Was ist Glück? Karrieremagazin. Das liest sich gut. Glück im Job Glück in der Bewerbung Glück an der WU MÄRZ 2015

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1 Karrieremagazin Das liest sich gut. MÄRZ 2015 Was ist Glück? Glück im Job Glück in der Bewerbung Glück an der WU Bild: istock / alejandrophotography zbp.at blog.zbp.at wu.zbp.career.center WU_Career

2 ANZEIGE ALLE WEGE FÜHREN ZUR KARRIERE! Ob Praktikum, Junior Trainee oder Fashion Management Programm, Peek & Cloppenburg bietet zielstrebigen Menschen während und nach dem Studium maßgeschneiderte Programme für den Karrierestart. Hier berichten drei über Ausbildung und Aufstiegsmöglichkeiten. Susanne Kofler, Einkäuferin ÜBER NEULINGE: P&C ist offen für unterschiedliche Menschen mit verschiedenen Stärken, die ihre Individualität einbringen und sich gegenseitig inspirieren. Pia Gesslbauer, Retail Buyer ÜBER AUFSTIEGSMÖGLICHKEITEN: P&C fördert junge Menschen mit Potential und Ideen. Du kannst schnell Karriere machen, wenn du Ehrgeiz und Spaß an der Sache mitbringst. Michael Preiß, Junior Trainee ÜBER DIE AUSBILDUNG: Ich lerne stets dazu und werde täglich gefordert und gefördert. P&C ist ein junges, dynamisches Unternehmen. Die komplette Geschichte von Pia, Susanne und Michael finden Sie unter:

3 3 Bild: ZBP/Jürgen Pletterbauer Liebe Leserin, lieber Leser! EDITORIAL DEM GLÜCK EINE CHANCE GEBEN Glück ein so kleines Wort mit einer so großen Bedeutung. Schließlich streben wir doch alle danach. Aber was ist Glück überhaupt? Kann man wie Gustav Gans das Glück buchstäblich auf der Straße finden? Oder muss man seines eigenen Glückes Schmied sein, um letztendlich ein gewünschtes Ziel zu erreichen? Mit der März-Ausgabe des Karrieremagazins gehen wir diesen Fragen auf den Grund. Wir folgen den Spuren des Glücks. Bild: ZBP/Jürgen Pletterbauer Schließlich wollen wir auch in unserem Beruf glücklich sein. Allerdings: Was macht uns denn eigentlich glücklich? Ein hohes Gehalt? Ein sonniger Arbeitsplatz? Oder ein eigenständiger Handlungsspielraum? Lesen Sie die Antworten im Artikel Die Glücksfaktoren. Wie wichtig Glück am Arbeitsplatz ist, zeigt auch das Berufsbild des Feel-Good-Managers, der/die sich um das Wohlbefinden der Mitarbeiter/innen in einem Unternehmen kümmert. Ein Portrait von Aufgaben und Anforderungen dieses neuartigen Stellenprofils finden Sie auf Seite 7. Aber auch ohne Feel-Good-Manager können Sie Ihr Glück selbst in die Hand nehmen. Barbara Moser, HR-Consultant im WU ZBP Career Center, stellt auf Seite 22 Tipps vor, um ein Motivationstief leicht und beschwingt zu überwinden. NEWS Ursula Axmann und Heike Schreiner, Geschäftsführung Wie würde unser Arbeitsalltag heute aussehen, wenn Bill Gates nicht exakt zum richtigen Zeitpunkt mit IBM zusammengetroffen wäre? IBM war damals gerade auf der Suche nach einem neuen Betriebssystem. Angeblich hat seine Mutter jemandem aus dem IBM-Vorstand gekannt und Kontakt hergestellt. Bill Gates: Glück gehabt! Eine gehörige Portion Glück! Ob es ein glücklicher Zufall ist oder das Glück des Tüchtigen oder ganz einfach nur, zur richtigen Zeit am richtigen Ort zu sein: Nicht alles ist planbar. In Gesprächen über berufliche und private Werdegänge kommt Glück als regelmäßiger Bestandteil vor. Natürlich bereitet man sich auf die Berufskarriere mit einer guten Ausbildung vor, erstellt sorgfältig Bewerbungsunterlagen, überlegt sich eine knackige Selbstpräsentation. Was dann noch fehlt, ist eine Portion Glück. Nutzen Sie gerade während Veränderungsphasen in Ihrem Leben persönliche Kontakte. Gehen Sie bei der Jobsuche auf mögliche Arbeitgeber zu. Das WU ZBP Career Center bietet Ihnen dafür das ganze Jahr über praktische Gelegenheiten. Glück ein so kleines Wort mit einer so großen Bedeutung. Bei den Recherchen zu dieser Ausgabe ist uns erst bewusst geworden, wie vielfältig wir das Wörtchen Glück einsetzen: Wir wünschen, suchen oder haben Glück. Wie man aber letztendlich wirklich glücklich wird, muss wohl jede/r für sich selbst herausfinden. In diesem Sinne wünschen wir Ihnen eine glückliche Zeit und viel Freude beim Lesen des Karrieremagazins! Wir wünschen Ihnen, dass Sie eine berufliche Herausforderung finden, in der Sie den Flow im Beruf erleben oder dass Sie vielleicht sogar Feel-Good-Manager werden und dabei andere Mitarbeiter/innen glücklich machen. Geben Sie dem Glück eine Chance! Ihre Brigitte Kuchenbecker Chefredaktion Ihre Ursula Axmann und Heike Schreiner Geschäftsführung blog.zbp.at wu.zbp.career.center WU_Career

4 4 Inhalt KARRIEREMAGAZIN, MÄRZ 2015 ZBP INFOS 3 Editorial 3 Dem Glück eine Chance geben EINSTIEG 7 Ein offenes Ohr fürs Wohlbefinden Berufsbild Feel-Good-Manager 9 Sie fragen, wir antworten 10 Auf der Siegerstraße Warum Erfolg noch erfolgreicher macht SPECIAL: GLÜCK 13 Die Glücksfaktoren Wie man sein Glück in der Arbeit findet 18 Das Streben nach Glück Glück im philosophischen Diskurs 20 Wie findet man das Glück am Arbeitsplatz? Unsere Partnerunternehmen geben Einblick 22 Motivationstief was nun? 24 Drei zwei eins Unsere Freizeit im Countdown 25 Glück und die Suche nach Arbeit 26 Sinnstiftend ist wenn man sich im Job selbst verwirklichen kann 29 Ein Gespräch mit Birgit Kuras Mitglied des Vorstands Wiener Börse IMPRESSUM ZBP KARRIEREMAGAZIN, Ausgabe März 2015 Medieninhaber, Herausgeber, Verleger: ZBP-Marketing-Service an der Wirtschaftsuniversität Wien Verein zur Unterstützung der Gesellschaft zur Förderung der Berufsplanung an der Wirtschaftsuniversität Wien, Welthandelsplatz 1, Gebäude LC, 1020 Wien, Tel.: +43 (0) , Redaktion: Brigitte Kuchenbecker Textbeiträge: Ursula Axmann, Mia Deubner, Brigitte Kuchenbecker, Pamela Kusztrich, Stephanie Marberger, Barbara Moser, Andreas Müller, Heike Schreiner, Johannes Stadler, Kristine Unlayao, Chiara Werner-Tutschku Koordination und Gestaltung: PLUTONIKA Design OG, Brigitte Kuchenbecker Anzeigenservice: Brigitte Kuchenbecker,

