Produzierende Unternehmen: Nachhaltige Produkte und Zulieferer Absicherung einer nachhaltigen Lieferkette

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1 Produzierende Unternehmen: Nachhaltige Produkte und Zulieferer Wolfgang Rempe Vice President Customized Services, TÜV Rheinland

2 Agenda TÜV Rheinland als Unternehmen Herausforderungen Nachhaltigkeit Nachhaltige Lösungen für Unternehmen 2

3 Agenda TÜV Rheinland als Unternehmen Herausforderungen Nachhaltigkeit Nachhaltige Lösungen für Unternehmen 3

4 TÜV Rheinland Historie. Meilensteine für eine sichere Zukunft. Gegründet zur Überwachung von Dampfkesseln Erste Automobilprüfungen Erste Produktzertifizierungen Erste Auslandsgesellschaft Fusion mit TÜV Berlin-Brandenburg Integration der LGA! Unser Ziel: Wir wollen der weltweit beste nachhaltige und unabhängige Dienstleistungskonzern für Prüfung, Inspektion, Zertifizierung, Beratung und Training sein. 4

5 Auf allen Kontinenten zuhause. Über 500 Standorte in 65 Ländern 5

6 Unser Service. Für mehr Sicherheit, Qualität und Wettbewerbsfähigkeit. Prüfen Untersuchen Zertifizieren Qualifizieren Beraten Produkte Systeme Prozesse Menschen 6

7 UN Global Compact & IFIA. Verantwortlich Handeln. Wir haben uns verpflichtet, nach den Prinzipien des UN Global Compact zu handeln. Dazu gehört, dass wir die Grundwerte auf dem Gebiet - der Menschenrechte, - der Arbeitsnormen, - des Umweltschutzes und der - Korruptionsbekämpfung anerkennen, sie unterstützen und sie in der Praxis umsetzen. Durch die Mitgliedschaft bei der IFIA zeigen wir, dass Compliance und Anti-Korruption wesentliche Aspekte unseres Selbstverständnisses sind. 7

8 Agenda 1 TÜV Rheinland als Unternehmen Herausforderungen Nachhaltigkeit Nachhaltige Lösungen für Unternehmen 8

9 Herausforderungen in der Lieferkette Anforderungen verschiedener Akteure Kunden / Öffentliche Unternehmen Immer mehr Auftraggeber verlangen von ihren Partnern die Einhaltung verbindlicher Berichts- und Prozessstandards Konsumenten Kritische Endkunden vertrauen auf unabhängige Standards Zulieferer Interessiert an langjähriger Zusammenarbeit mit zuverlässigen und integren Partnern Firmenintern Negativen Berichtkampagne können für die Firma / Marke negative folgen haben Um diesen Anforderungen gerecht zu werden, muss ein Nachhaltigkeitsprogramm erstellt werden 9

10 Einflüsse auf das Unternehmen Herausforderung für Unternehmen. Ressourcen Wettbewerber Energiebedarf Image/ Branding Ökonomische, ökologische und soziale Herausforderungen Verantwortung Nachhaltigkeits- Strategie Wettbewerber Preis- / Kostendruck Bevölkerungsentwicklung Öffentlichkeit / Interessensgruppen Regularien/ Gesetze Zeit 10

11 Nachhaltigkeit in Unternehmen Unternehmen Produkte Lieferkette 11

12 Agenda 1 TÜV Rheinland als Unternehmen Herausforderungen Nachhaltigkeit Nachhaltige Lösungen für Unternehmen 12

13 Aufbau einer nachhaltigen Lieferkette Wesentliche Schritte für die Absicherung der Lieferkette 1. Generell Anforderungen an die Lieferanten festlegen und kommunizieren (Code of Conduct) 2. Erklärung von den Lieferanten einfordern, dass diese die Anforderungen kennen und akzeptieren 3. Risikoanalyse der Lieferkette, Einteilung der Lieferanten in Risikoklassen 4. Festlegung und Priorisierung der Maßnahmen für die einzelnen Risikoklassen - Unterzeichnung des CoC - Strukturierte Selbstauskunft - Beteiligung an einer Lieferantenbewertungsinitiative - Lieferanten-Audits mit spezifischem Umfang oder Wiederholungsintervallen 5. Hilfestellung für die Weiterentwicklung der Lieferanten - Nachverfolgen von Korrekturmaßnahmen, angemessenes Monitoring - Trainings - Best Practice - Ausbau der Geschäftsbeziehung, bei positiver Entwicklung 13

14 Aufbau einer nachhaltigen Lieferkette Schritt 1, Code of Conduct / Verhaltenscodex erstellen Der Verhaltenscodex beschreibt den Standard, den die Lieferanten einhalten müssen. Der Verhaltenscodex umfasst : 1. Einhaltung von lokalen Gesetzen 2. Versammlungsfreiheit und das Recht auf Kollektivverhandlungen 3. Verbot der Diskriminierung 4. Löhne 5. Arbeitszeit (Lokale Gesetze) 6. Gesundheit und Sicherheit am Arbeitsplatz 7. Verbot von Kinderarbeit 8. Verbot von Zwangs- und Pflichtarbeit und Disziplinarmaßnahmen 9. Umwelt und Sicherheitsfragen 10. Managementsysteme Erstellten Verhaltenscodex unabhängig prüfen lassen Intern und extern kommunizieren Lieferanten über den Verhaltenscodex in Kenntnis setzen und unterschreiben lassen 14

