IV-Verbund-Aktivitäten in Karlsruhe und Baden-Württemberg

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1 IV-Verbund-Aktivitäten in Karlsruhe und Baden-Württemberg Wilfried Juling Rechnerverbund NRW Workshop am in Aachen

2 Inhalt» Virtuelles Karlsruhe» Distributed Computing Environment» ADSM Backup Verbund» Service AG s an den URZs» Help Desk Verbund» Digital Library Projekt mit IBM» Hochschul-Verbünde / Virtuelle Hochschule (EUCOR / VIROR / VIKAR)» Netz-Aktivitäten (BelWü / ATM-Mgmt / Belcanto / GigaBel)» Advanced Scientific Supercomputing (SSC / VRZ / hww / WiR) W. Juling, , Folie 2

3 Virtuelles Karlsruhe (VRZ)» Gemeinsames Projekt zweier unabhängiger Partner Forschungszentrum Karlsruhe (FZK)» gegründet im Februar 1996» Idee und Zweck: Vereinigung und gemeinsame Nutzung von Rechnern Sharing of Supercomputer Resources gemeinsame Nutzung auch anderer Ressourcen Doppelarbeit vermeiden Zusammenarbeit auf allen Arbeitsgebieten» Kooperationsvertrag (auf unbestimmte Zeit) W. Juling, , Folie 3

4 Sharing of Supercomputer Resources» Feb. 1996: auf beiden Seiten Anforderungen für Vektor-Parallel-Systeme und Parallele RISC-basierte Systeme» Planung im Feb. 1996: FZK: 12 PE SNI VPP-300, 28 Knoten IBM SP Uni: 4 PE SNI VPP-300, 72 Knoten IBM SP» Realisierung: an beiden Stellen nur ein System installieren FZK: SNI (Fujitsu) VPP-300 mit 16 PE Uni: IBM RS/6000 SP mit 100 Knoten (mittlerweile 256 Knoten)» Status: gemeinsame Prozeduren für die Administration eine DCE-Zelle gemeinsame Dienste in mehreren Bereichen W. Juling, , Folie 4

5 VRZ Konfiguration Forschungszentrum Karlsruhe Campus Backbone Campus Backbone ATM 155 MBit ATM W. Juling, , Folie 5

6 Distributed Computing Environment (DCE)» 04/1992: zweijähriges Projekt zur Unterstützung der DCE- Anwendungsentwicklung aus Fortran» 09/1995: DCE-Betrieb im Ausbildungspool mit 80 graph. Arbeitsplätzen, über 1000 Benutzern und Home-Directories im DFS; eigene DCE-Integration des login, xdm, ADSM und LoadLeveler erste DCE-Zelle im Produktionsbetrieb in Deutschland» 01/1996: DCE-Produktionsbetrieb auf der 100 Knoten RS/6000 SP; eigene DCE-Integration des LoadLeveler, POE und PVM weltweit die erste SP, die mit DCE betrieben wurde» 06/1996: Anschluss des FZK an die DCE-Zelle der Uni Vereinigung und gemeinsame Nutzung der Grossrechner im Rahmen des Virtuellen s» 04/1997: Ausbau der RS/6000 SP auf 256 Knoten W. Juling, , Folie 6

7 Distributed Computing Environment (DCE)» 09/1998 CIP/WAP-Beschaffung von 2 DFS Fileservern, ca. 10 Computeservern und etwa 70 PCs, die mit DCE und DFS betrieben werden sollen» Status der Karlsruher DCE-Zelle: jeweils 5 zentrale DCE-Server (3 in der Uni und 2 im FZK) 20 DFS Server mit 1 TB verfuegbarer und ca. 400 GB belegter Kapazität etwa 410 DCE- und DFS-Clients etwa 3700 DCE-Benutzer» derzeit je eine Cross-Cell-Verbindung mit den DCE-Zellen der Uni Stuttgart und der Uni Augsburg eingerichtet d.h. man kann auf die Daten im DFS an diesen beiden Unis mit den gewohnten Kommandos zugreifen» Weitere Cross-Cell-Verbindungen sind geplant. W. Juling, , Folie 7

