Schichtenmodelle Netzkommunikation - Sockets -RPCs - Server-Modelle

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1 Folie 1 5. Netzwerkprogrammierung Schichtenmodelle Netzkommunikation - Sockets -RPCs - Server-Modelle

2 Folie Schichtenmodelle - Definitionen Schichtenmodelle zerlegen Aufgaben in verschiedene Abstraktionsebenen Jede Ebene und die Weiterleitung/Schnittstelle von einer Ebene in die nächste Ebene ist definiert Ziel des OSI Schichtenmodells: Referenzmodell für die Verbindung offener Systeme Interoperabilität zwischen Herstellern (Hardware und Software) Unterteilung des Kommunikationsprozesses in eine Reihe von separaten Schichten, wobei sich die der jeweiligen Schicht zugewiesenen Funktionen auf die Funktionen der benachbarten Schicht stützen Interner Aufbau der Schicht ist offen (Entwicklern überlasses Detail), Funktion der Schicht und die Schnittstellen zwischen den Schichten sind definiert Unterteilung in Funktionsgruppen: Hardware Schichten (inkl. Treiber) Logische Schichten (Bildung von Netzen und virtuellen Verbindungen über Netzwerkgrenzen hinaus) Anwendungsschichten (bedient sich des Netzes, ohne daß die verwendete Hardware von Bedeutung ist)

3 Folie Schichtenmodelle - Aufbau Kommunikation Arbeitsstation Application Presentation Session Terminal Emulation Telnet Protokoll Telnet Daten Arbeitsstation Anwendung Darstellung Sitzung Transport TCP-Header Telnet Daten Transport Network Data Link Physical IP-Header TCP-Header Telnet Daten LLC-Header IP-Header TCP-Header Telnet Daten 802.x-Header LLC-Header IP-Header TCP-Header Telnet Daten 802.x Trailer Beispiel: Telnetsession Netzwerk Datenübertragun Sicherung Physikalische Schicht

4 Folie Schichtenmodelle - Erklärung Physikalische Schicht (Physical Layer) Übergabe und Empfang des Bitstroms an physikalisches Medium (Draht, LWL,...) Definition der elektrischen Signale der Hardware Ethernet, Standleitungen,... (802.x) Spezifikation der Verbindungsleitungen Datenübertragungs-, Sicherungsschicht (Data Link Layer) Verantwortlich für fehlerfreie Kommunikation zwischen zwei Netzknoten Z.B. MAC Adressen bei Ethernet oder Token Ring Treiber für Betriebssystem MTU (Maximum Transfer Unit) Netzwerkschicht (Network Layer) Verbindung der Netzknoten zwischen den Rechnern zu einem Netzwerk (über die Netzwerkgrenzen hinweg) Routing und Flußkontrolle Logische Adressen für die einzelnen Netzwerkschnittstellen (NIC) Zerlegung des Datenstroms in Datagramme passender Größe (Fragmentierung, entsprechend dem verwendeten Protokoll, bsp. MTU Ethernet 1518 Byte)

5 Folie Schichtenmodelle - Erklärung Transportschicht (Transport Layer) Bereitstellung von Transportprotokollen für Anwendungsentwickler Verbindungsorientierte und verbindungslose Portokolle Sitzungsschicht (Session Layer) Definition der Datenstrukturen Ende-zu-Ende Kommunikationsprozeß (aktiver Prozeß des einen Hosts kommuniziert mit aktivem Prozeß des anderen kommunizierenden Hosts) In TCP/IP beschreiben Ports und Sockets den Weg, über den Applikationen kommunizieren Authentisierung und Verrechnung Darstellungsschicht (Presentation Layer) Definition des Formats der eigentlichen Daten Bspw. Kompression, Zeichencodeumsetzung (ASCII, EBCDIC, usw.), Verschlüsselung (Veschlüsselung und Entschlüsselung der Übertragung; z. B. DES) Anwendungsschicht (Application Layer) Definition des eigentlichen anwendungsspezifischen Protokolls Bsp: SMTP, FTP, TFTP, HTTP(S), Telnet, DNS, SNMP,...

