HV-Bericht. EquityStory AG. am 25. Mai 2012 in München. Gesellschaft will international weiter wachsen

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1 HV-Bericht EquityStory AG WKN ISIN DE am 25. Mai 2012 in München Gesellschaft will international weiter wachsen

2 Tagesordnung 1. Bericht über das Geschäftsjahr Verwendung des Bilanzgewinns (Vorschlag: Dividende 0,70 Euro je Stückaktie) 3. Entlastung des Vorstandes für das Geschäftsjahr Entlastung des Aufsichtsrates für das Geschäftsjahr Beschlussfassung über eine Änderung von 14 der Satzung (Vergütung des Aufsichtsrats) 6. Wahl des Abschlussprüfers für das Geschäftsjahr 2012 (Vorschlag: Geiser Friedlein Jourdan GmbH, München) 7. Beschlussfassung über die Ermächtigung zum Erwerb und zur Verwendung eigener Aktien 8. Aufhebung des bestehenden genehmigten Kapitals, die Schaffung eines neuen genehmigten Kapitals (mit der Möglichkeit zum Bezugsrechtsausschluss unter anderem gemäß 186 Absatz 3 Satz 4 AktG) und Satzungsänderung Seite 2

3 HV-Bericht EquityStory AG Am 25. Mai 2012 fand in München die ordentliche Hauptversammlung der EquityStory AG statt. Passend zum strahlenden Sonnenschein hatte die Gesellschaft für das vergangene Jahr wieder Umsatz- und Ergebnissteigerungen zu vermelden. Rund 40 Aktionäre und Gäste, unter ihnen auch Thorsten Renner für GSC Research, hatten sich im Konferenzzentrum München eingefunden, um sich über die weiteren Zukunftsaussichten der Gesellschaft zu informieren. Der Aufsichtsratsvorsitzende Rony Vogel eröffnete die Hauptversammlung und begrüßte auch die Aktionäre, die die Hauptversammlung über das Internet verfolgen. Neben der reinen Online-Übertragung durften sie auch erstmals in Deutschland interaktiv mitwirken und ebenfalls Fragen über die Online-Plattform stellen. Nach dem Verlesen der sonstigen Formalien übergab Herr Vogel das Wort an den Vorstandsvorsitzenden Achim Weick. Bericht des Vorstands Nach Meinung von Herrn Weick ist das Geschäftsjahr 2011 für die Gesellschaft wieder sehr gut verlaufen. Nach Veröffentlichung der Zahlen am Vormittag konnte er zudem über den Jahresauftakt 2012 berichten. Zunächst gab er aber noch einen kurzen Überblick über das Geschäftsmodell der EquityStory AG. Die Gründung der Gesellschaft erfolgte demnach im Jahr 2000 in München. Zunächst fokussierte sich die Gesellschaft auf Online Investor Relations. Dabei bot das Unternehmen Produkte an, mit denen die Kunden im Internet effizient kommunizieren können. Das Modell wurde laut Herrn Weick nun aber auf den gesamten Bereich der Online Unternehmenskommunikation erweitert. EquityStory kümmert sich jetzt nicht nur um börsennotierte Unternehmen, sondern um alle, die im Internet kommunizieren wollen. Dadurch gelang eine Ausweitung der Kundenzahl auf über Unternehmen, die von 109 Mitarbeitern im Konzern und inklusive ARIVA von 160 in der Gruppe betreut werden. Wie der Vorstandsvorsitzende weiter mitteilte, notiert die Aktie nicht nur im Entry Standard in Frankfurt, sondern auch im m:access in München. Aus dem Börsengang hält er selbst noch 26 Prozent der Aktien, berichtete Herr Weick. Daneben liegen 15 Prozent bei der Investmentaktiengesellschaft für langfristige Investoren, 9 Prozent bei der VEM Aktienbank, 6 Prozent bei der Effekten-Spiegel AG und 4 Prozent bei seinem Vorstandskollegen Robert Wirth. Die restlichen 40 Prozent der Aktien befinden sich im Streubesitz. Seit dem Börsengang entwickelte sich die Aktie positiv, während der Entry Standard Index in diesem Zeitraum mehr als die Hälfte an