IBM z/os V1.13 bietet neue Funktionen für Verfügbarkeit, Batch-Programmierung und Benutzerfreundlichkeit

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1 IBM Softwareankündigung für Europa, den Nahen Osten ZP vom IBM z/os V1.13 bietet neue Funktionen für Verfügbarkeit, Batch-Programmierung und Benutzerfreundlichkeit Inhaltsverzeichnis 2 Übersicht 4 Beschreibung 3 Wichtige Voraussetzungen 35 Produktpositionierung 4 Geplante Verfügbarkeit Auf einen Blick IBM z/os V1.13 und IBM z/os Management Facility V1.13 verfügen über viele neue Funktionen für Systemmanagement und -betrieb, Batch-Programmierung und -Leistung sowie Benutzerfreundlichkeit und Optimierung. Ihre Daten, Anwendungen und Systeme sind kritisch; z/os und z/osmf können Sie dabei unterstützen, Ihre Systeme zu verwalten und die Leistung Ihrer Mitarbeiter zu optimieren. z/os V1.13 wurde in vielerlei Hinsicht verbessert, um Ihnen Folgendes zu bieten: Integration zwischen z/os Predictive Failure Analysis und Runtime Diagnostics- Funktionen für frühzeitige Warnungen bei bestimmten Systemproblemen, bevor diese offensichtlich werden, um schnell und entschieden Gegenmaßnahmen einzuleiten. Einfachere Anwendungsprogrammierung mit der neuen z/os Basiskomponente z/os Batch Runtime-Environment, die es COBOL und Java (TM) ermöglicht, mit DB2 unter Erhalt der Transaktionsintegrität zusammenzuarbeiten, sodass Sie mit Java-basiertem DB2-Zugriff Ihre vorhandenen COBOL-Anwendungssuiten verbessern und erweitern können. Verkürzt Batch-Fenster mithilfe von JES2 JCL-Verbesserungen und einer neuen Option, um Band-Datenträger schneller frei zu geben. Verbessert die Verwaltung von Spool-Datenträgern durch Nutzung der neuen JES2-Spool-Migrationsfunktion und der dynamischen JES3-Funktion zum Hinzufügen von Spool Volumes. Zwischen 50 % (1,5x) und 150 % (2,5x) mehr I/O-Leistung für viele z/os UNIX (TM) Workloads, die ein gemeinsames zseries File System (zfs) in einem Parallel Sysplex nutzen. Davon sollen insbesondere Anwendungen profitieren, die wie z/os UNIX System Services und der WebSphere Application Server für z/os zfs verwenden. 1 Mehr Leistung für herkömmliche Workloads durch IEBCOPY-Verbesserungen. Mehr Optionen für die Sicherheit Ihrer Daten mit neueren, schnelleren und skalierbareren Verschlüsselungs- und Sicherheitsmerkmalen, die im IBM Tivoli Directory Server für z/os (LDAP), RACF, z/os System SSL, ICSF und z/os PKI Services integriert sind. Die z/os Management Facility V1.13 wurde in vielerlei Hinsicht verbessert, um Ihnen Folgendes zu bieten: Einfacheres und einheitlicheres Klonen von z/os Images und Verteilen von Software mithilfe einer neuen Software-Deployment-Task Schnelle und einfache Definition neuer Speicherdatenträger im SMS über eine neue DASD-Management-Task. IBM Softwareankündigung für Europa, den Nahen Osten IBM ist eine eingetragene Marke der International Business Machines Corporation 1

2 Stabile und hochsichere Netzwerkverbindungen, die über einen aktualisierten z/ OSMF-basierten Konfigurationsassistenten für den z/os Communications Server aufgebaut werden Einheitlichere z/os Benutzerführung für Systemprogrammierer durch Aktivierung einer neuen webbasierten ISPF-Schnittstelle vom z/osmf aus Unterstützung einer einfacheren Überwachung des Status des z/os Capacity Provisioning Managers mithilfe einer neuen Capacity-Provisioning-Task Konsolidierung der Überwachung von Serverressourcen mit z/os und Linux (TM) Workloads mit neuen, integrierten Systemdatenerfassungsfunktionen für Linux mit der aktualisierten Resource-Monitoring-Task Bessere Überwachung und Verwaltung von Vorfällen und Versenden von Diagnosedaten über die aktualisierte Incident-Log-Task Integration der z/os Erfahrung mit der Möglichkeit, zwischen z/osmf Anwendungen bzw. zwischen z/osmf und anderen Anwendungen, auf die über einen Browser zugegriffen wird, zu verlinken und Programmaufrufe zu starten Bereitstellung einer neuen REST-Schnittstelle, über die z/os und andere Systeme z/os Jobs abschicken, den Jobstatus abfragen, Jobausgaben abrufen und weitere Aktionen durchführen Weitere Informationen zur z/os Management Facility finden Sie in der Software Ankündigung ZP vom 25. August IBM Laborergebnisse; Ihre Ergebnisse können abweichen. Verkürzung der Batch-Laufzeit möglich, wenn der Parameter FREEVOL=EOV zur Verarbeitung von Workloads für Multivolume-Banddateien verwendet wird. Messungen von I/O-Leistungsverbesserungen für vollständig gemeinsam genutztes zfs bewegten sich von sehr kleinen Werten bis zu 900 %. Die meisten Messwerte zu Workloads lagen bei den Tests zwischen 50 % und 150 %. Die tatsächliche Verbesserung hängt von der Umgebung (monoplex oder Parallel Sysplex) und der Art der ausgeführten Dateiverarbeitung ab. Für Workloads, die IEBCOPY für Kopien von PDS nach PDS (partitioned data set) verwenden, sind Leistungsverbesserungen zu erwarten. Übersicht Unternehmen setzen die Klasse der IBM zenterprise (TM) System Server ein, um ihre traditionellen Mainframe-Workloads zu erweitern, indem sie ihre wiederum auf IBM System z basierenden Serverstufen konsolidieren, verwalten und sichern. Das zenterprise System bringt eine neue Dimension in Ihre Datenverarbeitung, indem IBM Technologien integriert werden, um die Produktivität heutiger Multiarchitektur- Rechenzentren zu verbessern. So wird es Ihnen ermöglicht, sich mehr auf Ihr Geschäft und Ihre Workloads und weniger auf die zugrunde liegende komplexe Infrastruktur zu konzentrieren. z/os ist das Herzstück der zenterprise Workloads. Genau wie die zenterprise Server traditionelle Ansichten über Technologie und Management erneuert haben, ändert z/ OS die Ansichten darüber, was ein Betriebssystem leisten soll. z/os eröffnet als bereits hochverfügbares System eine ganz neue Dimension der Systemverfügbarkeit, indem es Ihnen die Möglichkeit gibt, potenzielle Systemprobleme vorauszusehen und entsprechende Gegenmaßnahmen einzuleiten. z/os V1.13 verfügt designbedingt über autonome und intelligente Abläufe, mit denen Sie Fehler proaktiv vermeiden und Ausfallrisiken reduzieren können. So werden die vorausschauenden Echtzeitfunktionen der z/os Predictive Failure Analysis (PFA) nicht nur um zusätzliche Überwachungsfunktionen der Systemmetriken erweitert, sondern sie rufen in einigen Fällen automatisch z/ OS Runtime Diagnostics auf, um die spezifische risikobehaftete Workload zu identifizieren und Ihre IT-Mitarbeiter mit den Informationen zu versorgen, die diese benötigen, um Workloads schnell und gezielt von versteckten Fehlern zu isolieren. Die z/os Management Facility (z/osmf, 5655-S28) ist das neue Gesicht von z/os und bildet die Plattform für ein revolutioniertes Management der z/os Umgebungen. IBM Softwareankündigung für Europa, den Nahen Osten IBM ist eine eingetragene Marke der International Business Machines Corporation 2

3 z/osmf V1.13 verfügt über neue Management-Tasks erweitert und die in vorherigen Releases eingeführten Tasks, um die Softwareverteilung über das Klonen von z/os Images, die Verwaltung von Festplattendatenträgern und die TCP/IP-Netzwerk- und Sicherheitskonfiguration zu vereinfachen. Zudem konsolidiert es die Überwachung von Serverressourcen für z/os Workloads und Linux-Workloads, ermöglicht anwendungsübergreifende Verknüpfungen und Starts und schafft durch Aktivierung einer neuen webbasierten ISPF-Schnittstelle aus z/osmf heraus eine einheitlichere z/os Benutzerführung. Zudem stellt z/osmf eine neue REST-Schnittstelle bereit, über die z/os und andere Systeme z/os Jobs abschicken, den Jobstatus abfragen, Jobausgaben abrufen und weitere Aktionen durchführen. z/os trägt dazu bei, den Wert Ihrer vorhandenen Anwendungen zu erweitern. Dieses neueste Release legt die Grundlage für eine Batch-Modernisierung. Sie können damit die traditionelle Barriere zwischen Batch- und Online-Workloads überwinden und einfacher als je zuvor auf Geschäftsdaten zugreifen und diese transformieren. Neue Erweiterungen verkürzen Ihr Batch-Fenster, vereinfachen die Batch-Programmierung, und geben Ihnen mehr Flexibilität bei der Implementierung von Batch-Anwendungen. z/os V1.13 sorgt mit besseren I/O-Reaktionszeiten für z/os UNIX System Services Workloads in einem Parallel Sysplex zudem für eine verbesserte Performance Ihrer webbasierten Anwendungen. Für Workloads, die das IEBCOPY-Utility verwenden, um eine partitionierte Datei (PDS) auf eine andere zu kopieren, werden ebenfalls Leistungsverbesserungen erwartet. Um die Notwendigkeit für außergewöhnliche Skalierbarkeit, Leistung und geringere Komplexität für herkömmliche Datenbanken und erweiterte Daten- Warehouse-Implementierungen zu bieten, beabsichtigt IBM neue Funktionen für die Datenverarbeitung auf der Plattform bereitzustellen. Dank High Performance FICON ist bei vielen QSAM-, BPAM-, and BSAM-basierten Workloads mit einer höheren I/O-Leistung zu rechnen. Speicherskalierbarkeit und vereinfachte Speicherverwaltung sind durch die Unterstützung von 1 TB Extended Address Volumes (EAVs) geplant. Benutzer sollten von Verbesserungen des branchenführenden z/os Workload Managers und geplanten neuen Funktionen für IBM DS8700 und DS8800 Festplattenspeicher-Subsystemen profitieren. Weitere Details können Sie dem Abschnitt Statements of direction entnehmen. Die Welt, in der wir leben und arbeiten, ist komplexer und anspruchsvoller als je zuvor. Die Leistungsfähigkeit Ihres Unternehmens hängt von Ihren Möglichkeiten ab, den Anforderungen von Kunden, Partnern und Mitarbeitern gerecht zu werden. Lassen Sie die intelligenteren Systeminnovationen von zenterprise und z/os Sie dabei unterstützen, Ihre Workloads zu optimieren, auf Geschäftsanforderungen zu reagieren und Performance kostengünstiger bereitzustellen. Wichtige Voraussetzungen z/os V1.13 ist auf den folgenden IBM System z Servern einsetzbar: z196 z114 z10 (TM) EC z10 BC z9 EC 2 z9 BC 2 z990 2 z890 2 z900 2 z Diese Produkte sind vom Vertrieb zurückgezogen. IBM Softwareankündigung für Europa, den Nahen Osten IBM ist eine eingetragene Marke der International Business Machines Corporation 3