6 Folie Schichtenmodelle - ARPA Anfang der 70er Jahre entwickelte die Advanced Research Projects Agency ein Schichtenmodell zur Beschreibung der Kommunikation von Rechnersystemen bestehend aus vier Schichten. Dieses Modell ist die Grundlage für die TCP/IP Protokollimplementierung. OSI Schichtenmodell Application Presentation Session Transport Network Data Link Physical Process/ Application Host-to-Host Internet Network Interface ARPA Schichtenmodell Schichten 5 bis 7 werden in der Prozeß- und Anwendungs- Schicht zusammengefaßt Schicht 4 (TCP und UDP) entspricht der Host-to-Host Schicht Schicht 3 (IP, ICMP) entspricht der Internet-Schicht Schicht 1 und 2 werden als Netzwerkschnittstellen-Schicht (Network Access Layer, Local Network Layer) bezeichnet

7 Folie Schichtenmodelle Internet-Schicht Internet-Schicht: Übertragung von Paketen von einem Host zu einem anderen Host Pakete enthalten die Adressinformation für die Datenübertragung durch das Netzwerk Realisierung durch das Internet Protokoll (RFC 791); definiert werden: Quell- und Zieladresse Time to Live (TTL) Flags (z.b. DF don t fragment) Fragment Offset Versionsnummer Protokollnumer Zerlegung und Wiederzusammenführung von Paketen Keine Sicherstellung des Empfangs Pakete, die einen Fehler verursachen, werden ignoriert und verworfen

8 Folie Schichtenmodelle Internet-Schicht Bitstelle Version IHL Type of Service Total Length Identifier Flags Fragment Offset Time to Live Protocol Header Checksum Source Address IP Header Destination Address Options & Padding Data... IP Data...

9 Folie Schichtenmodelle Internet-Schicht IP Header: Versionsnummer: 4 Bit meist Version 4 (IPv4), wird zukünftig durch Version 6 (IPv6) abgelöst Länge des Headers: 4 Bit Festlegung der durch die verschiedenen Optionen variablen Länge des Headers (in 4 Byte-Einheiten) Type of Service: 8 Bit definiert die Priorität eines IP Pakets Gesamtlänge: 2 Byte von IP Header und Daten (2 Byte definieren maximale Paketgröße auf Byte = 64 kbyte) Identification: 16 Bit für Zusammensetzen fragmentierter IP Pakete genutzt Flags: 3 Bit Fragmentierungsinformation; erstes Bit ohne Bedeutung; zweites Bit (DF) 0=fragmentierbar, 1=nicht fragmentierbar; drittes Bit (MF) 0=letztes Fragment, 1=mehr Fragmente folgen Fragment Offset: 13 Bit zeigt an, an welcher Stelle ein fragmentiertes IP Paket ursprünglich stand Time to Live: 8 Bit zeigt die maximale Anzahl von Routerhops (oder Sekunden) an; jeder Router, den das IP Paket durchläuft, dekrementiert diesen Wert; der Router, der den Wert auf Null setzt, verwirft das Paket

10 5.1 Schichtenmodelle Internet-Schicht Klasse A Klasse B Klasse C Klasse D Klasse E IP Header: Protocol ID: 8 Bit identifiziert, welches Protokoll der höheren Schichten dem IP Header folgt (Bsp.: 1 dec ICMP, 6 dec TCP, 17 dec UDP, 89 dec OSPF) Prüfsumme: 16 Bit Prüfsumme des IP Headers Ausgangs- (Source) und Ziel- (Destination) adresse: je 4 Byte Optionen und Padding: 32 Bit Debug-, Meß- und Sicherheitsfunktionen (z.b. Zeitpunkt, zu dem sich das Datenpaket in einem bestimmten Router befunden hat) und Padding zum Auffüllen der 32 Bit mit Nullen Daten: enthält die eigentlichen Nutzdaten Systemprogrammierung SS 2010 Erstes Byte Netzanteil Hostanteil Anzahl Netze Anzahl Hosts 7 Bit 24 Bit Bit 16 Bit Bit 8 Bit IP-Multicast Adressen gemäß RFC 1112 Reserviert Folie 10

11 Folie Schichtenmodelle Host-zu-Host-Schicht Host-zu-Host-Schicht: Zuordnung der IP Datagramme zu den jeweiligen Prozessen mittels UDP bzw. TCP Ports Routing auf den Zielsystemen User Datagram Protocol, UDP: Sicherung (Quittierung) für die einzelnen Datenpakete wird den Applikationen überlassen Reihenfolge der IP Pakete muß duch die Applikation kontrolliert und ggf. berichtigt werden Schnelles, verbindungsloses Protokoll Verwendung: DNS, NFS, TFTP, RIP, SNMP Transport Control Protocol, TCP: Verbindungsaufbau Ende-zu-Ende (von Port zu Port), ohne Festlegung des Wegs in der Internet-Schicht Reihenfolge der IP Pakete wird kontrolliert und ggf. in die richtige Reihenfolge sortiert Gesichertes, verbindungsorientiertes Protokoll

