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1 RWE-Geschäftsbericht 2008 LAGEBERICHT LAGEBERICHT Nachhaltiges Nettoergebnis steigt um 13 % auf 3.367Mio. Dividendenvorschlag mit 4,50 je Aktie auf Rekordniveau Mittelfristige Finanzziele nach oben angepasst

2 32 LAGEBERICHT Strategie und Struktur 1.1 STRATEGIE UND STRUKTUR RWE zählt zu den fünf führenden Strom- und Gasunternehmen in Europa. Diese Position wollen wir ausbauen. Unser Marktumfeld verändert sich dynamisch: Der Wettbewerb wird intensiver, die Ansprüche unserer Kunden an Service und Produktvielfalt steigen. Außerdem werden die politischen und regulatorischen Vorgaben komplexer. Gleichzeitig wächst der Energiebinnenmarkt in Europa immer mehr zusammen. Mit unserer Strategie-Agenda 2012 wollen wir die Chancen, die sich aus diesem Marktumfeld ergeben, profitabel nutzen. Gewaltige Herausforderungen für die Energieversorger. Die Finanz- und Wirtschaftskrise ist auch für die euro päischen Versorgerunternehmen mit akutem Handlungsbedarf verbunden. Wir müssen uns auf Nachfrageschwankungen, wachsenden politischen Druck und gestiegene Finanzierungskosten einstellen. Im Vergleich zu anderen Industriebranchen ist der Versorgersektor jedoch generell weniger anfällig für konjunkturelle Einbrüche. Unsere Investitionen in neue Kraftwerke, Netze und in die Gas- und Ölförderung zeigen: Energieversorgung ist ein langfristig angelegtes Geschäftsmodell. Wir müssen nicht in Jahren, sondern in Jahrzehnten denken. Deshalb haben wir neben den aktuellen Anforderungen stets die grundlegenden, langfristig wirkenden energiewirtschaftlichen Herausforderungen im Blick. Hier sind für uns vor allem die folgenden Trends wichtig: Großer Investitionsbedarf: In Europa muss massiv in die Energie-Infrastruktur investiert werden, vor allem in neue Erzeugungskapazitäten, Strom- und Gasnetze sowie Gasspeicher. Dabei handelt es sich zum einen um Ersatzinvestitionen; zum anderen gilt es, sich rechtzeitig auf wachsenden Bedarf an Strom und vor allem an Gaseinfuhren einzustellen. Entwicklung der Energiepreise und Versorgungssicherheit: Unternehmen wie RWE müssen nicht nur Risiken aus immer stärker schwankenden Strom- und Gaspreisen beherrschen, sondern auch die physische Verfügbarkeit von Strom und Gas in Europa sichern. Der russisch-ukrainische Gasstreit und Versorgungsengpässe in zahlreichen europäischen Strommärkten unterstreichen die Bedeutung dieses Themas. Klimaschutz: Die von der Europäischen Union angestrebte Minderung der Treibhausgasemissionen um 20 % bis 2020 wird zu einem starken Ausbau der erneuerbaren Energien in Europa führen. Gleichzeitig werden sich die Beschlüsse der EU zum Klimapaket vom Dezember 2008 sowohl auf den künftigen Energiemix als auch auf die Wettbewerbssituation auswirken. Politische Eingriffe: Der politische Einfluss auf die Preispolitik und auf Investitionsentscheidungen der Energiewirtschaft nimmt weiter zu und widerspricht mitunter dem EU-Ziel der Energiemarktliberalisierung. Stichworte sind hier neben dem Klimaschutz die Förderung von erneuerbaren Energien, der deutsche Kernenergieausstieg und politische Eingriffe in die Endkundenpreise. Hinzu kommt die Regulierung der Strom- und Gasnetze. Konsolidierung: Der europäische Energiemarkt wächst weiter zusammen. Dabei entsteht eine Top-Liga europäischer Unternehmen, zu der auch RWE zählt. Kritische Masse ist nicht nur aus Kostengründen wichtig. Energie ist zu einem globalen Thema geworden, in dem Größe ein entscheidender Differenzierungsfaktor ist.

3 RWE-Geschäftsbericht 2008 LAGEBERICHT 33 Strategie und Struktur Konvergenz der Märkte: Die Energiemärkte wachsen nicht nur durch mehr grenzüberschreitenden Handel und eine engmaschigere logistische Vernetzung zusammen. Auch die Märkte für einzelne Energie träger, insbesondere Strom und Gas, verschmelzen immer stärker. Nicht zuletzt durch Übernahme anderer Unternehmen sind viele Energieversorger inzwischen in beiden Märkten aktiv. Wettbewerb und Liberalisierung: Der Wettbewerb nimmt auf allen Wertschöpfungsstufen zu von der Energieerzeugung bis zum Vertrieb von Strom und Gas. Im Endkundengeschäft steigt die Bereitschaft, den Anbieter zu wechseln. Schwankende Margen entlang der Wertschöpfungskette: Unterschiedliche Entwicklungen in Teilmärkten, insbesondere in der Erzeugung und im Vertrieb, sowie regulatorische Eingriffe lassen auch in Zukunft stark schwankende Margen auf den einzelnen Wertschöpfungsstufen erwarten. Hier haben vertikal integrierte Unternehmen, die die gesamte Wertschöpfungskette abdecken, einen deutlichen Wettbewerbsvorteil. Unsere Stärke: Führende Marktpositionen in EU-Schlüsselmärkten, gute Startpositionen in Wachstumsmärkten. Ein solches herausforderndes Umfeld bietet starken, gut aufgestellten Marktteilnehmern überproportionale Chancen und damit auch RWE. In unseren Kernmärkten verfügen wir, gemessen am Absatz, bei mindestens einem unserer Hauptprodukte Strom und Gas über eine führende Marktposition. Eine solche streben wir auch dann an, wenn wir neue Märkte erschließen. Marktpositionen des RWE-Konzerns nach Absatz Strom Gas Deutschland Nr. 2 Nr. 3 Großbritannien Nr. 4 Nr. 4 Osteuropa Nr. 2 in Ungarn Nr. 3 in der Slowakei Präsenz in Polen Nr. 1 in Tschechien Führende Position in Ungarn Präsenz in der Slowakei Europa insgesamt Nr. 3 Nr. 6 Unsere Kompetenz beim Bau und Betrieb von Kraftwerken und Netzen ist weltweit anerkannt. Mit RWE Supply & Trading nehmen wir eine führende Position im europäischen Energiehandel ein und optimieren den kommerziellen Betrieb unserer Anlagen (z.b. Kraftwerke) aus einer Hand. In unseren Hauptmärkten Deutschland und Großbritannien verfügen wir über vertikal integrierte Wertschöpfungspositionen. Langfristig angelegte enge Partnerschaften mit Kommunen und industriellen Großkunden stärken unsere Wettbewerbsfähigkeit. Durch eine eigene, regional diversifizierte und schnell wachsende Gasförderung verbessern wir unsere Position bei der Gasbeschaffung. Mit hohen Cash Flows und einer soliden Bilanz haben wir eine starke finanzielle Ausgangsbasis für künftiges Wachstum.

