Beispiel Praxisbericht

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1 Lernende/r Name/Vorname Max Muster Kandidatennummer Geschlecht Geburtsdatum Bürgerort Lehrbetrieb Ort Branche Profilzugehörigkeit männlich weiblich Seewil Beispiel AG 9988 Irgendwo MEM-Branche (Maschinen-, Elektro- und Metallindustrie) E-Profil B-Profil Tätigkeitsgebiet (1 Feld ankreuzen) Administration Produktehandel Spedition Finanz- und Rechnungswesen Berufsbildner/in Name/Vorname Petra Meier Termine Abgabe Bericht: Prüfung: (vom Experten auszufüllen) Praxisbericht (Seiten 1-8) vollständig (vom Experten auszufüllen) Beilagenblatt und Dokumente vorhanden (vom Experten auszufüllen) Lehrverlauf vorhanden (vom Experten auszufüllen) ja nein ja nein ja nein Weitere Unterlagen über den Betrieb erforderlich (vom Experten auszufüllen) nein ja Version Mai 2007 Seite 1 von 10

2 Dieser Bericht bildet die Grundlage für die mündliche Lehrabschlussprüfung im betrieblichen Teil. Aufgrund Ihres Berichts leiten die Experten für die Prüfung zwei Gesprächssituationen ab. Form und Umfang des Berichts Füllen Sie gemäss der Struktur des Berichts den vorgegebenen Platz aus. Achten Sie dabei auf die Qualität Ihrer Beschreibungen. Nicht die Menge macht Ihren Bericht zu einer guten Leistung! Stellen Sie sich vor, Sie selbst seien Prüfungsexperte und müssten aufgrund Ihrer Unterlagen Gesprächssituationen formulieren. Verwenden Sie Ihre eigenen Worte, schreiben Sie kurze und einfache Sätze, welche die wesentlichen Informationen beinhalten. Geben Sie Ihrer Beschreibung eine persönliche Note, indem Sie interessant und anschaulich berichten. Ergänzen Sie bei den vorgegebenen Feldern jeweils die Sachgebiete, deren Unterthemen und die Seite im Modell-Lehrgang, die Sie jeweils damit abdecken. Die Auftragserteilung zur Erstellung des Berichts erfolgt schriftlich im ük3. Sie bringen den Praxisbericht in den ük4 mit. Dort erhalten Sie wertvolle Hinweise. Anschliessend bereinigen Sie den Bericht und reichen ihn (2 Exemplare) dem Chefexperten (oder dem ük-sekretariat) gemäss dem Termin vor der mündlichen Prüfung ein. Ablauf der Prüfung Vor der ersten Gesprächssituation haben Sie 5 Minuten Zeit, sich darauf vorzubereiten. Das Gespräch dauert 15 Minuten. Dann erhalten Sie eine neue Vorgabe für ein Gespräch, können sich wieder 5 Minuten vorbereiten und führen anschliessend 15 Minuten das zweite Gespräch. Jede Gesprächssituation endet mit der Frage: Wie geht der Prozess in Ihrer Firma weiter? Version Mai 2007 Seite 2 von 10

3 Vorstellen des Lehrbetriebs bzw. der Abteilungen Welche Leistungsziele aus dem Modell-Lehrgang habe ich damit abgedeckt? Angabe von 3 Leistungszielen (Nummer und Name des Leistungsziels) Markt beschreiben Veränderungen MEMJ-Branche Prod. und DL beschreiben Welche Sozialkompetenzen habe ich damit abgedeckt? Flexibilität Mit Belastungen umgehen Transferfähigkeit Welche Methodenkompetenzen habe ich damit abgedeckt? Analytisches und gepl. Vorgehen Mit Informationsquellen umgehen Überlegen Sie sich, wie Sie einer Person, welche von Ihrem Lehrbetrieb noch nie etwas gehört hat, Ihren Lehrbetrieb portraitieren würden. Dabei halten Sie die wichtigsten Eckdaten fest, ohne zu sehr ins Detail zu gehen. Die Muster AG ist seit über 50 Jahren führend in der Spritzguss- Technologie. Die einzigartige Technologie ist das Erfolgsgeheimnis unserer Maschinen. Gemeinsam mit Kunden und Geschäftspartnern erarbeiten unsere Spezialisten Lösungen für die verschiedensten Anforderungen auf den internationalen Kunststoffmärkten. Über 2500 Maschinen und Anlagen stehen weltweit im Einsatz. Mehr als 40% unserer Mitarbeitenden sind Ingenieure. Der Standort Willisau zählt 220 Mitarbeitende, weltweit sind es ca In Hongkong, Atlanta und Kapstadt haben wir Verkaufsniederlassungen. In verschiedenen weiteren Ländern werden wir durch Agenturen vertreten. Ein Grossteil unserer Maschinen wird in der Schweiz gefertigt. Dann haben wir aber auch eine kleinere Produktionsstätte mit rund 50 Mitarbeitenden in Tschechien. Über unsere Organisation in der Schweiz gibt Ihnen das beiliegende Organigramm Auskunft. Von grosser Bedeutung in unserer Organisation ist das Team «Forschung und Entwicklung». Dieses setzt die von den Verkäufern und Kunden geäusserten Ideen um und entwickelt laufend neue Hightech-Maschinen, die vor allem in Kunststoff verarbeitenden Firmen aus der Elektro- /Elektronikbranche, der Schuhindustrie und der Kabelverarbeitung eingesetzt werden Vernetztes Denken Version Feb 2007 Seite 3 von 10