12 Folie Schichtenmodelle Host-zu-Host-Schicht UDP Header: Minimaler Protokolloverhead Ausgangs- (optional) und Zielport Länge des gesamten UDP Datenpakets Checksumme über das gesamte Datenpaket (optional; abhängig davon, ob höheres Protokoll eine Checksumme verlangt) wird unter Berücksichtigung des Pseudoheaders, bestehend aus Ausgangs- und Zieladresse sowie Protokollfeld des IP Headers, berechnet Bitstelle Source Port Length Data... Destination Port Checksum UDP Message

13 Folie Schichtenmodelle Host-Host-Schicht TCP Header: Adressierung der Applikation über Portnummer Datenpakete werden nummeriert (Sequenznumber) und bestätigt (Acknowledgement Number) Tree Way Handshake zum Verbindungsaufbau Flußkontrolle ist vorgesehen Bitstelle Source Port Destination Port Sequence Number Acknowledgement Number Offset Reserviert Code Window Checksum Urgent Pointer Options Padding Data... TCP Message

14 Folie Schichtenmodelle Prozeß- und Anwendungsschicht Nutzung der TCP bzw. UDP Daten in Applikationen Application resentation Session FTP SMTP telnet HTTP SNMP TFTP BootP DNS DHCP Process/ Application Transport Network Data Link Physical ICMP TCP UDP OSPF IP ARP Sicherung Physikalische Verbindung RIP RARP Host-to-Hos Internet Network Interface

15 Folie Schichtenmodelle - Protokolle OSI hichtenmodell Application resentation Session Hypertext Transfer Hypertext Transfer Protocol (HTTP) RFC 2068 File Transfer File Transfer Protocol (FTP) RFC 959 Protokoll-Implementierung Electronic Terminal Mail Emulation Simple Mail Transfer Protocol (SMTP) RFC 821 Telnet Protocol RFC 854 Domain Names Domain Name System (DNS) RFC 1034, 1035 File Transfer Trivial File Transfer Protocol (TFTP) RFC 783 Client/ Server Sun Microsystems Network File System (NFS) RFCs 1014, 1057, 1094 Network Management Simple Network Management Protocol (SNMP) RFC 1157, , ARPA Schichtenmod Process/ Application Transport Network Data Link Physical Transmission Control Protocol (TCP) RFC 793 Address Resolution ARP RFC 826 RARP RFC 903 Internet Protocol (IP) RFC 791 Network Interface Cards: Ethernet, Token Ring, ARCNET, MAN, WAN RFC 894, RFC 1042, RFC 1201 und andere User Datagram Protocol (UDP) RFC 768 Übertragungsmedien Twisted Pair, Coax, LWL, Wireless Media u.a. Internet Control Message Protocol (ICMP) RFC 792 Host-to-Hos Internet Network Interface

16 Folie Schichtenmodelle - Kommunikationsschichten: Unix Stream-System für Protokollschichten Schicht = Treiber, leicht austauschbar 7 Anwendung named pipes, rlogin, 6 Präsentation XDR BS-Schnittstelle: sockets 5 Sitzung ports, IP Adresse 4 Transport 3 Netzwerk TCP/IP 2 Datenverbindung 1 Phys. Verbindung Ethernet

17 Folie Netzkommunikation Namensgebung im Internet A B C D E Eindeutige IP-Adresse: z.b , 32 Bits, notiert in 4 Dezimalzahlen je (Bytes) (IP 4) Name: mailhub.informatik.fh-wiesbaden.de server.localnet.domain.country Zuordnung IP-Nummer Name wird auf speziellen Rechner gehalten (dynamic name server DNS) Vergabe und Zuordnung der IP-Adresse durch zentrale Instanzen byte 0 byte 1 byte 2 byte Netz Id Netz Id Netz Id Rechner Id Multicast reserviert Rechner Id Rechner Id

18 Folie Netzkommunikation - Ports Konzept Kommunikationspunkte Beispiel TCP/IP: well known port numbers Dienst Portnummer Protokoll Telnet 23 TCP FTP 21 TCP SMTP 25 TCP rlogin 513 TCP rsh 514 TCP portmap 111 TCP rwhod 513 UDP portmap 111 UDP

