Das BLK-Programm 21 Bildung für eine nachhaltige Entwicklung (BNE)

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1 Das BLK-Programm 21 Bildung für eine nachhaltige Entwicklung (BNE) Niedersachsen hat sich mit drei Modulen beteiligt: Partizipation in der Lokalen Agenda 21 Neue Formen externe Kooperation Schülerfirmen und nachhaltige Ökonomie Was ist Nachhaltigkeit? nachhaltig im Sinne von lange anhaltend Nachhaltigkeit im Sinne der Agenda 21 1

2 Nachhaltige Entwicklung im Sinne der Agenda 21 (Sustainable development) "[...] wenn nicht mehr Holz gefällt wird, als die Natur jährlich darin erzeugt, und auch nicht weniger. (Kasthofer, 1818) Nachhaltig ist eine Entwicklung, die den Bedürfnissen der heutigen Generation entspricht, ohne die Möglichkeiten künftiger Generationen zu gefährden, ihre eigenen Bedürfnisse zu befriedigen und ihren Lebensstil zu wählen. (Brundtland-Report 1987) BLk-Transferprogramm 21 Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE) 08/2004 bis 2008 Ziele für den Transfer: Expansion auf 4500 Schulen (10% der Schulen in den beteiligten Ländern) Ausbau von dauerhaften Beratungsund Unterstützungsstrukturen Umfängliche Fortbildung von Multiplikatorinnen u. Multiplikatoren Ausweitung auf Grundschulen und Ganztagsschulen Integration in die Lehrerbildung 2

3 Ziel einer Bildung für eine nachhaltige Entwicklung: Möglichkeiten eröffnen, Gestaltungskompetenz zu erwerben Gestaltungskompetenz bezeichnet das Vermögen, die Zukunft der Gemeinschaften, in denen man lebt, in aktiver Teilhabe im Sinne nachhaltiger Entwicklung verändern und erhalten zu können. Das Konzept der Gestaltungskompetenz umfasst acht Teilkompetenzen: vorausschauend denken können weltoffen und neuen Perspektiven zugänglich sein interdisziplinär denken und handeln können partizipieren können an der Nachhaltigkeit orientiert planen und agieren können, sich und andere motivieren zu können, individuelle und kulturelle Leitbilder reflektieren können Emphatie, Engagement und Solidarität zeigen können 3

4 Die vier in allen Ländern verpflichtenden Methodenbausteine: situiertes Lernen Kooperation mit außerschulischen Partnern partizipative Unterrichtsmethoden Selbstevaluation Kernschulen arbeiten intensiv an der Bildung für eine nachhaltige Entwicklung beschäftigen sich kontinuierlich mit ihrer Weiterentwicklung orientieren ihre Arbeit in besonderer Weise an den Leitideen der Gestaltungskompetenz, des Partizipativen Lernens und der Kooperation mit außerschulischen Partnern arbeiten in Netzwerken zusammen geben ihre Kompetenzen durch Qualifizierungs- und Beratungsangebote weiter (z.b. als Ort der Lehrer/innenfortbildung für andere Schulen) verankern die Nachhaltigkeit in ihrer schulischen Schwerpunktsetzung (Schulprogramm, Schulprofil, schulinternes Curriculum, Nachhaltigkeitsaudit) erhalten eine besondere Unterstützung: z.b. Fortbildungen, Supervision, Beratung, intensivierte Evaluation, usw.) 4

5 Kooperationsschulen sind Schulen, die bezüglich der BNE Projekte realisieren und Interesse an ihrer Weiterentwicklung haben liefern Beiträge zur Realisierung von BNE-relevanten Themen im Unterricht und erhalten Rückmeldungen durch die Netzwerke favorisieren im Rahmen des Unterrichts fächerverbindendes und fächerübergreifendes Lernen zu Themen der nachhaltigen Entwicklung erhalten die Möglichkeit fachkundige Fortbildungen zu nutzen erhalten Unterstützung durch eine fachkundige Betreuung Kontaktschulen sind Schulen, zu denen über Lehrkräfte ein regelmäßiger Kontakt besteht nutzen Materialien zur BNE und die Angebote der landesspezifischen Server wie der bundesweiten Koordinierungsstelle erhalten Einstiegsinformationen und gesonderte Angebote sind über den Informationsaustausch in das Netzwerk eingebunden Film Alexander-von-Humboldt-Gymnasium, Hamburg-Harburg 5

6 Nachhaltige Schülerfirmen Warum sind nachhaltige Schülerfirmen ein so wichtiges Unterrichtsprojekt? Sie dienen: 1. der Vermittlung von sozialen Kompetenzen 2. dem Erkennen von ökologischen und ökonomischen Zusammenhängen 3. dem Erlernen von betriebswirtschaftlichen Abläufen 4. der Weckung von Unternehmergeist 5. der Stärkung des Selbstbewußtseins 6. der Erhöhung der Motivation Beispiele für nachhaltige Schülerfirmen: Reisebüros: Pupils Paradise (IGS Delemenhorst), Reisewind (BBS Northeim) Pupils GmbH (Schule für Lernhilfe Ganderkesee) Catering, Holz- /Metallwerkstatt, Kreativabteilung axxi.de (Computer, neue Medien, e- learn-watt) bikershop (HRS Wiefelstede) 6

7 Welche Schulen können sich dem BLK- Transferprogramm 21 anschließen? Prinzipiell jede Schule, die Bildung für nachhaltige Entwicklung verwirklicht. Das Engagement in dem Projekt und die Mitarbeit in dem Netzwerk bestimmt die Schule selbst. besonders geeignet: bisherige BLK-21-Schulen, Umweltschule in Europa, UNESCO-Schule, Transparenz schaffen, GLOBO:LOG Kontakt: Landeskoordinator: Jürgen Drieling die Umweltberatungslehrkräfte der BezReg Ursula von der Heyde (H), Reimund Wunderlich (Br), Jörg Utermöhlen (Lg) Dieter Schoof-Wetzig (NiLs) Fachkoordinatoren: z.b. Rolf Dasecke Nachhaltige Schülerfirmen; Hans-Joachim Meyer zum Felde, Transparenz schaffen 7

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