HOCH-BEGABTEN-FÖRDERUNG

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1 HOCH-BEGABTEN-FÖRDERUNG Konzepte Projekte Partner

2 Lernende Regionen, ein bundesweites Projekt zur Förderung des Lebenslangen Lernens mit 74 regionalen Netzwerken, wird gefördert vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) und der Europäischen Union (EU). Träger des Kölner Netzwerkes ist der Verein Lernende Region Netzwerk Köln e.v. (Vorsitz: Stadt Köln, Stellvertr. Vorsitz: Industrie- und Handelskammer zu Köln). Zahlreiche Kooperationspartner aus Wirtschaft, Verwaltung, Aus- und Weiterbildung der Region Köln haben sich hier bildungs- und trägerübergreifend zusammengeschlossen. Mit den Projekten, Bildungsportal, Orientierungsberatung, Berufsbildung im Dialog, Service für kleine und mittlere Unternehmen (KMU-Service) und Hochbegabtenförderung bietet Lernende Region Netzwerk Köln e.v. kompetente Beratung und Service bei der Vorbereitung der Berufswahl und bei Fragen der beruflichen Aus- und Weiterbildung. Lernende Region Netzwerk Köln e.v. koordiniert die Sonderschau Hochbegabtenförderung auf der Didacta 2004 und widmet sich, in enger Abstimmung mit den Partnern der Hochbegabtenförderung der Region Köln, der Optimierung der Beratungs- und Bildungsangebote für Hochbegabte und deren Eltern. Weitere Informationen zu Lernende Region Netzwerk Köln e.v. und zu den einzelnen Projekten finden Sie unter der Homepage Ab Juni 2004 bietet das Internetportal umfassende Informationen zu allen Fragen von Schule, Berufswahl, Aus- und Weiterbildung. Lernende Region Netzwerk Köln e.v. Geschäftsstelle Hollweghstr Köln Fon: 0221/ Fax: 0221/ Lernende Region - Netzwerk Köln e. V. gefördert durch Impressum: Schlussredaktion und Gestaltung/Layout: Anne Berner-Bratvogel Gisela Günther-Schnös Antje Hammoud Hans Rach Druck: Druckerei Asmuth, Köln Köln, Februar 2004 Verantwortlich für die einzelnen Texte sind die jeweils genannten Kontaktpersonen.

3 Grußwort Hoch-Begabten-Förderung Region Köln Erfolgreiche Förderung von begabten Kindern und Jugendlichen gelingt nur gemeinsam und nur konkret. Dafür ist das Angebot der Lernenden Region - Netzwerk Köln ein guter Beleg. Mit der Veröffentlichung der Broschüre Chancen hat das Land Nordrhein-Westfalen sein Konzept zur Begabtenförderung vorgelegt und den Rahmen für die individuelle Förderung aller Begabungen geschaffen. Was hier vorliegt, konkretisiert dieses Konzept. Es bietet gezielt Informationen über Projekte aus der Region Köln, nennt Ansprechpartner vor Ort für Interessierte und Ratsuchende. Das breite Spektrum der Angebote in dieser Region ist beeindruckend. Es ließ und lässt sich - auch zukünftig - nur realisieren, wenn Schulen mit Partnern aus der Wirtschaft, kommunalen und regionalen Einrichtungen, Hochschulen und anderen Institutionen kooperieren. Diese Zusammenarbeit zeigt: Erfolgreiche Begabtenförderung gelingt am besten gemeinsam. Inhalt I. Konzepte der Hoch-Begabten-Förderung Region Köln II. III. Projekte aus a) Kindergärten und Grundschulen b) weiterführenden Schulen Partner der Begabungs- und Hoch-Begabten-Förderung aus Universitäten, Wirtschaft, Netzwerken, Verbänden und Vereinen Ute Schäfer Ministerin für Schule, Jugend und Kinder des Landes Nordrhein-Westfalen

4 Grußworte Als Oberbürgermeister der Stadt Köln und Vorsitzender von Lernende Region Netzwerk Köln e.v. freue ich mich, Sie mit der vorliegenden Broschüre Hoch- Begabten-Förderung Region Köln auf die vielfältigen Konzepte sowie erprobten Beispiele der Förderung und Beratung hoch begabter Kinder und Jugendlicher in Stadt und Region Köln aufmerksam machen zu können. Die Stadt Köln kann im Bezug auf die Förderung Hochbegabter auf eine lange Tradition zurückblicken: Seit vielen Jahren bietet sie schulpsychologische Diagnostik und Beratung und hat einen Förder- Modellversuch erfolgreich durchgeführt. Zudem wurde in Zusammenarbeit mit Schulen und gefördert von der Imhoff Stiftung eine besondere Initiative zur Förderung hoch begabter Kinder und Jugendlicher ins Leben gerufen. Ich freue mich sehr, dass auch die Lernende Region Netzwerk Köln e.v. einen Schwerpunkt auf die Hochbegabtenförderung legt und bin überzeugt, dass diese Broschüre Ihnen einen umfassenden Überblick über die zahlreichen und vielseitigen Ideen und Angebote, die sich inzwischen in Stadt und Region entwickelt haben, liefert. Ich wünsche allen Interessierten hilfreiche Ideen und Kontakte! Der Deutsche Didacta Verband begrüßt die Arbeit des Vereins Lernende Region Netzwerk Köln e.v., der sich u.a. für die Hochbegabtenförderung im Regierungsbezirk Köln einsetzt. Auf der eigens zu diesem Thema initiierten Sonderschau während der didacta die Bildungsmesse können Sie sich selbst ein Bild von der erfolgreichen Projektarbeit in der Region Köln machen. Das Netzwerk informiert Sie über aktuelle Fördermodelle und bietet Ihnen eine individuelle Beratung zu allen Fragen der Hochbegabtenförderung. Kompetente Ansprechpartner stehen Ihnen mit Rat und Tat zur Seite. Die didacta die Bildungsmesse 2004 ist die geeignete Plattform, das bildungspolitisch so wichtige Thema der Hochbegabtenförderung einer breiten Öffentlichkeit näher zu bringen. Bei allen Beteiligten, die diese Sonderschau Hochbegabtenförderung koordiniert und die vorliegende Broschüre erarbeitet haben, bedanke ich mich sehr herzlich für ihr Engagement. Ich wünsche ihnen, dass möglichst viele Besucher das Informationsangebot nutzen, und so viele Ideen für weitere erfolgreiche Projekte weitergegeben werden. Fritz Schramma Oberbürgermeister der Stadt Köln Reinhard Koslitz Geschäftsführer Deutscher Didacta Verband e.v.

