Lösung Finanz- und Rechnungswesen Serie 3

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1 Lösung Serie 3 Prüfungsdauer: 180 Minuten Hilfsmittel: Nichtdruckender, netzunabhängiger Taschenrechner (Telekommunikationsmittel sind nicht zugelassen) Auszug aus Kontenrahmen KMU HINWEIS: DIE LÖSUNGEN SIND AUF DIESE ARBEITSBLÄTTER ZU SCHREIBEN. ES WERDEN NUR DIE LÖSUNGEN AUF DEN ARBEITSBLÄTTERN KORRIGIERT. Mögliche Punkte AUFGABE 1: Buchhalterisches Handwerk 52 AUFGABE 2: Kalkulation im Produktionsbetrieb und Deckungsbeitragsrechnung AUFGABE 3: Geldflussrechnung Diese Prüfungsaufgaben dürfen im Prüfungsjahr 2010 nicht im Unterricht verwendet werden. Seite 1 von 10

2 AUFGABE 1: Buchhalterisches Handwerk 52 P Teil 1: Geschäftsfälle 36 P Nr. Buchungen Betrag 1. Debitoren 18' Raumaufwand Bank 120' Kasse 2' Kasse Kred. MWST Debitoren Bank Debitoren 18' Debitoren Materialaufwand Kreditoren 1' Deb. Vorsteuer Kreditoren Bank Beteiligung 40' Beteiligungsaufwand Bank Debitoren Post Debitoren 3' Kred. MWST Debitoren Diese Prüfungsaufgaben dürfen im Prüfungsjahr 2010 nicht im Unterricht verwendet werden. Seite 2 von 10

3 Nr. Buchungen Betrag 8. Zinsaufwand Bank 1' Darlehen Bank 10' Rückstellungen Bank 11' Rückstellungen a.o. Ertrag 14' Fahrzeuge Kreditoren 45' Kreditoren Fahrzeuge 15' WB Fahrzeuge a.o. Ertrag 6' WB Fahrzeuge Fahrzeuge 27' TA Werbeaufwand 28' Delkredere Debitorenverluste 1' a.o. Aufwand (übriger Aufwand) Kassa Vorräte Rohmaterial Materialaufwand 28' TP 1' a) Bank Wertschriftenertrag 1' Deb. VST Wertschriftenertrag Bank Wertschriften 40' b) TA Wertschriftenertrag Diese Prüfungsaufgaben dürfen im Prüfungsjahr 2010 nicht im Unterricht verwendet werden. Seite 3 von 10

4 Teil 2: Stille Reserven 16 P 1. Ergänzen Sie die Tabelle 12 P Konto Vorräte Rohmaterial Werkzeuge indirekt abgeschriebene Maschinen nicht betriebsnotwendige Beteiligungen Kreditoren in Fremdwährung betriebsnotwendige Rückstellungen für Reparaturen Anweisungen sind jeweils um 1 / 3 unterbewertet werden regelmässig um 20% unterbewertet Anschaffungswert 2'000, Buchwert ist je um 10% unterbewertet Ende Jahr erstmals um 15% unterbewerten Stille Reserven regelmässig 10% Anfang Jahr ist die stille Reserve 35, Ende Jahr ist die stille Reserve vollständig aufgelöst Externe, offizielle Zahlen Interne Zahlen Bestand an stillen Reserven Veränderung der stillen Reserven 1. Jan. 31. Dez. 1. Jan. 31. Dez. 1. Jan. 31. Dez. (+) oder (-) pro Fehler -1 P Diese Prüfungsaufgaben dürfen im Prüfungsjahr 2010 nicht im Unterricht verwendet werden. Seite 4 von 10

5 2. Interner und externer Gewinn 4 P Interner Betriebsgewinn: Extern, offiziell = intern P (falsch = 0 P) Interner Unternehmungsgewinn: Extern, offiziell = intern P (falsch = 0 P) Diese Prüfungsaufgaben dürfen im Prüfungsjahr 2010 nicht im Unterricht verwendet werden. Seite 5 von 10

