Patenschaften für Schulklassen und Familien mit Kindern Besuch beim Bauern Bauernhof als Klassenzimmer BAUERN-SCHLAU

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1 Patenschaften für Schulklassen und Familien mit Kindern Besuch beim Bauern Bauernhof als Klassenzimmer BAUERN-SCHLAU

2 AKTUELLE LAGE Die bekannte lila Kuh existiert in Wirklichkeit nicht. Das wissen die Meisten? Wer aber kann Kind oder Erwachsener heute noch erklären, woher das Essen auf dem Teller kommt oder wie es hergestellt wurde? In Kinderbüchern, Filmen, Computerspielen oder in der Werbung wird oft ein Bild der Landwirtschaft gemalt, das wenig mit der Realität zu tun hat. Das Klischee des bäuerlichen Idylls der Landlust und Landliebe steht einer bisweilen negativen Medien-Meinung gegenüber. Landwirtschaft und Gesellschaft haben sich voneinander entfernt. Wer kennt heute noch einen Bauern persönlich? Von Generation zu Generation geht das Wissen über Wachstum und Ernte immer mehr verloren. Nicht nur den Kindern fehlt es an eigenen Erfahrungen und Erlebnissen mit und in der Landwirtschaft. Irgendwo zwischen Schweinchen Babe, dem Bauern, der eine Frau sucht und den Skandalen der schwarzen Schafe liegt die moderne Landwirtschaft im Ballungsraum Rhein-Main.

3 BAUERNHOF ALS KLASSENZIMMER Das Problem ist nicht neu: vor 13 Jahren gründeten zwei Ministerien des Landes Hessen zusammen mit dem Hessischen Bauernverband und den Landkreisen die Initiative Bauernhof als Klassenzimmer. Grundidee ist der praxisnahe Unterricht für Schulen, Kindergärten und andere Gruppen zu Landwirtschaft, Ernährungs- und Verbraucherbildung. Heute sind hessenweit über 150 Betriebe offizielle Partner von Bauernhof als Klassenzimmer. Noch weitaus mehr Betriebe öffnen ihre Hof- und Stalltore unregelmäßig für den Kindergarten oder die Schulklasse aus der Nachbarschaft. In den Landkreisen Hochtaunus, Main- Taunus, Offenbach und in den Städten Frankfurt am Main und Offenbach engagieren sich über 60 Höfe. Sie repräsentieren alle landwirtschaftlichen Bereiche: von Ackerbau bis Viehzucht, Imkerei, Obst- und Gemüseanbau, Direktvermarktung und Handelsproduktion. konventionell und ökologisch wirtschaftend. Die Tore der Höfe stehen für Kindergartengruppen, Grundschulklassen, aber auch Schulklassen aus der Sekundarstufe I und II nach vorheriger Anmeldung offen. WAS ERWARTET KINDER UND JUGENDLICHE? Landwirtschaft und Zusammenhänge werden nicht nur erklärt, sondern vor Allem gezeigt und erlebt. Altersgerecht und in Gruppen wird der Stall ausgemistet, die Kartoffel ausgegraben oder der Apfel gepflückt und gekeltert. Auf Wunsch wird das Erzeugte oder Verarbeitete vor Ort probiert die frische Milch oder das selbst gemahlene Getreide schmeckt unvergleichlich.

