Rückblick Technischer Handel gestern

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1 Das Jahrhundert des Technischen Handels Seite 10 Aufbruch: Technischer Handel zu Kaisers Zeiten ( ) Seite 12 Rückblick Technischer Handel gestern Krisenzeiten: Hyperinflation und Weltwirtschaftskrise ( ) Seite 16 Finstere Zeiten: Handel unterm Hakenkreuz ( ) Seite 18 Wiederaufbau: Von der Stunde Null zur Währungsreform ( ) Seite 22 Friedensjahre West: Wirtschaftswunder und Industrieabbau ( ) Seite 24 Sozialismus Ost: Schlechte Zeiten für Unternehmer ( ) Seite 28 Strukturwandel: Globalisierung und Digitalisierung ( ) Seite 31 Jubilare aus Handel und Industrie Seite 34 8

2 Zum 100jährigen Jubiläum gratulieren wir dem VTH herzlich! PLANAM ein verlässlicher Partner des Handels. Wenn PLANAM heute in den Top Ten der Branche einen festen Platz hat, ist das nicht zuletzt den engen Bindungen zu den Handelspartnern zu verdanken. Und so ist Fachhandelstreue für das Unternehmen mehr als nur ein Begriff, es ist fester Bestandteil der Unternehmensstrategie. Einer Strategie, die um vier wesentliche Kriterien ergänzt wird: Qualität in Material, Schnitt und Verarbeitung, permanente Produktentwicklung und -verbesserung, große Sortimentstiefe im Angebot und einen rundum perfekten Service für den Handel. Denn auf den Handel setzt PLANAM! Bezeichnend für diese Einstellung zu den Partnern ist auch die folgende Unternehmensaussage: Als Mittelständler bewegen wir uns mit unseren Partnern auf der gleichen Ebene. Wie bei ihnen setzen wir auf flache Hierarchien und kurze Entscheidungswege. Das macht uns schnell und flexibel, wenn es gilt, auf die Wünsche unserer Partner und die Anforderungen des Marktes zu reagieren. Unternehmens, das den Handelspartnern auch in Zukunft neue, hochwertige und innovative Produkte präsentieren wird. In der Welt der Arbeit haben wir einen Namen, mit dieser Einstellung und ihrer konsequenten Umsetzung schaffte es PLANAM in nur 16 Jahren, sich in die Reihe der TOP-Partner des VTH einzureihen. Und dabei begann alles mit einer Containerladung voll Berufsbekleidung. Denn damit machte Geschäftsführer Ernst Reckord, der eigentlich in der Möbelindustrie zu Hause war, 1987 den ersten Schritt in die Berufsbekleidungsbranche. Frei nach dem Motto das richtige Produkt zur richtigen Zeit und für den richtigen Markt, verzeichnet PLANAM selbst in wirtschaftlich schwachen Zeiten über die Jahre ein kontinuierliches Wachstum. Rund 7% dieses Wachstums erwirtschaftet PLANAM inzwischen in den Exportmärkten Österreich, Schweiz, Frankreich, Spanien, den Niederlanden und in den baltischen Staaten. Auf den Markt und die Wünsche des Handels sind auch die unterschiedlichen Sortimente abgestimmt. Gleich in der qualitativ hochwertigen Verarbeitung und perfekten Ausstattung, bedient PLANAM selbstverständlich auch die unterschiedlichsten Preissegmente. Wer sich mit PLANAM kleidet, der kann sich sehen lassen. Der ist für einen harten Arbeitstag gerüstet. Ob BW 290 oder BW 345, das Image-Sortiment, MG 260 oder MG 290, Damen- und Schweißerschutzbekleidung. Selbst Jahreszeiten wie Sommer und Winter werden im PLANAM Sortiment berücksichtigt. Ein lückenloses Angebot, das vor gar nicht all zu langer Zeit um die Sortimente Tristep und Warnund Wetterschutzbekleidung erweitert wurde. Die Nähe zum Markt, ein offenes Ohr für die Anregungen aus dem Handel und der Mut zu Innovationen und Investitionen sind Eigenschaften eines Wer PLANAM in Herzebrock-Clarholz/Ostwestfalen besucht, kann sich den Containerbeginn nur schwerlich vorstellen. In dem modernen Firmengebäude, dem sich ein noch moderneres Hochregallager anschließt, kümmern sich heute 30 Mitarbeiter um Produktentwicklung, Veredelung, Verkauf, Kundenservice, Verwaltung, Lagerhaltung und Versand. Ergänzt wird der Innendienst durch 12 freie Handelsvertreter, die den deutschen und französischen Markt betreuen. Und die Zukunft? Keine Expansion um jeden Preis. Fachhandelstreue und -unterstützung sowie permanente Aktualisierung der bestehenden Sortimente werden die Aktivposten sein, die die Position des Unternehmens sichern und langfristig ein solides Wachstum gewährleisten. Eine Aussage, der nichts hinzuzufügen ist. Fragt man dann nach dem Erfolgsrezept von PLANAM, so hört man nur: Realisieren der eigenen, hohen Qualitätsansprüche und die berühmte ostwestfälische Beharrlichkeit. PLANAM Arbeitsschutz Vertriebs GmbH Letter Str Herzebrock-Clarholz Tel. +49 (0) Fax +49 (0) Internet:

