Jesus der Judenfeind und andere Lügen der Bibel

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1 Textarchiv TA Jesus der Judenfeind und andere Lügen der Bibel Vortrag in Erlangen, 23. März 2011 von Gerd Lüdemann, Göttingen Christen besitzen heilige Schriften. Manche Texte darin sehen sie bis heute als wörtlich zu nehmende Berichte von vergangenem Geschehen an und wollen so, ohne die Ergebnisse der historischen Kritik zu berücksichtigen, die Glaubensgrundlage ihrer Gemeinschaften absichern. Geschichte aber kann verfälscht und Geschichtsschreibung auf vielerlei Art manipuliert werden. Je weiter man in die Vergangenheit zurückgeht, desto schwerer sind neutrale von parteiischer Berichterstattung zu unterscheiden. Es gibt Nachrichtenmangel, Irrtum, Versehen, Unwissenheit aber auch bewusste Täuschungen, d. h. Lügen. Daher muss historische Forschung gleich zu Anfang echte und unechte Quellen voneinander scheiden. Der erste Schritt bei der geschichtlichen Arbeit, schrieb Johann Jacob Droysen, sei, sich zu vergewissern, ob das Material, mit dem man es zu tun hat, auch das ist, wofür es gehalten wird oder gelten will. Quellenkritische Arbeiten an den Glaubensurkunden der Kirche führte zu folgenden Ergebnissen: Sieben der 27 Dokumente des Neuen Testaments sind echt, drei vielleicht echt, die übrigen bewegen sich zwischen Unechtheit und Anonymität. Die historische Kritik hat die anonym vorliegenden Berichte der vier Evangelien daraufhin untersucht, ob sie ein zuverlässiges Bild von Jesus enthalten, und herausgefunden, dass dieses Bild im Wesentlichen das der glaubenden Gemeinde ist. Denn die meisten der in den Evangelien berichteten Worte und Taten Jesu gehen auf Christen zurück, die nachträglich dem von ihnen angebeteten Herrn Sprüche in den Mund gelegt und Taten zugeschrieben haben. Zu einem ähnlichen Ergebnis kam die Erforschung der Briefe des Neuen Testaments. Ebenso wie Christen viele Jesusworte und -taten erfanden, kannten sie keine Skrupel, Schriftstücke unter dem Namen von Aposteln zu fabrizieren und deren Echtheit durch literarische Manipulationen vorzutäuschen. Auch in diesen Dokumenten mit unwahrer Verfasserangabe spiegelt sich der christliche Glaube einer späteren Zeit wider. Die Texte, die nur vorgeben, von Jesus oder den Aposteln zu stammen, sind Fälschungen, d.h. Unwahrheiten bzw. Lügen. Denn Fälschung oder Lüge liegen dort vor, wo einer Person unzutreffende Worte oder Taten mit einer bestimmten Absicht zugeschrieben werden, und dort, wo man historische Abläufe absichtlich falsch darstellt. Unwahrheit oder Lüge ist demnach die Nichtübereinstimmung einer Aussage mit der Sache, über die sie gemacht wird, Wahrheit dementsprechend die Übereinstimmung einer Aussage mit der Sache, über die sie gemacht wird. 1 Der Vortrag wird sich den Lügen der Bibel widmen. 1. Ich beginne mit der kritischen Darstellung einer Lüge, die sich in der Geschichte des christlichen Abendlandes verhängnisvoll ausgewirkt hat, der von Jesus dem Judenfeind im Johannesevangelium, 1 Duden. Deutsches Universalwörterbuch, Mannheim , S

2 2. belege anschließend, dass zahlreiche Details der drei anderen Evangelien des Neuen Testaments unwahr sind, 3. widme mich sodann schwerpunktmäßig den Lügen eines dieser Evangelisten, Lukas, der sich in seinem Doppelwerk, bestehend aus Evangelium und Apostelgeschichte, sogar als Historiker präsentiert. Abschließend ziehe ich eine kurze Bilanz. 1. Jesus der Judenfeind Vorab ist die literarische Schichtung der vier Evangelien und ihr Verhältnis zueinander zu erörtern; die Verfasser sind ja keine Augenzeugen, sondern tradieren und verarbeiten verschiedene griechische Texte, die sie als Überlieferung vorfanden. Das Markusevangelium, das die altkirchliche Tradition fälschlich Markus, einem Mitarbeiter des Petrus, zugeschrieben hat, findet sich im Kanon des Neuen Testaments an zweiter Stelle, ist aber das älteste der kanonischen Evangelien. Drei Stücke sind der Zerstörung Jerusalems durch die Römer im Jahre 70 n.chr. zugeordnet: die Parabel von den bösen Winzern 2, die Ankündigung des Gräuels der Verwüstung 3 und die Notiz über das Zerreißen des Tempelvorhangs. 4 Daraus, dass der Autor jüdische Sitten erklärt 5 und aramäische Vokabeln übersetzt 6, ergibt sich, dass er für Christen aus dem heidnischen Bereich schreibt. Er verarbeitet dabei sowohl mündliche als auch schriftliche Quellen (Wundererzählungen, Gleichnisse, Passionsgeschichte u.a.) und legt einen besonderen Akzent auf die Lehre Jesu. Zu Beginn fasst er den Inhalt der Predigt Jesu zusammen: Nähe der Königsherrschaft Gottes, Umkehrforderung und Aufruf zum Glauben. 7 Person und Wirken Jesu versteht Markus von Kreuz und Auferstehung her. 8 Das Matthäusevangelium, das erste, obschon nicht älteste der vier kanonischen Evangelien, verarbeitet zwei Quellen: zum einen das Markusevangelium, zum anderen die sog. Logienquelle (Q), eine Sammlung von Sprüchen und Reden Jesu, die auch Lukas zur Verfügung stand. Ferner bedient sich Matthäus etlicher schriftlicher oder mündlicher Sonderüberlieferungen, die keine Parallelen bei Markus bzw. Lukas haben. Das erste Evangelium entstand zwischen 80 und 90 n.chr., vermutlich in Syrien. Charakteristisch für den ersten Evangelisten sind die sechs von ihm gestalteten ausführlichen Reden Jesu: Bergpredigt (Kap. 5 7); Aussendungsrede (Kap. 10); Gleichnisrede (Kap. 13); Gemeinderede (Kap. 18); Rede gegen Pharisäer und Schriftgelehrte (Kap. 23); Endzeitrede (Kap ). Matthäus zufolge war Jesu Sendung auf Israel beschränkt. 9 Nachdem Israel den Gottessohn jedoch verworfen hat, geht das Heil auf die aus Juden- und Heidenchristen bestehende Kirche über. 2 Mk 12, Mk 13,14. 4 Mk 15,38. 5 Vgl. Mk 7, Vgl. Mk 5,41; 7,34 7 Mk 1,15. 8 Vgl. Mk 1,34; 3,12; 5,43; 7,36; 8,26.30 und besonders Mk 9,9. 9 Mt 10,4. 2

