CAS ehealth Gesundheit digital

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1 CAS ehealth Gesundheit digital Certificate of Advanced Studies in ehealth 2011 Kurskonzept und -methodik Der Zertifikatskurs ehealth Gesundheit digital vermittelt Personen in Gesundheitsberufen, Health Care Professionals, Projektmanagern, Beratern und Entscheidungsträgern in Health Care Infrastruktur- und Dienstleistungssektoren einen Überblick über die technischen, organisationalen und kommerziellen Möglichkeiten im künftigen Gesundheitssystem. Im Rahmen dieses sechs Monate dauernden Kurses werden umfassende Kompetenzen im Bereich Gesundheitssystem der Zukunft, ehealth Infrastruktur, ehealth Dienstleistungen, ehealth Management, ehealth 2.0 sowie Rechtsfragen, Datenschutz und Ethik in ehealth aufgebaut. Ausgehend von einer Perspektive, in welcher der Menschen im Mittelpunkt steht, orientiert sich unsere berufsbegleitende Weiterbildung an einem breiten, das ganze Leben begleitenden Konzept von Health Care. Hier werden nicht nur kranke Menschen als epatients, sondern ebenso gesunde Menschen als Kunden von Präventionsund gesundheitsfördernden Dienstleistungen betrachtet, die befähigt sind, ihre eigenen Gesundheitskompetenzen für jede Lebensphase zu entwickeln. Gesundheitsmanager agieren und wirken selbstverantwortlich innerhalb und ausserhalb des herkömmlichen Rahmens des regulierten Gesundheitssystems als "empowered patients", als Partner an der Gestaltung des Gesundheitssystems der Zukunft mit. Der CAS ehealth basiert auf einem umfassenden, bottom up Verständnis von ehealth, in dem die Konsumenten und Adressaten von Health Care als Hauptakteure des Gesundheitssystems betrachtet werden, die einen entscheidenden Einfluss auf künftige Entwicklungen, Märkte und Prozesse haben. Zielgruppe Der CAS ehealth richtet sich an - Fachpersonen und Entscheidungsträger in den vielfältigen Bereichen von Health Care Infrastruktur und Dienstleistungen - Personen in Bildung, Verwaltung und Wirtschaft, welche Fach- und Führungsfunktionen im Bereich Gesundheitssystem und -management innehaben. - Beraterinnen und Berater, Managerinnen und Manager sowie Projektleiterinnen und Projektleiter von (e)health-projekten, - Health Care Professionals, Ärztinnen und Ärzte, Apothekerinnen und Apotheker, Leitungspersonen in Pflege- und anderen Berufen des Gesundheitswesens - Personen aus öffentlichen Verwaltungen, Spital- und Heimverwaltung, - Personen mit Tätigkeitsfeldern bei Krankenkassen, Versicherungen, dem Pharmabereich und der Medizinaltechnik. Upgrade Der CAS ehealth kann durch den Besuch weiterer CAS zu der Erarbeitung einer Master Thesis zum MA oder MBA ehealth ausgebaut werden. Das MA- bzw. MBA-Diplom kann nach erfolgreicher Absolvierung der einzelnen Zertifikatskurse (CAS ehealth, CAS Wissensmanagement und gegebenenfalls einem Management-Wahlmodul) und der Einreichung einer Masterarbeit in einer Studiendauer von mindestens 3 Semestern und maximal innerhalb von 5 Jahren erworben werden.

2 Lehrplan Tage zu 8 Lektionen + Knowledge Team, Online Lektionen, Selbststudium und Projektarbeit Änderungen vorbehalten / Stand Februar 2011 Kick Off Themenblock 1: ehealth vernetze Gesundheit CAS und MBA ehealth: Einführung, Organisation und Arbeitsweise, Einführung in die Benutzung der Lernplattform und den MA-Blog ehealth Knowledge Teams Gesellschaft im Wandel Informations- und Wissensgesellschaft als Hintergrund von ehealth Health Horizons - Zukunftsperspektiven des Gesundheitsmarkts - Ausblick auf die Märkte für Gesundheit und Krankheit Human Health Life Cycle - Neue Denkmodelle und Frameworks für die Gestaltung des Gesundheitssystems der Zukunft Visionen, Tendenzen & Interdependenzen Prof. Dr. Andrea Belliger, IKF Luzern Prof. Dr. David Krieger, IKF Luzern Stephan Sigrist, Collegium Helveticum Silvio Frey, exec. MBA HSG, InterComponentWare Zürich Themenblock 2: epatient Kommunikation, Partizipation und Transparenz (Teil I) epatients, Health 2.0 und partizipative Gesundheit - Portale, Communities und Social Networks Dr. cand. Alexander Schachinger, healthcare42.com, Berlin Themenblock 3: Regulatorische Rahmenbedingungen ehealth Strategie Schweiz Politische Innovation als Treiber von ehealth ehealth Barometer aktueller Stand und die Entwicklung von ehealth in der Schweiz ehealth Benchmark ehealth Strategien im internationalen Vergleich Datum Zeit Hauptpunkte, Probleme, Hindernisse, Freiräume & Kontroversen der ehealth Strategie Schweiz. Input & Expertendiskussion Übergreifende Betrachtung der vielseitig denkbaren Dimensionen von ehealth Adrian Schmid, ehealth Suisse, Koordinationsorgan Bund- Kantone, Bern Dr. med. Karl Jähn, Universität Bayreuth

