News, Trends, Meinungen

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1 Ausgabe 58 Februar 2015 News, Trends, Meinungen Die Antwort auf Anforderungen im digitalen Zeitalter Seite 3 Lebenswelten 2020 und die Zukunftsmodelle der IT-Branche Seite 7 Mobiles Bezahlen wird erwachsen Seite 10 Neues Worldline Tool verbessert Reklamationsabwicklung bei strittigen Transaktionen Seite 15 Verbesserte Kontrolle über bargeldlose Zahlungen mit MEX Seite 17 Sichere Dokumentenablage und gezielte Verteilung mit Worldline Cloud Safe Seite 18

2 Editorial Liebe Leserin, lieber Leser, schon wieder ist ein Jahr vorüber, in dem wir viele neue Projekte auf den Weg gebracht und das Leistungsangebot für Sie verbessert haben. So z.b. bei der Umsetzung der MasterPass Wallet. Nach sechs Monaten Implementierungszeit wird nun die Wallet bei den Sparda-Banken getestet. Neuigkeiten gibt es auch zum Worldline Cloud Safe. Er ermöglicht unseren Kunden jetzt eine sichere Dokumentenablage und gezielte Verteilung. Erfolgreich durchgeführt wurde darüber hinaus im November letzten Jahres eine Live-Demo zu dem neuen globalen Worldline Produkt MEX (Merchant Extranet). Das Produkt dient im White-Label-Modus zur Zentralisierung von Informationen für Acquiring-Kunden und soll im zweiten Quartal dieses Jahres offiziell präsentiert werden. Nach wie vor beschäftigt uns das Thema Wo geht die Reise hin beim mobilen kontaktlosen Bezahlen?. Hier werden wir künftig nicht nur Lösungen wie Apple Pay unterstützen, sondern auch auf HCE-basierte Lösungen für mobiles kontaktloses Bezahlen setzen. Näheres zur Funktionsweise unseres Angebots für Android- Smartphones erfahren Sie im Beitrag Mobiles Bezahlen wird erwachsen. Außerdem planen wir für das erste Drittel dieses Jahres - zusammen mit unserem Partner Visa Europe Frankreich - eine mobile kontaktlose und HCE-basierte Bezahlung in Frankreich auf den Markt zu bringen und diese dort mit führenden Banken umzusetzen. Zum Schluss noch ein Hinweis in eigener Sache: Jahreswechsel bringen immer wieder Neuerungen und Änderungen mit sich. Unsere neue Unternehmensstruktur, der Börsengang und eine stärkere Orientierung an den Global Business Lines sorgen für eine Anpassung unserer Kommunikationsstrategie. Zurzeit wird hier an neuen Konzepten gearbeitet. Was sich ändert? Lassen Sie sich einfach überraschen. Mit den besten Wünschen für ein erfolgreiches und friedliches neues Jahr grüßt Sie herzlich Ihr Wolf Kunisch Geschäftsführer Germany & CEE 2

3 News und Trends Die Antwort auf Anforderungen im digitalen Zeitalter Mit MyBank liefert EBA-Clearing dem europäischen SEPA-Raum den Schlüssel zum Erfolg im digitalen Zeitalter. Die elektronische Autorisierungslösung eröffnet traditionellen Institutionen wie der öffentlichen Verwaltung und den Banken neue Möglichkeiten, angemessen auf die Anforderungen der neuen digitalen Ära zu reagieren. Gestartet mit auf Online-Banking basierenden E-Payments (OBeP), wurde die Lösung nach und nach erweitert. So folgte 2014 ein E-Mandate-Service für SEPA-Lastschriften, und für dieses Jahr ist die Erweiterung um einen E-Identity-Dienst vorgesehen. Das Worldline Angebot Worldline bietet bereits heute zertifizierte Lösungen für MyBank OBeP und E-Mandate mit Routing-Services auf Händler- und Validation-Services auf der Käuferseite. Dazu hat Worldline eine Multi-Service- Plattform entwickelt, über die Banken und Payment Service Provider verschiedene E-SEPA-Dienstleistungen anbieten können. Hierzu zählen neben MyBank-Lösungen auch nationale OBeP und E-Mandate Services wie das ideal-zahlungsverfahren, das Betaalvereniging Nederlande emandaat oder das französische SEPAmail. Auswirkungen auf den deutschen Markt Die Digitalisierung der Märkte schreitet voran. Über kurz oder lang wird auch der deutsche Markt davon beeinflusst. Dann werden nicht nur Bezahldienste, sondern auch die diversen Autorisierungsformen von elektronischen Transaktionen, wie Mandats-, Rechnungs- und Identitätsservices davon betroffen sein. Der deutsche Payment Markt zeigt sich immer noch stark diversifiziert. Eine Vielzahl von Payment-Service-Providern und Nischenanbietern teilen sich den Markt. Auch die Zahl der Zahlungsverfahren bleibt 3

4 weiterhin unübersichtlich. Anbieter mobiler Bezahlverfahren und -systeme erobern zunehmend den stationären Handel. Omni-Channel, Multi-Channel - die Konvergenz der Kanäle ist im vollen Gange. Am Ende wird derjenige die Marktanteile gewinnen, der am besten die verschiedenen Kanäle POS, E-Commerce und mobile Technologien kombinieren kann. Der Einfluss von MyBank Services OBeP auf den deutschen Markt Bisher zeigen sich deutsche Nutzer nicht besonders OBeP-affin. Immer noch bewegen sich die Marktanteile der beiden deutschen OBeP-Lösungen, giropay und Sofortüberweisung, im niedrigen Prozentbereich. Bei weiterer Internationalisierung der Märkte ist davon auszugehen, dass das paneuropäische OBeP-Zahlungsverfahren MyBank SCT eine bessere Ausgangsposition als die bestehenden lokalen Verfahren haben wird. Der Erfolg des Zahlungsmittels MyBank SCT wird jedoch maßgeblich von seinem flächendeckenden Angebot auf Käufer- und Händlerseite abhängig sein. MyBank E-Mandate Service und seine Auswirkungen Beim MyBank E-Mandate Service sieht die Situation jedoch anders aus. Auf dem deutschen Markt gibt es derzeit kein lokales Äquivalent. Elektronische Mandate sind besonders für Unternehmen interessant, die eine Vielzahl von wiederkehrenden Lastschriften erzeugen Dazu zählen z.b. Versicherungen, Energieversorger, Telekommunikationsunternehmen und Kommunen. Die Mandatserteilung und der Lastschrifteinzug können mit MyBank E-Mandaten völlig ohne Medienbruch unterstützt werden. Zudem würde das elektronische Mandat besonders im deutschen E-Commerce, mit anschließendem Lastschrifteinzug, eine gesetzliche Lücke im Fernabsatzgeschäft schließen und die Lastschrift im E-Commerce aus der rechtlichen Grauzone führen. Durch die anhaltende europäische Liberalisierung der Märkte in einigen Branchen wird die Abwicklung von internationalen SEPA-E-Mandaten und -Lastschriften erheblich vereinfacht. Damit ist der richtige Zeitpunkt für MyBank, und bzw. für Worldline gekommen, um entsprechende Lösungen zu implementieren. Besonders interessant ist der MyBank E-Mandate B2B-Service, der in diesem Frühjahr eingeführt wird. Er wird den Lastschrifteinzugsprozess zwischen Firmenkunden besonders im internationalen Geschäftsbereich erheblich vereinfachen. Dadurch werden sich Marktvolumen von der SEPA-Überweisung hin zum B2B-Lastschrifteinzug verschieben. Die Auswirkungen von MyBank E-Identity Service In diesem Jahr wird MyBank den E-Identity-Service zur Verfügung stellen. Er ermöglicht es, die Identitätsprüfung über die Bank und Bankverbindung zu bestätigen. Dabei werden die gleichen sicheren Authentifizierungsverfahren verwendet, die auch für E-Payments oder E-Mandate gelten. Durch Nutzen, der bei der Bank hinterlegten Identitätsdaten, können Identitätsprüfungen für verschiedenste Geschäftsprozesse wie die Digitalisierung von Prozessen im E-Government unterstützt werden. Fazit Für den deutschen Markt wird vor allem die MyBank E-Mandate-Lösung von großem Interesse sein. Mit ihr können Unternehmen beispielsweise durch die Digitalisierung von Endkundenprozessen Medienbrüche beseitigen und so Synergien schaffen. Der deutsche E-Commerce wird von ihrer Einführung und der damit verbundenen Legalisierung der Lastschrift im Fernabsatzgeschäft profitieren. 4

