Arbeiterzeitung. Jetzt schrillen auch bei Politik. AK Nachhilfekurse. in den Osterferien

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1 Tiroler Arbeiterzeitung Österreichische Post AG Postentgelt bar bezahlt Verlagsort 6020 Innsbruck RM 12A K Zeitung für Arbeit und Konsumentenschutz der kammer für arbeiter und angestellte für tirol 6. Jg., märz 2014 Nr. 61 kommentiert Gute Arbeit statt schneller Jobs AK Präsident Erwin Zangerl Es gibt in Tirol so viele Arbeit Suchende wie noch nie, und gleichzeitig so viele Beschäftigte wie noch nie. Klingt seltsam, ist es aber nicht. Tatsache ist, dass in unserem Land gute Vollzeitarbeitsplätze geringer werden, und dafür atypische Beschäftigungsformen stark zunehmen. Mehr als zwei Drittel des vermeintlichen Jobwunders entfallen auf Teilzeitarbeit. Doch wir brauchen nicht nur diese schnellen Jobs, sondern vor allem wieder mehr gute Arbeitsplätze. Von ihnen hängen die Zukunft der Beschäftigten, der heimischen Wirtschaft und der Wohlstand in Tirol ganz wesentlich ab. Denn 90 % des Lohnsteueraufkommens und 75 % aller Sozialversicherungsbeiträge werden von den ganzjährig Vollzeitbeschäftigten erbracht. Das sind Leistungen, die allen zugute kommen. Und es sind Arbeitsplätze, von deren Einkommen die Arbeitnehmer im Hochpreisland Tirol auch halbwegs das Auskommen haben. Umso wichtiger ist eine deutliche Erhöhung der Vollzeitarbeitsplätze durch neue Betriebe, und zwar in allen Regionen. Die Tiroler Standortagentur wird jetzt endlich unter Beweis stellen müssen, dass die jährlich 7 Millionen an öffentlichen Mitteln auch das bewirken, wofür sie eigentlich gedacht wären: Qualitätsvolle hochwertige Betriebe anzusiedeln, um in unserem Land neue, nachhaltige Vollzeitarbeitsplätze zu schaffen. Diesen Nachweis ist die Standortagentur schuldig geblieben. Umso wichtiger wäre eine Analyse ihrer bisherigen Leistungen gerade jetzt. Foto: Kaarsten/Fotolia.com Suche Arbeit. Tirol benötigt dringend gute Vollzeitarbeitsplätze. Alarm in Tirol: Es fehlen tausende Vollzeitarbeitsplätze Trauriger Höhepunkt. Fast Menschen sind in Tirol offiziell arbeitslos gemeldet. Hauptbetroffen sind Ältere und Junge. So darf es nicht weitergehen. Jetzt schrillen auch bei Politik und Wirtschaft die Alarmglocken. Das, wovor die Arbeiterkammer seit Monaten warnt, ist eingetreten. Die Arbeitslosenzahlen steigen und steigen. Düstere Prognose. Trotz Rekordbeschäftigung verzeichnet Tirol mit einer Arbeitslosenquote von 6,4 % den höchsten Wert seit 1954! Und es steht zu befürchten, dass sich dieser Wert im Lauf des heurigen Jahres gar auf bis zu 7 % steigern könnte. Höhere Arbeitslosigkeit trotz höherer Beschäftigung? Ein Widerspruch? Nein! Denn wenn man die Qualität der neuen Tiroler Arbeitsplätze näher betrachtet, sieht man das Dilemma, in dem sich unsere Beschäftigten befinden. Es gibt immer weniger ganzjährige Vollzeitarbeitsplätze, die jedoch für den Wohlstand und die soziale Sicherheit des Einzelnen und der Allgemeinheit von größter Bedeutung sind. Arbeit statt Jobs. AK Präsident Erwin Zangerl: Wir brauchen gute Arbeit, statt schneller Jobs. Weniger als die Hälfte der Tirolerinnen und Tiroler arbeiten inzwischen in einer ganzjährigen Vollzeitarbeit. Das ist der niedrigste Wert in Österreich! Tirol ist auf dem bedenklichen Weg zum saisonalen Teilzeitland. Bei uns fehlen tausende Vollzeitarbeitsplätze, und zwar in allen Regionen. Das Land darf nicht länger die Augen davor verschließen, dass wir laufend gute Arbeitsplätze verlieren und Jobs, die nicht existenzsichernd sind, immer stärker überhand nehmen. Teilzeitland. Zangerl: Worauf wir immer mahnend hingewiesen haben, ist eingetreten: Tirol hat sich zum Teilzeitland Nummer Eins entwickelt. Die neuen Beschäftigungen wurden zu fast zwei Drittel im Bereich der Teilzeitarbeit geschaffen. Mehr als die Hälfte der Frauen und rund 8 % der Männer sind nicht mehr Vollzeit beschäftigt. Es geht um Qualität. Entscheidender als das reine Zählen von neuen Jobs ist die Qualität unserer Arbeitsplätze, warnt der AK Präsident: Das Arbeitszeitausmaß, ganzjährige Beschäftigung, zufriedenstellende Verdienstmöglichkeiten, Arbeitsplatz- Sicherheit, die Möglichkeiten der Weiterbildung, berufliche Perspektiven, zusätzliche Leistungen etc. das alles sind Indikatoren, die gute Arbeit ausmachen. Und da hat sich leider Vieles zum Schlechteren entwickelt. Zangerl: Gehts den Arbeitnehmern gut, gehts auch der Wirtschaft und dem Land gut. Wenn die Arbeitsplatzqualität, das Beschäftigungsausmaß und damit die Einkommen sinken, dann spürt das die heimische Wirtschaft, weil die Arbeitnehmer und ihre Familien weniger ausgeben. Somit bestimmt die Qualität unserer Arbeitsplätze ganz wesentlich die gesamte Lebensqualität in Tirol. << Lesen Sie weiter auf Seite 11 SCHUL-SATIRE Glattauer liest aus Mitteilungsheft Bücherfreunde aufgepasst: Niki Glattauer liest aus seinem Bestseller Mitteilungsheft: Leider hat Lukas in der AK Tirol in Innsbruck und in der AK Imst. Er nimmt die Zuhörer mit auf eine unterhaltsame Reise durch den Schulalltag. Wann? Am Montag, dem 7. April, um 19 Uhr in der AK Tirol in Innsbruck (Anmeldung unter 0800/ ) und am Dienstag, dem 8. April, um 19 Uhr in der AK Imst (Anmeldung unter 0800/ ). Günstige Nachhilfe in allen Bezirken AK Nachhilfekurse in den Osterferien 14. bis 18. April 2014 Deutsch, Englisch, Französisch, Italienisch, Latein, Mathematik, Rechnungswesen Preise (1 Fach) Für Kinder von AK Mitgliedern: 75 Für alle anderen: 115 Anmeldung Information und Anmeldung BFI Tirol Ing.-Etzel-Straße Innsbruck Tel. 0512/ tirol.at -tirol.at bis 28. März möglich! Foto: Fotolia.com INFOABENDE Eltern als Lernbegleiter W ie können Eltern ihr Kind beim Lernen unterstützen? Vielfach geht es um die Verbesserung von Fähigkeiten, das Hinterfragen vom Lernverständnis und um die Förderung der sozialen Fähigkeiten. Praxiserprobte Tipps erhalten Eltern bei drei kostenlosen Infoabenden von Expertin Dr. Astrid Freienstein-Torggler. Die Termine: Donnerstag, 27. März, um 19 Uhr in der AK Schwaz; Dienstag, 8. April, um 19 Uhr in der AK Lienz; Dienstag, 29. April, um 19 Uhr in der AK Landeck. Anmelden für Schwaz unter 0800/ oder für Lienz unter 0800/ oder und für Landeck unter 0800/ oder

2 2 THEMA: AUS DER AK Nr. 61, März 2014 SERVICE Die Organe der AK Tirol Erwin Zangerl neuer Präsident Entscheidung. Erwin Zangerl wurde mit den Stimmen von AAB, Grünen und Freiheitlichen zum Präsidenten der AK Tirol gewählt. Er kündigte vollen Einsatz für Tirols Beschäftigte an. In der 70-köpfigen Vollversammlung, dem Arbeitnehmer-Parlament, das zweimal jährlich tagt und über aktuelle Beschlüsse und Resolutionen abstimmt, ergibt sich nach den Wahlen folgende Mandatsverteilung: AAB-FCG 47 Mandate, FSG 13 Mandate, Grüne 6 Mandate, FA 4 Mandate. Die Funktionsperiode der Vollversammlung beträgt fünf Jahre. Die Vollversammlung besteht aus 70 Kammerräten. Sie wählt aus ihrer Mitte den Präsidenten, die Vizepräsidenten, die übrigen Mitglieder des Vorstandes und die Mitglieder des Kontrollausschusses. Der 11-köpfige Vorstand fasst gemäß Arbeiterkammergesetz die Beschlüsse der Selbstverwaltung. Grundlage dafür sind Expertenberichte aus dem Kammerbüro und die Tätigkeit der Ausschüsse. Die Ausschüsse wiederum beschließen Stellungnahmen und Gutachten zu Gesetzesund Verordnungsentwürfen. Der Vorstand ist aufgrund des Wahlergebnisses nunmehr folgendermaßen zusammengesetzt: 8 Sitze AAB-FCG, 2 Sitze FSG, 1 Sitz Grüne. Der Kontrollausschuss hat die Gebarung der Arbeiterkammer auf die Einhaltung der gesetzlichen Vorschriften, so etwa der Geschäftsordnung und der Haushaltsordnung, zu prüfen und legt der Vollversammlung einen Bericht über die Tätigkeit vor. Die Tiroler AK Wahl ging am 7. Februar zu Ende und brachte ein klares Ergebnis: Die Liste 1 von Präsident Erwin Zangerl gewann mit 47 Mandaten ein weiteres Mandat dazu und erreichte knapp 64 Prozent der Stimmen. Die Liste 2 Günter Mayr - FSG verlor ein Mandat und hat jetzt 13 Mandate. Die Grünen legten um ein Mandat auf sechs zu, und die Freiheitlichen Arbeitnehmer blieben mit vier Mandaten gleich. Dieses Wahl-Ergebnis war die Basis für die konstituierende Vollversammlung am 27. Februar, bei der die neu gewählten 70 Kammerrätinnen und Kammerräte für die kommende fünfjährige Funktionsperiode angelobt wurden. Aus ihren Reihen wählten die Arbeitnehmervertreter den AK Präsidenten, die AK Vizepräsidenten und den neuen Vorstand. Dabei wurde Erwin Zangerl von der 70-köpfigen Vollversammlung mit den Die Kammerräte der AK Vollversammlung Überwältigende Mehrheit. Die AK Vollversammlung wählte Erwin Zangerl für die neue Funktionsperiode neuerlich zum AK Präsidenten. Gratulation. Landesrätin Beate Palfrader gratulierte dem alten und neuen AK Präsidenten. Stimmen von AAB, Grünen und Freiheitlichen Arbeitnehmern zum Präsidenten der Kammer für Arbeiter und Angestellte für Tirol gewählt. Die Vollversammlung wählte neben AK Präsident Erwin Zangerl auch die AK Vizepräsidenten Reinhold Winkler, Verena Steinlechner-Graziadei sowie Ambros Knapp (alle Liste Präs. Zangerl AAB-FCG). Und als weitere AK Vorstandsmitglieder Fritz Gurgiser, Anton Pertl, Tanja Rupprecht und Werner Salzburger (alle Liste Präs. Zangerl AAB-FCG) sowie Günter Mayr und Bernhard Höfler (beide Liste Günter Mayr - FSG) sowie Helmut Deutinger (Grüne in der AK). Im Beisein zahlreicher Ehrengäste, unter ihnen LR Beate Palfrader sowie die beiden Alt-Präsidenten Fritz Dinkhauser und Ing. Josef Kern, erklärte der neu gewählte AK Präsident Erwin Zangerl in seiner Antrittsrede, dass es jetzt gelte, alle Kräfte im Land zu bündeln und in einer wirtschaftlich so instabilen Periode den arbeitenden und den Arbeit suchenden Menschen als Interessenvertretung den Rücken zu stärken. Zangerl appellierte an das Land und die Sozialpartner, einen Weg des gerechten Verteilens der Mittel zu finden. Es darf in unserem Land niemand allein gelassen werden. Die Menschen brauchen vor allem in Krisenzeiten soziale Sicherheit und wirtschaftliche Perspektiven. Es muss wieder möglich gemacht werden, dass sich Arbeitnehmer-Familien Eigentum schaffen können. Wir haben als größte Interessenvertretung unsere Vorschläge für eine gute Zukunft mehrfach deponiert und erwarten Respekt gegenüber den Arbeitnehmern sowie mehr Mitsprache bei politisch relevanten Entscheidungen im Land. << Vorstand der AK Tirol AK Präsident Erwin Zangerl, AK Vizepräsident Reinhold Winkler, AK Vizepräsidentin Verena Steinlechner-Graziadei, AK Vizepräsident Ambros Knapp, Fritz Gurgiser, Anton Pertl, Tanja Rupprecht, Werner Salzburger (alle AAB-FCG), Günter Mayr, Bernhard Höfler (beide FSG) und Helmut Deutinger (Grüne). Präsident Erwin Zangerl AAB-FCG (47 Mandate): Erwin Zangerl, Verena Steinlechner-Graziadei, Reinhold Winkler, Tanja Rupprecht, Ambros Knapp, Manuela Schober, Werner Salzburger, Elfriede Moser, Günter Blaas, Petra Grössl-Wechselberger, Klaus Purner, Martina Nowara, Stefan Scherl, Daniela Holaus, Siegfried Dellemann, Sabine Linzgieseder, Hannes Urban, Doris Bergmann, Kurt Steiner, Edith Stimpfl, Sieghard Wachter, Nadja Hackl, LA Heinrich Kirchmair, Beate Flunger, Anton Pertl, Eva Pedross, Fritz Gurgiser, Christoph Stillebacher, Christian Matt, Ernst Schwabegger, Hubert Preyer, Gerhard Hödl, Gerhard Margreiter, Markus Paratscher, Thomas Orgler, Dr. Heinrich Lechner, Christian Larch, Gottfried Kostenzer, Mag. Martin Schaffenrath, Thomas Keusch, Reinhard Carpentari, Thomas Lintner, Erwin Bachmann, Markus Obojes, Leonhard Klocker, Johann Seiwald, Klaus Rainer. Günter Mayr und Team, Sozialdemokratische GewerkschafterInnen FSG (13 Mandate): Günter Mayr, Bernhard Höfler, Ulrike Ernstbrunner, Christian Hauser, Robert Prosch, Karin Flöck, Otto Leist, Christopher Hatzl, Silvia Nagele, Abdulkadir Özdemir, Florian Tauber, Franz Lanthaler, Christoph Scheiber. Grüne in der AK Tirol Unabhängige Gewerkschafter_innen (6 Mandate): Helmut Deutinger, Katharina Willi, Vera Sartori, Adem Küpeli, Daniela Brüstle-Supper, Rüdiger Müller. Freiheitliche Arbeitnehmer FA- Tirol (4 Mandate): Franz Ebster, Heribert Mariacher, Andreas Gspan, Gerald Sturm. << Neuer AK Vorstand. Von links: AK Vizepräsidentin Verena Steinlechner-Graziadei, AK Präsident Erwin Zangerl, Tanja Rupprecht, AK Vizepräsident Ambros Knapp, Werner Salzburger, AK Vizepräsident Reinhold Winkler, Fritz Gurgiser, Günter Mayr, Bernhard Höfler, Helmut Deutinger und Anton Pertl.

