Europäisch. Ländlich. Gut? Die institutionelle Ausgestaltung räumlicher Entwicklungsansätze in Deutschland

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1 Agrarwirtschaft, Fischerei und Ernährung Territoriale Entwicklung im ländlichen Raum Europäisch. Ländlich. Gut? Die institutionelle Ausgestaltung räumlicher Entwicklungsansätze in Deutschland

2 Impressum Herausgeber: Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) GmbH Sitz der Gesellschaft Bonn und Eschborn Friedrich-Ebert-Allee Bonn Telefon: Fax: Dag-Hammarskjöld-Weg Eschborn Telefon: Fax: Internet: Abteilung: Agrarwirtschaft, Fischerei und Ernährung Sektorvorhaben Territoriale Entwicklung im ländlichen Raum Autor: Dr.-Ing. Ulrich Gehrlein & Dipl.-Geogr. Peter Süß Institut für Ländliche Strukturforschung an der Johann Wolfgang Goethe Universität Frankfurt Verantwortlich: Armin Klöckner, Caroline Schäfer, Martina Wegner Kontaktperson im Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung: Dr. Stefan Schmitz, Referat 314: Ländliche Entwicklung und Welternährung Fotos: Titelseite, Rückseite, Seite 3, 33, 43, GIZ / Dirk Ostermeier Seite 56, 90 BLE Dominic Menzler Grafik: Jeanette Geppert, Druck: Aksoy Print & Projektmanagement Die Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) GmbH bündelt die Kompetenzen und langjährigen Erfahrungen von Deutschem Entwicklungsdienst (DED) ggmbh, Deutscher Gesellschaft für Technische Zusammenarbeit (GTZ) GmbH und InWEnt Internationale Weiterbildung und Entwicklung ggmbh seit dem 1. Januar 2011 unter einem Dach. Weitere Informationen erhalten Sie unter Eschborn, September

3 Europäisch. Ländlich. Gut? Die institutionelle Ausgestaltung räumlicher Entwicklungsansätze in Deutschland 3

4 Inhalt 4 Abkürzungsverzeichnis 6 Zusammenfassung 8 1 Hintergrund, Zielsetzung und Vorgehensweise Hintergrund und Zielsetzung Vorgehensweise und Aufbau der Studie 10 2 Räumliche Entwicklungsansätze in Deutschland ELER-/GAK-finanzierte Regionen Der LEADER-Ansatz Der ILE-Ansatz EFRE-/GRW-finanzierte Managementeinrichtungen Regionalmanagement im Rahmen der Allianz Bayern Innovativ Regionalmanagement Hessen Naturschutzorientierte Regionalentwicklung Der Ansatz der Biosphärenreservate PLENUM Idee.natur/chance.natur Stadt-Umland-Kooperationen Metropolregionen Stadt-Umland-Konzepte Planungsverbände Agenda 21-Prozesse Modellvorhaben Regionen der Zukunft Regionen Aktiv 31 3 Vergleichende Analyse der Entwicklungsansätze 34 4

5 4 Schlussfolgerungen zur institutionellen Ausgestaltung von räumlichen Ansätzen im ländlichen Raum Bewertung und Lernerfahrungen zu den Ansätzen Regionalentwicklungsansätze Naturschutzorientierte Regionalentwicklungsansätze Regionalplanung und interkommunale Zusammenarbeit Erfolgsfaktoren zur Implementierung der Ansätze auf regionaler und nationaler Programmebene Entstehungskontext Organisationsstruktur der Entwicklungsinitiativen Organisation der Projektentwicklung und -umsetzung Organisation der Beteiligung der gesellschaftlichen Gruppen Einbettung der Entwicklungsinitiative (rechtlich und finanziell) Die Erfolgsfaktoren im Überblick und die Frage ihrer Übertragbarkeit 52 ANHANG 5 Fallbeispiele ELER-/GAK-finanzierte Initiativen LEADER Region Odenwald ILE Region Lahn-Taunus EFRE-/GRW-finanzierte Initiativen Regionalmanagement Nordhessen Regionalmanagement Hesselberg Regionale Agenda 21-Initiativen Regionale Agenda Stettiner Haff Naturschutzorientierte Regionalentwicklungsinitiativen Biosphärenreservat Schaalsee PLENUM Region Westlicher Bodensee Naturschutzgroßprojekt Bienwald Stadt-Umland-Kooperationen Metropolregion Rhein-Neckar Planungsverband Frankfurt Stadt-Umland-Konzept Rendsburg 83 6 Informative Internetplattformen 87 7 Literaturverzeichnis 88 5

6 Abkürzungsverzeichnis ADD BBR BBSR BfN BMBF BMELV BMU BMVBS BMVBW BMZ DLR DVS EFRE ELER EMR ESF EUREK FFH GA GAK GAP GEP GRW HARA HMWVL IfLS IGO IKM ILE ILEK LAAW LAG LEADER LUBW Aufsichts- und Dienstleistungsdirektion Bundesamt für Bauwesen und Raumordnung Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung Bundesamt für Naturschutz Bundesministerium für Bildung und Forschung Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung Bundesministerium für Verkehr, Bau und Wohnungswesen Bundesministerium für wirtschalftliche Zusammenarbeit und Entwicklung Dienstleistungszentrum Ländlicher Raum Deutsche Vernetzungsstelle Ländliche Räume Europäischer Fonds für regionale Entwicklung Europäischer Landwirtschaftsfonds für die Entwicklung des ländlichen Raums Europäische Metropolregion Europäischer Sozialfond Europäisches Raumentwicklungskonzept Fauna-Flora-Habitat Gemeinschaftsaufgabe Gemeinschaftsaufgabe Agrarstruktur und Küstenschutz Gemeinsame Agrarpolitik Gebietsentwicklungsplanung Gemeinschaftsaufgabe Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur Raumordnungspolitischer Handlungsrahmen Hessisches Ministerium für Wirtschaft, Verkehr und Landesentwicklung Institut für Ländliche Strukturforschung Interessengemeinschaft Odenwald Initiativkreise Europäische Metropolregion in Deutschland Integrierte Ländliche Entwicklung Integriertes Ländliches Entwicklungskonzept Lokale Aktionsgruppe Altmühl-Wörnitz e.v. Lokale Aktionsgruppe Liaison entre actions de développement de l économie rurale Landesanstalt für Umwelt, Messungen und Naturschutz 6