4 Ausführliche Erläuterungen zu den z/os 1.13 Hardware Voraussetzungen finden Sie in: z/os V1R13 Planning for Installation (GA ). Geplante Verfügbarkeit 30. September 2011 In Frankreich ist die Verfügbarkeit von Produkten mit Verschlüsselungsalgorithmen abhängig von behördlicher Genehmigung. Anfragen hierzu richten Sie bitte an den für Frankreich zuständigen Cryptographic Approvals Manager, Olivier Hamel/France/ Paris DCT. Beschreibung Bedienkomfort z/os V1.13 verfügt über viele neue Funktionen zur Vereinfachung. Die Lösung wurde mit dem Ziel entwickelt, den Bedarf an qualifizierten Mitarbeitern durch höhere Produktivität des vorhandenen Personals oder durch einen verringerten Zeitaufwand für die Einführung neuer Mitarbeiter in eine Plattform zu entschärfen. Neue Funktionen sollen die betriebliche Gesamteffizienz verbessern. Dies wird ermöglicht durch eine Verringerung der Anzahl Schritte für Tasks und durch die Implementierung neuer optimierter Prozesse. Letztlich sollen diese neuen Funktionen dazu beitragen, Ihre Organisation im Hinblick auf geschäftliche Anforderungen reaktionsfähiger zu machen. Die z/os Management Facility (z/osmf, 5655-S28) steht für die neue strategische Ausrichtung von IBM System z hin zu einer Vereinfachung von z/os. Auch wenn es sich bei z/osmf V1.13 und z/os V1.13 um einzelne Produkte handelt, ist ihre Entwicklung und technologische Integration eng miteinander verknüpft. Derzeitige und zukünftige Erweiterungen sollen nicht nur einzelne z/os Systemverwaltungs-Tasks vereinfachen, sondern Tasks miteinander verknüpfen, um Systemprogrammierern ein integriertes und modernes Arbeiten zu ermöglichen. z/osmf V1.13 verfügt über folgende Erweiterungen: Einfacheres und einheitlicheres Klonen von z/os Images und Verteilen von Software mithilfe einer neuen Software-Deployment-Task Schnelle und einfache Definition neuer Speicher-Volumes im SMS über eine neue DASD-Management-Task Unterstützung für eine einfachere Überwachung des Status des z/os Capacity Provisioning Managers mithilfe der neuen Capacity-Provisioning-Task Einheitlichere z/os Benutzerführung für Systemprogrammierer durch Aktivierung einer neuen webbasierten ISPF-Schnittstelle vom z/osmf aus Einfacherer Aufbau extrem sicherer Netzwerkverbindungen mit einem aktualisierten Konfigurationsassistenten für den z/os Communications Server Konsolidierte Überwachung von Serverressourcen für z/os Workloads und Linux- Workloads mithilfe integrierter Funktionen zur Leistungsdatenerfassung für Linux auf System z, Linux auf System x und AIX Systeme in der aktualisierten Resource-Monitoring-Task Bessere Überwachung und Verwaltung von Vorfällen und Versenden von Diagnosedaten über die aktualisierte Incident-Log-Task z/os-ähnliche Benutzerführung mit der Möglichkeit, zwischen z/osmf Anwendungen bzw. zwischen z/osmf und anderen Anwendungen, auf die über einen Browser zugegriffen wird, zu verlinken und Programmaufrufe zu starten Neben den Systemverwaltungs-Tasks verfügt z/osmf V1.13 auch über eine neue Programmierschnittstelle (Application Programming Interface, API) für z/os selbst. Mit der neuen RESTful-Programmierschnittstelle im z/osmf können beliebige dezentrale, also auch nicht-z/os Systeme Batch-Jobs abschicken und jederzeit auf IBM Softwareankündigung für Europa, den Nahen Osten IBM ist eine eingetragene Marke der International Business Machines Corporation 4

5 Informationen von Batch-Jobs zugreifen. Diese Programmierschnittstelle ist auf z/os V1.13 und neueren Versionen aktiviert. Gemeinsam bieten z/os und z/osmf eine große Bandbreite an verbesserten Nutzungsmöglichkeiten. An vorhandenen z/osmf Anwendungen wurden Verbesserungen durchgeführt und neue z/osmf Anwendungen wurden hinzugefügt. Außerdem wurden unter anderem der z/os Health Checker, IDCAMS, Catalog, ISPF, SDSF, DFSMSrmm, DFSMSdfp, SMF verbessert. Diese Aktualisierungen wurden mit dem Ziel entwickelt, die Verwaltungs-, Überwachungs-, Berichterstellungs- und Betriebsfunktionen von z/os und zugehörigen Subsystemen zu vereinfachen. Vereinfachende Erweiterungen von z/osmf z/osmf unterstützt eine moderne, Webbrowser-basierte Verwaltungskonsole für z/os. z/osmf bietet nicht nur eine gemeinsame Oberfläche für vorhandene Funktionen, sondern vereinfacht auch die Verwaltung von z/os. Geführte und automatisierte Tasks helfen Einarbeitungszeiten zu verkürzen und die Produktivität zu verbessern. So sind neue Systemprogrammierer und Administratoren beispielsweise in der Lage, schon in wenigen Wochen mit den Funktionen von z/osmf vertraut zu werden. Zudem führen Sie die eingebettete aktive Anwenderunterstützung und Assistenten durch diese Tasks. Damit kann die für diese Tasks erforderliche Zeit von Stunden auf Minuten oder von Minuten auf Sekunden verkürzt werden. In der Version 1.13 vom z/osmf stehen wertvolle neue Systemverwaltungs-Tasks zur Verfügung Neue Software-Deployment-Task Die Software-Deployment-Task ist ein vereinfachter Prozess zum Klonen von z/ OS Images und zur Verteilung von z/os Software und Wartung. Die Software- Deployment-Task stellt eine äußerst hilfreiche Erweiterung oder sogar den möglichen Ersatz für vorhandene interne Softwareverteilungs-Tools dar. Sie kann die Fehlerhäufigkeit während der Einrichtung eines Verteilungsprozesses reduzieren und schließlich dabei helfen, das zur Verteilung von z/os Software notwendige Fachwissen zu senken. Die Software-Deployment-Task bietet die Funktionen, die zur Erstellung und Verteilung einer Kopie oder eines Klons vorhandener SMP/E-installierter Software erforderlich sind, darunter: IBM Software, die durch ServerPac, CBPDO oder kostenpflichtigen Installationsangeboten installiert wurde ISV-Software z/os Betriebssystem und zugehörige Produkte Subsysteme und zugehörige Produkte Service-Upgrades für alle genannten Produkte (durch vollständigen Austausch) Ein zentraler Bestandteil der Softwareverteilung ist die Checkliste, die die von IBM empfohlene Methode für kodifizierte z/os Softwareverteilung darstellt. Die Checkliste führt den Benutzer durch folgende Schritte: Auswahl der zu verteilenden Software (eine Softwareinstanz) Meldung fehlender Voraussetzungen und möglicher Regressionen Auswahl des Verteilungsziels Konfiguration der Ziel-Softwareinstanz Validierung der Konfiguration in Hinblick auf das Zielsystem Zusammenfassung der Verteilungsaktionen Erstellung und Ausführung der Verteilungs-Jobs IBM Softwareankündigung für Europa, den Nahen Osten IBM ist eine eingetragene Marke der International Business Machines Corporation 5

6 Die Software-Deployment-Task erfordert SMP/E V3.6 (und dessen CSI Consolidated Software Inventory), um Informationen bereitzustellen und Aktionen für die Verteilung der z/os Software durchzuführen. Die Kombination aus z/osmf V1.13 und z/os V1.13 (mit SMP/E 3.6) kann Sie bei folgenden Aufgaben unterstützen: Reduzierung oder Neuzuweisung von Ressourcen, die normalerweise für die Entwicklung und Pflege interner Verteilungs-Tools verwendet werden. Der von IBM empfohlene Weg für das Klonen bzw. die Verteilung ist samt Dokumentation und Support integriert. Reduzierung von Fehlern und übersprungenen Schritten beim Klonen. Eine Deployment-Checkliste liefert eine Anleitung, um versäumte Schritte zu vermeiden, die zur Verteilung der Software erforderlich sind dazu gehören Voraussetzungs- und Regressionsprüfungen, die dabei helfen, Fehler zu verringern, die vor der Verteilung der Software entstehen. Reduzierung des erforderlichen SMP/E Fachwissens mithilfe eines Taskflows für die Verteilung. Erweiterungen der Software-Deployment-Task, die differenziertere Autorisierung für die Definitionen von Verteilung-Tasks, eine Wiederverwendungsfunktion für Verteilungsvorgänge und verbesserten Support für z/os UNIX Systems Services- Dateisysteme bieten, sind mit den PTFs für APARs PM40764 und IO14267 für das erste Halbjahr 2012 vorgesehen. Neue DASD-Mamagement-Task Eine neue DASD-Management-Task ist die Basis für eine einfachere Verwaltung des Festplattenspeichers. Die neue Task ermöglicht die Durchführung von Verwaltungsaufgaben für Speichergruppen aus der Anwendung heraus. Sie optimiert den Prozess zum Hinzufügen von Datenträgern zu SMS- Poolspeichergruppen und reduziert die vielen manuell aufwendigen Schritte mit mehreren Anwendungen auf eine überschaubare Anzahl von Schritten, durch die Nutzung einer einheitlichen Oberfläche. Die DASD-Management-Task ist für das erste Quartal 2012 mit dem PTF für APAR PM40869 geplant. Die DASD-Management-Task ermöglicht Folgendes: Anzeigen von Sammlungen vordefinierter verfügbarer Datenträger mit Einführung der Reserve-Speicherpoolressource. Wenn sie einmal definiert sind, kann die Task diese Datenträger auffinden. Anzeige neuer Poolspeichergruppenattribute, die in der Task als Richtlinie verwendet werden. Anzeige der Poolspeichergruppe und Datenträgerinformationen, die zur aktiven SMS-Konfiguration gehören. Wenn eine Speichergruppe den Schwellenwert der Speicherauslastung überschreitet, wird eine Warnung angezeigt. Zusätzlich werden in den Informationen zur Speichergruppe neue Speichergruppenattribute, die in der Task als Richtlinie verwendet werden, angezeigt. Hinzufügen von Speicher zu einer SMS-Poolspeichergruppe mithilfe eines neuen Assistenten. Mithilfe des Assistenten zum Hinzufügen von Speicher können Sie einer SMS-Poolspeichergruppe nun leichter Speicher hinzufügen. Er verwendet die neuen Speichergruppenattribute als Richtlinie, wenn sie innerhalb der Speichergruppendefinition definiert sind. Der Assistent zum Hinzufügen von Speicher führt Sie durch folgende Schritte: Ermitteln der zusätzlichen Kapazität anhand der angestrebten Speicherauslastung und der verfügbaren Kapazität des zugewiesenen Reserve- Speicherpools Auswahl der Datenträger aus dem Reserve-Speicherpools Aktualisierung des SCDS mit den ausgewählten Datenträgern IBM Softwareankündigung für Europa, den Nahen Osten IBM ist eine eingetragene Marke der International Business Machines Corporation 6

