Corporate Responsibility Report Mammut Sports Group AG TEIL 2 UMWELTVERANTWORTUNG: PRODUKTION & MATERIALIEN

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1 Corporate Responsibility Report 2013 Mammut Sports Group AG TEIL 2 UMWELTVERANTWORTUNG: PRODUKTION & MATERIALIEN

2 Umweltverantwortung Produktion & Materialien Teil 2: Umweltverantwortung: Produktion & Materialien 2 Mammut stellt höchste Qualitätsansprüche an seine Produkte. Insbesondere sollen sie umweltverträglich hergestellt sein. Ampel auf «orange»: Als Mitglied von bluesign technologies verpflichtet sich Mammut dem gegenwärtig strengsten Textilstandard. Die Umstellung von Materialien gemäss den Anforderungen ist für die Hersteller jedoch aufwendig und langwierig. In Zahlen /4 verschiedene Stoffe werden durchschnittlich je Bekleidungskollektion verwendet. verschiedene Bestandteile sind in einer funktionalen Outdoorjacke enthalten. der Stoffvolumen für Bekleidung erfüllen bereits die bluesign Kriterien. Titelbild: Teile einer Mammut-Jacke vor dem Nähen, China, Foto: Mammut

3 Teil 2: Umweltverantwortung: Produktion & Materialien 3 In der Färberei unseres italienischen Stoffzulieferers, Foto: Daniela Schürmann, Mammut

4 Inhaltsverzeichnis 1 Worum geht es? 5 2 Der Mammut Ansatz 6 3 Die Mammut Meilensteine 7 4 Das fordert Mammut DER BLUESIGN STANDARD NACHHALTIGE MATERIALIEN 10 5 Herstellung RÜCKBLICK AUSBLICK BESCHAFFUNGSSTRATEGIE ORGANISATION LIEFERANTEN-BEWERTUNG INTEGRATION DER MONITORING-AKTIVITÄTEN & BESCHAFFUNGSENTSCHEIDE PERFORMANCE BLUESIGN PERFORMANCE NACHHALTIGE MATERIALIEN 16 6 I:COllect 18 7 Glossar 19

5 1 Worum geht es? Teil 2: Umweltverantwortung: Produktion & Materialien 5 Kritische chemische Textilhilfsmittel in der Herstellung von funktionalen Stoffen, Verwendung von Materialien aus nicht erneuerbaren Rohstoffen sowie deren Weiterverwertung dies sind u. a. die Kritikpunkte bezüglich ökologischer Unternehmensverantwortung. Chemie in der Textilindustrie» Greenpeace setzt sich mit der Detox- Kampagne seit 2011 dafür ein, dass gefährliche Chemikalien aus der Textilherstellung verschwinden. 1 «Rund ein Viertel des weltweiten Chemieverbrauchs fliesst direkt oder indirekt in die Textilindustrie. Gewisse eingesetzte Substanzen sind nicht ungefährlich und können bei falschem Umgang oder falscher Dosierung potentiell den Menschen und die Natur belasten. Es herrscht kaum Transparenz auf Seiten der Brands über die verwendeten Chemikalien, so dass von einer eigentlichen «Black-Box» gesprochen werden muss. Diesem Thema widmet sich Greenpeace mit einer wirkungsvollen Kampagne DETOX. Seit Juni 2011 übt sie Druck auf die Textilindustrie aus, insbesondere die Weltmarktführer unter den Sport- Funktionell, aber Abfall? und Fashionmarken. «Detox your supply chain» lautet denn auch der Kampagnenslogan. Im Kern fordert Greenpeace den Verzicht auf problematische Chemikalien in der textilen Wertschöpfung. Die Freisetzung gefährlicher Chemikalien soll nach dem Vorsorgeprinzip («precautionary principle») aus der Lieferkette sowie den Produkten eliminiert werden. Funktionelle Outdoorausrüstung wie Bekleidung, Rucksäcke, Schlafsäcke oder Schuhe bestehen aus sehr unterschiedlichen, mehrheitlich synthetischen Materialien. Diese werden zum grossen Teil aus Erdöl gewonnen. Vergleichsweise marginal kommen auch natürliche Rohstoffe zum Einsatz, wie beispielsweise Baumwolle, Wolle, Daune oder Leder. Kritische Organisationen verweisen darauf, dass die eingesetzten Materialien aus nicht erneuerbaren Rohstoffen hergestellt werden. Gerade bei natürlichen Rohstoffen fordern sie von Unternehmen die Einhaltung ethischer und ökologischer Standards. Darüber hinaus kommt schliesslich je länger je mehr die Frage der Weiterverwendung auf: Was passiert mit alter, ausgedienter Bergsportausrüstung? Wie können die einzelnen Materialien wiederverwertet werden? In jedem Fall gilt es zu vermeiden, so die Forderung unserer Stakeholder, dass die wertvollen Rohstoffe einfach in der Verbrennung oder schlimmer noch der Abfallgrube landen. 1 Greenpeace e. V., «Chemie für Gipfelstürmer. Greenpeace untersucht Outdoor-Kleidung auf fluorierte Schadstoffe», Seite 7, Dezember 2013.

