Persönliches Wissensmanagement

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1 Persönliches Wissensmanagement Gruppenarbeit Berger René Brunnbauer Carola Ehrensperger Jeanne Hampe Jörg Holzer Thomas Studer-Rohr Irène Wallimann Andreas Juni 2008 eingereicht bei Prof. Dr. David J. Krieger und Dr. Andrea Belliger, Institut für Kommunikation IKF, Luzern

2 Hauptseite Aus Wissensmanagement Persönliches Wissensmanagement Dieses Wiki stellt das Resultat der Arbeit im Knowledge-Team "Persönliches Wissensmanagement" im Rahmen des NKD Wissensmanagement 2007/08 am Institut für Kommunikationsforschung (IKF) Luzern dar. Bei der Präsentation am 14. Juni 08 könnte es noch zu Änderungen und Ergänzungen kommen. Ziel und Zweck Expertin Wir, die Autorinnen und Autoren, richten uns mit dieser Dokumentation an ein breites Zielpublikum, nämlich an Personen mit einer aufgeschlossenen und interessierten Haltung gegenüber dem Phänomen "Lernen" und dem gezielten Umgang mit Informationen und Wissen, welche ihre Kompetenzen in diesem Bereich weiter entwickeln wollen. Gebrauchsanweisung Der Einstieg ins Wiki ist denkbar einfach (Gebrauchsanweisung) und alternativ über unsere Interaktive Grafik, die Tagcloud, Kategorien, FAQs, Tools zum persönlichen Wissensmanagement (nach Themen geordnet) oder eine alphabetische Toolauflistung (http://www.brunnbauer.ch/wissensmanagement/index.php5?title=kategorie:alle_tools) möglich. Frau Dr. Gabi Reinmann, die zusammen mit Dr. Martin J. Eppler das Buch "Wissenswege" geschrieben hat, unterstützte unsere Arbeit als Expertin und gab bereitwillig und ausführliche Antworten auf unsere offenen Fragen. Dafür möchten wir uns an dieser Stelle ganz herzlich bedanken. Literatur Neben der praktischen Auseinandersetzung mit einzelnen Tools haben wir auch entsprechende Literatur studiert und Erfahrungen aus unserer Arbeit einer Reflexion unterzogen. Theoretischer Hintergrund Wir sehen im persönlichen Wissensmanagement eine Chance, sich mit dem eigenen Lernen und dem Umgang mit Wissen zu beschäftigen, um den Anforderungen der Wissensgesellschaft gewachsen zu sein. Aus der Vielzahl von Perspektiven zu diesem Thema hat die Gruppe sich vertieft mit Knowledge-Tools auseinander gesetzt. Wir möchten aber gleich zu Beginn darauf hinweisen, dass die aufgeführten Methoden keineswegs das eigene Lernen oder die Auseinandersetzung mit den Inhalten überflüssig machen. Vielmehr sollen die Tools helfen, den eigenen Lernprozess und Umgang mit Wissen zu unterstützen. Daneben haben wir aber auch das Thema Wissensmanagement und Persönliches Wissensmanagement theoretisch beleuchtet. Direkt zu Wissensgesellschaft Wissensmanagement persönliches Wissensmanagement Wissenswerkzeuge: Knowledge-Tools Einstieg über Interaktive Grafik, Tagcloud, Kategorien, FAQs, Tools zum persönlichen Wissensmanagement (nach Themen geordnet) oder alle Tools in alphabetischer Reihenfolge (http://www.brunnbauer.ch/wissensmanagement/index.php5?title=kategorie:alle_tools) Gebrauchsanweisung Antworten von unserer Expertin Frau Dr. Gabi Reinmann Literatur Reflexion Von Diese Seite wurde zuletzt am 13. Juni 2008 um 10:12 Uhr geändert. Inhalt ist verfügbar unter der Attribution-Noncommercial-Share Alike 3.0 Unported. 1/169

3 Dokumentation Aus Wissensmanagement Die vorliegende Arbeit soll aufzeigen, dass sich die Auseinandersetzung mit persönlichem Wissensmanagement lohnt. Ausgangspunkt für das persönliche Wissensmanagement ist stets die Reflexion über die eigenen Denk- und Handlungsstrategien im Lern- und Arbeitsbereich. Deshalb ist das persönliche Wissensmanagement auch keine neue Erfindung (Reinmann/Eppler 2008, S. 17), sondern basiert auf den Erkenntnissen aus der Lern- und Arbeitspsychologie sowie der Lernstrategie- und Metakognitionsforschung. Um persönliches Wissensmanagement effizient und effektiv nutzen zu können, muss gezielt und geplant mit Informationen umgegangen werden. Die Arbeit beschäftigt sich mit praktischen Fragen des individuellen Wissensmanagements. Im Vordergrund stehen eine Reihe von Werkzeugen und Strategien, welche bei der Verarbeitung von Informationen und dem Umgang mit der eigenen Ressource "Wissen" hilfreich sind. Diese werden zusammengefasst, aufgelistet und in Form einer Tagcloud, von Kategorien und FAQs vorgestellt. Als konzeptueller Rahmen haben wir uns am Wissensmanagement-Modell von Probst et al. (2006: S. 28ff) und der Wissensprozess Spirale von Roumois (2007: S. 168ff) orientiert. Weiters wird auch der theoretische und konzeptuelle Rahmen für Wissensmanagement und persönliches Wissensmanagement dargestellt. zurück zur Hauptseite Von Diese Seite wurde zuletzt am 3. Juni 2008 um 16:34 Uhr geändert. Inhalt ist verfügbar unter der Attribution-Noncommercial-Share Alike 3.0 Unported. 2/169