7 MAB METREX MKRO MORO MRN NSG NRR ORA OREG ÖPNV PEPL PLANAK PLENUM REFINA REK The Man and the Biosphere Programme The Network of European Metropolitan Regions and Areas Ministerkonferenz für Raumordnung Modellvorhaben der Raumordnung Metropolregion Rhein-Neckar Naturschutzgebiet Nationale Rahmenrichtlinie Raumordnungspolitischer Orientierungsrahmen Odenwald-Regional-Gesellschaft mbh Öffentlicher Personen Nahverkehr Pflege- und Entwicklungsplan Planungsausschuss für Agrarstruktur und Küstenschutz Projekt des Landes zur Erhaltung und Entwicklung von Natur und Umwelt Forschung für die Reduzierung der Flächeninanspruchnahme und ein nachhaltiges Flächenmanagement Regionales Entwicklungskonzept StMWIVT Bayerisches Staatsministerium für Wirtschaft, Infrastruktur, Verkehr und Technologie SUK Stadt-Umland-Konzept TÖB UNCED UNEP UNESCO VRRN ZMRN Träger Öffentlicher Belange United Nations Conference on Environment and Development United Nations Environment Programme United Nations Educational, Scientific and Cultural Organization Verband Region Rhein-Neckar Verein Zukunft Metropolregion Rhein-Neckar 7

8 Zusammenfassung Die vorliegende Studie zu den derzeit bedeutsamsten Regionalentwicklungskonzeptionen in Deutschland wurde für das Sektorvorhaben Territoriale Entwicklung im ländlichen Raum im Auftrag des BMZ erstellt. Sie nimmt insbesondere auf den Institutionen-Rahmen dieser Konzeptionen Bezug, dem für das Handeln der regionalen Akteure im Sinne der Ziele des jeweiligen Ansatzes eine herausragende Bedeutung beigemessen wird. Um die in Deutschland vorliegenden Erfahrungen hinsichtlich geeigneter Organisationsformen (integrierter) territorialer Entwicklungsansätze für das Sektorvorhaben in Wert zu setzen und Ansatzpunkte für eine mögliche Übertragung in die EZ zu identifizieren wurden insgesamt neun aktuelle Entwicklungsansätze näher untersucht. Neben Regionalentwicklungsansätzen die in ihrer Grundfinanzierung auf die EU-finanzierten Förderfonds ELER und EFRE zurückgreifen wurden auf diese Weise auch die naturschutzorientierten Regionalentwicklungsansätze Biosphärenreservat, PLENUM und Naturschutzgroßprojekt sowie die Stadt-Umland- Kooperationsformen Metropolregion, Planungsverband und Gebietsentwicklungsplanung näher untersucht und dargestellt (vgl. Kapitel 2; Anhang 1). Unter Rückgriff auf den Vergleich der Ansätze (vgl. Kapitel 3) und bereits existierende Vergleichsstudien konnten somit letztendlich mehrere Erfolgsfaktoren präsentiert werden, die sofern in den Regionen selbst und auf Programm-Ebene vorhanden eine entwicklungsfördernde Programmumsetzung begünstigen und damit auch als Ausgangspunkt für eine Diskussion über eine mögliche Übertragbarkeit in den internationalen EZ-Kontext dienlich sind (vgl. Kapitel 4). Erfolgsfaktoren territorialer Entwicklung wurden entsprechend den der Studie zugrunde gelegten Untersuchungsdimensionen für die Bereiche Entstehungskontext, Organisationsstruktur, Projektentwicklung und -umsetzung, Beteiligung sowie rechtliche und finanzielle Einbettung identifiziert. In Bezug auf den Entstehungskontext ist auf regionaler Ebene zunächst darauf zu achten inwieweit die Voraussetzungen für eine institutionelle Verfestigung bestehen. Bei welchen der in einer Region wichtigen Akteure ist existiert überhaupt eine Betroffenheit, ein Interesse bzw. eine Einigkeit über ein Entwicklungsproblem und daneben auch eine Vision bzw. ein Regionalbewusstsein? Indem auf Programmebene darauf geachtet wird, dass eine freie Regionsabgrenzung durch die Entwicklungskoalition vor Ort möglich ist, wird die optimale Inwertsetzung lokalen Sozialkapitals ermöglicht und durch eine gleichzeitige transparente Übertragung finanziell-administrativer Entscheidungskompetenzen für die Zeit der Programmumsetzung auf die sich so formierende regionale Ebene deren Eigenverantwortlichkeit und Motivation gestärkt. Hinsichtlich der Organisationsstruktur der Entwicklungskoalition in einer Region sind dann die besten Ergebnisse zu erwarten, wenn die neu geschaffenen Gremien/Organisationen komplementäre Akteure organisatorisch einbinden und dabei Doppelstrukturen mit dem bereits in der Region vorhandenen Akteursspektrum/Institutionengefüge vermeiden. Insbesondere die Etablierung einer von einzelnen Förderprogrammen unabhängigen aber solche koordinierenden regionalen Entwicklungsagentur scheint erstrebenswert. Damit die dafür notwendigen Denkprozesse frühzeitig angestoßen werden, kann auf Programmebene auf ein zeitlich und räumlich gestaffeltes Kofinanzierungsmodell für das Regionalmanagement zurückgegriffen werden. Als Eingangsvoraussetzung für eine breite Beteiligungsbasis spielt neben einer problemorientierten Regionsabgrenzung auch die Gewährleistung transparenter 8

