Innovationen aus Forschung, Industrie und Verkehrsunternehmen

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1 Innovationen aus Forschung, Industrie und Verkehrsunternehmen Ronald Janke Dipl.-Ing., MSc Senior Manager Technical Marketing Technology Center telent GmbH ein Unternehmern der euromicron Gruppe Gerberstrasse 34 D Backnang Phone:

2 telent - ein Unternehmen der euromicron Gruppe Intelligente Optimierung und Automatisierung von Arbeits- und Betriebsprozessen Dipl.-Ing., MSc Ronald Janke

3 Agenda Definitionen bezüglich des Themas Systemgedanke Anforderungen an ÖPNV Systemübersicht Implementierung und Vorgehensweise Konkrete Festlegung der Parameter GUI (grafische Benutzeroberfläche) Architekturschaubild Zusammenfassung Referenzen 3

4 4 Intelligente Optimierung und Automatisierung von Arbeits- und Betriebsprozessen

5 Intelligente Optimierung und Automatisierung von Arbeits- und Betriebsprozessen Arbeitsprozess Ein Arbeitsprozess umfasst präzise definierte, festgelegte Aufgaben und verläuft ergebnisorientiert. Er wird durch ein Ereignis ausgelöst und von einem Aktionsträger (Menschen oder Sachmittel) vollzogen. Eine Transformation von Eingangswerten in definierte Ausgangswerte erfolgt mittels miteinander verknüpften Aktivitäten. Mindestens eine Quelle (z. B. Lieferant), aus welcher der Eingangswert bzw. Auslöser (Input) stammt, wird benötigt. Voraussetzung ist zudem mindestens eine Senke (z. B. Kunde), an die das Ergebnis weitergeleitet wird. Betriebsprozess Ein Betriebs-/Geschäftsprozess beschreibt eine Folge von Einzeltätigkeiten, die schrittweise ausgeführt werden, um ein geschäftliches oder betriebliches Ziel zu erreichen. Im Gegensatz zum Projekt wird ein Prozess öfter durchlaufen. Ein Geschäftsprozess kann Teil eines anderen Geschäftsprozesses sein oder andere Geschäftsprozesse enthalten bzw. diese anstoßen. Geschäftsprozesse gehen oft über Abteilungs- und Betriebsgrenzen hinweg und gehören zur Ablauforganisation eines Betriebs. 5

6 Prozessqualität Prozessqualität ist die Qualität der Herstellungsprozesse für ein Produkt, also den Prozess an und für sich, das Wie eines Prozesses Prozesse sollen beherrscht sein, also in immer gleich guter Qualität und ohne Störungen ablaufen, und die Ergebnisse den jeweils gestellten (Kunden-)Forderungen entsprechen. 6

7 Komplexität von Prozessen Quelle wird öfters durchlaufen Abteilungsübergreifend Senke 7

8 Systemgedanke- Umgebung ÖPNV Durchgängiges System Von der Feldebene Sensoren Video Notrufsäulen Aufzüge Personen Über die Leitstelle Einsatzleitstelle Sicherheitszentrale Servicezentrale Bis zum nachliegenden Prozess Wartung (Personalsteuerung) Service Auftragsmanagement Dokumentation Reports Komplexität der Betriebsereignisse Leitstelle Arbeitsprozess Ereignis in Feldebene Zeit 8

9 Arbeitsumfeld Betrieb ÖPNV Zeitliche Aspekte Komplexität der Betriebsereignisse Abläufe können länger dauern Arbeitsprozess Leitstelle Sofortige Reaktion erforderlich Ereignis in Feldebene Zeit 9

10 Arbeitsumfeld Betrieb ÖPNV Räumliche Aspekte Komplexität der Betriebsereignisse Abteilungsübergreifende Prozesse Arbeitsprozess Leitstelle Entscheidungen treffen ohne vor Ort zu sein Ereignis in Feldebene Zeit 10

11 Anforderungen ÖPNV Kombination der Aufgaben einer Leitstelle, des Managements und den Aufgaben einer Servicemannschaft mit wiederkehrenden Betriebsprozessen Leitstelle Service Management 11

