Verband russischer Wirtschaft in Deutschland gegründet. Merkel bekräftigt Interesse an russischem Gas

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1 Ausgabe 30 (897) INHALT KURZNACHRICHTEN POLITIK UND WIRTSCHAFT STATISTIK ENERGIETRÄGER STROMWIRTSCHAFT METALLE AUTOMOBILINDUSTRIE VERKEHR EINZELHANDEL LEBENS- UND GENUSSMITTEL EDELMETALLE UND EDELSTEINE BANKEN UND FINANZEN Verband russischer Wirtschaft in Deutschland gegründet Die Interessen der russischen Wirtschaft in der Bundesrepublik Deutschland werden künftig durch einen eigens dafür gegründeten Verband vertreten sein. Wie die Repräsentanz der Handels- und Industriekammer Russlands in einer Pressemitteilung vom 26. Juli in Berlin informierte, fand die Gründungsversammlung des Verbands der russischen Wirtschaft in Deutschland e.v. bereits am 15. Juli im Handels- und Wirtschaftsbüro der Botschaft der Russischen Föderation in Berlin statt. Merkel bekräftigt Interesse an russischem Gas Bundeskanzlerin Angela Merkel hat sich gegen den bei den jüngsten deutsch-russischen Regierungskonsultationen in Hannover entstandenen Eindruck gewandt, Deutschland sei nicht sonderlich an einer Vertiefung der bilateralen Kooperation bei den Erdgaslieferungen interessiert. In einem am 25. Juli veröffentlichten Interview der Zeitung Rossijskaja Gaseta stellte die Regierungschefin klar, sie sei lediglich dagegen, dass jetzt schon neue Röhren verlegt und neue Pipelines gebaut würden. Erst müsse alles genau analysiert werden, sagte sie. Vertragsabschluss über Fertigung des Sprinter bei GAZ im 3. Quartal erwartet Die Daimler AG und die russische Automobil- und Maschinenbaugruppe GAZ werden möglicherweise im dritten Quartal einen endgültigen Vertrag über die Fertigung des Mercedes-Benz-Transporters Sprinter in Nischni Nowgorod schließen. Die Verhandlungen befinden sich im abschließenden Stadium, sagte Jürgen Sauer, Präsident der ZAO Mercedes-Benz Rus, am 27. Juli der Presse in Moskau. Interfax Russland Aktuell 2011 ZAO Interfax. Alle Rechte vorbehalten. 2, Pervaya Tverskaya-Yamskaya, Moskau, Russland. Tel: +7 (499) , fax: +7 (499) , Internet: Sämtliche in diesem Medium enthaltenen Informationen sind ausschließlich zum persönlichen Gebrauch bestimmt und dürfen nicht anders als mit schriftlicher Genehmigung von Interfax wiedergegeben und/oder weiterverbreitet werden

2 2 INHALT KURZNACHRICHTEN 5 Freitag, 22. Juli 5 Montag, 25. Juli 6 Dienstag, 26. Juli 6 Mittwoch, 27. Juli 7 Donnerstag, 28. Juli 8 POLITIK UND WIRTSCHAFT 9 Verband russischer Wirtschaft in Deutschland gegründet 9 Zeitung: Schuwalow schlägt Privatisierung von 14 Staatsunternehmen vor 9 Ministerin: Russlands BIP im 1. Halbjahr mit 3,9 % Zuwachs 10 Finanzminister Kudrin spricht von 2,7 % Haushaltsüberschuss im 1. Halbjahr 11 Putin dringt auf schnellstmögliche Abstimmung der Rüstungsverträge 11 STATISTIK 12 Wirtschaftsbehörde meldet für 1. Halbjahr $101,7 Mrd. Handelsüberschuss 12 Unternehmensvertrauen auf Rohstoffsektor Russlands im Juli unverändert 12 Vorsteuerergebnis russischer Unternehmen Januar-Mai um 45 % über Vorjahresniveau 13 Arbeitslosenquoten differieren zwischen 1,5 % in Moskau und 48,5 % in Inguschetien 13 ENERGIETRÄGER 15 Russlands Rohölexporte Januar-Mai um 2,3 % unter Vorjahresstand 15 Warnig löst Minister Schmatko im Board von Transneft ab 16 Merkel bekräftigt Interesse an russischem Gas 16 TNK-BP im 1. Halbjahr mit 87 % Gewinnplus 17 Zarubezhneft steigt aus Projekten in Myanmar aus 18 Unabhängiger Gasförderer Itera meldete für 2010 starkes Gewinnplus 18 Italienische Edison setzte niedrigere Preise für russisches Gas durch 18 STROMWIRTSCHAFT 19 E.ON Russia nimmt zwei GuD-Anlagen in Sibirien in Betrieb 19 E.ON Russia erzeugte im ersten Halbjahr 9 % mehr Strom 19 Gazprom schreibt Analyse europäischer Strommärkte aus 20 Interfax Russland Aktuell, 29. Juli

3 3 LUKoil startete Projekt für Grünen Strom in Bulgarien 20 Bulgarien kündigt Gegenklage gegen Atomstroiexport an 21 Siemens darf Moskauer Fabrik für Hochspannungstechnik komplett übernehmen 21 METALLE 22 Norilsker Nickel meldet für 2010 nach IAS 17 % Gewinnzuwachs 22 Ausstoß von Nickel, Kupfer und Aluminium in Russland gesunken 23 Voestalpine will Langschienen an russische Staatsbahn liefern 24 AUTOMOBILINDUSTRIE 25 Daimlers Verluste aus Beteiligung an KamAZ im 1. Halbjahr um 150 % gestiegen 25 Daimler erwartet 2012 Rückkehr des russischen Neuwagenmarktes auf Vorkrisenniveau 25 Vertragsabschluss über Fertigung des Sprinter bei GAZ im 3. Quartal erwartet 26 Zulieferer GAZ kam im 1. Halbjahr 2011 in schwarze Zahlen 26 Zulieferer GAZ steigt mit 49,9 % bei Joint Venture Bosal-GAZ ein 27 Ford-Sollers plant Investition von 575 Mio in Sonderwirtschaftszone Alabuga 27 Sibur gibt Reifenkapazitäten für 222 Mio an Pirelli und Rostechnologii ab 28 VERKEHR 30 Aeroflot zählte im 1. Halbjahr 22,3 % mehr Fluggäste 30 Transaero Januar-Juni mit 24 % Zuwachs bei Passagieraufkommen 30 EINZELHANDEL 31 Deutsche Elektrofachmärkte bei Umsatzwachstum der Konkurrenz voraus 31 Media-Saturn plant bis Jahresende zwei weitere Märkte in Russland 31 LEBENS- UND GENUSSMITTEL 33 Russland fuhr bis 27. Juli rund 27 Mio t Getreide ein 33 Russlands Agrarbehörde erhöht Prognose für Getreideexporte 33 Russland will bis Jahresende 10 Mio t Getreide ausführen 34 Russland wird Fleischeinfuhrquoten erst nach WTO-Beitritt revidieren 34 SABMiller steigerte im 1. Quartal Absatz in Russland um 11 %. 34 Imperial Tobacco senkte Zigarettenumsatz in Russland um 3 % 35 EDELMETALLE UND EDELSTEINE 36 Goldproduktion Russlands von Januar bis Juni um 8,6 % über Vorjahresniveau 36 ALROSA förderte im 1. Halbjahr um 8 % mehr Diamanten 37 Interfax Russland Aktuell, 29. Juli

