oder S75 Wartenberg bis Haltestelle Lichtenberg, dann mit U5 Hönow zwei Stationen bis Tierpark, 5 Min. Fußweg oder eine Station mit Tram M17 bis Haltestelle HTW/Treskowallee.

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