Informationsextraktion aus Weblogs

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1 Masterarbeit Im Rahmen der Vertiefungsrichtung Wirtschaftsinformatik Informationsextraktion aus Weblogs Grundlagen und Einsatzmöglichkeiten der gezielten Informationssuche vorgelegt am Wirtschaftswissenschaftlichen Zentrum WWZ Prof. Dr. Christian Kleiber & Dr. Urs Hengartner Universität Basel Frühjahressemester 2008 Vorgelegt von: Stollbergstrasse 30 CH-6003 Luzern +41 (0)41/ Ausgabedatum: Abgabedatum:

2 Stichworte Blog, Blog-Anbieter, Blog-Anwendung, Bloggereigenschaft, Blogklassifikation, Blog- Retrieval, Blogtypologie, Information Retrieval, Internet, Page Rank, Semantisches Web, Social Software, Web 1.0, Web 2.0, Web 3.0, Weblogs, Web Suchmaschinen, Wikis, World Wide Web, WWW Zusammenfassung Für den eiligen Leser wird an dieser Stelle eine kurze Darstellung über die folgende Masterarbeit geboten. Es sei dabei bemerkt, dass in diesem Abstract nicht alles erläutert werden kann, sondern nur auf das Essentiellste eingegangen wird. Dem Weiterinteressierten empfiehlt sich die Konsultation des entsprechenden Kapitels und/oder der im Literaturverzeichnis genannten Quellen. Laut neusten Studien gewinnen Weblogs, kurz Blogs, im deutschsprachigen Raum kontinuierlich an Boden. Ein Weblog ist eine Art Internet-Tagebuch, das neben Texten mit Bildern und Videos angereichert werden kann und auf diese Weise für den Editoren ein einfach bedienbares Medium zur Illustration von Perspektiven und Ansichten darstellt. In Amerika ist das Phänomen der Blogs schon weit verbreitet, weshalb die Beschäftigung mit Weblogs aus unternehmerischer Sicht ein unabdingbares Muss darstellt. In Europa trifft man Weblogs noch nicht in derselben Häufigkeit an, obwohl auch hier eine deutliche Wachstumstendenz erkennbar ist. Um Weblogs verstehen zu können, wird deren Ursprung und die technische Umgebung erklärt und verschiedene Anwendungsmöglichkeiten erläutert. Weiter wird, um sich ein Bild über die potentiellen Informationsgeber zu verschaffen, auf die entsprechenden Nutzer von Blogs eingegangen. So ist es äusserst hilfreich, sich bewusst zu werden, wer hinter den Weblog-Einträgen steht, um die Tragweite der Informationen abschätzen zu können. Zum unternehmerischen Nutzen der Weblogs gibt es schon diverse Arbeiten mit vielen Möglichkeiten, welche sich jedoch häufig auf Corporate Blogs beschränken. Diese dienen als Kommunikations- oder Marketingmittel zur Erlangung unternehmerischer Ziele und erfordern vielfach einen beachtlichen Ressourcenaufwand und erhebliches Verantwortungsbewusstsein. Vor allem Unternehmen, welche der Informatik und dem Internet nahe stehen, beschäftigten sich bisweilen mit dem Einsatz eines Blogs. An dieser Stelle wird die herkömmliche Thematik der Corporate Blogs ausgeweitet und das methodische Suchen nach Informationen erweitert. Das Ergebnis einer angewandten Suche sollte sein, für die Unternehmen einen Wissensvorsprung zu generieren und/oder die Blogosphäre nach Schlagworten, wie zum Beispiel dem Namen des eigenen Unternehmens, der Konkurrenz oder nach Kapitalbeteiligungen zu durchsuchen. Das Problem an Informationen aus Weblogs ist, dass der Wert der Informationen nicht immer im Voraus erkannt wird und teilweise erst nachdem die Informationen gesammelt wurden, bewertet werden kann. Hierzu kann eine Häufung von bestimmten Einträgen in den Weblogs als Filter für die Relevanz von Informationen dienen, wobei Informationen mit hoher Erwähnungshäufigkeit in verschiedenen Weblogs unter Umständen wichtige Erkenntnisse enthalten können. Zur Erreichung dieses Ziels werden technische Wege aufgezeigt, wie Daten systematisch gesucht werden können, um sich einen Informationsvorsprung zu verschaffen. Zur Verdeutlichung werden im ganzen Text theoretische Erkenntnisse an Beispielen demonstriert und aktuelle Studien miteinbezogen. Mai 08 Masterarbeit FS 2008 II

3 Vorwort Informatik hat mich seit meiner Kindheit fasziniert. Erstmals in Kontakt mit ihr kam ich in den achtziger Jahren durch einen Schulkollegen, welcher einen Commodore 64 besass. Dieser C64, wie er auch genannt wurde, hatte einen zwanzig Kilobyte Festspeicher und wurde 1982 von Commodore International lanciert. Der Arbeitsspeicher betrug 64 Kilobyte, so dass sich mit dem Computer bestens spielen liess. Über den Vater eines anderen Schulkollegen kam ich, ebenfalls in den Achtzigern, in Kontakt mit den ersten Netzwerken. Der betreffende Vater arbeitete damals in einer Informatikfirma, welche ihre Geschäftscomputer miteinander zu einem Netzwerk verbunden hatten. Mir und meinen Freunden bereitete es grossen Spass, einander von unterschiedlichen Rechnern aus Textnachrichten zuzusenden. Für die allgemeine Gesellschaft waren diese Kommunikationssysteme damals allerdings noch nicht geeignet. Zu teuer und kompliziert war die damalige Technologie. Meistens wird Technologie für die Masse erst interessant, wenn sie preiswert und einfach zu bedienen ist. Diese Wandlung kann am Beispiel des Weblogs gut nachvollzogen werden. Durch eine rationalisierte Möglichkeit der technisch nötigen Anpassungen auf ein Minimum, wurde es auch den ungeübten Nutzern möglich gemacht, sich über eine Plattform auszutauschen. Dementsprechend ist es nicht mehr nötig, sich um Bits und Bytes zu kümmern und man kann sich durch das Bloggen voll und ganz dem Social Networking widmen. Somit braucht man also nicht zu wissen, wie darunter liegende Technik im Detail funktioniert, obschon diese sehr erstaunlich ist. So sind Null oder Eins die beiden einzigen erreichbaren Zustände, welche ein Bit, also die kleinstmögliche Speichereinheit, je einnehmen kann. Das bis heute verwendete, weltbekannte World Wide Web (WWW) wurde im Jahre 1992 durch das CERN freigegeben. Der Erfinder Tim Berners-Lee träumte damals davon, dass Wissen für alle uneingeschränkt zur Verfügung stehen sollte. So sollte es möglich werden, über ein Hypertext-System wissenschaftliche Arbeiten unkompliziert mit Kollegen auszutauschen und miteinander zu verlinken. Am Anfang bestand das WWW vor allem aus statischen HTML-Seiten, von denen ein Grossteil selten upgedatet, verändert oder gar ausgetauscht wurden. Damals war das Web in eine Art Zweiklassensystem unterteilt: Auf der einen Seite gab es die Informationsanbieter, welche die Inhalte ins Web brachten, auf der anderen Seite die Benutzer, für die das Web eine Informationsplattform war. Mit neuen technischen Möglichkeiten wie Cascading Stylesheets (CSS), JavaScript oder Flash wurde dieses Zweiklassensystem durchbrochen und das Web vielseitiger und interaktiver. Nun traten vorgefertigte Content-Management-Systeme (CMS) auf den Plan, mit welchen jedermann per Drag & Drop in kurzer Zeit einfach selber zu einem Informationsanbieter werden konnte. So entwickelten sich, erst im Schatten der statischen Homepages, ab Mitte der neunziger Jahre die ersten heute unter Social Software bekannten Anwendungen. Sie wurden Wikis und Weblogs genannt und waren Webseiten, auf denen Internetnutzer regelmässig Einträge machten. Nach einem schleppenden Start wiesen solche Seiten Ende der 1990er Jahre ein rasantes Wachstum auf. Im Jahre 2007 gab es laut Lange [Lang07] weltweit schon mindestens 50 Millionen aktive Weblogs. Einerseits ist es erstaunlich, dass im deutschsprachigen Raum das Wort Weblog weitgehend unbekannt ist, andererseits gibt es in der Blogosphäre schon eine beträchtliche Unterscheidungsfülle verschiedener Blog-Arten. So gibt es, um ein paar zu nennen, Edublogs, Corporate Blogs, Linkblogs, Litblogs, Metablogs, Wahlblogs, Warblogs, Knowledge-Blogs, Projekt-Blogs und so weiter. Stetig kommen neue Blog-Arten hinzu oder verschwinden wieder. Die Szene rund um Weblogs ist sehr dynamisch und Veränderungen gehören zur Tagesordnung. Unter dem Aspekt des Findens eines Startpunktes kann dies den Einstieg in die Thematik erschweren. Entsprechend war das Gebiet der Weblogs für mich relativ neu und das Erstellen dieser Masterarbeit beanspruchte ein erhöhtes Studium von Literatur, mit dem Mai 08 Masterarbeit FS 2008 III

