Lernen. Lerneinheit 1 Bilanz, Konto. 1 Begriffe. 2 Die Bilanz als Ausgangspunkt der doppelten Buchführung. Bilanz und Geschäftsfälle

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1 Lerneinheit 1: Bilanz, Konto Alle SbX-Inhalte zu dieser Lerneinheit finden Sie unter der ID: Lerneinheit 1 Bilanz, Konto Lernen 1 Begriffe Hier lernen Sie, VERMÖGEN was man unter der doppelten Buchführung versteht, was der Begriff Vermögen umfasst, wie das Kapital nach seiner Herkunft gegliedert wird und wie Aufwände und Erträge in einem Unternehmen entstehen. KAPITAL Von dem lateinischen Wort bilanx leitet sich das italienische bilancia ab und davon der deutsche Begriff Bilanz (= zweischalige Waage). Spricht man davon, eine Bilanz zu ziehen, so meint man vereinfacht ausgedrückt eine Gegenüberstellung von Vermögen und Kapital in Kontenform. Ein Konto ist eine Aufstellung, auf der die einzelnen Geschäftsfälle aufgezeichnet werden. 2 Doppelte Buchführung System doppelte Buchführung Vermögen Kapital Aufwände und Erträge Unter doppelter Buchführung versteht man jenes System, das durch eine lückenlose Erfassung der Geschäftsfälle das Vermögen und das Kapital (samt deren Veränderungen) sowie die Aufwände und Erträge eines Unternehmens festhält. Das Vermögen umfasst alle Güter und Rechte, die dem Unternehmen zur Verfügung stehen (z. B. Maschinen, EDV-Anlagen, Geschäftsausstattung, Bargeld, Bankguthaben, Patente, Markenrechte). Unter Kapital versteht man die Gesamtheit der in einem Unternehmen eingesetzten Mittel. Je nach Herkunft des Kapitals unterscheidet man zwischen und Fremdkapital. Das wurde dem Unternehmen durch den Eigentümer bzw. die Eigentümer überlassen. Das Fremdkapital (= Schulden) wurde dem Unternehmen von Dritten (Gläubigern) zur Verfügung gestellt (z. B. Kredite). Aufwände (Aufwendungen) entstehen durch die Betriebstätigkeit (z. B. Personalaufwand, Mietaufwand, Energieaufwand, Werbeaufwand). Erträge bzw. Erlöse erhält der Betrieb für seine erbrachten Leistungen (z. B. Erlöse aus Warenverkauf, Mieterträge für die Vermietung eines Geschäftslokals). 2 Die Bilanz als Ausgangspunkt der doppelten Buchführung Hier lernen Sie, was man unter einer Bilanz versteht, welche Auswirkungen Geschäftsfälle auf eine Bilanz haben, was man unter, Fremdkapital, Anlage- und Umlaufvermögen versteht, wie die Bilanzgleichung lautet und welcher Zusammenhang zwischen Geschäftsfall, Konto, Hauptbuch und Bilanz besteht. Bilanz Bilanz und Geschäftsfälle Unter einer Bilanz versteht man die Gegenüberstellung des Vermögens einerseits und des Eigen- und des Fremdkapitals (Schulden) andererseits in Kontoform. Rechnungswesen & Controlling HAK I