5 Vorwort Es liegt nicht an den Kindern, den Normen der Schule zu entsprechen, es ist Aufgabe der Schule, der Verschiedenheit der Kinder Rechnung zu tragen, so beschreibt Célestin Freinet ( ) sein Bild der Schülerorientierung in den Schulen. Andernfalls kann, so vermutet man in der Wissenschaft, eine unglückliche Wechselwirkung zwischen hoher intellektueller Flexibilität und Kreativität bei Kindern und starker Rigidität der Sozial- und Lernumwelt eine Entwicklung zum Minderleister und Außenseiter auslösen. Diese Teufelskaskade erst gar nicht in Gang zu bringen, bedarf es einer Didaktik, die eigenständiges Lernen fördert und individuelle Lernwege erleichtern und stützen will. Dazu ist einerseits die Förderung der Vielfalt von Lern- und Denkwegen erforderlich und andererseits die Stärkung der Diagnose- und Beratungskompetenz bei Lehrenden. Um diese Vielfalt zu realisieren und die Kompetenzen auszubauen, brauchen Schulen und Lehrkräfte auch außerschulische Partner. Dies sind Eltern und Elternverbände, Stiftungen und Hochschulen, Institutionen und Verbände der Wirtschaft, (schul-) psychologische Beratungsstellen und Jugendämter. Vielfalt und Vernetzung der Partner in der Region Köln werden in dieser Broschüre Hoch- Begabten-Förderung Region Köln und auf einer Sonderschau bei der didacta 2004 vorgestellt. Man findet hier Konzepte und konkrete Praxisbeispiele von der Diagnose und Beratung über Fördern und Fordern von hoch begabten und besonders begabten Schülerinnen und Schülern bis hin zu Lehrerfortbildungsangeboten - ferner von finanzieller Unterstützung über theoretische Überlegungen bis hin zu Einzelbeispielen inner- und außerschulischer Fördermaßnahmen; insgesamt sind viele Leuchttürme bis hin zur regionalen und bezirksweiten Vernetzung dargestellt. Sehr geehrte Eltern, hier finden Sie erste Kontaktstellen für Rat und Unterstützung bei der Förderung Ihres Kindes. Sehr geehrte Pädagoginnen und Pädagogen, hier finden Sie Beratungs- und Förderangebote sowie Beispiele für Fördermöglichkeiten Ihrer Schülerinnen und Schüler in und außerhalb von Unterricht und Schule, vom Kindergartenalter über die Grundschulzeit bis zu Gesamtschule und Gymnasium und sogar darüber hinaus. An dieser Broschüre sind zahlreiche Partner aus der Region Köln beteiligt. Organisationsund Redaktionsteam sind sich bewusst, dass hier noch manche erfolgreiche und kompetente - Knotenpunkte im Netzwerk der Region Köln ergänzt werden könnten; hier wirkten sich Kürze der Vorbereitungszeit und Begrenzung von Mitteln aus. Das Organisationsteam will jedoch mit dieser Erstauflage gleichsam den Schneeballeffekt anregen und zu Nachfolge und Übernahme sowie zum Mitteilen weiterer Förder- Praxisbeispiele auffordern, um sie als Informationen für die Beratung von Eltern, Kindergärten und Schulen, sowie außerschulischer Bildungseinrichtungen aufnehmen zu können. Die neue Internetpräsenz zur Begabungsförderung bietet Gelegenheit zur Aufnahme weiterer Angebote. Unser Ziel ist es: Jede Erziehungs- und Bildungseinrichtung darin zu stärken, der Verschiedenheit der Kinder Rechnung zu tragen, um alle Begabungen und Talente und somit auch die Hochbegabten fördern zu können. Autoren und Organisationsteam Anne Berner-Bratvogel, Gisela Günther-Schnös, Ulrich Halbritter, Antje Hammoud, Ingrid Heuser-Müller, Klaus-Martin Klein, Franz Josef Klingen, Elfriede Mittag, Gudrun Schulz-Wensky, Martin Schulte, Gudrun Sobotka, Rolf Theil, Harald Wagner, Heinz Wambach, Theresia Wieck, Thomas Zech

6 Konzepte Das Hoch-Begabten- Zentrum für den Regierungsbezirk Köln (HBZ) Das Hoch-Begabten-Zentrum hat es sich zur Aufgabe gemacht, junge Menschen, deren Familien und die bestehenden Bildungseinrichtungen beim Finden und Fördern besonderer Begabungen zu unterstützen. Der Schulpsychologische Dienst / die Regionale Schulberatungsstelle des Rhein-Erft-Kreises hat 1996 die Förderung Hochbegabter initiiert und in den Folgejahren - erweitert um das Hoch-Begabten-Zentrum die Konzepte zur Begabten- und Hochbegabtenförderung in Kooperation mit der Kreisverwaltung, der Unteren und Oberen Schulaufsicht, dem Ministerium für Schule, Jugend und Kinder NRW, der Hochbegabtenstiftung der Kreissparkasse Köln, Elternverbänden u.a. weiterentwickelt und umgesetzt. Das Hoch-Begabten-Zentrum arbeitet überregional. Wir verstehen die Begabtenförderung als einen Entwicklungs- und Lernprozess. Begabungsförderung ist zu integrieren in die gesamte Entwicklung der Persönlichkeit eines jungen Menschen. Begabte benötigen Entwicklungsanreize als Herausforderung und die Unterstützung von Eltern, Lehrer/innen und Experten für Begabungsförderung (z.b. Schulpsychologen). HOCH-BEGABTEN-FÖRDERUNG ihrer Persönlichkeit und wichtiger Bezugspersonen wie Eltern oder Erzieherinnen oder Lehrkräften. Identifizierung von Lern- und Leistungsproblemen, Underachievern, Persönlichkeitsstörungen. Entwicklungsbegleitende Beratung der Kinder, Jugendlichen, Eltern, der Erzieherinnen und Lehrkräfte sowie psychologisch-pädagogische Hilfen z.b. bei Lernschwierigkeiten. Lehrerfortbildung z.b.: Ein- und mehrtägige Seminare: Erkennen und Förderung Begabter / Hochbegabter. Entwicklung und Coaching von Begabtenprojekten in einzelnen Schulen. Schulprojekte z.b.: Förderung hochbegabter Grundschulkinder in Gruppen im Rahmen des Vormittagsunterrichts. Einführung von Profilklassen, des Gruppenspringens oder des Drehtür- Modells in Gymnasien / Gesamtschulen. Aufgaben: Einzelhilfe z.b.: Identifizierung verschiedener Fähigkeiten, Begabungen und Hochbegabungen, Interessen sowie besonderer und kreativer Leistungen bei Vorschulkindern sowie Schülerinnen und Schüler unter Berücksichtigung Dipl.-Psych. Dr. Thomas Zech Brühl, Uhlstraße 82-84, Telefon: (02232) Fax: (02232)

