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1 am ÛlD ÇhI Überblick Inhalte und Intentionen S.30/31: Einstiegsbild Am Bildschirm: Fachbegriffe über alltägliche Erfahrungen mit Medien berichten Fachbegriffe erklären Informationen einholen Sachzusammenhänge begrifflich klar darstellen S.32: Fernsehkritik Meinungen und Äußerungen begründen Informationsquellen nutzen einen kurzen Sachtext verfassen S.33: Tipps für Computereinsteiger auf die Vielfalt von Zeitbezügen aufmerksam werden Zeitbezüge erproben S.34: Fernsehwörter Wortfamilien zusammenstellen den Wortbaustein Wortstamm erkennen und für das Richtigschreiben nutzen Fachbegriffe: Wortstamm, Wortfamilie S.35: Nachdenkwörter: Mit Tricks arbeiten Rechtschreibstrategien aufbauen und sichern: Auslautverhärtung, Verlängerung Kopiervorlagen KV 16: Meine Lieblingssendung KV 17: Wortfamilie: schauen KV 18: Domino: Wörter verlängern Fächerverbund Lesebuch 3 Zauberlehrling 3 Am Bildschirm S.43: Computer-Kunst S.44: Schlangenmilch S.46: Adventure-Game S.47: Computer-Lied S.48: Fernsehen S.49: Unser lieber Fernsehapparat S.49: Käpt n Blaubär und Hein Blöd S.50: Frau Quan schreibt Briefe S.24/25: Anredewörter Heimat- und Sachunterricht Wünsche und Bedürfnisse: Medien S.44 49: Medien als Fenster der Welt 30

2 Lehrerin/Lehrer Karteikarten Prospekte von Computern Lexika Aktuelle Programmzeitschriften Kinder Computerbücher Kinderlexika CD-ROMs Informationen zum Kapitel A m B i fl d S c Ó i R Super, wie schnell so ein Hase einen Haken schlägt! Stopp da mal und zeig das in Zeitlupe. 30 Ja. Bloß gut, dass du das gestern aufgenommen hast. 1 Wastun die Kinder an den Geräten? 2 Erzähle, wozu du sie benutzt und welche Erfahrungen du damit gemacht hast. Jetzt muss ich mit der Maus nur noch auf das OK klicken. 3 Wasbedeuten die Fachbegriffe in den Sprechblasen? Erklärt sie euch. Du kannst aber auch auf der Tastatur die Entertaste drücken. vom Benutzer selbst erstellte Seite, die er ins Internet stellt dort werden im Computer Informationen aufgehoben, damit man sie wieder verwenden kann Einrichtung im Internet, die einem hilft Informationen zu finden, wenn man Stichwörter eingibt das englische Wort für Spiel englisch für an und aus (Strom ist an- oder ausgeschaltet) kleines Gerät zum Speichern, Aufbewahren und Transportieren von umfangreichem Datenmaterial Laptop Game Suchmaschine USB-Stick Homepage Festplatte kleiner, tragbarer Computer zum Aufklappen, der überall einsatzbereit ist 4 Ordne diese Fachbegriffe den Erklärungen auf den Karteikarten zu. glänzende Scheibe, auf der man Informationen, Bilder, Musik oder Filme speichern kann. 5 Legt eine Kartei für Fachbegriffe an. Auf die Vorderseite schreibt ihr den Fachbegriff, auf die Rückseite die Erklärung. Sachbücher und Lexika können euch dabei helfen. Kinder wachsen heute in einer Welt auf, die von den technischen Medien bestimmt ist. Der Umgang mit dem Computer und das Surfen iminternet sind für die Kinder im Grundschulalter vertraute Tätigkeiten, mit denen sie täglich, sei es daheim, aber auch zunehmend in der Schule, umgehen. Nicht umsonst setzt der Lehrplan die Medienerziehung als übergeordnetes Lernziel und fordert die Hinführung zu einem verantwortungsbewussten Umgang mit den Medien. Dabei ist die Überlegung wichtig, dass ein großer Teil der Kinder sich aus der immensen Flut von Informationen und Bildern unkontrolliert bedienen kann. Darum sollte den Kindern die Gelegenheit in der Schule gegeben werden, über ihre Erfahrungen mit den Medien zuberichten und mithilfe der Sprache darüber zu reflektieren. Esgeht also vornehmlich darum, einen bewussteren Umgang mit den Medien Fernsehen und Computer zu erlernen, d.h.das Medium Fernsehen nicht nur zu benutzen, umlangeweile und Frustration zuvertreiben. Für den Computer gilt dann analog, dass er nicht nur als elektronisches Spielgerät gesehen werden darf, sondern als Chance und Möglichkeit zur Interaktion, umauf Meldungen zu reagieren und Botschaften