B L K - M O D E L L V E R S U C H. Lernfeld- und Lernraumgestaltung zur Förderung der Service- und Dienstleistungskompetenzen in den neuen IT-Berufen

Größe: px
Ab Seite anzeigen:

Download "B L K - M O D E L L V E R S U C H. Lernfeld- und Lernraumgestaltung zur Förderung der Service- und Dienstleistungskompetenzen in den neuen IT-Berufen"

Transkript

1 B L K - M O D E L L V E R S U C H Lernfeld- und Lernraumgestaltung zur Förderung der Service- und Dienstleistungskompetenzen in den neuen IT-Berufen Verbundprojekt der Länder Bremen, Hessen, Schleswig-Holstein und Thüringen Gefördert durch die Länderministerien und das Bundesministerium für Bildung und Forschung 1. Zwischenbericht Gemeinsamer Abschlussbericht der beteiligten Länder und der Wissenschaftlichen Begleitung

2 Modellversuch SEDIKO Lernfeld- und Lernraumgestaltung zur Förderung der Serviceund Dienstleistungskompetenzen in den neuen IT-Berufen Ein länderübergreifendes Verbundprojekt in Bremen, Hessen, Schleswig-Holstein und Thüringen im Rahmen des BLK-Programms Neue Lernkonzepte in der dualen Berufsausbildung 1. Zwischenbericht 1999 Berichtszeitraum 1. Oktober Juli 1999 Bremen, Erfurt, Flensburg, Kiel, Wiesbaden 1999

3 Impressum Bearbeitung und Redaktion: Norbert Kapelle, Knut Behnemann, Prof. Dr. A. Willi Petersen Druck: Landeseminar Berufsbildende Schulen am IPTS, Kiel Anschrift und Vertrieb: Norbert Kapelle, Landeseminar Berufsbildende Schulen am IPTS, Schreberweg 5, Kiel Prof. Dr. A. Willi Petersen, biat Berufsbildungsinstitut Arbeit und Technik, Munketoft 3, Flensburg

4 Die "Lernfeld- und Lernraumgestaltung zur Förderung der Service- und Dienstleistungskompetenzen in den neuen IT-Berufen" hat für die Auszubildenden dieses beruflichen Spektrums eine besondere Bedeutung erlangt. Dies liegt zum einen daran, dass die praktische Umsetzung der aktuellen nach Lernfeldern strukturierten Lehrpläne dieser Berufsgruppe noch in der Erprobung steckt und viele pädagogische, organisatorische und gestalterische Fragen aufwirft. Zum anderen zwingt die rasante Entwicklung der Wirtschaft hin zu einer Dienstleistungsgesellschaft dazu, dem beruflichen Nachwuchs die Kompetenzen zu vermitteln, die ihm ein erfolgreiches Bestehen in der Arbeitswelt ermöglichen. Einen Modellversuch als Verbundprojekt durchzuführen, bedeutet in vieler Hinsicht, Neuland zu betreten. Insbesondere erfordert diese Organisationsform einen hohen Koordinationsaufwand. Die damit verbundenen Anlaufschwierigkeiten zu beseitigen - insbesondere hinsichtlich der Kommunikation zwischen allen Beteiligten - zeigte sich als schwieriger als zunächst angenommen. Durch den verstärkten Einsatz der zur Verfügung stehenden technischen Kommunikationsmittel sollten diese jedoch überwunden sein. Gleichwohl kann die Technik nicht den persönlichen Kontakt, den unmittelbaren Gedankenaustausch und das gegenseitige informelle Kennenlernen eines relativ großen Kreises von Mitwirkenden aus vier Bundesländern ersetzen. Dem wurde durch die Organisation zweier Workshops in Erfurt und in Kiel Rechnung getragen. Auf beiden Veranstaltungen wurde deutlich, mit welch hohem Maß an Motivation und Engagement sich die Kollegen an den Versuchsschulen und die wissenschaftliche Begleitung den zu untersuchenden Fragestellungen gewidmet haben. Über diese Aktivitäten der SEDIKO-Gruppe soll der vorliegende 1. Zwischenbericht informieren und durch Darstellung vorliegender Erkenntnisse und Erfahrungen gleichzeitig Hinweise für den Leser und die Leserin geben, diese für sich unterrichtlich zu nutzen. Zwar haben erste Unterrichtsversuche stattgefunden, eine Evaluierung und Systematisierung in Bezug auf die zu untersuchenden Fragen konnten in den abgelaufenen elf Monaten des Modellversuchs noch nicht bzw. erst in Ansätzen geleistet werden. Die Thematik erweist sich für alle Beteiligten als wesentlich komplexer als bei der Formulierung sowohl hinsichtlich der Aufgabenstellung für den Gesamtversuch als auch für die von den jeweiligen Bundesländern übernommenen Teilaufgaben angenommen wurde. Mein Dank gilt dem Bundesministerium für Bildung, Wissenschaft, Forschung und Technologie, dem Senator für Bildung, Wissenschaft, Kunst und Sport Bremen, dem Hessischen Kultusministerium, dem Ministerium für Bildung, Wissenschaft, Forschung und Kultur Schleswig- Holstein und dem Thüringer Kultusministerium sowie dem Landesinstitut Schleswig-Holstein für Praxis und Theorie der Schule für die Bereitstellung von Ressourcen und die Schaffung des erforderlichen Gestaltungsraumes. Mein besonderer Dank gilt der impulsgebenden und strukturierenden Arbeit der wissenschaftlichen Begleitung des Berufsbildungsinstituts Arbeit und Technik der Universität Flensburg unter Leitung von Prof. Dr. A. Willi Petersen. Dem persönlichen Engagement der Lehrer vor Ort im Rahmen des Modellversuchs sowohl im Unterricht als auch darüber hinaus gilt mein ganz besonderer Dank. Ohne diesen Einsatz wäre ein Gelingen der Arbeit wohl in Frage gestellt. Das Ziel allerdings macht den Einsatz lohnenswert, nämlich den jungen Menschen eine wichtige Hilfestellung am Anfang ihres beruflichen Werdeganges zu geben und Chancen für eine erfolgreiche Bewältigung ihres Lebensweges zu eröffnen. Norbert Kapelle (Modellversuchsleiter)

5 Projektbezeichnung: Kurzbezeichnung: Förderungskennzeichen: Allgemeine Angaben zum Modellversuch SEDIKO Lernfeld- und Lernraumgestaltung zur Förderung der Service- und Dienstleistungskompetenz in den neuen IT Berufen SEDIKO Versuchsbeginn: Versuchsende: Modellversuchsaufsicht: Beteiligte Länder: Modellversuchsleitung: Wissenschaftliche Begleitung: Beteiligte Schulen: BLK 60 / 98 / FZK K 0896 (HB) Bundesministerium für Bildung, Wissenschaft, Forschung und Technologie BMBF ITB Bremen - BLK-Programm: Neue Lernkonzepte in der dualen Berufsausbildung Senator für Bildung, Wissenschaft, Kunst und Sport Bremen Hessisches Kultusministerium Ministerium für Bildung, Wissenschaft, Forschung und Kultur des Landes Schleswig-Holstein Thüringer Kultusministerium StD Norbert Kapelle (Federführung) Landesseminar Berufsbildende Schulen am IPTS OStD Tammo Hinrichs Schulzentrum des Sekundarbereichs II Utbremen StD Heinz-Paul Beek Pädagogisches Institut Wiesbaden im Hessischen Landesinstitut für Pädagogik (HeLP) Dr. Klaus Dänhardt Andreas-Gordon-Schule Erfurt Prof. Dr. A. Willi Petersen biat Universität Flensburg Schulzentrum des Sekundarbereichs II Utbremen, Bremen Bethmann-Schule, Frankfurt (ab Sommer 1999) Friedrich-Ebert-Schule, Wiesbaden Schulze-Delitzsch-Schule, Wiesbaden (ab Sommer 1999) Andreas-Gordon-Schule, Erfurt Meinert-Johannsen-Schule, Elmshorn Ludwig-Erhard-Schule, Kiel Gewerbeschule I, Lübeck

6

7

8 Inhaltsverzeichnis Seite I Inhaltsverzeichnis 1 Zielsetzungen, Organisationsstruktur und Aufgaben des Modellversuchs SEDIKO Ausgangslage und Anforderungen im Bereich der neuen IT-Berufe Einbindung des Modellversuchs SEDIKO in das BLK-Programm Neue Lernkonzepte in der dualen Berufsausbildung Zielsetzungen des Modellversuchs SEDIKO Zielsetzungen und Fragestellungen des Landes Bremen Zielsetzungen und Fragestellungen des Landes Hessen Zielsetzungen und Fragestellungen des Landes Schleswig-Holstein: Zielsetzungen und Fragestellungen des Landes Thüringen Organisationsstruktur und Projektbeteiligte des Modellversuchs Organisationsstruktur im länderübergreifenden Verbundprojekt Beteiligte Schulen und Klassen am Modellversuch Beteiligte Personen und Mitarbeiter im Verbundprojekt Arbeits- und Zeitplan zum Modellversuch SEDIKO Arbeits- und Zeitplan der Projektbearbeitung an den Modellversuchsschulen Arbeits- und Zeitplan der wissenschaftlichen Begleitung Analysen und Ergebnisse zur Ausbildungs- und Unterrichtssituation in den beteiligten IT-Klassen und Schulen zu Beginn des Modellversuchs Evaluationskonzept der Ausgangsanalysen zur IT-Ausbildung an den Modellversuchsschulen Ergebnisse zu den Rahmenbedingungen und der Ausbildung in den IT-Klassen an den Modellversuchsschulen Zusammensetzung und Voraussetzungen der Lerngruppen in den IT-Klassen Statistische Übersicht zu den Modellversuchsklassen Länder- und schulbezogene Struktur- und Unterscheidungsmerkmale der Modellversuchsklassen Einsatz und Aus- und Weiterbildung der Lehrer in den IT-Klassen Modelle und Konzepte der unterrichtlichen Umsetzung der Lernfelder in den IT-Klassen Zusammenarbeit und Lernortkooperation zwischen den Schulen und Betrieben...39 MV-SEDIKO 1. Zwischenbericht

