So würde Kostolany heute handeln. jean-claude trichet. '!1J42DE-iaefag!:K;N. Russlandkrise. Top-Tipp. exklusiv-interview

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1 Börsenpflichtblatt in Frankfurt, München, Berlin, Düsseldorf, Stuttgart, Hamburg und Hannover Deutschland 4, Nº 03/15 Deutschlands grosses Börsenmagazin Russlandkrise Starökonom befürchtet 2015 eine Verschlimmerung Top-Tipp Chip-Tuning fürs Depot: Basis-Investment mit viel Potenzial So würde Kostolany heute handeln '!1J42DE-iaefag!:K;N exklusiv-interview 20. Jahrgang ISSN Österreich 5,20 Schweiz 8,40 SFr Belgien / Luxemburg 5,30 Italien / Spanien 5,70 Kanarische Inseln 6,20 jean-claude trichet Draghi handelt richtig

2 ANZEIGE Ihr Geld Kennt keinen Winterschlaf. Mit DAF Austria sind Sie jedoch immer mit dem Wichtigsten aus Deutschland, Österreich und der Welt versorgt. Ob Wirtschaft, Politik oder Gesellschaft, mit Blickpunkt 5 verpassen Sie kein wichtiges Ereignis. Fünf Minuten zur vollen Stunde fasst DAF die aktuellen Ereignisse noch einmal zusammen. Und Sie können beruhigt schlafen.

3 #03/15 Standpunkt 3 Markus Horntrich Chefredakteur Foto: Ulrich Hartmann Betrüger, Scharlatane und Schlaftabletten Er war ein erfolgreicher Spekulant, für viele ein Botschafter für die Börse: André Kostolany. Ich wäre dankbar, könnte ich ihn heute nach seiner Meinung zur aktuellen Politik-, Wirtschafts- und Börsenlage fragen. Würde er jetzt in Aktien investieren? Kaufen Sie sich ein paar Aktien und eine Schachtel Schlaftabletten und nehmen sie diese ein, nachdem sie die Aktien erworben haben, ein Satz, der bei seinen zahlreichen Vorträgen nie fehlte. Ich hatte das Glück und das Vergnügen, Kostolany kurz vor seinem Tod noch an der Uni München bei einem seiner Vorträge zu hören. Damals, als der New-Economy-Hype in vollem Gang war, warnte der Altmeister der Börse vor dem Neuen Markt. Als Betrüger, Scharlatane bezeichnete er damals die Akteure. Als Jungspund an der Börse und geblendet von schnellen Gewinnen am Neuen Markt schenkte ich dem Börsenaltmeister in diesem Punkt wenig Beachtung. Leider. Es dauerte nämlich nicht lange, und Kostolany sollte recht bekommen. Wenige Jahre nach seinem Tod am 14. September 1999 brach der Neue Markt in sich zusammen. Der Börsenveteran hatte es lange vorher geahnt. Was er wohl in der aktuellen Lage getan hätte, in einer Zeit, in der Staaten unter horrenden Schulden ächzen, Russland am Rande eines Staatsbankrotts steht und die Gefahr eines Krieges so groß ist wie seit zig Jahren nicht mehr? der aktionär hat Weggefährten des erfolgreichen Spekulanten, Journalisten und Buchautors gefragt. Was André Kostolany ihrer Meinung nach jetzt machen würde, lesen Sie in der aktuellen Titelstory ab Seite 12. Aus seinen Büchern nimmt man nicht nur die vielen Börsenweisheiten mit. Man lernt und das ist gerade in volatilen Zeiten wie jetzt wichtig, dass an der Börse Durchhaltevermögen und Beharrlichkeit gefragt sind. Wie sagte der Altmeister in einem Interview einmal so schön: Ein wirklicher Börsianer, der zur meisten Zeit auch Spekulant und nicht nur Anleger ist, ist immer auch ein Stehaufmännchen. Er fällt, verliert alles, hat eine neue Idee, und mit dieser Idee gelingt es ihm dann. Mit diesen neuen Ideen konnte ich dann wieder aufstehen und mein Geld machen. In diesem Sinne wünsche ich Ihnen, liebe Leser, ein ideenreiches und erfolgreiches Börsenjahr Ihr

4 4 Inhalt #03/15 14 So würde Kostolany heute handeln Vor neuem Glanz? Minenbetreiber Regis Resources könnte 2015 die Wende gelingen Millionenmarkt im Visier Im Zuge der Rassenunruhen könnte die US-Firma Taser mit ihren Kameras für Polizisten satte Gewinne erzielen. Titelstory ab Seite 14 sind behoben. Die Aktie hat das Potenzial, durchzustarten. Hannover Rück am deutschen Aktienmarkt häufig unterschätzt. Titel 14 So würde Kostolany heute handeln 18 Wahrscheinlich würde Kosto heute blind kaufen Gottfried Heller, langjähriger Kostolany-Weggefährte, erklärt Kostolanys Erfolgsrezept und nennt triftige Gründe, warum sich Anleger auf ein positives Aktienjahr freuen dürfen. 20 Kostolany-Aktien für Konservative Mit den größten Unternehmen aus der Schweiz können Anleger satte Renditen einfahren, ohne ein großes Risiko einzugehen. 22 Kostolany-Aktien für Mutige Diese im vergangenen Jahr sehr schwach gelaufenen Aktien würden Kostolany nun sicherlich reizen. 24 Das Ei des Kostolany: Gute Zeiten für Anleger Keine Euphorie, keine Panik: Die Zeichen an der Börse stehen klar auf Kursgewinne. Aktien ab Seite Hot-Stock der Woche Eine Naturkatastrophe hat diesen Goldproduzenten schwer belastet. Doch die Probleme Titel 26 Top-Tipp Konservativ Ein konservativer Ausblick und eine sinnvolle Übernahme sorgen bei Infineon für Fantasie. 30 Top-Tipp Spekulativ Bitte recht feindlich! Der Ruf nach Bodycams für Polizisten in den USA dürfte der US- Firma Taser erheblich in die Karten spielen. 32 Schnellrestaurants Fast Food ist ein Multi-Milliarden-Markt. So geht es weiter bei den Aktien von McDonald s, Starbucks und Co. 36 Biotech-Aktien Nach dem turbulenten Jahr 2014: Die deutschen Biotechwerte Morphosys und Evotec im großen Check. 38 Aktien-Musterdepot Spekulationen um ein neues iphone könnten Dialog Impulse geben. Munich Re profitiert von einem katastrophenarmen Jahr TSI-Musterdepot Nach dem schwachen Jahr 2014 sollen die Verluste 2015 wieder aufgeholt werden. 42 TSI-Trendcheck Trotz einer zuletzt sehr starken Performance wird die Derivate ab Seite Top-Tipp Von wegen Flaute der Windkraftanlagenbauer Nordex dürfte auch im neuen Jahr auf der Überholspur bleiben. 45 Musterdepot Das Derivate-Musterdepot wird zum 1. Januar mit leicht veränderter Strategie neu aufgelegt. Depot & Co ab Seite 52 Titel Titel 46 Mario handelt richtig Ex-Notenbankchef Jean-Claude Trichet verrät im Exklusiv-Interview mit dem DAF, was einen guten Notenbanker ausmacht. 48 Russland wird überschätzt Der russische Starökonom Konstantin Sonin befürchtet für sein Land eine schwere Rezession. Chart-Check ab Seite Chart der Woche Dialog Semicond. 55 DAX-Check 56 Index-Check 58 Devisen-Check Fotos: W.M.Weber/TV-yesterday, Getty Images (2), Nordex, Imago; Illustration: Thinkstock