Wert verlor. Inklusive Dividenden verzeichnen die Anleger seit dem Börsengang ein Plus von 80 Prozent, womit sich die Aktie der EquityStory AG auch besser als die Benchmark TecDAX entwickelte, zeigte sich Herr Weick zufrieden. Laut Herrn Weick ist die EquityStory AG das einzige Unternehmen in der DACH-Region, das Pflicht und Kür verbindet. Dies bedeutet, die Gesellschaft unterstützt die Kunden nicht nur bei den Informationspflichten, die zu erfüllen sind, sondern auch bei den Möglichkeiten, die helfen, noch besser mit den Investoren zu kommunizieren. Darüber hinaus hilft die Gesellschaft den Kunden, bei der Online Unternehmenskommunikation die Fehlerquote zu minimieren. Im vergangenen Jahr legte der Umsatz um 31 Prozent auf 13,0 Mio. Euro zu. 20 Prozent erzielte die Gesellschaft rein organisch, die restlichen 11 Prozent Wachstum stammten aus der Übernahme der triplex GmbH Anfang Beim EBIT verzeichnete das Unternehmen nach Angabe von Herrn Weick einen Zuwachs von 14 Prozent auf 3,20 Mio. Euro. In normalen Jahren sollte das Ergebnis überproportional steigen. Dies gelang in 2011 wie angekündigt jedoch nicht, da die Integration von triplex zusätzliche Kosten verursachte. Auch der Jahresüberschuss stieg um 14 Prozent auf 2,20 Mio. Euro entsprechend einem Ergebnis je Aktie von 1,85 Euro. Die durchschnittliche Mitarbeiterzahl erhöhte sich von 70 auf 92, so der Vorstandsvorsitzende. Im Segment Regulatory Information & News legte der Umsatz im vergangenen Jahr um 11 Prozent und das EBIT um 16 Prozent zu. Laut Herrn Weick arbeitet dieser Bereich sehr profitabel. Hierzu wurde eine Plattform entwickelt und je mehr Nachrichten dort eingestellt werden, desto profitabler arbeitet das Segment, da für jede weitere Nachricht nur geringe Zusatzkosten anfallen. Im Segment Products & Services bietet die Gesellschaft beispielsweise IR-Webseiten, Online Geschäftsberichte oder die Online-Übertragung der Hauptversammlung an, weshalb in diesem Segment eine höhere Man-Power benötigt wird. Seite 3

4 Während der Umsatz kräftig zulegte, blieb die Steigerung beim EBIT noch hinter den Wünschen zurück. Angesichts der positiven Zahlen soll die reguläre Dividende von 0,60 auf 0,70 Euro steigen. Im Vorjahr hatte die Gesellschaft noch einen Bonus von 0,10 Euro gezahlt. Vom bereinigten Jahresüberschuss soll rund ein Drittel als Dividende ausgeschüttet werden. Entsprechend zeigte sich Herr Weick mit einer diesjährigen Ausschüttungsquote von 38 Prozent zufrieden. Im ersten Quartal des laufenden Jahres stieg der Umsatz um 6 Prozent auf 3,12 Mio. Euro und das EBIT verbesserte sich um 19 Prozent auf 0,56 Mio. Euro. An diesen Zahlen lässt sich die sehr gute Skalierbarkeit des Geschäftsmodells ablesen, betonte der Vorstandsvorsitzende. Der Quartalsüberschuss legte dagegen nur um 3 Prozent auf 0,36 Mio. Euro zu. Hierfür waren laut Herrn Weick jedoch Sonderfaktoren verantwortlich. Durch die Buchung von Fördermitteln kam es bei der ARIVA.de zu einem Verlust und in der Schweiz fielen im ersten Quartal höhere Steuern an. Nach Ansicht von Herrn Weick sollen sich diese Effekte im Jahresverlauf aber wieder ausgleichen. So verbesserte sich das Ergebnis je Aktie nur leicht auf 0,30 Euro. Im Segment Regulatory Information & News stieg der Umsatz in den ersten drei Monaten um 8 Prozent. Das EBIT blieb jedoch 17 Prozent hinter dem Vorjahresniveau zurück, da vor allem weiter in das Pressegeschäft investiert wurde. Der Vorstandsvorsitzende war aber überzeugt, dass sich diese Investitionen in Zukunft auszahlen