2 Lernen Üben Sichern Wissen Vermögen (Mittelverwendung) Kapital (Mittelherkunft) Zum Konto siehe die Ausführungen auf der Seite 13. Auf der linken Seite der Bilanz werden die Vermögenswerte eingetragen (Mittelverwendung). Die Summe der Vermögenswerte wird auch als Aktiva bezeichnet. Die rechte Seite der Bilanz zeigt, woher das Kapital stammt (Mittelherkunft). Die Summe aus Eigen- und Fremdkapital nennt man Passiva. Darstellung: Mittelverwendung Mittelherkunft Vermögen Fremdkapital Geschäftsfälle Lehrbeispiel Im Businessplan (Geschäftsplan) werden u. a. die Unternehmensidee, das Marktpotential, der Kapitalbedarf, die Unternehmensstrategie sowie die Erfolgs- und Finanzplanungen der nächsten Jahre dargestellt. Alle wirtschaftlichen Vorgänge (z. B. Einkauf von T-Shirts, Abhebung vom Bankkonto), welche die Zusammensetzung der Bilanz laufend verändern, bezeichnet man als Geschäftsfälle. L 1: Einführendes Beispiel Aufstellung der Bilanz Nach dem Abschluss ihrer Schulausbildung erhält Claudia Sommer von ihren Eltern E ,. Sie will, wovon sie schon lange geträumt hat, damit in der Fußgängerzone ihrer Heimatstadt eine Modeboutique eröffnen. Als Geschäftslokal sind Räumlichkeiten im Erdgeschoß des elterlichen Wohnhauses vorgesehen, für die vorerst keine Miete zu zahlen ist. Zur Ausstattung des Geschäftes sind Regale, Kleiderständer, Verkaufspulte etc. im Wert von E , erforderlich. Für den Unternehmensstart werden außerdem Waren (Jeans, Röcke, Blusen etc.) im Wert von E , benötigt. An Bargeld sollen E 2.000, in die Geschäftskasse gelegt werden. Claudia Sommer fasst dies in einem Businessplan zusammen und errechnet einen Fehlbetrag von E 5.000,. Zur Abdeckung dieses Fehlbetrages wird bei der Hausbank ein Darlehen in Höhe von E , aufgenommen. Der nicht verwendete Darlehensbetrag wird auf ein neu eröffnetes Bankkonto (Bankguthaben) eingelegt. Als Absolventin einer kaufmännischen Schule weiß Claudia Sommer, dass jeder Unternehmer zu Beginn der Geschäftstätigkeit eine Eröffnungsbilanz aufzustellen hat. Für den Tag der Geschäftseröffnung, das ist der 1. Oktober 20.., fasst sie die Vermögenswerte und das Kapital in übersichtlicher Form zusammen. Aktiva (Vermögen) Eröffnungsbilanz zum 1. Oktober 20.. Passiva (Kapital) Geschäftsausstattung , , Handelswaren , Darlehen , Kassa (Bargeld) 2.000, Bankguthaben , , , Zu Beginn des Geschäftsbetriebes hat Claudia Sommer eine Eröffnungsbilanz aufgestellt. Alle weiteren Bilanzen werden nur als Bilanz bezeichnet. In der Folge wird gezeigt, wie sich die von Claudia Sommer aufgestellte Eröffnungsbilanz durch Geschäftsfälle verändert. 1. Geschäftsfall: Claudia Sommer benötigt für Handelswareneinkäufe Bargeld. Sie hebt von ihrem Bankguthaben 1.000, ab und legt das Geld in die Geschäftskassa. Durch das Einlegen des Bargeldes in die Geschäftskassa erhöht sich der Kassastand auf 3.000,, dafür verringert sich das Bankguthaben auf 9.000,. Die Bilanz zeigt nach diesem Geschäftsfall folgendes Bild: Aktiva (Vermögen) Bilanz Passiva (Kapital) Geschäftsausstattung , , Handelswaren , Darlehen , Kassa (Bargeld) 3.000, Bankguthaben 9.000, , , 10 Rechnungswesen & Controlling HAK I