9 Seite II Inhaltsverzeichnis 3 Konzept und Instrumentarium zur Evaluation der curricularen, didaktisch-methodischen und organisatorischen Entwicklungen und Erprobungen im Modellversuch SEDIKO Untersuchungsansatz und Methoden der Evaluation Formen und Einsatz der Evaluationsinstrumente Entwicklungsschwerpunkte und die Evaluationsbereiche im Modellversuch SEDIKO Entwicklungs- und Evaluationsschwerpunkte in Bremen Entwicklungs- und Evaluationsschwerpunkte in Hessen Entwicklungs- und Evaluationsschwerpunkte in Schleswig-Holstein Entwicklungs- und Evaluationsschwerpunkte in Thüringen Entwicklungen und Ergebnisse zur IT-Ausbildungs- und Unterrichtsgestaltung in der 1. Erprobungsphase an der Modellversuchsschule im Land Bremen Rahmenbedingungen und Zielsetzungen zur Unterrichtsgestaltung in den IT- Klassen am Schulzentrum des Sekundarbereichs II Utbremen Entwicklung und Erprobung der ausgewählten Unterrichtseinheit "Beschaffung von PC-Systemen zur Neuorganisation der Textverarbeitung" in der IT- Ausbildung im 2. Ausbildungshalbjahr der Klasse ITU Reflexion und Bewertung der Unterrichtseinheit "Beschaffung von PC- Systemen zur Neuorganisation der Textverarbeitung" Entwicklungen und Ergebnisse zur IT-Ausbildungs- und Unterrichtsgestaltung in der 1. Erprobungsphase an den Modellversuchsschulen im Land Hessen Rahmenbedingungen und Zielsetzungen zur Unterrichtsgestaltung in den IT- Klassen der Friedrich-Ebert-Schule in Wiesbaden Entwicklung und Erprobung der ausgewählten Unterrichtseinheit Einrichtung eines PC-Schulungsraums in der IT-Ausbildung im 2. Ausbildungshalbjahr der Klassen 10 BE 10 und 10 BE Reflexion und Bewertung der durchgeführten Unterrichtseinheit Einrichtung eines PC-Schulungsraums Entwicklung und Erprobung der ausgewählten Unterrichtseinheit Einrichten eines Arbeitsplatzes/-raumes für die Ausbildung zum Fachinformatiker in der IT-Ausbildung im 2. Ausbildungshalbjahr der Klasse 10 BE 13 (98) Reflexion und Bewertung der durchgeführten Unterrichtseinheit Einrichten eines Arbeitsplatzes/-raumes für die Ausbildung zum Fachinformatiker...99 MV-SEDIKO 1. Zwischenbericht

10 Inhaltsverzeichnis Seite III 6 Entwicklungen und Ergebnisse zur IT-Ausbildungs- und Unterrichtsgestaltung in der 1. Erprobungsphase an den Modellversuchsschulen im Land Schleswig-Holstein Rahmenbedingungen und Zielsetzungen zur Unterrichtsgestaltung in den IT- Klassen der Meinert-Johannsen-Schule in Elmshorn Entwicklung und Erprobung der ausgewählten Unterrichtseinheit HTML- Programmierung in der IT-Ausbildung im 2. Ausbildungshalbjahr der Klasse ITUK/ITUT Reflexion und Bewertung der durchgeführten Unterrichtseinheit HTML- Programmierung Rahmenbedingungen und Zielsetzungen zur Unterrichtsgestaltung in der IT- Klasse der Ludwig-Erhard-Schule in Kiel Entwicklung und Erprobung der ausgewählten Unterrichtseinheit Unternehmensgründung in der IT-Ausbildung im 2. Ausbildungshalbjahr der Klasse IT Reflexion und Bewertung der durchgeführten Unterrichtseinheit Unternehmensgründung Rahmenbedingungen und Zielsetzungen zur Unterrichtsgestaltung in der IT- Klasse der Gewerbeschule I in Lübeck Entwicklung und Erprobung der ausgewählten Unterrichtseinheit Parkschranke in der IT-Ausbildung im 2. Ausbildungshalbjahr der Klasse FIS FIA Reflexion und Bewertung der durchgeführten Unterrichtseinheit Parkschranke Entwicklungen und Ergebnisse zur IT-Ausbildungs- und Unterrichtsgestaltung in der 1. Erprobungsphase an der Modellversuchsschule im Land Thüringen Rahmenbedingungen und Zielsetzungen zur Unterrichtsgestaltung in den IT- Klassen an der Andreas-Gordon-Schule in Erfurt Entwicklung und Erprobung der ausgewählten Unterrichtseinheit Arztpraxis in der IT-Ausbildung im 2. Ausbildungshalbjahr der Klassen des Jahrganges Reflexion und Bewertung der durchgeführten Unterrichtseinheit Arztpraxis (von Unterrichtsergebnissen abgeleitete Konsequenzen zur Veränderung der zukünftigen schulischen Ausbildung) Zusammenfassende Darstellung der IT-Ausbildungs- und Unterichtsgestaltung an den Modellversuchsschulen im ersten Ausbildungsjahr der neuen IT-Berufe Ausgangs- und Übergangssituation der Unterrichtsgestaltung in den Klassen der Berufe im IT-Arbeitsumfeld und der neuen IT-Berufe MV-SEDIKO 1. Zwischenbericht

11 Seite IV Inhaltsverzeichnis 8.2 Die Berufsbilder und curricularen Ausbildungs- und Unterrichtsvorgaben für die neuen IT-Berufe Konzepte der Lernfeldumsetzung und Unterrichtsgestaltung im ersten Ausbildungsjahr der neuen IT-Berufe Arbeits- und Geschäftsprozessorientierung im Rahmen der Unterrichtsprojekte Literaturverzeichnis Glossar Anhang MV-SEDIKO 1. Zwischenbericht

12 Abbildungsverzeichnis Seite V Abbildungsverzeichnis Abb. 1: Einordnung des Modellversuchs SEDIKO in das BLK-Programm...2 Abb. 2: Schwerpunkte der Ziel- und Fragenbearbeitung der einzelnen Länder im Verbundprojekt SEDIKO...4 Abb. 3: Organisationsstruktur im Modellversuch SEDIKO...11 Abb. 4: Beschulungs-Modelle in den IT-Berufen...16 Abb. 5: Beschulungs-Modelle in den IT-Berufen...16 Abb. 6: Verteilung der IT-Ausbildungsberufe in den Modellversuchsschulen...30 Abb. 7: Bundesweite Verteilung der IT-Ausbildungs-berufe (vgl. BiBB 1999)...30 Abb. 8: Verteilung der IT-Auszubildenden in den Modellversuchsschulen nach Betriebsgröße...30 Abb. 9: Verteilung der IT-Auszubildenden in den Modellversuchsschulen nach ihrer Vorbildung...31 Abb. 10: Bundesweite Verteilung der IT-Auszubildenden nach ihrer Vorbildung (vgl. BiBB 1999)...31 Abb. 11: Verteilung der IT-Auszubildenden in den Modellversuchsschulen nach Geschlecht...31 Abb. 12: Bundesweite Verteilung der IT-Auszubildenden nach Geschlecht (vgl. BiBB 1999)...31 Abb. 13: Berufsbezogener Unterricht in der Struktur von drei Unterrichtsfächern (Strukturmodell 1a)...35 Abb. 14: Berufsbezogener Unterricht in der Struktur von vier Unterrichtsfächern (Strukturmodell 1b)...35 Abb. 15: Berufsbezogener Unterricht in der Struktur von vier Kompetenzbereichen (Strukturmodell 1c)...35 Abb. 16: Berufsbezogener Unterricht in der einfachen Struktur des Gesamtunterrichts (Strukturmodell 2a)...35 Abb. 17: Umsetzung einzelner Lernfelder in den Unterrichtsfächern des berufsbezogenen Unterrichts (Konzept I)...36 Abb. 18: Integrative Umsetzung von Lernfeldern und Lernfeldinhalten im Rahmen von Unterrichts- oder Lernfeldprojekten im berufsbezogenen Unterricht (Konzept II)...37 Abb. 19: Umsetzung der Lernfelder und Lernfeldinhalte im Wechsel von Fächer- und Projektunterricht im berufsbezogenen Unterricht (Konzept III)...37 Abb. 20: Entwicklungs-, Erprobungs- und Evaluationskonzept im Modellversuch SEDIKO...41 Abb. 21: Verallgemeinerter Prozeß einer Evaluation und Selbstevaluation (vgl. u.a. Buhren 1998)...43 MV-SEDIKO 1. Zwischenbericht

13 Seite VI Abbildungsverzeichnis Abb. 22: Zuordnung von Fächern, Lernfeldern und Stundenanteilen im Land Bremen für den IT-Systemkaufmann 1. Ausbildungsjahr...56 Abb. 23: Zielsetzung des Studienseminars...67 Abb. 24: Handlungsorientierter Unterricht als didaktisches Konzept...71 Abb. 25: Didaktisch gestalteter Geschäftsprozess...72 Abb. 26: Elemente der Projektmethode...74 Abb. 27: Kriterien für die 9 Merkmalsbereiche...76 Abb. 28: Projektmanagement und Projektmethode...78 Abb. 29: Schule als lernende Organisation...80 Abb. 30: Teambildung und Lehrerkompetenz...80 Abb. 31: Unterrichtsorganisation...82 Abb. 32: Öffnung des Unterrichts...83 Abb. 33 Profilbildung durch Prozesslernen...86 Abb. 34 Lernfelder und didaktisch reduzierter Geschäftsprozess...87 Abb. 35: Elemente einfacher IT-Systeme...88 Abb. 36: Fächerübergreifender Unterrichtsverlauf...89 Abb. 37: Gelernt - Spaß gehabt...93 Abb. 38: Zufriedenheit mit der Gruppenarbeit...94 Abb. 39: Gruppenergebnis...95 Abb. 40: Zufriedenheit mit dem Lehrerteam...95 Abb. 41: Kompetenzfelder des Lehrerteams...97 Abb. 42: Einrichten eines Arbeitsplatzes...98 Abb. 43: Blockplanung der schulischen Ausbildung für die IT-Berufe an der Ludwig- Erhard-Schule Abb. 44: Stundenplan der Modellversuchsklasse IT 81 für das 1. Ausbildungsjahr Abb. 45: Stoffverteilung in der IT Abb. 46: Plakat: Eigeneinschätzung des Wissenstands der Schüler über das Thema Unternehmensgründung Abb. 47: Leitstruktur an der Andreas-Gordon-Schule Abb. 48: Erfassung der Geschäftsprozessaktivitäten Abb. 49: Rahmen der IT-Ausbildung Abb. 50: Zuordnung Lernfelder-Unterrichtsfelder Abb. 51: Erster definierter Projektrahmen für die Arztpraxis Abb. 52: Inhalte der Unterrichtsfelder Abb. 53: Projektbewertungsaspekte erste Version (Stand: Herbst 1998) MV-SEDIKO 1. Zwischenbericht

