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1 news X-tech Kundenmagazin 2/11 Coverstory Mobile Devices etablieren sich im Businessbereich Seite 4 Cloud Computing Volles Haus beim Cloudkongress in Wien Seite 8 Case Study NetScaler sichert Webservices Seite 10

2 Editorial ipad & Co im Unternehmen Nichts ist so alt wie eine in einem Fachartikel geäußerte Meinung. Diese Erfahrung musste ich erst unlängst selbst machen. Seit Tablets den Markt überschwemmen und die großen Lösungsanbieter Microsoft, Citrix und VMware den Kunden erzählen, dass ihre Technologie (VDI) perfekt dafür geeignet ist, diese Devices an die Unternehmensapplikationen anzubinden, vertrete ich die Meinung und schreibe das auch in Artikeln, dass VDI für diese Devices bestenfalls eine Brückentechnologie ist und die Zukunft der nativen Tablet Applikation gehört. Warum? Weil ein Tablet Funktionen zur Verfügung stellt, die die Unternehmensapplikation heute nicht nutzen kann und weil der Formfaktor für die meisten Applikationen ungeeignet ist. Hier ein Beispiel aus dem Bereich der Versicherungen wie ein Tablet genutzt werden könnte: Die App könnte vom Schaden ein Foto machen und dieses Bild dem Kundenakt anfügen, die GPS Funktion des Tablets kann den nächsten Vertragspartner der Versicherung ausfindig machen. Dem Kunden kann vom Tablet aus ein SMS geschickt werden und der Bewegungssensor des Tablets kann dazu benutzt werden (kippen, drehen) einen Auftrag einzukippen. Das alles kann die Unternehmensapplikation der Versicherung unter Windows heute nicht und eine Neuprogrammierung für IOS, Androide & CO ist kompliziert und erfordert auch ganz neue Kenntnisse bei den Entwicklern. Dieses Dilemma hatte ich erkannt, aber der einzig sinnvolle Ausweg war für mich trotzdem immer eine plattformspezifische Neuprogrammierung. Auf der Synergy 2011 in Barcelona hat Citrix eine verblüffende Lösung für dieses Problem präsentiert: Das XenApp 6.5 Mobility Pack. Ich würde es gerne als pimp your legacy application bezeichnen. Das Mobility Pack erlaubt es den bestehenden Applikationen, bei minimalem Eingriff in den Source Code, die Funktionen des Tablets zugängig zu machen und die Applikationen an die Formfaktoren der Devices anzupassen. Dazu werden virtuelle Channel zwischen dem Citrix Receiver und der Applikation benutzt. Das Beste dabei ist: Die Programmierer müssen nicht auf eine andere Plattform umgeschult werden. Es gibt nur eine Version der Applikation. Der Citrix Receiver ist die API für die Funktionen, daher muss das OS des Devices nicht direkt angesprochen werden. Windows Applikationen können leicht an die wechselnden Formfaktoren angepasst werden. Die Usability der Windows Applikationen am Tablet steigt (Automatisches Popup des Keyboards, etc.). Mit diesem Modul im Zusammenspiel mit all den anderen Funktionen von XenApp 6.5 hat Citrix einen wichtigen Meilenstein im Bereich Usability für Private Clouds gesetzt. Reinhard Travnicek 2 X-news 2/11

3 Inhalt 4 Mobile Devices 10 Case Study NetScaler 18 Thin Clients 2 Editorial X-tech Geschäftsführer Reinhard Travnicek über die Chancen die Smartphone & Co im Business- Einsatz bieten. 4 Mobile Devices Hard- und Softwarehersteller arbeiten mit Hochdruck an Businesslösungen für Mobile Devices. Die Ansätze sind vielversprechend. 8 Cloudkongress & Buchpräsentation 30 Autoren aus drei Ländern lieferten die Beiträge zum Cloud-Kompendium Der Weg in die Cloud. Präsentiert wurde das Werk im Rahmen des Cloudkongresses in Wien. 10 Case Study Erfolgreich Webservices gesichert! Gemeinsam mit X-tech setzte die IT-Abteilung der Kärntern Landesregierung ein technisch anspruchsvolles NetScaler- Projekt um. 14 XenServer Im Rahmen eines herausfordernden Projektes fertigte X-tech Consultant Thomas Subotitsch eine umfangreiche Befehls- Sammlung für XenServer an. 16 Quest Mit zahlreichen Übernahmen hat der Softwarehersteller Quest sein Portfolio erheblich ausgebaut. Wie Kunden und Partner in Österreich zukünftig davon profitieren, erklärt Sales Manager Joachim Guth im Interview. 18 Thin Clients In seiner jüngsten Studie über Thin Clients liefert das renommierte Fraunhofer- Institut erneut den Beweis: Die Umweltbilanz von Thin Clients gegenüber PCs ist positiv, niedrigere Betriebskosten inklusive. 20 Kurznachrichten Impressum Für den Inhalt verantwortlich: X-tech Handelsges. m. b. H., Hauptstraße 157, 2231 Strasshof, Tel /3928-0, Konzept, Layout, Grafik, Text (außer namentlich gekennzeichnete Artikel): Josef Temper X-news 2/11 3

