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1 Follow us Nachhaltigkeitsbericht 2012/13

2 01 Berichtsumfang Die Angaben in diesem Bericht umfassen alle Unternehmen, an denen Nordzucker mehrheitlich beteiligt ist. Der Bericht enthält Daten aus den Geschäftsjahren 2008 / 09 bis 2011 / 12 (Geschäftsjahr: März bis Februar). Die Umweltdaten beziehen sich in der Regel auf die Kalenderjahre 2009 bis Für die Unternehmenstochter fuel 21 GmbH & Co. KG sind keine Umweltdaten enthalten. Gegenstand des Nordzucker-Nachhaltigkeitsberichts ist unsere gesamte Wertschöpfungskette. Dazu zählen wir unsere Lieferkette, die Produktion, die Produkte, unsere Kunden und Mitarbeiter sowie unser regionales soziales Umfeld. Die Erstellung dieses Berichts folgt den Richtlinien der Global Reporting Initiative (GRI) in der aktuellen Version G3.1. Erläutert werden ausgewählte Indikatoren, die für unser Geschäft relevant sind. Nachhaltigkeit: Meilensteine April 2013 Dritter Nordzucker-Nachhaltigkeitsbericht August 2012 Strategie Arbeitssicherheit und Gesundheitsschutz August 2012 Energie- und Klimastrategie Juli 2012 Nachhaltigkeitsstrategie Juni 2012 Beitritt zur Global Compact -Initiative der Vereinten Nationen Juni 2012 Entwicklung des Nordzucker-Verhaltenskodex (Code of Conduct) 2009 Akquisition von Nordic Sugar (Region Nordeuropa) 2008 Zweiter Nordzucker-Nachhaltigkeitsbericht 2004/2005 Erster Nordzucker-Nachhaltigkeitsbericht Nordzucker-Umweltberichte seit 1995 Jährliche EMAS-Berichte für alle Zuckerfabriken in Deutschland 1994 Nordzucker-Umweltleitlinien und -Produktsicherheitsleitlinien

3 Der Nordzucker Konzern 28 Standorte in Europa Unternehmenszentrale D 1 Braunschweig Regionale Hauptverwaltung DK 2 Nordic Sugar, Kopenhagen Zuckerfabriken und Raffinerien D 3 Clauen 4 Nordstemmen 5 Uelzen 6 Klein Wanzleben 7 Schladen DK 8 Nakskov 9 Nykøbing S 10 Arlöv 11 Örtofta 30 FIN 12 Porkkala 13 Säkylä LT 14 Kėdainiai PL 15 Chełmża 16 Opalenica SK 17 Trenčianska Teplá D 18 Flüssigzuckerwerk Groß Munzel 19 Flüssigzuckerwerk Nordstemmen Zuckerfabriken nicht konsolidierte Minderheitsbeteiligungen CZ 20 Dobrovice 21 České Meziříčí Zentraleuropa Nordeuropa Osteuropa Weitere Standorte D 22 fuel 21, Bioethanol S 23 Köpingebro (Fibrex) DK 24 NP Sweet, Kopenhagen Vertriebsbüros LV 25 Riga LT 26 Vilnius EE 27 Tallinn IS 28 Reykjavik NO 29 Oslo IE 30 Dublin Nachhaltigkeitsbericht 2012 / 13 1

4 Inhalt 01 Berichtsumfang Nachhaltigkeit: Meilensteine Kennzahlen 02 Unser Unternehmen Konzernstruktur 3 Nachhaltigkeit ist Teil des Geschäfts 4 03 Unser Nachhaltigkeitsansatz Nachhaltigkeit unser integrierter Ansatz 8 Strategie und Ziele 9 Analyse der Wesentlichkeit 9 04 Anbau und Beschaffung von Zuckerrüben Nachhaltiger Zuckerrübenanbau 12 Anbau im natürlichen Gleichgewicht 13 Zuckerrübenanbau auf neuem Niveau 14 Einbinden von Lieferanten 16 Beschaffung von Rohrzucker Unsere Produktion Nachhaltigkeit durch effiziente Prozesse 20 Unsere Umwelt-Erfolgsgeschichte 20 Neue Energie- und Klimastrategie 21 CO 2 -Bilanz des Zuckers 23 Verringerung des CO 2 -Ausstoßes in der Lieferkette 25 Weitere Luftemissionen 25 Wassereinsparungen 26 Abwassermanagement 27 Verringerung von Abfällen 28 Verbesserung der Transporteffizienz Unsere Produkte Breites Angebot 32 Produktsicherheit 32 Qualitätsprodukte Unsere Kunden Kundenzufriedenheit 38 Effizientes Beschwerdemanagement 38 Zertifizierte Managementsysteme 38 Ein transparenter Geschäftspartner Unsere Mitarbeiter Ein attraktives Umfeld für ein starkes Team 42 Kompetenzen entwickeln 43 Erfolge bei Arbeitssicherheit und Gesundheitsschutz 44 Mitarbeitereinbindung für eine starke Sicherheitskultur Gesellschaft Nordzucker pflegt gute Nachbarschaft 48 Geruchsbelastung im Dialog mit Anwohnern nachhaltige Lösungen finden 49 Zucker und Gesundheit 50 Partner für Gesundheit und Ernährung Anhänge Global Reporting Initiative 54 Parameter der Wesentlichkeitsprüfung 56 Glossar 57

