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3 EDitorial Hallo liebe Kommilitoninnen und Kommilitonen, kaum hat das Wintersemester angefangen, da ist auch schon wieder Weihnachten und das Semesterende rückt in greifbare Nähe. Veränderungen gibt es überall, auch in der NERV-Redaktion. Dieses Semester durften wir uns über regen Zuwachs freuen- was aber Interessierte nicht abschrecken sollte, einmal bei uns mitzumachen. Auch mit dieser Ausgabe können wir euch wieder eine tolle Mischung aus universitären und Hildesheim-übergreifenden Themen bieten. Das LSF, studentische Projekte, Atomstrom und Studenten-Demonstrationen in Italien: wir wollen einmal mehr informieren und zur Diskussion anregen. Viel Spaß beim Lesen! Frohe Festtage und ein gutes Jahr 2009 wünschen Im Namen der gesamten NERV-Redaktion Stefan Schmidt, Chefredakteur Stefanie Endres, Herausgeberin Inhalt 1 Wahlwerbung 2 Editorial & Inhalt 3 Hoki-Programm 5 Und dann?... 9 Hildeguard 10 Mowesta 11 Politik-Forum 13 STUDILUX 15 LSF - Gib mir einen Sinn 16 LSF - Gib mir Applaus 17 Studienproteste in Italien Vollzeitschwierigkeiten Jahre StudCaf 24 ecco / RPM Siebeneicker 25 Theaterhaus 27 Bluemoon in der KuFa 28 Impuls 29 Kultur im Audimax 30 gukst Du hier, hörst Du da(s)! 31 Wladimir Kaminer 32 Mein Lieblingsplatz 33 English Drama Group 35 Drei Fragezeichen VPT 37 Ungewöhnliche Sportarten 38 Zur Uni gehen und sich bewegen 39 Irland 41 Tor nach Afrika 43 Go-Out Tag 44 Rezepte 45 Rätsel 46 Campusradio 47 Impressum / Gewinnspiel

4 Hochschulkino Mittwochs 20 Uhr im Audimax der Uni Hildesheim Eintritt: nur 1,50 EUR!!! SUNSHINE GB/USA 2007, 107 min. Genre: Science-Fiction Regie: Danny Boyle Darsteller: Michelle Yeoh; Cillian Murphy; Chris Evans; Rose Byrne; Cliff Curtis; Hiroyuki Sanada FSK: 12 In Boyles Zukunftsvision droht der Erde durch das Absterben der Sonne die totale Finsternis und damit eine neue Eiszeit. Um dies zu verhindern, wurde das Raumschiff Icarus II entsandt, um die Wärme- und Lichtquelle mittels Atombombenbeschuss wieder in Gang zu bringen Weihnachtsspecial Mit Glühwein und Keksen... LECKER!!!!!!!!!!! James und der Riesenpfirsich Originaltitel: James and the Giant Peach USA, 1996, 79 min. Regie: Henry Selick Genre: Puppentrickfilm FSK: 6 The Nightmare Before Christmas (OMU) USA 1993, 79 min. Genre: Animiertes Fantasy Musical Regie: Henry Selick Darsteller: Ein ganzer Haufen Knete FSK: I M NOT THERE USA 2007, 135 min. Genre: Filmbiografie Regie: Todd Haynes Darsteller: Cate Blanchett, Ben Whishaw, Christian Bale, Richard Gere, Marcus Carl Franklin, Heath Ledger FSK: k.a. Die Legende lebt! Bob Dylan, schillernde Ikone des Folk, Rock und Pop, tritt in I M NOT THE- RE gleich sechsfach in Erscheinung. Eine Reise durch das Leben Bob Dylans - Eine Biografie mit Starbesetzung. Mittwochs 20 Uhr im Audimax der Uni Hildesheim Eintritt: 1,50 EUR

5 Politik UND Dann?... HILDEGUARD Mowesta POlitikForum STUDILUX Studienproteste VOLLZEITSCHWIERIGKeiten

6 UND Dann?... Erst spalteten die Menschen das Atom, jetzt spaltet das Atom die Menschen Immer und überall Strom zur Verfügung zu haben darauf sind wir mittlerweile in unseren vier Wänden (und auch außerhalb) schon so selbstverständlich angewiesen wie auf Luft und Wasser. Doch woher kommt dieser Strom genau, der so bequem aus der Steckdose fließt? Wer macht sich schon ernsthaft bewusst, welches Risiko wir zur Erzeugung dieses Stroms noch immer in Kauf nehmen? Denn 26% der elektrischen Energie in Deutschland entsteht in Atomkraftwerken. Am erreichten 11 schwerbewachte Behälter ihr Ziel Gorleben zum 11. Mal. Der Hintergrund dieses 11-trächtigen Tages ist allerdings weniger amüsant, als es sich zunächst anhört: Auch dieses Jahr wurde wieder stark radioaktiver Atommüll von der Wiederaufbereitungsanlage La Hague in Nordfrankreich nach Gorleben transportiert, das weniger als 200 km von Hildesheim entfernt liegt. Mit knapp 80 Stunden und über 20 Mio. Euro war der diesjährige Transport der längste und teuerste bisher. Über Menschen haben den Transport aufgehalten und protestiert gegen Atomkraft, gegen die Gefährdung ihrer Heimat, gegen die Ignoranz der Politiker, gegen die Macht der Geldgeber, gegen nicht eingelöste Versprechen und für mehr Verantwortungsbewusstsein. Das Problem Atommüll In Deutschland sind noch immer 17 Atomkraftwerke in Betrieb und noch immer gibt es keine Lösung für das Problem Atommüll. Im Gegenteil: Trotz des Konsens zum Atomausstieg der rot-grünen Regierung und trotz zahlreicher Zwischenfälle und unvorhersehbarer Risiken gibt es nach wie vor keine verbindliche zeitliche Frist für die Abschaltung der Kraftwerke. Die Bundesregierung hatte sich auf Reststromzeiten geeinigt, diese werden jedoch von den Betreibern der Atomkraftwerke nicht ausnahmslos akzeptiert. Die radioaktiven Stoffe, die bei der Stromerzeugung (und auch bei Forschungsvorhaben) entstanden sind und entstehen, müssen transportiert, zwischen- und endgelagert werden. Bekannt sind vor allem die seit 1995 stattfindenden Castor- Transporte : Castoren sind die Behälter, in denen die hoch radioaktiven Stoffe transportiert und zwischengelagert werden. Da die Strahlung der Stoffe beim diesjährigen über 1200 km langen Transport ins Zwischenlager Gorleben höher war als in den Jahren zuvor, waren die Castoren allerdings nicht sicher genug und es wurden französische Behälter (TN 85) verwendet. Messungen von Greenpeace ergaben eine 500-fach erhöhte Strahlung in 14 m Entfernung (im Vergleich zu zuvor gemessenen Werten). Laut dem Land Niedersachsen liegen die Werte jedoch noch im erlaubten Bereich. Bevor die enorm heißen Abfälle unterirdisch endgelagert werden können, müssen sie zur Abkühlung einige Zeit überirdisch zwischengelagert werden. Neben den dezentralen Zwischenlagern der Kernkraftwerk-Standorte, die seit 2002 vorgeschrieben sind, sind Gorleben und Ahaus die beiden zentralen Zwischenlager. Um vor dem hoch gefährlichen Abfall zu schützen, müssen an den (potenziellen) Endlagern ganz bestimmte geologische Strukturen vorhanden sein. Auf der Suche nach einem Endlager ist der Salzstock Gorleben seit vielen Jahren stark im Gespräch. Man geht davon aus, dass Salz die radioaktive Strahlung weitgehend absorbiert. Aus diesem Grund wurde bis Ende der 70er Jahre im Salzbergwerk Asse II (ca. 50 km von Hildesheim entfernt) schwach- und mittelradioaktiver Abfall versuchsweise endgelagert. Mittlerweile wurde radioaktiv verseuchte Salzlauge entdeckt. Die Lauge muss also durch lecke Fässer in Kontakt mit den radioaktiven Abfällen gekommen sein. Der