5 Auch die Geschäftsbeziehungen zwischen Händlern werden durch die B2B-E-Mandate vereinfacht. Parallel dazu könnte auch der MyBank OBeP-Dienst Marktanteile erhalten, da der Endkunde in Sachen Autorisierung im digitalen Zeitalter erstmals wieder auf die Sicherheit seiner Bank vertrauen kann. Inwiefern sich MyBank aber als erfolgreich entpuppt, hängt maßgeblich von der flächendeckenden Einführung der einzelnen Lösungen auf nationaler und internationaler Ebene ab. Das Beispiel ideal, die niederländische OBeP-Lösung, zeigt, dass durch eine gemeinsame und entschlossene Unterstützung aller Beteiligten ein Zahlungssystem zum Erfolg werden kann. Worldline ist bereit, hier einen entsprechenden Beitrag zu leisten. Stefan Oetzel Manager OBeP News und Trends Worldline MasterPass geht live Kurz notiert Step by Step Vor gut einem Jahr gaben Worldline und MasterCard ihre Zusammenarbeit bei der ersten MasterPass Wallet bekannt. Am war es dann soweit: Worldline nimmt MasterPass auf ihrer Wallet- Plattform in Betrieb, die erste MasterPass- Transaktion wird abgewickelt. Nach sechs Monaten Implementierungszeit wird nun die Wallet in Form einer Family and Friends -Phase auf Seiten der Bank getestet. Schneller, einfacher, bequemer Moderne Kunden wollen einfach und sicher bezahlen - Händler stellen ähnliche Ansprüche an die Zahlungsabwicklung: MasterPass erfüllt diese Anforderungen. Die digitale Brieftasche vereinfacht die Online-Zahlprozesse beim Händler. Weder Adressdaten noch Kreditkartendetails müssen umständlich eingegeben werden. Schnell und bequem ist auch die Registrierung für den Kunden. Denn die bestehenden Authentisierungsverfahren der Bank können in diesen Prozess eingebunden werden. Zudem werden die Kartenund Adressdaten automatisch in die Wallet übernommen und laufend aktualisiert. Durch eine Anbindung der Bank über eine FinTS-Schnittstelle (Financial Transaction Services-Schnittstelle) können nicht nur beim Verbraucher, sondern auch bei der Bank die Aufwände minimiert werden. Carsten Goebel Portfolio Manager 5

6 News und Trends Über Worldline Terminals mit dem Smartphone bezahlen Worldline erweitert die Funktionalitäten seiner Zahlungsterminals: Das Unternehmen integriert darin nun den QR-Code für das bargeldlose Cross-Channel-Payment Yapital. Damit können Kunden mit ihrem Smartphone schnell, einfach und sicher an allen Worldline Terminals bezahlen. Durch diese Integration wachsen die Internet- und Point of Sale-Welt noch stärker zusammen. Seit Beginn dieses Jahres betreibt Worldline bereits das Yapital-Gateway, die Schnittstelle zwischen den Acquirern und Netzbetreibern in Deutschland. Nun erweitert Worldline sein Portfolio erneut und bietet das erste europäische, bargeldlose Cross-Channel- Payment Yapital standardmäßig auf den eigenen Terminals an. Dabei wickelt Worldline die Yapital-Zahlungen technisch über die bereits vorhandene Kartenzahlungsinfrastruktur ab. Darüber hinaus haben die Unternehmen Worldline und Yapital durch eine gemeinsame Spezifikation die Umsetzung des Yapital-Gateways auch für andere Terminalhersteller möglich gemacht. Durch die Kooperation mit Yapital kann künftig nahezu der gesamte deutsche stationäre Handel das unkomplizierte Bezahlen mit dem Smartphone anbieten. Worldline hat dazu den Autorisierungs-Host für Netzbetreiber um Yapital erweitert. Dadurch erkennt das bereits beim Händler vorhandene System für die elektronische Zahlungsabwicklung auch Yapital-Transaktionen an. Der Vorteil für Händler: Sie können Yapital in wenigen Schritten und kosteneffektiv als Cross-Channel-Payment-Lösung integrieren. Mit Yapital zahlen Konsumenten schnell, einfach und sicher ohne Medienbruch über alle Kanäle hinweg, also sowohl im Ladengeschäft, als auch beim Online- oder Rechnungskauf. Zudem ermöglicht Yapital Geldüberweisungen in Echtzeit. Worldline und Yapital erschließen somit weitere zukunftsträchtige Märkte. Christophe Duquenne, Head of Global Business Line Merchant Services & Terminals: Unsere innovativen Terminals unterstützen jeden Bezahlstandard - jetzt auch das Bezahlen mit dem Smartphone. Wir verbinden Internet- und POS-Welt miteinander und kommen damit unserer Vision, das Leben digitaler zu gestalten, wieder ein Stück näher. Gemeinsam mit Worldline setzen wir neue Standards am POS, freut sich Niels Lohmüller, Executive Vice President Business Development bei Yapital. Die umfassende Kooperation zwischen Worldline und Yapital macht Händlern die Modernisierung ihrer Kassenplätze sehr leicht. Damit kommt Mobile Payment bei den Konsumenten deutlich einfacher dort an, wo sie es brauchen: in ihrem Alltag. Anja Stothfang Head of Communications Germany & CEE 6