4 4 BANKEN UND FINANZEN 39 Geldmenge M2 im Juni um 2,7 % auf 20742,6 Mrd. Rubel gewachsen 39 Minister warnt vor Panik wegen US-Schuldenproblem 39 Russland erwägt für 2012 Eurobonds 40 Russland zahlte $190 Mio Zinsen für 1998er Anleihe 40 Interfax Russland Aktuell, 29. Juli

5 5 KURZNACHRICHTEN Freitag, 22. Juli *** Das russische Finanzministerium bleibt einstweilen bei seiner Prognose, wonach das Haushaltsdefizit 2011 knapp über 1 % des BIP liegen wird. Das teilte Minister Alexej Kudrin am Donnerstag in einer Sitzung des Regierungspräsidiums mit. *** Der russische Ministerpräsident Wladimir Putin rechnet in diesem Jahr mit einem ausgeglichenen Staatshaushalt. Wir wollen hoffen, dass das Haushaltsdefizit in diesem Jahr minimal sein wird oder es uns gar gelingt, ohne Defizit auszukommen, sagte er am Donnerstag in einer Sitzung des Regierungspräsidiums. Zugleich räumte er ein: Wir kennen die Prognosen für 2012, 2013 und 2014 und planen daher ein leichtes Defizit ein. *** Die russischen Währungsreserven sind vom 8. bis 15. Juli um 2,4 Mrd. auf 528,5 Mrd. US-Dollar gewachsen. Das teilte die Zentralbank Russlands am Donnerstag mit. *** Der russische Präsident Dmitri Medwedew hat eine vom Parlament verabschiedete Novelle zum Steuergesetzbuch unterzeichnet, der zufolge die Erdölförderung in den Gewässern des Schwarzen und des Ochotskischen Meeres von der Fördersteuer befreit wird. Wie Vizepremier Igor Setschin am Donnerstag die Presse informierte, gilt die Null-Steuer für Projekte auf dem Schwarzen Meer so lange, bis die aufgelaufene Produktion 20 Mio t und auf dem Ochotskischen Meer 30 Mio t erreicht hat. *** Die internationale Ratingagentur Fitch hat den Ausblick für das langfristige Emittentenausfallrating (IDR) der Ukraine bei Titeln in Fremdwährungen und in Landeswährung von stabil auf positiv verbessert. Einer Pressemitteilung der Agentur zufolge wurde das IDR mit B/B bestätigt. Das Contry Ceiling verbleibt bei B. *** Weißrussland verkauft dem russischen Energiekonzern OAO Gazprom 50 % der Anteile am Gastransportunternehmen OAO Beltransgaz. Das teilte Georgi Kusnezow, Vorsitzender des weißrussischen Staatsvermögenskomitees, am Donnerstag der Presse in Minsk mit. Der entsprechende Vertragsentwurf liege so gut wie fertig ausgearbeitet vor, doch die Verhandlungen seien bekanntlich auf den Herbst verschoben worden, sagte er. Den Wert des Pakets bezifferte Kusnezow auf 2,5 Mrd. US-Dollar. Interfax Russland Aktuell, 29. Juli

6 6 Montag, 25. Juli *** Russland wird in diesem Jahr t Geflügel- und t Schweinefleisch einführen. Das teilte Regierungschef Wladimir Putin am Freitag mit gehen die Importe entsprechend auf bzw t zurück. Diesem Beschluss liegen Empfehlungen des Landwirtschaftsministeriums und des Ministeriums für wirtschaftliche Entwicklung zugrunde, sagte er. *** Die russische Regierung wird zwölf Konzernen den Absatz von Benzin des Euro-2- Standards mindestens bis Mitte 2012 genehmigen. Das teilte der Vizechef der russischen Kartellbehörde, Pawel Subbotin, am Freitag mit. Es handle sich um Unternehmen, die Abkommen mit dem Kartellamt und der technischen Aufsicht Rostechnadsor unterzeichnet hätten, hieß es. *** Russland hat Zinsen in Höhe von 190,652 Mio US-Dollar aus einer 1998 emittierten Anleihe gezahlt. Die Summe sei auf Antrag des Finanzministeriums von der russischen Entwicklungsbank VEB an die Londoner Abteilung der Citibank überwiesen worden, teilte VEB am Freitag in Moskau mit. Die Anleihen mit einer Laufzeit von 20 Jahren waren 1998 im Wert von 3,466 Mrd. Dollar emittiert worden. Kupons werden alle sechs Monate eingelöst. *** Russlands zweitgrößtes Geldhaus VTB Bank hat beim Moskauer Schiedsgericht eine Klage gegen das Unternehmen Inteko von Jelena Baturina auf 870,6 Mio Rubel (21,8 Mio Euro) eingereicht. Das teilte das Gericht am Freitag mit habe Baturina Ehefrau des e- hemaligen Moskauer Bürgermeisters Juri Luschkow bei der VTB Bank einen im Februar 2013 zu tilgenden Kredit über 750 Mio Rubel aufgenommen, aber bislang keine Zinsen gezahlt. *** Die OAO Mechel Mining, in der fördernde Aktiva der russischen Unternehmensgruppe Mechel gebündelt sind, hat JP Morgan, Morgan Stanley und UBS zu den Underwritern bei der bevorstehenden Erstplatzierung (IPO) ernannt. Das meldete die Wirtschaftsnachrichtenagentur Bloomberg am Freitag. Dienstag, 26. Juli *** Präsident Dmitri Medwedew hält Regulierungsmaßnahmen für den russischen Getreidemarkt zum gegenwärtigen Zeitpunkt für nicht erforderlich. Wir verfügen heute über ausreichende Getreidevorräte, und die Situation auf dem Getreidebinnenmarkt ist im Allgemeinen durchaus stabil, erklärte der Staatschef am Montag auf einer Branchenkonferenz in der rund 400 km südöstlich von Moskau liegenden Stadt Mitschurinsk. Die Getreidebestände des Interventionsfonds bezifferte er auf 6,7 Mio t. *** E.ON Russia hat am Montag im westsibirischen Überlandkraftwerk Surgut 2 zwei Kraftwerksblöcke in Betrieb genommen. Am selben Tag ging ein neuer Block des Stromerzeugers Enel OGK-5 im Überlandkraftwerk Sredneuralsk ans Netz. An den Zeremonien nahm über Videoschaltung Ministerpräsident Wladimir Putin teil. Nach seinen Worten sollen 2011 in Russland neue Kapazitäten von 6,4 Gigawatt Gesamtleistung ihrer Bestimmung übergeben werden. Interfax Russland Aktuell, 29. Juli