5 Kennzahlen Umsatzerlöse Mio. EUR Jahresüberschuss Mio. EUR / / / / / / / / / /2012 Eigenkapitalquote in Prozent Mitarbeiter des Nordzucker Konzerns Anzahl im Jahresdurchschnitt / / / / / / / / / /2012 Eigenkapitalquote Ziellinie

6 Nachhaltigkeit: Schwerpunkte und Strategie Energie und Umwelt Wir arbeiten ressourcenschonend. Durch energieeffiziente Produktion verringern wir kontinuierlich die Auswirkungen unseres Handelns auf Umwelt und Klima. Arbeitssicherheit und Gesundheitsschutz Wir bieten allen unseren Mitarbeitern einen sicheren Arbeitsplatz und ein Arbeitsumfeld, das ihre Gesundheit schützt. Produktqualität und Kundenzufriedenheit Wir sorgen für qualitativ hochwertige Produkte. Im Umgang mit unseren Kunden arbeiten wir vorausschauend, mitdenkend und schnell. Produkt - sicherheit Wir liefern sichere Produkte: eine Garantie, die wir mithilfe wirksamer Prüfsysteme für die Lebensmittel- und Futtermittelsicherheit zuverlässig einlösen. Integres Handeln und soziale Verantwortung Wir tragen die Verantwortung für den Nachhaltigkeitsbeitrag unserer Produkte von der Beschaffung bis zur Anwendung. 2 Nachhaltigkeitsbericht 2012 /13

7 02 Unser Unternehmen 02 Unser Unternehmen Nordzucker ist mit einem Marktanteil von mehr als 15 Prozent der zweitgrößte Zuckerproduzent in der EU. Im Geschäftsjahr 2011/12 haben wir rund 2,9 Millionen Tonnen Zucker aus 17,9 Millionen Tonnen Zuckerrüben hergestellt. Über Landwirte aus ganz Europa beliefern unsere 13 Zuckerfabriken in sieben Ländern mit Zuckerrüben. Des Weiteren arbeiten wir in drei Raffinerien Rohzucker zu Weißzucker um und produzieren in mehreren Anlagen Flüssigzucker. Nordzucker beliefert mit ihren Zuckerprodukten in erster Linie Kunden der Ernährungswirtschaft. Dazu gehören führende Hersteller von Bäckerei- und Süßwaren, Molkereiprodukten, Konfitüren, Getränken und Speiseeis. Etwa 20 Prozent unseres Zuckers gelangen über den Einzelhandel direkt an die Endverbraucher. Einzelhandelsprodukte vertreiben wir vor allem unter unseren Marken SweetFamily und Dansukker. Daneben stellen wir weitere Produkte her: Nordzucker liefert Trockenschnitzelpellets und Pressschnitzel als Futtermittel sowie Melasse für die Hefeund Alkoholindustrie. Im Geschäftsjahr 2011/12 beschäftigte unser Unternehmen im Durchschnitt Mitarbeiter in den drei Regionen Zentral-, Ost- und Nordeuropa. Konzernstruktur Der Nordzucker-Vorstand berichtet an den Aufsichtsrat, der sich aus 14 Vertretern der Aktionäre und sieben Arbeitnehmervertretern zusammensetzt. Über drei deutsche Holdinggesellschaften halten Landwirte den wesentlichen Teil der Aktien der Nordzucker AG. Hauptanteilseigner ist die Nordzucker Holding AG (76,2 Prozent). Weitere Anteile halten die Union- Zucker Südhannover GmbH (10,8 Prozent) und die Nordharzer Zucker AG (7,8 Prozent). Die verbleibenden 5,2 Prozent des Kapitals befinden sich in Streubesitz. Aktionärsstruktur der Nordzucker AG 123,7 Millionen Euro Aktienkapital Nordzucker Holding Aktiengesellschaft 76,2 Prozent, 94,3 Millionen Euro Union-Zucker Südhannover GmbH 10,8 Prozent, 13,4 Millionen Euro Nordharzer Zucker AG 7,8 Prozent, 9,7 Millionen Euro Direkte Anteilseigner 5,2 Prozent, 6,3 Millionen Euro Struktur des Nordzucker Konzerns Nordzucker AG Region Zentraleuropa (CE) Region Nordeuropa (NE) Region Osteuropa (EE) Nordzucker AG Braunschweig/Deutschland Nordic Sugar A/S, Kopenhagen/Dänemark, 100 Prozent Nordzucker Polska S.A., Przeżmierowo/Polen, 99,87 Prozent Norddeutsche Flüssigzucker GmbH & Co. KG, Braunschweig/Deutschland, 70 Prozent Nordic Sugar AB, Malmö/Schweden, 100 Prozent Považský Cukor a.s., Trenčianska Teplá/Slowakei, 96,8 Prozent fuel 21 GmbH & Co. KG, Klein Wanzleben/Deutschland, 100 Prozent Suomen Sokeri OY, Kantvik/Finnland, 80 Prozent Tereos TTD a.s., Dobrovice/Tschech. Republik, 35,38 Prozent Sucros OY, Säkylä/Finnland, 80 Prozent AB Nordic Sugar Kėdainiai, Wilna/Litauen, 70,6 Prozent Nordzucker Ireland Ltd., Dublin/Irland, 100 Prozent Nachhaltigkeitsbericht 2012 /13 3

