"Alle Ding' sind Gift und nichts ohn' Gift; allein die Dosis macht, das ein Ding' kein Gift ist.

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1 Paracelcus, ein berühmter Arzt des Mittelalters, formulierte die Wirkung eines Giftes folgendermaßen: "Alle Ding' sind Gift und nichts ohn' Gift; allein die Dosis macht, das ein Ding' kein Gift ist. Manche Stoffe wirken in geringer Konzentration sogar heilsam. Sobald jedoch eine bestimmte Menge überschritten wird, können sie schädlich wirken. Dies gilt für die meisten Medikamente. Aus England ist ein Fall bekannt, bei dem eine Frau 15 Liter Wasser trank und an den Folgen einer Wasseraufschwemmung im Gehirn starb. Auch Kochsalz kann in größeren Mengen tödlich wirken. Bei den heutigen Substanzen und der dadurch verursachten Umweltprobleme kommt jedoch als Problem hinzu, dass sie sich im Körper allmählich anreichern. Insofern spielt nicht nur die Dosis (Paracelsus), sondern auch der Zeitfaktor eine entscheidende Rolle Die folgenden Beispiele zeigen, dass jeder Stoff als Gift wirken kann. Die Tabelle verdeutlicht die Dosiswirkung verschiedener Gifte: Name des Stoffes tödliche Dosis bei 50 kg Körpergewicht reiner Alkohol 100 % 150 g Formaldehydlösung 10 g Quecksilberchlorid 0,2 g Arsenik (Arsentrioxid) 0,1 g Nicotin (Zigarettenextrakt) 0,05 g (in 5 Zigaretten enthalten) Cyankali (Kaliumcyanid) 0,05 g Strychnin 0,02g (Einsatz als Rattengift) Amanitin (Knollenblätterpilz) 0,005g = 5mg (5 Tausendstel Gramm) Aconitin(Blauer Eisenhut) 0,004g = 4mg Dioxin (TCDD) 0,000 06g = 0,06mg (60 Millionstel Gramm) Schlangengift der Kopra 0, g = 0,015mg (15 Millionstel Gramm) Botulinustoxin (Bakteriengift) 0, g (= 1,5 Milliardstel Gramm) Quelle: zusammengetragen aus dem Roempp- Chemielexikon

2 Gefahrenpiktogramme GHS01 Explodierende Bombe z.b. Explosive Stoffe GHS02 Flamme z.b. Entzündbare Flüssigkeiten GHS03 Flamme über einem Kreis z.b. Oxidierende Feststoffe GHS04 Gasflasche Gase unter Druck Seite 3 3 Gefahrenpiktogramme GHS05 Ätzwirkung z.b. Hautätzend, Kat. 1 Korrosiv gegenüber Metallen, Kat. 1 GHS06 Totenkopf mit gekreuzten Knochen Akute Toxizität, Kat. 1-3 GHS07 Ausrufezeichen z.b. Akute Toxizität, Kat. 4 Hautreizend, Kat. 2 GHS08 Gesundheitsgefahr z.b. Karzinogenität, Kat. 1A/B, 2 Aspirationsgefahr GHS09 Umwelt Gewässergefährdend Seite 4 4 2

3 Gefahrenhinweise (hazard statements) beschreiben Gefahren, die von einem Gefahrstoff ausgehen. Gefahrenhinweise werden mit dem Kurzzeichen H und einer dreistelligen Ziffernfolge kodiert. Die erste Ziffer bezeichnet die Gefahrenklasse. Ziffer 2 für physikalische Gefahren (z. B. H224: Flüssigkeit und Dampf extrem entzündbar) Ziffer 3 für Gesundheitsgefahren (z. B. H331: Giftig bei Einatmen ) Ziffer 4 für Umweltgefahren (z. B. H400: Sehr giftig für Wasserorganismen) Kodierung der Gefahrenhinweise gemäß der Nummerierung der Kapitel im GHS (H = hazard statement): H 2.. Physikalische Gefahren H 3.. Gesundheitsgefahren H 4.. Umweltgefahren Kodierung der Sicherheitshinweise nach Bereichen (P = precautionary statement): P 1.. bis P