7 7 *** Die Telenor East Holding hat am Freitag mit der JP Morgan Securities Ltd. einen Swap für den Kauf von 40 Mio ADR der Vimpelcom Ltd. vereinbart. Das geht aus Unterlagen der Tochter der norwegischen Telenor hervor. *** Die zum kanadische Konzern Bombardier gehörende BT Signaling N.V. hat 50 % minus eine Aktie der OAO Vereinigte Elektrotechnische Werke (Elteza), einer Tochter der russischen Eisenbahngesellschaft RZD, übernommen. In Übereinstimmung mit den Bedingungen des Kaufvertrags vom 13. Dezember 2010 zwischen RZD und BT Signaling haben die Aktionäre am 11. Juli in Moskau ein zweites Closing vollzogen, heißt es in einer Pressemitteilung von Elteza. *** Die zum Mischkonzern AFK Sistema gehörende Erdölgesellschaft ANK Bashneft plant, klassische Schuldverschreibungen der Serien 4 und 5 und börsengehandelte Bonds der Serien BO-01 bis BO-04 im Gesamtvolumen von 50 Mrd. Rubel zu platzieren. Das teilte das Unternehmen am Montag mit. Mittwoch, 27. Juli *** Russlands Präsident Dmitri Medwedew hat die Regierung für eine zu langsame Erstellung eines Gesetzesentwurfs über das Patentgericht in Russland kritisiert. Wenn sie (Minister) nicht in der Lage sind, den entsprechenden Antrag zu erfüllen, werde ich selbst den Entwurf einbringen, sagte der Staatschef am Dienstag bei einem Treffen mit Richtern. *** Russlands Präsident Dmitri Medwedew hat ein Gesetz über Änderungen zum Gesetz über persönliche Daten unterzeichnet. Das teilte der Kreml am Dienstag mit. Vervollkommnet wurden unter anderem gültige Normen, die die grenzüberschreitende Übertragung persönlicher Daten und ihren Schutz bei der Auswertung betreffen. *** Russlands Vizefinanzminister Sergej Stortschak hat die Schuldenkrise in den USA ausschließlich auf politische Probleme in diesem Land zurückgeführt. Ich schlage vor, weder sich selbst noch andere mit diesem Problem einzuschüchtern, sagte der Minister am Dienstag auf einer Pressekonferenz in Moskau. Er sei sicher, dass die Höchstgrenze für die Staatsschulden in den USA letztendlich nach oben korrigiert wird. *** Russland wird 2012 möglicherweise Eurobonds in geringem Wert auflegen. Das teilte Vizeaußenminister Sergej Stortschak am Dienstag in Moskau mit. Es handle sich um eine verhältnismäßig geringe Zahl souveräner Anleihen. Sie würden mit dem Ziel platziert, die Rolle des Emittenten auf dem Außenmarkt zu bestätigen, sagte er. *** Ein Kongress der Regierungspartei Geeintes Russland findet am 23./24. September dieses Jahres statt. Das wurde am Dienstag in Moskau offiziell mitgeteilt. Interfax Russland Aktuell, 29. Juli

8 8 Donnerstag, 28. Juli *** Russlands Verbraucherpreise sind vom 19. bis 25. Juli unverändert geblieben. Das teilte das statistische Amt Rosstat am Mittwoch mit. *** In ungewöhnlich scharfer Form hat das russische Außenministerium am Mittwoch auf die Pläne des US-Außenamtes reagiert, Visabeschränkungen für angeblich am Tod des Rechtsanwalts Sergej Magnizki in der U-Haft mitschuldige russische Beamte zu verhängen. Die russische Seite wird solche unfreundlichen Akte selbstverständlich nicht unbeantwortet lassen und adäquate Maßnahmen treffen, um die Souveränität unseres Landes und die Rechte der russischen Bürger gegen unrechtmäßige Schritte ausländischer Staaten zu schützen, heißt es in einem Sprecherkommentar der Behörde zu den entsprechenden Medienberichten. Wir sind uns natürlich darüber im Klaren, dass jeder Staat dazu berechtigt ist, die Einreise in sein Gebiet auch ohne Nennung der Gründe zu verbieten. Doch eine willkürliche Ausübung dieses Rechts zur 'Bestrafung' ausländischer Bürger, zudem ohne Gerichtsbeschlüsse und in Verletzung des Prinzips der Unschuldsvermutung, ist sowohl aus rechtlicher als auch aus ethischer Sicht verurteilenswert, heißt es in dem Kommentar. *** Die Generalstaatsanwaltschaft Russlands hat die Leitung der Staatsanwaltschaft Moskaus beauftragt, Fälle der Verbreitung personenbezogener Daten im Internett zu überprüfen. Es wurde festgestellt, dass über die Suchmaschinen Yandex und Google auf persönliche Daten von Kunden einer zweistelligen Zahl von Internet-Shops frei zugegriffen werden kann, teilte die Sprecherin der Justizbehörde, Marina Gridnewa, am Mittwoch Interfax mit. Sie verwies ferner auf Medienberichte, wonach bei Google begrenzt zugängliche dienstliche Dokumente einer Reihe von Staatsorganen gefunden wurden. Seit Mitte Juli wurden im russischen Internet bereits drei bedeutende Fälle von Datenabfluss über Suchmaschinen registriert. *** Die Ratingagentur Standard & Poor's hat am Mittwoch die Bonitätsnote der russischen Entwicklungs- und Außenwirtschaftsbank (VEB) für lang- und kurzfristige Verbindlichkeiten in Fremdwährungen mit BBB /A-3 und in Landeswährung mit BBB+ /A-2 bestätigt. Das Rating auf der nationalen Skala blieb bei ruaaa. Der Ausblick ist stabil. Interfax Russland Aktuell, 29. Juli

9 9 POLITIK UND WIRTSCHAFT Verband russischer Wirtschaft in Deutschland gegründet Die Interessen der russischen Wirtschaft in der Bundesrepublik Deutschland werden künftig durch einen eigens dafür gegründeten Verband vertreten sein. Wie die Repräsentanz der Handels- und Industriekammer Russlands in einer Pressemitteilung vom 26. Juli in Berlin informierte, fand die Gründungsversammlung des Verbands der russischen Wirtschaft in Deutschland e.v. bereits am 15. Juli im Handels- und Wirtschaftsbüro der Botschaft der Russischen Föderation in Berlin statt. Der mit Unterstützung des Büros ins Leben gerufene Verband vereint namhafte russische Unternehmen wie beispielsweise Severstal, Ilim Timber, die Russische Post und den "russischen TÜV" Soyuzexpertiza. Aber auch mittelständische Unternehmen wie die deutsche Tochtergesellschaft des Medienunternehmens Moskowski Komsomolez und die AET - alternative energy technologies GmbH sowie der Logistikdienstleister PEK - OOO Potschtowaja Ekspedizionnaja Kompanija - gehören zu den Gründungsmitgliedern. Die rechtliche und organisatorische Unterstützung für die Vereinsgründung erfolgte durch die BEITEN BURKHARDT Rechtsanwaltsgesellschaft mbh. "Wir freuen uns, dass die russische Wirtschaft die Initiative für die Gründung dieses Verbandes ergriffen hat. Dieser Schritt zeugt von der stetigen Entwicklung der bilateralen Wirtschaftsbeziehungen zwischen Russland und Deutschland", wird der Leiter der Handelsvertretung der Russischen Föderation in Deutschland, Prof. Dr. Andrej Swerew, in der Pressemitteilung zitiert. Boris Singarewitsch, Vorsitzender des Board of Directors von Ilim Timber, fügte hinzu: "Investitionen russischer Unternehmen in die deutsche Wirtschaft sind heute keine Ausnahme mehr und wir brauchen ein Sprachrohr für einen geordneten Dialog mit den zahlreichen Akteuren in der deutschen Wirtschaft. Der Verband entspricht in Form und Inhalt einer drängenden Nachfrage seitens der russischen Unternehmen." Zeitung: Schuwalow schlägt Privatisierung von 14 Staatsunternehmen vor Russlands Vizepremier Igor Schuwalow hat Präsident Dmitri Medwedew vorgeschlagen, 14 Staatsunternehmen komplett und vier weitere teilweise zu privatisieren. Das berichtete die Moskauer Wirtschaftszeitung Wedomosti am 26. Juli. Der Vorschlag sei in einem Bericht zur Erweiterung des Privatisierungsprogramms enthalten. Der Staat wird sich von seinen Anteilen an Rosneft, VTB Bank, RosHydro, Zarubezhneft, OZK, Inter RAO, Sovcomflot, Scheremetjewo, Aeroflot, Alrosa, Rostelekom, Rosselchosbank, Rosagroleasing und der Staatlichen Transport- und Leasinggesellschaft trennen, schrieb das Blatt unter Berufung auf vertraute Quellen. Bei der Flugzeugbauholding OAK und dem Schiffbauunternehmen OSK wolle der Staat die Kontrolle behalten. Bei Rosneft, RosHydro, Zarubezhneft und dem Getreideunternehmen OZK solle die sogenannte Goldene Aktie eingeführt werden. Experten empfehlen, bei der Staatsbahn RZD, bei Transneft und FSK die staatliche Kontrolle von jeweils 75,1 % zu behalten, hieß es. Interfax Russland Aktuell, 29. Juli