7 Wissenswertes Interview mit Sven Gábor Jánszky, Executive Direktor des 2b AHEAD ThinkTanks Lebenswelten 2020 und die Zukunftsmodelle der IT-Branche Seit zwölf Jahren entwerfen 300 CEOs und Innovationsköpfe der Wirtschaft auf Einladung des Trendforschers Sven Gábor Jánszky die Zukunfts-Szenarien und Strategieempfehlungen für die kommenden zehn Jahre. Sein Trendforschungsinstitut berät Vorstände und Unternehmen in Strategie und Innovationsmanagement. Jánszky selbst ist gefragter Keynotespeaker auf Strategietagungen und Interviewexperte in Deutschlands wichtigen Wirtschaftsmedien. Für den Worldline Report (WR) skizziert Deutschlands innovativster Trendforscher die wichtigsten Trends zu den künftigen Lebens- und Arbeitswelten.?WR: Wie werden die künftigen Lebens- und Geschäftswelten für Europa in einem Jahrzehnt aussehen?!sven Gábor Jánszky: Stellen Sie sich vor, Sie würden morgen aufwachen und jeder Gegenstand hätte eine eigene IP-Adresse: Ihr Badspiegel, Ihre Kaffeetasse, Ihr Küchentisch, Ihre Handtasche, was würden Ihre Kunden von Ihnen verlangen, was würde die Konkurrenz tun und wie würden Sie reagieren? Dies ist eine Standardfrage, die ich in jeder meiner Zukunftsreden vor Top-Managern stelle. Ich bin immer wieder überrascht, dass viele Zuhörer meiner Zukunftsreden bei dieser Frage zusammenzucken, als hätte ich gerade eine unglaubliche Hiobsbotschaft verkündet. Dabei steuern wir schon seit Jahren auf diese Situation hin: Die Nachfolger von ipad & Co. sind iglasses, iwatches, imirror, itable, icars, iwallpaper und so weiter. Wir Menschen werden lernen, dass intelligente Geräte uns bessere Antworten auf unsere Fragen liefern als andere Menschen. Wir werden also diesen Geräten allmählich mehr vertrauen, als anderen Menschen. Dies verändert grundlegend die Geschäftsmodelle. Denn wer heute noch das Internet nur als zusätzlichen Vertriebskanal ansieht, der hat die Digitalisierung nicht verstanden. Der weitaus größere Wandel liegt in den Daten, die zurückkommen. Diese Daten sorgen dafür, dass sich alles verändert: Die Produkte, die Kommunikation und vor allem die Entscheidungsprozesse in Wirtschaft und Gesellschaft.?WR: Wie sollten Branchen auf Ihre Ideen und Inspirationen reagieren?!sven Gábor Jánszky: Sie sollten verstehen, dass ihre bisherige Entwicklungsgeschwindigkeit nicht ausreicht. Unsere Köpfe und unsere Unternehmen sind auf eine sehr lineare Prognose- und Entwicklungsgeschwindigkeit ausgelegt. Dies ist tief in unseren Hirnen drin, denn so haben wir Jahrtausende überlebt. Das Problem ist: Bei jedem Geschäftsmodell, das von der Digitalisierung erfasst wird, gilt plötzlich das Moorsche Gesetz der IT. Alle Monate verdoppelt sich die Rechenkapazität von Computern bei gleichem Preis. Dies sorgt für eine exponentielle Entwicklung. Oder anders ausgedrückt: Der IBM Supercomputer Watson wird im Jahr 2020 als Smartphone in jedermanns Hosentasche stecken. In dieser Dynamik helfen uns die bisherigen linearen Innovationsprozesse in den Unternehmen nicht mehr weiter. Statt Produkte zu optimieren und zu effektivieren, müssen Unternehmen ihre Anstrengungen darauf richten, das eigene Geschäftsmodell anzugreifen. 7

8 Sie müssen sich selbst kannibalisieren. In meinen Beratungsprojekten bei den Vorständen vieler Branchen stelle ich immer wieder fest, dass die schwierigste Hürde nicht die Technologie ist, sondern die mentale Hürde, gegen ein Geschäftsmodell kämpfen zu müssen, woran man 30 Jahre selbst geglaubt und seine Energie, Zeit und Geld investiert hat.?wr: Welche Geschäftsmodelle werden sich daraus ergeben?!sven Gábor Jánszky: Es wird in den allermeisten Branchen eine klare Marktveränderung geben. Aus den früheren Marktpyramiden verschwindet der Standardbereich. Dagegen werden Economyund Premiumsegment größer. Economy funktioniert nach einer sehr rationalen Preis-Leistungs-Logik: Ein intelligenter, elektronischer Assistent analysiert die Kundenbedürfnisse und sucht dafür den besten Preis. Auf diese digitale Weise werden Produkte jeweils an den Kunden aber auch an seine aktuelle Nutzungssituation angepasst. Produkte werden also individuell und situativ. Die Summe aus beiden nennen wir Trendforscher: adaptiv. Im Premiumsegment geht es dagegen nicht mehr um die höchste Qualität zum höchsten Preis. Hier geht es darum, dass der Kunde ein Produkt als Mittel zum Identitätsmanagement benutzen kann. Er will durch die Benutzung des Produktes ausdrücken können, dass er zu einer besonderen Identität gehört. In beiden prägenden Segmenten der Marktpyramide der Zukunft verändern sich also die Geschäftsmodelle.?WR: Wer wird die Welt verändern? Die Menschen oder die Industrie?!Sven Gábor Jánszky: Auch wenn es vielleicht nicht unserem humanistischen Weltbild entspricht: Es ist in den allermeisten Fällen die Industrie. Denn wir dürfen uns nichts vormachen: Die Masse der Menschen will nichts verändern. Sie hätten am liebsten, dass alles so bleibt wie es ist. Deshalb hat die Menschheit schon immer mächtige Triebkräfte gebraucht, um Veränderungen herbeizuführen. Für eine lange Zeit waren das politische oder ideologische Gruppen. Doch inzwischen leben wir in einer Zeit, in der die Politik die Gestaltungshoheit über die Zukunft aus der Hand gegeben hat. Sie verwaltet nur noch. Die Unternehmen sind als die einzigen Akteure übrig geblieben, die die Ressourcen und Macht haben, Veränderungen wirklich in die Welt zu treiben. Das ist der Grund, warum die meisten Veränderungen in unserer Zeit technologiegetrieben sind. Weil Veränderung in der Logik der Wirtschaft bedeutet: Neue Technologien, Neue Produkte, Neue Geschäftsmodelle. Dies muss nicht schlecht sein für uns Menschen. Eine der größten menschlichen Eigenschaften ist die Anpassungsfähigkeit. Wir haben Jahrtausende überlebt, weil wir uns angepasst haben. Genau das tun wir auch bei den heutigen technologischen Veränderungen.?WR: Wie entsteht eine Innovationskultur in Unternehmen?!Sven Gábor Jánszky: Dies ist von Unternehmen zu Unternehmen sehr unterschiedlich. Es hängt ganz wesentlich von der Führung des Unternehmens ab. Ein Unternehmen das durch eine starke, charismatische Persönlichkeit geführt wird, muss eine völlig andere Art der Innovationskultur aufbauen, als ein managementgeführtes Unternehmen. Die größte Kunst für uns Innovations- und Strategieberater ist es, jedem Unternehmen die individuell passende Struktur, die wichtigen Rituale und vor allem Führungskompetenzen zu geben, die zu einer echten Innovationskultur führen. Was für alle unsere Kunden gilt ist, dass sie die Notwendigkeit zum Angriff auf das eigene Geschäftsmodell verstehen müssen. Wenn sie das getan haben, dann fragen sie uns meist, wie sie ihre Struktur verändern können. Sie müssen vom Selbstbild des großen Tankers wegkommen und eine Flotte werden. Denn nur wer sich selbst als Flotte versteht, der wird in der Lage sein, Speedboote und Inkubatoren zu gründen, die die Basis für die Geschäftsmodelle der Zukunft legen können. 8