4 Wissensmanagement Aus Wissensmanagement Inhaltsverzeichnis 1 Wissensmanagement - ein Überblick 1.1 Der Wissensbegriff Daten, Informationen, Wissen Implizites und explizites Wissen Deklaratives und prozeduales Wissen Personales und öffentliches Wissen Ein Definitionsversuch 1.2 Wissensmanagement Wissen managen Definition: Wissensmanagement Wissensmanagement-Modelle Das Baustein-Modell von Probst et al. Wissensmanagement - ein Überblick Der Wissensbegriff Der Wissensbegriff wird in der kaum überblickbaren psychologischen und pädagogischen Fachliteratur sehr unterschiedlich und uneinheitlich benutzt. Die Vielschichtigkeit, Heterogenität und unterschiedlichen Kategorisierungen des Wissensbegriffs zeigen, dass dieser je nach Perspektive beliebig eingesetzt werden kann. Zudem werden bis heute die verschiedenen Wissensformen mit ihren unterschiedlichen Prozessen nur ungenügend voneinander abgegrenzt (vgl. Schmid 2006:182f). Trotz der zahlreichen begrifflichen Unklarheiten werden im Folgenden weit verbreitete Wissensformen und -kategorien dargestellt. Daten, Informationen, Wissen Als erstes gilt es die Begriffe "Daten, Informationen und Wissen" zu unterscheiden. Eine solche Begriffshierarchie wurde das erste Mal von Klaus North in Form einer Wissenstreppe dargestellt. Daten bestehen aus sinnvoll kombinierten Zeichen (Buchstaben, Ziffern). Zu Informationen werden Daten erst, wenn sie interpretiert werden und dadurch Bedeutung erlangen. Auf der Basis von Informationen kann schliesslich Wissen generiert werden. Wissen entsteht, wenn Menschen mit Informationen in einem gewissen Kontext arbeiten, indem sie diese bewerten, vergleichen, kommunizieren und vernetzen. Wissen ist im Gegensatz zu Informationen personengebunden. Ob und wie Informationen vernetzt werden, ist von der Person und deren Sozialisation, Lernprozessen, Erfahrungen und Werten abhängig. Wissen zeigt sich schlussendlich erst im Wissenstransfer d.h. in der 3/169

5 konkreten Anwendung. Es lassen sich verschiedene Wissensarten unterscheiden, welche jeweils einen spezifischen Aspekt des Wissens in den Vordergrund rücken und sich in Fachkreisen etabliert haben (Schmid 2006:146ff; Harasymowicz-Birnbach 2008: S. 21ff): Implizites und explizites Wissen Die Unterscheidung zwischen implizitem und explizitem Wissen hat in der Wissensmanagementliteratur eine grosse Bedeutung, weil sie die Grundlage von Lernprozessen darstellt. Nonaka und Takeuchi versuchen mit ihrer Theorie und ihrem integrierten Modell der Wissensschaffung, die zentrale Bedeutung von implizitem und explizitem Wissen im Unternehmen darzustellen. Implizites Wissen meint das Wissen, das nicht oder nur teilweise bewusst wahrgenommen wird. Es ist personengebunden, kontextspezifisch und beruht auf subjektiven Erfahrungen. Es ist schwer fass- und formulierbar. Die Existenz des impliziten Wissens ist heute bestritten. Was implizites Wissen sein soll und wie es wirken soll, bleibt trotz Forschungstätigkeit (...) ein Buch mit sieben Siegeln (Schmid 2006: S. 160). Explizites Wissen meint Wissen, das bewusst wahrgenommen und verbalisierbar ist. Dieses Wissen kann in Worten und Zahlen ausgedrückt, dokumentiert und zugänglich gemacht werden. Deklaratives und prozeduales Wissen Die Lernprozesse in beiden Wissensformen unterscheiden sich erheblich. Zentraler Unterschied beider Wissensformen ist die Bewusstheit und die Verbalisierbarkeit des Wissens (Schmid 2006: S. 153). Deklaratives Wissen meint das bewusst wahrgenommene und verbalisierte Wissen über Sachverhalte wie z.b. Fakten, Begriffe und Regeln (knowing what). Deklaratives Wissen erlernt man durch Vermittlung. Prozeduales Wissen meint das Wissen über Fertigkeiten, Manipulationen und motorische Handlungen, ohne die einzelnen Teile dieser Handlungen bewusst kontrollieren zu können und auch zu müssen (knowing how). Prozeduales Wissen erwirbt man sich durch Übung. Personales und öffentliches Wissen Wissen ist seinem Wesen nach untrennbar mit dem einzelnen Menschen verbunden, kann aber auch anderen zugänglich gemacht werden. Personales Wissen meint, dass dieses Wissen nur teilweise der betreffenden Person zugänglich ist. Dieses Wissen kann gemäss dem Psychologen Jerome E. Bruner in drei sog. Repräsentationsmodi (Wissen über die Welt) dargestellt werden: 1. Enaktives Wissen ist Handlungswissen (Ski fahren, Klavier spielen...) 2. Ikonischem Wissen ist bildhaftes Wissen (Bilder, Zeichnungen...) und 3. Symbolisches Wissen als Begriffliches Wissen Sprache, Zeichen...). Öffentliches Wissen kann in kollektives oder formalisiertes Wissen unterteilt werden. Beide Formen charakterisieren sich dadurch, dass dieses Wissen allen Menschen 4/169