6 2 Der Mammut-Ansatz Teil 2: Umweltverantwortung: Produktion & Materialien 6 Mammut setzt die Priorität auf die Themen Material- und Ökologie-Management in der Wertschöpfungskette. Wir verpflichten uns zum bluesign Ansatz, dem gegenwärtig strengsten Textilstandard. Greenpeace macht mit der DETOX-Kampagne berechtigt auf eine zentrale Problematik in der Textilindustrie inklusive Outdoorbranche aufmerksam. Wir sehen unsere Aufgabe darin, im Rahmen des unternehmerischen Einflussbereichs entlang der Wertschöpfungskette konkrete Verbesserungen und Transparenz zu erzielen. Ökologie-Management Innerhalb des Bereichs Umweltverantwortung stellt das Material- und Ökologie- Management entlang der Wertschöpfungskette eine grosse Herausforderung dar. Die Herstellung unserer Produkte ist sehr komplex, jede Produktionsstufe fordert spezifisches Know-how. Die im Endprodukt enthaltenen Komponenten und Materialien durchlaufen unterschiedliche Produktionsprozesse, wobei sich die verwendeten chemischen Textilhilfsmittel in Art und Einsatzmenge massiv unterscheiden. Seit Januar 2011 sind wir Mitglied von bluesign technologies. Das bluesign System definiert den gegenwärtig strengsten und umfassendsten Standard der textilen Wertschöpfungskette. Darüber hinaus definiert es weitreichende Instrumente um die gesamte textile Kette (Textilchemielieferanten, Hersteller und Konfektionäre) zu kontrollieren. Wir arbeiten eng mit bluesign technologies zusammen um unsere Zulieferkette schrittweise umzustellen. Damit ist sichergestellt, dass die in den textilen Prozessen eingesetzten Textilhilfsmittel ökologisch und toxikologisch unbedenklich sind und korrekt zum Einsatz kommen. Material-Management Im Material-Management werden Stoffe nach den Anforderungen unserer Kunden entwickelt und eingekauft. Dabei steht der Qualitätsanspruch an oberster Stelle. Mit der Voraussetzung der Erfüllung der bssl gemäss dem bluesign Standard können wir neben der Qualität auch die Anforderung nach Transparenz und Sicherheit verstärkt gewährleisten. Textilsammlung & Recycling Ein weiteres wichtiges Thema ist für uns das sogenannte Produktlebensende. Zusammen mit unserem Partner I:CO sammeln wir ausgediente Ausrüstung und leiten sie zurück in den textilen Verwertungsprozess (Weiterverwendung, Wiederverwertung, Recycling).

7 Teil 2: Umweltverantwortung: Produktion & Materialien 7 3 Die Mammut Meilensteine 2005 Mammut setzt erstmals Biobaumwolle ein. Die Schweizer Firma Remei AG wird unser strategischer Partner. Mehr dazu im Kapitel Jan In Zusammenarbeit mit myclimate berechnet Mammut den ersten CO 2 - Fussabdruck der Seilproduktion am Hauptsitz. Die jährlich anfallenden 100 Tonnen CO 2 werden mit myclimate-umweltprojekten kompensiert. Mehr dazu im Kapitel 5.7. Mammut wird Systempartner von bluesign technologies. Damit setzen wir uns ein für ein stringentes Chemiemanagement und Transparenz in der textilen Prozesskette. Mehr dazu ab Kapitel 4. Jan In Rekordzeit stellten wir die gesamte Seilproduktion nach den bluesign Kriterien um und erreichten in nur einem Jahr das Label bluesign product Ausblick: Mit höchster Priorität arbeiten wir weiter auf eine vollumfängliche Transparenz und ein stringentes Ökologie-Management hin. Dabei setzt Mammut auf das bluesign System und fordert bei der Beschaffung von Materialien das Label bluesign approved. Der Performance-Indikator basiert auf dem tatsächlichen Materialverbrauch.

8 Teil 2: Umweltverantwortung: Produktion & Materialien 8 Die Rohware wird gelagert. Die Strickmaschine. Schneiden und Portionieren der gefärbten Stoffe. Beschichtung und Ausrüstung der Stoffe. Ausrüsten und Beschichten der Stoffe. Aufschichtung der funktionellen Stoffe. Italien, 2013 Alle Fotos: Daniela Schürmann, Mammut

9 4 Das fordert Mammut 4.1 DER BLUESIGN STANDARD Teil 2: Umweltverantwortung: Produktion & Materialien 9 Als Mitglied von bluesign technologies verpflichtet sich Mammut zur bluesign System Substances List (bssl). Diese bildet einen wichtigen Grundstein in unserem Ökologie-Managementsystem. Wir arbeiten ständig an der Verbesserung unseres Ökologiemanagements, um die wachsenden Anforderungen an Transparenz und Nachhaltigkeit entlang der Textil- Lieferkette zu erfüllen. Unsere Materialauswahl wird von der konsequenten Anwendung der festgelegten ökologischen Richtlinien bestimmt. Wir erwarten von unseren Lieferanten, dass sie ökologische Verantwortung übernehmen und in ihre eigenen Managementsysteme integrieren. Die bluesign System Substances List bluesign system substances list (BSSL) Consumer safety limits Version 3.2 effective from May 01, 2013 bluesign System Substances List (bssl). Details hier. Als bluesign Systempartner muss Mammut einen hohen Grad an Sicherheit für Mensch und Umwelt gewährleisten, verantwortungsvoll mit den Ressourcen umgehen und seine Umweltleistung immer weiter verbessern. Die Eckpfeiler der bluesign System Substances List (bssl) sind die fünf Prinzipien der Nachhaltigkeit: Ressourcenproduktivität, Verbrauchersicherheit, Wasseremission, Luftemission und Arbeitsschutz. Diese Prinzipien gelten für alle Produktionsphasen, von den Einsatzgütern über die Produktionsstandorte bis hin zu den Produkten. Das systematische Input Stream Management sorgt dafür, dass entlang der gesamten Lieferkette von bluesign zugelassene Chemikalien und Rohmaterialien verwendet werden. Diese Chemikalien und Rohstoffe erfüllen strenge Grenzwerte hinsichtlich ihrer ökologischen und toxikologischen Eigenschaften und Risiken. Durch Inspektionen vor Ort wird sichergestellt, dass sie in kontrollierten Prozessen ordnungsgemäss verwendet werden und ein verantwortungsvoller Umgang mit den Ressourcen stattfindet. Bei konsequenter Anwendung führt dies zu einer verantwortungsvollen Nutzung der Ressourcen und zur Vermeidung potenziell gefährlicher Substanzen für Mensch und Umwelt. Der Geltungsbereich von bluesign Die bssl gilt für alle Textilprodukte einschliesslich Kleidung und Zubehör, Rucksäcke, Schlafsäcke, Klettergurte sowie Seile und Schlingen. Fussbekleidung ist nicht enthalten und gehört derzeit nicht zum Geltungsbereich von bluesign technologies. Alle nicht-textilen Produkte wie Karabiner, Sicherungsmittel, Stirnlampen oder Schaufeln unterliegen internationalen und nationalen gesetzlichen Anforderungen. Die bluesign Verbraucherlabel Derzeit gibt es zwei verschiedene Label für Verbraucherartikel: bluesign product: Dieses Label tragen Verbraucherprodukte, welche ausschliesslich aus von bluesign zugelassenen Textilien und Accessoires bestehen. bluesign approved fabric: Dieses Label tragen Verbrauchergüter, die zu mindestens 90% aus von bluesign approved Stoffen bestehen. Die restlichen 10% müssen bestimmten Kriterien entsprechen. Dieses Label wird per Dezember 2015 auslaufen.