3 Lerneinheit 1: Bilanz, Konto Einkäufe und Verkäufe gegen spätere Bezahlung werden in diesem Kapitel auf den Konten Lieferforderungen bzw. Lieferverbindlichkeiten erfasst. Zur Verbuchung auf Personenkonten siehe Kapitel 3 Die doppelte Buchführung in der Praxis. 2. Geschäftsfall: Für die Textverarbeitung, Buchführung und Prospekterstellung usw. werden ein Personalcomputer, ein Farbdrucker, ein Scanner und die entsprechende Software benötigt. Claudia Sommer kauft die erforderliche Konfiguration um 5.000, gegen spätere Bezahlung. Durch die Anschaffung erhöht sich einerseits der Bestand der Geschäftsausstattung auf ,, andererseits entstehen durch die spätere Bezahlung Schulden gegenüber dem Lieferanten in der Höhe von 5.000,. Diese Schulden werden Lieferverbindlichkeiten genannt und sind auf der Passivseite der Bilanz einzutragen. Aktiva (Vermögen) Bilanz Passiva (Kapital) Geschäftsausstattung , , Handelswaren , Darlehen , Kassa (Bargeld) 3.000, Lieferverbindlichkeiten 5.000, Bankguthaben 9.000, , , 3. Geschäftsfall: Die Lieferverbindlichkeiten von 5.000, werden durch Überweisung vom Bankkonto beglichen. Durch die Banküberweisung verringert sich einerseits das Bankguthaben auf 4.000,, andererseits hat Claudia Sommer keine Schulden mehr gegenüber dem Lieferanten (Lieferverbindlichkeiten). Die Bilanz zeigt folgendes Bild: Aktiva (Vermögen) Bilanz Passiva (Kapital) Geschäftsausstattung , , Handelswaren , Darlehen , Kassa (Bargeld) 3.000, Bankguthaben 4.000, , , 2 Doppelte Buchführung System Versuchen Sie, nach dem Muster des einführenden Beispiels, die folgenden Bilanzen aufzustellen. Übungsbeispiel Ü 2: Aufstellung der Bilanz Kurt Glück hat im Lotto einen Betrag von , gewonnen. Da er schon immer ein Unternehmer werden wollte, eröffnet er jetzt einen Handy-Shop. Er kauft Handys (Handelswaren) von verschiedenen Anbietern im Wert von 8.000,. Ein befreundeter Glaser liefert ihm mehrere Glasvitrinen (Geschäftsausstattung) zur Präsentation der Handys, Kurt Glück bezahlt dafür ,. Mit den restlichen , eröffnet er ein Bankkonto bei der Raiffeisenbank. Aufgabe: Erstellen Sie für den Handy-Shop die Eröffnungsbilanz. Anschließend stellen Sie die folgenden Bilanzen unter Berücksichtigung der angeführten Geschäftsfälle auf. Handelswaren Aktiva Eröffnungsbilanz Passiva Geschäftsausstattung Handelswaren Bankguthaben Rechnungswesen & Controlling HAK I 11

4 Lernen Üben Sichern Wissen 1. Geschäftsfall: Kurt Glück benötigt für den Geschäftsbetrieb Wechselgeld in Höhe von 1.000,. Zu diesem Zweck hebt er diesen Betrag von seinem Bankkonto ab und legt das Geld in die Geschäftskasse. Geschäftsausstattung Handelswaren Kassa Bankguthaben 2. Geschäftsfall: Kauf eines PC mit Internetanschluss (Geschäftsausstattung) für Online-Bestellungen und Online-Anmeldungen der Handys im Wert von 3.000, gegen spätere Bezahlung an den Lieferanten. (Konto Lieferverbindlichkeiten) 3. Geschäftsfall: Kurt Glück bezahlt seine Schulden an den Lieferanten (Lieferverbindlichkeiten) in Höhe von 3.000, durch Überweisung von seinem Bankkonto. Ein weiteres Übungsbeispiel auf Seite 15 Finanzierung = Mittelherkunft, Femdkapital Investition = Mittelverwendung Anlagevermögen Aufgrund der aufgestellten Bilanzen können wir ersehen: l Die rechte Seite der Bilanz (Passivseite) zeigt, woher die erforderlichen Mittel stammen; sie zeigt die Mittelherkunft oder Finanzierung. Das ist die Summe aller vom Unternehmer (von den Unternehmern) selbst zur Verfügung gestellten Mittel. Die von Dritten (Lieferanten, Banken etc.) dem Unternehmen überlassenen Mittel bezeichnet man als Fremdkapital. l Die linke Seite der Bilanz (Aktivseite) zeigt das Vermögen des Unternehmens; sie zeigt die Mittelverwendung oder Investition. Dabei gliedert sich das Gesamtvermögen in das Anlagevermögen und in das Umlaufvermögen. Unter dem Anlagevermögen versteht man jenes Vermögen, das bestimmt ist, dauernd (länger als ein Jahr) dem Geschäftsbetrieb des Unternehmens zu dienen, wie z. B. Gebäude, Geschäftsausstattung und Fahrzeuge. 12 Rechnungswesen & Controlling HAK I