14 Tabellenverzeichnis Seite VII Abb. 54: Allgemeine Projektbewertung (Stand: Juni 1999) Abb. 55: Präsentationsbewertung (Stand: Juni 1999) Abb. 56: Übersicht zum Projekt Datenrecht/ -schutz/ -sicherheit Abb. 57: Planung der Projektaktivitäten Abb. 58: Entwicklung der dualen Ausbildungsberufe im Arbeitsumfeld der Informationsund Telekommunikationstechnik Abb. 59: Die neuen IT-Berufe und ihre Qualifikations- und Ausbildungsprofile Abb. 60: Lernfeldumsetzung im 1. Ausbildungsjahr am Schulzentrum SII Utbremen Abb. 61: Lernfeldumsetzung an der Friedrich-Ebert-Schule in Wiesbaden Abb. 62: Lernfeldumsetzung im 1. Ausbildungsjahr an der Ludwig-Erhard-Schule in Kiel Abb. 63: Lernfeldumsetzung im 1. Ausbildungsjahr an der Andreas-Gordon-Schule in Erfurt Abb. 64: Transformation betrieblicher Arbeits- und Geschäftsprozesse auf schulische Lehrund Lernprozesse Abb. 65: Phasen einer Grobplanung von Unterrichtsprojekten Tabellenverzeichnis Tabelle 1: Modellversuchsklassen des Schulzentrums Utbremen SII in Bremen...13 Tabelle 2: Modellversuchsklassen der Andreas-Gordon-Schule...13 Tabelle 3: Modellversuchsklassen der Friedrich-Ebert-Schule aus Wiesbaden...14 Tabelle 4: Modellversuchsklasse der Meinert-Johannsen-Schule in Elmshorn...14 Tabelle 5: Modellversuchsklasse der Ludwig-Erhard-Schule in Kiel...15 Tabelle 6: Modellversuchsklasse der Gewerbeschule I in Lübeck...15 Tabelle 7: Zusammenfassende Darstellung der IT-Klassen aus den Modellversuchsschulen...29 Tabelle 8: Ausbildungsprofile der eingesetzten Lehrer in den Modellversuchsklassen...33 Tabelle 9: Beispiel zur Lernfeldumsetzung entsprechend den in den IT-Klassen eingesetzten Lehrern...37 Tabelle 10: Beispiel zur Lernfeldumsetzung entsprechend der Zuordnung der Lernfelder zu Unterrichtsfächern...38 Tabelle 11: Beispiele zur Lernfeldumsetzung im Rahmen von Projekten...38 Tabelle 12: Beispiele zur Lernfeldumsetzung im Rahmen kaufmännisch- oder technischorientierter Projekte...38 Tabelle 13: Zusammensetzung der Modellversuchsklassen der Schuljahre 1997/1998 und 1998/1999 an der Friedrich-Ebert-Schule...63 Tabelle 14: Kompetenzprofil in der IT-Ausbildung...64 MV-SEDIKO 1. Zwischenbericht

15 Seite VIII Tabellenverzeichnis Tabelle 15: Terminplanung für das 1. Ausbildungsjahr 1997/ Tabelle 16: Wochenstundenplan Bockunterricht...65 Tabelle 17: Übersicht der ganzheitliche Aufgabenstellungen und Lernfelder...66 Tabelle 18: Themenzuordnung - Planung der Zuständigkeit...67 Tabelle 19: Lerngebiete und thematische Einheiten der Rahmenvorgaben für den Beruf Kommunikationselektroniker/-in von 1987 und für den Beruf Datenverarbeitungskaufmann/-frau von Tabelle 20: Lernfelder als thematische Einheiten der Rahmenlehrpläne für den Beruf IT- Systemelektroniker/-in und IT-System-Kaufmann/-frau von Tabelle 21: Lernfelder der schulischen Rahmenlehrpläne für die neuen IT-Berufe Tabelle 22: Ausbildungsrahmenplan und Rahmenlehrplan für das 1. Ausbildungsjahr der Fachinformatiker/-in Tabelle 23: Ausbildungsrahmenplan und Rahmenlehrplan für das 1. Ausbildungsjahr der IT-System-Elektroniker/-in und des/der IT-System-Kaufmanns/-frau Tabelle 24: Durchgeführte bzw. geplante Unterrichtsprojekte an den Modellversuchsschulen MV-SEDIKO 1. Zwischenbericht

16 Kapitel 1 Zielsetzungen, Organisationsstruktur und Aufgaben des Modellversuchs SEDIKO Seite 1 1 Zielsetzungen, Organisationsstruktur und Aufgaben des Modellversuchs SEDIKO 1.1 Ausgangslage und Anforderungen im Bereich der neuen IT-Berufe Die neuen Informations- und Telekommunikationstechnik (IT)-Berufe orientieren sich an einem Marktmodell, wonach Produkte und Dienstleistungen im IT-Bereich von Betrieben unterschiedlicher Größe und Struktur angeboten werden. Die Ausbildung in diesen Berufen hat entsprechend der Vielfalt der Aufgaben und IT-Anwendungen umfassende Produkt-, Service- und Dienstleistungskompetenzen zu vermitteln, die von der qualifizierten Kundenberatung, dem Verkauf und der Angebotserstellung über die Systeminstallation, die kundenspezifische Hardund Softwareentwicklung und -anpassung, die Einführung, Betreuung und Wartung der IT- Systeme bis hin zur Schulung der Anwender reichen. Diesen umfassenden beruflichen Handlungs- und Gestaltungskompetenzen im neuen IT- Service- und Dienstleistungsbereich wurden die alten DV- und Elektrotechnik-Berufe nicht mehr gerecht. Vergleichbares galt und gilt für die Ordnungsmittel und Rahmenvorgaben und die entsprechenden Unterrichts-, Ausbildungs- und Prüfungskonzepte. Denn mit dem bisher eher fachsystematischen und lehrgangsorientierten Unterricht sind die ganzheitlichen und an den betrieblichen Service- und Dienstleistungsprozessen orientierten Kompetenzen kaum zu erreichen. Insofern soll den neuen und breiten Kompetenzanforderungen in den Schulen durch neue Rahmenpläne und durch eine neue Gestaltung von Lernfeldern und Lernräumen entsprochen werden. Hierbei ist zum einen der didaktisch-methodische Anspruch zur Vermittlung integrativer und berufsübergreifender Kernqualifikationen einzulösen. Dieser beinhaltet insbesondere, dass die neuen Lernfeld- und damit Lernkonzepte eine integrative Vermittlung von technischen und kaufmännisch-wirtschaftlichen Inhalten optimal unterstützen. Zum anderen hat die neue Lernfeldgestaltung auch die Förderung der je berufsspezifischen und arbeitsprozessbezogenen Handlungskompetenzen in den Mittelpunkt der Lernkonzepte zu stellen. Hierbei sind im einzelnen Ergebnis unterrichtliche Differenzierungsmaßnahmen und der Einsatz multimedialer Lernsysteme ebenso zu berücksichtigen wie z.b. die besondere Förderung der Kommunikationskompetenz (z.b. hinsichtlich Fremdsprachen, Zusammenarbeit, Beratung, Schulung usw.). Die Berufsausbildung war bisher kaum auf eine selbständige unternehmerische Tätigkeit im Erwerbsleben ausgerichtet. Diese bietet sich aber besonders für junge Berufstätige im IT-Bereich heute als Chance an. Die Vermittlung von Service- und Dienstleistungskompetenzen zielt daher bereits im Ansatz auf entsprechende Fähigkeiten zur betrieblichen Selbständigkeit, so dass hiermit ein Beitrag zur Personal- wie auch wirtschaftlichen Regionalentwicklung zu leisten ist. Neben dem Effekt zur Verbesserung der Attraktivität der Berufsausbildung sind hierzu Inhalte erforderlich, die im Rahmen der neuen Lernfeldgestaltung vor allem die Geschäfts- und Arbeitsprozesse im IT-Bereich zum Gegenstand haben. MV-SEDIKO 1. Zwischenbericht

17 Seite 2 Zielsetzungen, Organisationsstruktur und Aufgaben des Modellversuchs SEDIKO Kapitel Einbindung des Modellversuchs SEDIKO in das BLK-Programm Neue Lernkonzepte in der dualen Berufsausbildung Der Modellversuch Lernfeld- und Lernraumgestaltung zur Förderung der Service- und Dienstleistungskompetenz in den neuen IT-Berufen - Kurzbezeichnung SEDIKO - ist ein Vorhaben und Programmelement im neuen Programm der Bund-Länder-Kommission (BLK) Neue Lernkonzepte in der dualen Berufsausbildung. Das Vorhaben wird als ein länderübergreifendes Verbundprojekt in den Ländern Bremen, Hessen, Schleswig-Holstein und Thüringen durchgeführt und gemeinsam von diesen Ländern und dem Bundesministerium für Bildung, Wissenschaft, Forschung und Technologie (BMBF) unterstützt und gefördert. BLK-Programm Neue Lernkonzepte in der dualen Berufsausbildung ca. 24 Einzel- bzw. Verbundprojekte Geschäfts- und arbeitsprozeßbezogene dualkooperative Ausbildung in ausgewählten Industrieberufen... (GAB) Lernfeld- und Lernraumgestaltung zur Förderung der Service- und Dienstleistungskompetenzen in den neuen IT-Berufen (SEDIKO) Neue Unterrichtsstrukturen und Lernkonzepte durch berufliches Lernen in Lernfeldern (NELE) Abb. 1: Einordnung des Modellversuchs SEDIKO in das BLK-Programm Entsprechend der Anlage des Modellversuchs SEDIKO, ordnet sich dieser wie andere Modellvorhaben mit seinen projektspezifischen Zielen in das neue BLK-Programm Neue Lernkonzepte in der dualen Berufsausbildung ein (siehe Abb. 1). Dieses Programm geht allgemein auf eine Neustrukturierung der BLK-Modellversuchsförderung zurück und wurde von der Projektgruppe Innovationen im Bildungswesen der Bund-Länder-Kommission für Bildungsplanung und Forschungsförderung (BLK) entwickelt. Im Rahmen dieses Programms wird eine verbesserte Organisation, Betreuung und Koordination aller einzelnen Modellvorhaben unter Berücksichtigung gemeinsamer Zielsetzungen angestrebt. Das Programm Neue Lernkonzepte in der dualen Berufsausbildung hat insgesamt die folgenden Entwicklungen zur Innovation in der dualen Berufsausbildung zum Gegenstand: Weiterentwicklung von Lernkonzepten, Lerninhalten und Lernmaterialien und Flexibilisierung der Unterrichtsorganisation, Evaluation zur Wirksamkeit und Qualität von Lernkonzepten und Unterrichtsmethoden, Entwicklung arbeitsprozessorientierter Curricula in länderübergreifenden Verbund- und Austauschsystemen, Neue Methoden der Leistungsfeststellung und Qualitätssicherung in der Berufsausbildung, Besondere Ausbildungsangebote und unterrichtliche Differenzierungsmaßnahmen zur Förderung Benachteiligter sowie besonders Leistungsfähiger bzw. Auszubildender mit Hochschulzugangsberechtigung in der Berufsausbildung, MV-SEDIKO 1. Zwischenbericht