7 Atommüll der DDR wurde in Morsleben endgelagert; dieses Lager wurde auch in den 90er Jahren weiter genutzt. Wegen hoher Sicherheitsrisiken wurde die Einlagerung gestoppt. Doch der radioaktive Abfall bleibt an beiden Standorten unter der Erde zurück. Seit 1979 wird geprüft, ob sich Gorleben als Endlager eignet. 1,3 Milliarden Euro wurden dafür bereits ausgegeben. Hält das Bundesumweltministerium deshalb trotz der Löcher im Salzstock und der durchlässigen Lehmschicht an Gorleben fest, statt eine bundesweite Standort-Suche in die Wege zu leiten? Immerhin muss ein Endlager die radioaktiven Brennstoffe mehrere Millionen Jahre von der Biosphäre trennen können. Ist ein solches Lager undicht (und dies ist in Gorleben bisher nicht auszuschließen), können Grundwasser oder Luft verseucht werden. Es braucht nicht viel Phantasie, um vorauszusagen, was passiert, wenn der radioaktive Müll in die Nordund Ostsee gelangt, und was dies für Norddeutschland und seine Bevölkerung bedeuten würde. Diese Bedenken hat auch Johannes Mader. Deshalb versucht er, darauf aufmerksam zu machen und die verantwortlichen Politiker dazu zu bewegen, ihre Atompolitik zu ändern. Johannes Mader, 26, FH-Student Soziale Arbeit im 3. Semester Seit ca. 12 Jahren politisch engagiert unter Anderem in der Umweltbewegung (besonders Anti- AKW Arbeit), Friedensarbeit (besonders in der Arbeit gegen Atomwaffen), im fairen Handel und der Menschenrechtsarbeit. Der Hildesheimer Fachhochschulstudent engagiert sich für eine verantwortungsbewusstere Umweltpolitik und ist seit 1997 bei den Protestaktionen gegen das Zwischenlager Gorleben dabei. Er sprach mit uns kurz nach der diesjährigen Castor- Demonstration über sein politisches Engagement. NERV: Du bist von Hildesheim aus nach Gorleben gefahren. Wie organisieren sich Atomgegner hier? Johannes Mader: In Hildesheim gibt es keine Organisation, die sich um die Bekämpfung von Atomkraft kümmert. Die Fahrt zur Demonstration und zu den anderen Protestaktionen war frei organisiert, nur die Grünen stellten einige Busse zur Verfügung. Hildesheim hat, soviel ich weiß, keine feste Bezugsgruppe von Atomkraftgegnern. Wie würdest du die Demonstration dieses Jahr im Vergleich zu den bisherigen zusammenfassen? Es gab dieses Jahr mehrere politische Einmaligkeiten. Erstens waren es so viele Demonstrierende wie noch nie. Die Zahl, die in den Medien genannt wird, ist nicht ganz richtig Leute haben vor Ort ihre Haltung gezeigt, einige Tausend aber auch in anderen Städten, beispielsweise in Süddeutschland. Dazu kommt, dass wir es geschafft haben, den Castor Transport um 18 Stunden zu verspäten. Der Plan war, den Transport spätestens um 6 Uhr Montag morgens beendet zu haben, aber angekommen ist er erst dienstags um Uhr. Außerdem haben sich seit langem mal wieder Politiker der Grünen gezeigt. Was meinst du mit gezeigt? Ja, viel mehr als Zeigen kann man es wohl nicht nennen. Claudia Roth kam nur 5 Minuten zur Blockade, länger habe ich sie nicht gesehen. Sobald die meisten Kameras weg waren, war auch sie wie vom Erdboden verschwunden. Die Grünen wurden vor Ort hart von den Demonstranten, die sich schon seit Jahren engagieren, kritisiert. Sie haben sich mit ihren Plakaten sehr in den Mittelpunkt gestellt. Ich glaube, es ist eine schwere Bürde, Politik zu betreiben. Aber die Grünen haben, sobald sie an der Regierung beteiligt waren, ihr Versprechen also die sofortige Abschaltung der Atomkraftwerke nicht umgesetzt. Sie müssen sich erst neu beweisen, da sie sich in den letzten Jahren nicht übermäßig engagiert haben. Und die Aktion von Claudia Roth war schlichtweg unverschämt. Der Versuch, sich dieses Jahr auf der Demonstration zu profilieren, ist fehlgeschlagen.