3 Nr. 61, März 2014 THEMA: OFFEN GESAGT 3 SPEZIAL-LEHRGANG Neues Kolleg für Betriebsräte Zwölf Wochen intensive Ausbildung wird Arbeitnehmervertretern aus Westösterreich ab Herbst 2014 am Seehof, dem Bildungshaus der AK Tirol oberhalb von Innsbruck, ermöglicht: Mit Experten als Lehrende können sie beim AK Betriebsräte-Kolleg ihr Wissen über Arbeitsrecht, Wirtschaft und soziale Kompetenz vertiefen, um ihre Aufgaben optimal zu erfüllen. ZURECHTGEBOGEN Kaum Alternative für Frauen Teilzeit ist Wunschmodell, nicht Zwangsbeglückung, jubelt die Wirtschaftskammer und beruft sich auf eine Erhebung der Statistik Austria. Die Interpretation klingt eher parteiisch: Frauen können mithilfe von Teilzeit Beruf und Familie unter einen Hut bringen, sagt die WK und verschweigt, dass die prekären Öffnungszeiten der Kinderbetreuungseinrichtungen Müttern meist gar keine Wahl lassen. Auch das Zuckerl mit der vom Steuer- und Sozialsystem begünstigten Teilzeit schmeckt bitter: Mag sein, dass netto etwas mehr übrig bleibt. Aber das (niedrigere) Einkommen wirkt sich auch auf Arbeitslosengeld oder Pension aus. Den Kampf verstärken gegen die Ausbeuter und Steuerbetrüger Programm. Tirols Arbeitnehmer brauchen soziale Sicherheit und berechenbaren Wohlstand. Unter diese Devise stellt Präsident Zangerl seine Arbeit in der AK in den kommenden Jahren. Voller Tatendrang geht der neu gewählte AK Präsident Erwin Zangerl seine Aufgabe an: Wir werden unseren Kampf verstärken gegen Ausbeuter, Steuerhinterzieher und Abgabenbetrüger! Stopp den Spekulanten. Wenn Geld für eine marode Bank da ist, dann muss auch Geld für die Arbeitnehmer da sein. Mit den Steuer- Milliarden, die diese Bank benötigt, könnten tausende neue Wohnungen geschaffen oder die so dringende Entlastung bei den Einkommen umgesetzt werden. Das würde die reale Wirtschaft ankurbeln und Wachstum und Beschäftigung schaffen, statt Finanzspekulanten mit öffentlichen Mitteln zu subventionieren. Mehr Respekt. Wir werden den arbeitenden und den Arbeit suchenden Menschen den Rücken stärken. Die Tiroler brauchen in Krisenzeiten soziale Sicherheit und wirtschaftliche Perspektiven. Wir erwarten Respekt gegenüber den Arbeitnehmern sowie mehr Mitsprache bei politisch relevanten Entscheidungen im Land. Miteinander. Der AK Präsident lädt alle Fraktionen zum konstruktiven Miteinander ein: Ausreichende Einkommen für das Leben und Wohnen sind elementare Bereiche von Verteilungsgerechtigkeit, damit es den Beschäftigten im Land wieder besser geht. Es muss Arbeitnehmer-Familien wieder möglich gemacht werden, sich Eigentum zu schaffen. Die Klein- und Mittelverdiener brauchen mehr Spielraum durch eine Lohnsteuerreform. Sie wäre möglich, wenn die Millionäre endlich gerechter besteuert würden. Gute Arbeit. Angesichts der höchsten Arbeitslosenzahlen vermisse ich die nötigen Maßnahmen der Standortagentur Tirol. Wir brauchen mehr ganzjährige und Vollzeit- Erwin Zangerl: Tirols Arbeitnehmer brauchen Sicherheit und Wohlstand und sie verdienen Respekt und Anerkennung. Arbeitsplätze in allen Regionen und mehr Tempo bei den angekündigten Konjunkturpaketen. Offene Bildung. Neben genügend Ausbildungsplätzen für die Jungen sind Bildungsreformen nötig. Viel zu sehr hängt der Schulerfolg der Kinder noch immer von der Brieftasche der Eltern ab. Eine gute Berufsausbildung ist das beste Rezept gegen Arbeitslosigkeit. Schwarze Schafe. Wir kämpfen auch für eine gerechtere Arbeitswelt: Schluss mit den Benachteiligungen von Arbeitern, und damit, dass den Beschäftigten 69 Millionen Überstunden pro Jahr vorenthalten werden. Wir wollen eine Beweislastumkehr und höhere Strafen für die schwarzen Schafe unter den Betrieben. Das müsste auch im Interesse der vielen anständigen Firmen liegen, die dadurch laufend Wettbewerbsnachteile erleiden. Mehr Fairness. Es ist auch unfair, Beschäftigte im Krankenstand zu kündigen oder gar zu entlassen, oder Frauen bei gleichwertiger Arbeit um bis zu ein Drittel niedriger zu entlohnen. Es ist nötig, das Problem Teilzeitarbeit offen zu diskutieren und zumindest Absicherungsmodelle für die daraus entstehende Pensionslücke zu finden. Wir brauchen das von uns geforderte Bonus-Malus-System, damit ältere Beschäftigte nicht weiter aus dem Arbeitsprozess gedrängt werden. Ordentliche Löhne. Der ÖGB kann auf unsere Hilfe bauen, um ordentliche Lohnabschlüsse zu erzielen, denn die schlechten Tiroler Einkommen sind durch nichts zu rechtfertigen. Auch müssen die bewährten Säulen der Arbeitszeitregelung so wie bisher gelten, verlangt der AK Präsident.<< AK ist bei den Menschen Wir werden auch in Zukunft unsere Stimme erheben, wenn es um berechtigte Anliegen der arbeitenden Bevölkerung geht. Denn nicht nur die Mächtigen und die Lobbys, die es gelernt haben, ständig die Hand aufzuhalten und laut genug zu jammern, brauchen die Hilfe der Landespolitik, so Zangerl. AZ verlost Karten für Galakonzert Mitmachen. Die Stadtmusikkapelle Wilten spielt am 9. Mai im Landestheater für die Kinderkrebshilfe. Gewinnen Sie mit der Arbeiterzeitung Logenplätze für die Gala. Am Freitag, 9. Mai, um Uhr öffnet sich der Vorhang für ein Benefizkonzert der Sonderklasse: Die Stadtmusikkapelle Wilten widmet diesmal den Erlös ihres traditionellen Frühjahrskonzerts der Tiroler Kinderkrebshilfe. Zu diesem Anlass spielen die berühmten Rotjacken beim Frühjahrskonzert 2014 ausnahmsweise in einem völlig neuen Rahmen auf. In Zusammenarbeit mit dem Land Tirol und der Stadt Innsbruck wird heuer das Große Haus des Tiroler Landestheaters für diesen guten Zweck zur Verfügung gestellt. Und die Wiltener wollen sich beim Publikum mit einem besonders ambitionierten und attraktiven Programm bedanken. Vorhang auf lautet das Motto an diesem Tag! Theateratmosphäre und Evergreen-Musik mit all ihren Schattierungen bestimmen das Programm. Musik von Monteverdi, Rossini, Gewinnen. Die Wiltener Stadtmusikkapelle spielt heuer ihr Frühjahrskonzert im Tiroler Landestheater zu Gunsten der Kinderkrebshilfe. Mit der AZ und ein wenig Glück können Sie dabei sein. Mascagni, I. Berlin, A. Reed bis zur originalen Blasmusik wird erklingen. Dazu kommen die großartigen Sänger aus dem Ensemble des Tiroler Landestheaters, aber auch aufstrebende Nachwuchstalente aus Tirol. Diese werden das Publikum mit bekannten Melodien aus Oper und Musical verwöhnen. Das eindrucksvolle Große Haus des Landestheaters, die spielfreudige Wiltener Stadtmusikkapelle und die großartigen Sänger schaffen einen Rahmen, der diese Aufführung zu einem unvergesslichen Abend für Sie macht. So können Sie gewinnen. Mailen Sie an schicken Sie ein Fax an 0512/ oder schreiben Sie an AK Tirol, Maximilianstraße 7, 6020 Innsbruck unter dem Stichwort Wiltener und gewinnen Sie je zwei Karten. Name und Adresse bitte nicht vergessen. << INFOABEND IN KUFSTEIN Wie sicher sind unsere Pensionen? K aum ein Jahr, in dem nicht über eine Pensionsreform diskutiert wird. Weil seit den letzten Reformen mehrere Rechtslagen nebeneinander gelten, sind viele Beschäftigte verunsichert: Wie schaut die Zukunft unserer Pensionen aus, wie sicher sind sie? Alles Wissenswerte, etwa auch zum Pensionskonto, erfahren Sie vom Direktor der Pensionsversicherungsanstalt (PVA), Dr. Christian Bernard, beim kostenlosen Infoabend in der AK Kufstein am Dienstag, 8. April, um 19 Uhr. Anmeldung erforderlich unter 0800/ oder

4 4 THEMA: GUT ZU WISSEN Nr. 61, März 2014 Ihr Tag für die Gesundheit Vorbeikommen. Am 4. April findet in Innsbruck von 9 bis 16 Uhr wieder der kostenlose Tag der Gesundheit, Ernährung und Bewegung von AK und VKI mit vielen Experten statt. INFLATION Preise am Limit Fit und gesund. Alle Infos für ein bewussteres Leben erhalten Interessierte am 4. April beim großen Gesundheitstag. Spätestens mit dem Frühjahr erwacht bei vielen der Wunsch, wieder mehr für Gesundheit und Fitness zu tun. Und postwendend findet man sich auch schon in einem Dschungel aus Versprechen und mitunter teuren Angeboten wieder, die oft mehr Fragen als Antworten aufwerfen. Verhilft nun eine sogenannte Steinzeit- Diät zur Bikini-Figur oder das FdH- (Friss die Hälfte)-Prinzip? Was ist pure Geschäftemacherei oder vielleicht sogar gesundheitsschädlich? Was sollte man beim Fasten beachten? Und kann Nahrung die Leistungsfähigkeit beim Freizeitsport wirklich steigern? Vormerken. Interessierte sollten sich keinesfalls den großen kostenlosen Tag der Gesundheit, Ernährung und Bewegung von AK und VKI am Freitag, dem 4. April, im Konsumentencorner in Innsbruck, Maximilianstraße 9, entgehen lassen. Dort können sich alle Gesundheitsbewussten von 9 bis 16 Uhr von vielen Fachleuten aus unterschiedlichsten Bereichen beraten lassen: Dank Diätologin Ingrid Wallner können heuer neben persönlicher Beratung zu Ernährung und Diäten erstmals auch Infos zur Baby- und Kleinkind-Ernährung angeboten werden. Als hauptberufliche Mitarbeiterin in der Pädiatrischen Abteilung der Klinik kann die Expertin hier auf breites Fachwissen zurückgreifen. Eine Physiotherapeutin beantwortet alle Fragen zu Bewegung, Freizeitsport und Haltung. Experten der Apothekerkammer bestimmen Blutdruck, Gewicht und Foto: Subbotina Anna/fotolia.com Body-Mass-Index (BMI) und bieten eine Nährstoffberatung an. Spezialisten der WK, Fachgruppe Augenoptiker und Hörgeräteakustiker, bieten Seh- und Hörtests an. Um 13 Uhr hält der Sportmediziner Dr. Kurt A. Moosburger einen Vortrag über Diäten, nachhaltige Gewichtsreduktion, Ernährung und Bewegung und beantwortet anschließend auch individuelle Fragen. Und Juristen von AK und VKI stehen für Fragen zu Lebensmitteltests sowie Fitnessstudioverträgen zur Verfügung. Nutzen Sie diese Gelegenheit. Denn wer frühzeitig auf seine Gesundheit achtet, kann selbst einiges dazu beitragen, Wohlstandskrankheiten vorzubeugen und möglichst gesund und glücklich zu altern. Apropos gute Laune. Sie kennen den Spruch Nudeln machen glücklich? Bei Teigwaren sorgen die komplexen Kohlenhydrate dafür, dass im Gehirn Serotonin produziert wird, einer der so genannten Neurotransmitter, die Informationen von einer Nervenzelle zur anderen weitergeben können. Die Botschaft von Serotonin lautet: Auf gute Laune schalten! Als Glückshormon schützt Serotonin vor depressiven Stimmungen, Müdigkeit und Ängsten. Damit der Körper Serotonin bilden kann, muss er mit genügend Kohlehydraten versorgt werden optimal ist die Kombination mit tryptophanhaltigen Lebensmitteln, wie Fleisch, Joghurt, Fisch und Eiern, z. B. in Eiernudeln. In Schokolade werden Kohlehydrate mit Fett und Zucker zum Frustkiller. Kalorienärmere Alternative ist übrigens die Banane. <<! Tag der Gesundheit, Ernährung und Bewegung von AK und VKI Tirol am Freitag, 4. April 2014, von 9 bis 16 Uhr im Konsumentencorner in Innsbruck, Maximilianstraße 9, gegenüber dem AK Hauptgebäude. Die Spirale bei den Wohn- und Lebensmittelpreisen dreht sich anhaltend weiter nach oben. Bei Mieten und Lebensmitteln sind sie fast doppelt so stark gestiegen wie die Gesamt-Teuerung. Und diesen Kosten kann kaum eine Familie ausweichen, sagt AK Präsident Erwin Zangerl. Wer regelmäßig Lebensmittel einkauft, bekommt jetzt offiziell bestätigt, was er das Jahr 2013 hindurch im eigenen Geldbörsl gespürt hat: Der Einkauf ist gleich um 3,4 % gegenüber dem letzten Jahr teurer geworden. Kartoffeln (+15%) führen die Liste der Preistreiber im Alltag an. Aber auch für Butter, Äpfel und Fleisch mussten die Konsumenten im Vorjahr viel tiefer in die Tasche greifen. Zweitstärkster Preistreiber waren die Mieten, die um 3,2 % stiegen. Auch die Kosten rund ums Wohnen haben deutlich zugelegt: Für Strom musste um 4,5 % mehr