3 Der auferstandene Jesus sendet seine Jünger zur Mission unter alle Völker. 10 Der erste Evangelist richtet sich an Christen jüdischer Herkunft. Von ihnen ist eine Gerechtigkeit gefordert, die besser ist als die der Schriftgelehrten und Pharisäer. 11 Die altkirchliche Überlieferung führt das erste Evangelium irrtümlich auf den Jesusjünger Matthäus zurück, von dessen Berufung Kap. 9,9 erzählt. 12 Das Lukasevangelium fälschlich dem Arzt und Reisebegleiter des Paulus, Lukas, zugeschrieben 13 entstand wohl um die Jahrhundertwende. Ihm liegt der Aufriss einer Heilgeschichte mit drei Epochen zugrunde: Die Mitte der Zeit, d.h. die Zeit des vom Geist gezeugten Gottessohnes Jesus, folgt auf die Zeit der Verheißungen Gottes in Israel und geht der Zeit der Kirche voran, die sich von der Himmelfahrt bis zur Wiederkunft Jesu auf den Wolken des Himmels erstreckt. Letztere Epoche beschreibt Lukas in einem weiteren Werk, der Apostelgeschichte. In ihr verkündigen die vom Geist geleiteten Missionare die Heilsbotschaft in aller Welt. Lukas verfolgt dabei zugleich eine apologetische Linie und stellt das Christentum als politisch ungefährlich dar. Die Eltern Jesu gehorchen dem kaiserlichen Befehl, sich in Steuerlisten eintragen zu lassen 14, die römischen Oberen verhalten sich in der Apostelgeschichte recht positiv gegenüber der christlichen Religion 15, und der erste Heidenchrist ist ein römischer Hauptmann. 16 Vorher hatte bereits ein anderer römischer Hauptmann nach dem Sterben Jesu unter dem Kreuz ausgerufen: Dieser Mensch war wirklich ein Gerechter! 17 Dadurch, dass der Verfasser das Evangelium als den ersten Bericht 18 mit der Apostelgeschichte verbunden hat, ist etwas Neues entstanden. Die Kirche des zweiten Jahrhunderts hat diesen Neuentwurf nicht übernommen, sondern Evangelium und Apostelgeschichte im Kanon des Neuen Testaments voneinander getrennt, um den qualitativen Unterschied zwischen beiden deutlich zu machen. Das Johannesevangelium ist nicht aus einem Guss. Kap und Kap. 21 geben sich deutlich als Nachträge zu erkennen. Ferner haben die Bearbeiter 19 den Text vermutlich auch an anderen Stellen erweitert. 20 Die Frage, ob der Verfasser des Grundstocks des Johannesevangeliums ich nenne ihn im Folgenden Johannes eines bzw. mehrere der ersten drei Evangelien kannte, ist umstritten. Falls nicht, spricht viel dafür, dass er seinem Werk eine schriftliche Quelle, die vor allem von Wundern Jesu erzählte, und einen eigenständigen Passionsbericht einverleibt hat. 21 Auch wenn man annimmt, Johannes sei von den ersten drei Evangelien unabhängig, wird man sein Werk für jünger als zumindest das Markusevangelium halten. Die meisten Exegeten gehen davon aus, dass es zwischen 90 und 110 n.chr. entstanden ist. Gemäß dem Zeugnis der Kirchenväter gehört es nach Kleinasien (Ephesus). Laut Joh 21,20 24 stammt das 4. Evangelium von einem unmittelbaren Nachfolger Jesu, dem 10 Mt 28, Mt 5, Vgl. Mt 10,3. 13 Vgl. Kol 4,14; Philemon 24; 2Tim 4, Lk 2, Vgl. Apg 18, Apg Lk 23, Vgl. Apg 1,1. 19 Vgl. das Wir in 21, Im Verdacht, ebenfalls später hinzugefügt zu sein, stehen z.b. Joh 3,31 36; 5,28f; 6,51c 58 und 12, Dessen Grundbestand umfasste vielleicht Joh 2,13 19; 11,47 13,38 und

4 Jünger, den Jesus liebte 22. Diese Behauptung trifft sicher nicht zu. In der Alten Kirche hat sich die Auffassung durchgesetzt, dass der Jünger, den Jesus liebte, mit Johannes, dem Sohn des Zebedäus 23, identisch sei. Im Text des Evangeliums bleibt der Lieblingsjünger jedoch anonym. Anders als der Jesus der ersten drei Evangelien redet der johanneische Jesus vor allem von sich selbst. Seine Worte kreisen dabei immer um ein und denselben Gedanken: dass er der von Gott in die Welt gesandte Sohn ist und dass das Heil des Menschen davon abhängt, ob er diesen Anspruch anerkennt oder nicht. Im positiven Fall sei er bereits jetzt im Besitz des ewigen Lebens. Ich wende mich nun dem Abschnitt Joh 8,30 59 zu, um die Sicht Jesu als des Judenfeindes im vierten Evangelium zu erläutern. Als Überschrift passt: Joh 8,30 59: Höhepunkt und Abschluss des Streitgesprächs im Tempel 30 Als er dies redete, kamen viele zum Glauben an ihn. 31a Jesus sagte nun zu den Juden, die zum Glauben an ihn gekommen waren: 31b Wenn ihr in meinen WORTEN bleibt, seid ihr wahrhaft meine Jünger 32 und werdet die Wahrheit erkennen, und die Wahrheit wird euch FREI MACHEN. 33 Sie antworteten ihm: Wir sind Nachkommenschaft ABRAHAMS und haben niemandem jemals Sklavendienst geleistet; wieso sagst du: Ihr werdet FREI WERDEN? 34 Jesus antwortete ihnen: Amen, amen, ich sage euch: Jeder, der die SÜNDE tut, ist ein Sklave der SÜNDE. 35 Der Sklave aber bleibt nicht im Haus in Ewigkeit, der Sohn bleibt in Ewigkeit. 