3 Das Jahrhundert des Technischen Handels VTH die Chronik Die frühe Geschichte des VTH bzw. seiner Vorgängerverbände ist leider nicht vollständig belegt, nicht zuletzt wegen des anfangs häufigen Wechsels der Geschäftsstellen. Deshalb weist die folgende Zeittafel zwangsläufig stellenweise Lücken auf Gründung Verband der Händler technischer Gummi- und Asbestwaren in Düsseldorf 1905 Tagung in Berlin: Umbenennung zum Verband deutscher Händler technischer Gummi- und Asbestwaren mit Sitz in Düsseldorf 1906 Eintragung als Händler-Verband für Gummi-, Asbest- und technische Bedarfsartikel im Vereinsregister Berlin Ausgabe Der Technische Handel, herausgegeben von Curt R. Vincentz (Hannover) 1919 Verlegung des Sitzes der Geschäftsstelle von Köln nach Berlin 1933 Verlegung der Geschäftsstelle von Leipzig nach Bochum, Umbenennung in Reichsverband der Technischen Händler e.v. (RTH) 1935 Auflösung des Verbandes deutscher Gummiwaren-Grossisten und Eintritt der meisten Mitglieder in den RTH 1944 Auflösung des RTH durch den Reichswirtschaftsminister Weiterarbeit in der Fachuntergruppe Technische Bedarfsartikel in der Wirtschaftsgruppe Groß-, Ein- und Ausfuhrhandel 1946 Gründung Verband der Technischen Händler (VTH) Württemberg-Baden mit Sitz in Stuttgart, VTH Britisches Kontrollgebiet mit Sitz in Hamburg 1947 Gründung VTH Bayern mit Sitz in München, VTH Hessen mit Sitz in Offenbach 1948 Gründung VTH Berlin, Gründung der Arbeitsgemeinschaft der Verbände der Technischen Händler in Düsseldorf Goslarer Woche für Lehrlinge und Jungkaufleute Informationstage für Junioren, Bildung des VTH-Juniorenkreises Almendorf-Seminar für Unternehmer 1970 Grundsatzerklärung Manifest 1970 an Kunden und Lieferanten 1978 Umwandlung der Arbeitsgemeinschaft in den Verband der Technischen Händler e.v. VTH 1. Mitgliederversammlung in Stuttgart 1979 Beginn einer kontinuierlichen Juniorenarbeit Ausgabe der Warenkundlichen Kurzfibel für Azubis im TH 1984 Gründung der VTH Service GmbH 1. Lieferantenbewertung Partner des Jahres (heute Lieferant des Jahres) 1990 Kontaktaufnahme zu Technischen Händlern in der DDR, Gründung einer eigenen VTH-Region Sachsen-Thüringen Messeauftritt auf der TechDetail 10

4 1998 Start der TOP-Partner-Initiative mit 20 Unternehmen der Zulieferindustrie Gründung der 1. VTH-Fachgruppe Persönliche Schutzausrüstungen PSA 1999 neues VTH-Logo Gründung der VTH-Fachgruppe Antriebstechnik 2000 Umbenennung in VTH Verband Technischer Handel e.v. Gründung der VTH-Fachgruppe Dichtungstechnik Messeauftritt auf der Hannover Messe Gründung der VTH-Fachgruppe Schlauch- und Armaturentechnik 2002 VTH ist Gründungsmitglied der EFIDA 1924 Julius Semmlitz, Fa. R. Neddermann, Stuttgart 1926 Max Reinshagen, Fa. Arnold Reinshagen, Leipzig 1933 Eugen Mack, Fa. Mack & Neuhoff, Dortmund 1941 Ernst Törppe, Fa. Frdr. Schulze, Berlin 1948 Senator H. C. Vering, Fa. Gossler, Hamburg 1955 Max Boeder, Fa. Hermann Priester, Hamburg 1969 Walter Markert, Fa. Otto Markert & Sohn, Hamburg 1979 Hans Pflüger, Fa. Fähnle, Göppingen 1988 Dieter Welte, Fa. Lerch, Isernhagen 1996 Joachim Stricker, Fa. Gummi-Stricker, Münster 2003 Erweiterung des TOP-Partner-Kreises auf 25 Unternehmen Neugliederung der VTH-Regionen 2004 Feier des 100jährigen Jubiläums auf dem Petersberg bei Bonn VTH die Vorsitzenden 1904 Hermann Hohendahl, Fa. H. Hohendahl, Essen 1906 Gustav Kleemann, Fa. Gustav Kleemann, Hamburg 1909 Carl Schirp, Fa. Carl Schirp, Köln 1920 Heinrich Goldschmidt, Fa. Heinrich Goldschmidt, München 1921 Franz Krämer, Fa. Künneth & Knöchel, Magdeburg VTH die Hauptgeschäftsführer 1909 Hermann Hohendahl, Essen 1912 Dr. P. Heck, Köln 1919 Fritz Heydkamp, Berlin 1924 Dr. Georg Zöphel, Leipzig 1933 J. B. Marx, Düsseldorf 1971 Elisabeth Magener, Düsseldorf 1988 Dr. Rolf Schäfer, Düsseldorf 11

