Fachkräfte finden und binden: Was kluge Unternehmen tun

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1 HANDEL, HANDWERK, INDUSTRIE UND GEWERBE IN OSTBAYERN NR. 1 FREITAG, 15. OKTOBER ,90 Erfolg mit hochwertigen Produkten Experten sind überzeugt: Die Exportchancen sind hervorragend REGENSBURG. Die Industrie blickt optimistisch in die Zukunft. Bei der von der Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft (vbw) initiierten Veranstaltung Vorsprung Bayern Industrie ist Zukunft in Regensburg ging es auch um die Exportchancen. Kai Engelmann (Roland Berger Strategy Consultants GmbH) und Dr. Karl Lichtblau (Geschäftsführer IW Consultant GmbH) stellten die Wachstumsperspektiven auf Auslandsmärkten heraus. Gerade Asien werde immer mehr zum wirtschaftlichen Kraftzentrum, betonten sie und in den so genannten Schwellenländern böten sich große Absatzchancen. Um Erfolg zu haben, müssten sich die Unternehmen auf hochwertige Produkte konzentrieren und ihren technologischen Vorsprung durch Investitionen in Forschung und Entwicklung halten, so Engelmann. Lichtblau nannte als wichtigste Zukunftsbranchen Ressourcenschonung, Mobilität sowie Informations- und Kommunikationstechnik. (ti) NACHRICHTEN OSRAM SETZT AUFREGENSBURG Im Westen derstadt wirdosram ab Mitte 2011 eine Pilotlinie für organische LED starten. In einer ersten Ausbaustufe werden 200 qualifizierte Arbeitsplätze geschaffen, also neues Licht in doppeltem Sinne. Seite 3 UNTERNEHMEN PREISE, EHRUNGEN, AWARDS Motivation durch Auszeichnungen: Ostbayerische Firmen räumen gewaltig ab. Im Mittelpunkt steht die Qualität von Produkt und Mitarbeitern wir müssen um soviel besser sein wie wirteurersind! Seite 9 MAGAZIN CLOUD COMPUTING Web-Dienstleister locken den Mittelstand mit hohen Einsparpotenzialen. In naher Zukunft soll die Bereitstellung von Dienstleistungen und Software über das Internet den Büroalltag dominieren. Seite 20,21 MARKT MARKEN VON MEDIASATURN Nicht zuletzt nachder Finanz-und Wirtschaftskrise gewinnen Werte und damit auch Marken wieder an Bedeutung. Die MediaSaturn-Gruppe kommt noch vor Weihnachten mit Eigenmarkenauf den Markt Seite 27 KONTAKT Mittelbayerischer Verlag Margaretenstr. 4, Regensburg Tel (gebührenfrei,nur aus den Festnetzen) Mail Online Ideenaus Ostbayern weltweit gefragt Region profitiert von Export-Boom Seiten 12,13 Fachkräfte finden und binden: Was kluge Unternehmen tun Demografischer Wandel: Auch in der Region fehlen qualifizierte Mitarbeiter VON CHRISTINE HOCHREITER REGENSBURG/INGOLSTADT. Die Wirtschaft schlägt Alarm. Je mehr sich die Lage auf dem Jobmarkt entspannt, umso deutlicher wird, dass den Unternehmen die Spezialisten ausgehen. Weniger Neugeborene, weniger Schulabgänger, weniger Erwerbstätige auch in der Region ist der Fachkräftemangel unausweichlich. Nach Angaben der Agentur für Arbeit in Regensburg ist der Markt an qualifizierten Arbeitern schon jetzt nahezu leergefegt. Auch im Bereich der Arbeitsagentur Schwandorf fehlen Fachkräfte in nahezu allen Bereichen. Die IHK Regensburg für Oberpfalz/Kelheim hat Prognosen parat: Danach sinkt die Zahl der Schulabgänger bis 2020 oberpfalzweit um25pro- zent, im Kreis Cham um 30 Prozent und in Tirschenreuth sogar um 37 Prozent. Von 2008 bis 2028 nimmt die Zahl der Erwerbstätigen in der Oberpfalz um 12 Prozent ab. Das Durchschnittsalter steigt von 42,3 auf 46,7 Jahre. Der Anteil der 19- bis 59-Jährigen sinkt von 57 auf 50 Prozent und derjenige der über 59-Jährigen erhöht sich von 24 auf 34 Prozent. Ob in der Gastronomie oder in der IT-Branche schon jetzt tun sich viele Unternehmen schwer, geeignete Mitarbeiter zu finden. Doch auch die erhöhte Fluktuation gerade bei jüngeren Mitarbeitern macht den Firmen zu schaffen. Laut Umfrage einer Online- Stellenbörse empfindet jeder vierte Arbeitnehmer kaum noch Loyalität gegenüber seinem Arbeitgeber. 63 Prozent der Befragten sehen ihre Anstrengungen nicht ausreichend anerkannt, 50 Prozent vermissen Aufstiegschancen. Ein bisschen sind die Unternehmen schon selber schuld an dieser Misere, meint denn auch IHK-Hauptgeschäftsführer Dr. Jürgen Helmes. Viele Die Demografie-Falle Prof. Bernd Raffelhüschen rät zur Altersvorsorge VON ROMAN HIENDLMAIER REGENSBURG. Die Rente ist sicher der damit erzielbare Lebensstandard keinesfalls. Diese These vertrat der Demografie-Experte Prof. Bernd Raffelhüschen bei einem Vortrag in Regensburg für Kunden von Volks- und Raiffeisenbanken. Der Freiburger Professor erläuterte dabei das verhängnisvolle Zusammenspiel von längerem Lebensalter und weniger Einzahlern für den Kassenstand der gesetzlichen Rentenkasse. Schon heute bezögen Rentner etwa doppelt so lang ihr Altersgeld wie jene Rentner, die sie noch als Erwerbstätige finanziert haben. Und der Trend gehe weiter. Der Anpassung der Rente an die Demoskopie per Nachhaltigkeitsfaktor folgte die Rentengarantie. Der Beitrag der Beamten zu