4 Vorstellen des Lehrbetriebs bzw. der Abteilungen Fortsetzung Version Feb 2007 Seite 4 von 10

5 Angebot des Lehrbetriebs Welche Leistungsziele aus dem Modell-Lehrgang habe ich damit abgedeckt? Angabe von 3 Leistungszielen (Nummer und Name des Leistungsziels) Zusatznutzen gegenüber Konkurrenz aufzeigen Beschreiben Sie die Produkte und/oder Dienstleistungen, welche von Ihrem Lehrbetrieb/Ihrer Ausbildungsabteilung angeboten werden. Achten Sie darauf, dass Sie die Produkte und/oder Dienstleistungen nicht nur aufzählen, sondern auch verständlich erklären, was ganz konkret zu diesen Leistungen gehört und wozu sie dienen. Wir stellen Maschinen für die Kunststoffverarbeitung her. Mit unseren Maschinen können hochempfindliche Rohmaterialien gemischt werden. Die Maschinen können kundenspezifisch angepasst werden. Flexibilität, Langlebigkeit und Sicherheit zeichnen sie aus. Zusätzlich zu geringem Energieverbrauch und hoher Verschleissfestigkeit haben unsere Maschinen extrem kurze Umrüstzeiten. Zudem sind sie einfach zu bedienen Überblick über Fachthemen verschaffen Produkte und Dienstleistungen kennen Der Kundenservice ist ein ganz wichtiger Teil in der Beziehung zu unseren Kunden. Wir sind rund um die Uhr erreichbar. Ein flexibler Ersatzteildienst sowie die kompetente Betreuung durch unsere Servicetechniker garantieren schnelle Problemlösungen. Welche Sozialkompetenzen habe ich damit abgedeckt? Leistungsbereitschaft Lernfähgikeit Angepasste Umgangsformen Unsere Maschinen werden eingesetzt für: Herstellung von Teilen in der Elektronikindustrie, Produktion von Zahnrädern, Griffen, Herstellung von Gerätegehäusen in der Haushaltsindustrie z.b. für Mixer, oder von Bohrmaschinen usw., Verarbeitung von Hart- und Weich-PVC-Granulat für die Schuhindustrie sowie in der Medizinaltechnik, Produktion von Kabeln für die Daten- und Signalübertragung in der Computer- und Telekommunikationsbranche. Welche Methodenkompetenzen habe ich damit abgedeckt? Analytisches und geplantes Vorgehen Ziele und Prioritäten setzen Vernetztes Denken Version Feb 2007 Seite 5 von 10