36 Wenn nun der Sohn euch FREI MACHT, werdet ihr wirklich FREI SEIN. 37 Ich weiß, dass ihr Nachkommenschaft ABRAHAMS seid; aber ihr sucht mich zu töten, denn meine WORTE finden keinen Raum in euch. 38 Was ich vom VATER gesehen habe, rede ich; auch ihr nun: was ihr vom VATER gehört habt, tut ihr. 39 Sie antworteten und sagten ihm: Unser VATER ist ABRAHAM. Jesus sagt ihnen: Wenn ihr ABRAHAMS Kinder wäret, tätet ihr die Werke ABRAHAMS. 40 Jetzt aber sucht ihr mich zu töten, einen Menschen, der ich die WAHRHEIT zu euch geredet habe, die ich gehört habe von GOTT. Das hat ABRAHAM nicht getan. 41 Ihr tut die Werke eures VATERS. Sie sagten ihm nun: Wir sind nicht aus Unzucht geboren; als einzigen VATER haben wir GOTT. 42 Jesus sagte ihnen: Wenn GOTT euer VATER wäre, würdet ihr mich lieben, denn ich bin von GOTT ausgegangen und gekommen; denn nicht von mir selbst aus bin ich gekommen, sondern jener hat mich gesandt. 43 Weshalb versteht ihr meine Sprache nicht? Weil ihr meine WORTE nicht hören könnt! 44 Ihr seid von dem VATER, dem Teufel, und die Begierden eures VATERS wollt ihr tun. Jener war ein Menschenmörder von Anfang an und stand nicht in der WAHRHEIT, weil in ihm keine WAHRHEIT ist. Wenn er die Lüge redet, redet er aus dem Seinen, denn er ist ein Lügner und ihr [der Lüge] VATER. 45 Ich aber weil ich die WAHRHEIT sage, glaubt ihr mir nicht. 46a Wer von euch überführt mich einer SÜNDE? 46b Falls ich WAHRHEIT sage, weshalb glaubt ihr mir nicht? 47 Wer aus GOTT ist, hört die Gebote GOTTES; deshalb hört ihr nicht, weil ihr nicht aus GOTT seid. 48 Die Juden antworteten und sagten ihm: Sagen wir nicht mit Recht, dass du ein Samariter bist und einen DÄMON hast? 49 Jesus antwortete: Ich habe keinen DÄMON, sondern ehre meinen VATER, und ihr verunehrt mich. 50 Ich aber suche nicht meine Herrlichkeit. Es gibt den, der (sie) sucht und (der) richtet. 51 Amen, amen, ich sage euch: Wenn einer meine WORTE bewahrt, wird er den Tod nicht sehen in Ewigkeit. 52 Die Juden sagten ihm nun: Jetzt haben wir erkannt, dass du einen DÄMON hast. ABRAHAM ist gestorben und die Propheten, und du sagst: Wenn einer meine WORTE bewahrt, wird er den Tod nicht schmecken in Ewigkeit. 53 Bist du etwa größer als unser VATER ABRAHAM, der gestorben ist? Auch die Propheten sind gestorben. Zu wem machst du dich selbst? 22 Vgl. Joh 13,23 25; 19,26 27; 20,2 8; 21,7. 23 Vgl. Mk 3,17, Joh 21,2. 4

5 54 Jesus antwortete: Wenn ich mich selbst verherrliche, ist meine Herrlichkeit nichts; es ist mein Vater, der mich verherrlicht, von dem ihr sagt: Er ist unser Gott, 55 und ihr habt ihn nicht erkannt; ich aber kenne ihn. Und wenn ich sagte: Ich kenne ihn nicht, würde ich gleich euch zu einem Lügner werden. Aber ich kenne ihn und bewahre seine WORTE. 56 ABRAHAM, euer VATER, jubelte, dass er meinen Tag sehen sollte, und er sah (ihn) und freute sich. 57 Die Juden sagten nun zu ihm: Du bist noch nicht fünfzig Jahre und hast ABRAHAM gesehen? 58 Jesus sagte ihnen: Amen, amen, ich sage euch: Bevor ABRAHAM war, bin ich. 59 Sie hoben nun Steine auf, um sie auf ihn zu werfen. Erläuterung 24 Das vorliegende Stück bildet den Abschluss und den Höhepunkt des von Joh 7,14.25 bis 8, 59 reichenden Tempelstreitgesprächs zwischen Jesus und den Juden. Als Teil dieses Streitgesprächs ist es durch die Überleitung V. 30 und die Abschlussnotiz V. 59 gerahmt. In der harten Konfrontation zwischen den Juden, die sich selbst als Abrahams- bzw. Gotteskinder verstehen, aber sogleich als Teufelskinder entlarvt werden, und dem Gottessohn, der den Tod überwindet und seit Urzeiten bei Gott gewesen ist, spitzt sich der Konflikt zu; er wird an Intensität nur noch übertroffen, wenn die Juden in Kap Jesu Hinrichtung betreiben. V. 30 markiert eine Zäsur innerhalb des Tempelstreitgesprächs. Die Notiz, dass viele zum Glauben an Jesus kommen, flicht Johannes häufig und in verschiedenen Zusammenhängen ein. 25 Hier aber erfolgt sie unvermittelt angesichts des totalen Unverständnisses der Juden kurz zuvor. 26 Johannes braucht die gläubigen Juden lediglich für einen Augenblick, um einen Anknüpfungspunkt für V zu gewinnen. Es dauert nicht lange, bis Jesus den hier erwähnten Glauben für nichtig erklären wird. 27 Im Nachhinein erweist sich dieser Glaube als Scheinglaube. Den Dialog V hat Johannes folgendermaßen gestaltet: Die Juden nehmen jeweils die letzte von Jesus getroffene Aussage teilweise wörtlich auf und weisen sie zurück. Daraufhin erteilt Jesus der von den Juden zu diesem Zweck vorgebrachten Frage oder Feststellung eine Absage (und zwar ebenfalls unter partiell wörtlicher Aufnahme des Vorangehenden) und liefert ihnen damit den nächsten Anstoß usw. So sind Rede und Gegenrede (mit Ausnahme von V und V. 48) jeweils in der Art von Stichwortanschlüssen miteinander verkettet. Da die Dialogteile in der dargestellten Weise ineinander übergehen, ist es nicht möglich, irgendwo einen Einschnitt zu machen. Nur zwischen V und 48 kann man aufgrund des fehlenden Stichwortanschlusses einen Einschnitt sehen. Dann ergeben sich zwei Dialogblöcke: V kreisen um das Thema der Abrahams-, Gottes- und Teufelskindschaft der Juden; V thematisieren Jesus als Todesüberwinder, als das eigentliche Gotteskind und als Präexistenten. 