5 5 INTERNATIONAL 33 Living and Working in Beijing CHANCEN Was wurde aus Andrea Lehky? 40 Klick. Klick. Karriere! Career Alert Abo wählen und in der Bewerbung durchstarten 41 Master im Ausland Ein Erfahrungsbericht vom Bewerben an der LSE 42 Ein Leben für den Lebenslauf Jobs neben dem Studium: Promotions INSIGHTS 45 Neues von der WU 46 Die WU hat Glück 48 Von Krisen und Chancen Masterstudium Volkswirtschaft 50 Ein Tag im Leben von Pamela Kusztrich 50 Top 3: Die beliebtesten USI-Kurse 51 Jede Stimme zählt Im Mai finden die ÖH-Wahlen 2015 statt 52 Events 54 Buchtipps 45 Layout: PLUTONIKA Design OG Druck: Outdoor-Production Erscheinungsweise: dreimal jährlich Auflage: Stück 1 abs. 4 Gleichbehandlungsgesetz: Bei allen personenbezogenen Bezeichnungen [...] gilt die gewählte Form für beide Geschlechter. Namentlich gekennzeichnete Artikel müssen nicht mit der Meinung der Redaktion übereinstimmen. Die Zusammenstellung der Arbeitgeber in redaktionellen Beiträgen erfolgt aufgrund journalistischer Recherchen. Werblich kann jeder Arbeitgeber in diesem Magazin vertreten sein unter der Voraussetzung, dass dieser auch tatsächlich Stellen besetzt.

6 Bild: istock / ddggg

7 EINSTIEG 7 Ein offenes Ohr fürs Wohlbefinden BERUFSBILD FEEL-GOOD-MANAGER EINSTIEG Ursula Axmann und Johannes Stadler zbp.at Berufsbilder kommen und gehen. Jobs, die vor vielleicht 100 Jahren weit verbreitet waren, gibt es heute nicht mehr. Wagner oder Köhler etwa existieren maximal noch in der Form von Familiennamen und sind als Berufe längst in anderen Tätigkeitsbereichen aufgegangen. Ein brandneues Berufsbild, das aus den USA kommend derzeit auch in unseren Breitengraden Fuß fasst, ist der Feel-Good-Manager oder Joy-Manager. Laut Handelsblatt gibt es in Deutschland etwa 50 Menschen, die dieses Berufsbild bereits leben. Wir wissen ja, dass es für Unternehmen oft kein Kinderspiel ist, für ausgewählte Positionen geeignete Fachkräfte zu finden. Gerade im hochspezialisierten technischen Bereich werden regelmäßig internationale Expert/inn/en aufgenommen. Diese beherrschen oft weder die jeweilige Landessprache noch sind sie mit den bürokratischen und kulturellen Gegebenheiten ihres neuen Wohn- und Arbeitsortes vertraut. Hier kommt zum Beispiel der Feel-Good-Manager ins Spiel und hilft speziell bei persönlichen Themen wie bei der Wohnungssuche oder bei der Anmeldung des Autos. Bilder: ZBP/Jürgen Pletterbauer MITARBEITER/INNEN BINDEN UND STOLZ MACHEN Warum hat Google in zahllosen Arbeitgeberrankings die Nase vorne? Bewerber/innen beziehen bei der Entscheidung für ein Unternehmen immer häufiger die weichen Faktoren ein. Gesucht werden Unternehmen, in denen man sich wohlfühlt. Und genau hier setzt das neue Berufsbild an: die Bindung qualifizierter Mitarbeiter/innen ans Team soll durch intensive Betreuung gefördert werden, Mitarbeiter/innen sollen sich als Teil einer großen Familie fühlen und stolz auf ihren Arbeitgeber sein. Ursula Axmann und Johannes Stadler sind als Geschäftsführerin bzw. HR-Consultant im WU ZBP Career Center tätig. DIE KONKRETEN TÄTIGKEITSFELDER Torsten Holstad, wissenschaftlicher Mitarbeiter am Lehrstuhl für Arbeits- und Organisationspsychologie an der Universität Leipzig, betont, dass Feel-Good-Manager nicht nur zur Bespaßung der Mitarbeiter/innen da sind, sondern auch im Unternehmen aktiv werden und die Arbeitsbedingungen verbessern, Probleme ansprechen und sich für die Belange der Beschäftigten stark machen sollten. Zum Aufgabenbereich eines Feel-Good-Managers gehören die Einführung neuer Mitarbeiter/innen, die Erleichterung der Integration, das Erkennen und Beheben von Störungen, die durch menschliches Verhalten bestimmt sind, die Steigerung der Lebens- und Arbeitsqualität der Mitarbeiter/innen und die Steigerung des Wohlbefindens im Unternehmen. Konkret reicht dies von der Ausgestaltung des Onboardings für neue Mitarbeiter/innen bis zur Verantwortung des Sport- und Freizeitangebots von Unternehmen oder der Organisation von Teambuilding-Aktivitäten. Nach Holstad kann damit ein wichtiger Beitrag zur Gestaltung guter Arbeitsbedingungen geleistet werden. MEHR ALS GUTE LAUNE Auf Fred Gratzers Visitenkarte steht Corporate Culture Coordinator. Er ist seit einem Jahr bei willhaben.at dafür verantwortlich, für eine positive, offene, lustige, un komplizierte, wertschätzende, auf Teamgeist setzende und motivierende Unternehmenskultur zu sorgen. Sein Ziel: Engagierte Mitarbeiter/innen, die trotz hoher Ziele Spaß an der Arbeit haben. Sein konkretes Tätigkeitsfeld setzt schon sehr früh an, nämlich beim Employer Branding. Er möchte potentiellen Mitarbeiter/inne/n ein Gefühl vermitteln wie es ist, bei willhaben.at zu arbeiten. Er gestaltet die Inhalte von Stellenausschreibungen und ist bei Bewerbungsgesprächen dabei. Dabei hat der Corporate Culture Coordinator die Aufgabe, zu erkennen, ob ein/e Bewerber/in zur Unternehmenskultur passt oder nicht. Später macht er jede/n neue/n Mitarbeiter/in in einem ausführlichen Einführungsgespräch mit der Unternehmens kultur und der Organisationsstruktur vertraut. Gratzer organisiert interne Feiern, gestaltet interne Wettbewerbe, führt Umfragen unter den Mitarbeiter/inne/n durch, wertet die Ergebnisse aus und engagiert sich für die Umsetzung abgeleiteter Maßnahmen. EINSTIEG