bezahlt werden. die Betriebskosten für Mieter stiegen um 3,9 % jene für Eigentumswohnungen um 4,1 %. Und Mobiltelefon-Gebühren stiegen gleich um 13,1 %. Die Inflationsrate insgesamt war mit 2 % im Vorjahr zwar so niedrig wie seit 2010 nicht mehr, aber dennoch deutlich höher als im Durchschnitt des raums (1,4%) und in Deutschland (1,5%). Als Preistreiber hat sich aber auch die öffentliche Hand entpuppt. Die Preise für Sachgüter und Dienstleistungen, die entweder vollständig oder zum überwiegenden Teil staatlich beeinflusst werden, sind in den vergangenen sechs Jahren in Österreich um 15,8 % gestiegen, in Deutschland im selben Zeitraum aber nur um 7 %. Das Fahrrad regelmäßig warten TELFS und Kitzbühel Berufsbild Gesundheit B ei den kostenlosen Infoabenden am Dienstag, 8. April, um 19 Uhr in der AK Kitzbühel und in der AK Telfs am Donnerstag, 10. April, um Uhr erfahren Interessierte alles über Krankenpflege- und Sozialbetreuungsberufe sowie Bachelorstudien (Diätologie, Ergotherapie, Logopädie, Physiotherapie, Radiologietechnologie, Hebamme). Experten der Tiroler Bildungseinrichtungen beraten umfassend. Anmeldung für Kitzbühel unter 0800/ bzw. für Telfs unter 0800/ oder Foto: Robert Kneschke/fotolia.com Frühjahrskur. Beachtliche Unterschiede bei den angebotenen Preisen und den darin enthaltenen Leistungen gibt es beim Service für den geliebten Drahtesel. Das zeigt eine AK Erhebung. Viele Radler haben heuer wegen des warmen Winters nicht auf ihren geliebten Drahtesel verzichten müssen. Für die übrigen steigt mit den Temperaturen die Vorfreude auf die erste Radltour. Damit das Fahrrad in technisch einwandfreiem Zustand ist, sollte es regelmäßig überprüft werden. Am besten ein Mal jährlich, um Unfälle wegen technischer Gebrechen möglichst zu vermeiden. Grund genug für die Konsumentenschützer der AK Tirol, die angebotenen Leistungen und Preise für ein Fahrradservice genauer unter die Lupe zu nehmen. 17 Anbieter haben auf schriftliche Anfrage Preisauskünfte erteilt. Pflege. Mit dem richtigen Service sicher unterwegs. Vergleichen. Bei der Erhebung stellte sich heraus, dass viele Anbieter zwischen kleinem und großem Service unterscheiden. Die darin jeweils inkludierten Leistungen variieren jedoch. Das kleine Service kostet zwischen 19,99 und 72, das große Service zwischen 34,99 und mehr als 150. Einige Anbieter beurteilen jedes Fahrrad einzeln und verrechnen nach Arbeitsaufwand. Die Preise pro Arbeitsstunde bewegen sich zwischen 35,40 und 72. Dazu kommen noch die Kosten für Material. Tipps. Die Experten der AK empfehlen deshalb, vor Auftragsvergabe nachzufragen, welche Leistungen im Angebot tatsächlich enthalten sind. Denn der Preis ist dabei nicht unbedingt aussagekräftig. Wer sich ein neues Fahrrad anschafft, kann vielleicht ein Service bzw. mögliche Preisnachlässe aushandeln. Eventuell wird das erste Service bei einem Neukauf sogar kostenlos angeboten. Details zur Erhebung finden Sie unter <<

5 Nr. 61, März 2014 THEMA: KINDER & JUGEND 5 AUF ENTDECKUNGSTOUR Salzburg und Kärnten erleben Keep on groovin bei der Musikwoche Foto: Valua Vitaly/Fotolia.com Eintauchen in die Welt der Töne, Rhythmen und Bewegung: Das können Jugendliche zwischen 12 und 15 Jahren bei der Musikwoche vom 17. bis 22. August mit Übernachtung am Seehof auf der Innsbrucker Hungerburg. Unter dem Motto Keep on groovin wird gesungen, getanzt und musiziert. Zum Abschluss lernen die Kids einen Tiroler Musikstar kennen. Vorkenntnisse sind nicht nötig, es reicht das Interesse! Selbstbehalt pro Woche für ein Kind 88 (Geschwisterkind 68 ). Fit sein macht Spaß in Obernberg Foto: A Rochau/Fotolia.com Eine ganze Woche lang spannende Herausforderungen, die 9- bis 14Jährige zu Bewegung und ausgewogener Ernährung motivieren: Das steht im Mittelpunkt der Gesunden Woche Lebenslust statt Leistungsfrust von 26. Juli bis 2. August. Untergebracht sind die Jugendlichen in Almi s Berghotel nahe des Obernberger Sees. Auch Schwimmen und Bergabenteuer sorgen für Wohlbefinden. Selbstbehalt pro Woche für ein Kind 140 (Geschwisterkind 120 ). Foto: SerrNovik/fotolia.com Von 2. bis 9. August gehts für 12- bis 14Jährige unter dem Motto Sport, Strand und Abenteuer zur Kärntenwoche. Auf dem abwechslungsreichen Programm stehen eine Erkundungstour durch Klagenfurt, ein Burgbesuch, Minimundus, Reptilienzoo, sportliche Aktivitäten, wie Slacklinen, Schwimmen, Wandern oder Beachvolleyball, sowie Spiel-, Disco- und Grillabende. Untergebracht sind die Kids im Hotel & Sportresort Camp Royal X, direkt am Millstätter See. Unser Nachbar-Bundesland entdecken heißt es bei den Salzburgwochen I und II Servus Mozart vom 19. bis 26. Juli für Kinder zwischen 9 und 11 und Hey Amadeus! vom 16. bis 23. August für Jugendliche zwischen 12 und 14 Jahren. Dabei erwarten sie erlebnisreiche Wochen in Salzburg und Umgebung mit Ausflügen zu Eisenriesenwelt, Salzburger Zoo, Wasserspielen, Sommerrodelbahn oder Hangar 7 von Red Bull. Das abwechslungsreiche Abendprogramm beinhaltet Sport, Kreatives, eine Schnitzeljagd und einen Indianerabend mit Lagerfeuer und Geschichten. Am letzten Abend gibt es neben dem Discoabend eine Talentshow für all diejenigen, die daran teilnehmen wollen inklusive Knabbergebäck und Kindercocktails. Untergebracht sind die Jugendlichen im Jugendhotel Lindenhof in Eben im Pongau. SELBSTBEHALT pro Woche für ein Kind samt Übernachtung jeweils 140 (Geschwisterkind 120 ). Foto: SerrNovik/fotolia.com Spannende Ferien für coole Kids Sommerprogramm. Bei der diesjährigen Kinderferienaktion der AK Tirol können sich die kleinen Gäste auf ein tolles Programm freuen. Ganz neu heuer: Die Gesunde Woche und die Musikwoche. Spaß, Sport und Abenteuer. Auch heuer ermöglicht die AK Tirol hunderten Kindern tolle Ferienunterhaltung. Kindern und Jugendlichen unbeschwerte Sommerwochen zu ermöglichen und die Eltern mit günstigen Angeboten zu entlasten, das ist der AK Tirol jedes Jahr ein Anliegen. Nach dem überwältigenden Andrang auf die AK Kinderferienaktion 2013 wurde das Angebot für heuer noch um viele spannende Wochen erweitert. Ohne Übernachtung. Kicker zwischen 7 und 12 Jahren kommen bei der Fußballwoche vom 7. bis 11. Juli auf ihre Rechnung: Lizenzierte ÖFB-Nachwuchstrainer vermitteln Mädchen und Buben Fußballkenntnisse und taktische Tricks. Und die tolle AK Adidas-Ausrüstung dürfen sie behalten. Bewegungshungrige von 9 bis 14 Jahren können sich bei der Sportwoche vom 14. bis 18. Juli austoben: Am Vormittag stehen Tennis, Klettern oder Tanzen am Programm, danach warten weitere (sportliche) Unternehmungen. Spannende Ausflüge, z. B. in den Triassic Park in Waidring oder zum Hexenwasser in Söll, versprechen die Abenteuerwochen I und II vom 21. bis 25. Juli bzw. vom 11. bis 15. August für 7- bis 12Jährige. SELBSTBEHALT: Bei allen vier Wochen werden die Kinder täglich von einem Ausgangspunkt abgeholt und abends wieder dorthin gebracht. Selbstbehalt pro Woche für ein Kind 50 (Geschwisterkind 38 ). Mit Übernachtung. Für viele Wochen wird der Seehof auf der Innsbrucker Hungerburg zum beliebten Feriendomizil: Auf zu Expeditionen durch Wald und Feld heißt es für 7- bis 12Jährige beim Naturcamp von 6. bis 11. Juli, bei dem auch spannende Ausflüge und ein tolles Aktivprogramm geboten werden. Spaß und Action warten auf 7- bis 12Jährige bei den Erlebniscamps I und II von 13. bis 18. Juli bzw. von 20. bis 25. Juli mit Schatzsuche im Wald und Ausflügen zu Hochseilgarten oder Area 47. Bei der Kreativwoche können 9- bis 14Jährige von 27. Juli bis 1. August viele Ideen umsetzen: Beim Papierschöpfen, Gestalten von Perlenschmuck, Theater- und Tanzworkshops usw. Auf die Reise in eine bunte Welt machen sich 7- bis 12Jährige beim Fantasiecamp von 3. bis 8. August z. B. bei Ausflügen ins Planetarium Schwaz, einer Schatzsuche oder Geschichten am Lagerfeuer. Die Englischwoche one Youth Power wird für 13- bis 15Jährige von 10. bis 15. August zum interkulturellen Austausch mit gleichaltrige Briten. Eine Tanzlehrerin vom Dance Theatre London führt sie in Modern Dance ein und ein DJ mixt mit ihnen coole Beats. Und beim Sightseeing vertiefen sie ihr Englisch. pa in seiner Vielfalt steht im Mittelpunkt der Englischwoche two First Time pe von 24. bis 29. August, bei der 13- bis 15Jährige ebenfalls Jugendliche aus Großbritannien kennenlernen und mit intensiver Unterstützung ihr Englisch verbessern. SELBSTBEHALT pro Woche für ein Kind 88 (Geschwisterkind 68 ). <<! Anmeldschluss: 5. Mai Details und einen Infofalter gibts auf oder unter 0800/ Einvernehmlich und mit Belehrung Auflösung von Lehrverträgen. Immer wieder zeigt sich, wie sinnvoll es ist, die Rechtswirksamkeit einer einvernehmlichen Lehrvertragslösung an eine AK Belehrung zu knüpfen. Das ist eine jener Geschichten, wo sich Lehrling und Lehrbetrieb auseinander gelebt haben, und am Ende zwei Versionen der Ereignisse einander gegenüber stehen. Gregor fiel aus allen Wolken, als ihm der Betrieb wegen schwerwiegender Pflichtverletzungen und Fehlverhaltens mit Entlassung drohte. Fassungslos unterschrieb er das als Gnadenangebot vorgelegte Formular einer einvernehmlichen Lösung. Doch in der AK Jugendabteilung erfährt er, dass eine solche erst bei Vorliegen einer Belehrungsbescheinigung rechtskräftig wird. Der Gesetzgeber hat diese Bescheinigung bei besonders geschützten Dienstverhältnissen (von werdenden Müttern, begünstigten Behinderten, Betriebsräten, Lehrlingen) ausdrücklich vorgesehen, damit Betroffene eine Unterschrift unter die Vertragslösung Geschützt. Lehrlinge gehören vor einer überstürzten Vertragslösung bewahrt. samt Folgen gut überlegen und nicht unbedacht auf den Bestandschutz verzichten. Einvernehmliche Lehrvertragslösungen sind zwar meist wohl bedachte friedliche Trennungen und die geforderte Bescheinigung daher reiner Formalakt. Nicht so bei Gregor, der seinen Lehrberuf liebt und abschließen möchte. Bereinigender Vergleich. Es geht hier nicht um das Klischee Böser Betrieb armer Lehrling, denn Gregor mag vieles falsch gemacht haben. Es geht einzig darum, Foto: Robert Knescke/Fotolia.com dass in strittigen Rechtssituationen eine bereinigende vergleichsweise Endigung oft der sinnvollste Weg ist, und die optimalen Umstände guter Überlegung bedürfen. Fakt ist: Der Betrieb will sich rasch von Gregor trennen und ein Prozessrisiko vermeiden. Und Gregor will seinen Beruf in einem anderen Betrieb weiter lernen, weiß aber, dass er erst nach absolvierter Berufsschulklasse eine Chance auf einen Lehrplatz hat. Weil die Belehrungsbescheinigung fehlt, war die Einvernehmliche rechtsunwirksam und das Lehrverhältnis unverändert aufrecht. Aus dieser gestärkten Position kann die AK Jugendabteilung mit dem Betrieb neu verhandeln und etwa eine einvernehmliche Lösung während oder gar zum Ende des Berufsschullehrganges möglich machen. Ohne Streiterei aber mit Belehrung! << INFOS AUF EINEN BLICK Tipps für den Ferialjob Ob hinter der Eistheke, im Büro oder beim Kellnern im Gasthaus: Wer jetzt seinen Ferialjob für den Sommer fixiert, sollte schon im Vorhinein klare Vereinbarungen mit dem Arbeitgeber treffen. Dazu zählen u. a. wie lange gearbeitet wird, und wie es mit der Bezahlung ausschaut. Damit später keine bösen Überraschungen auftreten, rät die AK Tirol, selbst Arbeitszeitaufzeichnungen zu führen. Hilfreich dabei ist der neue AK Ratgeber Arbeiten in den Ferien mit einem Kalender zum Eintragen für die täglich geleistete Arbeitszeit. Er enthält auch einen Überblick über die wichtigsten Regelungen zum Jobben im Sommer. Die Broschüre kann kostenlos unter 0800/ bestellt oder auf heruntergeladen werden.

