RSG-Umsetzungsfahrplan. im Sommer. Die besten Seiten der KAGes. Die Steuerberatung für Ärzte!

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1 Erscheinungsort Graz. Verlagspostamt 8010 Graz/P.B.B. 02Z033793M Postentgelt bar bezahlt Die besten Seiten der KAGes Nr. 70 RSG-Umsetzungsfahrplan steht im Sommer Die Steuerberatung für Ärzte! Wirtschaftstreuhänder Hubner & Allitsch SteuerberatungsgmbH & Co KG Leonhardstraße 104, A Graz Telefon +43 / 316 / , Fax: +43 / 316 /

2 Einfach.Kostbar Die Perlen der Veranlagung. Jedes Stück ausgesucht, alle zusammen von unschätzbarem Wert. Wie jene Selektion erstklassiger Veranlagungsprodukte, die Sie nur bei der HYPO Steiermark finden. Kommen wir ins Gespräch. Qualität, die zählt.

3 Inhalt Impressum AKTUELLES 4 RSG. Regionaler Strukturplan Gesundheit Medieninhaber und Verleger Stmk. Krankenanstaltengesellschaft m.b.h. A-8010 Graz, Stiftingtalstraße KAGes-VORSTAND. Weg der Weiterentwicklung MENSCHEN HELFEN MENSCHEN 6 HOSPIZ STEIERMARK. Jubiläum 8 EINSATZ IM KONGO. Zahlreiche Eindrücke PERSONALENTWICKLUNG 9 BURNOUT-RISIKO. Starke KAGes-Mitarbeiter 10 SPITAL/VITAL AKTIONSTAG. LKH-Univ. Klinikum Graz 12 KÜCHENMITARBEITER. Seminarreihe 13 STEUERTIPPS. Hubner & Allitsch GESUNDHEIT & FORSCHUNG 17 IHRER GESUNDHEIT ZULIEBE. Abnehmen 19 K-TAPING. LKH Deutschlandsberg 20 HÄNDEHYGIENE. LKH Hartberg QUALITÄTSMANAGEMENT 22 PATIENTENBEFRAGUNGEN. 10 Jahre 25 QUALITÄTSSICHERUNG. LKH Bruck a.d. Mur INFRASTRUKTUR & TECHNIK 28 GEBÄRTRAKT NORD. LKH-Univ. Klinikum Graz 29 CHIRURGIE ALTBAU. LKH-Univ. Klinikum Graz 30 ABFALLBEAUFTRAGTE. Jubiläum 31 E-BIKE TESTAKTION. LKH-Univ. Klinikum Graz ORGANISATION & KOMMUNIKATION 32 openmedocs. Systemaktualisierung 34 PFLEGE & MEDIZIN. Veranstaltungsreihe 36 SPRACHEdirekt. Telefonischer Dolmetschdienst 37 KINDERBUCHBIBLIOTHEK. Jubiläum 38 BOGEN & PARTNER. Ärztehaftpflichtversicherung Neu PANORAMA 40 BARBARA KOITZ. Interview 42 EISHOCKEY. Benefizspiel 43 KunstKulturTipp. Avalon Titelseite-Foto: RSG Umsetzungsfahrplan steht im Sommer (Foto: Pachernegg) HILFSEINSATZ IM KONGO. HÄNDEHYGIENE-AKTIONSTAG. PATIENTENBEFRAGUNGEN. E-BIKE TEST. 25 JAHRE KINDERBUCHBIBLIOTHEK. Foto: E. Groß/Privatfoto Foto: W. Stieber / LKH-Univ. Klinikum Graz Foto: KAGes Foto: LKH Hartberg Foto: C. Vieth Herausgeber Krankenanstaltenpersonalamt, A-8010 Graz, Stiftingtalstraße 4 6, DVR Geschäftsführung und redaktionelle Leitung Reinhard Marczik Redaktionsteam Hedi Grager, Anna-Maria Jöbstl, Mag. Katharina Kainz, Wolfgang Meditz, Mag. Helmut Meinhart, Peter Neumeister, Mag. Simone Pichler, Petra Ritz, Ing. Klaus-Dieter Schaupp, DI Friedrich Zopf Redaktionssekretariat, Marketing und Werbung Internet Produktion KLIPP Zeitschriften GmbH Nfg & Co KG, Graz, Druck Leykam Druck GmbH & Co KG A-8020 Graz, Eggenberger Straße 7 Auflage Exemplare, gedruckt auf umweltfreundlichem Papier. Erscheinungsweise 4-mal jährlich Offenlegung nach 25 Mediengesetz G sund dient der umfassenden Information der Mitarbeiter der KAGes über das gesamte Unternehmen. Durch die Zusendung von G sund an alle Mitarbeiter wird dem Recht auf Information gemäß 7a EKUG bzw. 15f MSchG entsprochen. Trotz sorgfältiger Bearbeitung in Wort und Bild kann für die Richtigkeit keine Gewähr übernommen werden. Mit Verfassernamen gekenn zeichnete Beiträge geben nicht unbedingt die Meinung des Herausgebers und der Redaktion wieder. Alle Rechte vorbehalten. Nachdruck, auch auszugsweise, nur mit genauer Quellenangabe und Übermittlung eines Belegexemplares erlaubt. G sund behält sich das Recht vor, die veröffentlichten Beiträge (inkl. Tabellen und Abbildungen) auf CD-ROM und ins Internet zu übertragen und zu verbreiten. Die G sund-redaktion ist grundsätzlich um einen geschlechtergerechten Sprachgebrauch bemüht. Im Interesse einer guten Lesbarkeit verzichten wir aber weitestgehend auf Schreibweisen wie z. B. MitarbeiterInnen oder Patienten/Innen und auf gehäufte Doppelnennungen. Wir bitten daher um Verständnis, wenn dies zu geschlechtsabstrahierenden und neutralen Formulierungen, manchmal auch zu verallgemeinernden weiblichen oder männ lichen Personenbezeichnungen führt. In G sund wird alte, neue und eigene Rechtschreibung verwendet. Sollten Sie einen Rechtschreibfehler finden, dürfen Sie ihn behalten.

4 4 aktuelles Große Herausforderungen für die KAGes Sparbudget des Landes und Regionaler Strukturplan Gesundheit für die Steiermark Hoffnung auf Nachnutzung im Gesundheitsbereich und damit auch Jobaussichten für Fachkräfte. Immerhin rund 100 Mio. Euro hat die KAGes gegenüber den genehmigten Budgets allein in den Jahren 2009 und 2010 eingespart. Nichtsdestotrotz treffen die Auswirkungen des Sparkurses auf Landesebene auch die Spitäler erneut. Da aber österreichweit alle Experten überzeugt sind, dass dauerhafte Kostendämpfungen nur möglich sind, wenn Strukturen verändert werden, gibt es jetzt auch eine Revision des Regionalen Strukturplans Gesundheit (RSG) für die Steiermark. Die dort vorgesehenen gravierenden Veränderungen sind mittlerweile von der Landesregierung, der Gesundheitsplattform Steiermark und im Zuge des Budgetbeschlusses auch vom steiermärkischen Landtag beschlossen. Auf Basis dieser Beschlüsse wird zur Zeit von zentralen Stellen Hand in Hand mit den betroffenen Anstaltsleitungen der KAGes gerade die Umsetzungsplanung erarbeitet und in der zweiten Junihälfte dem Aufsichtsrat und der Gesundheitsplattform übermittelt. Im Grundsatz erstreckt sich der Planungshorizont des RSG bis zum Jahr Für die Umsetzungsplanung wurde dieser Zeitraum nun in drei Phasen zu jeweils drei Jahren eingeteilt. Naturgemäß können jene Veränderungen, welche größere Investitionen auch an anderen Standorten mit sich bringen (z.b. die Übersiedelung der Angebote von Hörgas Enzenbach an das LKH Graz West bzw. ins LSF Graz) nicht so rasch umgesetzt werden, wie solche, wo die Voraussetzungen eher bereits gegeben sind. Selbstverständlich geht es hier aber nicht in erster Linie um bauliche Voraussetzungen. Um dem Auftrag des Eigentümers zu entsprechen, arbeiten zentrale Stellen und die betroffenen Anstaltsleitungen derzeit ebenso an Personalkonzepten und natürlich Berechnungen beim Sachmittelbedarf, der Abschätzung von Patientenströmen und vielem mehr, fasst Vorstandsvorsitzender Dipl.-Ing. Dr. Werner Leodolter zusammen. Fix ist jedenfalls, dass jedem betroffenen KAGes-Mitarbeiter ein Jobangebot im Unternehmen gemacht werden wird. Uns ist aber durchaus klar, dass die Situation manche Kolleginnen und Kollegen etwa im LKH Mariazell ebenso wie in Hörgas-Enzenbach oder auf der Stolzalpe trotzdem verunsichert. Daher arbeiten wir Hand in Hand mit dem Land auch intensiv an Nachnutzungskonzepten, auch mit dem Ziel, dort vielleicht Möglichkeiten für die Kolleginnen und Kollegen zu schaffen. Klar ist jedenfalls, dass es nach der endgültigen Festlegung für alle KAGes-Mitarbeiter konkrete Informationen geben wird, in welcher Form und vor allem wann Veränderungen auf sie zukommen. n Aktuelle Termine 10. QM-Führungskräfteklausur 28. September 2011 Seifenfabrik, Graz Pflege & Medizin Zuckersüss was nun? Leben mit Diabetes mellitus 28. September 2011 Hörsaal D, Hörsaalzentrum, LKH-Univ. Klinikum Graz Fotos: Pachernegg