4 34 LAGEBERICHT Strategie und Struktur Das integrierte RWE-Geschäftsmodell: Stabilität auch in volatilen Märkten. Unsere Aktivitäten sind vertikal integriert, d.h., wir decken alle wesentlichen Stufen der Wertschöpfungskette im Energiegeschäft ab. So sind wir z.b. beim Strom nicht nur Erzeuger, sondern auch Händler, Netzbetreiber und Vertriebsgesellschaft. Durch die vertikale Aufstellung können wir Marktschwankungen auf einzelnen Wertschöpfungsstufen flexibler ausgleichen. Über die horizontale Inte gration, z.b. den Vertrieb von Strom und Gas durch dieselbe Konzerngesellschaft, erzielen wir weitere Synergien. Unsere strategischen Grundprinzipien. Wir wollen unser Strom- und Gasgeschäft weiter ausbauen und unsere CO 2 -Emissionen verringern. Das aktuelle Markt umfeld können wir dafür nutzen: Die weltweite Rezession bietet Chancen für stabil aufgestellte, finanzstarke Unternehmen wie RWE. Aber wir müssen weit darüber hinaus denken und planen. Deshalb orientieren sich unsere mittelfristigen operativen Ziele, die wir uns im Rahmen der Strategie-Agenda 2012 gesetzt haben, auch an langfristigen Grundprinzipien. Die Eckpfeiler unserer Strategie lassen sich folgendermaßen zusammenfassen: Wir bauen auf eine team- und leistungsorientierte Unternehmenskultur. Fundament unseres heutigen und künftigen Geschäftserfolgs ist unser starkes, integriertes Geschäft mit hohen und stabilen Wertbeiträgen. Wir wollen organisch wachsen, und zwar überall dort, wo wir mit Wettbewerbsvorteilen unser Ergebnis überproportional steigern können. Auch wertsteigernde Unternehmenskäufe sollen zum Wachstum in unseren Zielmärkten beitragen. Mit Innovationen bei Technologien, Geschäftsmodellen und Produkten stellen wir die Weichen für langfristigen operativen Erfolg. Die Wachstumspfeiler Organisches Wachstum M&A Innovation Das RWE- Fundament Starkes, integriertes Kerngeschäft Unternehmenskultur

5 RWE-Geschäftsbericht 2008 LAGEBERICHT 35 Strategie und Struktur Dabei setzen wir immer auf zwei gewachsene Stärken: zum einen auf unsere langjährige Erfahrung darin, bei Produkten und Anlagen operative Exzellenz zu erreichen und zu erhalten. Unter diesem Begriff verstehen wir einen kontinuierlichen Verbesserungsprozess entlang der Wertschöpfungskette. Dabei geht es um mehr als Kostensenkung: Effizientere Abläufe und Strukturen erlauben es uns, finanzielle und personelle Ressourcen bestmöglich zu nutzen. Das wiederum bringt Wettbewerbsvorteile, die Wertbeiträge und damit Investitionskraft und Arbeitsplätze sichern. Zum anderen konzentrieren wir unser Geschäft auf Märkte, die uns im wahrsten Sinne des Wortes nahe liegen: Unser Markt ist Europa, und hier vor allem Nordwest-, Mittel- und Osteuropa. Hier kennen wir uns aus, hier gibt es im Wesentlichen vergleichbare Rahmenbedingungen, und hier haben wir Vorteile durch regionale Synergien. Wir sind und bleiben auch in Zukunft ein europäisches, anlagenbasiertes Strom- und Gasunternehmen. Dabei sind wir uns einer Sache immer bewusst: Energieversorgung ist nicht nur eine betriebswirtschaftliche Herausforderung, sondern bedeutet zugleich eine hohe volkswirtschaftliche und gesellschaftliche Verantwortung. Das heißt konkret, dass wir eine wirtschaftliche, sichere und umweltfreundliche Versorgung für unsere Kunden gewährleisten müssen. Nur wenn alle drei genannten Anforderungen erfüllt sind, können wir langfristig erfolgreich sein. Mehr Wachstum, weniger CO 2 die Strategie-Agenda Im vergangenen Jahr haben wir unseren neuen Fahrplan für die mittelfristige Entwicklung von RWE vorgestellt, die Strategie-Agenda Im Mittelpunkt stehen profitables Wachstum und Minderung des CO 2-Ausstoßes, um weiterhin steigende Wertbeiträge zu erwirtschaften. Dabei verfolgen wir sechs Ziele, die wir bis 2012 erreichen wollen: Steigende Ergebnisbeiträge in unseren Kernmärkten: Unser besonderes Augenmerk liegt dabei auf den derzeit wichtigsten RWE-Märkten Deutschland und Großbritannien. Stärkere regionale Diversifikation: Der Ergebnisanteil aus Aktivitäten außerhalb Deutschlands soll auf 40 bis 50 % steigen. Im Geschäftsjahr 2008 lag er bei 27 %. Wertsteigerndes Wachstum durch Ausbau des Geschäfts mit erneuerbaren Energien: Die Stromerzeugungskapazität auf Basis regenerativer Energien wollen wir auf 4,5 GW erhöhen. Sie würde sich damit gegenüber dem aktuellen Stand mehr als verdreifachen. Verbesserung der Emissionsbilanz: Wir haben uns vorgenommen, die CO2-Emissionen deutlich zu senken. Unser Zielwert für 2012 liegt 20 % unter dem aktuellen Niveau. Einflüsse von Wachstumsinvestitionen auf unsere Emissionsbilanz bleiben dabei außer Betracht. Ausbau der Gas-Midstream-Position: Das Beschaffungsvolumen wollen wir von 40 auf 60 Mrd. Kubikmeter pro Jahr steigern. Ausbau der Upstream-Position: Die Gas- und Ölförderung soll 2012/2013 rund 12 Mio. Kubikmeter Öläquivalente pro Jahr erreichen. Umgerechnet in Gas sind das etwa 12 Mrd. Kubikmeter. Damit würden wir insgesamt doppelt so viel fördern wie im abgelaufenen Geschäftsjahr.