5 32 Ungesund, aber hochprofitabel Inhalt 5 Der Börsenbrief für Mit diesen Fast-Food- Aktien können Anleger beständig satte Renditen einfahren. Kursverdoppler Elephant Talk: +122 Prozent in zwei Monaten Auch 2015 im Aufwind? Draghi handelt richtig Die Aussichten für Nordex sind gut. Mit Ex-EZB-Chef Jean-Claude Trichet verteidigt diesem Derivat handeln Anleger richtig. die Geldpolitik seines Nachfolgers. 60 Rohstoff-Check 62 Aktien im Rückblick 70 Aktien im Quick-Check 71 Fonds-Check 72 Derivate-Check Statistik ab Seite Aktien 474 Werte aus aller Welt. 86 Derivate 87 Fonds 88 ETFs Standard-rubriken 3 Standpunkt 6 Marktimpulse 8 Gewinner & Verlierer 9 Parkettgeflüster 50 Bookshop 74 Impressum 89 Termine 90 Letzte Seite Alle Aktien in diesem Heft Aktie Seite Aktie Seite Allianz 62 LVMH 66 BASF 62 McDonald s 32 Bayer 63 Morphosys 36 BB Biotech 36 Nestlé 20 Boeing 63 Novartis 20 CEWE 64 Procter & Gamble 67 Chipotle Mexican Grill 32 Regis Resources 10 Commerzbank 64 Roche 20/67 Daimler 65 Royal Dutch Shell 22 Deutsche Bank 22 Schweizer Electronic 68 Dialog Semiconductor 54 Starbucks 32 Evotec 36 Swatch Group 68 Gazprom 22 Taser 30 Gilead Sciences 65 ThyssenKrupp 69 Infineon Technologies 26 Wirecard 69 K+S 66 Yum! Brands 32 Gener8Media: +191 Prozent in sieben Wochen YY: +298 Prozent in 13 Monaten Canadian Solar: Prozent in 16 Monaten Einsteigen und mitverdienen! Mehr erfahren unter:

6 6 Marktimpulse #03/15 Erzeugerpreisindex Aktien Anleihen Euro do Europa Markteinfluss: Der Preis zählt Wie entwickeln sich die Preise? Kaum eine Frage beschäftigt die Börsianer so sehr wie die nach der Entwicklung der Erzeuger- und Verbraucherpreise. Denn ziehen sie an, bedeutet das Inflation und damit steigende Zinsen Gift für die Aktienkurse. Fallen sie, droht eine Deflation, welche die ohnehin lahmende Konjunktur abwürgen könnte. Die Erzeugerpreise sind zuletzt weiter zurückgegangen. Im November lag der Wert mit minus 1,3 Prozent bereits im negativen Bereich. Für Januar erwarten die Volkswirte einen weiteren Rückgang auf minus 1,5 Prozent. Deflationsgefahr In Europa geht daher die Angst vor einer Deflation um. Bei einer solchen sinken die Preise. Die Deflation gilt als Konjunkturkiller, denn die Konsumenten schieben in solchen Phasen Investitionen und Konsum auf, da die Preise noch weiter sinken könnten. Größtes Problem: Die Notenbanken können bei Deflation kaum gegensteuern. Inflation bleibt auf niedrigem Niveau Auch wenn die Preise 2015 etwas stärker steigen dürften als in diesem Jahr: Die Inflation bleibt nach allen Prognosen niedrig, die Deutsche Bundesbank etwa erwartet einen leichten Anstieg des Harmonisierten Verbraucherpreisindex (HVPI) von 0,9 Prozent im laufenden auf 1,1 Prozent im kommenden Jahr. Damit ist die Zieljahresrate von zwei Prozent aber noch weit entfernt. Erzeugerpreisindex in Prozent Der Erzeugerpreisindex wird wie jeden Monat vom europäischen Statistikamt Eurostat veröffentlicht. Die Preise fallen immer weiter Die Erzeugerpreise sind stark von der Konjunktur abhängig. In der Finanzkrise sind die Preise deutlich eingebrochen. Wirtschaftstermine im Überblick (Woche vom bis ) Veröffentlichung Ereignis Land Vorperiode Prognose Markteinfluss Aktien Anleihen Euro MI , 09:55 Uhr Arbeitslosenquote in Prozent DE 6,6 DO , 13:00 Uhr Bank of England Leitzinsentscheidung in Prozent UK 0,5 0,5 DO , 11:00 Uhr Verbrauchervertrauen in Punkten EU -10,9 DO , 11:00 Uhr Erzeugerpreisindex in Prozent EU -1,3-1,5 DO , 16:00 Uhr Lagerbestände beim Großhandel in Prozent USA 0,4 0,2 Rückblick Vorperiode Prognose Aktuell Abweichung DI , 16:00 Uhr Verbrauchervertrauen Conference Board in Punkten USA 88,7 93,9 92,6 1,3 FR , 16:00 Uhr ISM-Index Verarbeitendes Gewerbe in Punkten USA 58, ,8 0,2 In den USA hat sich die Stimmung der Verbraucher im Dezember weniger stark aufgehellt als erwartet. Der Index für das Verbrauchervertrauen sei um 1,6 Punkte auf 92,6 Punkte geklettert, teilte das private Forschungsinstitut Conference Board am Dienstag in Washington mit. Volkswirte hatten hingegen mit einem Anstieg auf 93,9 Punkte gerechnet. Markteinfluss: = stark = neutral = gering Fotos: imago (2), Alcoa, KB Home