4 2 Die Schulklasse oder der Kindergarten bereiten sich für den Besuch bei Hofe vor. Nach der Theorie kommt im Klassenzimmer auf dem Bauernhof die Praxis dazu. Die Landwirte informieren und diskutieren über Aufgabe und Bedeutung für Gesellschaft und Zukunft. Natürlich werden auch aktuelle Fragen gestellt und beantwortet: so wie zur Tierhaltung - konventionell oder Bio? oder die neueste Schreckensmeldung aus der Welt der Medien. Im besten Fall stimmen sich Lehrer und andere Gruppenleiter im Voraus mit den Landwirten ab und entwerfen gemeinsam ein Programm besuchten bis Herbst rund Kinder in über 700 Gruppen aus Kindergärten und Schulklassen die Partnerbetriebe. HEREINSPAZIERT! Für die Kinder, die über Bauernhof als Klassenzimmer nicht die Chance bekommen, einen Hof zu besuchen, sollen ab Frühjahr 2014 zu festen Terminen Führungen angeboten werden. Der Inhalt gleicht Bauernhof als Klassenzimmer. Eine vorherige Terminabstimmung entfällt damit, eine Anmeldung wäre wünschenswert. Der Besuch einer Kindergartengruppe oder einer Schulklasse ist nur nach Voranmeldung und Vorbereitung möglich. In manchen Orten ist die Verbindung zu einem Hof mit offenen Türen nicht optimal. Der Aufwand, den Hof zu besuchen, wird zu groß. Auch enge Lehrpläne lassen - leider- einen Besuch bei Hofe nicht immer zu. Dabei ist es wichtig, das Alle (wieder) den Bezug zu Land & Leuten, Mensch und Tier, gesunder Ernährung und zur Kulturland- (wirt)schaft finden. Die festen Termine (zum Beispiel an jedem ersten Freitag oder an jedem dritten Donnerstag im Monat von Uhr) garantieren, dass alle Kinder und Familien sich einen Hof anschauen und die Landwirtschaft sehen, erfahren und erleben können. Ob es der Opa mit dem Enkel, der Vater mit dem Sohn oder die Kindergeburtstagsgesellschaft sind, die einen ebenso unterhaltsamen wie informativen Nachmittag bei Hofe verbringen Spaß macht es bestimmt Allen!

5 Die Termine werden bei den Höfen abgefragt und über Veranstaltungskalender verschiedener Leistungsträger aus dem Bereich Tourismus oder Natur bekanntgegeben und beworben. Auch auf der dem Internetportal der Landwirtschaft in und um Rhein-Main - wird HEREINSPAZIERT! Top- Thema. Vorstellbar sind auch Wanderungen mit den Naturpark-Führern oder den Führern des Regionalparks RheinMain zu den Höfen. HEREINSPAZIERT! ist ein komplett neues Angebot des Amtes für den ländlichen Raum und seinen Landwirten. Es ist auch hessenweit bislang einzigartig! WO WIRD UNTERSTÜTZUNG GEBRAUCHT? Der Besuch einer Kindergartengruppe oder einer Schulklasse ist für den Landwirt mit einem hohen Zeitaufwand verbunden. Mindestens ein Familienmitglied oder Mitarbeiter fällt auf dem Hof für den kompletten Vor- oder Nachmittag aus. Seit einigen Jahren ist es üblich, für den Besuch auf dem Bauernhof zumindest einen kleinen Obolus zu zahlen. Schließlich fallen Arbeit, Vor- und Nachbereitung und kleinere Verpflegungsleistungen an. Zunehmend scheitern Besuche im Klassenzimmer Bauernhof oder die Teilnahme an einer Hof-Führung daran, dass Eltern die Kosten hierfür nicht mehr aufbringen können. Nicht nur die offiziell armen Kinder (Hartz IV- Empfänger) sind davon betroffen. Sorgen bereiten Erziehern oder Lehrern die working poor, also Eltern, die trotz Arbeit nicht genug verdienen, um ihren Kindern Ausflüge zu ermöglichen. Gerade in der Rhein-Main Region leben viele Kinder in Hochhaus- oder Innenstadtsiedlungen, sie haben nur wenig Berührungspunkte mit Landwirtschaft und Natur. Der Besuch auf dem Bauernhof geht über einen Ausflug ins Grüne hinaus. Kinder und Jugendliche gewinnen Erfahrung und Wissen. Die Lehrer können den erhöhten Lernerfolg der Kinder bestätigen. Selbstverständlich ist es leichter, Getreidearten zu unterscheiden, wenn man sie einmal selbst gesehen, angefasst und probiert hat.

