Schweizerische Gesellschaft für Hotelkredit. Michael S. Kauer, MS MBA

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1 Schweizerische Gesellschaft für Hotelkredit Zürich, 12. Juni 2012 Michael S. Kauer, MS MBA Leiter Beratung SGH

2 Tourismus Schweiz SGH Présentation Präsentation Credit Suisse GastroSuisse Bern Passugg / Regionen-Meeting ppt

3 Tourismus Schweiz Ausgangslage Stärken Zentrale Lage in Europa und gut ausgebaute Verkehrs- infrastrukturen Attraktive Landschaft Attraktive, vielfältige touristische Angebote Vorhandenes Humankapital Positives Landesimage, Sicherheit und Zuverlässigkeit Schwächen Destinationsstrukturen Fragmentierte Betriebs- und Branchenstrukturen Hohe Vorleistungskosten Geringe Arbeitsproduktivität Quelle : SECO 3

4 Tourismus Schweiz Die wichtigsten Herausforderungen Fortschreitende Globalisierung im Tourismus Konkurrenzdruck Veränderungen im Nachfrageverhalten Anpassungsdruck Technologische Entwicklungen Innovationsdruck Klimawandel und Umweltgefährdungen Diversifikations- und Nachhaltigkeitsdruck Strukturelle Schwächen im Schweizer Tourismus Wandlungsdruck Quelle : SECO 4

5 Die Tourismuspolitik des Bundes Quelle: EVD/SECO/DS/DSTO/kmr (Wachstumsstrategie für den Tourismusstandort Schweiz, Juni 2010)

6 Unternehmen im Überblick SGH Présentation Präsentation Credit Suisse GastroSuisse Bern Passugg / Regionen-Meeting ppt

7 Unternehmen im Überblick rechtliche Grundlagen und Auftrag Genossenschaft des öffentlichen Rechts Botschaft des Bundesrates (2002) über die Verbesserung der Strukturen und Qualität im touristischen Angebot Bundesgesetz und Verordnung über die Förderung der Beherbergungswirtschaft (2003) Wettbewerbsfähigkeit und Nachhaltigkeit der Beherbergungswirtschaft erhalten und verbessern Finanzierung & Beratung 7

8 Unternehmen im Überblick Entwicklung des Förderkonzeptes Schweiz Tourismus Innotour - MWST kant. Massnahmen Intervention ( ) 1955) Innovation, Wettbewerb, Subvention Nachhaltigkeit ( ) (ab 2000) Bürgschafts- kassen 8

9 Unternehmen im Überblick Finanzzahlen ( / CHF Mio) Finanzierung Genossenschaftskapital G h k l 26.8 CH 22%, Kantone und Gemeinden 12%, Banken 48%, Gewerbe und Private 18% Bundesdarlehen (Zins 0%) Wertberichtigungen und Rückstellungen 29.8 Verwendung Darlehen flüssige Mittel, Finanzanlagen Bürgschafteng 1.3

10 Unternehmen im Überblick Ausleihungsvolumen pro Region ( ) )

11 Unternehmen im Überblick Ausleihungsvolumen pro Kategorien ( ) )

12 Unternehmen im Überblick Ausleihungsvolumen pro Betriebsgrösse ( ) )

13 Unternehmen im Überblick Organisation Philippe Pasche Direktor Peter Gloor Leiter Finanzierung Michael Kauer Leiter Beratung Christoph Riser Leiter Finanzen Pascal Leresche Leiter Projekte 13

14 Finanzierung SGH Présentation Präsentation Credit Suisse GastroSuisse Bern Passugg / Regionen-Meeting ppt

15 Finanzierung Verwendungszweck und Finanzierungsgebiete Verwendungszweck Kauf, Nachfolgeregelungen Kapazitätserweiterungen, Renovationen, Umbau Neubauten Ablösung von bestehenden Finanzierungen Finanzierungsgebiete Touristische Regionen Bäderkurorte 15