10 10 Ministerin: Russlands BIP im 1. Halbjahr mit 3,9 % Zuwachs Das Bruttoinlandsprodukt Russlands ist nach Schätzungen des Ministeriums für wirtschaftliche Entwicklung im ersten Halbjahr 2011 gegenüber dem gleichen Vorjahreszeitraum um 3,9 % gewachsen. Wie Ministerin Elvira Nabiullina am 21. Juli in einer Sitzung des Regierungspräsidiums berichtete, wird von ihrer Behörde die Steigerungsrate für Juni im Jahresvergleich mit 3,9 % und im Monatsvergleich saison- und kalenderbereinigt mit 0,3 % veranschlagt gegenüber 0,4 % im Mai. Im zweiten Halbjahr werde mit einer Beschleunigung des Wirtschaftswachstums auf etwa 4,5 % gerechnet. Generell ist beim BIP ein ziemlich beständiger positiver Trend zu verzeichnen, stellte Nabiullina fest. Zu den positiveren Erwartungen für das zweite Halbjahr sieht sie sich durch mehrere sich in der Wirtschaft abzeichnende Tendenzen berechtigt. Dazu gehöre die in den letzten Monaten registrierte Wachstumsbeschleunigung bei den Investitionen. Besser werde die Situation in der Baubranche, die ebenfalls Steigerungsraten aufweise. Eine günstige Situation halte in der Industrie an, wo das verarbeitende Gewerbe am schnellsten wachse und im halben Jahr um 8 % zugelegt habe. Im Juni sei die Industrie saisonbereinigt im Monatsvergleich um 0,7 % gewachsen, darunter das verarbeitende Gewerbe um 1,1 %. Wachstumsschwerpunkte seilen Maschinen, Ausrüstungen und Metalle. Positive Erwartungen knüpfen sich auch an die Landwirtschaft, teilte die Ministerin mit. Im zweiten Halbjahr sei mit hohen Zuwachsraten zu rechnen, unter anderem auch aufgrund der niedrigen Referenzwerten vom Vorjahr. Nicht schlecht sind in diesem Jahr die Aussichten für die Ernte und für die Agrarproduktion insgesamt, wodurch auch die Lebensmittelindustrie einen Auftrieb bekommt, sagte Nabiullina. Ihr Stellvertreter Andrej Klepatsch erklärte vor Journalisten, die BIP-Entwicklung im Juni deute darauf hin, dass sich der Trend zu einer nachhaltigen Wachstumserholung in der russischen Wirtschaft weiter fortsetzt. Zugleich räumte er ein, dass im zweiten Quartal eine gewisse Verlangsamung des Wirtschaftswachstums im Jahresvergleich zu verzeichnen war: Betrug die Steigerungsrate im ersten Quartal 4,1 %, so waren es im zweiten Quartal 3,7 %. Der Vizeminister wies auf die positive Entwicklung bei den Anlageinvestitionen im zweiten Quartal hin. Nach einem Rückgang um 0,8 % im ersten Quartal stiegen sie im zweiten Quartal um 4,9 %. In den sechs Monaten betrug der Zuwachs 2,7 %. Allerdings sackte die Jahressteigerungsrate im Juni auf 4,7 % ab von 7,4 % im Vormonat. Im Monatsvergleich aber wurde saison- und kalenderbereinigt ein Zuwachs um 0,4 % registriert. Im dritten und vierten Quartal rechnen wir mit einem bedeutenden Investitionsschub, und ich denke, dass unsere Prognose für 6 % im Gesamtjahr 2011 nach dem derzeitigen Stand durchaus realistisch ist, sagte Klepatsch. Der Experte konstatierte ferner ein kräftiges Wachstum des Einzelhandels im Juni mit 5,6 % im Jahresvergleich und 0,5 % saisonbereinigt im Monatsvergleich. Damit liegen wir über der gegenwärtigen Jahresprognose (3,8 %), sagte er. Erstmals seit Januar sei im Juni das Realeinkommen im Jahresvergleich gewachsen, und zwar um 0,7 %. Im Monatsvergleich sei es saisonbereinigt um 2,7 % gestiegen, sagte Klepatsch. Er verwies in diesem Zusammenhang darauf, dass die statistische Behörde die monatliche Dynamik des Realeinkommens von Januar bis Mai unter Hinzurechnung der Ausgaben von Bürgern unter Verwendung von Kreditkarten im Ausland revidiert habe. Es handelte sich dabei um bedeutende Beträge, die sich auf das Gesamtbild auswirkten, konstatierte der Beamte. Im ersten Halbjahr ging das Realeinkommen um 1,4 % zurück. Der stellvertretende Minister erwartet indes im zweiten Halbjahr eine Trendwende und ein Wachstum um etwa 1,5 %. Interfax Russland Aktuell, 29. Juli