6 Tätigkeit Welche Leistungsziele aus dem Modell-Lehrgang habe ich damit abgedeckt? Angabe von 3 Leistungszielen (Nummer und Name des Leistungsziels) Termine planen Kundenbedürfnisse erfragen Ziele erreichen Stellen Sie diejenigen Tätigkeiten vor, mit welchen Sie sich während den drei Lehrjahren besonders befasst haben/befassen werden. Werden Sie auch hier möglichst konkret. (Haupttätigkeiten) Kunden- und Ersatzteildienst: Bestellungen tätigen bei Unterlieferanten; Liefertermine überwachen; Offerten ausstellen sowie Auftragsbestätigungen auslösen und an Kunden senden; Gutschriften erstellen; Rechnungen kontrollieren, versenden, Aufträge nachfassen. Finanzbuchhaltung: Rechnungen kontrollieren, kontieren und im System verarbeiten; Debitoren, Kreditoren und Kasse buchen; Liste der fälligen Rechnungen erstellen und Zahlungen nach Freigabe auslösen; Debitorenund Kreditoren-Ablage verwalten. Welche Sozialkompetenzen habe ich damit abgedeckt? Kommuniktionsfähigkeit Leistungsbereitschaft Teamfähigkeit Welche Methodenkompetenzen habe ich damit abgedeckt? Analytisches und geplantes Vorgehen Verkaufstechniken Vernetztes Denken Betriebliches Rechnungswesen: Änderungen von budgetierten Sollzahlen erfassen; Umsätze der verschiedenen Abteilungen in einer Excel-Tabelle eintragen; Vorkalkulationen von Aufträgen im System erfassen; Statistiken zum Bestellungseingang und zum Umsatz der einzelnen Abteilungen ausarbeiten. Personaldienst: Personaldossiers verwalten; Personalausweise bestellen; Arbeitsbewilligungen einholen und verlängern; Zeiterfassungsauszüge kontrollieren; Bewerbungen erfassen, Eingangsbestätigungen und Ab- sowie Zusagen schreiben, Termine mit Bewerbern vereinbaren; Sitzungszimmer reservieren; Elternnachmittag organisieren, entsprechendes Programm zusammenstellen, Einladungen verschicken, Präsentationsunterlagen ausarbeiten. Beschaffung: Bestandesmeldungen nachführen, Bestellungen erfassen, Anfragen mündl./schriftl. tätigen zu Artikeln, Preisen und Terminen. Offerten einholen, vergleichen; allgemeine Korrespondenz und Ablagebetreuung. Version Feb 2007 Seite 6 von 10

7 Umfeld des Lehrbetriebs Welche Leistungsziele aus dem Modell-Lehrgang habe ich damit abgedeckt? Angabe von 3 Leistungszielen (Nummer und Name des Leistungsziels) Konkurrenzprodukte kennen Image des Lehrbetriebs kennen Einstellung des Lehrbetriebs gegenüber MA und Führung Welche Sozialkompetenzen habe ich damit abgedeckt? Leistungsbereitschaft Lenrfähigkeit Ökologisches Verhalten Welche Methodenkompetenzen habe ich damit abgedeckt? Verkaufstechnik Vernetztes Denken Verhandlungstechnik Bringen Sie das wirtschaftliche Umfeld Ihres Lehrbetriebes zum Ausdruck. Gehen Sie dabei auf Konkurrenzfirmen oder die Bedeutung Ihres Lehrbetriebes für die Region/Schweizer Bevölkerung ein. Mitarbeiter: - Möglichst hohe Löhne/Ferien; - Gute Arbeitsbedingungen; - Interessante und anspruchsvolle Arbeit; - Entwicklungsmöglichkeiten. Konkurrent: - Preis-, Qualitäts-, Angebotswettbewerb. - Wir haben ein weltweites Vertreternetz, das durch unsere Firma mitfinanziert wird, darum haben wir auch höhere Margen. - Ein Vertreternetz kann aber auch ein Vorteil sein. Kunden: - Hightech-Anlagen; - hohe Qualität; - günstige Preise, Rabatte; - kurze Lieferzeiten; - Know-how; - Ersatzteile liefern; - Support, Service. Lieferanten: - Viele Bestellungen; - kurze Liefertermine; - termingerechte Lieferungen; Mengenrabatt; gute Qualität der Ware. Version Feb 2007 Seite 7 von 10