5 Aktuelles 5 Liebe Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter! Wir alle, sowohl all jene von Ihnen, die direkt mit den Patienten arbeiten, als auch all jene, die unterstützende Arbeiten und Führungsarbeit leisten, sind uns bewusst, dass wir für eines der wichtigsten Unternehmen unseres Landes arbeiten. Und auch die Steirerinnen und Steirer schätzen ihre KAGes und die jeweiligen LKHs. Doch wir leben in einer Zeit, in der offensichtlich die jahrzehntelange Schuldenpolitik der öffentlichen Haushalte an ihre Grenzen gelangt. Und ein wesentlicher Kostenfaktor in all diesen hochentwickelten Ländern ist das Gesundheitswesen. Und da fordert wohl jeder Steuerzahler von den Verantwortungsträgern, dass sie nicht von vorne herein irgendeinen Bereich ausnehmen, wenn es darum geht, wo man in Zukunft weniger Geld ausgeben kann bzw. die Ausgabensteigerungen eindämmen kann. Außerdem sind z.b. die Spitalshäufigkeit und die Kosten des Gesundheitssystems in Österreich wesentlich höher als in anderen Ländern, obwohl Österreich bei Ergebnissen z.b. in Form der Lebenserwartung der Bevölkerung nicht an der Spitze liegt. Genau das hat die steirische Landesregierung nach eigener Aussage veranlasst, der KAGes einerseits einen Sparkurs und andererseits strukturelle Veränderungen zu verordnen. Veränderungen werden jedoch umso objektiver Der KAGes-Vorstand von links: Vorstands vorsitzender Dipl.-Ing. Dr. Werner Leodolter, Medizinvorständin a. o. Univ.-Prof. Dr. Petra Kohlberger, MSc und Finanzvorstand Dipl.-KHBW Ernst Fartek, MBA. gesehen, je weniger man davon betroffen ist. Und natürlich gibt es da verdiente, langjährige Mitarbeiter, die können keinerlei Sinn darin erkennen, dass ausgerechnet ihre Station, ihre Abteilung, also ihr Lebenswerk nach oft jahrzehntelanger Aufbauarbeit Teil dieser Veränderung sein soll. Dann kommt noch dazu, dass unsere Stellung als öffentlich-rechtliches Unternehmen nicht nur den Vorteil der hohen Arbeitsplatzsicherheit bietet, sondern gerade in solchen Phasen auch z.b. den Nachteil der überaus intensiven öffentlichen Kommunikation: Entscheidungen müssen in einer Demokratie natürlich auch auf der Eigentümerebene öffentlich diskutiert und erarbeitet werden, womit die Informationen heutzutage automatisch auch in die Medien gelangen. Manchmal lesen Sie dann Informationen über uns betreffende Entscheidungen zuerst in der Zeitung, bevor wir Sie informieren können. Im Endeffekt sind es natürlich die Entscheidungen selbst, um die es geht: Der revidierte RSG wird z.b. die Angebotsstruktur in der Geburtshilfe in der Steiermark ebenso verändern wie jene in den Fächern Unfallchirurgie und Chirurgie. Er geht neue Wege in der Remobilisation und Nachsorge ebenso wie in der Erstaufnahme von Patienten und verändert die Angebotsstruktur der KAGes und der gesamten steirischen Spitalslandschaft natürlich auch in regionaler Hinsicht oder in Hinsicht auf tagesklinische Angebote. Natürlich wissen wir, dass die Bekanntgabe der geplanten Veränderungen für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in Hörgas/ Enzenbach und was den stationären Bereich betrifft - in Mariazell besonders erschreckend war. Aus derzeitiger Sicht kann man dazu sagen, dass die geplanten Änderungen wohl Zeit zur Umsetzung brauchen werden und bis dahin hoffentlich Nachnutzungen der Einrichtungen auch zusätzliche Alternativen zu den KAGes- internen Angeboten für manche von Ihnen darstellen. Das sind die Fakten. Unsere Aufgabe besteht nun darin, diesen Auftrag des Eigentümers so umzusetzen, dass die medizinische Versorgung der steirischen Bevölkerung in hoher Qualität und mit hoher Effizienz gewährleistet ist. Wir bemühen uns, zu gewährleisten, dass jenen unserer Mitarbeiter, deren bisheriger Arbeitsplatz irgendwann in den nächsten Jahren wegfällt, ein zumutbares neues Angebot in der KAGes gemacht werden kann. Damit helfen wir alle zusammen, dass das Geld der öffentlichen Haushalte und Sozialversicherungen auch künftig noch ausreicht, um ein hochwertiges Spitalswesen wie unseres in der Steiermark finanzieren zu können. Foto: Furgler Dipl.-Ing. Dr. Werner Leodolter a. o. Univ.-Prof. Dr. Petra Kohlberger, MSc Dipl.-KHBW Ernst Fartek, MBA (Vorstandsvorsitzender) (Medizinvorständin) (Finanzvorstand)

6 6 Wenn Lebensanfang und Lebensende zusammenfallen Fünfjähriges Jubiläum der Plattform Nach einer Fehlgeburt oder einem tot geborenen Kind befinden sich Eltern plötzlich in einer Ausnahmesituation. Angst, Wut, Schuldgefühle mischen sich mit Trauer und Schmerz. In dieser schwierigen Situation will die Plattform Wenn Lebensanfang und Lebensende zusammenfallen begleitend zur Seite stehen. Die Initiative des steirischen Hospizvereins sorgt auch für eine würdige Beisetzung dieser Kinder. Mit einer Gedenkfeier wurde am 31. März 2011 das fünfjährige Bestehen gewürdigt. Franz Feller sprach mit der Leiterin der Plattform, Gerhild Hirzberger. Wie viele Eltern waren in den vergangenen fünf Jahren vom Leid eines tot geborenen oder in der Schwangerschaft verstorbenen Kindes betroffen? Hirzberger: Allein im vorigen Jahr waren es in der Steiermark 129, in den vergangenen fünf Jahren 389. Für die während der Schwangerschaft verstorbenen Kinder verwende ich allerdings lieber die Bezeichnung still-geborene Kinder. Was war rückblickend die Hauptaufgabe dieser Plattform, die vor fünf Jahren von Karin Oblak und Anna Ebenbauer mit Unterstützung des Hospizvereins initiert wurde? Hirzberger: Die Möglichkeit einer würdigen Sammelbestattung auf den beiden Gedenkstätten in Graz und Judenburg. Vorher gab es keine gesetzliche Regelung. Tot geborene oder während der Schwangerschaft verstorbene Kinder wurden häufig in irgendeinen Sarg gelegt. Erst durch eine Gesetzesänderung wurde es möglich, Kinder in Sammelbestattungen zu beerdigen. Sie werden in der Pathologie in Graz und Leoben gemeinsam in einen Sarg gebettet und kremiert. Die Urnen werden dann viermal pro Jahr bei einer ökumenischen Feier beigesetzt, die Kosten trägt das Land. Ein Platz zum Trauern ist für viele Eltern wahrscheinlich sehr wichtig. Hirzberger: Genau! Ein Platz, wo ich jederzeit hingehen kann, zu wissen, mein Kind ist hier das ist eine neue Qualität. Früher wurden die Kinder den Müttern oft nicht mehr gezeigt und nicht selten mit den Operationsabfällen entsorgt. Stellen sich Eltern in einer solchen Situation nicht die Frage: Warum gerade ich? Hirzberger: Natürlich, immer wieder höre ich die Frage: Wir hätten so gerne ein Kind gehabt, warum funktioniert das bei mir nicht, was habe ich falsch gemacht? Die Betroffenheit geht tief. Man freut sich auf das neue Leben und plötzlich ist diese Zukunftsperspektive weg. Welche Hilfen bieten Sie an? Hirzberger: Gespräche, natürlich auch Hospizbegleitung, Oft Wenn der Stern erlischt Hospizbegleitung im LKH Deutschlandsberg Foto: Hospizverein Steiermark Seit nunmehr einem Jahr gibt es im LKH Deutschlandsberg Begleitungen für betroffene Eltern von Tot- und Fehlgeburten. Der geborgte Stern soll Angehörige bei der Trauerarbeit unterstützen und dabei helfen, den schweren Verlust zu verarbeiten. Barbara Weber, Initiatorin dieser Hospizbegleitungen, im Interview. DASEIN: Wer ist im Team von Der geborgte Stern? Weber: Momentan sind wir im LKH Deutschlandsberg zu dritt für den geborgten Stern tätig. Das Team Der geborgte Stern hilft den schweren Verlust zu verarbeiten. Die beiden anderen Frauen waren selbst betroffen. Sie kommen bei den Eltern sehr gut an, weil sie auch diesen Weg gegangen sind und aus Erfahrung sprechen. DASEIN: Sind Tot- und Fehlgeburten immer noch ein Tabuthema? Weber: Ja, es ist ein Tabu thema. Wir hatten vor vier Jahren eine Fortbildung für das ganze Team und wir wussten voneinander nicht, wie viele Frauen tatsächlich ein Baby verloren hatten. Einige sind regelrecht in Tränen ausgebrochen, obwohl es schon vierzig Jahre zurücklag. Damals hat man nicht darüber gesprochen. DASEIN: Was passiert bei den Begleitungen? Barbara Weber. Weber: Die Begleitungen finden in der Regel erst nach der Geburt statt. Meistens gehen Angehörige oder Bekannte auf das Hospizteam zu und stellen telefonisch Kontakt her. Wer auch immer Betreuung braucht, wird begleitet, wobei auch die Väter mit einbezogen werden sollen. Grundsätzlich steht natürlich das Gespräch im Vordergrund, die Dauer der Begleitungen kann stark variieren. DASEIN: Inwiefern ist eine betroffene Mutter entmutigt, noch einmal zu versuchen, ein Kind zu bekommen? Foto: Weber