9 Über den Autor: Sven Gábor Jánszky (41) ist Deutschlands innovativster Zukunftsforscher und Executive Direktor des 2b AHEAD ThinkTanks. Seine Trendbücher So arbeiten wir in der Zukunft (2013) und So leben wir in der Zukunft (2009) werden von Unternehmen als Szenario für eigene Zukunftsstrategien genutzt. Mit seinen Büchern Rulebreaker - So denken Menschen, deren Ideen die Welt verändern (2010) und Die Neuvermessung der Werte (2014) ist er zum Sprachrohr der Querdenker und disruptiven Innovatoren geworden. Sein neuestes Buch Das Recruiting Dilemma (2014) beschreibt den Wandel der Unternehmensstrategien in der kommenden Ära der Vollbeschäftigung. Sven Gábor Jánszky war Referent auf dem Worldline Event spirit to win am in Essen, wo er Kunden von Worldline mit seinem Vortrag Lebenswelten 2020 auf eine Reise in die Zukunft mitnahm und ihnen die künftigen Lebens- und Geschäftswelten näher brachte.?wr: und wie entstehen aus Visionen Trends?!Sven Gábor Jánszky: Ideen, die zu Marktveränderungen führen, werden durch starke Akteursgruppen getrieben. Andere Visionen werden blockiert und setzen sich niemals durch. Deshalb suchen wir Trendforscher immer nach dem sogenannten Tipping Point. Dies ist der Zeitpunkt, an dem etablierte Unternehmen einer Branche gezwungen sind, auf eine neue Entwicklung aufzuspringen, weil sie fürchten, dass sie sonst Marktanteile verlieren. Strategisch denkende Visionäre werden immer versuchen, die bisherigen Regeln der etablierten Marktplayer zu brechen. Sie werden die alten Unternehmen vor sich her treiben, bis diese nicht mehr anders können, als auch auf die neuen Technologien und neuen Marktregeln einzuschwenken. Dies ist der Tipping Point. Wenn sie den erreichen, dann haben die Visionäre Erfolg.?WR: Und noch eine abschließende Frage zu unserem Worldline Report. Wird es 2020 noch unsere Kundenzeitschrift geben? Bzw. werden die Menschen noch Zeitschriften oder Bücher als gedrucktes Exemplar lesen?!sven Gábor Jánszky: Das kommt darauf an, wie Sie Ihre Kundenzeitschrift positionieren wollen. Soll es die herausragende Lektüre sein, die nur einmal im halben Jahr ein einzigartiges Leseerlebnis schafft? Dann werden Sie die Zeitschrift vermutlich noch auf Papier drucken. Sie wird viel teurer werden. Dies ist der Premiummarkt: klein aber teuer. Wenn Sie Ihre Kundenzeitschrift dagegen eher als ständigen Begleiter Ihrer Kunden positionieren wollen, in dem es aktuelle Meldungen und Nachrichten gibt, dann wird sie elektronisch sein. Menschen in meiner Generation, die als Kind das Lesen und Schreiben auf gedrucktem Papier gelernt haben, werden weiterhin ein Faible für gedrucktes Papier haben. Uns gibt es noch 50 Jahre. Aber meine dreijährige Tochter, die Lesen und Schreiben in der Schule auf einem Touchpad lernen wird, wird keine romantischen Gefühle mehr für das bedruckte Papier haben. In dieser Generation verschwindet das Papier dann allmählich. Anja Stothfang Worldline Report Redaktion 9

10 Die Meinung Mobiles Bezahlen wird erwachsen Bislang kam mobiles Bezahlen in Deutschland nur schleppend voran. Mit der Vorstellung von Apple Pay am haben sich nun einige bis dahin offene Fragen zu Mobile Payments geklärt. In Puncto User Experience wurde zunächst der Maßstab gesetzt und NFC gilt seither als Standard für das mobile Bezahlen. Allerdings ist die Nutzung dieser Lösung auf Apple Smartphones der neuesten Generation beschränkt. Neben der Unterstützung für Apple Pay setzt Worldline daher auf Host Card Emulation (HCE), eine Technologie, die Banken das Erschließen eines Potenzials von knapp 80 % des Smartphone-Marktes (Quelle: Kantar Worldpanel) ermöglicht. Viele Verfahren - viele Akteure In den vergangenen Jahren haben verschiedene Marktakteure Versuche unternommen, dem mobilen Bezahlen im Markt auf die Beine zu helfen. Dabei kamen unterschiedliche Technologien und Ecosysteme zum Einsatz. Der Erfolg blieb jedoch meist auf den Nachweis der technischen Realisierbarkeit begrenzt. In der jüngeren Vergangenheit konnten jedoch auch positive Entwicklungen verzeichnet werden, beispielsweise bei Starbucks in den USA mit 1,3 Millionen oder MobilePay in Dänemark mit täglich mobilen Transaktionen pro Tag in einem vergleichsweise kleinen Markt. Das Interesse auf Nutzerseite ist also durchaus vorhanden, wenn sich auch die Banken mit Investitionen für NFC-Payments aufgrund von Unsicherheiten, bei der Entscheidung der Frage, welche Technologie sich letztlich durchsetzen und von Händlern und Nutzern entsprechend akzeptiert werden wird, bislang noch zurückhalten. Steilvorlage in den USA Der erfolgreiche Marktstart von Apple Pay im Oktober 2014 zeigt, dass ein tragfähiges Ecosystem aufgebaut werden kann und dabei gleichzeitig Lösungen entstehen, die der Nutzer positiv aufnimmt, wenn diese einfach und sicher sind. Einfach sind Lösungen aus Sicht des Nutzers vor allem dann, wenn etablierte Prozesse mit innovativen Technologien wie dem Einsatz von Biometrie durch die Touch-ID (Fingerabdruck) verbunden werden. Das trifft auf den Bezahlvorgang bei Apple Pay genauso zu, wie auf seine Einbindung in die vorhandene Umgebung des iphones (itunes und Passbook). Gleichzeitig schafft die Lösung Vertrauen in die Sicherheit durch den Einsatz der Touch-ID und die Verwendung von Token. Deshalb konnte auch - in Verbindung mit dem Zugang zu weltweit 800 Millionen bereits hinterlegter Kreditkarten in itunes-accounts - im Rahmen des Marktstarts schnell eine beträchtliche Zahl an Usern gewonnen werden, die zudem eine umsatzstarke Zielgruppe darstellt. Mit der Akzeptanz von NFC und EMV als gesetzte Standards werden die Karten jetzt neu gemischt. Anschub durch Markteintritt in Europa und China? Nach geglücktem Marktstart in den USA nimmt Apple nun China und Europa ins Visier. Aufgrund der Marktstruktur in China kann dort der Weg sicherlich schneller beschritten werden als in Europa. Hier stellt die Fragmentierung des Marktes nach Ländern und Banken eine größere Herausforderung dar. Sie wird aufgrund der Interchange-Regulierung und des geringeren Marktanteils von Apple im europäischen Markt auch ein anderes Business-Modell erfordern. Apple Pay - ein Hoffnungsträger für europäische Banken? Für europäische Banken stellt sich zudem generell die Frage, ob für sie die Rolle von Apple als Intermediär zwischen Bank und Kunde die Basis für ein tragfähiges Business-Model darstellt, denn die Möglichkeiten der Kommunikation und der Ausgestaltung von Zusatzdienstleistungen ist in diesem Modell stark eingeschränkt. Worldline setzt auch auf HCE Da auch die Nutzer von Android-Smartphones eine entsprechende mobile Bezahllösung nachfragen werden und die Banken mit NFC Mobile Payments ein massentaugliches Verfahren auf den Markt bringen wollen, unterstützt Worldline nicht nur Apple Pay, sondern auch die Technologie HCE. Basis der von Worldline angebotenen Lösung sind Technologien, die bereits heute beim Unternehmen im Einsatz sind: Payment App, starke Authentifizierung, Biometrie und natürlich HCE selbst. 10