6 zugänglich ist und mit anderen geteilt werden kann. Das kollektive Wissen kann durch den Austausch oder durch das Aushandeln von Bedeutung generiert und als Information festgehalten werden. Formalisiertes Wissen bedeutet, dass Wissen anhand von Kriterien zu (elektronischen) Daten transformiert werden kann. Ein Definitionsversuch Wissen ist ein zentraler Begriff im Wissensmanagement. Trotz der Vielschichtigkeit des Wissensbegriffs wird folgende Arbeitsdefinition vorgeschlagen: "Wissen bezeichnet die Gesamtheit der Kenntnisse und Fähigkeiten, die Individuen zur Lösung von Problemen einsetzen. Dies umfasst sowohl theoretische Erkenntnisse als auch praktische Alltagsregeln und Handlungsanweisungen. Wissen stützt sich auf Daten und Informationen, ist im Gegensatz zu diesen jedoch immer an Personen gebunden. Es wird von Individuen konstruiert und repräsentiert deren Erwartungen über Ursache-Wirkungs-Zusammenhänge." (Probst/Raub/ Romhardt 2006: 22). Wissensmanagement Das Thema Wissensmanagement hat sich seit den 1990er Jahren in der Managementliteratur etabliert. Dies drückt sich auch in der schwer überblickbaren Publikationsfülle und den sehr unterschiedlichen Themengebieten aus. Bei der Beschreibung von Wissensmanagement und bei einem Überblick über die geschichtliche Entwicklung des Wissensmanagement lassen sich vier Strömungen unterscheiden (vgl. Reinmann/ Eppler 2008, S. 24ff). der eher ingenieurwissenschaftliche und technikorientierte Zugang zu Wissen mit dem Schwerpunkt der Informations- und Datenverarbeitung. der eher betriebswirtschaftliche Umgang mit Wissen, bei welchem der Nutzen und die Effizienz für die Organisation im Vordergrund standen. das eher soziologische Verständnis im Umgang mit Wissen, bei welchem die Bedeutung von Wissen in sozialen Systemen und der Organisationskultur beschrieben wird den eher psychologischen Zugang zu Wissen gibt es bisher nur in Ansätzen (vgl. Reinmann/ Eppler S. 26). Im Vordergrund stehen der Mensch und sein Lernprozess. Wissen managen Wissensmanagement beinhaltet zwei Begriffe, die geklärt werden müssen: Wissen und Management. Generell kann über Wissen gesagt werden, dass Wissen nicht einfach so als Ding existiert. Es ist vielmehr als Ressource in den Köpfen der Menschen und das Ergebnis von Bildung, Ausbildung, Erfahrungen und Erkenntnissen d.h. von Arbeits- und Lernprozessen (vgl. Zühlke-Robinet 2004: 17). Management bedeutet allgemein eine systematische und disziplinierte Steuerung von Ressourcen zur Erreichung bestimmter Ziele (Willke 2001: S. 17). Im betriebswirtschaftlichen Kontext wird Management eingesetzt zur Personalführung (Human Ressource Management), zur Optimierung und Steuerung der Produktivfaktoren (Land, Kapital, Arbeit, Wissen) und zur Erreichung der strategischen Geschäftsziele (vgl. Willke 2001: S. 17ff). Definition: Wissensmanagement 5/169

7 Es gibt zahlreiche Versuche Wissensmanagement zu definieren und je nach Interesse und Perspektive werden unterschiedliche Erklärungen und Ansätze in der Fachliteratur angeboten. Die Menge der angebotenen Definitionen und Modelle verstärken den Eindruck der Unklarheit in diesem Fachgebiet. Als Arbeitsdefinition wird folgende Definition bevorzugt: "Wissensmanagement bezeichnet den bewussten und systematischen Umgang mit der Ressource Wissen und den zielgerichteten Einsatz von Wissen in der Organisation. Damit umfasst Wissensmanagement die Gesamtheit aller Konzepte, Strategien und Methoden zur Schaffung einer intelligenten, also lernenden Organisation. (...)" (Reinmann-Rothmeier et al. 2001: S. 18) Wissensmanagement-Modelle Es existieren zahlreiche Wissensmanagement-Modelle und je nach Ansatz und Zeitpunkt können unterschiedliche Modelle in der Literatur gefunden werden (vgl. Meyer 2004). "Das richtige Modell des Wissensmanagements existiert nicht (...)" (Probst/Romhardt 2000: S. 4). Wissensmanagement-Modelle haben sich vor allem im betrieblichen Kontext entwickelt. Trotz der Vielzahl an Modellen haben nur das Baustein-Modell von Probst et al. (1997) und das Fünf-Phasen-Modell von Nonaka und Takeuchi (1995) in der Praxis und Wissenschaft eine hohe Akzeptanz erzielt. Diese Modelle zeichnen sich vor allem aus durch ihren nachvollziehbaren pragmatischen Ansatz und ihr eingegrenztes theoretisches Konzept. Der konzeptuelle Rahmen für die weiter unten vorgeschlagene Toolbox basiert auf dem Modell von Probst et al. Trotz des betriebswirtschaftlichen Hintergrunds eignet sich das Modell auch für persönliches Wissensmanagement, da es zentrale Apsekte des Lern- und Wissensprozesses darstellt. Es wird im Folgenden kurz vorgestellt. Das Baustein-Modell von Probst et al. Das Modell von Probst et al. wurde in enger Zusammenarbeit mit der Praxis entwickelt. "Unsere Bausteine erheben keinen Anspruch, theoriebildend zu sein. Sie sind vielmehr ein pragmatisches Sprachangebot an die Praxis. Unsere Erfahrungen haben gezeigt, dass Praktiker mit Hilfe der Bausteine des Wissensmanagements Wissensprobleme in ihren Organisationen besser einordnen und verstehen können" (Probst/Romhardt 2000:7). Das Modell versucht, die zentralen Probleme und Kernprozesse des Wissensmanagements abzubilden. Die einzelnen aufeinander einwirkenden Kernprozesse sind als Bausteine dargestellt: Wissenstransparenz, Wissenserwerb, Wissensentstehung, Wissens(ver-)teilung, Wissensbewahrung und Wissensnutzung. Das Modell wurde später erweitert durch die beiden strategischen Bausteine Wissensziele und Wissensbewertung. "Die Bausteine des Wissensmanagements stellen ausnahmslos Aktivitäten dar, die unmittelbar wissensbezogen sind und deren Beziehung zueinander keiner anderen externen Logik folgt." (Probst et al. 2006: 32) Die Bausteine werden im Folgenden kurz beschrieben (ebd.: 28ff): Wissensidentifikation - Wie schaffe ich intern und extern Transparenz über vorhandenes Wissen? "(...) Erstaunlich vielen Unternehmen fällt es heute schwer, den Überblick über interne und externe Daten, Informationen und Fähigkeiten zu behalten. Diese mangelnde Transparenz führt zu Ineffizienzen, uninformierten Entscheidungen und Doppelspurigkeiten (...)" 6/169

