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1 Gemeinsam Werte schaffen Optimiertes Zusammenspiel von Asset-, Property- und Facility-Management FM-Kongress,

2 Warum strategisches Bestandsmanagement? 2

3 Wie soll ich wissen, wo ich hin will, wenn ich nicht weiß, wo ich stehe? 3

4 Lösungsansatz: Teil I: Objektive Erfassung und Bewertung des Bestands Teil II: Maßnahmenund Budgetplanung Ergebnis: Ist-Zustand ist bekannt Instandsetzungs- und Modernisierungsbedarf (Kosten) sind bekannt Schwachstellen sind bekannt Ausstattung ist bekannt Entwicklung von Strategien und Planungsvarianten Auswahl der Varianten und Erstellung Budgetplan 4

5 Prozessdarstellung Strategisches Baubestandsmanagement Bauzustandserfassung und Bewertung Abgleich mit der Portfoliostrategie/ Budgetrahmen Konkretisierung/Auswahl von Maßnahmenpaketen Genehmigungsprozess und Budgetierung Umsetzung der baulichen Maßnahmen Aktualisierung Bauzustand 5

6 Die Erfahrung zeigt dass der Prozess initial funktioniert, ist gut machbar. dass auch die laufende Fortschreibung funktioniert, ist weitaus schwieriger. Der Schlüssel zum Erfolg liegt in der prozessualen Einbindung, d.h. Rollen und Verantwortlichkeiten müssen klar definiert sein. IT-technische Werkzeuge müssen dabei optimal unterstützen. 6

7 Wie soll ich tun, was ich soll, wenn ich nicht weiß, wer ich bin? 7

8 Immobilienmanagement Property- Management Facility-Management Real Estate Management Portfolio- Management Instandhaltungsmanagement Asset-Management Baumanagement 8

9 Kleine Spurensuche bei google google, Stand

10 Das ist alles zu Asset Management bei Wiki?! 10

11 Property- Management gibt's nicht mal mehr auf Deutsch 11

12 Dafür das auf Platz 4 12

13 13

14 Auszüge aus den Antworten 14

15 Versuch einer "einfachen" Übersetzung* Owner/Stakeholder Eigentümer/Anteilseigner Real Estate Manager Eigentümer-Vertreter Asset-Manager Property-Manager Werte-Steuerer Eigentums-Verwalter Facility-Manager Operativer Steuerer *ohne wissenschaftlichen Anspruch 15

16 und der daraus abgeleiteten Aufgaben Eigentümer/Anteilseigner Eigentümer-Vertreter Werte-Steuerer Eigentums-Verwalter Operativer Steuerer Zielvorgaben, Verantwortung Wahrnehmung der Eigentümer-Rolle als fachlich kompetenter Stellvertreter Entwicklung von Strategien zur Umsetzung der Zielvorgaben Konkrete Umsetzung und Steuerung entsprechend der Strategievorgaben Operative Umsetzung und Sicherung des täglichen Bedarfs 16

17 Aus dieser Betrachtungsweise folgt: Owner/Stakeholder Real Estate Manager Asset-Manager Property-Manager sind Rollen, mit denen die Erfüllung bestimmter Aufgaben verbunden ist Facility-Manager Diese Rollen können von unterschiedlichen Beteiligten wahrgenommen werden. 17

18 Wie können diese Rollen verteilt sein? 18

19 Beispiel ABG FRANKFURT HOLDING Eigentümer/Anteilseigner Stadt Frankfurt Eigentümer-Vertreter ABG FH Werte-Steuerer ABG FH Eigentums-Verwalter ABG FH Operativer Steuerer ABG FH 19

20 Beispiel Stadt Frankfurt (?) Eigentümer/Anteilseigner Stadt Frankfurt Eigentümer-Vertreter Kämmerei Werte-Steuerer Schulamt/Kita-Amt Eigentums-Verwalter Schul-/Kita-/Hochbauamt Operativer Steuerer Hochbauamt/Dienstleister 20

21 Beispiel GSW Immobilien AG Eigentümer/Anteilseigner Aktionäre der GSW Eigentümer-Vertreter GSW Werte-Steuerer GSW Eigentums-Verwalter GSW Operativer Steuerer Facilita 21

22 Beispiel Deutsche Telekom AG Eigentümer/Anteilseigner Aktionäre der DTe AG Eigentümer-Vertreter DTe AG GREM Werte-Steuerer Corpus Sireo Eigentums-Verwalter STRABAG PFS Operativer Steuerer STRABAG PFS 22

23 Aufgaben bei der Optimierung des Strategischen Baubestandsmanagements Definition der Aufgaben und Arbeitsabläufe Individuelle Festlegung der Rollen und Verantwortlichkeiten (zwischen den beteiligten Unternehmen/Ämtern und innerhalb dieser) Bereitstellung der erforderlichen Werkzeuge 23

24 Das heißt für den Prozesses Strategisches Baubestandsmanagement: Bauzustandserfassung und Bewertung Abgleich mit der Portfoliostrategie/ Budgetrahmen Konkretisierung/Auswahl von Maßnahmenpaketen Genehmigungsprozess und Budgetierung Umsetzung der baulichen Maßnahmen Aktualisierung Bauzustand 24

25 Das heißt für den Prozesses Strategisches Baubestandsmanagement: laufend 20 % pro Jahr März - April Mai - Juni oder Bauzustandserfassung und Bewertung Abgleich mit der Portfoliostrategie/ Budgetrahmen Konkretisierung/Auswahl von Maßnahmenpaketen oder Juli - September ab Oktober jährlich bis Februar Genehmigungsprozess und Budgetierung Umsetzung der baulichen Maßnahmen Aktualisierung Bauzustand oder/und oder/und und oder Wer macht was, wann und womit? 25

26 Fazit Jeder muss seine Rolle und seine Aufgaben genau kennen. Die prozessuale Sicht führt zu Versachlichung, Vereinfachung und damit mehr Akzeptanz. Bei der Einführung von neuen Verfahren und IT-Systemen im Bestandsmanagement heißt das: Den ganzen Prozess zu Ende denken vermeidet Kosten und sichert den nachhaltigen Erfolg. Wenn alle zusammenhelfen, gewinnen am Ende alle! 26

27 Ergebnis Ich weiß, wo ich stehe. Ich weiß, wo ich hin will. Ich weiß, was ich zu tun habe. 27

28 Vielen Dank für Ihre Aufmerksamkeit! Dipl.-Ing., Dipl.-Wirtsch.-Ing. Sigrid Niemeier CalCon Deutschland AG Vorstand CalCon Deutschland AG Stand C24 Beethovenplatz München Die nachhaltige Modernisierung von Stadtquartieren

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