7 Initialisierung der ausgewählten Datenträger in Übereinstimmung mit der Namenskonvention der Speichergruppe Möglichkeit, Datenträger Online zu setzen und die Änderungen im SCDS zu aktivieren, um die neue Kapazität für SMS nutzbar zu machen Neue Capacity-Provisioning-Task Mit IBM System z On/Off Capacity on Demand (OOCoD) verfügen Sie über die Möglichkeit, System z Hardware-Kapazität nach Bedarf hinzuzufügen oder zu entfernen. Der z/os Capacity Provisioning Manager (enthalten in der Basis von z/ OS) kann den OOCoD Prozess automatisieren. Das Capacity Provisioning Control Center (CPCC) ist die Benutzeroberfläche, um die Richtlinien zur Bereitstellung von Kapazitäten zu verwalten. Heute ist das CPCC als separater, Microsoft (TM) Windows-basierter eigenständiger Client verfügbar. Derzeit ist nur ein Teil der Funktionalität des CPCC in die z/osmf V1.13 Capacity-Provisioning-Task integriert. Im z/osmf V1.13 ist die neue Capacity-Provisioning-Task dafür vorgesehen, den Status des z/os Capacity Provisioning Managers leichter zu überwachen. Damit können die Aufgaben eines Administrators vereinfacht werden, indem der Zeitaufwand für die Einholung von Informationen über den Status der Bereitstellung von Kapazitäten verringert wird. Das Windows-basierte CPCC ist nach wie vor noch für die Verwaltung des z/os Capacity Provisioning Managers erforderlich. Die Capacity-Provisioning-Task kann folgende Funktionen ausführen: Verwalten, Erstellen, Ändern und Löschen von CIM Verbindungen von einem gemeinsamen, zentralen Repository aus. Verwendung lokaler und entfernter CIM Server. Anzeige des Status einer Domäne. Es werden die gleichen Daten angezeigt, die abgerufen werden, wenn auf der z/os Konsole der Befehl REPORT DOMAIN ausgegeben wird. Anzeige der aktiven Konfiguration einer Domäne. Es werden die gleichen Daten angezeigt, die abgerufen werden, wenn auf der z/os Konsole der Befehl REPORT CONFIGURATION ausgegeben wird. Anzeige der aktiven Richtlinie einer Domäne. Es werden die gleichen Daten angezeigt, die abgerufen werden, wenn auf der z/os Konsole der Befehl REPORT POLICY ausgegeben wird. Neue webfähige ISPF Schnittstelle: zos-classic-interfaces Mit der neuen ISPF Task in der Kategorie der zos-classic-interfaces können Sie klassische z/os ISPF Sitzungen direkt aus dem z/osmf heraus öffnen und starten. Sie können mehrere Sitzungen in mehreren Fenstern öffnen und vom z/ OSMF zu den ISPF Anwendungen navigieren. Außerdem macht diese Schnittstelle die ISPF Anwendungen über URL adressierbar. Dadurch können Sie ISPF-basierte Funktionen direkt aus z/ OSMF Tasks oder externen Anwendungen aufrufen. Sie können Funktionen beispielsweise direkt aus dem Incident Log aufrufen, um eine Log-Snapshot- Datei im ISPF zu durchsuchen. Sie können bis zu vier ISPF Sitzungen gleichzeitig anzeigen. Die Fenster ähneln dem klassischen 3270-Layout. Die Navigation ist sowohl mit der Maus als auch mit der Tastatur möglich. Mit zusätzlichen Registerkarten können Sie zu anderen ISPF Fenstern navigieren. Die TSO/E Meldungen werden in einem Popup-Fenster angezeigt. In der Version 1.13 vom z/osmf werden viele vorhandene Tasks aktualisiert Die Incident-Log-Task, die mit z/osmf V1.11 eingeführt wurde, wird mit verbessertem Vorfallmanagement aktualisiert und Funktionen zum Versenden IBM Softwareankündigung für Europa, den Nahen Osten IBM ist eine eingetragene Marke der International Business Machines Corporation 7

8 von Daten werden mit einer neuen APAR-Sucheingabe, einem neuen Jobanzeigestatus (über SDSF Start) und Verwendung der neuen Problem Documentation Upload-Utility in der Basis von z/os V1.13 aktualisiert. Der Konfigurationsassistent für den z/os Communications Server, der mit z/osmf V1.11 eingeführt wurde, wird mit neuen Eindringlingserkennungs- Services (Intrusion Detection Services) für besseren Netzwerkschutz aktualisiert sowie mit wiederverwendbaren Regeln für IP Security (IPSec), wodurch Sie eine einmal definierte Regel in mehreren Stacks verwenden können, mit der Möglichkeit, lokale IP-Adressen aus aktiven Systemen zu importieren, und mit der Unterstützung der Konfiguration von Stacks sowohl aus z/os V1.12 als auch V1.13 für größere Netzwerkkonfigurationen. Die Workload-Management-Task der z/os Management Facility, die mit z/osmf V1.12 verfügbar ist, wird aktualisiert. Die Workload-Management-Task der z/os Management Facility kann die Erstellung, Änderung und Überprüfung von z/os Workload Manager (WLM) Servicedefinitionen vereinfachen. So konnte z. B. die Optimierung einer Servicedefinition basierend auf bewährten Verfahren zuvor Stunden in Anspruch nehmen, in denen sich der Anwender durch Anleitungen im Zusammenhang mit z/os WLM arbeiten musste. Dieser Vorgang lässt sich jetzt auf Minuten reduzieren, weil bewährte Verfahren im z/osmf integriert sind. Mit z/osmf V1.13 unterstützt die Workload-Management-Task eine sehr granulare Autorisierung, um besser zu kontrollieren, welche Benutzer Servicedefinitionen ansehen, installieren oder ändern können. Dank zusätzlicher z/osmf Workload Management Updates haben Benutzer die Möglichkeit, dauerhafte Einstellungen und Präferenzen für mehrere z/osmf Sitzungen zu verwenden. Das manuelle Wiederherstellen der Einstellungen ist damit nicht mehr erforderlich. Die Tasks des Resource-Monitoring in der Performance-Kategorie werden mit Version 1.13 umbenannt. Die Sysplex-Status-Task heißt nun System Status. Die Resource-Monitoring-Task ist der Nachfolger von Monitoring-Desktops. Performance-Desktops heißen nun Dashboards. Resource-Monitoring wird aktualisiert, um nun auch Linux auf System z, Linux auf System x und AIX-Systeme zu überwachen. Damit steht eine einheitliche Überwachungslösung für zenterprise Umgebungen zur Verfügung. Sie können die Überwachung von AIX-Systemkomplexen (IBM System p ) und Linux- Systemkomplexen (System z und IBM System x) in der Resource-Monitoring- Task steuern. Die Resource-Monitoring-Task verwendet den neuen z/os RMF (TM) Cross Platform (RMF XP) Distributed Data Server. Mit RMF XP können Sie alle Betriebssysteme überwachen, die auf einem IBM zenterprise System ausgeführt werden können, einschließlich der zenterprise BladeCenter Extension (zbx). Für RMF XP ist jedoch nicht unbedingt zbx Hardware erforderlich. Sie können alle AIX- und Linux-Systeme überwachen, mit denen RMF XP eine TCP/IP-Verbindung herstellen kann. Resource-Monitoring unterstützt die Kombination von Leistungsmetriken verschiedener Plattformen im gleichen Dashboard, damit Sie sich einen schnellen Überblick über den Gesamtstatus der zenterprise Umgebung verschaffen können. Neue Schnittstellen Neue Funktionen zur Verlinkung und zum Aufrufen von z/osmf Anwendungen sollen für einen reibungslosen Arbeitsablauf bei Systemprogrammierern sorgen, da sie mit verschiedenen Tools und Tasks im z/os System arbeiten. Ein neue Programmierschnittstelle (API) soll die Integration von z/os Tasks verbessern, indem ein Anwendungsaufruf jetzt nicht nur zwischen z/osmf Anwendungen, sondern auch zwischen z/osmf Anwendungen und anderen browserbasierten Anwendungen möglich ist. Der Anwendungsaufruf unterstützt kontextsensitive Verbindungen oder einfache Links. Sie können beispielsweise, wenn Sie mit mehreren z/osmf Anwendungen arbeiten, Anwendungen kontextsensitiv aufrufen, um durch sofortige Maßnahmen komplexe Taskflows zu vereinfachen. Ein Beispiel ist das Aufrufen der ISPF Suchfunktion direkt aus dem Incident Log, IBM Softwareankündigung für Europa, den Nahen Osten IBM ist eine eingetragene Marke der International Business Machines Corporation 8

9 um den Log-Snapshot eines Vorfalls anzuzeigen. Einfache Links würden eine weitere Anwendung öffnen, sodass Sie zu den erforderlichen Tasks navigieren könnten. Die URLs am Ausgangspunkt, die durch Ereignisse und Handler definiert sind, können über die REST-Programmierschnittstelle (REST API) oder die Application-Linking-Manager-Task im z/osmf registriert werden. Neu im z/osmf V1.13 ist die REST-Schnittstelle für z/os Jobs. Die Schnittstelle besteht aus einem Satz von REST-Services, mit denen eine Client-Anwendung Aktionen mit Batch-Jobs in einem z/os System durchführen kann. Aktionen wie das Abschicken eines Jobs, der im z/os ausgeführt werden soll, die Abfrage eines Jobstatus oder die Auflistung der Spool-Dateien eines Jobs, die Abfrage des Inhalts einer Job-Spool-Datei, das Abbrechen eines Jobs oder die Bereinigung eines Jobs vom JES-Spool können durchgeführt werden. Die REST- Schnittstellen-Services für z/os Jobs können von jeder HTTP-Client-Anwendung aufgerufen werden, die auf dem lokalen z/os System oder einem Remote- System ausgeführt wird. Hierbei kann es sich jeweils um ein z/os oder nicht-z/ OS System handeln. z/osmf verbessert sein Sicherheitsmodell, um eine bessere Integration mit Enterprise-Sicherheitsmanagementprodukten zu ermöglichen. Die Unterstützung für die Autorisierung des z/osmf SAF Modus sorgt durch die Einführung der neuen Ressourcenklasse ZMFAPLA für Task-basierte Ressourcen im z/osmf für eine engere Integration mit z/os SAF-basierter Autorisierung. Allen z/osmf Tasks und Links werden Ressourcennamen und Ressourcenklassenprofile unter der neuen Ressourcenklasse zugeordnet und SAF Gruppen repräsentieren Rollen. Außerdem ermöglicht der SAF Modus benutzerdefinierte Rollen, da SAF Gruppen nach Ermessen des Benutzers erstellt werden. IBM Spezialprozessoren Ein großer Teil der z/osmf Anwendung ist in Java geschrieben und daher auf dem IBM System z Application Assist Processor (zaap) ausführbar. Einige Funktionen im z/osmf verwenden den Common Information Model (CIM) Server. Ab z/os V1.11 stehen Teile dieser Workload für zaap zur Verfügung. Einige Funktionen im z/osmf verwenden den CIM Server und ab z/os V1.11 sind Teile dieser Workload auf dem IBM System z Integrated Information Processor (ziip) ausführbar. Ab z/os V1.11 hat IBM eine zaap-auf-ziip-funktion eingeführt, sodass sich zaap-berechtigte Workloads jetzt auf dem ziip-prozessor ausführen lassen. Weitere Informationen zur neuen zaap-auf-ziip-funktion finden Sie in der Software Ankündigung ZP Vereinfachende Verbesserungen von z/os Über die TCP/IP PORTRANGE Profilangabe im z/os Communications Server lassen sich TCP/IP-Port-Bereiche für spezifische Jobnamen reservieren. Diese Angabe wurde jetzt erweitert, um Jobspezifikationen als Wildcard, einem aus 1-7 Zeichen bestehenden Präfix gefolgt von einem Sternchen (*), angeben zu können. Auf diese Weise wird verschiedenen Jobs mit dem gleichen Präfix der Zugang zu Ports im angegebenen Portbereich gewährt. Im z/os Communications Server fällt die Voraussetzung zur Verwendung von UID(0) für die Policy Agent (PAGENT) und Internet Key Exchange (IKED) Dämonen weg. Diese Dämonen können nun mit jeder beliebigen Benutzer-ID und UID, die zum Zugriff auf die erforderlichen Verzeichnisse und Dateien berechtigt ist, gestartet werden. Sie erhalten zusätzliche Dokumentation, um die Dämonen OMPROUTE und TN3270E mit anderen UIDs als Null starten zu können. Mit z/os V1.13 werden mehrere Batch-Erweiterungen für JES2-Umgebungen bereitgestellt, die die Entwicklung von Batch-Anwendungen vereinfachen sollen. Weitere Informationen hierzu enthält der Abschnitt Application integration. Der z/os Capacity Provisioning Manager (CPM, enthalten in der Basis von z/ OS) kann den Verwaltungsprozess für die System z Kapazität automatisieren. Hierzu gehört auch das Hinzufügen und Entfernen von kapazitätsbasierter On/ Off Capacity on Demand (On/Off CoD). Für z/os V1.13 ist der CPM erweitert, damit Sie Kapazitätsinkremente für Bereitstellungs- und Entfernungsmaßnahmen sowie verschiedene Werte zum Erreichen des ersten Kapazitätsinkrements und nachfolgender Inkremente festlegen können. Dies soll das Hinzufügen IBM Softwareankündigung für Europa, den Nahen Osten IBM ist eine eingetragene Marke der International Business Machines Corporation 9