8 Gorleben darf kein Endlager werden Wogegen genau protestierst du bzw. was forderst du konkret? Erstens fordere ich die sofortige Abschaltung aller Atomkraftwerke. Mehrere Studien zeigen, dass das kein utopischer Wunsch sondern durchaus in einem Zeitraum von drei Jahren schon möglich wäre. Seit Jahren organisiere ich Hilfstransporte nach Tschernobyl mit. Ein solches Unglück darf nicht noch einmal passieren. Es gibt keine völlig sicheren Atomkraftwerke, und es wird auch nie welche geben. Wenn wir alle schonender mit Ressourcen umgehen, um die Stromverschwendung zu stoppen, ist der Ausstieg aus der Atomenergie kein Problem. Die Regionalisierung der Stromversorgung ist ein weiterer Teil der Lösung. Beispielsweise könnte man Einrichtungen wie das Hildesheimer Schwimmbad so umbauen, dass aus der täglich entstehenden Abwärme Strom erzeugt und ins öffentliche Netz eingespeist wird. Beim Thema Atomkraft geht es doch sicherlich um riesige Summen Geld. Was sagst du zu der Aussage, dass erneuerbare Energie viel zu hohe Investitionen bedeuten würden? Wenn die gleichen staatlichen Subventionen, die für Atomkraft zur Verfügung gestellt wurden, auch für erneuerbare Energien investiert werden, wird Atomstrom unnötig und überflüssig. Die Energieerzeugung in Deutschland geht über den Bedarf der Bevölkerung hinaus: Wir exportieren Strom sogar, woran die vier großen Energieversorger so einiges verdienen. Für den Ausstieg aus der Atomenergie ist definitiv ein Umdenken erforderlich. Statt nur finanzielle Aspekte in Betracht zu ziehen, sollten die Unternehmer und Politiker sich der Gefahr und der dramatischen ökologischen Konsequenzen bewusst werden. Hunderte von Politikern und Ex-Politikern sitzen in Bei- und Aufsichtsräten der großen Energiekonzerne, arbeiten beratend für das Geschäft mit Strom und Gas bei Agenturen, Kanzleien oder als Selbständige. Es ist klar, dass die sich nicht sonderlich für Ökostrom einsetzen. Was gehört noch zu deinen Forderungen? Zweitens darf Gorleben kein Endlager werden. Es ist jetzt als Zwischenlager schon nicht sicher. Es ist klar, für den Atommüll muss eine Lösung gefunden werden. Es wird nie ein absolut sicheres Endlager geben, aber Gorleben ist aufgrund seiner geologischen Formationen keine auch nur in Ansätzen sichere Möglichkeit. Verseuchungen im Meer darf man nicht riskieren. Im Gegensatz zu Öl kann man Radioaktivität weder sehen noch riechen. Sobald das Meer oder Grundwasser verseucht ist, kann man es nicht mehr rückgängig machen. Drittens ist Empathie ein wichtiger Motivationsgrund. Es ist mir wichtig, Solidarität mit den Menschen vor Ort zu zeigen. Wir und damit meine ich gerade unsere Generation tragen eine riesige Verantwortung für die Zukunft. Und wir wissen jetzt schon viel, was schief läuft. Und dass und wie man es ändern kann. Ich nutze Demonstrieren als demokratisches Mittel, um meine Meinung zu zeigen. Ebendies nicht zu machen, kann ich mir nur durch Bequemlichkeit und einen gewissen Egoismus erklärbar machen. Bis letztes Jahr haben sich 60% der Deutschen für einen Ausstieg aus der Atomenergie ausgesprochen und trotzdem wird noch immer Atomstrom produziert und genutzt. Aber ein großer Teil der Bevölkerung ist auch nicht genügend informiert. Im Endeffekt ist Geld das führend Machtmittel, nicht die Politik Wie engagierst du dich noch? Es ist viel Information notwendig. Ich beteilige mich an vielen Diskussionsforen, beispielsweise findet jedes Jahr das Antiatomforum statt, in dessen Rahmen wir auch mit Forschern diskutieren. Außerdem schreibe ich regelmäßig Briefe an Politiker, in denen ich sie zum Handeln auffordere. Aber die Reaktion auf diese Briefe besteht meist aus offener Ignoranz und der Wiederholung der ewig gleichen Argumente. Engagiert sind fast nur die Politiker aus dem Wendland, also die vor Ort. Im Endeffekt ist Geld das führende Machtmittel, nicht die Politik. Du engagierst dich ja sehr viel. Was erwartest von der restlichen Bevölkerung?

9 Ich möchte, dass die Mehrheit im Land aufsteht. Man sieht an der diesjährigen Resonanz in Gorleben, dass es funktioniert. Und auch in der Bildungspolitik fordern viele eine Veränderung, sonst hätten nicht letzte Woche Menschen für eine bessere Bildung demonstriert. Paradox finde ich, dass unserer Generation vorgeworfen wird, dass wir uns nicht genügend engagieren. Aber gleichzeitig erfährt man nur eine Deckelung von oben, wirkliches Engagement ist nicht gewünscht. Genau das erfährt man an vielen Schulen und Hochschulen, wenn Verbesserungsvorschläge nicht ernst genommen werden. Die Gewalt, die von der Polizei ausging, steht in keinem Verhältnis zu jener der Demonstranten Blockierer eingekesselt, und ohne Vorwarnung die Blockade mit aller Gewalt geräumt. Viele, ich auch, haben nicht die Möglichkeit gehabt, aufzustehen. Bei der Zwischenlagerblockade war es nicht viel anders. Die Polizei hat ihr Verhalten auf die Presse eingestellt. Diejenigen, die vorne in der Nähe der Kameras saßen, wurden friedlich weggetragen. Man muss erwähnen, dass wenige Beamte etwa zweitausend Demonstranten wegtragen mussten, ohne ausgewechselt zu werden. Es ist klar, dass sie nach einiger Zeit müde wurden. Ich war weiter hinten und wurde nicht so behandelt, wie diejenigen, die vorne waren. Wie ist die Polizei denn mit dir umgegangen? Ich wurde nicht besonders sanft umgedreht, auf den Boden gedrückt und hab dann direkt einen Stiefel im Auf der diesjährigen Castor Demonstration waren auffällig viele junge Menschen zu sehen. Siehst du das ebenso wie viele Politiker der Grünen als Chance für die Zukunft? Ich war schon überrascht, so viele junge Gesichter zu sehen. Vielleicht ist es dieses Jahr `cooler als sonst gewesen, sich zu engagieren. Wünschenswert wäre aber, wenn es wirklich eine Art Aufwachen war. Meines Erachtens sollten die Medien über ebendiese 16-Jährigen, die sich das erste Mal engagieren, berichten, anstatt lieber Fotos von Politikern zu machen. Presseberichten zufolge, hat die Polizei von besonders hoher Gewaltbereitschaft berichtet. Stimmt das? Im Gegenteil. Die Gewaltbereitschaft war sehr gering. Der schwarze Block war dieses Jahr gar nicht vertreten. Die einzige Gewalt, die ich beobachtet habe, war Frustgewalt oder Angstgewalt. Dieses Gefühl, sich zu engagieren aber nicht gehört oder beachtet zu werden, ist extrem niederschmetternd. Da kommt bei Einigen das Gefühl auf, sich anderweitig Aufmerksamkeit beschaffen zu müssen. Die Gewalt, die von der Polizei ausging, steht in keinem Verhältnis zu jener der Demonstranten. Wie genau ging die Polizei denn vor? Sonntagabend habe ich an einer Schienenblockade, bei der wir den Castor direkt aufgehalten haben, teilgenommen. Die Polizei ist rechtlich verpflichtet, die Demonstranten dreimal aufzufordern, die Schienen zu räumen bevor sie selbst aktiv wird, bei dieser Blockade mit ca. 200 Beteiligten ist das kein einziges Mal passiert. Sie haben sofort uns Nacken gespürt. Dann haben sie mich am Daumen hochgezogen, mit der Konsequenz, dass ich jetzt einen Kapselriss habe und mir evtl. eine Operation bevorsteht. Glücklicherweise hatten wir bei den Schienen zwei Anwälte und Presse dabei, sodass der Vorfall festgehalten wurde. Der absolute Höhepunkt der polizeilichen Aktionen war aber in der Nacht von Montag zu Dienstag. Bei Laase haben wir, etwa 800 Menschen, aus großem Abstand gegen den Transport protestiert, als er schon vorbeigezogen war. Die Polizei hat mit geschätzten 100 Beamten die Demonstranten verfolgt. Dabei hatten sie 5 Wasserwerfer, 2 Hubschrauber und mehrere Räumfahrzeuge im Einsatz. Vermummte Beamte sind mit Schlagstöcken auf uns zu gerannt. Sie trafen auf diejenigen, die nicht schnell genug weglaufen konnten, also vor allem Ältere und Jugendliche. Glücklicherweise gibt es Fotos von dieser unverhältnismäßigen Gewalt und so wird das auch rechtliche Konsequenzen haben.