16 Finanzierung finanzierbare Objekte Beherbergungsbetriebe, Personalhäuser, Gemeinschaftseinrichtungen, Abbau baulicher Hindernisse für Behinderte Beherbergungsbetriebe sind : Hotels, Gasthöfe, Motels Beherbergungsbetriebe g g der Parahotellerie (Jugendherbergen, g Ferienzentren für Familien) dazugehörige konzeptkonforme Grundstücke, Bauten, Räumlichkeiten, Installationen und Einrichtungen 16

17 Finanzierung finanzierbare Objekte Ausrichtung auf professionelle und kurzzeitige Beherbergung von Gästen Sicherstellung hotelmässiger Leistungen, die von der Mehrheit der Gäste beansprucht wird entsprechende Positionierung mit gezielter Bewerbung von kurzzeitigen Gästen mindestens 15 Zimmer (Beherbergungseinheiten) oder 30 Betten, mit Einheitlichkeit in Bezug auf Konzept und / oder Standort bei gemischtwirtschaftlichen Betrieben: Vorhandensein eines eigenständigen, wirtschaftlichen Hotelteils (z.b. Spitalhotel) bei hybriden Formen muss die Nutzung als ein einheitlicher Betrieb rechtlich und wirtschaftlich sichergestellt sein 17

18 Finanzierung Prüfungskriterien Finanzierungsunterlagen Bankenstandard Bewertung, Darlehenshöhe DCF-Wert, max. CHF 2 Mio. Zinsen Administrationskosten,, Refinanzierung und Risiko Rückzahlung je nach Verwendungszweck, max. 20 Jahre, in der Regel Jahre Sicherstellung Schuldbriefe, andere Sicherheiten sind möglich 18

19 Finanzierung Discounted Cash Flow Verfahren DCF-Wert Dynamische Ertragswertmethode Darstellung der zukünftigen Ertragssituation Abdiskontierung des Freien Cashflows Wertreiber Instandhaltung g / Instandsetzung SGH Reinvest SGH Reinvest new WACC / Kapitalisierungssatz SGH 5.3%, Banken +/ - 6% 19

20 Finanzierung Finanzierungsmodell

21 Finanzierung Zinssätze (indikativ, ohne Verpflichtung)

22 Finanzierung: konjunkturelle Massnahmen 2012 Variable Zinsen Bestehende Festzins- & Start-Darlehen im Ø um 1% reduziert um 0.5% reduziert (max. 1 Jahr) Neue Start-Darlehen 1.5% (statt 2%) für 3 Jahre und 2% (statt 2.5%) für 5 Jahre Neue Festzinsdarlehen Amortisationen im Ø um 0.5% reduziert erleichterte Sistierungsmöglichkeiten über maximal 4 Semester, bis Ende 2013 Rückwirkende k i k d Finan- für Investitionen, die im 2010 oder zierung möglich 2011 über die Liquidität der Betriebe getätigt wurden

23 Beratung SGH Présentation Präsentation Credit Suisse GastroSuisse Bern Passugg / Regionen-Meeting ppt

24 Beratung Grundsatz Berechtigung & Tätigkeitsgebiet eigenwirtschaftliche und nicht wettbewerbsverfälschende Tätigkeit ganze Schweiz Ziele Professionalisierung des Beherbergungsangebotes Stärkung der Wirtschaftlichkeit, Wettbewerbsfähigkeit und Nachhaltigkeit Innovative I Projekte, nachhaltig und wirtschaftlich h effizient i regionale Wertschöpfung in den Destinationen 24

25 Beratung Dienstleistungen Hauptaufgaben Unternehmensbewertungen Machbarkeitsstudien Plausibilisierungen von Businessplänen und Second Opinion Finanzierungsstrukturen i t Betriebsstättengutachten (Lex Koller) regionale g Impuls- und Entwicklungsprogramme g Spezielle Tätigkeiten Workshops für Businessplanentwicklungen Prüfungen von Rahmenbedingungen bei Mietverträgen Expertisen und Einsitznahme in Kommissionen marketingstrategische Beratungen 25