15 Aufbau einer nachhaltigen Lieferkette Schritt 2 Bewertung der Lieferanten nach Risikofaktoren, zum Beispiel: Risikofaktoren Gefährdungspotenzial Auswirkungen Werbeartikel Kinderarbeit, Gehalt Image-Verlust Zeitarbeitsfirmen Faires Gehalt / Diskriminierung Image-Verlust Umwelt & Management Systeme Umwelt und die Sicherheit der Arbeitnehmer Image-Verlust, Schadenersatz, Strafe, Verletzungen der Arbeitnehmer Transport / Reisen Sicherheit im Falle von Unfällen Verletzungen und Tod Produktion Auslagerung Fern - Ost Gebäude Sicherheit der Arbeitnehmer Verletzungen und Tod Produktion Auslagerung Fern - Ost Hohe Arbeitszeiten Image-Verlust Abfallmanagement Unzulässige Entsorgung Langfristige Verbindlichkeiten, Image-Verlust Gefahrstoffe Arbeitssicherheit Image-Verlust z.b. BSCI Risikoländerliste nutzen um Länder Prioritäten zu setzen 15

16 Aufbau einer nachhaltigen Lieferkette Schritt 3, Lieferanten Sozialaudit Lieferketten bewerten Verhaltenscodex, um Risiken zu minimieren Verbreiten bewährter Praktiken (Best Practices) Kosten in Lieferketten reduzieren 16

17 Aufbau einer nachhaltigen Lieferkette BSCI Handel (www.bsci-eu.org) SEDEX / SMETA Handel (www.sedexglobal.com) ICS Handel (www.icsasso.org/) EICC Elektronik (www.eicc.info) ICTI Spielzeug (www.icti-care.org) WRAP Textil (www.wrapcompliance.org) PSCI Pharmazeutische Industrie (www.pharmaceuticalsupplychain.org) GSCP (www.gscpnet.com) 17

18 Aufbau einer nachhaltigen Lieferkette Weiterführende aktuelle Analysen und Studien Umfassende Hintergrundinformationen Häufig umfassende mehrsprachige Dokumentation - Code of Conduct - Grundsätze - Anforderungen - Implementierungshilfen Trainings, Veranstaltungen (Webinar usw.) Auditverfahren - Leitfäden - Interpretationshilfen - Vorlagen für Selbstbewertungen - Checklisten / Online-Tools - Berichtsvorlagen - Korrekturmaßnahmen Lieferantendatenbanken 18

19 Agenda 1 TÜV Rheinland als Unternehmen Herausforderungen Nachhaltigkeit Nachhaltige Lösungen für Unternehmen 19

20 Nachhaltige Lösungen für Unternehmen Unternehmen Produkte Lieferkette 20

21 Nachhaltige Lösungen für Unternehmen Schritt 4 Nachhaltigkeitszertifizierung des Unternehmens SA 8000 (www.sa-intl.org) ISO (www.iso.org) GRI / AA1000 (www.globalreporting.org) Nachhaltige Unternehmensführung (www.tuv.com) 21

22 TÜV Rheinland Nachhaltige Unternehmensführung

23 Prüfmethodik Nachhaltige Unternehmensführung Ihre Handlungsfelder Ihre Lösungen Unser Standard liefert Ihnen ein ganzheitliches Regelwerk Sie füllen den Standard durch individuelle Lösungen mit Leben Die Prüfmethodik Der TüV Rheinland-Standard Nachhaltige Unternehmensführung unterscheidet zwischen Leistungskriterien & KO-Kriterien KO-Kriterien müssen zwingend erfüllt sein, um eine Zertifizierung zu erreichen. Im Bereich der Leistungskriterien wird ein Mindestabdeckungsgrad zwingend vorausgesetzt, aber nicht jedes einzelne Kriterium muss erfüllt werden. 23

24 Projekt- gespräch GAP-Analyse Erstzertifizierung Überwachung Ablauf einer Zertifizierung Teilziel 1: Festlegung d. Umfangs Aufwandsermittlung Terminplanung Teilziel 2: (Optional) Statusanalyse Statusbericht Teilziel 3: Erstzertifizierung Teilziel 4/5: Sicherung der nachhaltigen Systematik 24

25 Nachhaltige Unternehmensführung - Ihre Vorteile TÜV Rheinland geprüfte Nachhaltige Unternehmensführung Marketing Imagesteigerung im Endkundensegment (gesteigerte Kaufmotivation) & Geschäftskundenbereich (Ausschreibungen, etc.) Risikomanagement Vermeidung potentieller Imageschäden durch aktives Management von Nachhaltigkeitsrisiken Nachhaltigkeit ist vielfältig. Nachhaltigkeit ist Zukunft. Eine Aufgabe für Experten. Prozessverbesserung Verbesserung der WBW-Position und Transparenz in der Innensicht durch Prüfung der internen Prozesse 25

26 Ein Siegel maximale Transparenz Sieben Handlungsfelder eine Zertifizierung 26

27 Nachhaltige Lösungen für Produkte Schritt 5 ggf. Nachhaltige Produkt Zertifizierungen Certified Sustainable Palm Oil Rainforest alliance Natural Cosmetics Fair-trade Forest Stewardship Council Responsible Jewellery Council Marine Stewardship Council 27

28 Erfolgsfaktor für eine nachhaltige Lieferkette. Mit Zertifizierungen Wird unternehmerische Verantwortung dokumentiert und gesichert werden individuelle Stärken sichtbar und transparent gemacht können Schwachstellen entdeckt und beseitigt werden wird Kundenzufriedenheit ermöglicht wird eine Nachweis- und Dialogbasis mit kritischen Anspruchsgruppen geschaffen ist man gegenüber staatlichen Anforderungen gewappnet (Konformitätserklärungen) 28

29 Vielen Dank für Ihre Aufmerksamkeit. Vice President Customized Services Wolfgang Rempe Tel.: +49 (0) Mail: TÜV International GmbH Am Grauen Stein Köln 29

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