10 Es ist schon seit Jahren so, dass es nach den Castor Transporten gerichtliche Verhandlungen gegen die Polizei von unserer Seite aus gibt. Die meisten der Verfahren gewinnen wir. Man kann viel fordern, aber man kann mit den Veränderungen auch schon anfangen Wie bewertest du die gesamte Protestaktion rückblickend? Ziemlich positiv. Das Presseecho war besonders hoch, es wurden viele Argumente ausgetauscht. Es ist ein gutes Gefühl, wenn sich die viele Arbeit auszahlt, es waren viele junge Menschen da. Außerdem gab es wenig Gewalt. Insgesamt gesehen war auch die Polizei teilweise entgegenkommender als die Jahre zuvor. Die Zwischenblockade hat sie ohne Helm geräumt, gerade bei ohnehin verängstigten Demonstranten ist das wichtig. Außerdem haben sie nicht sofort die Personalien aufgenommen oder direkt in Gefangenensammelstellen eingesperrt beispielsweise musste ich 8 Stunden auf Essen warten und dreieinhalb Stunden bis mich ein Beamter zur Toilette begleiten wollte. HildeGuard hat ein neues Gesicht! Wir, das sind Marion, Celine, Birke und Alexa, sind alle seit 2007 Studentinnen der Kulturwissenschaften hier in Hildesheim. Aufmerksam wurden wir auf die Initiative HildeGuard auf dem Markt der Möglichkeiten in unserer Einführungswoche wurde HildeGuard in Leben gerufen und stand letztes Jahr kurz vor der Auflösung. Ursprünglich gegründet als eine Initiative gegen sexuelle Gewalt, verstehen wir HildeGuard nun als eine Möglichkeit auf Mißstände der Sicherheitsvorkehrungen in der Stadt Hildesheim aufmerksam zu machen und diese durch diverse Projekte und Aktionen zu verbessern. Unsere Aufmerksamkeit wollen wir u.a. auf die verbesserte Beleuchtung von Strecken und Plätze lenken, die von StudentenInnen häufiger genutzt werden. Des weiteren Du hältst also Atomkraft für ein untragbares Risiko und forderst alle auf, ihre Verantwortung für die Umwelt, für sich selbst und die anderen Menschen wahrzunehmen. Genau, ich finde es nur konsequent, zu einem Ökostromanbieter zu wechseln. Man kann viel fordern, aber man kann mit den Veränderungen auch schon anfangen. In Hildesheim würde sich ein Wechsel zu einem Ökostromanbieter auch nicht zu stark auf den Geldbeutel auswirken. Lichtblick bietet die Kilowattstunde für 19,99 Cent an, bei einem durchschnittlichen Stromverbrauch sind das circa 20 Euro, die man im Jahr draufzahlt. Zu den größten Ökostromanbietern zählen außerdem Greenpeace Energy, Naturstrom und EWS. Infos zum Ökostrom gibt s auf der Seite www. atomausstieg-selber-machen.de. Außerdem kann man zu einem anderen Anbieter wechseln, zum Beispiel unter Fotos: Umbruch Bildarchiv e.v. und Johannes Neumann Ein herzliches Danke geht an dieser Stelle an Umbruch Bildarchiv, die uns die Bilder der Protestaktion zur Verfügung stellten. Dieser Berliner Verein hat auf seiner Homepage unter ein Foto- und Videoarchiv zu sozialen, kulturellen und geschichtlichen Brennpunkten zur Verfügung gestellt, das bis ins Jahr 1988 reicht. [keg] & [alg] Mitglieder des Teams Hildeguard auf dem Markt der Möglichkeiten v.l.n.r. Alexa Büchler, Celine Ehlert, Birke Baumann. Nicht im Bild: Marion Starke. verstehen wir uns als eine erste studentische Anlaufstelle, die wichtige Adressen (Selbstverteidigungsangebote bis Opferberatungsstellen) bereit hält. Wir hoffen auch euch dafür begeistern zu können, denn umso mehr Stimmen wir haben, umso besser lässt sich auch etwas bewegen. Wir freuen uns auf Ideen, Anregungen und besonders euer Interesse mit uns aktiv zu werden! Liebe Grüße, Marion, Celine, Birke und Alexa

11 Moderationswerkstatt - Lernen zu moderieren oder wie?! Im WS 08/09 sind voraussichtlich in dem Workshop Power Point für Fortgeschrittene ( ) noch Plätze frei. Hast du Lust? Dann melde dich schnell an! Denn ohne vorherige Anmeldung kannst du leider nicht teilnehmen. Besuche uns einfach zu einer Öffnungszeit oder schreibe eine an die unten genannte Adresse. Wir helfen dir auch bei der Vorbereitung und/ oder Themenaufbereitung für dein Referat. Und bei uns kannst du alle Hilfsmittel für eine gelungene Präsentation erwerben oder ausleihen (Flipchartbögen, Moderationskarten, Stellwände und vieles mehr). Wow! - Das war mal wieder `ne Leistung. Super Mein Referat war sehr gut vorbereitet, doch als ich dann vor den gut 30 Leuten im Seminar stand, bekam ich fast kein Wort heraus und hab doch alles anders gemacht als geplant. Ist es Lampenfieber? Fühlst du dich plötzlich doch nicht gut vorbereitet? Oder ist es die Angst, dass die PowerPoint-Präsentation nicht so will, wie du willst? Seit Anfang November gibt die Moderationswerkstatt wieder Seminare zu den Themen Selbstmanagement, Rhetorik, Moderation, Präsentation und PowerPoint. Bei uns kannst du vieles lernen: eine bessere Referatsvorbereitung, die effektive Nutzung von Visualisierungsmitteln, die Minimierung von Lampenfieber, den Umgang mit Störungen, eine bessere Zeitplanung, usw.. Die Moderationswerkstatt ist ein studentisches Projekt mit dozentischer Betreuung, das an das Institut für Sozial- und Organisationspädagogik am Samelsonplatz angegliedert ist. Wir bieten die Seminare für alle Studierenden an, die während der Uni und im späteren Berufsleben Themen vor Gruppen präsentieren müssen. Vielleicht fühlst du dich nach diesem Artikel auch angesprochen und möchtest selber mit in der Moderationswerkstatt arbeiten? Am 14. Januar 2009 findet bei uns in der Moderationswerkstatt eine Infoveranstaltung statt. Wir freuen uns auf dich! Die Uhrzeit geben wir bald per Aushang bekannt. Wir bieten die folgenden Öffnungszeiten an: Montag Uhr Mittwoch Uhr Donnerstag Uhr Moderationswerkstatt Institut Sozial- und Organisationspädagogik Telefon: / Homepage: Raum: C142 Samelsonplatz

12 Unsere Uni soll politischer werden Eine studentische Initiative: Das Politikforum Bereits vor einem Jahr stand die Konzeption der beiden Studentinnen Lena Fleck und Madeleine Schneider einen politischen Stammtisch gehobenen Niveaus zu gründen doch diese Idee versackte im Dschungel des Bachelorstudiums: die meisten der interessierten Studierenden hatten einfach keine Zeit sich neben dem Studium zu engagieren. Doch am zwölften November fand dann endlich das erste Treffen des Politikforums statt zwölf Studierende aller Semester und Studiengänge kamen im Konferenzraum des Instituts für Sozialwissenschaften zusammen. Ihre auffälligste Gemeinsamkeit: Engagement und Interesse für Politik. Darum geht es Mitgründerin Lena Fleck hauptsächlich, eine Basis für politikinteressierte Studierende jeden Studiengangs zu schaffen, über politische Themen informiert zu werden und fachlich kompetent über diese diskutieren zu können. Bei jedem Treffen des Politikforums steht ein Thema nationaler oder internationaler Politik im Mittelpunkt, wobei das nationale Tagesgeschehen auch zur Sprache kommen kann. Zum Konzept des Politikforums gehört, dass sich die teilnehmenden Studierenden für Themenwahl und Gestaltung der Treffen selbst verantwortlich fühlen, zum Beispiel durch Übernahme von Themenpatenschaften, Impulsreferaten zur Einführung eines Themas oder Einladen externer Fachleute. Dabei haben sich auch die Dozenten des Fachbereichs Politik sofort bereit erklärt, dem Politikforum als Referenten zur Verfügung zu stehen. Überhaupt erfährt die studentische Initiative von Seiten der Dozenten volle Unterstützung und Anerkennung, wobei Lena Fleck beim ersten Treffen des Forums immer wieder betont, dass es eine Initiative für Studierende ist, die von Studenten und Studentinnen allein getragen und gestaltet wird. Es soll endlich politisches Denken in die Studierendenschaft hineingetragen werden und die Uni politisiert werden!