10 Teil 2: Umweltverantwortung: Produktion & Materialien NACHHALTIGE MATERIALIEN Abgesehen von den bluesign Kriterien verwenden wir auch natürliche und recycelte Materialien, aber in viel kleineren Mengen. Wir verlangen, dass diese Materialien soweit möglich nach international anerkannten Standards zertifiziert sind. Wir lassen uns von Best Practices und den Empfehlungen unserer wichtigsten Anspruchsgruppen leiten. Ausserdem führen wir eigene Forschungsarbeiten durch, um Materialfragen besser zu verstehen und unsere Leistung stetig zu verbessern. Natürliche Materialien Auch 2013 war Daune wieder ein wichtiges Thema in unserer Corporate Responsibility- Agenda. Erste international anerkannte Standards wurden zwar erarbeitet, bis anhin ist jedoch noch keine zertifizierte Daune erhältlich. Wir halten deshalb an unserem Verzicht auf graue Gänsedaune fest, um das Risiko der Verwendung von Daune aus Stopfmast zu vermeiden. Parallel dazu tauschen wir uns regelmässig mit Tierschutzorganisationen und Mitbewerbern über die bestmögliche Beschaffungspraxis aus und arbeiten zusammen mit unseren Lieferanten daran, die Transparenz in unserer Daunen- Lieferkette zu erhöhen. Ausser Daune verwendet Mammut Bio-Baumwolle, insbesondere bei der Kletterbekleidung. Unser Partner hierfür ist das Schweizer Unternehmen Remei AG. Wir wenden die Global Organic Textile Standard (GOTS)-Zertifizierung für Biobaumwolle an. GOTS ist die unabhängige Zertifizierung aller Verarbeitungsschritte, basierend auf jährlichen Betriebsbegehungen. «[GOTS] garantiert eine hohe Glaubwürdigkeit. [...] Laut Greenpeace kann man Kleidung mit GOTS [...] und biore Label bedenkenlos vertrauen.» 3 Synthetisch Materialien Mammut verwendet bei einigen Kleidungsstücken und Hartwaren recycelte Textilien. Zurzeit verlassen wir uns auf die Daten unserer Textilzulieferer und verlangen keine bestimmte Zertifizierung. Schneidwerkstatt unseres Chinesischen Zulieferers, 2012 Foto: Mammut 3 Greenpeace: «Textil-Label unter der Detox-Lupe: Einkaufsratgeber für giftfreie Kleidung», 2. Auflage, Oktober 2013.

11 Teil 2: Umweltverantwortung: Produktion & Materialien 11 5 Herstellung Zwei Drittel der für Bekleidung verbrauchten Stoffe sind bluesign approved. Das interne Ökologie- Management wird schrittweise verankert und ausgebaut. 5.1 RÜCKBLICK & AUSBLICK Seit dem Beitritt zu bluesign technologies im Januar 2011 arbeiten wir an der schrittweisen Umstellung unserer Materialien und Wertschöpfungskette auf das bluesign System. Seit Januar 2012 sind unsere Seile und Schlingen gelabelt als bluesign product. Gut zwei Drittel des verbrauchten Stoffvolumens der Bekleidungskollektion Winter 2014/15 entsprechen dem bluesign Standard. Die ökologische Verantwortung in der Zulieferkette ist heute integraler Bestandteil der Unternehmensstrategie. Verbesserungspotential sehen wir vor allem in der Verankerung des Ökologie-Management im operativen Kerngeschäft. Wir berichten im Corporate Responsibility Jahresbericht transparent über unseren entsprechenden Fortschritt. Ziele im Überblick Tabelle Ziele Unser Fokus bleibt unverändert. Wir arbeiten weiter an der schrittweisen Umstellung unseres Materialportfolios auf bluesign Qualitäten. Zudem wollen wir unser Ökologie- Managementsystem weiter ausbauen und stärken. DIMENSION ZIEL 2013 STAND 12/2013 DIMENSION ZIEL 2014 MANAGEMENT-SYSTEM Ökologie-Management Nachhaltige Materialien I:CO Richtlinien, Prozesse und Strukturen konsolidieren Datenmanagement in der Linie aufbauen Anforderungen an Lieferkette verstärkt stellen und einfordern Daune: Lösungsansatz entwickeln und prüfen Integration ins Store-Konzept und -Management erreicht / laufend erreicht laufend Ökologie-Management Nachhaltige Materialien I:CO Neue Richtlinien, Prozesse und Strukturen implementieren Interne Stakeholder schulen und informieren Anforderungen an Lieferkette verstärkt stellen und überprüfen Daune: Lösungsansatz implementieren Leder: Lösungsansatz entwickeln und prüfen Integration ins Store-Konzept und -Management abschliessen LIEFERKETTE textile Produktgruppen Lieferanten Branche Anteil an bluesign approved Materialien konsequent erhöhen weiter sensibilisieren Kooperation aktiv fördern, Synergien aufbauen und nutzen teilweise erreicht / laufend erreicht / laufend erreicht / laufend textile Produktgruppen Lieferanten Anteil an bluesign approved Materialien konsequent erhöhen weiter sensibilisieren Aufnahme der bluesign Kriterien in Evaluierungsfragebogen von neuen Stoffliefersanten KOMMUNI- KATION CR-Reporting Erweitern der quantitativen Berichterstattung zu Kernthemen Darstellung und Lesbarkeit optimieren nicht erreicht Branche CR-Reporting Kooperation aktiv fördern, Synergien aufbauen und nutzen Erarbeiten neues CR-Reporting Konzept

