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1 Einstellungen Settings Einstellungen Settings...1 Einleitung...2 Core...2 port...2 standalone...2 pid-file...2 log-file...2 log-level...2 whitelist...3 stats-enable...3 watchdog-enable...3 Modulpfade...4 action-root...4 function-root...4 hardware-root...4 operator-root...4 protocol-root...4 Webserver...5 webgui-websockets...5 webserver-authentication...5 webserver-cache...5 webserver-enable...5 webserver-http-port...5 webserver-https-port...6 webserver-root...6 webserver-user...6 Firmware...7 firmware-gpio-miso...7 firmware-gpio-mosi...7 firmware-gpio-reset...7 firmware-gpio-sck...7 SMTP...8 smtp-sender...8 smtp-user...8 smtp-password...8 smtp-host...8 smtp-port...8 Diverse...9 ntp-servers...9

2 Einleitung Das Verhalten und die Funktionen von pilight können durch diverse Einstellungen verändert werden. In diesem Kapitel werden sämtliche Einstellungen, die in Kategorien sortiert wurden, dokumentiert. Core port 1 "port": 5000 Normalerweise benutzt pilight einen zufälligen Port für seinen Socketserver. Benutzten Sie die port Einstellung falls Sie einen festgelegten Port benutzten wollen. standalone 1 "standalone": 0 Wenn pilight gestartet wird, überprüft es zuerst ob es weitere laufende pilight Instanzen im Heimnetzwerk gibt. Falls eine gefunden wurde, verbindet es sich mit der anderen Instanz und schließt sich dem AdHoc Netzwerk an. Falls Sie aber nicht wollen dass pilight sich dem Netzwerk anschließt, können Sie die standalone Einstellung auf 1 setzten. Wenn pilight im standalone Modus betrieben wird, wird der SSDP- Server auch nicht gestartet. Dies bedeutet das andere pilight-instanzen diese Instanz nicht über SSDP finden können. pid-file Linux und *BSD 1 "pid-file": "/var/run/pilight.pid" Die PID-Datei (pid-file) wird benutzt, um die Prozess-ID des pilight-daemons zu speichern. pilight selbst benutzt dies auch, um herauszufinden ob pilight bereits auf dem Rechner läuft. Die Einstellung muss einen gültigen Pfad enthalten um die PID-Datei zu speichern. log-file Linux und *BSD Windows 1 "log-file": "/var/log/pilight.log" 2 "log-file": "c:/pilight/pilight.log" Die Log-Datei wird benutzt um diverse Informationen zu speichern während der pilight-daemon läuft. Diese Informationen können benutzt werden um Fehler zu debuggen, oder um Informationen über ausgeführte Aktionen zu sammeln. Die Einstellung muss einen gültigen Pfad enthalten um die Log-Datei zu speichern. log-level 1 "log-level": 4 Die log-level Einstellung sagt pilight welche Meldungen es in das Log schreiben soll. Je höher das Log- Level, desto mehr Meldungen werden protokolliert und gespeichert. Das Log-Level ist 6, und das niedrigste ist 0. Die unterschiedlichen Log-Level speichern die folgenden Informationen (und alle aus höheren Log- Levels): 0 = emergency (Notfall), 1 = alert (Alarm), 2 = critical (Kritisch), 3 = error (Fehler), 4 = warning (Warnung), 5 = notification (Meldung), und 6 = information (Information).

