Dr. Robert Prasser-Klaus

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1 Dr. Robert Prasser-Klaus V o r t r a g S c h l a f

2 Johann Heinrich Füssli >>Der Nachtmahr<< (1781)

3 Statistik Ca. 40 % aller Deutschen (18 Jahre < ) hat immer mal wieder einen deutlich gestörten Schlaf. 10% bis 17% haben eine gesundheitlich relevante Schlafstörung Wer am Tag erholt und leistungsfähig ist, hat kein gesundheitlich relevantes Schlafproblem!

4 Schlafstörung Schmerzschwellen sinken Ängste verstärken sich Dysphorische Affekte werden generiert (z.b. Feindseligkeit)

5 Das drei-un-einige Gehirn schläft nicht!

6 Schlafphasen

7 1.) Dunkelheit --> Zirbeldrüse --> Melatonin max. 15min = Schlaf Dösen --> leichter Tiefschlaf Immunsystem springt an Tiefschlaf --> Wachstumshormon Gedächtnisprozesse (Langzeitgedächtnis) 2.) REM (rapid eye movements) --> Traumschlaf Erste REM-Schlafphase = 10min Muskeln maximal entspannt / außer Betrieb Geschlechtsorgane aktiv 3.) 1.30 Uhr bis 3.00 Uhr --> weitere Traumphasen Immunsystem beendet Reparaturphasen 3.00 bis 6.00 Uhr letzte Traumphasen

8 Rhythmik des Schlafes

9 Entwicklung des Schlafes im Lebensverlauf

10 Ursachen für Schlafstörungen I. - hohe Ich-Stärke (der unbedingte Wille das Leben im Griff zu haben) - Zwangscharakter: Perfektion, Sparsamkeit, Regelorientierung; hohe Kontrollorientierung - Sehr starke, unlösbar erscheinende Konflikte: Partnerschaft, Beruf, Kinder, Finanzen, Gesundheit - Narzisstische Kränkungen: Beleidigungen, Entwertungen, entzogene Anerkennung und Wertschätzung, Bevormundung

11 Ursachen für Schlafstörungen II. - Kritische Lebensereignisse: Trennungen und Scheidungen, Tod wichtiger Bezugspersonen; Erkrankungen wichtiger Bezugspersonen; plötzliche Arbeitslosigkeit; Hochzeit/ Eheschließung; Geburt eines Kindes; Eintritt in das Rentenalter - Emotionale Übererregung: Verliebtheit; Erleben von Naturkatastrophen, Unfällen, (unerwartete) sexuelle Erlebnisse - Schuldgefühle; rigide Gewissensstruktur - Unausweichliche Konfrontation mit den eigenen mentalen Strukturen und Affekten durch Ruhe / reizarme Umgebung, Absenz zwischenmenschlichen Begehrens

12 Ursachen für Schlafstörungen III. - Kognitive und/oder affektive Überforderung/Unterforderung im Beruf - Schmerzhafte Erkrankungen

13 20./21. Jahrhundert; vor 1970 geborene Menschen Melancholie Narzissmus Hysterie - denkt viel für andere - weicht Konflikten nicht aus mit - scheut keine Risiken - versorgt andere - sucht das Besondere, - übernimmt Verantwortung Außergewöhnliche für andere - nimmt sich selbst wichtig - arbeit für andere - von sich und seiner Welt - denkt an sich selbst zuletzt überzeugt - scheut Risiken - schreibt sich mehr positive - stark an Sicherheit orientiert wie negative Eigenschaften - Familie ist extrem wichtig zu - hält sich an Regeln und - nicht an Harmonie orientiert vorgegebene Ordnungen - hohe Anpassungsbereitschaft - wünscht sich Harmonie - großer Wunsch beachtet zu werden - sorgt für andere, um selbst beachtet und anerkannt zu werden - starke Körperorientierung - subtile Lust, Macht zu besitzen - Autonomie, Freiheit und Unabhängigkeit wichtig Problem Überarbeitung Problem Einsamkeit Problem Anerkennung

14 Negativer Stress --> Anspannung minus Ressourcen = Schlafstörung

15 Schlaf / Konflikte Häufige Entwicklung 15 Std. Schlaf 5 Std. Konflikte 1 Jahr 100 Jahre Lebensspanne

16 Abnehmen im Schlaf Schlafphase Ausschüttung des appetithemmenden Hormons Leptin --> reduziertes Hungergefühl Wachphase Ausschüttung des Hormons Ghrelin --> erzeugt Hungergefühl Schlechter Schlaf Leptin Ghrelin

17 Schlafbedürfnisse ungleich verteilt Eulen - Meist jüngere Menschen - Abendtyp - Nachtarbeiter - Langschläfer - Tagsüber müde Lerchen - Viele ältere Menschen - Morgentyp - Leistungshoch tagsüber - Morgens Kurzschläfer - Nachts müde Nur 15% der Menschen sind eindeutig Eulen oder Lerchen!

18 Schlafschule I. - Nicht über das Einschlafen nachdenken - Pausen bei der Arbeit, negativen Stress vermeiden - Vorsicht mit Fernsehgeräten im Schlafzimmer - Vorsicht mit sichtbaren Uhren im Schlafzimmer - Man erwacht nachts bis zu 28-mal (Normalität) - Abende mit subjektiv als positiv empfundenen Dingen füllen - Alkohol hilft beim Einschlafen (betäubende und entängstigende Funktion), hält aber in der zweiten Nachthälfte wach - Nikotin und Koffein wirken anregend, stimulieren und fördern nicht den Schlaf (seltene Ausnahmen gibt es) - Kein Fitnesstraining am späten Abend - Kein Licht und keine Helligkeit im Schlafzimmer

19 Schlafschule II. - Milch mit Honig, Bananen und Schokolade enthalten L-Tryptophan = Schafanstoßende Wirkung Drehzahlmesser (Vorsicht vor rotem Bereich) - Kein Leben mit permanent überhöhter Drehzahl --> zerstört Schlafrhythmen

20 Schlafschule III. -Wohlfühlfaktoren beachten: Bettdecke, Matratze, Beleuchtung, Raumgröße, Raumausstattung, Lüftung

21 Schlafschule IV. - Man gehe nur ins Bett, wenn man sich müde und entspannt fühlt - Bewegung tagsüber fördert den Nachtschlaf - Schlafhygiene wird im Alter wichtiger und spielt in jungen Jahren eine ehr geringere Rolle - Schichtarbeiter, Menschen mit Sprüngen über Zeitzonen (Jet-lag-Syndrom), Menschen mit ständig wechselnden Arbeitszeiten und chronisch kranke Personen benötigen eine besonders gute Schlafhygiene

22 Schlafschule V. - Optimierung des Schlaf-Wach-Rhythmus mit psychologischer oder psychotherapeutischer Hilfe - Wenn nichts hilft: Ausschluss einer Schlafapnoe sowie einer Narkolepsie (extreme Schläfrigkeit während des Tages, abnormaler REM-Schlaf) --> Schlaflabor - Ausschluss einer Depression durch Psychologen, Therapeuten oder Psychiater - Anwendung von Entspannungsverfahren bei schwierigen Fällen (Muskelentspannung, Yoga, Autogenes Training, Entspannungsmusik, Phantasiereisen)

23 Slavoj Zizek Wer dauernd von der Realität spricht, hat Angst vor den Träumen.

24

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