8 Nachhaltigkeit ist Teil des Geschäfts Liebe Leserinnen und Leser, vor Ihnen liegt der erste Nachhaltigkeitsbericht der Nordzucker AG nach der Akquisition von Nordic Sugar im Jahr Dieser Bericht ist ein Meilenstein für den gewachsenen Konzern. Zeigt er doch vor allem unser fortgesetztes Engagement und die Verbundenheit unseres Geschäfts mit den Grundprinzipien nachhaltiger Entwicklung. Im vergangenen Jahr haben wir uns Zeit genommen, unsere Nachhaltigkeitsstrategie zu überprüfen. Ziel war die Harmonisierung unserer Vorgehensweisen im gewachsenen Konzern. Zugleich stellen wir damit auch perspektivisch kontinuierliche Fortschritte bei der Integration von Nachhaltigkeitszielen in unserem Handeln sicher. Wir sind überzeugt, dass eine noch stärkere Betonung von Nachhaltigkeit der richtige Weg ist, die Zukunft unseres Unternehmens zu sichern und zu fördern. Sehr positiv sehen wir weitere Möglichkeiten, Vorteile für unsere Stakeholder nachhaltig mit Vorteilen für unser Geschäft zu verknüpfen. Nachhaltigkeit liegt in unserer Natur Das Engagement in Sachen Nachhaltigkeit hat bei Nordzucker eine lange Tradition. Es genießt eine natürliche Priorität, weil die Nutzung natürlicher Ressourcen und ein stabiles Klima elementar für den Erfolg von Nordzucker sind. Umwelt- und Klimabewusstsein sind daher tief in unserem Unternehmen verwurzelt. Dank kontinuierlicher Anstrengungen konnten wir in den vergangenen Jahren deutliche Fortschritte bei der Reduktion von Einflüssen auf Umwelt und Klima verzeichnen. Durch den Einsatz hochentwickelter Technologien hat Nordzucker ihren Energieverbrauch und die CO 2 -Emissionen deutlich gesenkt. Unser wichtigstes Ziel im Bereich Nachhaltigkeit bleibt es, unseren Energieverbrauch weiter zu optimieren und unsere Abhängigkeit von fossilen Energieträgern zu reduzieren. Ein niedrigerer Ressourcenverbrauch führt nicht nur zu nachhaltigem Handeln, sondern erhöht zugleich unmittelbar unseren Gewinn. Nordzucker als Zucker- und Futtermittelproduzent ist sich der hohen Verantwortung bewusst, die wir als Zulieferer der Lebensmittel- und Futtermittelbranche haben. Ebenso wissen wir, dass wir einen entscheidenden Beitrag zum wirtschaftlichen Erfolg unserer Kunden weltweit leisten. Aus diesem Grund verfolgen wir einen systematischen und vorausschauenden Ansatz, mit dem wir die Zuverlässigkeit unserer Lieferkette sicherstellen. Dieser basiert auf hohen Standards, unserem Risikomanagementsystem sowie der kontinuierlichen Förderung des Qualitätsbewusstseins in unserem Team. Nordzucker beschäftigt rund Mitarbeiter in verschiedenen Ländern. Ihre Kompetenz und Einsatzbereitschaft sind die Basis für unseren Unternehmenserfolg auch im Bereich Nachhaltigkeit. Sichere und motivierende Arbeitsbedingungen haben deshalb für Nordzucker Priorität. Unser Hauptaugenmerk liegt auf der Weiterentwicklung dieses Ansatzes, damit Nordzucker für unsere Mitarbeiter, auf die wir sehr stolz sind, attraktiv bleibt ebenso wie für neue Talente, die wir in Zukunft beschäftigen wollen. Prioritäten setzen Erfahrungen teilen Nordzucker ist es gelungen, die Leistungen im Bereich Nachhaltigkeit in den vergangenen Jahren kontinuierlich zu verbessern. Dabei legen wir nicht zuletzt die eigenen Maßstäbe immer höher. Indem wir unsere Aktivitäten priorisieren, wollen wir den Anliegen unserer Stakeholder bestmöglich gerecht werden. Wir teilen unsere Erfahrungen gerne und freuen uns, dass wir vielen unserer Partner in der Lieferkette helfen können, selbst Fortschritte im Bereich Nachhaltigkeit zu erzielen. 4 Nachhaltigkeitsbericht 2012 /13