8 Wissenserwerb - Welche Fähigkeiten kaufe ich mir extern ein? "Unternehmen importieren einen erheblichen Teil ihres Wissensbedarfs aus Quellen, die außerhalb des Unternehmens liegen. (...-) Durch Rekrutierung von Experten oder die Akquisition von besonders innovativen Unternehmen können Firmen sich Know-how einkaufen, das sie aus eigener Kraft nicht entwickeln könnten (...)" Wissensentwicklung - Wie baue ich neues Wissen auf? "(...) Im Mittelpunkt steht die Produktion neuer Fähigkeiten, neuer Produkte, besserer Ideen und leis-tungsfähigerer Prozesse. Wissensentwicklung umfasst alle Managementanstrengungen, mit denen die Organisation sich bewusst um die Produktion bisher intern noch nicht bestehender oder gar um die Kreierung intern und extern noch nicht existierender Fähigkeiten bemüht. (...) Daher muss in diesem Baustein der allgemeine Umgang des Unternehmens mit neuen Ideen und die Nutzung der Kreativität der Mitarbeiter untersucht werden. (...)" Wissens(ver)teilung - Wie bringe ich das Wissen an den richtigen Ort? "Die (Ver-)Teilung von Erfahrungen in der Organisation ist eine zwingende Voraussetzung, um isoliert vorhandene Informationen oder Erfahrungen für die gesamte Organisation nutzbar zu machen. (...) Nicht alles muss von allen gewusst werden, sondern das ökonomische Prinzip der Arbeitsteilung verlangt eine sinnvolle Beschreibung und Steuerung des Wissens(ver)teilungsumfanges. (...)" Wissensnutzung - Wie stelle ich die Anwendung sicher? "Die Wissensnutzung, also der produktive Einsatz organisationalen Wissens zum Nutzen des Unternehmens, ist Ziel und Zweck des Wissensmanagements. (...) Die Sicherstellung der Nutzung von wert-vollen Fähigkeiten und Wissensbeständen (zum Beispiel Patente oder Lizenzen) muss daher sichergestellt werden." Wissensbewahrung - Wie schütze ich mich vor Wissensverlusten? "(...)Tatsächlich beklagen heute viele Organisationen, dass sie im Zuge von Reorganisationen einen Teil ihres Gedächtnisses verloren haben. Um wertvolle Expertise nicht leichtfertig preiszugeben, müssen die Prozesse der Selektion die angemessene Speicherung und die regelmässige Aktualisierung bewusst gestaltet werden. (...)" Wissensziele - Wie gebe ich meinen Lernanstrengungen eine Richtung? "Wissensziele geben den Aktivitäten des Wissensmanagements eine Richtung. (...) Normative Wissensziele richten sich dabei auf die Schaffung einer wissensbewussten Unternehmenskultur, (...). Strategische Wissensziele definieren organisationales Kernwissen und beschreiben somit den zukünftigen Kompetenzbedarf eines Unternehmens. Operative Wissensziele sorgen für die Umsetzung des Wissensmanagements und sichern die notwendige Konkretisierung der normativen und strategischen Zielvorgaben. (...)" Wissensbewertung - Wie messe ich den Erfolg meiner Lernprozesse? "Entsprechend den formulierten Wissenszielen werden Methoden zur Messung von normativen, strategischen und operativen Wissenszielen notwendig. Spätestens bei der Bewertung zeigt sich, welche Qualität die formulierten Zielvorstellungen hatten, denn bei 7/169

9 der Definition von Zielen werden immer auch die Möglichkeiten der abschließenden Erfolgsbewertung festgelegt. (...) Dieser Controlling-Prozess ist eine essentielle Voraussetzung für wirksame Kurskorrekturen bei der Durchführung von längerfristigen Wissensmanagementinterventionen." zurück zur Hauptseite Von Diese Seite wurde zuletzt am 29. Mai 2008 um 07:22 Uhr geändert. Inhalt ist verfügbar unter der Attribution-Noncommercial-Share Alike 3.0 Unported. 8/169

10 Wissensgesellschaft Aus Wissensmanagement Wissensgesellschaft Wir leben in einer Zeit gesellschaftlicher Umbrüche, die allgemein als Modernisierung beschrieben werden. Die Optionierung aller Lebensbereiche werden durch neue mediale und technologische Arbeits- und Freizeitmöglichkeiten vorangetrieben. Es gilt sich flexibel zu zeigen, um die freie Wahl aus einer grösstmöglichen Anzahl von Möglichkeiten treffen zu können. Das Konzept der Wissensgesellschaft weist darauf hin, dass sich moderne Gesellschaften intensiv und systematisch mit Wissen befassen. Eine Folge dieser Entwicklung ist Reduktion der so genannten Halbwertszeit des Wissens. Es erhöht den Druck auf den einzelnen Menschen, permanent Weiterbildungsangebote in Anspruch zu nehmen. Lebenslanges Lernen bzw. lebensbegleitendes Lernen ist inzwischen für fast alle Erwerbstätigen zum "Muss" geworden. Aufgrund dieser Entwicklungen steigen auch die Qualifikationsanforderungen an den Einzelnen, sich in den stetig wachsenden Informations- und Wissensfluten orientieren und diese auch bewältigen zu können. Die in einer Wissensgesellschaft geforderten Fähigkeiten zur Selbstorganisation und zu lebenslangem Lernen verlangen vom Einzelnen ausgeprägte Kompetenzen im Umgang mit Wissen (vgl. Reinmann/Eppler 2008: S. 55). Wissen kann nur von Menschen generiert und sinnvoll genutzt werden. "Wissen ist seinem Wesen nach mit menschlichem Handeln verbunden" (Nonaka/Takeuchi 1997: S. 71). Die Informations- und Kommunikationstechnologien können dabei einen hilfreichen Beitrag leisten, das Wissen anderer Menschen für den eigenen Wissenserwerbs- und Problemlöseprozesse zu nutzen. zurück zur Hauptseite Von Diese Seite wurde zuletzt am 27. Mai 2008 um 12:51 Uhr geändert. Inhalt ist verfügbar unter der Attribution-Noncommercial-Share Alike 3.0 Unported. 9/169