6 6 THEMA: ARBEIT & RECHT Nr. 61, März 2014 Entlassung oder Kündigung: Gewaltige Unterschiede Irreführend. Im Alltag und in den Medien ist oft von Entlassungen die Rede. Gemeint sind jedoch meist Kündigungen. Dazwischen liegen Welten auch für die Betroffenen. Neubeginn. Meistens sind Kündigungen der Grund für einen Arbeitsplatzwechsel, nicht Entlassungen. Als wäre es für Sabine nicht schon schlimm genug, dass ihre Abteilung eingespart und ihr deshalb gekündigt wurde: Jetzt kam ihr auch noch zu Ohren, dass in der Nachbarschaft das Gerücht umgeht, sie sei entlassen worden. Und das macht der 32jährigen Angestellten noch mehr zu schaffen: Ich habe mir doch nie etwas zuschulden kommen lassen! Tatsächlich wird im Alltag häufig von Entlassung gesprochen, übrigens auch in vielen Medienberichten, obwohl meist Kündigungen gemeint sind. Dass hier jedoch gravierende Unterschiede bestehen, ist Beschäftigten oft gar nicht bewusst. Kündigung. Prinzipiell gibt es befristete und unbefristete Arbeitsverhältnisse. Während befristete grundsätzlich mit Ablauf der Zeit enden, für die sie eingegangen wurden, können unbefristete Arbeitsverhältnisse durch einseitige Kündigung von Arbeitgeber oder Arbeitnehmer beendet werden. Für eine Kündigung braucht es grundsätzlich keine Gründe (Ausnahme z. B. bei Kündigungsschutz im öffentlichen Dienst), es sind nur Kündigungsfrist und Kündigungstermin einzuhalten. Entlassung. Liegt jedoch ein entsprechend schwerwiegender Grund vor, kann jedes Arbeitsverhältnis, egal Ihre Telefon-Hotline Bei arbeitsrechtlichen Problemen wenden sich Mitglieder am besten möglichst rasch an die erfahrenen Juristinnen und Juristen der AK Tirol. Bei ihnen finden auch Sie Beratung und Hilfe, kompetent und unbürokratisch. Dies ist gerade in brenzligen Situationen besonders wichtig, wenn es etwa darum geht, Fristen nicht zu versäumen. Die Arbeitsrechtsexperten sind telefonisch erreichbar unter der Gratis-Hotline 0800/ Foto: ArTo/Fotolia.com ob befristet oder unbefristet, auch vorzeitig aufgelöst werden und zwar durch eine einseitige empfangsbedürftige Willenserklärung. Erfolgt die vorzeitige Auflösung des Dienstverhältnisses durch den Arbeitgeber, spricht man von einer Entlassung. Wie gesagt, für eine Entlassung braucht es triftige Gründe, die sich in der Person des Arbeitnehmers ereignet haben und dem Arbeitgeber eine Weiterbeschäftigung dieses Mitarbeiters unzumutbar machen. Das bedeutet aber auch, dass der Arbeitgeber einen solchen Entlassungsgrund ohne Aufschub wahrnehmen und eine Entlassung sofort erfolgen muss, weil der Entlassungsgrund sonst als verwirkt gilt. Nach der Rechtsprechung wird dem Arbeitgeber dafür eine gewisse kurze Überlegungs- und Erkundigungsfrist eingeräumt. Nach Ausspruch der Entlassung ist das Dienstverhältnis sofort beendet. Entlassungsgründe. Dem Beschäftigten wird ein grobes Fehlverhalten zum Verhängnis. Als Grundsatz gilt: Nur jene Gründe können eine Entlassung rechtfertigen, die so gewichtig sind, dass dadurch das Arbeitsverhältnis nachhaltig zerrüttet wird (z. B. Diebstahl, schwere Beleidigung, Handgreiflichkeiten, schwerer Vertrauensbruch, beharrliche Vernachlässigung von Pflichten). Eine Entlassung hat für den Arbeitnehmer erhebliche finanzielle Nachteile: Es besteht kein Anspruch auf Abfertigung Alt, und Arbeiter verlieren in der Regel die Sonderzahlungen im laufenden Kalenderjahr. Um abzuklären, ob eine Entlassung zu Recht oder aber zu Unrecht erfolgt ist, sollten Betroffene am besten Kontakt mit den Experten der Arbeitsrechtlichen Abteilung in der Arbeiterkammer Tirol aufnehmen. Denn sowohl Kündigungen, als auch ungerechtfertigte Entlassungen können bei Gericht angefochten werden. In jedem Fall heißt es aber rasch reagieren, weil sehr kurze Fristen einzuhalten sind (siehe Beiträge rechts). << GUT ZU WISSEN Betroffenen bleiben 14 Tage Eine Entlassung kann binnen 14 Tagen ab Ausspruch bei Gericht angefochten werden, eine Kündigung innerhalb der selben Frist ab Erhalt. Gewinnt man diesen Anfechtungsprozess, wird man wieder eingestellt, und der Arbeitgeber muss das Entgelt nachbezahlen. Anfechtungen von Kündigungen sind möglich wegen eines unzulässigen ( verpönten ) Motivs, wie Beitritt zur Gewerkschaft, oder weil eine Abgeltung für Überstunden eingefordert wurde, oder aber wegen Sozialwidrigkeit, wenn wesentliche Interessen des Arbeitnehmers beeinträchtigt werden. DAS ZÄHLT JETZT Foto: Gina Sanders/Fotolia.com Zu Recht oder zu Unrecht Gegen eine ungerechtfertigte Entlassung, bei der zugleich ein verpöntes Motiv oder eine Sozialwidrigkeit vorliegt, kann binnen 14 Tagen ab Ausspruch eine Anfechtungsklage bei Gericht eingebracht werden, die auf die Aufrechterhaltung des Arbeitsverhältnisses abzielt. Besteht ein besonderer Kündigungsschutz (z. B. bei Schwangeren und Müttern), kann eine Feststellungsklage auf aufrechten Bestand des Arbeitsverhältnisses eingebracht werden. Bestehen diese Möglichkeiten nicht, so steht bei einer ungerechtfertigten Entlassung die Kündigungsentschädigung zu. Das heißt, man wird vermögensmäßig einer ordnungsgemäßen Arbeitgeber-Kündigung gleichgestellt und erhält Entgelt für die Kündigungsfrist, Abfertigung Alt und anteilige Sonderzahlungen. INFORMIERT Ihre Rechte im Überblick Gerechtigkeit muss sein, vor allem auch am Arbeitsplatz: Doch die Realität sieht leider oft ganz anders aus. Damit Beschäftigte Bescheid wissen und nachlesen können, was erlaubt ist, und wo sie aufpassen müssen, gibts die AK Broschüre Arbeitsrecht griffbereit. Darin finden Arbeitnehmer das Wichtigste zu Arbeitsvertrag, Dienstzettel, Urlaubsrecht, Krankenstand, geringfügiger Beschäftigung, Abfertigung, Betriebsübergang, Pflegefreistellung, Kündigung oder Entlassung. AK Mitglieder können die handliche Broschüre einfach herunterladen auf com oder kostenlos anfordern unter 0800/ Denn nur wer sein Recht kennt, kann es auch durchsetzen! Offener Lohn ist kein Kavaliersdelikt! Sachen gibts. Oft wird Beschäftigten Einkommen vorenthalten. Die AK fordert Sanktionen. Schlagzeilenträchtig zeigte sich im dayli-konkurs, wie rund Beschäftigten Geld vorenthalten worden war: Mindestens 2 Millionen verloren sie zwischen Juli 2010 und Juni 2012, weil sie falsch eingestuft und damit unterentlohnt waren. Leider bezahlen immer mehr Arbeitgeber ihre Mitarbeiter nicht immer korrekt. Vorsätzlich, systematisch und straffrei, kritisiert AK Präsident Erwin Zangerl. Dies zeigt sich in Insolvenzverfahren, bei Prüfungen durch Gebietskrankenkasse und Finanzamt und in Beratungen durch die AK Arbeitsrechtsexperten. Viele Unternehmen bleiben Gehälter und Sozialversicherungsbeiträge schuldig durch nicht bezahlte Überstunden, Unterentlohnung, Missachtung kollektivvertraglicher Mindeststandards oder falsche Abrechnungen, berichten die Juristen. Das schadet dem Sozialversicherungssystem und den Beschäftigten, Zu wenig Lohn. Viele Betriebe stufen ihre Mitarbeiter niedriger ein. Dagegen läuft die AK nun Sturm: Es braucht Sanktionen und kürzere Verfallsfristen. Foto: Drubig Photo/Fotolia.com weil sich vorenthaltene Einkommen auch auf die Höhe von Pension, Kranken- und Arbeitslosengeld auswirken. Tatsache ist, dass mehr als die Hälfte aller Beratungen in der AK und fast drei Viertel der Vertretungen Fragen zu vorenthaltenem Entgelt betreffen, vor allem in Baubranche, Gastgewerbe, Handel, Güterbeförderung, Metallbranche und bei Arbeitskräfteüberlassern. Nur haben solche Verstöße derzeit kaum Konsequenzen, kritisiert Zangerl. Das Lohn- und Sozialdumping-Bekämpfungsgesetz wirkt offenbar zu wenig. Deshalb fordern wir Sanktionen, die über das Nachzahlen offener Ansprüche hinausgehen und direkt den übervorteilten Mitarbeitern zu Gute kommen, etwa nach dem Vorbild des Strafaufschlags in der Sozialversicherung. Außerdem verlangen wir die Abschaffung der kurzen Verfallsfristen. Derzeit verlieren Beschäftigte Geld, obwohl ihnen die AK zu ihrem Recht verhilft! <<

7 Nr. 61, März 2014 THEMA: ARBEIT & GESUNDHEIT 7 Gehalt: So viel bleibt netto Arbeitspapiere stehen zu Vortrag: Erde vor dem Kollaps Beim Einstellungsgespräch ist meist vom Bruttolohn die Rede. Mit dem Brutto-Netto-Rechner auf com kennen Sie in ein paar Sekunden ihr exaktes Nettogehalt. Außerdem erfahren Sie auch gleich, wie viele Steuern und Abgaben Sie im Monat tatsächlich leisten. Die Eingabe funktioniert ganz einfach, mit ein paar persönlichen Daten wie Arbeitsverhältnis, Bruttogehalt, Geburtstag oder etwa Pendlerpauschale und einem Klick auf Berechnen wissen Sie sofort, wie hoch ihre Abzüge monatlich sind, und ob sie korrekt ermittelt werden. Denn dann hat man alles schwarz auf weiß. Dienstzettel, Arbeitsbescheinigung, Lohnzettel, Entgeltbestätigung oder Arbeitszeugnis: Bei dieser Fülle noch den Überblick zu behalten, ist für viele Beschäftigte nicht einfach. Doch diese Papiere sind wichtig für Arbeitnehmer. Im AK Falter Arbeitspapiere finden Sie einen Überblick über Dokumente, die Ihnen zustehen, wenn Sie sich in einem aufrechten Arbeitsverhältnis befinden oder dieses beendet wurde. Besser informiert zu sein, zahlt sich aus. Anzufordern ist der Falter unter 0800/ oder zum Download auf Foto:Robert Kneschke/Fotolia.com Mit dem Vortrag Krise des Kapitalismus Krieg gegen den Planeten? wird am Do, 24. April, um Uhr in der AK Tirol in Innsbruck, Maximilianstr. 7, die Reihe Systemfehler: Die Krise verstehen und politisch handeln mit Birgit Mahnkopf fortgesetzt. Die Politikwissenschaftlerin befasst sich mit dem immer größer werdenden Spannungsverhältnis zwischen der Ökonomie und dem drohenden Kollaps komplexer Ökosysteme. Die Reihe ist eine Kooperation mit dem Büro für Gender Studies der Uni Innsbruck, ÖGB und AMS. Anmeldung: ak-tirol.com oder 0800/ Foto: Grischa Georgiew/Fotolia.com Entgeltfortzahlung rasch einführen Änderung nötig. Arbeitnehmer, deren Arbeitsverhältnis im Krankenstand einvernehmlich aufgelöst wird, bekommen nur das Krankengeld von der GKK. Die Dienstgeber müssen keine Entgeltfortzahlung leisten. Mehrfach hatte die Arbeiterkammer bereits auf die Unsitte mancher Unternehmen hingewiesen, Beschäftigte im Krankenstand einfach abzumelden. Inzwischen wurde die Thematik in das aktuelle Regierungsprogramm aufgenommen. Vor allem im Leasingbereich ist die Praxis gängig: Der Arbeitnehmer wird krank und meldet dies in der Firma. Der Chef teilt ihm daraufhin mit, dass die Firma eine einvernehmliche Auflösung des Arbeitsverhältnisses an die Gebietskrankenkasse melden wird. Der Arbeitnehmer solle wiederkommen, wenn er gesund ist, dann werde das Arbeitsverhältnis wieder neu eingegangen. Viele Beschäftigte nehmen die Abmeldung in Kauf, aus Angst vor einer Kündigung. Nachteile. Das hat schwerwiegende Folgen für die Betroffenen, aber auch für alle, die Sozialversicherungsbeiträge bezahlen. Denn anders als bei Kündigungen im Krankenstand erhalten die erkrankten Beschäftigten bei einer einvernehmlichen Auflösung des Arbeitsverhältnisses nur das Krankengeld der Krankenkasse. Dieses ist deutlich niedriger als die Entgeltfortzahlung und wird überdies auch noch aus dem Topf der Gebietskrankenkasse, also aus den Beiträgen der Versichertengemeinschaft bezahlt. Arbeiterkammer Präsident Erwin Zangerl: Die derzeitige Regelung kostet die Versichertengemeinschaft jährlich Millionen. Die Bundesregierung muss deswegen rasch eine Neuregelung umsetzen! Schaden für alle. Berechnungen der Arbeiterkammer haben Mit Grippe im Bett. Schlimm genug, krank zu sein, aber dann sollte es zumindest einen Kündigungsschutz geben. ergeben, dass alleine die Leasingbranche durch das Abmelden erkrankter Beschäftigter einen jährlichen Schaden von 2,8 Millionen an der Versichertengemeinschaft verursacht. Im Regierungsprogramm findet sich nun endlich das Vorhaben, die Entgeltfortzahlung im Krankenstand über das Ende des Dienstverhältnisses hinaus analog zur Arbeitgeberkündigung auch nach einvernehmlicher Auflösung einzuführen. Dass die Bundesregierung das unsolidarische Verhalten mancher Unternehmen jetzt endlich abdrehen möchte, ist erfreulich und sollte möglichst rasch geschehen. Dies wäre auch im Sinne aller korrekten Unternehmen, die sich an die Entgeltfortzahlung halten und somit die Kosten selbst tragen, sagt Zangerl. Kündigungsschutz. Daneben fordert die Arbeiterkammer einen Kündigungsschutz im Krankenstand und die Wiedereinrichtung des Entgeltfortzahlungsfonds, der im Jahr 2000 abgeschafft wurde. Der Fonds sorgte bis dahin für einen finanziellen Ausgleich zwischen den Unternehmen: Firmen, die Mitarbeiter beschäftigten, die häufiger krank waren, bekamen einen größeren Ausgleich aus dem Fonds. Außerdem spricht sich Zangerl einmal mehr für ein Bonus- Malus-System zur Sicherstellung gesunder Arbeitsbedingungen aus: Unternehmen, die krank machende Arbeitsbedingungen nicht abstellen und damit wesentlich zur Erkrankung der Beschäftigten beitragen, sollen Strafe zahlen. << Krank? Sofort der Firma melden Wenn Sie wegen einer Erkrankung nicht arbeiten können, müssen Sie das sofort Ihrer Firma mitteilen. Der Arbeitgeber hat das Recht, auch für einen eintägigen Krankenstand eine Bestätigung vom Arzt zu verlangen. Bestätigung. In der Krankenstandsbestätigung muss stehen, ab wann Sie krank sind, wie lange der Krankenstand voraussichtlich dauert, und ob es sich um einen Unfall oder eine Krankheit handelt. Die genaue Diagnose müssen Sie nicht mitteilen. Achtung: Falls Sie diese Melde- oder Nachweispflichten versäumen, verlieren Sie Ihren Anspruch auf die Lohnfortzahlung. Das Unterlassen der Meldepflichten ist jedoch kein Grund für eine fristlose Entlassung. Eine Kündigung im Krankenstand ist zwar möglich, dabei muss die Firma aber Kündigungsfristen und -termine einhalten. Nur Ihr Arzt kann beurteilen, ob Sie arbeitsfähig sind. Sie müssen im Krankenstand alles vermeiden, was geeignet ist, den Genesungsprozess zu verzögern. Wer einen grippalen Infekt hat, sollte sich nur im Freien aufhalten, um zum Arzt oder zur Apotheke zu gehen. Verschnupft im Büro Gefährlich. Viele Beschäftigte gehen krank oder nicht auskuriert zur Arbeit. Freizeit wird Arbeitszeit Bedenklich. 