12 Teil 2: Umweltverantwortung: Produktion & Materialien BESCHAFFUNGSSTRATEGIE Wie im sozialen Bereich orientiert sich Mammut auch in Bezug auf die Umweltverantwortung entlang der Lieferkette am «Best Practice»-Ansatz. Mit unseren Hauptproduzenten pflegen wir langjährige Partnerschaften. Mammut verkauft Bergausrüstung und verfügt dabei über ein breites Produktportfolio (inkl. Bekleidung, Rucksäcke, Schlafsäcke, Klettergurte und Accessoires sowie Bergschuhe; mehr dazu siehe Mammut Corporate Responsibility» Übersicht). Unsere Bekleidungskollektion umfasst pro Saison durchschnittlich etwa 250 Produkte. Rund 45 bis 65% sind «Carry-Over» Styles, die über mehrere Saisons im Sortiment bleiben. Für diese Produkte greifen wir auf dieselben Materiallieferanten und, wo möglich, den gleichen Konfektionär zurück. Hohe Qualitätsanforderungen Mammut stellt einen sehr hohen Anspruch an die Qualität und Performance der Produkte. Damit sind auch unsere Zulieferer gefordert, Präzisionsarbeit zu leisten und einen entsprechenden Qualitätsnachweis zu erbringen. Ausgangspunkt ist jeweils das detaillierte Produkt-Briefing zu Beginn des Produktentwicklungsprozesses. Dieses informiert über die gewünschten Merkmale des neuen Styles, inklusive funktionelle Eigenschaften, Farbvarianten, Mengen, Zielgruppe, usw. Mit diesen Instruktionen gehen wir bereits frühzeitig auf Materialproduzenten und Konfektionäre zu. Das ermöglicht unseren Partnern, sich im Entwicklungsprozess aktiv einzubringen. Zudem können sie so im Voraus den Zeitplan erstellen und die notwendigen Kapazitäten einplanen. Benennung der Materialzulieferer In etwa 90% der Fälle bestimmen wir den Materialzulieferer selber. Das ist insbesondere dann der Fall, wenn das Material ob Stoff oder Zusatzelemente wie Reissververschlüsse und Knöpfe für die Produktqualität zentral ist. Vorzugsweise setzen wir auf Produzenten, die wir bereits kennen und mit denen wir eine langjährige Geschäftsbeziehung pflegen. Dies schafft eine beidseitige Vertrauensbasis: Wir haben die Gewissheit, dass der Produzent die gewünschte Qualität liefert, und Letzterer weiss, was er von uns erwarten kann. Anders als auf der Stufe Konfektion können wir nicht ausnahmslos alle Materialzulieferer selber managen. Dafür ist unser Material- und Produktportfolio zu vielfältig und die Anzahl Zulieferer zu gross. Etwa 10% der Materialien werden direkt von unseren Konfektionären beschaffen. Es handelt sich insbesondere um jene Materialien, die nicht ausschlaggebend sind für die Produktqualität und -funktionalität. Die Grundanforderungen an die jeweiligen Materialien, wie beispielsweise bezüglich deren Funktionalität oder deren öko-performance, legen wir in jedem Fall selber fest. Lieferantenbeziehungen Auf Stufe der Materialzulieferer brauchen wir eine gewisse Flexibilität und Umfang an Stofflieferanten, um innovativ zu sein. Trotzdem stehen für uns langfristige Lieferantenbeziehungen im Fokus. Das Kernprinzip «Qualität» gilt auch in Bezug auf unsere Geschäftsbeziehungen und übersetzt sich in diesem Kontext mit «Fairness». Wir unterhalten einen kontinuierlichen Dialog zu unseren Zulieferern. Unsere Einkäufer, Materialspezialistinnen und Entwicklerinnen besuchen die Produktionsstätten drei bis vier Mal pro Jahr. Wir halten regelmässige Meetings am Hauptsitz sowie auch bei den jährlich stattfindenden Fachmessen (ISPO, OutDoor) ab. Unser Qualitätskontrollteam (China, Vietnam und Philippinen) ist wöchentlich vor Ort in den Produktionsstätten.

13 Teil 2: Umweltverantwortung: Produktion & Materialien ORGANISATION Die strategische Verantwortung für die Sicherstellung umweltverantwortlicher Produktion und Materialien ist bei Mammut auf der Managementebene verankert. Im Rahmen von Quartalsmeetings mit der Geschäftsleitung wird berichterstattet und der Fortschritt der Strategieumsetzung überwacht. Wer macht was: Die operative Verantwortung und Umsetzung des internen Materialsowie Ökologie-Managements war bislang in den Produktabteilungen angesiedelt. Diese sind in den Geschäftsbereich «Marketing» integriert. Ab Frühling 2013 bündeln und verstärken wir unsere Kräfte in einem neu geschaffenen Material-Management- Team. Eingegliedert in den Geschäftsbereich «Supply Chain» erhält die Abteilung so mehr Gewicht. Judith Glück, Head of Material Management, ist mit der Leitung des Bereichs sowie des Ökologie-Managements beauftragt. table Mammut Organigramm Secretary Human Resources Mammut Sports Group AG CEO ROLF SCHMID Business & Brand Dev. ADRIAN HUBER Corp. Responsibility Peter Hollenstein Sales ANDREAS KESSLER Channel Management STEFAN MERKT Marketing MICHAEL GYSSLER Supply Chain JOSEF LINGG Finances FELIX KÜNDIG Purchasing MARKUS JÄGGI Mick Farnworth Material-Management JUDITH GLÜCK Daniela Schürmann Das Team CR-Management, Adrian Huber und Peter Hollenstein, fungiert in diesem Kontext wie auch in Bezug auf die soziale Compliance als interne Scharnierstelle. Es übernimmt die Kommunikation nach aussen zum Ökologie-Management, in enger Abstimmung mit dem Material-Management. Des Weiteren kontrolliert das CR-Team die Erreichung der definierten Ziele im Rahmen der bluesign-strategie. Weitere Infos siehe Mammut Corporate Responsibility» Übersicht. Für Fragen & Feedback MAMMUT Corporate Responsibility Peter Hollenstein Josef Lingg Judith Glück Daniela Schürmann Adrian Huber Peter Hollenstein

