TU Dortmund setzt auf Do-it-yourself bei der WLAN-Nutzung

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1 Hochschule implementiert Meru Networks Identity Manager für sichere Gast-Account-Erstellung im Campus-Netzwerk TU Dortmund setzt auf Do-it-yourself bei der WLAN-Nutzung Die Angewandte Informatik zählt zu den Studienschwerpunkten der Technischen Universität (TU) Dortmund. Während sich die IT-Studenten mit Theorien und Programmierungen befassten, widmete sich das Personal des Hochschulrechenzentrums einer lokalen Problematik. Die bis dato eingesetzte Lösung für die Erstellung von Gast-Accounts für das Wireless LAN (WLAN)-Netzwerk stieß an ihre Grenzen, da sie weder mehrere Accounts synchron erstellen noch vorrätig halten konnte. Für Abhilfe sorgt seit kurzem der campusweit implementierte Identity Manager von Meru Networks: Die Lösung ermöglicht eigenständig generierte Gast-Log-Ins im Self- Provisioning-Verfahren. Drahtlose Netzwerke an Hochschulen sind weitgehend Standard. Auch die TU Dortmund verfügt über Wireless LAN (WLAN) am kompletten Campus. Dies steht den mehr als Studierenden, den Lehrenden und dem gesamten Personal jederzeit zur Verfügung. Auch Gäste, die die Uni besuchen, können dieses Netzwerk mittels eines speziellen Gastzugangs nutzen. Für die Erstellung der Gastkonten setzte die Hochschule bislang eine selbst programmierte Lösung des internen IT & Medien Centrum (ITMC) ein. Gesucht: synchrone Account-Erstellung Nach rund fünf Jahren Betriebszeit dieser Lösung zeigten sich jedoch erste Schwierigkeiten. Unter anderem klagten die Mitarbeiter des Uni-Rechenzentrums IT & Medien Centrum TU Dortmund über stetig wachsende Anfragezahlen für Gast- Log-Ins. Um die angeforderten Accounts zu erstellen, benötigte das Personal zunehmend mehr Zeit- und Arbeitskraftressourcen. Darüber hinaus traten zwei weitere Probleme mit dem System an sich auf. Denn es gab weder die Möglichkeit, mehrere Accounts gleichzeitig zu erstellen, noch ließen sich Konten auf Vorrat anlegen. In anfragenintensiven Zeiten kam es dadurch zu Verzögerungen im Netzwerkbetrieb, was die Verantwortlichen so nicht mehr akzeptieren wollten. Studierende bei der Arbeit mit dem Laptop

2 Bei der Suche nach einer Lösung für die Erstellung von WLAN-Gastzugängen stand den Entscheidern der TU Dortmund der Distributor SEiCOM Communication Systems zur Seite. Die einzige technische Voraussetzung, die seitens der Uni gegeben sein musste, war eine virtuelle Maschine. Nach der Evaluierung verschiedener Systeme entschieden sich die Verantwortlichen für einen Test des Identity Manager, entwickelt vom WLAN-Spezialisten Meru Networks. Die virtuelle Software-Lösung, eingesetzt in einer VMware-Umgebung, verfügt über drei Kernfunktionen: Sponsor-Portal: Diese Funktion lässt sich im Hinblick auf das Layout komplett an die Wünsche bzw. das Corporate Identity Design des Kunden anpassen. Dies hat die TU für ihre Bedürfnisse umgesetzt und das Portal in Weiß und Grün gestaltet, der Farbgestaltung der Hochschule. Außerdem unterstützt das Portal komplett die rollenbasierende Log-In-Kontrolle. Gast-Portal: Layout des Identity Manager Sponsor-Portals Über dieses Feature melden sich die Nutzer für den Zugang zum WLAN an. Smart Connect: Das Feature ermöglicht Zugang, Geräteregistrierung und Richtlinien-Management für firmeneigene und private Geräte jeder Art auf Identitätsbasis. Dabei unterstützt es eine 802.1x-Client-Konfiguration für verschiedene Betriebssysteme wie Windows XP, Vista, und 7, Apple ios-devices wie iphones und ipads, Apple Macbooks sowie Androidbasierende Smartphones, Tablet-PCs und weitere Endgeräte. Es eignet sich für den Einsatz mit den Protokollen WPA, WPA2, 802.1x, PEAP-MSCHAPv2, PEAP-GTC, WPA- PSK sowie WPA2-PSK. Das Besondere am Gast-Portal ist, dass sogenannte Sponsoren im Self-Provisioning-Verfahren eigenständig Zugänge für das drahtlose Netzwerk der TU zur Verfügung stellen können. Bei den Sponsoren handelt es sich um lokale Administratoren der einzelnen Fachbereiche, die dazu befugt sind, Gast-Accounts generieren zu dürfen. Dabei sind sie nicht auf die Hilfe der Rechenzentrumsmitarbeiter angewiesen, die dadurch maßgeblich entlastet werden. Mit einem Klick generieren sie die Zugänge, woraufhin die