werden. Das Segment Products & Services erzielte ein Umsatzplus von 5 Prozent, während sich das EBIT auf 0,20 Mio. Euro vervielfachte. Laut Herrn Weick nutzen mehr als 80 Prozent der börsennotierten Gesellschaften in Deutschland das IR. COCKPIT der EquityStory AG. Dieser Ansatz soll nun auch verstärkt ins Ausland getragen werden. Als Premiumanbieter gelang es der Gesellschaft, das Preismodell intakt zu halten. Allerdings ist es dann auch notwendig, Innovationen zu bringen, die den Kunden einen Mehrnutzen bescheren, meinte der Vorstandsvorsitzende. Im Pflichtbereich stieg der Marktanteil auf 79 Prozent, zu Zeiten der Übernahme der DGAP lag dieser lediglich bei 67 Prozent. Ziel ist es, das Unternehmen unabhängiger aufzustellen durch die Veröffentlichung von mehr Corporate News. In Summe sah Herr Weick in jedem Unternehmen in Deutschland einen potenziellen Kunden. Dies sah er auch als bedeutsam an, da sich die Anzahl der Emittenten im geregelten Markt in den letzten vier Jahren um rund 100 Unternehmen reduziert hat. In diesem Marktumfeld konnte die EquityStory AG gut sonstige Meldungen verbreiten, so Herr Weick. Im Segment Products & Services kümmert sich die Gesellschaft laut Vorstandsaussage um eine effiziente Online Unternehmenskommunikation. Für Geberit wurde jetzt beispielsweise der Online Geschäftsbericht erstellt. Herr Weick sah bei diesem Thema einen klaren Trend hin zum Internet. Weiteres Wachstum konnte auch bei den Berichtseinreichungen im elektronischen Bundesanzeiger erreicht werden. Während sich bei den Mediabuchungen für Mittelstandsanleihen ein Rückgang zeigte, verbuchte man im Bereich Mobile/Apps und Social Media erste Erfolge. Beispielsweise erstellte die Gesellschaft den Facebook-Auftritt für EADS. Vorstandsmitglied Robert Wirth ging dann verstärkt auf die Wachstumsstrategie der EquityStory AG ein. Mit dem Wachstum in den vergangenen Jahren war Herr Wirth sehr zufrieden, erhöhte sich doch die Kundenanzahl in den letzten sechs Jahren von etwa auf über Als Ziel für 2015 nannte er die Marktführerschaft in Europa für Online Unternehmenskommunikation. Insgesamt konzentriert sich die Equity Story AG dabei auf vier Kernfelder. Im Bereich IR geht es vor allem um eine geographische Expansion, da sich in der DACH-Region kaum noch Wachstumspotenzial ergibt. Zufrieden zeigte er sich mit der Entwicklung in Russland. Der Vorstand hielt es für möglich, dass Russland einmal so groß wird wie das deutsche Geschäft in diesem Bereich. Für das Feld PR hielt er Wachstum vor allem über das PR.COCKPIT für möglich. Für den Bereich Creditor Relations war er geteilter Meinung. Während Börsengänge fast keine Rolle mehr spielen, hielt er das Thema Mittelstandsanleihen für sehr interessant. Die Gesellschaft unterstützt die Kunden auch bei der Vermarktung der Anleihe, diese können die Anleihe über den BOND MANAGER sogar auf der eigenen Homepage abwickeln. Für das IR.COCKPIT Russland konnten bereits 30 Kunden gewonnen werden, wobei es sich fast ausschließlich um große Kunden handelt. Durch einen Partner besteht nun die Möglichkeit, Pflichtmitteilungen auch von Russland aus zu verbreiten. Laut Herrn Wirth ist die Sberbank mittlerweile sogar schon der größte News-Kunde im gesamten Konzern. Darüber hinaus soll im laufenden Jahr in Russland ein profitables Ergebnis erwirtschaftet werden, nachdem im Vorjahr noch ein Verlust angefallen war. Für das PR.COCKPIT will man vor allem nicht notierte Unternehmen als Kunden gewinnen. Auch in der Schweiz wurde ein neues Cockpit erstellt, wobei die Unternehmen nun auch direkt von einem Schweizer Seite 4

