Datenschutz und IT-Sicherheit in der Ausbildung

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1 Dienstleistungsgesellschaft für Informatik mbh Bundesinstitut für Berufsbildung Forum Berufliche Bildung Forschen Beraten Zukunft gestalten Datenschutz und IT-Sicherheit in der Ausbildung Impulse zum Umgang mit Informationssicherheit für Berufsschullehrer und Ausbilder Donnerstag, 26. Februar Uhr Uhr didacta, Hannover, Messegelände Halle 15 Stand E36

2 DIDACTA Forum Berufliche Bildung Datenschutz und IT-Sicherheit in der Ausbildung 2 Programm Uhr: Begrüßung - Thomas Michel, Dienstleistungsgesellschaft für Informatik (DLGI), Bonn - Michael Härtel, Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB), Bonn Uhr: Datenschutz und IT-Sicherheit haben wir da ein Problem? Dr. Constanze Kurz, Sprecherin Chaos Computer Club, Berlin Uhr: Regeln für die Sicherheit an Schulen: Standards, Normen, Rahmenbedingungen Rudi Kramer, Vorstand BvD und Datenschutzbeauftragter der DATEV GmbH Uhr: Clouds auf Servern in Deutschland flexibel, individuell, leistungsstark! - Heinz Hagel, Berufskolleg an der Lindenstraße, Köln - Klaus Ennen, Ausbildungsleiter, Saturn, Köln - Markus Klenner, Studiendirektor BKaL, IT-Koordinator - Michael Flöter, Studienrat, IT-Beauftragter BKaL Uhr: Standards für die Ausbildung welche Inhalte sind wichtig? - Elmar Kotzott, Christian Pfrang Auszubildende, BIBB - Kerstin Siebertz, Ausbildungsleiterin, BIBB - Günther Siegl, Ausbildungsleiter, Daimler AG Uhr Mittagspause Uhr: Der Datenschutzführerschein ein gefördertes Projekt des BMBF Thomas Michel, DLGI - Roland Appel, ROA Consult Uhr: Wissens-Duell Datenschutz Leopold Reif, SNTL Publishing - Michael Härtel, BIBB Moderation: Lena-Sophie Müller, Geschäftsführerin der Initiative D21

3 DIDACTA Forum Berufliche Bildung Datenschutz und IT-Sicherheit in der Ausbildung 3 Datenschutz und IT-Sicherheit in der Ausbildung Impulse zum Umgang mit Informationssicherheit für Berufsschullehrer und Ausbilder Die Informatisierung aller Gesellschaftsbereiche und die Digitalisierung beruflicher Facharbeit impliziert neben der umfassenden Verfügbarkeit über vielfältige Informations- und Kommunikationswelten zum Lehren und Lernen die Frage nach Datenschutz und IT-Sicherheit. Das in Betrieben und Berufsschulen verantwortliche Ausbildungspersonal des dualen Systems sieht sich bei der Gestaltung zeitgemäßer und attraktiver Aus- und Weiterbildungsprozesse täglich mit grundlegenden Fragen zum Datenschutz und zur IT-Sicherheit konfrontiert. Die Veranstaltung präsentiert mit einem Mix aus Keynotes zur Begriffsklärung und Anwendungsszenarien den hochaktuellen Themenzusammenhang Datenschutz und IT-Sicherheit. Ein Wissens-Duell für das Publikum des Forums Berufliche Bildung bietet die Möglichkeit, mit dem eigenen Smartphone, Tablet oder Laptop an einem live geschalteten Online- Wissenswettbewerb zum Thema Sicher im Netz (?) teilzunehmen. Nach einer kurzen Einführug geht es los. Sie erleben in einem spannenden Online-Quiz, wie mithilfe aktueller Technologieentwicklungen neue und vor allem effiziente Formen des Lernens und der Wissensüberprüfung mit Spaß und Spannung verbunden werden. Spielen Sie strategisch und haben Sie etwas Glück. Dann können Sie gewinnen, auch wenn Sie nicht alles wissen. Dank psychometrischer Mess-Software sehen Sie aber genau, wie gut Sie wirklich sind und wie gut die anderen. Anonym versteht sich! Wer allerdings den Preis haben will, muss sich dann outen. Moderation: Lena-Sophie Müller, Geschäftsführerin der Initiative D21