7 #03/15 Marktimpulse 7 mo Alcoa Quartalszahlen Zurück in der Spur Der Stahlriese Alcoa präsentiert am 12. Januar die Zahlen für das vierte Quartals Das Ergebnis für das dritte Quartal fiel bereits deutlich besser aus als erwartet. Das vom ehemaligen Siemens-Chef Klaus Kleinfeld geführte Unternehmen meldete im Oktober einen Umsatzanstieg um sieben Prozent im Vergleich zum Vorjahrszeitraum auf 6,2 Milliarden Dollar. Dank des voranschreitenden Konzernumbaus fiel auch der Gewinn höher aus, als an der Wall Street erwartet: Unter dem Strich verdiente Alcoa 149 Millionen Dollar. Q4/10 Q4/11 Umsatz in Mrd. US-Dollar 5,7 6,0 5,9 Q4/12 Klaus Kleinfeld dürfte für seine Aktionäre positive Nachrichten in petto haben. Umsatz und Gewinn sollten gestiegen sein. Im entsprechenden Vorjahreszeitraum hatte der Konzern lediglich ein Plus von 24 Millionen Dollar erzielen können. Der Stahlkonzern gilt als Konjunkturindikator für die weltgrößte Volkswirtschaft Amerika. Deshalb stehen die Ergebnisse immer besonders im Fokus der Anleger. Im nun ablaufenden vierten Quartal verstärkten sich die Amerikaner in Deutschland. Alcoa kündigte 6,0 5,6 an, den Luftfahrt-Zulieferer Tital aus dem sauerländischen Bestwig zu übernehmen. Tital soll Alcoas Kompetenz in der Luft- Q4/13e Q4/14e und Raumfahrt stärken. Tital fertigt im Sauerland mit 650 Mitarbeitern Feingussprodukte aus Titan und Aluminium für Triebwerke und den Flugzeugbau. Das Privatunternehmen machte damit 2013 einen Umsatz von rund 71 Millionen Euro. Für das vierte Quartal erwarten die Experten bei Alcoa einen Umsatz von sechs Milliarden Dollar nach 5,6 Milliarden Dollar im Vorjahreszeitraum. Der Gewinn je Aktie dürfte von 0,04 auf 0,25 Dollar gestiegen sein. Di KB Home Quartalszahlen mi JP Morgan Quartalszahlen mi Wells Fargo Jahreszahlen Gewinnsprung in Aussicht Der US-Hausbauer KB Home präsentiert am Dienstag, den 13. Januar, die Jahreszahlen für das abgelaufene Geschäftsjahr Die von der Nachrichtenagentur Bloomberg befragten Experten rechnen für den Konzern im Schnitt mit einer Umsatzsteigerung von 2,1 auf 2,4 Milliarden Dollar zum Jahr Der Gewinn je Aktie des US-Konzerns dürfte überproportional um über 70 Prozent auf 1,23 Dollar geklettert sein. Mehr Umsatz und weniger Gewinn Für die Aktionäre von JP Morgan wird es am 14. Januar spannend. Die US- Bank legt das Zahlenwerk für das abgelaufene vierte Quartal vor. Experten rechnen mit einem Umsatz von 24,6 Milliarden Dollar nach 24,1 Milliarden Dollar im Vorjahreszeitraum. Der Gewinn dürfte von 1,40 auf 1,37 Dollar je Aktie leicht zurückgegangen sein. Auf Jahressicht müssen die Anleger mit leichten Einbußen bei Umsatz und Gewinn rechnen. Optimistisch in das neue Jahr Die Vorzeichen für die Aktionäre von Wells Fargo stehen gut. Analysten gehen davon aus, dass die US-Bank ein erfolgreiches Jahr 2014 hinter sich gebracht hat. Zwar dürfte der Umsatz von 84,6 auf 84,3 Milliarden Dollar zurückgegangen sein, der Gewinn pro Aktie dürfte aber um rund fünf Prozent auf 4,10 Dollar gestiegen sein. Für das Jahr 2015 ist man ebenfalls optimistisch. Umsatz und Gewinn des US-Geldhauses dürften über dem von 2014 liegen. Gewinn je Aktie in US-Dollar 3,39 2,82 2,21 3,89 4, e

8 8 Gewinner & Verlierer #03/15 DAX MDAX TecDAX Fundamental starke Aktie Fresenius Medical Care (FMC) ist der Top-Performer der vergangenen Woche. Mit einem Plus von knapp 20 Prozent zählt der Dialysespezialist aber auch auf Jahressicht zu den besten Werten im DAX. Der Kursgewinn wird von starken fundamentalen Daten gestützt. Im Gesamtjahr 2014 wird der Konzern seinen Umsatz voraussichtlich um über acht Prozent auf 15,7 Milliarden Euro steigern. Auch beim Gewinn vor Steuern (EBIT) wird mit einem Anstieg um über neun Die Geschäfte bei Fresenius Medical Care laufen gut. Prozent auf 1,85 Milliarden Euro gerechnet. Analyst bleibt optimistisch Die Aktien der Deutschen Annington konnten zuletzt wieder deutlich zulegen. Damit markiert der Titel ein neues Allzeithoch. Grund dafür dürfte ein positiver Analystenkommentar der NordLB gewesen sein. Die Landesbank hat das Kursziel für die Deutsche Annington nach Berücksichtigung des öffentlichen Kaufgebots für Gagfah von 30,00 auf 30,50 Euro angehoben. Analyst Michael Seufert beurteilt den geplanten Zusammenschluss unverändert positiv. Das fusionierte Immobilienunternehmen würde nicht zuletzt dank einer potenziellen Marktkapitalisierung von mehr als elf Milliarden Euro in eine neue europäische Dimension vorstoßen. Der Experte empfiehlt deshalb nach wie vor, die Aktie des Immobilienkonzerns zu kaufen. Neuer Schwung durch Tochter In der vergangenen Woche hat die Cancom-Aktie deutlich angezogen und ist über den Widerstand bei 35 Euro geklettert. Schwung gab eine Meldung von Pironet NDH, der Cloud-Tochter des IT-Dienstleisters. Diese will die 100-Prozent-Beteiligung Imperia verkaufen und sich auf das rentable Geschäft mit Rechenzentrum-Dienstleistungen konzentrieren. Der beabsichtigte Verkauf der Tochtergesellschaft wirkt sich auch positiv auf den Konzernabschluss von Cancom aus. So fällt der Gewinn je Aktie um zwei Cent höher aus als bisher. Am Markt kam die Neuigkeit deshalb trotz der langfristig eher geringen Auswirkungen gut an. Pironet hatte zuletzt bereits Aufsehen erregt, als Unternehmensgründer Felix Höger seinen Hut nehmen musste. Fresenius Medical Care in Euro Deutsche Annington in Euro Cancom in Euro J F M A M J J A S O N D J F M A M J J A S O N D 15 40,00 37,50 35,00 32,50 30,00 27,50 25,00 J F M A M J J A S O N D 15 DAX 9.805,55-0,1 % MDAX ,85 +1,2 % TecDAX 1.371,36 +0,4 % Unternehmen Akt. Kurs Performance seit Unternehmen Akt. Kurs Performance seit Unternehmen Akt. Kurs Performance seit Fresenius Medical Care! 61,85 +3,1 % Henkel Vz. 89,42 +3,0 % Infineon Technologies 8,85 +2,8 % Continental 175,55 +2,8 % SAP 58,26 +2,3 % RWE 25,65-4,9 % Bayer 113,00-1,7 % E.on 14,20-1,6 % Deutsche Telekom 13,25-1,6 % Deutsche Bank 24,99-1,5 % Gerry Weber 34,15 +8,3 % Deutsche Annington! 28,12 +7,6 % Wincor Nixdorf 40,21 +6,8 % DMG Mori Seiki 23,50 +5,3 % Metro 25,31 +4,5 % TUI 13,80-3,6 % STADA Arzneimittel 25,25-2,6 % Airbus Group 41,10-2,0 % Fuchs Petrolub Vz. 33,30-2,0 % Osram Licht 32,76-1,8 % Jenoptik 10,37 +8,4 % Cancom! 35,48 +5,3 % Carl Zeiss Meditec 21,10 +3,8 % Drägerwerk Vz. 83,87 +3,8 % Bechtle 65,98 +3,5 % Morphosys 76,63-11,6 % Stratec Biomedical 45,75-4,7 % Compugroup 19,90-3,5 % Manz 55,98-2,1 % LPKF Laser 10,83-1,7 % Foto: Thinkstock, Fresenius