deren Altersgeld sei weiter unzureichend. Steigende medizinische Möglichkeiten und zunehmender Pflegebedarf außerhalb der Familie ließen die Kosten für die Sozialsysteme rasch steigen und dazu den Unmut der jüngeren Generationen. Daran ändere auch die Rente mit 67 nichts: Sie haben kein Problem, Sie sind das Problem, so Raffelhüschen zu seinen Zuhörern. Weil die künftigen Generationen rein zahlenmäßig nicht in der Lage sein werden, die Rentner von 2040 oder 2050 angemessen zu finanzieren, seien diese vermehrt auf sich selbst angewiesen, um ihren Lebensstandard einigermaßen halten zu können. An der Zahl der Beitragszahler sei nicht mehr viel zu rütteln, an der Eigenvorsorge der künftigen Ruheständlerschon. hätten sich in der Vergangenheit zu wenig um die Weiterbildung älter werdender Belegschaften gekümmert. Nun ist Kreativität gefragt: Die ZF Electronics GmbH in Auerbach im Landkreis Amberg-Sulzbach hatte Mühe, Ingenieure auf das flache Land zu holen und gründete prompt ein Ingenieurbüro in Regensburg. Der Autohersteller Audi in Ingolstadt geht selbst auf die Suche nach Talenten und hat einen Talent Relationship Manager eingestellt deutschlandweit ein Novum. Die Zielgruppe des Pioniers sind Ingenieure mit einer mehrjährigen Berufserfahrung. Als Ausweg aus der Misere haben Kammern und Wirtschaftsverbände ein ganzes Bündel an Lösungsvorschlägen formuliert. Dazu gehören die Optimierung des Bildungssystems, eine bessere Vereinbarkeit von Beruf und Familie sowie eine Neubelebung der Personalentwicklung. Seiten 4,5 ANZEIGE KOMMENTAR Packen wir s an INTERNATIONAL UND AUF HÖCHSTEM NIVEAU DIE NOWAK GMBH FEIERT 65ERFOLGREICHE JAHRE VON CHRISTINE HOCHREITER Wieschnell sich das Blatt gewendet hat: Gerade sprachen wir noch von einer Krise. Nun beschleunigt der Konjunkturboom den Fachkräftemangel, der durch die demografische Entwicklung angelegt ist, rasant. Um im Wettbewerb bestehen zu können, müssen Unternehmen die besten Kräfte finden und binden. Politik und Wirtschaft sollten möglichst rasch ein dickes Bündel an Maßnahmen schnüren. Es muss Frauen, Ältere, Migranten und Behinderte stärker im Blick haben. Dabei geht es um Themen wie die Qualifizierung von angeblich Unqualifizierbaren und die Vereinbarkeit von Familie und Beruf. Auch die Firmenkultur wird immer wichtiger. Die künftige Generation der Leistungsträger legt nicht so viel Wert auf ein gigantisches Gehalt oder einen dicken Dienstwagen. Sie will Verantwortung und Anerkennung. Übersetzungsleistungen auf höchstem Niveau innerhalb kürzester Zeit in nahezu jeder Sprache, das ist die Stärke des Regensburger Übersetzungs- und Dolmetscherbüros NOWAK, Luzengasse 1. Möglich macht dieses außergewöhnliche Leistungsspektrum ein 12-köpfiges internationales Team um Geschäftsführerin Theresa Forster gemeinsam mit mehreren hundert freiberuflichen Dolmetschern und Übersetzern. Die NOWAK GmbH arbeitet bundesweit erfolgreich für verschiedenste Wirtschaftsunternehmen, Behörden, Rechtsanwälte, Notare etc.; stets mit Herzblut, maximaler Flexibilität und 100% Leistung seit Informationen: Tel. (0941) JAHRE NOWAK SEIT 1945

2 SEITE 2 FREITAG, 15. OKTOBER 2010 NACHRICHTEN WIRTSCHAFTSZEITUNG EDITORIAL VONMARTIN ANGERER Wirtschaftpur Bayern macht beim Elektroauto Tempo Politik und Wirtschaftsförderer setzen auf Cluster und Netzwerke / Regensburg will mit dabei sein Der ostbayerische Wirtschaftsraum ist geprägt von hoher Innovationskraft und großer Dynamik. Industrie-Weltmarktführer agieren neben aufstrebenden Hightech-Schmieden. Sie alle haben ein Ziel: die Wirtschaftsregion Ostbayern nach vorne zu bringen. Mit der Wirtschaftszeitung trägt der Mittelbayerische Verlag dieser Entwicklung Rechnung. Die Zeitung bietet den vielen Unternehmern und Unternehmen sowie Verbänden und Kammern in Ostbayern eine Plattform. Hier können sie nicht nur ihre guten Ideen präsentieren. Hier finden sie auch den Raum, um ihre Sorgen und Nöte zu artikulieren. Zudem reagiert der Mittelbayerische Verlag mit der Wirtschaftszeitung auch auf die immer stärker werdende Nachfrage nach umfangreicher regionaler Wirtschaftsberichterstattung. Ab heute berichtet die Wirtschaftszeitung einmal im Monat über die wichtigsten Themen rund um Handel, Handwerk, Industrie und Gewerbe im ostbayerischen Raum. Für die erste Ausgabe haben wir den akuten Fachkräftemangel in den ostbayerischen Unternehmen beleuchtet. Wie hat man als Unternehmer im Wettstreit um die besten Mitarbeiter die Nase vorne? Die Innovationskraft ostbayerischer Firmen zeigt die hohe Zahl an Auszeichnungen. Wir stellen Ostbayerns beste Unternehmen vor und haben sogar einen eigenen Ostbayern Index entwickelt. Außerdem lesen Sie unter anderem, was beim Schritt in den Außenhandel beachtet werden sollte und wie man Social Media für sein Unternehmen nutzen kann. Ich wünsche Ihnen viel Spaß bei der Lektüre der Wirtschaftszeitung. VON