8 Bild: Peek & Cloppenburg Bild: istock / ddggg VERMITTLER/IN ZWISCHEN CHEF UND ANGESTELLTEN Durch die gezielte Positionierung als Schnittstelle zwischen den einzelnen Mitarbeiter/inne/n und dem Unternehmen wirkt das Aufgabenspektrum des Feel-Good-Managers wie ein Hybrid aus Betriebsrat und Personalabteilung. In der Regel ist der Feel-Good-Manager in der HR-Abteilung oder als Stabstelle der Geschäftsführung angesiedelt, kann aber auch, wie im Fall von Gratzer, dem Marketing zugeordnet sein. Torsten Holstad fasst den Nutzen eines Feel-Good-Managers aus Unternehmenssicht folgendermaßen zusammen: Der Feel-Good-Manager ist ein Ansatz, um Talente langfristig an ein Unternehmen zu binden, das heißt Reduktion von Fluktuation, Steigerung der Arbeitszufriedenheit und der Bindung an das Unternehmen. Dadurch, dass der Feel-Good-Manager die Mitarbeiter/innen bei alltäglichen Problemen unterstützt, können sich diese besser auf ihren Aufgabenbereich konzentrieren. Tatsächlich findet man das neue Berufsbild bislang primär im IT- und Start-up-Umfeld. Nach Holstad ist das darauf zurückzuführen, dass es in dieser Branche besonders schwer ist, geeignete Talente zu finden. DAS QUALIFIKATIONSPROFIL Mit welchen Fähigkeiten qualifiziert man sich als Feel-Good- Manager? Fred Gratzer hat sich zum Beispiel nach seinem Studium der Politikwissenschaften durch Berufserfahrung im Personalbereich und Ausbildungen im HR-Bereich zum systemischen Coach für das Berufsbild des Feel-Good-Managers qualifiziert. Holstad betont, dass ein Feel-Good-Manager ein/e gute/r Networker/in und Organisationstalent sein sollte, Freude am zwischenmenschlichen Umgang und den Mut haben müsste, sich auch gegenüber Führungskräften für die Mitarbeiter/innen einzusetzen. Sie sollten offen auf Menschen unterschiedlicher Herkunft zugehen und gut zuhören können. Hilfreich sind auch eine lösungsorientierte Arbeitsweise und Kreativität. Klassische Karriereverläufe von Feel-Good-Managern lassen sich aufgrund der noch geringen Erfahrungswerte noch nicht beschreiben. KARRIERETIPPS VON MELISA GIBOVIC, PEEK & CLOPPENBURG, HEAD OF EMPLOYER BRANDING Mein erster Blick bei Bewerbungsunterlagen fällt auf: Für welche Position interessiert sich der/die Kandidat/in. Berufliche Vorerfahrung und erworbene Ausbildung. Was macht eine gute Bewerbung für Sie aus? Eine gute Bewerbung ist der Türöffner zum Bewerbungsgespräch und sollte daher auf den ersten Blick mit allen für den Job relevanten Berufserfahrungen überzeugen. Am wichtigsten ist es für mich, zu erkennen, dass die Bewerbung zielgerichtet ist, sich also die Kandidat/inn/en mit dem Unternehmen, ihrer Wunschposition und ihren persönlichen Kompetenzen auseinander gesetzt haben. Die wichtigste Frage im Bewerbungsgespräch? Was erwarten Sie sich von Peek & Cloppenburg als Arbeitgeber im Allgemeinen und von der angestrebten Position im Speziellen? Ab wann macht es Sinn, sich in Ihrem Unternehmen für ein Praktikum zu bewerben? Für ein Praktikum bei P&C sollten Studierende nach Möglichkeit bereits die beiden ersten Semester des Studiums erfolgreich abgeschlossen haben. Ideal ist es, wenn der Studienschwerpunkt in dem gewünschten Praktikumsbereich liegt oder schon erste Praxiserfahrung gesammelt wurde. Da wir ein mehrstufiges Auswahlverfahren haben, raten wir, sich ungefähr drei Monate vor dem gewünschten Einstiegstermin zu bewerben. Über vakante Praktika informieren wir auch online unter peek-cloppenburg.at/karriere. Ihr Tipp für Berufseinsteiger/innen: Suchen und finden Sie eine Position, die Ihnen sowohl Freude als auch die Möglichkeit zur Weiterentwicklung gibt. peek-cloppenburg.at / karriere EINSTIEG

9 RISKIEREN SIE EINEN KLICK: BLOG.ZBP.AT Sie fragen, wir antworten EINSTIEG HR-Consultants Sie haben Fragen zum Bewerbungsprozess? Wir haben die Antworten. In der Rubrik Sie fragen, wir antworten auf zbp.at finden Sie so manche Frage, die Sie selbst vielleicht schon immer stellen wollten Wie sind die Einstiegschancen von Bachelors? Haben Master Vorteile? Der Bachelor ist der erste offizielle Abschluss und Titel eines Universitätsstudiums. Somit haben Bachelor-Absolvent/inn/en die besten Voraussetzungen für den erfolgreichen Berufseinstieg. Sie sind breit und generalistisch ausgebildet und dies wird von Unternehmen geschätzt. Ein Masterstudium kann eine Voraussetzung sein, wenn es um stark spezialisierte Aufgaben geht. Achten Sie allerdings darauf, dass Ihren Weiterbildungen nicht mehr Platz gewidmet wird als Ihrer Haupttätigkeit, also Studium und /oder Berufserfahrung. Wie gehe ich vor, wenn ich keine konkrete Ansprechperson kenne? Es ist immer besser, wenn Sie in Ihrer Bewerbung eine konkrete Person ansprechen können. Falls diese nicht aus der Stellenbeschreibung hervorgeht, können Sie auf der Unternehmenswebsite recherchieren oder telefonisch versuchen, eine Ansprechperson zu erfahren. In manchen Fällen werden Sie unweigerlich auf eine Online-Job-Plattform verwiesen. In solchen Fällen müssen Sie mit Sehr geehrte Damen und Herren! vorliebnehmen. Wie kann man eine Selbstpräsentation bei einem Vorstellungsgespräch oder Assessment-Center gestalten? Ziel der Selbstpräsentation ist es, in einer kurzen Zeitspanne wesentliche Inhalte über Ihre beruflichen Erfolge, Ihre Ziele, Ihre Motivation für die angestrebte Position und Ihre Interessen zu erfahren. Entscheidend ist, dass Sie sich präzise ausdrücken und auf den Punkt kommen. Konzentrieren Sie sich auf wesentliche Aspekte Ihres Werdegangs und schweifen Sie nicht in Details aus, z. B.: Mein Name ist ich bin geboren bin zur Schule gegangen in Stellen Sie vielmehr einen Bezug zur offenen Position her und belegen Sie die angeführten fachlichen und persönlichen Kompetenzen mit Beispielen. Personalverantwortliche achten bei einer Selbstpräsentation darauf, wie sich ein/e Kandidat/in präsentiert, worauf er/sie einen Fokus setzt und ob sein/ihr Vortrag verständlich und nachvollziehbar ist. Soll man zusätzliche Seminare und Weiterbildungen in den Lebenslauf aufnehmen? Auf jeden Fall sind zusätzliche Seminare und Weiterbildungen wichtig und sollten daher im Lebenslauf angeführt werden. Geben Sie dabei eine Zeitleiste, das Thema sowie die Institution an, bei der Sie die Ausbildung absolviert haben. Bilder: ZBP/Jürgen Pletterbauer Bild: istockphoto Mia Deubner, Georg Kubina, Johannes Stadler und Kristine Unlayao sind HR-Consultants im WU ZBP Career Center. EINSTIEG