9 #03/15 Gewinner & Verlierer Parkettgeflüster +++ Parkettgeflüster +++ Parkettgeflüster +++ Spannende Projekte Sygnis in Euro 10,00 7,50 5,50 4,00 3,00 2,00 D 14 F M A M J J A S O N D Mit der Kapitalerhöhung in Höhe von 2,48 Millionen Aktien hat die Sygnis AG Branchenkennern zufolge einen maßgeblichen Schritt zur vollständigen Finanzierung der Produktpipeline getan. Die zu 2,00 Euro platzierten Aktien spielten einen Bruttoemissionserlös von 4,95 Millionen Euro ein. Durch diese frischen Gelder dürfte die Gesellschaft, die auf die Entwicklung und Vermarktung von Produkten für die DNA-Amplifikation und Sequenzierung spezialisiert ist, dem Vernehmen nach bis zum Erreichen des erwarteten Break-Even auf Quartalsbasis im kommenden Geschäftsjahr 2015 durchfinanziert sein. Analysten sehen zudem Fortschritte bezüglich der Weiterentwicklung der Produktpalette sowie der Vermarktung der fertig entwickelten Produkte. Aus Frankfurter Finanzkreisen ist zu hören, dass Sygnis im Jahr 2015 die eine oder andere gute Nachricht in der Pipeline hat. WCM in Euro 2,80 2,40 2,00 1,80 1,60 1,40 D 14 F M A M J J A S O N D Bei Sygnis steht die DNA-Vervielfältigung und die DNA-Sequenzierung hoch im Kurs. WCM: Die zweite Chance Karl Ehlerding ist eine Legende. Mit seiner WCM hatte er in den 1990er- Jahren durch Immobiliengeschäfte und Firmenbeteiligungen ein Vermögen aufgebaut. Eines Tages wollte Ehlerding die Commerzbank schlucken, doch blieb ihm dieser Bissen im Hals stecken. Die Folge: Insolvenz. Nach Aufhebung der Planüberwachung durch einen Insolvenzverwalter Ende Oktober hat WCM mit dem Kauf eines ersten Immobilienportfolios den Startschuss für einen Neuanfang gegeben. Die Gesellschaft will sich künftig ausschließlich auf Gewerbeimmobilien (Büro, Einzelhandel) konzentrieren. Laut Vorstand Stavros Efremidis ist das Potenzial hier deutlich größer als im Bereich Wohnen. Der Immobilienbestand soll perspektivisch auf eine Milliarde Euro ausgebaut werden. Die nötige Firepower hat WCM, die Gesellschaft verfügt über ein genehmigtes Kapital von 144 Millionen Euro. Es können folglich einige Bestände über Sachkapitalerhöhungen gekauft werden. Nicht zu vergessen sind die steuerlichen Verlustvorträge von mehr als einer halben Milliarde Euro, die WCM mit sich herumträgt. Großaktionär mit Übernahmeplänen Insidertransaktionen Der Übernahmekampf um Deutschlands größten Weinhändler geht weiter. Bei Hawesko hat die Vorstandschaft nun eine außerordentliche Hauptversammlung einberufen, um den Aktionären eine längere Frist zur Angebotsprüfung zu gewähren. Aufsichtsratsmitglied und Großaktionär Detlev Meyer hatte mit seiner Holding Tocos ein Angebot zum Preis von 40 Euro je Aktie abgegeben. Diese Offerte haben Vorstand und Aufsichtsrat allerdings als zu niedrig zurückgewiesen. Dennoch wurden Meyer insgesamt bereits Hawesko-Aktien für rund 15 Millionen Euro angedient. Seinen Anteil hat er damit von 29,5 auf 33,7 Prozent aufgestockt. Der zweite Großaktionär, Vorstandschef Alexander Margaritoff, hält derzeit rund 30 Prozent. Insiderkäufe Firma Datum Kurs Wert Hawesko ,00 7,73 Mio. Axel Springer ,21 3,56 Mio. Gerry Weber ,76 0,27 Mio. Insiderverkäufe Firma Datum Kurs Wert Nordwest Hand , Nordwest Hand , ELMOS Semicon ,

10 10 AKTIEN #03/15 Goldenes Down Under Eine Naturkatastrophe hat dem Aktienkurs von Regis Resources zugesetzt. Doch die Produktion läuft wieder nach Plan. Die Aktie ist zu günstig bewertet. Regis Resources A0B 8RA Gegen Naturgewalten ist der Mensch noch immer machtlos. Das musste auch der australische Goldproduzent Regis Resources im Februar vergangenen Jahres schmerzhaft erfahren. Der Himmel öffnete seine Schleusen und binnen eines Tages fiel mehr Regen als an irgendeinem anderen Tag in den vergangenen 36 Jahren. Das Ergebnis: Die Minen Garden Well und Rosemont waren teilweise komplett überflutet. 4,7 Millionen Kubikmeter Wasser sammelte sich in der Grube das entspricht in etwa dem Inhalt von Schwimmbädern. Guter Rat war in diesem Fall in der Tat teuer. Das Wasser musste abgepumpt, Schlamm weggeschafft werden Kosten: rund fünf Millionen Dollar. Die Aktie ging genau wie die Minen im Februarregen unter. Niedrige Kosten, hohe Produktion Mittlerweile hat sich die Lage normalisiert. Die Arbeiten laufen wieder, die Goldproduktion auch. Im vergangenen Quartal hat der Konzern Unzen Gold zu Cashkosten von 653 Dollar je Unze produziert. Die wichtigen All-in Sustaining Costs beliefen sich hochgerechnet auf weniger als 950 Dollar je Unze. Damit lag man bei der Produktion über und bei den Kosten unter den Erwartungen der Analysten. Besonders erfreulich war dabei die Entwicklung bei der dritten Mine von Regis Resources, bei Moolart Well. Dort produzierte das Unternehmen Unzen Gold zu Cash-Kosten bei 477 Dollar. Damit konnte man die eigene Guidance für das Gesamtjahr rechnet Regis mit Cashkosten von 600 bis 650 Dollar bei Moolart Well deutlich schlagen. Und verglichen mit dem Branchendurchschnitt in Australien ist die Produktion auf Moolart Well unglaublich günstig. Im Schnitt liegen die Cash-Kosten in Down Under bei rund 880 Dollar je Unze. Derzeit geht Regis bei Moolart Well von einem Minenleben von fünf Jahren aus. Allerdings ist das Explorationspotenzial noch lange nicht ausgereizt. Gerade im Norden der Mine gehen die Geologen von weiteren vielversprechenden Gold- Mineralisierungen aus. Bislang ist das Gebiet aber noch nicht ausreichend getestet. Dies dürfte in den kommenden Quartalen bei Regis Priorität genießen. HOT-STOCK DER WOCHE Probleme auf Garden Well Freilich: Es gibt auch noch Probleme. Und die haben auch aber nicht nur mit der Überflutung zu tun. Die Zahlen, die die Garden Well-Mine zum vergangenen Jahr beigesteuert hat, waren enttäuschend. Die Kosten lagen bei rund Dollar je Unze und damit deutlich zu hoch. Zwar spielen hier sicherlich die Nachwirkungen der Überschwemmung mit hinein. Doch die Grade sind deutlich zurückgegangen. 0,96 Gramm Gold je Tonne Erz sind auch für australische Verhältnisse sehr niedrig. Zum Vergleich: Bei Moolart Well hatte Regis 1,47 Gramm und bei Rosemont 1,69 Gramm je Tonne. Noch schlimmer jedoch: Regis konnte auf Garden Well nur einen Recovery von 78 Prozent erreichen. Mit anderen Worten: Regis konnte weit weniger Gold aus dem Erz gewinnen als eigentlich erwartet. Als Goldproduzent sollte man im Normalfall ein Recovery von deutlich über 80, besser noch 90 Prozent oder mehr anstreben. Auf Moolart Well hatte Regis Resources 94 Prozent Recovery, bei Rosemont 91 Prozent. Woran also lag der niedrige Recovery-Grad bei Garden Well? Der gesunkene Recovery-Grad auf Garden Well hat viel mit einer vorübergehenden anderen Erzzusammensetzung zu tun, sagt Trent Barnett, Analyst bei Hartleys Research. Er geht davon aus, dass sich der Trend in den kommenden beiden Quartalen fortsetzen wird. Allerdings rechnet er damit, dass sich das Recovery wieder auf Werte über 80 Prozent erholen wird. Damit sollten dann auch die Kosten auf Garden Well weiter fallen. Wir gehen nach wie vor von einer Verbesserung aus, sag t Barnett. Foto: Getty Images