9 organisatorischer Abläufe eine wichtige Rolle. Um auch während der Programmumsetzung notwendige Änderungsbedarfe in der Programmgestaltung zu erkennen, sollte daneben in der Programmarchitektur auch ein Informationssystem zur kurzfristigen Rückkopplung von Erfahrungen aus den Regionen vorgesehen sein. Für eine erfolgreiche Projektentwicklung und -umsetzung in den Regionen kommt expliziten, regelmäßigen Treffen zur systematischen Evaluierung von konkreten Projekten bzw. des bisherigen Entwicklungsprozesse durch die Entwicklungskoalition eine herausragende Bedeutung zu. Neben einem überschaubaren und fokussierten Projektportfolio helfen Selbstbewertung, thematische Fokusgruppen und (überregionale) Vernetzungstreffen die Qualität des Regional- und Prozessmanagements deutlich zu steigern. Damit eine solche Lernkultur etabliert werden kann, sollten als verpflichtendes Programmelement neben einer regelmäßigen Selbstevaluation auch entsprechende Qualifizierungsmaßnahmen für haupt- und ehrenamtliche Akteure im Maßnahmenspektrum des jeweiligen Programms vorgesehen sein. Anreize für verstärkte Bemühungen zur Optimierung der Professionalität des Prozessmanagement in den Regionen können daneben auch durch die Ausschreibung von Wettbewerben zwischen den Programm-Regionen gesetzt werden. Ohne lokale Beteiligung laufen alle Programmbemühungen hinsichtlich der Unterstützung einer selbsttragenden Entwicklung ins Leere. Als Voraussetzungen einer möglichst breiten Beteiligung konnten neben einer öffentlichkeitswirksamen Darstellung von Erfolgen vor allem klar durchschaubare und leicht nachzuvollziehende Abläufe in der Organisation der regionalen Entwicklungskoalition identifiziert werden. Insofern bei der konkreten Entwicklung und Umsetzung von Projekten auf Kompetenzen außerhalb der Entwicklungskoalition zurückgegriffen werden muss, z.b. auf die Bewilligungsstelle des Programmbetreibers, gilt das auch für diese Prozesse. Überhaupt scheint es auf Programmebene sinnvoll, die abwicklungstechnischen Erfordernisse hinsichtlich motivationstheoretischer Überlegungen zur Steigerung der zivilgesellschaftlichen Beteiligung auf regionaler Ebene zu beleuchten und Raum für Anpassungsmaßnahmen zu lassen. Weitere Erfolgsfaktoren für eine breite Beteiligung auf regionaler Ebene sind darüber hinaus die Einbindung von Zugpferden, die jederzeit mögliche Einbeziehung von neuen Akteuren, Ideen und Vorgehensweisen sowie ausreichend Zeit und Möglichkeiten einen Konsens über wichtige Schritte/Entscheidungen im regionalen Entwicklungsprozess zu bilden. Schließlich hat die Studie auch versucht Erfolgsfaktoren für die rechtliche und finanzielle Einbettung territorialer Entwicklungsansätze zu identifizieren. Diesbezüglich scheint es sinnvoll sowohl auf regionaler als auch auf Programm-Ebene darauf zu achten, dass klare Regelungen bezüglich der Kompetenzverteilung innerhalb der lokalen Partnerschaft und auf der Programmebene sowie auch zwischen diesen beiden Bereichen kodifiziert sind. Für eine partnerschaftliche Programmumsetzung von Region und Programmgestalter sollte sich hieraus ein tatsächlich vorhandener Handlungs- und Entscheidungsspielraum für die Entwicklungskoalition in einer Region ergeben. Hinsichtlich der finanziellen Ausgestaltung ist abschließend noch darauf hinzuweisen, dass sich im europäischen Kontext die Verknüpfung der Vergabe der Fördermittel mit der Erstellung qualifizierter Zielsysteme als zielführend erwiesen hat und zur besseren Einbeziehung auch finanzschwacher Entwicklungspartner das Vorschussprinzip bei der Kofinanzierung von Projekten Anwendung finden sollte. 9

10 1 Hintergrund, Zielsetzung und Vorgehensweise 1.1 Hintergrund und Zielsetzung Die vorliegende Studie zu den derzeit bedeutsamsten Regionalentwicklungskonzeptionen in Deutschland wurde für das Sektorvorhaben Territoriale Entwicklung im ländlichen Raum im Auftrag des BMZ erstellt. Ziel dieses Sektorvorhabens ist es Konzepte und Instrumente der deutschen Entwicklungszusammenarbeit zur Armutsbekämpfung und Förderung einer nachhaltigen Entwicklung im ländlichen Raum hinsichtlich der Rahmenbedingungen, Zielsetzungen und Unterstützungsbedarfe der Partnerländer zu verbessern. Es verfolgt dabei die Strategie, das BMZ zu beraten, weiterentwickelte Konzepte in den internationalen Diskussionsprozess einzubringen sowie diese in ausgewählten Partnerländern pilothaft umzusetzen. Der Ausgestaltung des so genannten Institutionen-Rahmens kommt bei den Ansätzen der Entwicklung ländlicher Räume eine hohe Bedeutung zu, da er den Kontext darstellt, innerhalb dessen im Zuge der Programmumsetzung das Handeln der regionalen Akteure im Sinne der Ziele des jeweiligen Ansatzes beeinflusst werden soll. In Deutschland und in der EU liegen hinsichtlich entsprechender Organisationsformen vielfältige Erfahrungen verschiedenster Entwicklungsansätze vor. Vor diesem Hintergrund zielt die angefertigte Studie auf die Untersuchung und Darstellung der institutionellen und organisatorischen Ausgestaltung bestehender integrierter territorialer Entwicklungsansätze in Deutschland. Hieraus sollen Erkenntnisse in Bezug auf die Übertragbarkeit der Entwicklungsansätze auf die Situation der ländlichen Entwicklung in Entwicklungsländern gewonnen werden. 1.2 Vorgehensweise und Aufbau der Studie Die Auswahl der untersuchten territorialen Entwicklungsansätze umfasst die derzeit bedeutsamsten Regionalentwicklungs-Konzeptionen, die einen expliziten Gebietsbezug aufweisen und in unterschiedlicher Ausprägung und Intensität sektorübergreifende Ansätze verfolgen. Daneben fanden auch das Konzept der regionalen Agenda 21 und die bundesweiten Modellvorhaben Regionen der Zukunft sowie Regionen Aktiv Berücksichtigung. Um den Umsetzungsstand bezüglich der organisatorischen Ausgestaltung territorialer Entwicklungsansätze in Deutschland zu erfassen wurden in Kapitel 2 zunächst die Ansätze hinsichtlich der Dimensionen Entstehungskontext, Zielsetzung, strategische Ausrichtung, Umsetzung sowie rechtliche und finanzielle Einbettung charakterisiert, um ihren prinzipiellen Handlungsansatz zu erfassen. Hierzu wurde insbesondere auf Unterlagen und weitere Quellen bezüglich der konzeptionellen Ansätze sowie auf vorhandene Analysen und Untersuchungen zurückgegriffen. Um ein genaueres Bild der Implementierung des jeweiligen Ansatzes zu bekommen, wurde daneben die Implementierung der Ansätze in einzelnen Regionen näher untersucht. Die Auswahl dieser Regionen orientierte sich dabei an den Erfahrungen des Bearbeitungsteams 10

