Übung 2: Motivation: Willentliche Bewegung im Dienste von Interesse und Neugier

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1 Übung 2: Motivation: Willentliche Bewegung im Dienste von Interesse und Neugier Erläuterung zur motivationalen Bewegung: wie wir gerade in der 1. Übung schon sehen konnten: Wenn wir alle einen Raum betrachten, schauen wir nicht den gleichen Raum an. Keine 2 Menschen schauen den gleichen Raum an Warum?. Pesso würde sagen: Wir haben alle verschiedene Vorerfahrungen und damit verbunden haben wir alle unterschiedliche starke Bedürfnisse, Gefühle und Wünsche - die darauf warten, befriedigt zu werden oder ( Pesso:) ihre Passform zu finden. Was passiert, wenn wir einen Gegenstand betrachten? sobald wir etwas betrachten, sehen wir diese Gegenstände als Objekte, die möglicherweise unsere Bedürfnisse befriedigen. Auf diese Weise projizieren wir fortlaufend Elemente von uns auf unsere Umgebung. Was entsteht dadurch? Pesso: Dabei entsteht Interesse, Neugier und Motivation für bestimmte äußere Dinge, Tätigkeiten, Menschen, etc. (-> Motivation) Was lernen wir daraus Weil wir alle verschiedene Wünsche, Bedürfnisse und Interessen mitbringen, durch die wir die Umwelt betrachten, sehen wir also nicht den gleichen Raum. Haben wir individuell unterschiedliche Motivation! Die Übung jetzt hat sozusagen die Qualität eines projektiven Tests: Anleitung: 1a) Schauen Sie sich im Raum um und fragen Sie sich, welche Gegenstände (wir beschränken es jetzt auf Gegenstände;-) Interesse an Personen wäre sicher auch sehr interessant---) A) also welche Gegenstände Ihr Interesse wecken - B) wählen Sie schließlich einen Gegenstand, der etwas hat, was Sie besonders anzieht/ meiste Interesse oder die meiste Neugier in Ihnen wecken. 1b) Wählen Sie dann ein Objekt aus, das Sie interessiert

2 2) Stellen Sie sich vor, wie Sie zu diesem Objekt hingehen und es in einer Art und Weise handhaben, die Ihrem Interesse oder Ihrer Neugier entgegenkommt und sie vielleicht befriedigt. Das kann einschließen, das Objekt anzuschauen oder es auch in die Hand zu nehmen, zu untersuchen,. 3) Tun Sie nun das, was Sie sich vorgestellt haben (hierfür haben Sie einige Minuten Zeit, Ihrem Interesse nachzugehen) Wenn Sie soweit sind, kommen Sie wieder auf Ihren Platz zurück 4) Zurück an Platz Evaluation: Habe ich meinen Plan ausgeführt? So wie ich ihn mir vorgestellt habe? Hat dies mein Interesse oder meine Neugier befriedigt, stärker oder weniger stark als gedacht?? REFLEKTION: In 5 4er Kleingruppen: Wie ist es Ihnen ergangen? 4 Phasen. Großgruppe : Möchte jemand seine Erfahrung mitteilen? In Phase 1: Gegenstände, die Interesse wecken wahrnehmen Eines auswählen - Hinweise bekommen:? in welche Dinge haben Sie bereits einigen Wert investiert? - Was könnte diese Wahl mit Ihrer Geschichte oder Ihrem Leben zu tun haben? => Es ist nicht so, dass wir sozusagen einen leeren Raum anschauen und dann etwas hineinlegen oder projizieren. Sondern: Der Raum ist von Anfang an kein bedeutungsloser Raum für uns. Er ist bereits von uns belebt und diese Übung gibt Ihnen eine Gelegenheit, zu sehen, womit er belebt ist, indem Sie sich fragen, welche Gegenstände Sie anziehen. In Phase 2: Plan überlegen zum Ausführen

3 War das einfach für Sie oder schwierig, einen Plan zu entwerfen? Kenne Sie dies von sich In Phase 3: Ausführung / Durchführung des Planes Die Teilnehmer reflektieren lassen, wie die Art und Weise Ihrer Ausführung mit früheren Lebenserfahrungen in Zusammenhang stehen könnten. In Phase 4 der Reflektion und Wahrnehmung, ob Sie ihr Plan befriedigt hat - woher kenne ich diese Tendenz, fallen mir dazu andere Beispiele aus meinem Leben ein => Das Ergebnis ist oft ein Mikrokosmos, der uns Hinweise darüber gibt, wie wir unser Leben gestalten und uns Einblicke in unsere Muster gibt. Schief gelaufen?? Es kann Leuten helfen, die Dinge noch einmal zu tun, so dass sie diesmal tatsächlich befriedigend enden.

4 Unmotivierte Schüler/ Lehrerrolle: Verständnis der Prozesse, die im Zusammenhang mit Motivation ablaufen. Warum Motivation und Interesse individuell unterschiedlich ist, ebenso wie wir damit umgehen. 4 Phasen zeigen, wo mögliche Schwierigkeiten liegen: / ANALYSEmöglk. - überhaupt etwas zu finden, was mich interessiert oder mich für etwas entscheiden zu können, was mich interessiert - einen Plan zu entwickeln, wie es aussehen könnte, mit dem Gegenstand meines Interesses in Interaktion zu treten - diesen Plan durchzuführen - mit Änderungen in meiner Planung umgehen zu können (z.b. jemand anderes schnappt mir meinen Gegenstand vor der Nase weg) - Die Evaluation (Überprüfung) sagt mir, ob ich denn nun einen befriedigenden Austausch mit dem Objekt meines Interesses hatte oder nicht ( z.b. hat jemand ein Objekt gewählt, das wunderbar aussah und war dann innerlich sehr enttäuscht davon, d.h.: Sie betrachten Dinge, Sie fühlen sich von ihnen angezogen, aber Sie scheinen nicht das richtige Objekt zu wählen) Pesso: => Kein Zufall. Widerspiegelung von Lebenserfahrungen. Lehrer: => Gibt es die Möglichkeit, den Schüler dabei zu unterstützen, zu einem befriedigenden Ergebnis zu kommen? (gute neue Erfahrung, vgl. Vortrag) - was interessiert den Schüler - wie geht er mit er mit er Motivation um? (Aktion?) - wo könnte er unterstützt werden, welche Phase bräuchte Unterstützung? - gibt es Möglichkeit, etwas, was nicht gut lief, den Schüler wiederholen zu lassen, mit gutem Ende? (4 Felder: neue Option, Neuropsychologie)

5 4 Schritte: Entscheidung: Eine Entscheidung treffen Plan: Einen Plan haben Durchführung: Ihr Vorhaben durchführen Überprüfung: Überprüfung Ihrer Ausführung Einführung/ Anleitung Durchführung Austausch in Kleingruppen wer etwas in der Großgruppe mitteilen möchte Bezug zur Lehrerrolle

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