3 whitelist 1 "whitelist": [ "*.*.*.*" ] Jede Software die Socketverbindungen aufbauen kann, kann mit dem pilight-daemon kommunizieren. Solche Software sind z. B. pilight-receive, die webgui oder externe pilight Plug-ins. Falls Sie Grenzen setzten wollen, für welche Computer aus ihrem Netzwerk mit dem pilight-daemon verbinden dürfen, können Sie eine Whitelist erstellen. Die Einstellung kann nur eine Liste mit gültigen IPv4-Adressen enthalten, denen es erlaubt ist, sich mit dem pilight-daemon zu verbinden. Alle anderen IPs werden blockiert. Falls Sie IPv4 Bereiche zulassen wollen, können Sie diese mit Platzhaltern (Wildcards) definieren. Zum Beispiel, falls Sie alle IP-Adressen von bis erlauben wollen, können Sie einfach * in der Whitelist eintragen. Falls Sie alle IP-Adressen von bis erlauben wollen, können Sie 10.0.*.* der Whitelist hinzufügen. Jeder Whitelist Eintrag darf nur gültige IPv4-Adressen (mit oder ohne Platzhaltern) enthalten. stats-enable 1 "stats-enable": 1 pilight überwacht seine CPU und RAM Auslastung. Diese Informationen können an externen Clients gesendet werden, und werden standardmäßig über Websockets-Verbindungen übertragen. Falls Sie die anzeige der CPU und RAM Statistiken in der webgui, und/oder die Übertragung über Websockets- Verbindungen, deaktivieren wollen, setzten Sie diese Einleitung auf 0. Diese Einstellung kann entweder 1 oder 0 sein. watchdog-enable 1 "watchdog-enable": 1 pilight überwacht seine CPU und RAM-Auslastung. Diese Informationen können benutzt werden um pilight zu stoppen oder zu beenden, falls es zu viel CPU oder RAM Last verursacht. Falls Sie diese watchdog Funktion (und damit das automatische stoppen/beenden von pilight falls nötig) deaktivieren wollen, setzten Sie diese Einstellung auf 0. Diese Einstellung kann entweder 1 oder 0 sein.

4 Modulpfade pilight kann diverse externe Module laden um weitere Funktionen hinzuzufügen. Diese Module sind einzelne Dateien und sollten in definierten Ordner abgelegt werden. Die Speicherstelle dieser Ordner kann jedoch durch die folgenden Einstellungen verändert werden. Normalerweise ist es nicht nötig, externe Module zu laden. Die neueste pilight Version enthält immer die neuesten Protokolle, Hardwaremodule, Eventing Operatoren, Funktionen und Aktionen. action-root Linux und *BSD 1 "action-root": "/usr/local/lib/pilight/action" pilight Eventing Aktionen werden aus dem action-root Ordner geladen. Die action-root Einstellung muss einen gültigen Pfad enthalten. function-root Linux und *BSD 1 "function-root": "/usr/local/lib/pilight/function" pilight Eventing Funktionen werden aus dem function-root Ordner geladen. Die function-root Einstellung muss einen gültigen Pfad enthalten. hardware-root Linux und *BSD 1 "hardware-root": "/usr/local/lib/pilight/hardware" Externe pilight Hardwaremodule werden aus dem hardware-root Ordner geladen. Die hardware-root Einstellung muss einen gültigen Pfad enthalten. operator-root Linux und *BSD 1 "operator-root": "/usr/local/lib/pilight/operator" pilight Eventing Operatoren werden aus dem operator-root Ordner geladen. Die operator-root Einstellung muss einen gültigen Pfad enthalten. protocol-root Linux und *BSD 1 "protocol-root": "/usr/local/lib/pilight/protocol" Externe pilight Protokolle werden aus dem protocol-root Ordner geladen. Die protocol-root Einstellung muss einen gültigen Pfad enthalten.