4 Cover Story 4 X-news 2/11

5 Cover Story Mobile Devices erobern den Businessbereich Kommunikation, Information, Entertainment: Als Geräte für fast alle Lebenslagen haben sich Smartphone und Tablet für den Privatuser längst etabliert. Obwohl iphone & Co mittlerweile auch bei keiner geschäftlichen Besprechung mehr fehlen, hinken die kompakten Alleskönner im Business- Bereich noch etwas hinterher. Was Hard- und Softwarehersteller ändern möchten, indem sie mit entsprechenden Produkten Unternehmen die Möglichkeit geben, Strategien zur IT-Integration von Mobile Devices zu entwickeln. Umfragen und Studien sprechen eine eindeutige Sprache: das Potential für den Einsatz von Tablets im betrieblichen Umfeld ist groß. So setzen laut einer Studie des europäischen Informationsanbieters NetMediaEurope bereits drei Viertel der Unternehmen Smartphones und ein Viertel Tablets ein. Befragt wurden 750 IT-Manager in fünf europäischen Ländern. Ähnliche Ergebnisse zeitigt eine Untersuchung des Zentrums für europäische Wirtschaftsforschung: auch hier liegt die Nutzungsrate von Tablets in Unternehmen der Informationswirtschaft bei 25 Prozent, in Unternehmen der Medienbranche liegt der Anteil sogar schon bei 44 Prozent. Beide Untersuchungen kommen aufgrund der Befragung zum Schluss, dass in den nächsten beiden Jahren mit weiter steigender Verbreitung zu rechnen ist. Allerdings und das verfälscht den Eindruck etwas werden diese Devices zurzeit hauptsächlich nur für sehr grundlegende Anwendungen wie für oder Präsentationszwecke eingesetzt. Geschäftsspezifischere Anwendungen, die eine volle Integration der Geräte in die IT-Struktur inklusive aller Policies notwendig machen, sind noch die Ausnahme. Und genau hier setzen die Bemühungen von Softwareherstellern wie Citrix oder VMware an. Mit den passenden Tools sollen IT-Verantwortliche in die Lage versetzt werden, einen möglichst umfassenden Einsatz dieser Geräte im jeweiligen Unternehmensbereich umzusetzen. So präsentierte Citrix etwa vor kurzem bei der Synergy in Barcelona das XenApp 6.5 Mobility Pack, mit dem Applikationen für den Gebrauch auf Smartphones oder Tablets angepasst werden können. Unter anderem sollen damit sehr einfach verschiedene Funktionen der Devices, wie etwa GPS oder Bewegungssensor in die Applikation zu integrieren sein. (siehe Editorial von Reinhard Travnicek auf Seite 2). Das funktioniert mit relativ wenig Aufwand, weil der Citrix-Receiver die Kommunikation mit dem jeweiligen Smartphone-Betriebssystem übernimmt und nur die Standard Citrix-SDK-Befehle benutzt werden müssen, um die jeweilige Applikation anzupassen. Anders gelagert, aber ebenfalls punktgenau auf die Verwendung X-news 2/11 5

6 Cover Story von Mobile Device abgestimmt ist eine neue Virtualisierungs-Software von VMware: Mit Horizon Mobile bietet der Virtualisierungsspezialist ein Lösung für Geräte mit Android- Betriebssystem, die es erlaubt auf ein und demselben Device zwei vollkommen unabhängige Arbeitsumgebungen zu betreiben. Das ermöglicht eine klare Trennung zwischen beruflichen und privaten Anwendungen und Daten. IT-Admins können damit auf einfachem Weg auf den Android-Geräten von Mitarbeitern eine firmeninterne Arbeitsumgebung aufsetzen, die genauso wie ein virtueller Desktop verwaltet, gemanaged und auch entfernt werden kann. Sicherheitsrelevante Daten sind damit ebenfalls vom privaten User-Umfeld isoliert. Auch andere Hersteller beschäftigt das Thema Mobile Device. Wyse etwa mit der Pocket Cloud oder Cortado mit seinen mobilen Drucklösungen, aber die Beispiele von Citrix und VMware verdeutlichen am besten, in welche Richtung die Entwicklung geht. Nämlich mobile Geräte zu vollwertigen Arbeitsplätzen zu machen, die nicht nur nach allen Regeln der Kunst in die IT- Struktur integriert sind, sondern deren gerätespezifisches Potential im Rahmen des Arbeitsprozesses auch voll ausgeschöpft werden soll. Was die Wahrscheinlichkeit erhöht, dass die Überlegungen von IT-Entscheidern ob und wie Mobile Devices im Firmenumfeld eingesetzt werden immer mehr eine strategische Frage wird. Bis jetzt galt das Motto, dass ad hoc entschieden wurde und Tablets & Co ein eher isoliertes Dasein innerhalb der betrieblichen IT-Landschaft führten. Zwar mit beachtlichen Möglichkeiten im Arbeitsalltag, aber oft mehr schlecht als recht integriert und damit unter dem möglichen Wert geschlagen, weil die Effizienz der mobilen Mitarbeiter leidet oder sicherheitsspezifische Risiken nicht entsprechend berücksichtigt werden. Unternehmen sind also gefordert eine Mobility-Strategie zu entwickeln, die es ihnen erlaubt das Thema über kurzfristige Entscheidungen hinaus zu adressieren. Hersteller wie Citrix oder VMware haben diesen Bedarf längst entdeckt und auch Hardwarehersteller reagieren sensibel darauf. Immer öfter ist von Business Tablets die Rede, wobei unklar bleibt, was denn diese Geräte von den sogenannten Consumer-Modellen unterscheidet. Denn ab einer gewissen Preisklasse, die etwa beim Ankaufspreis eines günstigen Laptops liegt, unterscheidet sich die Hardware kaum voneinander. Das lässt den Schluss zu, dass man den Begriff Business bei Mobile Devices vorerst wohl eher mit den Marketingabteilungen der Hersteller in Verbindung bringen sollte. Ähnlich wie bei Laptops darf aber zukünftig mit einer verstärkten Diversifizierung bei Hardware, Ausstattung und Dauerhaftigkeit der Geräte gerechnet werden. Rückenwind für die Virtualisierung Die wachsende Anzahl an mobilen Endgeräten die in Unternehmen im Einsatz sind, erhöht den Druck sich verstärkt mit Desktop-Virtualisierungs-Lösungen auseinanderzusetzen. Dieser Trend lässt sich aus dem aktuellen Channel Index des Softwareherstellers Citrix ablesen, die jährlich durchgeführt wird. Knapp 90 % der befragten Citrix-Partner geben an, dass mobile Endgeräte die Nachfrage nach Desktop-Virtualisierungs- Lösungen verstärkt. Als ein weiteres wesentliches Resultat der Befragung stellte Citrix auch einen Paradigmenwechsel in Bezug auf die Desktop- Virtualsierung fest. Wurde bei früheren Befragungen das Thema hauptsächlich unter dem Gesichtspunkt Migration und Bereitstellung von Desktops gesehen, stehen jetzt mehrheitlich strategische Überlegungen, wie z. B. die Möglichkeit Desktops an jedem Ort und auf jedem Gerät bereitzustellen, im Zentrum. X-tech Geschäftsführer Reinhard Travnicek erklärt im Interview worauf es bei der Integration von Mobile Devices in die Unternehmens-IT ankommt und welches Potential in den nächsten Jahren von diesen Geräten zu erwarten ist. X-news: Mit Smartphone und Tablet etabliert sich eine neue Geräteklasse auch im Businessbereich. Wie sieht es mit der Integration dieser Geräte in Business-IT- Infrastrukturen aus? Reinhard Travnicek: Smartphones und Tablets werden typischerweise Die Botscha and from a von Endanwendern in das Unternehmen gebracht. Dieser Vorgang (Bring-your-own...) führt dazu, dass die Unternehmens-IT nicht die vollständige Kontrolle über diese Devices übernehmen kann. Daher ist bei der Integration ein besonderes Augenmerk auf Datensicherheit und Datenschutz zu legen. Heutige Methoden erlauben die Integration bei Company-owned-Assets aber gerade im Bereich BYO sind die Herausforderungen noch sehr groß. Wo gibt es noch technischen Aufholbedarf, um das Potential des Zusammenspiels der verschiedenen Devices - vom PC über Thin Client bis zum Tablet - voll nutzen zu können? Diese Frage kann ein Buch füllen. Ich denke wir sind hier erst ganz am Anfang der Entwicklungen und vieles ist Stückwerk. Einfache Dinge die heute noch unbefriedigend gelöst sind wie Datenformate, Roa- 6 X-news 2/11