24 Die folgenden Ausführungen orientieren sich z.t. wörtlich an dem Beitrag Das Johannesevangelium (S ), den mein ehemaliger Mitarbeiter Frank Schleritt zu meinem Buch Jesus nach 2000 Jahren (Lüneburg 2000, 2. Aufl. Springe 2004) beigesteuert hat. 25 Vgl. Joh 2,23; 4,39; 7,31; 10,42; 11,45; 12, Er sagte ihnen nun wiederum: Ich gehe fort, und ihr werdet mich suchen, und ihr werdet in eurer Sünde sterben. Wohin ich gehe, könnt ihr nicht kommen. 22 Die Juden sagten nun: Er wird sich doch nicht etwa selbst töten, dass er sagt: Wohin ich gehe, könnt ihr nicht kommen? 23 Und er sagte ihnen: Ihr seid von unten, ich bin von oben; ihr seid aus dieser Welt, ich bin nicht aus dieser Welt. 24 Ich habe nun zu euch gesagt: Ihr werdet in euren Sünden sterben. Denn wenn ihr nicht glaubt, dass ich bin, werdet ihr in euren Sünden sterben. 25 Sie sagten ihm nun: Wer bist du? Jesus sagte ihnen: Dass ich überhaupt auch zu euch rede! 26 Viel habe ich über euch zu reden und zu urteilen, aber der mich geschickt hat, ist wahrhaftig, und was ich von ihm gehört habe, das rede ich zur Welt. 27 Sie erkannten nicht, dass er vom Vater zu ihnen sprach. 27 Joh 8,

6 Verse 31 32: V. 31a ist eine Einleitung zu V. 31b 32, die sich auf V. 30 zurück bezieht. Vers 33: Die Juden haben aus V. 31b 32 herausgehört, dass Jesus sie als Sklaven qualifiziert. Indem sie nämlich die Worte Jesu über die Freiheit unter Berufung auf ihre Abrahamskindschaft in Frage stellen, geben sie Jesus Anlass, ihnen im Folgenden sowohl die Freiheit (V ) als auch die (wahre) Abrahamskindschaft (V b 41a) ausdrücklich abzusprechen. Vers 34: In diesem Vers erläutert Jesus weniger den Zusammenhang von Sünde und Unfreiheit, sondern richtet sich an seine jüdischen Gesprächspartner; diese sind Sklaven der Sünde; die Sünde ist Ablehnung Jesu. Vers 35: Jesus formuliert einen Nebengedanken, der in einem kleinen Gleichnis die Juden aus der ewigen Heilsgemeinschaft mit Gott ausschließt. Vers 36: Hier ist das Subjekt des Freimachens der Sohn, während das Subjekt in V. 32 die Wahrheit war. Dies passt zu der Selbstidentifikation Jesu mit der Wahrheit in Joh 14,6. Vers 37: In V. 37 nimmt Jesus den Einwand der Juden aus V. 33 auf, Nachkommen Abrahams zu sein. Offensichtlich anerkennt er ihre physische Abkunft von Abraham. Den Vorwurf an die Juden: Ihr sucht mich zu töten hat Jesus bereits mehrere Male zuvor erhoben. 28 Vers 38: Jesus parallelisiert darauf sein Tun formal mit dem der Juden: So wie er das redet, was er vom Vater gesehen hat 29, so tun die Juden, was sie vom Vater gehört haben. Dass Jesus in beiden Fällen zunächst von dem Vater (und nicht von meinem Vater im Gegensatz zu eurem Vater ) spricht, fällt auf; denn in der gegenwärtigen Konfrontation erscheint ein positives Urteil über die Juden als von vornherein unwahrscheinlich. Die Vermutung, dass Jesus in beiden Fällen nicht ein und denselben Vater meint, legt sich durch den Kontext also nahe. Der weitere Gesprächsverlauf zeigt, dass es sich hier um einen dramaturgisch besonders raffinierten Kunstgriff des Johannes handelt: Er lässt Jesus schrittweise die schreckliche Wahrheit über die Herkunft der Juden enthüllen: Abraham ist nicht der Vater der Juden (V. 39); die Juden haben einen anderen Vater als Jesus (V. 41); Gott ist nicht ihr Vater (V. 42); ihr Vater ist der Teufel (V. 44). Vers 39a: Die Juden wittern hinter Jesu Worten mit Recht einen versteckten Angriff. Deshalb bestehen sie nach V. 33 nochmals darauf, dass Abraham ihr Vater sei. 30 Vers 39b: Jesus weist den selbstsicheren Einwurf der Juden V. 39a zurück, indem er ihn in einem irrealen Konditionalsatz aufgreift: Wenn es so wäre, wie die Juden behaupten, würde sich ihre Herkunft von Abraham in ihrem Verhalten widerspiegeln. Vers 40: Doch ihre Mordabsicht widerlege ihren Anspruch, Kinder Abrahams zu sein. Vers 41a: Sie tun vielmehr die Werke ihres und nun wird deutlich: ihres vom Vater Jesu unterschiedenen Vaters. Vers 41b: Zu Recht verstehen die Juden diese Worte wiederum (vgl. V. 39a) als einen Angriff. Wenn Johannes sie nun das stärkste Geschütz auffahren und sich, über die Betonung der Abstammung von Abraham hinaus, auf ihre Gotteskindschaft berufen lässt ( als einzigen Vater haben wir Gott ), so deshalb, weil sich auf diesem Hintergrund ihre eigentliche Herkunft umso deutlicher abhebt. 28 Der Vorwurf stimmt wörtlich mit Joh 5,18; 7, überein. 29 Vgl. Joh 3,11; 5,19; 8, Vgl. Mt 3,9/Lk 3,8. 6

7 Vers 42: Jesus greift nun den Hinweis der Juden auf ihre Gotteskindschaft auf und stellt ihn direkt in Abrede. Wären die Juden Kinder Gottes, müssten sie konsequenterweise den von Gott Gesandten lieben. Vers 43: Die Frage Jesu, warum die Gegner seine Botschaft ablehnen, ist zugleich die Frage des Johannes nach der Ablehnung der christlichen Botschaft durch die Juden seiner Zeit. Die Antwort wird gleich nachgeliefert: nicht weil sie Jesu Worte nicht hören wollen, sondern weil sie es gar nicht hören können. Woraus dieses Unvermögen resultiert, sagt in erbarmungsloser Weise der folgende Vers. Vers 44: Endlich löst Jesus die mehr oder weniger rätselhaften Andeutungen über den Vater der Juden 31 auf: Ihr Vater ist der Teufel. 32 Es versteht sich von selbst, dass die Juden als dessen Kinder seine Eigenschaften teilen: Sein menschenmörderisches Wesen aktualisieren die Juden gerade Jesus gegenüber. 