5 Webserver Die folgenden Einstellungen verändern ob oder wie der integrierte Webserver die pilight webgui anzeigt. webgui-websockets 1 "webgui-websockets": 1 Standardmäßig kommuniziert die webgui über Websockets mit dem pilight-daemon. Dies ist eine relativ neue Technik, die es erlaubt, direkt alle Meldungen vom pilight-daemon zu erhalten, statt pilight dauerhaft nach Änderungen abzufragen. Das Problem ist, dass manche älteren Geräte und Browser Websockets nicht unterstützten, aber Sie unterstützten die Dauerabfrage-Methode. Um Websockets zu deaktivieren und stattdessen Dauerabfragen zu benutzten, setzten sie die webgui-websockets Einstellung auf 0. Die Einstellung kann entweder 0 oder 1 sein. webserver-authentication 1 "webserver-authentication": [ "username", "password" ] Standardmäßig kann jeder, der Zugriff auf die webgui hat, pilight steuern. Falls Sie dies verhindern wollen, können Sie die webgui durch einen Benutzernamen und ein Passwort schützen. Der Benutzername sollte in Klartext sein, und das Passwort SHA256 verschlüsselt. Benutzten Sie pilight-sha256 um den verschlüsselten Hash-Code für das Passwort zu erstellen. Normale SHA256 Verschlüsselungsprogramme werden nicht funktionieren, da pilight das Passwort mehrere tausendmal Hasht. ~# pilight-sha256 -p admin 4f32102debed8dabd87e88cf84c752ccb23a74b29f90b42edde05cbc7be41f80 Also, um einen Benutzer mit dem Benutzernamen user mit dem Passwort admin zu konfigurieren, würde die Einstellung so aussehen: 1 [ "user", "4f32102debed8dabd87e88cf84c752ccb23a74b29f90b42edde05cbc7be41f80" ] webserver-cache 1 "webserver-cache": 1 pilight kann alle Dateien für die webgui in einem Cache speichern. Dies reduziert die Anzahl der Lesevorgänge auf der SD Karte (Im Falle eines Raspberry Pi oder Hummingboards), und macht das Laden der webgui auf Geräten mit langsamen Speicher (z. B. Routern) schneller. Diese Einstellung kann entweder 1 oder 0 sein. webserver-enable 1 "webserver-enable": 1 Der pilight Webserver kann komplett deaktiviert werden. Dies ist sinnvoll falls Sie nicht die eingebaute webgui benutzten möchten, oder eine eigene Webserveranwendung benutzten wollen. Diese Einstellung kann entweder 1 oder 0 sein. webserver-http-port 1 "webserver-http-port": 5001 Standardmäßig läuft der pilight Webserver auf dem Port Dies ist damit pilight nicht andere Webserver die auf dem Standard HTTP Port 80 laufen beeinträchtigt. Falls Sie den pilight Webserver auf Port 80 (oder

6 einem anderen Port) starten wollen, können Sie diese Einstellung ändern. Der angegebene Port muss ein gültiger und unbenutzter Port sein. webserver-https-port Standardmäßig nicht unterstützt 1 "webserver-https-port": 5002 Der Webserver ermöglicht standardmäßig nicht sichere Verbindungen. Zurzeit ist die einzige Methode HTTPS zu unterstützten, pilight manuell zu kompilieren. Der sichere pilight Webserver läuft standardmäßig auf dem Port Dies ist damit pilight nicht andere Webserver die auch dem Standard HTTPS Port 443 laufen beeinträchtigt. Falls Sie den sicheren pilight Webserver auf Port 443 (oder einem anderen Port) starten wollen, können Sie diese Einstellung ändern. Der angegebene Port muss ein gültiger und unbenutzter Port sein. webserver-root 1 "webserver-root": "/usr/local/share/pilight/" Die webserver-root Einstellung sagt pilight, wo es alle Dateien die der Webserver anbieten soll finden kann. Die Einstellung muss einen gültigen Pfad enthalten. webserver-user Linux *BSD 1 "webserver-user": "www-root" 2 "webserver-user": "www" Standardmäßig läuft der Webserver als ein nicht-root Benutzer. Dies ist, um das Ausführen von Schadcode zu verhindern. Falls Sie wollen das der Webserver als root (oder ein anderer Systembenutzer) ausgeführt wird, können Sie diese Einstellung ändern. Es muss ein gültiger Systembenutzer angegeben werden.