6 36 LAGEBERICHT Strategie und Struktur Um diese Ziele erreichen zu können, wollen wir zum einen alle Geschäftsprozesse effizienter gestalten und Kosten senken. Unseren Zielwert von 600 Mio. nachhaltiger Ergebnisverbesserung bis 2010 haben wir im August 2008 auf 1,2 Mrd. verdoppelt. Basisjahr ist Die neue Zielmarke soll bis Ende 2012 erreicht sein. Zum anderen setzen wir ein umfassendes Investitionsprogramm um. Wir müssen heute durch Investitionen unsere Marktpositionen von morgen sichern. Nur so werden wir auch in Zukunft stabile und attraktive Renditen erzielen. Im Mittelpunkt stehen hierbei unsere Kraftwerks- und Netzaktivitäten sowie verstärkt die Stromerzeugung aus erneuerbaren Energien. Daneben bauen wir das Gasgeschäft intensiv aus. Zu unseren Projektfeldern gehören hier der Bau neuer Gasspeicher und Pipelines mit der asiatisch-europäischen Nabucco-Pipeline als prominentestem Beispiel und das Geschäft mit verflüssigtem Erdgas (LNG). In Summe beläuft sich unser Budget für Sachinvestitionen im laufenden und in den kommenden drei Jahren auf jeweils 6,5 Mrd.. Außerdem sondieren wir laufend Möglichkeiten, unser bestehendes Portfolio durch Zukäufe zu erweitern. Akquisitionen kommen für uns allerdings nur dann in Frage, wenn unsere Finanzkriterien erfüllt sind. Die wichtigste Messlatte dafür ist die interne Verzinsung (Internal Rate of Return IRR): Diese muss mindestens den Kapitalkosten zuzüglich eines Renditeaufschlags entsprechen. Nach der geplanten Übernahme des niederländischen Energieversorgers Essent (siehe Seite 58) werden wir uns zunächst auf die Integration des Unternehmens konzen trieren. Kleinere Zukäufe sind allerdings weiterhin denkbar. Im Fokus unserer Strategie: Die Verringerung der CO 2 -Emissionen. Unser Ziel ist, die jährliche Unterausstattung mit CO 2-Zertifikaten durch Vermeidungsmaßnahmen deutlich zu senken. Wir sehen hier gegenüber 2008 ein Reduktionspotenzial von mehr als 30 Mio. Tonnen bis 2012 und knapp 60 Mio. Tonnen bis Die Zahlen beziehen sich auf den RWE-Kraftwerkspark in seiner aktuellen Größe. Wachstumsinvestitionen bleiben unberücksichtigt. Das Reduktionspotenzial entspricht einer Verringerung um 20 % bis 2012 und mehr als 30 % bis 2015 im Vergleich zu den CO 2-Emissionen des RWE-Konzerns im Jahr 2008 (172 Mio. Tonnen). Ein zentraler Baustein unserer Strategie sind Klimaschutzprojekte außerhalb Westeuropas im Rahmen der Kyoto-Mechanismen Clean Development Mechanism (CDM) und Joint Implementation (JI). Die am Emissionshandel teilnehmenden Unternehmen können ihre Abgabeverpflichtungen auch mit Zertifikaten erfüllen, die durch solche Maßnahmen kostengünstig erworben wurden. Allerdings hat die EU dafür Obergrenzen festgelegt. Das für unsere Anlagen zulässige Volumen summiert sich auf etwa 100 Mio. Tonnen CO 2. Weitere Kernelemente unserer CO 2-Strategie sind die Verringerung der Emissionen durch Modernisierung unseres Kraftwerksparks und der Ausbau der Stromerzeugung aus erneuerbaren Energien. Die Nutzung von Kraft-Wärme-Kopplung wollen wir ebenfalls weiter vorantreiben. Ferner planen wir den Bau eines der weltweit ersten großtechnischen Kohlekraftwerke mit Abtrennung und unterirdischer Speicherung von CO 2, sofern wir mit öffentlicher Förderung rechnen können.

7 RWE-Geschäftsbericht 2008 LAGEBERICHT 37 Strategie und Struktur Die Möglichkeiten des RWE-Konzerns, den Kohlendioxid-Ausstoß nachhaltig zu senken, werden von energiepolitischen Weichenstellungen wesentlich mitbestimmt. Die wirkungsvollste und zugleich kostengünstigste Maßnahme, um Emissionen zu vermeiden, ist eine Verlängerung der Laufzeiten von Kernkraftwerken. Stromerzeugung aus Kernenergie setzt nahezu kein Kohlendioxid frei; werden Kernkraftwerke stillgelegt, müssen sie durch fossil befeuerte und damit emissionsintensivere Anlagen ersetzt werden. Der Grund ist, dass erneuerbare Energien nicht in gleichem Maße Grundlaststrom erzeugen können. Allein durch eine Laufzeitverlängerung für unsere beiden Biblis-Blöcke könnte ein zusätzlicher CO 2-Ausstoß von bis zu 15 Mio. Tonnen pro Jahr vermieden werden. Unsere regionale Strategie. Unser strategischer Fokus liegt auf unserem größten Markt Deutschland sowie auf den Regionen Groß britannien, Benelux, Zentral- und Südosteuropa, Türkei und Russland. Deutschland: Das zentrale Thema bleibt hier die Modernisierung des Kraftwerksportfolios. Allerdings werden wir abwarten, wie die EU-Beschlüsse zum Klimapaket vom Dezember 2008 (siehe Seite 49) in nationales Recht umgesetzt werden. Absehbar ist jedoch bereits, dass sie eine Benachteiligung der Brennstoffe Braun- und Steinkohle mit sich bringen. Unsere Stromerzeugung aus erneuerbaren Ener gien werden wir deutlich ausbauen. Gleichzeitig stärken wir unsere Wettbewerbsposition im Endkundengeschäft durch neue Produkte (z.b. Festpreisangebote mit dreijähriger Laufzeit) und neue Vertriebskanäle (z.b. über das Internet durch unsere Tochtergesellschaft eprimo). Großbritannien: Hier liegt unser Schwerpunkt neben dem Endkundengeschäft auf der Erhöhung unseres Marktanteils im Erzeugungsmarkt. Grund sind die hohe Attraktivität dieses Marktes für Betreiber moderner Kraftwerke und die starke Vertriebsposition von RWE npower. Im Mittelpunkt stehen neue Gaskraftwerke mit geringen CO 2-Emissionen, Offshore-Windparks und langfristig auch Kernkraftwerke. Benelux: In den Niederlanden zielen unsere Aktivitäten bislang überwiegend auf das Erlangen einer starken, organisch gewachsenen Marktposition im Endkundengeschäft und den Aufbau von Erzeugungskapazitäten. Mit der geplanten Übernahme des Energieversorgers Essent, der auch eigene Kraftwerke betreibt, wollen wir bei beiden Punkten deutlich vorankommen. Zentral- und Südosteuropa: Hier haben wir das Ziel, ein ausgewogenes CO2-armes Erzeugungsportfolio aufzubauen. In Zentralosteuropa stehen für uns auch die Optimierung des Netzgeschäfts, die Vergrößerung der Gasspeicherkapazitäten und der Ausbau des Vertriebs im Fokus. Türkei und Russland: Diese überdurchschnittlich wachsenden Märkte bieten die Chance, eine Startposition in den verschiedenen Wertschöpfungsstufen im Stromgeschäft aufzubauen. Im Fall der Türkei ist dies auch im Gasbereich möglich. Neben organischem Wachstum werden die Privatisierungsabsichten der türkischen Regierung entscheidend für die weitere Marktentwicklung sein. Auch der russische Markt ist für RWE prinzipiell attraktiv. Hier werden wir bei der Abwägung von Chancen und Risiken allerdings besonders vorsichtig sein.

