"So schützen Sie sich" Sicherheit in der Informationstechnologie

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1 1 "So schützen Sie sich" Sicherheit in der Informationstechnologie Stuttgart, 30. Januar 2002 Christian Emmerich Tel:

2 2 Agenda Business Consulting Services Bedeutung von IT Sicherheit Wie der Airbag im Auto Aspekte der IT Sicherheit Risikomanagement ist mehr als eine Firewall Management von IT Sicherheit Standards und Schutzmaßnahmen in einem ganzheitlichen Ansatz Demonstration Beispiele für mögliche Angriffsszenarien Fragen, Antworten und Diskussion

3 3 Im Gegensatz zu früher sind die Geschäftsprozesse heute stark mit der IT verzahnt, geschäftlicher Erfolg hängt unmittelbar von einer zuverlässigen IT Infrastruktur und deren Sicherheit ab Klassisches Modell e-business Modell IT Geschäftsprozesse Geschäftsprozesse IT Erhöhte Risiken Erhöhte Anforderung an Verfügbarkeit, Vertraulichkeit und Integrität Kunde Organisation Informations Technologie Kunde Informations Technologie Organisation

4 4 Praktisch jeden Tag kann man in den Medien verfolgen, welche Auswirkungen IT Sicherheitsprobleme auf Unternehmen und deren Geschäfte haben Quelle: Spiegel Online und Heise Verlag

5 5 Ein kurzer Blick in die Auswertungen des CERT Coordination Centers zeigt, daß die Risiken weltweit nicht kleiner werden CERT/CC Statistics Zwischenfälle Schwachstellen Zwischenfälle in Tausend Schwachstellen in Tausend Quelle: CERT 2003

6 6 Während das für einen Hacker notwendige Wissen abnimmt, werden die beobachteten Angriffe immer ausgefeilter Quelle: CERT 2003

7 7 Ein Großteil von Hacking Angriffen gegen IT Systeme basiert auf wenigen bekannten Schwachstellen Schwachstellen bei Windows Systemen Internet Information Services Microsoft Data Access Components Microsoft SQL Server Unprotected Windows Networking Shares Anonymous Logon LAN Manager Authentication General Windows Authentication Internet Explorer Remote Registry Access Windows Scripting Host Schwachstellen bei Unix Systemen Remote Procedure Calls Apache Web Server Secure Shell Simple Network Management Protocol File Transfer Protocol R-Services Line Printer Daemon Sendmail BIND/DNS General Unix Authentication Quelle: The SANS Institiute Copyright IBM Corporation

8 8 Marktforschungen haben ergeben, daß deutsche Unternehmen für 2002 etwa 5% ihrer IT Ausgaben für Sicherheitsmaßnahmen vorsahen und sich diese Entwicklung in 2003 fortsetzt IT Security Ausgaben in Deutschland in % vom IT Budget Wichtige Sicherheitstechniken Antivirus Firewall Risk Management Identity Management Access Management IT Security wird strategisch Weltweiter Anstieg des IT Security Budgets auf über 10% des IT Budgets in 2003 Fokus auf Mitarbeiterschulung Business Continuity & Disaster Recovery Sicherheitsrichtlinien IT Risikomanagement Quelle: META Group, IDC und CSO Research Reports

9 9 Durch Sicherheitsmaßnahmen für Vorsorge und Schutz kann das Risiko auf ein tragbares Niveau verringert werden Wahrscheinlichkeit tragbares Risiko Ist Zustand Vorsorge nicht tragbares Risiko 100% Sicherheit ist nicht das Ziel Soll Zustand Beispiel: Impfung und Medizin Schutz Auswirkung Redundanz und Datensicherung

10 10 Unter IT Sicherheit darf nicht nur Netzwerksicherheit verstanden werden, denn es können Business noch Consulting ganz Services andere Aspekte berührt werden Haben Sie eine Sicherheitspolitik, also eine Darstellung Ihrer Sicherheitsstrategie? Sind die Verantwortlichkeiten für Informationssicherheit bei Ihnen klar geregelt? Sind Ihre Daten, Anwendungen und IT-Systeme nach deren Bedeutung klassifiziert? Verwenden Sie z.b. Vertraulichkeitsvereinbarungen und holen Sie z.b. Leumundszeugnisse ein? Sind Ihre physischen Schutzmaßnahmen ausreichend? Können Sie z.b. die Zutritte zu IT Systemen eindeutig nachvollziehen? Ist Ihre -Kommunikation ausreichend abgesichert? Verwenden Sie für Remote Access sichere Kommunikationskanäle? Haben Sie Richtlinien für den ordnungsgemäßen Gebrauch von Internet und ? Überwachen und protokollieren Sie Systemzugriffe? Schützen Sie Notebooks vor unerlaubtem Zugriff? Betreiben Sie Systems Management und schützen Sie z.b. Konfigurationsdaten bzw. wissen Sie, was welche Entwickler wann, in welcher Anwendung und zu welchem Zweck programmieren? Wissen Sie, wie lange Ihr Unternehmen bei Stillstand Ihrer IT oder Nichtverfügbarkeit von Daten überlebt? Überprüfen Sie die Einhaltung der gewählten Sicherheitsmaßnahmen z.b. mittels Audits, Ethical Hacking etc.?