CHRISTINE HOCHREITER MÜNCHEN/REGENSBURG. Der Freistaat soll die Nummer 1 beim Thema Elektromobilität werden. Dies haben sich der bayerische Ministerpräsident Horst Seehofer (CSU) und Wirtschaftsminister Martin Zeil (FDP) fest vorgenommen. Mit der Zukunftsoffensive Elektromobilität will die Politik die entscheidenden Impulse geben, damit Unternehmer und Wissenschaftler diese Vision auch realisieren können. Der Industriestandort Bayern und die bayerische Automobilindustrie mit den beiden Zugpferden BMW und Audi sollen so einen erheblichen Innovationsschub erhalten. Soeben stellte Zeil mit Partnern aus der Industrie (Audi, BMW, E.ON, MAN, N-ERGIE, Siemens sowie die Stadtwerke Ingolstadt und München) das Leuchtturmprojekt Elektromobilität verbindet Bayern vor. Der Minister machte bei einer Pressekonferenz in München deutlich, dass das Thema E-Mobilität ein gigantischer Zukunftsmarkt ist. Nach einer aktuellen Studie der Unternehmensberatung A.T. Kearney soll bis zum Jahr 2020 jedes zehnte neu verkaufte Fahrzeug ein Elektroauto oder Hybridfahrzeug sein. Bis dahin würden etwa acht Millionen Elektround Hybridfahrzeuge auf Europas Straßen und etwa 1,5 Millionen in Deutschland unterwegs sein. Allein in der Bundesrepublik werde der Umsatz mit Elektrofahrzeugen auf 20 bis 74 Milliarden Euro geschätzt. Neben der Autobranche würden auch die Energieversorger erheblich profitieren. Modellversuche in Modellregionen Im Rahmen von Elektromobilität verbindet Bayern soll laut Zeil die Idee der Förderung von Modellregionen weiter entwickelt werden. Statt eines Nebeneinanders von identischen Ansätzen wolle man zunächst einmal das vorhandene Wissen und Know-how bündeln. In einem zweiten Schritt werde das sogenannte Design für die Modellversuche festgelegt, die dann die wesentlichen Erkenntnisse für die BMW-Chef NorbertReithoferbetankteinen Mini mitstrom. DIE FÜNF STRATEGISCHEN SCHWERPUNKTE FÜR E-MOBILITÄT Ausbau derforschungslandschaft: Dazu gehört die verstärkte Vernetzung der Hochschulen und Forschungseinrichtungen über die beiden Metropolregionen München und Nürnberg hinaus. Ausbau vonmodellregionen: Die Staatsregierung wird die bestehenden Elektromobilitäts-Regionen München und Allgäu nach Kräften weiter unterstützen. Zudem soll eine Modellstadt für Elektromobilität mit rund Einwohnern ausgewählt werden. Foto: dpa Schwerpunktsetzung im Rahmen der Cluster-Strategie: Es soll insbesondere im Cluster Automotive die Weiterentwicklung der Batterie und Speichertechnologie stärker im Zentrum stehen. Unterstützung von Leuchtturm-Projekten: Es sollen verstärkt Projekte aus dem Bereich Elektromobilität mit besonderer Signalwirkung gefördert werden. Maßnahmenpaket zur Markteinführung wie Steueranreize,grüne Kennzeichen oder Dienstfahrzeuge. Verbreitung der Elektromobilität in der Fläche liefern sollen. Der Minister: Wir wollen mit dem Projekt Anstöße geben, wie die Förderung von Modellregionen in Zukunft erfolgen sollte. Dieses Leuchtturmprojekt werde Strahlkraft über Bayern hinaus entwickeln: Es wird ein Schaufenster für unsere bayerische Industrie sein, in dem sie ihre Kompetenzen auf nationaler und europäischer Ebene präsentiert. Damit schaffe man die Voraussetzungen für die nötige finanzielle Unterstützung. Für die Modellstädte Bad Neustadt und Garmisch-Partenkirchen stellt das Projekt laut Zeil einen wichtigen Anker dar. Doch nur durch abgestimmte Aktionen könne man die Elektromobilität in ganz Bayern voranbringen. Das Projekt wird von der Bayern Innovativ GmbH koordiniert. Der Minister betonte in diesem Zusammenhang auch, wie wichtig Clusteraktivitäten seien, um Bayern auch im Bereich der Elektromobilität voranzubringen. Oberpfälzer Akteure vernetzen Doch auch in der Oberpfalz hat man längst die Chancen erkannt, die mit dem Thema E-Auto verbunden sind. Am 21. Oktober findet in Regensburg unter dem Motto Elektromobilität ein Cluster für die Zukunft? die Auftaktveranstaltung für ein eigenes Netzwerk statt. Beim Amt für Wirtschaftsförderung der Stadt als Initiator heißt es dazu, Regensburg werde sicherlich das Zeitalter der Elektromobilität nicht alleine einläuten können. Regensburg könne aber mitgestalten und dies auf vielfältige Art und Weise. Mit der Veranstaltung am 21. Oktober wollen die Wirtschaftsförderung und die Hochschule Regensburg gemeinsam das Thema aufgreifen, die lokale Kompetenz beleuchten und den Startschuss für eine engere Vernetzung und Zusammenarbeit geben. Wegen des großen Interesses findet die Zusammenkunft nicht, wie ursprünglich geplant, im Hörsaal des BioParks auf dem Uni-Gelände, sondern in den Runtinger Sälen statt. LESEN SIE AUCH THEMADES MONATS Der Fachkräftemangel trifft auch die ostbayerischen Unternehmen. Wir zeigen, wie die Firmen der Region im Wettstreit um die besten Arbeitskräfte die Nase vorne haben. Seiten 4,5 Kompetenzzentrum für nachwachsende Rohstoffe Straubinger