Klima und Topographie der Türkei [1]

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1 Klima und Topographie der Türkei [1] Seminarbeitrag im Modul Terrestrische Ökosysteme ( ) Botanisches Institut (210) Universität Hohenheim vorgetragen von Nico Grosser am

2 Gliederung Klimazone und allgemeine Topographie Die wichtigsten Klimate der Türkei Das Köppen-System Klimadiagramme nach Walter Antalya 02.02

3 Klima und allgemeine Topographie Der größte Teil der Türkei liegt in der tropisch trocken-heißen Klimazone Der Norden liegt im subtropisch warm-gemäßigten Bereich [1] [2] Blick auf die Karte der Türkei [1]. Das Klimadiagramm nach Walter zeigt das Klima der Stadt Izmir an der westägäischen Küste [2]

4 Klima und allgemeine Topographie Mittelmeerküste im Süden und Westen Schwarzmeerküste im Norden Gebirge im Inland, die bis an die Küste reichen Topographische Karte der Türkei [3]

5 Küstenregionen Lange Küstenabschnitte am Schwarzen Meer und am Mittelmeer Dort herrscht ein mediterranes Klima vor (Köppen-System: Csa) Das Klima an der Schwarzmeerküste ist deutlich humider [3] Topographische Karte der Türkei [3]

6 Mediterranes Klima Niedriger Jahresniederschlag, Sommer nahezu niederschlagsfrei Milde Winter, warme bis heiße Sommer Klarer Himmel und starke Sonneneinstrahlung im Sommer typisch Klima der Stadt Antalya, an der Mittelmeerküste Südanatoliens gelegen [4]

7 Gebirgsregionen Gebirgsregionen bilden den Großteil der Gesamtfläche der Türkei Gebirge reichen nahezu überall bis an die Küste Klimatyp: Steppe der gemäßigten Breiten (Köppen-System: BSk) [3] Topographische Karte der Türkei [3]

8 Das Steppenklima der gemäßigten Breiten Sehr geringer Jahresniederschlag Trockene Sommermonate Warme bis heiße Sommer, kalte Winter Klima der Stadt Ankara, im Landesinneren gelegen [5]

9 Das Steppenklima der gemäßigten Breiten Hohe Temperaturdifferenz zwischen Tag und Nacht durch fehlende Wolkendecke Niederschlag durch kalte Winter meist in Form von Schnee Der inaktive Vulkan Hasan Daği [6]

10 Das Steppenklima der gemäßigten Breiten Wolken regnen an den Gebirgen, wie z.b. dem Taurusgebirge, ab Der Großteil des Niederschlags erreicht die Zentralregionen nicht Eine der Ursachen für die großen regionalen Unterschiede Blick in die Bucht von Antalya mit den unmittelbar aufragenden Hängen des westlichen Taurusgebirges [7]

11 Das Köppen-System 15 Klimatypen mit Buchstabencode Einteilung nach Temperatur, Niederschlag und Vegetation 5 Hauptklimagruppen A - E, unterteilt in 14 Einzeltypen Hochgebirgsklima H 02.11

12 Das Köppen-System Antalya: Csa C: warmgemäßigtes Regenklima mittlerer Breiten s: sommertrocken a: heiße Sommer Ankara: BSk B: trocken S: Steppe k: Kältewüste oder Kältesteppe 02.12

13 Klimadiagramme nach Walter Geben Mittelwerte für Niederschlag und Temperatur pro Monat an Temperatur (Evaporation) und Niederschlag werden ins Verhältnis gesetzt Beispiel eines Klimadiagramms nach Walter für Stuttgart-Hohenheim zum Vergleich [8]

14 Heinrich K. Walter : Lehrstuhl in Botanik an der Universität Hohenheim Seine umfangreichen Schriften gehören zu den Standardwerken der Geobotanik und Ökologie Gemeinsam mit Helmut Lieth: "Klimadiagramm Weltatlas" ( ) Begründete die heute übliche Darstellung der Klimadiagramme 02.14

15 Antalya Hauptstadt der gleichnamigen Provinz Mehr als eine Million Einwohner Zu großen Teilen auf einer Kalkterrasse gelegen nur die Altstadt mit dem Hafen liegt auf Meereshöhe, s. Abb. [9] 02.15

16 Warum Antalya? Gebirgs- und Küstennähe macht die vielfältige Flora erreichbar Seit Jahrtausenden besiedelte Region mit reichhaltigen kulturellen Hinterlassenschaften Auswirkungen der Besiedelung und der Zeit auf Vegetation und Topographie durch Naturschutzgebiete und archäologische Funde sichtbar 02.16

17 Antalya Erwartete Durchschnittstemperatur im März: ca. 13 C Erwarte Niederschlagsmenge im März: ca mm Niederschlag an 10 Tagen, s. Klimadiagramm [4] März 02.17

18 Landschaftliche Sehenswürdigkeiten Die Güver-Schlucht Wandergebiet Blick in die Güver-Schlucht [10] [11] 02.18

19 Landschaftliche Sehenswürdigkeiten Die Kursunlu-Wasserfälle Naturpark Blick auf die Wasserfälle im Kursunlu-Naturpark [12]

20 Karain-Höhle Bereits in der Steinzeit bis in die Antike bewohnt Archäologische Funde im Museum für anatolische Zivilisationen Blick in die Karain-Höhle. [13] [14] 02.20

21 Verwendete Literatur Aschmann, H. (1973): Distribution and Peculiarity of Mediterranean Ecosystems. In: Castri, F. di & H.A. Mooney, eds. (1973): Mediterranean type ecosystems. Origin and structure. Ecological Studies 7, Heidelberg. Kürschner, H. (1984): Der östliche Orta Toroslar (Mittlerer Taurus) und angrenzende Gebiete. Eine formationskundliche Darstellung der Vegetation Südost-Anatoliens. - Beih. Tübinger Atlas Vorderer Orient (TAVO), Reihe A (Naturwiss.). - Wiesbaden. McKnight, T.L. & D. Hess (2009): Physische Geographie. - München, 9. Aufl. Paskoff, R.P. (1973): Geomorphological Processes and Characteristic Landforms in the Mediterranean Regions of the World. In: Castri, F. di & H.A. Mooney, eds. (1973): Mediterranean type ecosystems. Origin and structure. Ecological Studies 7, 53pp. - Heidelberg. Internetquellen Abfrage Abfrage Abfrage

22 Bildquellen [1] Abfrage [2] Abfrage [3] Abfrage [4] Abfrage [5] Abfrage [6] Abfrage [7] d aa8f-dae0a3bb2553.jpg. Abfrage [8] Abfrage [9] Abfrage [10] Abfrage [11] Abfrage [12] Abfrage [13] Abfrage [14] Abfrage

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