Mobile Computing bei der SBB

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1 Mobile Computing bei der SBB Nick Balmer, Leiter IT Solution Center Personenverkehr Mitglied der Geschäftsleitungen Personenverkehr und SBB Informatik

2 Themen. 1 Einleitung 2 Herausforderungen der SBB Informatik 3 Vom Industrie- zum Consumergerät 4 Bring your own device (BYOD) 5 Mobilfunkversorgung SBB IT K-IT-SCP

3 Die SBB wir bewegen die Schweiz. Die Hälfte der Schweizerinnen und Schweizer sind Stammkunden: mehr als 2,3 Millionen Kunden besitzen ein Halbtax-Abonnement. über Generalabonnemente sind im Umlauf Mitarbeitende, 80 Nationalitäten Personenverkehr SBB Cargo Infrastruktur Immobilien täglich Reisende in Zügen Tonnen Güter täglich über Km Schienennetz 763 Bahnhöfe 6 Wasserkraftwerke eigenes Telekommunikationsnetz SBB IT K-IT-SCP

4 Mobile Endgeräte sind integraler Bestandteil bei Kunden und SBB-Anwendern. Unsere Kunden nutzen mobile Apps und Voice-Dienste am Bahnhof und im Zug. Mobile-SBB ist eine der beliebtesten CH-App. Die SBB setzt heute mobile Endgeräte für ihre Geschäftsprozesse ein. SBB IT K-IT-SCP

5 Consumergeräte wie Smartphones und Tablets verändern das Endgeräteportfolio in den nächsten Jahren. Featurephones Smartphones Tablets Notebooks Industriegeräte SBB IT K-IT-SCP

6 Themen. 1 Einleitung 2 Herausforderungen der SBB Informatik 3 Vom Industrie- zum Consumergerät 4 Bring your own device (BYOD) 5 Mobilfunkversorgung SBB IT K-IT-SCP

7 Den IT-Bedarf integral planen, auch mobile IT-Lösungen. Trends Marktstudien, Benchmarking Ökologische Nachhaltigkeit IT-Organisation/Sourcing SBB IT im öv Schweiz Risikoanalyse Alignement mit der Geschäftsund IT-Strategie Geschäftsprozessarchitektur User Experience Wertschöpfung TCO-Kostenentwicklung/ Mittelbedarfe Umsetzungsplanung/Roadmap IT-Applikationsarchitektur IT-Plattformarchitektur IT-Kommunikationsarchitektur IT-Endgeräteportfolio IT-Datenarchitektur IT-Security- und Datenschutz SBB IT K-IT-SCP

8 Einsatzgebiete mobiler Endgeräte. Kunde SBB-Prozesse Mobilfunkversorgung Office Vom Industrie- zum Consumergerät Bring your own device SBB IT K-IT-SCP

9 SBB Mobile wächst stark. SBB IT K-IT-SCP

10 Ohne Standardisierung lassen die mobilen Bedürfnisse die Komplexität in der IT explodieren. Benutzersegmente Gerätetypen Lokpersonal, Zugbegleiter, Instandhaltungspersonal, Sachbearbeiter, Kader,... Standard-Laptop, Standard-RTC, Standard-Desktop, ZPG2, LEA2, Standard-Smartphone, Private Smartphone, Standardisierung 1-3 Geräte / Mitarbeiter Client- Deployment Netzwerke Browser, Lokal (SW-Verteilung), Lokal (App-Store, Remote Presentation (Citrix), Device Management,... Firmenintern, CWLAN, WLAN, GSM, GSM-R, e Varianten Kombinationsmöglichkeiten äquivalent reduzieren oder machen Identity und Accessmanagement Anwendung Gerätezertifikate, 2-Faktor- Authentisierung mit Challenge/Response, AD, andere Directories Büroarbeitsplatz- und Geschäftsanwendungen Keine redundanten Daten / Anwendungen SBB IT K-IT-SCP

11 Themen. 1 Einleitung 2 Herausforderungen der SBB Informatik 3 Vom Industrie- zum Consumergerät 4 Bring your own device (BYOD) 5 Mobilfunkversorgung SBB IT K-IT-SCP

12 Mit welchem Endgerätetyp soll das Zugpersonalgerät (für den Regionalverkehr) abgelöst werden? End of life? ZPGII Almex.mobile (Windows CE 6.0) SBB IT K-IT-SCP

13 Welche Einflussfaktoren und Kriterien spielten bei der Entscheidung eine Rolle? 1 Geschäftsprozess 3 Technologie «Change» Ticketing Kundeninfo Services Industrie-Betriebssysteme: Windows CE/Mobile Consumer-Betriebssysteme Windows Phone 7 Android ios 2 Benutzer 4 IT-Integration User Experience Hohe Benutzerakzeptanz, durch Bedienbarkeit und Handling Gewicht, Grösse des Displays, Anzahl Komponenten (z.b. Drucker) Gerätemanagement Verwaltung und Inventarisierung, SW-Updates, Datenverteilung Sicherheitsmanagement Schutz des Gerätes und der Daten Zugriffsmanagement SBB IT K-IT-SCP

14 14 Der Entscheid für den Regionalverkehr (250 Geräte). Ein Android-Smartphone mit zusätzlichem Drucker. Gründe für den Entscheid Höhere Flexibilität dank kürzeren Lebenszyklen bei ca. gleichen Investitionskosten aber tieferen Betriebskosten. Modulare Erweiterbarkeit. Hohe Benutzerakzeptanz. Risiken Fehlende Erfahrung im Umgang mit dem Consumer-Betriebssystem für den Unternehmenseinsatz. Ausfallrate der Consumergeräte. Acer Iconica, 4.8" Smartphone Android 2.3 Bluetooth-Drucker am Gurt 2D Barcode Scanning mittels integrierter 8 Megapixel-Kamera Portierung der Software (Eigenentwicklung in Java) SBB IT K-IT-SCP