4 H 2 01 H azard Statement (Gefahrenhinweis) Kodierung H270 2 = Physikalische Gefahren 3 = Gesundheitsgefahren 4 = Umweltgefahren lfd. Nummer Gefahrenhinweis Kann Brand verursachen oder verstärken; Oxidationsmittel. H271 H272 H280 H281 H290 H300 Kann Brand oder Explosion verursachen; starkes Oxidationsmittel. Kann Brandverstärken; Oxidationsmittel. Enthält Gas unter Druck ;kann bei Erhitzen explodieren. Enthält tiefkaltes Gas; kann Kälteverbrennungen oder -verletzungen verursachen. Kann Metalle korrodieren. Tödlich bei Verschlucken Sicherheitshinweise (precautionary statements) geben einen Hinweis auf Schutzmaßnahmen, die beim Einsatz zu beachten sind. Sicherheitshinweise werden mit dem Kurzzeichen P und einer dreistelligen Ziffernfolge kodiert. Die erste Ziffer bezeichnet die Art des Sicherheitshinweises. Beispiele: 1 = allgemeine Sicherheitshinweise (z. B. P102 Darf nicht in die Hände von Kindern gelangen ) 2 = Prävention (z. B. P211 Nicht in offene Flamme oder andere Zündquelle sprühen ) 3 = Reaktion (z. B. P330 Mund ausspülen ) 4 = Lagerung (z. B. P402 An einem trockenen Ort aufbewahren ) 5 = Entsorgung (z. B. 501 Inhalt/Behälter zuführen ) Halten Sie diese Hinweise konsequent ein

5 Kodierung P101 P102 P103 P201 P202 P210 P211 P220 P221 P222 P223 P231+P232 P235+P410 P301 P302 P303 P Sicherheitshinweis Ist ärztlicher Rat erforderlich, Verpackung oder Etikett bereithalten. Darf nicht in die Hände von Kindern gelangen. Vor Gebrauch Etikett lesen. Vor Gebrauch besondere Anweisungen einholen. Vor Handhabung sämtliche Sicherheitsratschläge lesen und verstehen. Von Hitze/Funken/offener Flamme/heißen Oberflächen fernhalten. Nicht rauchen. Nicht in offene Flamme oder andere Zündquelle sprühen. Von Kleidung/ /brennbaren Materialien fernhalten/entfernt lagern. Vermischung mit brennbaren Stoffen unter allen Umständen vermeiden. Berührung mit Luft vermeiden. Berührung mit Wasser wegen heftiger Reaktion und möglichem Aufflammen unbedingt vermeiden. Unter inertem Gas handhaben. Vor Nässe schützen. Kühl halten. Vor Sonnenlicht schützen. BEI VERSCHLUCKEN: BEI BERÜHRUNG MIT DER HAUT: BEI BERÜHRUNG MIT DER HAUT (oder dem Haar): BEI EINATMEN: 9 Gefahrenpiktogramme sind Kennzeichnungsbestandteile von Verpackungen, damit mögliche Gefährdungen schnell erkannt werden können. Stoffname Name, Anschrift, Tel.-Nr. des Inverkehrbringers 0815 Benzin Fa. XY, ABC-Straße 1, Musterdorf, Tel. 0001/123 Gefahrenpiktogramm Gefahrenhinweise (hazard statements) Sicherheitshinweise (precautionary statements) H224 Flüssigkeit und Dampf extrem entzündbar P210 von offener Flamme fernhalten

6 ChemG - Chemikaliengesetz Gesetz zum Schutz vor gefährlichen Stoffen * Fassung vom 2. Juli 2008 (BGBl. Nr. 28 vom S. 1146;:: S GefStoffV- Gefahrstoffverordnung Verordnung zum Schutz vor n Vom 26. November 2010 (BGBl. Nr. 59 vom :: S. 1643) Technische Regeln für (TRGS) Technische Regeln für Allgemeines, Aufbau, Anwendung und Wirksamwerden der TRGS (Hinweise des BMA) TRGS Aufbau der TRGS Das technische Regelwerk für ist wie folgt gegliedert: Allgemeines, Aufbau und Anwendung Begriffsbestimmungen Inverkehrbringen von gefährlichen Stoffen, Zubereitungen und Erzeugnissen Umgang mit n Gesundheitliche Überwachung Grenzwerte, Einstufungen, Begründungen und sonstige TRGS