8 ADSM Backup Verbund» Zusammenarbeit Karlsruhe, Heidelberg, Mannheim, Hohenheim Vorläuferprojekt: Katastrophengeschützte Datensicherung Telekom-Projekt von Jan bis Aug mittlerweile etablierte Zusammenarbeit» Karlsruhe sichert nach Heidelberg tägliches Backup der AFS-Fileserver (~200 GB) Kopie des Archivs und Datenbanksicherungen (~1,3 TB gespiegelt ) Space-Management von AIX-Images (~60 GB) insgesamt ~2,7 TB Bandgesamtkapazität» Heidelberg sichert nach Karlsruhe insgesamt ~1,9 TB Bandgesamtkapazität» Mannheim sichert nach Heidelberg» Hohenheim sichert nach Karlsruhe (täglich 720 GB) W. Juling, , Folie 8

9 Service AG s an den URZ s» Wie erschließen sich die neun Landesuniversitäten gegenseitig personelle IV-Dienstleistungen (Export / Import von Know-How)?» Wie stellen die neun Landesuniversitäten sich gegenseitig IV- System-Ressourcen im Verbund zur Verfügung?» Definition von 33 AG s im Rahmen von ALWR-BW ( Achern-Kreis )» Mitte 1997: Auswahl von 17 Service-AG s priorisierte Themen für Zusammenarbeit Moderatoren und Paten Bewertung und Machbarkeit der AG-Themen» positive Erfahrungen und konkrete Ergebnisse sehr gute Zusammenarbeit auf der Fachebene HelpDesk, Belcanto, Belup-CD, TEX-CD, IBT WinNT etc. W. Juling, , Folie 9

10 Service AG s an den URZ s» Benutzerverwaltung + UID» Boot-Service» Help Desk» Informationsdienste» Sicherheitstechniken» Sicherung / Archivierung» Statistik» Support für freie Software» UNIX-Betriebssysteme» Video-Konferenzen» NT-Betriebssysteme» ATM» Einwählknoten - Dial In» Kabelmanagement» Mail / Directory» Netzqualität» Telefon im BelWue W. Juling, , Folie 10

11 Help Desk Verbund» Allgemeiner Nutzen eines HelpDesk-Systems konsequente Erfassung und Dokumentation von Anwendernachfragen interne, automatisierte Weiterleitung der Probleme zur Bearbeitung Mehrfachnutzung von Lösungsinformation zu gleichartigen Problemen Überwachung von Ereignissen zur Verbesserung der Verläßlichkeit statistische Aussagen über Problemarten, Häufigkeiten, Zielgruppen Hilfestellung bei der Diagnose eines Problems verbesserte Teamarbeit durch die Transparenz der erfaßten Probleme» Angestrebter Gewinn durch HelpDesk-Einsatz Qualitätsverbesserung Systematisierung und Transparenz der Arbeit Aufwandsreduzierung bzw. Rationalisierungseffekt Bewältigung der steigenden Aufgabenvielfalt und -menge» Trouble Ticket System W. Juling, , Folie 11

12 Help Desk Verbund» Synergieeffekte durch landesweiten Uni-HelpDesk Unterstützung der gegenseitigen Hilfeleistungen bei am Standort nicht lösbaren Problemen durch eine gesicherte, nachvollziehbare Abwicklung der gemeinsam bearbeiteten Vorfälle schnellere Lösungsfindung durch den Aufbau einer gemeinsamen Wissensbasis (Problemlösungsbäume) gegenseitige Unterstützung beim Betrieb des HelpDesk-Systems» Gestaltung des HelpDesk abhängig von lokalen Gegebenheiten Organisation der Benutzerschnittstelle und des URZ unterstützte Gebiete eingerichtete Dienste Art der eingesetzten Systeme etc.» Zielorientierte pragmatische Vorgehensweise bei der Einführung stufenweise Organisationsanpassung keine überzogenen Gleichheitsvorgaben W. Juling, , Folie 12

13 Help Desk Verbund» Eingesetztes HelpDesk-System: Applix Enterprise (München)» Informationen gibt es von Applix selbst unter: Weitere Info zum Thema vom RZ der Universität Freiburg: Datamation berichtete letztes Jahr über Applix: Hersteller-übergreifende Informationen finden sich bei: W. Juling, , Folie 13

14 Digital Library Projekt mit IBM» Bibliotheksservice-Zentrum Baden-Württemberg Konstanz (BSZ)» Lehrstuhl für Organisation und Management von Informationssystemen, Universität Ulm (LOMI)» der Universität Karlsruhe» Universitätsbibliothek Karlsruhe» Zentrum für Datenverarbeitung der Universität Tübingen (ZDV) in Kooperation mit IBM Deutschland W. Juling, , Folie 14