9 02 Unser Unternehmen Wir sind uns bewusst, dass wir trotz bereits erreichter hoher Standards weitere Herausforderungen zu bewältigen haben. Auch in Sachen Nachhaltigkeit gilt es neue Aufgaben zu lösen, insbesondere durch die wachsende Internationalisierung unseres Geschäfts. Ein ehrgeiziger Ansatz in Sachen Nachhaltigkeit stärkt künftig unsere Wettbewerbsfähigkeit. Und das ist zweifellos die beste Zukunftsstrategie für unser Unternehmen und genauso für unsere Stakeholder. Unterstützt von einer stark ausgeprägten Kultur kontinuierlicher Verbesserung und der Expertise unseres Nordzucker-Teams wollen wir künftig im Bereich Nachhaltigkeit eine führende Rolle in der Zuckerindustrie und vergleichbaren Industrien einnehmen. Immer mehr Kunden und Geschäftspartner zeigen Interesse an unseren Nachhaltigkeitsaktivitäten. Wir betrachten dies als willkommene Gelegenheit, kontinuierlich im Dialog zu bleiben. Dieser Bericht leistet einen wichtigen Beitrag dazu. Nordzucker AG Der Vorstand Hartwig Fuchs Axel Aumüller Mats Liljestam Dr. Michael Noth Dr. Niels Pörksen Nachhaltigkeitsbericht 2012 /13 5

10 03 Unser Nachhaltigkeitsansatz Nachhaltigkeit unser integrierter Ansatz 8 Strategie und Ziele 9 Analyse der Wesentlichkeit 9 Nachhaltigkeit ist ein integraler Bestandteil unseres langfristig angelegten Geschäftsmodells. 6 Nachhaltigkeitsbericht 2012 /13

11 03 Unser Nachhaltigkeitsansatz Nachhaltigkeitsbericht 2012 /13 7

12 Nachhaltigkeit unser integrierter Ansatz Unser Nachhaltigkeitskonzept ist integraler Bestandteil unseres Geschäftsmodells. Wir beschäftigen uns umfassend mit Nachhaltigkeitsthemen, die für unser Unternehmen, aber auch für unsere Stakeholder wichtig sind. Das Thema Nachhaltigkeit wird bei uns in einer Linienfunktion verantwortet. So stellen wir sicher, dass es eng mit unserem Tagesgeschäft verknüpft ist. Der Bereich Corporate Sustainable Development (Nachhaltigkeitsentwicklung) arbeitet eng mit einem Netzwerk aus Mitarbeitern in den Nordzucker-Regionen, Koordinatoren an den Produktionsstandorten sowie mit allen übrigen Unternehmensbereichen zusammen. Jeder trägt Verantwortung Voraussetzung für die Erreichung unserer Nachhaltigkeitsziele ist die Zusammenarbeit aller Mitarbeiter. Auf Vorstandsebene liegt die Verantwortung beim Chief Operating Officer (COO). Er übernimmt den Vorsitz im Sustainability-Forum. Dieses Forum tritt mindestens dreimal jährlich zusammen, um die Nachhaltigkeitsstrategie, Aktionspläne und die damit verbundenen Risiken und Chancen zu diskutieren und Ergebnisse zu bewerten. Mitglieder sind drei Vorstandsmitglieder und sieben Führungskräfte aus Vertrieb, Produktion, Rübenbeschaffung, Kommunikation und Nachhaltigkeitsentwicklung. Der Vice President Corporate Sustain able Development berichtet direkt an den COO. Die Empfehlungen dieser Gruppe bilden die Grundlage für Entschei dungen des Vorstands der Nordzucker AG hinsichtlich der Nachhaltigkeits strategie. Die operative Verantwortung liegt bei den Linienmanagern, die vom Team für Nachhaltigkeitsentwicklung unterstützt werden. Dieses arbeitet direkt mit Mitarbeitern und Arbeitsgruppen in der Unternehmenszentrale sowie in den Werken zusammen. Die Umsetzung unserer Nachhaltigkeitsrichtlinien und die Erreichung der festgelegten Ziele erfolgen nach Maßgabe von Aktionsplänen. Fortschritte bei der Realisierung unserer Nachhaltigkeitsziele beurteilen wir nach klar definierten Leistungsparametern (Key Performance Indicators (KPls)). Um Verbes serun gen in der gesamten Organisation sicherzustellen, werden die Jahres ziele bis hinab zur Werksebene in lokale Plan- und Zielset zungs pro zesse überführt. Fortschritte berichten wir viertel jährlich intern. Ein integriertes Management system, entsprechende Zertifi zierungsverfahren und ein strenges internes Prüfungsprogramm unterstützen unsere Kultur der konti nuierlichen Verbesserung. Beitritt zum Global Compact der Vereinten Nationen Im Juni 2012 hat Nordzucker den Gobal Compact der Vereinten Nationen unterzeichnet. Der Global Compact ist eine Initiative der Vereinten Nationen. Mit ihrem Beitritt zu diesem Pakt verpflichten sich Unternehmen, ihre Geschäftstätigkeit an zehn allgemein anerkannten Prinzipien aus den Bereichen Menschen rechte, Arbeitsnormen, Umweltschutz und Korrup tionsbekämpfung auszurichten. Mit mehr als Unternehmen und anderen Teilnehmern aus über 130 Ländern ist der Global Compact die weltweit größte freiwillige Corporate- Responsibility-Initiative. Unsere Arbeit bei Nordzucker stimmt bereits in großen Teilen mit den Prinzipien des Global Compact überein. Als neuer Vertrags partner werden wir über unsere Fortschritte bei der Umsetzung der zehn Prinzipien des Global Compact berichten. Unser Ansatz Vorstand Nachhaltigkeitsforum Nachhaltigkeitsstrategien, Bewertung von Risiken und Chancen Chief Operating Officer Regionen Nachhaltigkeitsentwicklung Regionale Mitarbeiter Nachhaltigkeitsentwicklung Strategie, Ziele und Aktionspläne für alle Bereiche, Unternehmenskennzahlen. Vierteljährliche Besprechungen/Berichte Regionale Kennzahlen und Aktionen, weiteres Vorgehen und Berichte Werke Lokale Koordinatoren Lokale Kennzahlen und Aktionen, weiteres Vorgehen und Berichte 8 Nachhaltigkeitsbericht 2012 /13