3 und Charité Berlin Themenblock 4: ehealth Infrastruktur ehealth Infrastruktur: Grundlagen zu Architektur und Standards Übersicht über ehealth Applikationen, Lösungen und Anbieter: eauthentifizierung, epatientendossier EPR, erezept, eabrechnung, eüberweisung, edecision Support edss etc. Sa Hansjörg Looser, lic. oec. inform. HSG, Gesundheitsdepartement Kanton St.Gallen Technologischer Ausblick und Trends: mhealth, Ambient Assisted Living & Co Prof. Dr. med. Christian Lovis Head of the Clinical Informatics Unit, University Hospitals of Geneva Themenblock 5: ehealth Geschäftsmodelle und Businessstrategien Innovative ehealth Geschäftsmodelle und Businessstrategien für primäre und sekundäre Dienstleister ( Pharmadienstleister, Ärzte, Krankenkassen, Spitäler, IKT-Firmen) Sa Prof. Dr. Martin Gersch, FU Berlin Themenblock 6: epatient Kommunikation, Partizipation und Transparenz (Teil II) e-patient Dave the Voice of Patient Engagement Sa "e-patient" Dave debronkart, USA Themenblock 7: Health 2.0 Showcase Health 2.0 Showcase 1: imedo - Gesundheitsportal und Gesundheitscommunity Health 2.0 Showcase 2: Online Apotheken und erezept Health 2.0 Showcase 3: eberatung / Online Therapy Die Entwicklung, Erforschung und Verbreitung von Online Therapie- und Beratungsangeboten hat in den letzten Jahren rapide zugenommen. Anhand von Beispielanwendungen wird der aktuelle internationale Forschungs- und Versorgungsstand internetbasierter Angebote im psychosozialen Bereich dargestellt Christian Lautner, Mitgründer imedo, Berlin Jens Apermann, work dsa.ag, Hamburg/Zürich Dr. Thomas Berger, Universität Bern

4 Was sind Faktoren, die die Wirksamkeit und Akzeptanz internetbasierter Therapieansätze beeinflussen? Welche Rolle spielen Inhalte webbasierter Programme, der Kontakt zu Therapeuten und Ärzten oder die Möglichkeit, dass sich Patienten gegenseitig austauschen? Wie können internetbasierte Angebote in das bestehende Versorgungssystem integriert werden? Themenblock 8: Strategische Entwicklung von ehealth-projekten ehealth Strategieentwicklung in Organisationen: Analyse, Bedarfsplanung, Strategieentwicklung und Begleitung der Umsetzung von ehealth-projekten ehealth Modellprojekt e-toile: Modellversuch einer verteilten elektronischen Krankengeschichte (Spital, Hausärzte, Apotheker u.a.) im Kanton Genf (Vortrag in Englisch) Silvio Frey, exec. MBA HSG, InterComponentWare (Schweiz) und Stefan Wild, MSD Prof. Dr. Antoine Geissbühler Professor and Chairman, Department of Radiology and Medical Informatics, Geneva University Hospitals Themenblock 9: Health 2.0 Marketing und Consulting Health 2.0 Marketing Digital Healthcare Marketing ehealth Consulting durch Geschäftsmodelldesign ehealth-projekte erfolgreich angehen Dr. Heiko Pöger spirit link medical, Erlangen Dr. oec. Patrick Stähler fluidminds Themenblock 10: Knowledge Networks - Gesundheitsnetzwerke (1 Tag) Knowledge Networks - Management von Wissensnetzwerken: Philosophie, Modelle, Anwendungen, Tools und Best Practice Gesundheitsnetzwerk healthetia - Philosophie, Geschäftsmodell, Lessons Learned Prof. Dr. David J. Krieger, IKF Thomas Schulz- Bachmann, IBM, Gründer healthetia Projektarbeitscafé alle Themenblock 11: Gesundheitsdaten im Netz - Datenschutz, Privacy & Ethik

5 Online: Sozialsphäre, kontextuelle Integrität und ein neues Verständnis von Privatheit Health Data Rights - Datenschutz und Datensicherheit, gläserner Patient und gläserner Arzt? Prof. Dr. Andrea Belliger, IKF Ursula Uttinger, lic. iur., MBA HSG datenschutz-forum.ch ehealth im Brennpunkt ethischer Fragen Prof. Dr. Hans-Martin Sass, Georgetown University, Washington DC; Ruhr-Universität Bochum

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