4 DIDACTA Forum Berufliche Bildung Datenschutz und IT-Sicherheit in der Ausbildung 4 1 Datenschutz und IT-Sicherheit haben wir da ein Problem? Dr. Constanze Kurz, Sprecherin Chaos Computer Club In unserer vernetzten Welt sind wir alle von digitalen Daten abhängig, leitete Dr. Constanze Kurz das Forum Berufliche Bildung ein. Die Sprecherin des Chaos Computer Clubs thematisierte die mittlerweile selbstverständliche Abhängigkeit von der Digitalisierung und verwies dabei auf den kommerziellen Bereich der Datenverwertung. Deutschland gilt als besonders kritisch im Zusammenhang mit Datensicherheit, betonte Dr. Constanze Kurz. Im digitalen Alltag stoße jeder Nutzer auf die Problematik der Datenhoheit. Computernutzer sehen sich immer häufiger der Datenschutzfrage gegenüber, erläuterte Dr. Kurz. Dazu gehören auch Lehrer und Ausbilder, die digitale Medien zum einen im Unterricht nutzen und zum anderen nach Kanälen suchen, über die sie mit den Schülern kommunizieren können. Ganz konkret nehme ich hier Facebook als Beispiel, erklärte die promovierte Informatikerin. Lehrer haben meist wenig Überblick darüber, welche Apps Schüler nutzen, mahnte sie. Die Jugend im Netz-Studie (LINK) sei daher besonders interessant für Lehrer: Hier lernen Sie, was bei Ihren Schülern gerade aktuell ist und welche Fragen sich die jungen Menschen rund um Internet und Computer stellen. Wer gemeinsam mit Schülern mit digitalen Medien arbeite, müsse sich mit den Regeln und Richtlinien auseinandersetzen, die kommerzielle Plattformen und Unternehmen aufstellen, betonte Kurz. Lehrer sollten sich der Risiken bewusst sein, die deren Nutzung mit sich bringe. Sie müssen sich regelmäßig damit befassen, stellte sie fest. Die kommerzielle Nutzung privater Daten, eine internationale Überwachungsindustrie, der weltweite Geheimdienstkomplex all das müsse man in der Schule thematisieren, forderte die Sprecherin des Chaos Computer Club. Denn: Jugendliche nehmen alle Veränderungen wahr, die in der digitalen Welt geschehen. Unsere digitale Technik ist erklärungsbedürftig, mahnte Kurz außerdem. Natürlich sei es schwierig, die Technik und die rasanten Veränderungen auf einer Ebene zu erklären, die die Schüler verstehen, räumte sie ein. Und es sieht nicht so aus, als ob wir hier Unterstützung von politischer Seite bekommen, ergänzte sie. Dennoch müssten Schüler verstehen, dass Computer keine Klick-Apps seien, sondern universelle Maschinen, mit denen man arbeiten kann. Wir sollten anstreben, junge Menschen zu mündigen Computernutzern zu machen, forderte Dr. Kurz und ergänzte: Die Schule ist der perfekte Ort dafür!. Technikkompetenz sei eine Kulturtechnik, stellte Constanze Kurz fest, genauso wie Lesen. Wir müssen den Schülern universal anwendbare Prinzipien beibringen, ihnen zeigen, wie sie die Risiken der digitalen Welt selbst abwägen können. Wir müssen die Lehrpläne hierfür anpassen und vor allem müssen die Lehrer schon in ihrer eigenen Ausbildung darauf vorbereitet werden, ergänzte die Informatikerin ihre Forderungen. Sie störe sich vor allem an der Angsthaltung vieler Deutscher. Wir sollten unseren Kindern mitgeben, dass sie vor Computern keine Angst zu haben brauchen und Ihnen die Werkzeuge in die Hand geben, mit denen sie selbst alle Möglichkeiten, die Computer heute bieten, nutzen können, schloss Dr. Kurz ihren Vortrag.