33 Vers 45: Der Grund für den Unglauben der Juden ist, dass Jesus die Wahrheit sagt. 34 Wahrheit kommt im Johannesevangelium 25mal vor, in den ersten drei Evangelien insgesamt nur siebenmal, zudem ohne tiefere Bedeutung. Zwar hat die Verwendung von Wahrheit in V. 45 auch umgangssprachlichen Sinn, doch schwingt ein tieferer Sinn mit. Jesus sagt bei Johannes nicht nur die Wahrheit, er ist auch die Wahrheit (Joh 14,6), weil in ihm Gott offenbar wird. Wahrheit drückt demnach im 4. Evangelium die allein wirkliche Wirklichkeit aus, ihr entgegengesetzt ist die Lüge. Vers 46: Jesus stellt zwei Fragen: a) Wer von den Juden überführe ihn einer Sünde. Doch ist das nur rhetorisch: Jesus, der Gottessohn, ist nämlich sündlos und kann deshalb keiner Sünde überführt werden. b) Warum glaubten die Juden Jesus nicht, falls er die Wahrheit sagt. Das ist genauso rhetorisch, denn Jesus sagt bekanntlich die Wahrheit. Vers 47: Jesus fügt zusätzlich eine Erklärung dafür an, dass die Juden Jesus nicht glauben: Wenn nur der, der aus Gott ist, die Worte Gottes hört, kommt dies für die Juden als Teufelskinder 35 nicht in Betracht. Vers 48: Die Juden können sich diesen Frontalangriff Jesu nur als Symptom dämonischer Besessenheit erklären und geben damit den Vorwurf der Teufelskindschaft zurück. Verse 49 50: Jesus weist den Verdacht der dämonischen Besessenheit zurück. Vers 51: Johannes legt Jesus unvermittelt ein traditionelles Verheißungswort in den Mund und lässt ihn so ein neues Thema anschneiden. Verse 52 53: Dieser Offenbarungsspruch bewirkt, dass der in V. 48 vorgebrachte Verdacht einer dämonischen Besessenheit den Juden zur Gewissheit wird. Denn der von ihnen fast wörtlich wiederholte Spruch provoziert die Frage nach der Würde Jesu im Vergleich zu der Würde Abrahams und der Propheten. Vers 54: Jesus nimmt das Stichwort dich selbst aus V. 53 auf und antwortet in gewohnter Weise: Nicht sich selbst, sondern seinem Vater, Gott, verdankt er seine Herrlichkeit. 36 Der angehängte Satz ( von dem ihr sagt: Er ist unser Gott ) bekräftigt nochmals, dass die Juden als Teufelskinder sich zu Unrecht auf Jesu Vatergott berufen Joh 8,38b.41a 32 Vgl. Joh 8,44a. 33 Joh 8, Vgl. Joh 18, Joh 8, Vgl. Joh 5,31 32; 7, Vgl. Joh 8,41b 47. 7

8 Vers 55: Dass die Juden Gott nicht kennen, kam bereits früher zur Sprache 38 ; dass demgegenüber Jesus Gott kennt, betont ein weiterer Text 39 ; Lügner bezieht sich zurück auf V. 44. Vers 56: Wenn Jesus, trotz zuvor anders lautender Aussagen 40, Abraham nun als Vater der Juden betrachtet, liegt darin entweder ein sarkastischer Unterton Abraham, der doch angeblich euer Vater ist, oder es ist wie in V. 37 nur die leibliche Abstammung zugestanden, oder es muss ein von dem ihr sagt wie in V. 54 hinzugedacht werden. Der Vers setzt voraus, dass Abraham zu seinen Lebzeiten ein Blick in die Zukunft gestattet war. Derjenige, auf den sich die Juden gegen Jesus berufen 41, bürgt in Wahrheit gegen sie und für Jesus. 42 Vers 57: Diese Worte können die Juden nicht begreifen. Wie in anderen Fällen auch 43 unterliegen sie einem Missverständnis. Wie kann denn Abraham, der bereits seit vielen hundert Jahren tot ist, von Jesus gesehen worden sein? Vers 58: Die majestätische Antwort Jesu gibt diese Rechnerei der Lächerlichkeit preis. Der Vers ist die Krönung des ganzen Abschnitts: Jesus spricht von seiner Präexistenz, seinem ewigen Sein bei Gott. 44 Als derjenige, der schon am Anfang ist 45, ist Jesus natürlich auch vor Abraham. Vers 59a: In den Augen der Juden ist dieser Anspruch allerdings der Gipfel der Gotteslästerung. 46 Nun erscheint ihnen eine weitere Diskussion weder nötig noch möglich. Am Schluss haben sie keine Worte mehr, sondern nur noch Steine in den Händen (Jürgen Becker). Damit bestätigen sie noch einmal anschaulich, was Jesus zuvor über ihre mörderischen Absichten gesagt hatte. 47 Vers 59b: Wie viele Male zuvor entgeht Jesus dem Versuch der Juden, ihm Gewalt anzutun. 48 Indem Johannes vom Sich-Verbergen Jesu 49 spricht, stellt er eine Verbindung zu Joh 7,10 her, wo Jesus wie im Verborgenen zum Laubhüttenfest zieht. Indem Jesus den Tempel verlässt, endet das Tempelgespräch, das in Joh 7,14.25 begann. Den Jesus des Johannesevangeliums hat es nur in der Phantasie gegeben. Seine totale Feindschaft gegenüber den ungläubigen Juden sucht ihresgleichen in den ersten drei Evangelien des Neuen Testaments; sie wird geradezu zum Judenhass, der wie ein roter Faden das vierte Evangelium durchzieht. Die Schärfe der Polemik erklärt sich teilweise daraus, dass Teile der Gemeinde des Johannes aus einer jüdischen Synagoge ausgeschlossen worden sind. 50 Im Gegenzug verteufelt Johannes nun die Juden d.h., er legt Jesus deren Verteufelung in den Mund und lässt auf diesem dunklen Hintergrund die Würde Jesu als des mit Gott Vater vereinten Sohnes, des Judenfeindes, umso heller erstrahlen. Offenbar kommt der richtige, exklusive Glaube ohne ein feindliches 38 Joh 7,28; 8, Joh 7,29 40 Joh 8,39b Joh 8,33.39a. 42 Vgl. Joh 5, Vgl. Joh 2, Vgl. Joh 1, Vgl. Ex 3, Vgl. Lev 24, Vgl. Joh b. 48 Vgl. Joh 7,30.44; 8,20b; 10, Vgl. ebenso Joh 12, Vgl. Joh 9,22; 12,42; 16,2. 8