7 Cover Story mingkosten, Verfügbarkeit der Daten, konsistente Benutzerinterfaces usw. Das Gute an der derzeitigen Situation ist, dass der Consumer (also die Masse) diese Integration treibt und nicht das Business. Im Geschäftsbereich macht man gerne einmal Abstriche, was ja die jahrzehntelange Bevormundung der Benutzer durch die Unternehmens-IT gezeigt hat. In einer Periode die durch Consumeration gezeichnet wird, ist der mündige Benutzer, der vorgibt wohin die Anforderungen gehen werden. Vor welchen Herausforderungen stehen IT-Leiter die Mobile Devices Stichwort sensible Daten: Wie lässt sich denn der Sicherheitsaspekt beim Einsatz von Mobile Devices befriedigend lösen? Derzeit nur bei company owned assets. Hier können Verschlüsselung, Diebstahlschutz, Antivirus und Zugriff (VPN) als Unternehmens-IT verordnet und durchgesetzt werden. Bei BYO- Devices ist das schwierig. Hier können aber Lösungen wie Citrix XenApp oder XenDesktop zumindest garantieren, dass Mitarbeiter Unternehmensdaten verarbeiten können, ohne dass Datenbestände auf die Mobil Devices gelangen. Der wichtigste Punkt ist aber Cloud Computing und Mobile Devices - beides boomt. Ist das eine voneinander unabhängige Entwicklung oder gibt es einen Zusammenhang? Die beiden Entwicklungen sind sogar eng miteinander verknüpft. Aus Sicht des Nutzers sind Cloud Services die Art und Weise wie er mit IT interagieren will. Die Massenbewegungen die hinter Facebook, Google, Amazon und Twitter stehen, haben dazu geführt, dass große Leistungspotentiale geschaffen wurden, die wiederum über Cloud Services den Business Kunden zur Verfügung gestellt werden. Aus meiner Sicht eine Win-Win Situation: der Endnutzer treibt den ft Work and play from everywhere ny device gibt die Richtung vor. in eine bestehende IT-Infrastruktur integrieren möchten? Wie schon gesagt, die Devices werden in der Regel vom Benutzer in das Unternehmen eingebracht, daher kann Datenschutz und Datensicherheit nicht mehr durch Zwangsmaßnahmen der Unternehmens-IT durchgesetzt werden. Die Strategie und Produkte die eingesetzt werden, müssen die Sicherheit auf Applikationslevel garantieren. Als nächstes wird es wichtig sein, mit ein und derselben Programmlogik alle Devices bedienen zu können. Was meine ich damit? Es wird für die Unternehmens-IT und auch für die Entwickler nicht möglich sein, die Programmlogik einer komplexen Applikation auf allen Plattformen in gleichmäßig guter Qualität und gleichem Leistungsumfang herzustellen und zu warten. Hier muss es zu einer Standardisierung der Entwicklungsumgebung und der Geräte API kommen. Nur dann kann man der derzeitigen Dynamik im Mobilgerätemarkt Herr werden. an dieser Stelle sicher eine Schulung des Nutzers im Hinblick auf den Umgang mit sensiblen Daten. Smartphone und Tablet werden oft sowohl privat, wie auch geschäftlich genutzt. Welche technischen Möglichkeiten einer Trennung der beiden Bereiche gibt es? Hier versuchen sich gerade die Hersteller mit verschiedenen Lösungsansätzen. Der eine Ansatz ist es auf dem Gerät zwei Betriebssysteme (also eine komplette Trennung) zu installieren. Diese Lösung sieht die Installation eines Hypervisors (wie wir ihn auch aus der Servervirtualisierung kennen) am Gerät vor. Der andere Lösungsansatz besteht in einer Absicherung der einzelnen vom Unternehmen zur Verfügung gestellten Applikationen in sogenannten Containern. Diese Container werden von der Unternehmens-IT gemanaged und können Verschlüsselung, Netzwerkzugriff, zeitliche Verfügbarkeit und Interaktion mit anderen Produkten steuern. Auf- und Ausbau der Infrastruktur voran und die Unternehmen können darauf zurückgreifen. Welche technischen Möglichkeiten werden die Mobile Devices der Zukunft sagen wir in zwei Jahren bieten und welchen Stellenwert werden sie im täglichen Business Einsatz haben? Bring-your-own-3 (PC, Tablet, Smartphone) wird die Regel sein. Die Jugendlichen die heute ins Berufsleben eintreten haben immer öfter mehrere Jobs gleichzeitig und sind selbst schon gut mit Hardware ausgestattet. Wieviele Geräte will man denn dann den ganzen Tag über betreiben? Das Telefon des Dienstgebers, mein privates, das Tablet eines zweiten oder dritten Dienstgebers, etc. Wie soll das funktionieren und wie oft wird man zwischen den Standorten seiner Dienstgeber pendeln, wenn die Kosten und der Zeitbedarf dafür immer mehr steigen? Die Werbebotschaft Work and play from everywhere and from any device gibt die Richtung vor. X-news 2/11 7