14 Teil 2: Umweltverantwortung: Produktion & Materialien SUPPLIER EVALUATION Die Zulieferer sind vertraglich verpflichtet, internationale und nationale Umweltgesetze einzuhalten. Wir ermutigen unsere Textillieferanten, einen Schritt weiter zu gehen und die ÖkoTex-Zertifizierung zu erlangen oder bluesign Systempartner zu werden. Das Materialmanagement-Team trifft die endgültige Entscheidung bei der Auswahl der Materialien. Wie in der Bekleidungsherstellung üblich, werden alle Entscheidungen und Bewertungen im Vorhinein von den verschiedenen Funktionen, die davon betroffen sind, besprochen (Einkäufer, Designer, Entwickler, Stoffkoordinatoren, Produktmanager, Schnittmusterhersteller). Unsere Grundanforderung ist, dass die Materialien die REACH- und die bssl Anforderungen erfüllen müssen. Neue Materialien müssen nach bluesign Standard gelabelt sein. Aber nicht alle Materialien, die wir in unseren Produkten verwenden, sind in dieser Qualität erhältlich. Da es sich bei bluesign um einen ganzheitlichen Ansatz handelt, verlangt die Zertifizierung von Produktionsstätten einen umfassendes Audit, welches sehr viel Zeit in Anspruch nimmt. Die bluesign-zertifizierung konnte deshalb noch nicht bei allen unseren Zulieferern vollzogen werden. Weitere Informationen zu unseren Auswahlkriterien für Zulieferer und zur Zuliefererbewertung finden Sie in Kapitel 5.4 unter Faire Arbeitsbedingungen. 5.5 INTEGRATION DER MONITORING-AKTIVITÄTEN & BESCHAFFUNGSENTSCHEIDE Die Umweltleistung ist Teil der vierteljährlichen Berichterstattung für die Mammut-Unternehmensführung. Mammut setzt sich für einen kontinuierlichen Verbesserungsprozess und einen pragmatischen Ansatz ein. Wie die FWF, so strebt auch Mammut eine Zusammenarbeit mit anderen Marken an, um unsere Position zu stärken und die Effizienz zu verbessern. Da sich die Umweltexpertise ständig weiterentwickelt, sind wir auch stets bemüht, unser Ökomanagement-System zu verbessern. Konsequente Beschaffungsentscheidungen Umweltkriterien, insbesondere wie durch die bssl festgelegt, wurden in unsere internen Managementprozesse integriert, wie z. B.: Auswahlkriterien für neue Lieferanten (s. vorheriges Kapitel) Leistungsbewertungskriterien für neue Lieferanten (s. vorheriges Kapitel) Checkliste für Fabrikbesuche bei den Lieferanten Vierteljährliche Berichterstattung und Bewertungen für die Geschäftsleitung Die Themen werden gemeinsam von den Teams für Materialmanagement und Corporate Responsibility bearbeitet.

15 Teil 2: Umweltverantwortung: Produktion & Materialien 15 Smart Einsatz limitierter Ressourcen Was auf den Bereich soziale Verantwortung zutrifft, gilt auch für das Umwelt-Monitoring. Wir verfügen über begrenzte Ressourcen und Einfluss. Deshalb sind wir pragmatisch und machen das Beste aus unseren Möglichkeiten. Dies gilt insbesondere für Fragen mit globaler und branchenweiter Bedeutung, wie beispielsweise die Überwachung des Umgangs mit chemischen Substanzen in der Herstellung. Im sozialen wie im Umweltbereich sieht Mammut die Notwendigkeit, die Bemühungen in der Lieferkette zu harmonisieren. Wir setzen deshalb auf die Zusammenarbeit mit anderen Marken aus der Branche. So erreichen wir mehr Gewicht, erhöhen die Effizienz und die Wirkung der ergriffenen Massnahmen. Ein weiteres zentrales Element in diesem Zusammenhang ist, dass das Management des Zulieferers selber sensibilisiert ist und Verantwortung für die Umwelt übernimmt. 5.6 PERFORMANCE BLUESIGN Zur Kollektion Winter 2014/15 sind zwei Drittel der Stoffe für Bekleidung, gemessen an der verbrauchten Menge, bluesign approved gelabelt. Neue Stoffe, die unsere Qualitätsanforderungen erfüllen, werden in bluesign Qualität beschafft. Zum Zeitpunkt unseres Beitritts zu bluesign technologies im Januar 2011 starteten wir die Entwicklung der Kollektion für Sommer In einer ersten Phase setzten wir unseren Fokus auf die Umstellung der Volumenstoffe für Bekleidung. Das heisst, dass jene Stoffe, von denen wir die grössten Mengen verbrauchten, mit erster Priorität umgestellt wurden. Übergreifend galt zudem für alle textilen Produkte: Neue Stoffe werden möglichst in bluesign Qualität beschaffen. Nun liegen uns die Performance-Messungen zum Winter 2014/15 vor. Ausgehend von der Anzahl Artikel der Bekleidungskollektion entsprechen ein Viertel der Styles den Kriterien des Labels bluesign approved fabric. Gemessen am Stoffvolumen sprich an der für Bekleidung verbrauchten Stoffmenge in Metern erfüllen hingegen bereits rund zwei Drittel die Kriterien des Labels bluesign approved fabric. Bei den Trims 4 gestaltet sich die Umstellung für Mammut wesentlich schwieriger: Sie stellen für einige der Zulieferer eine eher kleine Produktesparte dar. Das bluesign System ist noch kaum bekannt und der ökonomische und ökologische Mehrwert des Ansatzes nicht klar. Nach wie vor ist erst etwa ein Drittel unserer Trim-Zulieferer bluesign Systempartner und stellen ihre Herstellungsprozesse schrittweise gemäss den bluesign Kriterien um. 4 Mit «Trims» werden alle jene Bestandteile eines Produktes bezeichnet, die nicht unter die Kategorie der Stoffe fallen. Dazu zählen insbesondere: Reissverschlüsse, Knöpfe, Kordeln, Drucke, Nähgarn, Etiketten, Bänder, Ösenringe und Velcro.