9 Gegenüber nicht aus und findet es in den Juden, von denen die Rettung einst gekommen ist. 51 (Die Mitglieder der Gemeinde des Johannes waren ja durchweg ehemalige Juden.) Antijüdische Feindschaft von derselben Art findet sich in der Offenbarung des Johannes, wo Jesus in zwei von ihm diktierten Briefen die Synagoge der Juden als Synagoge des Satans verunglimpft. 52 Kinder des Teufels heißen aber auch die Ketzer in den Johannesbriefen 53, ja Betrüger und Antichristen, weil sie eine andere Lehre als Johannes vertraten Zahlreiche Details der drei anderen Evangelien des Neuen Testaments sind unwahr Historisch zuverlässiger scheinen auf den ersten Blick die Jesusdarstellungen der ersten drei E- vangelien zu sein. In ihnen verkündigt er die Nähe der Königsherrschaft Gottes, erzählt Gleichnisse, legt das Gesetz aus und betätigt sich als Exorzist alles Dinge, die sich gar nicht oder nur am Rande im Johannesevangelium finden. Indes hat die Forschung gezeigt, dass die meisten Jesusworte auch in den ersten drei Evangelien des Neuen Testaments auf spätere Interpreten der Person Jesu zurück gehen, auf christliche Propheten, Schriftgelehrte und nicht zu vergessen auf die Evangelisten des Neuen Testaments selbst. Hier ein Überblick: Erstens: Jesusworte wurden im Rahmen der Auseinandersetzungen innerhalb der frühchristlichen Gemeinde erfunden. Man borgte sich die Autorität Jesu, um konkurrierende Mitchristen zum Schweigen zu bringen. Ein Beispiel ist das unechte Jesuswort Lk 16,17: Es ist leichter, dass der Himmel und die Erde vergehen, als dass ein einziges Häkchen vom Gesetz wegfällt. Das Wort entstammt einer Gemeindesituation, in der ein Kampf zwischen liberalen und konservativen Christen entbrannt war. Die liberalen Christen sind wahrscheinlich Mitglieder von Gemeinden, denen auch der Apostel Paulus zuzuordnen ist. Gesetzestreue Christen beschuldigten ihn des Abfalls von der Thora. Sie verbreiteten über ihn das Gerücht, er lehre alle Juden in der Diaspora, ihre Söhne nicht mehr zu beschneiden. 55 Diese Christen gehörten der Gemeinde aus Jerusalem an, die unter der Führung des Jakobus, eines Bruders Jesu, zunehmend eine restaurative Haltung zum Gesetz einnahm. In diesen Kreisen dürfte Jesus das oben zitierte Wort Lk 16,17 zugeschrieben worden sein, das die Unvergänglichkeit des Gesetzes behauptet. Um die eigene Position im Kampf gegen andere Christen zu verteidigen, legte man Jesus diesen Spruch einfach in den Mund. Zweitens: Auch im Kampf gegen ungläubige Juden fälschte man Jesusworte. So schrieb der erste Evangelist Jesus folgende Sätze zu, Mt 23,34 38: 34 Siehe, ich sende zu euch Propheten und Weise und Schriftgelehrte; und einige von ihnen werdet ihr töten und kreuzigen, und einige von ihnen werdet ihr geißeln in euren Synagogen und werdet sie verfolgen von einer Stadt zu Stadt, 35 damit über euch komme all das gerechte Blut, das vergossen ist auf der Erde Amen, ich sage euch: Dies alles wird über diese Generation kommen. 37 Jerusalem, Jerusalem, die du die Propheten tötest und die steinigst, die zu dir gesandt sind! Wie oft habe ich deine Kinder versammeln wollen, wie eine Henne ihre Küken versammelt unter die Flügel; und ihr habt nicht gewollt! 38 Siehe, euer Haus soll euch wüst gelassen werden. Die christlichen Propheten, Weisen und Schriftgelehrten in Vers 34 zielen auf die Gegenwart des Matthäus. Diese Personengruppen, sagt Jesus, werden das Schicksal der Tötung, Kreuzigung und Geißelung erleiden, und zwar durch die von ihm der Heuchelei bezichtigten Pharisäer und 51 Joh 4,22b. 52 Offb 2,9; 3, Joh 3, Joh 7. Vgl. das Vorkommen des Verbes hassen (griech. misein): Joh 3,20; 7,7; 12,25; 15, ; 17,14; Offb Vgl. Apg 21,21. 9

10 jüdischen Schriftgelehrten. Aber die Bestrafung für diese Untaten kommt prompt: Matthäus lässt Jesus nämlich ein Gericht über ganz Israel voraussagen. Die anschließend Jesus von Matthäus in den Mund gelegte Klage über Jerusalem setzt dessen Verwüstung im Jüdischen Krieg voraus, der erst 40 Jahre nach Jesu Tod stattfand, und die Zerstörung der Stadt wird hier nicht in Aussicht gestellt, sondern gilt als bereits geschehen: Die Stadt soll wüst (= in Trümmern) liegen bleiben. Drittens: Jesusworte wurden fingiert, um die besondere Würde des Gottessohnes auszudrücken. So entstammen zwei Worte, die Jesus am Kreuz gesprochen haben soll, der erbaulichen Lektüre der alttestamentlichen Psalmen. Der bekannte Verzweiflungsruf Mein Gott, mein Gott, warum hast du mich verlassen? in Mk 15,34 ist ein Zitat aus Ps 22,2. Und die versöhnliche Anrede Vater, in deine Hände befehle ich meinen Geist in Lk 23,46 entspricht wörtlich Ps 31,6. Weitere Worte am Kreuz zeigen die Gelassenheit Jesu, die zur Würde des Gottessohnes passen. Es handelt sich um Lk 23,34a Vater vergib ihnen, denn sie wissen nicht, was sie tun und Lk 23,43 Wahrlich ich sage dir: Heute wirst du mit mir im Paradies sein. Viertens: Die Auffassung der neutestamentlichen Verfasser, Jesus selbst habe sein Leiden und seine Auferstehung vorhergesagt 56, ist widerlegt. Es handelt sich bei den diesbezüglichen Voraussagen um nachträgliche Rückdatierungen aus der Sicht des Glaubens. Die ersten Christen halten Jesus für einen Hellseher. Er hat nicht nur sein Sterben und Auferstehen vorausgesehen, sondern auch die Tempelzerstörung 57, den Verrat durch Judas 58, den Abfall seiner Jünger 59, die dreimalige Verleugnung des Petrus. 