7 7 reicht es, dass man zuhört und Betroffenen das Gefühl gibt hier nimmt mich jemand ernst, wo mich mein Partner nicht so versteht. Wir verweisen auch auf die vielen Beratungsstellen im psychosozialen Bereich. Im Rückblick auf fünf Jahre: Zufrieden? Hirzberger: Es ist in den letzten Jahren sehr viel Positives passiert. Die Krankenhäuser in der gesamten Steiermark sind sehr Weber: Die Angst und die Gefahr sind sicher immer da. Viele Frauen werden im ersten Moment, in dem die Trauer sehr groß ist, sagen, dass sie es nicht noch einmal versuchen werden. Aber diese Trauer tritt dann oft dem Wunsch und der Hoffnung gegenüber, doch ein gesundes Kind zu haben, in den Hintergrund. kooperativ. Das Engagement vieler Ehrenamtlicher ist großartig. Trotz der Schwere des Themas ist es für mich das Schönste, wenn Frauen nach der Gedenkfeier sagen: Das hat mir gut getan. Auch wenn viele weinen, ist es eine Trauer, die von der Hoffnung getragen wird, das sich vieles lösen kann nach der Devise: Es muss weiter gehen. n (Quelle: Plattform Wenn Lebensanfang und Lebensende zusammenfallen ) DASEIN: Inwiefern ist die Begleitung der trauernden Angehörigen trotz der schweren Situation für Sie bereichernd? Weber: Es passieren schon ganz am Anfang Umarmungen und der Bann ist gebrochen. Und das, obwohl man sich eigentlich fremd ist und gar nicht kennt. Es ist der Kontakt zu den Menschen, zu wissen, ich kann etwas tun, diese schwere Situation ein bisschen leichter zu machen. Den Weg müssen sie selbst gehen. Weitere Informationen finden Sie in der Infobroschüre Der geborgte Stern, die am Hospizstand und auf der Kinderstation des LKH Deutschlandsberg aufliegt. n Johanna Zweiger (Quelle: dasein, Zeitung des Hospizvereins Steiermark, März 2011) Unter einer Totgeburt versteht man eine nicht lebensfähige Leibesfrucht mit einem Gewicht über 500 Gramm. Von einer Fehlgeburt spricht man bei einem Gewicht unter 500 Gramm. Die Gründe für den vorzeitigen Tod sind stets sehr verschieden. Im Jahr 2009 gab es laut Statistik Austria 47 Totgeburten in der Steiermark, was einer Totgeborenenrate von 4,6 je 1000 Lebendgeburten entspricht. Die Steiermark wies damit den höchsten Wert aller Bundesländer auf. Weitere Informationen: / Projekte / Lebensanfang - Lebensende Helfen Sie mit danke Franziskaner gegen Armut 10 Cent am Tag für die Not vor der Tür Spendenkonto: Bankleitzahl: PSK Die Franziskaner für Mittel- und Osteuropa bemühen sich besonders um die Situation der ärmsten Menschen in den postkommunistischen Ländern. Mehr dazu: Sehen ohne Grenzen Spendenkonto: Bankleitzahl: Hypo Viele Millionen Menschen in Entwicklungsländern sind am Grauen Star erkrankt und erblindet. Mit einer Routineoperation helfen Ihnen österreichische Ärzte. Mehr dazu: Licht für die Welt Spendenkonto: Bankleitzahl: PSK 50 Millionen Blinde gibt es auf der Welt. Vielen kann mit einem geringen finanziellen Aufwand geholfen werden. Mehr dazu: Verein für das Herzkranke Kind Spendenkonto: Bankleitzahl: Steiermärkische Bank und Sparkassen AG Die Interessensvertretung für herzkranke Kinder und deren Familien umfasst 250 Eltern und Mitarbeiter der Kliniken im Einzugsgebiet Steiermark, Kärnten und dem südlichen Burgenland. Mehr dazu: Lepra trifft die Ärmsten Spendenkonto: Bankleitzahl: Hypo Lepra muss frühzeitig erkannt und behandelt werden, damit es nicht zu Behinderungen und Verstümmelungen kommt. Lepra ist aber heute heilbar. Darum bemüht sich das Österreichische Aussätzigen-Hilfswerk. ausgesetzt. Lepra in Westafrika. Spendenkonto: Bankleitzahl: PSK Lepra ist heilbar. Der Gesundheitsdienst der Kamillianer Österreichs hilft den leprakranken Menschen. ist das Leitmotiv der KAGes und Ausdruck unseres engagierten Leitbildes. Viele von Ihnen helfen mit großem Engagement auch über den Berufsalltag hinaus Menschen in besonderen Notsituationen durch Ihren Einsatz in einer der vielen freiwilligen Hilfsorganisationen oder bei humanitären Hilfseinsätzen im Ausland. Dieses beachtliche Engagement kann nicht genug gewürdigt werden. Unsere Berichte in G sund über Ihre Leistungen abseits des Krankenhausalltages sollen dazu beitragen. Schreiben Sie uns bitte von Ihrem Einsatz: Redaktion G sund Stiftingtalstraße 4 6, 8010 Graz Ihre G sund Redaktion

8 8 Europäer haben Uhren, Afrikaner haben Zeit Erfolgreicher Arbeitseinsatz im Kongo Eine Freundin hat mich darauf aufmerksam gemacht, dass in Lubumbashi, im Süden der demokratischen Republik Kongo, ein neues Krankenhaus gebaut wurde und Leute zum Einschulen für die Zentralsterilisation und den OP gesucht werden. Da diese zwei Gebiete genau mein Arbeitsbereich sind, dachte ich mir, dass ich das machen kann und die ganze Geschichte nahm ihren Lauf. Von meiner Chefin und meinen Arbeitskollegen unterstützt, befand ich mich am nach 24 Stunden Reisezeit auf kongolesischem Boden. Das Krankenhaus, wo ich arbeiten durfte, die Fondation Vie et Sante, wird von Dr. Elmer Delgado geleitet und ist mit einer kleinen Privatklinik bei uns vergleichbar. Es gibt 30 Betten, zwei OPs, Labor und Röntgen (die Bilder sind sogar schon digital!). Ein Zubau mit Platz für weitere Untersuchungen (CT, Mammographie und Coronarangiographie) wurde bereits fertiggestellt. Ein Arbeitstag beginnt um ca Uhr. Die vier Ärzte teilen sich auf zwei für Consultationen, einer im Röntgen und einer Die Klinik Fondation Vie et Sante. für die Station. Gegen Mittag beginnen die Operationen und, je nachdem, wieviele geplant sind, so lange dauert es. Der längste Tag dauerte bis Uhr. Es werden Standard-OPs durchgeführt (Hernien, Strumen usw.), aber auch große Eingriffe (Gastrektomie, Splenektomie, Thorakotomie, Unfallchirurgie, gynäkologische OPs) und man glaubt gar nicht, mit wie wenig man auskommen kann! Das Inventar im OP besteht aus zwei Nachtkästchen mit Reserveutensilien, aber es sind auf keinen Fall zu viele! Wie ich den OP am ersten Tag gesehen habe, dachte ich mir, dass nichts vorhanden ist. Nachdem ich mir drei andere Krankenhäuser in der Stadt angesehen habe, musste ich feststellen, dass mein Krankenhaus sehr gut ausgerüstet ist! Meine Aufgabe bestand darin, mir einen Überblick zu verschaffen, welche Instrumente vorhanden sind bzw. schlechte und kaputte Instrumente bei dieser Gelegenheit gleich auszusortieren. Im Anschluss haben wir eine Inventarliste erstellt. Ich konnte Sophie, der DGKS von der Zentralsterilisation, zeigen, worauf sie bei der Instrumentenaufbereitung achten muss. Natürlich habe ich auch instrumentiert, worüber sich die Ärzte sehr gefreut haben das ist sonst ihre Aufgabe! Zum Glück hat es nicht lange gedauert, bis ich sämtliche Dinge, die sie brauchten, auf Französisch(= Landessprache) verstanden habe. Obwohl die Zeit sehr arbeitsintensiv war, hat mir jeder Tag Freude bereitet und es war schön, zu sehen, wie man mit wenigen Handgriffen den Menschen dort eine große Hilfe sein kann! Vom Land habe ich nicht viel gesehen, aber die Eindrücke von dieser für mich ganz fremden Kultur sind gewaltig. Die zwei Monate, die ich dort sein konnte, sind wie im Flug vergangen und ich weiß, dass ich nicht das letzte Mal dort war. Auf das Wiedersehen freue ich mich sehr. n OP-DGKS, Claudia Vieth, LKH Rottenmann Da der Bildwandler nicht funktionierte, operierten wir im Röntgen. Pfl. Simon und Felix, Sr. Sophie, Dr. Cesar und OP-DGKS Claudia Vieth ein gutes Team. Fotos: C. Vieth

9 Personalentwicklung 9 KAGes-Mitarbeiter psychisch stark Burnoutrisiko unserer Mitarbeiter unter dem Durchschnitt Burnout das Damoklesschwert des angehenden Jahrhunderts für Arbeitnehmer und Arbeitgeber. Vor wenigen Jahren noch vielfach als Modeerscheinung abgetan, werden die unter diesem Begriff zusammengefassten psychischen Belastungssymptome jedenfalls vom Vorstand der Steiermärkischen Krankenanstaltenges.m.b.H. ernst genommen. Wir wissen, dass unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter unser wichtigstes Kapital sind. Unser Unternehmensmotto Menschen helfen Menschen ist kein leerer Slogan, betont Vorstandsvorsitzender Dipl. Ing. Dr. Werner Leodolter. In den letzten Monaten hatten alle KAGes-Mitarbeiter die Chance, ihr persönliches Burnout Risiko mit Hilfe international erprobter und anerkannter Methoden zu hinterfragen. Beachtliche 22,3 Prozent der Mitarbeiter nutzten diese Chance und zeigten damit, dass sie auch ihrer eigenen Gesundheit eine angemessene Bedeutung zuerkennen. Mit verwertbaren Datensätzen ist die KAGes-Untersuchung in ihrer Summe damit mehr als repräsentativ, wobei auch die einzelnen Berufsgruppen aus wissenschaftlicher Sicht ausreichend vertreten sind. Lediglich an drei Häusern war das Interesse nicht stark genug, um das Ergebnis für das jeweilige LKH als repräsentativ annehmen zu dürfen. Interessante Ergebnisse Die Ergebnisse wurden anonymisiert und ausgewertet nach Standorten wie auch Berufsgruppen, Alter und Geschlecht. Es zeigt sich einmal mehr, dass die KAGes offenbar ein Arbeitsumfeld bietet, das ihren Mitarbeitern gut tut. Allerdings ist auch nachvollziehbar, dass die Belastung an jenen Häusern, wo es erst kürzlich zu strukturellen Veränderungen gekommen ist, höher ist, so Dipl.-Ing. Dr. Werner Leodolter. Die Untersuchung zeigt aber, dass sich die psychischen Belastungen der Mitarbeiter dort, wo Veränderungen schon einige Jahre zurückliegen, wieder im Normalbereich befinden. In Summe liegt die KAGes mit mehr als 60 Prozent der Mitarbeiter, die nach den Ergebnissen des Selbsttests völlig unbelastet sind, weit besser als der Durchschnitt der sonst im medizinischen Sektor Beschäftigten ( nur 53,8 Die Drei-Phasen-Hypothese. Prozent völlig unbelastet). In Summe weisen 39,3 Prozent der KAGes-Mitarbeiter mehr oder weniger starke Symptome für ein Burnout auf (47,4 Prozent der Angestellten im medizinischen Sektor). Wobei von diesen knapp 40 Prozent in unserem Unternehmen etwa die Hälfte in Phase 1 ist. Das sind Hinweise auf emotionale Erschöpfung, teilweise auch Unfähigkeit zur Entspannung im Normalfall aber durch ein verlängertes Wochenende oder einen Urlaub wieder behebbar. Ernst wird es für jene 12,33 Prozent der Kollegen in der KAGes, die in Phase 2 eines Burnouts stecken, die mit Selbstzweifeln und innerer Leere beschrieben wird und vor allem natürlich für jene 7,68 Prozent, welche in Phase 3, der Verzweiflung sind. Hier greift auch das Angebot der Internen Psychosozialen Beratungsstelle der KAGes, das Hilfe und Beratung sowohl für Einzelpersonen wie auch Teams anbietet. Ärzten, welche mit 49,3 Prozent Teilnehmern mit Burnout-Risiko in einer der drei Stufen von den großen Berufsgruppen in der KAGes am stärksten gefährdet scheinen, folgen Mitarbeiter in der Wirtschaftsführung (48,4 Prozent) und der Pflegehilfe mit 46 Prozent. Am psychisch stabilsten zeigen sich mit 33,2 Prozent die Mitarbeiter im Medizinisch-Technischen Dienst und vor allem das diplomierte Pflegepersonal der KAGes, das mit nur 30,4 Prozent gesamt über alle drei Risikostufen den alten Spruch von der Krankenschwester als guter Seele eines Spitals offenbar auch bei sich selbst zur Anwendung bringt. n Reinhard Marczik, KAGes-Management / Unternehmenskommunikation Grafik: KAGes