34 % der Beschäftigten arbeiten bereits in der Freizeit: Entweder weil sie müssen, oder weil sie nicht mehr abschalten können. Das Fieberthermometer zeigt 38,5 Grad, der Schädel brummt, die Nase rinnt. Die Arbeit muss gemacht werden, sagen sich viele Beschäftigte und gehen krank zur Arbeit. Oft macht die Firma Druck. Viele Beschäftigte wollen auch nicht, dass die Kolleginnen oder Kollegen für sie einspringen müssen, wissen die AK Arbeitsrechtsexperten. Nach einer Online-Umfrage der Arbeiterkammer waren neun von zehn Beschäftigten schon einmal krank in der Arbeit. Die AK warnt grundsätzlich davor, krank arbeiten zu gehen: Nur wer gut erholt aus dem Krankenstand zurückkommt, kann wieder volle Leistung bringen. Wer körperlich beeinträchtigt arbeiten geht, läuft Gefahr, dass sich die Krankheit verschlimmert oder die Heilung deutlich länger dauert. Bei ansteckenden Krankheiten, etwa einer Virusinfektion, besteht die Gefahr, Kollegen anzustecken. Betriebe, die verantwortungsvoll mit ihren Beschäftigten umgehen, schicken daher kranke Mitarbeiter nach Hause. Beschäftigte, die sich von Vorgesetzten unter Druck gesetzt fühlen, wenn sie sich krank melden, sollten sich Unterstützung holen. Entweder beim Betriebsrat in der Firma, oder bei der Arbeiterkammer. << Sogar im Urlaub und im Krankenstand wird gearbeitet: Das sagen 17 % bzw. 14 % der Befragten im Rahmen des Arbeitsklima- Index. 25 % haben auch während einer Pflegefreistellung gearbeitet, allerdings haben nur 9 % eine Pflegefreistellung in den letzten drei Jahren in Anspruch genommen. Pause. Um gute Arbeit zu leisten, darf die Erholung nicht zu kurz kommen. Privat und Beruf. Als Indiz, dass viele Beschäftigte Arbeit und Freizeit nicht mehr trennen, mag gelten, dass viele ihr Diensthandy auch privat verwenden. Einen Dienstlaptop haben 11 %, was dazu führt, dass bereits 36 % außerhalb der Normalarbeitszeit mit Handy oder Laptop arbeiten. Jeder Siebte (14 %) macht das sogar täglich. Die größte Gruppe macht das aus eigenem Interesse, andere werden sonst mit der Arbeit nicht fertig. Oft Foto: P atrizia Tilly/Fotolia.com wird die Mehrarbeit auch vom Vorgesetzten erwartet. Unsitte All in. Bereits 18 % der im Arbeitsklima-Index Befragten sagen, dass sie einen All-in-Vertrag haben. AK Präsident Erwin Zangerl: All-in-Arbeitsverträge bringen den Beschäftigten überwiegend Nachteile. Oft leisten die Arbeitnehmer viel mehr Überstunden, als durch diese Pauschale abgedeckt sind, sodass es zu einer Ansammlung von unbezahlten Überstunden kommt. Die AK fordert, dass diese Verträge transparenter gestaltet werden, beispielsweise durch eine klare Ausweisung des Grundgehalts. <<

8 8 THEMA: REISE & URLAUB Nr. 61, März 2014 Wenn einer eine Reise tut... Die besten Tipps zum Buchen DAS IST ZU BEACHTEN Versicherungen für den Urlaub Augen auf. Prospekte, Internetseiten, Sonderangebote viele Konsumenten durchforsten schon die Angebote für den Sommerurlaub. Hier die wichtigsten Infos, wie Sie Ärger vermeiden. Der Sommerurlaub naht, Prospekte laden zum Schmökern und Träumen ein. Aber auch im Internet wird mit den schönsten Stränden und den besten Hotels geworben. Doch trotz aller Urlaubsgefühle sollte man stets auf den gesunden Hausverstand setzen und auf die Tipps der AK Tirol, um späteren Ärger zu vermeiden. Reisebüro. Die Buchung erfolgt in der Regel in den Räumlichkeiten oder auf der Webseite eines Reisebüros, dieses ist Vermittler des Vertrages zwischen Buchendem und Reiseunternehmen. Der Vermittler muss für das ordnungsgemäße Zustandekommen des Vertrages sorgen und hat verschiedene Informationspflichten (insbesondere zu Pass und Visumerfordernissen, Fristen, Versicherungen), haftet aber nicht für die ordnungsgemäße Erbringung der Reise. Reiseleistungen. Achtung! Für die Reiseleistungen haftet entweder der Reiseveranstalter (bei Pauschalreisen), oder direkt die Fluggesellschaft, das Hotel usw. (bei Individualreisen). Dieser Unterschied ist wesentlich. Pauschalreisen. Diese haben gegenüber Individual-Angeboten zahlreiche Vorteile, insbesondere: eine maximale Anzahlung von 20 % bis 20 Tage vor der Abreise, eine Absicherung Ihrer Zahlungen gegen Insolvenz, das Recht, eine Ersatzperson zu benennen, bei grenzüberschreitenden Buchungen gelten österreichisches Recht und inländischer Gerichtstand. Foto: Robert Kneschke/Fotolia.com Erholung pur. Bernd und Irene haben sich rechtzeitig vor der Buchung schlau gemacht und genießen nun ihren Badeurlaub. Katalog. Alle relevanten Infos zu Leistungen und Veranstaltern müssen im Reisekatalog angeführt sein. Grundsätzlich sind alle Beschreibungen im Reisekatalog und im Internet verbindlich, z. B. die Lage und Ausstattung des Hotels, inkludierte Leistungen und auch Flugzeiten. Die Prospekte sollte man aus Beweisgründen bis nach der Reise aufbewahren. Sonderwünsche sind in der Regel unverbindlich werden diese aber verbindlich zugesagt, sollte man sich dies immer schriftlich bestätigen lassen. Nach der Buchung muss sofort eine schriftliche Bestätigung ausgefolgt werden, die noch einmal alle relevanten Reisedaten und Kontaktdaten enthalten muss. Internetbuchung. Achten Sie vor der Buchung unbedingt darauf, ob das Angebot eine Pauschal- oder eine Individualreise beinhaltet. Schauen Sie auf Zusatzkosten. Kontrollieren Sie vor dem Absenden Ihre Daten noch einmal. Sie haften für Ihre Eingabefehler, und nachträgliche Änderungen können teuer werden. Kontrollieren Sie die Informationen über den Reiseveranstalter, Anschrift und Kontaktmöglichkeiten. Vergewissern Sie sich (vor Bekanntgabe Ihrer Kreditkartennummer), dass der Veranstalter eine Insolvenzabsicherung hat. Ein Verzeichnis der Veranstalter, die über eine Absicherung verfügen, finden Sie auf unter Unternehmen/Reiseveranstalter. Machen Sie während der Buchung von jeder Seite einen Screenshot, drucken Sie die allgemeinen Geschäftsbedingungen und Infos zu Hotel und den Angeboten aus, oder speichern Sie diese auf der Festplatte. Buchen Sie nicht bei einem unbekannten Internetanbieter, und seien Sie vorsichtig, wenn der Gesamtpreis lange vor dem Reiseantritt bezahlt werden muss. << Weitere detaillierte Informationen in der kostenlosen Broschüre Reise-!tipps und unter Bei der Urlaubsplanung sollten Sie auch einige Versicherungen berücksichtigen, wenn Sie sich gegen Unannehmlichkeiten absichern möchten. Wenn man eine bereits gebuchte Reise nicht antreten kann, fallen Stornogebühren an. Eine Stornoversicherung übernimmt diese Kosten bei Vorliegen von bestimmten unvorhersehbaren Gründen (etwa bei Unfall, Krankheit oder Verlust des Arbeitsplatzes) und ist daher jedenfalls empfehlenswert. Eine Reisekrankenversicherung übernimmt jenen Betrag, der durch Ihre gesetzliche Versicherung nicht gedeckt ist. Hier gilt: Beim Aufenthalt in einem EU-Land haben Sie im Falle einer Krankheit mit Ihrer E-Card Anspruch auf die unverzüglich notwendigen Sachleistungen. Übernommen wird maximal der Teil der Arzt- und Behandlungskosten, die im Inland für eine Behandlung aufzuwenden gewesen wären. Alle darüber hinaus gehenden Kosten können mit der Reiseversicherung abgedeckt werden. Ergänzend kann auch eine Reiseunfallversicherung sinnvoll sein, bei Reisen in Länder mit schlechter medizinischer Versorgung auch eine Heimtransportversicherung. Überprüfen Sie vor einem Neuabschluss Ihre bereits bestehenden Versicherungsverträge (z. B. Krankenversicherung, Unfallversicherung, Haushaltsversicherung) bzw. die Leistungen Ihrer Kreditkarte, um (teure) Doppelversicherungen zu vermeiden. Häufig sind auch bei diversen Vereinsmitgliedschaften Versicherungspakete enthalten. Leistungspakete. Versicherungsunternehmen, Kreditkartenfirmen bzw. Autofahrerorganisationen bieten verschiedene Leistungspakete an. AK Nachhilfe in den Osterferien Günstig. Auch in den Osterferien bietet die AK Intensiv-Nachhilfe in ganz Tirol. Die Kurse finden vom 14. bis 18. April statt. Wer rechtzeitig lernt, kann die Sommerferien retten. Jetzt bis 28. März anmelden. Vier Monate dauert es noch bis zu den heiß ersehnten Sommerferien. Damit kein Nachzipf oder gar Übleres blüht, ist jetzt noch Zeit, die eine oder andere schlechte Note vom Semesterzeugnis auszubügeln. Am besten gleich die kommenden Osterferien dafür nutzen. Nachzipf vermeiden. Deshalb bietet die AK Tirol mit dem BFI Tirol wieder ihre Nachhilfe in den Osterferien in Mathematik, Englisch, Deutsch, Französisch, Italienisch, Latein und Rechnungswesen an. Günstig, gut und tirolweit. Denn Schulerfolg darf nicht vom Budget der Eltern abhängen! betont AK Präsident Erwin Zangerl. 8 Millionen. Wie wichtig die Kostenfrage ist, zeigt eine AK Studie. Sie weist nach, dass Tiroler Eltern für die Nachhilfe ihrer Sprösslinge tief in die Tasche greifen Für Ostern. Statt verpatzter Sommerferien eine Intensiv-Auffrischung in der Osterwoche. Foto: Herby Meseritsch/Fotolia.com müssen: Im Schnitt geben Eltern 560 pro Schuljahr für die Zusatzlehrer aus. In Summe macht das unglaubliche 8 Millionen pro Jahr aus. Viele Familien sind dadurch finanziell stark belastet, vor allem die weniger Verdienenden. Zangerl: Nachhilfe ist nicht für alle gleich leistbar und untergräbt somit die Bildungsgerechtigkeit. Denn längst nicht alle Eltern können sich Nachhilfe leisten. Knapp jedes zweite Kind braucht jedoch zum Lernen die Unterstützung der Eltern oder professioneller Helfer. Jetzt lernen. Die Kurse zu je 12,5 Unterrichtseinheiten (UE) finden von Montag, 14. April, bis Freitag, 18. April, von 8.30 bis 11 und/oder von 11 bis Uhr statt. Unterrichtet wird im BFI in Innsbruck, aber auch in Reutte, Landeck, Imst, Schwaz, Kufstein, Kitzbühel und Lienz. Teilnehmen können Schüler von Hauptschulen, Unterstufen allgemeinbildender höherer Schulen, Oberstufen allgemeinbildender oder berufsbildender mittlerer und höherer Schulen sowie der Neuen Mittelschule. Anmeldeschluss ist am Freitag, 28. März. Die Anmeldung erfolgt beim BFI Tirol in Innsbruck (0512/ ) bzw. in den BFI Bezirksstellen. 12,5 UE kosten für Kinder von AK Mitgliedern 75 (andere 115 ). Unterrichtet wird in Kleingruppen mit maximal sechs Teilnehmern. << Achtung: Die Kurse kommen ab vier Schülern zustande. Mehr auf