11 und versucht typische und best practice Regionen abzubilden. Betrachtet wurden im Rahmen kompakter Fallstudien die Startbedingungen der Entwicklungsinitiative, deren Zielsetzung, die Gebietskulisse, die Handlungsfelder, die Organisationsstruktur, die Organisation der Projektentwicklung und -umsetzung, die Organisation der Beteiligung verschiedener gesellschaftlicher Gruppen, die Einbindung der Entwicklungsinitiative in die nationale und supranationale Förderkulisse sowie die rechtlichen Voraussetzungen der jeweiligen Entwicklungsinitiative. Als Datengrundlage diente dabei neben den Internetauftritten der Initiativen, deren Regionale Entwicklungskonzepte sowie graue Literatur, wie Diplomarbeiten und andere Fallstudien. Die Ergebnisse der politikfeldbezogenen Einordnung der Ansätze und der durchgeführten Fallstudien fanden Eingang in eine vergleichende Gegenüberstellung der Entwicklungsansätze in Kapitel 3. In Kapitel 4 schließlich werden unter Rückgriff auf den Vergleich der Ansätze, der Fallstudien sowie weiterer Studien und Untersuchungen Schlussfolgerungen bezüglich der institutionellen Ausgestaltung von Rural Territorial Development-Ansätzen aus Perspektive der Erfahrungen in Deutschland gezogen. Abbildung 1 stellt die Vorgehensweise zur Erstellung der Studie grafisch dar. ENTWICKLUNGSANSÄTZE (Kap 2) FALLREGIONEN (Anhang1) VERGLEICH DER STRUKTURMERKMALE (Kap 3) BEWERTUNGEN (Kap 4.1) LERNERFAHRUNGEN (Kap 4.1) Abbildung 1: Methodik und Aufbau der Studie VERGLEICH DER STRUKTURMERKMALE (Kap 3) In Kapitel 4.3 wird die Studie ergänzend noch die Frage der Übertragbarkeit der Erfolgsfaktoren auf die EZ diskutiert. Hierbei wird auf die Ergebnisse eines Fachgesprächs bei der GIZ im Anschluss an die Abschluss-Präsentation der Studie zurückgegriffen. 11

12 Für den Lebens- und Wirtschaftsraum Rendsburg Verortung der untersuchten Fallbeispiele in Deutschland Die Fallbeispiele repräsentieren eine Auswahl verschiedener räumlicher Entwicklungsinitiativen in Deutschland. Der Ausgestaltung des so genannten Institutionen-Rahmens kommt bei den Ansätzen der Entwicklung ländlicher Räume eine hohe Bedeutung zu. In Deutschland und in der EU liegen hinsichtlich entsprechender Organisationsformen vielfältige Erfahrungen verschiedenster Entwicklungsansätze vor. Die Aussagen in der Studie begründen sich auf Erkenntnissen aus 11 Fallbeispielen. ILE LAHN-TAUNUS Planungsverband Ballungsraum Frankfurt/Rhein-Main IGO - Interessengemeinschaft Odenwald E.V. Metropolenregion Rhein-Neckar Bienwald - Naturschutzgroßprojekt 12

13 Stettiner Haff Biosphärenreservat Schaalsee Regionalmanagement NordHessen Region Hesselberg PLENUM - Westlicher Bodensee 13

14 2 Räumliche Entwicklungsansätze in Deutschland 2.1 ELER-/GAK-finanzierte Regionen Der LEADER-Ansatz Gemeinschaftsinitiative der EU- Strukturfonds Entstehungskontext Der LEADER-Ansatz entstand als Weiterentwicklung der bis in die achtziger Jahre hauptsächlich aus sektoralen Hilfen für Landwirte bestehenden wachstumsorientierten ländlichen Entwicklungspolitik. In politischer Hinsicht wurde LEADER ( Liaisons Entre Actions de Développement de l Economie Rurale Verbindungen zwischen Aktionen zur Entwicklung der ländlichen Wirtschaft ) als eine Gemeinschaftsinitiative eingeführt, die im Rahmen der EU-Strukturfonds gefördert wurde. Sowohl chronologisch als auch methodologisch hat LEA- DER als eigenständiger Ansatz drei Phasen durchlaufen: LEADER I ( ), LEADER II ( ) und LEADER + ( ). LEADER I gab die Initialzündung für den neuen Entwicklungsansatz, LEADER II verallgemeinerte den Ansatz, Leader+ strebte mit Hilfe von Pilotstrategien und übergreifenden Themen eine Vertiefung der Methode an. Ab 2007 wurde der Leader-Ansatz als sogenannte vierte Achse in die EU-kofinanzierten Programme für den ländlichen Raum (ELER) und damit in die Regelförderung integriert. Das bedeutet, dass Leader nun, neben einer Reihe von weiteren ländlichen Entwicklungsachsen, in nationale und regionale allgemeine ländliche Entwicklungsprogramme integriert ist, die von der EU gefördert werden. Zielsetzung des Ansatzes LEADER ist ein Ansatz für eine nachhaltige Entwicklung ländlicher Gebiete sowohl unter ökologischen als auch ökonomischen, sozialen und kulturellen Aspekten und zielt nicht allein auf eine Strukturveränderung innerhalb der Landwirtschaft ab. Als relativ neuer Weg zur Schaffung von Aktivitäten und Arbeitsplätzen im ländlichen Raum verfolgt LEADER einen gebietsbezogenen Ansatz, der die Beteiligung der Bürgerinnen und Bürger und die Aufwertung der lokalen Ressourcen ins Zentrum stellt. Der LEADER -Ansatz will dabei eher vorgeben wie vorgegangen werden soll, anstatt vorzugeben was zu tun ist. Verbesserung der Qualität des ländlichen Raums Strategische Ausrichtung Der LEADER -Ansatz ist für die Jahre strukturell in den ELER eingebettet, der in vier Achsen unterteilt ist. Der LEADER -Ansatz im Förderprogramm ist eine horizontale Methode zur Umsetzung der Ziele der Achsen eins bis drei. Drei Achsen sind vertikal, d.h. es sind Förderbereiche, die nebeneinander stehen. Ziel der Achse 1: Verbesserung der Wettbewerbsfähigkeit im Agrar- und Fischereisektor Ziel der Achse 2: Verbesserung der Umwelt und der landschaftlichen Aspekte des ländlichen Raums (auch Agrarumweltmaßnahmen genannt, ein großer Teil fällt auf die Umsetzung von NATURA 2000) Ziel der Achse 3: Verbesserung der Qualität des ländlichen Raums und Diversifizierung der ländlichen Wirtschaftsstruktur (beispielsweise Dorfentwicklungsprogramme) Die vierte Achse die LEADER -Achse ist horizontal angelegt. Das bedeutet, dass sie als Methode für die Umsetzung der Ziele der drei vertikalen Achsen angewendet werden soll. Der LEADER -Ansatz beruht dabei auf den folgenden 7 Prinzipien: Gebietsbezogene, lokale Entwicklungsstrategie Bottom-up Erarbeitung und Umsetzung der Strategie Lokale Public-Private Partnerships --Organisation einer lokalen Partnerschaft mit dem Namen Lokale Aktionsgruppe (LAG), die ein permanentes Team von engagierten Fachleuten und Stakeholdern darstellt und dafür verantwortlich ist, unter aktiver Beteiligung der Bevölkerung einen Entwicklungsplan zu formulieren und durchzuführen; 14