7 Einzelhilfe für Begabte und Hochbegabte Hoch-Begabten-Zentrum (HBZ) Ein besonderer Schwerpunkt des Hoch- Begabten-Zentrums (HBZ) besteht in der Einzelhilfe, die von Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen und ihren Eltern in Anspruch genommen werden kann. HOCH-BEGABTEN-FÖRDERUNG Verhaltensproblemen, beispielsweise sozialer Isolierung führen. Oder das Nicht-Erkennen besonderer Begabungen bedingt Lernmotivationsprobleme bis hin zum Underachievement. Konzepte Im Unterschied zur Regionalen Schulberatung ist die Einzelfallhilfe des Hochbegabungs-Zentrum (HBZ) nicht auf den Rhein-Erft-Kreis beschränkt: Klienten des HBZ kommen aus ganz Nordrhein-Westfalen und anderen Bundesländern, wenn auch die meisten Klienten des HBZ sicherlich aus dem Rheinland kommen. Beratungsanlässe: Die schulische und berufliche Entwicklung Hochbegabter verläuft häufig eher unauffällig. Dennoch gibt es auch für diese besonders begabten jungen Menschen bestimmte Beratungsanlässe: z.b. Wann kann eine besondere Begabung diagnostiziert werden? Sollte die Förderung begabter Kinder schon im Vorschulalter einsetzen? Welcher Art der außerschulischen und schulischen Förderung bedarf das einzelne begabte Individuum? Es kann aber auch eine Reihe von Entwicklungsproblemen geben, die fachliche Beratung z.b. durch auf diesem Gebiet ausgewiesene Schulpsychologen erforderlich macht. Starke Diskrepanzen in der kognitiven Entwicklung einerseits und in der emotional-sozialen Entwicklung andererseits können zu Aufgaben der Einzelhilfe z.b.: Identifizierung verschiedener Fähigkeiten, Begabung und Hochbegabung, Interessen sowie besonderer und kreativer Leistungen bei Vorschulkindern, Schülerinnen und Schülern sowie junger Erwachsener unter Einbeziehung ihrer Persönlichkeit, ihrer Familien, ihres Lernumfeldes sowie der Peer-Groups. Identifizierung von Lern- und Leistungsschwierigkeiten, Teilleistungsschwächen wie Legasthenie, Underachievement, Persönlichkeitsstörungen wie Essstörungen u.a. oder problematische Eltern-Kind- Beziehungen oder Lehrer-Kind- Interaktionen oder Kind-Kind- Interaktionen. Pädagogisch-psychologische Beratung zur Förderung der Persönlichkeitsentwicklung und Förderung der Begabungsentfaltung in einem gemeinsamen Prozess mit dem jungen Menschen, seiner Familie und z.b. seinen Lehrkräften. Zu verstehen ist das als eine entwicklungsbegleitende Beratung und Förderung. 7

8 Konzepte Einzelhilfe für Begabte und Hochbegabte Hoch-Begabten-Zentrum (HBZ) Pädagogisch-psychologische Beratung bei Fragen der vorzeitigen Einschulung, des Überspringens, der Gestaltung der Schullaufbahn und der Berufswahl. Pädagogisch-psychologische Hilfen bei Lernschwierigkeiten wie z.b. Legasthenie, Lernmotivationsproblemen oder Hilfen für Underachiever. Psychologische Beratung bei Verhaltensproblemen und Persönlichkeitsstörungen. Dabei gilt: Je früher man etwas gegen auftretende Probleme unternimmt, desto schneller und besser können sie behoben werden. Woher die Klienten des HBZ kommen: Lehrerfortbildung und Schulentwicklung des Hoch-Begabten-Zentrums (HBZ) Eine traditionelle Meinung zur Hochbegabung sagt, dass hoch begabte Kinder und Jugendliche keiner besonderen Förderung bedürfen, da sie sich schon durchsetzen würden und aufgrund hoher Lernmotivation sich viele Lehrinhalte selbst aneignen könnten. Die meisten aktuellen wissenschaftlichen Untersuchungen zeigen ein anderes Ergebnis: Ein nicht geringer Prozentsatz hochbegabter Schüler ist durch den traditionellen Unterricht unterfordert. Sie können sich aufgrund fehlender und / oder falscher Förderung nicht entfalten, Begabung wird nicht adäquat in Leistung umgesetzt. Hinzu kommt, dass die intellektuelle Begabung der Kinder sogar oft unentdeckt bleibt. Das Hoch-Begabten-Zentrum für den Regierungsbezirk Köln Dipl.-Psych. Dr. Thomas Zech Brühl Uhlstraße Telefon: (02232) Fax: (02232) Die Gründe hierfür sind vielfältig: Unzureichende Ausbildung und damit verbunden fehlendes Wissen von Lehrern über Hochbegabung und Hochbegabungsdidaktik und methodik. Vorurteile von Lehrern über hochbegabte Kinder und Jugendliche und deren schulische Leistungen z.b. Wer hochbegabt ist, hat auch gute Schulnoten ) Ablehnung von Eliten Vorbehalte von Lehrern gegenüber Eltern begabter Kinder ( Hochbegabung ist nichts anderes als ein Ergebnis überehrgeiziger Eltern ) 8

9 Lehrerfortbildung und Schulentwicklung des Hoch-Begabten-Zentrums (HBZ) Ziele des HBZ in der Lehrerfortbildung Lehrer sollen in die Lage versetzt werden, Bedürfnisse und Interessen von Begabten und Hochbegabten zu sehen und zu respektieren. Sensibilisierung für die Notwendigkeit der Förderung besonders befähigter Schülerinnen und Schüler. Sensibilisierung für die Notwendigkeit spezieller Förderung besonders befähigter Schülerinnen und Schüler. Beispiel: Vergleichende Untersuchungen zu Denkprozessen von hochbegabten und durchschnittlich begabten Kindern und Jugendlichen zeigen, wo die intellektuellen Bedürfnisse hoch begabter Kinder und Jugendlicher liegen: Benötigen normal begabte Kinder viel Zeit, um sich Wissen und Fertigkeiten anzueignen, so sollten Hochbegabte gefördert werden bei der Anwendung und Evaluierung ihrer analytischkreativen Denkprozesse. Hierbei geht es um das Erkennen und den Nutzen verschiedener Denkstrategien und um Reflexion dieser Denkprozesse. Erkennen - insbesondere intellektueller Begabung und Hochbegabung, auch in Bezug auf Aspekte wie - domänspezifischer Begabung (z.b. sprachliche oder mathematischnaturwissenschaftliche Begabung) - Unterschiede zwischen Mädchen und Jungen bei gleicher besonderer Begabung - das Phänomen des Underachievement. HOCHBEGABTEN-FÖRDERUNG Vermittlung von Förderansätzen (Enrichment, Akzeleration, Vorbereitung auf Teilnahme an Wettbewerben) Entwicklung besonderer Fördermaßnahmen bzw. Fördermaterialien - in Zusammenarbeit mit Schulpsychologen Entwicklung und Einführung neuer Unterrichtsmethoden Schaffung von Anreizen für Lehrer, sich mit dem Thema Hochbegabung zu befassen Evaluation der durchgeführten Fördermaßnahmen. Wo führt das HBZ Lehrerfortbildungen durch? Literatur: Rost, D.H. & Hanes, P. (1997). Wer nichts leistet, ist nicht begabt? Zur Identifikation hochbegabter Underachiever durch Lehrkräfte. Zeitschrift für Entwicklungspsychologie und Pädagogische Psychologie, 29, Zech, T.(2000). Können Lehrerinnen und Lehrer besondere Begabungen erkennen? [Forum Bildung] Das Hoch-Begabten-Zentrum für den Regierungsbezirk Köln Dipl.-Psych. Dr. Thomas Zech Uhlstraße Brühl Telefon: (02232) Fax: (02232) Konzepte 9