15 Digital Library Projekt mit IBM» Grundlage: Kooperationsvereinbarung zwischen MWK Baden-Württemberg und IBM Deutschland» Ziel: Erprobung des Einsatzes der Software IBM DB2 Digital Library» Schwerpunkt: Speicherung und Retrieval von digitalen Objekten» Investition: Land: 4,5 Wiss.-Stellen für zwei Jahre; ~300 TDM für lokale Geräte IBM: Projektleitung; 1 SP-Knoten; Software kostenfrei» Dauer: bis Ende 1999, Fortsetzung in 2000 ff. (Pilotbetrieb) W. Juling, , Folie 15

16 Digital Library Projekt mit IBM Zugriff Client Suche Library Server Speicherung Object Server W. Juling, , Folie 16

17 Digital Library Projekt mit IBM KRO1 und Klienten RZ Karlsruhe KRL1 UOS3 und Klienten LOMI Ulm DB KNO0 und Klienten BSZ Konstanz TUO1 und Klienten ZDV Tübingen W. Juling, , Folie 17

18 Hochschul-Verbünde / Virtuelle Hochschule» EUCOR - Europ. Konföderation der Oberrheinischen Universitäten Basel, Freiburg, Karlsruhe, Mulhouse, Strasbourg» VIROR - VIRtuelle Universität OberRhein Verbundprojekt der Unis Freiburg, Heidelberg, Karlsruhe, Mannheim seit 1. Juli 1998, auf fünf Jahre angelegt finanziert durch das BaWü-Förderprogramm Virtuelle Hochschule Ziel: Verbesserung und Effektivierung der Lehre und des Studiums durch den Einsatz multimedialer Techniken nachhaltige Verankerung multimedialer Lehre Entwicklung multimedialer Lehr- und Lernsysteme Kompetenzzentrum für virtuelle Lehr-/Lernunterrichtsformen in Hochschule und Weiterbildung» VIKAR - Virtuelle Hochschule Karlsruhe Universität, Fachhochschule, Pädagogische HS, HS für Gestaltung W. Juling, , Folie 18

19 Netz-Aktivitäten» BelWü - Baden-Württemberg Extended LAN eigenständiges Landeshochschulnetz seit Ende 1997 ATM-Netz (155 Mbps) neun Uni s, sechs FH s und MWK St gt. Mannheim Heidelberg FH Heilbronn» Belcanto - BelWü Corporate ATM Network Telephony Optimization ISDN-Verbund der TK-Anlagen bei gleichzeitiger Datenkommunikation FH Offenburg Karlsruhe FH Pforzheim MWK Eßlingen Stuttgart S-Hohenheim AalenFH Ulm» GigaBel - Gigabit Testbed Ba-Wü Tübingen DWDM-basiert 20 Gbps (8 * 2,5 Gbps) Dark Fiber -Verbindungen zwischen Karlsruhe - Heidelberg - Stuttgart - Ulm Metacomputing-Anwendungen geplant für 1999 / 2000 BelWü-2 Freiburg Konstanz FH Ravensburg- Weingarten ATM 155 Mb ATM 34 Mb W. Juling, , Folie 19

20 Advanced Scientific Supercomputing» Scientific Supercomputing Center (SSC) Karlsruhe Kompetenzteil und Service-Einríchtung am URZ Bundes-Versorgung im Rahmen von HLRS und hww» hww - Höchstleistungsrechner für Wissenschaft und Wirtschaft Betriebsgesellschaft mbh Gesellschafter: Land Ba-Wü, Uni Stuttgart, Uni Karlsruhe debis Systemhaus GmbH, Porsche AG Ziel: Synergien bei Beschaffung, Nutzung und Betrieb Rechner-Ressourcen: Cray T3E, Cray SV1, HP V, IBM SP, NEC SX4 Erweiterungen geplant» WiR - Wissenschaftliches Rechnen Baden-Württemberg Verbund von Kompetenzzentren und Forschungsverbund IWR (HD), IWRMM (KA), HLRS (S), Uni-Gruppen in FR, HD, KA, S, TÜ W. Juling, , Folie 20

21 Ausblick» Common Compute Service Anfang: Common Ulm Stuttgart Server (CUSS)» Tivoli-Verbund» HPSS-Verbund» Mobile Multimediainfrastruktur Mobile Campus Wireless Campus W. Juling, , Folie 21

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