7 TRGS 900 Grenzwerte in der Luft am Arbeitsplatz "Luftgrenzwerte" TRGS 905 Verzeichnis krebserzeugender, erbgutverändernder oder fortpflanzungsgefährdender Stoffe Begriffsbestimmungen Eine Tätigkeit ist jede Arbeit mit Stoffen, Zubereitungen oder Erzeugnissen, einschließlich Herstellung, Mischung, Ge- und Verbrauch, Lagerung, Aufbewahrung, Be- und Verarbeitung, Ab- und Umfüllung, Entfernung, Entsorgung und Vernichtung. Zu den Tätigkeiten zählen auch das innerbetriebliche Befördern sowie Bedien- und Überwachungsarbeiten. Bei allen Beförderungen: Allgemeine Schutzmaßnahmen beachten! Tätigkeiten im Sinne dieser Verordnung sind auch Bedien- und Überwachungsarbeiten, sofern diese zu einer Gefährdung von Beschäftigten durch führen können

8 Begriffsbestimmungen Der Arbeitsplatzgrenzwert" ist der Grenzwert für die zeitlich gewichtete durchschnittliche Konzentration eines Stoffes in der Luft am Arbeitsplatz in Bezug auf einen gegebenen Referenzzeitraum. Er gibt an, bei welcher Konzentration eines Stoffes akute oder chronische schädliche Auswirkungen auf die Gesundheit im Allgemeinen nicht zu erwarten sind Begriffsbestimmungen Der biologische Grenzwert" ist der Grenzwert für die toxikologisch-arbeitsmedizinisch abgeleitete Konzentration eines Stoffes, seines Metaboliten oder eines Beanspruchungsindikators im entsprechenden biologischen Material, bei dem im Allgemeinen die Gesundheit eines Beschäftigten nicht beeinträchtigt wird

9 Sicherheitsdatenblatt Der Hersteller oder Einführer hat insbesondere dafür zu sorgen, dass das Sicherheitsdatenblatt von einer fachkundigen Person erstellt wird, fachlich richtig sowie vollständig ausgefüllt ist und regelmäßig aktualisiert wird GefStoffV 5 Sicherheitsdatenblatt und sonstige Informationspflichten Die vom Hersteller, Einführer und erneuten Inverkehrbringer hinsichtlich des Sicherheitsdatenblatts beim Inverkehrbringen von Stoffen und Zubereitungen zu beachtenden Anforderungen ergeben sich aus Artikel 31 in Verbindung mit Anhang II der Verordnung (EG) Nr. 1907/2006. (1) Das Sicherheitsdatenblatt nach GefStoffV muss folgende Angaben in nachstehender Reihenfolge enthalten:

10 Bezeichnung des Stoffes bzw. der Gemisch und des Unternehmens II.1.1. Bezeichnung des Stoffes oder der Gemisch II.1.2. Verwendung des Stoffes/der Gemisch II.1.3. Bezeichnung des Unternehmens II.1.4. Notrufnummer II.2. Mögliche Gefahren II.3. Zusammensetzung / Angaben zu Bestandteilen II.4. Erste-Hilfe-Maßnahmen II.5. Maßnahmen zur Brandbekämpfung II.6. Maßnahmen bei unbeabsichtigter Freisetzung II.7. Handhabung und Lagerung II.7.1. Handhabung II.7.2. Lagerung II.7.3. Bestimmte Verwendung(en) II.8. Begrenzung und Überwachung der Exposition / persönliche Schutzausrüstung II.8.1. Expositionsgrenzwerte II.8.2. Begrenzung und Überwachung der Exposition II Begrenzung und Überwachung der Exposition am Arbeitsplatz II Begrenzung und Überwachung der Umweltexposition II.9. Physikalische und chemische Eigenschaften II.9.1. Allgemeine Angaben II.9.2. Wichtige Angaben zum Gesundheits- und Umweltschutz sowie zur Sicherheit II.9.3. Sonstige Angaben II.10. Stabilität und Reaktivität II Zu vermeidende Bedingungen II Zu vermeidende Stoffe II Gefährliche Zersetzungsprodukte II.11. Toxikologische Angaben II.12. Umweltspezifische Angaben II Ökotoxizität II Mobilität II Persistenz und Abbaubarkeit II Bioakkumulationspotenzial II Ergebnis der Ermittlung der PBT-Eigenschaften II.12.6 Andere schädliche Wirkungen II.13. Hinweise zur Entsorgung II.14. Angaben zum Transport II.15. Rechtsvorschriften II.16. Sonstige Angaben