11 11 Sicherheitsmaßnahmen sollten alle Aspekte der Sicherheit gleichmäßig berücksichtigen, um effizient das eigentliche Ziel einer verbesserten Gesamtsicherheit zu erreichen Holzeimermodell Kont. Betrieb Entwicklung & Wartung Zugangskontrolle Einhaltung von Verpflichtungen Systems Management 50 Sicherheitspolitik 1 Organisation Klassifizierung 5 Personelle Sicherheit Physische Sicherheit In diesem Beispiel wurde dem Sicherheitsaspekt "5" (physische Sicherheit) große Aufmerksamkeit geschenkt, während "1" (Sicherheitspolitik) und "3" (Datenklassifizierung) vernachlässigt wurden. Die Gesamtsicherheit ist beeinträchtigt, so daß Bedrohungen eintreten.

12 12 Sicherheit beginnt in einem Unternehmen mit dem Aufbau einer Sicherheitsorganisation Business und Consulting der Definition Services von Grundsätzen Organisation Definition von Grundsätzen ("Security Policy") Initiierung von Prozessen Bewußtseinsvermittlung Wichtige Voraussetzung für den Erfolg aller weiterer Schritte Grundsätze Ziele und Strategien Verhalten und Kontrolle Klassifizierung Oft vorhanden, selten bekannt Management Sicherheitsbeauftragter Sicherheitsmanagement Team Verantwortung für Sicherheit Kommunikation mit dem Management Sicherheitskonzept und -standards Kontrolle und Betrieb Sicherheitsziele und -politik Sicherheitskonzept Kontrolle Anwender

13 13 Auf Basis der Sicherheitsgrundsätze werden Standards heran gezogen und Architekturen Business Consulting für alle Sicherheitsaspekte Services entwickelt Standards und Architektur Nutzung öffentlicher Standards und Architekturen als Basis Grundschutzhandbuch des BSI British Standard 7799 (ISO 17799) IBM Security Architecture Katalog individueller Anforderungen für höhere Sicherheitsanforderungen Physisch, Logisch, Organisatorisch Security Management Security Services Security Mechanisms Security Objects S Y ST E M I N TE G R IT Y

14 14 Mit der Architektur werden technische Komponenten zu Sicherheitslösungen Business zusammengeführt Consulting Services Identity und Access Management Einheitliche Verzeichnisse für Richtlinien- und Benutzerverwaltung Zentrale Autorisierung für hohe Effizienz und Effektivität Single Sign On für Web Ressourcen und Anwendungen Risk Management und Intrusion Detection Systeme (IDS) Untersuchung von Netzwerkverkehr und Systemaktivität Schnelle Erkennung aktueller Angriffe Intelligente Auswertung von Ereignissen unterschiedlicher Quellen Nachvollziehbarkeit erfolgreicher Angriffe Management Kontinuierliche Administration von Sicherheitskomponenten Aktualisierungen von Softwarekomponenten Durchführung von Audits Outtasking geeigenter Tätigkeiten

15 15 Mit dem Sicherheitskreislauf werden alle Aspekte von Sicherheit abgedeckt und so der Sicherheits-Management-Prozess unterstützt Inventarisierung und Klassifizierung von Informationswerten und Risikoanalyse auf Basis von Gefahren und Schwachstellen Risiko Audit Analyse und Bewertung der Sicherheitsmaßnahmen z.b. für Plattform, Netzwerk, Anwendung und Prozesse Definition einer durchgängigen Sicherheitspolitik, Beschreibung von Standards und Anforderungen Richtlinien Für eine wirksame und effiziente IT Sicherheit Implementierung Administration Architektur der Lösung auf Basis benötigter Sicherheitsfunktionen mit Auswahl der Technologie, Aufbau von Technik und Organisation Betrieb, Updates, Support und Prozesse zur Risikominimierung