5 DIDACTA Forum Berufliche Bildung Datenschutz und IT-Sicherheit in der Ausbildung 5 2 Regeln für die Sicherheit an Schulen: Standards, Normen, Rahmenbedingungen Rudi Kramer, Vorstand BvD und Datenschutzbeauftragter der DATEV GmbH Was kann ich als Schüler machen, um mich und meine Daten im Internet zu schützen? - Rudi Kramer, Vorstand des Berufsverbands der Datenschutzbeauftragten Deutschlands (BvD), wählte für seinen Vortrag die Sichtweise der Schüler als Einstieg. Diese Frage kommt in der normalen Medienkunde in Schulen bisher nicht vor, mahnte Kramer. Wer Datenschutz in der betrieblichen Ausbildung und an beruflichen Schulen ernstnehmen wolle, müsse sich bewusst machen, dass Datenschutz vor allem den Schutz von Personen bedeute. Mein Ziel ist es, Ihnen zu zeigen, was sie als Lehrer und Ausbilder machen können, um Daten zu schützen und Datenschutz zu lehren, versprach er. Datenpannen passieren überall, betonte BvD-Vorstand Kramer. Mal seien Passwörter nicht sicher, mal landeten Schülerdaten im Netz. Hier sind Sie als Lehrer gefragt: Wie gehen Sie mit digitalen Daten um?, fragte der Datenschutzbeauftragte. Noch gebe es kaum Möglichkeiten, Lehrern und Ausbildern die Thematik des Datenschutzes im Zusammenhang mit der beruflichen Ausbildung zu vermitteln. Einzelne Landesregierungen geben zwar Informationsbroschüren heraus, räumte Kramer ein. Doch umfassende Weiterbildungen fehlten bisher. Jede Schule braucht eine rechtliche Grundlage, um personenbezogene Daten zu verarbeiten, nannte Kramer als Beispiel für Berührungspunkte zwischen Schule und Datenschutz. Diese könne über das Schulgesetz des jeweiligen Landes oder die Einwilligung der Schüler eingeholt werden. Doch mit der Verarbeitung dieser Daten kommt auch die Verantwortung, dass Sie diese Daten jederzeit löschen oder sperren können, ergänzte der BvD-Vorstand. Sie müssen wissen, wie digitale Daten richtig gelöscht werden, konkretisierte er die Anforderungen an Lehrer. Schulen müssten außerdem Verfahrensverzeichnisse anlegen, technische und organisatorische Schutzmaßnahmen ergreifen, eigene Zugriffsregelung festlegen. Legen Sie sich und Ihren digitalen Daten einen Sicherheitgurt an, forderte Kramer. Ein paar grundlegende Tipps für Lehrer und Ausbilder hatte er noch zu Ende des Vortrages parat: Verschlüsseln Sie Ihre Festplatte, kommunizieren Sie nur abgesichert und möglichst auch verschlüsselt. Bisher gebe es hierzu leider keine Vorgaben von den Kultusministerien. Hilfe und Leitfäden zum Datenschutz finden Lehrer jedoch bei den datenschutzrechtlichen Aufsichtsbehörden der einzelnen Ländern, weiß Kramer. Zum Abschluss seines Vortrags verwies er auf die Linkliste zum Datenschutz, die der Arbeitskreis Schule des BvD zur Verfügung stellt. In der PDF-Datei finden sich Links und Materialien für Lehrkräfte.