8 38 LAGEBERICHT Strategie und Struktur RWE-Kernmärkte mit etablierter Marktposition Wachstumsmärkte mit erweiterter Präsenz Wachstumsmärkte unter Beobachtung 0,6 1,5 1,4 1,5 Weitere Märkte, insbesondere für erneuerbare Energien 0,6 1,1 4,6 2,0 x,y x,y Wachstumsraten Stromverbrauch in % p.a. ( ) Wachstumsraten Gasverbrauch in % p.a. ( ) Wertorientiertes Wachstum: Das unternehmensinterne Steuerungssystem. Unser zentrales Steuerungs instrument ist der Wertbeitrag. Damit verankern wir unser Ziel der langfristigen Wertsteigerung in den Managementprozessen des Konzerns. Der Wertbeitrag leitet sich ab aus der Rendite unserer Unternehmensbereiche auf das eingesetzte Vermögen, abzüglich der Kapitalkosten. Eine wichtige Stellschraube für den Wertbeitrag ist neben der Steigerung des betrieblichen Ergebnisses die Optimierung der Anlagenintensität. Dafür ist ein effektives Management der Investitionen erfolgsentscheidend. Eine weitere Stellschraube ist das Nettoumlaufvermögen (Working Capital). Unser Augenmerk liegt hier auf der Steuerung von Forderungen und Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sowie auf dem Abbau von Vorratsbeständen. Der Wertbeitrag ist neben weiteren, individuell vereinbarten Zielen auch Maßstab für die leistungsorientierte Vergütung unserer Führungskräfte und außertariflichen Mitarbeiter. Details zum Wertmanagement bei RWE erläutern wir auf den Seiten 74/75 und 221/222.

9 RWE-Geschäftsbericht 2008 LAGEBERICHT 39 Strategie und Struktur Die RWE-Konzernstruktur: Spiegel der Wertschöpfungskette. Die skizzierte Strategie wird von sechs Unternehmensbereichen umgesetzt, die im RWE-Konzern das operative Geschäft verantworten. Upstream (Erzeugung) Stromerzeugung Erneuerbare Energien Gas- und Ölförderung Gas Midstream (kommerzielle Optimierung von Beschaffung, Transport und Speicherung) und Energiehandel Überregionale und regionale Strom- und Gasnetze Strom- und Gasvertrieb Kontinentaleuropa RWE Power RWE Innogy Großbritannien RWE npower RWE Dea RWE Supply & Trading RWE Energy RWE npower RWE Power umfasst unsere kontinentaleuropäische Stromerzeugung (mit Ausnahme erneuerbarer Energien) einschließlich der Braunkohleförderung. Das Unternehmen verfügte im Jahr 2008 über eine installierte Leistung von rund 33 Gigawatt (GW). Neben der weiteren Modernisierung des Kraftwerksparks in Deutschland verfolgt RWE Power eine Vielzahl von Wachstumsprojekten in Osteuropa und den Niederlanden. RWE Innogy bündelt seit Februar 2008 unsere Aktivitäten auf dem Gebiet der erneuerbaren Energien. Der Bereich konzentriert sich dabei auf Wind, Wasser und Biomasse und verfügt bereits heute über eine installierte Leistung von 1,2 GW. Bis 2012 plant RWE Innogy, die Leistung auf 4,5 GW auszubauen und dafür durchschnittlich mehr als 1 Mrd. pro Jahr zu investieren. RWE Dea fördert Gas und Öl innerhalb und außerhalb Europas. Regionale Schwerpunkte sind Deutschland, Großbritannien, Norwegen und Nordafrika. Außerdem arbeitet das Unternehmen daran, Upstream-Positionen am Schwarzen Meer und im Kaspischen Raum aufzubauen. Damit werden wir einen wachsenden Teil unseres Gasabsatzes mit eigener Produktion abdecken. RWE Supply & Trading ist 2008 durch Zusammenführung von RWE Gas Midstream und RWE Trading entstanden. Die Gesellschaft verantwortet damit zum einen die kommerzielle Optimierung aller nicht regulierten Gasaktivitäten auf der Midstream-Ebene; dies umfasst die Beschaffung, den Transport und die Speicherung von Gas sowie das LNG-Geschäft. Zum anderen ist das Unternehmen als größter europäischer Energiehändler unsere Drehscheibe für handelbare Commodities wie Strom, Gas, Kohle, Mineralöl und CO 2-Emissionsrechte. Ab 2009 führt es auch unser Vertriebsgeschäft mit großen Industriekunden (RWE Key Account). RWE Energy ist die Vertriebs- und Netzgesellschaft für Kontinentaleuropa und versorgt unsere dort ansässigen Kunden mit Strom, Gas, Wasser und Energiedienstleistungen. Unter dem Dach des Unternehmens operieren sechs integrierte Regionalgesellschaften in Deutschland und sechs weitere in unseren übrigen kontinentaleuropäischen Märkten. Das überregionale Strom- und Gasnetzgeschäft ist in rechtlich eigenständigen Gesellschaften gebündelt. Wir werden den deutschen Stromtransport künftig direkt der RWE AG zuordnen (siehe Seite 59).

10 40 LAGEBERICHT Strategie und Struktur RWE npower verantwortet die Stromerzeugung (mit Ausnahme erneuerbarer Energien) sowie den Strom- und Gasvertrieb im britischen Markt. Das Unternehmen verfügt bereits heute über eine installierte Leistung von rund 10 GW und plant, weiter zu wachsen. Vorgesehen ist die Errichtung von Gaskraftwerken mit einer Gesamtkapazität von 3,7 GW. Außerdem prüfen wir den Einstieg in Projekte zum Bau von Kernkraftwerken in Großbritannien. Die sechs Unternehmensbereiche werden von der RWE IT GmbH und RWE Service GmbH mit verschiedenen Dienstleistungen unterstützt. Die RWE AG ist die Management-Holding des RWE-Konzerns und nimmt als solche zentrale Leitungsfunktionen wahr, wie Konzernstrategie, Mergers & Acquisitions, Forschung & Entwicklung, Finanzen, Controlling, Führungskräfteentwicklung und Kommunikation. Unser Leitsatz: vorweg gehen. Wachstum gibt Impulse. Aber Wachstum braucht auch Impulse. Um Mitarbeitern, Kunden, Aktionären und der breiten Öffentlichkeit unsere Strategie und unseren Anspruch in der täglichen Kommunikation deutlich zu machen, haben wir unseren Markenauftritt erneuert. Das Logo vorweg gehen (international: The energy to lead ) steht für diese Neuausrichtung: RWE denkt und geht voraus, RWE übernimmt Verantwortung, und RWE ist innovativ.