15 Innovationen erleichtern Integrierte und multisektorale Aktionen --sektorübergreifendes Konzept der Aktionen und systematische Bemühung um den Aufbau von Verbindungen zwischen ihnen Netzwerkbildung Kooperation Wollte eine Region in der aktuellen Programmperiode ab 2007 den LEADER -Ansatz für sich umsetzen, musste sie zu Programmstart ein regionales Entwicklungskonzept über die LAG bei den programmverantwortlichen Stellen der Landesregierung einreichen. Das Auswahlverfahren der in einem Bundesland geförderten LEADER -Gebiete wurde dabei je nach Bundesland mehr oder weniger als Wettbewerb gehandhabt. In der Mehrheit der Fälle wurden die LEADER -Gebiete schon im Vorfeld ausgehandelt. (Elbe et al. 2007, S.9) Umsetzung des Ansatzes Bezüglich der Umsetzung des LEADER -Ansatzes in Deutschland ist festzustellen, dass für den Programmzeitraum 2007 bis LEADER -Regionen in Deutschland existieren (DVS 2011). Dabei ist eine unterschiedliche Umsetzung des LEADER-Ansatzes in den Bundesländern sowie in den EU-Mitgliedstaaten insgesamt erkennbar: In einer Reihe von Bundesländern wird über den LEADER-Ansatz (z.t. in Kombination mit der Umsetzung des ILE-Ansatzes) eine vollständige Abdeckung des ländlichen Raumes erreicht (Sachsen, Schleswig-Holstein, Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern, Hamburg, Sachsen-Anhalt, Thüringen) während in anderen Bundesländern lediglich in Teilen des ländlichen Raumes der LEADER-Ansatz umgesetzt wird (Rheinland-Pfalz, Baden-Württemberg, Bayern, Nordrhein-Westfalen, Niedersachsen, Hessen, Saarland). Darüber hinaus divergiert auch die strategische Umsetzung des LEADER-Ansatzes zwischen den Bundesländern: Die wesentlichen Unterschiede ergeben sich insbesondere in der Ermöglichung innovativer Ansätze versus der Realisierung sog. Mainstreammaßnahmen und deren Rahmenbedingungen, wie die öffentliche Kofinanzierung durch die Länder. Weitere Unterschiede ergeben sich auch bezüglich des umzusetzenden Maßnahmenspektrums aus den ELER-Achsen 1 bis 3 und der Verstetigung regionaler Entwicklungsinitiativen. Rechtliche und finanzielle Einbettung des Ansatzes Seit der Agenda 2000 genannten erneuten Reform der GAP im Jahr 1999 wird zwischen ihrer ersten Säule, die die traditionellen Exportunterstützungen, Marktinterventionen und Direkthilfen umfasst, sowie der zweiten Säule, der Entwicklung des ländlichen Raums, unterschieden. In der Förderperiode 2007 bis 2013 wird die ländliche Entwicklung aus dem eigens dafür geschaffenen Europäischen Landwirtschaftsfonds für die Entwicklung des Ländlichen Raums (ELER) mit ca. 10% des Budgets der GAP kofinanziert. (Elbe et al. 2007, S.5). 15

16 2 Räumliche Entwicklungsansätze in Deutschland Der ILE-Ansatz Entstehungskontext Zusätzlich zu den EU-kofinanzierten ELER-Programmen nehmen einige Bundesländer auch die Möglichkeit wahr, über die Gemeinschaftsaufgabe Agrarstruktur und Küstenschutz (GAK) die Erstellung und mehrjährige Umsetzung so genannter Integrierter Ländlicher Entwicklungskonzepte (ILEK) zu fördern. Dieser ILE (Integrierte ländlichen Entwicklung)-Ansatz stellt eine Bund-Länder finanzierte Förderung ländlicher Räume im Rahmen der GAK dar. Als Fördergrundsatz wurde der ILE-Ansatz erstmals 2004 in den GAK-Rahmenplan des Bundes und der Länder aufgenommen. (Gehrlein 2006, S.5) Sicherung der Entwicklung des ländlichen Raums als Lebens-, Arbeits-, Erholungs- und Naturraum Zielsetzung des Ansatzes Die Maßnahmen sollen zu einer positiven Entwicklung der Agrarstruktur und einer nachhaltigen Stärkung der Wirtschaftskraft beitragen. (BMELV 2010, S.13) Zweck der Förderung ist es insbesondere zur Verbesserung der Agrarstruktur im Rahmen integrierter ländlicher Entwicklungsansätze die ländlichen Räume im Sinne der Verordnung (EG) Nr. 1698/2005 über die Förderung der Entwicklung des ländlichen Raums als Lebens-, Arbeits-, Erholungsund Naturraum zu sichern und weiter zu entwickeln. Hierbei sollen die Ziele und Erfordernisse der Raumordnung und Landesplanung, die Belange des Natur- und Umweltschutzes sowie die Grundsätze der AGENDA 21 berücksichtigt werden. Strategische Ausrichtung Förderungsfähig sind Aufwendungen für die Erarbeitung integrierter ländlicher Entwicklungskonzepte (ILEK) zur Einbindung einer nachhaltigen Land- und Forstwirtschaft in den Prozess zur Stärkung der regionalen Wirtschaft, die auf der Basis einer Analyse der regionalen Stärken und Schwächen Entwicklungsziele, Handlungsfelder, Strategien und prioritäre Entwicklungsprojekte beschreiben. Daneben ist auch ein Regionalmanagement (RM) zur Initiierung, Organisation und Umsetzungsbegleitung der ländlichen Entwicklungsprozesse förderfähig. (BMELV 2010, S.13f.) Einige Bundesländer (Hessen, Niedersachsen und Sachsen-Anhalt) kombinieren ILEK und LEADER derart, dass gebietsbezogene ländliche Entwicklung flächendeckend möglich wird. Schleswig-Holstein hat seine Entscheidungsstrukturen im Bereich ländlicher Entwicklung am stärksten dezentralisiert und unterstützt ab 2007 im Rahmen der Inititative AktivRegion bis zu 15 LAG in der eigenständigen Umsetzung ihrer Entwicklungspläne. Ein wesentlicher Unterschied zwischen Leader- und ILE-Förderung liegt in den in Schwerpunkt 4 klarer definierten Anforderungen an die lokale Partnerschaft, das Gebiet und die Entwicklungsstrategie. (Tietz 2007, S.165) Nichts desto trotz kann die ILE-Förderung als vereinfachter Leader- Ansatz aufgefasst werden, da sie nicht das vollständige Instrumentarium aus Schwerpunkt 4 vorschreibt, aber im Allgemeinen die selbe Zielsetzung verfolgt. (Tietz 2007, S. 150). Umsetzung des Ansatzes Die Abgrenzung von Regionen bzw. das Zusammenwirken des Leader- und ILE-Ansatzes ist in der ELER-VO bzw. der Nationalen Rahmenrichtlinie (NRR) (In welche die nationalen GAK-Regelungen einfließen) nicht eindeutig geregelt, sondern blieb den Ländern überlassen, was zu sehr unterschiedlichen Lösungen geführt hat. Grob lassen sich in Deutschland folgende Modelle unterscheiden (Tietz 2007, S.165): Nebeneinander von ILE- und Leader-Regionen (Bayern, Niedersachsen, Sachsen und Saarland, Hessen) Unterschiedliche Regionsgröße (Sachsen-Anhalt, Rheinland-Pfalz) Vorbereitung und Ergänzung zu Leader (Hamburg, Thüringen) Überganslösung (Schleswig-Holstein) Insgesamt acht Bundesländer bieten zur Umsetzung der NRR die Förderung von ILEKS an, fünf Bundesländer daneben auch Regionalmanagement (RM). (Tietz 2007, S.151f.) Der integrative Charakter des ILE-Ansatzes lässt sich auch von Bundesland zu Bundesland unterscheiden (Gehrlein 2006, S.58f.): Werden in Baden-Württemberg bis dato getrennt geförderte GAK-Fördergegenstände (wie DE, Flurneuordnung, ländlicher Wegebau) unter dem 16