10 der richtigen Menge an Kapazität beschleunigen, die Anzahl der erforderlichen Aktivierungsvorgänge reduzieren und steht auch für z/os V1.11 und z/os V1.12 mit dem PTF für APAR OA35284 zur Verfügung. Zudem werden wiederkehrende Zeitbedingungen unterstützt, was die Definition der Capacity Provisioning- Richtlinie für Ereignisse, die regelmäßig an einem bestimmten Wochentag ausgeführt werden, vereinfacht. Diese neue Funktion steht mit dem PTF für APAR OA35284 auch für z/os V1.11 und z/os V1.12 zur Verfügung. Im z/os Capacity Provisioning Control Center (CPCC, die Windows-basierte Schnittstelle für CPM) werden auch die 32-Bit- und 64-Bit-Versionen der Microsoft Windows (TM) 7 Professional Edition unterstützt. Das Health Checker Rahmenwerk wird erweitert und es Ihnen in Zukunft ermöglichen, über ein neues SYNCVAL-Schlüsselwort im HZSPRMxx Parmlib- Member oder über den Health Checker MODIFY-Befehl festzulegen, wann Zustandsprüfungen (Health Checks) erstmalig ausgeführt und wann sie wiederholt werden sollen. Auf diese Weise lassen sich Prüfungen zu besser planbaren Zeiten durchführen. Erweiterungen des Health Checker Rahmenwerks geben Ihnen zudem eine bessere Kontrolle über Nachrichten und Prüfintervalle und erlauben in Prüfungen eine Erhöhung der Ernsthaftigkeit von Ausnahmebedingungen, wenn sich Systembedingungen ändern. Diese Änderungen ermöglichen es Programmierern, hochentwickelte Health Checks mit höherer Benutzerfreundlichkeit zu schreiben. Für z/os V1.13 sind neue Health Checks für die Migration verfügbar, darunter: Ein Check, der eine Warnung ausgibt, wenn die zfs Konfigurationsoption nicht auf sysplex=filesys eingestellt ist, ist mit den PTFs für APAR OA35465 im z/os V1.11 und z/os V1.12 verfügbar. Ein Check, der überprüft, ob die neuen symbolischen Links, die in z/os V1.13 zur einfacheren Unterstützung der schreibgeschützten Version des Root-File- Systems hinzugefügt wurden, mit Ihrem z/os V1.11 oder z/os V1.12 System kompatibel sind. Diese neue Prüfung steht mit den PTFs für APAR OA35636 und OA35605 für z/os V1.11 und z/os V1.12 zur Verfügung. Ein Check, der Sie warnt, dass der z/os Konsolenbedienmodus nicht festgelegt wurde und dass der Standardmodus ausgewählt wurde, ist mit den PTFs für APAR OA32930 für z/os V1.10 oder höher verfügbar. Für z/os V1.13 sind neue Health Checks verfügbar, darunter: Im z/os V1.13 wurden drei neue Health Checks für die Allokation hinzugefügt. Zwei sind so konzipiert, dass sie eine Warnung ausgeben, wenn die aktiven Zuordnungsoptionen zu Systemblockaden führen können, und der dritte, wenn die angegebene Größe der Task-I/O-Tabelle (TIOT) unter der empfohlenen Größe liegt. Diese Checks sollen Systemblockaden bei der Zuordnung und die versehentliche Einschränkung der Anzahl von DD-Anweisungen, die pro Jobschritt zulässig sind, verhindern. z/os V1.13 DFSMS zeichnet Bandbibliotheksfehler während IPL auf und zeigt sie mit einem neuen DMO_TAPE_LIBRARY_INIT_ERRORS Health Check an. Diese Systemprüfung soll Informationen über Bandbibliothekseinheiten bereitstellen, die während IPL Initialisierungsfehler aufwiesen, und Maßnahmen vorschlagen, um diese Fehler zu beheben. Eine neue DFSMSrmm Funktion steht zur Verfügung: Neue Funktionen ermöglichen es dem System, die Volume-Liste für Multivolume-Banddateien in vielen Fällen automatisch zu korrigieren, wenn eine Volume-Liste nicht alle erforderlichen Volumes enthält oder die Volumes in der falschen Reihenfolge angegeben sind. Auf diese Weise sollen Probleme beim Verarbeiten von Multivolume-Banddaien vermieden und sichergestellt werden, dass alle zugehörigen Daten beim Lesen zur Verfügung stehen. Neue Funktionen ermöglichen es Ihnen bei Erstellung der Dateien anzugeben, ob diese über das Ablaufdatum oder die Vital-Record- Specifications-(VRS-)Richtlinie verwaltet werden. Dadurch können Sie Ihre Datenaufbewahrungsrichtlinien vereinfachen, ein Batch-VRS- Richtlinienmanagement vermeiden und bereits bei der Erstellung festlegen, wie lange eine Banddatei aufbewahrt werden soll. Eine entsprechende Unterstützung für den DFSMSrmm-Dialog zeigt in den Datei- und IBM Softwareankündigung für Europa, den Nahen Osten IBM ist eine eingetragene Marke der International Business Machines Corporation10

11 Datenträgersuchergebnissen entweder das VRS-Aufbewahrungsdatum oder das Ablaufdatum an. Mithilfe von Befehlserweiterungen für Bandkopieranwendungen für DFSMSrmm können Sie Banddateien kopieren und neu anordnen, während die Dateiattribute erhalten bleiben und nicht korrekte Einstellungen vermieden werden. Über Optionen ist die Einstellung planbarer Aufbewahrungszeiträume für Quelldaten möglich. Dies vereinfacht das Verschieben und Kopieren von Banddaten, insbesondere, wenn neue Bandtechnologien implementiert oder ältere Medien ersetzt werden. Ein erweiterter SEARCHDATASET-Befehl ermöglicht, Banddatei-Metadaten basierend auf Datumszeiträumen, einschließlich relativer Werte, SMS- Konstrukte und Katalogstatus, effizienter zu suchen. Auf diese Weise lassen sich Dateien, die diesen Kriterien entsprechen, einfacher identifizieren. Eine erweiterte Steuerungsmöglichkeit für die Verschiebung von Datenträgern im automatischen Inventurmanagement ist verfügbar. Sie können jetzt Lagerorte angeben, die während der Inventurverwaltung nicht für ein automatisches Verschieben zur Verfügung stehen, z. B. solche, die anderenfalls basierend auf Vital Records Specifications (VRS) verschoben werden würden. VRS-Dialog und -Befehle unterstützen jetzt auch Suchvorgänge nach der letzten Referenz und Änderungsdaten, um nicht verwendete VRS- Richtlinien zu finden, und DFSMSrmm unterstützt eine Auflistung der letzten geänderten Informationen für alle verwalteten Ressourcen unter Nutzung der Steuerungsdatei. Die DATASET- und VOLUME-Bedienfelder sollen mit ISPF-Point-and-Shoot- Feldern erweitert werden, um die Dialognavigation zu vereinfachen. Zudem dient ein neuer CHAIN-Hauptbefehl dazu, einen schnellen Zugriff auf Multivolume- und Multidatei-Suchergebnislisten bereitzustellen. Eine neue DFSMSdfp-Funktion ist verfügbar: Ein neues Parmlib-Member, IGGCATxx, ermöglicht es Ihnen, mehrere Katalogsystemparameter festzulegen. Zudem steht ein neuer CATALOG- Parameter in IEASYSxx zur Verfügung, der es Ihnen ermöglicht, ein oder mehrere IGGCATxx-Member festzulegen, in denen Sie die maximale Anzahl der Catalog Address Space (CAS) Benutzerservice-Tasks einen Grenzwert für den Inhalt eines Katalogs, bevor eine Warnung ausgegeben wird festlegen können. Sie können außerdem angeben, ob Funktionen, die sich mit ENABLEund DISABLE-Schlüsselwörtern des MODIFY CATALOG-Befehls steuern lassen, aktiv sind und die Größe des primären und sekundären Platzbedarfs festlegen, der für implizit definierte VSAM-Volume-Dateien (VSAM volume data sets, VVDSs) zur Verfügung steht. Diese neue Funktion soll es einfacher machen, Katalogparameter, die nicht sehr früh im IPL-Prozess benötigt werden, zu pflegen. DFSMSdfp ermöglicht Ihnen, mithilfe eines neuen Schlüsselwortes in einem DEVSUPxx Parmlib-Member festzulegen, dass zusätzlich zu Abbruchund Return-Codes für viele Open-, Close- und End-of-Volume-Fehler eine Beschreibung ausgegeben wird. Auf diese Weise können die Ursachen dieser Fehler leichter schnell erkannt werden, ohne Nachrichten- oder Return-Codes nachschlagen zu müssen. Das System aktualisiert Informationen zu Datenträgern im gesamten Parallel Sysplex, wenn DFSMSdss oder DFSMShsm Fast Replication Backup und Recovery Abläufe erfolgreich abgeschlossen werden und die Seriennummer oder der VTOC-Ort oder beides geändert wurden. Die DFSMSdfp-Katalogverarbeitung und das IDCAMS-Utility werden geändert, sodass eine Betreibernachricht ausgegeben wird, die eine Antwort erfordert, bevor sich ein Benutzerkatalog löschen lässt, wenn RECOVERY angegeben ist. Diese neue Funktion lässt sich mit neuen Operanden des MODIFY CATALOG- Befehls aktivieren und soll ein versehentliches Löschen von Benutzerkatalogen in Batch-Jobs, die IDCAMS nutzen, verhindern. Zum ISMF wurde eine neue DFSMSdfp-Funktion hinzugefügt, die es Ihnen ermöglicht, gespeicherte Datenträgerlisten (mit NaviQuest) nach Spalten zu sortieren und die Informationen zum Platzbedarf in Gigabyte-Einheiten anzuzeigen. Außerdem wird für Pool-Storage-Gruppen eine neue Anzeige unterstützt. Diese neue Funktion macht ISMF benutzerfreundlicher. IBM Softwareankündigung für Europa, den Nahen Osten IBM ist eine eingetragene Marke der International Business Machines Corporation11