11 Gefährdungsbeurteilung Im Rahmen einer Gefährdungsbeurteilung als Bestandteil der Beurteilung der Arbeitsbedingungen nach 5 des Arbeitsschutzgesetzes hat der Arbeitgeber festzustellen, ob die Beschäftigten Tätigkeiten mit n ausüben oder ob bei Tätigkeiten entstehen oder freigesetzt werden können. Der Arbeitgeber hat alle hiervon ausgehenden Gefährdungen für die Gesundheit und Sicherheit der Beschäftigten unter folgenden Gesichtspunkten zu beurteilen: Er hat alle hiervon ausgehenden Gefährdungen der Gesundheit und Sicherheit der Beschäftigten unter folgenden Gesichtspunkten zu beurteilen: gefährliche Eigenschaften der Stoffe oder Zubereitungen, einschließlich ihrer physikalisch-chemischen Wirkungen, Informationen des Herstellers oder Inverkehrbringers zum Gesundheitsschutz und zur Sicherheit insbesondere im Sicherheitsdatenblatt, Art und Ausmaß der Exposition unter Berücksichtigung aller Expositionswege; dabei sind die Ergebnisse der Messungen und Ermittlungen nach 7 Absatz 8 zu berücksichtigen, Möglichkeiten einer Substitution, Arbeitsbedingungen und Verfahren, einschließlich der Arbeitsmittel und der Gefahrstoffmenge, Arbeitsplatzgrenzwerte und biologische Grenzwerte, Wirksamkeit der ergriffenen oder zu ergreifenden Schutzmaßnahmen, Erkenntnisse aus arbeitsmedizinischen Vorsorgeuntersuchungen nach der Verordnung zur arbeitsmedizinischen Vorsorge

12 Der Arbeitgeber hat die Gefährdungsbeurteilung unabhängig von der Zahl der Beschäftigten erstmals vor Aufnahme der Tätigkeit zu dokumentieren; dabei sind anzugeben die Gefährdungen am Arbeitsplatz, das Ergebnis der Prüfung auf Möglichkeiten einer Substitution nach Absatz 1 Satz 2 Nummer 4, eine Begründung für einen Verzicht auf eine technisch mögliche Substitution, sofern Schutzmaßnahmen nach 9 oder 10 zu ergreifen sind, die durchzuführenden Schutzmaßnahmen, einschließlich der zusätzlich bei Überschreitung eines Arbeitsplatzgrenzwerts ergriffenen Schutzmaßnahmen sowie geplanter weiterer Schutzmaßnahmen, die zukünftig zur Einhaltung des Arbeitsplatzgrenzwerts ergriffen werden sollen, eine Begründung, wenn von den nach 20 Absatz 4 bekannt gegebenen Regeln und Erkenntnissen abgewichen wird, und die Ermittlungsergebnisse, die belegen, dass der Arbeitsplatzgrenzwert eingehalten wird oder - bei Stoffen ohne Arbeitsplatzgrenzwert - die ergriffenen technischen Schutzmaßnahmen wirksam sind Der Arbeitgeber hat festzustellen, ob die verwendeten Stoffe, Zubereitungen oder Erzeugnisse bei Tätigkeiten, auch unter Berücksichtigung verwendeter Arbeitsmittel, Verfahren und der Arbeitsumgebung sowie ihrer möglichen Wechselwirkungen, zu Brand- oder Explosionsgefährdungen führen können. Insbesondere hat er zu ermitteln, ob die Stoffe, Zubereitungen oder Erzeugnisse auf Grund ihrer Eigenschaften und der Art und Weise, wie sie am Arbeitsplatz vorhanden sind oder verwendet werden, explosionsfähige Gemische bilden können. Im Fall von nicht atmosphärischen Bedingungen sind auch die möglichen Veränderungen der für den Explosionsschutz relevanten sicherheitstechnischen Kenngrößen zu ermitteln und zu berücksichtigen

13 Gefährdungsbeurteilung Bei der Gefährdungsbeurteilung sind ferner Tätigkeiten zu berücksichtigen, bei denen auch nach Ausschöpfung sämtlicher technischer Schutzmaßnahmen die Möglichkeit einer Gefährdung besteht. Dies gilt insbesondere für Instandhaltungsarbeiten, einschließlich Wartungsarbeiten. Darüber hinaus sind auch andere Tätigkeiten wie Bedien- und Überwachungsarbeiten zu berücksichtigen, wenn diese zu einer Gefährdung von Beschäftigten durch führen können Der Arbeitgeber hat ein Verzeichnis der im Betrieb verwendeten zu führen (nicht bei geringer Gefährdung), in dem auf die entsprechenden Sicherheitsdatenblätter verwiesen wird. Das Verzeichnis muss mindestens folgende Angaben enthalten: 1. Bezeichnung des Gefahrstoffs, 2. Einstufung des Gefahrstoffs oder Angaben zu den gefährlichen Eigenschaften, 3. Angaben zu den im Betrieb verwendeten Mengenbereichen, 4. Bezeichnung der Arbeitsbereiche, in denen Beschäftigte dem Gefahrstoff ausgesetzt sein können