11 #03/15 AKTIEN 11 Das dritte Quartal: Die Rückkehr zur Normalität Moolart Well Garden Well Rosemont Erz verarbeitet (Tonnen) Grad (Gramm/Tonne) 1,47 0,96 1,69 Recovery (Prozent) Gold produziert (Unzen) Kosten (Dollar/Unze) Bußlers Goldgrube die Sendung für Gold-Anleger beim DAF Deutsches Anleger Fernsehen. Jeden Montag und Mittwoch ab 15 Uhr live mit Markus Bußler Viele Anleger kehren Goldproduzenten den Rücken. Zu Unrecht. Bei einigen Aktien ist die Bewertung atemberaubend niedrig.

12 12 AKTIEN #03/15 Aussichtsreiches Projekt, aber... Neben den drei produzierenden Minen hat Regis im August 2012 auch noch das McPhillamys Gold Project 250 Kilometer westlich von Sydney erworben. Ein Explorationsprojekt, auf dem nach derzeitigem Stand rund 2,5 Millionen Unzen Gold liegen. Das Projekt war vorher im Besitz von Newmont Mining und Alkane Resources. Der Kaufpreis rund 150 Millionen Dollar wurde von Regis damit durch die Ausgabe von neuen Aktien bezahlt. Das wiederum machte Newmont zum Großaktionär von Regis Resources. Besonders interessant: McPhillamys liegt nur 40 Kilometer östlich von Newcrest s Cadia/Ridgeway Mine. Und dort wurden mittlerweile 43 Millionen Unzen Gold und acht Millionen Tonnen Kupfer nachgewiesen. Das Problem: Seit dem Kauf ist der Goldpreis um 20 Prozent gefallen. Damit bleibt McPhillamys zwar ein aussichtsreiches Projekt. Doch Regis hat davon Abstand genommen, das Projekt mit Nachdruck voranzubringen. Die eigentlich für einen Zeitraum von zwölf Monaten erwartete endgültige Machbarkeitsstudie wurde zunächst auf Eis gelegt. Das Management konzentriert sich derzeit auf den Cashflow, den Schuldenabbau und die Rückkehr zu einer Dividendenpolitik. Apropos Cashflow: Im laufenden Jahr könnte Regis bereits einen Free Cash Flow von etwa 75 Millionen Dollar erwirtschaften, und das bei einer Marktkapitalisierung von nur rund 650 Millionen Dollar. Dazu kommt: Die Nettoverschuldung ist mit 13,8 Millionen Dollar im Branchenvergleich extrem niedrig. Die größten Aktionäre Newmont Mining 19,5 % Management 12,0 % JCP Investment Partners 8,2 % NAB 5,1 % Bodenbildung oder doch nicht? Das ist hier die Frage Gold in US-Dollar je Feinunze Der Goldpreis hat ein weiteres turbulentes Jahr hinter sich. Doch unterm Strich verzeichnet das Edelmetall keinen nennenswerten Verlust mehr. Die Chancen stehen gut, dass sich die Stabilisierung auch 2015 fortsetzen wird. Die große Unbekannte Der Markt hat Regis Resources nach der Überschwemmung von zwei Minen deutlich abgestraft. Doch die Produktion läuft mittlerweile wieder in normalen Bahnen. Das Unternehmen hat die Kosten gesenkt und die Ausrichtung auf einen stabilen Cashflow ist im derzeitigen Marktumfeld genau richtig. Die große Unbekannte bleibt der Goldpreis. Nachdem im abgelaufenen Jahr unterm Strich keine Verluste mehr zu Buche schlugen, stehen die Chancen gut, dass der Goldpreis eine Bodenbildungsphase durchläuft und in den kommenden Quartalen die Stabilisierung weiter fortschreitet. Gelingt sogar der Turnaround sprich: Steigt der Goldpreis im Lauf des Jahres wieder dann dürfte dies als zusätzlicher Katalysator für den Aktienkurs von kleineren Goldproduzenten mit einer gesunden Bilanz wie Regis Resources wirken. In diesem Fall ist bis zum Jahresende 2015 sogar eine Verdopplung im Bereich des Möglichen. Zumindest dann, wenn man davon ausgeht, dass ein Jahrhundertunwetter wie im vergangenen Jahr sich so schnell nicht wiederholt. Kürzel in Australische Dollar 2,25 2,00 1,75 1,50 1,25 1,00 Regis Resources Stand: Ziel Kauflimit Stopp Chance 2,20 1,34 0,95 Risiko 4 Akt. Kurs 1,28 Marktkap. 641 Mio. WKN A0B 8RA Umsatz 15e 314 Mio. ISIN AU000000RRL8 KGV 15e 12 RRL Sydney 5 0,75 J F M A M J J A S O N D Heiße Wette Regis Resources ist weit besser, als der Aktienkurs vermuten lässt. Die Probleme bei Garden Well sollten nur vorübergehend sein. Die Aktie ist ein spekulativer Kauf. Alle Käufe streng limitieren! Foto: Getty Images

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14 14 Titelstory #03/15 So würde Kostolany heute handeln NDR-Talkshow am Freitag, den 4. September Das Börsenfieber hat die Deutschen gepackt. Neben TV- Stars wie Iris Berben, Ruth-Maria Kubitschek und Bärbel Schäfer wirkt der kleine, schmächtige Kerl mit karierter Fliege, braunem Einstecktuch und Spazierstock in der Hand wie von einem anderen Stern. Plötzlich stellt die Moderatorin eine pikante Frage: Neben Ihnen sitzt Gerhard Schmid. Herr Kostolany, muss man jetzt Mobilcom-Aktien kaufen? Er gebe keine Aktientipps, wolle nur so viel sagen: Zum Neuen Markt darf man nicht gehen, das ist ein Betrug mit gezinkten Karten. Die Runde lacht, Schmid ist wie vom Donner gerührt. Er will das Geschäftsmodell von Mobilcom erklären, doch Kostolany lässt ihm keine Chance. Betrug. Das ist alles Betrug. Bald ist Schmid völlig entnervt: Lassen Sie mich doch ausreden. Nix da. Es wird Blut fließen am Neuen Markt. Blut. Blut. BLUT. Dass er recht behalten sollte, hat Kostolany nicht mehr erlebt. Ein Jahr nach der Sendung starb Kosto im Alter von 93 Jahren. Sechs Monate später begann der Crash. Den Neuen Markt gibt es längst nicht mehr. Und Gerhard Schmid? Weiß jemand, was der heute macht? Von ihm können alle lernen Holger Schmitz kann sich noch gut an besagten Fernsehauftritt erinnern. Kostolany war sehr temperamentvoll. Wenn er sich über ein Thema aufgeregt Foto: imago/teutopress