10 Konzepte Das Grundschulprojekt des Hoch- Begabten-Zentrums (HBZ) Intellektuelle Begabung und Hochbegabung bedarf - wie alle Arten von Begabung - zu ihrer bestmöglichen Entfaltung einer speziellen, auf die Bedürfnisse der Begabten und Hochbegabten ausgerichteten, wissenschaftlich fundierten Förderung. Unumstritten ist inzwischen, dass Hochbegabungen möglichst frühzeitig erkannt und gefördert werden sollen (vgl. Abb.1). HOCH-BEGABTEN-FÖRDERUNG Wird die Hochbegabung des Kindes nicht rechtzeitig erkannt, so besteht die Gefahr permanenter Unterforderungen, fehlgedeuteter Verhaltensweisen und die Möglichkeit gravierender Fehlentwicklungen (z.b. im motivationalen und/oder emotionalen Bereich). Aus der Lehrerfortbildung für Grundschullehrer ist das sogenannte Grundschulprojekt des HBZ entstanden. Eine Besonderheit des Projekts besteht in der erfolgreichen, engen Verzahnung verschiedener Institutionen (HBZ, Schulen, Untere und Obere Schulaufsicht, Hochbegabtenstiftung und Kreissparkasse Köln) bei der Entwicklung und Umsetzung eines Förderkonzeptes für Kinder im Grundschulalter (insbesondere 3. Klasse). Abbildung 1: Systemische und dynamische Aspekte der Hochbegabtenentwicklung und förderung Die Abbildung veranschaulicht die Interaktion zwischen dem begabten Individuum, seiner Familie, seinen Bildungs- und Ausbildungsinstitutio nen, sowie seinem Arbeitsplatz: Das besonders begabte Individuum ist lange Zeit auf viele Anregungen aus seiner Umwelt angewiesen, um im günstigen Falle der Expertise seine Umwelt prägen zu können. Auf der Grundlage eines psychologischen Förderkonzeptes wurde ein pädagogisches Konzept entwickelt, welches in ein Unterrichts-programm umgesetzt und evaluiert wurde. Die Auswahl der Grundschulkinder erfolgt in mehreren Phasen: Zunächst wird ein von einer Arbeitsgruppe aus Grundschullehrkräften und Schulpsychologinnen und psychologen entwickelter Beobachtungsbogen allen Lehrkräften der 3. Schuljahre einer Stadt ausgehändigt. Nach einer längeren Beobachtungsphase wählen die Lehrer die ihnen als geeignet erscheinenden Kinder aus (Kriterien sind z. B. vermuteter Begabungsschwerpunkt, Interessen, Arbeitsverhalten 10

11 Das Grundschulprojekt des Hoch- Begabten-Zentrums (HBZ) Konzentration, Ausdauer, Selbständigkeit und Sozialkompetenz). Diese Kinder werden dann je nach Vorschlag einer Gruppe zugewiesen, in der mittels bestimmter Aufgaben aus dem sprachlichen oder mathematischen Bereich Rückschlüsse auf die Begabung und damit auch auf die Eignung für die Fördermaßnahme gezogen werden. Bei der Bearbeitung der Aufgaben werden die Kinder von Lehrkräften und Schulpsychologen beobachtet. In der anschließenden Besprechung nach Auswertung der individuellen Leistungsergebnisse die die Untersucher mit den Lehrkräften, die die Kinder täglich unterrichten, führen, werden die geeigneten Kinder ausgewählt. Die Vorgehensweise wird anschließend noch einmal mit den Eltern der ausgewählten Kinder besprochen. Sind Eltern und Kinder einverstanden, können die Kinder an speziellen Fördermaßnahmen in den Bereichen Sprache / Philosophie oder Mathematik / Naturwissenschaften teilnehmen. Ein Ausstieg aus dem Förderprogramm ist natürlich jederzeit und problemlos möglich. Das vom Zentrum für Hochbegabung entwickelte Fördermodell für Grundschüler lässt sich als dreistufiges Modell beschreiben, in dem die Schülerinnen und Schüler lernen, ihre Interessen zu verfolgen, zu vertiefen und zu fokussieren. HOCH-BEGABTEN-FÖRDERUNG Stufe 1: Sensibilisierungs- und Sozialisierungsphase Sensibilisierung für divergentes und konvergentes Denken Entwicklung einer Gruppen- und Teilnehmeridentität Diagnostik von Interessen, Fähigkeiten Stufe 2: Kognitive und Metakognitive Prozesse Übungen zum kreativen und kritischen Denken Gestaltung des Lernumfeldes und explorative Aktivitäten Metakognition, Soziokognition, selbstgesteuertes Lernen Stufe 3: Produkterstellung Planung und Organisation von Projektarbeit Felduntersuchung und Expertenbefragung Präsentation von Projekten und Ergebnissen Beschreibung der Stufen: Stufe 1: Die erste Stufe kann als Sensibilisierungs- und Sozialisierungsphase beschrieben werden. Vorrangig geht es dabei um die Sensibilisierung für divergentes Denken (Kreativität) und um die Ausbildung einer Gruppen-Identität. Daneben sollen auf dieser ersten Förderstufe spezifische Interessen und Fähigkeiten, aber auch fehlende oder unzureichende Ressourcen festgestellt werden. Konzepte 11

12 Konzepte Das Grundschulprojekt des Hoch- Begabten-Zentrums (HBZ) Stufe 2: Trainingsphase kognitiver, metakognitiver und soziokognitiver Prozesse Auf dieser Stufe werden kreatives und kritisches Denken trainiert. Hinzu kommt ein Training kognitiver und metakognitiver (d.h. Wissen und Reflexion über kognitive Zustände und Funktionen) und sogenannter soziokognitiver Fertigkeiten. Eines der Lernziele besteht darin, die Fähigkeit zum selbstgesteuerten Lernen zu verbessern. Stufe 3: Produkt -Erstellung Auf dieser Stufe können bislang erlernte, modifizierte und trainierte Kompetenzen und Fertigkeiten auf die Erstellung unterschiedlicher Projekte angewandt werden. Auf dieser Stufe geht es dabei nicht mehr nur um die Aufnahme und Verarbeitung von Wissen, sondern auch um die Produktion von Wissen und Ideen. Abgeschlossen wird diese Projektstufe mit der Ergebnisdarstellung der erzeugten Produkte vor der Schulgemeinschaft und der Selbstevaluierung der durchgeführten Projekte. Das Hoch-Begabten-Zentrum für den Regierungsbezirk Köln Dipl.-Psych. Dr. Thomas Zech Brühl Uhlstraße Telefon: (02232) Fax: (02232) Probleme Hochbegabter im zwischenmenschlichen und psychischen Bereich Anhand von Fallvignetten werden prototypisch Probleme wie z. B. Isolation, Aggressivität, psychosomatische Beschwerden und Suizidalität Hochbegabter dargestellt, deren Erkennungsmerkmale, Hintergründe und allgemeine Ursachen eruiert werden. Für hochbegabte Kinder und Jugendliche relevante Aspekte für die Entwicklung der betrachteten Schwierigkeiten werden besonders dargelegt; mögliche Hilfsmaßnahmen und Verweise auf entsprechende Anlaufstellen vermittelt. Fallvignette eines 10 Jahre und fünf Monate alten Jungen: Untersuchungsanlass: schulische Überforderung, keine Regelakzeptanz, außer Kontrolle Geraten, Aggressivität, extreme Wutanfälle, hohe Sensibilität, familiäre Streitigkeiten, anstrengender Wissensdurst Untersuchungsergebnisse: IQ 149, intraund interpsychische Konflikte resultierend aus dem Erleben geringen Respektes seitens der sozialen Umgebung etc Konsequenzen: Versuch der Re Integration durch Verzahnung der psychiatrisch-psychologischen Behandlung und der schulisch pädagogischen Förderungen Dr. med. Beate Klapdor Volmar Kinder-/ Jugendärztin Leiterin des Kinder-/ Jugendärztlichen Gesundheitsdienstes Rhein-Kreis-Neuss Oberstr Neuss Telefon: 02131/ Telefax: 02131/