10 10 Personalentwicklung Spital/Vital Aktionstag 2011 Beratung, Tests und vieles mehr am LKH-Univ. Klinikum Graz Am 28. April 2011 fand anlässlich des WHO Gesundheitstages am LKH-Univ. Klinikum der Spital/Vital Aktionstag statt. Über 800 Mitarbeiter besuchten den alljährlich stattfindenden Spital/Vital Gesundheitstag in der Cafeteria und im Wintergarten des Speisesaales und überzeugten sich selbst vom reichhaltigen Angebot dieser Aktion. Ganz im Zeichen von Gesundheit Fitness Bewegung und Entspannung konnten die Besucher ganz individuell gesundheitliche Risikofaktoren, wie Übergewicht, Bluthochdruck und Bewegungsmangel vor Ort testen und sich auch diesbezüglich eingehend und kompetent beraten lassen. Über 200 Beratungen und 250 Testungen konnten insgesamt verzeichnet werden. Aber auch für das leibliche Wohl wurde gesorgt als Erfrischung standen Vitamine pur in Form verschiedener Fruchtsäfte, Obst und Gemüse bereit. Als Krönung neben dem ohnehin vielfältigen Angebot rund um das Das Interesse war groß und viele nutzten das Informationsangebot. Betr. Dir. Mag. Falzberger und Pflegedirektorin DKKS Tax, MSc, besuchten auch den Aktionstag. Thema Gesundheit hatten die Teilnehmer auch diesmal wieder die Chance, bei einem Gewinnspiel mitzumachen und dabei ein Wellness-Wochenende für zwei Personen im Thermenland Steiermark/Blumau zu gewinnen. In diesem Sinne dürfen wir hier der Gewinnerin ganz herzlich gratulieren. n Fotos: M. Reischl/LKH-Univ. Klinikum Graz Auswertung Stand des Betriebsärztlichen Dienstes: ca. 120 Untersuchungen und Beratungen (Raucher-, Impfberatung, Blutzucker, Blutdruck, etc.) Stand des Ernährungsmedizinischen Dienstes: 120 Beratungen und 105 B.I.A.-Messungen Stand Gesundheitsstraße Golda ca. 80 Testungen Stand der Pulmologie Lungenfunktionsmessungen ca. 80 Messungen Stand Hausküche Obst bzw. Fruchtsäfte Insgesamt wurden 50 kg Obst bzw. 60 Liter frisch gepresster Fruchtsaft konsumiert. Mag. Judith Stelzl, LKH-Univ. Klinikum Graz, Stabstelle PR Wir können voneinander lernen Wir sind durch unsere tägliche Arbeit in den steirischen LKHs reich an Erfahrungen. Kreative und erfolgreiche Beispiele für unsere hochwertige und sichere Patientenversorgung können Anregung für andere sein. Wir möchten in G sund Ihre Best Practice-Beispiele patientenorientierter Abläufe, Ihre Erfahrungen und Vorschläge veröffentlichen. Sie erreichen uns per Mail: BEST PRACTICE IN DER KAGes G sund informiert

11 Personalentwicklung 11 Betriebliche Gesundheitsförderung Gütesiegelverleihung für das LKH Bruck an der Mur Foto: LKH Bruck a. d. Mur Die Betriebliche Gesundheitsförderung (BGF) ist eine moderne Unternehmensstrategie mit dem Ziel, Krankheiten am Arbeitsplatz vorzubeugen sowie Gesundheit und Wohlbefinden der Mitarbeiter zu stärken. Aufgrund der Ergebnisse der Mitarbeiterbefragung 2006 wurde das Projekt Implementierung der Betrieblichen Gesundheitsförderung im LKH Bruck an der Mur initiiert. Der erfolgreiche Projektab- Begehrtes BGF-Gütesiegel für das LKH Bruck a. d. Mur. schluss wurde durch eine interne (Mitarbeiterbefragung 2010) und eine externe Prozessevaluierung bestätigt fasste die Anstaltsleitung den Beschluss, BGF in bestehende Managementsysteme des Hauses einzubinden (z.b. EFQM-Selbstbewertung, Umweltmanagement, etc.). Die Verankerung der BGF im hauseigenen Leitbild und der Wille der Führungskräfte, diese organisatorisch umzusetzen, sieht das LKH Bruck a. d. Mur als Teil der Organisationsentwicklungsstrategie. Am wurde das begehrte BGF-Gütesiegel an alle Unternehmen vergeben, die BGF nach den Kriterien des Europäischen Netzwerkes BGF (ENWHP) in hoher Qualität realisieren. Das Gütesiegel wurde von Gesundheitsminister Alois Stöger und STGKK-Obmann Josef Pesserl für eine Laufzeit von drei Jahren überreicht. Nach Ablauf der Frist ist die Gesundheitsorientierung des Unternehmens erneut zu prüfen. Ein Fachbeirat (je ein Vertreter der Koordinationsstelle des Netzwerkes BGF und des FGÖ sowie zwei Experten aus dem deutschsprachigen Ausland) begutachtet die Erfüllung der Kriterien und gibt Empfehlungen ab. Die Entscheidung über die Zuerkennung des Gütesiegels treffen die Mitglieder und Partner des Österreichischen Netzwerkes BGF mit Zweidrittelmehrheit (Quelle: Im Rahmen des Best Practice Days am im LKH Bruck a.d. Mur wurde die BGF-Gütesiegelplakette mit der Urkunde offiziell dem BGF-Steuerungsteam überreicht. n Weitere Informationen zur BGF-Gütesiegelverleihung: XUND I / 2011 (www.stgkk.at) BGF-Gütesiegel für ausgezeichnete Projekte (www.stgkk.at) BGF-Gütesiegel (www.netzwerkbgf.at) Katalin Oberrainer, Qualitätsbeauftragte, LKH Bruck a. d. Mur Ehrung des LKH Weiz Herausragende Leistungen im Rahmen Betrieblicher Gesundheitsförderung (BGF) Das LKH Weiz wurde durch die STGKK als Regionalstelle des Österreichischen Netzwerkes BGF in der Kategorie Betriebe über 100 Mitarbeiter für den BGF-Preis 2011 nominiert. Unter Anwesenheit zahlreicher Fest- und Ehrengäste erfolgte am im Wiener Kursalon die offizielle Verleihung an die gesandten Mitglieder des Gxund-Teams des LKH Weiz durch den Bundesminister für Gesundheit, Alois Stöger. Voraussetzung für die Nominierung ist das Innehaben mehrfacher BGF-Gütesiegel auszeichnungen, welches dem LKH Weiz heuer erneut für die Jahre 2011 bis 2013 verliehen wurde. Diese Auszeichnung gebührt Unternehmen unter der Einhaltung von besonderen Foto: LKH Weiz Qualitätskriterien und erfordert Integration und Ganzheitlichkeit in der Umsetzung von BGF. Das LKH Weiz befasst sich seit Jahren aktiv mit BGF im Krankenhaus. Gesundheitsmanagement wird demzufolge als Mag. Ch. Finding, MSc (STGKK), Obmann F. Hinterwirth (OÖGKK), PDir. S. Reisinger, MAS (LKH Weiz), BDir. W. Eder-Halbedl, MBA (LKH Weiz), Leitende DGKS R. Fellner (LKH Weiz), QB K. Puchner (LKH Weiz), Bundesminister A. Stöger (LKH Weiz), Leitende DGKS E. Ponsold (LKH Weiz). direkte Managementfunktion und nicht als gesonderte Projekttätigkeit verstanden. Mit der Wiederverleihung des Gütesiegels ist auch eine finanzielle Beisteuerung verbunden, welche in zukünftige und einschlägige Maßnahmen reinvestiert wird. Gegenwärtig gibt es eine konstante, hausinterne Gxund- Servicestelle inklusive Gxund- Raum, ein Ergonomie-Projekt für patientenferne Bereiche sowie Kinästhetik-Schulungen für Pflegepersonen. Folglich bleibt das LKH Weiz auch weiterhin auf Erfolgskurs! Die innovativen und zahlreichen Aktivitäten haben sich gelohnt BGF trägt zur Ganzheit des LKH bei: Durch Förderung der Gesundheit und des Wohlbefindens der Mitarbeiter sowie Fokussierung des langfristigen Unternehmenserfolges! n Jaqueline Fischer, MSc, Qualitätsmanagement, LKH Weiz