11 11 Finanzminister Kudrin spricht von 2,7 % Haushaltsüberschuss im 1. Halbjahr Der Föderale Staatshaushalt Russlands wies von Januar bis Juni 2011 einen Überschuss von 640,2 Mrd. Rubel auf, was 2,7 % des Bruttoinlandsprodukts entsprach. Darüber informierte Vizepremier und Finanzminister Alexej Kudrin am 21. Juli in einer Sitzung des Regierungspräsidiums. Die Einnahmen bezifferte der Beamte auf Mrd. Rubel bzw. 51,5 % des präzisierten Jahresplans und die Ausgaben auf Mrd. Rubel bzw. 42,3 % des Jahresplans. Nach seinen Worten leistete die Zentralbank Russlands mit zusätzlich 93 Mrd. Rubel statt der geplanten 60 Mrd. Rubel einen der höchsten Beiträge zu den Mehreinnahmen. Die Ist-Abführung der Zentralbank aus dem Ergebnis des zurückliegenden Jahres belief sich auf 153 Mrd. Rubel, was den gesetzlich festgelegten 75 % des Jahresgewinns entsprach, berichtete er. Nach vorläufigen Daten, die auf der Website des Finanzministeriums veröffentlicht wurden, betrug der Primärüberschuss (Einnahmen abzüglich Ausgaben ohne Zinsausgaben) in den sechs Monaten 748,39 Mrd. Rubel bzw. 3,1 % des BIP. Das BIP belief sich in den ersten fünf Monaten 2011 auf ,3 Mrd. Rubel. Im Juni wurde der Haushalt laut den vorläufigen Daten mit einem Überschuss von 254,892 Mrd. Rubel (5,9 % des BIP) vollzogen gegenüber 222,178 Mrd. Rubel im Vormonat. Die Ausgaben stiegen im Monatsvergleich um 33 % von 638,166 Mrd. auf 849,22 Mrd. Rubel. Die Einnahmen vergrößerten sich um 28,33 %, von 860,344 Mrd. auf 1 104,115 Mrd. Rubel. Die Erträge aus den Erdöl- und Erdgasgeschäften bezifferten sich in den sechs Monaten auf Mrd. Rubel (58,6 % der geplanten Jahreseinnahmen). Die anderen Einnahmen betrugen 2 763,7 Mrd. Rubel (54,5 %). Zu den Einnahmen für den Föderalen Staatshaushalt trug von Januar bis Juni der Föderale Steuerdienst 2 173,97 Mrd. Rubel (52,2 % der prognostizierten Jahreseinnahmen) bei. Der Föderale Zolldienst entrichtete 2 630,58 Mrd. Rubel (48,5 %). Die Föderale Agentur für Verwaltung des Staatsvermögens führte 27,27 Mrd. Rubel (25,6 %) ab. Die anderen föderalen Organe trugen zum Föderalen Staatshaushalt 472,32 Mrd. Rubel (77,8 %) bei, bereinigt um die Erträge aus der Verwaltung des Reservefonds und des Nationalen Wohlfahrtsfonds 264,8 Mrd. Rubel (55,5 %). Putin dringt auf schnellstmögliche Abstimmung der Rüstungsverträge Russlands Regierungschef Wladimir Putin hat das Verteidigungsministerium und Rüstungsbetriebe beauftragt, Verträge im Rahmen des Rüstungsauftrags für 2011 so schnell wie möglich abzuschließen. Ich bitte Sie, den gemeinsamen Bericht dem Kabinett bis 31. August vorzulegen, sagte er am 26. Juli in einer Beratung zu Problemen der Erfüllung des Rüstungsauftrags. Etwa 30 % des Rüstungsauftrags seien nicht durch Verträge gesichert, bemängelte Putin und forderte die zuständigen Stellen, die Ursachen für diesen Rückstand zu klären. Er bezeichnete die Situation als unannehmbar, da die Preise für Kampftechnik um ein Mehrfaches gestiegen sind. Vorrangig sei der Abschluss von Verträgen über die Entwicklung und Produktion komplizierter Rüstungen wie Raketen oder Technik für die Luftwaffe und die Kriegsmarine. Gerade diese Technik wird die Armee und Flotte künftig prägen, sagte der Regierungschef. Interfax Russland Aktuell, 29. Juli

12 12 STATISTIK Wirtschaftsbehörde meldet für 1. Halbjahr $101,7 Mrd. Handelsüberschuss Der Außenhandelsüberschuss Russlands ist im ersten Halbjahr 2011 nach Schätzungen des Ministeriums für wirtschaftliche Entwicklung auf 101,7 Mrd. US-Dollar gewachsen von 86 Mrd. US- Dollar im gleichen Vorjahreszeitraum. Wie Vizeminister Andrej Klepatsch am Donnerstag die Presse in Moskau informierte, stiegen die Ausfuhren in dem Berichtszeitraum um 31,4 % auf 249,5 Mrd. US-Dollar und die Einfuhren um 42,3 % auf 147,8 Mrd. US-Dollar. Im Juni blieben die Ausfuhren mit 44,6 Mrd. US-Dollar auf dem Vormonatsniveau und wuchsen im Jahresvergleich um 37,8 %. Die Einfuhren vergrößerten sich im Monatsvergleich von 27,9 Mrd. auf 28 Mrd. US-Dollar und im Jahresvergleich um 42,6 %. Damit bleibt es einstweilen bei der so genannten Schere, wo die Importe bedeutend schneller wachsen als die Exporte, stellte Klepatsch fest. Zugleich äußerte er die Erwartung, dass die Steigerungsraten bei den Einfuhren in den nächsten Jahren zurückgehen werden, weil die Einfuhren bereits das Vorkrisen-Maximum erreicht haben. Unternehmensvertrauen auf Rohstoffsektor Russlands im Juli unverändert Das Unternehmensvertrauen auf dem Rohstoffsektor Russlands ist im Juli auf dem Niveau des Vormonats geblieben. Wie das statistische Amt Rosstat am 22. Juli informierte, betrug der entsprechende Index plus 6 % gegenüber plus 5 % im Mai, plus 4 % im April, plus 3 % im März, plus 1 im Februar und minus 1 % im Januar. Die Behörde stützt sich auf Erhebungen zur geschäftlichen Aktivität bei Einrichtungen, die in den Bereichen Gewinnung fossiler Rohstoffe, verarbeitendes Gewerbe und Bereitstellung und Verteilung von Strom, Gas und Wasser tätig sind. Den Angaben zufolge hat sich auch im verarbeitenden Gewerbe das Unternehmensvertrauen im Juli mit 0 % auf dem Vormonatsniveau gehalten. Im Mai und April waren es minus 1 %, im März 0 % und im Februar minus 1 %. Bei Bereitstellung und Verteilung von Strom, Gas und Wasser stieg der Index im Juli auf minus 1 % von minus 7 % im Vormonat, minus 12 % im Mai und April und minus 10 % im März. Bei den befragten Managern lag die Zahl der Optimisten, die in den nächsten drei Monaten mit einem Produktionswachstum rechnen, im Bereich fossiler Rohstoffe um 28 % und im verarbeitenden Gewerbe um 27 % über der Zahl der Pessimisten, die einen Rückgang erwarten. Die Wirtschaftslage der eigenen Unternehmen bewerteten im Bereich fossiler Rohstoffe 12 % der Manager als günstig und 73 % als zufriedenstellend und im verarbeitenden Gewerbe 7 % als günstig und 78 % als zufriedenstellend. Interfax Russland Aktuell, 29. Juli