9 Nr. 61, März 2014 THEMA: RECHT & GELD 9 Die drei goldenen Regeln Vor allen Gefahren zu warnen, die auf Konsumenten im Internet lauern, ist unmöglich. Erstens sind es unüberschaubar viele, und zweitens kommen täglich neue hinzu. Aus diesem Grund haben die Konsumentenschützer der AK Tirol Drei goldene Regeln entwickelt. Wer diese drei recht einfachen Regeln konsequent berücksichtigt und danach handelt, ist vor vielen Fallen im Netz geschützt, weil sie rechtzeitig erkannt werden. Daher immer dran denken (re.)! 1. Geschenkt gibts nichts Niemand schenkt Ihnen etwas! Denken Sie immer daran! Wir alle bekommen gerne Präsente. Aber wie oft passiert das? Und wenn, dann sind es der Freund oder die Freundin, Eltern oder Verwandte, die uns etwas schenken, aber wohl kaum fremde Personen. Also äußerst skeptisch sein und bleiben, wenn jemand etwas scheinbar ohne Gegenleistung verspricht. In vielen Fällen werden irgendwann doch Kosten verrechnet oder die Daten werden verkauft. 2. Achtung vor Datensammlern Wenn jemand Ihre Daten haben will, dann hat er einen Grund! Immer dann, wenn Sie aufgefordert werden, persönliche Daten wie Name, Adresse, Telefonnummer, Geburtsdatum, u. a. einzutragen, überlegen Sie gut, bevor Sie das tun. Lesen Sie alle Informationen auf der Seite. Finden sich Hinweise auf versteckte Kosten? Wofür werden die Daten gebraucht? Googeln Sie die Seite mit Namen und dem Wort Erfahrungen. Geben Sie im Zweifel keine Daten ein! Foto: Noam/Fotolia.com 3. Vorsicht ist besser als späte Reue Zu 100 % geschützt sind nur jene Daten, die Sie nicht bekannt geben! Haben Sie Texte, Fotos oder Filme einmal im Internet hochgeladen (z. B. in Facebook, Youtube, diversen Foren u. v. a.), dann verlieren Sie jede Kontrolle darüber. Auch wenn Sie glauben, die Daten gelöscht zu haben, können diese noch Jahrzehnte später irgendwo gespeichert sein. Darum: Was jetzt oder auch künftig nicht jeder wissen soll, gehört nicht ins Internet! Denken Sie daran. Broschüre Sicher im Internet Sicher im Internet heißt die Broschüre, die von der AK Tirol gemeinsam mit dem Kuratorium Sicheres Österreich (KSÖ) - Landesklub Tirol und den Projektpartnern erstellt wurde. Sie liefert Tipps und Hinweise auf Gefahren und Fallen im Internet, wie z. B. Cyber-Mobbing, Produktpiraterie, gefälschte Homepages, Verhalten in Sozialen Netzwerken, u. a. Anzufordern unter 0800/ oder herunterladen auf Foto: Elnur/Fotolia.com Mehr Schutz für Jugend im Netz Vorsicht. Immer mehr Eltern berichten von Problemen nach dem Internetsurfen ihrer Kinder. Hohe Telefonrechnungen, Forderungen von Inkassobüros oder Anwaltsbriefe sind nur ein paar Beispiele. Die AK Konsumentenschützer helfen. In einer groß angelegten Aufklärungskampagne hat die AK Tirol gemeinsam mit dem Kuratorium Sicheres Österreich (KSÖ) Landesklub Tirol, der Polizei und weiteren Projektpartnern in den letzten Monaten insgesamt Tiroler Schüler und Lehrer vor den Gefahren im Internet gewarnt und praktische Tipps gegeben, um den vielen Fallen zu entgehen Schüler informiert. In insgesamt neun großen Veranstaltungen vor jeweils 400 bis 700 Schülern und Lehrern aus dem ganzen Land informierten die Konsumentenschützer über aktuelle Gefahren und Fallen im Internet. Imst, Innsbruck, Wörgl, Lienz, Breitenwang, Landeck, Telfs, Schwaz und St. Johann waren die Stationen des Expertenteams von KSÖ, Polizei und Kriminalpolizei, Raiffeisen, Medienkolleg Innsbruck und AK Tirol. Roadshow in ganz Tirol. In der gut zweistündigen Roadshow wurden den jungen Konsumenten und den Lehrern die Tücken des Internet vor Augen geführt. Dabei wurden praktische Tipps und Hilfen präsentiert, wie man diese Fallen vermeiden kann. Begleitet von drei Filmen wird spannend und realistisch gezeigt, wie leicht etwa ein Jugendlicher, der illegal Musikdateien aus dem Internet herunterlädt, Opfer einer kriminellen Organisation werden und plötzlich ins Visier einer kriminalpolizeilichen Fahndung geraten kann. Es folgen Verhör und Anzeige bei der Staatsanwaltschaft, denn mit 14 Jahren sind Jugendliche strafmündig (Details zur DVD rechts). Passwort schützen. Auch die möglichen drastischen Folgen bei Verlust des Handys oder die Gefährlichkeit eines öffentlichen WLANs wurden gezeigt. Neben den AK Konsumentenschützern gab auch die Kriminalpolizei Tipps, etwa wie man sichere Passwörter anlegt und sie schützen kann. Wie leicht ein nicht sicheres Handy gehackt werden kann, wurde den Schülern von IT-Spezialisten live vorgeführt. Nach einigen Schrecksekunden war so mancher Jugendliche froh, dass es sich nur um eine harmlose Demonstration handelte. << Interessierte aufgepasst: Die Filme können auch unter heruntergeladen werden. Foto: grafikplusfoto/fotolia.com Tückisch. Benni ist vorsichtig, damit bei Musikdownloads nichts passieren kann. Kurzfilme mit den besten Tipps Um Kinder und Jugendlichen die Gefahren im Internet drastisch vor Augen zu führen, haben die Schüler des Medienkollegs der Ferrarischule in Innsbruck unter fachlicher Begleitung der Polizei drei Kurzfilme zu den Themen Illegaler Download, Handyverlust und Öffentliches WLan produziert. Gesammelt finden sich diese drei Clips auf einer DVD unter dem Titel Crime Risk Prevention. Als Darsteller fungieren Schüler des Medienkollegs, aber auch echte Inspektoren der Tiroler Kriminalpolizei. So geben diese Clips auch einen realen Einblick in die tägliche Arbeit der polizeilichen Ermittler DVDs Stück dieser DVD wurden den Schulen kostenlos zur Verfügung gestellt und durch den Landesschulrat für Tirol verteilt. Sie werden ab sofort im Unterricht eingesetzt. NEUE BROSCHÜRE Checkliste für Steuerausgleich W er sich selbst über die Steuererklärung und Abschreibmöglichkeiten genauer informieren will, hat mehrere Möglichkeiten: Auf der Homepage der AK Tirol (www.ak-tirol. com) gibt es unter Beratung/ Steuer und Einkommen die besonders informativen Zehn besten Steuertipps. Weiters sind die jährlichen Steuerbroschüren Steuer sparen online und außerdem die neue Checkliste zur Arbeitnehmerveranlagung Hier werden Sie Schritt für Schritt durch den Steuerausgleich geführt. Diese handliche Broschüre kann auch kostenlos angefordert werden unter der Hotline 0800/ Steuer sparen mit den AK Experten Tipps. Schlaue holen sich mit Hilfe der Profis von AK und Finanzamt zu viel bezahlte Lohnsteuer zurück. Termin sichern in den Arbeiterkammern Lienz, Kitzbühel, Schwaz und Innsbruck. Sie zählen sich auch zu der großen Gruppe, für die der Steuerausgleich ein Buch mit sieben Siegeln ist? Dann machen Sie es heuer anders: Holen Sie sich über die Arbeitnehmerveranlagung die zu viel bezahlte Steuer zurück im Schnitt rund 360 pro Person und Jahr. Dazu bietet die Arbeiterkammer Tirol ein ganz spezielles kostenloses Service an: Steuerspartage mit persönlichen Beratungsterminen. Experten von der Arbeiterkammer und den Finanzämtern helfen AK Mitgliedern bei der Arbeitnehmerveranlagung. Abschreibposten. Ob Pendler, Häuslbauer, Geringverdiener oder Familien: Abschreibposten hat fast Sparen: Mit den AK Profis beim Steuertermin. Foto: Karin & Uwe Annas/Fotolia.com jeder. Daher zahlt sich ein Lohnsteuerausgleich fast immer aus. Egal, ob Sie Fragen haben, Tipps oder Hilfe beim Ausfüllen des Formulars oder der Online-Variante benötigen: Vereinbaren Sie am besten gleich Ihr persönliches Beratungsgespräch unter der Hotline 0800/ ! Termin sichern. Es stehen noch folgende Termine zur Verfügung: AK Lienz: Dienstag, 25. März AK Kitzbühel: Mittwoch, 26. März (hier gibt s auch spezielle Beratung für Hochwasseropfer) AK Schwaz: Donnerstag, 3. April AK Innsbruck: Dienstag und Mittwoch, 8. bzw. 9. April (jeweils von 9 bis 12 und von 13 bis 17 Uhr). Das sollten Sie mitbringen: Belege für geltend zu machende Ausgaben, wie z. B. Finanzamtsbestätigungen von Versicherungen, Einzahlungsbestätigungen für Spenden, E-Card oder Sozialversicherungsnummer der Kinder (Kinderfreibeträge), PIN-Code vom Finanzamt oder Ausweis für die Online-Variante. Es lohnt sich. Der Ausgleich kann für die letzten fünf Jahre gemacht werden. Beratung nur zu nichtselbstständigen Einkünften; NICHT zu Mieteinkünften, NICHT für Gewerbescheininhaber. Bei Pensionsbeziehern ist ein Termin nur sinnvoll ab einer Nettopension von mehr als (mehr unter <<

10 10 THEMA: FAMILIE & PFLEGE Nr. 61, März 2014 studie IM DETAIL Arbeitszeit als Problem Die Familienfreundlichkeit der Arbeitszeit wurde von nur 43 % der Befragten als sehr positiv wahrgenommen. Dabei betreffen überlange Arbeitszeiten vor allem Männer: So mussten 46 % der Väter, die in Vollzeit arbeiten, regelmäßig Überstunden leisten (bei den Frauen 28 %). 40 % der Vollzeitbeschäftigten, deren Partner nicht erwerbstätig war, erbrachten mehr als 10 Überstunden pro Woche. Laut Studie hält fast die Hälfte der Männer eine Reduktion aus finanziellen Gründe nicht für möglich, weitere 35 % nannten betriebliche Gründe, berichtet Zangerl. Probleme bereiten vielen erwerbstätigen Müttern und Vätern vor allem wenig überraschend nicht-klassische Arbeitszeitlagen, also alle, die außerhalb von Montag bis Freitag von 8 bis 17 Uhr liegen: Rund die Hälfte der Beschäftigten arbeitet auch an Tagesrandzeiten, in Samstag- oder Sonntagsarbeit, in Nacht-, Schicht-, Wechseloder Turnusdiensten. Daneben sind für 34 % der Befragten die Arbeitszeiten nicht immer fix bekannt. Die Studie zeigt auch, dass die Betriebe nicht ganz untätig sind: Jeder Fünfte berichtete von spezifischen Fördermaßnahmen zur Unterstützung der Vereinbarkeit gibt. Die Frage, ob die Vereinbarkeit im Betrieb ernst genommen wird, sei aber nur von 53 % als sehr zufriedenstellend beantwortet worden. Informationsdefizite ortet die AK bei der Elternteilzeit, aus der Beratung wisse man auch, dass manche Arbeitgeber hier Schwierigkeiten machen. Lesen Sie mehr zur Studie auf Arbeit und Familie als Herausforderung AK Studie. 38 % der Eltern wünschen sich Ganztagsbetreuung, nur 8 % haben sie. Aber auch Ferien, Arbeitszeiten und Überstunden bereiten organisatorische Probleme. Hoffentlich kann ich heute einmal pünktlich gehen, bangt Monika. Denn dann schafft sie es gerade noch, Sophie, ihre fünfjährige Tochter, rechtzeitig vom Kindergarten abzuholen. Zum Glück kann sich Monika sonst auf ihre Nachbarin verlassen. Die Hausfrau nimmt Sophie mit, wenn sie ihren Sohn Johannes vom Kindergarten abholt, und passt auf sie mit auf, bis Monika von der Teilzeitarbeit in einem Geschäft kommt. Doch jetzt ist Johannes krank geworden und Monika auf sich gestellt. Denn ihr Mann kommt wegen der vielen Überstunden erst spätabends von der Arbeit. Foto: olesiabilkeil/fotolia.com Kinderbetreuung. Noch immer fehlen dringend notwendige Einrichtungen, die berufstätige Eltern entlasten. Hilfe tut Not. Probleme wie diese kennen viele Familien, wenn es darum geht, Beruf und Kinderbetreuung unter einen Hut zu bringen. Dass Betroffene diesen Spagat jedoch noch immer nur mit Organisationstalent und einem verlässlichen Freundes- und Verwandtenkreis bewältigen können, belegt eine Studie der AK: Zwischen Juni und Oktober 2013 wurde eine österreichweite Telefonumfrage unter 570 Beschäftigten durchgeführt, die mit mindestens einem Kind unter 12 Jahren im selben Haushalt lebten. Und sie beweist unsere Kritik: Hier herrscht massiver Nachholbedarf, betont AK Präsident Erwin Zangerl. Mehr als drei Viertel der Befragten aus Paarhaushalten gaben an, dass auch der Partner erwerbstätig ist. Bei 71 % war es das Eineinhalb-Verdiener-Modell, wobei meist Männer Vollzeit und Frauen Teilzeit arbeiten. Nur bei einem Viertel waren beide Elternteile in Vollzeit und bei 4 % beide in Teilzeit beschäftigt. Wenig Angebot. Zur institutionellen Ganztagsbetreuung ergab die Studie ein Auseinanderklaffen von Angebot und Nachfrage: 38 % wünschten sich ein ganztägiges Angebot, aber nur 8 % hatten auch eines für ihr Kind. Urlaub nehmen. Probleme sind speziell für die Ferien vorprogrammiert: Weil dann viele Einrichtungen geschlossen haben, verlagert sich die Organisation der Kinderbetreuung noch weiter in den privaten Bereich. Mit der Folge, dass gut jeder vierte Haushalt Urlaubstage nehmen musste, um Betreuungslücken zu überbrücken, was wiederum für etwa die Hälfte im Betrieb schwierig war. Politik und Arbeitgeber müssen endlich mit besseren Rahmenbedingungen dafür sorgen, dass die Betriebe familienfreundlicher werden, fordert Zangerl. Unsere Familien warten hart auf den vollmundig versprochenen Ausbau von Kinderbetreuung und Ganztagsschulen, um Vollzeitarbeit zu ermöglichen. Deshalb muss die entsprechende Vereinbarung mit den Ländern nun rasch abgeschlossen und umgesetzt werden. Außerdem brauchen wir einen Rechtsanspruch auf Elternteilzeit auch in Betrieben mit weniger als 21 Arbeitnehmern. << Hilfe für Angehörige Pflegebedarf. Zur Überbrückung können Beschäftigte jetzt bis zu drei Monate Pflegekarenz bzw. Pflegeteilzeit vereinbaren. Gebildet, benachteiligt Unfair. Gut ausgebildete Frauen werden öfter unter ihrer Qualifikation beschäftigt als Männer. Pflegekarenz und -teilzeit helfen, die Betreuung Angehöriger zu organisieren. Enorm ist die Herausforderung für Berufstätige, wenn sie plötzlich die Betreuung