26 Beratung Unsere Kunden Traditionelle Hotelbetriebe (von der SAC Hütte zum 5-Sterne Resort) Banken Treuhand- und Beratungsunternehmen Investoren öffentliche Stellen (Gemeinden, Kantonen, Steuerämter, etc.) 26

27 Praktisches Beispiel SGH Présentation Präsentation Credit Suisse GastroSuisse Bern Passugg / Regionen-Meeting ppt

28 Beispiel Vorhaben / Ausgangslage Unternehmer: Absolvent G3, Neuinvestitionen im Familienbetrieb in zusätzliche, marktfähige Zimmer Dokument: Businessplan und Projektarbeiten G3 Problem: Wie gehe ich das Vorhaben an??? 28

29 Beispiel 1. Schritt / Beratungsgespräch Kritisches Hinterfragen vor Ort durch SGH und Unternehmer Plausibilisierung der vorliegenden Businessplanung und Analyse der wirtschaftlichen, sozialen und ökologischen Nachhaltigkeit Prüfen der Tragbarkeit und Vorschlag für eine Finanzierungsmodell Zweitmeinung dient als Türöffner bei Banken und öffentlichen Stellen Kostenpflichtige Dienstleistung 29

30 Beispiel 2. Schritt / Finanzierung Anfrage bei Hausbank (1. Schritt) Einbezug SGH, sofern möglich und gewünscht Vorhandensein kantonaler Fördermittel prüfen Baukostenfinanzierung grundsätzlich durch Bank Kosten werden über Zins finanziert (allenfalls Bearbeitungsgebühr) 30

31 Zusammenfassung SGH Présentation Präsentation Credit Suisse GastroSuisse Bern Passugg / Regionen-Meeting ppt

32 Zusammenfassung SGH als Branchenfinanzierer, jedoch keine Bank

33 Zusammenfassung SGH als Branchenfinanzierer, jedoch keine Bank auch wenn... bankähnliche Kredit- und Risikoanalyse DCF,, Rating, Tragbarkeit standardisiertes Verfahren, aber konzeptbezogene Planung Marktfähigkeit muss gegeben sein Nachfrage Kundenwert Wirtschaftlichkeit 33

34 Zusammenfassung SGH als Branchenfinanzierer, jedoch keine Bank weil Förderungsauftrag als Fokus Innovation,, Unternehmertum, Wertschöpfungsstärkung, g, ökologische Nachhaltigkeit direkter und indirekter Nutzen für die Branche und die Region nicht gewinnorientiert, jedoch eigenwirtschaftlich teilweise Umwälzung des Risikos auf den Zinssatz 34

35 Zusammenfassung SGH als Branchenfinanzierer, jedoch keine Bank... weil grundsätzlich als Nachgangsfinanzierer "Lückenfinanzierer" FK mit wirtschaftlichem EK-Charakter Übernahme eines höheren Anteils an einem bekannten Risiko kein Immobilienfinanzierer Beherbergungsbetriebe Betrieb = Vision & Business Modell & Umsetzungsfähigkeit g 35

36 Zusammenfassung SGH als fördernder Berater mit hohem Fachwissen Branchenexperten mit fundierten lokalen Kenntnissen Zusätzliche Fachkenntnisse (Marketing, Immobilien, Bau, etc.) Hybride Modellen als Mitwirker bei regionalen Impulsprogrammen von der Machbarkeit bis zur Finanzierung neutral und unabhängig 36

37 Zusammenfassung Ein Wunsch! Der Tourismus. Ein Traum und ein ständiges Versprechen, sich dem Mensch anzupassen und die künftigen Generationen daran teilhaben zu lassen. 37

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