17 ILE-Konzept lediglich formal zusammengeführt, werden in anderen Bundesländern auch Themen- und Handlungsfeldern, die über die Land- und Forstwirtschaft im engeren Sinne hinaus gehen (Kooperation mit Handwerk und Gewerbe, Förderung des Landtourismus), miteinander verknüpft (Brandenburg, Sachsen-Anhalt, Saarland) bzw. über das GAK-Förderspektrum hinausgehende Themen und Handlungsfeldern im Rahmen von ILEKs und RM (zusätzliche Handlungsfelder Wirtschaftsförderung, Ressourcen- und Energiemanagement, Soziales, Bildung und Kultur, Flächennutzung und Siedlungsentwicklung, Verkehr, Umweltund Naturschutz ) aufgegriffen (Rheinland-Pfalz, Bayern). Rechtliche und finanzielle Einbettung des Ansatzes Gemäß dem föderalen Aufbau der Bundesrepublik wird die Förderung der ländlichen Entwicklung über Entwicklungsprogramme der deutschen Bundesländer umgesetzt. Die Maßnahmen der GAK bilden dabei meist den Kern dieser Länderprogramme, müssen aber, damit sie den EU-Regularien der ELER-VO entsprechen, der EU als Nationale Rahmenregelung (NRR) zur Genehmigung vorgelegt werden. Da dies im Sinne des Programm aufbaus der EU-Fonds ist, stellt die NRR lediglich eine Aufbereitung des von Bund und Ländern beschlossenen GAK-Rahmenplans dar, der so an die EU-rechtlichen Vorgaben der ELER- Verordnung und -Durchführungsverordnung angepasst wird. Auf diese Weise fließen in die Länderprogramme neben EU-Mitteln auch nationale Mittel zur Kofinanzierung von GAK- Maßnahmen und damit in die Förderung des ILE-Ansatzes ein. Kofinanzierung durch nationale und EU-Mittel 2.2 EFRE-/GRW-finanzierte Managementeinrichtungen Regionalmanagement im Rahmen der Allianz Bayern Innovativ Entstehungskontext des Ansatzes Bereits seit Mitte der neunziger Jahre sind in Bayern durch die Landesentwicklung über 30 Regionalmanagement-Initiativen auf unterschiedlichen Ebenen unterstützt und betreut worden. Seit Ende 2006 wurde das verbesserte Instrument Regionalmanagement mit einem Clusteransatz unter die Dachmarke Allianz Bayern Innovativ eine Initiative der Bayerischen Staatsregierung, die aus diesen beiden Säulen besteht, gestellt. (StMWIVT 2008) Die Staatsregierung hat die Cluster-Offensive gestartet, um den Cluster-Ansatz vor allem für den bayerischen Mittelstand praktisch nutzbar zu machen. Dafür wurden Clustermanagementteams in 19 besonders bedeutsamen Kompetenzfeldern der bayerischen Wirtschaft eingerichtet oder ausgebaut. Ziel ist die Intensivierung der landesweiten Netzwerkbildung zwischen Unternehmen, Forschungseinrichtungen, Dienstleistern und Kapitalgebern. Das Regionalmanagement als zweite, regionale Säule soll den branchen- und kompetenzfeldorientierten Ansatz der Cluster-Offensive ergänzen, da im Landesentwicklungsprogramm fachübergreifenden Entwicklungsprozessen und deren Unterstützung eine wichtige Rolle zugemessen wird und die Landesentwicklung das Regionalmanagement als ein hierfür geeignetes Instrument ansieht. Clusteransatz zur Intensivierung der landesweiten Netzwerkbildung Zielsetzung des Ansatzes Ziel der zweiten Säule Regionalmanagement, als von regionalen Akteuren getragener Entwicklungsansatz, ist die branchenübergreifende, regionale Netzwerkbildung, indem die vorhandenen endogenen Entwicklungspotenziale der Regionen über Branchengrenzen hinweg unterstützt und gestärkt werden. Die Aktivierung und Förderung der in den Teilräumen vorhandenen Fähigkeiten und Ressourcen soll zum Erhalt gleichwertiger Lebens- und Arbeitsbedingungen in ganz Bayern beitragen. Durch diese Netzwerke sollen Innovation und Kreativität angeregt und gefördert sowie das vorhandene Potenzial in Teilregionen optimal genutzt und deren eigenverantwortliche Entwicklung nachhaltig gestärkt werden. Strategische Ausrichtung Das Regionalmanagement wird seit seiner Positionierung als 2. Säule der Allianz Bayern Innovativ flächendeckend in ganz Bayern angeboten. 17