5 Lerneinheit 1: Bilanz, Konto Umlaufvermögen Das Umlaufvermögen ist jenes Vermögen, das nicht dauernd (nur eine begrenzte Zeit) dem Geschäftsbetrieb des Unternehmens dient, das durch die betriebliche Tätigkeit ständig seine Zusammensetzung ändert. Beispiele dafür sind: Vorräte an Handelswaren, Bargeld- und Bankbestände. Allgemein dargestellt, zeigt eine Bilanz folgendes Bild: Drag&Drop Die Bilanz ID: 6574 Mittelverwendung Investition Aktiva (Vermögen) Bilanz Passiva (Kapital) Anlagevermögen Umlaufvermögen Mittelherkunft Finanzierung Fremdkapital (Verbindlichkeiten, Schulden) 2 Doppelte Buchführung System Bilanzgleichung Da die Summen der Aktiv- und Passivseite stets gleich sind, ergibt sich folgende Bilanzgleichung: Vermögen = Kapital Das ermittelt man wie folgt: = Vermögen Fremdkapital Geschäftsfall Konto Hauptbuch Bilanz Zusammenhang Geschäftsfall, Konto, Hauptbuch, Bilanz Wie wir sehen, verändert jeder Geschäftsfall die Zusammensetzung der Bilanz. Da es völlig unrationell wäre, nach jedem einzelnen Geschäftsfall eine neue Bilanz zu erstellen, richtet man für jede Bilanzposition eine eigene Verrechnungsstelle (Konto) ein. Auf dem entsprechenden Konto werden alle Veränderungen (Zugänge und Abgänge) eines bestimmten Zeitraumes (meist ein Jahr) erfasst. Die Gesamtheit aller Konten bildet das Hauptbuch der doppelten Buchführung. Am Ende eines jeden Geschäftsjahres (das Geschäftsjahr entspricht im Allgemeinen dem Kalenderjahr) werden die Konten wieder zu einer Bilanz zusammengefasst. Die Bilanz am Ende des Geschäftsjahres bezeichnet man als Schlussbilanz. Die Schlussbilanz ist im Normalfall gleichzeitig die Eröffnungsbilanz des nächsten Geschäftsjahres. 3 Das Konto und seine Darstellungsformen Hier lernen Sie, was man unter dem Begriff Konto versteht und welche zwei Formen des Kontos man unterscheidet. Die Verbuchung der Geschäftsfälle erfolgt auf Konten. Konten Konten sind zweiseitige Rechenfelder, auf denen die Geschäftsfälle erfasst werden. Die linke Seite wird mit Soll, die rechte Seite mit Haben bezeichnet. Rechnungswesen & Controlling HAK I 13

6 Lernen Üben Sichern Wissen Die Aufteilung in Soll und Haben wurde bereits in italienischen Geschäftsbüchern im 13. Jahrhundert vorgenommen. Man überschrieb die Kontenseiten bzw. Betragskolonnen mit Soll geben und Soll haben, wovon heute Soll und Haben als abstrakte Begriffe übrig- geblieben sind. Einseitiges Konto Bucht man im Soll eines Kontos, so spricht man von einer Sollbuchung; bucht man im Haben eines Kontos, so liegt eine Habenbuchung vor. Darstellung: Kontoformen Soll konto Haben Sollbuchung Habenbuchung In der Praxis werden grundsätzlich einseitige Konten verwendet. Bei diesen gibt es im Wesentlichen eine Datum-, mehrere Text- und zwei nebeneinander liegende Betragsspalten (Soll und Haben). Der erfasste Buchungstext besteht in der Regel aus der Belegnummer, der Angabe der Kontonummer des Gegenkontos und einer eventuell notwendigen kurzen Erläuterung. Abbildung: Einseitiges Konto einer EDV-Buchführung Maschinen Kleinrath GmbH K o n t o b l a t t Villach Bu.Nr. 1 bis Seite 1 Konto Nr.: 0660 Geschäftsausstattung Kontobezeichnung: Datum Buch-Nr. BA Beleg Nr. Gg.-Kto. T e x t Cd. Steuer/Skonto Soll Haben EB Anfangsbestand KF E Laser-Drucker V KF E Schreibtisch V KF E PC Pentium V AB S Abschreibung Periodenumsätze: 0.00 S H akk. Umsätze: S H Umsätze ohne EB S H akt. S a l d o S EB - Saldo Zweiseitiges Konto ( T-Konto ) In Fachbüchern und Lehrbüchern wird das zweiseitige Konto häufig vereinfacht als sogenanntes T-Konto dargestellt. Dieses Konto hat auf jeder Seite eine Datum-, eine Text- und eine Betragsspalte; es wird daher als zweiseitiges Konto bezeichnet. Darstellung eines zweiseitigen Kontos (T-Kontos): Soll Maschinen Haben Datum Text Betrag Datum Text Betrag EBK (Anfangsbestand) , Abschr. v. Sachanlagen 6.918, Bank , SBK (Saldo) , Kassa 4.000, , , Im vorliegenden Lehrbuch wird dieses T-Konto (vereinfacht meist ohne Datumspalte) nur zur Darstellung von Buchungsabläufen sowie zur schematischen Lösung einfacher Beispiele verwendet. 14 Rechnungswesen & Controlling HAK I