13 Zentrum für Schülerförderung, Bildungsberatung und Schulpsychologie (ZSBS) Der Ausschuss für Schule und Weiterbildung der Stadt Köln hat am ein 10 -Punkte-Programm zur Hochbegabtenförderung im Grundschulbereich beschlossen und die Verwaltung beauftragt, dazu ein Konzept zu erarbeiten. Vom Arbeitskreis Hochbegabung (Obere und Untere Schulaufsicht, Universität zu Köln und Schulverwaltung/ Schulpsychologie) wurde das Konzept Kölner Hochbegabtenförderung im Grundschulbereich erarbeitet und am dem Ausschuss für Schule und Weiterbildung mitgeteilt. Es beschreibt auf der Basis der Zielsetzung und der Vorgaben des 10-Punkte-Programms konkrete Maßnahmen zur Förderung hoch begabter Grundschüler. Diese sind: Maßnahmen von Schulaufsicht/ Schulamt Sensibilisierung zum Problembereich in Konferenzen Fortbildungs- und Qualifizierungsmaßnahmen für Lehrkräfte Aufbau und Ausbau eines Fachberater- und Mentorensystems Inner- und außerschulische Förderangebote (Akzeleration und Enrichment) für Grundschüler Maßnahmen von Schulverwaltung/ Schulpsychologie Einzelfall-Diagnostik zur Frage der Hochbegabung, Beratung der Eltern, der Schülerin / des Schülers, der Lehrkräfte, der Erzieher und Erzieherinnen HOCHBEGABTEN-FÖRDERUNG Kontakt zu Stiftungen und Initiativen Angebote der Fortbildung, der Fallbesprechung und des Erfahrungsaustausches für Lehrkräfte, Erzieherinnen/Erzieher und Eltern Außerschulische Fördermaßnahmen des ZSBS für Grundschüler Gemeinsame Maßnahmen von Schulaufsicht und Schulverwaltung/ Schulpsychologie Information der Kölner Bürgerinnen und Bürger, der Kölner Eltern Kontakt zu Kölner Schulen, zu städtischen Einrichtungen, zur Universität Angebote von Arbeitsgemeinschaften, von Fortbildungs- und Fördermaßnahmen für Lehrkräfte Förderangebote für Grundschüler, zunächst an Pilotschulen Ausweitung der Angebote auf alle interessierten Schulen und auf alle Stadtteile Eine kontinuierliche wissenschaftliche Begleitung ist vorgesehen. Bereits vorab wurden Maßnahmen zur Fortbildung von Lehrkräften (durch die Schulaufsicht) gestartet, Hochbegabten- Diagnostik und Beratung (durch die Schulpsychologie) angeboten sowie gemeinsame Maßnahmen zur Förderung von Kindern begonnen. Hierbei handelt es sich um eine schulübergreifende Fördermaßnahme der Universität zu Köln in Mathematik sowie Maßnahmen in den Bereichen Naturwissenschaft und Sprache an je einer Grundschule im rechts- bzw. linksrheinischen Stadtgebiet. Konzepte 13

14 Konzepte Projekt Hochbegabung Köln (PHK) Förderung hoch begabter Schülerinnen und Schüler in Köln Zusätzlich wurde der Aufbau eines Netzwerkes begonnen. Mit Unterstützung der Imhoff Stiftung kann dieses Konzept nun umgesetzt werden als Projekt Hochbegabung Köln (PHK). Förderung hoch begabter und besonders begabter Kinder in der Grundschule Die Grundschule in NRW ist die Schule für alle Kinder! Die Förderung besonders Begabter und hoch Begabter gehört in Nordrhein- Westfalen zum Erziehungs- und Bildungsauftrag der allgemeinbildenden Schule. Dieses Projekt hat die bestmögliche Entfaltung hoch begabter Schülerinnen und Schüler zum Ziel, es verbessert die Chancen zur Umsetzung von Hochbegabung in Hochleistung und reduziert die Zahl hoch begabter Schulversager. Die Fortbildung und die fachliche Begleitung von Erzieherinnen und Lehrkräften unterstützt den Kindergarten und die Allgemeinbildende Schule in ihrer Hochbegabten-Förderung und trägt somit zu einer Qualitätsverbesserung der Kindergärten und des Kölner Schulwesens bei. Projektbeginn ist das Schuljahr 2003/ 2004, die Laufzeit beträgt zunächst zwei Schuljahre. Zentrum für Schülerförderung, Bildungsberatung und Schulpsychologie Willy-Brandt-Platz 3, Köln, Tel. 0221/ Die beste Förderung besonders begabter und hoch begabter Kinder ist guter Unterricht. Noch nicht überall vorfindbare Realität aber für die Grundschule unabdingbares Postulat: offene Unterrichtsformen, innere Differenzierung und Individualisierung. Die vorrangige Unterrichtsgestaltung greift in der Grundschule vor allem auf Formen der inneren Differenzierung und der Individualisierung zu. Die Förderung von Sonderbegabungen in Musik und Sport ist Verpflichtung der Schule soweit sie dies selbst leisten kann. Stößt die Grundschule an ihre Grenzen, erschließt sie dem Kind entsprechende außer-schulische Fördermöglichkeiten. In diesem Zusammenhang ist die vertrauensvolle Zusammenarbeit mit den Eltern von besonderer Bedeutung! Das Anderssein besonders begabter Kinder, die oft sehr sensibel sind, sollte nicht zu früh in den Mittelpunkt der Betrachtung rücken. Es ist jedoch wichtig, diesen Kindern mit besonderer Aufmerksamkeit zu begegnen. Dabei wird bei jedem Kind auf die Vorbeugung und Beachtung seiner spezifischen Probleme (Unterforderung, Langeweile, Disharmonie mit sich und der sozialen Umgebung, Leistungsabfall bei Under-Achievement ) Wert gelegt: 14