15 #03/15 Titelstory 15 André Kostolany beim Studieren des Wirtschaftsteils der Tageszeitung. Bis zu seinem Tod war er bestens über alles informiert, was die Kurse bewegen konnte. Schließlich hat der Spekulant der klassischen Schule ein Sammelsurium an Börsenweisheiten hinterlassen, die nicht nur Börsianer schon einmal gehört haben. Zum Beispiel: Wer viel Geld hat, kann spekulieren, wer wenig Geld hat, darf nicht spekulieren, wer kein Geld hat, muss spekulieren. Kostolany hatte beim Spekulieren noch mehr Spaß als beim Diskutieren, erinnert sich Holger Schmitz. Allerdings war er nicht der Typ, der sich etwas auf eine gelungene Spekulation einbildete. Was ihn wirklich stolz machte, war der Erfolg seiner Bücher. Sein erstes Buch Das ist die Börse ist zum 25-jährigen Bestehen des Börsenbuchverlags neu aufgelegt worden (siehe Seite 17). Es folgten zwölf weitere Werke. Zudem schrieb Kosto Hunderte von Kolumnen, gab Seminare und hielt unzählige Vorträge. Um Geld ging es ihm dabei nicht. Es bedeutete ihm einfach sehr viel, Menschen an seinem unfassbaren Erfahrungsschatz teilhaben zu lassen. Sei es bei IBM vor einigen Managern oder an Universitäten vor Hunderten von Studenten, sagt Schmitz. hat, konnte man sich ausgezeichnet mit ihm streiten. Daran hatte er großen Spaß. Schmitz, schon als Jugendlicher großer Kosto-Fan, hat den Altmeister Anfang der 80er bei einem Vortrag in einer Oberhausener Sparkasse kennengelernt. Er fragte mich, was ich mal werden wolle. Ich sagte, Vermögensverwalter. Dann signierte er meine Ausgabe von,das ist die Börse mit den Worten:,Für meinen zukünftigen Kollegen. Jahre später, gerade mit dem Studium fertig, bewarb sich Schmitz eher aus Jux bei Kostolanys Vermögensberatung Fiduka. Was soll ich sagen? Er hat mich zum Vorstellungsgespräch eingeladen und mich eingestellt. Schmitz arbeitete fünf Jahre mit Kostolany und Gottfried Heller bei Fiduka zusammen, bevor er sich 1993 selbstständig machte. Heute leitet er die Vermögensverwaltung Schmitz & Partner AG mit Sitz in der Schweiz. Schmitz wundert es keineswegs, dass Kostolanys Geist auch 15 Jahre nach seinem Tod noch über der Börse schwebt. Vier Zigaretten, zwei Whisky Dabei wäre alles beinahe ganz anders gekommen. Kostolanys große Liebe gehörte schon in seiner Jugend der Musik. Er bereute es zeitlebens, nicht Musiker geworden zu sein oder wenigstens Kunstkritiker. Doch seine Eltern bestanden darauf, dass der junge André eine Lehre bei dem französischen Börsenmakler Adrien Perquel in Paris machte. Damals, Mitte der 20er-Jahre, herrschte hohe Inflation in Europa eine Zeit, die die Deutschen sehr geprägt hat. Noch heute ist die Angst vor Geldentwertung groß. Kostolany teilte die Angst nicht. Inflation ist gut, sagte er oft. Sie hilft

16 16 Titelstory #03/15»2+2=5-1«DER AKTIONÄR: Die Aktie als Kapitalanlage war in der Vergangenheit erfolgreicher als jede andere Anlageform, wird das auch in der Zukunft so sein? André Kostolany: Für meine Zukunft bestimmt (lacht), ob das auch für Ihre so bleibt, weiß ich nicht. Es wird immer wieder Überraschungen und Unsicherheiten geben. Aber die Kurse werden langfristig steigen, weil die Wirtschaft sich günstig entwickelt. Und wir haben Frieden auf der Welt. Seit 1912 war die weltpolitische Situation nicht mehr so günstig wie heute. Amerikanische Pensionsfonds kaufen jetzt Aktien mit einem Anlagehorizont von zehn bis 20 Jahren. Es sind große Bargeldbestände vorhanden, die investiert werden wollen. Foto: imago/sven Simon dabei, dass die Staaten sich entschulden können. Die Notenbanken dürften allerdings nicht der Versuchung erliegen, zu viel Geld zu drucken. Es ist wie beim Rauchen und Trinken, erklärte Kostolany. Drei, vier Zigaretten und ein, zwei Whisky am Tag sind in Ordnung, sie wirken stimulierend. Man muss aber aufpassen, dass man kein Kettenraucher und kein Alkoholiker wird. Mario Draghis Kurs wäre also genau auf Kostos Wellenlänge. Der EZB-Chef will die Inflationsrate in der Eurozone auf zwei Prozent erhöhen. Im November lag die Teuerung bei nur 0,3 Prozent. Einige Volkswirte erwarten bereits Deflation. Auf deren Prognosen hätte Kostolany aber eh nichts gegeben. Viele Volkswirte seien bestimmt klug, allerdings seien sie alle viel zu theoretisch veranlagt. Die können nur rechnen, haben aber keine Fantasie. Dabei hat schon Einstein gesagt: Fantasie ist wichtiger als Wissen. Kosto hingegen hatte jede Menge Fantasie. Sonst wäre er auch nicht so ein genialer antizyklischer Investor geworden. 1946, so erzählte er mal in einem ZDF-Interview, kaufte er Young-Anleihen, die das Deutsche Reich 1930 begeben hatte und die bis ,5 Prozent Zinsen bringen sollten. Kosto kaufte sie zu einem Kurs von 250 Francs, der Nominalwert belief sich auf Francs. Wohlgemerkt, es war ein Jahr nach Kriegsende. Kaum jemand gab damals einen Pfifferling auf Deutschland. Kosto schon. Die Deutschen werden ihre Schulden bezahlen, sagte er sich. Die Francs sind sicher. Als sich Deutschlands Aufschwung andeutete, stieg der Kurs der Anleihen Kosto verkaufte und rieb sich die Hände. Börsenseminar, München 1988: Kostolany umrahmt von den damaligen Fiduka- Mitarbeitern Holger Schmitz und Wolf-Dieter Godehart sowie Gottfried Heller. Aktien nach Kostos Geschmack Hätte Kostolany, der Investor aus Leidenschaft, auch heute noch Spaß an der Börse? Oder würden ihn die ganzen Krisen, die wir derzeit erleben, und die extremen Kursschwankungen verzweifeln lassen? Im Leben nicht! Kostolany hat in 75 Jahren an der Börse viele Male Schrecken, Hoffnung, Euphorie und Pa-