11 RWE-Geschäftsbericht 2008 LAGEBERICHT 41 Wirtschaftliche Rahmenbedingungen 1.2 WIRTSCHAFTLICHE RAHMENBEDINGUNGEN 2008 war ein Jahr der Gegensätze: Aus der anfänglich noch guten Konjunktur wurde eine der schwersten Finanz- und Wirtschaftskrisen der Nachkriegszeit. Auch an den Rohstoffmärkten hätten die Kontraste nicht größer sein können: Die Preise für Öl und Steinkohle kletterten bis Jahresmitte auf immer neue Rekordstände, ehe sie auf rasante Talfahrt gingen. Dies spiegelte sich auch in den Strompreisen wider. Auf unsere Ertragslage 2008 hatte das Auf und Ab an den Energiebörsen aber keinen großen Einfluss: Wir haben die Erzeugung unserer Kraftwerke bereits auf Jahre im Voraus am Markt platziert und Brennstoffe frühzeitig preislich abgesichert. Finanzmarktkrise dämpft Weltkonjunktur. Die Verschärfung der Finanzmarktkrise hinterließ 2008 bereits deutliche konjunkturelle Spuren. Das Wachstum der Weltwirtschaft verringerte sich von 3,7 % (2007) auf geschätzte 2,0 %. Zum Jahresende hin verzeichneten alle führenden Industrieländer einen massiven Konjunktureinbruch. Zuletzt war die Wirtschaftsleistung in diesen Staaten rückläufig. In Schwellenländern stieg sie zwar noch, aber mit nachlassender Dynamik. Im Euro-Raum lag das Bruttoinlandsprodukt (BIP) real um 0,7 % über dem Vorjahresniveau. Deutschland kam auf ein Wachstum von 1,3 %. Nach einem starken ersten Quartal litt die Industrieproduktion zunehmend unter der konjunkturellen Eintrübung. Der gestiegene Außenwert des Euro gegenüber dem US-Dollar beeinträchtigte die Warenausfuhren, die dennoch zulegten. Trotz sinkender Kapazitätsauslastung konnten die Ausrüstungsinvestitionen das Wachstum des Vorjahres behaupten. Der Konsum bewegte sich seitwärts ungeachtet höherer Löhne und einer zeitweise stark verbesserten Lage am Arbeitsmarkt. Für unseren zweiten Hauptmarkt Großbritannien wird das Wachstum wie für den Euro-Raum mit 0,7 % veranschlagt. Sinkende Auftragseingänge und Anlageinvestitionen sowie ein starker Rückgang der Bautätigkeit prägten die konjunkturelle Lage. Weil sich der britische Immobilienmarkt in einer tiefen Krise befindet, erlitten viele Haushalte deutliche Vermögenseinbußen. Dies wirkte sich negativ auf die Konsumneigung aus. Trotz gegensteuernder Maßnahmen wie Steuer- und Leitzinssenkungen blieb die Situation angespannt. Konnten die Länder Zentralosteuropas zur Jahresmitte noch ein hohes Expansionstempo und starke Währungen vorweisen, so verschlechterte sich ihre Lage im zweiten Halbjahr ebenfalls merklich. Die Wirtschaftsleistung der Gesamtregion lag allerdings noch um etwa 5 % über dem Vorjahresniveau. Für Polen wird das Wachstum auf 4,9 %, für Tschechien auf 4,1 % und für die Slowakei auf 6,7 % geschätzt. In diesen Ländern blieb die Beschäftigungssituation günstig. Auch die robuste Investitionsund Exportgüternachfrage stützte die Konjunktur. Deutlich schwächer entwickelte sich die Wirtschaft in Ungarn. Der Zuwachs betrug hier nur etwa 1 % und beruhte im Wesentlichen auf einer höheren Staatsnachfrage.

12 42 LAGEBERICHT Wirtschaftliche Rahmenbedingungen Witterung kühler als im Vorjahr. Während sich die konjunkturelle Entwicklung vor allem in der Energienachfrage von Industrieunternehmen niederschlägt, wird der Energieverbrauch privater Haushalte in starkem Maße von den Witterungsverhältnissen beeinflusst. Hier spielt insbesondere die Temperaturabhängigkeit des Heizwärmebedarfs eine Rolle. In Deutschland, dem Benelux-Gebiet und Großbritannien war die Witterung insgesamt kühler, in Zentralosteuropa dagegen etwas milder als Neben dem Energieverbrauch wird auch das Stromangebot von den Wetterbedingungen beeinflusst, in erster Linie die Erzeugung aus Windkraftanlagen. In Deutschland lag das Windaufkommen 2008 geringfügig unter dem langjährigen Mittel. Regional stark schwankender Energieverbrauch. Die anfangs noch gute Konjunktur und der teilweise erhöhte Heizwärmebedarf stimulierten die Energienachfrage in unseren Kernmärkten. In der zweiten Jahreshälfte hinterließ die sich abschwächende Industrieproduktion aber bereits deutliche Spuren. Aufgrund dieser gegenläufigen Einflüsse stagnierte der Stromverbrauch in Deutschland, während er in Großbritannien um geschätzte 0,5 % zurückging. In unseren zentralosteuropäischen Märkten waren dagegen noch leichte Zuwächse zu beobachten, die für Ungarn und die Slowakei auf 1,5 % und für Polen auf 0,5 % veranschlagt werden. Der Gasverbrauch in Deutschland hat sich um 1 % erhöht. Dabei kamen die kühlere Witterung und ein verstärkter Gaseinsatz in der Stromerzeugung zum Tragen. In Großbritannien führten die gleichen Faktoren zu einem Plus von 5 %. Für Tschechien und Ungarn wurden leichte Steigerungen des Gasverbrauchs ermittelt. Berg- und Talfahrt der Rohölpreise. Die internationalen Commodity-Märkte zeigten sich 2008 von zwei völlig verschiedenen Seiten: Eine Hausse nie gekannten Ausmaßes in der ersten Jahreshälfte wurde durch eine noch stärkere Baisse in der zweiten Jahreshälfte abgelöst. Besonders ausgeprägt waren die Preisschwankungen an den internationalen Rohölmärkten. Die Notierungen für ein Barrel der Nordseesorte Brent, die Anfang 2008 bei 97 US$ gelegen hatten, kletterten bis Anfang Juli auf Rekordwerte von über 140 US$, um dann bis Ende Dezember auf 37 US$ und damit weit unter das Ausgangsniveau zurückzufallen. Im Durchschnitt des Berichtszeitraums kostete das Barrel Brent-Öl 97 US$ und damit ein Drittel mehr als Die massive Verteuerung von Rohöl im ersten Halbjahr 2008 war auf den wachsenden Nachfragedruck aus Schwellenländern wie Indien und China zurückzuführen. Hinzu kam, dass politische Spannungen etwa durch das iranische Atomprogramm die Furcht vor Versorgungsengpässen schürten und verstärkt spekulative Geldanlagen in Rohstoffe getätigt wurden. Der dramatische Einbruch der Ölnotierungen im zweiten Halbjahr ist Folge der konjunkturellen Abkühlung und der damit einhergehenden Abschwächung der Nachfrage nach Erdöl. Gasnotierungen wegen Ölpreisentwicklung weit über Vorjahresniveau. Die europäischen Gasnotierungen folgen der Preisentwicklung am Ölmarkt. Allerdings tritt dabei üblicherweise eine leichte Verzögerung auf. Erdgasimporte nach Deutschland haben sich gegenüber 2007 um 36 % verteuert. Auch die Weitergabe der Einfuhrpreisänderungen an Endkunden erfolgt verzögert. Die Gasrechnung für Industriekunden lag daher im Durchschnitt nur um 18 % über dem Niveau des