12 12 Personalentwicklung Qualität der Speisenzubereitung sichern Seminarreihe für Küchenmitarbeiter Diätologinnen der KAGes bieten seit Herbst 2009 über den ASK-Bildungskalender eine Fortbildungsreihe für Küchenmitarbeiter an. Schulungsziel ist, die Qualität der Speisenzubereitung mit besonderem Augenmerk auf Patienten mit medizinischen Diätbedürfnissen zu sichern. Die dreiteilige Schulungsreihe umfasst ein umfangreiches Lernprogramm: die Grundkenntnisse der Ernährungslehre und der Gesunden Ernährung die Spezielle Diätetik die praktische Umsetzung mit abschließender Fragen- und Diskussionsrunde Mit erfolgreicher Absolvierung der gesamten Schulungsreihe erhalten die Teilnehmer das Zertifikat Ernährungsphysiologisches Versorgungskonzept, welches die theoretische und praktische Auseinandersetzung mit den Grundlagen der Speisenzubereitung und damit verbundener Qualitätsstandards in den steirischen KAGes-Spitälern bestätigt. Positives Feedback Um die Praxisrelevanz für Küchenmitarbeiter zu beurteilen, wird nach jedem Kursteil eine Fragebogenerhebung durchgeführt. Viele positive Rückmeldungen der Teilnehmer lassen darauf schließen, dass die Schulungsreihe sehr informativ ist und eine Fotos: LKH Fürstenfeld Ansprechende und praxisnahe Vermittlung des Wissens. Bereicherung für den Arbeitsalltag darstellt. Das Angebot, das Ernährungsseminar besuchen zu dürfen, ist für mich als Mitarbeiterin in der Diätküche sehr aufschlussreich, da ich täglich mit speziellen Diäten konfrontiert bin. (Michaela K.) Für die Arbeit in der Diätküche habe ich zahlreiche neue Zubereitungsmöglichkeiten kennen gelernt. Vor allem das Besprechen neuer Kräuter und Gewürze, die man beispielsweise in salzarmen Speisen verwendet, war für mich sehr aufschlussreich. Ein wirklich gelungener und interessanter Vortrag. (Gertrude T.) Der Kurs eröffnet den Teilnehmern nicht nur die Möglichkeit, neue Ideen in die Speiseverpflegung einzubringen, sondern ermöglicht auch die Intensivierung der Zusammenarbeit zwischen Diätologie und Küche mit dem gemeinsamen Ziel, unseren Patienten die bestmögliche Verpflegung zu bieten. Durch die theoretischen Hintergrundinformationen, die sehr ansprechend und praxisnahe vermittelt wurden, ergibt sich im Arbeitsalltag ein besserer Bezug zur Notwendigkeit der verschiedenen Kostformen. Dadurch steigt die Motivation und auch die Freude an der Arbeit. (Diätologen LKH Leoben) Bereits über 50 Küchenmitarbeiter nehmen die Seminarreihe in Anspruch und haben im Herbst 2011 die Möglichkeit, mit dem Besuch des praktischen Seminars das Abschlusszertifikat zu erlangen. n Anita Grabner-Ostermann, Diätologin, LKH Fürstenfeld Führen durch Vorbild Wir laden Sie ein, Ihre persönlichen Erfahrungen und Erlebnisse zum Thema Führen durch Vorbild zu beschreiben: wie sie als Mitarbeiter erfolgreiche Führungskräfte erleben, was für Sie vorbildhafte Führung ausmacht oder wie Sie Patientenund Mitarbeiterorientierung vermitteln. Wir werden darüber gerne in der Mitarbeiterzeitschrift G sund berichten, um ein Bewusstsein für dieses Thema zu schaffen oder zu vertiefen.

13 Personalentwicklung 13 Schnupperpraktikum am LKH Leoben Schüler erfahren ihr berufskundliches Praktikum erstmals in neuem Rahmen STEUERTIPPS Foto: Barbara Litscher Die stolzen Schnupperlinge in Arbeitskleidung. Die Schnupperlehre ist eine rechtlich geregelte Schulveranstaltung im Rahmen des berufskundlichen Unterrichtes der Haupt- und Mittelschulen sowie der neunten Schulstufe (Polytechnikum, Hauswirtschaftsschulen oder berufsbildende Schulen) und hat den Zweck, die Entscheidung bei der Berufsauswahl zu erleichtern. Unter Berücksichtigung des Entwicklungsstandes der Praktikanten bieten wir ein umfassendes Programm, bei dem auch die Imageverbesserung für Pflegeberufe berücksichtigt wird. Die Anfragen, von teilweise bezirksfernen Schulen, erreichten uns das ganze Jahr hindurch und erschwerten strategische Planungen, einen durchgehenden Informationsfluss und Evaluationsmöglichkeiten durch Feedbackgespräche. Auf Basis der Richtlinie Schnupperlehre der KAGes (1993) wurde das Praktikum neu strukturiert. Ablauf des Praktikums Das Schnupperpraktikum besteht aus einem Informationstag und dem praxisnahen Teil. Der erste Tag dient dem gegenseitigen Kennenlernen. Arbeitsbereiche und Aufgaben unseres Krankenhauses werden in einem kurzen Film dargestellt und verschiedene Berufsbilder (DGKS, DKKS, PH, OP-Sr.) durch persönliche Präsentationen, Bilder und angeleitete praktische Übungen veranschaulicht. Eine Lehrbeauftragte der Schule für Gesundheits- und Krankenpflege vermittelt einen Einblick in den Ausbildungsalltag (Aufnahmemodalitäten, Curriculum ). Am zweiten Tag erkunden die Schnupperlinge, unter Anleitung, praxisnahe Arbeitsabläufe in den ihnen zugeteilten Disziplinen. Nach einem abschließenden gemeinsamen Mittagessen berichten die Schützlinge über ihre Erfahrungen und Eindrücke. Feedback Das erste Praktikum in dieser neuen Form war ein voller Erfolg. Erkenntnisse aus den Feedbackbögen zeigen, dass Freundlichkeit des Personals, Gutes Arbeitsklima und Schöner Arbeitsplatz einen hohen Stellenwert bei den Jugendlichen einnehmen. Ein herzliches Dankeschön möchten wir allen Mitarbeitern aussprechen, die mit viel Engagement und Eigeninitiative ihr Berufsbild vorstellten und die Schüler auf den Stationen begleiteten. An neuen Ideen für das nächste Jahr wird schon jetzt gearbeitet. n MMag. Gerhard Hubner PRAXIS- VERTRETUNG Mag. Martin Allitsch Im Falle einer Krankheit oder eines längeren Urlaubs eines niedergelassenen Arztes ist eine Vertretung durch einen anderen Arzt notwendig. Grundsätzlich gilt, dass sich ein Kassenarzt nur vorübergehend vertreten lassen darf. Vereinzelt bestehen auch Verträge, in denen eine Dauervertretung vorgesehen ist. In diesem Fall können sich niedergelassene Ärzte regelmäßig (an bestimmten Tagen der Woche) vertreten lassen. Wahlärzte hingegen können sich, sofern der Vertreter die allgemeinen Voraussetzungen erfüllt (zur selbstständigen Berufsausübung berechtigt, fachliche Eignung), beliebig vertreten lassen. Geregelt wird die Zusammenarbeit durch einen zivilrechtlichen Vertrag, der frei ausgestaltet werden kann. Aus steuerlicher Sicht ist der vertretende Arzt in keinem Fall als Arbeitnehmer des niedergelassenen Arztes anzusehen. Der Vertreter übt den freien Beruf vielmehr ebenso selbstständig aus wie der niedergelassene Arzt selbst. Er erzielt somit aus seiner Vertretungstätigkeit Einkünfte aus selbstständiger Arbeit, die als ärztliche Tätigkeit unecht von der Umsatzsteuer befreit sind. Beim vertretenen Arzt liegen steuerlich abzugsfähige Betriebsausgaben vor. Voraussetzung dafür ist, dass vom Vertreter ein ordnungsgemäßer Beleg vorliegt. Dieser Beleg muss mindestens Name und Anschrift des Praxisvertreters sowie des vertretenen Arztes, den Zeitraum, auf den sich die Vertretungstätigkeit erstreckt hat, und das Vertretungshonorar enthalten. Sozialversicherungsrechtlich fällt eine ärztliche Tätigkeit neben einem Angestelltenbzw. Beamtendienstverhältnis als wohnsitzärztliche Nebentätigkeit unter die Versicherungspflicht nach FSVG. TIPP: Liegen die Bezüge insgesamt über der Höchstbeitragsgrundlage, ist ein Antrag auf Differenzbeitragsvorschreibung bei der Sozialversicherungsanstalt der gewerblichen Wirtschaft sinnvoll. Gemeinsames Mittagessen. Barbara Litscher, LKH Leoben-Eisenerz, Stabstelle Pflegedirektion Hubner & Allitsch SteuerberatungsgmbH & Co KG A-8010 Graz, Leonhardstr. 104 Tel. 0316/ ,

14 14 Personalentwicklung Schwesternschülerinnen aus Rumänien Berufliche Weiterbildung an der Landesnervenklink Sigmund Freud in Graz Vom bis waren fünf Schülerinnen des zweiten Studienjahres und eine Begleitlehrerin der Postlyzealen Krankenschwesternschule Sfantul Iosif (St. Josef) in Craiova/ Rumänien zur beruflichen Weiterbildung in Graz. Der Aufenthalt fand im Rahmen des Europäischen Mobilitätsprogramms Leonardo da Vinci statt. Die Schule aus Craiova nahm bereits zum sechsten Mal teil. Dieses Mal lautete das Projektthema Pflegekonzepte und Pflegetechniken bei Patienten mit neurologischen Erkrankungen. Fachpraktikum Das Fachpraktikum wurde unter der Leitung der Schule für psychiatrische Gesundheits- und Krankenpflege des Landes Steiermark an der LSF Graz, Abteilung für neurologische Erkrankungen durchgeführt. Die Schülerinnen aus Rumänien hatten vier Wochen lang die Möglichkeit, unter Aufsicht von speziellen Fachkräften neue Pflegetechniken, Handfertigkeiten sowie Standards in der Pflege in Österreich zu erlernen, sich in neue Arbeitsteams zu integrieren und ihre Deutschkenntnisse zu verbessern. Die neu erworbenen Kenntnisse und Fertigkeiten werden sie nach Projektabschluss in ihrer Heimat einsetzen und integrieren. Freizeitprogramm Während ihres Aufenthaltes konnten die Schülerinnen auch ein sehr reiches kulturelles Programm absolvieren, bei dem sie Sehenswürdigkeiten von Graz, der Steiermark Zahlreiche Eindrücke für die Schwesterschülerinnen. und Wien (Schloss Eggenberg, Schlossberg, Besuch der Grazer Oper, Hofburg, Schloss Schönbrunn, Stephansdom ) besuchten. Die Schülerinnen bedanken sich sehr herzlich bei der Leitung und dem Lehrerteam der Partnerschule in Graz für die Koordination und die gute Zusammenarbeit vor und während des Einsatzes. Verschiedene Aufgabenstellungen im Rahmen des Projektes wurden von Seiten der Schule mitgetragen und sehr gut unterstützt. Besonders bedankt sich die Gruppe bei der leitenden Oberschwester (MMag. Birgit Poier) und den Stationsschwestern (Sr. Monika Wassertheurer und Sr. Christa Birnhuber) für die professionelle Anleitung und die freundliche Aufnahme auf den neurologischen Stationen. n Prof. Dr. Adelheit Danet, Craiova/Rumänien Foto: A. Danet Literaturtipps Wie man Venezianer wird Der Traum vom Leben in der Serenissima Barbara Sternthal, Harald Eisenberger Carinthia Verlag, 2010 Euro 24,95 Zwanzig Wahlvenezianer erzählen von ihren Anfängen, ihrem Alltag und ihrem Leben in einer der schönsten Städte der Welt. Wer sind diese Menschen? Was hat sie bewogen, sich in Venedig niederzulassen? Wie lebt es sich zwischen Millionen von Touristen? Wie sieht der Alltag aus? Diesen und anderen Fragen geht dieses Buch nach, in dem Venedig die Hauptrolle spielt. Das wollte ich immer schon mal machen! Der Jakobsweg mit dem Rad: Graz Santiago de Compostela/Cap Fisterra Wolfgang Hasenhütl, Hans Petritsch, Wolfgang Stieböck Wirtschaftsnachrichten Zeitschriften Verlags GmbH, 2010 Euro 29,50 Der Jakobsweg mit dem Rad, das bedeutet rund Kilometer im Sattel klingt hart. Die spektakulären Bilder und stimmigen Beschreibungen lassen den Leser an den Abenteuern der 24 Tage dauernde Pilgerreise auf zwei Rädern teilhaben. Zusätzlich gibt es nützliche Infos und detaillierte Angaben zu den Etappen, die zum Nachmachen einladen. Wanderparadies Kärnten Über 100 erlebnisreiche Wanderungen und Bergtouren Ingrid Pilz Carinthia Verlag 2010 Euro 36,00 Der Wander-Bildband führt in die Vielfalt der Kärntner Bergregionen: von sanften Bergrücken bis zu Felsgipfeln, vorbei an Bergseen und Wasserfällen und durch Schluchten. Prächtige Panorama-Aufnahmen und Informationen über Flora, Fauna und Sehenswürdigkeiten... Dazu ein herausnehmbarer Tourenführer in Taschenformat. Erlebniswanderungen in der Steiermark Zu Almen, Hütten, Bergseen und Klammen Hans Hödl Leykam Buchverlagsgesellschaft m.b.h., 2011 Euro 24,90 Der Bogen spannt sich vom Dachstein über die Tauern, den Hochschwabzug, die vielfältigen Almen und das Grazer Bergland bis in das südsteirische Bergland. Das Wanderangebot dieses Buches spricht Jung und Alt an. Farbbilder und Skizzen vermitteln sofort einen Eindruck von jeder Tour. Dazu sind Karten, Wegverlauf, Wegzeiten, Hütten und Informationsstellen samt Telefonnummern angegeben. Wir sind Österreich Ein Buch über ein liebenswertes buntes Land Veronika Hofer, Gerhard Pirner Styria / Verlagsgruppe Styria GmbH & Co KG, 2011 Euro 24,95 Wer ist Österreich? Das Land ist so bunt wie die Menschen, die hier leben. Dieses Buch versammelt Porträts, die diese Lebensvielfalt abbilden. Als Ausgangspunkt dient die Fernsehreihe Wir sind Österreich, das Aushängeschild von ServusTV. Die opulent bebilderten Einblicke in Lebenswelten und Lebensgefühle wachsen zu einem Mosaik der liebenswerten österreichischen Vielfalt.