3 entsprechenden Nutzer ihre Log-in-Daten per auf ihrem Mobilgerät, als Ausdruck oder via Anruf erhalten. Die Aufgabe der IT beschränkt sich dadurch quasi ausschließlich auf die Festlegung unterschiedlicher Zugangsrichtlinien. Umfassendes Reporting gibt Einblick in die Nutzung Trotz der großen Skalierbarkeit und Flexibilität beim Management mehrerer tausender WLAN-Nutzer bleibt die Sicherheit nicht auf der Strecke. Durch ein granulares Policy Management ist es möglich, Richtlinien für Passwörter und Login-Namen sowie verschiedene Zeitprofile für verschiedene Benutzergruppen anzulegen. Dies gewährleistet, dass Gäste mit ihrem Log-in nur die Rechte erhalten, die ihnen zustehen sollen. Die zu Grunde gelegten Richtlinien orientieren sich im Falle der TU an der absoluten Dauer der Gültigkeit eines Kontos. Dazu kann der jeweilige Sponsor bei der Generierung des Accounts ein passendes Zeitprofil auswählen, das den Zugang für einen bestimmten Zeitraum aktiviert und mit Ablauf dieser Frist automatisch abschaltet. Außerdem sind die Der Mathetower der TU Dortmund Accounts nutzergebunden, das bedeutet: Ein Zugang gilt für einen Gast. Es ist nicht möglich, dass sich mehrere Nutzer mit identischen Daten für den WLAN-Zugriff registrieren. Des Weiteren überträgt die Meru-Lösung alle Zugangsdaten in verschlüsselter Form, was die Sicherheit weiter erhöht. Um bei den Gast-WLAN-Usern den Überblick behalten zu können, greifen die IT-Mitarbeiter der TU auf die Reportfunktionen des Identity Manager zurück. Damit lässt sich unter anderem der komplette Lebenslauf eines Gastzugangs verfolgen, von der Bereitstellung über die Registrierung bis hin zur konkreten Nutzung. Weiterführende Informationen werden in den Utilization Reports gesammelt. Hier können die Mitarbeiter zum Beispiel nachvollziehen, wer die meisten Gastzugänge eingerichtet hat oder wie viele Gäste insgesamt das Netzwerk genutzt haben. Außerdem stellt die Lösung eine vergleichende Darstellung der Syslog-Informationen von Routern, Switches, Proxy-Servern und Firewalls bereit.

4 Für die Zukunft gerüstet Ein weiteres Argument für die Installation des Identity Manager war die Möglichkeit, sogenannte Bulk Accounts anlegen zu können. Mittels dieses Features lassen sich synchron mehrere Konten bereitstellen. Damit löste sich das bisherige Problem, nicht genügend Accounts zur gleichen Zeit generieren zu können. Einen weiteren Vorteil sahen die Verantwortlichen in der Laufzeit der Konten ab der ersten Benutzung. Damit können Zugänge im Voraus bereitgestellt werden, deren zeitliche Befristung aber erst dann abläuft, sobald sie aktiviert werden. Anders ausgedrückt: Ist für Mitte der Woche eine Tagung anberaumt, an der Externe teilnehmen, so können die zuständigen Sponsoren bereits am Montag die WLAN-Zugänge für die Gäste generieren. Die Laufzeit der Accounts startet jedoch erst, sobald sich die Nutzer mit den Gastdaten einloggen. Darüber hinaus ist die Hochschule mit der Meru-Lösung für künftige Anforderungen gerüstet, da der Identity Manager die Anbindung an das Protokoll LDAP (Lightweight Directory Access Protocol) unterstützt. Das IT & Medien Centrum an der TU Dortmund Die Implementierung des Identity Manager führte das IT-Personal der Universität innerhalb eines Tages in Eigenregie durch. Dabei traten keine Komplikationen auf. Die Appliance ließ sich einfach installieren und in Betrieb nehmen. Das neue System überzeugt durch seine unkomplizierte Bedienung. Seit der Einführung gab es nur wenige Rückfragen seitens der Sponsoren, was für eine hohe Akzeptanz der Technologie spricht. Mit dem Identity Manager haben wir die für uns perfekte Lösung gefunden. Das bislang gravierende Problem, nicht gleichzeitig mehrere Accounts generieren zu können, hat sich mit der Einführung des Identity Manager erledigt, kommentiert Hans Bornemann vom IT & Medien Centrum der TU Dortmund. Die Entlastung der Rechenzentrumsmitarbeiter spüren wir deutlich. Nun stehen uns mehr Zeit- und Arbeitskraftressourcen für andere Aufgaben zur Verfügung. Wahrscheinlich werden wir die Lösung zukünftig außerdem um das Bring-yourown-Device-Feature von Meru erweitern, mit dem wir unseren Angestellten und Lehrkräften den Zugang ins Hochschulnetz weiter vereinfachen.

5 Nach einem umfangreichen Test des Identity Manager stand für die Verantwortlichen der TU fest, dass die Meru-Lösung die Anforderungen an die Gast-Account-Erstellung tadellos erfüllen kann, resümiert Dieter Seipt, Geschäftsführer der SEiCOM Communications Systems GmbH. Die Implementierung durch das Hochschulpersonal verlief ohne Komplikationen, und auch im laufenden Betrieb treten nur vereinzelt Nachfragen der Sponsoren auf. Wir freuen uns, dass wir die TU Dortmund bei der Selektion der passenden Lösung unterstützen konnten und sich die erste Wahl direkt als die richtige erwiesen hat. Fazit Mit der Implementierung des Identity Manager hat die TU Dortmund den Prozess für die Vergabe der WLAN-Zugangsdaten deutlich optimiert: Nun können autorisierte Sponsoren eigenständig Gastzugänge anmelden, ohne die Hilfe der IT-Abteilung in Anspruch nehmen zu müssen. Dadurch laufen die Registrierungsvorgänge schlanker und einfacher ab. Dazu tragen ebenfalls die synchrone Erstellung mehrerer Accounts sowie die Generierung auf Vorrat bei, die die zuvor eingesetzte, selbst programmierte Lösung der TU nicht unterstützte. Damit sorgt der Identity Manager im campusweiten Netzwerk für mehr Effizienz und einfachere, beschleunigte Account-Generierungen.

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