Mißhandlung, Vernachlässigung und sexueller Mißbrauch von Kindern. Anette Engfer

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1 Mißhandlung, Vernachlässigung und sexueller Mißbrauch von Kindern Anette Engfer Universität Paderborn Fachbereich 2: Psychologie Postfach Paderborn Tel.: FAX: Beitrag zum Tag der offenen Tür der Universität Paderborn 10.November 2002

2 1 Definition der Gewalt gegen Kinder = die psychische oder physische Beeinträchtigung von Kindern durch * Handlungen (wie bei Misshandlungen) oder * Unterlassungen (wie bei Vernachlässigung) ihrer Eltern oder Betreuungspersonen. Welche Formen der Gewalt sind zu unterscheiden? 1.1 Vernachlässigung = unzureichende * Ernährung * Pflege * Förderung * Aufsicht/Schutz vor Gefahren * gesundheitliche Versorgung 1.2 Psychische Formen der Misshandlung und Vernachlässigung = alles, was Kinder * ängstigt * überfordert * ihnen Gefühl der eigenen Wertlosigkeit vermittelt 1.3 Körperliche Misshandlung = Kinder * heftig schlagen * schütteln * treten

3 Verletzungen sind abhängig von * Intensität der Gewalthandlung * Empfindlichkeit des kindlichen Organismus * Zufallsfaktoren 1.4 Sexueller Missbrauch = Erwachsene missbrauchen Kinder und das Macht- und Kompetenzgefälle zu eigenen sexuellen Stimulation. 2 Vorkommenshäufigkeit der verschiedenen Formen der Gewalt In BRD keine Meldepflicht und keine zuverlässigen Zahlen. In USA mit Meldepflicht für 1995 ca. 3 Millionen Anzeigen, davon * 54% körperliche Vernachlässigung, * 25% körperliche Misshandlung * 11% sexueller Missbrauch * 3% emotionale Vernachlässigung * 7% nicht klassifizierbar (Emery & Laumann-Billling (1998). 3 Zunahme der Gewalt gegen Kinder? In absoluten Zahlen der polizeilichen Anzeigestatistik zwischen 1985 und 1995 * Zunahme angezeigter Misshandlungen um 36% * Zunahme angezeigten sexuellen Missbrauchs um 48%

4 Opferrate ( = Zahl der Anzeigen bezogen auf die Zahl der Kinder in den entsprechenden Altersgruppen) ist gleich geblieben. Sozialwissenschaftliche Studien: * keine Zunahme der körperlichen Gewalt, sondern Abnahme * Häufigkeit sexueller Übergriffe ist eher gleich geblieben 4 Zur Schädlichkeit des sexuellen Missbrauchs Annahme: Was ich besonders abstoßend finde, das muss auch besonders schädlich sein! Sachliche Informationen zum sexuellen Missbrauch: (1) Vater-Tocher-Inzest ist selten (2) Jungen sind ebenfalls Opfer (3) Erzwungener Beischlaf ist selten (4) In 60 bis 75 % ein einmaliger Übergriff, keine Wiederholungstat (5) Täterstrategie ist Zuwendung, nicht Gewalt (6) Opfer sind in 20 bis 50% der Fälle nicht geschädigt (7) Man kann den sexuellen Missbrauch nicht eindeutig erkennen (8) Stärkere Belastungen bei folgenden Merkmalen des sexuellen Missbrauchs: * Dauer, Intensität und Bedrohlichkeit des sexuellen Missbrauchs * enge Beziehung zwischen Täter und Opfer * wenig familiäre Unterstützung bei Enthüllung des sex. Missbrauchs * langwierige Gerichtsverfahren, Kreuzverhöre des Kindes * wiederholter Missbrauch durch verschiedene Täter

5 (9) Psychische Belastungen im jungen Erwachsenenalter sind nicht nur Folge des sexuellen Missbrauchs, sondern gestörter Beziehungen in den Familien der Opfer. Dazu gehören: * zu wenig Liebe und Anerkennung des Kindes * emotionale und/oder physische Vernachlässigung * körperliche Gewalt (Gewaltformen überlappen oder verketten sich in 40% der Fälle) * chronische Ehekonflikte * Suchtprobleme * psychische Erkrankungen (Depressionen) der Eltern Kinder in liebevollen Familien * haben geringeres Risiko, missbraucht zu werden * können Missbrauch besser verarbeiten 5 Zur Schädlichkeit von Vernachlässigung und Misshandlung (1) Misshandelte und vernachlässigte Kinder sind viel jünger (2) Vernachlässigung dauert viel länger, ist chronisch (3) Es sind die eigenen Eltern, die schlagen und/oder vernachlässigen (4) Vernachlässigte/misshandelte Kinder machen zu wenig positive Erfahrungen (Fürsorge, Trost, Schutz, Anleitung und Orientierung).

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