13 13 Mit einer Verbesserung der Situation in den nächsten sechs Monaten rechnen etwas über 30 % der Befragten. Die durchschnittliche Auslastung der Produktionskapazitäten im Juli wird auf etwas über 60 % geschätzt, wobei gut 80 % der Befragten die Ansicht vertreten, dass ihre Kapazitäten in den nächsten sechs Monaten die voraussichtliche Nachfrage decken werden. Als wachstumshemmende Faktoren überwiegen in den Aussagen von Managern mangelnde Binnennachfrage (im verarbeitenden Bewerbe von jedem zweiten der Befragten angegeben), ungewisse Wirtschaftssituation, hohe Steuern und Finanzknappheit. Vorsteuerergebnis russischer Unternehmen Januar-Mai um 45 % über Vorjahresniveau Das Vorsteuerergebnis (EBT) der großen und mittleren Unternehmen Russlands ist von Januar bis Mai 2011 gegenüber dem gleichen Vorjahreszeitraum um 45 % von 2 455,7 Mrd. auf 3 559,7 Mrd. Rubel gewachsen, teilte das statistische Amt Rosstat am 21. Juli mit. Rosstat zufolge erwirtschafteten in den fünf Monaten Unternehmen einen Vorsteuergewinn von 4 026,5 Mrd. Rubel, während Unternehmen Verluste in Gesamthöhe von 466,8 Mrd. Rubel einfuhren. Zuwächse im Jahresvergleich verzeichneten die Gewinnung fossiler Rohstoffe mit 71,9 % auf 880,1 Mrd. Rubel, das verarbeitende Gewerbe mit 39,8 % auf 849,2 Mrd. Rubel und die Sparte Bereitstellung und Verteilung von Strom, Gas und Wasser mit 9,1 % auf 258,5 Mrd. Rubel. Die statistische Behörde weist für Groß- und Einzelhandel, Reparaturen von Kraftfahrzeugen, Hausgeräten und Konsumgütern eine Steigerung um 86,2 % auf 984,6 Mrd. Rubel aus, für Verkehr und Telekommunikation um 25,2 % auf 397,3 Mrd. Rubel, für die Land-, Jagd- und Forstwirtschaft um 48,1 % auf 33 Mrd. Rubel und für die Fischerei- und Teichwirtschaft um 2,2 % auf 7,9 Mrd. Rubel. Immobilienhandel, Mietgeschäfte und Dienstleistungen schrumpften um 6,4 % auf 72,7 Mrd. Rubel und das Bauhauptgewerbe um 51,5 % auf 12,5 Mrd. Rubel. Der Anteil der mit Verlust wirtschaftenden Unternehmen sank gegenüber Januar-Mai 2011 um 0,5 Prozentpunkte auf 35 %. Arbeitslosenquoten differieren zwischen 1,5 % in Moskau und 48,5 % in Inguschetien Russlands Arbeitslosenquoten differieren stark je nach Föderationsbezirken und Föderationsgebieten. Einer am 21. Juli veröffentlichten Studie des statistischen Amtes Rosstat zufolge wurde im Juni die niedrigste nach ILO-Kriterien ermittelte Arbeitslosenquote mit 3,8 % im Zentralen Föderationsbezirk und die höchste mit 13,8 % im Nordkaukasischen Föderationsbezirk registriert. Im Nordwestlichen Föderationsbezirk waren es 4,6 %, im Föderationsbezirk Ural 6,4 %, im Föderationsbezirk Wolga 5,8 %, im Fernöstlichen Föderationsbezirk 7 %, im Südlichen Föderationsbezirk 6,6 % und im Sibirischen Föderationsbezirk 7,9 %. Ein Anstieg der Arbeitslosenquote im Monatsvergleich war nur im Fernöstlichen Föderationsbezirk zu verzeichnen: Im Mai hatte sie dort 5,8 % betragen. Interfax Russland Aktuell, 29. Juli

14 14 Im Landesdurchschnitt ging die Arbeitslosenquote im Juni von 6,4 % auf 6,1 % zurück. Der Rückgang war durch den erhöhten Bedarf an Saisonarbeitern in der Landwirtschaft bedingt. Von April bis Juni Rosstat ermittelte den Dreimonatsdurchschnitt zur höheren Repräsentativität wiesen Inguschetien mit 48,5 % und die Tschetschenische Republik mit 34,2 % die höchsten Arbeitslosenquoten auf. Weiter folgen die Republik Tuwa mit 17,9 %, die Republik Kalmückien mit 14,6 %, die Republik Altai mit 12,9 % und die Republik Dagestan mit 12,8 %. Die niedrigsten Arbeitslosenquoten verzeichneten Moskau mit 1,5 %, St. Petersburg mit 1,8 % und das Gebiet Moskau mit 3,4 %. Interfax Russland Aktuell, 29. Juli

15 15 ENERGIETRÄGER Russlands Rohölexporte Januar-Mai um 2,3 % unter Vorjahresstand Russland hat von Januar bis Mai 2011 mit 100,3 Mio t (inklusive der Lieferungen nach Weißrussland) um 2,3 % weniger Erdöl und Gaskondensat exportiert als im gleichen Vorjahreszeitraum. Das teilte das statistische Amt Rosstat am 21. Juli unter Berufung auf den Föderalen Zolldienst mit. Der Anteil von Erdöl an den russischen Gesamtausfuhren stieg in den fünf Monaten im Jahresvergleich von 34,7 % auf 34,9 % und am Volumen der Energieexporte von 49,9 % auf 50,2 %. Der durchschnittliche Ist-Preis für Erdöl lag im Mai mit 795,70 US-Dollar pro Tonne um 1 % über dem des Vormonats. Im selben Zeitraum verbilligte sich die russische Sorte Urals auf dem Weltmarkt um 6,7 % auf 813,70 US-Dollar pro Tonne. DURCHSCHNITTLICHE ÖLPREISE UND WELTMARKTPREISE FÜR URALS Russischer Ist-Preis für Exportöl Weltmarktpreis für Urals US-Dollar pro Tonne % zum Vorjahresdez. US-Dollar pro Tonne % zum Vorjahresdez Januar 521,2 102,4 554,2 103,0 Februar 508,4 99,9 531,0 98,7 März 522,5 102,7 560,0 104,1 April 548,7 107,8 602,4 112,0 Mai 559,0 109,9 535,5 99,6 Juni 522,8 102,8 542,0 100,8 Juli 530,2 104,2 541,4 100,7 August 535,0 105,1 552,4 102,7 September 535,6 105,3 565,0 105,0 Oktober 560,6 110,2 595,2 110,7 November 584,6 114,9 616,0 114,5 Dezember 609,9 119,9 653,4 121, Januar 654,0 107,2 685,0 104,8 Februar 666,1 109,2 739,8 113,2 März 729,8 119,7 812,1 124,3 April 791,4 129,8 871,9 133,4 Mai 798,7 131,0 813,7 124,5 Angaben des Ministeriums für wirtschaftliche Entwicklung Interfax Russland Aktuell, 29. Juli

16 16 Die Förderung von Erdöl und Gaskondensat nahm in den fünf Monaten gegenüber dem entsprechenden Vorjahreszeitraum um 0,9 % auf 210,2 Mio t zu. Die Erdölverarbeitung im Inland vergrößerte sich um 3,8 % auf 104,7 Mio t. VERGLEICHSDATEN ZUR ERDÖLFÖRDERUNG (1 000 bpd) Mai 2011 Februar 2011 Januar 2011 Russland (ohne Gaskondensat) OPEC insgesamt* Irak Saudi-Arabien *Angaben aus der OPEC-Veröffentlichung Market indicators as at end: May 2011 Warnig löst Minister Schmatko im Board von Transneft ab Der Geschäftsführer der Nord Stream AG, Matthias Warnig, löst im Board of Directors des russischen Pipelinebetreibers Transneft den Energieminister Sergej Schmatko ab. Wie Transneft am 25. Juli mitteilte, wurde die entsprechende Entscheidung der Hauptversammlung von der russischen Staatsvermögensagentur gebilligt. Die anderen sechs Mitglieder des Gremiums behielten ihre Sitze. Es sind dies Oleg Wjugin, Vorsitzender des Board of Directors der MDM-Bank, Olga Dergunowa, Vorstandsmitglied der VTB Bank, Larissa Kalanda, Kommissarische Generaldirektorin von Rosneftegaz, Alexander Nekipelow, Vizepräsident der Russischen Akademie der Wissenschaften, Rair Simonjan, Vorstandsvorsitzender der OOO Morgan Stanley Bank, und Nikolai Tokarew, Präsident von Transneft. Die Hauptversammlung billigte die vom Board of Directors vorgeschlagene Dividende von 132,34 Rubel pro Stammaktie und 314,73 Rubel pro Vorzugsaktie. Die Gesamtausschüttung beläuft sich auf 1,223 Mrd. Rubel. Die Auszahlung erfolgt bis Sommerende. Die Aktionäre beschlossen ferner, 3 Mrd. Rubel den Rückstellungen für Fremdmittel zur Realisierung des Investitionsprogramms zuzuführen und 640 Mio Rubel für Investitionen in den Bau von Lichtwellenleitungen und digitalen Richtfunkstrecken zur Errichtung des Einheitlichen Transneft-Informationssystems zu verwenden. Zum Abschlussprüfer für 2011 wurde die ZAO KPMG bestellt, die damit an die Stelle von PricewaterhouseCoopers tritt. Merkel bekräftigt Interesse an russischem Gas Bundeskanzlerin Angela Merkel hat sich gegen den bei den jüngsten deutsch-russischen Regierungskonsultationen in Hannover entstandenen Eindruck gewandt, Deutschland sei nicht sonderlich an einer Vertiefung der bilateralen Kooperation bei den Erdgaslieferungen interessiert. In einem am 25. Juli veröffentlichten Interview der Zeitung Rossijskaja Gaseta stellte die Regierungschefin klar, sie sei lediglich dagegen, dass jetzt schon neue Röhren verlegt und neue Pipelines gebaut würden. Erst müsse alles genau analysiert werden, sagte sie. Als langfristige Ziele nannte Merkel erneuerbare Energien und Energieeinsparung. Es gehe darum, 80 % der CO2- Interfax Russland Aktuell, 29. Juli