11 Persönliches Wissensmanagement Aus Wissensmanagement Inhaltsverzeichnis 1 Persönliches Wissensmanagement 1.1 Definition 1.2 Vier Ziel- und Anforderungsfelder 1.3 Wissensgebiete 1.4 Einordnung, Schnittmenge und Abgrenzung zu anderen Konzepten Persönliches Wissensmanagement Definition Das persönliche Wissensmanagement stellt im Gegensatz zum organisationalen Wissensmanagement - das Individuum in den Mittelpunkt. Da noch wenig Literatur zum Thema persönliches Wissensmanagement vorhanden ist, gibt es noch keine allgemeingültige Definition. Im European Guide to good Practice in Knowledge Management wird persönliches Wissensmanagement wie folgt definiert: Ein Bündel von Konzepten, Methoden und Instrumenten zur Strukturierung und Ordnung von individuellen Wissensbeständen, welches es den Mitarbeitern ermöglicht, Verantwortung dafür zu übernehmen, was sie wissen und wen sie kennen. Eine weitere mögliche Definition lautet: Persönliches Wissensmanagement heisst, sein intellektuelles Vermögen, sprich eigene Kompetenzen, Beziehungen und Informationen bestmöglich einzustellen für das, was einem selber wichtig ist und für das, was man erreichen möchte (Willfort und Koó, 2007). Beim persönlichen Wissensmanagement geht es um individuelle Ziele und Effektivität zu erkennen, was meine Fähigkeiten sind, ein wirkungsvoller Netzwerker zu sein, eigene Ideen, Kontakte und Dokumente zu organisieren, Zeit für Reflexionen zu schaffen, zielgerichtet zu lernen und Informationen aufzunehmen und den bewussten Erfahrungsgewinn fortzusetzen. Das persönliche Wissensmanagement kann umfassende Hilfestellung bieten sowohl in der beruflichen wie auch in der persönlichen Entwicklung. Vier Ziel- und Anforderungsfelder In ihrem Buch Wissenswege, Methoden für das persönliche Wissensmanagement zeigen Gabi Reinmann und Martin J. Eppler (2008) mit einem Anforderungsraster vier Ziel- bzw. Anorderungsfelder für das persönliches Wissensmanagement auf: 10/169

12 Die vier verschiedenen Zielarten (strategische und operative Ziele, Effizienz- und Innovationsziele) lassen sich durch die Kombination unterschiedlicher Strategien erreichen. Konvergentes oder divergentes Problemlösen wird zum Erreichen operativer Wissensmanagementziele und Performanz eingesetzt. Beim konvergenten Problemlösen ist das zur Problemlösung notwendige Wissen vorhanden und wird fokussierend auf ein bestimmtes Problem angewendet. Beim divergenten Problemlösen hingegen ist das Lösungsprinzip nicht bekannt und muss selbständig gefunden werden. Daher gilt die divergente Vorgehensweise als kreativ. Zur Erreichung strategischer Ziele und Kompetenz ist die Entwicklung von Fach- oder Schlüsselkompetenzen notwendig. Fachkompetenzen sind spezifisch und beziehen sich u. a. auf konkrete Inhalte, Domänen oder Firmen. Beispiele hierfür sind Fremdsprachen- oder Computeranwenderkenntnisse. Wenn die Spezifizierung auf konkrete Anforderungen nicht mehr gegeben ist, kommen überfachliche Kompetenzen bzw. Schlüsselkompetenzen zur Anwendung. Die Interaktion in heterogenen Gruppen ist solch eine Schlüsselkompetenz und erfordert eigene Such- und Eingrenzungsprozesse. Mit dem Anforderungsraster bieten Reinmann und Eppler ein Diagnoseinstrument an, das zur ersten Klärung einer gegebenen Situation eingesetzt werden kann und die Anforderungen des persönlichen Wissensmanagement zur einfacheren Lösungsfindung in vier Felder unterteilt. Diese Anforderungsfelder können als einen weiteren möglichen Ansatz zur Kategorisierung der Methoden des persönlichen Wissensmanagements verwendet werden. Wissensgebiete In ihrer Forschungsarbeit Persönliches Wissensmanagement, Eine qualitative Analyse der aktuellen Situation auf Basis von Experteninterviews zeigt Renate Willfort eine umfassende Struktur des persönlichen Wissensmanagements auf. Die Struktur umfasst sieben unterschiedliche Wissensgebiete mit folgenden Schwerpunkten: Das Knowledge Team hat sich in seiner Arbeit vor allem auf den Schwerpunkt der Hilfsmittel konzentriert, denn die Auswahl von geeigneten Hilfsmitteln und technischen Möglichkeiten ist ein wichtiger Teil des persönlichen 11/169

13 Wissensmanagements. Der effektive Einsatz von Hilfsmitteln kann auch die übrigen in der Graphik dargestellten Schwerpunkte positiv beeinflussen. So kann z.b. ein effizientes Zeitmanagement die Berücksichtigung des biologischen Lebensrhythmus unterstützen oder die Methode Fokusmethaphern beim Dokumentieren und Strukturieren zum Einsatz kommen. Einordnung, Schnittmenge und Abgrenzung zu anderen Konzepten Der Begriff des Managements erscheint im Zusammenhang mit dem Begriff persönlich auf den ersten Blick möglicherweise als wenig sinnvoll, verstehen wir doch unter managen das Führen von Personen, die Optimierung des Einsatzes von relevanten Ressourcen und das Erreichen von organisationalen Zielen (Willke, 2004). Es stellen sich die Fragen, ob man sich selber führen kann, welches unsere persönlichen Ressourcen und welches denn die Ziele sind. Es scheint aber durchaus sinnvoll, sich auch persönlich Ziele zu setzen und Strategien zu entwickeln, wie diese mit den vorhandenen Ressourcen erreicht werden können. Dennoch muss im persönlichen Bereich die Betrachtung differenzierter erfolgen, da nicht unbedingt die Erreichung der Ziele, sondern vielmehr der Weg selbst für eine individuell betrachtete hohe Lebensqualität wichtig ist. Das persönliche Wissensmanagement orientiert sich, im Gegensatz zum organisationalen Wissensmanagement an den Zielen der einzelnen Person. Dass die Ziele der Organisation nicht identisch sind mit denjenigen der Individuen erscheint offensichtlich. Eine fruchtbare Verbindung von persönlichem und organisationalem Wissensmanagement ergibt sich dort, wo es gelingt, persönliche und organisationale Ziele zu verbinden. zurück zur Hauptseite Von Diese Seite wurde zuletzt am 6. Juni 2008 um 12:53 Uhr geändert. Inhalt ist verfügbar unter der Attribution-Noncommercial-Share Alike 3.0 Unported. 12/169