19 Folie Netzkommunikation - Sockets Arten von Sockets: - UNIX Domain Sockets lokal, Repräsentation im Dateisystem - Internet Domain Sockets verteilt, Repräsentation über IP-Adresse + Portnummer

20 Folie Netzkommunikation Sockets Stream-Sockets: Verlässliche Kommunikation (i.d.r eines Bytesroms) zwichen zwei Endpunkten Verbindungsorientierter Transportdienst Im Fall von Internet-Domain-Sockets ist TCP das benutzte Default-Protokoll Datagram-Sockets: Unzuverlässige Kommunikation von Einzelnachrichten (best effort delivery) Verbindungsloser Datagram-Dienst Im Fall von Internet-Domain-Sockets ist UDP das benutzte Default-Protokoll Raw Sockets: Erlauben Zugriffe auf untergelagerte Protokolle wie IP, ICMP,... (hier nicht weiter betrachtet)

21 Folie Netzkommunikation Sockets Socket-Adressen Datentypen Include-Dateien: Internet-Adresse: #include <sys/types.h> #include <sys/sockets.h> struct in_addr { u_long s_addr; }; Socket-Adresse (allg. Typ, in System Calls benutzt): struct sockaddr {u_short sa_family; /* hier AF_xxxx */ char sa_data[14]; /* bis 14B typ-spez.adresse */ }; Socket-Adresse (Internet-Typ): struct sockaddr_in { u_short sin_family; /* hier AF_INET, o. AF_UNIX */ u_short sin_port; /* Port-Numer in network byte order */ struct in_addr sin_addr; /* IP-Adresse in network byte order */ char sin_zero[8]; /* unbenutzt */ }; Cast: struct sockaddr_in my_addr;...(struct sockadd*) &my_addr

22 Folie Netzkommunikation Sockets Überblick über Systemaufrufe socket( ) bind( ) listen( ) accept( ) connect( ) send( ) / write( ) recv / read( ) shutdown( ) close( ) sendto( ) / recvfrom( ) select( ) Erzeugen Adresse oder Namen zuordnen Server: Socket auf Akzeptieren von Clients vorbereiten Server: Warten auf Verbindungsanfrage Client: Verbindung aufbauen Senden Empfangen Verbindung schliessen Socket zerstören UDP senden/empfangen Warten auf Eintreffen eines von mehreren I/O-Ereignissen

23 Folie Netzkommunikation Sockets Verbindungsorientierte Kommunikation mit TCP/IP Client Server

24 Folie Netzkommunikation Sockets Verbindungslose Kommunikation mit UDP Client Server

25 Folie Netzkommunikation Sockets Erzeugen eines Sockets int socket(int family, int type, int protocol) Erzeugt einen Socket in der Internet-Domäne (family = AF_INET) oder der UNIX-Domäne (AF_UNIX) vom Typ Stream-Socket (type = SOCK_STREAM), Datagram-Socket (SOCK_DGRAM) oder Raw- Socket (SOCK_RAW) zur Verwendung mit dem Protokoll protocol und liefert einen Deskriptor für den erzeugten Socket. Für protocol wird i.a. der Wert 0 übergeben. Dann wird das Default-Protokoll gewählt. In der Internet-Domäne ist dies TCP für einen Stream-Socket bzw. UDP für einen Datagram-Socket. Es ist noch keine Adresse zugeordnet. Der Socket ist nicht gebunden. Beispiele: sd = socket(af_inet, SOCK_STREAM, 0) sd = socket(af_inet, SOCK_DGRAM, 0)

26 Folie Netzkommunikation Sockets Binden einer Socket-Adresse int bind(int sd, struct sockaddr *addr, int addrlen) Bindet die in der struct sockaddr übergebene, von der Domäne des betrachteten Sockets abhängige Adresse an den Socket. Internet-Domäne: struct sockaddr_in UNIX-Domäne: Filename Der Socket wird im TCP/IP Protokoll-Modul registriert. Für Clients in verbindungsorientierter Kommunikation nicht notwendig. Beispiel: r = bind(sd,(struct sockaddr)* my_addr, sizeof(my_addr))

27 Folie Netzkommunikation Sockets Socket vorbereiten auf Verbindungsanfragen int listen(int sd, int qlength) Zeigt dem TCP/IP-Modul an, dass TCP-Verbindungen über den Socket sd angenommen werden sollen. qlength gibt die maximale Länge der Warteschlange eingehender Verbindungsanfragen an, für die ein accept aussteht. Dies ist nicht die Gesamtzahl von möglichen Clients. Nur auf der Serverseite notwendig- Beispiel: r = listen(sd, 10)