13 RWE-Geschäftsbericht 2008 LAGEBERICHT 43 Wirtschaftliche Rahmenbedingungen Vergleichszeitraums Für Haushalte und kleine Gewerbebetriebe hat sie sich um 9 % erhöht. In unserem zweitgrößten Gasmarkt Tschechien wurden die Endkundenpreise zügiger angepasst. Die Entgelte sind dort für Industrieunternehmen um 30 % gestiegen, für Haushalte und Gewerbekunden um 22 %. Am britischen Erdgas-Spotmarkt haben sich die Notierungen gegenüber dem Vorjahreszeitraum mehr als verdoppelt. Neben dem Ölpreiseinfluss trug dazu auch der deutliche Nachfrageanstieg bei. Britische Industrie- und Gewerbekunden mussten nach vorläufigen Erhebungen etwa 50 % mehr bezahlen als In diesem Kundensegment werden die Preise wesentlich schneller angepasst als im Vertriebsgeschäft mit Haushalten, für die sich Gas um geschätzte 23 % verteuerte. Im ungarischen Markt erhöhten sich die Gaspreise für Industrieunternehmen um 15 % und für Haushalte um 16 %. Steinkohlepreise: Nach Rekordhoch im Sommer wieder deutlicher Rückgang. An den internationalen Steinkohlemärkten zeigte die Preiskurve einen ähnlichen Verlauf wie beim Rohöl, ihre Schwankungsbreite war allerdings etwas geringer. Im Rotterdamer Spothandel verteuerte sich die metrische Tonne Kraftwerkskohle von 125 US$ (inkl. Fracht und Versicherung) zu Jahresbeginn auf einen Spitzenwert von 225 US$ im Juli, das höchste je erreichte Preisniveau. Massive Rohstoffnachfrage aus dem asiatischen Raum sowie Transportengpässe in den Lieferländern Australien und Südafrika prägten diese Phase. Danach setzte zeitgleich mit der Zuspitzung der Finanzmarktkrise ein dramatischer Preisverfall ein. Zum Jahresende notierte die Tonne Steinkohle nur noch nahe der 80-Dollar- Marke, auch weil die Seefrachtraten eingebrochen waren. Diese betrugen zum Jahresende nicht einmal mehr ein Zehntel ihres Allzeithochs vom Juni, als die Standardroute Südafrika Rotterdam mit bis zu 64 US$ je Tonne abgerechnet wurde. Durch die konjunkturelle Abkühlung erhielten etliche Hochseeschiffe keine Ladung mehr. Trotz des jüngsten Preisverfalls lagen die Steinkohle-Notierungen im Jahresmittel weit über dem Niveau von Im Rotterdamer Spothandel ergab sich für 2008 ein Durchschnittswert von 148 US$. Im Vorjahr waren es 89 US$ gewesen. Der Preis für deutsche Steinkohle wird vom Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) ermittelt. Er orientiert sich an den Notierungen für importierte Steinkohle und reflektiert daher mit leichter Verzögerung die Entwicklung an den internationalen Märkten. Der BAFA-Preis für das Gesamtjahr 2008 lag bei Abschluss dieses Berichts noch nicht vor. Nach offiziellen Angaben belief er sich in den ersten drei Quartalen auf 110 je Tonne Steinkohleeinheit. Für das vierte Quartal wird er auf 135 geschätzt. Damit ergäbe sich für das Gesamtjahr ein BAFA-Preis, der das Niveau von 2007 (68 ) um mehr als zwei Drittel übertrifft. CO 2 -Emissionshandel: Zertifikatepreise erheblich über Vorjahresniveau. Zum 1. Januar 2008 hat die zweite Periode im europäischen Handel mit CO 2 -Emissionsrechten begonnen, die sich bis Ende 2012 erstreckt. Verglichen mit der ersten Handelsperiode von 2005 bis 2007 gelten für die Stromerzeuger wesentlich ungünstigere Rahmenbedingungen. Bislang hatte die Zahl der staatlich vergebenen Zertifikate den tatsächlichen Ausstoß der am Emissionshandel teilnehmenden Anlagen in Summe

14 44 LAGEBERICHT Wirtschaftliche Rahmenbedingungen überschritten. Seit 2008 ist dies nicht mehr der Fall, denn die nationalen Allokationspläne für die zweite Handelsperiode sehen zum Teil erhebliche Kürzungen bei der staatlichen Zuteilung vor. Viele Versorger müssen daher in großem Umfang zusätzliche Zertifikate erwerben. Entwicklung der Preise für CO 2 -Zertifikate im europäischen Emissionshandel in /Tonne CO Handelsjahr 2006 Handelsjahr 2007 Handelsjahr 2008 EU Allowance (EUA) für 2008 Certified Emission Reduction (CER) für 2008 EU Allowance (EUA) für 2007 Wochendurchschnittswerte Quelle: RWE Supply & Trading Die gegenüber der ersten Handelsperiode erwartete Verknappung von Emissionsrechten zeigt sich in deren Marktpreisen: Während Zertifikate für 2007 zum Ende der ersten Handelsperiode mit nur noch wenigen Cent je Tonne CO 2 gehandelt wurden, kosteten Emissionsrechte für 2008 im Berichtsjahr durchschnittlich 22. Hierzu ist anzumerken, dass keine überschüssigen Zertifikate aus der ersten in die zweite Handelsperiode übertragen werden durften. Inzwischen werden immer mehr Certified Emission Reductions (CERs) generiert. Dabei handelt es sich um Zertifikate aus Projekten zur Emissionsreduktion in Entwicklungs- und Schwellenländern im Rahmen des Clean Development Mechanism. Die europäischen Unternehmen dürfen ihre heimischen Emissionen bis zu bestimmten Obergrenzen auch durch Einreichung von CERs abdecken. Vorteil ist, dass die Kosten für solche Zertifikate i.d.r. niedriger sind als die Marktpreise der von den EU-Staaten zugeteilten Emissionsrechte. CERs für 2008 notierten im zurückliegenden Geschäftsjahr mit durchschnittlich 17 je Tonne CO 2. Europäische Strommärkte: Preise im Jahresdurchschnitt deutlich über dem Niveau von Die Preisentwicklung bei Brennstoffen und Emissionsrechten hatte maßgeblichen Einfluss auf die europäischen Strom-Großhandelsmärkte. Im Spothandel an der Leipziger Energiebörse EEX notierten Grundlastkontrakte im Jahresdurchschnitt mit 66 je Megawattstunde (MWh) und damit erheblich über dem Niveau von 2007 (38 ). Spitzenlaststrom verteuerte sich von 56 auf 88. Dabei machte sich u.a. der starke Preisunterschied zwischen Emissionsrechten für 2007 und für 2008 bemerkbar. Auch im deutschen Strom-Terminhandel lagen die Notierungen über dem Vorjahresniveau, aller-

15 RWE-Geschäftsbericht 2008 LAGEBERICHT 45 Wirtschaftliche Rahmenbedingungen dings nicht so deutlich wie am Spotmarkt. Der Kontrakt für Stromlieferungen im Kalenderjahr 2009 (Forward 2009) wurde 2008 mit durchschnittlich 70 je MWh Grundlaststrom und 99 je MWh Spitzenlaststrom gehandelt. Zum Vergleich: Im Jahr 2007 kostete der 2008er-Forward durchschnittlich 56 bzw. 79. Die Notierungen am Terminmarkt waren vor allem durch die Entwicklung der Steinkohle- und Gaspreise geprägt. Daher zeigten sich auch hier zwei unterschiedliche Jahreshälften: Der Grundlast-Forward 2009 verteuerte sich zunächst von 62 je MWh zu Jahresbeginn bis auf das Rekordniveau von 90 (1. Juli), fiel dann aber bis Ende 2008 auf 56 zurück. Spotpreise am Strom-Großhandelsmarkt in Deutschland in /MWh Handelsjahr 2006 Handelsjahr 2007 Handelsjahr 2008 Grundlast Spitzenlast Monatsdurchschnittswerte Quelle: Energiebörse EEX (Leipzig) Ein-Jahres-Terminpreise am Strom-Großhandelsmarkt in Deutschland in /MWh Terminkontrakt für 2007 Terminkontrakt für 2008 Terminkontrakt für Handelsjahr 2006 Handelsjahr 2007 Handelsjahr 2008 Grundlast Spitzenlast Monatsdurchschnittswerte Quelle: RWE Supply & Trading