14 Knowledge-Tools Aus Wissensmanagement Inhaltsverzeichnis 1 Auswahl der Methoden 2 Kategorisierung der Methoden: 2.1 Zielsetzung der Kategorisierung 2.2 Knacknuss Kategorisierung 2.3 Gewählte Kategorisierung: Erklärungen Auswahl der Methoden Es gibt eine Vielzahl von Methoden, welche für persönliches Wissensmanagement grundsätzlich in Frage kommen. Es gibt mit Sicherheit auch Methoden, von denen wir noch nichts gehört haben oder die wir in unserer Aufstellung vergessen haben. Die Liste der von uns beschriebenen Tools entstand in einem Brainstorming, basierend auf der Lektüre des Buches "Wissenswege", Internetrecherche und persönlichen Erfahrungen. Im weiteren Verlauf der Arbeit kristallisierten sich Kategorien heraus, wurden einzelne Instrumente wieder verworfen und andere hinzugefügt. Dabei ergab sich sehr schnell das Problem der Abgrenzung zwischen Lerntechniken und persönlichem Wissensmanagement. Frau Prof. Dr. Gabi Reinmann sieht hier eine mögliche Abgrenzung nur in Bezug auf die Ziele. "Sich Lernstoff für eine Prüfung aneignen, ist kein PWM. Trotzdem kann ich beim Lernen auf eine Prüfung z.b. Concept Mapping und die SQ3R-Methode anwenden", welche im Buch empfohlen werden. "Lernstrategien oder -techniken ebenso wie Kreativitäts- und Problemlösetechniken sowie allem voran die Erkenntnisse der Metakognitionsforschung sind alle potenziell für das PWM interessant: PWM bzw. PWM-Autoren erfinden selten wirklich neue Methoden; vielmehr grenzt man mit PWM typische Situationen im Kontext der Wissensarbeit ein, fokussiert spezielle Probleme und hilft dabei, diese Situationen zu analysieren und nach Lösungen zu suchen." Auch im Buch von Frau Prof. Dr. Gabi Reinmann und Prof. Dr. Martin J. Eppler geht es in erster Linie nach dem Motto "weniger ist mehr" darum, eine überschaubare Anzahl von möglichst trennscharfen Methoden anzubieten. Motivationstechniken wurden dabei bewusst nicht aufgeführt und auch von uns nicht behandelt. Populärwissenschaftliche Ansätze, wie man den inneren Schweinehund überlisten könnte, wurden sowohl von Expertenseite als auch von uns als untauglich eingestuft. Kategorisierung der Methoden: 13/169

15 Zielsetzung der Kategorisierung Zielsetzung jeglicher Kategorisierung ist es, ein Thema aufzureissen, zu strukturieren und einem geordneteren Verständnis und einer analytischeren Bearbeitung zugänglich zu machen. Dies gelingt je nach Komplexitätsgrad, Erfahrung und bereits existierender Vorstrukturierungen gut oder weniger gut. Nach Reinmann und Eppler (2008, S. 89) dient die Kategorisierung, bzw. Klassifikation, dem Zweck, Informationen zu verdichten, zu organisieren, zu analysieren und einen besseren Überblick zu gewinnen. Ziel einer Kategorisierung ist die möglichst scharfe Trennung von Unterschiedlichem und die Gruppierung von Ähnlichem. Entsprechend definieren sie Kategorisierung und Klassifikation als hierarchische Strukturierung und Unterteilung eines Themenbereiches in Unterbereiche anhand der Gemeinsamkeiten und Unterschiede. Wichtig festzuhalten scheint, dass es nicht "die eine" Kategorisierung gibt, sondern, dass diese jeweils nur in einem bestimmten Zielkontext, Kultur und aus einer bestimmten Perspektive Sinn macht. Dies zeigt sich eindrücklich im momentanen Bestreben vieler Institutionen, internationale Standards zu etablieren, um die Vielzahl existierender Kategoriensysteme, Klassifikationen, Thesauri, Ontologien oder sogenannter "kontrollierter Vokabulare" zu gleichen Themenbereichen zu vereinheitlichen. Methoden zur Klassifikation und Kategorisierung finden sich auch hier in der Toolbox zum persönlichen Wissensmanagement, beispielsweise im Abschnitt Kategorisierung oder Mintopyramide Knacknuss Kategorisierung Insbesondere wenn man sich vorgenommen hat, für ein bestimmtes Themengebiet eine praxisorientierte "Toolbox" anzubieten, scheint es angebracht, sich intensiv über die Kategorisierung und Klassifikation dieser "Tools" bzw. Methoden Gedanken zu machen. Ziel ist es ja gerade, den "Werkzeugen" einen bestimmten Einsatzzweck zuzuordnen und Interessierten schnell den Weg zu weisen, wie, wofür und wann spezielle Instrumente eingesetzt werden können. Aber gerade der Versuch, Instrumente im Bereich des persönlichen Wissensmanagements einer möglichst objektiven Strukturierung zuzuführen, gestaltet sich ausserordentlich schwierig. Zu unterschiedlich wird Begriff, Umfang und Verständnis eines persönlichen Wissensmanagements aktuell behandelt. Und zu unterschiedlich können Einsatzzweck und Einsatzzeitpunkt von Instrumenten in diesem Rahmen sein, um sie eindeutig voneinander zu trennen oder trennscharf einer bestimmten Systematik zuzuordnen. So könnten sie kategorisiert werden, wo sie überwiegend zum Einsatz kommen (zu Hause, am Arbeitsplatz, etc.), welchem Medientyp sie zuzuordnen wären, welche Art von Wissen oder des Lernprozesses sie unterstützen, in welcher Phase des Lernprozesses sie anzuwenden wären, ob sie eher kurzfristigen oder eher langfristigen Charakter aufweisen etc. Kurz, eine objektive ("richtige") Kategorisierung gibt es nicht (vgl. auch Reinmann und Eppler 2008, S. 61). 14/169