12 IDCAMS (Access Method Services) unterstützt eine neue Option für den LISTCAT LEVEL-Befehl. Diese neue Option soll es Ihnen ermöglichen, anzugeben, ob zugehörige Komponentennamen aufgelistet werden, wenn ein Dateieintrag basierend auf den nach LEVEL angegebenen Mustern angezeigt wird. Wenn z. B. ein Clustername aufgeführt wird, können Sie mithilfe der neuen Option angeben, ob die DATA- und INDEX-Einträge ebenso aufgeführt werden. Auf diese Weise soll es einfacher sein, LISTCAT-Ausgaben anzupassen und nicht gewünschte oder nicht benötigte LISTCAT-Daten zu reduzieren. DFSMSdfp wird geändert, um die Anzahl der Puffer, die für jede Datei in einer Verkettung erforderlich sind, neu zu berechnen, wenn darauf über die MULTSDN Option mit QSAM zugegriffen wird. Dies soll Out-of-Storage- Bedingungen verhindern, die für verkettete Dateien mit verschiedenen Blockgrößen auftreten können, wenn in der DCBE (Data Control Block Extension) MULTSDN angegeben ist. DFSMSdfp erkennt nun, ob die SMS-Konfigurationsdatei (CDS) über das REUSE-Attribut verfügt, und ändert dieses, wenn dies nicht der Fall ist, während der Aktivierung automatisch von NOREUSE auf REUSE. Ein neues Utility, IEBPDSE, überprüft, ob die Struktur eines PDSE gültig ist, wodurch sich der Status eines PDSE vor und nach kritischen Vorgängen leichter verifizieren lässt. Für das zur Verarbeitung von SMF-Log-Streams verwendete SMF-Dump- Programm (IFASMFDL) wurden Erweiterungen eingeführt, um die für die Extrahierung von Daten benötigte Zeit zu reduzieren. Mithilfe dieser neuen Funktion können Sie beim Ausführen des Utilities ein neues SMARTENDPOINT- Schlüsselwort festlegen, um die Menge der vom zu verarbeitenden Log-Stream gelesenen Daten zu begrenzen. Mit IFASMFDL können Sie zudem festlegen, dass ein gesamter SMF-Log-Stream archiviert oder gelöscht wird. ARCHIVE- und DELETE-Abläufe sollen alle von Ihnen angegebenen SMF-Daten umfassen, die sich in einem Log-Stream befinden, und nicht eine Teilmenge dieser Daten. Dies soll es Ihnen ermöglichen, SMF-Datenmanagementprozesse einfach basierend auf einer Archivierung des gesamten Inhalts der SYS1.MAN SMF-Dateien zu migrieren, um SMF-Log-Streams zu verwenden. Mit dem PTF für APAR OA31737 ist die SMARTENDPOINT Unterstützung nun in z/os V1.10 oder höher verfügbar. Mit dem PTF für APAR OA34589 sind die Änderungen der ARCHIVE- und DELETE- Abläufe nun in z/os V1.11 und z/os V1.12 verfügbar. ISPF unterstützt: Bearbeitungsmakros auf Befehlszeilenebene, zusätzlich zu bereits vorhandener Unterstützung für Bearbeitungsmakros. Dieses neue Design soll es Ihnen ermöglichen, Makros zusätzlich zu denen, die Sie vielleicht bereits zur Verwendung als Primär- oder erstmalige Verarbeitungsbefehle geschrieben haben, zur Verwendung in der Befehlszeile zu schreiben. Ein neuer AL-Zeilenbefehl für die Data Set List-Anzeige (Option 3.4), mit dem Sie neue Dateien bereitstellen und dabei eine bestimmte Datei als Modell für die Attribute der neuen Datei verwenden können. Eine neue Option in der z/os UNIX Directory List-Anzeige, die es autorisierten Benutzern ermöglicht, ACLs (Access Control Lists) aus ISPF heraus zu aktualisieren. Verbesserungen der in z/os V1.11 bereitgestellten Unterstützung für erweiterte Statistiken für partitionierte Datei-Member mit mehr als Zeilen. In z/os V1.13 ist mit einem neuen INFO-Befehl eine Anzeigeunterstützung für erweiterte Statistiken verfügbar, um erweiterte Zeilenzählungen anzuzeigen, wenn die Extended PDS Statistikfunktion aktiviert wurde. Anzeige von Job- und Step-Namen, die vom System für Dateien gespeichert wurden, für die eine Speicherung im Extended Addressing Space (EAS) auf einem Extended Address Volume (EAV) möglich ist im Data Set List-Utility (Option 3.4), und Abfrage dieser Informationen mit DSLIST- und LMDLIST- Services. Dies soll es Ihnen ermöglichen, einfach die erstellenden Job- und Step-Namen aufzufinden. Keine Notwendigkeit mehr für WebSphere MQ in SDSF Sysplex Umgebungen. Im z/os V1.13 vereinfacht SDSF die Unterstützung für Sysplex-weite Anzeigen in einer JES2-Umgebung. Wenn auf allen Systemen im MAS- Verbund z/os V1.13 JES2 läuft, sind alle Anzeigen sysplex-weit, ohne IBM IBM Softwareankündigung für Europa, den Nahen Osten IBM ist eine eingetragene Marke der International Business Machines Corporation12

13 WebSphere MQ für z/os (5655-L82) zu verwenden. Diese neue Funktion soll die Einrichtung und Bedienung von SDSF vereinfachen. Außerdem beinhaltet die neue SDSF-Unterstützung für JES2 Anzeigen für JES-Netzwerkserver und Netzwerkverbindungen. Für JES3 implementiert SDSF nun alle relevanten Funktionen, die für JES2 unterstützt werden. Dies beinhaltet Anzeigen für Initiatoren, Output, gehaltenen Output, Punches und Readers sowie eine neue Anzeige für Job 0. Die neue Unterstützung für SDSF umfasst neue Anzeigen für JES-Netzwerkserver und Netzwerkverbindungen. Die entsprechenden SDSF-Java- Klassen wurden ebenfalls aktualisiert, um die neuen Anzeigen und Aktionen zu unterstützen. Diese Änderungen sollen das Systemmanagement verbessern. Die Storage Management Initiative Specification (SMI-S) wurde von der Storage Networking Industry Association (SNIA) veröffentlicht und definiert eine Schnittstelle für die sichere, erweiterbare und leicht integrierbare Verwaltung eines verteilten und heterogenen Speichersystems. Die SMI-S Spezifizierung definiert die verschiedenen Domänen des Speichermanagements in der Form von Common-Information-Model-(CIM-)Profilen und -Subprofilen. Im z/os V1.12 bietet der z/os CIM Server eine Unterstützung für die Storage HBA- und Host-Discovered-Resources-(HDR-)Profile. Im z/os V1.13 verfügt der z/os CIM Server über eine neue Unterstützung für CIM-Anzeigen für Storage-HBA- und SB- Multipath-Management-Profile. Diese Erweiterungen sollen dazu beitragen, eine Basis für Multiplattform-Speichermanagementtools zu bilden. Im z/os V1.13 wurde HCD um mehrere kleine Funktionen erweitert: Über die neue Aktion View unused resources können Sie in der Liste der Kanalpfade anzeigen, wie viele Einheitenadressen und Steuereinheiten verwendet werden und für den ausgewählten Kanalpfad zur Verfügung stehen. Zusätzliche IODF-Prüfung bei der Erstellung eines Produktions-IODF oder eines validierten Arbeits-IODF Unterstützung für den Export und Import nicht verbundener Steuereinheiten und Einheiten in Konfigurations-Anweisungen für die I/O-Erstellung und Migrationsfunktionen Skalierbarkeit und Leistung IBM stellt mit z/os V1.13 und zugehörigen System z Technologien eine verbesserte Performance, Skalierbarkeit und Wirtschaftlichkeit für die Plattform bereit. Diese Technologien sollen Sie dabei unterstützen, vorhandene Ressourcen besser zu nutzen oder freizugeben, um auf Ihren vorhandenen System z Servern mehr Workloads effizienter zu verarbeiten. Die herkömmliche Sichtweise bezüglich Skalierbarkeit und Leistung bestand darin, zusätzliche Hardware einzuführen oder abzuwarten und auf schnellere Hardware aufzurüsten. z/os bietet hinsichtlich dieses Wirtschaftlichkeitsmodells einen anderen Ansatz. Mit z/os hat IBM es lange verstanden, ein optimales Verhältnis zwischen Skalierbarkeit, Leistungsfähigkeit und Effizienz der Plattform zu finden, und z/os steht in einer Wechselbeziehung zu den wichtigen Systemkomponenten wie Prozessoren, Speicher, I/O und Software, um Systemressourcen effizient zu verwalten. Die Skalierbarkeit und Leistung von z/os wurde in den bisherigen Versionen häufig verbessert, wodurch Sie die gleichen Systemressourcen nun effizienter nutzen können. Dazu gehören z. B. eine neue und erweiterte HiperDispatch-Funktion, eine Unterstützung für große Seiten (1 MB), Extended Address Volumes, XL C/C++- Optimierungen, VSAM Control Area Reclaim, Application-Transparent Transport Layer Security (AT-TLS), z/os Integrated Cryptographic Service Facility (ICSF) und weitere Verbesserungen, die signifikante Performance- und Skalierbarkeitsverbesserungen für Ihre Workloads bedeuten. Mit z/os V1.13 stellt IBM eine Funktion zur Leistungssteigerung von z/os Workloads zur Verfügung: Zwischen 50 % (1,5x) und 150 % (2,5x) mehr I/O-Leistung für viele z/os UNIX Workloads, die ein gemeinsam genutztes zfs in einem Parallel Sysplex nutzen. Davon sollen insbesondere Anwendungen profitieren, die wie z/os UNIX System Services und der WebSphere Application Server für z/os zfs verwenden. 3. IBM Softwareankündigung für Europa, den Nahen Osten IBM ist eine eingetragene Marke der International Business Machines Corporation13