18 Kapitel 1 Zielsetzungen, Organisationsstruktur und Aufgaben des Modellversuchs SEDIKO Seite 3 Zukunftsbezogene Qualifizierung von Lehrpersonal in beruflichen Fachrichtungen, Konzepte zur Abstimmung von Inhalten und Methoden beruflicher Erstausbildung und Weiterausbildung (vgl. BLK 1999, S. 1). Gemäß diesen Programmzielen beinhalten bzw. nehmen die einzelnen Modellvorhaben des Programms bestimmte Ziel- und Fragenbereiche unter je verschiedenen Aspekten der Berufsausbildung in den Berufsschulen auf (siehe Abb. 1). Das Hauptziel der Innovationen ist es, eine neue schulische Lern- und Unterrichtspraxis für die Berufsausbildung zu etablieren und bundesweit nutzbar zu machen, um so die Ausbildung in den Berufsschulen insgesamt zu verbessern. Zur Koordination und Evaluation der einzelnen Modellvorhaben im Programm sind ein Programmträger und Programmkoordinatoren eingesetzt worden. Als Programmträger für das Programm Neue Lernkonzepte in der dualen Berufsausbildung sind das Institut Technik & Bildung (ITB) der Universität Bremen in Zusammenarbeit mit dem Staatsinstitut für Schulpädagogik und Bildungsforschung (ISB) in München zuständig. Die Evaluation des gesamten Programms, die vom Programmträger durchzuführen ist, hat eine projektübergreifende Bilanzierung aller beteiligten Modellversuche unter Mitwirkung aller Projektbeteiligten zum Ziel. Diese Evaluation ergänzt im Prinzip die projektspezifische Evaluation unter Berücksichtigung der gemeinsamen Programmziele. Sie soll zu jedem Vorhaben im Programm in einem dreistufigen, diskursiven Bilanzierungsverfahren durchgeführt werden: 1. Fragebögen mit entsprechender Gewichtung von Kriterien zur Bewertung der bisher vorgenommenen Projektmaßnahmen (Projektzustandsbericht), 2. Projektzwischenbilanz zur Entwicklung weiterer Projektperspektiven, 3. abschließende Programmevaluation einschließlich der Beiträge der einzelnen Modellversuche zum BLK-Programm. 1.3 Zielsetzungen des Modellversuchs SEDIKO Der Modellversuch SEDIKO will im Rahmen des neuen BLK-Programms durch die Entwicklung und Erprobung neuer Konzepte der Lernfeld- und Lernraumgestaltung zu einer effizienteren Gestaltung der beruflichen Lernprozesse in der schulischen IT-Ausbildung beitragen. Ausgangspunkt sind die Berufsbilder und Arbeitsinhalte der neuen IT-Berufe, für die unter curricularen und didaktisch-methodischen wie auch organisatorischen Aspekten neue schulische Lernkonzepte erforderlich sind. Hierzu sollen insbesondere die neu vorgegebenen Lernfelder der Rahmenlehrpläne sowie die Lernräume in den Berufsschulen so gestaltet und ausgestattet werden, dass Service- und Dienstleistungskompetenzen, die sich an den beruflichen Arbeits- und übergreifenden Geschäftsprozessen orientieren, optimal und prospektiv gefördert werden. Ein wesentliches Ziel des Vorhabens ist damit, den in den Berufsschulen bisher weit verbreiteten und eher fachsystematischen und lehrgangsorientierten Unterricht durch eine integrative und an den betrieblichen Service- und Dienstleistungsprozessen orientierte Lehr- und Lerngestaltung zu verändern. Auch die Sicherung der curricularen wie didaktisch-methodischen Innovationsfähigkeit beruflicher Schulen soll durch das Vorhaben insgesamt unterstützt werden. In die angestrebte umfassende Neu- und Umorientierung eingeschlossen ist übergreifend eine abgestimmte Neustrukturierung der Curricula, die neue Formen selbständigen und selbstorganisierten Lernens zu berücksichtigen hat. Dies führt zugleich zu einer Aufgaben- und Rollenveränderung im Lehrerberuf, die gezielte Fördermaßnahmen für eine zukunftsbezogene Qualifizierung des Lehrpersonals erfordern. Auch hinsichtlich des geplanten und zu verstärkenden Einsatzes MV-SEDIKO 1. Zwischenbericht

19 Seite 4 Zielsetzungen, Organisationsstruktur und Aufgaben des Modellversuchs SEDIKO Kapitel 1 multimedialer Lernsysteme sollen die Unterrichts- und Lernprozesse neugestaltet und bezogen auf die Entwicklung beruflicher Handlungsfähigkeit und Gestaltungskompetenz auf ihre Wirksamkeit untersucht und überprüft werden. Da die Vermittlung von Service- und Dienstleistungskompetenzen bereits im Ansatz auch auf eine selbständige unternehmerische Tätigkeit im Erwerbsleben zielt, sollen hierzu unter kaufmännischen und technischen Aspekten der Regionalentwicklung des weiteren im Vorhaben inhaltliche wie methodische Erkenntnisse gewonnen werden. Einzubeziehen in das Vorhaben sind insgesamt ebenso die Interdependenzen von Kompetenzvermittlung und Prüfungsverfahren, so dass auch Maßnahmen für eine verbesserte duale Abstimmung der neuen Unterrichtskonzepte und Prüfungen in der Ausbildung der neuen IT- Berufe eingeleitet und erprobt werden sollen. Die weitreichenden und umfassenden Zielsetzungen des Modellversuchs SEDIKO sollen im Rahmen des länderübergreifenden Verbundprojektes bearbeitet werden. Das heißt, entsprechend der Projektanlage des Vorhabens sollen die neuen Entwicklungen und Erprobungen insgesamt unter verschiedenen Aspekten durch einzelne und auf einander abgestimmte Beiträge in den Ländern Bremen, Hessen, Schleswig-Holstein und Thüringen erfolgen. Bei diesen Beiträgen sollen sich somit die vorhandenen länderspezifischen Voraussetzungen und Kompetenzen aufgaben- und zielorientiert ergänzen. Die bei den Projektpartnern in der Regel teils sehr unterschiedlich vorfindbaren Bedingungen in der gegenwärtigen Schul- und Unterrichtspraxis können unter Entwicklungs- und Transferaspekten zugleich ebenso berücksichtigt werden. Modellversuch SEDIKO Lernfeld- und Lernraumgestaltung zur Förderung der Service-und Dienstleistungskompetenzen in den neuen IT-Berufen Gemeinsame Zielsetzungen und Fragestellungen Schwerpunkte Bremen: Projektgestaltung, Gruppenarbeit, Projektevaluation, Arbeits- und Lernmethoden, Schulorganisation Schwerpunkte Hessen: Geschäftsprozeß, Selbständigkeit, Methoden- u. Sozialformen, Lernortkooperation, Schulkooperation Schwerpunkte Schleswig- Holstein: Lernfeldgestaltung, Kernqualifikationen, Differenzierung, Sprachkompetenz, Lehrerbildung Schwerpunkte Thüringen: Lernraumgestaltung und Lernsysteme, Prüfungsverfahren, arbeitsorientierte Rahmenpläne Abb. 2: Schwerpunkte der Ziel- und Fragenbearbeitung der einzelnen Länder im Verbundprojekt SEDIKO Die im folgenden vorgestellten Untersuchungsfragen beinhalten zunächst die Zielsetzungen, die im Verbundprojekt als gemeinsame Modellversuchsziele gelten und die in den Ländern im Prinzip übergreifend bearbeitet werden. Sie gelten dementsprechend auch als eine Grundlage für die besonders ausgewiesenen und nachfolgend dargestellten länderspezifischen Untersuchungsfragen und Projektbeiträge. Die Länder berücksichtigen mit diesen Fragen und Beiträgen je einen Schwerpunkt der gemeinsamen Modellversuchsziele. Im Rahmen der Zusammenarbeit und des wechselseitigen Transfers entsteht über die Abstimmung wie das Zusammenführen der Ergebnisse zu den Einzelfragen wieder ein Gesamtergebnis im Verbundprojekt (siehe Abb. 2). MV-SEDIKO 1. Zwischenbericht

20 Kapitel 1 Zielsetzungen, Organisationsstruktur und Aufgaben des Modellversuchs SEDIKO Seite 5 Gemeinsame Fragestellungen : Welche Gestaltung arbeitsprozessorientierter Curricula ist geeignet, berufliche Handlungsfähigkeiten, Service- und Dienstleistungskompetenzen zu fördern? Welche Lernkonzepte sind geeignet, berufliche Handlungsfähigkeiten, Service- und Dienstleistungkompetenzen zu fördern? Welche Formen und Verfahren der Zusammenarbeit zwischen Berufsschulen und Betrieben sind hierbei zu entwickeln? Welche Maßnahmen verbessern die Abstimmung zwischen schulischen Lernkonzepten und Prüfungsverfahren? Welche multimedialen Lernsysteme und Lernraumausstattungen unterstützen das berufliche Lernen, und wie verändern sich dadurch Lernkonzepte? Wie finden unterrichtliche Differenzierungs- und Förderungsmaßnahmen ihren Niederschlag in Lernkonzepten? Zielsetzungen und Fragestellungen des Landes Bremen In Bremen sollen in dem Modellversuch für die neuen IT-Berufe verschiedene Formen der Projektarbeit entwickelt, erprobt und auf ihre Lerneffizienz hin untersucht werden. Bei den neuen Lernkonzepten ist die veränderte Schulwirklichkeit zu berücksichtigen, die durch die Integration der technisch und wirtschaftlich orientierten Berufsfelder und der neuen Unterrichtsstrukturierung in Lernfeldern gekennzeichnet ist. Im Mittelpunkt der Modellversuchsarbeit steht damit die Erarbeitung von Projekten, in denen die Integration von Lernfeldern aus den wirtschaftlichen und technischen Bereichen durchgeführt werden soll, um den neuen Anforderungen des Berufslebens und der Effektivierung des beruflichen Lernens gerecht zu werden. Neue Lernkonzeptionen müssen die vorhandenen Lernorganisationsformen hinterfragen und für die neugestalteten Lernprozesse flexiblere Organisationsformen bereitstellen. Gemeinsam mit den Ausbildungsbetrieben soll untersucht werden, unter welchen Voraussetzungen betriebliche Projekte auf den Lernort Schule übertragen werden können, um zur Effektivierung des beruflichen Lernens beizutragen. Auf die Dokumentation und Präsentation der Ergebnisse der Projektarbeit wird besonderen Wert gelegt, um die Kundenorientierung zu einem integralen und durchgängigen Bestandteil der Ausbildung werden zu lassen. Das Hauptziel besteht darin, ein System von Projekten zu entwickeln, das sich über die gesamte Ausbildung erstreckt und die vorgegebenen Ziele des Rahmenlehrplans abdeckt. Fragestellungen des Landes Bremen Arbeits- und Lernmethoden: Das Arbeiten in lernfeldübergreifenden Projekten verändert auch die bisher weitgehend angewandten Arbeits- und Lernmethoden in der beruflichen Bildung. Eine Aufgabe der Modellversuchsgruppe soll darin bestehen, die neuen Arbeitsund Lernmethoden zu beschreiben und zu beurteilen. Lernmaterialien und Informationsquellen: Zu untersuchen ist unter anderem, welche Lernmaterialien und Informationsquellen benötigen sich selbst organisierende Gruppen in der Projektarbeit, wie ist die vorhandene Ressourcenlage an der Schule und unter welchen Umständen ist das Arbeiten mit Schulbüchern sinnvoll? MV-SEDIKO 1. Zwischenbericht

B L K - M O D E L L V E R S U C H. Lernfeld- und Lernraumgestaltung zur Förderung der Service- und Dienstleistungskompetenzen in den neuen IT-Berufen

B L K - M O D E L L V E R S U C H. Lernfeld- und Lernraumgestaltung zur Förderung der Service- und Dienstleistungskompetenzen in den neuen IT-Berufen B L K - M O D E L L V E R S U C H Lernfeld- und Lernraumgestaltung zur Förderung der Service- und Dienstleistungskompetenzen in den neuen IT-Berufen Verbundprojekt der Länder Bremen, Hessen, Schleswig-Holstein