10 10 Auf der Siegerstraße WARUM ERFOLG NOCH ERFOLGREICHER MACHT EINSTIEG Brigitte Kuchenbecker Jede/r kennt sie, die Sieger-Typen, die Gewinner, denen der Erfolg nur so zuzufliegen scheint. Alles, was sie in Angriff nehmen, klappt. Die Projekte laufen scheinbar ohne Anstrengung, die Karriere entwickelt sich wie von selbst. Nichts macht so sexy wie Erfolg hat dieses Sprichwort einen wahren Kern? Und falls ja, wie können sich Personen, die gerade auf einer Erfolgs-Durst strecke ausharren, aus der Abwärtsspirale befreien? Michael Meyer, Vizerektor für Personal an der WU, im Gespräch über erfolgsorientierte Karrieremodelle. Das sogenannte Turniermodell vergleicht Karrieren mit Turnieren wie kann man sich diese Metapher vorstellen? Das Turniermodell von Rosenbaum sieht den beruflichen Werdegang, also den Aufstieg, Abstieg oder die Stagnation, in einer Analogie mit Turnieren. Die Idee ist, dass ich ähnlich wie z. B. bei einem Fussballturnier Runden spiele. Bin ich erfolgreich, steige ich auf, ansonsten steige ich ab oder bleibe auf demselben Level stehen. Man nehme beispielsweise Karrieren in der Forschung: Ambitionierte Wissenschaftler/innen werden sich zuerst bei sehr erfolgreichen Universitäten, wie z. B. bei der Ivy League, bewerben. Kommt es hier zu keinem Jobangebot müssen sie sich sukzessive in den Ligen nach unten bewegen, bis sie letztendlich in Community Colleges landen. Bild: WU Das heißt: einmal erfolgreich immer erfolgreich? Im Grunde genommen ja. Das Modell ist zwar sehr spieltheoretisch geprägt und hoch kompetitiv, zeigt aber plakativ auf, dass nichts erfolgreicher macht, als der Erfolg selbst. Erklären lässt sich dies auch durch die Theorie der Selbstwirksamkeitsüberzeugung nach Bandura. Wenn ich erfolgreich bin, erlebe ich, dass ich Wirksamkeit entfalten kann. Durch diese Selbstwirksamkeitsüberzeugung agiere ich anders, als wenn ich meine, ich bin nur ein Blatt im Wind, das willkürlich hin- und her geweht wird. Ich traue mir mehr zu. Und dieses Selbstvertrauen verstärkt wiederum den Erfolg. Von welchen Faktoren ist die Selbstwirksamkeitsüberzeugung abhängig? Einer der zentralen Einflussfaktoren ist tatsächlich der eigene, subjektiv erlebte Erfolg. Üblicherweise spielt hier die Umwelt eine zentrale Rolle. Denn die eigene Erfolgswahrnehmung hängt sehr stark davon ab, ob ich in den Augen anderer als erfolgreich eingestuft werde. Ein Lob, ein anerkennendes Feedback und schon wächst die Selbstwirksamkeitsüberzeugung. Ein anderer Faktor ist der Vergleich mit Personen mit ähnlichen Kompetenzen. Wenn ich beobachte, dass Menschen mit gleichen oder sogar niedereren Qualifikationen in ihrer Karriere Erfolge feiern, steigert das auch meine Selbstwirksamkeitsüberzeugung. Frei nach dem Motto: Was der/die kann, kann ich auch. Ein dritter Aspekt ist das Erlangen von Souveränität in für mich herausfordernden Situationen. Wenn es mir z. B. regelmäßig bei Vorstellungsgesprächen die Sprache verschlägt, können Trainings und Beratungen helfen, hier Kompetenz und Souveränität zu erlangen. Was passiert, wenn ich mich gerade nicht als erfolgreich wahrnehme? Das kann unter Umständen sogar eine Abwärtsspirale auslösen. Denn die Selbstwirksamkeitsüberzeugung baut sich nicht nur auf, sie kann sich auch abbauen. Der totale Flop, ein Konkurs bzw. eine allzu lange Jobsuche können die Selbstwirksamkeitsüberzeugung massiv beeinträchtigen. Man behauptet zwar immer leicht von sich, aus Fehlern zu lernen, aber dem ist oft nicht so. Einen kleinen Flop steckt man weg, einen zweiten vielleicht auch noch. Aber bei einem nachhaltigen Scheitern an EINSTIEG

11 bestimmten Aufgaben sollte man sich durch Coachings oder Beratungen auf jeden Fall Hilfe von außen holen. Viele Misserfolge müssen intensiv bearbeitet werden und es braucht Trauer- und Bewältigungsarbeit. Das heißt, man kann die Selbstwirksamkeitsüberzeugung auch stärken? Ja, in jedem Fall. Man kann explizit an seiner Selbstwirksamkeitsüberzeugung arbeiten. Die Self-Efficacy bleibt im Unterschied zu anderen Persönlichkeitsmerkmalen nicht das ganze Leben lang konstant. In der Regel wächst sie im Laufe einer Karriere. Um hier nachzuhelfen, kann man sich zum Beispiel Aufgaben setzen, die man leichter bewältigen kann gerne auch durch Teilschritte oder Zwischenziele. Dann spürt man den Erfolg schneller. Außerdem kann man durch Coachings und Trainings den Umgang mit Stresssituationen schulen und Schwächen abbauen. So wird die erlebte Souveränität gestärkt und das Kompetenzniveau gehoben. Natürlich ist es auch hilfreich, sich adäquate Vergleichsgruppen zu suchen. Ein häufiger Bild: ZBP/Jürgen Pletterbauer Fehler ist, sich die Latte der Vergleichspersonen zu hoch zu legen und sich zu sehr nach oben zu orientieren. Man sollte sich nicht gleich mit einem CEO vergleichen, sondern vielleicht auch Menschen miteinbeziehen, die nicht um Lichtjahre erfolgreicher und kompetenter sind, als man sich selbst einschätzt. All das stärkt das Selbstvertrauen und gibt Kraft. Vielen Dank für das Gespräch! Brigitte Kuchenbecker ist im WU ZBP Career Center für Medien und PR verantwortlich. EINSTIEG

12 Bild: WU

13 SPECIAL: GLÜCK 13 Die Glücksfaktoren WIE MAN SEIN GLÜCK IN DER ARBEIT FINDET SPECIAL: GLÜCK Brigitte Kuchenbecker Nur noch zwei Stunden und dann haben wir es geschafft. Dann ist endlich Feierabend! tönt es aus dem Radio. Fast scheint es, als müsse man sich durch die Arbeit quälen und die Sekunden zählen, bis man das Büro verlassen kann. Schade eigentlich, macht die Arbeit doch einen Großteil unserer Lebenszeit aus. Und diese möchten wir doch möglichst zufrieden und vor allem glücklich verbringen. Wie kann man es also finden, das Glück im Beruf? WAS BRAUCHT MAN FÜRS GLÜCK? Um glücklich zu werden, muss man sich wohl zuallererst die Frage stellen, welche Voraussetzungen man für sein Glück braucht. Ist es ein schönes Büro? Ein harmonisches Betriebsklima? Ein überdurchschnittlich hohes Gehalt? Viel Freiraum und Autonomie? Oder eine Mischung aus all diesen Komponenten? So individuell die einzelnen Facetten des Glücksgefühls sein mögen, so simpel lassen sie sich auf eine grobe Ein teilung zurückführen: unsere Grundbedürfnisse. Wenn unsere Grundbedürfnisse befriedigt sind, dann fühlen wir uns wohl. Dann sind wir glücklich, erklärt Christian Korunka, Leiter des Bereichs Arbeits- und Organisationspsychologie an der Fakultät für Psychologie, Universität Wien. Zahlreiche Theorien veranschaulichen unsere inneren Antreiber, von der Maslowschen Bedürfnispyramide bis hin zur Selbstbestimmungstheorie der Motivation von Ryan und Deci. Allen Theorien gemein ist, dass unsere Bedürfnisse wesentlich zu unserem seelischen Wohlbefinden beitragen. Die drei Grundbedürfnisse nach Ryan und Deci Kompetenz, Autonomie und soziale Eingebundenheit finden sich in den angeführten Anforderungen ebenso wieder wie die Ebenen der Maslowschen Bedürfnispyramide physiologische Bedürfnisse wie Essen oder Trinken, Sicherheit, soziale Bedürfnisse wie die Beziehungen zu Kolleg/inn/en, Individualbedürfnisse wie Anerkennung oder Macht und Selbstverwirklichung. TOP 10 KRITERIEN FÜR DIE ARBEITGEBERATTRAKTIVITÄT 1 Angenehmes Betriebsklima 2 Gute Zukunftsperspektiven 3 Weiterbildung 4 Entscheidungsfreiheit bei der Ausübung der Tätigkeit 5 Anerkennung von Leistung 6 Anspruchsvolle Aufgaben 7 Flexible Arbeitszeit 8 Arbeitsplatzsicherheit 9 Gehaltsentwicklung 10 Werte des Unternehmens stimmen mit meinen eigenen Werten überein Quelle: Employer Brand Report Befragt wurden österreichweit Studierende. Es scheint also, dass uns viele Komponenten eines Jobs glücklich machen können. Man bedenke, dass man rund die Hälfte des wachen Lebens im Büro verbringt. Da ist es wesentlich, dass man in dieser Zeit auch Glück empfindet, betont Korunka. Grund genug das Glückspotenzial einzelner Aspekte unseres Berufslebens näher zu beleuchten > DIE MACHT DER BEDÜRFNISSE Selbst wenn man die Anforderungen von Studierenden an ihren zukünftigen Arbeitsplatz betrachtet, kann man die Bedeutung der Grundbedürfnisse für das eigene Wohlbefinden erkennen. Im Employer Brand Report 2010 gaben Studierende ihre gewünschte Kriterien an, anhand derer sie Unternehmen als attraktive Arbeitgeber klassifizieren. Bild: ZBP/Jürgen Pletterbauer Brigitte Kuchenbecker ist im WU ZBP Career Center für Medien und PR verantwortlich. SPECIAL: GLÜCK