weiterzugeben. Folgende Hinführungsmöglichkeiten sind denkbar: a) Die Zeichnung eines Bildschirms kann als offener Impuls einen Unterrichtseinstieg ermöglichen. Auf diese Art und Weise können die Kinder ihre Assoziationen zum Begriff Bildschirm klären. Die Abbildung lässt offen, ob es sich um einen Fernseher oder einen Computer handelt. Als Arbeitsauftrag sollen die Kinder in den leeren Bildschirm malen oder schreiben, was ihnen in on -off Internet CD-ROM DVD weltweite Vernetzung von Computern 31 den Sinn kommt. Im Anschluss daran können die entstandenen Zeichnungen an die Tafel oder an eine Pinnwand geheftet werden und die unterschiedlichen Ideen verglichen und besprochen werden. b) Eine weitere Möglichkeit wäre, in Form einer Umfrage herausfinden zu lassen, ob die Kinder allein über diese beiden Medien verfügen können oder diese allen Familienmitgliedern zur Verfügung stehen. Gemeinsam lässt sich diese Problematik diskutieren und werten. c) Eher provokativ ließe sich ein Einstieg in diese Problematik auch gestalten, wenn die Lehrerin/der Lehrer das Bild eines Kindes an die Tafel zeichnete, dessen Augen vom vielen Fernsehkonsum bzw. Sitzen amcomputer bereits die Form eines Bildschirms angenommen haben. Zu den einzelnen Aufgaben Auch wenn das Konzept des Bausteine Sprachbuchs die Einstiegsseiten als Einheit sehen will, soscheint eshier dennoch angebracht, in diesem Fall die Seiten getrennt zu sehen, da die S.30 aufgrund ihrer Konzeption Ziele anstrebt, die über Lernziele aus dem Bereich Sprechen und Gespräche führen hinausgehen. S.30: AmBildschirm Der Umgang mit Computer und Videorekorder dürfte allen Kindern vertraut sein. Deswegen bietet es sich an, auf das Wissen der Kinder zurückzugreifen. In einem Gespräch können die Kinder ihre Kenntnisse über die Bedienung dieser Geräte einbringen. Wichtig ist bei den beiden ersten Aufgaben dieser Seite, die Kinder dazu anzuregen, ihre Erfahrungen und ihren Kenntnisstand in eine passende, sprachlich genaue und präzise Form zu bringen, umdie Handhabung und die Möglichkeiten der technischen Geräte möglichst treffend zu beschreiben. In der Aufgabenstellung der Aufgabe 3findet sich der erste Hinweis auf die Verwendung und den Einsatz von Fachbegriffen. 31

3 Am Bildschirm In Partnerarbeit erklären sich die Kinder die Begriffe Maus, Entertaste, Tastatur und Zeitlupe. S.31: Fachbegriffe Für diese Seite bietet sich nun ein differenzierendes Vorgehen an. Für einige Kinder dürfte es eine Überforderung darstellen, die Aufgabe 1vollständig und allein zu bewältigen. Es scheint ratsam, dass die Lehrerin/der Lehrer ihnen hilft, die Umschreibungen der Fachbegriffe zu verstehen und dann richtig zuzuordnen. Leistungsstärkere Kinder bearbeiten die Aufgabe gemeinsam in der Gruppe. Dabei können die Zuordnungen mündlich vorgenommen werden oder auch im Hinblick auf eine für die Klasse zuerstellende Kartei für Fachbegriffe bereits schriftlich. Die Kinder schreiben in der Gruppe (dabei verabreden sie sich, wer welche Zuordnungen vornimmt) Erklärungen und Fachbegriffe auf Karteikarten. Anschließend führt die Lehrerin/der Lehrer zur Auswertung der Arbeitsergebnisse die Arbeitsgruppen wieder zusammen. Diese Aufgabenstellung ist als Zusatzaufgabe im Sinne einer Differenzierung nach oben zu sehen. Sie kann auch im Rahmen der Freiarbeit oder Wochenplanarbeit angeboten werden. Die Kinder suchen aus Sachbüchern und Kinderlexika weitere Begriffe heraus und bearbeiten sie nach dem imsprachbuch aufgezeigten Vorbild. Die fertige Kartei kann der Gesamtklasse zum Lesen zur Verfügung gestellt werden. Sie lässt sich auch für das folgende Frage- und Antwortspiel verwenden: Fachbegriffe und Erklärungen werden getrennt voneinander auf Karten geschrieben. Die Spielteilnehmer erhalten die Karten mit den Fachbegriffen, die sie offen vor sich hinlegen. Der Spielleiter liest die Umschreibung vor und die Spieler versuchen aus den Karten mit den Fachbegriffen aller Teilnehmer den richtigen Begriff zufinden. Sieger