Mehr

Empfehlung des Hauptausschusses des Bundesinstituts für Berufsbildung zur Kooperation der Lernorte

Empfehlung des Hauptausschusses des Bundesinstituts für Berufsbildung zur Kooperation der Lernorte Nr: 99 Erlassdatum: 27. November 1997 Fundstelle: BAnz 9/1998; BWP 6/1997; Ergebnisniederschrift Sitzung HA 3/1997 Beschließender Ausschuss: Hauptausschuss des Bundesinstituts für Berufsbildung (BIBB)

Mehr

Prozeß- und Organisationsmanagement in der Ausbildung

Prozeß- und Organisationsmanagement in der Ausbildung Informationen für die Berufsbildungspraxis aus Modellversuchen Bundesministerium für Bildung und Forschung Prozeß- und Organisationsmanagement in der Ausbildung 1 1 Hintergründe für das Entstehen des Wirtschaftsmodellversuchs

Mehr

Informationen zur Neuordnung

Informationen zur Neuordnung Informationen zur Neuordnung der Ausbildungsberufe - Rechtsanwaltsfachangestellte/r - Rechtsanwalts- und Notarfachangestellte/r zum 01. August 2015 Veränderungen durch schulische Rahmenlehrpläne Stundentafel

Mehr

Abstract. Kooperative Aus- und Weiterbildung von Lehrkräften und Auszubildenden (KoALA) KoALA-Niedersachsen

Abstract. Kooperative Aus- und Weiterbildung von Lehrkräften und Auszubildenden (KoALA) KoALA-Niedersachsen Abstract Kooperative Aus- und Weiterbildung von Lehrkräften und Auszubildenden (KoALA) KoALA-Niedersachsen 1. Ausgangslage, Ziele, Vorgehensweise Die treibende Dynamik des technologischen Wandels setzt

Mehr

10 Jahre IT-Berufe. Konzept Erfolg Perspektive. Arbeitsplätze in der ITK-Branche 1998-2006 Beschäftigungssituation hat sich stabilisiert

10 Jahre IT-Berufe. Konzept Erfolg Perspektive. Arbeitsplätze in der ITK-Branche 1998-2006 Beschäftigungssituation hat sich stabilisiert 10 Jahre IT-Berufe Konzept Erfolg Perspektive Dr. Stephan Pfisterer, Bereichsleiter Bildung und Personal Bundesverband Informationswirtschaft, Telekommunikation und neue Medien e.v. Stuttgart, Tagung Mit

Mehr

Erste Ergebnisse des Modellversuchs TUSKO

Erste Ergebnisse des Modellversuchs TUSKO Erste Ergebnisse des Modellversuchs TUSKO 1 Evaluationsmaßnahmen in der Vorphase Bestandsaufnahme zur Unterrichts- und Lernsituation, den Voraussetzungen sowie Rahmenbedingungen Vergleichende und eher

Mehr

Entwicklung und Sicherung der Qualität in der betrieblichen Berufsausbildung

Entwicklung und Sicherung der Qualität in der betrieblichen Berufsausbildung Abschlusstagung des bundesweiten Modellprogramms Entwicklung und Sicherung der Qualität in der betrieblichen Berufsausbildung Forum 1 Instrumente und Konzepte Transparenz und Selbstbewertung in der betrieblichen

Mehr

Informationen zur Entscheidung für ein Wahlthema

Informationen zur Entscheidung für ein Wahlthema Informationen zur Entscheidung für ein Wahlthema Berufliche Schulen erhalten in Baden-Württemberg in den Schuljahren 2015/16 und 2016/17 eine weiterentwickelte Fremdevaluation, die in diesen beiden Schuljahren

Mehr

Kaufmännische Steuerung und Kontrolle als Kernqualifikation

Kaufmännische Steuerung und Kontrolle als Kernqualifikation BIBB-Fachtagung am 14. November 2012: Kaufmännische Berufe zwischen Theorie und Ordnungspraxis Diskussionsbeitrag zum Workshop Kaufmännische Steuerung und Kontrolle als Kernqualifikation von Thomas Vedder

Mehr

Bildungspersonal als Experten für das Lernen lernen

Bildungspersonal als Experten für das Lernen lernen Hochschultage Berufliche Bildung 2008 Bildungspersonal als Experten für das Lernen lernen Lernprozessbegleitung in der IT-Aus- und Weiterbildung Nürnberg 14. März 2008 Matthias Kohl Gliederung 1. Merkmale

Mehr

Hochschultage 2006. BLK- Modellversuch

Hochschultage 2006. BLK- Modellversuch Hochschultage 2006 BLK- Modellversuch Entwicklung von Team- und Selbstlernkompetenzen in arbeitsorientierten Lernphasen mit neuen Medien und Lernraumkonzepten in der Berufsausbildung. Übersicht... 1. Begrüßung,

Mehr

Berufliche Schule am Universitätsklinikum Greifswald der Ernst- Moritz-Arndt-Universität Greifswald - AöR - Hans-Beimler-Straße 85 17491 Greifswald

Berufliche Schule am Universitätsklinikum Greifswald der Ernst- Moritz-Arndt-Universität Greifswald - AöR - Hans-Beimler-Straße 85 17491 Greifswald Schulprogramm Berufliche Schule am Universitätsklinikum Greifswald der Ernst- Moritz-Arndt-Universität Greifswald - AöR - Hans-Beimler-Straße 85 17491 Greifswald Es ist nicht genug zu wissen, man muss

Mehr

Fragebogen mit prozentualer Ergebnisdarstellung: Teil A IT-Berufe Anlage 5 Teil A: Fragen zum Erprobungslehrplan

Fragebogen mit prozentualer Ergebnisdarstellung: Teil A IT-Berufe Anlage 5 Teil A: Fragen zum Erprobungslehrplan Ich unterrichte in folgendem Ausbildungsberuf: (bitte eintragen) IT-Berufe 1. In welchen Handlungsbereichen unterrichten Sie in o. g. Ausbildungsrichtung? in allen Handlungsbereichen des fachtheoretischen

Mehr

Gemeinsames Strukturkonzept

Gemeinsames Strukturkonzept Hannelore Paulini-Schlottau Neue kaufmännische Ausbildungsberufe im Dienstleistungssektor Ab August 2001 kann erstmalig in den drei neuen Ausbildungsberufen Kaufmann/-frau im Gesundheitswesen, Sport- und

Mehr

Die Ausbildung in Kürze

Die Ausbildung in Kürze IT-System-Kaufmann/-frau Schwerpunkte in der Praxis Information und Beratung von Kunden bei der Konzeption kompletter Lösungen der Informations- und Kommunikationstechnologie Projektleitung in kaufmännischer,

Mehr

Workshop zur Jahresplanung 2010/11 am 3. August 2010, 09.00 17.00 Uhr im LIS. Handreichung. Schritte Was ist zu tun? Ergebnis

Workshop zur Jahresplanung 2010/11 am 3. August 2010, 09.00 17.00 Uhr im LIS. Handreichung. Schritte Was ist zu tun? Ergebnis LIS 20-2 30.07.2010 Werkschule Workshop zur Jahresplanung 2010/11 am 3. August 2010, 09.00 17.00 Uhr im LIS Handreichung Schritte Was ist zu tun? Ergebnis Auftragsklärung LIS / WS-Teams (Plenum) Klärung

Mehr

Neuordnung Verkäufer/Verkäuferin Kaufmann / Kauffrau im Einzelhandel. Auszüge aus dem Bildungsplan

Neuordnung Verkäufer/Verkäuferin Kaufmann / Kauffrau im Einzelhandel. Auszüge aus dem Bildungsplan Neuordnung Verkäufer/Verkäuferin Kaufmann / Kauffrau im Einzelhandel Auszüge aus dem Bildungsplan Stundentafel Pflichtbereich 1.Jahr 2. Jahr 3. Jahr Religion / Ethik 1 1 1 Deutsch 1 1 1 Gemeinschaftskunde

Mehr

PraxisanleiterInnen- Weiterbildung

PraxisanleiterInnen- Weiterbildung PraxisanleiterInnen- Weiterbildung Entwicklung und Implementation eines Curriculums Dipl.-Berufspäd. R. Nienhaus Mentorin Beraterin, Erzieherin, Ratgeber KrPflG 2003 Praxisanleiteri n Anleitende bei pflegerischen

Mehr

Modell zur Selbstevaluation an Übungsfirmen in Baden-Württemberg

Modell zur Selbstevaluation an Übungsfirmen in Baden-Württemberg Modell zur Selbstevaluation an Übungsfirmen in Baden-Württemberg Seite: 1 Idee und Motivation An die Übungsfirmenleiterinnen und leiter! Sie arbeiten engagiert und motiviert und investieren viel Zeit und

Mehr

Die Neuordnung der textilen Ausbildungsberufe

Die Neuordnung der textilen Ausbildungsberufe Die Neuordnung der textilen Ausbildungsberufe - ein Situationsbericht aus der Sicht des Staatl. BBZ Textil und Bekleidung Münchberg Naila OStD Günther Dreßel Staatl. Berufsbildungszentrum Textil und Bekleidung

Mehr

IT - Fachkräfte. Gut ausgebildete IT- Fachkräfte sind auf dem Arbeitsmarkt gefragt und werden es bleiben!

IT - Fachkräfte. Gut ausgebildete IT- Fachkräfte sind auf dem Arbeitsmarkt gefragt und werden es bleiben! IT - Fachkräfte Gut ausgebildete IT- Fachkräfte sind auf dem Arbeitsmarkt gefragt und werden es bleiben! IT Ausbildungsberufe neue IT- Ausbildungsberufe, die in vielen Branchen gebraucht werden Basis für

Mehr

Modell zur Selbstevaluation an Übungsfirmen in Baden-Württemberg

Modell zur Selbstevaluation an Übungsfirmen in Baden-Württemberg Modell zur Selbstevaluation an Übungsfirmen in Baden-Württemberg Seite: 1 Idee und Motivation An die Übungsfirmenleiterinnen und leiter! Sie arbeiten engagiert und motiviert und investieren viel Zeit und

Mehr

Wichtige Merkmale der Erzieher/innenausbildung

Wichtige Merkmale der Erzieher/innenausbildung Wichtige Merkmale der Erzieher/innenausbildung Lehrplangeleitet Enge Theorie-Praxisverzahnung Verknüpfung von fachpraktischen und fachtheoretischen Fächern Generalistische Ausbildung Entwicklung einer

Mehr

Landtag Brandenburg Drucksache 2/5148

Landtag Brandenburg Drucksache 2/5148 Landtag Brandenburg Drucksache 2/5148 2. Wahlperiode Antwort der Landesregierung auf die Kleine Anfrage Nr. 1617 der Abgeordneten Ingrid Siebke Fraktion der SPD Landtagsdrucksache 2/5039 Vier neue Informations-

Mehr

Multimediale Berufsausbildung im Einzelhandel

Multimediale Berufsausbildung im Einzelhandel Multimediale Berufsausbildung im Einzelhandel Lernarrangements im Einzelhandel für das 3. Ausbildungsjahr im Ausbildungsberuf Kaufmann/ Kauffrau im Einzelhandel Präsentation des Bundesinstituts für Berufsbildung,

Mehr

Führung und. Personalmanagement

Führung und. Personalmanagement Führung und Organisations- und Personalentwicklung Handelsfachwirt/in IHK Dozent: Klaus Imhof Dozent: Klaus Imhof Folie 1 Gliederung 1. Führungsgrundsätze und Führungsmethoden, 2. Personalpolitik, 3. Psychologische

Mehr

Differentialrechnung am Berufskolleg

Differentialrechnung am Berufskolleg Differentialrechnung am Berufskolleg Seminar: Didaktik der Analysis Dozent: Herr Passon Vorgelegt von: Stephanie Humann Nützenbergerstr. 193 42115 Wuppertal Matr.-Nr.: 634576 e-mail: stephanie.humann@gmx.de

Mehr

IT- Forum: Best Practice-Beispiele

IT- Forum: Best Practice-Beispiele IT- Forum: Best Practice-Beispiele Effiziente Ausbildung in den IT-Berufen bei der Deutschen Telekom AG Die Deutsche Telekom AG wird in allen Anbieterberufen ausbilden. Nach den Wünschen der Niederlassungen

Mehr

1. Kriterien für die Träger

1. Kriterien für die Träger 1. für die Träger rechtliche und wirtschaftliche Sicherheit Rechtliche Sicherheit Wirtschaftliche Stabilität Institutionelle Außendarstellung der Träger Anzahl und Zustand der Lehrräume Welche Rechtsform

Mehr

Verordnung über die Berufsausbildung zum. Kaufmann für Tourismus und Freizeit/zur Kauffrau für Tourismus und Freizeit.