7 Lerneinheit 1: Bilanz, Konto Üben Ü 3: Aufstellung der Bilanz Birgit Koglbauer hat zum 25. Geburtstag von ihrer Großmutter ein Sparbuch mit einem Guthaben über E , geschenkt bekommen. Sie möchte sich selbständig machen und dieses Geld zur Gründung eines Fachgeschäftes für Musik-CDs einsetzen. Mit Freunden erarbeitet Birgit Koglbauer eine Aufstellung, was ein solches Unternehmen in den ersten Geschäftsmonaten benötigt: l Geschäftsausstattung z.b. Regale zur Präsentation der CDs, ein Verkaufspult, eine Geschäftskasse l Handelsware eine große Auswahl aktueller CDs l Bankkonto zur Abwicklung der Bankgeschäfte In einem Businessplan wird erfasst, wie viel die Vermögenswerte kosten. Dabei wird für die Geschäftsausstattung E 4.000, und für die Handelsware E 6.000, angesetzt. Birgit Koglbauer kauft die Vermögenswerte, eröffnet ein Bankkonto und zahlt auf dieses E , ein. Der verbleibende Rest, in Höhe von E 4.000,, wird in die Geschäftskasse gelegt. Die Miete für das Geschäftslokal wird vom Wirtschaftsförderungsfonds ihres Bundeslandes, im Rahmen einer Unternehmensgründungsinitiative, bezahlt. Aufgabe: a) Aufstellung der Eröffnungsbilanz für das CD-Fachgeschäft von Birgit Koglbauer b) Erstellung der folgenden Bilanzen unter Berücksichtigung der angegebenen Geschäftsfälle Aktiva Eröffnungsbilanz Passiva 2 Doppelte Buchführung System 1. Geschäftsfall: Auf Drängen ihres Versicherungsberaters kauft Birgit Koglbauer eine Überwachungskamera (Geschäftsausstattung) um E 1.000,. Sie vereinbart mit dem Lieferanten, dass sie den Betrag erst später bezahlen muss. Es entstehen daher Lieferverbindlichkeiten in Höhe von E 1.000,. 2. Geschäftsfall: Birgit Koglbauer bezahlt die offene Rechnung des Lieferanten der Überwachungskamera von E 1.000, in bar. Sie hat daher bei dem Lieferanten keine Schulden mehr. Rechnungswesen & Controlling HAK I 15