Initiative will Region nach vorne bringen Deutschlands beste Ideen auch für 2011 gesucht Ideen aus Ostbayern jetzt online bis 5. Dezember einreichen POLITIK Bilanz des Konjunkturpakets II: Zwischen Mitnahmeeffekt und positiver Beschäftigungswirkung. Seite 6 AUSBILDUNG OstbayernsHochschulensetzenauf Kooperation und suchen nach Synergien auch mit den Unternehmen. Die HAW Amberg-Weiden zieht eine ausgesprochen positive Bilanz ihrer PartnerCircle -Initiative. Seite 7 FINANZEN Wie entwickeln sich die Unternehmen Ostbayerns im Vergleich zu DAX-Firmen? Zusammen mit dem Regensburger Amt für Wirtschaftsförderung hat die Wirtschaftszeitung einen eigenenindex entwickelt. Seite 8 ANSPRECHPARTNER Redaktion: MartinAngerer Tel.: (09 41) Mail: die-wirtschaftszeitung.de Anzeigenverkauf: Oliver Schäfer Tel.: (09 41) Mail: die-wirtschaftszeitung.de Objektleitung: MarcusSchlegel Tel: (0941) Mail: die-wirtschaftszeitung.de Die Forschung schafft Synergien. STRAUBING. Woran denktman beiden Begriffen Hanf und Mais? Vermutlich nicht an Dämmstoffe. Oder an Einweg-Geschirr, das nach der Party auf den Kompost wandert. Ähnlich weit sind die gedanklichen Verbindungen von Raps und Kraftstoff, von Flachs und Kugelschreibern, von Biogas und Strom, die in der Gäubodenstadt zusammengeführt werden. Mit einem in den Alltag im stärker hineinragenden Produkt-Portfolio macht das Kompetenzzentrum für nachwachsende Rohstoffe in Straubing auf sich aufmerksam. Bei Netzwerktreffen stellen sich die Unternehmen vor, kompetente Referenten wie Dr. Rupert Schäfer vom Bayerischen Landwirtschaftsministerium oder Prof. Dr. Volker Sieber, Lehrstuhlinhaber an der TU München, erläutern die Perspektiven für die Branche aus ihrer Sicht. Wir haben den Anspruch, dass unsere Region im Bereich der nachwachsenden Rohstoffe europaweit führend ist, sagt der Straubinger Landrat Alfred Reisinger. Die Allianz aus Unternehmen und wissenschaftlichen Einrichtungen will in Begleitung von Kooperations- und Wirtschaftsförderung durch die öffentliche Hand die Wertschöpfung der nachwachsenden Rohstoffe steigern. Der bisher größte Fang gelang den Straubingern dabei in diesem Sommer: Das Kompetenzzentrum steigt in dieentwicklung derzweitengeneration von Biokraftstoffen ein. Als Investor wurde dabei die Süd-Chemie AG gewonnen. Die Münchner investieren am Straubinger Hafengebiet 28 Millionen Euro in die bislang größte Anlage zur Herstellung von klimafreundlichem Bioethanol der zweiten Generation. Ein Meilenstein zur weiteren Profilierung Straubings als Region der nachwachsenden Rohstoffe in Europa, sagt Dr. Raimund Brotsack, oberster Bio-Netzwerker im Straubinger Kompetenzzentrum. Das Netzwerk sei mittlerweile so engmaschig, dass es Unternehmen neue Geschäftsfelder eröffnen und Türen für Kooperationen in ganz Europa aufstoßen kann. Brotsacks Fazit: Schon heute einklarerwettbewerbsvorteil. (rh) REGENSBURG. Ideen sind der Anfang von Innovationen. Erfolgreich umgesetzt ebnen sie den Weg in die Zukunft, sind Motivation für Nachahmer und geben Antworten auf drängende Fragen unserer Gesellschaft. Die Deutsche Bank zeichnet deshalb gemeinsam mit der Initiative Deutschland Land der Ideen die innovativsten, fortschrittlichsten, engagiertesten, kreativsten und nachhaltigsten Projekte aus. So ist in den vergangenen fünf Jahren des Wettbewerbs ein Netzwerk von über 1800 Ideen entstanden, die einen Beitrag für Deutschlands Zukunftsfähigkeit leisten. Deutschland Land der Ideen ist natürlich auch Bestandteil eines Schwerpunktthemas dieser Ausgabe über Wirtschaftspreise, Ehrungen mit unterschiedlichster Zielrichtung und Business-Awards. Innovationen, Ideen, Projekte und Initiativen aus allen Bereichen des Lebens sind gesucht. Innovationstreiber und Idee alisten aus Regensburg und Umgebung können sich ab sofort bis zum 5. Dezember über die Webseite für den Innovationswettbewerb 365 Orte im Land der Ideen im kommenden Jahr bewerben. Unter der Schirmherrschaft von Bundespräsident Christian Wulff wählt eine unabhängige Jury die Ausgewählten Orte 2011 in den Kategorien Wirtschaft, Wissenschaft, Umwelt, Bildung, Kultur und Gesellschaft. Die 365 Gewinner werden im Januar bekannt gegeben. Sie präsentieren sich mit ihrer prämierten Idee im nächsten Jahr der Öffentlichkeit und machen die deutsche Ideen- und Innovationskraft für alle erlebbar. Erstmals wird pro Kategorie von der Jury ein Bundessieger und von der Bevölkerung per Internet-Abstimmung ein Publikumssieger ermittelt. Durch eine neue interaktive Mitmach-Plattform im Internet gibt es darüber hinaus die Gelegenheit, die Ausgewählten Orte kennenzulernen und zu unterstützen. So können Ideen lebendig wachsen und die Gesellschaft positiv beeinflussen, wie die Preisträger der vergangenen fünf Jahre beweisen. Auch Regensburg, ja ganz Ostbayern, so die Initiatoren, habe viele kreative und engagierte Bürger, Initiativen und Unternehmen. Sie alle haben die Möglichkeit, ihre zukunftsfähigen Ideen und Projekte ab sofort einzureichen. Eine weitere Aktion der Initiative Deutschland Land der Ideen ist in dem Buch Meine Idee für Deutschland festgehalten. Hier haben prominente Persönlichkeiten aus Deutschland und der Welt zu Papier, Buntstift, Schere und Fotoapparat gegriffen und mit Skizzen, Collagen und Schnappschüssen ihre Wünsche und Visionen für Deutschland beschrieben.(go)