8 Cloud Computing Ein Routenplaner für die Reise zur Cloud Im Rahmen des ersten Wiener Cloudkongresses wurde das Buch Der Weg in die Cloud präsentiert. 30 Buchautoren aus Österreich, Deutschland und der Schweiz, darunter X-tech Geschäftsführer Reinhard Travnicek, haben im Buch Der Weg in die Cloud sämtliche wesentliche Fakten und Herausforderungen zu den Fachgebieten Technik, Recht, Steuer, Ökologie und Zertifizierung dargestellt. Ein festlicher Rahmen, hochwertige Information und zum Abschluss ein rauschendes Fest: Der Wiener Cloudkongress, der Ende November im Wiener Palais Niederösterreich über die Bühne ging, konnte mit Programm für jeden Geschmack aufwarten. Mit über 400 Anmeldungen entwickelte sich die von Eurocloud Austria Vorstand Tobias Höllwarth organisierte Veranstaltung zu einem der größten IT-Events in diesem Jahr. Als ein weiteres Programmhighlight erwies sich die Präsentation des von Tobias Höllwarth herausgegebenen Buches Der Weg in die Cloud. 30 Buchautoren aus drei Ländern (Deutschland, Österreich und Schweiz), darunter X-tech Geschäftsführer Reinhard Travnicek, haben in diesem Kompendium über Cloud Computing sämtliche wesentliche Fakten und Herausforderungen zu den Fachgebieten Technik, Recht, Steuer, Ökologie und Zertifizierung dargestellt. Anwendungsszenarien liefern Ansatzpunkte für den Einsatz im eigenen Unternehmen. Zusätzlich bietet der Band Informationen zu technischen und rechtlichen Aspekten in Deutschland, Österreich und der Schweiz. Die Nachfrage nach unserem Buch Der Weg in die 8 X-news 2/11

9 Cloud Computing Fotos (3): medwed fotografie 2011 X-tech Geschäftsführer Reinhard Travnicek und Cloudkongress-Organisator Dr. Tobias Höllwarth beim Cloudkongress im Palais Niederösterreich in Wien. Herausgeber Dr. Tobias Höllwarth präsentiert das Buch Der Weg in die Cloud. Cloud hat uns sehr positiv überrascht und die mehr als 400 Anmeldungen zur Buchpräsentation auf dem Cloudkongress in Wien zeigen uns, dass wir die Interessenslage der Anwender getroffen haben, zeigte sich Herausgeber und Cloudkongress-Organisator Tobias Höllwarth zufrieden. Kurzreferate der Autoren des Buches und von Vertretern der Cloud-Industrie beleuchteten das Thema Cloud Computing von verschiedenen Seiten und lieferten dem zahlreich erschienenen Publikum die notwendigen Entscheidungshilfen. Moderiert wurde der Cloudkongress von Starmoderator Josef Broukal. Auf den ereignisreichen Nachmittag mit interessanten Infos und anregenden Diskussionen folgte am Abend der gesellschaftliche Teil des Events. Weit über 200 geladene Gäste feierten bei einer stilvollen Galaveranstaltung bis in den späten Abend. Exklusives Catering und Live-Musik sorgten für einen stimmungsvollen Ausklang. Buchbestellungen unter und bestellung Stilvoller Rahmen und ausverkauftes Haus: Der Cloudkongress war ein voller Erfolg. X-news 2/11 9

10 Case Study NetScaler sichert die Webservices Um die Verwaltung so bürgerfreundlich wie möglich zu machen, bietet das Amt der Kärntner Landesregierung (AKL) über das Internet umfassende Informationen sowie zahlreiche Möglichkeiten komplette Verwaltungsprozesse elektronisch abzuwickeln. Die bis zu Zugriffe pro Stunde auf Webseiten - bestehend aus insgesamt 90 Portalanwendungen und 200 Internetpräsenzen - stellen die IT-Abteilung der Landesregierung vor die Herausforderung vorgeschriebene Standards in Bezug auf Sicherheit und Verfügbarkeit zu gewährleisten. Foto: Amt der Kärntner Landesregierung Die Erfüllung dieser Standards wird im Rahmen jährlicher Audits überprüft und als dabei Handlungsbedarf festgestellt wurde, entschloss man sich in der IT-Abteilung die erforderlichen Schritte sofort zu setzen. Zu diesem Zeitpunkt gab es zwar eine Firewall-Lösung, die Systeme dahinter wurden allerdings direkt angesprochen, wodurch sichtbar war in welcher Umgebung die Systeme betrieben wurden. Ein weiteres Problem verursachte der Umstand, dass jeder Benutzer direkt auf die Webserver zugegriffen hatte, weshalb die Auslastung der Server dementsprechend hoch war. Es galt, möglichst viel der Struktur der Webapplikation vor potentiellen Angreifern zu verstecken. Wenn jeder User der über einen Browser auf unsere Webapplikationen zugreift, ungefiltert jegliche Art von Informationen erhalten kann, birgt das Sicherheitsrisiken und liefert Angriffspunkte, erklärt IT-Leiter Rudolf Köller die Strategie. Wir wollten eine Lösung finden, mit der man den direkten Zugriff auf die Webserver minimiert und einen Single Point of Entry schaffen. Außerdem sollten unsere Server so entlastet werden, dass sie Informationen schneller als bisher an die Benutzer unserer Webseiten ausliefern, ergänzt Josef Jaritsch aus der Gruppe Systemtechnik und zuständig für den Webserverbetrieb. Für eine Beurteilung der Situation und zur Präsentation von Lösungs- 10 X-news 2/11

11 Case Study Das Verwaltungsgebäude der Kärntner Landesregierung in Klagenfurt in dem die IT-Abteilung untergebracht ist. vorschlägen wurde als externer Partner X-tech eingeladen. Die IT-Struktur war über die Jahre gewachsen und bei der Entwicklung wurde einiges hausintern, verschiedenes aber auch von externen Dienstleistern programmiert. Deshalb war die IT-Struktur nicht aus einem Guss und es gab einen Wildwuchs an Webapplikationen, beschreibt Roland Geldner, IT Infrastructure Architect bei X-tech, die vorgefundenen Konstellation. Aufgrund der Prüfung konnten fol- DI Rudolf Köller, Leiter der IT-Abteilung des Amtes der Kärntner Landesregierung, Projektleiter Josef Jaritsch und Thomas Steinwender, Bereich Softwareentwicklung, im Serverraum. X-news 2/11 11