13 03 Unser Nachhaltigkeitsansatz Strategie und Ziele Im Zuge der weiteren Harmonisierung ihrer konzernweiten Aktivitäten hat Nordzucker 2012 eine neue Nachhaltigkeitsstrategie verabschiedet, die zudem der wachsenden Internationalisierung ihrer Geschäftstätigkeit Rechnung trägt. Ziel ist es, die bereits erreichten großen Erfolge weiter auszubauen und unsere Wettbewerbsfähigkeit auf lange Sicht zu verbessern. Negative Auswirkungen unserer Produktion wollen wir weiter verringern und so Mehrwert für unsere Stakeholder schaffen. Unser Ziel ist es, durch die vollständige Integration von Nachhaltigkeitsprinzipien in unser tägliches Handeln Bestand, Entwicklung und Erfolg von Nordzucker als internationales Unternehmen langfristig zu sichern. Folgende Maßnahmen helfen uns, dieses Ziel zu erreichen: Wir integrieren die Prinzipien der Nachhaltigkeit noch stärker in unsere Unternehmensprozesse Wir behalten hohe Qualitäts- und Sicherheitsstandards bei Lebensmitteln und Futtermitteln bei Wir verstärken die Umweltorientierung unserer Produktionsstätten Wir verbessern Arbeitssicherheit und Gesundheitsschutz Wir betten die Prinzipien der Nachhaltigkeit in die Lieferkette ein Wie verbessern die Nachhaltigkeitskommunikation sowie die Zusammenarbeit mit wichtigen Stakeholdern, einschließlich unserer Kunden Verhaltenskodex Als Antwort auf neue internationale Herausforderungen haben wir einen Verhaltenskodex entwickelt, der 2013 in Kraft treten wird. Darin werden Verhaltensregeln festgelegt, die von allen Nordzucker- Mitarbeitern einzuhalten sind. Der Kodex umfasst Festlegungen in Bezug auf Menschenrechte, Arbeitsrecht, Energieverbrauch und Umweltschutz, Anforderungen an Lieferanten, Qualität, Lebensmittel- und Futtermittelsicherheit sowie Kundenbeziehungen. Die konzernweite Einführung des Kodex findet in Absprache mit den jeweiligen Betriebsräten statt. Analyse der Wesentlichkeit Mit unserer Nachhaltigkeitsberichterstattung vermitteln wir unseren Stakeholdern ein klares Bild von unserer Leistungsfähigkeit, unseren Herausforderungen und wie wir diesen begegnen. Wichtige Stakeholder sind für uns unsere Kunden, Verbraucher, Mitarbeiter, Aktionäre, Landwirte im Zuckerrüben- und Rohrzuckeranbau, sonstige wichtige Lieferanten, Nachbarn, Behörden sowie die örtlichen Gemeinden. Wir berichten über Themenbereiche, die wir entsprechend unserer Prüfung und Bewertung als wichtig und wesentlich für unsere Stakeholder erachten. Prüfungsstandard AA 1000: über Wesentliches korrekt informieren Informationen über unsere sozialen, umweltbezogenen und wirtschaftlichen Leistungen werden dann als wesentlich betrachtet, wenn unsere Stakeholder sie benötigen. Zum Beispiel, um fundierte Beurteilungen abzugeben, Entscheidungen zu treffen oder geeignete Maßnahmen zu ergreifen. Der Prüfungsstandard AA 1000 orientiert sich an den Prinzipien Bedeutung für die Stakeholder sowie Richtigkeit der Angaben. Wesentliche Themen Die dunkelgrün unterlegten Themen betrachten wir als besonders wichtig für unsere Stakeholder und den Unternehmenserfolg. Wir berichten über Bereiche, die einen essenziellen Einfluss auf unser Geschäft haben und gleichzeitig von unseren Stakeholdern als besonders kritisch betrachtet werden. Rangfolge der Wichtigkeit für Stakeholder/Rangfolge der Risiken und Chancen für Nordzucker * Rangfolge der Wichtigkeit für Stakeholder HIV Abfall Artenvielfalt Organischer Anbau & Fairtrade Ureinwohner Arbeitsrecht Menschenrechte Wasser Regenwald Armut Governance Wiederverwertbare/ erneuerbare Materialien Genetisch veränderte Organismen Gefährliche Chemikalien Betrug & Korruption Zucker und Gesundheit Gerüche Transport Erneuerbare Energien Kompetente Mitarbeiter gewinnen Klimawandel Luft/Emissionen Lebensmittelsicherheit Energieeffizienz Nachhaltige Beschaffung Anbau/Beschaffung von Rohrzucker Abwasser Arbeitssicherheit& Rübenerde Gesundheitsschutz Rübenanbau Rangfolge der Bedeutung für Nordzucker *Zur Berechnungsgrundlage vgl. bitte S. 56. Nachhaltigkeitsbericht 2012 /13 9