3 WIRTSCHAFTSZEITUNG NACHRICHTEN FREITAG, 15. OKTOBER 2010 SEITE 3 Mit Licht aus Regensburg in die Zukunft Im Westen der Stadt wird Osram ab Mitte 2011 eine Pilotlinie für organische LED in Betrieb nehmen VONGERD OTTO V.l.n.r.: Dr. Frank Schlie-Roosen, Ministerialrat im BMBF und Leiter des Referats Photonik, Optische Technologien; Hans Schaidinger, Oberbürgermeister Stadt Regensburg; Martin Goetzeler, CEO OSRAM; Katja Hessel, Staatssekretärin im Bayerischen Staatsministeriumfür Wirtschaft,Infrastruktur,Verkehr und Technologie. Foto:Osram REGENSBURG. Das Licht der Zukunft kommt aus der Oberpfalz. Dass die Wahl der Siemens-Tochter Osram in puncto zukünftiger Leuchtdioden auf Regensburg fiel, hat aber auch eine ganze Menge mit der Historie dieses Industriestandorts zu tun. Wie der Vorstandsvorsitzende der Osram GmbH, Martin Goetzeler, im Interview mit der Wirtschaftszeitung erläuterte, wird die Pilotlinie für die Produktion organischer LED, also die OLEDs, ab Mitte 2011 zwar auch wegen der Nähe zur Lichtfabrik von Osram Opto in Burgweinting hier an der Donau ihre Fertigung aufnehmen. Entscheidend aber für die Wahl der Wernerwerkstraße im Westen der Stadt sei das Vorhandensein eines Reinraums im Gebäudekomplex 3A gewesen, wo letztlich alles begann. Auf dem heutigen Gelände von Infineon Technologies war sogar schon 1985 der erste Reinraum entstanden, damals in Bezug auf Filtertechnik und Infrastruktur führend in Europa. Diese Halle 17 ist heute noch für die Chip-Produktion von Infineon in Betrieb und erfüllt inzwischen 25 Jahre später natürlich eine gänzlich andere Reinraumklasse, sie wurde etwa um das Zehnfache verbessert. Für die Licht-Technologie von Osram reicht eine weit niedrigere Reinraum-Qualität, doch notwendig ist eine solche Einrichtung allemal. Vor diesem Hintergrund hat man sich am hiesigen Infineon-Standort eingemietet und wird hier in den nächsten drei Jahren rund 50 Millionen Euro investieren. In einer ersten Ausbaustufe werden 200 Mitarbeiter beschäftigt. Während LED punktuell strahlen, geben OLED (Kürzel für organic light emitting diode ) in Kombination aus Licht und Design ein diffuses, warmweißes flächenhaft wirkendes Licht ab. Osram hatte 2009 mit Orbeos die erste OLED-Lichtquelle auf den Markt gebracht. Finden OLED momentan im Luxusdesign und Lichtkunstbereich Anwendung, so werden sie in Zukunft wohl speziell in der Gebäude- und Raumarchitektur als funktionelle Leuchtelemente und ästhetische Gestaltungsmittel genutzt. Osram geht davon aus, dass OLED das Flächenlicht der Zukunft bilden wird. Martin Goetzeler ist überzeugt: Mit zunehmend sinkenden Kosten im privaten als auch im geschäftlichen Bereich werden sie sich als stromsparende, langlebige Leuchtelemente in neuartigem Design etablieren. Bundesforschungsministerin Annette Schavan schließlich nennt die Entscheidung für Regensburg ein klares Signal dafür, was Forschungsförderung bewirken könne. Der Bund hatte vor vier Jahren 100 Millionen für OLED bereit gestellt, die Wirtschaft mindestens das Fünffache als Investitionssumme zugesagt, und heute zeigt so Schavan diese Allianz handfeste industriepolitische Ergebnisse. Keyless Start & Entry für alle Klassen REGENSBURG. Miteiner neuengeneration von Funkschlüsseln sorgt der Automobilzulieferer Continental dafür, dass der Fahrer den Schlüssel nicht mehr in die Hand nehmen muss, um das Auto aufzuschließen. Das Fahrzeug erkennt, wenn der Schlüsselträger den Türgriff berührt, die Türen entriegeln dann automatisch beim bloßen Betätigen des Türgriffs. Ermöglicht wird das per Funkkontakt zwischen dem Fahrzeug und einem Chip im Schlüssel. Im Hintergrund arbeitet ein standardisierter Mini-Computer zusammen mit bis zu sechs Antennen und einem einfach zu bedienenden Start-Stopp-Knopf im Cockpit. Außerdem ist das Zündschloss vielleicht bald überholt mit dem Funkschlüssel-System ist es möglich, den Wagen per Knopfdruck zu starten, sobald der Schlüssel sich im Auto befindet. Was seit 1999 in Oberklasselimousinen verfügbar ist, bringt Continental heute auch in Kleinwagen und zukünftig auch in die in Asien immer bedeutendere Kleinstwagenklasse, zwei erste Aufträge in China wurden bereitsgeneriert. (wz) Geld zurück für Immobilien Spanische Regierung muss Steuern in Millionenhöhe zurückzahlen Spanische Immobilien sind bei Anlegern beliebt. Jetzt winken Steuerrückzahlungen. MÜNCHEN/VALENCIA. Nach einer Entscheidung des Europäischen