16 46 LAGEBERICHT Wirtschaftliche Rahmenbedingungen Um Absatz- und Preisrisiken zu verringern, verkaufen wir die Erzeugung unserer Kraftwerke nahezu vollständig auf Termin. Auf unsere Erlöse 2008 hatten die im Berichtszeitraum beobachteten Stromnotierungen daher nur untergeordneten Einfluss. Ausschlaggebend waren vielmehr die Konditionen der in den Vorjahren abgeschlossenen Terminkontrakte für Beim Verkauf unserer 2008er- Produktion erzielten wir in Deutschland einen Durchschnittspreis von 58 je MWh. Damit lagen wir deutlich über dem vergleichbaren Vorjahreswert: Unsere Erzeugung für 2007 hatten wir im Durchschnitt zu 47 je MWh abgesetzt. Der Strompreisanstieg beeinflusste auch unsere Ertragslage positiv. Dies gilt in erster Linie für unsere Braunkohle- und Kernkraftwerke, da hier die allgemeine Verteuerung von Rohstoffen keine wesentlichen Mehrkosten verursachte: Braunkohle fördern wir selbst; in der Kernernergie macht die Brennstoffbeschaffung typischerweise nur einen geringen Teil der gesamten Erzeugungskosten aus. Anders verhält es sich mit unseren Steinkohle- und Gaskraftwerken. Hier sind die sogenannten Clean Dark Spreads (Steinkohle) und Clean Spark Spreads (Gas) maßgeblich für die Ergebnisentwicklung. Sie werden ermittelt, indem man vom Strommarktpreis die Kosten für den jeweiligen Brennstoff und CO 2 -Zertifikate abzieht. In Deutschland war die Marktsituation für unsere Steinkohlekraftwerke insgesamt ungünstiger, für unsere Gaskraftwerke dagegen besser als Die Strompreise für Endkunden und Weiterverteiler in Deutschland spiegeln die Entwicklung am Großhandelsmarkt wider. Wegen gestiegener Beschaffungskosten haben die meisten Energieversorger die Entgelte angehoben. Die Preise für Haushalte und kleine Gewerbe betriebe lagen 2008 um durchschnittlich 5 % über dem Niveau des Vorjahres. Industrieunternehmen mussten etwa 13 % mehr bezahlen; bei Stromlieferungen an diese Kundengruppe ist der Anteil der Strombeschaffungskosten am Gesamtpreis besonders hoch. Auch im britischen Stromgroßhandel lagen die Notierungen erheblich über dem Vorjahresniveau. Am Spotmarkt kostete die Megawattstunde Grundlaststrom 2008 durchschnittlich 71 (89 ). Das ist mehr als das Doppelte des Vergleichswertes für 2007, der sich auf 29 (43 ) belief. Spitzenlaststrom verteuerte sich von 39 (57 ) auf 91 (114 ). Die britischen Notierungen lagen damit deutlich über dem deutschen Niveau. In Großbritannien machen Gaskraftwerke, die typischerweise hohe variable Kosten aufweisen, einen größeren Teil der Erzeugungskapazität aus als in Deutschland und haben damit einen stärkeren Einfluss auf die Strompreisbildung. Am britischen Strom-Terminmarkt stiegen die Notierungen ebenfalls. Lieferungen für das Kalenderjahr 2009 wurden 2008 mit durchschnittlich 68 (85 ) je MWh Grundlaststrom abgerechnet. Das ist 66 % mehr, als im Vorjahr für den Forward 2008 bezahlt werden musste. In der Spitzenlast erhöhte sich das Preisniveau um 58 % auf 82 (101 ). RWE verkauft die britische Stromproduktion ähnlich wie die deutsche weitgehend auf Termin. Die Preise für unsere 2008 abgesetzten Erzeugungsmengen werden somit durch die Marktentwicklung in den Vorjahren bestimmt. Für die Ertragslage von RWE npower besitzt die absolute Höhe der Notierungen allerdings nur begrenzte Aussagekraft. Denn anders als in Deutschland besteht unser

17 RWE-Geschäftsbericht 2008 LAGEBERICHT 47 Wirtschaftliche Rahmenbedingungen britisches Erzeugungsportfolio überwiegend aus Steinkohle- und Gaskraftwerken, bei denen auch die Kosten seite starken Marktschwankungen unterliegt. Maßgeblich für die Ergebnisentwicklung von RWE npower sind daher die bereits erläuterten Clean Dark Spreads und Clean Spark Spreads. Spotpreise am Strom-Großhandelsmarkt in Großbritannien in /MWh Handelsjahr 2006 Handelsjahr 2007 Handelsjahr 2008 Grundlast Spitzenlast Monatsdurchschnittswerte Quelle: RWE Supply & Trading Ein-Jahres-Terminpreise am Strom-Großhandelsmarkt in Großbritannien in /MWh Terminkontrakt für 2007 Terminkontrakt für 2008 Terminkontrakt für Handelsjahr 2006 Handelsjahr 2007 Handelsjahr 2008 Grundlast Spitzenlast Monatsdurchschnittswerte Quelle: RWE Supply & Trading

18 48 LAGEBERICHT Wirtschaftliche Rahmenbedingungen Im britischen Endkundengeschäft sind die Stromentgelte bei Weitem nicht so stark angestiegen wie die Spotpreise am Großhandelsmarkt. Für Industrie- und Gewerbekunden hat sich der Strombezug gegenüber dem Vorjahr um durchschnittlich 20 % verteuert. Im Segment der Haushalte und kleinen Gewerbebetriebe lag der Preisanstieg bei 17 %. Angezogen haben die Strompreise auch in unseren Märkten in Zentralosteuropa. Privathaushalte mussten in der Slowakei 3 % mehr bezahlen als In Polen und Ungarn erhöhte sich ihre Stromrechnung sogar um 14 bzw. 19 %. Der Preisanstieg für Industrieunternehmen fiel teilweise noch deutlicher aus: Er betrug in der Slowakei 10 %, in Ungarn 21 % und in Polen 23 %.

