Die Erschaffung der Welt

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1 Die Erschaffung der Welt Am Anfang machte Gott Himmel und Erde. Schon immer hat er an uns gedacht. Und von seiner großen Liebe gedrängt hat Gott die Welt erschaffen wollen. Wie ein Vater und eine Mutter, die für die Geburt ihres Kindes alles vorbereiten, so hat Gott ein großes Haus für uns vorbereitet. Am Anfang war die Erde noch wüst und finster. Was sehen wir auf den ersten Bildern? (Vulkan...) Aber Gott wollte sie nicht so lassen. Nach und nach hat er alles schön gemacht, für dich, für jeden von uns. Er wollte uns glücklich machen. Gott sprach: Es werde Licht! Und es wurde Licht. Und Gott sah, dass das Licht gut war und trennte das Licht vom Dunkel. Gott nannte das Licht Tag und das Dunkel Nacht. Gott sprach: Eine große Wölbung soll entstehen und die oberen Wasser von den unteren scheiden. Und so geschah es. Gott nannte die große Wölbung Himmel. Wie heißen die unteren Wasser? Es sind die Meere, die Ozeane... Und die oberen Wasser? Die Wolken, die das Wasser überall hinbringen, wo es gebraucht wird! Gott sprach: Die Wasser unter dem Himmel sollen sich an einem Ort sammeln und das Trockene erscheinen. Er hat also alles Wasser zusammen-fließen lassen und alles Land zusammengefügt: viel Wasser und viel Land. Gott nannte das Trockene Land und das Wasser Meer. Und Gott sah, dass es gut war. Und Gott sprach: Die Erde soll sich grün bedecken und viele Arten von Pflanzen, Blumen und Bäumen wachsen lassen ; Bäume, die zuerst klein sind, aber das Leben in ihnen lässt sie wachsen...

2 Dann werden sie größer und noch größer, mit starken Ästen und vielen grünen Blättern. Und auf den Bäumen wachsen die Früchte, Was entsteht aus den Samen? jede mit ihrem eigenen Samen. Und Gott sah, dass es gut war. Gott sprach: Es sollen Lichter am Himmelsgewölbe entstehen, um Tag und Nacht zu unterscheiden. Und so geschah es. Gott machte zwei große Lichter: das größere für den Tag die Sonne, ein großes, warmes Licht. Habt ihr schon einmal beobachtet, wie der Mond sich verändert? Wisst ihr, dass alle Sterne sich bewegen? Sie folgen der Bahn, die Gott für sie bestimmt hat... Dann machte er ein kleineres Licht für die Nacht den Mond. Und dann die Sterne. Und Gott sah, dass es gut war. Aber das Wasser der Meere und Flüsse war noch leer. Da sprach Gott: Das Wasser soll Tiere hervorbringen, die sich tummeln, und auf der Erde und am Himmel sollen Vögel fliegen.