13 Die Fakten: So liegt auch das Gebiet der Themenfindung in der Hand der am ersten Treffen anwesenden Studierenden, die wie hätte es anders sein können demokratisch vonstatten ging. Kommende Themen bis Semesterende werden der Israel-Palästina- Konflikt, Rechtsradikalismus, Bildungspolitik und die europäische Sicherheitspolitik (Freiheit vs. Sicherheit) sein. Doch das Politikforum soll es natürlich auch im darauffolgenden Semester geben und wird so lange laufen, wie sich interessierte Studierende finden. Geplant ist außerdem eine eigene Homepage, auf der zum Beispiel Protokolle des Politikforums veröffentlicht werden, die Veranstaltung von Podiumsdiskussionen, eine Kooperation mit dem Kellerkino (gezeigt werden sollen Filme aus/ über Konfliktregionen) und auch die politische Einmischung wird nicht ausgeschlossen. Das Politikforum - ist jederzeit offen für alle interessierten Studenten und Studentinnen. - soll eine Informations- und Diskussionsplattform sein; Arbeitsziel ist Wissensgewinn, Informationsaustausch und Engagement. - bietet im learnweb eine Diskussionsplattform und die Möglichkeit Podcasts, Texte und Informationen bereitzustellen. - findet alle zwei Wochen um 16 Uhr im Konferenzraum W1-005 des Instituts für Sozialwissenschaften statt (die nächsten Termine: , 21.1., 4.2. Auf die Frage, was sich die Gründerinnen vom Politikforum erhoffen, überlegt Lena Fleck nicht lange: Es soll endlich politisches Denken in die Studierendenschaft hineingetragen werden und die Uni politisiert werden! [naf]&[pin] Weitere Informationen über Themen, Termine und was euch sonst zum Politikforum interessiert, könnt ihr per Mail erfahren:

14 Der erste Studienkreditvergleich will Studierende vor der Schuldenfalle bewahren Wer studiert braucht Geld! Gerade seit Einführung der Studiengebühren zerbrechen sich immer mehr Studierende den Kopf darüber, wie sie ihr Studium finanzieren sollen. Das junge Unternehmen studilux hat darauf reagiert und eine Informationsplattform geschaffen, auf der sich Studierende online über verschiedene Finanzierungsmöglichkeiten informieren können. Isabel studiert in Hildesheim im dritten Semester Kulturwissenschaften und auch Isabel braucht Geld! So wie wohl jeder Studierende, der weder aus sehr reichem Elternhause stammt noch im Lotto gewonnen hat. Möglichkeiten zur Studienfinanzierung gibt es viele. Wie die meisten Studierenden übt Isabel einen Nebenjob aus. Allerdings bleibt für diesen aufgrund der immer strafferen Studienpläne immer weniger Zeit Wie jede/r vierte Studierende/r in Deutschland erhält sie BAföG. Allerdings reicht weder das noch das Geld, was sie von ihren Eltern bekommt, um über die Runden zu kommen. Was nun? Wege an Geld zu kommen gibt es viele. Isabel recherchiert und recherchiert Studentenkredit? Studienbeitragsdarlehnen? Bildungskredit? Studienfonds? Studentenkredit der Bank? KfW-Studienkredit? Stipendium? Oh Gott!!! studilux hilft! Ein Weg aus dieser unüberschaubaren Flut von Angeboten bietet die Informationsplattform studilux. Seit April 2008 ist das Magazin für Akademische Bildung online. Gegründet wurde das Unternehmen vor einem Jahr von Benjamin Breuer. Der Studienfinanzierungsvergleich will Studierenden helfen, sich in dem Dschungel der bundesweiten Studienfinanzierungsangebote effektiv und schnell zu orientieren. Neutral, objektiv und vor allem kostenlos soll der Ratgeber sein. Zudem strebt studilux die Transparenz an, die bei vielen Studienfinanzierern zu wünschen übrig lässt. Finanziert wird die Plattform durch themenferne Werbung. Eine weitere Einnahmequelle stellen die Studienfinanzierer dar, die für die Präsentation ihrer Unternehmen auf der Homepage bezahlen. Dies bemängeln einige Kritiker, da die Objektivität nicht mehr vollständig gewährleistet sei. Wie nutze ich studilux? Studilux wirbt damit, für jede/n Studierende/n eine auf die individuellen Lebensumstände zugeschnittene Finanzierung zu finden. Auch Isabel versucht ihr Glück mit dem Studienkredit-Rechner. Nachdem sie ihre Studiensituation angegeben hat, erscheinen verschiedene Profile von Studienfinanzierern, die für sie in Frage kommen, darunter die Deutsche Bank, die Dresdner Bank, Die NBank und fünf weitere. Mit acht von 33 Angeboten ist die Suche schon deutlich eingeschränkt. Doch welcher der acht Anbieter soll es sein? Zur Beantwortung dieser Frage wartet schon der Studienkredit- Vergleich: Bis zu drei Anbieter kann man in einer Tabelle vergleichen. Theoretisch klingen die Angebote ja schön und gut, aber wie sieht es in der Praxis aus? In diesem Punkt kann sich Isabel an den Erfahrungsberichten orientieren, die andere Benutzer von studilux geschrieben haben. Bewertet werden die Anbieter beispielsweise nach Kundenservice, Bewerbungsmodalitäten, Vertragskonditionen und Rückzahlungshöhe. Von diesem Service wird Isabel etwas enttäuscht, denn bisher sind nicht allzu viele Berichte veröffentlicht worden. Ein Umstand, der mit dem Alter des jungen Unternehmens zusammenhängt. Schließlich ist studilux noch im Aufbau und wird erst mit der Zeit von den Benutzern mit Leben gefüllt werden.