14 Aufhebung des Schutzstufenkonzeptes nach EU-Recht Über Einstufung und Kennzeichnung erfolgte die Zuordnung zu einer Schutzstufe, mit der Konsequenz der Schutzmaßnahmen, unabhängig vom Gefahrenpotenzial Grundpflichten Aufnahme einer Tätigkeit erst aufnehmen nach: Durchführung einer Gefährdungsbeurteilung; Ergreifung der Schutzmaßnahmen. Substitutionsprüfung auf weniger gefährlichere Stoffe. Gefährdungen auszuschließen. Anwendung der Technischen Verfahren (regelmäßige, <= 3 Jahre, Prüfung mit Dokumentation) Organisatorische bzw. kollektive Schutverfahren Persönliche Schutzmaßnahmen (Beschäftigte müssen diese benutzen) Einhaltung der Arbeitsplatzgrenzwerte Dokumentation und Aufbewahrung, Zugang für Beschäftigte und deren Vertreter. Wenn kein AGW vorhanden regelmäßig geeignete Ermittlungsmethoden

15 Allgemeine Schutzmaßnahmen Geeignete Gestaltung des Arbeitsplatzes und der Arbeitsorganisation, Arbeitsmittel und Wartungsverfahren, Arbeitsmethoden und Verfahren (Handhabung, Lagerung, Beförderung und Abfallbeseitigun). Begrenzung Anzahl der Beschäftigten, Dauer und Höhe der Exposition, Gefahrstoffmenge für die Tätigkeit Allgemeine Schutzmaßnahmen Alle verwendete Stoffe und Zubereitungen müssen identifizierbar sein. Gefährliche Stoffe und Zubereitungen sind innerbetrieblich mit einer Kennzeichnung zu versehen (Einstufung, Gefahren, Sicherheitsmaßnahmen). Kennzeichnung von Apparaturen und Rohrleitungen auf und Gefahren. Verbot der Nahrungs- und Genussmittelaufnahme. Einrichtung geeigneter Bereiche. Verwendung verschließbarer Behälter auch bei der Abfallentsorgung

16 Allgemeine Schutzmaßnahmen Maßnahmen zur Verhinderung von Fehlgebrauch durch Verwechselung durch Form und Bezeichnung mit Lebensmittelbehältern, übersichtliche Anordnung, nicht in der Nähe gelagerten Arznei-, Lebens- und Futtermittel. Restgebinde und/oder leere Behälter sicher handhaben, lagern und entsorgen. Giftige, sehr giftige, krebserzeugende / erbgutveränderte / fortpflanzungsgefährdende Stoffe der Kat. 1 oder Kat.2 unter Verschluss aufbewahren. Zugriff nur durch fachkundige und zuverlässige Personen Zusätzliche Schutzmaßnahmen Zusätzliche Schutzmaßnahmen sind notwendig bei: Überschreitung der Arbeitsplatzgrenzwerte oder biologische Grenzwerte, Gefährdung durch Haut- oder Augenkontakt bei hautresorptiven oder haut- oder augenschädigende, n ohne Arbeitsplatzgrenzwert und ohne biologischen Grenzwert mit Gefährlichkeitsmerkmalen und der inhalativen Exposition

17 Unterweisung Der Arbeitgeber hat sicherzustellen, dass den Beschäftigten eine schriftliche Betriebsanweisung, die der Gefährdungsbeurteilung nach 6 Rechnung trägt, in einer für die Beschäftigten verständlichen Form und Sprache zugänglich gemacht wird. Die Betriebsanweisung muss mindestens Folgendes enthalten: 1. Informationen über die am Arbeitsplatz vorhandenen oder entstehenden, wie beispielsweise die Bezeichnung der, ihre Kennzeichnung sowie mögliche Gefährdungen der Gesundheit und der Sicherheit,