6 DIE IDEE UND IHR BEITRAG Auch in Zukunft sollte möglichst vielen Kindern der Besuch auf einem Bauernhof ermöglicht werden. Ein Besuch, der zum einen lehrreich ist und zum anderen jede Menge Spaß und bleibende Eindrücke verspricht. Die Übernahme der Kosten für einen Besuch im Klassenzimmer Bauernhof steht nicht auf der Förderliste des Landes Hessen. Durch knappe öffentliche Mittel in Schulen, Kommunen und Landkreisen sind so gut wie keine Mittel für die Besuche der Kinder verfügbar. Aus dieser Notwendigkeit heraus entstand die Idee, den Kindern mit Hilfe von Sponsoren und Partnern diesen Besuch möglich zu machen. Partner und Sponsoren können große und kleine Unternehmen in der Region sein von A wie Autohaus über H wie Handwerksbetrieb bis zu S wie Sparkasse oder V wie Versicherung. Auch die Bauernhöfe, die im Jahr ein paar Schulklassen oder Kindergärten aus ihrem Ort kostenfrei den Hof zeigen, sind Partner und Sponsoren Die Kosten für eine Patenschaft / einen Besuch auf dem Bauernhof belaufen sich pro Gruppe auf 100,00 Euro. Mit diesen 100,00 Euro werden kleine Tastings (Probieren und Schmecken der Produkte aus der Landwirtschaft) finanziert und dem Hof Aufwendungen und Arbeitsausfall entschädigt..

7 Als Dank und Anerkennung erhalten alle eine Partnerurkunde, die in Geschäftsräumen ausgehängt oder auch gemeinsam mit der Presse vor Ort an die Schule / den Kindergarten / den Landwirt übergeben werden kann. Wünsche sind selbstverständlich machbar: wie die Partnerschaft für bestimmte Schulen, Kindergärten oder Höfe. Der Partner-Beitrag von 100,00 Euro pro Gruppe wird nach Zusage der Übernahme und dem Besuch des Hofes direkt von diesem bei Sponsoren und Partnern in Rechnung gestellt. Wer mehrere Gruppen unterstützt erhält eine Sammelrechnung (1 x pro Halbjahr). DAS PLUS Die Organisation und das Ausstellen der Partnerurkunden / die Vermittlung an geeignete Bauernhöfe erfolgt über das Amt für den ländlichen Raum beim Hochtaunuskreis. So ist sichergestellt, dass alle Sponsoren und Partner im Internetauftritt Erwähnung finden und über die Aktion und alle Beteiligten die Öffentlichkeit regelmäßig informiert wird. Die mit dem Projekt betreuten Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen stehen für Informationen gerne und jederzeit zur Verfügung. Auf Wunsch kann auch ein persönliches Gespräch vereinbart werden. Der Besuch von Bauernhof als Klassenzimmer wird für alle Schulklassen oder Kindergartengruppen möglich. Auch Familien können mit ihren Kindern bei der Aktion HEREINSPAZIERT! einmal einen Hof besuchen. Der Sponsor vor Ort und sein Engagement werden positiv wahrgenommen. Der Besuch auf dem Hof kann mit einem entsprechenden Termin mit der Lokalpresse verbunden werden. Die Vorteile für BAUERN-SCHLAU / HEREINSPAZIERT! liegen auf der Hand: Kinder haben wieder Kontakt zu Land & Landwirtschaft Die Sponsoren: Öffentlichkeitsarbeit / Vernetzung Der Hof: Bekanntheit in der Region, Akzeptanz

8 Bitte. wenden Sie sich an unser Amt für den ländlichen Raum, wenn Sie Interesse am Projekt haben. Ein entsprechendes Formular haben wir zur Sicherheit beigefügt. Ihre Ansprechpartner: Dr. Karl-Heinz Heckelmann, Telefon ( ) , Cornelia Geratsch, Telefon ( ) , Heike Kühmichel, Telefon ( ) und Marina Otto, Telefon ( ) , Idee: Amt für den ländlichen Raum beim Hochtaunuskreis zuständig für die Landkreise Hochtaunus, Main-Taunus und Offenbach sowie für die Städte Frankfurt am Main und Offenbach. Ludwig-Erhard-Anlage 1 5 in Bad Homburg v. d. Höhe Wir freuen uns auf Ihre Nachricht.

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