18 2 Räumliche Entwicklungsansätze in Deutschland Die Initiative zur Einrichtung eines Regionalmanagements beruht auf dem Freiwilligkeitsund bottom-up-prinzip und muss von der jeweiligen Region selbst ergriffen werden. Das Regionalmanagement soll dabei vom Landrat oder anderen politischen Repräsentanten vorangetrieben, nachhaltig unterstützt, gesteuert und autorisiert werden, da für die erfolgreiche Umsetzung der Aufgaben, die der Regionalmanager/die Regionalmanagerin zu bewältigen hat, der politische Rückhalt für eine nachhaltige Netzwerkarbeit unerlässlich ist. Eine Region kann in ihrem räumlichen Umgriff von Kommunalen Allianzen, über Initiativen auf Landkreisebene bis zu größeren Teilräumen auf Regierungsbezirksebene reichen. Das Regionalmanagement kann als Teil bestehender Strukturen, z.b. des Landratsamtes, oder in anderen rechtlichen Formen, z.b. einem Verein oder einer GmbH organisiert sein. Region bestimmt eigenständig Entwicklungsschwerpunkte und Handlungsfelder Die Region bestimmt auch eigenständig die Entwicklungsschwerpunkte und Handlungsfelder des Regionalmanagements (Wirtschaft, Innovation, Beschäftigung, Demographie, Bildung, Tourismus, Kultur, Gesundheit u.a.). Das Regionalmanagement soll regionale fachübergreifende Netzwerke in den Landkreisen und kreisfreien Städten aufbauen, wobei insbesondere die jeweiligen Interessenvertreter aus Wirtschaft, Politik und Verwaltung mit einbezogen werden sollen. Im Zentrum des Ansatzes steht somit die Vernetzung von Regionalmanagement (regional gebundener Ansatz, branchen- und fachübergreifend, Querschnittsorientierung, Projekt- und Netzwerkorientierung), potenziellen Netzwerkpartnern (örtliche Initiativen, FH, Kammern, Verbände, Wirtschaft, Wissenschaft, Dienstleister, Kapitalgeber) und Impulsgebern/ Autorisieren (Politische Repräsentanten/Lenkungsgruppe). Als Handreichung für die Regionen wurde hierzu durch die Landesentwicklung eine generelle Handlungsanleitung in Form eines Rahmenkonzepts (Eckpunkte sind: Analyse der Ausgangssituation vor Ort, Erarbeitung eines Handlungszielrahmens, Nennung einer geeigneten Organisations- und Personalstruktur des Regionalmanagements, Detaillierter Projekt-, Kosten- und Finanzierungsplan des Regionalmanagements, Nennung der Vernetzungs- bzw. Netzwerkpartner (Industrie, Gewerbe, Handwerk, Verwaltungen, (Fach-) Hochschulen, Verbände, örtliche Initiativen, Leader-/Agenda-Gruppen, Interessenverbände, Kammern etc.) erarbeitet. Aus dem Rahmenkonzept als Anleitung sollen die einzelnen Regionen mit Begleitung durch die Landesentwicklung individuelle, spezifische Handlungskonzepte ableiten und entwickeln. Das Handlungskonzept ist die Grundlage, um in die Umsetzungsphase des Regionalmanagements einzusteigen. Um den Regionalmanagementinitiativen zusätzliche professionelle Hilfe zur Seite zu stellen und diese Initiativen optimal in räumlich übergeordnete Bezüge einzubinden, stehen an allen Bezirksregierungen in den Sachgebieten Landes- und Regionalplanung Beauftragte für Regionalmanagement und Regionalinitiativen zur Verfügung. Diese Ansprechpartner unterstützen die Regionen bei Bewerbung, Antragserarbeitung, Erfolgskontrolle und inhaltlicher Begleitung des Regionalmanagements. Zuständig für die Bescheiderstellung ist das jeweilige Sachgebiet Wirtschaftsförderung. Zu den Aufgaben des Regionalmanagements zählen Erarbeitung und Umsetzung der definierten Projekte der Regionen Aufbau, Pflege und Zusammenführung eines Kontaktnetzwerkes zu bestehenden örtlichen Initiativen und Institutionen, Unternehmen, Kammern, Verbänden etc. Förderung eines aktiven Meinungs-, Kenntnis- und Knowhow-Transfers Hinführung der regionalen Projekte zu Förderprogrammen auf EU-, Bundes- und Landes- Ebene Durchführung von und Mitwirkung bei Veranstaltungen zu wesentlichen Themen der Region Einbindung in den Informationsfluss der neunzehn Cluster der 1. Säule der Allianz Bayern Innovativ. 18

19 Umsetzung des Ansatzes Mit Stand befanden sich sieben Regionalmanagement-Initiativen in der konzeptionellen sowie 22 in der Umsetzungs-Phase. Rechtliche und finanzielle Einbettung des Ansatzes Von der Logik gleich der Einbettung der GAK in die Programmplanung des ELER stellt sich die Einbettung der GRW in den EFRE dar. Die Finanzierungsgrundlage für das Regionalmanagement kommt daher sowohl aus EU- als auch nationalen Mitteln Regionalmanagement Hessen Entstehungskontext des Ansatzes Der Regionalmanagement-Ansatz auf Ebene der Wirtschaftsregionen in Hessen wird in den Bereichen Erstellung regionaler Entwicklungskonzepte, Regionalmanagement und Regionalmarketing mit EFRE-Mitteln gefördert und hat zur Einrichtung von Regionalmanagements in Mittel- und Nordhessen beigetragen. Daneben beruhen verschiedene Aktivitäten auf der seit dem 1. Januar 2005 geltenden GA-Förderregel Kooperationsnetzwerke und Clustermanagement, die Teil des durch den Bund-Länder-Planungsausschuss beschlossenen 34. Rahmenplans ist mit dem Titel Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur. (HM- WVL 2007) Zielsetzung des Ansatzes Um die regionalen Entwicklungsprozesse auf eine breite Grundlage zu stellen und zu beschleunigen, werden befristet finanzielle Unterstützungen für Ausgaben zum Aufbau eines dauerhaften Regionalmanagements in Form einer gemeinsamen operativen Einheit gewährleistet. Strategische Ausrichtung Hauptaufgabe des Regionalmanagements ist es integrierte regionale Entwicklungskonzepte zu entwickeln und umzusetzen, regionale Konsensbildungsprozesse in Gang zu setzen, regionale Netzwerke, Bündnisse, Verbundprojekte, Innovationscluster u.ä. aufzubauen und verborgene regionale Beschäftigungs- und Wachstumspotentiale zu mobilisieren. Regionen die über ein funktionierendes Regionalmanagement verfügen, können daneben mit einem Regionalbudget unterstützt werden. Aufgabe ist die Mobilisierung verborgener Beschäftigungsund Wachstumspotenziale Im Bereich Kooperationsnetzwerke und Clustermanagement können mit Mitteln der Gemeinschaftsaufgabe gewerbliche Investitionen zur Schaffung und Sicherung von Arbeitsplätzen sowie wirtschaftsnahe Infrastrukturmaßnahmen in strukturschwachen Gebieten unterstützt werden. Förderfähig sind dabei die bei den Projektträgern zum Aufbau überbetrieblicher Strukturen und zur Durchführung des Netzwerk-Managements anfallenden Kosten in der Anlaufphase. Die beteiligten Partner und die eingebundenen Unternehmen müssen angemessene finanzielle Beiträge, mindestens 30 % der Projektkosten, leisten. Aktueller Umsetzungsstand In Hessen existieren ein über EFRE-Mittel geförderte Regionalmanagements, nämlich das Regionalmanagement Nordhessen GmbH. Rechtliche und finanzielle Einbettung des Ansatzes Von der Logik gleich der Einbettung der GAK in die Programmplanung des ELER stellt sich die Einbettung der GRW in den EFRE dar. Die Finanzierungsgrundlage für das Regionalmanagement kommt daher sowohl aus EU- als auch nationalen Mitteln. 19