Verordnung über die Berufsausbildung zum. Kaufmann für Tourismus und Freizeit/zur Kauffrau für Tourismus und Freizeit. Verordnung über die Berufsausbildung zum Kaufmann für Tourismus und Freizeit/zur Kauffrau für Tourismus und Freizeit TourKfmAusbV Verordnung über die Berufsausbildung zum Kaufmann für Tourismus und Freizeit/zur

Mehr

Qualitätsentwicklung und Qualitätssicherung an beruflichen Schulen in Baden-Württemberg

Qualitätsentwicklung und Qualitätssicherung an beruflichen Schulen in Baden-Württemberg Qualitätsentwicklung und Qualitätssicherung an beruflichen Schulen in Baden-Württemberg Februar 2005 Operativ Eigenständige Schule pädagogische und fachliche Erstverantwortung der Schule betriebswirtschaftliche

Mehr

Schülerfragebogen Allgemeine Angaben: -

Schülerfragebogen Allgemeine Angaben: - Schülerfragebogen Allgemeine Angaben: - Kein Pre-Test 4`er Skalierung + Zusatz kann ich nicht beurteilen Formulierung: trifft voll zu, trifft überwiegend zu, trifft weniger zu, trifft nicht zu und kann

Mehr

Stand des Modellversuchs Segel-bs/Bayern

Stand des Modellversuchs Segel-bs/Bayern Stand des Modellversuchs Segel-bs/Bayern Selbstreguliertes Lernen in Lernfeldern der Berufsschule Jahrestagung der Landesinstitute Bereich berufsbildende Schulen 2007 Bad Kreuznach 19. Juni 2007 Peter

Mehr

Lehrplan für den schulautonomen Pflichtgegenstand Planen - Organisieren - Präsentieren (5. Klasse)

Lehrplan für den schulautonomen Pflichtgegenstand Planen - Organisieren - Präsentieren (5. Klasse) Sigmund Freud-Gymnasium Gymnasium und Realgymnasium des Bundes Wohlmutstraße 3, 1020 Wien (01) 728 01 92 (Fax) (01) 728 01 92 22 www.freudgymnasium.at grg2wohl@902026.ssr-wien.gv.at Lehrplan für den schulautonomen

Mehr

IT-System-Elektroniker/-in

IT-System-Elektroniker/-in IT-System-Elektroniker/-in Schwerpunkte in der Praxis Planen und Installieren von IT-Systemen und Netzwerken einschließlich deren Stromversorgung Service und Support für interne und externe Kunden Anpassen

Mehr

INFO Ausbildungsberuf Fachangestellte/r für Bürokommunikation (FBK)

INFO Ausbildungsberuf Fachangestellte/r für Bürokommunikation (FBK) INFO Ausbildungsberuf Fachangestellte/r für Bürokommunikation (FBK) Hessischer Verwaltungsschulverband Verwaltungsseminar Kassel 5/2010 Fachangestellte/r für Bürokommunikation -1- Gegenstand der Berufsausbildung

Mehr

E-Learning an berufsbildenden Schulen

E-Learning an berufsbildenden Schulen 3 Silvia Dreer E-Learning an berufsbildenden Schulen Möglichkeiten zur Förderung des selbstgesteuerten Lernens S. Dreer: E-Learning an berufsbildenden Schulen Bibliografische Information der Deutschen

Mehr

Personalentwicklung. Was ist Personalentwicklung?

Personalentwicklung. Was ist Personalentwicklung? Personalentwicklung Was ist Personalentwicklung? Personalentwicklung ist die planmäßige, zielgerichtete Veränderung von Qualifikationen. Sie verfolgt das Ziel, künftigen Anforderungen im Unternehmen gerecht

Mehr

Innovative Merkmale in der IT-Aus- und Weiterbildung: Ein Vorbild für das deutsche Berufsbildungssystem?

Innovative Merkmale in der IT-Aus- und Weiterbildung: Ein Vorbild für das deutsche Berufsbildungssystem? Mit Fachkräften in die Zukunft Forum 2: Ausbildung mit Bits und Bytes - die IT- und Telekommunikationsbranche Innovative Merkmale in der IT-Aus- und Weiterbildung: Ein Vorbild für das deutsche Berufsbildungssystem?

Mehr

I. Allgemeine Informationen zum Teilmodul 1.9 Inhalte berufsfeldspezifisch aufarbeiten

I. Allgemeine Informationen zum Teilmodul 1.9 Inhalte berufsfeldspezifisch aufarbeiten I. Allgemeine Informationen zum Teilmodul 1.9 Inhalte berufsfeldspezifisch aufarbeiten Ausbildung: Semester: Arbeitssituationen: Voraussetzungen: Modulverbindungen: HF-Dozent/in im Nebenberuf 1. Semester

Mehr

Vom 25. Juni 2001 (abgedruckt im Bundesgesetzblatt Teil I S. 1262 vom 28. Juni 2001)

Vom 25. Juni 2001 (abgedruckt im Bundesgesetzblatt Teil I S. 1262 vom 28. Juni 2001) Verordnung über die Berufsausbildung für Kaufleute in den Dienstleistungsbereichen Gesundheitswesen, Sport- und Fitnesswirtschaft sowie Veranstaltungswirtschaft Vom 25. Juni 2001 (abgedruckt im Bundesgesetzblatt

Mehr

Verordnung über die Berufsausbildung

Verordnung über die Berufsausbildung für Kaufleute in den Dienstleistungsbereichen Gesundheitswesen, Sport- und Fitnesswirtschaft sowie Veranstaltungswirtschaft Vom 25. Juni 2001 (abgedruckt im Bundesgesetzblatt Teil I S. 1262 vom 28. Juni

Mehr

Analyse der Nutzung von Systemen des Supply Chain Management in Londoner Unternehmen

Analyse der Nutzung von Systemen des Supply Chain Management in Londoner Unternehmen Unternehmen D/2005/PL/4304000165 1 Projektinformationen Titel: Projektnummer: Analyse der Nutzung von Systemen des Supply Chain Management in Londoner Unternehmen D/2005/PL/4304000165 Jahr: 2005 Projekttyp:

Mehr

Vom 25. Juni 2001 (abgedruckt im Bundesgesetzblatt Teil I S. 1262 vom 28. Juni 2001)

Vom 25. Juni 2001 (abgedruckt im Bundesgesetzblatt Teil I S. 1262 vom 28. Juni 2001) Verordnung über die Berufsausbildung für Kaufleute in den Dienstleistungsbereichen Gesundheitswesen, Sport- und Fitnesswirtschaft sowie Veranstaltungswirtschaft Vom 25. Juni 2001 (abgedruckt im Bundesgesetzblatt

Mehr

LEHRPLAN DES KOLLEGS AN HANDELSAKADEMIEN FÜR BERUFSTÄTIGE

LEHRPLAN DES KOLLEGS AN HANDELSAKADEMIEN FÜR BERUFSTÄTIGE Kurztitel Lehrpläne - Handelsakademie und Handelsschule Kundmachungsorgan BGBl. Nr. 895/1994 /Artikel/Anlage Anl. 1/4 Inkrafttretensdatum 01.09.1995 Außerkrafttretensdatum 03.10.2000 Beachte weise gestaffeltes

Mehr

Qualitätszentrierte Schulentwicklung mit dem Q2E-Qualitätsmanagement-Modell

Qualitätszentrierte Schulentwicklung mit dem Q2E-Qualitätsmanagement-Modell Qualitätszentrierte Schulentwicklung mit dem Q2E-Qualitätsmanagement-Modell 1. Schulentwicklung Unter Schulentwicklung verstehen wir ein aufeinander abgestimmtes System zur Weiterentwicklung der Schule,

Mehr

Verordnung über die Berufsausbildung zum Kaufmann für Dialogmarketing/ zur Kauffrau für Dialogmarketing*)

Verordnung über die Berufsausbildung zum Kaufmann für Dialogmarketing/ zur Kauffrau für Dialogmarketing*) Verordnung über die Berufsausbildung zum Kaufmann für Dialogmarketing/ zur Kauffrau für Dialogmarketing*) vom 23. Mai 2006 Auf Grund des 4 Abs. 1 in Verbindung mit 5 des Berufsbildungsgesetzes vom 23.

Mehr

Deckblatt. Inhalt. Neue Medien in der Hochschullehre. Erste Ergebniseinschätzung und Tendenzen aus der Förderbekanntmachung.

Deckblatt. Inhalt. Neue Medien in der Hochschullehre. Erste Ergebniseinschätzung und Tendenzen aus der Förderbekanntmachung. Neue Medien in der Hochschullehre Erste Ergebniseinschätzung und Tendenzen aus der Förderbekanntmachung H.G. Klaus Deckblatt Inhalt Ziele des NMB-Förderprogramms Tendenzen aus der Förderbekanntmachung

Mehr

NEUORDNUNG DER BÜROBERUFE ZUM SCHULJAHR 2014/2015

NEUORDNUNG DER BÜROBERUFE ZUM SCHULJAHR 2014/2015 HERZLICH WILLKOMMEN NEUORDNUNG DER BÜROBERUFE ZUM SCHULJAHR 2014/2015 Informationsveranstaltung Kaiserslautern, 11. Februar 2014 Folie 1 PROGRAMM Begrüßung Vorstellung des neuen Ausbildungsberufs (BBS)

Mehr

Sekundarstufe II. Berufskolleg. Fachklassen des dualen Systems der Berufsausbildung. Fachinformatikerin/Fachinformatiker. Lehrplan Schule in NRW Nr.