eines pflegebedürftigen Angehörigen übernehmen müssen. Vielleicht, weil es unerwartet dazu kam. Oder aber, weil sich der Gesundheitszustand verschlechtert hat bzw. die bisherige Betreuungsperson ausgefallen ist. Zur Überbrückung gibt es seit heuer die Möglichkeit, für einen bis maximal drei Monate Pflegekarenz bzw. Pflegeteilzeit zu vereinbaren. Wichtig ist, dass Anspruch auf Pflegegeld der Stufe 3 bzw. bei demenziellen Erkrankungen der Stufe 1 gegeben sein muss. Prinzipiell gilt: Pflegekarenz und Pflegeteilzeit sind schriftlich zwischen Arbeitgeber und Arbeitnehmer zu vereinbaren. Dafür muss das Arbeitsverhältnis bereits ununterbrochen Foto: mma23/fotolia.com drei Monate gedauert haben (für befristete Arbeitsverhältnisse im Saisonbetrieb gelten spezielle Regelungen). Bei Pflegeteilzeit darf die vereinbarte wöchentliche Normalarbeitszeit zehn Stunden nicht unterschreiten. Pflegekarenzgeld ist grundsätzlich auf 3 Monate beschränkt, bei einer Erhöhung der Pflegegeldstufe ist aber ein erneuter Bezug möglich. Nehmen zumindest zwei Personen Pflegefreistellung oder Pflegeteilzeit für einen Angehörigen in Anspruch, ist ein Bezug für bis zu 6 Monate möglich. Das Pflegekarenzgeld wird wie Arbeitslosengeld (55 % des täglichen Nettoeinkommens) berechnet zuzüglich allfälliger Kinderzuschläge. Bei Pflegeteilzeit gebührt es aliquot. Während des Bezugs übernimmt der Bund Kranken- und Pensionsversicherungsbeiträge, Arbeitnehmer erwerben auch einen Abfertigungsanspruch. <<! Lesen Sie mehr im AK Falter Pflegekarenz und Pflegeteilzeit, kostenlos erhältlich unter 0800/ bzw oder als Download auf In Sachen Bildung gilt bei uns zum Glück Gleichberechtigung: Frauen haben Männer in den letzten 30 Jahren bei Matura und Hochschulabschlüssen sogar überholt. Im Berufsleben aber wird dies oft nicht mehr honoriert: Frauen werden viel häufiger als Männer Ungerecht. Frauen dürfen nicht länger benachteiligt sein. unter ihrer Qualifikation beschäftigt, verweist AK Präsident Erwin Zangerl auf eine aktuelle AK Studie. Dass sich dies auch nachteilig auf die Bezahlung auswirkt, ist leider logische Konsequenz. trifft dies 57 % der Frauen gegenüber 30 % der Männer. Unter Akademikern sind 35 % der Frauen überqualifiziert und 26 % der Männer. Und in dieser Gruppe ist die Einkommenskluft mit Überqualifiziert. rund einem Viertel besonders groß. Insgesamt Umso wichtiger sind Maßnahmen sind von 4 Millionen Erwerbstätigen in Österreich rund 22 % unter ihrem Qualifikationsniveau beschäftigt (bei Migranten 33 %). für mehr Chancen- und Einkommensgerechtigkeit: Bei Stelleninseraten soll das erwartbare Gehalt statt des Mindestgehalts angegeben werden. Zudem Aufgesplittet nach Bildungsabschluss muss der Wiedereinstieg von Frauen finden jedoch 58 % der weib- gefördert werden, und (großteils lichen (und 48 % der männlichen) AHS-Maturanten keinen adäquaten Arbeitsplatz. Bei BHS-Absolventen be- weibliche) Teilzeitkräfte dürften von Weiterbildung im Betrieb nicht ausgeschlossen sein.<< Foto: Franz Pfluegl/Fotolia.com

11 Nr. 61, März 2014 WATCHADO? Internet-Portal zu Berufsbildern Was haben Bundespräsident Heinz Fischer, Fußballtrainer Toni Polster und Straßenbahnfahrerin Mirela Pejic gemeinsam? In Film-Interviews für die österreichische Internet-Plattform beantworten sie sieben Fragen zu ihrem Beruf und zum Weg dorthin. So wie mehr als weitere Interview- Partner. Als Handbuch der Lebensgeschichten beschreibt Watchado -Gründer Ali Mahlodji die Idee hinter seinem Geschäftsmodell, für dessen Name ein amerikanischer Slang-Ausdruck Pate stand (für What do you do? ). Dabei kennt der 32Jährige die Nöte Junger auf ihrem Weg ins Arbeitsleben nur allzugut: Als Flüchtling kam er aus dem Iran nach Österreich, brach die Schule ab, lernte Programmieren und arbeitete in einer Werbeagentur, bis er 2011 mit Watchado einen Riesen-Erfolg landete. Weil vielleicht gerade jetzt, nach Beginn des Sommersemesters, für viele ein guter Zeitpunkt ist, um sich beruflich zu orientieren, führt auf www. ak-tirol.com ab sofort ein Link zur Watchado-Homepage. Dort stehen rund Stories, also Video-Interviews, bereit, bei denen auch alle thematisch passenden freien Stellen zu finden sind. Und wer 14 Fragen für das sogenannte Job-Dating beantwortet, erhält eine Auswahl von Interviews, in denen die Partner gleich dachten eine weitere Möglichkeit, um Berufe, Karrieren oder Betriebe zu entdecken. Mehr auf Einkommen THEMA: in Österreich GELD & ARBEIT Männer - Frauen Tiroler haben durchschnittlicher Monatsnettobezug pro Monat 2012 Gesamt M F Gesamt % M % von F % von von AUT AUT AUT Burgenland ,3% 3,4% 2,3% 250 weniger im Börsl Kärnten ,7% -3,5% -4,1% NÖ ,5% 3,1% -5,2% OÖ ,1% 7,5% 6,1% Salzburg ,5% -4,1% -6,6% Einkommensanalyse. Steiermark Hätte in Tirol das Jahr 13,5-3,4% Monate, -3,0% dann würden -5,1% wir gleich viel verdienen wie Tirol der Rest Österreichs! Die Niederösterreicher ,7% haben -7,5% monatlich -12,9% 250 mehr im Börsl. Vorarlberg ,3% 1,6% -11,1% Wien ,0% -2,8% 13,5% Österreich Einkommen in Österreich netto 0,0% pro Monat 0,0% 0,0% Burgenland Kärnten Arbeiterkammerpräsident Erwin Zangerl: Diese Analyse ist deprimierend. Tirols Beschäftigte erleiden neuerlich Einkommensverluste. Die Gewerkschaften verhandeln die Löhne. Deshalb braucht der ÖGB mehr Unterstützung im Kampf um höhere Löhne. Mit einem Monatseinkommen von netto, lagen die Tiroler 2012 aufs Jahr gerechnet um 1,5 Monatsgehälter hinter dem österreichischen Durchschnitt von zurück. Schlusslicht Tirol. Fast 10 % machte der Einkommensnachteil aus Tirol reihte sich erneut an der letzten Stelle im Bundesländervergleich ein. Vier der zehn einkommensschwächsten Bezirke Österreichs lagen in Tirol: Landeck, Kitzbühel, Imst und Lienz. Bereits seit mehreren Jahren ist Landeck NÖ sogar der Bezirk mit den niedrigsten Einkommen in ganz Österreich. Terrain verloren. Im Jahr erzielten die Tiroler Arbeitnehmer ein Jahreseinkommen von Auf die niederösterreichischen Ein- oder mehr als 250 pro Monat. Die Einkommensschere zwischen Niederösterreich und Tirol machte 16 % aus. Angesichts der auf allen Ebenen sehr hohen Tiroler Lebenshaltungskosten eine verkehrte Welt. Frauen ganz hinten. Obwohl Mehr Arbeitsplätze mit Qualität Schwierige Lage. Zwar wächst in Tirol die Zahl der Beschäftigten, aber auch die Summe 1.317an Arbeit Suchenden. Neben Konjunkturmaßnahmen ist auch die Standortagentur gefordert. Foto: detailblick/fotolia.com OÖ Salzburg Steiermark Tirol Vorarlberg Wien Verkehrte Welt. Tirols Beschäftigte leiden unter den niedrigsten Einkommen und den höchsten Lebenshaltungskosten. Gute Arbeit. Beste Qualität und höhere Einkommen sichern den Standort Tirol. Burgenland Kärnten NÖ OÖ AK Präsident Erwin Zangerl: Wir wollen nicht nur Qualität bei den heimischen Produkten, sondern auch ein Qualitätssiegel für Tirols Arbeitsplätze. Es herrscht ein beinharter Konkurrenzkampf unter dem Motto: Immer schneller, immer billiger. Das kann es nicht sein. Gut bezahlte Vollzeitarbeitsplätze werden immer seltener, Teilzeit und atypische Formen nehmen immer stärker zu. Dazu führt die Öffnung des Arbeitsmarktes gerade bei den niedrig qualifizierten Arbeitnehmern zu einem Verdrängungswettbewerb. Hier muss sichergestellt werden, dass bei den ausländischen Arbeitnehmern die arbeitsund sozialrechtlichen Standards eingehalten werden. Ein weiteres Problem ist darin zu finden, dass immer noch viele ältere Arbeitnehmer aus dem Arbeitsprozess gekündigt werden. Für sie ist es besonders schwer, eine adäquate Beschäftigung zu finden. Zangerl: Angesichts dieser Probleme ist es jetzt entscheidend, dass eine aktive Arbeitsmarkt- und Betriebsansiedelungspolitik betrieben wird. Die ersten Schritte müssten folgende sein: Unternehmen, die ältere Mitarbeiter beschäftigen, sollen über ein Bonus- Malus-System belohnt werden. Alle Behörden, die gegen Lohn- und Sozialdumping eingesetzt werden, gehören personell aufgestockt, damit Unternehmen wirksam kontrolliert werden können. Und schließlich müssen die Strafen für Lohn- und Sozialdumping empfindlich erhöht werden. Im Bereich der Standportpolitik ist es wichtig, neue und attraktive Betriebe nach Tirol zu Salzburg Steiermark ÖSTERREICH bringen. Deshalb verlangen wir auch, dass die bisherigen Leistungen der Tiroler Standortagentur überprüft werden und künftig die Arbeitnehmervertreter eingebunden werden, um die Interessen der Tiroler Beschäftigten und nicht nur der ansässigen Betriebe sicherzustellen. Immerhin geht es hier jährlich um 7 Millionen an öffentlichen Mitteln. << Tirol Vorarlberg! Parallel dazu müssen noch mehr Anstrengungen unternommen werden, um die Bildungsoffensive für die Beschäftigten voranzutreiben. Die möglichst breite Vermittlung von Qualifikation und guter Fachausbildung ist für den Einzelnen nach wie vor das beste Rezept gegen das Gespenst Arbeitslosigkeit. 11 kommensrückstand von über netto! Warum so wenig? Wie erklärt sich der Einkommensnachteil Tirols? Ein gängiges Argument ist der Verweis auf die geringeren Einkommen durch Saisonarbeit. Das stimmt auch. Die niedrigen Einkommen im Tourismus und Tirol hat den höchsten Anteil an Tourismusangestellten in Österreich drücken das allgemeine Einkommensniveau in Tirol. Aber: Auch wenn man die Saisonbeschäftigung herausrechnet und nur ganzjährige Vollzeiteinkommen vergleicht, ändert sich am Gesamtbild nichts. Mit einem Monatseinkommen von blieben die Tirolerinnen und Tiroler um 5,7 % hinter dem Österreichschnitt zurück. Auf den Monat gerechnet waren das 118 netto bei gleichem Arbeitsausmaß! Bei den Frauen, deren Einkommensnachteil 8,3 % betrug, lag der Rückstand gar bei 150 netto pro Monat. So sehr die Einkommensschere zwischen den österreichischen Bundesländern auch aufgeht, innerhalb Tirols sind die Unterschiede noch größer. Relativ gesehen am besten lag der Bezirk Innsbruck- Land mit einem Nettojahreseinkommen von um 8,7% über dem Tiroler Durchschnitt, aber immer noch 2 % unter dem österreichischen. kommen, die höchsten im Jahr 2012, Zum einkommensschwächsten Bezirk Einkommen fehlten volle in netto Österreich im Jahr auch die Männer Männer mit einem Einkommensnachteil von 7,7 % stand aber immer noch ein Vorsprung - Landeck Frauen ( Jahresnetto), be- gegenüber dem Österreichschnitt den letzten von mehr als 20%. << durchschnittlicher Monatsnettobezug 2012 Durchschnittlicher Monatsnettobezug 2012 Gesamt M F Platz Gesamt im Bundesländervergleich von AUT einnahmen, AUTDeutliche AUT % M % von F % von Gesamt Mann Frau Burgenland präsentierte 3,3% sich die Situation -3,7% für die Frauen -3,5% -4,1% 3,4% Einkommensverluste 2,3% Kärnten nochmals prekärer. Sie Von 2011 auf 2012 legten die NÖ ,5% 3,1% -5,2% lagen gleich um 12,9 % nominellen Jahresnettoeinkommen in Tirol 6,1% um 371 zu. Be- OÖ zurück. Im 7,1% Schnitt erzielten die -5,5% Tirolerinnen -4,1% rechnet man -6,6% aber die Inflation mit 7,5% Salzburg Steiermark ein monatliches -3,4% Einkom--3,0men von Auf Geldtaschen der Tiroler übrig. Im ein, blieb real -5,1% davon nichts in den Tirol ,7% -7,5% -12,9% die am besten verdienenden Wienerinnen fehlten Gegenteil: Im Schnitt verloren die Vorarlberg ,3% 1,6% Realeinkommen -11,1% in Tirol 0,4 % an Wien ,0% -2,8% den Tiroler Frauen damit Kaufkraft 13,5% und fielen noch deutlich Österreich stärker als im österreichischen 295 0,0% netto pro Monat, ein jährlicher Ein- 0,0% 0,0% Durchschnitt. Statistik. Die Netto-Monatsbezüge nach Bundesländern I M P R E S S U M Wien ÖSTERREICH AK Tiroler Arbeiterzeitung AK Aktuell Zeitung für Arbeit und Konsumentenschutz der Kammer für Arbeiter und Angestellte für Tirol. Medieninhaber und Herausgeber: Kammer für Arbeiter und Angestellte für Tirol, 6020 Innsbruck, Maximilianstraße 7 Redaktion: Dr. Elmar Schiffkorn, Mag. Christine Mandl, Gertraud Walch Fotos: AK, Druck: Intergraphik GmbH, 6020 Innsbruck, Ing. Etzelstraße 30 Offenlegung gemäß Mediengesetz, 25 (2): Kammer für Arbeiter und Angestellte für Tirol, 6020 Innsbruck, Maximilianstraße 7; Präsident: Erwin Zangerl; Aufgabenstellung: Interessenvertretung der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer; Die Blattlinie entspricht jenen Grundsätzen, die im Arbeiterkammergesetz 1992 BGBl. Nr. 626/1991 idgf festgehalten sind. Die von der AK Tirol angebotenen Leistungen kommen ausschließlich ihren Mitgliedern zugute. Soweit personenbezogene Bezeichnungen nur in männlicher Form angeführt sind, beziehen sie sich auf Frauen und Männer in gleicher Weise.