14 Eine gesteigerte Performance für herkömmliche Workloads soll durch IEBCOPY Verbesserungen realisiert werden. Für alle Workloads, die Kopien von PDS nach PDS verwenden, ist eine Verbesserung zu erwarten Die Leistungssteigerungen basieren auf internen IBM-Labortests. Ihre Ergebnisse werden davon abweichen. Messungen von I/O-Leistungsverbesserungen für vollständig gemeinsam genutztes zfs bewegten sich von sehr kleinen Werten bis zu 900 %. Die meisten Messwerte zu Workloads lagen bei den Tests zwischen 50 % und 150 %. Die tatsächliche Verbesserung hängt von der Umgebung (monoplex oder Parallel Sysplex) und der Art der ausgeführten Dateiverarbeitung ab. Die Verbesserung von IEBCOPY hängt von der Menge der kopierten Daten ab. Mit z/os V1.13 stellt IBM eine Funktion zur besseren Skalierbarkeit von z/os Workloads zur Verfügung: Beseitigung von Engpässen: Die maximale Größe eines VSAM Volume Data Set (VVDS) wird erhöht, um mehr Dateien pro Volume zu unterstützen. Damit erhöht sich das Maximum von Hunderttausenden auf Millionen. Die Katalogverarbeitung erhöht ebenfalls die Anzahl der möglichen Alias-Definitionen von etwa auf etwa oder mehr. Vereinfachte Speicherverwaltung: IBM führt im z/os V1.13 eine FTP- Unterstützung für mehr Dateitypen im EAS (Extended Addressing Space) eines EAVs (Extended Address Volumes) ein und ermöglicht es FTP damit, beim Zuweisen, Speichern und Abrufen von Dateien, die für eine Speicherung dort qualifiziert sind, auf die entsprechenden zusätzlichen DASD-Kapazitäten zuzugreifen. Grundlage für höchst anspruchsvolle Datenverarbeitung und vereinfachte Speicherverwaltung: Potenziell höhere I/O-Leistung dank High Performance FICON, ohne dass Anwendungsänderungen für QSAM-, BPAM- und BSAM-basierte Workloads erforderlich sind. Außerdem wird die bestehende EAV Funktionalität erweitert, sodass größere Extended Address Volumes (EAVs) von bis zu 1 TB unterstützt werden. Details hierzu enthält der Abschnitt Statements of direction. Weitere Informationen zu den Skalierbarkeits- und Performanceverbesserungen für z/os V1.13: Die maximal nutzbare Größe des VSAM Volume Data Set (VVDS) wird erhöht. Dies erhöht gleichzeitig die architekturbedingt maximale Anzahl an SMSverwalteten und VSAM-Dateien, die sich auf einem einzigen Datenträger befinden können, um den Faktor 16. Bei den meisten Dateitypen wird dies voraussichtlich einem Anstieg von hunderten oder tausenden von Dateien auf mehrere Millionen Dateien pro Datenträger gleichkommen, um die Anzahl der Dateien pro Datenträger mit der Größe des EAV (Extended Address Volume) skalieren zu können. Die Katalogverarbeitung wird erweitert, um die Anzahl der möglichen Alias- Definitionen für einen Benutzerkatalog zu erhöhen. Wenn Ihr Masterkatalog z. B. mit der Standardsatzlänge definiert ist, wird das Maximum von etwa Single-Level-Alias pro Anwenderkatalog auf etwa oder mehr erhöht. Die tatsächlichen Maximalwerte variieren mit der Länge der definierten Alias. Die zfs Verarbeitung wurde überarbeitet und soll es allen Membern eines Parallel Sysplex ermöglichen, Lese- und Schreib-I/O-Vorgänge auf gemeinsam genutzten zfs Dateisystemen durchzuführen. In IBM Labortests wurden für dieses neue Design erhebliche Steigerungen der Rechenleistung aller Systeme festgestellt, sowohl bei Systemen, die in vorherigen Versionen über zfs verfügten, als auch bei Systemen, bei denen dies nicht der Fall war, und sowohl bei Einzelsystemen als auch bei Systemen, die Member eines Parallel Sysplex waren. Die Leistungssteigerungen, die bei der Verarbeitung von Dateien festgestellt wurden, variierten stark. Sie bewegten sich von sehr kleinen Werten bis zu 900 % (über 10x) und hingen von der Umgebung (monoplex oder Parallel Sysplex) und der Art der ausgeführten Dateiverarbeitung ab. In den meisten untersuchten Umgebungen lag die Verbesserung zwischen 50 % (1,5x) und 150 % (2,5x). z/os soll die Ausführung einiger Programme im 64-Bit-Speicher unterstützen, sofern diese bestimmte Anforderungen erfüllen. Damit soll Entlastung in Bezug auf virtuelle Speicherbeschränkungen für Anwendungen geschaffen werden IBM Softwareankündigung für Europa, den Nahen Osten IBM ist eine eingetragene Marke der International Business Machines Corporation14

15 insbesondere für solche Anwendungen, die aus Performancegründen Code in Datenbereichen einbetten. EAVs (Extended Address Volumes) ermöglichen es, mehr Daten auf Direct- Access-Storage-Einheiten zu speichern. z/os V1.13 Communications Server FTP, welches bereits SMS-verwaltete sequenzielle Dateien mit erweitertem Format unterstützt, unterstützt diese zusätzlichen Dateitypen, wenn diese sich im EAS (Extended Addressing Space) eines EAV befinden: sowohl SMS-verwaltete als auch nicht-sms-verwaltete physikalische sequenzielle Basis- und große Formatdateien, PDS- und PDSE-Dateien und GDG-Dateien. Außerdem soll SDSF sequenzielle Druckdateien mit erweitertem Format (DSNTYPE=LARGE) und Druckdateien, die sich im EAS eines EAV befinden, unterstützen. z/os Communications Server erweitert FTP um die Unterstützung großer Formatdateien. Mit dieser Unterstützung ist FTP in der Lage, große Formatdateien, die mehr als Tracks pro Volume oder mehr als 2 Gigabyte Daten umfassen, zu übertragen und zuzuweisen und Übertragungen neu zu starten, ohne dass diese SMS-verwaltet sein müssen. Der Algorithmus der VSAM RLS-Pufferverwaltung für die am längsten nicht verwendeten Puffer wurde verbessert. Dadurch soll die CPU-Zeit für die Verarbeitung von Pufferverwaltungsvorgängen im SMSVSAM-Adressbereich für große VSAM RLS-Dateien mit großen Pufferpools verkürzt werden. Außerdem unterstützt VSAM Record-Level Sharing (RLS) ein neues Speicherklassenattribut (STORCLAS), mit dem Sie angeben können, ob VSAM RLS-Puffer und die zugehörigen Ressourcen schnell freigegeben oder eine Zeit lang aufbewahrt werden, bis alle Anwendungen eine VSAM RLS-Datei in einem bestimmten System geschlossen haben. IDCAMS DCOLLECT stellt Informationen über dieses neue Attribut in Speicherklassendatensätzen (Typ SC) bereit. Diese Erweiterung trägt zur Leistungssteigerung für andere VSAM RLS-Dateien bei, wenn Pufferspeicherplatz umgehend freigegeben wird, der andernfalls zu Einschränkungen geführt hätte. Für z/os wird ein Problem Documentation Upload-Utility hinzugefügt, das verwendet werden soll, um Dumps an IBM zu übertragen. Dieses Utility unterstützt Verschlüsselung und kann Dumps in Segmente aufteilen, die sich in mehreren Datenströmen übertragen lassen. Auf diese Weise soll die Datentransferzeit reduziert werden. Dieses Utility ähnelt dem Problem Documentation Upload-Utility, das derzeit für den Download zur Verfügung steht, und verfügt aus Kompatibilitätsgründen über einen Alias-Einstiegspunkt namens MTFTPS. Dieses Utility kann über z/osmf V1.13 Incident Log aufgerufen werden. Anmerkung: Das Problem Documentation Upload-Utility kann zurzeit unter der folgenden Adresse heruntergeladen werden: Erweiterungen des IEBCOPY-Utilities sollen die Performance beim Kopieren eines PDS (partitioned data set) auf ein anderes PDS verbessern. IEBCOPY nutzt zudem den 31-Bit-Speicher für Track-Puffer und die derzeitige Anforderung an eine APF-Autorisierung entfällt im z/os V1.13. Im z/os V1.13 können Sie über JCL, TSO/E, SMS-Managementklassen und DFSMSrmm längere Aufbewahrungszeiträume für Dateien festlegen. Der derzeitige Höchstwert liegt bei Tagen (etwa 27 Jahre) und wird auf bis zu Tage (etwa 254 Jahre) angehoben. Das System unterstützt jedoch weiterhin den 31. Dezember 2155 als maximales Aufbewahrungsdatum für Dateien, selbst, wenn Sie eine Aufbewahrungszeit eingeben, die einem späteren Datum entspricht. DFSMShsm und OAM unterstützen diese längeren Aufbewahrungszeiträume. Die Maximalwerte für die RETPD- und EVENTEXP- Schlüsselwörter von OSREQ werden ebenfalls von auf Tage erweitert. Für OAM-Objekte gilt nicht das systeminterne maximale Ablaufdatum (Jahr 2155) für Dateien, sondern sie werden für den angegebenen Zeitraum aufbewahrt. Außerdem können mithilfe von DFSMSrmm-Befehlen auch für Banddateien Ablaufdaten, die nach dem Jahr 2155 liegen, festgelegt werden. Diese neue Funktion soll es einfacher machen, Daten über längere Zeiträume aufzubewahren. Unautorisierten Programmen wird es ermöglicht, erweiterte Task I/O-Tabellen (XTIOTs) zu verwenden, wenn kein erfasster UCB erforderlich ist. Diese neue Funktion soll es allen Programmen ermöglichen, mehr Dateien unter 16 MB zuzuweisen als die von TIOTs unterstützten und so von den Datei- IBM Softwareankündigung für Europa, den Nahen Osten IBM ist eine eingetragene Marke der International Business Machines Corporation15