19 RWE-Geschäftsbericht 2008 LAGEBERICHT 49 Politische Rahmenbedingungen 1.3 POLITISCHE RAHMENBEDINGUNGEN Das politische Umfeld ist ein Schlüsselfaktor für unser Geschäft. Im zurückliegenden Jahr stand der Klimaschutz ganz oben auf der Agenda in Brüssel und Berlin. Zentrales Thema war die Ausgestaltung des europäischen CO 2 -Emissionshandelssystems für den Zeitraum 2013 bis Aber auch auf nationaler Ebene hat sich einiges bewegt besonders in Deutschland: Dort stellte der Gesetzgeber die Weichen für eine verstärkte Nutzung erneuerbarer Energien. In Großbritannien, unserem zweitgrößten Markt, hat die Regierung ein neues Programm zur Emissionsreduktion aufgelegt, das Versorger verpflichtet, Energiesparmaßnahmen der privaten Haushalte zu fördern. Europäisches Parlament verabschiedet Klimaschutzpaket für den Zeitraum 2013 bis Am 17. Dezember 2008 hat das Europäische Parlament mit großer Mehrheit ein Energie- und Klimapaket verabschiedet. Es umfasst u.a. Richtlinien für den Emissionshandel nach 2012 und für den Ausbau erneuerbarer Energien. Außerdem wurde ein Rechtsrahmen für die Abscheidung, den Transport und die Einlagerung von Kohlendioxid geschaffen, das bei der Stromerzeugung fossil befeuerter Kraft werke anfällt (Carbon Capture & Storage, kurz: CCS). Die Richtlinie zum Emissionshandel sieht vor, dass Energieversorger ab 2013 keine kostenfreien Emissionsrechte mehr vom Staat erhalten. Die Zertifikate für diese Unternehmen sollen in vollem Umfang versteigert werden. Allerdings wird es für bestehende Kraftwerke in zahlreichen osteuropäischen Staaten nur einen schrittweisen Einstieg in die Vollauktionierung geben. Neue Kraftwerke mit hohen Wirkungsgraden können von den EU-Mitgliedstaaten zwischen 2013 und 2016 mit bis zu 15 % der Investitionskosten bezuschusst werden. Auch CCS-Demonstrationsanlagen und innovative Verfahren zur Stromerzeugung aus erneuerbaren Energien sollen eine Förderung erhalten. Dafür sind Mittel im Gegenwert von Zertifikaten für 300 Mio. Tonnen CO 2 vorgesehen. Bei einem angenommenen Zertifikatepreis von 20 je Tonne CO 2 entspricht dies einem Fördervolumen von rund 6 Mrd.. Die Regelungen zur Nutzung der Kyoto-Mechanismen Clean Development Mechanism und Joint Implementation (CDM/JI) müssen noch von der EU konkretisiert werden. Erwartet wird, dass Zertifikate aus CDM/JI-Projekten nur noch in sehr beschränktem Umfang zur Abdeckung der Minderungsverpflichtungen eingesetzt werden können. Unternehmen, die die Nutzungsmöglichkeiten in der zweiten Handelsperiode nicht ausgeschöpft haben, werden dies aber voraussichtlich nachholen können. Negativ wirkt sich die erwartete restriktive Handhabung gerade bei jenen Gesellschaften aus, die wie RWE eine Vorreiterrolle bei internationalen Klimaschutzprojekten übernommen haben. Die EU hat sich zum Ziel gesetzt, dass der Anteil erneuerbarer Energien am Endenergieverbrauch bis 2020 auf 20 % ansteigt. Jeder Mitgliedstaat soll dazu einen Beitrag leisten. Für Deutschland ist ein Zielwert von 18 % vorgesehen. Zum Vergleich: 2007 lag der Anteil erneuerbarer Energien bei 9,8 %. Dabei ist es den Mitgliedstaaten überlassen, wie sie ihre Zielvorgaben erreichen. Nationale Fördersysteme bleiben somit in ihrem Bestand geschützt. Gleichzeitig räumt die EU den Mitgliedstaaten die Möglichkeit ein, Fördersysteme anderer Länder in die eigenen Programme zu integrieren, um die Kosteneffizienz zu verbessern.

20 50 LAGEBERICHT Politische Rahmenbedingungen Die vom Europäischen Parlament beschlossene Vollversteigerung der Emissionszertifikate für die Stromversorger und die eingeschränkte Nutzung von CDM/JI werden den Energiestandort Deutschland nach unserer Einschätzung schwächen. Die Vollversteigerung benachteiligt vor allem die Verstromung von Kohle, unseres wichtigsten heimischen Energieträgers. Versorger in Ländern mit einem hohen Kernenergieanteil im Erzeugungsmix, z.b. Frankreich mit 80 %, müssen nur wenige Zertifikate zukaufen. Gleiches gilt für Versorger mit einem hohen Wasserkraftanteil, etwa in Skandinavien oder den Alpenländern. Damit verzerrt die EU den Wettbewerb im europäischen Strombinnenmarkt. Zusätzlich werden auch die osteuropäischen Kohleverstromer mit der Zuteilung kostenloser Zertifikate bevorzugt. Im Ergebnis müssen deutsche Kohlekraftwerke erhebliche Wettbewerbsnachteile hinnehmen. Der Investitionskostenzuschuss für neue Kraftwerke ist eine Option, deren Gestaltung im Verantwortungsbereich der einzelnen Mitgliedstaaten liegt. Bislang ist noch offen, ob und in welcher Form RWE davon profitieren kann. Die Regelungen zur Förderung von CCS-Kraftwerken begrüßen wir. Das Fördervolumen wird allerdings voraussichtlich nicht ausreichen, um die von der EU angestrebten zehn bis zwölf Demonstrationsanlagen zu verwirklichen. Daher werden weitere Fördermittel aus den Mitgliedstaaten benötigt. Auch die von der EU geforderte gerechte geografische Aufteilung der Projekte und die Förderung von erneuerbaren Energien aus demselben Mittelbestand könnten den Spielraum für den Bau von CCS-Kraftwerken in Deutschland einschränken. Novellierung des Gesetzes zur Förderung erneuerbarer Energien. Im Juni 2008 hat der Deutsche Bundestag eine Novelle des Gesetzes zur Förderung erneuerbarer Energien (EEG) verabschiedet. Das neue EEG ist zum 1. Januar 2009 in Kraft getreten. Die Bundesregierung verfolgt damit das Ziel, den Anteil der erneuerbaren Energien an der Stromerzeugung bis zum Jahr 2020 von derzeit rund 15 % auf mindestens 30 % zu erhöhen. Das novellierte EEG sieht angepasste Vergütungssätze für die verschiedenen Energiequellen vor. Außerdem schafft es eine verbesserte gesetzliche Grundlage für die Förderung von Offshore-Windkraft, den Ersatz alter durch leistungsfähigere Windanlagen (Repowering) und die Netzintegration von Stromerzeugung aus erneuerbaren Energien. Die Novellierung des EEG wird Investitionen anregen, besonders in Offshore-Windprojekte, und ist daher zu begrüßen. Sie hat allerdings keine zusätzlichen Anreize für mehr Kosteneffizienz bei einzelnen Technologien geschaffen. Wir bedauern, dass im Gesetz vorgesehene Verordnungen auch nach Inkrafttreten des novellierten EEG noch nicht umgesetzt worden sind. Dies gilt u.a. für die vorgesehene Erleichterung der Direktvermarktung des Stroms aus erneuerbaren Energien durch Anlagenbetreiber oder von ihnen beauftragte Händler, von der weitere wichtige Impulse für die langfristige Marktintegration erwartet werden. Wir hoffen, dass die Verordnungen noch in der laufenden Legislaturperiode vorgelegt und vom Bundestag verabschiedet werden. Ebenso wichtig ist die baldige Verabschiedung des Energieleitungsausbaugesetzes (EnLAG), damit die bestehende Netzinfrastruktur erweitert werden kann, um die Ziele der Bundesregierung zeitgerecht zu erreichen.

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