Sekundarstufe II. Berufskolleg. Fachklassen des dualen Systems der Berufsausbildung. Fachinformatikerin/Fachinformatiker. Lehrplan Schule in NRW Nr. Sekundarstufe II. Berufskolleg. Fachklassen des dualen Systems der Berufsausbildung. Fachinformatikerin/Fachinformatiker. Lehrplan Schule in NRW Nr. 4269 Lehrplan für das Berufskolleg in Nordrhein-Westfalen

Mehr

... 4. Outdoor-Trainings als Prozessverstärker in der. Teamentwicklung

... 4. Outdoor-Trainings als Prozessverstärker in der. Teamentwicklung 4. Outdoor-Trainings als Prozessverstärker in der Teamentwicklung Den Teamgeist draußen erfahren Die Team-Energie am Arbeitsplatz umsetzen Outdoors für die Teamentwicklung Was Outdoors sind, was ein Team

Mehr

Carl Severing Berufskolleg für Metall- und Elektrotechnik der Stadt Bielefeld CSB. Fachschule für Technik. Informationen zum Fach.

Carl Severing Berufskolleg für Metall- und Elektrotechnik der Stadt Bielefeld CSB. Fachschule für Technik. Informationen zum Fach. Carl Severing Berufskolleg für Metall- und Elektrotechnik der Stadt Bielefeld CSB Informationen zum Fach Projektarbeit für Studierende, Lehrer und Betriebe Version 2005 Becker/Schnelle Seite 1 PROJEKTARBEIT

Mehr

Arbeitsprozessintegriertes Lernen in der beruflichbetrieblichen

Arbeitsprozessintegriertes Lernen in der beruflichbetrieblichen Fakultät Erziehungswissenschaften / Professur für Bau-, Holz-, Farbtechnik und Raumgestaltung / Berufliche Didaktik Arbeitsprozessintegriertes Lernen in der beruflichbetrieblichen Bildung Dr. Thomas Schröder

Mehr

IT-Ausbildungen im Bereich der IHK

IT-Ausbildungen im Bereich der IHK IT-Ausbildungen Fachinformatiker Mathematisch-technischer Softwareentwickler IT-Systemelektroniker IT-Systemkaufmann Informatikkaufmann 22.03.2010 1 Allgemeines zu den IT-Berufen Dreijährige duale Ausbildung

Mehr

Verordnung. über die Berufsausbildung zum Kaufmann für Dialogmarketing / zur Kauffrau für Dialogmarketing 1

Verordnung. über die Berufsausbildung zum Kaufmann für Dialogmarketing / zur Kauffrau für Dialogmarketing 1 über die Berufsausbildung zum Kaufmann für Dialogmarketing / zur Kauffrau für Dialogmarketing 1 vom 23. Mai 2006 (veröffentlicht im Bundesgesetzblatt Teil I Nr. 25 vom 31. Mai 2006) Auf Grund des 4 Abs.

Mehr

1. Berufsbegleitende Nachqualifizierung zum Berufsabschluß

1. Berufsbegleitende Nachqualifizierung zum Berufsabschluß 13 1. Berufsbegleitende Nachqualifizierung zum Berufsabschluß In diesem einleitenden Kapitel wird ein Überblick über die Ziele und Merkmale der berufsbegleitenden Nachqualifizierung gegeben. Unter der

Mehr

Kaufmann/-frau für Büromanagement Update 2015

Kaufmann/-frau für Büromanagement Update 2015 Herzlich willkommen! Kaufmann/-frau für Büromanagement Update 2015 1 von 19 Kaufmann/-frau für Büromanagement Update 2015 Eckdaten des KBM Struktur des KBM Wahlqualifikationen Berufliche Schulen Prüfung

Mehr

Projektmanagement im Rundfunk

Projektmanagement im Rundfunk Thesen für ein senderspezifisches Vorgehensmodell Medienberatung Klaus Petersen Nürnberg, Juli 2005 KLAUS PETERSEN Einleitung und Übersicht Erfolgreiche Projekte sind für die konvergente Entwicklung in

Mehr

Verordnung über die Berufsausbildung zum Kaufmann für Versicherungen und Finanzen/zur Kauffrau für Versicherungen und Finanzen )

Verordnung über die Berufsausbildung zum Kaufmann für Versicherungen und Finanzen/zur Kauffrau für Versicherungen und Finanzen ) Seite 1 von 6 Verordnung über die Berufsausbildung zum Kaufmann für Versicherungen und Finanzen/zur Kauffrau für Versicherungen und Finanzen ) Inhaltliche Änderungen gegenüber der Fassung vom 17. Mai 2006

Mehr

Personalwirtschaft. Wintersemester 2009/2010 BBL 3.Semester Jürgen Blomen. Teil 6

Personalwirtschaft. Wintersemester 2009/2010 BBL 3.Semester Jürgen Blomen. Teil 6 Personalwirtschaft Wintersemester 2009/2010 BBL 3.Semester Jürgen Blomen Teil 6 Inhaltsangabe Einführung Grundlagen der Personalwirtschaft Personalbeschaffung Personaleinsatz Personalführung Personalbeurteilung

Mehr

Hier könnte ein ein- bis. dreizeiliger. Präsentationstitel stehen

Hier könnte ein ein- bis. dreizeiliger. Präsentationstitel stehen Regionale Ausbildungskonferenz Thüringen: Eisenach/Wartburgkreis am 7.11.07 in der tbz Technologie- und Berufsbildungszentrum Eisenach ggmbh, in Wilhelmsthal Inputbeitrag zum Komplex 3: Wertschöpfungsorientierte

Mehr

Betreuerpersönlichkeit ( 72 SGB VIII) Ein kleiner Ausflug in das zukünftige europäische Bildungswesen

Betreuerpersönlichkeit ( 72 SGB VIII) Ein kleiner Ausflug in das zukünftige europäische Bildungswesen Betreuerpersönlichkeit ( 72 SGB VIII) Was zeichnet eine Fachkraft im Sinne des europäischen Kompetenzrahmens (EQF) aus? CHRISTIANE THIESEN Freie Supervisorin und Weiterbildungsreferentin, Lindau Ein kleiner

Mehr

Evaluation der Abschlussprüfung in den vier Ausbildungsberufen der Informations- und Telekommunikationstechnik

Evaluation der Abschlussprüfung in den vier Ausbildungsberufen der Informations- und Telekommunikationstechnik Evaluation der Abschlussprüfung in den vier Ausbildungsberufen der Informations- und Telekommunikationstechnik Ergebnisse aus einer Erhebung von Grunddaten bei den zuständigen Stellen Bonn, August 2003

Mehr

Verordnung. über die Berufsausbildung zur. Servicekraft für Schutz und Sicherheit. vom 21. Mai 2008

Verordnung. über die Berufsausbildung zur. Servicekraft für Schutz und Sicherheit. vom 21. Mai 2008 über die Berufsausbildung zur vom 21. Mai 2008 (veröffentlicht im Bundesgesetzblatt Teil I Nr. 21 vom 31. Mai 2008) Auf Grund des 4 Abs. 1 in Verbindung mit 5 des Berufsbildungsgesetzes vom 23. März 2005

Mehr

Berufsbegleitende Weiterbildung zum / zur. sowie

Berufsbegleitende Weiterbildung zum / zur. sowie Berufsbegleitende Weiterbildung zum / zur Fachpflleger//iin für Praxiisanlleiitung sowie Aufgabenbezogene Fortbiilldungen für Praxiisanlleiiter // Praxiisanlleiiteriinnen und für Fachkräfte miit Anlleiiterfunktiion

Mehr

Neuordnung Mathematisch-technischer Software-Entwickler (MATSE) Stand: Oktober 2006

Neuordnung Mathematisch-technischer Software-Entwickler (MATSE) Stand: Oktober 2006 Neuordnung Mathematisch-technischer Software-Entwickler (MATSE) Stand: Oktober 2006 DIHK 10/2006 1 Ausgangslage I Neuordnungsbedarf: Anerkannter Ausbildungsberuf auf Grundlage einer IHK-Regelung von 1965

Mehr

Das Praxissemester im Masterstudium

Das Praxissemester im Masterstudium Das Praxissemester im Masterstudium Rahmenkonzept der Kommission Praxissemester September 2009 1 Themen der Präsentation: 1. Gesetzlicher Auftrag und Rahmen 2. Grundvoraussetzungen 3. Organisationsstruktur

Mehr

Verordnung über die Berufsausbildung zum Gestalter für visuelles Marketing zur Gestalterin für visuelles Marketing

Verordnung über die Berufsausbildung zum Gestalter für visuelles Marketing zur Gestalterin für visuelles Marketing über die Berufsausbildung zum Gestalter für visuelles Marketing zur Gestalterin für visuelles Marketing vom 30. Juni 2009 (veröffentlicht im Bundesgesetzblatt Teil I Nr. 39 vom 10. Juli 2009) Auf Grund

Mehr

Vom 22. März 2005 (abgedruckt im Bundesgesetzblatt Teil 1 S. 870 vom 29. März 2005)

Vom 22. März 2005 (abgedruckt im Bundesgesetzblatt Teil 1 S. 870 vom 29. März 2005) Verordnung über die Berufsausbildung zum Kaufmann für Kurier-, Express- und Postdienstleistungen /zur Kauffrau für Kurier-, Express- und Postdienstleistungen Vom 22. März 2005 (abgedruckt im Bundesgesetzblatt

Mehr

Stand: April 2014. Comeback Kids IES

Stand: April 2014. Comeback Kids IES Stand: April 2014 Comeback Kids IES Ein Angebot für die Jahrgänge 9/10 an der Ida Ehre Schule im Rahmen der Kooperation von Jugendhilfe und Schule in Zusammenarbeit mit der Jugendberatung Apostelkirche

Mehr

BERUFS- UND STUDIENORIENTIERUNG IN NIEDERSACHSEN

BERUFS- UND STUDIENORIENTIERUNG IN NIEDERSACHSEN Rudolf Schröder, Veronika Büschgens 1) Gründe für die Einbeziehung von Schülerfirmen in die Berufsorientierung Schülerfirmen stellen Schulprojekte mit Ähnlichkeit zu kleinen Unternehmen dar, die von Schülern

Mehr

Offener Unterricht in der "Vorführstunde"? - Kriterien der Beurteilung am Beispiel "Stationenlernen"

Offener Unterricht in der Vorführstunde? - Kriterien der Beurteilung am Beispiel Stationenlernen Hartmut Schulz (2. SPS Kreuzberg (S), FS Latein) [Startseite Latein] Offener Unterricht in der "Vorführstunde"? - Kriterien der Beurteilung am Beispiel "Stationenlernen" Offenere Lern-und Unterrichtsformen

Mehr

Kaufmann/Kauffrau für Büromanagement - Neuordnung der Büroberufe

Kaufmann/Kauffrau für Büromanagement - Neuordnung der Büroberufe Kaufmann/Kauffrau für Büromanagement - Neuordnung der Büroberufe Was ist neu? Aus 3 mach 1: Ausbildungsberufsbezeichnung: Kaufmann/-frau für Büromanagement Ausbildungsdauer: 3 Jahre Inkrafttreten: 1. August

Mehr

Didaktisches Grundlagenstudium Mathematik

Didaktisches Grundlagenstudium Mathematik Ministerium für Schule, Jugend und Kinder des Landes Nordrhein-Westfalen Fächerspezifische Vorgaben Didaktisches Grundlagenstudium Mathematik für das Lehramt an Grund-, Haupt- und Realschulen sowie den

Mehr

Ergebnisse der Akteurskonferenz Erneuerbare Energien

Ergebnisse der Akteurskonferenz Erneuerbare Energien Ergebnisse der Akteurskonferenz Erneuerbare Energien Techniken zur Nutzung erneuerbarer Energien und zur Effizienzsteigerung in der Energienutzung als Gegenstand einer Berufsbildung für eine nachhaltige

Mehr

Verordnung. über die Berufsausbildung zum Kaufmann für Dialogmarketing / zur Kauffrau für Dialogmarketing

Verordnung. über die Berufsausbildung zum Kaufmann für Dialogmarketing / zur Kauffrau für Dialogmarketing über die Berufsausbildung zum Kaufmann für Dialogmarketing / zur Kauffrau für Dialogmarketing vom 23. Mai 2006 (veröffentlicht im Bundesgesetzblatt Teil I Nr. 25 vom 31. Mai 2006) Auf Grund des 4 Abs.