60 Fünftens: Die Auferstehung Jesu fand so, wie sie in den neutestamentlichen Evangelien beschrieben bzw. vorausgesetzt wird, mit Sicherheit nicht statt. Die diesbezüglichen Texte vom leeren Grab stammen erst aus dem zweiten Stadium des Auferstehungsglaubens, als es darum ging, die Auferstehung Jesu von den Toten dingfest zu machen. Im Markusevangelium dient der Hinweis eines Jünglings darauf, dass Jesus nicht hier sei, als Argument für Jesu körperliche Auferstehung. Der Evangelist Matthäus legt den Bericht des Markus zugrunde und betont ausdrücklich, dass das Grab infolge der Auferstehung Jesu leer geworden ist. Damit bekämpft er Gerüchte feindlicher Juden, die behaupteten, die Jünger hätten Jesu Leib gestohlen und eine Auferstehung Jesu nur vorgetäuscht. Der Evangelist Lukas, der den Bericht des Markus verwendet, untermauert die körperliche Auferstehung durch einen Schriftbeweis. In Psalm 16 soll David alias Jesus prophezeit haben, Gott werde den Gottessohn nicht der Verwesung anheim fallen lassen. 61 Also steigerte Lukas die Bedeutsamkeit Jesu dadurch, dass er diesen Psalm in Geschichte übersetzte und Jesus unverweslich werden ließ. Das Grab musste leer gewesen sein. Sechstens: Sämtliche Weissagungen aus dem Alten Testament, die traditionell auf Jesus bezogen werden, haben mit diesem nichts zu tun. So sind sämtliche Voraussagen, die alljährlich im Weihnachts- und Karfreitagsgottesdienst erklingen, erst nachträglich mit Jesus in Verbindung gebracht worden. Weder hatte der Prophet Jesaja im achten vorchristlichen Jahrhundert Jesus im Sinn, als er dem König Ahas die Geburt eines Sohnes voraussagte 62, noch sind die alttestamentlichen Got- 56 Mk 8,31; 9,31; 10,32b Mk 13, Mk 14, Mk 14, Mk 14, Apg 2, ; 13, Vgl. Jes 7,14 10

11 tesknechtslieder 63 Weissagungen über den gekreuzigten Gottessohn. Beispielsweise beziehen sich die Sätze Fürwahr, er trug unsere Krankheit und lud auf sich unsere Schmerzen. Wir aber hielten ihn für den, der von Gott geschlagen und gemartert wäre 64 auf jemand anderen als Jesus, vielleicht sogar auf das Schicksal des Volkes Israel ein halbes Jahrtausend vorher. 3. Die Lügen des Lukas, der sich sogar als Historiker versteht Zwecks Vertiefung der bisherigen Ergebnisse behandle ich im folgenden Teil das Gesamtwerk eines Evangelisten. Bestehend aus Lukasevangelium und Apostelgeschichte verdient es schon wegen seines Umfangs ein Drittel des Neuen Testaments erhöhte Aufmerksamkeit. Sein Autor erhebt den Anspruch, eine Geschichte des frühen Christentums zu verfassen. Der Eingangssatz der Apostelgeschichte Den ersten Bericht, Theophilus, habe ich verfasst über alles, was Jesus anfing zu tun und zu lehren 65 bezieht sich zurück auf das Vorwort zum Evangelium. Hier streicht Lukas die historiographische Seite seiner Arbeit heraus und betont deren Zuverlässigkeit, welche die Versuche früherer Autoren ( viele ) überbietet: Da nun schon viele versucht haben, eine Erzählung von den Begebenheiten abzufassen, die sich unter uns erfüllt haben, wie sie uns diejenigen überliefert haben, die von Anfang an Augenzeugen und Diener des Wortes geworden sind, beschloss auch ich nachdem ich allem von Anfang an sorgfältig nachgegangen bin, es für dich der Reihe nach niederzuschreiben, hochgeehrter Theophilus, damit du die Zuverlässigkeit der Lehren, in denen du unterrichtet wurdest, erkennst. 66 Lukas beschreibt die Ausbreitung des frühen Christentums als Heilsgeschichte und fasst sie als Lauf oder Weg auf. Die entsprechenden Metaphern finden sich in der Paulusrede im pisidischen Antiochien, wo Lukas den Apostel vom Eintreten Johannes des Täufers (in die Welt) sprechen lässt: Als aber Johannes seinen Lauf vollendete. Die Apostelgeschichte versteht christliche Existenz überhaupt als "Weg". Als der lukanische Paulus in der Rede von Milet auf seine missionarische Aktivität zurückblickt, spricht er von der Vollendung seines Laufs. Die Heilsgeschichte besteht für Lukas im Fortgang der Evangeliumspredigt von Jerusalem nach Rom. Alles andere der Anfang in Galiläa, Tod und Auferstehung Jesu in Jerusalem, Gründung und Festigung der Urgemeinde sowie die Mission der ersten griechischsprachigen Christen führt zu diesem Ziel hin. Lukas hat das Apostelkonzil, ein Treffen in Jerusalem zwischen den Vertretern der dortigen Kirche und Christen aus Antiochien, in der Mitte der Apostelgeschichte platziert. Es soll Konflikte zwischen Juden- und Heidenchristen bereinigen und bildet die Voraussetzung für Paulus' eigentliche Mission. Sie beginnt erst jetzt und führt ihn bis nach Rom. Paulus Lebenswerk ist so mit der heiligen Vergangenheit der Jerusalemer Urgemeinde verbunden und zugleich durch sie legitimiert. Jedoch war Paulus, nach seinen Briefen zu urteilen, bereits länger als ein Jahrzehnt vor dem Apostelkonzil als unabhängiger Apostel tätig. Sobald Lukas die theologische Bedeutung eines Ereignisses erfasst hat, erschließt er daraus die Chronologie, also die Zeitfolge, die er theologisch für zwingend erachtet. Deswegen kann er sich solche Freiheiten im Umgang mit der Chronologie des Paulus erlauben und ihren Beginn viel zu spät ansetzen. Zahlreiche theologisch bedingte Veränderungen des Markusevangeliums, das ihm als Quelle gedient hat, kommen hinzu. Beispielsweise berichtet Lukas von der Verhaftung Johannes des Täu- 63 Jes 42,1 4; 49,1 6; 50,4 9; 52,13 53, Jes 53,4. 65 Apg 1,1. 66 Lk 1,