12 12 THEMA: FÜR SIE DA Nr. 61, März 2014 Schutz schafft Sicherheit! Mit der Arbeiterkammer steht den Mitgliedern ein verlässlicher Partner zur Seite, der sich für sie stark macht und für sie einsteht. Egal, ob im Arbeits-, Sozial-, Pensions-, Konsumenten-, Wohn- und Steuerrecht oder in Bildungsfragen. Foto: Svetlana Fedoseeva /Fotolia.com Foto: detailblick/fotolia.com Foto: yanlev/fotolia.com Foto: Irina Fischer /Fotolia.com Foto: contrastwerkstatt/fotolia.com Foto: Piotr Marcinski/Fotolia.com Ärger im Job Der Arbeitsdruck steigt, die beruflichen Probleme nehmen zu. Die AK hilft. Ungerechtigkeiten am Arbeitsplatz passieren jeden Tag: Zu wenig Lohn, unbezahlte Überstunden, Kündigung oder Entlassung. Dann helfen die AK Arbeitsrechtsexperten in Innsbruck oder in Ihrem Bezirk weiter. Sie sind im Ernstfall für Sie da, notfalls auch vor Gericht. Viele Millionen konnten bereits für die Mitglieder erkämpft werden. Hier finden Sie auch Rat bei Fragen zu Arbeitsvertrag, Arbeitszeit, Urlaubsrecht, etc. Tel.: 0800/ Hilfe für Konsumenten Hier erhalten Mitglieder Infos und aktuelle Tests aus erster Hand. Abzocke im Internet, lästige Werbeanrufe, Fragen zu Garantie und Gewährleistung, horrende Handy-Rechnungen oder verpatzte Urlaubsreisen: Die AK Konsumentenschützer sind für die Mitglieder die erste Anlaufstelle, wenn es um Rat und Hilfe bei Problemen im Alltagsleben geht. Und mit den kostenlosen Abos des Magazins Konsument und der Arbeiterzeitung sind Sie monatlich zusätzlich laufend bestens informiert. Tel.: 0800/ Eigene vier Wände Das zinsenlose Wohnungsdarlehen hilft vielen Familien weiter. Wohnen ist in Tirol eine teure Angelegenheit. Mitgliedern, denen noch Geld zur Finanzierung von Wohnraum fehlt, greift die AK unter die Arme: Unter bestimmten Einkommensvoraussetzungen wird ein Wohnungsdarlehen bis zu einer Höhe von maximal gewährt. Es ist zinsenlos und muss monatlich mit 45 zurückgezahlt werden. Genaue Richtlinien und Formulare auf com unter Formulare. Tel.: 0800/ Für junge Eltern Wenn ein Baby kommt, sind viele rechtliche Details zu beachten. Ob Karenz, Kinderbetreuungsgeld, Zuverdienstgrenzen, Mutter- und Kündigungsschutz, Elternteilzeit, Papamonat oder Wiedereinstieg in den Beruf: Wenn ein Baby unterwegs ist, stellen sich den werdenden Eltern viele Fragen, die es zu erörtern und abzuklären gilt. Die AK Spezialisten vom Arbeitsund Sozialrecht bieten ihnen eine umfangreiche kostenlose Beratung an maßgeschneidert auf die jeweilige persönliche Situation. Tel.: 0800/ Gratis leihen und lesen Ob gedruckt oder digital das Angebot in der Bücherei ist groß. Achtung Leseratten: Die Bücherei der AK Tirol in der Innsbrucker Maximilianstraße 7 ist mit rund Medien Büchern, Zeitschriften, DVDs etc. eine der größten öffentlichen Bibliotheken im Land, und ihr vielfältiges Angebot zum Schmökern ist auch noch kostenlos. Zudem bietet die AK in ihrer digitalen Bibliothek mehr als ebooks an, die rund um die Uhr ebenfalls gratis entlehnt werden können. Tel.: 0800/ Infos für die Pension Die finanzielle Absicherung nach einem arbeitsreichen Leben ist wichtig. Keine Panik, wenn Sie kurz vor dem wohl verdienten Ruhestand stehen: Damit es nach dem Berufsleben keine bösen Überraschungen gibt, wenden Sie sich am besten an die AK Fachleute. Sie beraten zu Alters-, Witwen- sowie zur Berufsunfähigkeits- bzw. Invaliditätspension, informieren über Wissenswertes zu Versicherungszeiten, die Ausgleichszulage und vieles mehr. Und sie kümmern sich auch um abgelehnte Pensionsanträge. Tel.: 0800/ Steuern sparen Bei den Steuerprofis sind die Arbeitnehmer bestens aufgehoben. Viele Tiroler Arbeitnehmer verschenken Geld, weil sie ihre steuerlichen Möglichkeiten nicht kennen. Nützen Sie deshalb als AK Mitglied die kostenlosen Angebote zum Steuersparen. Die Spezialisten stehen für Fragen zur Verfügung und beraten zu Abschreibungsmöglichkeiten. Sie helfen außerdem bei der Berechnung von Sozialversicherungsbeiträgen und Steuerbeträgen bei freien Dienstverträgen und Werkverträgen. Tel.: 0800/ Geld für Bildung Ausbildung kostet. Das spüren vor allem Eltern deutlich. Ein Grund für die AK Tirol, die Familien jährlich mit rund 1,7 Millionen zu unterstützen, die als Bildungsförderungen vergeben werden. Unter bestimmten Voraussetzungen gibt es einen Zuschuss für Schüler ab der 9. Schulstufe, Lehrlinge und Studenten. Zudem werden kostenpflichtige Vorbereitungskurse zur Berufsreifeprüfung und Lehrabschlussprüfungen im 2. Bildungsweg gefördert. Also: Beihilfen für Schüler, Studenten und Lehrlinge bis Ende März sichern! Tel.: 0800/ AK Betriebsservice Experten bieten Tirols Betriebsräten intensive Betreuung. Das Betriebsservice der AK Tirol ist eine wichtige Anlaufund Servicestelle für die Betriebsräte. Hier findet eine intensive rechtliche und fachliche Betreuung statt. Die AK Experten werden auch direkt vor Ort in den Unternehmen tätig. Im Falle von Insolvenzen gibt es kompetente und rasche Hilfe für Arbeitnehmer und Betriebsräte. Außerdem werden kostenlose Seminare zur Aus- und Fortbildung von Betriebsräten angeboten. Tel.: 0800/ Aus- und Weiterbildung Die AK Bildungsprofis stehen Ihnen mit kompetenter Hilfe zur Seite. Sie wollen sich beruflich aus- oder weiterbilden, wissen aber nicht, wie, wo und wann? Auch dann sind Sie bei den Experten der AK Tirol genau richtig. Egal, ob Nachholen der Matura im 2. Bildungsweg, Jobwechsel, Wiedereinstieg, Umschulung, Bildungskarenz oder Höherqualifizierung. Die Bildungsprofis gehen auf jeden Einzelnen speziell ein auf seine Interessen und Fähigkeiten und helfen, Stärken zu erkennen. Tel.: 0800/ Mieten, kaufen, wohnen Miet- und Wohnrechtsberatung gibt es von den Spezialisten. Egal, ob es um den Kauf der eigenen vier Wände oder um eine neue Mietwohnung geht: Auf dem Weg zum individuellen Wohntraum können viele Stolpersteine lauern. Gut zu wissen, dass die AK Juristen bei Problemen und Unklarheiten weiterhelfen auch wenn Mietverträge bzw. Bauträger- und Wohnungseigentumsverträge zu überprüfen sind, oder fachkundige Hilfe bei der Kontrolle von Betriebs- und Heizkostenabrechnung nötig ist. Tel.: 0800/ Hubschrauber-Bergung AK Mitglieder sind ab sofort für Rettung aus der Luft versichert. Ein Unfall in der Freizeit ist schnell passiert und kann teuer werden. Unsere Mitglieder sind ab sofort für die Kosten von Hubschrauber-Einsätzen in Tirol bis zu einer Höhe von versichert, falls sonst keine Deckung vorliegt. In diesen Schutz inkludiert sind mitversicherte Kinder bis zum 19. Lebensjahr sowie Ehepartner und Lebensgefährten, die im gemeinsamen Haushalt wohnen und über kein eigenes Einkommen verfügen. Tel.: 0800/ AK im Internet Mehr Service auf einen Klick. Besuchen Sie die Homepage. Rundum neu präsentiert sich der Web-Auftritt der AK Tirol. So sollen sich die Mitglieder noch einfacher zurechtfinden. Besonders gefragt sind die Bereiche Arbeit & Recht, Konsumentenschutz, Steuer & Einkommen, Beruf & Familie sowie Bildung und Jugend. Unter Service gibts Broschüren, Musterbriefe, Veranstaltungstipps und Tools, wie den Brutto-Netto- oder den Familienbeihilfenrechner. Einfach mal reinklicken auf Tel.: 0800/ In Not geraten Rasche Hilfe ist durch den AK Unterstützungsfonds möglich. Gerade in Zeiten wie diesen, ist rasche Hilfe immer auch die beste Hilfe. Mit dem AK Unterstützungsfonds kann AK Mitgliedern und deren Angehörigen, die unverschuldet in Not geraten sind, geholfen werden: Unter Berücksichtigung der Familien-, Einkommens- und Vermögensverhältnisse kann ihnen ein einmaliger Zuschuss gewährt werden. Zu beachten: Eine Unterstützung ist nur aufgrund eines formlosen schriftlichen Antrages möglich. Tel.: 0800/ So erreichen Sie uns! Zögern Sie nicht, und kommen Sie mit Ihren Anliegen und Problemen zu uns. In der AK in Innsbruck oder in den Bezirkskammern erhalten Sie rasche Hilfe. Die Experten stehen Ihnen Mo. bis Fr. von 8 bis 12 Uhr, Mo. von 14 bis 16 Uhr und Mi. von 13 bis 17 Uhr zur Verfügung. Telefonische Beratung erhalten Sie Mo. bis Do. von 8 bis 12 Uhr und von 14 bis 16 Uhr, am Fr. von 8 bis 12 Uhr sowie von bis 16 Uhr (nur Hotline Arbeitsrecht DW 1414). Die Beratung ist für AK Mitglieder kostenlos. Tel.: 0800/

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