11 So funktioniert die Lösung Bei HCE wird eine Bezahlkarte auf einem Smartphone direkt vom Betriebssystem emuliert, so dass NFC Mobile Payments ähnlich wie das Bezahlen mit einer kontaktlosen Karte mit diesem Smartphone möglich sind. Hierfür werden EMV-Daten in einem Hintergrundsystem erzeugt und für die Bezahlung auf das Smartphone übertragen. Zur Absicherung der Bezahlung werden zeitlich befristet gültige Transaktionsnummern und Einmalschlüssel (Token) verwendet. Dabei werden die Daten in einem sicheren Bereich der Software innerhalb des Betriebssystems des Smartphones gehalten. Von hier werden direkt die NFC-Schnittstelle und darüber das Händler-Terminal angesprochen. Somit kann auf ein Hardware Secure Element (z.b. im Apple iphone oder auf der SIM-Karte) verzichtet werden, was bedeutet, dass für den Einsatz von HCE für NFC Mobile Payments weder die Hardbzw. Software der Smartphones, noch die Terminal-Infrastruktur beim Händler angepasst werden müssen. Die Bezahlung erfolgt als gewöhnliche PayPass- bzw. paywave-transaktion. Was die Lösung beinhaltet Worldline stellt im Rahmen der HCE- Lösung die Payment App bzw. das SDK (Software Development Kit), die Payment Data Factory sowie den HCE-Server zur Verfügung und nimmt darüber hinaus alle erforderlichen Anpassungen im Autorisierungsumfeld im Rahmen des Payment Processings bei Worldline vor. Damit ist der gesamte NFC Mobile Payment-Prozess abgesichert. Die erforderliche Sicherheit wird durch die Anforderungen der Card Schemes, den Einsatz moderner Authentifizierungsverfahren, die Verwendung von zeitlich limitierten Transaktionsnummern und Einmalschlüsseln (Token), die Absicherung von Transaktionen durch PIN-Verfahren sowie den Einsatz von HSMs (Hardware-Sicherheitsmodulen) gewährleistet. Auf dieser Grundlage kann die Bank die Kundenschnittstelle entsprechend ihrer eigenen Strategie nutzen. Sie kann beispielweise Authentifizierungsverfahren einsetzen, die der User aus dem Bankkontext bereits kennt. Darüber hinaus kann sie Zusatzleistungen in die Payment App einbinden und ihr Corporate Design vollständig umsetzen bzw. die Integration in eine bestehende Bank App vornehmen, was dazu führt, dass der Nutzer den Service als Leistung seiner Bank wahrnimmt und nicht als die eines Intermediärs. HCE - Wohin geht die Reise? Zunächst ist HCE auf mobile Zahlungen per NFC ausgelegt. In der weiteren Entwicklung ist auch die Nutzung für Zahlungen im Internet vorgesehen. Ziel ist es, dem Nutzer eine einzige Bezahl-App zur Verfügung zu stellen, mit der er in jedem Kontext bezahlen kann. Darüber hinaus sind funktionale Erweiterungen bei Zusatzleistungen vorgesehen. So sind neben den rein administrativen Funktionalitäten wie beispielsweise die Transaktionshistorie, auch die Einbindung von Kundenbindungsfunktionen oder Online-Kredite angedacht. Ebenso kann im Rahmen von Weiterentwicklungen bei Bedarf die Sicherheit durch Mechanismen wie Device Finger-Printing, Biometrie, dynamische Keyboards für PIN-Eingabe und PAN-Tokenization erhöht werden. Worldline HCE-Pilot bereits im ersten Quartal 2015 verfügbar Derzeit befindet sich HCE in der Umsetzung. Im Rahmen von Pilotprojekten wird Worldline im ersten Trimester 2015 in Deutschland und Frankreich die Lösung für mindestens vier Banken im Markt realisieren. Weitere Teilnehmer am Piloten sind möglich. Der Commercial Rollout für die Endkunden ist ab dem dritten Quartal 2015 geplant. Peter Baumgärtner Portfolio Management FPL 11

12 Events Save the Date Messe Datum Ort Präsenz E-world energy & water Essen Stand in Halle 4 Merchant Payments Ecosystem Berlin Stand 3 EuroCIS Düsseldorf Stand 39 in Halle 9A CallCenterWorld Berlin Stand A8 in Halle 5 Mobile World Congress Barcelona Stand 6 beim Kongressplatz im spanischen Pavillon E-world energy & water Die E-world energy & water gilt als Leitmesse der Energiewirtschaft in Europa und findet vom in der Messe Essen statt. Worldline präsentiert auf dem Stand in der Halle 4 Lösungen und Services wie der Energy Security Suite, die hochperformante IT Security für Smart Metering bietet. Die Lösung Smart Metering Sub-PKI für Dienstleister, Gerätehersteller, Gateway Administratoren und externe Marktteilnehmer wird ebenso vorgestellt, wie die Worldline Connected Plattform für Smart Home Mehrwertanwendungen. Merchant Payments Ecosystem Worldline nimmt auch in diesem Jahr wieder am Merchant Payments Ecosystem (MPE) - der größten europäischen Konferenz im Bereich Händler-Zahlungsakzeptanz teil. Am um 08:40 Uhr wird Worldline eine inspirierende Keynote in dem Track Merchant payments challenges in 2015 halten. Die Schwerpunkte der Keynote bilden neben der Worldline Merchant Wallet die Themen: Connected consumers, Mobile NFC payments, m-pos, Terminals sowie Acquiring & Cross-Channel Payment Solutions. Darüber hinaus wird Worldline seine innovativen Zahlungs- & Omni-Commerce- Lösungen auf Stand 3 präsentieren. Karten, E-Commerce und mobile Zahlungen sind die aktuellen und zukünftigen digitalen Zahlungsmittel am Handelsplatz, sei es physisch oder im virtuellen Shop. Das MPE 2015 in Berlin bietet dazu an drei Tagen strategische Diskussionen, Fallstudien und Präsentationen. 12

13 EuroCIS Die EuroCIS ist die führende Messe für Retail-Technologie, die Händler aller Sektoren, Finanzdienstleister, Banken und Zahlungsexperten zusammenbringt. Vom präsentiert Worldline am Stand 39 in Halle 9A seine Lösungen, unter dem Motto Steigern Sie das Einkaufserlebnis Ihrer Kunden in der digitalen Welt. Die Worldline Experten stehen rund um die Themen Zahlungen, Digital Retail, E-Commerce und Multichannel zur Verfügung. Vor Ort zeigt Worldline vom Digital Management System über die Promowall, Scan Me, Buy Me, sowie Worldline Cash Register bis hin zum Zero Effort Payment die neuesten Innovationen für Händler. CallCenterWorld Worldline wird auf dem Stand A8 in Halle 5 an der CallCenterWorld 2015, auf dem größten europäischen Event im Bereich Customer Service, vertreten sein. Im Rahmen der Messe wird das Unternehmen vor allem seine innovative Multi-Channel Con-tact-Lösung vorstellen. Zudem wird Worldline am um 09:30 Uhr in Halle 4 eine Präsentation mit dem Titel Steigern Sie Ihren Verkaufserfolg besonders erklärungsbedürftiger Dienstleistungen und Produkte im Ladengeschäft mithilfe eines Live-Video-Chat Verkaufsexpertens halten. Worldline bietet Unternehmen unterschiedliche Lösungen im Bereich Customer Contact, die Kunden ermöglichen, die Effizienz ihrer Call Center und die Interaktion mit dem Endkunden zu verbessern. Die Worldline Support-Lösungen für Call Center unterstützen verschiedene Services wie interaktive Sprachsysteme, die bestimmte Anfragen automatisiert beantworten können. Daneben umfasst das Portfolio auch automatische Routing- Systeme, die Anrufer abhängig vom Inhalt der Kundenanfrage direkt an die zuständigen Sachbearbeiter durchstellen. Zudem ermöglicht Worldline die Steuerung von Multi-Channel-Interaktionen auf SaaS-Basis. Dieser Service steuert den Kundenkontakt über zahlreiche Kanäle ( , Chat, SMS, soziale Netzwerke, Mobilfunkgeräte und Online Self-Service) und liefert damit eine einheitliche Lösung. Die CallCenterWorld ist die europäische Leitveranstaltung für Kundenservice, -kommunikation und Call Center und eine Kombination von Messe und Kongress. Rona Patzler Communications 13