4 Ziel, mir das nötige Wissen anzueignen. Als Wirtschaftsinformatiker beschäftigte ich mich in diesem Hinblick bis anhin vor allem um technische Belange des Internets. Die vorliegende Arbeit ermöglichte mir aber einen tieferen Blick in die Welt des Web 2.0, der Blogger und des modernen Information Retrieval. Nicht nur Informatiker, sondern auch Personen, welche wie Wirtschaftsinformatiker als Bindeglied zwischen Informatik und Betriebswirtschaft fungieren, sollten sich mit diesen neuen, aus dem Grunde aufstrebenden Themen beschäftigen, da die Verbindungen zu Unternehmen mannigfaltig sind. Durch die Schaffung dieser Social Software wurden Möglichkeiten hervorgerufen, welche Chancen und Gefahren für alle am Markt operierenden Gesellschaften beinhalten können. Deshalb bin ich mir sicher, dass ich später von den erworbenen Kenntnissen profitieren kann. Zum Schluss möchte ich noch einen Dank an alle beteiligten Mitdenker, Schulterklopfer und Kritiker abfassen. Als erstes geht ein grosses Dankeschön an meine Lebenspartnerin Eveline, welche mir jederzeit Unterstützung beim Schreiben meiner vorliegenden Arbeit bot. Ein weiteres Dankeschön geht an die zwei Korrekturleser, meine Schwester Astrid und meinen Vater Karl. Zudem bedanke ich mich bei meinem Betreuer der Universität Basel, Dr. Urs Hengartner, für die gute und angenehme Zusammenarbeit. Alle diese Personen standen mir jederzeit mit gut gemeinten Ratschlägen zur Seite. Übrigens, als letztes an dieser Stelle noch: Erstaunlicherweise haben die erwähnten Schulfreunde aus den achtziger Jahren beruflich ebenfalls in irgendeiner Weise mit Informatik zu tun. Die frühe Beschäftigung mit Computern und Netzwerken hat uns allem Anschein nach für unseren weiteren Lebensweg geprägt. Eine erkenntnisreiche Lektüre wünscht Luzern im Juni 2008 Mai 08 Masterarbeit FS 2008 IV

5 Allgemeine Hinweise Geschlechtsneutrale Formulierung Aus Gründen der verbesserten Lesbarkeit wird in diesem Text die männliche Form als geschlechtsübergreifende Bezeichnung für Autorinnen und Autoren, Leserinnen und Leser, Bloggerinnen und Blogger, etc. verwendet. Glossar Am Ende dieser Masterarbeit (vgl. Kap. 11) findet sich ein Glossar, wo man Blogund arbeitsspezifische Wörter abrufen kann. Allerdings werden beim Lesen dieses Textes gewisse Informatikkenntnisse vorausgesetzt und deswegen ist das erwähnte Glossar nicht abschliessend. Die wichtigsten Begriffe rund um das Thema Weblogs werden allerdings erwähnt. BlogRetrieval Während dem Verfassen des vorliegenden Manuskripts wurde vom Autor ein persönlicher Weblog geführt, um das Wissen rund um Weblogs an einem zentralen Punkt zu sammeln. Der Blog sollte als digitales Sammelsurium aller arbeitsrelevanten Details, wie Links zu Internetforschungen, wissenschaftlichen Arbeiten, Online-Artikeln und als Austauschplattform dienen. Was am Anfang zum Kennenlernen der Blogs und deren Möglichkeiten gedacht war, reifte zu einem Austausch-Projekt mit anderen Interessierten. Als Reaktion auf BlogRetrieval erhielt der Autor ebenfalls viele s, da viele Personen im Umgang mit Weblogs noch ungeübt sind oder nicht öffentlich Ideen darlegen wollten. Unter der Web-Adresse kann der zur Arbeit gehörende Weblog erreicht werden. Daneben besteht die Möglichkeit auf BlogRetrieval das gesamte Literaturverzeichnis abzurufen und den entsprechenden Web-Links ohne Abtippen zu folgen. Web-Adressen Diese Arbeit beruht auch auf Quellen, welche im Internet bereitgestellt sind. Bei den Literaturangaben sind die Web-Adressen (im Text in digitaler Form direkt anklickbar) angegeben, unter welchen die verwendeten Dokumente abgerufen werden können. Die Webseiten, von welchen im Verlauf dieser Arbeit die Rede sein wird und welche nicht als Literaturquellen dienten, wurden bei der ersten Nennung direkt in Klammern hinter den Namen gesetzt, zur Verdeutlichung BlogRetrieval (http://blogretrieval.wordpress.com/) als Beispiel. Weiter wurden wissenschaftliche Manuskripte, wie Projekt- und Seminararbeiten, welche sich mit arbeitsrelevanten Themen beschäftigen, in diese Masterarbeit eingebunden. Leider können diese nicht alle online abgerufen werden, der Interessent sei an die angegebene Stelle (vgl. Kap. 9.3) weiter verwiesen. Die einzelnen Web-Adressen wurden alle am 31. Mai 2008 noch einmal auf ihre Gültigkeit überprüft. Mai 08 Masterarbeit FS 2008 V

6 Inhaltsverzeichnis Stichworte II Zusammenfassung II Vorwort III Allgemeine Hinweise V Abkürzungsverzeichnis VIII 1 Einleitung 1 2 Gegenstand, Ziele und Aufbau der Arbeit Gegenstand Ziele Aufbau 6 3 Typisierung der Weblogs Neue Visionen und Konzepte Das Web Social Software Weblogs Kritik am Web Soziologische Aspekte Bloggereigenschaften Blogtypologien Vor- und Nachteile von Weblogs Vorteile Nachteile 21 5 Technische Aspekte Wesentliche Elemente eines Weblogs Funktionsweise von Weblogs Workbench Weblog Erstkonfiguration Profil anlegen und ändern Individualisierung durch Templates Kategorien und Posts Kommentarmoderation Anti-Spam-Massnahmen Team-Blogging Weblog-Clients und Mobile Blogging 31 6 Anbieter und Anwendungsmöglichkeiten Verschiedene Anbieter von Weblogs Blog-Services von Communities Webbasierte Blog-Services Festinstallierte Server-Applikationen Wirtschaftlicher Einsatz von Weblogs 38 Mai 08 Masterarbeit FS 2008 VI