Gerichtshofs (Aktenzeichen C-562/07) stehen Bürgern aus der EU sowie der Schweiz, die in den Jahren 1997 bis 2006 eine Immobilie in Spanien verkauft haben, noch bis Mitte November 2010 Steuerrückzahlungen in Millionenhöhe zu. Das Gericht hatte entschieden, dass die spanische Regierung die Veräußerungsgewinne nicht-spanischer, privater Verkäufer zu Unrecht mit 35 Prozent besteuert hatte. Spanier hingegen mussten auf die Gewinne ihrer Verkäufe nur 15 Prozent Steuern zahlen. Nach Berechnungen der Banca Española sowie Studien der Boston Consulting Group haben im Jahr 2006 allein Deutsche, Österreicher und Schweizer auf privatem Weg eine Immobilie in Spanien verkauft. Rechnet man diese Zahl auf die Jahre 1997 bis 2006 hoch, dürften bis zu Personen aus diesen Ländern von den Rückzahlungen profitieren, sagt Arno Jochmann von der Foxtrott Immobilienmanagement GmbH. Das Münchner Unternehmen arbeitet eng mit der spanischen Anwaltskanzlei Costa, Alvarez, Manglano & Associates zusammen, welche die Interessen der ausländischen Immobilienverkäufer vertritt. Durchschnittlich können die ehemaligen Immobilienbesitzer mit Rückzahlungen von bis zu Euro rechnen, sagt Arno Jochmann. Dessen Partner-Anwälte aus Valencia berichten unterdessen von ersten Erfolgen: Die ersten 100 EU-Bürger, vorwiegend aus Groß-Britannien, hätten bereits Rückzahlungen erhalten. Wer ebenfalls Ansprüche geltend machen möchte, muss sich beeilen: Die Anträge auf Rückerstattung müssen vor Mitte November 2010 bei den spanischen Gerichten eingereicht werden. Für alle Fragen sowie Kontaktmöglichkeiten zu den Anwälten hat die Münchner Foxtrott Immobilienmanagement GmbH gemeinsam mit ihrer spanischen Partnerfirma Schmack Immobilien eigens eine Webseite sowie eine Hotline eingerichtet: Telefon: 089 / (MartinAnton) Pfleiderer gibt Werk in Gschwend auf Produktionsstätte war nicht ausreichend ausgelastet / Spanplatten nicht gefragt NEUMARKT/GSCHWEND. Eine in Folge der Rezession stark zurückgegangene Nachfrage nach Spanplatten nennt die Pfleiderer AG als Grund, ihren Standort in Gschwend endgültig zu schließen. Die Konsolidierungsphase in der Holzwerkstoffindustrie hält an. Es zeichnet sich auch auf lange Sicht keine Erholung des Rohspan- Marktes ab, sagte Michael Wolff, Vorsitzender der Geschäftsführung des Business Centers Westeuropa. Mit acht Produktionsstandorten in Deutschland sowie zwei Standorten in Schweden und einem Anteil am Konzernumsatz von gut 50 Prozent ist Wolffs Revier die größte Geschäftseinheit innerhalb des Pfleiderer-Konzerns. Als weitere Belastung nennt der Spartenchefstark gestiegene Rohstoffkosten, die auf die Marge des Konzerns drücken. Pfleiderer muss deshalb im November die Preise in Westeuropa um weitere 20 bis 30 Euro pro Kubikmeter erhöhen. Die Maßnahme ist damit auch als Mittel im Kampf um Liquidität zu sehen. Der hoch verschuldete Hersteller von Holzwerkstoffen, Oberflächenveredelungen und Laminatfußböden hatte zuletzt einen erneuten Quartalsverlust melden müssen, trotz gestiegener Umsätze. Der Standort Gschwend hatte seine Produktionskapazitäten bereits vor über einem Jahr an die schwächere Nachfrage anpassen müssen. Die verbliebenen 93 Mitarbeiter arbeiteten seither zu 100 Prozent kurz und bangten um die Zukunft des Standorts. Per Ergänzungstarifvertrag hatten sie unbezahlte Arbeitszeit in Kauf genommen. Als Gegenleistung hatte die Pfleiderer AG ihnen zugesichert, den Standort 2010 zu halten. Nun suchen Unternehmensleitung und Betriebsrat vor Ort gemeinsam nach Möglichkeiten, den notwendigen Personalabbau so sozialverträglich wie möglich zu gestalten, wie es heißt. Diskutiert werden soll auch die Gründung einer Qualifizierungs- und Beschäftigungsgesellschaft. Wann genau die Schließung erfolgen wird, sagte Pfleiderer nicht. Sicher sei jedoch, dass die Schließung den Konzern neun Millionen Euro allein im letzten Quartal dieses Jahres kosten wird. (rh) 2010 gibt es viel zu Feiern Der bayernhafen Regensburg feiert im Jahr 2010 den 100. Geburtstag des Westhafens. Im Laufe eines bewegten Jahrhunderts hat sich diese Keimzelle zum umschlagstärksten öffentlichen Binnenhafen für Schiffsgüter entlang der Donau und zu einem wichtigen Motor für die Wirtschaft entwickelt. 200 Jahre Münchner Wiesn, 175 Jahre deutsche Eisenbahn, 20 Jahre Wiedervereinigung... alles gute Gründe,sich zu freuen. Und als Zuckerl gibt es mit der regionalen Wirtschaftszeitung eine Plattform, um der Wirtschaft die nötige Aufmerksamkeit zukommen zu lassen. Auf einen erfolgreichen Start! An den sechs Standorten der bayernhafen-gruppe werden jährlich über 25 Millionen Tonnen Güter per Schiff, Bahn und LKW umgeschlagen. 800 Hektar Gesamthafenfläche und rund 500 ansässige Unternehmen mit mehr als Beschäftigten machen die Gruppe mit dem Hauptsitz in Regensburg zu einem der leistungsstärksten Logistik-Netzwerke in Europa. Mehr Infos unter Beste Verbindungen. Best Connections. bayernhafen Gruppe: Aschaffenburg Bamberg Nürnberg Roth Regensburg Passau