15 Auch bei den Profilen der Studienfinanzierer muss man sich teilweise mit keine Angaben zufrieden geben. Die meisten Profile liefern jedoch bereits sehr gute Informationen. Schließlich entscheidet sich Isabel für den Kredit der NBank und nimmt auch gleich über studilux Kontakt mit dem Anbieter auf. Isabel ist zufrieden. Auch wenn sie die Frage der Finanzierung erst einmal geregelt hat, ist sie sich sicher, noch oft bei studilux vorbei zu schauen. Neben den Tipps zur Finanzierung warten dort schließlich noch viele andere interessante Themen auf sie: Auslandstudium, Praktika, Studieren mit Kind, Nebenjobs und was ist das??? Studium zu verschenken! Klingt zu schön um wahr zu sein: Ohne finanzielle Sorgen studieren. Für einen oder vielleicht auch bald für mehrere Studierende wird der Traum wahr werden. Ermöglicht wird dies durch den Verein für akademische Bildung, der durch studilux, spirofrog und jobmensa unterstützt wird. Ziel der Initiative Studium zu verschenken ist es, einem/r Studierenden das Studium zu finanzieren. Eine Fördersumme von , aus Spenden von Wirtschaftsunternehmen generiert, soll den Traum eines jungen ambitionierten Menschen verwirklichen und ihm die Türen für ein erfolgreiches Studium öffnen, erklärt Benjamin Breuer. Wer kann sich bewerben? Auch wenn das Motto der Initiative Bildung für alle heißt, gibt es ein paar kleine Bewerbungsvoraussetzungen: Man sollte zwischen 18 und 35 Jahre alt sein, das (Fach-) Abitur und spätestens bis zum Wintersemester 2009 einen Studienplatznachweis an einer Universität oder Fachhochschule haben. Zudem können Bachelor- Absolventen, die für den Master immatrikuliert sind, ihr Glück versuchen. Wer bekommt das Stipendium? Wir sind der Meinung, dass jeder Studierende zu Beginn seines Studiums ein neues Kapitel auf seinem Bildungsweg aufschlägt, das von den bisherigen Leistungen unabhängig betrachtet werden sollte, lautet das Statement auf der Homepage der Initiative. Demnach ist die Auswahl des glücklichen Gewinners unabhängig vom Lebenslauf und von den bisherigen Leistungen oder Engagements. Aber nach welchen Kriterien wird das Stipendium dann vergeben? Auf die Motivation der Bewerber kommt es an! Und diese können 25 ausgeloste Studierende mit Texten, Videos und Bildern auf der Homepage demonstrieren. Anschließend kommentieren und beurteilen Kommilitonen/innen die anonymisierten Beiträge und entscheiden damit, wer das Stipendium verdient hat. Wie bewerbe ich mich? Ab dem kann man auf in ein Online-Bewerbungsformular seine Kontaktdaten eingeben. Anschließend werden von den eingegangenen Bewerbern 25 ausgelost, die nun ihre Motivation unter Beweis stellen müssen viel Glück!!! Quellen: Benjamin Breuer: Nadja Juckel Ziel von und ist es, der Kreditvermittler für Studienkredite in Deutschland zu werden! Kurze Frage von Nerv an studilux: Was bedeutet eigentlich der Name studilux und wie kam es zu ihm? Sabrina Zurwesten (Geschäftsführung studilux): Wie kam es zu dem Namen studilux? studilux setzt sich aus student/ studium und lux (Licht, Erleuchtung) zusammen. Grund für den Wortteil lux ist, dass wir durch den Studienkredit-Rechner und den -Vergleich Licht in das Studienfinanzierungsdunkel bringen. Auch zu anderen Stationen rund ums Studium bieten wir Studierenden Leitfäden und Informationen, die der Orientierung dienen sollen.

16 Gib mir einen Sinn! Dieses Wintersemester war es endlich soweit: die letzte Bastion der studentischen Selbstbestimmung fiel! Nach der Einführung der Studiengebühren und der Modularisierung (für limitiert Intellektuelle: Verschulung) des Studiums, wurde uns nun auch noch der letzte Rest Selbstbestimmung genommen. Denn ab diesem Semester müssen wir uns nun auch noch vor Semesterbeginn online für die Lehrveranstaltungen anmelden. Konnte man früher, als Studenten noch Studenten sein durften, in der ersten Woche sich alles das anhören was eventuell interessieren könnte, muss man sich heute schon vor Semesterbeginn entscheiden, welche Seminare einen begleiten sollen. Wieso auch nicht? Entscheide ich mich also anhand des Titels und den fünf Sätzen zum Inhalt. Aber mal ganz ehrlich, wem reicht denn das? Was ist denn, wenn ich den Dozenten noch gar nicht kenne? Was ist, wenn ich Studienanfänger bin und die Thematik noch nicht richtig einschätzen kann? Tja, meine Lieben, 500 Euro pro Semester reichen anscheinend nicht mal dafür aus, dass man sich unangemeldet in ein Seminar setzen darf! In der Grundschule mussten wir uns beim Miteinander gehen entscheiden, heute schauen uns die gleichen Feldchen zum Anklicken im Online-Vorlesungsverzeichnis fragend an: Ja? Nein? Vielleicht? Wenden wir uns doch mal der Frage zu, was ist eigentlich der Sinn des LSF? Kurz vor Semesterbeginn, erreichte uns im LSF angemeldete Studenten eine , wir mögen uns doch bitte nur zu den Veranstaltungen anmelden, die wir wirklich besuchen wollen. Jemand hätte sich zu diesem Zeitpunkt schon bei ungefähr 90 Veranstaltungen eingeschrieben. Damals lachte man noch über den Depp, der das System ja eindeutig nicht verstanden hatte. Eine Woche später war man bei zwei Veranstaltungen abgelehnt, bei zwei angenommen und bei den restlichen fünfen immer noch nur angemeldet. Hätte man es also doch so, wie der vermeintliche Depp machen sollen? Das größte Fragezeichen erscheint bei mir, wenn ich daran denke, dass dieses Semester noch lange nicht alle Dozenten mit dem LSF gearbeitet haben, sprich die Studenten nicht zugelassen bzw. abgelehnt haben. Wieso führt man ein neues System ein, wenn es gar nicht einheitlich gebraucht wird? Durch diese Tatsache gestaltete sich die erste Woche nämlich noch rätselhafter. Und woher weiß der durchschnittliche Student ohne Demonstrationserfahrung, bei welchem Abgelehnt er noch einmal mit dem Professor diskutieren sollte? Fragen über Fragen, die das LSF immer rätselhafter und sinnloser erscheinen lassen... Wieso haben eigentlich manche Dozenten das alte System bevorzugt? Das LSF wurde eingeführt, um die Teilnehmerzahlen in den Seminaren besser zu kontrollieren. Konnten sich die Dozenten selber aussuchen, ob sie dieses Semester schon einsteigen? Denn dann ist ihr Fernbleiben aus dem LSF vielleicht sogar als interne Revolte zu verstehen?! Ein Akt um der meckernden, motzenden, aber nie handlungsbereiten Studentenmasse mal zu zeigen, wie man s machen müsste? Um ihnen klarzumachen, dass Motzen alleine nicht hilft und man manchmal auch einfach Zeichen setzen muss? Zum Beispiel mit der Betonung der Wichtigkeit der Orientierungsphase in der ersten Woche. Also ein versteckter Fingerzeig der Dozenten? Nach dem Motto: Los, tut was! Hört endlich auf nur darüber zu reden und macht auch mal was! Tja, ich muss schon sagen, eine schöne Vorstellung. Denn gibt es etwas NERVigeres als einen meckernden Studenten ;-) [las]