12 fers 67, bevor Jesus auftrat. 68 Daher erfährt der Leser nicht mehr wie noch im Markusevangelium, dass Johannes Jesus getauft hat. Lukas verschweigt dies offenbar, um Jesus von Johannes abzusetzen. Dann aber erhebt sich die grundsätzliche Frage, ob Lukas historische Daten, die aus der Theologie stammen, überhaupt zutreffen. Römische Soldaten spielen im lukanischen Doppelwerk eine wichtige Rolle. Zwar gab es unter ihnen bis ca. 175 n.chr. keine Christen. Doch schlossen sich seit dem Ende des 2. Jahrhunderts immer mehr Militärs der Kirche an, so dass die Frage nach einer Antwort verlangte, ob der Soldatenstand mit dem neuen Glauben vereinbar sei. Nun wendet sich Johannes der Täufer in einer von Lukas erfundenen Passage an Zöllner und Soldaten, zwei Säulen der römischen Besatzungsmacht. Auf ihre Frage, wie sie sich zu verhalten hätten, antwortet Johannes alias Lukas, sie sollten ihrem Beruf pflichtgemäß nachgehen. 69 Und damit noch nicht genug, Lukas macht später sogar wie wir sahen einen römischen Hauptmann zum ersten Christen aus der römisch-hellenistischen Welt. 70 All dies zeigt, wie weit Lukas, der um 90 n.chr. schreibt, seiner Zeit voraus ist. Sein positives Bild des römischen Militärs spiegelt sich auch darin wider, dass er in der Leidensgeschichte seines Evangeliums römische Soldaten in günstigem Licht zeichnet. Ein Vergleich mit der Passionsdarstellung des Markus macht deutlich: Lukas entlastet die römischen Soldaten und belastet die Juden. Ihm zufolge exekutieren die Juden nicht die Römer Jesus. Dies ergibt sich daraus, dass Lukas die Szene der Verspottung Jesu durch römische Soldaten auslässt. Entsprechend übergibt Pilatus Jesus dem Willen der Juden, die ihn abführen und kreuzigen. 71 Mit anderen Worten: Diejenigen, die Jesu Kreuzigung verlangen, verurteilen und töten ihn auch. Ähnlich in einer Ostergeschichte: Auf dem Weg nach Emmaus treffen zwei Jünger den auferstandenen Jesu, ohne ihn zu erkennen, und erklären ihm, die Hohenpriester und Oberen der Juden hätten Jesus zur Todesstrafe ausgeliefert und gekreuzigt. 72 In anderen Partien seines Werkes biegt Lukas die in seinen Quellen berichteten gewaltsamen Aktionen des römischen Militärs einfach um; geradezu positiv zeichnet er die Soldaten im Bericht von der Festnahme des Paulus in Jerusalem und bei den sich anschließenden Verhandlungen. Sie schützen Paulus in einer lebensbedrohenden Lage vor den Juden. 73 Das Ende der Apostelgeschichte geht über die bisherige günstige Darstellung des römischen Militärs noch hinaus. Obwohl Lukas weiß, dass die römische Staatsmacht Paulus hingerichtet hat, lässt er diese Tatsache aus und schreibt in der Apostelgeschichte im letzten Satz, dass Paulus die Königsherrschaft Gottes predigte und über das, was den Herrn Jesus Christus (betrifft), mit allem Freimut lehrte ungehindert. 74 Lukas will durch diese Schönfärberei erreichen, dass die römische Führung den christlichen Gemeinden zur Zeit des Lukas die volle Freiheit zur Verkündigung gewährt. Lukas schreibt eine Erfolgsgeschichte der Kirche. Dabei bedient er sich sorgfältig ausgewählter Figuren. Es gibt gute und schlechte Personen: Die guten sind die zwölf Apostel, die Jünger und 67 Lk 3, Lk 3, Vgl. Lk 3, Vgl. Apg Lk 23, Die von Lukas ausgelassene Passage von der Verspottung Jesu durch römische Soldaten steht Mk 15,16 20a. 72 Lk 24, Vgl. Apg 21,27 36 u.ö. 74 Apg 28,31. 12

13 einzelne Märtyrer die schlechten die Irrlehrer, und zwar die grausamen Wölfe 75, die nach dem Tod des Paulus in die Gemeinden eindringen werden, und natürlich die ungläubigen Juden. 76 Keine Frage: Solch einliniges Bild lässt sich gut weitergeben und prägt sich schnell ein. Es übt einen großen Einfluss aus. Allerdings kommt dabei die historische Wahrheit zu kurz. Im Rückblick ist illusionslos zu sagen: Lukas hat im Dienste der Heilsgeschichte an zahlreichen Stellen Fiktion und Faktum vertauscht, Historie aus Theologie erst erschlossen und vom frühen Christentum ein dogmatisch geschöntes Bild gemalt, das Teil unseres kulturellen Gedächtnisses geworden ist. Die historische Bibelkritik bleibt ein heilsames Korrektiv, um die lukanischen Lügen zu entmachten. Bilanz Die historische Kritik hat die Bibel entzaubert und ist zur Totengräberin des Glaubens geworden. Neutestamentliche Forschungen ergeben: Für den Glauben bleibt kein geschichtliches Fundament zurück, auf das er nach eigenem Bekunden angewiesen ist und das er sich doch nur selbst ausgedacht hat. Frühchristliche Fromme haben massenhaft und mit gutem Gewissen Jesussprüche erlogen, die später ihren Weg ins Neue Testament nahmen. Die gröbste Lüge ist die von Jesus dem Judenfeind. Die hemmungslose Erfindung von Worten Jesu, diente gemeindlichen Zielen: unter anderem dem Kampf mit ungläubigen Juden und Dissidenten aus den eigenen Reihen. Das Neue Testament kann demnach für niemanden, der seine fünf Sinne beisammen hat, noch Heilige Schrift sein. Aufklärung lässt sich eben nicht an die Ketten des Glaubens legen. Sie stürzt wie ein brausender Strom heran, gegen den alle Glaubensschleusen und -dämme machtlos sind. 75 Apg 20, Überall, wo Paulus eine Gemeinde gründet, wollen die Juden das verhindern. Vgl. für Korinth z.b. Apg 18,

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