7 Firmware pilight bietet ein Programm an, mit dem man einfach die pilight Firmware auf diverse Mikrocontroller flashen kann, mit dem Namen pilight-flash. pilight kann Mikrocontroller entweder über Bit-Banging oder über USB flashen. Für Bit-Banging benötigt pilight 4 GPIO Pins. Diese Pins sind standardmäßig für Anwendung auf dem Raspberry Pi konfiguriert. Sie können allerdings die Pinnummern ändern, beruhend auf ihrer Hardware. Die GPIO Pins sind nach ihren SPI Anforderungen, aber alle GPIO Pins können benutzt werden, da pilight gar nicht SPI benutzt um mit den Mikrocontrollern zu kommunizieren. In pilight werden die SPI Bezeichner MISO, MOSI, Reset und SCK nur benutzt, um die Pins zu unterscheiden. Falls Sie sich nicht sicher sind, welche GPIO Pins auf ihrer Plattform gültig sind, sehen Sie bitte in der Dokumentation nach. firmware-gpio-miso Linux und *BSD 1 "firmware-gpio-miso": 13 Diese Einstellung definiert, welchen GPIO Pin also MISO Pin benutzt werden soll. Es können alle gültigen Pinnummern angegeben werden firmware-gpio-mosi Linux und *BSD 1 "firmware-gpio-mosi": 12 Diese Einstellung definiert, welchen GPIO Pin also MOSI Pin benutzt werden soll. Es können alle gültigen Pinnummern angegeben werden firmware-gpio-reset Linux und *BSD 1 "firmware-gpio-reset": 10 Diese Einstellung definiert, welchen GPIO Pin also Reset Pin benutzt werden soll. Es können alle gültigen Pinnummern angegeben werden firmware-gpio-sck Linux und *BSD 1 "firmware-gpio-sck": 14 Diese Einstellung definiert, welchen GPIO Pin also SCK Pin benutzt werden soll. Es können alle gültigen Pinnummern angegeben werden

8 SMTP pilight kann mit diversen Mailservern kommunizieren. Dies erlaubt es pilight, mail Aktionen in Eventing Regel zu benutzten, damit s versendet werden falls spezielle Voraussetzungen erfüllt sind. Viele Benutzer haben bereits einen Account bei ihrem Internet Provider oder einem gratis Mailanbieter wie Gmail. Im Falle eines (nicht existierenden) Gmail-accounts mit dem Passwort foobar, sähe die Konfiguration so aus: 1 "smtp-sender": 2 "smtp-host": "smtp.gmail.com", 3 "smtp-port": 465, 4 "smtp-user": 5 "smtp-password": "foobar" smtp-sender 1 "smtp-sender": Die smpt-sender Einstellung benötigt eine gültige -Adresse. Sobald pilight eine verschickt, wird diese Adresse als Absender benutzt. smtp-user 1 "smtp-user": Die smtp-user Einstellung benötigt eine gültige -Adresse. Diese Adresse wird benutzt, um sich bei dem Mail-Provider anzumelden. smtp-password 1 "smtp-password": "..." Die smtp-password Einstellung wird benutzt, um sich mit der smtp-user Einstellung beim Mail-Provider anzumelden. Das Passwort soll daher das gültige Passwort für diesen -Account sein. smtp-host 1 "smtp-host": "smtp.foo.com" Die smtp-host Einstellung muss einen gültigen Mailserver Hostnamen enthalten. Meistens ist der Hostname dem Namen des Providers ähnlich. smtp-port 1 "smtp-host": "smtp.foo.com" Die smtp-port Einstellung muss einen gültigen SMTP Server Port enthalten. Zur Zeit sind 25, 465 und 587erlaubt. pilight kommuniziert über eine sichere Verbindung wenn der Port 465 benutzt wird. Wenn Ports 25 oder 587 benutzt werden, beruht es auf dem Mailserver wie pilight die Verbindung aufbaut.

9 Diverse ntp-servers 1 "ntp-servers": [ "eu.pool.ntp.org", "uk.pool.ntp.org" ] Eine wichtige Funktion einer Automatisierungssoftware ist es, Zeitgesteuerte Aktionen auszuführen. Diese beruhen aber auf korrekten Datum und Uhrzeit Daten. Es können Probleme entstehen wenn die Systemuhr nicht richtig geht (für die Zeitzone in der Sie sich befinden). Dies kann auf Systemen wie dem Raspberry Pi passieren, die über keine RTC Funktionen verfügen, die es ihnen ermöglichen auch im ausgeschalteten Zustand die richtige Uhrzeit beizubehalten. Um dieses Problem zu überwinden, kann pilight die korrekte Uhrzeit von NTP Servern anfordern. Sie können, zum Beispiel, einen Server von benutzten. Sie können so viele NTP Server wie Sie wollen in die ntp-servers Liste eintragen. pilight versucht dann sich mit dem ersten Server zu synchronisieren. Falls dies missglückt, wird der zweite Server probiert, etc. pilight setzt diesen Prozess fort bis eine gültige Uhrzeit erhalten wurde.

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