15 Förderung hoch begabter und besonders begabter Kinder in der Grundschule Die Grundschule ist auf Integration angelegt, nicht auf Selektion. Hoch Begabte und besonders Begabte lernen deshalb in heterogenen Lerngruppen mit weniger Begabten. Dies dient u.a. der Bildung der Gesamtpersönlichkeit. Zusätzlich sollten sie allerdings die Möglichkeit erhalten, auch mit anderen besonders begabten und hoch begabten Kindern in homogenen Gruppen zu lernen. Maßnahmen der Förderung besonders Begabter in der Grundschule Pädagogische Leitideen der Förderung im Unterricht HOCH-BEGABTEN-FÖRDERUNG Medienausstattung zur Verfügung der Kinder / Expertennutzung Methodenvielfalt / Vielfalt der Unterrichtsformen / offene Unterrichtskonzepte / flexible Unterrichtsgestaltung Entdeckendes Lernen und Experimentieren weitgehend selbstbestimmtes und selbstverantwortetes Lernen Beachtung der individuellen Bezugsnorm neben den anforderungsbezogenen und sozialbezogenen Normen bei der Leistungserziehung kontinuierliche Schülerbeobachtung und Beachtung des gesamten Leistungsspektrums Konzepte Berücksichtigung der besonderen Leistungsfähigkeit auf einzelnen oder mehreren Gebieten Berücksichtigung der Interessenvielfalt besonders begabter Kinder Berücksichtigung der Ganzheitlichkeit (Beachtung intellektueller und emotionaler, sozialer, physischer und psychischer Persönlichkeitsbereiche) Ausgleich asynchroner Entwicklungsverläufe (Vermeidung psychischer Probleme bei intellektuell vorrangiger Entwicklung vor anderen Bereichen) Berücksichtigung der sozialen Bedürfnisse (Maßnahmen gegen Außenseiterposition, Anpassung an den Klassendurchschnitt, Isolierung, Rückzug) Individualisierender Unterricht in Grundschulen erfordert: eine reichhaltige Lernumgebung / Gestaltung vorbereiteter Umgebung Folgende innerschulische Maßnahmen haben sich als hilfreich erwiesen: Akzeleration - schnelleres Durchlaufen der Schule (vorzeitige Einschulung, verkürzte Eingangsphase in jahrgangsübergreifenden Klassen, Überspringen) Enrichment - größere Herausforderungen in innerer Differenzierung / Leistungsdifferenzierung, Wettbewerbe, Wahl- oder Zusatzkurse, Arbeitsgemeinschaften, pädagogische Leistungsbewertung und anforderungsbezogene Rückmeldungen demokratischer Erziehungsstil mit eigenen Entscheidungsfreiräumen zusätzliche Förder- und Bildungsangebote in der Offenen Ganztagsschule 15

16 Konzepte HOCH-BEGABTEN-FÖRDERUNG Folgende äußere Differenzierungsformen für besonders Begabte werden in Grundschulen angeboten oder sind geplant: reguläre Klassen mit zusätzlichem Ressource Room -Programm selbstverantworteter zeitweiser (jahrgangsübergreifender) Lerngruppenwechsel reguläre Klassen mit zusätzlichen Kursen oder Arbeitsgemeinschaften reguläre Klassen mit zeitweiser begabungsspezifischer Binnendifferenzierung Kinder-Uni, Wettbewerbe, Sommer- Akademien, Samstags-Tutorien etc. Beiträge der Bezirksregierung Köln zur Lehrerfortbildung in der Begabungsförderung Schule muss allen Schülerinnen und Schülern eine ihren Fähigkeiten entsprechende Bildung vermitteln. Dies gilt auch für besonders Begabte. Damit Lehrer und Schulleiter vor Ort dies leisten können, benötigen sie von der Schulaufsichtbehörde entsprechende Unterstützung im Bereich der Fortbildung. Die Bezirksregierung Köln bietet daher Fortbildungsveranstaltungen und Materialien auf verschiedenen Ebenen und für verschiedene Schulstufen an. Ein Team von ca. 30 Personen aus allen Schulstufen entwickelt geeignete flexible Konzepte und realisiert sie in Absprache mit den zuständigen Generalisten Frau Heuser-Müller (Grundschulen) und Herrn Prof. Dr. Heinz Wambach (Gesamtschulen und Gymnasien). Die Lehrerfortbildung im Bereich der Begabtenförderung konzentriert sich auf folgende Zielgruppen und ihre Bedürfnisse: Schulleitungen AnsprechpartnerInnen an den Schulen für besondere Begabungen Lehrerinnen und Lehrer Bei den Schulleitungen stehen organisatorische Modelle der Begabtenförderung und der Schulzeitverkürzung sowie die Einführung der Konzepte im Vordergrund. Auch die konkrete Umsetzung und die Zusammenarbeit mit außerschulischen Partnern (Universitäten, Firmen usw.) haben einen hohen Stellenwert. Die ca. 400 AnsprechpartnerInnen für besondere Begabungen im 16

17 Beiträge der Bezirksregierung Köln zur Lehrerfortbildung in der Begabungsförderung Regierungsbezirk Köln benötigen Beratungskompetenz und detaillierte Kenntnisse der psychologischen Situation begabter Schüler, ihrer Eltern und der Kollegen sowie der unterschiedlichen Fördermöglichkeiten: im Unterricht (Differenzierung, zusätzliche Materialien, Drehtür- Modell), in AGs (fächer- und jahrgangsübergreifend), im Studium an Universitäten und Fachhochschulen oder bei Praktika in Firmen parallel zum Unterricht. In Netzwerken tauschen sie sich unter Anleitung regionaler Fachmoderatoren untereinander aus. Der alltägliche Umgang mit begabten Schülern erfordert von Fach- und KlassenlehrerInnen die Fähigkeiten, den Unterricht begabungsfördernd zu gestalten, Sensibilität und Aufmerksamkeit für besondere Begabungen, sowie grundlegende Kenntnisse über Ansprechpartner, Materialien und Literatur. Ausgewählte schulische Maßnahmen der Begabtenförderung Ziel: Jede Schule stärken, um alle Begabungen und Talente zu fördern Enrichment Methodenvielfalt im Unterricht Drehtürmodell (z.b. Projekte, FU in höheren Stufen) Wettbewerbe Facharbeit, bes. Lernleistung Auslandsaufenthalt in Stufe 11 Zusatzqualifikation (z.b. Tutor, Streitschlichter) Schüler zur Uni Selbstlernzentrum Enrichment Differenzierungskurse AGs, Zirkel, Seminare, Praktika Schüler-Akademien Austauschprogramme Enrichment 1. Individuelle Förderung 2. Gruppenförderung Akzeleration Vorzeitige Einschulung Vorversetzung Akzeleration Springer-Modelle 3. Klassenförderung Akzeleration Konzepte Entsprechend diesen Bedürfnissen werden unterschiedliche Lehrerfortbildungen in regelmäßigen Abständen angeboten. RSD Ingrid Heuser-Müller, LRSD Prof. Dr. Heinz Wambach und KR Manfred Bökler (Fortbildung) Bezirksregierung Köln Zeughausstraße Köln Telefon: Fax: nrw.de Fach-Profilklassen bilinguale Bildungsgänge (z.b. Biologie, Chemie, Physik in Klasse 7-10) vorgezogener Beginn eines Faches (z.b. 2. oder 3. Fremdsprache) Zusatzunterricht in neuen Fächern o. Fächerkombinationen (z.b. Astronomie, Energieumwandlungen Energiepolitik) Doppelqualifizierende Bildungsgänge (z.b. Abitur mit CTA- o. Fremdsprachenkorrespondenten Ausbildung) Profilklassen 8-jähriges Gymnasium (Akzelerationszeitraum 7-10) Prof. Dr. Wambach, BR Köln (12/2000) 17