14 14 Ein schöner Arbeitsplatz Trautes Heim, Glück allein möglich, dass dieses Sprichwort in Bezug auf den Arbeitsplatz etwas zu romantisch anmutend ist. Und dennoch lässt sich die Kernaussage nachvollziehen. In vielen Büros zieren Fotos, Kinderzeichnungen, bunte Bilder, exotische Pflanzen oder Kakteen die sonst funktionell gehaltenen Arbeitsplätze. Wichtig für das Glücksempfinden ist ein erlaubter Freiraum in der Gestaltung. Ich als Mitarbeiter/in möchte die Möglichkeit haben, mir meine Arbeitsumgebung individuell so zu gestalten, dass sie zu mir als Persönlichkeit passt, meint Christian Korunka, Leiter des Bereichs Arbeits- und Organisationspsychologie an der Fakultät für Psychologie der Universität Wien. NEW OFFICE-KONZEPTE Das Gefühl der Mitgestaltung spielt auch bei der Etablierung von sogenannten New Office-Konzepten eine Rolle. In diesen dynamischen Büros wird Mitarbeiter/inne/n kein fixer Arbeitsplatz mehr zugeordnet, sondern jede/r Mitarbeiter/in sucht sich je nach Arbeitsanforderung von Tag zu Tag selbst eine Sitzgelegenheit. Die Herausforderung: Die Aufhebung des physischen Arbeitsplatzes verunsichert. Ein vermeintlich geschützter Ort mit Privatsphäre fehlt. Wenn Unternehmen New Offices einführen, kann ein Widerstand der Mitarbeiter/innen spürbar werden. Man weiß nicht, wo man hingehen soll oder wie man sich zurückziehen kann. Nur wenn die Mitarbeiter/innen im Gesamt prozess involviert waren, im Idealfall bereits in der Anfangsphase, kann eine anfängliche Skepsis vermieden werden, erklärt Korunka. DER BLICK INS GRÜNE Doch auch ohne die Möglichkeit einer aktiven Mitgestaltung, kann das empfundene Glückslevel am Arbeitsplatz gesteigert werden schlicht durch die Hilfe der Natur. Sir Cary Cooper, Professor für Arbeitspsychologie an der Lancaster University Management School, weist in den Ergebnissen des Human Space Reports auf die Wirkung von Biophilic Design hin. In dieser Studie wurden Arbeitnehmer/innen in acht Ländern über ihre Arbeitsumgebung und ihr Wohlbefinden befragt. Die Ergebnisse: Sonnenlicht oder auch der Blick auf Pflanzen steigern das Glücksempfinden. Ein bunter Strauß voller Frühlingsblumen, ein Kaktus oder eine Yucca-Palme können die Stimmung also auch an stressigen Tagen heben und somit gleichzeitig die Produktivität fördern. DIE WIRKUNG VON BIOPHILIC DESIGN IMPACT OF WINDOW VIEWS People who had no window view or had a view of a construction site spent significantly fewer hours per week at the office. In contrast, those with window views of trees, lakes or ponds spent significantly more hours per week in the office. Viewing nature regularly through a window in the office significantly impacted levels of worker productivity. Window views of construction sites were related to lower reported levels of happiness at work. In contrast views of natural trees significantly predicted happiness in workers. IMPACT OF NATURAL ELEMENTS WITHIN THE OFFICE Those who worked in offices that provided natural light, live plants and water features had significantly higher levels of productivity. Outdoor green space and indoor live plants were associated with higher reported levels of happiness, creativity and motivation at work. An absence of outdoor green space and indoor plants was in fact associated with greater levels of stress. The absence of water, live plants and natural light was associated with greater absence from work due to illness. IMPACT OF A LIGHT AND SPACIOUS WORK ENVIRONMENT Those who reported working in environments that were light and spacious had higher levels of productivity, enthusiasm, motivation and creativity. Quelle: HUMAN SPACES REPORT: Biophilic Design in the Workplace, Cary Cooper SPECIAL: GLÜCK