17 17 Emissionen des Jahres 1990 einzusparen und fossile Energiequellen, auch wenn sie zeitweise mehr Verwendung fänden, Schritt für Schritt zu ersetzen. Die Kanzlerin gab zu verstehen, Russland sei für Deutschland ein verlässlicher und guter Partner im Erdgasbereich, aber nicht der einzige. Man habe anscheinend von der deutschen Seite Erklärungen erwartet, sie würde nun ungeheuere Mengen von Erdgas benötigen. Dies habe etwas relativiert werden müssen, erläuterte sie. Merkel ist überzeugt, dass sich die Partnerschaft weiter entwickeln wird und russische Unternehmen sich stärker um den Einstieg in den deutschen Markt bemühen werden. Deutschland sei ein weltoffenes Land, in dem für alle die gleichen Rahmen- und Rechtsbedingungen gelten, betonte sie. TNK-BP im 1. Halbjahr mit 87 % Gewinnplus Die russisch-britische Erdölgesellschaft TNK-BP International hat im ersten Halbjahr 2011 mit 4,5 Mrd. US-Dollar einen um 87 % höheren Nettogewinn erwirtschaftet als im gleichen Vorjahreszeitraum. Laut Pressemitteilung des Unternehmens vom 26. Juli stiegen seine Umsatzerlöse in dem Berichtszeitraum um 41 % auf 29,2 Mrd. US-Dollar. Der Zuwachs resultierte aus dem Anstieg der Ölpreise auf dem Weltmarkt sowie aus einer Vergrößerung der Förderung. Das EBITDA vergrößerte sich im Jahresvergleich um 59 % auf 1,4 Mrd. US-Dollar. Das Unternehmen führt die Steigerung vor allem auf die hohen Ölpreise, die zeitliche Verzögerung bei der Erhebung des Ausfuhrzolle und die Zunahme des Förder- und Absatzvolumens zurück, die durch die negativen Auswirkungen des Rubelkurses und die Erhöhung der Zölle und Mineralölsteuern teilweise egalisiert wurden. Nach Worten von CFO Jonathan Muir habe das gute Finanzperformance das Unternehmen in die Lage versetzt, die organischen Investitionen gegenüber dem gleichen Vorjahreszeitraum um 33 % auf 2,2 Mrd. US-Dollar zu steigern. Mehr investiert habe TNK-BP vor allem in Förderobjekte mit hohem Potential in die Felder Uwat und Werchnjaja Tschona sowie in Projekte im Gebiet Orenburg. Die Nettoverschuldung des Unternehmens nahm gegenüber dem Stand vom 31. Dezember 2010 um 0,6 Mrd. US-Dollar zu. Dadurch stieg das Verhältnis von Eigen- zu Fremdkapital auf 22 %. Wie aus einer Präsentation des Unternehmens hervorgeht, zahlte TNK-BP an die Aktionäre, die britische BP und das russische Konsortium Alfa-Access-Renova (AAR), Dividenden in Gesamthöhe von 3,3 Mrd. US-Dollar. BP gab zuvor bekannt, von TNK-BP im Berichtszeitraum Dividenden in Höhe von 1,6 Mrd. US-Dollar erhalten zu haben gegenüber 0,76 Mrd. US-Dollar vor Jahresfrist. BP und AAR sind an TNK-BP paritätisch beteiligt. Die Dividendenpolitik von TNK-BP sieht vierteljährliche Ausschüttungen an BP und AAR in Höhe von mindestens 40 % des Nettogewinns vor. Interfax Russland Aktuell, 29. Juli

18 18 Zarubezhneft steigt aus Projekten in Myanmar aus Der russische Ölkonzern Zarubezhneft steigt aus Projekten in Myanmar (Burma) aus. Das Joint Venture von Zarubezhneft und dem staatlichen vietnamesischen Konzern PetroVietnam Vietsovpetro wird den Block M2 wegen zu hoher geologischer Risiken nicht mehr erschließen, teilte das russische Unternehmen am 22. Juni in Moskau mit. Zudem erklärte Vietsovpetro das Öl- und Gasfeld Guellala in Tunesien für aussichtslos. Das Joint Venture war zuvor von der tunesischen Regierung mit der Bewertung von Guellala und des Feldes Tanit beauftragt worden. Vietsovpetro ist seit Ende der 1980er Jahre in Vietnam aktiv. Die Ölgewinnung in Vietnam geht in den letzten Jahren schrittweise zurück: von 8,7 Mio t 2007 auf 6,4 Mio t Einer Prognose von Zarubezhneft zufolge wird die Förderung in diesem Jahr auf 6,1 Mio t zurückgehen. PetroVietnam und Zarubezhneft setzen daher verstärkt auf Projekte auf dem Territorium dritter Länder kündigten die Partner ihr Engagement in Birma und Tunesien an. Unabhängiger Gasförderer Itera meldete für 2010 starkes Gewinnplus Der nach Novatek zweitgrößte unabhängige russische Gasförderer Itera hat im vergangenen Jahr einen Überschuss von 227 Mio US-Dollar eingefahren. Das sei 42 % mehr als 2009, teilte das Unternehmen am 22. Juli in Moskau mit. Der Umsatzerlös wuchs den Angaben zufolge um 37 % auf 1,61 Mrd. Dollar, darunter beim Absatz von Erdgas um 39,4 % auf 1,58 Mrd. Dollar. Der Vorsteuergewinn lag bei 285 Mio Dollar, 36 % mehr als Der nicht börsennotierte Öl- und Gaskonzern Itera gehört zur zyprischen Itera Group, die vom Unternehmer Igor Makarow kontrolliert wird. Italienische Edison setzte niedrigere Preise für russisches Gas durch Der italienische Versorger Edison hat eine Revision der Gaspreise im Rahmen langfristiger Lieferverträge mit Russland vereinbart. Das teilte Edison am 22. Juli in Mailand mit. Durch die Senkung der Preise dürfte der italienische Konzern etwa 200 Mio US-Dollar sparen. Edison bezieht russisches Erdgas beim Joint Venture Promgas, das zwischen dem russischen Gasmonopolisten Gazprom und dem italienischen Energiekonzern Eni gegründet wurde. Im Durchschnitt kauft Edison bis zu 2 Mrd. Ncbm pro Jahr. Edison hatte 2008 einen ersten Versuch unternommen, die Gaspreise nach unten zu drücken. Die Gespräche gingen aber ohne Ergebnis zu Ende. Im August 2010 appellierte der italienische Konzern an ein Gericht. Aber die jüngste Vereinbarung mit Gazprom-Tochter Gazprom Export machte die Einschaltung der Justiz überflüssig. Gazprom Export bestätigte die Erlangung von Vereinbarungen mit Edison, ohne Details preiszugeben. Der gültige Vertrag zwischen Gazprom Export und Promgas läuft 2022 ab. Anfang dieses Jahres hatten Edison und Eni bereits eine Senkung der Preise für norwegisches Gas durchgesetzt. Der langfristige Gasversorgungsvertrag zwischen Edison und Eni endet Interfax Russland Aktuell, 29. Juli