16 5.7 PERFORMANCE NACHHALTIGE MATERIALIEN Teil 2: Umweltverantwortung: Produktion & Materialien 16 Mammut stellte die gesamte Daunen-Lieferkette auf weisse Gänsedaune um. Damit reduzierten wir das Risiko von Daune aus der Stopfmast. Nun arbeiten wir zusammen mit Vier Pfoten, Branchenmitgliedern und Daunenlieferanten an einer langfristigen Lösung. Daune In den letzten fünf Jahren hat der Verkauf von Daunenjacken wieder markant zugenommen. Heute sind diese von ambitionierten Bergsportlern seit jeher aufgrund ihrer einzigartigen Eigenschaften geschätzten Leichtgewichte längst zum salonfähigen Massenprodukt geworden und die Outdoorbranche hat sich zu einem wichtigen Abnehmer von Daune entwickelt. Lebendrupf und Stopfmast Dieser Trend ist der Aufmerksamkeit der Tierschutzorganisationen nicht entgangen, welche sich mit der Daunenproduktion primär aus zwei Gründen beschäftigen: Stopfmast und Lebendrupf 5. Bei der Stopfmast werden typischerweise Graugänse durch ein in den Schlund eingeführtes Rohr zwangsernährt, was zu einer übergrossen Fettleber führt (sog. Foie Gras, Französische Delikatesse). Beim Lebendrupf werden, wie der Name schon sagt, Gänse bei lebendigem Leib gerupft, was zu schweren Verletzungen führen kann. Beide Praktiken werden von Mammut aufs schärfste verurteilt. Im Dezember 2011 lancierte Vier Pfoten einen Frontalangriff auf die Outdoorindustrie. Produzenten von Daunenjacken, allen voran Patagonia, Jack Wolfskin und Nordland, wurden in einem auf der Homepage von Vier Pfoten publizierten Report beschuldigt, in ihren Produkten Daune von stopf-gemästeten Graugänsen zu verwenden. Dialog mit NOGs und Verzicht auf graue Gänsedaune Mammut suchte daraufhin den aktiven Dialog mit Vier Pfoten und musste feststellen, dass die vorliegenden Bestätigungen der Lieferanten nicht stichhaltig waren. Aufgrund der ersten Gespräche entschied Mammut deshalb als Sofortmassnahme komplett auf die risikoreiche graue Gänsedaune zu verzichten. Schon ab April 2012 wurde nur noch die teurere, jedoch risikoärmere weisse 6 Gänse- und Entendaune beschafft, eine Beschaffungspraxis, welche bis heute anhält. Auch der Dialog wurde bis heute aufrechterhalten und hat sich durch einen Führungs- und Strategiewechsel bei Vier Pfoten sogar noch intensiviert. Bei den zirka zweimal jährlich stattfindenden Treffen geht es jetzt primär darum, gemeinsam die bestmögliche Beschaffungspraxis zu evaluieren und weiterzuentwickeln. Parallel dazu macht sich Mammut in den Daunen-Arbeitsgruppen der European Outdoor Group und des Bundesverbands der Deutschen Sportartikel-Industrie (BSI) für eine Industrieübergreifende Lösung zu diesem Thema stark. In einer kürzlich erschienenen Pressemitteilung von Vier Pfoten wird Mammut aufgrund der beherzten Reaktion auf die ersten negativen Berichte und des kooperativen Vorgehens seither als führende Marke im Bereich ethische Daunenbeschaffung dargestellt. 5 «Lebendrupf» ist das Gegenteil von Todrupf. Die Gänse werden 2 bis 4 mal von sogenannten Federbrigaden per Hand gerupft, bevor sie im Schlachthof landen. Lebendrupf ist in Europa mehrheitlich verboten und wird auch kaum mehr betrieben; der Arbeitsaufwand ist zu gross im Vergleich zum beschränkten Mehrertrag durch den Daunenverkauf. «Stopfmast» bezeichnet die Zwangsernährung von Gänsen und Enten. Nach etwa 14 Tagen wächst deren Leber auf das zehnfache an. Die Leber wird anschliessend als Delikatesse («Foie-Gras») auf dem Weltmarkt vertrieben. Stopfmast ist in vielen Ländern Europas verboten. 6 «Die Farbe der Daunen verrät viel über ihre Herkunft: Weisse Gänse werden in Ungarn zur Fleischproduktion gemästet, sie leben meist in Freilandhaltung. Graue Gänse dagegen leiden zumeist in engen Käfigen und werden brutal gestopft.» (Vier Pfoten, «The North Face nutzt Daunen aus brutaler Stopfmast», Stand ).