7 7 Weblogs und Suchmaschinen Vorbemerkungen Suchmaschinen Arten von Suchmaschinen Funktionsweise von Web Suchmaschinen Weblog Suchmaschinen Freie Weblog Suchmaschinen Kostenpflichtige Weblog Suchmaschinen 51 8 Fazit und Ausblick Fazit Ausblick 53 9 Verzeichnisse IX 9.1 Abbildungsverzeichnis IX 9.2 Tabellenverzeichnis IX 9.3 Literaturverzeichnis IX 10 Anhang XIV 10.1 Liste ausgesuchter Welog-Anbieter XIV 10.2 Liste ausgesuchter Weblog-Software XVI 10.3 Liste ausgesuchter Weblog Suchmaschinen XVIII 11 Glossar XXI 12 Index XXX 13 Eidesstattliche Erklärung XXXI Mai 08 Masterarbeit FS 2008 VII

8 Abkürzungsverzeichnis Ajax API ARPA ASF CEO CMS CRM CSS EQ FAQ FTP HTML HTTP ICQ IP IRC MMOG NIMHE P2P PDA PR RPC RSS SFTP TCP URL W3C WoW WWW WYSIWYG XML Asynchronous Java Script and XML Application Programming Interface Advanced Research Projects Agency Atom Syndication Format Chief Executive Officer Content Management System Customer Relationship Management Cascading Style Sheets EverQuest Frequently Asked Questions File Transfer Protocol Hypertext Markup Language Hypertext Transfer Protocol I seek you Internet Protocol Internet Relay Chat Massen-Mehrspieler-Online-Gemeinschaftsspiel National Institute for Mental Health Peer-to-Peer Personal Digital Assistant Public Relations Remote Procedure Call Really Simple Syndication Secure File Transfer Protocol Transmission Control Protocol Uniform Resource Locator WWW Consortium World of Warcraft World Wide Web What You See Is What You Get Extensible Markup Language Mai 08 Masterarbeit FS 2008 VIII

9 1 Einleitung Bundesrat Moritz Leuenberger hat in der Schweiz ein ganz berühmtes, der Chief Executive Officer (CEO) Jonathan Schwarz hat eines, welches aus dem unternehmerischen Alltag von Sun Microsystems erzählt und Brad Fitzpatrick hatte eines der ersten. Das von Debbie Swenson wurde eingestellt und morgen eröffnet vielleicht Paris Hilton ihr eigenes. 1 Die Rede hierbei ist von Weblogs, einer Webseite auf welcher die Einträge normalerweise chronologisch rückwärts geordnet erscheinen. Es gibt Weblogs, welche täglich und andere dagegen, die weniger oft upgedated werden. Viele beinhalten qualitativ hoch stehende Inhalte, während andere vor allem Informationsmüll enthalten. Um uns dem Thema Weblogs anzunähern, begeben wir uns als erstes auf eine kurze Zeitreise, um darauf basierend die Chancen und Gefahren von Informationen aus dem Internet und den Weblogs darzulegen. Laut Portmann [Port07] hat sich der Mensch seit Urbeginn Gedanken gemacht, wie er sich und seine Ideen an andere überliefern kann. Deshalb ist es nicht erstaunlich, dass das moderne Individuum dies auf eine neue Art und Weise tut. Allerdings ist vieles schneller geworden. So hat das Internet eine wahre Explosion von Daten hervorgerufen und deshalb erscheint es in der heutigen Zeit als essentiell, überhaupt an relevante Informationen zu kommen. Waren es anfangs unserer Menschheitsgeschichte noch Bilder, welche an Höhlenwände gemalt wurden oder Figuren, die gehauen wurden um für die Nachwelt Information zu speichern, bekam das Ganze mit den Papyrusrollen der Ägypter, den Schriftrollen der Griechen und Römern und dem kommenden Buchdruck in Asien und Europa eine eigene Dynamik. Dadurch wurde eine schnelle Verbreitung von Ideen ermöglicht und technische Beschränkungen konnten mehr und mehr behoben werden, was zu einer kleinen Datenexplosion schon vor dem digitalen Zeitalter und damit auch vor dem Internet und den Weblogs führte. Heute stellt sich hingegen die Frage, ob mit mehr zur Verfügung gestellter Information auch der entsprechende Nutzen vergrössert wurde. Konnten bis hin zum Buchdruck nur wenige und dies auf mühsame Art ihr Wissen weitergeben, kann es heute, im Zeitalter des Internets, jedermann. So wurde mit der Erfindung des Internets eine wahre Informationsflut begründet. Als Folge stellten viele Nutzer Beiträge in die Datennetze und hofften auf zahlreiche Leser. Plötzlich wurde es wichtig, zwischen Quantität und Qualität zu differenzieren. Der Informationsgehalt im Internet ist sehr durchmischt und man findet Informationen zu allen möglichen und unmöglichen Themen. Auch zu solchen, die überhaupt nicht von Interesse sind. Dies verlangt folglich nach entsprechenden Möglichkeiten für die Suche, um gleich den Spreu vom Weizen, die wichtigen Informationen von den unwichtigen trennen zu können. Nicht jedermann und schon gar kein wirtschaftlich geführtes Unternehmen findet die Zeit und ist gewillt, tausende von Daten zu durchsuchen, um bescheidene, bis gar keine neuen Informationen zu gewinnen. Diese Suche wurde zur Aufgabe des Information Retrievals, also der Wissenschaft, welche sich mit der Suche von Informationen in Dokumenten, der Suche der Dokumente selber, der Suche von Metadaten oder aber der Suche in Datenbanken beschäftigt. So erweist sich das Information Retrieval als interdisziplinär, basierend auf den Computerwissenschaften, der Mathematik, den Bibliotheks- und Informationswissenschaften, der Informationsarchitektur, der kognitiven Psychologie, der Linguistik, der Statistik und der Physik. Für die überwiegende Mehrheit wird heute bei einer Suche die Suchmaschine Google (www.google.com) herangezogen und für eine ausgeweitete Suche eventuell noch ein paar 1 Vgl. folgende Weblogs: Moritz Leuenberger (http://moritzleuenberger.blueblog.ch/), Jonathan Schwartz (http://blogs.sun.com/jonathan/) und Brad Fitzpatrick (http://bradfitz.com/). Für Debbie Swenson vgl. Boese [Boes08] und Thompson [Thom01]. Mai 08 Masterarbeit FS