12 Anforderungen an ÖPNV Beherrschung eines komplexen Betriebsprozesses Abteilungsübergreifend Gleichbleibende Qualität unabhängig von der Person unabhängig vom Stresslevel Schnelle Reaktionen vs. länger andauernden Aktionen Zusammenspiel Leitstelle und Service/Maintenance Lückenlose Dokumentation Sekundengenaue Zeiterfassung der Aktionen Aktueller Stand von Arbeiten erfassen Langfristige Reports über Zustand der komplexen Anlage 12

13 13 Lösung dieses Szenarios

14 Systemübersicht Visuelle Ebene User Zentrale Leitstelle Funktionale Ebene Steuern mit Mica Mica Server Subsysteme NMS Beschallung Video Betriebskommunikation Zutrittskontrolle Brandmeldeanlage... Feldebene 14

15 15 Modulare Lösungsbausteine

16 Möglichkeiten des Moduls Aufgabe des Moduls ist die Optimierung von Betriebs-/Geschäftsprozess. In anschaulichen Ablaufdefinitionen werden kundenindividuelle Konfigurationen im Modul abgebildet. Wiederverwendung von logischen Abläufen erlaubt eine deutliche Verbesserung der Prozesseffizienz. Vorgänge werden systematisch erfasst und dokumentiert und damit wird eine höhere, gleichbleibende und nachvollziehbare Qualität erreicht. Das Modul integriert sich problemlos in die bestehende Softwareumgebung. Z.B. Schnittstellen zu ERP (Enterprise Resource Planning) und Datenmarktplätzen etc. 16

17 Ablaufbeispiel Ausfall der Beleuchtung am Bahnsteig Alarmmeldung im Leitstand Leitstand stellt fest keine Sperrung notwendig Weiterleitung an Interface mit SAP holt die vertragliche Daten zur Beleuchtungsanlage Gutmeldung vom System Ende des Servicetriggers SLA eingehalten? Kein Gewährleistungsfall /Servicevertrag etc. Facility Manger bekommt Auftrag Reparatur der Anlage mit Subunternehmer wird automatisch eingeleitet Rückmeldung einer Erledigungsprognose Start des Servicetriggers Reports: WER WANN WAS ZUSTAND der Anlage Automatische Information an beteiligte Stellen Beleuchtungsanlage ist repariert (Meldung von Subunternehmer) 17

18 - mögliche Einsatzgebiete Meldungs- und Ereignismanagement Service Continuity Management Ticketmanagement Facilitymanagement Kapazitätsmanagement Wissensmanagement Projektmanagement Service Level Management Availability Management Financial Management für Assets/Services 18

19 Implementierung und Vorgehensweise Ermittlung der Anforderungen Beteiligte Rollen und Rechte Prozesse erarbeiten Prozesse modulieren Entity Relationship Modell Anwendungsfälle Erheben von Daten (Stammdatenpflege) Equipment Technische Plätze Verträge Datenbankmodell Berechtigungskonzept erarbeiten Entwickeln der Workflows Schnittstellenentwicklung Importschnittstellen Exportschnittstellen Bidirektionale Schnittstellen Anwendungsdesign (GUI, Anwendungsfälle) 19

20 Vereinfachte ER Martin-Notation Eine Person ist geboren in minimal einem, maximal einem Ort Eine Person ist gestorben in minimal Null, maximal einem Ort Eine Person macht Ferien in minimal Null, maximal vielen Orten Eine Person war bereits in minimalen einem, maximal vielen Orten 20