18 2. Informationen über angemessene Vorsichtsmaßregeln und Maßnahmen, die die Beschäftigten zu ihrem eigenen Schutz und zum Schutz der anderen Beschäftigten am Arbeitsplatz durchzuführen haben; dazu gehören insbesondere a) Hygienevorschriften, b) Informationen über Maßnahmen, die zur Verhütung einer Exposition zu ergreifen sind, c) Informationen zum Tragen und Verwenden von persönlicher Schutzausrüstung und Schutzkleidung, Der Arbeitgeber hat sicherzustellen, dass die Beschäftigten anhand der Betriebsanweisung nach Absatz 1 über alle auftretenden Gefährdungen und entsprechende Schutzmaßnahmen mündlich unterwiesen werden. Teil dieser Unterweisung ist ferner eine allgemeine arbeitsmedizinisch-toxikologische Beratung. Diese dient auch zur Information der Beschäftigten über die Voraussetzungen, unter denen sie Anspruch auf arbeitsmedizinische Vorsorgeuntersuchungen nach der Verordnung zur arbeitsmedizinischen Vorsorge haben, und über den Zweck dieser Vorsorgeuntersuchungen. Die Beratung ist unter Beteiligung der Ärztin oder des Arztes nach 7 Absatz 1 der Verordnung zur arbeitsmedizinischen Vorsorge durchzuführen, falls dies erforderlich sein sollte. Die Unterweisung muss vor Aufnahme der Beschäftigung und danach mindestens jährlich arbeitsplatzbezogen durchgeführt werden. Sie muss in für die Beschäftigten verständlicher Form und Sprache erfolgen. Inhalt und Zeitpunkt der Unterweisung sind schriftlich festzuhalten und von den Unterwiesenen durch Unterschrift zu bestätigen

19 Unterrichtung der Behörde Der Arbeitgeber hat der zuständigen Behörde unverzüglich anzuzeigen 1. jeden Unfall und jede Betriebsstörung, die bei Tätigkeiten mit n zu einer ernsten Gesundheitsschädigung von Beschäftigten geführt haben, 2. Krankheits- und Todesfälle, bei denen konkrete Anhaltspunkte dafür bestehen, dass sie durch die Tätigkeit mit n verursacht worden sind, mit der genauen Angabe der Tätigkeit und der Gefährdungsbeurteilung nach Unterrichtung der Behörde auf Verlangen Folgendes mitzuteilen: 1. das Ergebnis der Gefährdungsbeurteilung nach 6 und die ihr zugrunde liegenden Informationen, einschließlich der Dokumentation der Gefährdungsbeurteilung, 2. die Tätigkeiten, bei denen Beschäftigte tatsächlich oder möglicherweise gegenüber n exponiert worden sind, und die Anzahl dieser Beschäftigten, 3. die nach 13 des Arbeitsschutzgesetzes verantwortlichen Personen, 4. die durchgeführten Schutz- und Vorsorgemaßnahmen, einschließlich der Betriebsanweisungen

20 Bei Tätigkeiten mit krebserzeugenden, erbgutverändernden oder fruchtbarkeitsgefährdenden n der Kategorie 1 oder 2 zusätzlich auf Verlangen Folgendes mitzuteilen: 1. das Ergebnis der Substitutionsprüfung, 2. Informationen über a) ausgeübte Tätigkeiten und angewandte industrielle Verfahren und die Gründe für die Verwendung dieser, b) die Menge der hergestellten oder verwendeten, c) die Art der zu verwendenden Schutzausrüstung, d) Art und Ausmaß der Exposition, e) durchgeführte Substitutionen Aufbewahrung und Lagerung von gefährlichen Arbeitsstoffen Die Lagerung muß so erfolgen, dass die menschliche Gesundheit nicht gefährdet wird, ein Missbrauch oder der Fehlgebrauch verhindert wird, Unbefugte keinen Zugriff haben, diese nicht unmittelbar neben Arzneimitteln, Lebensund Futtermitteln einschl. Zusatzstoffen aufbewahrt oder gelagert werden, übersichtlich geordnet und als solche erkennbar sind. Gefährliche chemische sowie biologische Arbeitsstoffe dürfen nicht in Behältern aufbewahrt oder gelagert werden, wenn diese in ihrer Art ansonsten für Lebens- und Genussmittel bestimmt sind. Verdünnung für Alkydfarben

21 Grundsätze der Lagerung von brennbaren Flüssigkeiten Lagerung brennbarer Flüssigkeiten nur in dafür bestimmten Räumen. Die Lagerung ist nicht zulässig: -In Durchgängen und Durchfahrten -In Treppenräumen -In allgemein zugänglichen Fluren -Auf Dächern. Mengen brennbarer Stoffe am Arbeitsplatz auf das für den Produktionsvorgang erforderliche Minimum begrenzen. (Tagesbedarf) Deutlich erkennbare und dauerhafte Sicherheitskennzeichnung anbringen

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