12 Case Study Project Summary Die Partner Amt der Kärnter Landesregierung X-tech Das Projekt Umsetzung der Sicherheitsund Verfügbarkeitsanforderungen der AKL-Webservices Die Ziele Hiding gegenüber Angreifern Steigerung der Verfügbarkeit Vereinfachte Administration Kostensenkung Reduzierung der öffentlichen Adressen gende Anforderungen festgestellt werden: Schnellere Auslieferung der Webseiten Hochverfügbarkeit für jegliche Zugriffe auf die Webressourcen Absicherung der Webressourcen gegen Datenverluste und gegen Schaden der durch unbefugte Zugriffe entstehen könnte Umsetzung eines zentralen Loggings Die ausführliche Analyse ergab, dass sich diese Anforderungen am besten mit dem Citrix NetScalers abdecken lassen, für dessen Einsatz sich die IT-Abteilung des AKL nach einer Evaluierung entschied. Nach Erteilung des Auftrags an X-tech konnte unter der Verantwortung von Josef Jaritsch als Projektleiter des AKL und Roland Geldner als Projektleiter X-tech mit der Umsetzung begonnen werden. Nach der netzwerktechnischen Implementierung, dem Abbilden der Webseiten und Funktionen über den NetScaler, sowie deren Absicherung konnte die Lösung in Betrieb gehen. Durch den Einsatz des NetScalers wurde es möglich die Systeme effizient zu schützen, weil damit nicht nur wie bei der ursprünglichen Firewall-Lösung festgelegt wird auf welche Seiten Besucher zugreifen können, sondern auch welche Daten mit dem Webserver ausgetauscht werden dürfen. Mit diesem Strategiewechsel zum Whitelisting konnte die vollständige Kontrolle über den Datentransfer in beide Richtungen gesichert werden. Auch der Mangel an Performance der Webservices ließ sich mit der Lösung beheben, denn die verschiedenen Funktionen und Systeme wurden durch den NetScaler als einzige Instanz ersetzt. Außerdem wird schon am NetScaler als zentralen Zugriffspunkt entschieden was an Daten überhaupt transferiert werden darf (Schutz vor Datenverlust). Die Vorgabe des zentralen Logging wurde mit dem Zugriffslog, bei dem über die IP-Adresse festgehalten wird wer auf was zugegriffen hat, erfüllt. Mittlerweile laufen 95 % der Webservices über den NetScaler und die positiven Reaktionen der Beteiligten bestätigen den Erfolg des Projektes: Wir können damit die Vorgaben der EDV-Leitung im Bereich Qualitäts- und Sicherheitsmanagement erfüllen. Verbesserungen gibt es auch im Bereich der Applikationsprogrammierung, Die Lösung Citrix NetScaler Die beiden NetScaler MPX-Appliances im Serverraum der Kärntner Landesregierung. 12 X-news 2/11

13 Case Study Das Projekt hatte eine sehr komplexe Aufgabenstellung, aber gemeinsam mit dem engagierten Team des AKL konnten wir die Ziele perfekt umsetzen. Schon aufgrund der ersten Erfahrungen nach Abschluss des Projektes kann ich mit Überzeugung sagen: Ein Tag ohne Net Scaler ist ein verlorener Tag! Wir konnten mit der Umsetzung dieses Projektes den administrativen Aufwand erheblich reduzieren und damit auch die Kosten deutlich senken. Ing. Roland Geldner, Projektleiter X-tech und IT Infrastructure Architect. Josef Jaritsch, Projektleiter AKL, Gruppe Systemtechnik und zuständig für Webserver. DI Rudolf Köller, Leiter der IT-Abteilung des Amtes der Kärntner Landesregierung. denn wir bekommen oft vorgefertige Applikationen zur Implementierung, aber wir haben nicht die Möglichkeit diese auf Sicherheitsrisiken zu überprüfen. Durch den NetScaler können wir dieses Risiko minimieren, beurteilt Projektleiter Josef Jaritsch den erreichten Status. Weiterer positiver Effekt: Es gibt eine gewisse Flexibilität für die Webserver, weil mit relativ wenig Aufwand Applikationen zwischen den Servern verlagert werden können und der Benutzer davon nichts merkt, da es keine Downtime gibt. Auch IT-Chef Rudolf Köller zeigt sich mit dem Projektverlauf zufrieden und überlegt die weitere Vorgangsweise: Wir wissen, dass wir mit diesem Projekt am richtigen Weg sind und wir möchten mit Nachdruck das Regelwerk auch im Applikationsbereich durchziehen. X-news 2/11 13

14 XenServer Wertvolle Hilfestellung für XenServer-Admins Im Rahmen eines aufwändigen Projektes fertigte X-tech Senior Consultant Thomas Subotitsch eine umfangreiche Kommando- und Befehlsübersicht für XenServer in Form eines Plakats. Im Interview erklärt Thomas Subotitsch den Hintergrund für dieses Projekt und wie es die Arbeit von Admins erleichtert. Das Plakat kann kostenlos bei X-tech bestellt werden. X-news: In diesem Projekt stecken viele Stunden Arbeit. Was war die Motivation dafür? Thomas Subotitsch: Ursprünglich kam die Anforderung aus einem Kundenprojekt. Es sollte bei einem vollautomatischen XenApp Rollout auf XenServer Basis die zugrundeliegende VM gleich miterstellt werden. Da es weder Beispiele für die Anwendung der PowerShell Befehle, noch Vorlagen im Internet gab, waren Selbstversuche die einzige Möglichkeit. So wurde Schritt für Schritt in unserer Demo-Landschaft ein Script entwickelt, das diese Aufgabe erfüllt hat. Aus diesen Ansätzen ergab sich dann das Interesse, weitere Kommandos mit ihren Parametern lauffähig auszukundschaften. Auf mein erstes funktionstüchtiges, im Citrix XenServer-SDK-Forum gepostetes Script gab es ein paar Verbesserungsvorschläge und so war der Antrieb für weitere Recherchen vorhanden. Etliche weitere Kommandos wurden mit Beispielen erklärt. Wie waren die Reaktionen bei der Präsentation auf der Citrix Synergy in Barcelona? Die Synergy/Summit 2011 in Barcelona war eine hervorragende Plattform, mein Plakat etlichen XenServer-Interessierten zu zeigen und Reaktionen einzuholen. Vom totalen Erstaunen, bis zur vollen Begeisterung war alles dabei. Das ist von Citrix? Nein von mir! Warum tut man sich so etwas an? Das hätte ich schon vor einem ½ Jahr sehr gut gebrauchen können. Durch die zeitgleiche Veröffentlichung des Plakats auf Papier und im CDN (Citrix Developer Network) soll es allen PowerShell Anwendern 14 X-news 2/11