21 Stammdaten ERG Firmen PK Name Personen Regionalbereiche PK Nummer Mitarbeiter Personen Bahnhofsmanagements Benutzer PK PK PK FK1 Name Vorname Telefon Login Domäne Firma Personenverwaltung FK1,FK2,FK3 Nummer PK PK,FK2 FK1 FK2 FK2 Nummer Name Regionalbereich Mitarbeiter ZUBMT Vorname PK FK1 PK Gleise TECID BAHNH Bahnsteig Gleis Technische Plätze Nummer PK FK4 FK2 FK2 Nummer Verkehrsstationen 3-S Zentrale Bahnhofsmanagement Mitarbeiter Benutzer des Bahnhofmanagements Benutzer des Regionalbereichs Technische Plätze Name PK FK1 FK2 FK1 3-S Zentralen Nummer Bahnhofsmanagement Regionalbereich Mitarbeiter Vertretung 3-S Zentralen Name FK1 Name Verkehrsstation Übergeordneter TP Untergeordnete TP Equipments Kostenstellen Kostengruppen PK Gruppe Name PK FK1 FK2 FK3 Nummer Name Verkehrsstation Kostengruppe Technischer Platz PK,FK1 PK BASTE RAHKS 21

22 Workflow einer Dienstleistung Statusmodell 22

23 23 GUI

24 Reports Beliebige Reports können vordefiniert werden Anlagenwartungszeit Anlagenausfallzeit 1 Woche alte Meldungen Statistiken zu Winterdienst Verkehrsstation Regionalbereich Erledigungszeiten von Dienstleistungen und Meldungen Etc. Export von Daten kann auch als Excelsheets erfolgen Schnell kundenindividuelle Reports erstellen 24

25 Architekturschaubild MMS1 Leitstelle Webgateway/IIS Feldebene Feldebene IP IP MMS2 MMS3 IP IP Leitstelle IP FW Loadbalance r IP Applicationserver IP Schnittstelle IP ERP IT, etc. MMS n 25

26 Sichere machine-to-machine-kommunikation 3 Response 2 Identity Store Client 1 Request Validate Service Credentials Direkte Authentifizierung, d.h. MMS (Client) authentifiziert sich gegen (Service), welches wiederum auf einen Identity Store zugreift, um die Anmeldedaten zu prüfen. Dieser Identity Store kann z.b. ein Active Directory oder eine Benutzerdatenbank sein. Die Lösung erfordert eine Authentifizierung für jeden Aufruf des Web Services. 26

27 Zusammenfassung Das Modul ist die optimale Lösung, um Prozesse zu überwachen, zu steuern, zu dokumentieren zu optimieren Vollständig integrierte out-of-the-box -Lösung für Service-Management-Prozesse 27

28 Einzigartigkeit der Gesamtlösung Alles in einer Plattform Durchgängiger Prozess von der Erfassung von Zuständen einer Anlage über die Alarmbearbeitung in der Leitstelle 2 Servicevergabe /- steuerung Auftragsbearbeitung bis hin zur Dokumentation/Reports/ Management

29 Referenzen DB München DB RV 29

30 DB 3S Hauptbahnhof München Ausgangsprojekt Aufbau einer modularen Information, Kommunikation und Anwendungsplattform am Münchner Hbf Integration bestehender Systeme über standardisierte Schnittstellen 75 neue IP-Videokameras 50 neue Notrufsäulen Zugriff auf das vorhandene Beschallungssystem über einen neuen IP- Kommunikationsserver für Sprachdienste inkl. Touch-Telefone Bündelung aller Subsysteme in einem zentralen MICA System EBA Zertifizierung Folgeprojekte rund um München erfolgreich abgeschlossen Stammstrecke München, S-Bahn Anbindung Flughafen BuPol, Landespolizei BOB Bayrische Oberlandbahn 30

31 DB 3S Rahmenvertrag Aufbau einer MICA Leitstandsplattform an allen großen deutsche Bahnhöfen Bundeseinheitliche Lösung Plattformgedanke Zentrale Lösung Redundante Lösung Planung, Aufbau und Service PoC erfolgreich abgeschlossen Aufbau eines bundesweiten Meldungs- und Ereignis-Managementsystems MEM Durchgängige Dokumentation Komplexes Workflow-System Anbindung an zahlreiche IT-Systeme (SAP, Winterdienst etc.) Reporting aller erfassten Meldungen Life-Schaltung der 800 Nutzer Juli

32 Copyright telent GmbH - ein Unternehmen der euromicron Gruppe 2013 Alle Rechte vorbehalten

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