14 Technik News Worldline und Visa Europe Frankreich bringen gemeinsam in Frankreich eine mobile kontaktlose und HCE-basierte Bezahllösung auf den Markt Anfang November 2014 gaben Worldline und Visa Europe Frankreich die Unterzeichnung eines Partnerschaftsvertrages für Frankreich bekannt. Darin stellen sie eine sichere, benutzerfreundliche Lösung für mobiles, kontaktloses Bezahlen vor. Die Lösung basiert auf den Spezifikationen für Visa Cloud Base of Payments und ist mit der HCE (Host Card Emulation)-Technologie kompatibel, die für die Android Version 4.4. und ihre Nachfolger entwickelt wurde. Der Partnerschaftsvertrag ermöglicht erstmals in Frankreich die Umsetzung einer innovativen Bezahllösung, die im ersten Trimester 2015 zur Verfügung stehen wird und führende französische Banken mit ihren Kunden testen werden. Marc-Henri Desportes, General Manager bei Worldline: Die Lösung ist ein Beispiel für unsere herausragende Innovationskraft und unsere umfassenden Investitionen im Bereich Research & Development. Beide ermöglichen uns, die Wünsche unserer Kunden hinsichtlich Sicherheit und neuer Bezahlformen vorwegzunehmen und damit unsere Lösungen schnell auf den Markt zu bringen. Kontaktlose mobile und HCE-basierte Lösung HCE ist eine Technologie zur Karten-Emulation mittels einer mobilen App in einem NFC-fähigen Smartphone. Mit ihr können die Banken Apps für mobile Zahlungen in Geschäften zur Verfügung stellen, wobei die Kartendaten nicht in der SIM-Karte des Telefons, sondern in der Cloud hinterlegt werden. Diese werden von Visa Europe Frankreich in Tokens (Einmalnummern mit begrenzten Einsatzmöglichkeiten) umgewandelt. Mit ihnen können kontaktlose Zahlungen durchgeführt werden, ohne dass die Kartendaten selbst während der kontaktlosen Transaktion direkt genutzt werden. Leistungen von Worldline Worldline entwickelt, liefert und betreibt den mobilen Dienst, server- und applika- 14

15 tionsseitig, die dem Nutzer Authentifizierung und Durchführung von Transaktionen ermöglicht. Mit ihrer Plattform Worldline Wallet gewährleistet Worldline darüber hinaus die Verwaltung des Lebenszyklus der Applikationen und die Sicherheit der Transaktion, d.h. Authentifizierung und gesicherte Verwaltung der Daten über die Lösung Trusted Authentication. Einfache Nutzung und Teilnahme Um die HCE-Zahlungslösung zu nutzen, müssen Kunden die App zunächst in ihr Smartphone laden. Dann können sie den Dienst aktivieren, indem sie einen Aktivierungscode nutzen, den ihnen die Bank zur Verfügung stellt und indem sie eine persönliche Geheimzahl festlegen. Für den Bezahlvorgang hält der Nutzer sein Smartphone einfach kontaktlos an das Zahlungsterminal. Falls die Transaktion einen bestimmten Betrag überschreitet, muss zur Abwicklung des Bezahlvorgangs zusätzlich die persönliche Geheimzahl eingegeben werden. Mit der neuen Bezahllösung per Smartphone kann an mehr als Zahlungsterminals bei Händlern in Frankreich sowie bei insgesamt 1,8 Millionen Händlern in Europa bezahlt werden. Am Zahlungsverfahren teilnehmende Banken können den Service in ihre bestehende Mobile Banking App integrieren oder als separate App zur Verfügung stellen. Innovative Technologie - neu in Frankreich Die Lösung, basierend auf gemeinsamen Investitionen in die Technologie und eine partnerschaftliche Zusammenarbeit von Visa Europe Frankreich und Worldline, minimiert die Auswirkungen auf die IT-Systeme der Banken und erlaubt gleichzeitig einen weiteren funktionalen Ausbau. Sie erlaubt die Vereinfachung und die Absicherung einer Vielzahl von Anwendungsfällen, wie beispielsweise Ticketing oder Kundenbindungsprogramme. Prämierte Lösung Mit der vorgestellten Lösung für mobile kontaktlose Bezahlvorgänge per HCE hat Worldline 2014 den Payforum Award 2014 in der Kategorie Zahlungssicherheit gewonnen. (Quelle: Worldline Pressemitteilung) Neues Worldline Tool verbessert Reklamationsabwicklung bei strittigen Transaktionen Stellt heute ein Karteninhaber auf seiner Abrechnung fest, dass er eine Transaktion nicht getätigt hat, reklamiert er beim zuständigen Dienstleister. Doch nicht immer kann ein Fall unverzüglich und effizient bearbeitet werden, da für das Processing erforderliche Sub-Systeme nicht vollständig in einer Anwendung gebündelt sind. Nicht so mit dem Worldline Pay Issuer Dispute Management-System 5.6. Über die Vorteile des zur Worldline Pay Produkt-Familie gehörenden IDM-Systems, das in Zukunft zum Einsatz kommen soll, wollte die Worldline Redaktion (WR) Näheres wissen und befragte deshalb Kristin Lehmann, Head of Customer Contact Center bei Worldline. 15