15 15 Die Sache mit dem netten Team Fragt man Studierende und Absolvent/inn/en, was sie sich von einem zukünftigen Arbeitgeber erwarten, stehen ein nettes Team und ein kollegiales Arbeitsklima zumeist ganz oben. Kein Wunder, erfüllt zwischenmenschlicher Kontakt doch unser Bedürfnis nach sozialer Eingebundenheit. Johannes Steyrer, Professor an der Inter disziplinären Abteilung für Verhaltenswissenschaftlich Orientiertes Management, erklärt: Es gibt auf diesem Planeten wohl kein sozialeres Wesen als den Menschen. Der Wunsch nach einem netten Team symbolisiert schlicht den Wunsch nach einem Team, in dem die einzelnen Mitglieder füreinander da sind. KONFLIKTE AN DER TAGESORDNUNG Wie dieses Füreinander da sein allerdings ausgeprägt ist, ist höchst individuell und situationsabhängig. Denn natürlich gibt es in einem Team auch Konflikte. Man denke doch nur an das Phasenmodell nach Tuckman (Forming Storming Norming Performing), welches Konflikte unweigerlich als Bestandteil der Teambildung sieht. Christian Korunka, Leiter des Bereichs Arbeits- und Organisationspsychologie an der Fakultät für Psychologie der Universität Wien, erklärt: Einerseits haben wir das Bedürfnis nach sozialer Eingebundenheit, andererseits nach Autonomie und Entwicklung. Vereinfacht gesagt bedeutet das, dass ich mein Gegenüber brauche, gleichzeitig aber auch unabhängig sein möchte. Aufgrund dieser Spannung kann es zu Konflikten, Konkurrenz und Mobbing kommen. SCHENKEN MACHT GLÜCKLICH Die eigenen Interessen zu wahren ist also für unser Wohlbefinden von Bedeutung. Und dennoch belegen Studien auch den glückssteigernden Effekt von selbstlosem Handeln. Johannes Steyrer betont: Vor die Frage gestellt, was sie glücklicher mache, Geld persönlich oder für andere Menschen auszugeben, entscheiden sich fast 2 /3 für das Ego-Investment. Eine Fehlentscheidung! Sich selbst und anderen kleine Freuden zu bereiten, also einige Latte Macchiatos mit Freund/inn/en oder Arbeitskolleg/inn/en zu genießen, erhöht unser Glück um vieles mehr, als eine zusätzliche Ferienwohnung in Schladming. Steyrer führt seine Ausführung auf ein Experiment zurück, in dem Personen fünf Dollar zur Verfügung gestellt bekamen. Sie sollten das Geld entweder für persönliche Zwecke oder prosozial, z. B. durch Geschenke oder Spenden, ausgeben. Zuvor und danach wurde ihr Glücksniveau gemessen. Das Ergebnis: Nur pro-soziale Ausgaben erhöhten das Glück, unabhängig von der Betragshöhe. Die Sache mit dem netten Team ist also eine Gratwanderung: Einerseits wünschen wir uns eine angenehmen Atmosphäre und wohlwollende Kolleg/inn/en, andererseits möchten wir auch egoistisch unsere eigenen Bedürfnisse verfolgen. Umso wichtiger ist, sich dieses Dilemma vor Augen zu führen und gelegentliche Interessenskonflikte als alltäglich und normal zu interpretieren. > Georg Fraberger, Gesundheitspsychologe im AKH, bringt insbesondere auch Burn-out mit emotionalen Spannungen am Arbeitsplatz in Verbindung: Menschen, die ich sehe, scheitern nicht an ihrem Beruf, sondern an menschlichen Beziehungen. Umso wichtiger ist es für die Psychohygiene, die eigenen Bedürfnisse zu erkennen. Bilder: WU SPECIAL: GLÜCK

16 16 Macht Geld glücklich? Ist Dagobert Duck, fortwährendes Symbol des Reichtums, glücklich? Die Frage lässt sich wohl schwer und wenn überhaupt nur von Walt Disney beantworten. Allerdings wirkt die reichste Ente Entenhausens oft mürrisch, zynisch und besorgt. Und das, obwohl sie sich vermeintlich alles leisten könnte. Zurück in die Realität. Fakt ist: Wir brauchen Geld. Wir brauchen Geld, um unsere Bedürfnisse zu befriedigen und unsere Lebensqualität zu erhalten. Doch macht Reichtum auch glücklich? Johannes Steyrer verneint: Der Ökonom Daniel Kahneman und sein Team unterscheiden zwischen globalem und erlebtem Glück. Globales Glück, gemessen an der subjektiven Einstellung zwischen 0 ich führe das schlechteste bis 10 ich führe das beste Leben, steigt mit zunehmendem Einkommen. Erlebtes Glück, gemessen an der Häufigkeit von Freude, Heiterkeit und Lachen, erreicht hingegen schon bei einem Haushaltseinkommen von Dollar, also rund Euro seinen Plafond. Die ökonomischen Gleichungen zeigen, dass das 28-fache Durchschnittseinkommen notwendig ist, um z. B. das Gefühl der Einsamkeit zu kompensieren. WANN IST ES GENUG? Dieser ständige Wunsch nach Mehr trübt aber wiederum unser Glücksempfinden. Steyrer betont: Einschlägige Studien zeigen, dass zwischen 60 und 80 Prozent der Zufriedenheitssteigerung aufgrund eines höheren Einkommens durch wachsende Ansprüche wieder zunichte gemacht wird. Frei nach dem Motto: Die Entenbruststreifen auf Rucolasalat sind ja vorzüglich aber zur Vollendung fehlt ein Spritzer Balsamico aus Modena! Die Frage, ob Dagobert Duck neben der reichsten also auch die glücklichste Ente in Entenhausen ist, bleibt nach wie vor dahingestellt. Ebenso, ob der einkommensschwache Donald Duck mehr Glück empfindet. Georg Fraberger: Wir brauchen Geld und viel Geld zu haben ist wertvoll. Aber wir dürfen den Symbol charakter des Geldes nie aus den Augen verlieren. Denn sonst könne Geld per se zum Statussymbol werden und dabei sind die besten Dinge im Leben ja bekanntlich gratis. GELD = ERFOLG? Das reale Leben lachen, sich freuen oder auch sorgen werde von Geld also kaum tangiert. Warum streben wir dann aber nach einem immer höheren Gehalt? Steyrer erklärt: Das Einkommen hat einen starken Effekt auf die empfundene Erfolgseinschätzung durch das berufliche Umfeld. Und diese Erfolgseinschätzung wiederum hat einen starken Effekt auf die Zufriedenheit. Auf den Punkt gebracht: Geld per se macht nicht glücklich. Aber je mehr Geld, desto mehr Erfolgszuschreibung und je mehr Erfolgszuschreibung, desto mehr Glück. SPECIAL: GLÜCK Bilder: WU

17 17 Sich selbst verwirklichen Was wollen wir in unserem Leben erreichen? Welche Aufgaben erfüllen uns aus unserem Innersten heraus? Und wäre es nicht schön, eine Arbeit zu finden, in der wir ganz wir selbst sein können? LEBEN STATT ARBEITEN Für ein erfülltes Leben scheint ein authentisches Handeln essentiell zu sein. Das zeigt nicht nur die Bedürfnispyramide von Maslow auf, die Selbstverwirklichung als oberstes und lebenslanges Ziel versteht, sondern wird auch von der Bestseller-Autorin Bronnie Ware erkannt. Die Krankenschwester veröffentlichte jüngst das Buch 5 Dinge, die Sterbende am meisten bereuen und berichtet insbesondere über eine spürbare Wehmut, im Leben nicht den eigenen Wünschen gefolgt zu sein. Vielmehr erfülle man die Erwartungen und Ansprüche der Gesellschaft. Eine Aufforderung sich selbst treu zu bleiben, auch und gerade - im Beruf. Denn ebenfalls berichtet sie von der Erkenntnis, im Leben zu viel Raum der Arbeit gewidmet zu haben. Sie schreibt: Fast alle haben zu viel gearbeitet und zu wenig gelebt weil sie Angst um ihre Karriere hatten und davor, nicht genug Geld zu verdienen. Arbeiten und Leben es sollte also Ziel sein, die beiden Aspekte miteinander zu vereinen. Georg Fraberger, Gesundheitspsychologe im AKH: Ideal ist es, wenn man in die Arbeit gehen und sagen kann: Hier bin ich der Mensch, der ich bin. Auch dann, wenn diese Arbeit nicht den Erwartungen und Ansprüchen der signifikanten Bezugsgruppen entspricht. Christian Korunka, Leiter des Bereichs Arbeits- und Organisationspsychologie an der Fakultät für Psychologie der Universität Wien: Unsere Gesellschaft fordert viel und gibt vermehrt vor, wie es zu sein hat. Sich hier bewusst zurückzunehmen und seinen eigenen Wünschen und Bedürfnissen nachzugehen, macht Sinn. IM FLOW ARBEITEN Das bedeutet aber nicht zwangsläufig, dass Arbeiten immer angenehm und lustig sein muss. Der Psychologe Mihaly Csikszentmihalyi berichtet in Flow am Arbeitsplatz über Glücksempfinden trotz oder gerade aufgrund von Anstrengung und Rückschlägen. Csikszentmihalyi definiert Glückserfahrungen als das Aufgehen im eigenen Tun das beschwingende Gefühl ganz und gar lebendig zu sein. Bei diesem sogenannten Flow-Erlebnis verschmelzen Handeln und Bewusstsein miteinander: Die gerade anstehende Aufgabe nimmt uns mit ihrer Komplexität so sehr gefangen, dass wir vollständig darin aufgehen. Diese Erfahrung muss allerdings nicht in jedem Moment als angenehm empfunden werden. Als Beispiel bedient sich Csikszentmihalyi dem Spitzensport: Ein Kletterer ist vielleicht kurz davor zu erfrieren, völlig erschöpft und in Gefahr in einen bodenlosen Felsspalt zu stürzen und doch würde er sich nicht wünschen, an einem anderen Ort zu sein. Denn Freude und Genuss können in den Augenblicken, in denen sie empfunden werden, auch anstrengend oder frustrierend sein. Und dennoch: Sie sind das Fundament für Erinnerungen, die das Leben in der Rückschau bereichern und uns mit Zuversicht in die Zukunft sehen lassen. VON ERWARTUNGEN LÖSEN Für das eigene Glücksempfinden scheint es also essentiell, eine Tätigkeit auszuführen, in der man sich voll und ganz verliert. Eine Arbeit, die einen alles um sich herum vergessen lässt. Korunka: Unsere Zeit ist begrenzt und man sollte sich bewusst machen, für welche Tätigkeit man wie viel Zeit einplant. Um glücklich zu sein, muss man erkennen, dass man nicht alle Erwartungen erfüllen kann. Das muss nun nicht so überzogen sein, dass man beginnt Schafe zu züchten. Aber vielleicht reicht für ein erfülltes Leben auch, wenn man mit den BWL-Kenntnissen einen soliden Job hat. DIE GLÜCKSFAKTOREN EIN FAZIT Es gibt viele Komponenten, die uns im Beruf glücklich machen können: ein sonniger Arbeitsplatz, das Mittagessen mit einer lieben Kollegin, Lob oder ein erfüllendes Aufgaben spektrum. Um das Glück aber genießen zu können, muss man es sich auch bewusst machen. Johannes Steyrer: Die Positive Psychologie rät, ein Glückstagebuch zu führen. An uns zieht das Glück sonst vorbei und wir registrieren es gar nicht. Denn einmal ehrlich: Wann haben Sie sich zum letzten Mal darüber gefreut, dass in Ihrer Dusche warmes Wasser geflossen ist? SPECIAL: GLÜCK