14 04 Anbau und Beschaffung von Zuckerrüben Nachhaltiger Zuckerrübenanbau 12 Anbau im natürlichen Gleichgewicht 13 Zuckerrübenanbau auf neuem Niveau 14 Einbinden von Lieferanten 16 Beschaffung von Rohrzucker 17 Wenn wir die Zuckererträge bei gleichbleibendem Ressourceneinsatz steigern können, erhöhen wir die Produktivität und verringern gleichzeitig die Auswirkungen auf die Umwelt. 10 Nachhaltigkeitsbericht 2012 /13

15 04 Anbau und Beschaffung von Zuckerrüben Nachhaltigkeitsbericht 2012 /13 11

16 Nachhaltiger Zuckerrübenanbau Nordzucker arbeitet seit jeher partnerschaftlich mit ihren Rübenanbauern zusammen. Gemeinsames Ziel ist die Optimierung der Anbaumethoden für Zuckerrüben. Durch verbesserte Anbauverfahren und Forschung und Entwicklung in der Pflanzenzucht stieg der Zuckergehalt der Rüben über die Jahre von fünf Prozent auf 20 Prozent. Zeitgleich erhöhte sich der Zuckerertrag pro Hektar um das Zehnfache. Zuckerrüben sind umweltfreundliche Feldfrüchte. Mit ihren tiefen Wurzeln verbessern sie die Bodenstruktur und verfügen über einen effizienten Wasserhaushalt. Wenn andere Feldfrüchte lange geerntet sind, nehmen Rüben durch ihr Wachstum bis in den Herbst hinein weiter Stickstoff aus der Erde auf. So minimieren sie den unerwünschten Stickstoffeintrag in das Grundwasser. Nachhaltiger Zuckerrübenanbau hat sehr hohe Bedeutung für den Umweltschutz und unseren Unternehmenserfolg. Aus diesem Grund haben wir eine Reihe von Initiativen begonnen, die unsere Landwirte dabei unterstützen, ihre Produktivität nachhaltig zu steigern. Die Zuckerrübe wird zu 100 Prozent verwertet Die Zuckerrübe nutzt mittels Fotosynthese die Energie des Sonnenlichts zusammen mit Kohlendioxid aus der Luft und Wasser aus dem Boden für ihr Wachstum und gibt zugleich Sauerstoff an die Luft ab. Sonnenlicht Kohlendioxid Wasser Sauerstoff Ein Hektar Zuckerrüben produziert in der Regel 15 Millionen Liter Sauerstoff und Kilo Zucker. Fotosynthese Alle Teile der Zuckerrübe werden in unserer Produktion verarbeitet. Die Fasern verarbeitet Nordzucker zu hochwertigen Futtermitteln und die kohlenhydratfreien Teile liefern ein kalkendes und düngendes Produkt, das zur Boden ver besserung eingesetzt wird. Damit werden die Nährstoffe den Rübenfeldern erneut zugeführt. Das in den Zuckerrüben enthaltene Wasser setzen wir im Zuckergewinnungsprozess ein. Unsere Zuckerfabriken sind damit nahezu autark bei der Wasserversorgung. Fasern Kohlenhydratfreie Komponenten ca.18 Prozent Zucker 75 Prozent Wasser Futtermittel Zucker Dünger Gereinigtes Wasser 12 Nachhaltigkeitsbericht 2012 /13