5 angesprochen werden. Die gesamten Entwicklungskosten sind bereits in der GuV verbucht, so dass hieraus keinerlei Belastungen mehr resultieren, betonte der Vorstand. Mit dem neuen BOND MANAGER können Anleihen auf der eigenen Unternehmensseite rechtssicher abgewickelt werden. Auch die Kosten für die sechsmonatige Entwicklungszeit sind nach Angabe von Herrn Wirth bereits verbucht. Beim Thema Corporate Website verkauft die EquityStory AG komplette Konzern-Webseiten. Im letzten Jahr konnte hierfür beispielsweise die Süss MicroTec AG gewonnen werden. Für das laufende Geschäftsjahr rechnete Herr Wirth mit einer Umsatzsteigerung zwischen 5 und 15 Prozent und der EBIT-Verbesserung in einer entsprechenden Bandbreite. Als Gründe für ein Investment in die Aktie sah er weiterhin hohe Wachstumsraten und EBIT-Margen, einen hohen Cashflow und keinerlei Bankverbindlichkeiten. Zudem ist das Unternehmen Marktführer für Online Investor Relations in der DACH- Region und strebt eine weitere geographische Expansion an. Den Schwerpunkt sah er dabei in Russland. Auf mittlere Sicht will die EquityStory AG die europäische Marktführerschaft im Bereich Online Unternehmenskommunikation erlangen, betonte Herr Wirth zum Ende seiner Ausführungen. Allgemeine Diskussion Nach dem Ende des Vorstandsberichts verlas der Aufsichtsratsvorsitzende Rony Vogel die von den Online- Teilnehmern gestellten Fragen. Demnach gratulierte Herr Moritz für das erfolgreiche Jahr Ihn interessierte das weitere Engagement auf Auslandsmärkten. Laut Herrn Weick gehört die geographische Expansion vor allem beim Thema IR zur Strategie, da die DACH-Region kein Wachstum verzeichnet. In Westeuropa sind die Märkte jedoch schon verteilt und da die Kunden nur sehr selten den Anbieter wechseln, sah der Vorstandsvorsitzende hier kaum Chancen. Allenfalls konnte er sich vorstellen, in Westeuropa eine Übernahme zu tätigen, falls sich die Möglichkeit dazu bietet. Angesichts dieser Konstellation hat man sich die Märkte in Osteuropa angeschaut und analysiert. Als interessantesten Markt hat Herr Weick dabei Russland ausgemacht, zumal es dort eine Vielzahl großer Konzerne gibt, die auch internationale Kommunikation benötigen. Ein weiterer Vorteil besteht darin, dass dort auch ein entsprechendes Preisniveau durchgesetzt werden kann, während das Preislevel in Polen deutlich geringer ausfällt. Zunächst einmal sollen die Aktivitäten in Russland zum Erfolg gebracht werden, danach werden andere Märkte ins Auge gefasst, teilte Herr Weick mit. Eine Aktionärin war über die hohe Anzahl an Standorten für ein Online-Unternehmen überrascht. Beim Geschäftsmodell der EquityStory AG ist der Vertrieb der ausschlaggebende Erfolgsfaktor, erklärte Herr Wirth. Deshalb verfügt die Gesellschaft über mehrere Vertriebsstandorte, da die Kundenakquise nicht telefonisch durchgeführt werden kann. Zudem hilft der Standort Hamburg, die Reisekosten innerhalb Deutschlands zu verringern. Eine weitere Frage betraf die aktuelle Entwicklung im Bereich Products & Services. Bei einem Umsatzplus von 5 Prozent legte das EBIT im ersten Quartal stark zu. Allerdings war das Vorjahresergebnis noch durch die Übernahme von triplex belastet. Nun verzeichnet man bereits Einsparungen, was Auswirkungen auf die Profitabilität hatte. Laut Herrn Weick gab es im ersten Quartal beim Umsatz zwar Vorzieheffekte, im Gegensatz dazu fiel aber das Geschäft bei Media-Buchungen schwach aus. Herr Ohlendorf sprach die Kosten der