15 Themen. 1 Einleitung 2 Herausforderungen der SBB Informatik 3 Vom Industrie- zum Consumergerät 4 Bring your own device (BYOD) 5 Mobilfunkversorgung SBB IT K-IT-SCP

16 «Bring Your Own Device» ist ein generelles Bedürfnis der Benutzer und bei der SBB für Smartphone und ipad bereits Realität. Allgemeine Begriffsdefinition BYOD: Das Unternehmen stellt für die Nutzung privater Endgeräte Services zu Verfügung und definiert entsprechende Vorgaben, z.b. über den nutzbaren Funktionsumfang oder die unterstützten Endgerätemodelle. Je nach Erforderlichkeit zur Nutzung des privaten Endgerätes, kann sich ein Unternehmen im Rahmen der BYOD- Bereitstellung an den Investitionsund/oder den Betriebskosten beteiligen. Smartphone und ipad als BYOD bei der SBB Die Synchronisation von Mail, Kalender und Kontakten auf private Smartphone wird von der SBB IT bereits seit gut zwei Jahren angeboten. Rund 900 Mitarbeitende nutzen und schätzen das Angebot, ihre privaten iphone auch für geschäftliche Zwecke einsetzen zu können. Das ipad als ideales Lese- und Informationsgerät für Dokumente und Präsentationen inkl. rasche Bearbeitung von Mailbox und Kalender. Durch die Behandlung als Privatgeräte wird es möglich, das auf den Consumer ausgerichtete ipad in einem klar begrenzten Rahmen als BYOD zu unterstützen. Für die SBB ist BYOD wirtschaftlich interessant, da sich Mitarbeitende in unterschiedlichem Mass an Beschaffungs- und Betriebskosten beteiligen. SBB IT K-IT-SCP

17 Die SBB verfolgt die Variante «fördern» als innovatives Angebot für das Top-Management wie auch für die Mitarbeitenden. Zielgruppen Funktionen Konzernleitung (10) Den Konzernleitungsmitgliedern steht das ipad als IT- Arbeitsmittel für die Vorbereitung und Durchführung der Konzernleitungssitzungen sowie zur Bearbeitung von Mail und Kalender zu Verfügung. Top-Kader (100) Für die Top-Kader der SBB stehen Sitzungsvorbereitung und Durchführung von Geschäftsleitungssitzungen sowie ebenfalls die Nutzung von Mails und Kalender im Vordergrund. «Knowledge-Worker» (ca. 600 Benutzer) Diese breite Zielgruppe umfasst z.b. Linienvorgesetzte, Projektleiter oder Fachspezialisten, welche mobil arbeiten. Der Fokus der ipad Nutzung hängt dabei stark vom jeweiligen Aufgabengebiet und Arbeitsmodus ab. out of BYOD-scope: «Fieldworker» (ca ) Diese Zielgruppen (z.b. Zugbegleiter, Lokführer) erhalten spezifische, auf die jeweiligen Geschäftsprozesse ausgerichtete Endgeräte aus dem internen «Warenkorb». 1) Mail, Kalender und Kontakte Automatisch synchronisiert, bzw. via push-mail. (analog Blackberry / Mobile-Office) 2) Intranet und e-news Online Zugriff auf Webseiten und News aus dem SBB-Intranet. 3) Dokumente aus dem DMS Zugriff und lokale Synchronisation von Dokumenten aus dem DMS (auch offline vorhanden) 4) Business- und Office-Anwendungen via Citrix Nutzung eines SBB IT-Workplaces inkl. allen Businessanwendungen. (Teilweise eingeschränkte User-Experience aufgrund fehlender Eingabemöglichkeiten wie Hardware-Tastatur und Maus.) SBB IT K-IT-SCP

18 Themen. 1 Einleitung 2 Herausforderungen der SBB Informatik 3 Vom Industrie- zum Consumergerät 4 Bring your own device (BYOD) 5 Mobilfunkversorgung SBB IT K-IT-SCP

19 * *HVZ = Hauptverkehrszeit SBB IT K-IT-SCP

20 Fokussieren auf Bahnhof, Strecke und Zug. 1 à Lancierung Hotspot Service an Bahnhöfen. 2 à Optimierung 3G/4G Versorgung entlang der Fahrstrecken als Voraussetzung der Service-Verfügbarkeit/Qualität im Zug. 3 à Optimierung des Rollmaterials zur bestmöglichen Versorgung der Fahrgäste SBB IT K-IT-SCP

21 SBB IT K-IT-SCP

22 Konklusion. 1. Mobile Computing nimmt weiter stark zu (Readyness?) 2. Die Erwartungen an die IT steigen (Besteller vergleichen mit i-phone) 3. Open Data wird zum Thema, Chancen und Risiken (Innovation) 4. Die SBB IT muss den technischen Standard weiter erhöhen 5. Consumergeräte verändern das IT-Lifecyclemanagement (sehr kurze LC) 6. Mobile-Lösungen machen auch vor SAP-Welten nicht halt (Integration) 7. BYOD ist Bedürfnis moderner Mobileworkers (das richtige Mass finden) 8. Technische Top-Herausforderung bleibt die Mobilfunkversorgung im Zug Mobile Computing. Die Zukunft. SBB IT K-IT-SCP

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