17 04 Anbau und Beschaffung von Zuckerrüben Anbau im natürlichen Gleichgewicht Eine gut geplante Fruchtfolge erhöht die Fruchtbarkeit des Bodens, reduziert den Schädlingsbefall und Krankheiten. Torsten Thuresson, Landwirt in Ystad, Schweden Interview mit Torsten Thuresson Was ist das Geheimnis erfolgreicher Landwirtschaft? Ganzheitliches Denken ist wichtig. Damit ein ausgewogenes, nachhaltiges landwirtschaftliches System entsteht, muss man bei den natürlichen Gegebenheiten des landwirtschaftlichen Betriebs beginnen. Es muss sichergestellt sein, dass alle Teile der Produktion ineinandergreifen und sich gegenseitig unterstützen. So erhöht beispielsweise eine gut geplante Fruchtfolge die Fruchtbarkeit des Bodens und reduziert Probleme wie Schädlingsbefall und Krankheiten. Die Zuckerrübe ist ein wertvoller Teil der Fruchtfolge, weil sie relativ wenig Wasser benötigt und Stickstoff effizient umsetzt. Wie sorgen Sie für den Boden? Seit vielen Jahren arbeite ich daran, so weit wie möglich natürliche Düngemittel einzusetzen. Der Schlüssel liegt in der Wahl des richtigen Zeitpunkts und der Präzision: Ich muss also die richtige Menge zur richtigen Zeit ausbringen. Unterm Strich habe ich den Bedarf an zugekauftem Dünger auf dem Hof erheblich reduziert. Und das ist natürlich gut für meinen Geldbeutel und für die Umwelt. Neue Technologien wie GPS bieten großartige Möglichkeiten für höhere Präzision bei der Feldarbeit und für eine nachhaltige Landwirtschaft. Die Nordzucker-Initiative zur Steigerung der Zuckerrübenerträge zeigt, dass Nordzucker die Bedeutung hoher Erträge für ihre Nachhaltigkeit verstanden hat. Hohe Erträge bedeuten, dass die Anbauparameter erfolgreich optimiert und gleichzeitig die Ressourcen effektiv genutzt worden sind. Inwiefern berücksichtigen Sie dabei die Umwelt? Ich habe viele kleine Felder, zwischen denen Landstraßen verlaufen und Häuser stehen. Die Gegend ist bei Touristen und Einheimischen sehr beliebt. Deswegen versuche ich, auf meine Umgebung Rücksicht zu nehmen, indem ich den Einsatz von Pestiziden auf ein absolutes Minimum reduziere und sicherheitshalber Grasstreifen an den Feldrändern und Wasserläufen stehen lasse. Erkennungs- und Warnsysteme helfen mir zusätzlich dabei, möglichst wenige Pestizide einzusetzen. Nachhaltigkeitsbericht 2012 /13 13

18 Zuckerrübenanbau auf neuem Niveau Steigende Zuckererträge pro Hektar bei gleichbleibendem Ressourceneinsatz befähigen uns, die Produktivität zu erhöhen und gleichzeitig Umwelteinwirkungen zu verringern. Im Jahr 2011 haben wir unsere Initiative begonnen. Damit zeigen wir präzise, wo wir 2020 stehen wollen: In sieben Jahren sollen 20 Prozent unserer leistungsstärksten Rübenanbauer im gesamten Nordzucker-Gebiet in der Lage sein, 20 Tonnen Zucker pro Hektar zu ernten. Das ist ein ehrgeiziges Ziel, das unsere An bauer erreichen können. Die Nordzucker-Initiative konzentriert sich auf fünf Bereiche: Züchtung, Anbauverfahren, Ernte, Lagerung und Anbaustruktur. In enger Zusammenarbeit mit unseren Land wirten und Partnern untersuchen wir die gesamte Prozess kette: von der Vorbereitung der Felder bis zur Anlage der Rübenmiete. Von den Besten lernen Viele Faktoren beeinflussen die Zuckerrübenproduktion Klima und Bodenverhältnisse eingeschlossen. Spannend wird es jedoch, wenn einige Landwirte unabhängig von regional vorherrschenden Bedingungen regelmäßig höhere Erträge erzielen als andere. Zur Klärung dieses Phänomens und um von den Besten zu lernen, haben wir in sieben Anbauländern regionale Kompetenzteams eingerichtet. Dort treffen Anbauberater von Nordzucker und interessierte Nordzucker-Landwirte zusammen. Die Teams entwickeln vor allem praktische Lösungen und arbeiten dabei vornehmlich am lebenden Objekt : Ihre Treffen finden oft direkt auf den Rübenfeldern statt. Auf diese Weise können wertvolle Erfahrungen mit Anbautechniken weitergegeben werden, um die Ernteerträge aller Nordzucker-Landwirte zu steigern. Ermutigende Ergebnisse Ein neuer Ansatz für die Ernteoptimierung ist die Unterfußdüngung. Dabei wird Dünger in einem Arbeitsgang mit dem Saatgut ausgebracht. Abgesehen von deutlichen Einsparungen bei Düngeraufwand, Arbeitszeit, Treibstoff und Kohlendioxid, sichert diese Methode die optimale Versorgung der Rüben und fördert die gleichmäßige Entwicklung der Bestände. Auf sandigen Böden zeigt dieses Verfahren bereits heute sehr positive Wirkungen. 14 Nachhaltigkeitsbericht 2012 / 13