18 18 Das Streben nach Glück GLÜCK IM PHILOSOPHISCHEN DISKURS SPECIAL: GLÜCK Brigitte Kuchenbecker Je länger man über den Begriff Glück nachdenkt, desto schwieriger ist er zu begreifen. Ist Glück ein Moment oder ein längerfristiger Zustand? Kann man seines eigenen Glückes Schmied sein? Und warum hat man Glück, wenn man im Lotto den Jackpot knackt? Wir haben nachgefragt und Konrad Paul Liessmann, Vizedekan der philosophischen Fakultät der Universität Wien und Autor des Buches Die Jagd nach dem Glück, zum Interview gebeten. Was ist Glück? In der deutschen Sprache bezeichnen wir mit dem Wort Glück eigentlich zwei unterschiedliche Erfahrungen. Zum einen gibt es das Zufallsglück, das man dann hat, wenn man zur richtigen Zeit am richtigen Ort ist. Sehr viele Lebenswege werden von solchen zufälligen Glückskonstellationen beeinflusst z. B. dann, wenn ein/e Bewerber/in doch noch zu einer Jobzusage kommt, weil der/die erstgereihte Kandidat/in plötzlich ausfällt. Oder auch die boomenden Glücksspiele sind Verlockungen des Zufallsglücks. Eine andere Form von Glück meint dann eher Glückseligkeit : das Führen eines guten und gelingenden Lebens. Aristoteles hat schon formuliert, dass wir unter Glück etwas verstehen, das wir um seiner selbst willen anstreben Liebe, Freundschaft, eine befriedigende kreative Tätigkeit oder auch ein Ort, an dem wir uns gerne aufhalten. Ist Glück ein längerfristiger Zustand oder eine Momentaufnahme? Hierzu gibt es zwei Theorien. Die klassische Theorie seit der Antike besagt, dass man Menschen nur dann glücklich nennen kann, wenn sie das Glück über einen längeren Zeitraum hinweg aufrecht erhalten können. Dieses Konzept des guten Lebens schließt auch etwaige Beeinträchtigungen, Schicksalsschläge und Enttäuschungen nicht aus. Es betont allerdings, dass man diese aufgrund eines stabilen sozialen Umfelds und innerer Stärke gut bewältigen kann. Auf der anderen Seite gibt es Rauschzustände, ekstatische Glücksmomente. Diese Glücksgefühle beziehen sich auf ein Abheben im Moment, denken wir etwa an Extremsport, den Geschwindigkeitsrausch, das Gefühl beim Tanzen und nicht zuletzt die sexuelle Lust. Warum streben wir nach Glück? Weil es das Einzige ist, wonach wir streben können. Wir suchen etwas, wofür es sich lohnt zu leben. Und das nennen wir dann Glück. Das Glück des Tüchtigen: Kann man Glück erreichen, indem man darauf hin arbeitet? Das Glück des Tüchtigen ist eigentlich eine nachträgliche Rechtfertigung. Ein Beispiel: Tausende junge, begabte Personen versuchen sich mit ihrem Start-up. Zwei oder drei haben das Glück, sie werden entdeckt und ihr Geschäft floriert. Im Nachhinein lässt sich dann leicht argumentieren: Sie hatten auch das Glück des Tüchtigen. Aber was ist mit den anderen? Waren die dümmer, weniger fleißig oder weniger intelligent? Nein! Gäbe es das Glück des Tüchtigen wirklich, dann müsste ja jede tüchtige Person auch erfolgreich sein. Dem ist aber nicht so. Inwieweit kann man das Glück im Beruf finden? Meiner Ansicht nach gehört es zur Idee eines modernen Lebens, dass man den Beruf nicht nur als Last, sondern auch als Erfüllung empfindet. Es wäre sogar fatal, die ganzen Glückserwartungen nur auf die Sonntagnachmittage und die paar Wochen Urlaub zu richten. Das kann nur schiefgehen! Denn wenn in diesen kurzen Zeitspannen die großen Sehnsüchte und Erwartungen nicht erfüllt werden, hat man schnell das Gefühl, ein ganzes Jahr umsonst gelebt zu haben. Klüger wäre es, schon in der Arbeit eine Quelle von Glück zu sehen immerhin verbringen wir einen Gutteil unseres Lebens im Beruf. Die Arbeit sollte einen substanziell interessieren und Raum für Entwicklung geben. Berufsaussichten und Arbeitsmarkt können nicht die einzig entscheidenden Fragen bei der Berufswahl sein. Wenn man eine Tätigkeit wählt, die man wirklich ausführen will, dann werden sich auch Chancen ergeben. Vielen Dank für das Gespräch! Bild: Paul Wilke SPECIAL: GLÜCK