20 2 Räumliche Entwicklungsansätze in Deutschland 2.3 Naturschutzorientierte Regionalentwicklung Der Ansatz der Biosphärenreservate Entstehungskontext des Ansatzes Biosphärenreservate stellen das wichtigste Instrument des UNESCO-Programms Der Mensch und die Biosphäre (MAB) dar, welches am 23. Oktober 1970 von der 16. Generalkonferenz der UNESCO als ein zwischenstaatliches Forschungsprogramm ins Leben gerufen wurde. Die Idee zur Einrichtung von Biosphärenreservaten stammt von einer Arbeitsgruppe, die im Jahr 1974 tagte und den Biosphärenreservaten als Auftrag aufgab, genetische Ressourcen und Ökosysteme zu schützen und Forschung, Monitoring und Bildung durchzuführen. Die 28. UNESCO-Generalkonferenz beschloss 1995 die Sevilla-Strategie und die Internationalen Leitlinien für die Biosphärenreservate, wodurch das MAB-Programm und das Weltnetz der Biosphärenreservate auf eine neue konzeptionelle Grundlage gestellt wurden wurde der Aktionsplan von Madrid für den Zeitraum 2008 bis 2013 verabschiedet. Diese Dokumente formulieren Kriterien und Mindestanforderungen zur Aufnahme neuer Mitglieder in das Weltnetz. Die internationalen Leitlinien beispielsweise und die damit verbundenen Neuerungen wurden 1996 vom MAB-Nationalkomitee für Deutschland an die nationalen Gegebenheiten angepasst und als Anerkennungskriterien konkretisiert. Der national gültige Kriterienkatalog wurde zwischen 2004 und 2007 überarbeitet. (Deutsche UNESCO-Kommission 2011) Freiluftlabore für innovative Methoden des Interessenausgleichs von Wirtschaft und Naturschutz Zielsetzung des Ansatzes Die Biosphärenreservate sind ein Angebot der UNESCO an interessierte Regionen, in einem strukturierten, bewährten Rahmen neue Lebens- und Wirtschaftsmodelle einzuführen und zu erproben. Sie sollen als international repräsentative Freiluftlabore und Modellregionen mit innovativen Methoden für den Ausgleich der Interessen von Umweltschutz und Wirtschaft bzw. für ein Zusammenleben von Mensch und Natur werben. Biosphärenreservate sollen die Bewohner dabei möglichst wenig einschränken und durch Modellprojekte und Aufklärung dazu bewegen, ihre Wirtschaftsformen im Hinblick auf eine nachhaltige Entwicklung zu überprüfen - und zu erkennen, dass nachhaltige Wirtschaftsformen nicht Einschränkungen bedeuten, sondern zusätzliches Einkommen und Wachstum schaffen können. Strategische Ausrichtung Die Auszeichnung eines Gebietes als Biosphärenreservat erfolgt durch die UNESCO auf Vorschlag des entsprechenden Staates, wobei die Bevölkerung an der Antragstellung beteiligt werden muss. Weitere Kriterien für eine Auszeichnung sind, dass das Gebiet für einen Landschaftstyp charakteristisch ist und zugleich ein Rahmenkonzept als Modellregion für nachhaltige Entwicklung anstreben muss. Im Gegenzug können Regionen als Biosphärenreservate auf internationale und nationale Netzwerke zugreifen, in denen Erfahrungen und Best Practice ausgetauscht werden. Finanzielle Unterstützung gewährt die UNESCO nicht. Daneben existiert ein Evaluationsmechanismus, wodurch Biosphärenreservate alle zehn Jahre überprüft werden müssen. Ein Biosphärenreservat ist in drei Zonen unterteil, in denen unterschiedliche Regeln gelten und in der Landschaft ausgewiesen werden müssen: Die Kernzone ( core area ) ist ein strenges Schutzgebiet für die in ihr beheimateten Lebensräume und Landschaften und die dort lebenden Tiere und Pflanzen sowie die biologische Vielfalt. Das Betreten ist in der Regel nur für Forschung, Messungen oder für Bildung gestattet. Gemäß den für die deutschen Biosphärenreservate gültigen Kriterien soll die Kernzone mindestens 3 % der Gesamtfläche ausmachen. Um die sensible Kernzone von äußeren Einflüssen abzuschirmen, ist sie idealerweise von einer Pflegezone oder Pufferzone ( buffer area ) umgeben. Hier sind ökologisch verträgliche Aktivitäten zugelassen wie sanfter Tourismus oder ökologischer Landbau. Die für deutsche Biosphärenreservate gültigen Kriterien fordern, dass Pflege- und Kernzone zusammen mindestens 20 % der Gesamtfläche ausmachen. Die größte Fläche nimmt in den meisten Biosphärenreservaten die Entwicklungszone ( transition area ) ein. Hier sind grundsätzlich alle Wirtschafts- und Nutzungsformen erlaubt. Dennoch erfüllen die Entwicklungszonen eine äußerst wichtige Multiplikatoraufgabe: durch die gezielte Förderung von Modellprojekten soll für den Umstieg auf nachhaltige Wirtschaftsweisen in der Breite der Gesellschaft und Wirtschaft geworben werden. 20

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