17 #03/15 Titelstory 17 Die Kurse sind euphorisch, das Publikum nicht... In seiner allerersten Ausgabe, die im Dezember 1996 erschien, veröffentlichte DER AK- TIONÄR ein Interview mit André Kostolany. Beherrschendes Thema damals: der Börsengang der Deutschen Telekom. Wie sich die Zeiten gleichen, zeigt etwa folgender Satz Kostolanys: Es sind große Bargeldbestände vorhanden, die investiert werden wollen. DER AKTIONÄR: Können die Banken bei der Entscheidung helfen? André Kostolany: Nein, die Banken treffen so oft falsche Prognosen. Dann lesen Sie lieber dieses oder andere Magazine. Die letztendliche Entscheidung aber muss jeder für sich selbst treffen. DER AKTIONÄR: Durch den Börsengang der Telekom interessieren sich Millionen von Deutschen das erste Mal für Aktien. Welche Ratschläge können Sie den Neu-Börsianern geben? André Kostolany: Wer zum ersten Mal an die Börse geht, kann machen was er will, er wird sowieso keinen Erfolg haben. Um an der Börse erfolgreich zu sein, benötigt man praktische Erfahrungen. DERAKTIONÄR: Herr Kostolany, erklären Sie bitte zum Abschluss unseren Lesern Ihre Börsenformel: = 5-1. André Kostolany: Ich meine damit, dass zum Schluss nicht alles so eintrifft, wie es sein sollte. Zwei plus zwei ist vier, doch nur im Endresultat. Aber zu diesem Endresultat gelangt man nicht auf geradem Weg, sondern auf einem Umweg. Die Börse ist keine Einbahnstraße, die Kurse können auch fallen. Und manchmal dauert es länger, bis bei zwei plus zwei gleich fünf die unumgängliche minus eins eintrifft. Leider haben Spekulanten sehr oft nicht die nötigen Nerven, die Geduld und das Geld, um durchzuhalten. DER AKTIONÄR: Herr Kostolany, wir danken Ihnen für das Interview. Holger Schmitz von Schmitz & Partner hat fünf Jahre mit André Kostolany bei Fiduka zusammengearbeitet. nik erlebt. Seinen Glauben an die langfristige Überlegenheit der Aktie hat er sich nicht nehmen lassen und das würde er auch heute nicht. Sehr wahrscheinlich würde er sich über die Volatilität sogar freuen. Als Antizykliker könnte er Top-Titel günstig einsammeln. André Kostolany würde sich heute noch stärker dafür engagieren, dass die Deutschen Aktien kaufen, sagt sein Weggefährte Holger Schmitz. In Zeiten der finanziellen Repression fehlen einfach die Alternativen. Vor 15 Jahren, als Kostolany starb, bekam man für deutsche oder amerikanische Staatsanleihen noch Renditen von fünf, sechs Prozent. Heute kriegt man unterm Strich nichts mehr. Das haben erst die wenigsten begriffen, deswegen würde Kostolany heute umso lauter die Vorteile von Aktien propagieren. Aber welche Aktien würde Kosto kaufen? Das verraten zum einen Holger Schmitz und zum anderen Fiduka-Mitbegründer Gottfried Heller exklusiv in der Titelgeschichte des aktionär. Einmal sichere, einmal spekulative Aktien handeln Sie wie Kosto! Das ist die Börse 208 Seiten, gebunden mit SU ISBN: / 19,99 Kennen Sie die Anekdote von Börse und Wirtschaft als Hund und Herrchen? Die Empfehlung, Aktien zu kaufen und sich schlafen zu legen? Die Aktien-Idioten- Relation, die uns sagt, wie es an der Börse weitergeht? Diese und viele weitere Bonmots stammen von einem der größten Spekulanten aller Zeiten: André Kostolany.»Das ist die Börse«zeigt, wie der Altmeister die Spekulation und ihre Mechanismen sah, und ist für jeden Börsianer seit Jahrzehnten Pflichtlektüre. Jahrelang vergriffen, wurde es nun neu aufgelegt. Dieses Buch finden Sie im Bookshop auf Seite 52.

18 18 Titelstory #03/15 Wahrscheinlich würde Kosto heute blind Aktien kaufen Im Markt herrscht reichlich Skepsis, was dem Altmeister gefallen würde. Sein langjähriger Partner Gottfried Heller erklärt Kostolanys Erfolgsrezept und nennt triftige Gründe, warum sich die Anleger auf ein positives Aktienjahr freuen dürfen. n DER AKTIONÄR: Herr Heller, Sie kennen André Kostolany wie kein Zweiter. 30 Jahre haben Sie mit ihm bis zu seinem Tod zusammengearbeitet. Woran erinnern Sie sich besonders gerne? GOTTFRIED HELLER: Zum Beispiel an seine Neugier. Wenn er morgens zu mir ins Büro kam, wünschte er nie einen guten Morgen. Er fragte immer: Was gibt es Neues? Für ihn war die Börse ein perfektes Gehirntraining. Andere spielten Bridge, er würde seinen Verstand eben mit Börse fit halten, sagte er. n Welche Charaktereigenschaft war noch typisch für ihn? Er redete immer Tacheles. Er hat einmal gesagt: Ich rede so aggressiv, wenn mich jemand verklagt und vor Gericht zieht, werde ich ihm da die Meinung sagen. Auch war er recht bescheiden. Er sagte, dass er mit 52 Prozent seiner Investments recht behalten hat, 48 Prozent seien daneben gegangen. Mit den vier Prozent Unterschied habe er aber gut gelebt. In Wirklichkeit hatte er aber viel öfter recht. n Was war Kostolanys größte Stärke? Er war ein Meister darin, die Stimmungslage an den Märkten richtig einzuschätzen. Wenn Sie so wollen, war er der Vorläufer dessen, was wir heute Behavioral Finance nennen. Ein großer Stock-Picker war er nie, dafür hatte er seine Analysten. An der Börse verhielt er sich meist antizyklisch, will heißen, er machte das Gegenteil von dem, was die Masse machte. Gottfried Heller, Jahrgang 1935, gründete zusammen mit André Kostolany 1971 die Vermögensverwaltung Fiduka. Ende 2008 schied er aus der Geschäftsführung aus, ist aber als Gesellschafter und Senior Partner weiter aktiv. Er ist bekannt als langjähriger Kommentator von Wirtschafts- und Börsennachrichten und Autor angesehener Börsen- und Wirtschaftsbücher, zum Beispiel Die Wohlstandsrevolution aus dem Jahr Sein Nachfolger bei Fiduka ist Marco Herrmann. Der 45-Jährige ist spezialisiert auf die Vermögensverwaltung und auf das Management von Spezial- und Publikumsfonds sowie von Absolute-Return- Fonds. Herrmann schreibt regelmäßig Kolumnen im AKTIONÄR.