16 ?WR: Worldline Pay Dispute Management gehört seit 2010 zur genutzten Worldline Pay Familie. Was zeichnet diese aus?!kristin Lehmann: Wie bei jeder Familie, hat jedes Mitglied von Worldline Pay (WLP) zwar eine eigene Identität, besitzt aber die gleiche DNA. WLP nutzt die Gestaltungsgrundsätze einer serviceorientierten Architektur, die auf die Bedürfnisse des Worldline Payment Business zugeschnitten ist. Die WLP-Familie basiert auf einem Standardisierungsansatz für Software-Design und Entwicklung und liefert ein hohes Maß an Beständigkeit beim Aufbau und Betrieb. Aufgrund des modularen System-Designs können individuelle Komponenten flexibel eingesetzt und gleichzeitig unterschiedliche Kundenbedürfnisse berücksichtigt werden. Außerdem können wir die Lösung als Stand-Alone-Version im Software-Licensing, im Hosting-Modus oder integriert in eine existierende IT-Infrastruktur wie beispielsweise SEMPRIS anbieten. Speziell im Worldline Pay Issuer Back Office werden - unabhängig vom Kartenprodukt, d.h. egal ob Prepaid, Debit, Credit, Virtual, Consumer oder Commercial Card, des jeweiligen Emittenten - die für seine IT wesentlichen grundlegenden Geschäftsprozesse realisiert. Dazu zählt auch die Verarbeitung von Rückbelastungen zu Reklamations- und Betrugsfällen.?WR: Welche Erwartungen richten sich an WLP IDM?!Kristin Lehmann: Nun, unser Ziel ist es, mit WLP IDM die Chargeback-Funktionalitäten aus dem Card-Management-System auf eine benutzerfreundliche Plattform zu bringen, einzelne Prozesse für ein übersichtlicheres und einfacheres Reporting zu optimieren, diese teils auch zu automatisieren sowie die Mehrsprachigkeit zu unterstützen. Darüber hinaus wollen wir durch Nutzung von WLP IDM in allen Worldline Ländern Synergien schaffen.?wr: Welche Bereiche deckt WLP IDM beim Dispute Management ab?!kristin Lehmann: Das Tool deckt innerhalb des Dispute Managements den gesamten Life-Cycle bei der Bearbeitung von Kunden-Reklamationen bei fraglichen Finanztransaktionen ab. Das heißt, über das WLP IDM-Tool können Beleganforderungen, Rückbelastungen und alle anderen Stufen des Chargeback-Cycles abgewickelt werden.?wr: Für wen eignet sich WLP IDM?!Kristin Lehmann: Prinzipiell für alle Kunden, die Visa-, MasterCard- und Maestro-Karten herausgeben und die die Reklamationen entweder im eigenen Haus oder über einen Dienstleister abwickeln lassen möchten.?wr: Wird WLP IDM schon in anderen Ländern eingesetzt?!kristin Lehmann: Ja. Bereits vor anderthalb Jahren entschied sich der erste Kunde in Belgien zur Nutzung des Systems. Des Weiteren ist IDM bereits in Frankreich im Einsatz und in Österreich wird WLP IDM für einen ersten Kunden im Januar 2015 realisiert. Weitere Kunden sind in Planung.?WR: Wie kann der Kunde WLP IDM einsetzen?!kristin Lehmann: Der Kunde kann WLP IDM sowohl im Business-Process-Outsourcing-Modus als auch im System-Integrations- Modus einsetzen. Verfügt der Kunde über ein gut ausgebildetes Chargeback Team, das Reklamationsfälle unter Einhaltung der von den Kreditkartenorganisationen aufgestellten Regularien bearbeiten kann, dann kann er mit WLP IDM die Chargebacks selbst bearbeiten. Dabei würde er die Lösung im System-Integrations-Modus einsetzen.?wr: Was macht WLP IDM einzigartig?!kristin Lehmann: Die Lösung bietet viel. WLP IDM ist eine komplett neue Plattform, die über Letter-Management verfügt. So können die Chargebacks aus einer Hand bearbeitet werden. Das bedeutet: Die Verarbeitung der Rückbelastungen und die Brieferstellung sind in einem Prozess integriert. Damit kann die Massenverarbeitung von Rückbelastungen mit nur einem Mausklick angestoßen werden. Aufgrund von Web-basierten Masken ist die Handhabung sowie Einarbeitung von Mitarbeitern sehr einfach. Darüber hinaus verhindern automatische Prüfroutinen und vorgefilterte Eingabemöglichkeiten manuelle Fehler. Das System basiert auf unserer mehr als 30-jähriger Erfahrung und Fachkompetenz auf dem Gebiet der Chargeback-Bearbeitung. Bei der Entwicklung des Systems arbeiteten alle Worldline Länder eng zusammen. Dabei wurden alle allgemeingültigen und länderspezifischen Regularien berücksichtigt. Das macht WLP IDM besonders für Banken interessant, die das Processing in mehreren Ländern durchführen. Darüber hinaus können wir mit dem Tool nicht nur unseren hohen Qualitätsstandard halten, sondern können ihn permanent optimieren und gleichzeitig neue Anforderungen wie u.a. auch europäische Verarbeitung, Mehrsprachigkeit und flexibleres Reporting abdecken. Da das Tool wiederkehrende und zeitintensive Arbeiten automatisiert unterstützt, kann der Anwender sich voll und ganz auf den Entscheidungsprozess bei der Reklamationsbearbeitung fokussieren.?wr: Welchen weiteren Mehrwert bietet WLP IDM für unsere Kunden?!Kristin Lehmann: Kunden, die z.b. den kompletten Reklamationsdienst an uns ausgelagert haben, könnten künftig jederzeit per WLP IDM Zugriff auf oder Einblick in den jeweiligen Reklamationsverlauf ihrer Karteninhaber nehmen und ihren Karteninhabern umgehend Auskunft geben.?wr: Wie passt IDM in unser Gesamtlösungsportfolio?!Kristin Lehmann: IDM ist nur eine Komponente in der WLP-Familie und der voll integrierten Issuing Back Office-Lösung. Dank des modularen Designs von WLP können darüber hinaus künftig IDM und andere Module zusätzlich zu bereits existierenden Lösungen eingesetzt werden, um weitere Funktionalitäten zur Verfügung zu stellen oder eine nahtlose Migration in das gesamte WLP-Umfeld zu gewährleisten. So soll das IDM-Projekt in Deutschland ein weiterer Schritt sein auf dem Weg von der existierenden SEM- PRIS-Plattform zur offenen System-Lösung - bekannt als SEMPRIS 2.0.!WR: Frau Lehmann, vielen Dank für das Gespräch! Anja Stothfang Worldline Report Redaktion 16

17 Technik News Verbesserte Kontrolle über bargeldlose Zahlungen mit MEX Im November 2014 wurde erfolgreich eine Live-Demo zu MEX, dem Merchant Extranet für Acquring-Kunden von Worldline, zur ersten von zwei Phasen durchgeführt. Das fertige Produkt soll im zweiten Quartal 2015 präsentiert werden. Was ist das Merchant Extranet? Das Merchant Extranet (MEX) ist ein globales Worldline Produkt, das als flexible Plattform im White-Label-Modus zur Zentralisierung von Informationen für die Acquiring-Kunden dient. Mit MEX können Kunden auf sämtliche Kundenstammdaten - Darstellung vertraglich vereinbarter Services - und Transaktionsaktivitäten - Zahlungen aus verschiedenen Quellen (POS, E-Commerce oder ATM) mit verschiedenen Zahlungsmitteln konsolidiert zugreifen. Der Zugriff auf MEX erfolgt über eine übersichtliche Weboberfläche und ermöglicht eine bequeme und einfache Nutzung. Ein Produkt - viele Vorteile MEX bildet eine zentrale Anlaufstelle zur besseren Kontrolle der bargeldlosen Zahlungen. Kunden benötigen nur ein Tool, um alle gebuchten Services einzusehen. Zusätzlich können mit dem Produkt Transaktions-Reports in verschiedenen Detailgraden aufgerufen und nach Bedarf heruntergeladen werden. Eine komplexe Benutzerverwaltung innerhalb von MEX ermöglicht es, individuelle Einstellungen wie beispielsweise die Definition von Zugriffsrechten für Mitarbeiter vorzunehmen. Systemarchitektur Zusammenspiel der Parteien * Der Realisierungstermin für die Optimierung der Anzeige auf Mobilgeräten ist noch in Abstimmung. 17