6 DIDACTA Forum Berufliche Bildung Datenschutz und IT-Sicherheit in der Ausbildung 6 3 Clouds auf Servern in Deutschland - flexibel, individuell, leistungsstark! Markus Klenner, Studiendirektor BKaL, IT-Koordinator Heinz Hagel, Studiendirektor ZfsL und BKaL, Geschäftsführer CIBBeV Klaus Ennen, Ausbildungsleiter Saturn Köln Michael Flöter, Studienrat, IT-Beauftragter BKaL Den Fokus auf die Zusammenarbeit zwischen Betrieb und Schule legten Heinz Hagel vom Berufskolleg an der Lindenstraße Köln (BkaL) und Klaus Ennen, Ausbildungsleiter von Saturn. Heinz Hagel eröffnete die Ausführungen mit einem Blick in die Berufsschule: Unsere IT-Infrastruktur ist komplett selbst organisiert und finanziert, erklärte er. Wir haben überall WLAN, verfügen über 600 PCs, haben einen eigenen Serververbund das stellt uns natürlich datenschutzrechtlich jeden Tag vor Herausforderungen, räumte Hagel ein. Das BkaL hat individuell konfektionierte Lern- und Arbeitsumgebungen, stellt Lehrern und Schülern ein Tool-Kit zur Verfügung, nutzt die Lernplattform moodle, die Software logodidact für das Tagesgeschäft und stellt seinen Lehrern eine eigene Cloud zur Verfügung zum Austausch unter Kollegen. Außerdem arbeiten wir verpflichtend vom Schulträger vorgegeben mit unserer eigenen Web- Präsenz und dem Verwaltungstool Schild, ergänzte Heinz Hagel. Dadurch nutzen wir sowohl interne als auch externe Server, erläuterte er mögliche Datenschutzrisiken. Jeden Tag müssen sowohl die Macher als auch die Nutzer der schuleigenen IT-Infrastruktur den Datenschutz und die IT-Sicherheit überdenken. Unsere Schüler unterschreiben beispielsweise eine Datenschutzerklärung, erklärte Hagel. Sein Kollege Michael Flöter betonte, dass vor allem bei den Nutzungsrechten auf unterschiedliche Nutzergruppen eingegangen werden müsse. Lehrer und Schüler können bei unseren Systemen nicht auf dieselben Informationen zugreifen, erläuterte er und ergänzte: Auf unsere Lehrercloud haben Schüler beispielsweise generell keinen Zugriff dafür bekommen Sie von vornherein eine schuleigene adresse und Zugriff auf Office 365, mit dem sie von jedem beliebigen Rechner auf einfache Versionen eines Textverarbeitungsprogrammes oder einer Tabellenkalkulationssoftware zugreifen können. Für uns ist die IT-Infrastruktur des BkaL ein Gewinn, lobte Klaus Ennen, Ausbildungsleiter bei Saturn Köln, die Zusammenarbeit des Ausbildungsbetriebes mit der Schule. Die Cloud ist für uns der perfekte Schnittpunkt zwischen Schule und Beruf. Wir arbeiten viel mit aufgezeichneten Gesprächen in der Ausbildung. Die fertigen Videos sowie erläuternde Texte und Bilder laden wir direkt hoch, führte er als Beispiel für die Cloud-Nutzung an. Die Nutzung dieser digitalen Kommunikation vereinfacht die didaktische und organisatorische Koordination mit Schule und Auszubildenden, hob Klaus Ennen hervor. Ziel sei es, durch die digitale Kooperation zwischen Betrieb und Berufskolleg die Schüler die digitale Vernetzung live miterleben zu lassen, ergänzte Heinz Hagel vom BkaL.

7 DIDACTA Forum Berufliche Bildung Datenschutz und IT-Sicherheit in der Ausbildung 7 4 Standards für die Ausbildung Welche Inhalte sind wichtig? Elmar Kotzott, Christian Pfrang, Auszubildende des BIBB zum Fachinformatiker für Systemintegration; Michael Härtel, Arbeitsbereichsleiter des BIBB Kerstin Siebertz, Ausbildungsleiterin, BIBB Günther Siegl, Ausbildungsleiter, Daimler AG Elmar Kotzott und Christian Pfrang, beide Auszubildende des BIBB zum Fachinformatiker für Systemintegration im ersten Ausbildungsjahr, berichteten von ihren Erfahrungen und Kenntnissen im Zusammenhang mit IT-Sicherheit vor ihrer Ausbildung und während der Ausbildung im BIBB. Datenschutz, war das ein Thema in der Schulzeit?, leitete Michael Härtel die Fragerunde mit den Auszubildenden ein. Die mussten eingestehen: In der Schule befasst man sich nicht mit Datenschutz. Wir nutzen zwar Internet und Computer und bekommen die Warnung: "Achtung, gefährlich!". Aber es fehlt eine Erklärung, warum das so ist, erzählte Christian Pfrang. Beim BIBB hingegen seien alle Auszubildenden verpflichtet, den Europäischen Computerführerschein zu machen, erläuterte sein Kollege Elmar Kotzott. Anfangs dachten wir noch, das wir alle Grundlagen beherrschen, erklärte er. Die Einstufungstests haben uns aber ganz schnell die Augen geöffnet, räumt Azubi Pfrang ein. Man muss sich wirklich mit den Programmen auseinandersetzen, ergänzt sein Kollege. Es gibt keinen Automatismus so komfortabel IT auch ist, wir müssen uns diesen Stoff erarbeiten, hob Arbeitsbereichsleiter Michael Härtel die Botschaft der beiden Auszubildenden hervor. Gerade nachdem wir das Datenschutzmodul des Computerführerscheins abgeschlossen hatten, ist uns aufgefallen, dass ältere Kollegen deutliche Wissenslücken beim Datenschutz haben, unterstrich Azubi Elmar Kotzott. Durch unsere grundlegende Datenschutzweiterbildung wurden wir schon sehr gut für das Thema sensibilisiert, sagte er. Eigentlich wäre es gut, wenn alle Mitarbeiter mehr zum Datenschutz lernen würde, schlussfolgerte sein Kollege Christian Pfrang.