15 Personalentwicklung 15 In aller kürze Auszeichnungen, Anerkennungen und Preise Univ.-Prof. Dr. Josef W. Egger erhielt Anfang April das goldene Ehrenzeichen für Verdienste um die Republik Österreich verliehen, insbesondere für seine Verdienste an den Universitäten und seine wertvollen wissenschaftlichen Expertisen für den Berufsverband österreichischer Psychologen. Josef W. Egger ist Leiter der Forschungseinheit für Verhaltensmedizin, Gesundheitspsychologie und empirische Psychosomatik an der Grazer Univ.-Klinik für medizinische Psychologie und Psychotherapie. Der engagierte Universitätslehrer und -forscher hat einen wesentlichen Beitrag zur Entwicklung des bio-psycho-sozialen Modells an der Med Uni Graz geleistet, welches im Mittelpunkt von Lehre und Forschung steht. n Foto: Med Uni Graz Univ. Prof. Dr. Heinz Stammberger, Leiter der Klinischen Abteilung für Allgemeine HNO der Grazer Hals-, Nasen-, Ohren-Universitätsklinik, wurde anlässlich seiner Gastprofessur an der University of Pennsylvania in Philadelphia, USA als 2011 PENN Distinguished Skull Base Professor des Jahres 2011 ausgezeichnet und dies sowohl durch das dortige Department of Neurosurgery wie auch das Department of Otorhinoloaryngology, Head und Neck Surgery. Bereits im Jänner 2011 wurde er in das Executive Comittee der IFOS des Welt- und Dachverbandes sämtlicher nationaler HNO-Gesellschaften als Vertreter Europas gewählt. n Mitarbeiter des LKH Graz West wurden geehrt Bereits zum vierten Mal hat im LKH Graz West eine Mitarbeiterehrung stattgefunden. Am Foto: Stammberger wurden 27 Mitarbeiter von der Anstaltsleitung und dem Betriebsrat des LKH Graz West zu einem Mitarbeiterempfang geladen. Im feierlichen Rahmen wurde den Mitarbeitern zu den verschiedenen Abschlüssen gratuliert und für ihr Engagement, sich beruflich weiterzuentwickeln, gedankt. Die Leistungen waren beeindruckend und reichten von Facharzt- und Sonderausbildungsabschlüssen, Absolvierung von Management- und Palliativ- Care-Lehrgängen bis hin zu abgeschlossenen Ausbildungen zum Praxisanleiter und klinisch zertifizierten Risikomanager. Ewald Tax, LKH Graz West Haben Sie Ihren Namen oder Ihre Adresse geändert? In diesen Fällen geben Sie dies bitte dem Personalbüro Ihrer Verwaltungs direktion bekannt. Damit ermöglichen Sie uns, Ihnen das Mitarbeiter ma ga zin G sund zuzuschicken. Auch spät abends und am Wochenende für Sie geöffnet! SPAR express in der Grazer Ragnitzstraße: Eine von 15 Möglichkeiten, zu Supermarkt-Preisen einzukaufen! Montag - Freitag Samstag Sonntag 6 x in Graz & Graz-Umgebung Ragnitzstraße 127: SPAR express bei der BP-Tankstelle 6 22 Uhr 6 22 Uhr 6 22 Uhr Kärntner Straße 366: SPAR express bei der Turmöl-Tankstelle 6 22 Uhr 6 22 Uhr 6 22 Uhr Triester Straße 459: SPAR bei der Hi5-Tankstelle 0 24 Uhr 0 24 Uhr 0 24 Uhr SPAR am Hauptbahnhof 6 22 Uhr 6 22 Uhr 6 22 Uhr Feldkirchen: SPAR am Flughafen Graz Uhr Uhr Uhr Windorf: SPAR bei der Hi5-Tankstelle 6 22 Uhr 6 22 Uhr 6 22 Uhr 1 x im Bezirk Weiz Großpesendorf: YES-Nahversorger 6 22 Uhr 6 22 Uhr 6 22 Uhr 1 x im Bezirk Fürstenfeld Autobahnabfahrt Ilz: SPAR bei Car & Truckstop Rath 0 24 Uhr 0 24 Uhr 0 24 Uhr 1 x im Bezirk Radkersburg Eichfeld: SPAR-Shop bei Tankstelle/Café Greiner 6 22 Uhr 6 22 Uhr 6 22 Uhr 1 x im Bezirk Deutschlandsberg Wettmanstätten: SPAR bei der Gegg-Tankstelle 6 22 Uhr 6 22 Uhr 6 22 Uhr 5 x in der Obersteiermark Leoben: SPAR am Bahnhof 6 21 Uhr 6 21 Uhr 6 21 Uhr Zeltweg: SPAR bei der M-Rast-Tankstelle 0 24 Uhr 0 24 Uhr 0 24 Uhr Kapfenberg: SPAR bei der OIL-Tankstelle 5 23 Uhr 5 23 Uhr 6 21 Uhr Bruck/Mur: Bistro im EUROSPAR 6 19 Uhr* 6 18 Uhr 6 12 Uhr Bad Aussee: SPAR express bei der BP-Tankstelle 6 22 Uhr 6 22 Uhr 7 21 Uhr * Freitag 6 20 Uhr