18 Globales Produkt - Synergien für Kunden MEX basiert auf einer globalen Systementwicklung. Auf Basis lokaler Anforderungen profitieren damit vor allem Worldline Kunden von den so erzielten Synergien. Während der im November letzten Jahres durchgeführten Live-Demo verlief die Anbindung an das Worldline Back Office und die Übertragung der Händlerstammdaten an MEX reibungslos. Im nächsten Schritt wird nun an der Übertragung der Transaktionsdaten gearbeitet, sodass das fertige Produkt im zweiten Quartal dieses Jahres präsentiert werden kann. Strategische Lösungen - weniger Risiken für Kunden Da sämtliche von Worldline eingesetzten Acquiring-Processing-Systeme Eigenentwicklungen sind, ist Worldline von Drittdienstleistern unabhängig und kann schnell und flexibel auf neue Kundenanforderungen reagieren. Nach dem Autorisierungssystem Worldline Front Office und dem Online Watcher ist MEX die dritte globale Worldline Komponente, die im Sinne einer globalen Strategie in Frankfurt integriert wird. Alle globalen Systemkomponenten können modulweise und bedarfsorientiert integriert werden und ermöglichen so, dass die Acquiring-Processing-Systemlandschaft fortlaufend optimiert und erweitert werden kann. Worldline Kunden profitieren dadurch von einer kontinuierlichen Weiterentwicklung ohne Migrationsrisiken. Slobodan Nešković Product Manager Acquiring Technik News Sichere Dokumentenablage und gezielte Verteilung mit Worldline Cloud Safe Dokumente bilden für viele Berufsgruppen die Basis für ihre Geschäftstätigkeit. Oft ist ihr Inhalt nur für einen bestimmten Personenkreis gedacht und sollte daher den Anforderungen an Vertraulichkeit und Sicherheit entsprechen. Speziell im Bereich von Anwälten, Notaren, Banken, Versicherungen, aber auch bei Ärzten und im E-Government gibt es vielfältige, auch gesetzliche Anforderungen oder Richtlinien, die berücksichtigt werden müssen. Gängige Lösungen für die Erstellung und Verwaltung von Dokumenten sind häufig für den Privatgebrauch konzipiert und entsprechen kaum den Anforderungen von Kanzleiordnungen oder Geschäftsbereichen mit hohen Sicherheitsanforderungen. Überall dort, wo Inhalte vor dem Zugriff Unberechtigter geschützt werden müssen oder Dokumente sicher zugestellt werden sollen, kann der Worldline Cloud Safe helfen. Hohe Anforderungen Hohe Verfügbarkeit, Unterzeichnung per Signatur sowie umfassende Verschlüsselung sind die wesentlichen Faktoren im Umgang mit vertraulichen Informationen. Keinesfalls dürfen Dritte oder Rechenzen- 18

19 trumsbetreiber die Möglichkeit haben, kritische Dokumente zu lesen, zu verändern oder gar zu löschen. Gleichzeitig erwartet der berechtigte Benutzer einen einfachen Zugriff von seinem Büro- oder Telearbeitsplatz aus. Auch sollten Dokumente gezielt und nachvollziehbar den Geschäftspartnern oder Kunden zur Verfügung gestellt werden können. Selbst Suchbegriffe und Suchergebnisse sollten verschlüsselt übertragen werden, damit keinerlei lesbare Klartexthinweise auf Inhalte der Dokumente vorhanden sind. Bei Beschlagnahme der IT-Infrastruktur müssen die Daten geschützt sein. All diese Anforderungen und viele mehr erfüllt der Worldline Cloud Safe. Effektives Dokumentenmanagement in sicherer Umgebung In vielen Situationen der täglichen Arbeit sollen Dokumente rasch und überall verfügbar, aber gleichzeitig sicher vor dem Zugriff Dritter sein. Mit Worldline Cloud Safe ist beides möglich. Durch Verwendung der Internettechnologie für den Zugriff sind Dokumente für Berechtigte überall und rasch verfügbar. Eine individuelle Verschlüsselung und ein strikter Zugriffsschutz gewährleisten, dass diese gleichzeitig vertraulich sowie sicher verwahrt und vor unberechtigtem Zugriff geschützt sind. Der Worldline Cloud Safe kann nahtlos in die bestehende IT-Umgebung integriert werden, ist einfach zu bedienen und erfordert nur minimalen Schulungsaufwand. Der Worldline Cloud Safe garantiert, dass alle wichtigen Aspekte berücksichtigt werden: Ver-/Entschlüsselung der Dateien mit eigenem Zertifikat (Karte / Schlüssel) Verschlüsselung der Ablagestruktur, verschlüsselte Indizierung der Inhalte Suche in verschlüsselten Ablagen / Dokumenten Weitergabe / Verteilung von Dokumenten an berechtigte Dritte Integration in vorhandene Systeme durch sichere Web-Services Schutz vor Zugriff durch den Serviceoder Rechenzentrumsbetreiber Dokumentation von Änderungen, Nachvollziehbarkeit, Historie Darüber hinaus stellt der Worldline Cloud Safe sicher, dass ohne gültigen Schlüssel kein Zugriff auf die Dokumente möglich ist und garantiert eine sichere und hochverfügbare Datenhaltung in den modernsten Rechenzentren Europas sowie die Konsistenz der Dokumente durch eindeutige Signatur. Sichere Dokumentenverteilung Der Worldline Cloud Safe unterstützt den sicheren Dokumentenaustausch mit Partnern und Kunden. Jedes Dokument kann jederzeit nachvollziehbar jedem beliebigen Teilnehmer von Worldline Cloud Safe zur Verfügung gestellt werden. Auch externe Partner oder Kunden können bedient werden, wenn diese über eine geeignete Signatur verfügen. Worldline Leistungen Worldline stellt Worldline Cloud Safe als Basis-Service in einem der modernsten Rechenzentren Europas bereit, analysiert die konkreten Sicherheitsanforderungen und integriert Worldline Cloud Safe in die jeweilige Office-Umgebung. Engelbert Mader Business Development Manager Mobility & e-transactional Services 19

20 Über Worldline Worldline, [Euronext:WLN] ist der europäische Marktführer und Global Player im Bereich Zahlungsverkehrs- und Transaktionsdienste. Worldline bietet Services der neuen Generation, mit denen Unternehmen ihren Endkunden innovative und reibungslos funktionierende Lösungen bereitstellen können. Auf Basis der 40-jährigen Erfahrung im B2B2C-Umfeld unterstützt Worldline Unternehmen aller Branchen und Größenordnung und verhilft ihnen in dem sich ständig weiterentwickelnden Marktumfeld von heute zum Erfolg. Das Unternehmen bietet ein einzigartiges und flexibles Geschäftsmodell, das auf einem wachsenden, globalen Portfolio basiert und einen durchgängigen Support ermöglicht. Das Service-Angebot umfasst folgende drei Bereiche: Merchant Services & Terminals, Mobility & e-transactional Services sowie Financial Processing Services & Software Licensing. Worldline beschäftigt mehr als Mitarbeiter weltweit und erwirtschaftete im Jahr 2013 einen (pro forma) Umsatz von 1,12 Milliarden Euro. Worldline ist eine Atos Tochtergesellschaft. worldline.com Impressum Herausgeber: Worldline Holding GmbH Hahnstraße Frankfurt/Main Internet: de.worldline.com at.worldline.com Chefredaktion: Wolf Kunisch Redaktionsteam: Dr. John Engels, Thomas Maaß, Ulrike Rahnama, Helmut Reisen, Anja Stothfang, Michael Strassel Gesamtherstellung: Eichhorn Solutions GmbH, Rosbach Bildnachweis: Titelbild: Worldline Seite 2 5: Worldline Seite 5: MasterCard Seite 6: Worldline Seite 7: Sven Gábor Jánszky / 5 Sterne Team Seite 11: Worldline Seite 13: E-world, MPE, EuroCIS, CCW Seite 14, 16, 17, 18: Worldline WorldlineKarriere Twitter Worldline DE de.worldline.com at.worldline.com Worldline ist ein eingetragenes Warenzeichen von Worldline S.A. Mai Worldline. Vertrauliche Informationen sind Eigentum von Worldline und nur vom Empfänger zu verwenden. Dieses Dokument sowie Teile des Dokuments dürfen weder reproduziert, kopiert, in Umlauf gebracht werden und/oder verteilt noch zitiert werden, ohne die vorherige schriftliche Zustimmung von Worldline.

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