Hauptversammlung und die Höhe der Dividendenausschüttung an. Die jetzt durchgeführte Online-Hauptversammlung dient auch dazu, die IR-Kommunikation zu verbessern. Die dafür notwendige Software wurde selbst entwickelt und soll zukünftig auch vermarktet werden, wobei die Kosten schon verbucht wurden. Für die reine Videoübertragung fielen nach Aussage von Herrn Weick Kosten von Euro an. Der größte Kostenblock bei der Hauptversammlung stammte von Beraterkosten in Höhe von Euro. Der Vorstandsvorsitzende verteidigte die Dividendenausschüttung, da vom bereinigten Konzernüberschuss 38 Prozent ausgeschüttet werden. Eine Betrachtung im Hinblick auf den Bilanzgewinn sollte nicht vorgenommen werden. Die abschließenden Fragen drehten sich um die gesunkenen sonstigen Aufwendungen und die Erwartungen für das Geschäft mit Mittelstandsanleihen. Durch den Wegfall der Integrationskosten für triplex fielen die sonstigen Aufwendungen geringer aus, informierte Herr Wirth. Nach einem starken Beginn 2011 ist das Geschäft mit Mittelstandsanleihen von Oktober bis März 2012 fast zum Erliegen gekommen. Dementsprechend sank der Umsatz in diesem Bereich deutlich. Herr Wirth zeigte sich aber zuversichtlich, dass das Thema wieder anspringt, zumal Investoren derzeit Unternehmensanleihen gegenüber Staatsanleihen bevorzugen. Seite 5

6 Abstimmungen Nach dem Ende der Diskussion leitete Herr Vogel direkt zu den Abstimmungen über. Vom Grundkapital der Gesellschaft in Höhe von Euro waren Euro entsprechend 75,33 Prozent vertreten. Die Beschlüsse wurden alle bei wenigen Gegenstimmen im Sinne der Verwaltung gefasst. Dies waren die Ausschüttung einer Dividende von 0,70 Euro, die Entlastung von Vorstand (TOP 3) und Aufsichtsrat (TOP 4), die Vergütung des Aufsichtsrats (TOP 5), die Wahl der Geiser Friedlein Jourdan GmbH zum Abschlussprüfer (TOP 6), die Ermächtigung zum Erwerb eigener Aktien (TOP 7) und die Schaffung eines genehmigten Kapitals (TOP 8). Fazit und eigene Meinung Die EquityStory AG hat auch im vergangenen Jahr ihre Erfolgsgeschichte fortgeschrieben und einmal mehr Umsatz und Ergebnis auf bereinigter Basis gesteigert. Einen immer wichtiger werdenden Anteil am Geschäft nehmen die nicht börsennotierten Gesellschaften ein, da die Wachstumschancen bei den notierten Werten begrenzt sind, zumal das IPO-Geschäft fast vollständig zum Erliegen gekommen ist. Positiv zu werten ist auch die Ausweitung der internationalen Aktivitäten. In Russland soll schon im laufenden Jahr ein positiver Ergebnisbeitrag erwirtschaftet werden. Den Jahresauftakt gestaltete die Gesellschaft ebenfalls wieder erfolgreich, auch wenn auf den ersten Blick die Steigerung des Quartalsüberschusses um 3 Prozent bescheiden aussieht. Allerdings beruhte dies auf Sondereffekten, die sich im Jahresverlauf wieder ausgleichen werden. Vor diesem Hintergrund ist auch in 2012 mit einem Ergebnisanstieg zu rechnen. Bei einem erwarteten Ergebnis je Aktie von 2,06 Euro beläuft sich das aktuelle KGV auf 12,6. Speziell die hohe Skalierbarkeit des Geschäftsmodells wird auch in Zukunft für Ergebniswachstum sorgen, so dass die Aktie der EquityStory weiterhin einen soliden Kaufkandidaten darstellt. Kontaktadresse EquityStory AG Seitzstraße 23 D München Tel.: +49 (0) 89 / Fax: +49 (0) 89 / Internet: Ansprechpartner Investor Relations André Silvério Marques Tel.: +49 (0) 89 / Fax: +49 (0) 89 / Seite 6

7 GSC Research GmbH Pempelforter Str. 47 D Düsseldorf Tel.: 0211 / Fax: 0211 / Internet: Seite 7

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