16 16 Gesundheit & Forschung Der Ernährungsmedi Die Diätologen des LKH-Univ. Klinikum Graz Jeder Patient soll eine auf sein Krankheitsbild abgestimmte Kost erhalten. Dafür sorgt am LKH-Univ. Klinikum Graz ein Diätologen- und interdisziplinäres Ernährungsteam. 33 Prozent aller stationären Patienten benötigen eine Diätkostform. Die Zusammensetzung der Vollkostspeisepläne muss heute laut wissenschaftlichen Vorgaben nach präventiven und therapeutischen Gesichtspunkten ausgerichtet sein, damit können zahlreiche Diätkostformen integriert werden. Heute werden an die Ernährungsversorgung in den Krankenhäusern aufgrund neuer ernährungsphysiologischer und ernährungsmedizinischer Erkenntnisse immer höhere Anforderungen gestellt. Von der Ausgewogenheit des Speiseangebotes profitieren nicht nur Patienten sondern auch Mitarbeiter. Ernährung ist auch kostensenkend, denn eine adäquate Ernährung kann wissenschaftlich belegbar den Therapieverlauf begünstigen, die Komplikationsraten im Therapieprozess senken und bei der Änderung ungesunder Ernährungsgewohnheiten durch Vorbildwirkung einen wichtigen Beitrag in der Prävention leisten. Mehrfach ausgezeichnet Zur Erreichung des hohen Qualitätsniveaus in der Patientenversorgung im LKH Univ. Klinikum Graz wurden von den Diätologen und der KAGes Leitlinien zur diätetischen Beratung und ein einheitlicher Kostformenkatalog mit klinisch relevanten Diätformen erstellt. Für die Erstellung dieser Leitlinien wurde der Ernährungsmedizinische Dienst mehrfach ausgezeichnet. Jährlich wird eine neue Leitlinie erarbeitet und eine weitere evaluiert. ISO-Zertifizierung Was in Österreich bisher einzigartig ist: Im ernährungsmedizinischen Dienst des Klinikum wurde mit dem Aufbau eines umfassenden QM-Systems nach ISO 9001:2008 begonnen und Kernprozesse sowie Managementprozesse definiert. Die Zertifizierung des Ernährungsmedizinischen Dienstes erfolgte im April Parallel gelang neben der Umsetzung dieser qualitätssichernden Maßnahmen zur Patientenversorgung auch die Umsetzung von einheitlichen organisatorischen Strukturen. Damit wird Berufsgruppe Diätologen Die Ausbildung zu Diätologen erfolgt an Fachhochschulen für Diätologie und schließt mit dem akademischen Grad Bachelor of Science in Health Studies (BSc) ab. Es handelt sich dabei um einen gesetzlich anerkannten Gesundheitsberuf, der auf ernährungsmedizinische Behandlungsmaßnahmen spezialisiert ist. Im Krankenhaus kommt den Diätologen neben dem patientenbezogenen diätologischen Prozess eine wichtige Vermittlerrolle zwischen den medizinischen Anforderungen und der praktischen Umsetzung zu. Organisatorisch sind wir dem Ärztlichen Direktor zugeordnet. Diäten werden ärztlich angeordnet nachweisbar ein höchstes Maß an Qualität im ernährungsmedizinischen Dienst erreicht. Interdisziplinär funktioniert es besser Im Rahmen von therapeutischen Maßnahmen gewinnt die Ernährungsmedizin zunehmend an Bedeutung und fordert fachlich kompetente AnsprechpartnerInnen. Ernährungstherapie verlangt durch die vielen Facetten Fachkenntnisse, die kaum von einer Berufsgruppe allein bereitgestellt werden können. Bereits im Jahre 1997 wurde im LKH-Univ. Klinikum Graz durch Beschlussfassung der Anstaltsleitung ein interdisziplinäres Ernährungsteam zur Qualitätssicherung in der Patientenversorgung gegründet. Das multiprofessionelle Team (ca. 30 Personen) setzt sich aus ÄrztInnen, Dipl. Gesundheits- und Krankenpflegepersonen aus allen klinischen Bereichen, PharmazeutInnen und DiätologInnen zusammen. Das allgemeine Ziel dieser Einrichtung ist es, Empfehlungen und Leitlinien für den fachgerechten Einsatz und die Durchführung von oraler, enteraler und parenteraler Ernährungen interdisziplinär umzusetzen. Diese Maßnahmen sollen den Stoffwechsel und die immunologischen Funktionen der Patienten optimieren, den Heilungsprozess beschleunigen und klinische Komplikationen wie Infektionen vermeiden helfen. Es sollen Mangelernährungssituationen vorgebeugt und bei der Aufnahme der Ernährungszustand mittels eines Ernährungsscreenings erfasst und gegebenenfalls therapiert werden. Diätologen müssen ein umfassendes Wissen über die Wirkung der Lebensmittel und den Bedarf an Nährstoffen haben. Sie arbeiten auf ärztliche Anordnung und sind eigenverantwortlich für das Ernährungsmanagement in allen medizinischen Bereichen zuständig. Sie sind dafür verantwortlich, die vom Arzt verordnete ernährungsmedizinische Therapie eigenverantwortlich zu erstellen, durchzuführen, zu evaluieren und adaptieren. Hier kann es sich um eine orale, enterale oder parenterale Ernährungstherapie handeln. Im Verpflegungsmanagement ist die Überwachung der Zubereitung und Verteilung der Speisen sowie Qualitätsüberprüfungen bei der Speisenversorgung ein weiterer Aufgabenbereich. Die Ernährungsmedizinische Beratung und Therapie bei kranken Menschen ist ausschließlich der Berufsgruppe der Diätologen vorbehalten. Kostformenkatalog.

17 Gesundheit & Forschung 17 zinische Dienst Fotos: LKH-Univ. Klinikum Graz Das interdisziplinäre Ernährungsteam. Das Ernährungsteam arbeitet als beratendes Gremium für die Anstaltsleitung. Von Klinikseite leitet Univ.-Prof. Dr. Siegrid Fuchs das Team. Sie ist auch stellvertretende Ärztliche Direktorin. Die Koordination und Organisation erfolgt durch die Leitende Diätologin Anna M. Eisenberger, MBA. Was bisher erreicht wurde: Erstellung von hausinternen Leitlinien zur enteralen, parenteralen und perioperativen Ernährung, die sich an aktuellen wissenschaftlichen Erkenntnissen orientieren. Listung von Produkten für die enterale und parenterale Ernährung Implementierung eines Ernährungsscreenings zur Erfassung des Ernährungszustandes und Etablierung eines Handlungsalgorithmus bei festgestellter Mangelernährung. Koordiniertes Entlassungsmanagement für enteral und parenteral ernährte Patienten mit individuellen Ernährungstherapieempfehlungen, interdisziplinären Schulungen und schriftlichen Information über die Medikamentenapplikation. Laufende Fortbildungen und Schulungen für Mitarbeiter zur Verbesserung der Durchführungsqualität Intranet-Hompage: mit laufenden aktuellen Beiträgen und Informationen unter: Medizinisches/Ernährung Eine besondere Auszeichnung erhielt das Grazer Ernährungsteam durch die Verleihung des AKE Praxispreises 2003 für die exzellente praxisorientierte Ernährungsversorgung. n Kontakt: Anna Maria Eisenberger, MBA, Ltd. Diätologin, Ernährungsmedizinischer Dienst, Tel.: 385 / 82958, Ihrer Gesundheit zuliebe Abnehmen aber wie? Diäten versprechen rasche Erfolge. Was verschwiegen wird, ist die folgende rasante Gewichtszunahme der Jojo-Effekt. Deshalb empfehlen Diätologen keine Diäten zur Gewichtsabnahme. Daher gilt: Grundsäulen zur langsamen, aber anhaltenden Gewichtsreduktion: nur langsame Gewichtsabnahme verspricht bleibendes Gewicht (1/2 1 kg pro Woche) dreimal pro Tag essen Frühstück, Mittagessen, Abendessen (kein Imbiss zwischendurch) reichlich und jederzeit trinken Wasser, Mineralwasser, kalorienfreie Lightgetränke Echte Dickmacher bewusst einmal in der Woche in kleinen Mengen gönnen: fette Speisen wie Wurst, Würstel, Majonäse, Sauerrahm, Schlagobers süße Speisen wie Aufläufe, Kaiserschmarren, Kuchen, Eis oder Süßigkeiten Getränke wie Fruchtsäfte, Smoothie, Sirupgetränke, Limonaden, Milch Absolut meiden: Diäten, die raschen Erfolg versprechen einseitige Ernährungsweisen Entschlackungen, Abführmittel und Darmspülungen diese zerstören die natürliche Darmflora Schlankmacher versus Dickmacher: Klare Suppe mit Einlage anstatt Cremesuppe mit Obers Fleisch und Fisch in Natursaft anstatt paniert, gebacken oder in Rahmsoße Salzkartoffeln und Petersilkartoffeln anstatt Pommes und Kartoffelpuffer Salate, Gemüse oder Hülsenfrüchte zu jedem Mittag- und Abendessen Buttermilch, Kefir und Joghurt natur anstatt Kakao, süße Molkegetränke und Sahnejoghurt zwei bis drei Stück Obst täglich sind wertvoller und kalorienärmer als Fruchtsäfte Und damit Sie nicht Heißhunger auf Süßes bekommen, empfehlen wir: Kohlenhydrate zu jeder Mahlzeit, beispielsweise 2 Scheiben Vollkornbrot oder ein kleiner Schöpfer Reis, Nudeln oder Kartoffeln. Ihr Ernährungsmedizinischer Dienst, LKH-Univ. Klinikum Graz

18 18 Gesundheit & Forschung Tinnitus-Retraining am LKH Leoben Psychologische Behandlung bei chronischem Tinnitus HALLAMS HABITUTATIONSANNAHME ust es Erregungsniveau ervöse itungsstörung ierende Aufmerktsprozesse tionsitungsstil HALLAMS HABITUTATIONSANNAHME Hörverlust Kortikales Erregungsniveau zentralnervöse Verarbeitungsstörung konkurrierende Aufmerksamkeitsprozesse Informationsverarbeitungsstil Aufmerksamkeitsfokussierung Tinnituserleben dysfunktionale Bewertungs- und Aufmerksamkeitsfokussierung Bedeutungsattribution Tinnituserleben defizitäres Coping fehlende/falsche Information Elaboration von Befürchtungen geringe Selbsteffizienzerwartung Rückzug Resignation etc. dysfunktionale Bewertungs- und Bedeutungsattribution defizitäres Coping operante Faktoren fehlende/falsche Information Elaboration von Befürchtungen geringe Selbsteffizienzerwartung Rückzug Resignation etc. operante Faktoren Teufelskreismodell des Tinnitusbeeinträchtigung (nach Hallams Habituationstheorie). Ein Brummen, Surren, Sausen, Rauschen, Dröhnen oder Zischen im Ohr? Dann handelt es sich höchstwahrscheinlich um Ohr- und Kopfgeräusche, welche als Tinnitus (lat. tinnire = klingeln) bezeichnet werden. In Österreich leiden ca. 15 Prozent der Bevölkerung an chronischem Tinnitus. Berühmte Betroffene waren unter anderem Ludwig van Beethoven, Vincent van Gogh, Robert Schumann und Martin Luther. Hoher Leidensdruck Das Geräusch im Ohr bringt die Betroffenen zur Verzweiflung. Sie fühlen sich häufig allein gelassen und beginnen ihr Schicksal zu beklagen. Es kommt zu schwerwiegenden Auswirkungen auf das Berufs- und Privatleben. Depressionen, Angstzustände, Schlaf- und Konzentrationsstörungen, Hilflosigkeit und Kontrollverlust können als Folge eines chronischen Tinnitus auftreten. In diesem Fall ist nicht nur eine medizinische Behandlung erforderlich, sondern auch eine klinisch-psychologische Behandlung angebracht. Tinnitus Retraining Eine Möglichkeit, dem Tinnitus den Kampf anzusagen, besteht darin, ein Tinnitus-Retraining zu besuchen. Seit dem Jahr 2002 können ambulante Patienten das Tinnitus Retraining am LKH Leoben in Anspruch nehmen, um mit dem Quälgeist im Ohr besser umzugehen. Ein Element dieser Behandlung ist das sogenannte Tinnitus-Counseling. Darunter ist eine Beratung und Aufklärung zu verstehen, die symptomspezifische Informationen über Tinnitus zum Inhalt hat. Mittels Fragebogen wird erhoben, ob die Patienten an einem kompensierten oder dekompensierten Tinnitus leiden. Ein dekompensierter Tinnitus stellt eine besonders hohe Alltagsbelastung dar im Gegensatz zum kompensierten Tinnitus, welcher nur geringe Auswirkungen im Alltag der Betroffenen zur Folge hat. Diese Behandlung ist an Patienten gerichtet, welche an einem dekompensierten Tinnitus leiden. Dekompensierter Tinnitus stellt eine besonders hohe Tinnitusbelastung dar. Im Anschluss an das Tinnitus- Tinnitusbeeinträchtigung Aus: Kröner-Herwig: Psychologische Behandlung des chronischen Tinnitus. Materialien für die klinische Praxis. Beltz, Psychologie Verlags Union Counseling erfolgt die psychologische Behandlung. Diese umfasst zehn Gruppensitzungen mit bis zu sieben Teilnehmern, welche in einem Zeitraum von zwei bis drei Monaten wöchentlich stattfinden. Nicht die Eliminierung des Tinnitus ist das Ziel der Behandlung, sondern die Behandlung der psychischen und sozialen Auswirkungen. Basierend auf Hallams-Habituationstheorie (siehe Abbildung) und verhaltenstherapeutischen Elementen werden gemeinsam mit den Patienten Strategien zur Bewältigung des Tinnitus erarbeitet. Inhalte der psychologischen Tinnitusbehandlung sind die Veränderung der Wahrnehmung, Gewöhnung an die Geräusche im Ohr mittels Aufmerksamkeitslenkung, gelassener Umgang mit den Ohrgeräuschen, Stressreduktion, das Erlernen von Entspannungsmethoden, Bewältigung von Schlafstörungen, die Modifizierung des Lebensstils und der Wiedererwerb der Lebensqualität. Diese erlernten Strategien sollen in den Alltag integriert werden, um eine adäquate Tinnitusbewältigung zu erzielen. Besonders wichtig sind die aktive Mitarbeit und die Änderungsmotivation der Patienten. Eine Kontrolle nach sechs Monaten zeigt, dass die Ohrgeräusche zwar noch vorhanden sind, aber die Tinnitusbelastung sich verringert hat und nun ein kompensierter Tinnitus vorliegt. Ergänzend zu einer fachärztlichen Behandlung des chronischen Tinnitus ist das Tinnitus-Retraining eine sinnvolle Behandlungsmethode, die von den Patienten sehr gut angenommen wird und eine wesentliche Entlastung der Betroffenen sowie eine deutliche Verbesserung der Lebensqualität bewirkt. n Mag. Christiane Maier, Klinische und Gesundheitspsychologin, LKH Leoben Foto: KAGes