18 Konzepte Ausgewählte schulische Maßnahmen der Begabtenförderung Die Prinzipien Individualisierung von Bildungsläufen und Stärkung selbstständigen Arbeitens bestimmen schwerpunktmäßig die schulische Unterrichtsentwicklung. Damit werden Freiräume geschaffen, die von der heterogenen Gruppe der Talentierten und Begabten besonders genutzt werden können. Schule und Unterricht werden so auch wieder zentraler Bildungsort für diese Schülergruppe. Dies ist umso bedeutungsvoller, als innerschulische Impulse sowie Betreuung und Beratung wesentlichen Einfluss haben auf Erfolge außerschulischer Förderangebote und umgekehrt. In dieser Übersicht sind konkrete Beispiele zusammengestellt für die Schaffung geeigneter Lernumgebungen mit unterschiedlichen Fördermöglichkeiten. HOCH-BEGABTEN-FÖRDERUNG Betreuung und Beratung Schwerpunkt Schwerpunkt äußere tw.drehtür Außerschulische innere Differenzierung Differenzierung Differenzierung/ Akzeleration Maßnahmen tw. Drehtür Enrichment Ansprechpartner Akzeptanz/Klima Stärken/Schwächen (Verhalten/Lernen) Mentoren-Programm Lerntagebuch Betreuung im Elternhaus Grenzen schulischer Möglichkeiten Kontrakte Schullaufbahn Stipendium Schulpsychologische Dienst Aufgabendifferenzierung: vertiefend, vorauseilend offene Unterrichtsmethoden Methodenvielfalt Freiarbeit arbeitsteilige Gruppenarbeit anspruchsvolle Hausaufgaben Projekte Mini-Facharbeiten Arbeitsgemeinschaften Parallele Veranstaltungen in WP I, WP II (fachliche Differenzierung) Jungforscher-Club zeitw. Befreiung vom Unterricht Bibliothek/ Selbstlernzentrum Fach-Profilklassen Vorzeitige Einschulung fachbezogenes Springen Brückenkurse Überspringen Profilklassen Projekte/Praktika in Uni, Betrieben, Verlagen Wettbewerbe Schüler-Akademie Schüler-Labor Schüler-Studenten Ferienkurse Wochenendkurse Museum, Theater Vereine: Sport, Schach, Lit. DGhK Hochbegabtenstiftung Prof. Dr. Wambach, BR Köln 18

19 Netzwerk Begabungsförderung Die Idee der Netzwerkbildung ist aus der Erkenntnis heraus entstanden, dass es in jeder Schule junge Menschen gibt, die ihre Leistungsfähigkeit im normalen Schulalltag nicht ausschöpfen. Für sie sollen Lernumgebungen geschaffen werden, in denen ihre Begabungen entwickelt und gefördert werden. Ziel ist es, jede Schule zu stärken, um alle Begabungen und Talente zu fördern und für die Schülerinnen und Schüler eine individuelle Bildung und Beratung zu verwirklichen. Die vielfältigen Aufgaben der Ansprechpartner(innen) für Begabungsförderung an den Schulen erfordern einen kontinuierlichen Erfahrungsaustausch über Modelle und Konzepte, die Weiterbildung und Schulung in verschiedenen Bereichen wie Gesprächsführung, Beratung und Betreuung, Umgang mit Under- oder Overachievern, Lernmethodik, Individualisierung und Differenzierung von Unterricht, Begabtenförderung in den Fachbereichen oder Zusammenarbeit mit externen Partnern. Um die vielen gelungenen Einzelmaßnahmen zu bündeln und daraus Synergieeffekte zu gewinnen, entstand das Netzwerk Begabungsförderung. In den regionalen Netzwerken sind Fachmoderatorinnen und Fachmoderatoren der Begabungsförderung als Berater für Schulen und Eltern in ihrem jeweiligen Bezirk tätig. Sie helfen Eltern beispielsweise, die richtige Förderung für ihr Kind zu finden, und unterstützen Schulen, ihre Fördermöglichkeiten HOCH-BEGABTEN-FÖRDERUNG auszuschöpfen und zu optimieren. Regionale Fachmoderatoren und die Ansprechpartner der Schulen treffen sich regelmäßig, um ihre Erfahrungen auszutauschen, Probleme zu erörtern und sich zu Themen der Begabungsförderung fortzubilden. Die regionalen Fachmoderatoren koordinieren ihre Arbeit in Planungskonferenzen mit dem Fachdezernaten. Um den einzelnen Jugendlichen optimal zu fördern, brauchen alle am Beratungsprozess Beteiligten hohe Beratungskompetenz und differenzierte Kenntnisse über Fördermöglichkeiten. Deshalb gehören den Netzwerken auch außerschulische Partner an: Dies können Firmen, Institutionen und Verbände der Wirtschaft, Universitäten und Fachhochschulen, Elternverbänden und Pflegschaften sein, die sich in der Begabungsförderung engagieren. Um die Förderung an der jeweiligen Schule zu optimieren, suchen die regionalen Fachmoderatoren und Ansprechpartner auch den Dialog mit Vertretern aus Grundschulen, Kindergärten, anderen weiterführenden Schulen, Jugendämtern und (schul-)psychologischen Beratungsstellen. Die Fachmoderatoren führen dazu eine regionale Adressen- und Veranstaltungsliste, die auch im Internet unter veröffentlicht wird. Die Vielfalt und Vielschichtigkeit der Netzwerktätigkeiten bedingt, dass sich aus den regionalen Netzwerken kleinere lokale Netzwerke heraus bilden können, in denen Partner in Konzepte 19

20 Konzepte Netzwerk Begabungsförderung Underachiever räumlicher Nähe sich gemeinsam bemühen, Begabungen von Kindern und Jugendlichen zu erkennen und effizient zu fördern. Über diese Netzwerkarbeit hinaus beraten die regionalen Fachmoderatoren und die Ansprechpartnerinnen und Ansprechpartner in den Schulen Eltern, Schüler und Kollegen im Einzelfall (z.b. bei Underachievement), und initiieren und institutionalisieren Begabungsförderung durch Maßnahmen der Akzeleration (Profilklassen, Gruppenspringen) und des Enrichments (Arbeitsgemeinschaften, Wettbewerbe, Ferienakademien etc.). Von den Fachmoderatoren angebotene modulare Fortbildungen zum Thema Begabungsförderung runden die Angebote des Netzwerkes ab. Eine Liste der Fachmoderatoren findet man auf der folgenden Seite. Leitung: LRSD Prof. Dr. Heinz Wambach Bezirksregierung Köln Zeughausstr. 2 10, Köln Tel.: 0221 / Koordination: StD Franz Josef Klingen Maximilian-Kolbe-Gymnasium Maaseiker Str Wegberg Tel Unter Underachiever (auch sog. Minderleister) versteht man Schülerinnen und Schüler, die über eine hohe Intelligenz verfügen, die sich jedoch nicht in guten Schulleistungen zeigt. Trotz individueller Stärken zeichnen sie sich oft durch ein niedriges Selbstwertgefühl aus, haben ein geringes Kontrollbewusstsein, eine niedrige Anstrengungsbereitschaft, stecken sich unrealistische Ziele, zeigen ein ausgeprägtes Vermeidungsverhalten, haben gering entwickelte organisatorische Fähigkeiten und geraten manchmal in eine Außenseiterrolle in ihrer Lerngruppe. Schulischerseits kann man damit beginnen, die methodischen und organisatorischen Fähigkeiten dieser Kinder und Jugendlichen zu entwickeln (z.b. Führung eines Hausaufgabenhefts, Erstellung von Zeit-/Arbeitsplänen, Arbeit mit der Lernkartei...). Über Anerkennung und Lob sollen die negative Selbsteinschätzung verändert und durch positive Rückmeldungen der Mitschüler die soziale Akzeptanz erhöht werden. Die Schaffung eines anregenden Lernumfeldes in Verbindung mit einem Förderplan oder einem Lernvertrag können einen geeigneten Rahmen für gezielte Fördermaßnahmen bieten. Bisweilen ist es nötig, Außenhilfe von ent-sprechend geschulten Therapeuten in Anspruch zu nehmen, um die Schüler und ihre Eltern in enger Zusammenarbeit mit der Schule aus ihrer Hilflosigkeit zu befreien. Eltern, Schüler und Kollegen erhalten Rat und Hilfe in den regionalen Netzwerken bei den Ansprechpartner an den Schulen sowie den regionalen Fachmoderatoren und moderatorinnen der Begabungsförderung. Siehe oben: Liste der regionalen Ansprechpartner/innen der des Kölner Netzwerks Begabungsförderung auf der folgenden Seite. 20