17 Teil 2: Umweltverantwortung: Produktion & Materialien 17 Ausblick Wir sind jedoch noch nicht am Ziel: mittelfristig braucht es eine Branchenübergreifende und glaubwürdige Lösung für Daune aus ethischer Tierhaltung. Bislang existiert kein Kontrollsystem über die Daunenlieferkette; die komplexe und stark verzweigte Wertschöpfungskette machte eine Rückverfolgung der Lieferwege bis anhin praktisch unmöglich. Jetzt zeichnet sich jedoch ab, dass Ende 2014 die erste zertifizierte ethische Daune auf den Markt kommen könnte. Wir verfolgen diese Entwicklungen aktiv und werden die Umstellung auf zertifizierte Daune zu gegebener Zeit evaluieren. Langsam zeigt sich zudem, dass das kooperative Vorgehen und der freundlichere Umgangston zwischen Vier Pfoten und der Outdoorbranche auch innerhalb der Daunenindustrie ein Umdenken ausgelöst haben. Die NGOs gegenüber sehr skeptischen Daunenlieferanten, welche bis anhin jeglichen Dialog mit Vier Pfoten kategorisch abgelehnt hatten, haben sich nun dank der Vermittlung von Mammut bereit erklärt, sich mit Vier Pfoten an einen Tisch zu setzen. Sollte diese noch junge Zusammenarbeit zwischen Vier Pfoten und der Daunenindustrie ähnlich erfolgreich verlaufen wie jene mit der Outdoorbranche, gehören die Missstände in der Daunenlieferkette vielleicht schon bald für immer der Vergangenheit an. Wir bleiben dran. Biobaumwolle In zirka zwei Prozent unserer Produkte (gemessen am Einkaufsvolumen) verwenden wir Stoffe aus Baumwollfasern. Gerade unter Kletterern ist die natürliche Faser beliebt, v.a. aufgrund ihres hohen Tragekomforts und der guten Bewegungsfreiheit. Zwischen 60% und 70% der verwendeten Baumwolle ist Biobaumwolle (nach Einkaufsvolumen). Seit 2005 ist die Schweizer Firma Remei AG unser Partner. Das Rohmaterial stammt aus biologischem und fairem Anbau in Indien und Tansania. Remei kontrolliert jeden Schritt in der Wertschöpfungskette und verifiziert, dass soziale und ökologische Richtlinien eingehalten werden. Baumwolle ist gegenwärtig kein Fokusthema auf unserer Corporate Responsibility Agenda, da es nur sehr marginal zum Einsatz kommt. Grundsätzlich fordern wir von unseren Zulieferern, dass das Rohmaterial ökologisch angebaut wurde und nach dem Global Organic Textile Standard (GOTS) zertifiert ist. Zudem verlangen wir, dass es unter fairen Bedingungen weiter verarbeitet wurde. Recycelte Materialien Anstatt neu gewonnene Rohstoffe einzusetzen, verwendet Mammut bei einzelnen Produkten Stoffe aus recycelten Materialien. Beispielsweise besteht die Illiniza Recycled Jacket aus der Alpine Mountain Linie aus dem funktionellen Stoff «Repreve 100» von Polartec. Die Technologie hat sich über die letzten Jahre beträchtlich weiterentwickelt. Inzwischen finden wir recycelte Materialien, die unsere hohen Anforderungen an Qualität, Performance, Funktionalität und Nachhaltigkeit erfüllen. Recycling bringt also klaren Mehrwert: Anstatt mehr und mehr Abfall zu generieren, erhalten gebrauchten Produkte wie Wasserflaschen ein neues Leben. Die Wiederverwertung von PET verbraucht weniger Energie als die Herstellung von neuem PET. Darüber hinaus kann so die Abhängigkeit von nichterneuerbaren fossilen Rohstoffen reduziert werden. Wir legen zurzeit keine spezifischen Ziele fest in Bezug auf recycelte Materialien. Wir fragen jeweils aktiv beim Zulieferer nach Hintergrundinformationen.

18 Teil 2: Umweltverantwortung: Produktion & Materialien 18 CO 2 -Kompensation Seile sind das Herzstück des Mammut-Kerngeschäfts, und das schon seit über 150 Jahren. Die Produktion am Mammut-Hauptsitz in der Schweiz verarbeitet täglich grosse Volumen an Polyamidfasern zu Seilmetern für den Bergsport. Dabei fallen jährlich durchschnittlich 125 Tonnen CO 2 -Emissionen an, die weder vermieden noch reduziert werden können. In Zusammenarbeit mit der Schweizer Non-Profit Organisation myclimate gleicht Mammut diese Emissionen aus. Unser Beitrag fliesst in verschiedene Klimaschutzprojekte. Beispielsweise wurden damit in Peru klimaeffiziente Kocher gebaut. So werden CO 2 -Emissionen eingespart, aber auch der Holzbedarf und die damit verbundenen Kosten können reduziert werden. Ein Kamin leitet ausserdem den entstehenden Rauch ab, was sich besonders auf die Gesundheit der HausbewohnerInnen positiv auswirkt. In den nächsten Jahren können gemäss myclimate dank diesem Projekt bis zu Tonnen CO 2 reduziert werden eine Win-Win- Situation für alle Beteiligten. Transfer-Garn Mammut verwendet in der Seil- und Bandproduktion hochwertiges Polyamid, welches auf Stufe Garn gefärbt wird. Während des Färbeprozesses entsteht beim Übergang von einer Farbe zur anderen das sogenannte Transfer-Garn. Aufgrund seiner Farbmischung wurde dieses bisher nicht verwendet und landete im Abfall. Dabei ermöglicht gerade die Farbvariation von Transfer-Garnen eigenständige Designs, bei welchen jeder Meter einzigartig ist. Eigenschaften und Festigkeitswerte des Tranfer-Garns sind mit ungefärbten Polyamid- Garnen identisch. Sie weisen höchste Sicherheit und hervorragende Handling- Eigenschaften vor. Seit 2012 bietet Mammut Produkte aus Transfer-Garn an. Dadurch konnten bereits dutzende Tonnen Garn weiterverwertet werden, anstatt in der Abfallgrube oder der Verbrennung zu landen.