16 Verbindungsblöcken (data set association blocks, DSABs) über 16 MB zu profitieren. DFSMSdfp soll über eine neue Unterstützung für Open/Close/End of Volume verfügen, um Programmen eine Verwendung von BSAM und QSAM DCBs und ACBs für den Zugriff auf Dateien des Subsystems mit erweiterten TIOTs (XTIOT) zu ermöglichen. Language Environment unterstützt ab z/os V1.8 beim Zugriff über C/C++- Programme mit QSAM (noseek) große Format-Dateien (DSNTYPE=LARGE). Im z/os V1.12 wurde diese Funktion um eine BSAM (Seek)-Unterstützung für Record-I/O erweitert. Im z/os V1.13 soll BSAM (Seek) auch Binär- und Text- I/O für sequenzielle Dateien unterstützen. Diese neue Unterstützung soll es Ihren Language Environment C/C++-Anwendungen ermöglichen, über Language Environment umfassend von großen sequenziellen Format-Dateien zu profitieren. Die vom z/os Communications Server bereitgestellte CSSMTP-Anwendung lässt sich verwenden, um vom z/os JES2- oder JES3-Spool Bulk- s zu versenden. Im z/os V1.13 unterstützt CSSMTP erweiterte Wiederanlauf-Prozesse für s, die sich während der ursprünglich konfigurierten Wiederanlaufzeit nicht zustellen lassen. CSSMTP gibt Speicher- und JES-Ressourcen für s im erweiterten Wiederanlauf-Zustand frei, um eine Wiederholung dieser s über einen erweiterten Zeitraum zu ermöglichen, ohne die Systemleistung insgesamt zu sehr zu beeinträchtigen. Die DFSMSdfp Open/Close/End of Volume-Verarbeitung wird verändert, um Bandbewegungen für Bänder zu reduzieren, die über ISO/ANSI Version 4-Label verfügen. Auf diese Weise soll die Bandverarbeitungsperformance verbessert werden, ohne Anwendungsänderungen vornehmen zu müssen. z/os unterstützt bis zu 32 Subchannel pro Coupling Channel Path. Diese Funktion soll die Auslastung von Coupling Links für große Entfernungen verbessern und mehr Bandbreite für sie bereitstellen. Für diese Funktion sind z/ OS V1.10 mit dem PTF für APAR OA33510 oder z/os V1.11 oder höher sowie ein zenterprise System mit 1x InfiniBand Coupling Links, HMC V und Support Element V mit einem minimalem Machine Change Level (MCL) erforderlich. Weitere Informationen finden Sie in der Hardware Ankündigung ZG RMF Unterstützung ist im z/os V1.13 sowie z/os V1.11 und z/os V1.12 mit dem PTF für APAR OA35076 verfügbar. Anwendungsintegration Mit z/os V1.13 werden viele neue Leistungsmerkmale eingeführt, die das Schreiben neuer Anwendungen und Systemprogramme erleichtern und vorhandene Programme erweitern sollen. Unternehmen mit Anwendungen auf z/os ist der Wert von Servicequalität, einschließlich Verfügbarkeit, Skalierbarkeit und Sicherheit dieser Anwendungen und ihrer Daten auf z/os bewusst. Eine Erweiterung dieser kritischen Anwendungen und des Zugriffs auf den z/os Datenhub kann zu mehr Geschäftsflexibilität führen, die Benutzerfreundlichkeit erweitern und Geschäftsintegration in beispiellosem Umfang ermöglichen. Bei der Batch- Verarbeitung handelt es sich um eine derartige kritische Business-Workload. Gemäß IBM Research betrachten etwa 90 % der Befragten Batch als geschäftskritisch, wobei sich die Mehrheit dafür entscheidet, Batch auf System z auszuführen. Ein wesentlicher Gesichtspunkt bei der Batch-Verarbeitung ist die Programmiersprache COBOL. COBOL ist einfach, effizient, robust und skalierbar. Mit mehreren hundert Milliarden Codezeilen sind COBOL-Ressourcen fast überall zu finden und in der Lage, jeden Tag mehrere Milliarden Transaktionen zu unterstützen. Führende Analysten sind sich darüber einig, dass Sie von COBOLs modernen Schnittstellen profitieren können, um Ihre Batch-Verarbeitung zu revolutionieren. Die neue Basiskomponente z/os V1.13 Batch Runtime und zugehörige neue Funktionen sollen dabei als Grundlage für eine leistungsstarke, integrierte und moderne Entwicklungs-, Implementierungs- und Laufzeitumgebung für Batch- Anwendungen dienen. z/os Batch Runtime stellt das Rahmenwerk für die Java- COBOL-Interoperabilität für transaktionale Aktualisierungen im DB2 und für die gemeinsame Nutzung von Datenbankverbindungen zwischen Java und COBOL bereit, wodurch Sie Ihre COBOL-Batch-Anwendungen mit Java erweitern können. Mit dieser neuen Funktion senken Sie Ihre Kosten und steigern die Flexibilität Ihres Unternehmens sowie die betriebliche Effizienz Ihrer Batch-Umgebung. IBM Softwareankündigung für Europa, den Nahen Osten IBM ist eine eingetragene Marke der International Business Machines Corporation16

17 JES2-Erweiterungen sollen zudem die Programmierung von JCL einfacher machen und Ihnen mehr Kontrolle über Ihre Batch-Anwendungen verschaffen. Funktionen wie In-Stream-Daten in Katalogprozeduren, mehr Optionen für Return-Codes für Jobs und die Möglichkeit, einen Job am Ende eines Steps (nicht nur am Ende des Jobs) zu stoppen und anzuhalten, verschaffen Ihnen mehr Granularität und Steuerungsmöglichkeiten. Verbessern Sie die z/os Batch-Leistung noch stärker mit einer neuen REST- Programmierschnittstelle (im z/osmf V1.13 enthalten), mit der Sie z/os Batch- Workloads aus z/os Systemen und anderen Systemen abschicken, abfragen und die entsprechenden Ergebnisse abrufen können. Zusätzlich zu den Aktualisierungen für Ihre Batch-Umgebung sind für z/os UNIX System Services, Language Environment, Program Management Binder, z/os dbx debugger, z/os Unicode, DFS SMB Server und andere Produkte weitere Erweiterungen bei der Anwendungsentwicklung verfügbar. Zusätzliche Funktionen, Beschreibungen und Details zu der für z/os V1.13 verfügbaren Anwendungsintegration: z/os V1.13 bringt viele neue Funktionalitäten für die Batch-Programmierung: Die z/os Batch Runtime-Umgebung soll die Grundlage für ausfallsichere, hochgradig zuverlässige, sichere und skalierbare Services für Batch- Anwendungen bilden. z/os Batch Runtime soll das Rahmenwerk für die Java- COBOL-Interoperabilität, für transaktionale Aktualisierungen im DB2 und für die gemeinsame Nutzung von Datenbankverbindungen zwischen Java und COBOL bereitstellen. Dank neuer Java-COBOL-Interoperabilitätsfunktionen können Sie wertvolle COBOL-Ressourcen wiederverwenden, indem Sie mit Java neue Batch- Anwendungen schreiben oder vorhandene erweitern. Mit dieser Funktion können Sie beispielsweise eine Datenbank-Verbindung zwischen COBOL und Java teilen, sodass Sie anstelle von gespeicherten Java-Prozeduren direkt Java- Subroutinen verwenden können. Die Java-Anteile Ihrer Batch-Anwendungen lassen sich auf dem IBM System z Application Assist Processor oder durch die mit z/os V1.11 eingeführte zaap auf ziip-funktion auf dem IBM System z Integrated Information Processor ausführen. Für das IBM 31-Bit-SDK für z/os, Java Technology Edition, Version (5455-R31) DB2 V9.1 für z/os (5635-DB2) oder später mit PTFs und IBM Enterprise COBOL für z/os V4.1 (5655-S71) oder höher ist eine Unterstützung für Java, DB2 und COBOL vorhanden. Im z/os V1.13 werden mehrere Batch-Erweiterungen für JES2-Umgebungen bereitgestellt, die die Entwicklung von Batch-Anwendungen vereinfachen sollen. -- In-Stream-Dateien lassen sich zukünftig in JCL-Prozeduren und für Include- Anweisungen verwenden. Dies erhöht die Benutzerfreundlichkeit von JCL- Prozeduren, indem es Ihnen z. B. ermöglicht wird, Utility-Steueranweisungen in dasselbe Member wie den Rest der Prozedur zu schreiben. -- Jobs, die sich mittels Journaling nach einem gerade ausgeführten Step stoppen und zum Neustart im folgenden Step anhalten lassen, werden unterstützt. Dies soll Unterbrechungen beim Herunterfahren des Systems reduzieren. -- Job-Level-Return-Codes werden unterstützt. Mit einem neuen JOBRC- Schlüsselwort im JOB-Befehl können Sie festlegen, ob der Return-Code eines Jobs auf den höchsten Return-Code eines ausgeführten Steps, auf den Return-Code des letzten Steps oder den Return-Code eines bestimmten Steps gesetzt wird. Mithilfe dieser neuen Unterstützung lässt sich einfacher erkennen, ob ein Job erfolgreich war oder fehlgeschlagen ist, weil Sie das Ergebnis nur an einer Stelle prüfen müssen. -- Unterstützung für das Festlegen einer Zeit, eines Intervalls oder der Anzahl der Ausgabezeilen auf dem UNALLOC-Parameter des SPIN- Schlüsselwortes auf der DD-Anweisung. Dies soll die Verfügbarkeit lang laufender Adressräume verbessern. IBM Softwareankündigung für Europa, den Nahen Osten IBM ist eine eingetragene Marke der International Business Machines Corporation17

18 Neben Anwendungen, die die Systemverwaltung vereinfachen, verfügt z/ OSMF V1.13 auch über eine neue Prormmierschnittstelle (API), mit der Sie Batch-Jobs übermitteln und zugehörige Informationen aus z/os über verteilte Systeme sowie z/os Systeme abrufen können. Diese neue HTTP-basierte Programmierschnittstelle verwendet Representational State Transfer (REST) und wird mit z/os V1.13 mit z/osmf V1.13 eingeführt. Sie soll z/os Batch- Verarbeitung für verteilte Systeme und webbasierte Prozesse zugänglicher machen. Die Batch-Parallelverarbeitung kann verbessert werden. Mit dem neuen FREEVOL=EOV-Schlüsselwort der JCL DD-Anweisung können Sie festlegen, dass Volumes einer Multivolume-Banddatei für die weitere Verarbeitung zur Verfügung stehen, wenn die Verarbeitung für jedes Volume abgeschlossen ist. Damit soll eine überlappende Verarbeitung für Multivolume-Dateien möglich sein, um die Batch-Verarbeitung zu beschleunigen. Mit PTF UK90025 für z/os V1.10 und z/os V1.11 und PTF UK90026 für z/os V1.12 stehen mehrere Programmiererweiterungen für DFSORT zur Verfügung. Dazu gehören eine Vielzahl neuer Funktionen für die Übertragung von ASCII-, EBCDIC-, Hex- und Binär-Zeichen, ein neuer RESIZE-Operator für ICETOOL, den Sie verwenden können, um die Ausgabesatzlänge zu ändern, neue arithmetische Operationen für Datumsfelder, eine neue ACCEPT- Option für die OUTFIL-Anweisung, die Sie nutzen können, um Teilmengen der Ausgabesätze zu verarbeiten, eine neue, auf zentralen Änderungen basierende Gruppierungsfunktion, eine Unterstützung für die SET- und PROC- Symbolsubstitution in Steueranweisungen, mehr Informationen in Berichten und eine Vielzahl weiterer Verbesserungen. Diese Änderungen bieten neue Funktionen und eine verbesserte Flexibilität und können die Verwendung von DFSORT vereinfachen. Weitere Information zu diesen neuen Funktionen finden Sie im Benutzerhandbuch (User's Guide) für die DFSORT PTFs UK90025 und UK90026 unter z/os V1.13 XL C/C++ bietet folgende Verbesserungen hinsichtlich Performance und Benutzerfreundlichkeit: Für Metal C wird nun Folgendes unterstützt: -- IPA- und HOT-Optionen, mit denen interprozedurale Analysen und Loop- Analysen und Transformationen höherer Ordnung während der Optimierung möglich sind -- Funktionseigenschaftsblockaden, um beim Scannen von Code oder Lesen von Dumps bei der Identifizierung der C-Funktionen und der zugehörigen Eigenschafen zu helfen -- Eine DSAUSER-Option, mit der Sie die Reservierung eines Feldes von der Größe eines Zeigers im Stack anfordern können -- Eine ARGPARSE-Option zum automatischen Parsing von Einstiegsoptionen -- Die qsort()-funktion, mit der Sie einen Bereich (Array) mit einer von Ihnen bereitgestellten Funktion sortieren können, sodass Metal C-Programmierer keine Sortier-Routinen mit ähnlichen Leistungsmerkmalen mehr schreiben müssen Neue ARCH(9)-Funktionen für Programme, die auf zenterprise System Servern ausgeführt werden, einschließlich Unterstützung der Anweisungen für den Zugriff auf den verbundenen Speicher, und für Multiplizieren und Addieren im Hexadezimal-Gleitkommamodus mit einer neuen Kombination aus FLOAT(MAF)- und FLOAT(HEX)-Optionen Informationsmeldungen, die mit FLAG(I) festgelegt werden, werden nun standardmäßig in z/os UNIX System Services ausgegeben, um die Konsistenz mit Batch-Kompilierungen zu gewährleisten TEMPLATEDEPTH-Option für C++ für bessere Kontrolle über Vorlagen, um die maximale Anzahl der rekursiv instanzierten Vorlagenspezialisierungen, die vom Compiler verarbeitet werden sollen, anzugeben Zusätzliche Unterstützung für Quell- und Binärkompatibilität, einschließlich: -- Unterdrückung von Warnmeldungen für Text, der auf #else und #endif folgt -- Funktionsattribute (gnu_inline, used, malloc) IBM Softwareankündigung für Europa, den Nahen Osten IBM ist eine eingetragene Marke der International Business Machines Corporation18