15 XenServer Zufrieden mit dem Resultat seiner Arbeit: X-tech Senior Consultant Thomas Subotitsch. zugänglich gemacht werden. Verfügbar auf Citrix Code Share und Citrix XenServer SDK-Forum. Wie können X-tech Kunden davon profitieren? Auf Basis der Beispiele können Kunden selbst Scripte entwickeln, um Ihre XenServer Landschaft zu administrieren, oder sich von X-tech Consultants individuelle Lösungen erstellen lassen. Mit XenServer 6.0 hat sich einiges geändert. Was ist neu? Kurz vor der Veröffentlichung des Plakates ist die Version 6.0 erschienen und hat etliche Neuerungen gebracht. Zur schnellen Übersicht sind alle neuen Befehle rot markiert. Beispiele sind: Get-XenServer:VM.Appliance (Thema virtuelle Appliances) und Get-XenServer:VM.VGPUs (Thema GPU passthrough) Gibt es schon Pläne für ein neues Plakat-Projekt? Nachdem die Automatisierung via PowerShell derzeit extrem stark auf dem Vormarsch ist, und es im Bereich Provisioning Services und XenDesktop nur sehr wenige Beispiele im Internet zu finden gibt, wäre das Format auch für diese beiden Produkte sicher hilfreich. Bestellungen unter: X-news 2/11 15

16 Quest In Österreich bauen wir derzeit noch aus Durch die Übernahme von Vizioncore wurde Quest auch einer der führenden Anbieter von Lösungen für das Management virtueller Infrastrukturen. Sales Manager Central Europe Joachim Guth erklärt im Interview welche Entwicklungen es zukünftig geben wird und wie Quest in Österreich bei Kunden und Partnern punkten möchte. X-news: Wie ist Quest in Österreich aufgestellt? Joachim Guth: In Österreich bauen wir derzeit unsere Personalstärke aus, um noch näher mit unseren Partnern und Kunden zusammenarbeiten zu können. Die ersten Personen arbeiten in Wien seit diesem Sommer und es folgen weitere in 2012, so dass wir optimal aufgestellt sein werden. Welche Neuigkeiten wird es bei Quest 2012 geben? Es gibt zwei große Veränderungen in den Technologie- und Partnerbereichen. Zum haben wir das neue Partnerprogramm QPC (Quest Partner Circle) eingeführt. Dieses wird viele große Vorteile für unsere Partner bringen. Die gesamte Produktpalette der Quest Software wird ab 2012 somit den Kunden über die Systemhäuser zur Verfügung stehen. Ein Dreistufen-Modell wurde eingeführt, bestehend aus Registered, Premier und Elite Partner Stati. Wir freuen uns besonders, dass die X-tech als ein langjähriger Partner mit dem höchsten Status beginnen wird. Als Elite Partner haben die Kunden ein äußerst kompetentes und vertrauenswürdiges Systemhaus an ihrer Seite. Im Produktbereich werden wir die Technologien der zugekauften Hersteller integrieren. Besonders interessant ist hier die Weiterentwicklung des vranger in der Data Protection Unit von Quest. NetVault ist seit vielen Jahren ein bekanntes Produkt im traditionellen Backup Umfeld und bietet für alle Anforderungen die passende Lösung. vranger hat seine Stärken in virtuellen Infrastrukturen und wird in Zukunft mit den Lösungen von NetVault kombiniert. Somit werden Kunden des vrangers zukünftig auch direkt auf Band sichern können. Eine Erweiterung auf die höherwertigen Lösungen zum Sichern von physikalischen Maschinen wird ohne eine Neuinstallation durchführbar sein. 16 X-news 2/11

17 Quest Anfang November haben wir den ersten Schritt in diese Richtung vollzogen. Mit dem Launch der Deduptechnologie in vranger 5.3, kommen gerade die Kunden des KMU Marktes in den Genuss der Weiterentwicklungen. Hierzu ein paar Details: Quest vranger 5.3 bietet eine vollständige Integration für NetVault SmartDisk und ermöglicht Unternehmen effizientes VMware Backup, Replizierung und Wiederherstellung, kombiniert mit einer Software-basierten Deduplizierung. Tests in VMware Umgebungen zeigen, dass die Kombination von vranger und NetVault SmartDisk Deduplizierung Raten zwischen 20:1 und 50:1 erreicht. Grund dafür ist die leistungsstarke Deduplizierung und Datenkomprimierung von NetVaultSmartDisk. Diese Kombination hilft Unternehmen, ihr Datenwachstum in den Griff zu bekommen, indem Backup-Zeiten erheblich reduziert werden. Dies geschieht zu einem Bruchteil der Kosten anderer, hardware-basierter Herangehensweisen zur Deduplizierung von VMware Backups. Mit der Integration von vranger und Recovery Manager für Share- Point (RMSP) etabliert Quest einen neuen Standard für Recovery auf Anwendungsebene in VMware Umgebungen. Vollständiges VM- Backup durch vranger ermöglicht Unternehmen eine granulare Itemund Site-Level-Wiederherstellung und reduziert den Wiederherstellungs-Prozess auf einen einzigen Schritt eine erhebliche Zeitersparnis für Firmen. Eine vergleichbare Integration von vranger mit Recovery Manager for Exchange (RME) steht Anfang 2012 zur Verfügung und ermöglicht Kunden, E- Mails, Mailboxen und Anhänge bei Microsoft Exchange Server einfach zu suchen und wiederherzustellen. Foto: Privat Joachim Guth, Sales Manager Central Europe SVG Quest: Personal in Österreich wird ausgebaut, um noch näher mit Kunden und Partnern zusammenarbeiten zu können. Wo liegt der Schwerpunkt der Produktentwicklung? Außer dem Backup Bereich wird nächstes Jahr die Überwachung und Planung von virtuellen Umgebungen eine wichtige Rolle spielen. Das ständige Wachstum von virtuellen und physikalischen Infrastrukturen wird die Administration weitaus komplexer machen als es bisher der Fall war. Lösungen aus der vfoglight Produktfamilie werden noch stärker konsolidiert werden, um möglichst eine GUI für verschiedene Bereiche anbieten zu können. Es ist wichtig eine zentrale Verwaltung und Überwachung zu haben, um Storage, Netzwerke, Datenbanken, physikalische Geräte und virtuelle Umgebungen unter Kontrolle zu bekommen. Drei gute Gründe warum Quest die richtige Lösung ist? Zuverlässigkeit und Investitionsschutz über viele Jahre hinweg Ein gesundes Unternehmen welches immer wieder in neue Technologien investiert Starke Lösungen für die unterschiedlichsten Anforderungen aus dem Klein,-Mittel,- und Industriekunden Umfeld Über Quest Quest Software vereinfacht das Management von IT-Infrastrukturen und sorgt damit für Kostensenkungen bei mehr als Kunden weltweit. Die innovativen Lösungen unterstützen Unternehmen selbst bei den größten Herausforderungen des IT-Managements, verbessern die Effizienz der IT-Abläufe und helfen, Zeit und Geld zu sparen über physische, virtuelle und Cloud-Umgebungen hinweg. Weitere Informationen zu den Quest Lösungen für Administration und Automation, Datensicherung, Entwicklung und Optimierung, Identitätsmanagement, Migration und Konsolidierung und Performance Monitoring unter X-news 2/11 17