8 Lernen Üben Sichern Wissen 3. Geschäftsfall: Da Birgit Koglbauer über das Wochenende nicht zu viel Geld in der Geschäftskasse lassen möchte, bringt sie E 2.000, zur Bank und zahlt den Betrag auf ihr Bankkonto ein. Sichern Begriff der doppelten Buchführung Vermögen Kapital Aufwände Erträge bzw. Erlöse Bilanz Fremdkapital Anlagevermögen Umlaufvermögen Die doppelte Buchführung ist jenes System, das durch eine lückenlose Erfassung der Geschäftsfälle das Vermögen und das Kapital sowie die Aufwände und Erträge eines Unternehmens festhält. Das Vermögen umfasst alle Güter und Rechte, die dem Unternehmen zur Verfügung stehen. Unter Kapital versteht man die Gesamtheit der in einem Unternehmen eingesetzten Mittel. Man unterscheidet zwischen Eigen- und Fremdkapital. Aufwände entstehen durch die Betriebstätigkeit. Erträge bzw. Erlöse erhält der Betrieb für seine erbrachten Leistungen. Unter einer Bilanz versteht man die Gegenüberstellung des Vermögens einerseits und des Eigen- und Fremdkapitals andererseits in Kontoform. Die Passivseite zeigt, woher die erforderlichen Mittel stammen; sie zeigt die Mittelherkunft oder Finanzierung. Die Aktivseite zeigt das Vermögen des Unternehmens; sie zeigt die Mittelverwendung oder Investition. Das Gesamtvermögen gliedert sich in das Anlagevermögen und das Umlaufvermögen. Das ist die Summe aller vom Unternehmer selbst zur Verfügung gestellten Mittel. Die von Lieferanten, Banken etc. dem Unternehmen überlassenen Mittel werden als Fremdkapital bezeichnet. Das Anlagevermögen ist jenes Vermögen, das dauernd dem Geschäftsbetrieb des Unternehmens dient. Das Umlaufvermögen dient nicht dauernd dem Geschäftsbetrieb des Unternehmens und ändert durch die betriebliche Tätigkeit ständig seine Zusammensetzung. 16 Rechnungswesen & Controlling HAK I

9 Lerneinheit 1: Bilanz, Konto Darstellung: Mittelverwendung Investition Mittelherkunft Finanzierung Aktiva (Vermögen) Bilanz Passiva (Kapital) Anlagevermögen Geschäftsfälle Konten ID: 6575 Umlaufvermögen Fremdkapital Als Geschäftsfälle bezeichnet man alle wirtschaftlichen Vorgänge, die laufend die Zusammensetzung der Bilanz verändern. Konten sind zweiseitige Rechenfelder, auf denen die Geschäftsfälle erfasst werden. Die linke Seite wird mit Soll, die rechte Seite mit Haben bezeichnet. Zusätzlich zu der Zusammenfassung finden Sie im SbX-Angebot eine Bildschirmpräsentation. 2 Doppelte Buchführung System Wissen Testaufgaben 1. Werte eines Unternehmens zum 31. Dez : Geschäftsausstattung ,, Lieferverbindlichkeiten ,, Bankguthaben ,, Handelswaren ,, Kassa 9.000, a) Stellen Sie die Bilanz zum 31. Dez auf und ermitteln Sie das des Unternehmens. Aktiva Bilanz zum 31. Dezember 20.. Passiva b) Ermitteln Sie nun das Anlagevermögen, das Umlaufvermögen, das Eigen- und Fremdkapital des Unternehmens. Anlagevermögen Umlaufvermögen Fremdkapital 2. Ergänzen Sie die Formeln a) Vermögen = b) = Fremdkapital c) Anlagevermögen + = + Fremdkapital Rechnungswesen & Controlling HAK I 17

10 Lernen Üben Sichern Wissen 3. Vervollständigen bzw. korrigieren Sie den nachfolgenden Satz: Konten sind zweiseitige Rechenfelder, auf denen erfasst werden. Die linke Seite wird mit Soll/Haben, die rechte Seite mit Soll/Haben bezeichnet. Wiederholungsfragen ID: Was versteht man unter der doppelten Buchführung? 2. Was umfasst das Vermögen bzw. das Kapital? 3. Wann entstehen Aufwände bzw. Erträge? 4. Was versteht man unter einer Bilanz? 5. Was zeigt die Passivseite bzw. die Aktivseite der Bilanz? 6. Was versteht man unter einem Geschäftsfall? 7. Welcher Zusammenhang besteht zwischen Geschäftsfall, Konto, Hauptbuch und Bilanz? 8. Was versteht man unter einem Konto? 9. Welche Kontenform wird im Allgemeinen in der Praxis verwendet? Zusätzlich zu den Testaufgaben und Wiederholungsfragen finden Sie im SbX-Angebot einen Online-Test, ein Fallbeispiel und ein Kreuzworträtsel. 18 Rechnungswesen & Controlling HAK I

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