10 weiter bekannte Suchmaschinen, wie beispielsweise Altavista (http://www.altavista.com/), Yahoo (http://www.yahoo.com/) und MSN (http://www.msn.com/). Laut Lewandowski [Lewa05] ist vielen Benutzern von Suchmaschinen eine tiefschürfendere Möglichkeit der Informationssuche, wie Metasuchmaschinen 2 oder spezialisierte Suchmaschinen 3 teilweise oder ganz unbekannt. So ist es auch häufig nicht verwunderlich, dass die Fülle von Informationen für den Suchenden ein unüberwindbares Hindernis darstellt. Durch die Schaffung neuer Kommunikationsformen, wie den Weblogs und Wikis, ist die Situation nicht besser geworden. Vielmehr ergeben sich dadurch weitere Herausforderungen an das Information Retrieval, Daten anhand von Logik zu unterscheiden und zu durchsuchen. Täglich kommen Tausende von Dokumenten neben den statischen Homepages hinzu, welche auf irgendeine Art durchsucht und aufgearbeitet werden müssen. Wie Baker und Green in der Business Week in einem Bericht über Weblogs berichten, darf die Bedeutung für Unternehmen keinesfalls vernachlässigt werden: There are some 9 million blogs out there, with 40,000 new ones popping up each day. Some discuss poetry, others constitutional law. And, yes, many are plain silly. [ ] Let's assume that 99.9% are equally off point. So what? That leaves some 40 new ones every day that could be talking about your business, engaging your employees, or leaking those merger discussions you thought were hush-hush. (Baker und Green [BaGr05]). Die Kombination von Weblogs und entsprechenden Suchmöglichkeiten gewinnt infolgedessen konstant an Bedeutung. Weiter scheint durch das Internet und die weltweite Vernetzung die kritische Grösse überschritten worden zu sein, welche für das Phänomen der so genannten kollektiven Intelligenz, oder Schwarmintelligenz nötig ist. Zur Erklärung dieses Phänomens existieren verschiedene wissenschaftliche Ansätze, Surowiecki [Suro05] beschreibt in seinem Buch Die Weisheit der Vielen auf Seite 32 vier Bedingungen für einen intelligenten Schwarm: Meinungsvielfalt, Unabhängigkeit, Dezentralisation und Aggregation. Somit vereinfacht das Internet wie nie zuvor, dezentral verstreutes Wissen 4 der Menschen zu koordinieren und so deren kollektive Intelligenz nutzbar zu machen. Dies kann Gefahren mit sich bringen, von welchen Unternehmen nur durch zielgerichtetes Suchen rechzeitig erfahren. Hätten die Verantwortlichen beim Fahrradschlosshersteller Kryptonite (http://www.kryptonitelock.com/) gewissermassen schon vorab die Bedrohung erkannt, hätten sie vermutlich richtig auf die sich anbrauende Krise reagieren können. Im Jahr 2004 zirkulierten auf diversen Blogs Anleitungen und Videos, in welchen demonstriert wurde, wie man mit einem einfachen Kugelschreiber deren Schloss knacken konnte. Weil Kryptonite erst darauf nicht reagierte, mussten sie nach ein paar Wochen, schlussendlich nach einer explosionsartigen Ausbreitung dieses Themas, alle ihre Schlösser unter hohen Kosten zurückrufen (Wolf [Wolf06], S. 74f.). Im Internet lauern ausserdem Gefahren, welcher sich viele Nutzer nicht bewusst sind. So ist es möglich, durch methodisches Suchen im WWW an gepostete Informationen zu gelangen, welche in einem anderen Kontext nicht preisgegeben worden wären. Die leichte Nutzung der neuartigen Plattformen kann dazu verleiten, etwas über den Arbeitgeber ins Netz zu stellen, was dem nicht gefällt, wie Mark Jen erfahren musste. Dieser wurde von Google entlassen, nachdem er auf seinem Weblog Unternehmensgeheimnisse publizierte. 5 Weiter gibt es bezüglich Gebrauch und Wiederverwendung von Daten versteckte Rechtsstreitigkeitsgefahren. Die Frage, wem welche Daten gehören, wird in Zukunft vermehrt zu einer Schlüsselfrage werden. Wer auf Amazon (http://www.amazon.com) als Beispiel eine 2 Vgl. bspw. die Metasuchmaschine Turbo10 (http://www.turbo10.com), bei welcher mit einer einmaligen Eingabe eines Suchkriteriums mehrere Suchmaschinen simultan durchsucht werden können (Hamilton [Hami03]). 3 Z.B. Musipedia (http://www.musipedia.org/), um Musikstücke zu suchen und Retrievr (http://labs.systemone.at/retrievr/) um Bilder zu suchen. 4 Vgl. hierzu auch Schiller [Schi84]. 5 Vgl. hierzu den Originaleintrag im Weblog von Mark Jen [Jen05] und sein Interview mit John Foley von der Newsweek, [Fole05]. Ein deutscher Beitrag diesbezüglich kann im Online-Magazin Heise [Heis05] gefunden werden. Mai 08 Masterarbeit FS

11 Kritik schreibt, übergibt damit automatisch das Recht an diesem Bewertungsartikel. Wenn diese Person jetzt auf einer weiteren Seite dieselbe Kritik abgibt, verletzt sie das Copyright von Amazon. Ein weiteres Problem ist das durch die technische Beschränkung des Zugangs zum Internet hervorgerufene Zweiklassen-System. Das Internet teilt die Nutzer und Nicht-Nutzer in zwei Klassen und so verschliesst sich den Nicht-Nutzern Information. Diese soziale Ungleichheit ist vielfach künstlich, sei es beispielsweise durch ein Nord-Süd-Gefälle oder der Einschränkung in diktatorischen Staaten. 6 Der Text richtet sich vorrangig an einen technisch und betriebswirtschaftlich interessierten Leserkreis, aber ebenfalls auch an diejenigen, welche an einer wissenschaftlichen Abhandlung zum Thema Blogging und dem heutigen Information Retrieval interessiert sind. Das Material kommt aus verschiedenen Quellen, wie Büchern, Artikeln, dem Internet und der Blogosphäre selber. Im Kapitel 2 folgt eine Übersicht über die Arbeit, mit der Beschreibung des Gegenstands, des Aufbaus und der Ziele. Um sich einen Überblick zu verschaffen, empfiehlt sich die Lektüre dieses Kapitels oder das Studium des Inhaltsverzeichnisses. Im Kapitel 11 findet sich ein Glossar, wo man Blog- und Arbeits-spezifische Wörter abrufen kann und relevante Stichworte kann man über den Index im Kapitel 12 leichter und schneller finden. Ein wesentlicher Hinweis sei an dieser Stelle noch abgegeben: Weblogs sind sehr dynamisch. So kann es sein, dass in dieser Arbeit die allerneusten Trends nur tangiert werden und möglicherweise auf Gegebenheiten vertieft eingegangen wird, welche zu einem späteren Zeitpunkt (für den Leser) unwesentlich erscheinen mögen. Allerdings ist der Autor darum bemüht, die blogrelevanten Details zum Zeitpunkt des Verfassens (Mai 2008) möglichst umfassend wieder zu geben. 6 Vgl. zu Nord-Süd-Gefälle den Bericht im Informationsdienst Soziale Indikatoren vom Juli 2003 (ISI30) von Hüsing [Hues03], wo auf das Gefälle in Europas hingewiesen wird. Ein interessanter Artikel zu den Zensuren der Chinesischen Regierung bezüglich des Olympischen Fackellaufes 2008 kann bei Online Focus [Focu08] nach verfolgt werden. Mai 08 Masterarbeit FS