6 AUFGABE 2: Kalkulation im Produktionsbetrieb und Deckungsbeitragsrechnung Teil 1: Kalkulation im Produktionsbetrieb 23 P 16 P a) Beantworten Sie folgende Fragen zum Betriebsabrechnungsbogen der FOOD AG: a1) Wie wird das Einzelmaterial üblicherweise auf die Kostenträger verteilt? Aufgrund der Materialbezugsscheine (im Verhältnis zum verarbeiteten Material) 1 P a2) Wurden bei den Abschreibungen Stille Reserven gebildet oder aufgelöst? Begründen Sie Ihre Antwort. Bildung von Stillen Reserven Kosten (intern) sind tiefer als der Aufwand in der Fibu (extern) 2 P a3) Weshalb werden die ausserordentlichen Aufwände abgegrenzt? A.o. Aufwände sind nicht betrieblich und deshalb abzugrenzen. 1 P a4) Mit welchem Schlüssel wird die Vorkostenstelle Gebäude normalerweise auf die Kostenträger verteilt? z.b. beanspruchte Quadratmeter oder Kubatur 1 P a5) Weshalb ist das Gebäude eine typische Vorkostenstelle? Es wird von allen Hauptkostenstellen beansprucht. 1 P Diese Prüfungsaufgaben dürfen im Prüfungsjahr 2010 nicht im Unterricht verwendet werden. Seite 6 von 10

7 b) Berechnen Sie die folgenden Grössen: b1) Investiertes Kapital bei einem kalkulatorischen Zinsfuss von 5% 125 = 5% 100% = 2'500 2 P b2) Fertigungsgemeinkostenzuschlagsatz FertigungsGeKo in % der Einzellöhne = 4'580 * 100 / 1'500 = 305,33% 2 P b3) Betriebserfolg (mit Gewinn oder Verlust bezeichnen) gemäss BEBU = 45 (Betriebsgewinn) 2 P b4) Unternehmenserfolg (mit Gewinn oder Verlust bezeichnen) = - 70 (Unternehmensverlust) 2 P b5) Anfangsbestand der Halb- und Fertigfabrikate bei einem Endbestand von P Diese Prüfungsaufgaben dürfen im Prüfungsjahr 2010 nicht im Unterricht verwendet werden. Seite 7 von 10

8 Teil 2: Nutzschwellenberechnung 7 P a) Berechnen Sie die wertmässige Nutzschwelle: Bruttogewinnmarge = 66 2 / 3 % 7'000'000 = 66 2 / 3 % Nettoerlös = 100% = 10'500'000 2 P (falsch = 0 P) b) Grafische Darstellung (b1 und b2): Nettoerlös/Kosten in Mio. CHF Nutzschwelle Nettoerlös Selbstkosten Gemeinaufwand (Fixe Kosten) Variable Kosten Nettoelös in Mio. CHF Korrekturhinweis: 5 P Korrekte Geraden (inkl. korrekter Beschriftung) je 1 Punkt Korrekt eingetragene Nutzschwelle (inkl. Beschriftung) 1 Punkt Diese Prüfungsaufgaben dürfen im Prüfungsjahr 2010 nicht im Unterricht verwendet werden. Seite 8 von 10

9 AUFGABE 3: Geldflussrechnung Teil 1: Geldflussrechnung P 10 P Betriebsbereich (Cashflow direkt): Kundenzahlungen 1'980 (2'000-20) Lieferantenzahlungen - 1'270 (1'300-30) Lohnzahlungen Übrige Aufwandszahlungen Zinszahlungen - 8 (10-2) Konventionalstrafe - 14 Cashdrain - 22 Investitionsbereich: Barkauf Mobilien - 60 Verkauf Mobilien + 6 Barverkauf Land Finanzierungsbereich: Aktienkapitalerhöhung + 20 Hypothekenrückzahlung - 55 Dividendenausschüttung Abnahme Liquide Mittel: - 7 pro Fehler -1 P Diese Prüfungsaufgaben dürfen im Prüfungsjahr 2010 nicht im Unterricht verwendet werden. Seite 9 von 10

10 Teil 2: Erfolgsrechnung per P Warenaufwand 1'200 Nettoerlöse 2'000 Personalaufwand 412 Übriger Aufwand 298 a.o.ertrag Mobilien* 2 Zinsaufwand 10 a.o.ertrag Immobilien** 12 Abschreibung Mobilien 30 Wertschriftenertrag 5 Abschreibung Immobilien 25 Unternehmensgewinn 44 2'019 2'019 */** Können auch über Abschreibungen verbucht werden! pro Fehler -1 P Teil 3: Schlussbilanz per (nach Gewinnverteilung) 8 P Ka, Post, Bank (40-7) 33 Kreditoren (140+30) 170 Wertschriften (35+5) 40 TP (0+2) 2 Debitoren (80+20) 100 Rückstellungen 16 Warenvorräte ( ) 200 Hypothek (110-55) 55 Mobilien ( ) 151 Aktienkapital (220+20) 240 Immobilien ( ) 75 Reserven (68+4) 72 Gewinnvortrag ( ) pro Fehler -1 P Diese Prüfungsaufgaben dürfen im Prüfungsjahr 2010 nicht im Unterricht verwendet werden. Seite 10 von 10

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