28 Folie Netzkommunikation - Sockets Warten auf Verbindungsanfragen int accept(int sd, struct sockaddr * claddr, int *addrlen) Blockiert, bis eine Verbindungsanfrage eines Clients am Socket sd anliegt. Dann wird ein neuer Socket erzeugt und dessen Deskriptor zurückgegeben. Damit entsteht eine private Verbindung zwischen Client und Server. Der Socket sd steht für weitere Verbindungsanforderungen zur Verfügung. Die Identität des Clients (entfernte Socket-Adresse) steht in der Struktur claddr zur Verfügung, deren Länge wird in addrlen zurückgegeben. Nur auf der Serverseite bei verbindungsorientierter Kommunikation notwendig. Beispiel: sndnew = accept(sd, struct sockaddr* clientaddr, *clientaddrlen)

29 Folie Netzkommunikation Sockets Verbindungsanfrage int connect(int sd, struct sockaddr *saddr, int saddrlen) Aktive Verbindungsanfrage eines Clients über seinen Socket sd an den durch die Adresse in saddr mit Länge saddrlen adressierten Server. Dies ist nur für die Client-Seite bei verbindungsorientierter Kommunikation notwendig. Beispiel: r = connect(sd, &saddr, sizeof(saddr))

30 Folie Netzkommunikation Sockets Senden / Empfangen int write(int sd, char *buf, int len) int send(int sd, char *buf, int len, int flag) Der write-aufruf wird wie bei File-Deskriptoren benutzt. Der send-aufruf besitzt einen zusätzlichen Parameter flag für spezielle Optionen. int read(int sd, char *buf, int nbytes) int recv(int sd, char *buf, int nbytes, int flag) Der read-aufruf wird wie bei File-Deskriptoren benutzt. Der recv-aufruf besitzt einen zusätzlichen Parameter flag für spezielle Optionen. Beispiel: count = write(sd, buf, len) count = read(sd, buf, len) count = send(sd, buf, len, sflag) count = recv(sd, buf, len, rflag)

31 Folie Netzkommunikation Sockets Schliessen einer Verbindung int shutdown(int sd, int how) Geordnetes Schliessen einer Verbindung, how gibt an, ob sich das TCP/IP-Modul auch nach dem Schliessen noch um die Verbindung kümmern soll. Der Socket-Deskriptor bleibt bestehen und muß gegebenenfalls mit close zerstört werden. Beispiel: r = shutdown(sd, 2)

32 Folie Netzkommunikation Sockets I/O-Multiplexing int select(int nfdsp1, int *rdmask, int wrmask, int *exmask, struct timeval *tmout) Warten auf das Eintreffen eines von mehreren I/O-Ereignissen. Dies bietet die Möglichkeit zum Umgang mit mehreren Socket/File- Deskriptoren in einem Prozess, um so lange zu warten, bis an einem Deskriptor einer vorgebbaren Menge ein Ereignis eintritt (z.b. Socket wird lesbar) oder ein Timeout abgelaufen ist. Die Wartezeit kann zeitlich begrenzt werden oder unbefristet sein.

33 Folie Netzkommunikation Sockets Die fd-mengen werden über Bitmasken spezifiziert, wozu z.b. die FD_SET-Makros dienen. Bei der Rückkehr ist readmask verändert und enthält die Bitmaske der Deskriptoren, für die Ereignisse eingetreten sind, der Rückgabewert gibt die Anzahl dieser Deskriptoren an. Beispiel: int sd1, sd2; fd_set fds; FD_ZERO(&fds); sd1 = socket(af_inet,...); FD_SET(sd1,&fds); sd2 = socket(af_inet,...); FD_SET(sd2,&fds); rv = select(sd2+1, &fds, NULL, NULL, timeout);

34 Folie Netzkommunikation Sockets Hilfsfunktionen gethostname() gethostid() gethostbyname() getservbyname() getsockopt() setsockopt() Ermitteln des eigenen Hostnamens Ermitteln der eigenen IP-Adresse Ermitteln der IP-Adresse eines Rechners bei gegebenem Hostnamen Ermitteln der Portnummer bei gegebenem Dienstnamen Ermitteln der Optionen eines Sockets Setzen von Socket-Optionen