16 Gewählte Kategorisierung: Erklärungen Wie oben erwähnt kann eine Kategorisierung nur in ihrem jeweiligen Zielkontext sinnvoll erstellt und genutzt werden, was die Vielfalt der Kategorisierungsmöglichkeiten auch im Bereich des persönlichen Wissensmanagements glücklicherweise etwas einschränkt. Eine "Toolbox" impliziert ja gerade nicht, dass es sich um eine wissenschaftlich abgrundtief fundierte Abhandlung aller existierender Theoriegebäude im deskriptiven Verständnis handelt. Sie will vielmehr einen pragmatischen, praxisorientierten und möglichst einfachen Bezug zum Thema herstellen und ohne Absolutheitsanspruch Wege aufzeigen, wie persönliches Wissensmanagement konkret unterstützt werden könnte. Aus dieser sehr einschränkenden Perspektive orientieren sich die gewählten Kategorien nach langen Überlegungen und vielen Diskussionen ausschliesslich an den konkreten Bedürfnissen, den Problemstellungen und dem direkten Nutzen, den Interessierte im Rahmen eines persönlichen Wissensmanagements haben dürften. 1. Wann, bzw. in welchem Kontext, können bestimmte Methoden und Instrumente sinnvoll sein? Eines der ältesten und meistzitierten Modelle im deutschsprachigen Raum, "Wissensmanagement" zu charakterisieren und zu definieren, stammt von Probst et al. (2006). Ihre acht Bausteine des Wissensmanagements (http://www.brunnbauer.ch/wissensmanagement/index.php5?title=wissensmanagement#das_baustein-modell_von_probst_et_al.) beschreiben nicht nur inhaltlich, welche Aspekte im Wissensmanagement relevant sein können, sondern repräsentieren gleichzeitig auch Phasen und Problemstellungen, die im Prozess eines Managements von Wissen vorkommen können. Wenngleich es ursprünglich zur Erklärung des organisationale Wissensmanagements entwickelt wurde, so lässt es sich nach unserer Auffassung auch relativ gut zur Kategorisierung der hier betrachteten Methoden im persönlichen Wissensmanagement adaptieren und weist eine grosse Zuordnungsabdeckung auf. Der Hauptvorteil liegt jedoch darin, dass es aufgrund der Einfachheit auch Nichtfachleuten unmittelbar einleuchtet und eine sehr schnelle und direkte Orientierung unterstützt. Alle "Tools" sind entsprechend folgenden Bausteinen, Phasen, bzw. Problemstellungen zugeordnet: Wissensziele Wissensidentifikation Wissenserwerb Wissensentwicklung Wissensteilung Wissensnutzung Wissensbewahrung Wissensbewertung. 2. Was, bzw. welche konkrete Aufgabenstellung, soll im Rahmen eines persönlichen Wissensmanagements erledigt werden? Diese Fragestellung richtet sich auf die Funktionalitäten (Attribute), die ein Tool haben sollte, um häufige im Rahmen eines PWM genannte Aufgabenstellungen und Techniken zu unterstützen. Diese Techniken wurden induktiv und deduktiv im Rahmen eines iterativen und mehrer Monate währenden Brainstorming- und Selektionsprozesses, durch Studium der einschlägigen Literatur und die besonderen Eigenschaften der Methoden selber identifiziert und aggregiert. Sie sind sicher nicht vollständig, geben aber einen guten Überblick, was an Techniken im persönlichen Wissensmanagement gemeint sein kann und abgedeckt sein sollte. Alle Tools sind entsprechend folgenden Techniken zugeordnet: Organisieren: Strukturieren, Priorisieren, Reduzieren Lernen: Lerntypbestimmung, Informationsaufnahme, Repetieren, Erinnern, Vergessen Dokumentieren: Notieren, Archivieren, Kategorisieren, Löschen Transformieren: Visualisieren, Verbalisieren, Kontextualisieren, Verknüpfen, Präsentieren Recherchieren: Suchen, Navigieren Kollaborieren: Kollaborieren, Kommunizieren, Feedback Evaluieren: Reflektieren, Diskutieren, Stärken/Schwächen, Testen Selbstmanagement: Zielsetzung, Planen, Selbstkritik, Motivieren, Kreativität, Bedarfsermittlung zurück zur Hauptseite Von Diese Seite wurde zuletzt am 13. Juni 2008 um 10:26 Uhr geändert. Inhalt ist verfügbar unter der Attribution-Noncommercial-Share Alike 3.0 Unported. 15/169

17 Kategorien Aus Wissensmanagement Inhaltsverzeichnis 1 Zugang zur Toolbox über die Phasen/Bausteine im persönlichen Wissensmanagementprozess 2 Zugang zur Toolbox über konkrete Techniken oder Methoden im persönlichen Wissensmanagement: 2.1 Organisieren 2.2 Lernen 2.3 Dokumentieren 2.4 Transformieren 2.5 Recherchieren 2.6 Kollaborieren 2.7 Evaluieren 2.8 Selbstmanagement 3 alle Tools, Bausteine und Techniken (alphabetisch) Zugang zur Toolbox über die Phasen/Bausteine im persönlichen Wissensmanagementprozess Dieser Zugang ist der schnellste, wenn bekannt ist, für welche Phase (http://www.brunnbauer.ch/wissensmanagement/index.php5?title=wissensmanagement#das_baustein-modell_von_probst_et_al. bestimmte Tools gesucht werden: Wissensziele (http://www.brunnbauer.ch/wissensmanagement/index.php5?title=kategorie:wissensziele) Wissensidentifikation (http://www.brunnbauer.ch/wissensmanagement/index.php5?title=kategorie:wissensidentifikation) Wissenserwerb (http://www.brunnbauer.ch/wissensmanagement/index.php5?title=kategorie:wissenserwerb) Wissensentwicklung (http://www.brunnbauer.ch/wissensmanagement/index.php5?title=kategorie:wissensentwicklung) Wissensteilung (http://www.brunnbauer.ch/wissensmanagement/index.php5?title=kategorie:wissensteilung) Wissensnutzung (http://www.brunnbauer.ch/wissensmanagement/index.php5?title=kategorie:wissensnutzung) Wissensbewahrung (http://www.brunnbauer.ch/wissensmanagement/index.php5?title=kategorie:wissensbewahrung) Wissensbewertung (http://www.brunnbauer.ch/wissensmanagement/index.php5?title=kategorie:wissensbewertung) Zugang zur Toolbox über konkrete Techniken oder Methoden im persönlichen Wissensmanagement: Dieser Zugang ist der schnellste, wenn Tools gesucht werden, die eine bestimmte Technik oder Methode unterstützen: Organisieren Strukturieren (http://www.brunnbauer.ch/wissensmanagement/index.php5?title=kategorie:strukturieren) Priorisieren (http://www.brunnbauer.ch/wissensmanagement/index.php5?title=kategorie:priorisieren) Reduzieren (http://www.brunnbauer.ch/wissensmanagement/index.php5?title=kategorie:reduzieren) Lernen Lerntypbestimmung (http://www.brunnbauer.ch/wissensmanagement/index.php5?title=kategorie:lerntypbestimmung) Informationsaufnahme (http://www.brunnbauer.ch/wissensmanagement/index.php5?title=kategorie:informationsaufnahme) Repetieren (http://www.brunnbauer.ch/wissensmanagement/index.php5?title=kategorie:repetieren) Erinnern (http://www.brunnbauer.ch/wissensmanagement/index.php5?title=kategorie:erinnern) Vergessen (http://www.brunnbauer.ch/wissensmanagement/index.php5?title=kategorie:vergessen) Dokumentieren Notieren (http://www.brunnbauer.ch/wissensmanagement/index.php5?title=kategorie:notieren) Archivieren (http://www.brunnbauer.ch/wissensmanagement/index.php5?title=kategorie:archivieren) Kategorisieren (http://www.brunnbauer.ch/wissensmanagement/index.php5?title=kategorie:kategorisieren) 16/169

