Aktualisierung und Ausblick. DI. Gerald Trost

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1 Das österr.. IT-Sicherheitshandbuch Aktualisierung und Ausblick DI. Gerald Trost

2 Inhaltsübersicht - SIHB Ziel und Historie Struktur und Konzept Schwerpunkte der Aktualisierung 2006 Ausblick und Perspektiven Zusammenfassung

3 Ziel: Angemessene IT-Sicherheit Risiko Kosten Rest- Risiko Sicherheitsmassnahmen

4 Ziele des IT-Sicherheitshandbuchs Umfassendes Kompendium und Anleitung: Hilfestellung durch Vermittlung von Wissen, Erfahrungen, Vollständigkeit Ermitteln von Si-Zielen und Si-Strategien einheitliche Vorgehensweise und Terminologie (international genormtes Vorgehen) Leitlinien und Vorgaben, basierend auf internationalen Richtlinien und Normen, österreichischen Rechtsnormen, Standards, Terminologien präzise Formulierungen, effiziente Umsetzbarkeit in die Praxis Seit 2003: gezielte Auswahl (dzt. erst für Behördenbereich realisiert) und Checklisten zur Überprüfung der Umsetzung

5 Für r wen gedacht? Für jeden, der für IT-Sicherheit verantwortlich ist Aber: Umfassend, daher umfangreich Auswahl der zutreffenden Risiken und Maßnahmen erforderlich Historisch gewachsen (Ausgangspunkt ist Bedarf von Behörden) Daher: Bekanntheit und Anwendung v.a.bei: Behörden Großunternehmen Beratern Noch kaum: KMU s Private

6 Scope Informationssicherheit: Schutz von Information generell, auch in schriftlicher Form, auf Mikrofilmen oder in gesprochenem Wort. IT-Sicherheit: Sicherheit von Systemen der Informationstechnik. Hardware, Software, Daten, sowie organisatorische, bauliche und personelle Fragen in direktem Zusammenhang mit der Sicherheit von IT- Systemen.

7 Grundschutz- Handbuch BSI-D Historie des IT-SHB SIHA 1998 (BMI) Österr. Gegebenheiten Gesetze, Normen Koop- Vereinarung BSI-ASIT SIHA 2001 (BMÖLS-ASIT) e-government IKT-Board SIHA 2003 (BKA-ASIT) Neue Darstellung (XML Online)

8 Grundschutz- Handbuch BSI-D Historie des IT-SHB SIHA 1998 (BMI) Österr. Gegebenheiten Gesetze, Normen Koop- Vereinarung BSI-ASIT SIHA 2001 (BMÖLS-ASIT) e-government IKT-Board Neue Normen, Standards Informationssicherheit SIHA 2003 (BKA-ASIT) SIHA 2006 (BKA-ASIT) Neue Darstellung (XML Online) Risiko-Management

9 Kooperation mit A-SITA 21.Mai 1999 Gründung durch Bund, OeNB, TU Graz MRV 13.Juli 1999 Seit 2003 SFG Notwendigkeiten: Bestätigungsstelle (SiG Infrastruktur) Zahlungssystemaufsicht-Infrastruktur Systemische Unterstützung öffentlicher Institutionen Technologiebeobachtung Thema: IT-Sicherheit Schwerpunkte: E-Government Si-Technik E-Payments Technologie: Signatur, Verschlüsselung, Chipkarten Si-Policies, Si-Normen Grundschutz Akkreditierung ab 2004: Überwachungsstelle

10 Struktur des IT-SIHA Teil 1 IT Sicherheitsmanagement Allgemeine Anleitung für die Umsetzung eines kontinuierlichen IT-Sicherheitsprozesses Teil 2 IT Sicherheitsmaßnahmen auf organisatorischer, personeller, infrastruktureller und technischer Ebene Bedachtnahme auf spezifisch österreichische Gegebenheiten Normen, Gesetze Nutzung von vergleichbaren Standards BSI IT-Grundschutzhandbuch Zusammenarbeit mit BSI, ISB Teil 3 Checklisten (Personalisierung) (realisiert 2003) Benutzerspezifische Ansichten Anpassbarkeit an Organisationseinheit Benutzer- und servicefreundliche Darstellung (XML)

11 Personalisierung / Konzept Allg. IT-Sicherheitshandbuch Anpassung an Org.-Einheit (Größe; Verwaltung/Privatw.) Sicherheitshandbuch der Org.-Einheit Ansicht ANWENDER Ansicht MANAGEMENT Ansicht UMSETZER

12 Personalisierung / Konzept Allg. IT-Sicherheitshandbuch Anpassung an Org.-Einheit (Größe; Verwaltung/Privatw.) Nur ein kompletter Text Unterschiedliche Ansichten Sicherheitshandbuch der Org.-Einheit Ansicht ANWENDER Ansicht MANAGEMENT Ansicht UMSETZER

13 ITSHB / Internationale Standards IT-Grundschutzhandbuch des BSI (IT GSHB) ISO Guidelines on the Management of IT- Security (GMITS) ISO / ISO (BS 7799, BS , A 7799)

14 Herausgeber: BSI IT-Grundschutzhandbuch (GSHB) Sehr detailliert, konkret und daher umfangreich Schwerpunkt: Maßnahmenkataloge zur Gewährleistung eines Standard-Sicherheitsniveaus Bereiche: Infrastruktur Hard- und Software Organisation Kommunikation Personal Notfallvorsorge Aktualisierung und Erweiterung alle 6-9 Monate

15 GSHB ITSHB Thematik Teil 1 ITSHB GSHB kompakter als GSHB Teil 3 Checklisten Teil 2 ITSHB Detaillierung

16 ISO GMITS Guidelines on the Management of IT-Security Part 1 (1996): Concepts and models for IT Security Part 2 (1997): Managing and planning IT Security Part 3 (1998): Techniques for the management of IT Security Part 4 (2000): Selection of Safeguards Part 5 (2001): Management Guidance on network security hat durch an Bedeutung verloren!