8 DIDACTA Forum Berufliche Bildung Datenschutz und IT-Sicherheit in der Ausbildung 8 5 Datenschutzführerschein ein gefördertes Projekt des BMBF Thomas Michel, Geschäftsführer der DLGI Roland Appel, ROA Consult Mangelndes Wissen über Datenschutz ist eine Gefahr für Unternehmen, Mitarbeiter und private Nutzer. Das wissen auch die Partner des neuen Projekts Datenschutz-Führerschein, das vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) gefördert wird. Die Dienstleistungsgesellschaft für Informatik (DLGI) hat daher mit dem deutschen Automobilhersteller Daimler, dem Partner ROA Consult und mit Unterstützung des BMBF ein Lernkonzept entwickelt, mit dem Computernutzer individuell und gut verständlich ihre eigenen Datenschutzrisiken minimieren. Mit der sogenannten E-Safety-App, einer Online-Lernplattform und einem individuellen Lehrplan lernen Angestellte, Schüler und private Computernutzer die eigenen Datenschutzrisiken zu minimieren. Unwissenheit und Unachtsamkeit der Mitarbeiter sind die Hauptursachen für Datenschutzverletzungen in Unternehmen weiß DLGI-Geschäftsführer Thomas Michel. Daher war es umso wichtiger, dass wir mit unserem Projekt einen allgemeinen Standard für Datensicherheit geschaffen haben, betonte er. Das Ergebnis des Projekts wird gezielt von Unternehmen zur Mitarbeiterschulung eingesetzt. Mitarbeiter haben die Möglichkeit Lerninhalte und Übungen über die Online Lernplattform abzurufen., hob DLGI-Geschäftsführer Michel die Vorteile des Datenschutz-Führerscheins hervor. Sie können abschließende Online-Tests zu jedem Modul ablegen und damit ein Zertifikat erlangen, das Ihren Wissensstand auch für Externe nachweist und jedem Arbeitgeber die Gewissheit gibt, dass Mitarbeiter kompetent und wachsam mit personenbezogenen Daten arbeiten..

9 DIDACTA Forum Berufliche Bildung Datenschutz und IT-Sicherheit in der Ausbildung 9 6 Wissens-Duell Datenschutz Leopold Reif, SNTL Publishing Michael Härtel, BIBB Mit dem Smartphone spielen, um fit in IT-Sicherheit zu werden? Sich jederzeit mit anderen Nutzern messen und dabei etwas über Datenschutz lernen? Das ist möglich, kommt gut bei Auszubildenden, Studenten und Schülern an und macht auch Sie als Lehrer glücklich, versprach Leopold Reif von SNTL Publishing den Zuhörern des Forums. Reif stellte die Spielplattform yeepa vor, auf der deutschlandweit Auszubildende unterschiedlichster Branchen versuchen, mit ihrem Wissen rund um IT-Sicherheit und Datenschutz die monatlichen Rankings zu dominieren. Der Wissenswettbewerb zum Datenschutz wurde vom Bundesinstitut für Berufsbildung, der DLGI und SNTL Publishing für das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie entwickelt. Wir schaffen mit dem sogenannten Social Gaming Anreize für Auszubildende, sich regelmäßig mit Informationssicherheit zu beschäftigen, erläuterte Leopold Reif und ergänzte: Die Spieler erweitern ihr Wissen dauerhaft und wir sensibilisieren damit gleichzeitig die Ausbildungsbetriebe für das Thema, erläuterte Leopold Reif. Erfolgreich getestet wurde das Konzept unter anderem an der Universität Mainz. Dort bereiteten sich rund 400 Medizinstudenten mit der Software auf ihre Klausuren vor. Die von unserer Software ermittelten Wissenswerte lassen Voraussagen auf die Klausurergebnisse zu, hob Reif die Vorteile des Online-Spiels hervor. Ausbilder und Lehrer können die Entwicklung des Wissensstandes genau nachverfolgen, erläuterte der elearning-experte. Das individuelle Spielergebnis einer ganzen Klasse könne Lehrern beispielsweise als Grundlage für den Lehrplan dienen, nannte er die Einsatzmöglichkeiten der Software.

10 DIDACTA Forum Berufliche Bildung Datenschutz und IT-Sicherheit in der Ausbildung 10 Dinah Korb Telefon: / Internet: Bundesinstitut für Berufsbildung Forschen Beraten Zukunft gestalten Michael Härtel Telefon: 0228 / Internet: Dienstleistungsgesellschaft für Informatik mbh Thomas Michel FBCS Telefon: 0228 / Internet:

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