4 SEITE 4 FREITAG, 15. OKTOBER 2010 THEMA DES MONATS FACHKRÄFTEMANGEL WIRTSCHAFTSZEITUNG OSB AG setzt auf Abwechslung REGENSBURG. Wir spüren den Fachkräftemangel schon, sagt Ralph Ritter, der bei der OSB AG (München) für das Regionalgeschäft zuständig ist. In Regensburg (rund 30 Mitarbeiter) würde der Standortleiter Andreas Rottmair gerne noch weitere Mitarbeiter einstellen. Am Bewerbermarkt stünden zwar Ingenieure zur Verfügung, allerdings nicht unbedingt mit dem richtigen Background. Bei dem Unternehmen handelt es sich um einen Ingenieurund IT-Dienstleister, der an zwölf Standorten bundesweit an die 400 Menschen beschäftigt. In der Oberpfalz ist das Unternehmen Anfang 2009 mit nur drei Mitarbeitern gestartet und expandiert seither stetig. Um hoch qualifizierte Fachkräfte halten zu können, tut man einiges. Dazu gehören gemeinsame Aktivitäten wie Kanufahren oder Bowling, aber auch die Berücksichtigung persönlicher Wünsche in punkto beruflicher Werdegang. Die Mitarbeiter können laut Ritter Erfahrungen in verschiedenen Branchen und Bereichen sammeln. (ti) Verbindung zur Hochschule REGENSBURG. 65 Mitarbeiter beschäftigt die Seidl & Partner Gesamtplanung GmbH mit Sitz in Regensburg aktuell. Doch wenn es nach den beiden Chefs geht, könnten es durchaus mehr sein. Die geschäftsführenden Gesellschafter Dr. Karl Richard Seidl und Christian Seidl erleben derzeit einen Auftragsboom. In Anbetracht der glänzenden Perspektiven sucht das Oberpfälzer Unternehmen Personal und tut sich schwer, es zu finden. Unser schwierigstes Thema ist denn auch der Fachkräftemangel, sagt der Juniorchef Christian Seidl. Gesucht seien vor allem Ingenieure/Techniker mit dem Spezialgebiet Gebäudetechnik beziehungsweise regenerative Energien. Um den Bekanntheitsgrad der Firma Seidl & Partner unter den Absolventen in der Region nachhaltig zu erhöhen, hat er einen Lehrauftrag an der Hochschule Regensburg übernommen. (ti) Ein Netzwerk von Experten INGOLSTADT. Noch ist der Fachkräftemangel für Audi in Ingolstadt kein Thema. Daran, dass das auch in Zukunft so bleibt, arbeitet der Automobilhersteller mit einem ganzen Bündel von Maßnahmen. Bei Audi hat man aber auch eine ganz besondere Position geschaffen: Im Jahr 2008 wagten die Ingolstädter etwas komplett Neues. Sie haben einen sogenannten Talent Relationship Manager (TRM) installiert im übrigen immer noch ein Novum in Deutschland. Laut Michael Groß, Leiter Personalmarketing, baut dieser auf Fachkongressen, Messen oder online Beziehungen zu berufserfahrenen Spezialisten auf und pflegt diese intensiv. Groß betont, dass es nicht das Ziel sei, kurzfristig einzustellen, sondern dass man langfristig ein Netzwerk von Experten aufbauen wolle. Der Personalmanager: Wir möchten bei Bedarf zeitnah die richtigen Kandidaten für unsere Anforderungsprofile zur Verfügung haben. Tobias Becker ist mit großer Passion als TRM unterwegs: Ich identifiziere, begleite und betreue spezialisierte, berufserfahrene Ingenieure. Generell sind nicht aktiv suchende Spezialisten seine Zielgruppe, sondern der Ingenieur, der im Moment glücklich ist in seiner Position. (ti) Selbstbewusstsein wuchs mit dem Haus Werbung für das Handwerk: Bei dem Unternehmen Max Heimerl dürfen Lehrlinge einen Rohbau erstellen VON CHRISTINE HOCHREITER SCHÖNTHAL/REGENSBURG. Das Bauunternehmen Max Heimerl aus Schönthal im Landkreis Cham zeigt Weitblick. Die Oberpfälzer sind sich bewusst, dass das Handwerk in den Augen des Nachwuchses nicht selten ein Imageproblem hat. Damit ihnen eines Tages nicht die Fachkräfte ausgehen, haben sich die Brüder Max und Peter Heimerl Gedanken gemacht, was sie selber tun können und setzten auf öffentlichkeitswirksame Maßnahmen. In Regensburg-Burgweinting entstand jetzt das zweite Lehrlingshaus des Unternehmens. Im Rahmen dieses Projekts dürfen die Heimerl- Lehrlinge einen Rohbau erstellen. Angefangen vom Schnurgerüst bis hin zur Arbeitsvorbereitung mit Materialbestellung wurden die kompletten Maurer- und Betonarbeiten von den fünf Auszubildenden ausgeführt. Durch die Übertragung von Verantwortung dokumentiere das Unternehmen großes Vertrauen in seinen Nachwuchs, sagte Max Heimerl bei der Projektvorstellung. Mit dem Haus sei auch das Selbstbewusstsein der Lehrlinge gewachsen. Die Lehrlinge Benjamin Rötzer, Fabian Breu, Christoph Imm, Marcel Meier und Sascha Rötzer erstellten den Rohbau unter Anleitung des jungen Vorarbeiters Bernhard Roider. Rötzer sagte, dass ihn das Projekt sehr stark motiviert habe. Danach habe er die Vorbereitung auf die Meisterprüfung ins Auge gefasst. Dass das Azubi-Haus so viel Aufmerksamkeit erfährt, freut Imm besonders: Das Haus macht uns richtig stolz. REGENSBURG/MÜNCHEN. Ein Patentrezept gibt es nicht. Die Unternehmer im Freistaat setzen daher zur Behebung des