5 Industriezeitalter: Kaiserwetter in der Wirtschaft Aufbruch: Technischer Handel zu Kaisers Zeiten ( ) Handelsregistereintrag des Verbandes beim Amtsgericht Berlin-Mitte, hier in einer beglaubigten Abschrift von 1924 Herrlichen Zeiten führe ich euch entgegen, hatte Kaiser Wilhelm II. seinen Untertanen versprochen. Und in der Tat: Das Deutsche Reich stand nach außen hin glänzend da. Die Entwicklung von der Agrar- zur Industriegesellschaft war schon weit vorangeschritten. Von 1871 bis 1915 wuchs die Bevölkerung von 41 auf 68 Millionen, davon arbeitete zu Beginn des 20. Jahrhunderts fast die Hälfte in den 3,2 Millionen (Stand 1907) Industrie- und Handelsunternehmen. Preise und Löhne waren stabil, das Realeinkommen stieg betrug das Nationaleinkommen 21 Mrd. Mark, 16 Jahre spä- Hermann Hohendahl sen. (Essen), 1. Vorsitzender und 1. Geschäftsführer des Verbandes der Händler technischer Gummi- und Asbestwaren... und sein Stellvertreter (und 2. Nachfolger) Carl Schirp (Köln) ter hatte es sich fast verdoppelt. Die Wirtschaft florierte Deutschland hielt in der Weltstatistik des Außenhandels Platz zwei und verkürzte Jahr für Jahr den Abstand auf das führende Britische Weltreich. Made in Germany, 1887 in England zur Kennzeichnung deutscher Billigimporte eingeführt, entwickelte sich zusehends zum Qualitätssiegel. Der Aufschwung von Naturwissenschaft und Technik führte zu einer Fülle von Erfindungen, diese wiederum zu einem atemberaubenden Wandel des Lebensstandards. Alles schien machbar, der Fortschritt schien unaufhaltsam. Ein dichtes Eisenbahnnetz, elektrisches Licht, Telefon, Autos und Zeppeline alles Dinge, von denen noch die Großelterngeneration nicht einmal zu träumen gewagt hätte. Die Stahl- und Kohlebarone im Ruhrgebiet und in Oberschlesien erlebten amerikanische Karrieren. Gründerzeit : Naturkautschuk wertvoll wie Silber Eine gute Zeit für den Technischen Handel. Denn wo Industrien wie Pilze aus dem Boden schießen, boomt auch der Produktionsverbindungshandel. Nicht wenige der Unternehmen, die heute Mitglied im VTH sind, ent- 12