Mehr

in der Schule an Ausbildungsabschluss

in der Schule an Ausbildungsabschluss Fachkräftesicherung fängt in der Schule an Bildungsketten bis zum Ausbildungsabschluss Inhalte Hintergrund 1. Demographische Entwicklung, Absolventen der allgemeinbildenden Schulen 2. Folgen der demographischen

Mehr

Mediale Informationen erschließen, aufbereiten, verarbeiten. Intensive Kommunikation von Schüler und Stoff

Mediale Informationen erschließen, aufbereiten, verarbeiten. Intensive Kommunikation von Schüler und Stoff Unterrichtsverlauf zu: UE Leasing, 6 8 Std., Jahrgangsstufe 1, Wirtschaft, Berufliches Gymnasium U- Phase 1. Std. Angestrebte Kompetenzen/Ziele Medien und weitere 5 Min. Stundenthema: Merkmale des Leasings

Mehr

Zielvereinbarung. über die Zusammenarbeit im Entwicklungsvorhaben Eigenverantwortliche Schule. zwischen

Zielvereinbarung. über die Zusammenarbeit im Entwicklungsvorhaben Eigenverantwortliche Schule. zwischen Zielvereinbarung über die Zusammenarbeit im Entwicklungsvorhaben Eigenverantwortliche Schule zwischen Andreas-Gordon-Schule Erfurt vertreten durch den/die Schulleiter/in Dr. Dänhardt und dem Staatlichen

Mehr

Landesjugendamt Rheinland Schule auf dem Weg zum Haus des Lernens und Lebens

Landesjugendamt Rheinland Schule auf dem Weg zum Haus des Lernens und Lebens Landesjugendamt Rheinland Schule auf dem Weg zum Haus des Lernens und Lebens Anregungen für die Gestaltung der Offenen Ganztagsschule im Primarbereich beschlossen vom Landesjugendhilfeausschuss Rheinland

Mehr

Siemens Professional Education Berlin. Fachinformatiker/-in Anwendungsentwicklung

Siemens Professional Education Berlin. Fachinformatiker/-in Anwendungsentwicklung Siemens Professional Education Berlin Fachinformatiker/-in Anwendungsentwicklung Bildungszentrum Ausbildungsbereiche Technische Bildung Kaufmännische Bildung Werner- von- Siemens- Werkberufsschule Kaufmännische

Mehr

Informationstechnische Berufe

Informationstechnische Berufe Informationstechnische Berufe Oliver Manthey, MSc IMIT 1/23 Gliederung Vorstellung und Werdegang Vorstellung unterschiedlicher Ausbildungsberufe Eindrücke aus der Praxis Fazit Praxisbeispiel 2/23 Vorstellung

Mehr

Verordnung. über die Entwicklung und Erprobung der Berufsausbildung in der Automatenwirtschaft

Verordnung. über die Entwicklung und Erprobung der Berufsausbildung in der Automatenwirtschaft über die Entwicklung und Erprobung der Berufsausbildung in der Automatenwirtschaft Ausführung für den Ausbildungsberuf zur vom 08. Januar 2008 (veröffentlicht im Bundesgesetzblatt Teil I Nr. 1 vom 11.

Mehr

Sachliche und zeitliche Gliederung der Berufsausbildung

Sachliche und zeitliche Gliederung der Berufsausbildung Sachliche und zeitliche Gliederung der Berufsausbildung Anlage zum Berufsausbildungsvertrag Ausbildungsbetrieb:... Verantwortlicher Ausbilder:... Auszubildender:... Ausbildungsberuf: Servicefahrer / Servicefahrerin

Mehr

Planspiel Kugelschreiberfabrik Prozessorientierung für Auszubildende bei Siemens

Planspiel Kugelschreiberfabrik Prozessorientierung für Auszubildende bei Siemens Planspiel Kugelschreiberfabrik Prozessorientierung für Auszubildende bei Siemens Frackmann, Margit; Bruse, Thomas; Lammers, Wilfrid Eine Reihe neuer Ausbildungsordnungen berücksichtigt neben dem weiterhin

Mehr

Pilotprojekt Kompetenzen älterer Arbeitnehmer nutzen und entwickeln

Pilotprojekt Kompetenzen älterer Arbeitnehmer nutzen und entwickeln Pilotprojekt Kompetenzen älterer Arbeitnehmer nutzen und entwickeln IHK zu Dillenburg und Wetzlar Gefördert im Rahmen der Qualifizierungsoffensive Hessen durch das Hessische Ministerium für Wirtschaft,

Mehr

Wolfgang-Borchert-Schule

Wolfgang-Borchert-Schule Bericht zur Inspektion der Wolfgang-Borchert-Schule Agenda Grundlagen und Arbeitsweise der Schulinspektion Aussagen zum Unterricht Stärken und Entwicklungsbedarf der Schule Qualitätsprofil der Schule Qualitätstableau

Mehr

Das Betriebsmodell für ELKOnet

Das Betriebsmodell für ELKOnet BIBB-Fachtagung 5./6. Mai 2004 Workshop 5 Das Betriebsmodell für ELKOnet Paul Schmidt, bfe-oldenburg Der Verlauf des Vortrags Das Betriebsmodell für ELKOnet Verlauf Die Entstehung des ELKOnet - Eine kurze

Mehr

Berufs- und Arbeitspädagogik 1

Berufs- und Arbeitspädagogik 1 Berufs- und Arbeitspädagogik 1 Fachschule für Weiterbildung in der Altenpflege in Teilzeitform mit Zusatzqualifikation Fachhochschulreife Berufs- und Arbeitspädagogik Schuljahr 1 und 2 Schwerpunkt Leitung

Mehr

F ACHOBERSCHULE B ERUFLICHE S CHULEN U NTERTAUNUS

F ACHOBERSCHULE B ERUFLICHE S CHULEN U NTERTAUNUS F ACHOBERSCHULE B ERUFLICHE S CHULEN U NTERTAUNUS Bildungsangebote der Beruflichen Schulen Untertaunus Die Beruflichen Schulen Untertaunus (BSU) befinden sich in Taunusstein-Hahn. Taunusstein ist die größte

Mehr

Der Einsatz integrierter Unternehmenssoftware an kaufmännischen Schulen Stand der Implementierung

Der Einsatz integrierter Unternehmenssoftware an kaufmännischen Schulen Stand der Implementierung Der Einsatz integrierter Unternehmenssoftware an kaufmännischen Schulen Stand der Implementierung Diplomarbeit vorgelegt an der Universität Mannheim Lehrstuhl für Wirtschaftspädagogik Prof. Dr. Hermann

Mehr

OSZ Bürowirtschaft und Dienstleistungen, Berlin 2. Lernkonferenz: Kompetenzorientierung in der beruflichen Bildung

OSZ Bürowirtschaft und Dienstleistungen, Berlin 2. Lernkonferenz: Kompetenzorientierung in der beruflichen Bildung Konsequenzen der für den Neuordnungsprozess von kaufmännischen Berufen Beispiel: Kauffrau/Kaufmann für Büromanagement (KfBM) 1 Agenda Kurze Vorstellung Neuordnungsverfahren beim KfBM Struktur des neuen

Mehr

HUBERTUS-SCHWARTZ-BERUFSKOLLEG SOEST

HUBERTUS-SCHWARTZ-BERUFSKOLLEG SOEST 1. Ziel Seit dem 1. August 1997 gibt es neben den bisherigen industriellen Elektroberufen vier Ausbildungsberufe in der Informations- und Telekommunikationstechnik (IT). Sie werden innerhalb des dualen

Mehr

Informationen zur Qualifizierung von GTS-Gruppenleiterinnen und Gruppenleitern

Informationen zur Qualifizierung von GTS-Gruppenleiterinnen und Gruppenleitern Anlage 3 Informationen zur Qualifizierung von GTS-Gruppenleiterinnen und Gruppenleitern Die Kooperation mit Pädagogischen Partnern ist eines der Standbeine innerhalb des rheinland-pfälzischen Ganztagsschulkonzeptes.

Mehr

Organisation und Führung mit Übungen 1

Organisation und Führung mit Übungen 1 Organisation und Führung mit Übungen 1 Fachschule für Weiterbildung in der Pflege in Teilzeitform mit Zusatzqualifikation Fachhochschulreife Organisation und Führung mit Übungen Schuljahr 1 und 2 Schwerpunkt

Mehr

ein kurzer Abriss von Dipl.-Inform Inform.. Torsten E. Neck Forschungszentrum Karlsruhe GmbH Fortbildungszentrum für Technik und Umwelt Dezember 2006

ein kurzer Abriss von Dipl.-Inform Inform.. Torsten E. Neck Forschungszentrum Karlsruhe GmbH Fortbildungszentrum für Technik und Umwelt Dezember 2006 Die neuen IT-Berufe ein kurzer Abriss von Dipl.-Inform Inform.. Torsten E. Neck Forschungszentrum Karlsruhe GmbH Fortbildungszentrum für Technik und Umwelt Dezember 2006 Überblick der IT-Berufe 14.12.2006

Mehr

A Great Place to Work Dein Start bei GuideCom

A Great Place to Work Dein Start bei GuideCom A Great Place to Work Dein Start bei GuideCom Ausbildung und Duales Studium. Ihre Prozesse. Ihre Sprache. »Schnelle, vollwertige Einbindung ins Team, aktive Förderung und vielfältige Entwicklungsmöglichkeiten

Mehr

Innovative arbeitsgebundene Weiterbildung - Das GRiW-Konzept. Abschlussveranstaltung SBW Metall SON Irene Stroot

Innovative arbeitsgebundene Weiterbildung - Das GRiW-Konzept. Abschlussveranstaltung SBW Metall SON Irene Stroot Innovative arbeitsgebundene Weiterbildung - Das GRiW-Konzept Abschlussveranstaltung SBW Metall SON Irene Stroot Agenda 1 Einführung 2 Das Projekt GRiW Struktur, Konzept, Ergebnisse 3 Diskussion Abschlussveranstaltung

Mehr