18 Löschen (http://www.brunnbauer.ch/wissensmanagement/index.php5?title=kategorie:löschen) Transformieren Visualisieren (http://www.brunnbauer.ch/wissensmanagement/index.php5?title=kategorie:visualisieren) Verbalisieren (http://www.brunnbauer.ch/wissensmanagement/index.php5?title=kategorie:verbalisieren) Kontextualisieren (http://www.brunnbauer.ch/wissensmanagement/index.php5?title=kategorie:kontextualisieren) Verknüpfen (http://www.brunnbauer.ch/wissensmanagement/index.php5?title=kategorie:verknüpfen) Präsentieren (http://www.brunnbauer.ch/wissensmanagement/index.php5?title=kategorie:präsentieren) Recherchieren Suchen (http://www.brunnbauer.ch/wissensmanagement/index.php5?title=kategorie:suchen) Navigieren (http://www.brunnbauer.ch/wissensmanagement/index.php5?title=kategorie:navigieren) Kollaborieren Kollaborieren (http://www.brunnbauer.ch/wissensmanagement/index.php5?title=kategorie:kollaborieren) Kommunizieren (http://www.brunnbauer.ch/wissensmanagement/index.php5?title=kategorie:kommunizieren) Feedback (http://www.brunnbauer.ch/wissensmanagement/index.php5?title=kategorie:feedback) Evaluieren Reflektieren (http://www.brunnbauer.ch/wissensmanagement/index.php5?title=kategorie:reflektieren) Diskutieren (http://www.brunnbauer.ch/wissensmanagement/index.php5?title=kategorie:diskutieren) Stärken/Schwächen (http://www.brunnbauer.ch/wissensmanagement/index.php5?title=kategorie:stärken/schwächen) Testen (http://www.brunnbauer.ch/wissensmanagement/index.php5?title=kategorie:testen) Selbstmanagement Zielsetzung (http://www.brunnbauer.ch/wissensmanagement/index.php5?title=kategorie:zielsetzung) Planen (http://www.brunnbauer.ch/wissensmanagement/index.php5?title=kategorie:planen) Selbstkritik (http://www.brunnbauer.ch/wissensmanagement/index.php5?title=kategorie:selbstkritik) Motivieren (http://www.brunnbauer.ch/wissensmanagement/index.php5?title=kategorie:motivieren) Kreativität (http://www.brunnbauer.ch/wissensmanagement/index.php5?title=kategorie:kreativität) Bedarfsermittlung (http://www.brunnbauer.ch/wissensmanagement/index.php5?title=kategorie:bedarfsermittlung) alle Tools, Bausteine und Techniken (alphabetisch) alle Tools (http://www.brunnbauer.ch/wissensmanagement/index.php5?title=kategorie:alle_tools) alle Techniken (http://www.brunnbauer.ch/wissensmanagement/index.php5?title=kategorie:techniken) alle Phasen des Wissensmanagements (http://www.brunnbauer.ch/wissensmanagement/index.php5?title=kategorie:phasen_des_wissensmanagements) zurück zur Hauptseite Von Diese Seite wurde zuletzt am 13. Juni 2008 um 08:52 Uhr geändert. Inhalt ist verfügbar unter der Attribution-Noncommercial-Share Alike 3.0 Unported. 17/169

19 Interaktive Grafik Aus Wissensmanagement zurück zur Hauptseite Von Diese Seite wurde zuletzt am 8. Juni 2008 um 18:40 Uhr geändert. Inhalt ist verfügbar unter der Attribution-Noncommercial-Share Alike 3.0 Unported. 18/169

20 Tagcloud Aus Wissensmanagement Archivieren Bedarfsermittlung Beobachten Diskutieren Erinnern Feedback Informationsaufnahme Kategorisieren Kollaborieren Kommunizieren Kontextualisieren Kreativität Lerntypbestimmung Löschen Motivieren Navigieren Notieren Planen Priorisieren Präsentieren Reduzieren Reflektieren Repetieren Selbstkritik Strukturieren Stärken/Schwächen Suchen Testen Verbalisieren Vergessen Verknüpfen Visualisieren Wissensbewahrung Wissensbewertung Wissensentwicklung Wissenserwerb Wissensidentifikation Wissensnutzung Wissensteilung Wissensziele Zielsetzung zurück zur Hauptseite Von Diese Seite wurde zuletzt am 13. Juni 2008 um 10:21 Uhr geändert. Inhalt ist verfügbar unter der Attribution-Noncommercial-Share Alike 3.0 Unported. 19/169

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