ist, wer die meisten Karten sammeln konnte. S.32: Fernsehkritik /Informationen einholen Empirische Untersuchungen zum Fernsehkonsum unserer Kinder weisen häufig darauf hin, dass zulange, zu unkritisch und zu unreflektiert vor dem Bildschirm gesessen wird. Wenn Medienerziehung als ein wichtiges Erziehungsziel angesehen werden soll, somuss esaufgabe der Schule sein, hier eine reflektiertere und distanziertere Einstellung anzubahnen. Die ausgewählten fiktiven Fernsehsendungen stellen ein Spektrum möglicher Interessensschwerpunkte der Kinder dar. Gemeinsam werden die bildlich dargestellten Situationen mit den Sprechblasen angesehen und gelesen. Die Kinder erhalten auf diese Art und Weise bereits erste Begründungsargumente für ihre eigenen Stellungnahmen. In dieser Aufgabe stellen die Kinder zunächst ihre eigenen Lieblingssendungen vor. Hier ist esmöglich, eine Klassenhitparade mit den Lieblingssendungen der Kinder erstellen zu lassen. In einem weiteren Schritt wählen die Kinder eine Sendung aus und begründen zunächst einmal mündlich, was ihnen an ihrer Sendung gefällt und was nicht. Dann schreiben sie ihre Argumente dafür und dagegen auf. Die Überarbeitung der Texte erfolgt in Partnerarbeit. Zwei Kinder tauschen ihre Texte aus und überprüfen nicht nur die Begründungen, sondern auch die rechtschreibliche Richtigkeit. Informationsquellen zu nutzen und Informationen in einem eigenen Text zu verwenden, ist ein wichtiges Lernziel im Bereich Texte verfassen. Die nachfolgenden Aufgabenstellungen sollen die Kinder auf diemöglichkeiten derneuen Medien (CD- ROM etc.) aber auch traditioneller Medien (Lexika) hinweisen. Die Kinder lesen und vergleichen beide Ausschnitte. Sie machen Aussagen, welcher Textausschnitt für sie interessantere Informationen enthält. Dabei sollte Wert auf die sprachliche Form gelegt werden: Ich finde den Text der CD-ROM interessanter, weil Mir gefällt dieser Text besser, weil Diese Aufgabenstellung kann von leistungsstärkeren Schülern im Rahmen der Freiarbeit oder Wochenplanarbeit bewältigt werden. Die so neu entstandenen Texte, die die Informationen aus beiden Textausschnitten mischen, werden in der Klasse ausgestellt und so den anderen Kindern zugänglich gemacht. S.33: Tipps für Computereinsteiger Eine Lehrplanforderung aus dem Bereich Sprache untersuchen besteht darin, auf die vielfältigen Möglichkeiten, KV16 32

4 Zeitbezüge auszudrücken, aufmerksam zuwerden. Erste Erfahrungen, zeitliche Bezüge auszudrücken, machen die Kinder bereits inder zweiten Klasse, wenn es darum geht,bastelanleitungen oder Kochrezepte aufzuschreiben. Als Einstiegssituation wurde die Arbeit mit dem Computer gewählt. Zunächst einmal jedoch werden die Kinder mit Wörtern konfrontiert, die Zeitbezüge ausdrücken. Sie sollen ihre Verwendungsmöglichkeiten erkennen und begründen, gegebenenfalls bereits hier schon diese Wörter ineigenen Sätzen erproben. In dieser Aufgabe wird den Kindern ein Lückentext geboten, der die Arbeit amcomputer beschreibt (Wie schreibe ich einen Text?). Es bietet sich an, leistungsstärkere Kinder hier eigenständig arbeiten zulassen. Die anderen Kinder lesen zunächst einmal die Textvorgabe und erproben dann das richtige Einsetzen der vorgegebenen Wörter, bevor sie den Text aufschreiben. In den weiteren Aufgabenstellungen werden den Kindern weitere Möglichkeiten aufgezeigt, Zeitbezüge auszudrücken. In Aufgabe 3steht einmal das eigenständige Erproben insätzen zur Bearbeitung an. Die Kinder können, jenach Arbeitstempo und Leistungsstand, die unterschiedlichsten Sätze aufschreiben, die dann dem Klassenverband vorgestellt werden. Die Aufgabe 4stellt höhere Anforderungen an das Sprachgefühl der Kinder, soll doch mit jedem Satz erprobt werden, welche Zeitangaben passend sind und welche nicht. Die Lehrerin /der Lehrer muss hier sehr wohl abwägen, wie sie/erdiese Aufgabenstellung leistungsschwächeren Schülern anbietet. So können die Kinder z. B. die Verwendungsmöglichkeiten der Wörter nur