19 19 STROMWIRTSCHAFT E.ON Russia nimmt zwei GuD-Anlagen in Sibirien in Betrieb Die vom deutschen Energieriesen E.ON kontrollierte OAO E.ON Russia (vormals OAO OGK-4) hat am 25. Juli im westsibirischen Überlandkraftwerk Surgut 2 zwei Gas-und-Dampf-Anlagen in Betrieb genommen. Wie bei der Zeremonie verlautete, hat jede der Anlagen eine Leistung von 400 Megawatt und einen Wirkungsgrad von 55,9 %. Durch ihre Inbetriebnahme steigt die Gesamtkapazität des Kraftwerks von auf Megawatt. Mit dem Bau der beiden Anlagen war 2008 begonnen worden. Das Projekt wurde ins Investitions-Pflichtprogramm des Stromerzeugers aufgenommen und im Vertrag über Kapazitätsbereitstellung fixiert. Die Kosten des Projekts wurden mit rund 31,9 Mrd. Rubel veranschlagt. Das Investitionsprogramm von E.ON Russia sieht den Bau von Gas-Dampf-Anlagen in den Ü- berlandkraftwerken Surgut 2 und Jaiwa sowie den Bauabschluss am dritten Block des Überlandkraftwerks Berjosowka vor. Die in Betrieb zu nehmende Gesamtkapazität beträgt Megawatt. Des Weiteren sollen zwei Blöcke von Berjosowka modernisiert und auf 100 Megawatt ausgebaut werden. Das Gesamtvolumen des Investitionsprogramms beläuft sich auf 97 Mrd. Rubel (2,4 Mrd. Euro). Zu E.ON Russia gehören fünf Überlandkraftwerke mit der installierten Gesamtleistung von MW Surgut 2 mit Megawatt im westsibirischen Autonomen Bezirk der Chanten und Mansen, Berjosowka mit Megawatt in der Region Krasnojarsk, Schatura mit Megawatt bei Moskau, Smolensk mit 630 Megawatt und Jaiwa mit 600 Megawatt bei Perm. E.ON Russia erzeugte im ersten Halbjahr 9 % mehr Strom Das vom deutschen Energiekonzern E.ON mehrheitlich kontrollierte Stromunternehmen E.ON Russia (vormals OGK-4) hat die Stromerzeugung im ersten Halbjahr 2011 gegenüber dem Vergleichszeitraum des Vorjahres um 9 % auf 30,072 Mrd. kwh gesteigert. Das teilte E.ON Russia am 22. Juni in Moskau mit. Der Umsatz sei von 28,703 Mrd. auf Mrd. kwh gestiegen. Den Trend führte der Konzern vor allem auf die Inbetriebnahme neuer Kapazitäten zurück. Im November 2010 wurde im Kraftwerk Schatura bei Moskau eine Stromanlage mit einer Leistung von 400 MW fertig gebaut. Ende 2010 nahm die Leistung eines Blocks im Kraftwerk Berjosowka nach der Modernisierung um 50 auf 800 MW zu. Am 25. Juli nahm E.ON Russia zwei Stromanlagen im Kraftwerk Surgut mit einer Gesamtleistung von 800 MW in Betrieb. Die Zahl ist in dem aktuellen Halbjahresbericht nicht mit berücksichtigt. Zu E.ON Russia gehören fünf Wärmekraftwerke mit der installierten Gesamtleistung von MW (bei Strom): Surgut im Autonomen Bezirk der Chanten und Mansen (5 600 MW), Berjosowka in der Region Krasnojarsk (1 550 MW), Schatura bei Moskau (1 493 MW), Smolensk Interfax Russland Aktuell, 29. Juli

20 20 (630 MW) und Jaiwa bei Perm im Uralgebiet (600 MW). E.ON hält 76 % der Anteile am Unternehmen. Gazprom schreibt Analyse europäischer Strommärkte aus Die OOO Gazprom-Energie-Holding hat Dienstleistungen für die Analyse von Strommärkten Europas und für die Ausarbeitung einer Strategie zum Einstieg der Gazprom-Gruppe in diese Märkte ausgeschrieben. Wie das Unternehmen am 25. Juli mitteilte, wurde der anfängliche Höchstpreis für die Dienstleistungen mit 50 Mio Rubel (1,2 Mio Euro) festgelegt. Die Gebote werden bis 19. August entgegengenommen. Laut Ausschreibungsunterlagen soll der Dienstleister besonders aussichtsreiche Länder für die mittel- und langfristige Entwicklung der Gasverstromung ermitteln. Die Aufgabe ist, Prognosen für die Zielländer in drei Szenarien auszuarbeiten, einem optimistischen, einem pessimistischen und einem Basisszenario. Ferner sind potentielle Ziele für die Übernahme, für die Gründung von Joint Ventures und den Neubau zu bestimmen. Anzuführen sind mindestens fünf zu realisierende konkrete Projekte. Zu bewerten sind etwaige Beschränkungen für die Gazprom-Gruppe beim Einstieg ins Stromerzeugungssegment der Zielländer. Wünschenswert ist die Erarbeitung von Szenarien, die eventuellen Änderungen des Länder- und des EU-Rechts und politischen Risiken Rechnung tragen. Ferner soll die innerhalb der Gazprom-Gruppe angewandte Methodik zur Strommarktmodellierung auf deren Übereinstimmung mit dem Welthöchststand geprüft und erforderlichenfalls Mängel und Wege zu deren Behebung aufgezeigt werden. Nach dem erdbebenbedingten Atomunfall in Japan wird in Europa die Haltung zur Kernkraft revidiert. Daraus resultiert das Bedürfnis, neue Kapazitäten für Erdgasverstromung zu errichten. Die Gazprom-Energie-Holding wurde beauftragt, bis Jahresende eine Begründung für Investitionen in westliche Kraftwerke auszuarbeiten. Gazprom informierte bereits über Konsultationen über gemeinsame Energieprojekte mit E.ON, EnBW, BASF, GDF SUEZ und RWE. Mit dem letztgenannten Unternehmen wurde bereits ein Memorandum über strategische Partnerschaft im Bereich der Stromerzeugung in Europa unterzeichnet. LUKoil startete Projekt für Grünen Strom in Bulgarien Der russische Ölkonzern LUKoil hat mit der Bau einer ersten großen Photovoltaikanlage (PVA) in Bulgarien begonnen. Wie das Unternehmen am 21. Juli mitteilte, entsteht das Solarkraftwerk in Burgas auf einer Fläche von gut 2,5 Hektar. Seine installierte Leistung ist mit 1,25 Megawatt und die Jahresproduktion mit rund Megawattstunden geplant. Die Investitionen ins Projekt werden mit rund 4 Mio US-Dollar veranschlagt. Mit der Inbetriebnahme wird in diesem Oktober gerechnet. Der Strom soll auf dem offenen Markt angeboten werden. Interfax Russland Aktuell, 29. Juli

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