19 Adver torial 19 Bei Hofer findet man sein Glück! SPECIAL: GLÜCK karriere.hofer.at Das persönliche Glücksgefühl am Arbeitsplatz geprägt durch unterschiedliche Erfahrungen, Bedürfnisse, Herausforderungen und Momente ist etwas ganz Besonderes und nicht selbstverständlich. Engagierte Hochschulabsolvent/inn/en können es bei Hofer in vielerlei Hinsicht finden, in einem verantwortungsvollen Aufgabenfeld mit hoher Eigenständigkeit und Teamarbeit als Regionalverkaufsleiter/in. Bild: Hofer FUNDIERTES WISSEN IN DER PRAXIS UMSETZEN Nach dem Studium tatkräftig ins Berufsleben einsteigen? Am liebsten in einem verantwortungsvollen Betätigungsfeld mit großem Handlungsspielraum und vielfältigsten Herausforderungen? Dann ist man als Regionalverkaufsleiter/in bei Österreichs beliebtestem Lebensmitteleinzelhändler genau richtig. Von Anfang an winkt Verantwortung für fünf bis sieben Filialen mit bis zu 100 Mitarbeiter/inne/n. Für einen erfolgreichen Start in diese Herausforderung gibt Hofer das nötige Rüstzeug mit: In einem 8-monatigen Management Traineeprogramm. Sowohl intensives Training on the Job, als auch hochkarätige Weiterbildungsmaßnahmen der Hofer Akademie bilden hierbei den optimalen Rahmen, sich alle erforderlichen Fach- und Führungskompetenzen anzueignen. Ein äußerst attraktives Gehalt, einen Audi A4 als Firmen PKW und ein iphone als Firmentelefon gibt es obendrauf. Regionalverkaufsleiter Thomas Stadler im Gespräch mit einem seiner Filialleiter. MIT VIEL VERANTWORTUNG EINEN GROSSEN BEITRAG LEISTEN Der Managementnachwuchs trägt in der Schlüsselfunktion als Regionalverkaufsleiter/in maßgeblich zum Unternehmenserfolg bei. Dabei steht viel Abwechslung mit weitreichenden Perspektiven auf der Tagesordnung: Neben dem wirtschaftlichen Filialerfolg sichert man den Einsatz und die Weiterentwicklung der Mitarbeiter/innen. Vom Mitarbeitergespräch über die baulichen Maßnahmen bis zum Erscheinungsbild der Filiale reicht das Spektrum, erzählt Thomas Stadler, Regionalverkaufsleiter seit mehr als zwei Jahren. Glück im Job findet er vor allem dann: Die wirklich schönen Erlebnisse sind für mich, wenn ich einen Mitarbeiter eine Stufe weiter bringe. Einen ehemaligen Lehrling habe ich zum Beispiel gerade eben zum Filialleiter-Stellvertreter befördert. Verantwortung übernimmt Hofer auch für morgen, weshalb das Handeln stets im Zeichen der Nachhaltigkeit steht. Glück, über die Landesgrenzen hinaus, verspüren jene Regional verkaufsleiter/innen, die mit Begeisterung die Chance nutzen, ihr Wissen auch fernab des heimischen Marktes einzubringen. Sie genießen internationale Entwicklungsmöglichkeiten in Deutschland, der Schweiz, Slowenien, Ungarn, Großbritannien, Irland, Australien und den USA. Aber auch innerhalb Österreichs warten exzellente Aufstiegschancen. KLARE, EINFACHE UND KONSEQUENTE UNTERNEHMENSWERTE Klarheit, Einfachheit und Konsequenz definieren das unternehmerische Handeln. Sie schaffen Transparenz und ermöglichen unseren Mitarbeiter/inne/n ein effizientes Arbeiten. An Hofer gefallen mir vor allem die klaren Strukturen, denn niemand mischt sich in meinen Aufgabenbereich und meinen Arbeitsalltag ein. Ich habe einen Vorgesetzten, mit dem ich mich abstimme und der mir bei Unklarheiten weiter hilft. So macht Arbeiten Spaß, versichert Thomas Stadler. Dieses gegenseitige Vertrauen fördert die Zusammenarbeit und die Zufriedenheit im ganzen Unternehmen, ist er sich sicher. Apropos Mitarbeiterzufriedenheit: Auch die Mitarbeiterbefragung, die regelmäßig und anonym durchgeführt wird, bestätigt: Fast 90 % der Mitarbeiter/innen finden, dass Hofer ein hervorragender Arbeitgeber ist und sind stolz, für Hofer zu arbeiten. Werte, die deutlich über dem Branchenschnitt liegen und signalisieren, dass die Initiativen für Aus- und Weiterbildung, Gesundheit und Vereinbarkeit von Familie und Beruf auf positives Echo stoßen. SPECIAL: GLÜCK

20 20 Wie findet man das Glück am Arbeitsplatz? UNSERE PARTNERUNTERNEHMEN GEBEN EINBLICK SPECIAL: GLÜCK Zusammengestellt von Brigitte Kuchenbecker BURKHARD HANKE, HEAD OF RECRUITING, ZEB Bild: zeb ELISABETH TRIEBERT, HEAD OF HUMAN RESOURCES, TPA HORWATH Bild: TPA Horwath Als Verantwortlicher für das Recruiting bei zeb arbeite ich in verschiedenen Büros, je nachdem wo ich gebraucht werde. Mein Arbeitsplatz ist sehr variabel. Die Wege zwischen den Büros lege ich mit dem Zug zurück. Wenn ich im Zug z. B. gerade keine Internetverbindung habe, arbeite ich offline oder lese ein gutes Buch, das ich für den Fall des Falles immer dabei habe. Glück entsteht meines Erachtens nicht durch das Familienfoto oder frische Blumen auf dem Schreibtisch, sondern im Kopf. Bei TPA Horwath gibt es gemütliche Büroräume, in denen jeweils ein bis vier Personen ihren Arbeitsplatz finden. Ich selbst genieße es, mein Zimmer mit einer Kollegin zu teilen. Neben der Funktionalität und Ergonomie des Arbeitsplatzes ist für mich wichtig, der direkten Umgebung eine individuelle Note geben zu können. In unserem Zimmer mag ich besonders unsere zwei Whiteboards, die wir unter anderem dazu verwenden, Karten mit netten, humorvollen Bildern und Sprüchen anzuheften. Mit Pflanzen und einer Kaffeeküche, die gleich ums Eck ist, ist der Arbeitsplatz für mich perfekt. JULIA FRAUSCHER, HUMAN RESOURCES GENERALIST, MONDI Bild: Andi Bruckner MICHAELA SCHWARZINGER, LEITERIN HR MANAGEMENT, KPMG Bild: KPMG Herausfordernde Tätigkeiten und Verantwortung, Pflanzen, Tageslichtlampen, Coffée Corner, spannende Projekte, nette Kolleg/inn/en aus über 30 verschiedenen Ländern, respektvolle Vorgesetzte sowie zahlreiche Benefits (The Mondi Academy, Jahreskarte der Wiener Linien, Sodexo, neues und modernes Office-Gebäude im Stadtzentrum) all das trägt dazu bei, mit und in der Arbeit (und somit auch mit dem Leben!) zufrieden sein. Bei Mondi können wir viele Glücksmomente erleben jeden Tag! KPMG erwarb 2003 die ehemalige Zentrale der Austria Tabakwerke. Es erfolgte der Umbau zu einem modernen Bürogebäude. Neben der gestalterischen und technischen Modernisierung wurde auch die Arbeitsplatzzuteilung geändert: die Entschärfung des bisher baulich manifesten hierarchischen Chef- und Angestelltenverhältnisses zugunsten einer nichthierarchisch organisierten Funktionsbelegung. Wir hoffen so, einen Arbeitsplatz geschaffen zu haben, an dem sich unsere Mitarbeiter/innen wohlfühlen und Individualität gelebt wird! SPECIAL: GLÜCK

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