19 #03/15 Titelstory 19 n Wie hat er an der Börse investiert? Er war ein absoluter Befürworter breiter Streuung und zwar weltweit, wobei er ein großes Faible für die USA hatte. Was viele falsch sehen: Kostolany propagierte kein Buy and Hold auf Teufel komm raus. Sein berühmter Spruch mit den Schlaftabletten ist ein Rat an die Anleger, nicht der eigenen Panik zum Opfer zu fallen, wenn es an der Börse mal kracht. Dann verkaufen eben viele vor Angst ihre guten Aktien. Um das zu vermeiden, sollten die Anleger durch die Einnahme von Schlaftabletten nicht in Versuchung kommen, ständig auf die Kurse zu schauen und sich von der Masse beeinflussen zu lassen. Das hektische Hin und Her an der Börse brachte Kostolany nicht aus der Fassung. n Wie würde er die aktuelle Börsenlage einschätzen? Er wäre optimistisch. Kennen Sie das Ei des Kostolany? Seiner Meinung nach wären wir weder in der Euphorie- noch in der Panikphase. Erst wenn einen der Taxifahrer auf die Börse anspricht, wird es Zeit, über den Ausstieg nachzudenken. Aber an diesem Punkt sind wir noch lange nicht angelangt. Es gibt immer noch reichlich Skepsis im Markt. Aber keine Panik. An dieses Bild können wir uns gewöhnen. Laut Gottfried Heller haben die Aktienkurse noch Potenzial. Kostolany sähe es genauso. n Er würde also kaufen? Wahrscheinlich würde er sogar blind kaufen. Kostos einfache Börsenformel lautete: Börsentendenz = Liquidität + Psychologie. Wobei die Liquidität seiner Meinung nach wichtiger ist. Psychologie schwankt sehr stark und kann sich kurzfristig ändern. Liquidität wirkt viel länger. n Und was würde er kaufen? Ölwerte würden ihm gefallen. Royal Dutch Shell und Total verdienen ja immer noch gutes Geld, obwohl der Ölpreis stark gefallen ist. Sollte sich der Ölpreis bald stabilisieren, werden die Aktienkurse wohl wieder zulegen. Wenn die Erholung noch etwas auf sich warten lässt, haben Sie immer noch die Dividendenrenditen von über fünf Prozent. n Zum Schluss: Wie wird aus Ihrer Sicht das Börsenjahr 2015, Herr Heller? Es wird ordentlich. Die Konjunktur zieht an, die Unternehmensgewinne Klare Sprache, wichtige Tipps: Hellers Buch überzeugt. steigen. Das liegt unter anderem am niedrigen Ölpreis, der um fast 50 Prozent gefallen ist und von dem 90 Prozent der Weltbevölkerung profitieren. Aufgrund des niedrigen Ölpreises wird es nächstes Jahr weltweit 0,5 bis 0,8 Prozent mehr Wirtschaftswachstum geben. Die Zinsen bleiben extrem niedrig und Liquidität gibt es in Hülle und Fülle. Positiv für die Aktienmärkte sind auch die Investitionsprogramme, etwa die Abenomics in Japan oder der 315-Milliarden-Euro-Plan von EU-Kommissar Juncker. Daneben sind Aktien zwar schon teurer, aber noch nicht zu teuer. Der DAX hat ein 2015er-KGV von 13, die Dividendenrendite liegt bei 3,3 Prozent. n Herr Heller, vielen Dank für das Interview. Anzeige

20 Nestlé in Schweizer Franken Sichere Sachen KOSTO- AKTIEN KONSERVATIV 72,50 70,00 67,50 65,50 63,50 J F M A M J J A S O N D Die Schweiz ist schon lange ein sicherer Hafen für Anleger. Hier sind viele Firmen mit hoher Qualität zu Hause. Nestlé, Novartis und Roche: drei Firmen ganz nach dem Geschmack von Börsenlegende André Kostolany. Aktien kaufen, liegen lassen und nach Jahren dicke Gewinne einfahren. Nestlé, Novartis, Roche Sie laufen wie ein Schweizer Uhrwerk: zuverlässig, präzise. Aktien von Nestlé, Roche und Novartis dürfen in einem langfristig ausgelegten Depot normalerweise nicht fehlen. Aber was ist in der heutigen Börsenlandschaft schon noch normal? Jeder Anleger will den neuesten Trendsetter erkennen, im Depot haben, damit Geld verdienen, immer auf der Jagd nach schnellem Reichtum. Dabei werden tonnenweise Small Caps in das Depot gepackt. Der Erfolg bleibt überschaubar. Warum aber machen sich Anleger das Leben so schwer? Warum nicht auf etablierte Firmen, auf intakte Geschäftsmodelle setzen? Vielleicht sind sie zu einfach oder zu unspektakulär. André Kostolany jedenfalls hätte heute sicherlich einige sichere Aktien im Depot, zum Beispiel eine Nestlé, Novartis und Roche, glaubt Kostolany-Kenner Holger Schmitz. Die Kursentwicklung dieser Langweiler jedenfalls würde Kostolany gefallen: Die Aktie von Nestlé hat in den vergangenen drei Jahren fast 40 Prozent zugelegt, die Roche-Aktie gar 60 Prozent. Geduld zahlt sich an der Börse eben doch aus. Nestlé: Lecker, aber teuer Unilever, Mondelez, Danone und Kraft Foods sind stark. Es sind großartige Firmen mit hervorragenden Produkten. Der Schweizer Konzern Nestlé aber ist der Primus der Nahrungsmittelbranche, unangefochten bei Marktkapitalisierung und Umsatz. Höhere Margen als die Konkurrenz, nämlich knackige 15 Prozent. Mehr Gewinn pro Aktie, ein stärkerer Kursanstieg in diesem Jahr und noch dazu die besseren Aussichten: Nestlé hat fast immer gegenüber den anderen großen Playern und der Nahrungs- und Genussmittelbranche die Nase vorne. Nestlé-Chef Paul Bulcke hat vor Kurzem sein Wachstumsziel festgezurrt: fünf Prozent, so die Messlatte. Nestlé steht für Kontinuität. Der Konzern ist in sieben Sparten aufgeteilt, von Süßwaren bis zur Tiernahrung. Dabei erzielt die Sparte Getränke den größten Umsatzanteil, gefolgt von Milchprodukten und Speiseeis. Nestlé positioniert sich immer stärker als Gesundheitskonzern. Warum? Der Konzern folgt den Trends von morgen, nur so kann man im Haifischbecken der riesigen Konzerne überleben und die Führungsposition immer weiter ausbauen. Für Nestlé sprechen die globale Marktmacht, die Markenstärke und die Innovationskraft. Auch die verordnete Fitnesskur von Konzernchef Bulcke wird Früchte tragen: Margenstarke Bereiche werden auf- beziehungsweise ausgebaut, schwache Firmen aus dem Unternehmensverbund dagegen verkauft. Die Eigenkapitalquote beträgt gut 50 Prozent. Die Dividende wurde von 1,60 Schweizer Franken im Jahr 2009 auf 2,15 Franken im Jahr 2013 angehoben ein Muster an Konstanz. Roche: Traumhafte Margen Neben der grundsoliden Nahrungsund Genussmittelbranche sorgt die Pharmabranche seit Jahren für positive Schlagzeilen. Gleich zwei der größten Pharmafirmen der Welt haben ihren Sitz in der Schweiz: Novartis und Roche. Milliardenschwere Übernahmen, positive Studienergebnisse und solide Wachstumsaussichten, das alles beschert den Pharma-Aktien rosige Zeiten. Der Umsatz von Roche ist von der Finanzkrise nur vorübergehend ausgebremst worden. Die Profitabilität hat Roche indes kontinuierlich gesteigert. Die EBIT-Marge verbesserte sich seit 2004 um fast 15 Punkte auf 36 Prozent, beeindruckend und zugleich eine der höchsten Renditen der gesamten Branche Fotos: Fotolia, Novartis, Roche

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