Fachkräftemangels auf ein Gesamtkonzept. Die Vereinigung der bayerischen Wirtschaft (vbw) hat fünf verschiedene Handlungsfelder definiert. Erstens benötigten Arbeitslose schnell wieder eine Perspektive auf Beschäftigung. Dies bedeute eine intensive Job-Vermittlung und eine gezielte Qualifizierung von Menschen ohne Arbeit. Zweitens müsse die Erwerbsbeteiligung insgesamt vor allem aber Eine stolze Truppe: Die Azubis mit den Bauherren des Einfamilienhauses, der Familie Dirscherl Die Idee macht Schule Die Botschaft, die von diesem Projekt ausgehe, laute: Handwerkliche Tätigkeit ist erfolgsorientiert, so der Hauptgeschäftsführer der Handwerkskammer Niederbayern-Oberpfalz, Toni Hinterdobler. Diese Erfolgsorientierung präge jeden Handwerker vom ersten Lehrjahr an. Ein Paradebeispiel für Werbung im Bauhandwerk nannte Christian Huber, Rechtsanwalt und Geschäftsführer der Bezirksgeschäftsstelle Oberpfalz der Bauinnungen, das von Heimerl initiierte Projekt. Die fünf Lehrlinge seien fünf von rund Lehrlingen aus 17 gewerblichen Bauberufen in ganz Deutschland. Sie würden eine Vorbildfunktion einnehmen. Die imagefördernde Idee wurde inzwischen von einem anderen Bauunternehmen aufgegriffen. In Vohenstrauß wird nun das dritte Lehrlingshaus in der Oberpfalz gebaut. Wie eine Umfrage der Handwerkskammer Niederbayern-Oberpfalz bei etwa 4000 Betrieben ergeben hatte, ist der Bedarf an Fachkräften im Baugewerbe derzeit am stärksten. Gesucht werden unter anderem Stahlbetonbauer und Estrichleger. Dass das Problem jetzt akut geworden ist, wundert uns keineswegs, sagt Jürgen Kilger, Bereichsleiter Beratung bei der Handwerkskammer. Dort kümmern sich derzeit zwei Arbeitskreise um die Themen Ausbildung (Fachkräfte von morgen finden) und die Bindung von Fachkräften. Da (Aus-)Bildung der zentrale Schlüssel für die Wettbewerbsfähigkeit der Unternehmen sei, appelliert die Kammer an alle Handwerksbetriebe, möglichst viele Jugendliche auszubilden. Dabei gelte es, alle Ausbildungspotenziale auszuschöpfen und dabei auch die bisher eher vernachlässigten Gruppen wie Mädchen, Migranten, Leistungsschwächere, aber auch Leistungsstärkere wie etwa Abiturienten stärker in den Blick zu nehmen. Weil wir in der Region über keine Rohstoffe verfügen, ist Bildung nun einmal unser einziges Kapital, sagt Gerhard Heegen, Pressesprecher der Handwerkskammer. Probleme auf dem flachen Land Fänden Unternehmen diese Ressource nicht mehr ausreichend vor, könne dies schlimmstenfalls dazu führen, dass sie ins Ausland abwandern. Nach Angaben der beiden Kammer-Vertreter wird es vor allem in der nördlichen Oberpfalz immer schwieriger, Leute der Frauen erhöht werden. Laut vbw-hauptgeschäftsführer Bertram Brossardt sollen Mädchen für technische Berufe begeistert werden. Außerdem gelte es, gesellschaftliche Rahmenbedingungen zu schaffen, die kontinuierliche Erwerbsverläufe ermöglichen. Drittens sei sowohl die wöchentliche als auch die Lebensarbeitszeit zu erhöhen. Ältere Arbeitnehmer müssten durch lebenslanges Lernen fit für die geänderten Bedingungen gemacht werden. Viertens solle eine breite Bildungsoffensive schonimfrühkindli- chen Alter ansetzen und anschließend über Schule und Hochschule bis hin zur Stärkung der betrieblichen Ausund Weiterbildung reichen. Der fünfte Baustein des Konzepts ist die gezielte Zuwanderung von ausländischen Kräften. Die IHK Regensburg etwa wirbt aktiv für eine bessere Vereinbarkeit von Familie und Beruf. Sie hat es sich zur Aufgabe gemacht, den Firmen klar zu machen, dass Familienfreundlichkeit ein geldwerter Vorteil ist und unterstütztunter anderem lokale Bündnisse für Familie. Bei der Kammer, die für Foto: Graggo/HWK mit einer entsprechenden Qualifikation zu finden. Beim Thema Fachkräftemangel sind starke regionale Unterschiede erkennbar, sagt Kilger. Entlang der tschechischen Grenze bis Österreich, von Neustadt/Waldnaab bis Regen haben die Firmen Probleme damit, so der Experte. In Ballungsräumen wie beispielsweise Regensburg oder auch Landshut müsse man gar nicht darüber diskutieren. Gerade für den ländlichen Raum sei das Thema angesichts des Drangs in die Ballungsräume aber existenziell. Kein Patentrezept, sondern eine breit angelegte Kur Von der intensivierten Job-Vermittlung bis zur Zuwanderung: Wirtschaft sieht mehrere Handlungsfelder den Regierungsbezirk Oberpfalz und den Landkreis Kelheim zuständig ist, ist man überzeugt, dass die Zuwanderung das deutsche Fachkräfteproblem nur lindern, aber nicht lösen kann. Gefragt sei auch eine Renaissance der Personalentwicklung. Hier müssen sich die Unternehmen selbst Gedanken über ihre Attraktivität machen. Dabei geht es um die Entwicklung einer eigenen Firmenkultur mit einem entsprechend guten Betriebsklima, eine bessere Work-Life-Balance oder die Förderung von Mitarbeiterpotenzialen gerade auch der Ältere. (ti)

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