an zwei oder drei Sätzen erproben. Zum Abschluss setzen die Kinder die passenden Wörter in den Text ein und schreiben ihn auf. S.34: Fernsehwörter Wortfamilien zusammenzustellen und nach dem Stammprinzip schreiben zu lernen, ist ein wichtiges Lernziel aus dem Bereich Sprache untersuchen. Hier geht esvornehmlich um die Einführung des Begriffs Wortfamilie als neuen Fachbegriff, über den die Kinder zu verfügen lernen sollen. Der Umgang mit Wortbausteinen als Ausgangspunkt für die Erarbeitung einer Wortfamilie ist den Kindern zum Teil aus der ersten Klasse, vornehmlich aber aus der zweiten Klasse bekannt. In einem ersten Schritt werden Wortfamilien vorgestellt, deren gemeinsamer Wortbaustein sich nicht in der Vergangenheitsform verändert. Es scheint angebracht, im Sitzkreis mit dem Wortbaustein SEH und ein paar prägnanten Zusammensetzungsmöglichkeiten (z. B.: FERN, ER, EN) zu experimentieren, umsoden Kindern Wortbildungsmöglichkeiten aufzuzeigen. In einer differenzierten Arbeitsphase (die Lehrerin/der Lehrer unterstützt dabei die leistungsschwächeren Kinder) werden möglichst viele neue Wörter gefunden und dann in der Klasse vorgestellt. Wörter wie zusehen, ansehen, hinsehen, hersehen, wegsehen, nachsehen, die durch die vorangestellten Wortbausteine eine Bedeutungsveränderung erfahren, werden imunterrichtsgespräch inhaltlich erschlossen. Die Kinder sollen Sätze bilden, in denen sie die gefundenen Wörter verwenden: Ich sehe dir beim Malen zu. Ich sehe mir ein Bild an. Alle sehen weg, obwohl der Junge Hilfe braucht. usw. Weitere Übungen bietet die Kopiervorlage 17. Je nach Leistungsfähigkeit schreiben die Schüler die gefundenen Wörter auf Karten und markieren den gemeinsamen Wortbaustein. Zuordnungsübungen zu den Wortarten können die Arbeit mit der Wortfamilie sehen ergänzen und vertiefen. Bei dieser Zuordnungsübung geht es darum, die Wörter nach Wortfamilien zu ordnen und den gemeinsamen Wortstamm zu markieren. Sie kann vor allem in der Arbeit mit leistungsschwächeren Kindern sinnvoll eingesetzt werden. Die nachfolgenden Aufgabenstellungen sollten vor allem den Kindern angeboten werden, die gerne selbstständig und allein arbeiten. Sieeignen sich auch zum Einsatzinder Wochenplanarbeit Freiarbeit. Wichtig dabei ist auch, dass die Kinder immer wieder dazu angehalten werden, die neu gefundenen Wörter in Sinnzusammenhängen zu verwenden. S.35: Arbeiten mit Tricks Wichtiges Lernziel im Lernbereich Richtig schreiben ist deraufbauund diesicherung vonrechtschreibstrategien. KV17 33

5 Am Bildschirm Mit dem Phänomen der Auslautverhärtung (z. B.: Hand ich schreibe d, aber ich spreche t) und dem Problem der Konsonantenverhärtung (z. B.: er lebt ich spreche p, aber ich schreibe b) sind die Kinder seit der ersten und zweiten Klasse konfrontiert. Auf diese Seite geht es nun vornehmlich um die Verdeutlichung und Sicherung folgender Strategien: Erkennen der richtigen Schreibweise durch Mehrzahlbildung und deutliches Sprechen (Land Länder). Erkennen der richtigen Schreibweise durch Wortverlängerung und deutliches Sprechen (gelb gelbe). Erkennen der richtigen Schreibweise durch Grundformbildung und deutliches Sprechen (wiegt wiegen). Nachdem die Kinder mit dem Eingangsproblem konfrontiert wurden und mit ihnen die zugrunde liegenden Strategien besprochen wurden, lassen sich die angebotenen Aufgaben weitgehend selbständig bewältigen. Vor allem bei leistungsschwächeren Kindern muss die Lehrkraft großen Wert auf das deutliche Sprechen legen. Das Domino auf Kopiervorlage 18bietet weitere spielerische Übungen zum Erkennen der richtigen Schreibweise. Auch hier sollte die Lehrkraft die Kinder zum deutlichen Sprechen anhalten. Auf den Dominosteinen sind Namenwörter in der Ein- und in der Mehrzahl sowie Tunwörter in der 3.Person Singular (sie wiegt) und in der 3.Person Plural (sie wiegen) abgebildet. Die Lösungen können dem Kasten unter Aufgabe 2entnommen werden. KV18 34

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