8 Kommunikation Welche Leistungsziele aus dem Modell-Lehrgang habe ich damit abgedeckt? Angabe von 3 Leistungszielen (Nummer und Name des Leistungsziels) Gliederung der Kunden- resp. Anspruchsgruppen Kunden- oder Beratungsgespräche führen Nutzen der Produkte/ Dienstleistungen aufzeigen Welche Sozialkompetenzen habe ich damit abgedeckt? Kommunikationsfähigkeit Verhandlungsfähigkeit Mit Belastung umgehen Schildern Sie anschaulich und klar, in welchen beruflichen Situationen Ihre kommunikativen Fähigkeiten schwerpunktmässig zum Ausdruck kommen. Denken Sie dabei beispielsweise an typische Kunden-/Beratungsgespräche (interne oder externe Kunden). Beschränken Sie sich dabei auf ein paar Beispiele und formulieren Sie diese aus. In Verkaufssituationen verhandle ich mit Kunden wie folgt: - Kunde ruft an, weil wir bei Mindestbestellmenge einen Mindermengenzuschlag auf die Bestellung schlagen. Der Kunde wollte wissen ab welcher Bestellmenge dieser Zuschlag weg fällt. - Bei unseren Lieferanten telefonisch Preis, Lieferzeit, Artikel und Mengen anfragen und fehlende Dokumente (Auftragsbestätigung, Vorkalkulation, kaufm. Kommissionsblatt etc.) für Fi- Bu/Rechnungswesen einfordern. - Haben wir Terminverzüge unserer Lieferanten auf dem täglichen Meldewesen, müssen wir beim Lieferanten den Grund erfragen und einen neuen Liefertermin vereinbaren. Gleich-zeitig den Kunden wegen des Verzugs informieren. Interne Verhandlungen mit der Auftragsleitstelle, um möglichst gute Liefertermine für den Kunden zu bekommen. - Telefongespräche in englischer und französischer Sprache entgegennehmen und einfache Auskünfte geben. Personalabteilung/Informations-Schalter: Ich beantworte Fragen von MA oder gebe ihnen die gewünschten Auskünfte. Offene Fragen nehme ich auf, kläre sie ab oder leite sie weiter. Welche Methodenkompetenzen habe ich damit abgedeckt? Vernetztes Denken Projektmanagement Präsentationstechniken Welche Unterlagen, Materialien, Vorlagen verwenden Sie in der Regel dazu? 1. Erfassungsformular für Bestellungen Messestand: Ich sprang ein, wenn alle MA mit Kunden besetzt waren. Ich versuchte die Fragen aufzunehmen oder gab Kunden die für sie interessanten Prospekte. Fachgespräche: Ich durfte die Sitzungen für das Organisationskomitee (für einen Elternnachmittag) leiten oder stellte in einer Sitzung einen vorbereiteten Artikel für unsere Hauszeitung vor, nahm Rückmeldungen und Anregungen entgegen, die ich anschliessend umsetzen musste. 2. Checkliste für Sitzungsvorbereitungen 3. Version Feb 2007 Seite 8 von 10

9 Beiblatt zum Praxisbericht 1. Lehrverlauf Damit sich die Experten ein Bild machen können über Ihre Lehrzeit, ist eine Übersicht über die Lehrzeit zu erstellen oder beizulegen. Beispiele: Lehrverlauf (Beilage) ausfüllen Ablauf-/Versetzungsplan Ausbildungsprogramm Angaben über Einsätze vom Lehrjahr Nachfolgende Grafik ausfüllen oder eigene Aufstellung beilegen Wichtig: Aus der Grafik muss hervorgehen, in welchen Bereichen Sie während der Lehrzeit während längerer Zeit eingesetzt worden sind. Es genügt, wenn Sie dies stichwortartig aufführen, wie z. B. Personalbüro, Einkauf, Administration Produktion, Buchhaltung, Empfang usw. 2. Prospekte Titel Thema Art usw. Flyer Gesamtüberblick Firma Produkteprospekte klein 3. Internet-Adresse Ihrer Lehrfirma (sofern Ihre Firma eine Domain hat) www. beispiel-ag.ch 4. Beispiele (maximal 3) von Unterlagen, Dokumenten, Vorlagen, Materialien usw. die Sie im Kapitel Kommunikation aufgeführt haben. Erfassungsformuler Bestellungen Checkliste Sitzungsvorbereitung 5. Version Feb 2007 Seite 9 von 10

10 Lehrverlauf August - Oktober November - Januar Februar - April Mai - Juli 1. Lehrjahr Einführung/Basiskurs Kundendienst Finanzbuchhaltung Finanzbuchhaltung 2. Lehrjahr Einkauf Einkauf Public Relation Marketing 3. Lehrjahr Personalabteilung Personalabteilung Lohnbuchhaltung Direktionsekretariat Bestätigung und Unterschriften Ort, Datum: 9988 Irgendwo, Bestätigung des Berufsbildners/der Berufsbildnerin Unterschrift des/der Lernenden Petra Meier Max Muster Version Feb 2007 Seite 10 von 10

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