19 Teil 2: Umweltverantwortung: Produktion & Materialien 19 6 I:COllect Mammut Bergsportausrüstung besteht mehrheitlich aus synthetischen Stoffen. Diese werden aus Rohöl, einem nicht erneuerbaren Rohstoff, hergestellt. Zusammen mit der Initiative I:CO setzen wir uns dafür ein, dass ausgediente Ausrüstung nicht einfach in der Verbrennung oder gar auf dem Müllhalde landet. Seit Jahren suchten wir nach Lösungen für die letzte Stufe des Produktlebenszyklus. Was passiert mit Bergsportausrüstung, die ausgedient hat? Und was kann Mammut tun, dass diese wertvollen Materialien wieder zurückgeführt werden in den Recycling- Kreislauf? Wir sehen unseren Einflussbereich vor allem darin, unsere Kunden zu sensibilisieren sowie zum Sammeln zu animieren. Anstatt alte Bergsportteile in den Abfall zu werfen, wollten wir sie dazu animieren, diese zurück in den Recycling-Kreislauf zu führen. Vom Balanced Project» Wir alle geben jedes Jahr Millionen Tonnen an gebrauchten Textilien und Schuhen weg. Das sind wichtige Rohstoffe, die für eine weitere Nutzung vollständig verloren gehen. 8 «Bereits in den 1990er Jahren ergriffen wir die Initiative, zusammen mit der Firma W.L.Gore & Associates GmbH, unserem langjährigen Partner für unsere Gore-tex Produkte. Im Rahmen des «Balanced Project» konnten uns Endkonsumenten ihre alte Ausrüstung zurücksenden. Leider blieb der Erfolg aus. Die Trägerinnen und Träger waren nicht bereit, ihre Bergsportjacke, die während langer Zeit verlässlich vor Wind und Wetter geschützt hatte, nun einem Recycling-Programm zuzuführen. zu I:COllect Anders sieht es heute aus. Nachhaltigkeitsthemen, wie die Knappheit nicht erneuerbarer Ressourcen, dringen vermehrt ins Bewusstsein von Öffentlichkeit und Wirtschaft. «Wir alle geben jedes Jahr Millionen Tonnen an gebrauchten Textilien und Schuhen weg. Das sind wichtige Rohstoffe, die momentan noch für eine weitere Nutzung vollständig verloren gehen. Denn der grösste Teil landet direkt nach dem Tragen auf dem Hausmüll. Ein weiterer Teil findet durch Recycling zwar ein weiteres Mal Verwendung, zum Beispiel als Dämmstoff in einem Haus. Doch wenn dieses Haus abgerissen wird, geht auch der textile Rohstoff verloren für immer verloren.» 8 Illustration 7.1 Produkt- Lebenszyklus 2010 führten wir die I:CO Sammelboxen in unseren Schweizer Mammut-Store ein weiteten wir das Programm auf unsere Stores in Deutschland und Österreich aus. Ziel von I:CO ist es, einen geschlossenen Produktkreislauf zu realisieren. Die Lösung lautet Weitertragen, und was nicht mehr tragbar ist, soll weiterverwertet werden. I:CO spricht hier von «Upcycling», d.h. aus ausgetragenen Textilien oder Schuhen sollen neue Produkte in gleicher oder sogar besserer Qualität entstehen. Rohstoff Produktion Konfektion Verpackung Transport Firma Distribution Verbraucher Produkt-Lebensende / Kreislauf 8 I:COllect, Stand

20 Teil 2: Umweltverantwortung: Produktion & Materialien 20 7 Glossar Audit (Sozial-, Verifizierungs-) bluesign bssl CSR, CR Compliance (soziale, Umwelt-) GOTS GRS Monitoring biore Stakeholder Stopfmast, Lebendrupf SWG WE CARE Vier Pfoten Audits dienen zur Kontrolle, ob ein Unternehmen die Arbeitsnormen in seinem täglichen Geschäft respektiert. Audits sind jedoch lediglich Momentaufnahmen und reichen alleine noch nicht aus, um soziale Compliance zu gewährleisten. bluesign technologies ist unser Partner im Bereich umweltvertwortliche Herstellung. Mehr dazu im Kapitel 4. Die bluesign System Substances List (bssl) beinhaltet die Richtlinien zum Einsatz von chemischen Substanzen. Mehr dazu im Kapitel 4. Corporate (Social) Responsiblity. CR steht für die Verantwortung, die ein Unter-nehmen über die sozialen und ökologischen Auswirkungen ihrer wirtschaftlichen Tätigkeit übernimmt. «Compliance» bezeichnet das Ergebnis der Konformität mit den Regeln der Verantwortlichkeit der erweiterten Organisation. Das bezieht nicht nur eigenen Ansätze und Pratiken der Organisation selber, sondern auch jene ihrer Lieferkette und ihres Vertriebs. Es ist ein kontinuierlicher Verbesserungsprozess mit dem Ziel, die, Sicherheit und Grundrechte der Mitarbeitenden zu schützen, sowie die Gesellschaft und die Umwelt, in welchen die Organisation tätig ist, zu erhalten und zu schützen. 10 Global Organic Textile Standard. Mehr zu GOTS. Global Recycle Standard. Mehr zu GRS. Monitoring ist ein Überbegriff für alle Arten der direkten systematischen Erfassung, Beobachtung oder Überwachung eines Vorgangs oder Prozesses. Die wiederholte regelmässige Durchführung von Kontrollen ist ein zentrales Element des Monitorings. 9 Unter dem Qualitätssiegel biore handelt die Schweizer Firma Remei AG Produkte aus fairer Bio-Baumwolle und aus einer kontrolliert transparenten Prozesskette. Gruppe, die auf ein Unternehmen Einflusst nimmt oder von dessen Handlung beeinflusst wird. Mehr zum Thema im Modul Mammut Corporate Responsibility» at a glance. Stopfmast und Lebendrupf sind Methoden, die in der Daunengewinnen angewendet werden. Sie sind für die Tiere schmerzhaft. Mehr zum Thema in Kapitel 5.7. Sustainability Working Group. Die SWG, eine Initiative der EOG, ist eine branchenspezifische Arbeitsgruppe rund um das Thema Nachhaltigkeit. Mammut ist Mitbegründer der SWG und bringt sich aktiv ein um branchenübergreifende Lösungen zu finden. Mehr zur SWG. WE CARE ist dein grüner Faden durch alle Aktivitäten der Corporate Responsibility von Mammut. Mehr dazu im Modul Mammut Corporate Responsibility» at a glance. Vier Pfoten ist eine Non-Profit Organisation, die sich weltweit für den Schutz und die Rechte der Tiere einsetzt. Mehr dazu im Kapitel Wikipedia, Suchbegriff «Monitoring», besucht am BusinessDirectory, Suchbegriff «Social Compliance», social-compliance.html, besucht am

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