12 2 Gegenstand, Ziele und Aufbau der Arbeit Weblogs können aus verschiedenen Blickwinkeln betrachtet werden. Wissenschaftlich werden Weblogs vor allem aus soziologischer, psychologischer, juristischer, betriebswirtschaftlicher und technischer Sicht untersucht. Diese Liste ist nicht abschliessend, da sich die Basis der Weblogs schnell ändern kann, was wiederum zu einer Spektrumsänderung führen kann. Das Kapitel 2.1 geht näher auf ein paar der genannten Blickwinkel ein. Von da an beschäftigt sich dieser Text vorwiegend mit der technischen und betriebswirtschaftlichen Perspektive, welche auch juristische Aspekte beinhalten kann. In einem weiteren Teil dieses Kapitels, dem Kapitel 2.2, werden die Untersuchungsziele formuliert. Das Hauptziel und die Teilziele begleiten die ganze Arbeit. Im letzten Teil dieses Kapitels, dem Kapitel 2.3, werden der Aufbau und die Lesemöglichkeit der Arbeit erläutert. Um es dem Leser möglichst einfach zu machen, werden die beim Lesen zu beachtenden Zusammenhänge bestimmt. Man erfährt wie die Arbeit zu lesen ist und wo welche Information geholt werden können, falls solche benötigt werden. Es wird gezeigt, welche Stellen man bei entsprechender Vorkenntnis weglassen kann und welche Stellen besonders empfehlenswert sind. 2.1 Gegenstand Bislang wurde schon mehrmals das Wort Weblog verwendet ohne es genauer zu erläutern. Doch was sind eigentlich Weblogs? Die Definitionsweisen verschiedener Autoren gehen vereinzelt recht weit auseinander. Eine erste Annäherung an eine Definition kommt von Rebecca Blood: Initially a weblog (or blog for short) was a chronological listing of links that the blogger thought were interesting, funny, informative, etc, with commentary. Can now mean anything from online journals and diaries, to just links then commentary. (Blood et al. [Bloo02], S. 232). Eine neuere Festlegung kommt von Sven Przepiorka 7, welcher im Buch Weblogs professionell von Arnold Picot und Tim Fischer schreibt: Ein Weblog ist eine häufig aktualisierte Webseite, auf der Inhalte jeglicher Art in chronologisch absteigender Form angezeigt werden. Ein Weblog kann typischerweise die Form eines Tagebuches, eines Journals, einer What s-new-page oder einer Linksammlung zu anderen Webseiten annehmen. Der Autor ist dabei entweder eine einzelne Person oder auch eine Gruppe. Alle Inhalte sind in der Regel durch Links mit anderen Webseiten verlinkt und können unmittelbar durch den Leser kommentiert werden. (Picot und Fischer [PiFi06], S.14). Demzufolge kann man unter einem Weblog eine Art Internet-Tagebuch verstehen, das neben Texten mit Bildern und Videos bereichert wird und den jeweiligen Editoren ein unkompliziert zu handhabendes Medium zur Illustration von Perspektiven und Anschauungen zu häufig spezifischen Inhalten zur Hand gibt. Zudem besteht bei den meisten Blogs die Möglichkeit einer Kontaktaufnahme durch einen Kommentar-Button. An dieser Stelle werden verschiedene wissenschaftliche Anforderungen und Blickwinkel für die Weblogs konkretisiert. Soziologen So beleuchtet die Soziologie vor allem die Interaktion der beteiligten Menschen. Deshalb wurden in dieser Disziplin von diversen Verfassern verschiedene Typisierungen zur 7 Sven Przepiorka promoviert momentan an der Universität Ulm mit dem Titel Weblogs, Wikis und die dritte Dimension. Zu diesem Zweck entwickelt er die Software gupsi:media (http://tzwaen.com/projekte/gupsi/), in welcher unterschiedliche Elemente von Social Software in einem Tool vereinigt werden. Mai 08 Masterarbeit FS

13 Charakterisierung von Weblog-Autoren vorgeschlagen. Zerfass und Boelter [ZeBo05] gliedern die Blogger aus diesem Grunde in ihrem Buch Die neuen Meinungsmacher auf Seite 50f. in vier Nutzungstypen, also in die Beobachter und Kommentatoren, die Autoren und Erzähler, die Themenanwälte und Vernetzer und die Botschafter und Moderatoren. Diese vier Typen werden in der Tabelle 2.1 unterschieden. Beobachter/Kommentatoren Verfolgen Diskussionen in der Blogosphäre, beteiligen sich aber nur selten durch eigene Beiträge oder Kommentare daran. Themenanwälte/Vernetzer Konzentrieren sich auf spezifische Inhalte, für die ihr Weblog eine Fokussierungsfunktion übernehmen kann. Tabelle 2.1: Typologien der Blogger Autoren/Erzähler Nutzen ihr (meist privat betriebenes) Weblog, um Konversationen mit ihnen bekannten Personen zu treiben. Botschafter/Moderatoren Sind diejenigen Autoren, die im stärksten Masse sichtbar sind, weil sie eine Vielzahl von aktuellen Informationen filtern und kommentieren. Psychologen Die Psychologie beschreibt und erklärt das Erleben und Verhalten des Menschen, seine Entwicklung im Laufe des Lebens und alle dafür massgeblichen inneren und äusseren Ursachen und Bedingungen. Im Bezug auf Weblogs sind aufgrund der Natur und Anwendung möglicherweise Rückschlüsse auf den Charakter des Bloggers denkbar. Dieser Tatsache sollten Blogger sich bewusst sein, zumindest im Hinblick darauf, dass Weblog- Einträge stark verbreitet und langfristig archiviert werden können. 8 Journalisten Von dieser Möglichkeit der Archivierung und dem Zugriff auf Daten zur Verfolgung von Abläufen machen auch Journalisten gebrauch. Für diese ist es zudem wichtig, schnell zu aktueller, vertrauenswürdiger Information zu gelangen. Anhand von Weblogs und mit gezielter Suche lässt es sich so schnell zu Information kommen. So gibt es auch schon etliche dokumentierte Fälle, bei welchen es Themen aus Weblogs bis in die Printmedien geschafft haben. 9 Juristen Bezüglich der Verwendung von Information kommen wir auf den Blickwinkel der Juristen zu sprechen. Diese werden sich in Zukunft vermehrt mit den rechtlichen Ansprüchen der Daten beschäftigen müssen. So schreibt Paul Miller in einem Artikel zum neuen Web 2.0, auf welches im dritten Kapitel noch genauer eingehen wird: Web 2.0 is about sharing: code, content, ideas. That does not mean there is not money to be made. [ ] Web 2.0 is built upon Trust, whether that be trust placed in individuals, in assertions, or in the uses and reuses of data. (Miler Mill05]). Eine Lösung könnten hier standardisierte Lizenzverträge, wie Some Rights Reserved bieten Z.B. die Non-Profit-Organisation Internet Archive (http://www.archive.org/), welche eine Online-Bibliothek aller Web- und Medienressourcen unterhält. 9 Der meistgenannte ist der Jamba Fall. Im Dezember 2004 veröffentlichte Johnny Haeusler in seinem Blog Spreeblick (http://www.spreeblick.com/) eine viel beachtete Satire, die Jambas Geschäftspraktiken kritisierte. Haeuslers Kritik löste ein Medienecho auch ausserhalb des Internets aus (vgl. u.a. Wolf [Wolf06], Schmidt [Schm06] und Picot und Fischer [PiFi07]). 10 Die Non-Profit-Organisation Creative Commons (http://creativecommons.org/) veröffentlicht verschiedene Standard-Lizenzverträge, mittels derer Autoren der Öffentlichkeit Nutzungsrechte an ihrer Werken einräumen können, z.b. Mai 08 Masterarbeit FS