35 Folie Netzkommunikation - RPC Remote Procedure Calls RPC Remote Method Invocation RMI Java! Remote Function Call RFC Form: wie normaler Prozedur/Methodenaufruf, Ausführung durch Netzwerkdienst & Transport bleiben verborgen Client-Server Standardmechanismus! Syntaxformen Stub-Procedure Argument ComputeWetter(heute) RemoteProc(Wetter,heute) RemoteProc(Wetter,heute) Client Server Anwenderprozeß RPC-Prozeduren RPC- Prozeß RPC-Prozeduren Prozeduraufruf Transport Transport Original- Prozeduren

36 Folie Netzkommunikation - RPC RPC-Systeme ONC (Sun) RPCs (UNIX / portabel) DCE RPCs (allgemein) MS Windows RPCs (ähnlich DCE) MS DCOM (Windows).NET Remoting CORBA (objektorientiert, portabel bzgl. Sprache und Plattform) JAVA RMI (sprachspezifisch) XML-RPC / SOAP (XML-codierte Daten über http)

37 Folie Netzkommunikation - RPC RPC-Ablauf Client Stub Netzwerk Stub Server Prozeduraufruf Argumente wartet.. Packen/konv. RPC Argumente entpacken/konv. warten Prozeduraufruf Original- Rückkehr ablauf Ergebnisse RETURN RPC return Ergebnisse Auspacken/konv. Packen/konv.

38 Folie Netzkommunikation - RPC Transport der Argumente: soll maschinenunabhängig sein! Problem: Hardwareformat von Zahlen Big endian Motorola 680X0, IBM 370 Little endian höherwertig niederwertig Byte0 Byte1 Byte2 Byte3 Intel 80X86, VAX, NS32000 höherwertig niederwertig Byte3 Byte2 Byte1 Byte0 Lösung data marshaling, z.b. mit XML, Java Serialisierung,... auch für compiler data alignment (Adreßgrenzen bei records, Wortadressierung,...)

39 Folie Netzkommunikation - RPC Beispiel Unix (ONC RPC) Spezielle C-Bibliotheken /lib/libc.a; SystemV: /usr/lib/librpc.a Anwendung: NFS über RPC Schichtenmodell RPC/XDR external data representation Client: anmelden mit registerrpc() Client: callrpc() Server: svr_run() clnt_.../ svc_... Parameter des Transportprotokoll TCP/IP setzen/lesen Berechtigungen setzen/lesen Pmap_.., ath_.., xdr_.. Details des Protokolls: Vorsicht! RPC bei DCE: Compiler für spezielle Interface Definition Languge. RPC durch stub-aufrufe und Laufzeitbibliothek für Transport

40 Folie Netzkommunikation - RPC

41 Folie Netzkommunikation - RPC

42 Folie Netzkommunikation - RPC Verwendung des RPC-Protokoll-Compilers rpcgen Zu schreiben: Spezifikationsdatei mul.x rpcgen mul.x -> generiert: mul.h mul_clnt.c <- Client-Stub mul_xdr.c <- XDR-Transformationen mul_svc.c <- Server-Stub Zu programmieren: Client-Hauptprogram mul.c Server-Funktion mul_svc_proc.c

43 Folie Netzkommunikation - RPC

44 Folie Netzkommunikation Server-Modelle Wo entstehen in Client-Server-Systemen Qualitäts- und Effizienzprobleme? Im Bereich des Servers! Wann? - Bei zu lang dauernder Antwort des Servers - Bei zu vielen gleichzeitigen Clients - Bei zu starker Beanspruchung des Server-Rechners Client 1 Client 2 Server... Client n-1 Client n

45 Folie Netzkommunikation Server-Modelle Ziel: Leistungssteigerung Es werden hier nur Socket-basierte Server betrachtet, bei RPCs sind ähnliche Vorgehensweisen möglich Iterativer Server Server mit select-technik Konkurrenter Server mit Prozeßmodularität Konkurrenter Server mit Thread-Modularität Konkurrenter Server mit Pool von n wiederverwendbaren Prozessen (unterschiedliche Techniken bezüglich Einsatz und Schutz des accept, eventuell zusätzliche Synchronisierung notwendig je nach Betriebssystem) Konkurrenter Server mit Pool von n wiederverwendbaren Threads (verschiedene Thread-Arten: KLT, ULT, unterschiedliche Techniken bzgl. Einsatz und Schutz des accept)

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