18 Thin Clients Thin Clients: Gut zur Umwelt, gut fürs Geld Download der gesamten Studie: TC2011/docs/thinclients2011-de.pdf Klein, leistungsstark und kostenbewusst: Thin Client Hersteller werden selbstverständlich auch in Zeiten der Virtualisierung und des Cloud Computings nicht müde die Vorteile ihrer Geräte zu propagieren. Von der hervorragenden Alltagstauglichkeit der Endgeräte können sich IT-Abteilungen und User täglich überzeugen. Die versprochene Kostenreduktion wird wiederum regelmäßig durch Return of Investment-Rechnungen bewiesen. Aber Thin Clients können noch mehr: Laut jüngster Studie des renommierten Fraunhofer-Institutes für Umwelt-, Sicherheits- und Energietechnik UMSICHT schneiden die schlanken Geräte auch bei der Umweltbilanz hervorragend ab. Die Studie betrachtet die Klimarelevanz zweier virtueller Desktop-Installationen. Das Resultat: Die Lösungen mit Thin Clients und VMware View bzw. Citrix XenApp / XenDesktop senken das Treibhauspotential gegenüber klassischen Arbeitsplatz-PCs um bis zu 63 Prozent. In beiden untersuchten Installationen kommen jeweils Thin Clients des deutschen Marktführers IGEL Technology zum Einsatz. Die schlanken, nicht-proprietär ausgelegten Endgeräte vom Typ IGEL Universal Desktop UD3 LX unterstützen sowohl klassische Terminalserver-Umgebungen unter Citrix oder Microsoft, als auch Desktop-Virtualisierungslösungen von VMware, Citrix, Microsoft, Red Hat und weiteren Anbietern. Im direkten Vergleich mit einem typischen Arbeitsplatz-PC verursacht der kompakt gebaute Thin Client mit einer Nutzungsdauer von drei Jahren lediglich 122 kg CO 2. Ein entsprechend lang genutzter Desktop- PC verursacht gemäß der Spanne vom Medium- bis zum Power-User zwischen 417 und 692 kg CO 2. Sozusagen als Nebenaspekt wurde in dieser Studie auch der Kostenfaktor untersucht. So wie schon bei der Energiebilanz schneiden Thin- Clients auch dabei gegenüber PCs hervorragend ab: Über den gesamten Lebenszyklus gerechnet sind die Gesamtkosten von Thin Clients um 36 % niedriger als beim PC. Als Fazit der Studie konnten wir festhalten, dass Thin Clients grundsätzlich eine Alternative zum Desktop-PC darstellen, erklärt Christian Knermann, Projektleiter der Ökologiestudie und stellvertretender Abteilungsleiter IT-Management am Fraunhofer UMSICHT. Aus IT-Sicht bedeutet die Desktop-Virtualisierung eine sinnvolle Ergänzung zum Terminalservermodell, um besonders anspruchsvolle Nutzerszenarien effizient und umweltbewusst bereitzustellen. Die Integration beider Technologien gestattet letztendlich eine optimale Auslastung unserer Server-Hardware. 18 X-news 2/11