17 GIB MIR EINEN NAMEN Gib mir Applaus, bitte! Liebe Uni Hildesheim, herzlichen Willkommen in der Neuzeit! Man mag es kaum glauben, auch an unserer kleinen, beschaulichen Universität hat man die Nützlichkeit des Internets erkannt endlich! Dieses Wintersemester war es so weit, die lange fest verschlossene Tür zu den ersehnten Fortschritten wurde geöffnet. Es war, als wären die eigenen Augen von strahlenden, gleißenden Licht geblendet Nun Gut, wir wollen nicht übertreiben. Aber die Einrichtung des noch namenlosen, aber durchaus sinnvollen LSF war definitiv ein richtiger Schritt. Noch im Semester zuvor lief die Anmeldung wie folgt ab: Anmeldung? Nein, man musste sich im Regelfall nicht für Seminare anmelden. Man nahm sich das Vorlesungsverzeichnis, in digitaler oder auch in gedruckter Version vor und suchte passende Seminare, Vorlesungen oder andersartige Zeitvertreibe. So weit, so gut, bis jetzt keine Änderung. Man nahm sich einen Zettel, bei Bedarf auch ein Word- oder ein Excel Dokument und begann, alle in Frage kommenden Seminare zu notieren. Besonderes Augenmerk musste darauf gelegt werden, dass sich keine Überschneidungen ergaben. Dann der nächste Schritt: Eine Anmeldung gab es bei vielen Seminaren nicht, bei einigen jedoch schon. Besonders bei Seminaren mit begrenzter Teilnehmerzahl konnte man sich nie vollends sicher sein, ob nicht vielleicht doch der Dozent eine Eigenleistung erfordert, um zum gewünschten Seminar zugelassen zu werden. Also lieber noch mal Kommilitonen fragen, oder, die sicherer Variante: zum jeweiligen Institut gehen und auf Aushänge achten oder doch lieber nachfragen. Das kostet nicht nur Zeit, sondern auch einiges an Arbeit. Dieses Jahr war alles anders: Ein Klick auf jetzt belegen/anmelden und man konnte sich das ganze Prozedere sparen. Die Betonung liegt auf dem kleinen Wörtchen jetzt. Wie wunderbar einfach und zeitsparend das klingt. Erspart blieb einem dieses Semester so einiges: Keine mehrmaligen s an die Professoren, ob man mit dem bestimmten Studiengang in ebendiesem Modul ebenjenes Seminar belegen kann. Keine unnötigen Besuche in der ersten Uniwoche bei Seminaren, bei denen einem eh nur gesagt wird: Ne, du kannst hier leider nicht mitmachen. Einfach nur ein Klick, und schon hatte man seinen Willen, an diesem Seminar teilzunehmen dargestellt. Nur ein Klick. Ebenfalls waren einem nun endlich auch weitere Informationen zugänglich, beispielsweise wie viele Studenten sich bereits angemeldet hatten. Besonders Seminare machen mit mehr als 30 Personen wenig Sinn, und die Teilnehmeranzahl ist sicherlich auch ein wichtiger Bestandteil eines Entscheidungsprozesses für ein Seminar. Immer wieder musste man in Seminaren seine Matrikelnummer, adresse und womöglich auch noch Telefonnummer angeben, dabei weiß die Universität Hildesheim schon seit Semestern, wo man wohnt.und endlich weiß der Dozent die Teilnehmeranzahl schon im Voraus, und man muss sich nicht mehr in viel zu kleine Seminarräume quetschen. Oder zumindest wäre das eine der Konsequenzen, die das LSF haben könnte. Denn natürlich gab es Startschwierigkeiten, zu volle Seminarräume, Dozenten, die sich aus dem Anmeldungssystem des LFS entzogen haben Aber was wäre ein Neustart ohne Optimierungspotential? Genau, völlig unrealistisch. Also liebe Uni, herzlichen Glückwunsch zur Entdeckung der Möglichkeiten, welche die neue, faszinierende Welt des Internets bietet. [keg]

18 DIE WELLE Studierendenproteste in Italien Uni-Besetzungen, Großdemonstrationen, Blockaden in Italien - Dennoch berichten die deutschen Medien kaum über die Proteste, die momentan das Land im Süden erschüttern. Geht es tatsächlich um Qualitätssicherung im Bildungswesen oder aber um Sparmaßnahmen zur Finanzierung der Finanzkrise? Es ist schwierig, einen objektiven Bericht zu schreiben: der Sachverhalt ist komplex und die italienischen Medien (größtenteils im Besitz von Berlusconi) erschweren eine objektive Recherche. Daher kann dieser Artikel nur den Versuch darstellen, einen unvollständigen Überblick zur aktuellen Situation zu liefern. Noi, la crisi, non la paghiamo! Wir bezahlen eure Krise nicht! Unter diesem Motto stehen die Proteste, die sich momentan in ganz Italien gegen die Veränderungen im nationalen Bildungssystem wenden. Ausgangspunkt der Proteste sind verschiedene Gesetze, die Anfang August vom Bildungsministerium vorgestellt und kurze Zeit später im Senat abgesegnet wurden. Laut der Regierung sind sie eingeführt worden, um die Qualität im italienischen Bildungssystem zu verbessern. Nach Meinung vieler ItalienerInnen handelt es sich bei den Ver-änderungen jedoch um Spar-maßnahmen, um die Aus-wirkungen der weltweiten Finanzund Wirtschaftskrise zu finanzieren. Im Mittelpunkt der Proteste stehen die Ge-setze 133, 126 und 137. Die ersten beiden beziehen sich primär auf Reformen im Bereich der Universitäten, letzteres betrifft die Schulausbildung. Grob gesagt be-inhalten die drei Gesetze folgende Veränderungen: 1. Kürzung der staatlichen finanziellen Mittel sowohl für Lehre und Forschung an Universitäten, als auch an staatlichen Schulen, 2. Möglichkeit der Universitäten sich in Fondazioni Private, also private Gründungen, zu transformieren (im Klartext bedeutet diese Umschreibung die Privatisierung der Universitäten), 3. Kürzung von Unterrichtsstunden in öffentlichen Grundschulen, 4. Einführung des maestro unico, eines Einheitslehrers in den Grundschulen, der alle Fächer unterrichtet (vs. fachspezifische Lehrer), 5. Einführung von Betragsnoten und Schuluniform Die Einführung dieser Gesetze wird in Italien auch als riforma Gelmini Reform der Gelmini, bezeichnet. Mariastella Gelmini ist Ministerin für Bildung, Uni-versität und Forschung in der Regierung um Silvio Ber-lusconi. Die Proteste wenden sich sowohl gegen die Gesetze und Gelmini, als auch gegen die Regierung Berlusconis im Allgemeinen. Vor allem Studierende, aber auch LehrerInnen, SchülerInnen, Eltern, Kinder, ProfessorInnen und Lehrende haben sich mit dem Ziel zusammengeschlossen, die neuen Gesetze ab-zuschaffen und fordern im Gegensatz noch mehr finanzielle Investitionen in das italienische Bildungs- und Forschungssystem und bessere Arbeitsmarktchancen für AbsolventInnen. Qualitätsvolle Bildung als Grundlage einer Demokratie soll gesichert werden und mehr Gelder für Forschung sollen der Tendenz entgegenwirken, dass gut ausgebildete italienische WissenschaftlerInnen zu-nehmend ins Ausland abwandern, da in Italien keine gute Forschung mehr möglich ist. Die internationale Wirtschaftskrise soll nicht die Bildung im Land gefährden. Die Proteste, die hauptsächlich von Studierenden initiiert wurden, haben einen Namen bekommen: L onda studentesca = Die student-ische Welle. Unter diesem Motto sind Sprüche wie Die Welle ist nicht zu stoppen! oder Wie die Gezeiten, so lässt sich unsere Wut nicht eindämmen! Nachdem Gelmini die Verordnungen im Sommer diesen Jahres präsentierte, regte sich in ganz Italien Protest, doch das Ministerium lehnte jegliche Kommunikation oder Kooperation mit den KritikerInnen ab. Daraufhin wurde in vielen Großstädten Italiens, unter anderem in Palermo, Neapel, Rom, Florenz und Mailand, von Studierenden - in Kooperation mit ProfessorInnen