14 Betriebswirtschafter In der Betriebswirtschaft wurden bereits zahlreiche Möglichkeiten geschaffen, die junge Technologie zu nutzen. Viele Artikel und Bücher sind diesbezüglich schon erschienen, vor allem das Thema Corporate Blogging betreffend. Corporate Blogs werden bisher vor allem von US-amerikanischen Konzernen genutzt, mittlerweile finden sie aber auch im deutschsprachigen Raum weite Verbreitung. Ein aktuelles Beispiel hierzu ist der Blog vom Tiefkühlkosthersteller Frosta (http://www.frostablog.de/blog/). Corporate Blogs treten in mannigfaltigen Arten auf und können unterschiedliche Aufgaben haben. Charakteristisch lassen sich mit ihnen unter anderem Kommunikations- oder Marketingziele eines Unternehmens verfolgen. Informatiker Eine nüchternere Sicht auf Blogs haben Informatiker. Sie beschreiben häufig nur die zugrunde liegende Technik, ohne sich um die übermittelten Inhalte zu kümmern. Es gibt hierzu eine Fülle von Techniken, welche sich als Standards für Weblogs etabliert haben. Die verwendeten Techniken, Funktionen und Elemente werden im Kapitel 5 genauer erläutert. 2.2 Ziele Beabsichtigt wird mit dieser Arbeit, welche sich mit dem aus dem Information Retrieval stammenden Problem der Extraktion von relevanten Informationen beschäftigt, eine Gliederung der technischen Möglichkeiten Weblogs nach Informationen zu durchforsten. Nach professionellem Suchen von Informationen in Weblogs können gewonnene Informationen zum Beispiel von Unternehmen für Marketing- und Verkaufszwecke, von Anlegern an Börsen oder von Journalisten zur Recherche genutzt werden. Ein Problem an Informationen aus Weblogs ist, dass der Wert der Informationen nicht immer im Voraus erkannt wird und teilweise erst nachdem die Informationen gesammelt wurden, bewertet werden kann. Hierzu kann eine Häufung von bestimmten Einträgen in den Weblogs als Filter für die Relevanz von Informationen dienen. Informationen mit hoher Erwähnungshäufigkeit in verschiedenen Weblogs können den Anspruchsgruppen unter Umständen wichtige Erkenntnisse liefern. Algorithmen, welche die Relevanz eines Artikels bestimmen, werden bei verschiedenen Suchmaschinenanbietern mehr oder weniger erfolgreich eingesetzt. Mit dieser Arbeit wird nach Möglichkeiten geforscht, wie nach wesentlichen gebloggten Informationen gesucht werden kann und wie diese für Unternehmen nutzbar gemacht werden können. Diesbezüglich wird geklärt, ob es schon brauchbare Möglichkeiten gibt, mit welchen Unternehmer oder Journalisten Weblogs durchleuchten. Um dem Leser mit dieser Arbeit ein Mehrwert zu schaffen, werden die gefundenen technischen Möglichkeiten aufgliedert und deren Einsatz beschrieben. 2.3 Aufbau An dieser Stelle folgt eine Übersicht über den Aufbau der Arbeit. Im aktuellen Kapitel 2 wurde genauer auf den Gegenstand Weblogs eingegangen, die Ziele dieser Arbeit formuliert und hier wird der Aufbau und die Gliederung des Textes erläutert. Nach der Lektüre dieses Kapitels 2.3 sollte es dem Leser möglich sein, bereits Bekanntes nicht noch einmal lesen zu müssen. Allerdings kann es sein, dass an dieser oder jener Stelle der Arbeit auf andere Aspekte eingegangen wird, als bei anderen Autoren. Es empfiehlt sich, alle Kapitel in vorgegebener Reihenfolge durchzugehen, da die wesentlichen Informationen aufeinander aufbauend dargelegt werden. Mai 08 Masterarbeit FS

15 Im folgenden Kapitel 3 entfernen wir uns vorrangig von den Weblogs, um diese in den Gesamtkontext von Web 2.0 und Social Software integrieren zu können. Man kann sich von diesem Punkt an ein Zoomen auf immer genauere Aspekte bis hin zur charakterisierenden Technik vorstellen. Im Kapitel 3 werden dazu die Rahmenbedingungen erläutert, um danach auf die Möglichkeiten von Social Software und Weblogs einzugehen. Im Kapitel 4 wird genauer auf die soziologischen Aspekte der Weblogs eingegangen. Wer sind Blogger, was ist ihre Motivation und wie sieht die Entwicklung von Weblogs aus? Dies sind Fragen, mit welchen wir uns in diesem Kapitel beschäftigen werden. Zudem werden die Weblogs typologisiert und es werden entsprechende Vor- und Nachteile von Weblogs erläutert. Für die Kapitel 3 und 4 wird ebenfalls eine psychologische Sichtweisen miteinbezogen. Im Kapitel 5 tauchen wir in die technische Funktionsweise und Elemente von Weblogs ein. Zudem wird in diesem Kapitel die Grundlage geschaffen, um im Kapitel 7 die Verschmelzung von Web Suchmaschinen und Weblogs nachvollziehen zu können. Dazu werden in einem ersten Teil die wesentlichen Elemente und in einem weiteren Teil die Funktionsweise eines Weblogs aufgegliedert. In letzten Teil dieses Kapitels wird gezeigt, wie man praktisch mit Weblogs arbeiten kann. Im Kapitel 6 werden in einem ersten Teil eine mögliche Unterteilung von Weblogs und verschiedene Anbieter dargeboten. Daneben werden im zweiten Teil abrundend ausgesuchte Angebote klassifiziert und mit Beispielen angereichert aufgezeigt. Im Kapitel 7 wird das Finden und Extrahieren von Informationen verdeutlicht. Im ersten Teil dieses Kapitels wird die Bedeutung der Auffindung von Informationen beschrieben. Um das Finden von Informationen zu aufzuzeigen wird im zweiten Teil die Funktionsweise von Suchmaschinen erläutert und technische Details diesbezüglich erklärt. Im dritten Teil beschäftigen wir uns mit dem Kern dieser Arbeit, der Extraktion von Informationen aus Weblogs. Dazu werden Möglichkeiten einer gezielten Suche aufgezeigt und bewertet. Im Kapitel 8 wird im ersten Teil ein Fazit gezogen und im zweiten ein Ausblick in die Zukunft gewagt. Mai 08 Masterarbeit FS

16 3 Typisierung der Weblogs Um eine Typisierung vorzunehmen entfernen wir uns primär vom Kernpunkt dieser Arbeit, um die Weblogs in den Gesamtkontext von Web 2.0 einbetten zu können (vgl. Kap. 3.1). Anfangs des neuen Jahrtausends kamen neue Formen der Kommunikation auf, welche der O Reilly-Verlag mit dem Schlagwort Web 2.0 betitelte [Orei05]. Im Kapitel 3.2 wird basierend auf Portmann [Port07], Baur [Baur07], Przepiorka [Prze07] und Lange [Lang07] kurz auf das Phänomen des Internets, bis hin zum O Reilly-Schlagwort Web 2.0 eingegangen. Im Kapitel 3.3, Social Software, wird dann der Weg hin zu den Aspekten der softwaretechnischen Möglichkeiten für die erleichterte Kommunikation zwischen Individuen beschritten. Die Floskel Social Software tauchte um 2002 in Beziehung mit Anwendungen wie Wikis und Weblogs erstmals auf, charakterisiert vielfach aber auch ältere Dienste wie Webforen, Instant Messaging, Virtuelle Welten, usw. All der unter dem Begriff Social Software subsummierten Anwendung ist gemein, dass sie dazu dienen, Gemeinschaften aufzubauen und zu pflegen und dass sie sich selbst organisiert weiterentwickeln (vgl. Hippner in Hildebrand und Hofmann [Hipp06], S. 10ff). Im Kapitel 3.4 wird auf die im Zusammenhang mit dieser Arbeit wichtigste Form von Social Software eingegangen, nämlich auf die Weblogs. Im Kapitel 3.5 wird die Kritik am Web 2.0 von Sir Tim Berners-Lee und seine Idee des Semantischen Webs erwähnt. Das von Tim Berners-Lee im Semantischen Web verfolgte Ziel ist, die Semantik in maschinenlesbaren Daten formal festzusetzen, um Informationen nicht nur für den Benutzer verständlich zu halten, sondern Maschinen Interpretationsmöglichkeiten an die Hand zu geben, damit diese Daten selbständig weiterverarbeiten können (Laningham [Lani06]). 3.1 Neue Visionen und Konzepte Das Internet hat sich in den letzten Jahren zu einem nicht mehr wegzudenkenden Bestandteil der Gesellschaft entwickelt. Täglich nutzen es Millionen von Menschen, um sich auf einfache Art über verschiedenste Inhalte zu informieren. Erstaunlich ist die rasante Entwicklung, welche das heute noch sehr junge Internet hinter sich hat und dessen Geschichte sich verkürzt in drei wesentliche Phasen einordnen lässt: Ende der fünfziger Jahre schickte die UdSSR ihren ersten künstlichen Satelliten Sputnik ins Weltall und demonstrierte damit Amerika ihre technischen Fähigkeiten. Der Schock für die Amerikaner kann in dieser Frühphase als Anstoss für das heutige Internet genommen werden, in welcher die Grundlagen für das Arpanet 11 erstellt wurden. Die zweite Phase, Mitte der Siebziger, wurde mit dem Wechsel von der militärischen zur akademischen Forschungsförderung eingeleitet, in welcher das Wort Internet durch Vinton Cerf und Bob Kahn in einem Papier zum Transmission Control Protocol (TCP) erstmals erwähnt wurde entstand mit der Abschaltung des Arpanet die dritte, kommerzielle Phase des Internets, in welcher das bis heute verwendete, berühmte World Wide Web im Jahre 1992 durch das CERN veröffentlicht wurde. Das Ziel dieses Hypertext-Systems war, Dokumente und Informationen unkompliziert mit Kollegen austauschen zu können. Die Idee von Tim Berners-Lee war mit Hilfe von Hyperlinks digitale Dokumente in bidirektionaler Richtung miteinander zu vernetzen, so dass jeder Produzent und Konsument werden konnte, egal wo die Dokumente gespeichert waren. So erhoffte dieser sich die Entstehung eines globalen Datennetzes (im Nachhinein heute Web 1.0 genannt), um 11 Das Arpanet (Advanced Research Projects Agency Network) ist ein militärisches Computernetzwerk und Vorläufer des heutigen Internets. Vgl. hierzu auch Modisett [Modi07]. Mai 08 Masterarbeit FS