19 Thin Clients Gregor Heeberger, Technical Consultant für Thin Clients bei X-tech, erklärt im X-news Interview, welche Entwicklungen es bei Thin Clients gibt und was die neuen Geräte von IGEL auszeichnet. X-news: Der Markt für Thin Clients ist derzeit stark in Bewegung. Wohin geht die Richtung technisch? Gregor Heeberger: Unterstützung von immer mehr und größeren Monitoren sowie Clients die immer mehr Sicherheiten bieten, begonnen bei Smart- Cards und USB Security Tokens. Auch Finger-Print-Lösungen könnten früher oder später ein Thema werden. Ebenfalls wichtige Themen für die Zukunft sind bessere Management-Lösungen und kleinere Formfaktoren (Hardware). Worin besteht der Vorteil der neuen Modelle? Dank aktuellere Hardware sind die Geräte in spezialisierteren Umfeldern, wesentlich flexibler zu konfigurieren und auch zu verwalten. Hier sind gängige Themen, die Anbindung an die Infrastruktur ( ICA,RDP, VMware View, XenDesktop) weiters ist USB Mapping in Verbindung mit Lese/Schreib-Rechten oft gefragt. Stärkere Geräte machen auch überhaupt erst den vernünftigen Einsatz von Multi Monitoring im 22 Bereich möglich. Bei der UD-Generation ist das externe Netzteil auch ein großer Vorteil, da im Falle eines Netzteildefekts nicht der ganze Client getauscht werden muss, sondern lediglich das Netzteil. Da die älteren IGEL Modelle (vor der UD Serie) nicht mehr verschiedenen Versionen, um diverse Schnittstellen zusätzlich abzubilden. Beispiele hierfür sind, ein diebstahlsicherer USB-Port, ein Standfuß mit integriertem WLAN sowie serieller Schnittstelle. Einer der interessantesten Punkte ist die verlängerte Garantie der IGEL-Geräte Vor allem vom Thin Client-Hersteller IGEL gab es in den vergangenen Wochen viel Neues. Was sind die wichtigsten Produktneuerungen? Einer der interessantesten Punkte für unsere Kunden ist sicher die verlängerte Garantie, welche seit einigen Wochen von IGEL gegeben wird. Bei einer Onlineregistrierung der Geräte wird die Garantie der UD2/3 und UD5 Geräte von zwei auf fünf Jahre und bei den UD9 Geräten von zwei auf drei Jahre verlängert. Die UD5 Serie hat nun eine stärkere 1,5 GHz CPU sowie einen PCI Steckplatz der beispielsweise mit einer Glasfaser-Netzwerkkarte oder eine Firewire-Karte ausgestattet werden kann. Es ist auch möglich eine 3G Karte für kabellosen Netzwerkbetrieb einzubauen. Auch neu ist der Anschluss zweier DVI Monitore ohne dabei ein umständliches VGA-Splitter-Kabel zu verwenden. produziert werden, wird auch daran kaum mehr weiter entwickelt, während bei den neuen Geräten so gut wie jedes Quartal eine neue Firmwareversion, gratis zum Download bereit gestellt wird. Was zeichnet die Hardware aus? Hier ist definitiv die Stabilität der Hardware zu erwähnen, da innerhalb der ersten zwei bis drei Jahre kaum Defekte auftreten. Es muss auch gesagt werden, dass oft der optische Faktor eine Rolle für unsere Kunden spielt. IGEL hat hier ein schönes, zeitgemäßes Design an den Start gebracht. Durch die Bauweise selbst ist es auch nicht mehr möglich das Gerät so zu verbauen, dass die Hardware nicht mehr atmen kann und es in Folge dessen zu thermischen Problemen kommen kann. Das vielleicht wichtigste Feature jedoch ist die Modulbauweise des Standfüße für die UD2 und UD3 Reihe. Diese gibt es in Von der Qualität überzeugt: X-tech Thin Client Spezialist Gregor Heeberger präsentiert den neuen IGEL UD5. Gibt es auch bei der Software etwas zu berichten? Wie die UD Geräte bei der Firmware, erfährt die UMS (Universal Management Suite), welche die IGEL Geräte verwaltet, auch stetig Erweiterungen und Features um die Geräte effizienter, schneller und leichter zu verwalten. So wurde z. B. auf Kundenwunsch erst in der letzten Version der Support für Oracle und SQL-Server Cluster implementiert. Die Integration und Verteilung von neuer Gerätefirmware wurde ebenfalls deutlich verbessert und beschleunigt. X-news 2/11 19

20 Kurznachrichten Unternehmens-Cloud mit Wyse Mobile Cloud App Die Wyse PocketCloud verbindet kostengünstig bestehende Inhalte, Dateien, Speicher und Devices in der Cloud. Mit der neuen Version der Software-Lösung erweitert Wyse den geräteunabhängigen Zugriff auf Unternehmensdaten. Die Software verbindet Endgeräte mit persönlichem Festplattenspeicherplatz zu einer sicheren und günstigen Cloud-Lösung. Mit Einführung der Version 2.2 verfügt die App über neue Integrationsmöglichkeiten und zusätzliche Funktionen. PocketCloud 2.2 ist ab sofort über die Webseite von Wyse für iphone, ipad und Android zum Download erhältlich. Die Basisversion ist kostenlos. Mit Wyse PocketCloud 2.2 können Anwender ihre Daten von unterwegs direkt auf dem vorhandenen Speicher ihrer Macs, PCs und virtuellen Desktops ablegen und müssen nicht den Umweg über öffentliche Server nehmen. Neben den bekannten Features wie vollständige Fernsteuerung von Mac, Windows oder virtuellen Desktops sowie sicheren Zugriff auf Unternehmens-Servern und Daten, bietet die neue Version von Wyse PocketCloud/PocketCloud Pro 2.2 folgende Funktionen: Passcode Lock-Option Auto-Lock-Option Unterstützung für OS X (Lion) Benutzerkonto-Authentifizierung Unterstützung für ipad 2 Video-Spiegelung X-tech bietet allen Kunden und jenen die es noch werden möchten, eine ganz spezielle Leistung an: Einen völlig kostenlosen Beratungsworkshop, bei dem wir die für Ihr Unternehmen bestgeeignete Virtualisierungs-Architektur finden. Nutzen Sie unser langjähriges Know-How im Bereich Virtualisierung für die erfolgreiche Einführung und Umsetzung in Ihrem Unternehmen. Im Rahmen des eintägigen Workshops erarbeiten wir mit Ihnen gemeinsam: Anforderungen im Projekt, Projektziele, Architekturvarianten, funktionelle und kostenmäßige Bewertung der erarbeiteten Varianten und überlegen die nächsten notwendigen Schritte. Profitieren Sie von unserem Knowhow und unserer langjährigen Erfahrung im Umsetzen von Projekten. Zahlreiche erfolgreich abgeschlossene Projekte mit den verschiedensten Produkten von Citrix, Microsoft und VMware beweisen unsere Kompetenz. Citrix präsentiert Cloud-Strategie Citrix Systems hat auf der diesjährigen Citrix-Synergy- Konferenz in Barcelona seine neue Cloud-Strategie vorgestellt. Citrix unterteilt seine Innovationen dabei in die Bereiche Personal, Private und Public Clouds. Mit seiner Cloud-Strategie sowie den vorgestellten Neuerungen will Citrix seine Kunden schwerpunktmäßig bei folgenden Vorhaben unterstützen: Ausbau und Unterstützung mobiler Arbeitsmodelle. Wandel vom traditionellen Rechenzentrum hin zu flexiblen und wirtschaftlichen Private Clouds. Bestmögliche Integration der wachsenden Zahl von Public Cloud-Diensten in die eigene Infrastruktur. Aufbau neuer Cloud- Services nach dem Vorbild erfolgreicher kommerzieller Cloud-Provider. 20 X-news 2/11

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