19 04 Anbau und Beschaffung von Zuckerrüben Unser Maßnahmenpaket zeigt bereits Erfolge: Im Geschäftsjahr 2011/12 erzielten die besten 20 Prozent der landwirtschaftlichen Betriebe einen durchschnittlichen Zuckerertrag von 15,9 Tonnen pro Hektar. Unsere Landwirte behandeln die Böden seit Langem sehr sorgfältig und setzen nur so viel Dünge- und Pflanzenschutzmittel ein, wie die Rüben unbedingt benötigen. Durch diese Anwendungs praxis konnte der Gebrauch von Stickstoffdünger erheblich reduziert werden. Heute werden pro Hektar durchschnittlich nur noch 110 kg Stickstoff verwendet, im Vergleich zu über 200 kg vor 30 Jahren. Im gleichen Zeitraum haben sich die Ernteerträge nahe zu verdoppelt. Ebenso hat der Einsatz von pilliertem Saatgut dazu beigetragen, die während der Aussaat verwendete Menge von Insektiziden von 3 Litern auf heute 60 Gramm pro Hektar zu verringern. Diese Ergebnisse zeigen, wie Nachhaltigkeit und hohe Ernteerträge miteinander einhergehen können. Rübenanbaufläche und Zuckerproduktion, Nordzucker Konzern Veränderungen der Stickstoffeffizienz, Nordzucker Deutschland /03 03/04 04/05 05/06 06/07 07/08 08/09 09/10 10/11 11/ Rübenanbaufläche (2002/03 = 100) Zuckerproduktion (2002/03 = 100) Zuckerertrag (t/ha, linke Achse) Stickstoffverbrauch im Rübenanbau (kg/ha, rechte Achse) Menge Stickstoff pro Tonne Zucker (kg/t Zucker, linke Achse) Nachhaltigkeitsbericht 2012 /13 15

20 Einbinden von Lieferanten Wir kommunizieren unsere Ansprüche an Nachhaltigkeit über die gesamte Prozesskette. Deshalb sind unsere Anforderungen und Erwartungen in diesem Bereich Teil der vertraglichen Vereinbarungen mit unseren Lieferanten und Händlern. Durch dieses Vorgehen legen wir fest, welche Leistungen wir erwarten. Gleichzeitig arbeiten wir aktiv darauf hin, das Bewusstsein für Nachhaltigkeitsthemen zu schärfen und kontinuierlich Verbesserungen in unserer Lieferkette zu fördern, indem wir unsere Erfahrungen und unser Know-how mit Partnern teilen. Wir kooperieren mit den Lieferanten von Zuckerrüben, Zutaten, Verpackungsmaterial, Verarbeitungshilfsstoffen und Rohrrohzucker und überwachen ihre Leistungsfähigkeit auf Basis von risikobasierten Prüfungen. Die Internationalisierung unserer Lieferketten bringt neue Herausforderungen für die Nachhaltigkeit mit sich. Denn Nordzucker kauft in Ländern ein, die andere Traditionen haben und auf anderen Stufen in der Nachhaltigkeitsentwicklung stehen. Der Dialog mit unseren Lieferanten wird deshalb immer wichtiger. Dementsprechend werden wir unseren Nachhaltigkeitsansatz weiterentwickeln und verbessern. Verhaltenskodex für Lieferanten Die Entwicklung eines Verhaltenskodex für Lieferanten ist ein weiterer Schritt, um ein hohes Nachhaltigkeitsniveau über die gesamte Wertschöpfungskette sicherzustellen. Dieses Werkzeug ist insbesondere dafür geeignet, die weltweite Beschaffung zu regeln. Alle Lieferanten müssen die Anforderungen des Kodex erfüllen. Um dies zu überwachen, führen wir risikobasierte Prüfungen durch, die Folgendes beinhalten: Eine standardisierte Lieferantenbewertung Einen detaillierten Fragebogen Prüfungen, die auf Bewertungen, Fragebögen, Länderrisiken, Erfahrungen, Gefährlichkeits- und Lebensmittelsicherheitsaspekten basieren Nachprüfungen und Aktionspläne zur Beseitigung von Schwachstellen 16 Nachhaltigkeitsbericht 2012 / 13

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