17 Informationen weltweit finden und zur Verfügung stellen zu können (sinngemäss nach [HaLy00]). Von da an wurde diese Möglichkeit von Forschern und Informatikern mit dem nötigen technischen Hintergrundwissen rege genutzt. Die grosse Allgemeinheit kam jedoch nicht, und wenn doch, dann meist nur lesend, in den Genuss des WWWs; zu schwierig war es für die Laien Inhalte zu publizieren. Erste Abhilfe verschafften so genannte Content-Management- Systeme (kurz CMS), mit dessen Hilfe sich leichter Inhalte in Netzwerke stellen liess. Gemäss Przepiorka [Prze07] war das Arbeiten mit den CMS trotzdem immer noch relativ komplex und zudem waren solche Systeme meistens von hohen Investitionskosten begleitet. Daneben engte der noch sehr teure Zugang ins Internet die Nutzung der Netzte im Sinne von Tim Berners-Lee ein. 3.2 Das Web 2.0 Die Erstnennung des Begriffs Web 2.0 wird Dale Dougherty und Craig Cline von MediaLive zugeschrieben, die gemeinsam ein Seminar vorbereiteten. So meinten sie, dass das Web nach dem Platzen der dot-com-blase eine Art Comback durchlaufen werde, bei der sich Gewohnheiten und Geschäftsmodelle der Zukunft verändern würden. Dougherty zog John Battelle zu und kurz darauf arrangierten O Reilly Media, Battelle und MediaLive im Oktober 2004 die erste Web-2.0-Konferenz, welche von da an jährlich im Oktober stattfindet. Auch wenn der Term Web 2.0 eine neue Version des WWW zu verkünden scheint, so ist er nichts desto trotz nur ein Erklärungsansatz, wie in Zukunft Softwareentwickler und Endnutzer das Netz brauchen werden. In keiner Weise sollte der Ausdruck als technisches Update oder als eine technische Spezifikation verstanden werden. Dazu schreibt Tim O Reilly in einem Neuversuch der Definition des Begriffes: Web 2.0 is the business revolution in the computer industry caused by the move to the internet as platform, and an attempt to understand the rules for success on that new platform. Chief among those rules is this: Build applications that harness network effects to get better the more people use them. (This is what I've elsewhere called "harnessing collective intelligence.") (O Reilly [Orei07]). Web 2.0 löste als Marketing-Schlagwort eine vergleichsweise grosse Resonanz in den Medien aus, obwohl durch dieses Schlagwort keine namentliche Technologie, sondern mehr das Zusammenspiel verschiedener Methoden und Werkzeuge und eine mögliche soziale und ökonomische Evolution angenommen wird. Einzelne Techniken können für das Ganze an sich belanglos sein und nur in der Aggregation ihre Wirkung entfalten. Dies erklärt die laut werdende Kritik an der Unschärfe des Begriffs Web 2.0. Dieser kann nahezu beliebig verwendet werden, um die Popularität von Angeboten oder Techniken zu fördern oder Trends zu formen. Web 2.0 ist ein Begriff für eine Anzahl interaktiver und kollaborativer Elemente des Internets. Gemäss O Reilly [Orei05] sollen Web 2.0 Webseiten den Benutzern mehr erlauben als nur an Informationen zu gelangen. Das Ziel ist, mittels Webbrowsers, eigene Webseiten auf einfachste Weise zu erschaffen. Der Kern sollte sich weg von der Kontrolle der Hard- und Software, hin zu den Daten bewegen. Tim O Reilly stellt das Web 2.0 als eine Art Sternsystem ohne fassbares Ende dar, dafür mit einem Kernpunkt, in welchem die Grundelemente der Web 2.0-Services zusammengefasst werden. Je nachdem wie viele Attribute auf ein bestimmtes Element zutreffen, wird es näher oder weiter weg vom Kernpunkt platziert. Die Abbildung 3.1 illustriert dieses Bild: Es zeigt die während eines Brainstormings entwickelte, so genannte MemeMap des Web 2.0. Kernkompetenzen (Mitte), sowie daraus entstandene Ideen (Unten) und Webservices, die diesen Kriterien entsprechen (Oben). Mai 08 Masterarbeit FS

18 Die im Web 2.0 enthaltene Technik besteht vielfach aus einer Kombination der schon Ende der 90er Jahre gefertigten Methoden, welche aber gerade wegen der grosse Zahl breitrandiger Internetzugänge erst verspätet global und generell verfügbar wurden. Derartige Verfahren nutzen häufig Web-Service-APIs 12, Ajax 13 und Abonnement-Dienste wie RSS (Really Simple Syndication). Der Einfluss und das Potential des Web 2.0 kann erst einwandfrei ausgeschöpft werden, wenn die Kooperation der verschiedenen Verfahren ausgenutzt wird, wie es bei den so genannten Mashups der Fall ist. Abbildung 3.2: Web 2.0 MemeMap Weiter beschreibt das Wort Web 2.0 ohne genauere Spezifikation von technischen Details eine veränderte Nutzung des Netzes. Wichtigster Bestandteil sind die Benutzer, welche in quantitativ und qualitativ entscheidendem Masse selbst Inhalte erstellen und bearbeiten. Ausschlaggebende Inhalte werden gemäss der NZZ [Nzzo07] nicht mehr nur von Medienunternehmen erstellt und verbreitet, sondern ebenfalls von einer Vielzahl unabhängiger Individuen, die sich mit Hilfe von Social Software gegenseitig vernetzen. Charakteristische Anwendungen sind Wikis, Blogs, Foto- und Videoportale, soziale Online- Netzwerke, Social-Bookmarking-Portale, aber auch die schon länger bekannten Tauschbörsen. Im Folgekapitel werden die einzelnen, an dieser Stelle genannten Formen der Social Software genauer erläutert. 3.3 Social Software 12 Application Programming Interface (API), engl. für Programmierschnittstelle in der Informatik. Für die technischen Grundlagen vgl. Bosch [Bosc07], S. 37ff. 13 Asynchronous JavaScript and XML, ein Konzept der Webprogrammierung. Mai 08 Masterarbeit FS