16 16 Die IBM ist einer der führenden Anbieter im Markt für IT Sicherheit und stellt umfassende Dienstleistungen und Produkte zur Verfügung Assess Security Health Check Site Security Assessment Security Process Assessment System Security Assessment Network Security Assessment Internet Security Assessment Application Security Assessment Wireless Security Assessment Ethical Hacking Manage Intrusion detection Vulnerability scanning Incident management Firewall management Risiko Audit Plan Security / Privacy Workshop Wireless Security Workshop PKI Business Workshop Information Asset Profile Privacy Strategy and Implementation PKI Planning & Design Richtlinien Für eine wirksame und effiziente IT Sicherheit Implementierung Administration Implement Security Product Selection S/390 Cryptographic Services Firewall and VPN Implementation Design Security / Privacy Policy Definition Security Standards Definition Security Process Development Enterprise Security Architecture Internet Security Architecture Secure Solution Design

17 17 Beim Security Health Check wird der Gesundheitszustand eines Unternehmens bezogen auf IT-Security festgestellt und so die wichtigen Handlungsfelder für das weitere Vorgehen definiert Best Practice Kunde Security Policy Organizational Sec Asset Classif. and Personnel Security Physical Security Comm. and Ops mg Access Control Business Continuit Compliance Security Policy 100% Compliance Organizational Security 80% 60% 40% Business Continuity Mgt 20% Asset Classif. and Control Best Practice IST Kunde Access Control Comm. and Ops mgt Personnel Security Physical Security Handlungsempfehlungen Assess Security Health Check Site Security Assessment Security Process Assessment System Security Assessment Network Security Assessment Internet Security Assessment Application Security Assessment Ethical Hacking Manage Intrusion detection Vulnerability scanning Incident management Firewall management Risiko Audit Plan Richtlinien Für eine wirksame und effiziente IT Sicherheit Implementierung Administration Security Workshop Privacy Workshop PKI Business Workshop Information Asset Profile Privacy Strategy and Implementation PKI Planning & Design Design Implement Security Product Selection S/390 Cryptographic Services Firewall and VPN Implementation Security Policy Definition Security Standards Definition Security Process Development Enterprise Security Architecture Internet Security Architecture Secure Solution Design

18 18 Mit dem Vulnerability Scanning Service können proaktiv Schwachstellen erkannt und beseitigt werden Externe Überprüfung IP-basierender Netzwerke und Systeme auf Sicherheitslücken, Konfigurationsschwächen, infrastrukturelle Designschwächen Betriebssystemebene, Protokoll- und Dienstebene, Applikationsebene Einsatz verschiedenster Tools wie NSA (IBM Eigenentwicklung), NESSUS, NMap usw. und zusätzlich kundenspezifisch optimierter Hackertools unterschiedliche Aktualisierungszyklen, Methoden, Analyseschwerpunkte keine 100% verlässlichen Aussagen einzelner Tools Expertenanalyse der gesammelten Informationen Verifikation der Ergebnisse der Tools und Identifikation weiterer möglicher Schwachstellen Plausibilitätsprüfungen mit Eliminierung von False Positive Abgleich mit Wissensdatenbanken und Registraturen Erstellung eines Reports mit kundenspezifischen Empfehlungen

19 19 Ethical Hacking ist die Dienstleistung zur Schärfung des Sicherheitsbewußtseins durch Darstellung potentieller Schädigungen

20 20 Ethical Hacking kann auch über drahtlose Netzwerke erfolgen und so eine vielfach ungeschützte Hintertür aufdecken LAN WLAN Access Point WLAN

21 21 Agenda Business Consulting Services Bedeutung von IT Sicherheit Wie der Airbag im Auto Aspekte der IT Sicherheit Risikomanagement ist mehr als eine Firewall Management von IT Sicherheit Standards und Schutzmaßnahmen in einem ganzheitlichen Ansatz Demonstration Beispiele für mögliche Angriffsszenarien Fragen, Antworten und Diskussion

22 22 Im Internet werden zahlreiche nutzbringende Informationen über IT Sicherheit angebotenbusiness Consulting Services Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik Computer Emergency Response Team Coordination Center (CERT/CC) IBM Security Information Security Forum Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie - Sicherheit im Internet

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Security. Voice +41 (0)55 214 41 56 Fax +41 (0)55 214 41 57 Mobile +41 (0)79 336 56 76 E-Mail felix.widmer@tan-group.ch Web www.tan-group. Security Felix Widmer TCG Tan Consulting Group GmbH Hanflaenderstrasse 3 CH-8640 Rapperswil SG Voice +41 (0)55 214 41 56 Fax +41 (0)55 214 41 57 Mobile +41 (0)79 336 56 76 E-Mail felix.widmer@tan-group.ch

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