17 ISO GMITS / ITSHB Guidelines on the Management of IT-Security Thematik Parts 1,2,3 GMITS Parts 4,5 GMITS Teil 1 SIHB ausführlicher als GMITS Teil 3 Checklisten Teil 2 SIHB Detaillierung

18 ISO / ISO ISO 27001: früher BS Information Security Management - Specification With Guidance for Use Basis für formales Verfahren zu Zertifizierung High-Level, daher nicht konkret ISO als Anhang zu (Liste von Standardsicherheitsmaßnahmen; Checkliste auf generischer Ebene)

19 ISO / ITSHB Thematik ISO Teil 1 SIHB detaillierter als Teil 3 Checklisten Teil 2 SIHB Detaillierung

20 Vergleich Sicherheitskriterien aus D 21 Arbeitsgruppe 5 IT-Sicherheitskriterien im Vergleich Produktbezogen Systembezogen Taskforce Sicheres Internet FIPS-140 ITSEC Common Criteria Technisch ISO 9000 IT-Grundschutz-HB ISO ISO CobiT BSI IT-GSHB österr. IT-SIHA BS 7799 DS-Produktaudit (Schleswig Holst.) nicht technisch

21 Ziele Update SIHB 2006 Aktualisierung hinsichtlich neuer Standards, Normen und Rechtsvorschriften Erweiterung des Themengebietes von IT- Sicherheit auf Informationssicherheit Industrielle Sicherheit

22 Bezug zu anderen Standards und Rahmenwerken Neue Standards und Regelungen (ISO 17799:2005, ISO 27001, SAS70, Sarbanes Oxley Act, ) Aktualisierung der bestehenden Maßnahmen auf den heutigen Stand der Technik Mapping mit anderen Rahmenwerken (ISO 27002, ISO 27005, ) Bezug zu GSHB, NIST, etc. Beschlüsse E-Government (IKT-Board)

23 Erweiterung des Scopes von IT-Sicherheit auf Informationssicherheit Derzeitiger Schwerpunkt ist die Sicherheit von IT- Systemen Genereller Schutz von Information rückt zunehmend in den Mittelpunkt unabhängig von ihrer Darstellung (z.b. Umgang mit Papierdokumenten, ) Änderungen in der Terminologie (durchgängige Verwendung des Begriffes Informationssicherheit) Zentrales Thema Klassifizierung von Informationen Umgang mit klassifizierten Informationen im nationalen und internationalen Kontext wichtig > Einarbeitung gesetzlicher Vorgaben -2001/264/EG Beschluss zur Annahme der Sicherheitsvorschriften des Rates -InfoSiG, InfoSiV, etc.

24 Industrielle Sicherheit inhaltliche Anforderungen an Firmen, die sich um Aufträge bewerben, in denen klassifizierte Informationen verarbeitet werden (EU-Ratsbeschluss, COM, NATO) 13627/05 CAB 40 Beschluss zur Änderung des Beschlusses 2001/264/EG 2006/548/EC Commission Decision amending 2001/844/EC AC/35-D2003 Directive on Industrial Security (NATO) 10. BG/2006 Änderung des Informationssicherheitsgesetzes Abbildung der Anforderungen in Richtung Industrie (Checkliste) Inspektionsschema Regelungen (organisatorisch) und Checkliste für Facility Clearance

25 Inhaltliche Neuerungen SIHA - Teil 1 und Teil 2 Anpassung aktueller Normen / Standards und neuer Bedrohungsszenarien Einarbeitung gesetzlicher Vorgaben und Rechtsvorschriften Erweiterung des Scopes von IT- Sicherheit auf Informationssicherheit Kapitel industrielle Sicherheit Teil 3 Checklisten und Anhänge nge Checkliste zur industriellen Sicherheit Anhänge zur Erstellung von SSRS und SecOPs etc.

26 Ausblick und Perspektiven Inhaltliche Weiterentwicklung => zwingend, sonst nicht aktuell Weiterentwicklung der Tools => Handhabbarkeit, Added Value Weiterentwicklung im Bereich Risikoanalyse und Risikoassessment (einheitlichen Methodik zur Risikoanalyse im Bereich der Informationssicherheit (Information Security Risk Analysis) für das e-government?) neue Technologien und Anforderungen, wie z.b.: mobile Technologien Identity Management Biometrie Social Engineering und Awareness, Rolle des Sicherheitshandbuches in nationalen und internationalen Sicherheitszertifizierungen Aufbau eigener Zertifizierungsschemata

27 Zusammenfassung Neuerungen im Österreichischem IT- Sicherheitshandbuch 2006 Inhaltliche Aktualisierungen (Normen, Standards, Rechtsvorschriften) Erweiterung auf Informationssicherheit inhaltliche Änderungen und Terminologie nationale und internationale Vorgaben im Umgang mit klassifizierten Informationen Kapitel industrielle Sicherheit Erweiterung der Checklisten und Anhänge nge

28 Danke für f r Ihre Aufmerksamkeit ISB (Büro der Informationssicherheitskommission) Bundeskanzleramt Ballhausplatz 2 A-1014 Wien

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