19 Als Social Software wird eine Auswahl von netzwerkbasierter Software bezeichnet, welche es den Benutzern erlaubt, Daten und Informationen unkompliziert mit anderen zu teilen und daneben miteinander zu interagieren. Diese Form der Kommunikation unter Beihilfe eines Computers wurde dank Anwendungen wie MySpace (http://www.myspace.com/), Facebook (http://www.facebook.com/), Flickr (http://www.flickr.com/), YouTube (http://www.youtube.com/) und kommerziellen Seiten wie Amazon und Ebay (http://www.ebay.com/) populär (vgl. auch Beck [Beck07], S. 9f). Die meisten dieser Programme werden durch offene APIs und der Möglichkeit von Daten- und Medien- Up- und Downloads charakterisiert. Social Software ermöglicht schliesslich das Web, wie es sich Tim Berners-Lee von Anfang an erträumt hatte. Die Eröffnung seines Weblogs leitete er im Dezember 2005 mit folgenden Worten ein: "In 1989 one of the main objectives of the WWW was to be a space for sharing information. It seemed evident that it should be a space in which anyone could be creative, to which anyone could contribute. The first browser was actually a browser/editor, which allowed one to edit any page, and save it back to the web if one had access rights. Strangely enough, the web took off very much as a publishing medium, in which people edited offline. Bizarely, they were prepared to edit the funny angle brackets of HTML source, and didn't demand a what you see is what you get editor. WWW was soon full of lots of interesting stuff, but not a space for communal design, for discource through communal authorship. Now in 2005, we have blogs and wikis, and the fact that they are so popular makes me feel I wasn't crazy to think people needed a creative space." (Berners-Lee [Bern05]). Die Unterstützung von humaner Kommunikation, Interaktion und Kooperation auf Basis sozialer Geflechte steht bei Social Software immer im Mittelpunkt. Als wesentlichstes Charakteristikum jedoch gilt, dass der Mensch im modernen WWW immer stärker in den Vordergrund rückt. Ähnlich zu der Erkenntnis, welche wir unter dem Aspekt Web 2.0 erhielten, wird durch den Aspekt der Social Software die Vernetzung der Menschen untereinander immer wichtiger (Richter und Koch [RiKo07]). Technik spielt in diesem Stadium keine essentielle Rolle mehr und es kann sich jeder durch die simple Bedienung einzelner Anwendungen integrieren. Dadurch dass die Menschen durch den Umgang mit neuen Kommunikationsformen auf ein besseres Verstehen des Umgangs mit Netzwerken vorbereitet wurden, ist diese Form der sozialen Interaktion herangereift. Deshalb wird im nächsten Teil des Textes genauer auf einige Aspekte eingegangen und verschiedene Formen und Techniken der Social Software aufgezeigt. Instant Messaging Instant Messaging bedeutet eine private, textbasierte Form der Echtzeitkommunikation zwischen zwei oder mehr Menschen. Der Instant Messaging Text wird durch eine P2P-Verbindung 14 oder über das Internet weitergeleitet. Bekannte Formen des Instant Messaging sind Skype (http://www.skype.com/intl/en/), ICQ 15 (http://www.icq.com/), MSN Messenger (http://webmessenger.msn.com/), Yahoo! Messenger (http://messenger.yahoo.com/) und AOL Instant Messenger (http://dashboard.aim.com/aim). Internet Relay Chats Internet Relay Chats (IRC) und andere Online-Chat-Technologien ermöglichen es den Nutzern durch den Gebrauch von Chaträumen sich mit mehreren Menschen gleichzeitig öffentlich auszutauschen. Dabei können die einzelnen Benutzer einen schon existierenden Chatraum benutzen oder auch einen eigenen kreieren. Ein Beispiel ist der Chat der Schweizer Dating Plattform Swissfriend (http://www.swissfriends.ch/). 14 Eine Peer-to-Peer-Verbindung (P2P-Verbindung) charakterisiert eine Kommunikation unter Gleichen, hier bezogen auf ein Netzwerk von Computern. 15 Das Homophon für I seek you (ICQ) kennzeichnet ein Instant-Messaging-Programm. Mai 08 Masterarbeit FS

20 Internet Forum Ein Internet Forum ist eine Webapplikation mit der Möglichkeit benutzergenerierte Inhalte oder Meinungen auszutauschen. Internetforen werden oft als Webforen, Message- oder Diskussionsboards, (elektronische) Diskussionsgruppen, Diskussionsforen, Bulletinboards oder einfach nur Forum genannt. Nachrichten in diesen Foren werden entweder in chronologischer oder aber in sachlogischer Form angezeigt. Erfolgreiche Anbieter kombinieren neue Möglichkeiten mit älteren Formen von Newsgroups und Mailinglisten, wie Yahoo! Groups (http://groups.yahoo.com/) und Google Groups (http://groups.google.com/). Wikis Wikis sind Webpages, deren Inhalte von den Besuchern des Wikis bearbeitet werden können. Wiki ist eine Abkürzung vom Hawaiischen wikiwiki und meint soviel wie schnell. Sobald zwei Wörter in Grossschreibung aneinander geschrieben werden führt dies zu einer neuen Webseite. Mit einem Klick auf den entsprechen generierten Link, erschliesst sich die Seite, falls sie zuvor mit Inhalt angereichert wurde. Ansonsten öffnet sich ein Formular, in welches man den entsprechenden Text schreiben kann. Wikipedia (http://www.wikipedia.org), eine offenen Enzyklopädie im WWW, ist das bekannteste Anwendungsbeispiel für Wikis. Laut der Gratiszeitung 20 Minuten [20mi08] zählt die Enzyklopädie mittlerweile weit mehr als zehn Millionen erstellter Beiträge in mehr als 70 Sprachen. Auch im Projektmanagement finden sich zahlreiche Einsatzmöglichkeiten für Wikis, wie beispielsweise als Knowledge-Managment-System (vgl. Knowledge-Blogs in Kap. 6.2). Kollaborative Echtzeit Editoren Kollaborative Echtzeit Editoren wie Google Docs (http://docs.google.com/) und Zoho (http://www.zoho.com/) erlauben es verschiedenen Nutzern zusammen ein Dokument zu bearbeiten. Die Benutzer sehen Änderungen in ihrem Dokument erst nach dem Speichern. Soziale Netzwerkdienste Soziale Netzwerkdienste erlauben es Individuen online zusammen zu kommen und untereinander Gemeinsamkeiten auszutauschen. Zum Beispiel gibt es Seiten, welche Datingservices anbieten, wo die Benutzer ihr persönliches Profil, Ort, Alter, Geschlecht und so weiter eingeben und nach geeigneten Partnern suchen können. Weitere Möglichkeiten ermöglichen Businessnetzwerke, wie Ryze (http://www.ryze.com/), XING (http://www.xing.com/) und LinkedIn (http://www.linkedin.com/). Social Network Search Engines Social Network Search Engines sind eine spezielle Klasse angewandter nutzungsstatistischer Verfahren von Suchmaschinen, welche soziale Netzwerke nutzen, um Resultate zu organisieren, priorisieren und zu filtern. Im personalisierten Rankingverfahren geht der Einfluss der Gruppe der ihm Gleichgesinnten auf das Ranking der Ergebnisse in die Suche eines Nutzers über. Ein Beispiel hierzu ist Wink (http://wink.com/). Social Guides Social Guides empfehlen für ortsunkundige Besucher in einem fernen Land oder einer unbekannten Stadt zu besuchende Lokalitäten, wie Coffeeshops, Restaurants und WiFi-Hotspots, etc. Eine solche Applikation sind beispielsweise Google Earth (http://earth.google.com/) und Wikitravel (http://wikitravel.org/). Mai 08 Masterarbeit FS

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