19 -- Temporäre Lebensdauererweiterungen (nur für C++) -- Rvalue Bindings an eine nicht konstante Referenz (nur für C++) -- Intrinsische komplexe Typen, die C++ hinzugefügt werden -- Adressierbare Labels Neue C++0x-Funktion, trailing return type, wobei der Compiler die Art der Auto-Variable vom Typ ihres Initialisiererausdrucks ableitet Verbessertes Debugging: -- In vorherigen Releases musste der Compiler beim z/os dbx Debugger für C/C++-Programme Execute-(EX-)Befehle (Hooks genannt) einfügen, sodass der Debugger während der Programmausführung die Steuerung übernehmen konnte, um Informationen über das Programm und die von diesem verarbeiteten Daten anzuzeigen. Im z/os V1.13 unterstützt dbx neben Programmen, die mit Hooks kompiliert wurden, auch ein Debugging von ohne Hooks kompilierten Programmen. Diese Unterstützung soll es Ihnen ermöglichen, Programme zu debuggen, deren Größe und Performancemerkmale denen von produktiv eingesetzten Programmen eher entsprechen. -- Neue Debugging-APIs erleichtern den Zugriff auf Debug-Informationen in.mdbg- und.dbg-dateien. -- Debug-Informationen für Inline-Prozeduren, wodurch Eingangs-Stopppunkte für alle Inline-Instanzen bestimmt werden können. Language Environment unterstützt eine Wiederherstellung von weiteren Abbrüchen während Output- und Close-Verarbeitung für C/C++-Programme und kann zu C/C++-Programmen zurückkehren und anzeigen, dass ein I/ O-Fehler aufgetreten ist anstatt eines Abbruchs auszugeben. Damit soll eine vorhersagbarere Wiederherstellungsumgebung für C/C++-Programme bereitgestellt werden, wenn I/O-Fehler auftreten. Die interne Schnittstelle des Basissteuerungsprogramms (Base Control Program internal interface, BCPii) ermöglicht es autorisierten Programmen, mit CPC Image-Benutzergruppen zusammenhängende Funktionen auf IBM zenterprise und IBM System z10 Servern mit einem minimalen Microcode Level (MCL) auszuführen. Diese neue Funktion im z/os V1.13 soll es verfügbaren CPC Image Benutzergruppen auf einem bestimmten CPC und ihren Member-Images ermöglichen, in Gruppen aufgelistet, mit diesen verbunden und von diesen getrennt zu werden, Abfragen nach Gruppen-Attributen zu unterstützen und die meisten HWICMD BCPii-Befehle an alle Member einer bestimmten Gruppe zu senden. Der Support in z/os UNIX System Services für Dateisystem-Mounts auf Benutzerebene unterstützt die Begrenzung von Benutzer-Mounts insgesamt, die Möglichkeit, diese Funktionen für bestimmte Benutzer und Benutzergruppen verfügbar zu machen, Mount-Punkte für bestimmte Benutzer einzuschränken und Benutzer-Mounts auf leere Mount-Punkte zu beschränken. Für einige Mount- und Unmount-Befehle werden verbesserte Warn- und Fehlermeldungen ausgegeben. Die Möglichkeit, diese Mounts von Systemprogrammierern und Administratoren direkt auf Anwender zu verschieben, kann die Benutzerfreundlichkeit und Flexibilität erhöhen und die Nutzung von z/os UNIX vereinfachen. z/os UNIX System Services wird erweitert durch: Einen Script-Befehl, mit dem Sie die Ausgabe einer Shell-Sitzung aufzeichnen können. So könnten Sie den Script-Befehl nutzen, um eine Sitzungsprotokolldatei zu Prüfzwecken oder eine andere Ausgabedatei zur späteren Verarbeitung zu erstellen. Updates für die vi- und ex-editoren, um nicht getaggte Textdateien zu bearbeiten und diese so behandeln zu können, als ob sie Textdaten mit einem von Ihnen festgelegten Codesatz enthielten. Dank neuer Unterstützung können Sie zudem die integrierte Autokonvertierungsfunktion übergehen, was die Bearbeitung ASCII-codierter Dateien unter z/os UNIX vereinfacht. Eine Funktion, mit der Sie festlegen können, dass IPv4 UDP-Datagramm- Reply-Pakete über die gleiche Schnittstelle übertragen werden, über die die Anfrage eingetroffen ist. Dies gilt für Fälle, wenn ein Serversystem über mehrere Home-Adressen mit mehreren Routen zurück zum Client verfügt oder IBM Softwareankündigung für Europa, den Nahen Osten IBM ist eine eingetragene Marke der International Business Machines Corporation19

20 DVIPA nutzt. Diese Unterstützung, die ähnlich konzipiert ist wie die vorhandene Unterstützung für IPv6, soll es Anwendungen erlauben, die Antwort auf eine Anfrage auf die gleiche IPv4-Adresse zu beschränken, von der die Anfrage empfangen wurde. Der Program Management Binder unterstützt neue Befehle für nicht benannte ($PRIVATE) Abschnitte in Lademodulen und Programmobjekten. Mit diesem neuen Design können Sie festlegen, dass alle nicht benannten Abschnitte gelöscht oder dass bestimmte unbenannte Abschnitte (mit CHANGE- Anweisungen) benannt oder ersetzt werden. Diese neuen Funktionen sollen es einfacher machen, Lademodule und Programmobjekte an ihrem Platz zu erhalten und dabei unnötiges Wachstum und virtuelle Speichernutzung infolge einer Ansammlung nicht benannter Abschnitte vermeiden. Es ist möglich, dass Tasks in einer WLM-Enklave, die über Subtasks verfügen, diese Enklave verlassen, und für Subtasks einer Tasks, die Teil einer WLM- Enklave werden, soll es möglich sein, automatisch ebenfalls Teil dieser Enklave zu werden. In vorherigen Releases konnten Enklave-Tasks mit Subtasks eine Enklave nicht verlassen. Alle Subtasks, die von einer Task erstellt wurden, die zu einer Enklave gehört, werden automatisch zur gleichen Enklave hinzugefügt. Diese neue Unterstützung soll es Tasks ermöglichen, eine Enklave zusammen mit ihren Subtasks zu verlassen. Durch diese neue Unterstützung können Subtasks von Tasks, die Teil einer Enklave werden, ebenfalls Teil dieser Enklave werden. Diese neue Funktion steht mit den PTFs für APAR OA33344 und OA33406 auch für z/os V1.11 und z/os V1.12 zur Verfügung. Der DFS SMB Server unterstützt Clients, auf denen die 32- oder 64-Bit-Versionen von Microsoft Windows 7 Professional, Microsoft Windows 7 Enterprise und Microsoft Windows 7 Ultimate Editions laufen. Diese Unterstützung wird auch für z/os V1.11 und z/os V1.12 mit dem PTF für APAR OA36149 verfügbar sein, wenn z/os V1.13 allgemein verfügbar ist. NFS unterstützt die 32- und 64-Bit-Versionen von Microsoft Windows 7 Professional mit installiertem Open Text NFS Client oder Open Text NFS Server. XCF verfügt über einen vereinfachten Satz von Schnittstellen, um Nachrichten innerhalb eines Parallel Sysplex weiterzugeben. Neue Services ermöglichen die Einrichtung eines Servers für Prozessnachrichten und den Versand von Nachrichten über den Sysplex, ohne zunächst einer XCF-Gruppe beizutreten. Dadurch wird es einfacher, XCF-Services für Anwendungen zu nutzen, die kein Member-Management und kein durch die XCF-Gruppenservice-Schnittstellen bereitgestelltes Monitoring erfordern. Language Environment bietet Unterstützung für die Initialisierung mehrerer CEEPIPI-Hauptumgebungen unter einem Task Control Block (TCB) und eine Bereitstellung von Zugriff auf ein Benutzerwort für jede Umgebung innerhalb und außerhalb davon. Dies soll Migrationen von PICI-Umgebungen (Preinitialization Compatibility Interface) auf CEEPIPI erleichtern. z/os Unicode Services bieten die Implementierung einer verbesserten bidirektionalen Zeichensatzunterstützung für Anwendungen, die Prozess-Skripte verarbeiten, z. B. für die arabischen und hebräischen Sprachen. Diese Sprachen gehören zu den Sprachen, die von rechts nach links geschrieben und gelesen werden, jedoch oft Strings enthalten, die von links nach rechts gelesen werden. Diese neue Funktion soll derartige integrierte bidirektionale ( Bidi ) Strings unterstützen. Beispiellösungen zeigen, wie sich diese erweiterten bidirektionalen Services nutzen lassen. Eine Beispiel-Objektdatei wird bereitgestellt, um sie in Ihre C-Anwendungen zu integrieren und es einfacher zu machen, z/os Unicode Services Funktionen zu nutzen, die von der Bidi-Schnittstelle der "Open Group" definiert wurde. Ein Informationsservice für die z/os Unicode-Konvertierung stellt zusätzliche Informationen über Coded Character Set Identifier (CCSIDs) bereit, einschließlich Informationen zur Identifizierung von Substitutions-, Newline-, Line Feed-, Carriage Return-, End-of-File- und Leerzeichen-Codes. Die Speicherverwaltung wird geändert, um Tasks, die Subspeicherräume verwenden, einen Zugriff auf privaten und gemeinsam genutzten virtuellen 64- Bit-Speicher zu ermöglichen ohne den Overhead eines Branch-in-Subspace- Group-(BSG-)Befehls. Dies soll Erleichterung schaffen in Bezug auf die virtuellen Speicherbeschränkungen, indem Anwendungen 64-Bit-Speicher und Systemservices, die 64-Bit-Speicher verwenden, einfacher nutzen können. Die folgenden IBM Tivoli Directory Server für z/os (LDAP) Erweiterungen wurden umgesetzt: IBM Softwareankündigung für Europa, den Nahen Osten IBM ist eine eingetragene Marke der International Business Machines Corporation20

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