3 Und allmählich füllte sich der Himmel mit vielen bunt gefiederten Vögeln und in den Wassern schwammen immer mehr große und kleine Fische und andere Lebewesen... Gott sah, dass es schön war und segnete sie: Seid fruchtbar und vermehrt euch und bevölkert das Wasser der Meere. Auch die Vögel auf dem Land sollen sich vermehren. Welche Vögel kennt ihr? Und Gott sprach: Die Erde bringe verschiedene Arten von Tieren hervor, zahme und wilde und solche, die am Boden kriechen... Welche Tierarten kennt ihr? Und das Land füllte sich mit den verschiedensten Tieren, riesengroßen und ganz kleinen, Tiere, die in kleinen Gruppen oder in großen Herden zusammenleben und solche, die eisige Kälte oder die Hitze der Wüste aushalten... Gott sah, dass die Welt jetzt schön eingerichtet war, und er beschloss, die Menschen zu machen, die schönsten Geschöpfe, jene, die er am meisten liebte. Er sprach: Lasst uns den Menschen machen, er soll uns ähnlich sein, nach unserem Abbild. Vertrauen wir ihm alles Geschaffene an. Er soll über alles herrschen. Und Gott übergab dem Mann und der Frau die Pflanzen, die Tiere, die Vögel des Himmels und die Fische des Meeres... wie ein großes Geschenk, das man lieben und behüten soll, damit es noch schöner wird. Der Mann und die Frau waren glücklich. Alles war so wunderbar. Sie dachten: Wie gern Gott uns hat, dass er uns das alles gibt! Und Gott freute sich, den Mann und die Frau glücklich zu sehen, und wollte, dass es immer so bleibt. Gott schaute auf alles, was er gemacht hatte, und sah, dass es sehr gut war, genau so, wie er es wollte. Gott segnete den Mann und die Frau und sagte: Vermehrt euch und bevölkert die Erde. Und dann ruhte Gott und segnete diesen Tag. So vollendete Gott den Himmel und die Erde und was es darauf gibt: Alles war harmonisch! Alle Dinge waren ein Geschenk für einander: Die Sonne, die der Erde Wärme und Licht gibt; die Bäume, die ihre Früchte geben; die Flüsse, die zum Meer fließen, um ihr Wasser zu schenken... Die Liebe verbindet alles, was Gott geschaffen hat. Gott ist der Vater aller Menschen. Was sind wir dann zu einander? Welche Namen hatten der Mann und die Frau? Der Ruhetag heißt heute Sonntag: Es ist der Tag des Herrn, der Tag, den Gott gegeben hat, um auszuruhen, seine Werke zu bewundern und um ihm zu danken! Also dürfen auch wir uns freuen und Danke sagen. Wofür wollen wir besonders danken? Wenn wir die Schönheit der Natur betrachten die Tiere, die Vögel, die Fische und die Pflanzen erinnern wir uns daran, dass Gott sie für uns gemacht hat, weil er uns liebt, und wir sagen ihm: Danke für deine Liebe zu uns.

4 Wenn du Gott gehorchst, wirst du froh! Chiara mit einigen Gen 4 Wenn du Gott gehorchst, wirst du froh! Deine Chiara Gott hat alles für uns geschaffen: den Himmel mit der Sonne, en Mond und die Sterne, die Erde mit den Blumen, die Tiere,...einfach alles! Alles ist ein Geschenk von Gott für uns. Gott hat das alles geschaffen, weil er uns liebt und will, dass wir glücklich sind. Er will, dass auch wir in der Liebe leben und seine Gesetze befolgen: die Gesetze der Liebe, die er dem Mose übergeben hat.

5 Wir lieben Gott sehr. Wir danken ihm und beten ihn an. Jeden Tag am Morgen können wir mit ihm sprechen: Danke, lieber Gott, dass du mich in dieser Nacht beschützt hast. Heute möchte ich alles für dich tun. Vor dem Mittagessen: Danke, Gott, für dieses Essen! Und am Ende des Tages: Danke, lieber Gott, für diesen Tag. Bleib bei mir in dieser Nacht! Danke dir, Gott, unser Vater, dass du uns Jesus, deinen Sohn, geschickt hast! Jesus, du wohnst in jedem Tabernakel, ich kann dich in der Kirche besuchen gehen. Hier sammeln sich alle in Stille, um auf dich zu hören und mit dir zu sprechen. Auch ich möchte mit dir sprechen. Lieber Jesus, ich hab dich gern, und du bleibst immer und überall in meinem Herzen. Ich lasse dich nie allein. Ich mag dich sehr. Vater im Himmel, könntest du den Krieg aufhören lassen und machen, dass die Welt voller Liebe ist? Danke, lieber Vater im Himmel, dass du die Natur geschaffen und uns das Leben geschenkt hast. Bitte, mach, dass alle Menschen, die Kleinen und die Großen, zu essen haben und in Frieden leben. Danke.

6 Eine Geschicht von Katerina Auf dem Heimweg von der Schule schaut Katerina aus Slowenien oft in der Kirche vorbei, um Jesus zu grüßen. Ich warte draußen auf dich! sagt ihre Freundin Julia. Sie kennt Jesus nicht. Eines Tages fragt Julia: Was machst du da drinnen? Das ist das Haus von Jesus, und ich gehe hinein, um ihn zu grüßen! antwortet Katerina. Darf ich morgen auch mitkommen? fragt Julia. Am nächsten Tag gehen sie gemeinsam in die Kirche hinein. Siehst du, dort wohnt Jesus, erklärt ihr Katerina, ich habe ihm schon von dir erzählt! Wenn du Gott gehorchst, wirst du froh! Deine Chiara

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