21 Regionales Netzwerk Begabungsförderung: Ansprechpartner in den Bezirken HOCH-BEGABTEN-FÖRDERUNG Konzepte Bezirk Kontakt Aachen, Kreis Aachen, Kreis Düren StD Annette Marquardt Gymnasium Haus Overbach Overbacher Weg Jülich-Barmen Telefon: Fax: StD Dieter Jansen Leiter des Seminars für das Lehramt an Gymnasien und Gesamtschulen Aachen Malmedyer Str Aachen Telefon: Fax: Kreis Heinsberg StD Franz Josef Klingen Maximilian-Kolbe-Gymnasium Maaseiker-Str Wegberg Telefon: Fax: Rhein-Sieg-Kreis rrh, Bonn rrh, Bad Godesberg Rhein-Sieg-Kreis lrh, Bonn lrh, Kreis Euskirchen StD Hilke Andreae-Hinrichs Gymnasium am Ölberg Weiler Weg Königswinter Telefon: Fax: StD Herbert Dahmen Marienschule Basingstoke Ring Euskirchen Telefon: Fax: OStR Franz Josef Schnetker Gymnasium am Ölberg Weiler Weg Königswinter Telefon: Fax: StD Arthur Bierganz Jugenddorf Christophorus-Schule Cleethorpeser Platz Königswinter Telefon: Fax: Oberbergischer Kreis, Rheinisch- Bergischer Kreis StR Ute Twilling Dietrich-Bonhoeffer-Schule Hauptstr Wiehl Telefon: Fax: StD Rainer Vogel Dietrich-Bonhoeffer-Schule Hauptstr Wiehl Telefon: Fax:

22 Konzepte Projekte Regionales Netzwerk Begabungsförderung: Ansprechpartner in den Bezirken HOCH-BEGABTEN-FÖRDERUNG Leverkusen, Pulheim, Stommeln, Brauweiler, Chorweiler, Pesch StR Dr. Judith Wambach Lise-Meitner-Gymnasium Am Stadtpark Leverkusen Telefon: Fax: SStR Barbara Benkenstein Werner-Heisenberg-Gymnasium Werner-Heisenberg-Str Leverkusen Telefon: Fax: Köln rechtsrheinisch Köln Innenstadt, Köln und Erftkreis südlich der Innenstadt Richtung Bonn Köln außerhalb des Ringes linksrheinisch Südlicher und westlicher Erftkreis OStR Patricia Wolf Lessing-Gymnasium Heerstraße Köln Telefon: Fax: StR Gudrun Sobotka Königin-Luise-Schule Alte Wallgasse Köln Telefon: Fax: OStR Dr. Heribert Kaiser Städt. Albertus-Magnus- Gymnasium Kaule Bergisch-Gladbach Telefon: Fax: OStR Angelika Wilms-Markett Stiftisches Gymnasium Düren Altenteich Düren Telefon: Fax:

23 Förderung hoch begabter Kinder im Kindergarten HOCH-BEGABTEN-FÖRDERUNG Projekte Hoch begabte Kinder im Kindergarten in ihren Stärken und in ihrer sozialen Integration kompetent zu fördern, ist unser Anliegen. Wie zeigt sich Hochbegabung im Kindergarten? Welche Probleme können bei unzureichender Förderung auftreten? Wie kann angemessene, integrative Förderung im Kindergarten aussehen? Wie kann der rechtzeitige Übergang in die Schule gestaltet werden? Das Institut zur Förderung hoch begabter Vorschulkinder bietet ein Fortbildungsprogramm für Erzieherinnen und Erzieher an. Dieses Programm soll Fachkräften in Kindergärten helfen, hoch begabte Kinder und Kinder mit weit überdurchschnittlichen Begabungen zu erkennen und ihre besonderen Spielund Lernbedürfnisse wahrzunehmen. Welche Möglichkeiten gibt es bereits im Kindergarten, hoch begabte Kinder angemessen zu fördern? Es geht darum, den Bildungsauftrag des Kindergartens auch für hoch begabte Kinder zu erfüllen, ihre soziale Integration zu unterstützen und Unterforderung und Dauerfrustration mit ihren negativen Folgen zu vermeiden. Das Fortbildungsangebot umfasst: Teamfortbildungen im Kindergarten (ab 4 Stunden) Seminare (1 bis 3 Tage) Zertifikatskurse (2 Jahre) Projekte (2,5 Jahre) Moderation gemeinsamer Arbeitstagungen von Kindergartenund Grundschulteams. Hanna Vock Institut zur Förderung hoch begabter Vorschulkinder Kolumbusring Bonn Telefon:

24 Projekte Förderung hoch begabter Kinder in den Grundschulen der Stadt Köln Förderung hoch begabter Kinder in den Grundschulen der Stadt Köln Die Maßnahmen von Schulaufsicht/ Schulamt zur Förderung besonders begabter Kinder in den Grundschulen der Stadt Köln umfassen drei Phasen der Umsetzung: Phase I: Sensibilisierung zum Problembereich durch Konferenzen Fortbildungs- und Qualifizierungsmaßnahmen für Lehrkräfte (durch Workshops, Hearings, Hospitationen und Studienbesuche) Phase II: Aufbau eines schulübergreifenden Fachberatersystems und eines innerschulischen Mentorensystems als schulinterne Ansprechpartner für spezifische Differenzierungsmaßnahmen erste Umsetzung in ca. 30 Kontaktschulen Einrichtung von inner- und außerschulischen Förderangeboten Phase III: Ausbau des bestehenden schulübergreifenden Fachberaterund Mentorensystems auf alle interessierten Grundschulen der Stadt Köln Ausbau der Förderangebote als Maßnahmen zur Förderung hoch begabter Grundschulkinder. In Kooperation von Schulaufsicht und Schulverwaltung/ Schulpsychologie werden zur Zeit (Phase II) innerschulische Unterstützungsmaßnahmen an zwei Kölner Grundschulen (Gemeinschafts grundschule Freiligrathstraße, Gemeinschafts-grundschule Poller Hauptstraße) durchgeführt sowie eine schulübergreifende außerschulische Veranstaltung der Universität ( Kinder und Mathematik in der Universität ) unterstützt. Diese Fördermaßnahmen sind im Folgenden beschrieben. (Kinder in der Universität Seite 45) Für die Schulaufsicht: RSD Ingrid Heuser-Müller Bezirksregierung Köln Dezernat 41-G Zeughausstraße Köln Telefon: (02 21-) Monika Baum Schulamt für die Stadt Köln Willy-Brandt-Platz Köln Tel.: 0221/ Für die Schulverwaltung: Zentrum für Schülerförderung, Bildungsberatung und Schulpsychologie Willy-Brandt-Platz Köln Tel. 0221/

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