19 und Lehrenden - die Blockade des akademischen Jahres 2008/2009 beschlossen. Die Blockade beinhaltet unter anderem folgende Aktionen: 1. Besetzung der Universitäten, 2. Lehre im städtischen Raum (z. B. Seminare auf Plätzen in der Stadt), 3. Konzerte mit Debatten (zur Information und Finanzierung von weiteren Aktionen), 4. Demonstrationen und Blockaden im Stadtbild Parallel zu diesen Aktionen gab es auch andere Arten des Protestes: So beschlossen beispielsweise For-schende an einigen Fakultäten der römischen Universität La Sapienza in den sogenannten weißen Streik zu treten: Die Forschenden geben keine Lehrveranstaltungen mehr, sondern widmen sich nur noch der Forschung. Sie wollen darauf aufmerksam machen, dass sie die Lehrveranstaltungen freiwillig und zusätzlich zu ihren Forschungen an-bieten und keineswegs dazu verpflichtet sind. Die neuen Gesetze sehen vor, dass viele Forschungsstellen nicht mehr belegt werden sollen, das heißt also noch mehr didaktische Lehrveranstaltungen durch die ProfessorInnen und damit einhergehend Qualitätsmangel sowohl in der Forschung, als auch in der Lehre. dass die DemonstrantInnen mit Stahl-rohren auf die aus dem Bus stürmenden Personen eingeschlagen hätten. Augenzeugen behaupteten, dass die Schlacht durch die von den Anhängern der extremen Rechten mitgebrachten Stahlrohre begonnen hätte und sich die DemonstrantInnen daraufhin mit Stühlen und Tischen der ansässigen Restaurants wehrten. Auch ob die Polizei rechtzeitig ein-griff oder zunächst nur zuschaute, ist unklar. Klar ist jedoch, dass die aus dem Bus stürmenden Personen dem blocco student-esco (studentischem Block) angehörten, der versucht,die l onda studentesca, also die studentische Welle ge-gen die Gesetze der Gelmini, zu blockieren. Die Entwicklung der Proteste Die Protestwelle begann überpolitisch : Sowohl An-hänger des linken als auch des rechten Lagers wollten die Abschaffung der neuen Gesetze bewirken. Doch die Geschehnisse in Rom am 29. Oktober 2008 beeinflussten die Proteste landesweit stark: Am 30. Oktober sollten landesweit überparteiliche Demonstrationen unter dem bereits genannten Motto Eure Krise bezahlen wir nicht stattfinden. Bereits am Vorabend versammelten sich überwiegend Studierende vor dem Senat in der italienischen Hauptstadt zu einer Demonstration, die von dort aus weiter auf die Piazza Navona zog. Die Piazza ist ein beliebter Touristentreffpunkt im historischen Stadtzentrum. Dort kam es zu einer Straßenschlacht zwischen den DemonstrantInnen und Anhängern der extremen Rechten. Wie es zu dieser Straßenschlacht kam, ist jedoch unklar. Ein Kleinbus soll auf den normalerweise für den Verkehr gesperrten Platz gefahren, und daraus sollen Anhänger der extremen Rechten auf den Platz gestürmt sein. Einige italienische Medien berichteten, dass die Schlacht dadurch begann, Die geplante Großdemonstration am Tag darauf fand dennoch in vielen großen Städten statt, die größte davon in Rom. Hunderttausende zogen friedlich von der Universität über den Hauptbahnhof bis zum Bildungsministerium im Stadtteil Trastevere. Nach einer kurzen Kundgebung spaltete sich der Demonstrationszug, wobei der Großteil weiter in Richtung Circo Massimo zog und dort durch eine Sitzblockade von Tausenden DemonstrantInnen die Straße zum Kolosseum für einige Zeit blockierte. Auch einige Gleise des Hauptbahnhofes wurden für kurze Zeit blockiert. Berlusconis Reaktion auf die landesweiten Massendemonstrationen: Er spielte die Anzahl der DemonstrationsteilnehmerInnen herunter und kündigte an, dem Innenminister einen detaillierten Plan vorzulegen, damit dieser mit den ihm zu Verfügung stehenden Ordnungsmitteln solche Blockaden zukünftig unterbinden solle. PolitikerInnen der Opposition sprachen in Bezug auf die

20 friedlichen Demonstrationen hingegen von einem großen Tag für Italien. Der Oppositionsführer Veltroni wies im Hinblick auf Berlusconis Reaktion darauf hin, dass es in einem Land gefährlich werde, wenn Meinungen, die nicht der Regierung entsprechen, mit staatlichen Eingriffen unterbunden werden sollen. Nach der landesweiten Demonstration fanden bereits weitere kleinere Demonstrationen und Veranstal-tungen statt, weitere sind in Planung. Zur nächsten Großdemonstration am 14. November in Rom kamen aus Sicht der Veranstalter DemonstrantInnen ( aus Sicht der Polizei). Damit nahmen an der Demonstration im Vergleich zur ersten am 30. Oktober viel weniger Menschen teil. Einen Tag nach der Demonstration wurden in den besetzten Univer-sitätsgebäuden Workshops von Studierenden für Inter-essierte zu diversen Themen (u.a. didaktische Ge-staltung, Arbeitsrecht, Wohlfahrtsstaat) angeboten. Dennoch scheint der Höhepunkt der Proteste bereits vorbei zu sein. Viele Besetzungen sind aufgehoben und der Universitätsbetrieb scheint sich nach und nach zu normalisieren. Hat sich die Welle tatsächlich so schnell stoppen lassen oder wird nach der momentanen Ebbe eine erneute Flut kommen? [pin] Hallo! Seit Anfang November ist das AStA-Referat für Öffentlichkeitsarbeit/ PR wieder besetzt: Ich bin Steffi, 21 Jahre alt und studiere im 5. Semester Kulturwissenschaften und Ästhetische Praxis. Was mache ich in diesem Referat? Zum einen informiere ich euch, was sich so im AStA tut: ich verschicke den AStA- Newsletter, helfe mit die Werbetrommel zu rühren und bin Herausgeberin des NERV. Zum anderen informiere ich die außeruniversitäre Öffentlichkeit, indem ich Pressemitteilungen des AStA schreibe und als Ansprechpartnerin für die Presse fungiere. Auf meine vielen neuen Aufgabenfelder freue ich mich sehr und hoffe natürlich auf gute Zusammenarbeit, auch mit Euch! Deshalb wünsche ich mir, dass ihr euren AStA unterstützt und mir schreibt, wenn ihr Fragen, Anregungen oder Kritik habt:

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