19 Gesundheit & Forschung 19 K-Taping in Geburtshilfe und Gynäkologie Eine Therapiemethode, die Physiotherapeutinnen und Hebammen im LKH Deutschlandsberg zum Wohle der Patientinnen verbindet Dr. Kenzo Kase, ein japanischer Chiropraktiker und Kinesiologe, entwickelte in den 70er Jahren eine elastische Tapingmethode. Der Vorteil gegenüber einem konventionellen Tape liegt darin, dass das elastische Tape die Bewegungsfreiheit nicht einschränkt. Das elastische Tape ist ein Baumwollband mit wellenförmiger Acrylbeschichtung. Seine Elastizität ist vergleichbar mit der menschlichen Haut. Über Asien und die USA kam das Kinesio-Taping 1998 nach Europa und wurde rasch in den Leistungssport, in die Sportmedizin und in die Physiotherapie integriert. In Deutschland wurde 2007 die Internationale K-Taping Akademie gegründet. Diese hat mittlerweile 40 Ausbildungsstellen in ganz Europa. K-Taping Therapie nützt 2 Effekte Zum einen werden die Hautrezeptoren stimuliert, damit verbunden erfolgen Schmerzdämpfung und verbesserte Tiefensensibilität. Dies bewirkt einen gezielten Einfluss auf das Zusammenspiel von Muskeltonus, Gelenken, Bändern und Nerven. Zum anderen werden über das elastische Tape und die speziellen Anlagetechniken Haut und Gewebe angehoben. Dadurch entsteht mehr Raum im geschädigten Gewebe. Lymphflüssigkeit kann besser abfließen, die Blutzirkulation wird verbessert und die Schmerzrezeptoren werden entlastet. Spezielle Anlagetechniken wären u.a. Muskelanlagen, Ligamentanlagen, Lymphanlagen, Narbentape und Spacetape. Kontraindiziert ist das K-Tape bei offenen Wunden, pergamentartiger Haut, Psoriasis-Schüben, der Einnahme von hoch dosierten Blutgerinnungsmitteln und bekannten Allergien gegen Acryl. K-Taping Anlage bei Rectusdiastase (Symbolfoto). K-Taping während der Schwangerschaft Die Baumwollbänder sind frei von Medikamenten und Wirkstoffen und können daher unbedenklich auch als unterstützende Therapiemethode in der Schwangerschaft und im Wochenbett verwendet werden. Der Rumpf (Lendenwirbelsäule, Becken, Bauchmuskulatur, Zwerchfell, Rückenmuskulatur und Beckenboden) ist das Zentrum unserer Stabilität beim aufrechten Gang. In der Schwangerschaft treten zusätzliche Belastungen für das Rumpfsystem auf: durch die Zunahme des Bauchumfangs kommt es zur Schwerpunktverlagerung durch die hormonelle Umstellung zur Lockerung der Bänder und dadurch zu vermehrten Belastungen in den IS-Gelenken und in der Lendenwirbelsäule durch die Dehnung des Bauches zur Insuffizienz der Bauchmuskulatur, die dadurch als Gegenspieler für die Rückenmuskulatur fehlt. Diese Faktoren führen häufig zu Beschwerden in der Lendenwirbelsäule, in den IS- Gelenken und in der Halswirbelsäule, sowie zu Kopfschmerzen. Mit der richtigen Anlagetechnik des K-Tapes kann man in diesen Fällen meistens eine sofortige Schmerzreduktion und Funktionsverbesserung erreichen. Im Wochenbett kann die Rückbildung der Bauchmuskulatur speziell bei Rectusdiastasen, unterstützt werden. Gezielte Ausbildung Wichtig ist eine fundierte Ausbildung in der Tapingmethode. Durch falsche Tapeanlage (z.b. ungenau erhobener Status und Funktionsprüfung) kann die Funktionsstörung verstärkt werden und es können vermehrt Schmerzen und Bewegungseinschränkungen auftreten. Seit Physiotherapeutinnen und Hebammen aus unserem Haus gemeinsam einen K-Taping Gyn Kurs besucht haben, wurde die Zusammenarbeit zwischen den beiden Berufsgruppen noch intensiver. Unseren Frauen können wir somit diese Therapiemethode rund um die Uhr anbieten. n Literatur: Kumbrink, B (2009) K-Taping, Praxishandbuch, Grundlagen, Anlagetechniken, Indikationen. 1. korrigierter Nachdruck, Springer Medizin Verlag Heidelberg Kumbrink, B (2009) K-Taping Kurs: Gyn, Schulungsunterlagen Renate Filzwieser, Oberhebamme, Maria Erklavec-Wernig, Leit. Physiotherapeutin, LKH Deutschlandsberg Foto: B. Egner

20 20 Gesundheit & Forschung Händehygieneaktionstag im LKH Hartberg 5. Mai Internationaler Tag der Händehygiene Die Weltgesundheitsorganisation hat den 5. Mai zum internationalen Tag der Händehygiene ausgerufen. Händehygiene ist eine der wichtigsten Maßnahmen zur Vermeidung von Infektionen. Dies gilt nicht nur bei der Vermeidung von Influenza (Grippe), sondern auch zur Verhütung von Magen- Darmerkrankungen durch Noroviren. Es gilt aber ganz besonders zur Verhütung von Infektionen durch antibiotikaresistente Keime in medizinischen Einrichtungen. Vorreiter LKH Hartberg Das LKH Hartberg ist hier sehr aktiv und steht gut da. Unter der Federführung des Aktionsteams (OA Dr. Alois Pertl, Hygienefachkraft DGKP Josef Schwarz, DGKS Veronika Karner, DGKS Andrea Kummer) nimmt das LKH Hartberg als einziges steirisches Krankenhaus an der Aktion Saubere Hände teil. Der Verbrauch an Händedesinfektionsmittel, ein Indikator für Händehygiene, konnte im LKH Hartberg von 2007 auf 2010 um ml (313 Liter) gesteigert werden. Damit wurden Händedesinfektionen pro Jahr zusätzlich durchgeführt. Die durchschnittliche Händedesinfektionsrate konnte von 2007 auf 2010 von 3,6 auf 6,7 Händedesinfektionen pro Belagstag gesteigert werden (+ 83,8%). Ziel des LKH Hartberg ist es eine Kulturveränderung herbeizuführen, bei der die hygienische Händedesinfektion einen noch höheren Stellenwert hat. Keime werden sehr oft durch die Hände des Personals übertragen. Die wichtigste Gegenmaßnahme ist hier die systematische und fachgerecht durchgeführte Händedesinfektion vor und nach Patientenkontakt. Die Verbesserung der Händehygiene wird durch Fortbildungen (bisher über 30 Termine zu je 1 Stunde mit über 350 Teilnehmern), visuellen Erinnerungshilfen, Erhöhung der Händedesinfektionsmittelspender sowie der Teilnahme an Hand-KISS (= Krankenhaus Infektions Surveillance System) erreicht. Die Teilnahme an der Aktion Saubere Hände sowie an Hand KISS ist kostenlos. Kosten von 7050 entstanden durch den Ankauf von 90 zusätzlichen Desinfektionsmittelspendern und den Ankauf von Schulungsmaterialien. Diese Kosten sind im Vergleich zu den Kosten einer im Krankenhaus erworbenen Infektion (zwischen und ) sehr gering. Aktionstag In der Eingangshalle des LKH Hartberg gab es am Aktionstag Informationsstände, Plakate, einen Kurzfilm über Händehygiene sowie eine Firmenausstellung, wo sich Mitarbeiter über die neuesten Produkte informieren konnten. Die Besucher des Aktionstages konnten auch anhand einer Blaulichtbox das Ergebnis einer durchgeführten Händedesinfektion überprüfen. Dafür wurde ein speziell präpariertes Händedesinfektionsmittel verwendet, das unter Blaulicht die Benetzung der Hände sichtbar machte. Hautareale die nicht desinfiziert wurden, stellten sich als dunkle Flecken dar. Weiters gab es für Mitarbeiter des LKH Hartberg ein Hygienequiz mit vielen Preisen. Händehygiene ist jedermanns Sorge und alle haben die Verantwortung zu handeln. n Kontakt: DGKP Josef Schwarz Hygienefachkraft, Lokaler Umweltkoordinator LKH Hartberg Mittels Blaulichtbox konnte das Ergebnis einer durchgeführten Händedesinfektion überprüft werden. Zahlreiche Mitarbeiter beteiligten sich am Hygienequiz. Die Gewinner des Hygienequiz. Fotos: LKH Hartberg

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