6 standen ebenfalls im 1. Jahrzehnt des 20. Jahrhunderts vielfach als Kolonialwarenhandlung um den Wunderwerkstoff jener Zeit, das Gummi. Nicht umsonst tragen so viele Firmenbezeichnungen traditionsreicher Technischer Händler das Gummi in Verbindung mit dem Familiennamen. Der Naturkautschuk, den teils Lastensegler, immer häufiger aber Dampfschiffe aus den Kolonien brachten, wurde mit Silber aufgewogen. Ein anderer wichtiger Werkstoff war Asbest. Arbeitsschutz hingegen wurde kleiner geschrieben. So hatte das Sortiment sicherlich andere Schwerpunkte als heute. Die Aufgaben waren aber ähnlich. Industrielle, wahret eure Riemen! : Anzeige der Fa. August Seyfried (München) aus dem Jahre 1899 Lieferantenkonzentration und Direktvertrieb Dem Problem der Lieferantenkonzentration verdankt der Branchenverband seine Entstehung. Die Asbestindustrie hatte infolge einer starken Überproduktion und des damit verbundenen harten Preiswettbewerbs wirtschaftliche Schwierigkeiten. Die hoffte sie im Sommer 1904 mit einer straffen Absatzorganisation zu überwinden, nämlich durch ein Verkaufs-Syndikat mit der Verpflichtung der Händler zur Einhaltung der von den Herstellern vorgeschriebenen Verkaufspreise. Der Technische Handel : Die Händler sollten an Mindestpreise gebunden sein, vom April Innentitel der 1. Ausgabe 1911 Für Pulver- und Champagnerfabriken: Vollmaske von Fa. Julius Roller (Hamburg) nur noch von bestimmten Fabriken beziehen dürfen und bei Preisverstößen bestraft werden. Bei der Preisgestaltung für ihr Konsumentengeschäft, d.h. dem Direktvertrieb, wollten die Fabrikanten dagegen freie Hand haben. Es ist verständlich, daß diese Vorstellungen bei der Händlerschaft zu Verbitterung führten. In heiligem Zorn griffen Unternehmer wie Hermann Hohendahl (Essen), Carl Schirp (Köln), Charles Guimier (Düsseldorf), Karl Schmidt, Fa. Anton Schmidt & Sohn (Düsseldorf), Hermann Priester (Hamburg), Karl Müller, Fa. Hill & Müller KG (Mannheim) und Heinrich Goldschmidt (München) zur Notwehr und riefen am 14. September 1904 in Düsseldorf den Verband der Händler technischer Gummi- und Asbestwaren ins Leben, der am 11. März 1905 in Berlin als Verband deutscher Händler technischer Gummi- und Asbestwaren mit Sitz in Düsseldorf noch einmal offiziell gegründet wurde. 1 des Vereinsstatuts: Wahrung und Vertretung der Interessen seiner Mitglieder gegen unlautere Konkurrenz jeder Art und gegen Willkürlichkeit der Fabrikanten dieser Artikel. Zum ersten Vorsitzenden wurde Hermann Hohendahl gewählt, Carl Schirp wurde sein Stellvertreter. Und ähnlich wie die heutigen VTH- Regionen wurden sogleich nach wirtschaftsgeographischen Gesichtspunkten neun Bezirksgruppen gebildet. 13

7 Gemeinsamkeit macht stark Gummi von Abfüllschläuchen bis Zahlplatten: Anzeige der Fa. Gummiwaren-Bazar Neuer, heute Fa. Rala (Ludwigshafen) Gemeinsamkeit machte auch damals stark, und so fühlte sich der junge Verband nun stark genug, dem Asbest- Verkaufs-Syndikat beizutreten. Das sahen nicht alle Technischen Händler so. In Mitteldeutschland bildete eine kleine Händlergruppe um den resoluten Franz Niehaus, Fa. Künneth & Knöchel (Magdeburg), schon im Januar 1905 einen eigenen Verband technischer Händler, einen relativ kleinen Kreis, dem aber bedeutende Firmen angehörten. Sie lehnten den Vertragsentwurf des Syndikats ab. Im Bericht über die Gründungssitzung heißt es: In einer Zeit, in der sich Antriebstechnik anno 1910: Katalogtitel der Fa. Arnold Frommeyer (Hannover) Preisliste für Schläuche der Fa. Hagen & Co. (Hamburg) fortgesetzt neue Produzentenkartelle bilden, ist es eine längst erkannte, absolute Notwendigkeit, auch für die Technischen Händler eine Zentralstelle zu schaffen, die Verhandlungen mit den Produzentenvereinigungen im allgemeinen Interesse führt. Von diesen Zentralstellen gab es nun gleich zwei. Arbeit gab es genug für Verspielt mit Putte: beide. Noch im Jahr Anzeige der Fa. M. C waren Verhandlun- Vehring (Bielefeld) gen mit dem Verein deutscher Caoutchoucwaren-Fabrikanten zu führen. Dem gehörten unter anderem die Vereinigten Gummiwaarenfabriken Harburg- Wien (heute PHOENIX) und die Contintental Caoutchouc & Guttapercha Co. in Hannover (heute ContiTech) an. Das Ziel, die sieben Unternehmen dazu zu verpflichten, ihre Produkte ausschließlich über den Technischen Handel zu liefern, mißlang. Doch wurde Chefwagen: Fritz Manke, Inhaber der Technischen Großhandlung Fritz Manke (Düsseldorf) mit Tochter Irmchen der Vorstand der Händlerorganisation künftig zu den Versammlungen der Kautschukindustrie eingeladen, womit der junge Verband seine offizielle Anerkennung bei der wichtigsten Zulieferindustrie erfuhr. Nicht zuletzt auf Druck der Kautschukindustrie schlossen sich die beiden Verbände 1906 zusammen. Der 14

8 Auslieferung mit 2 PS: Pferdewagen der Fa. A. Brickwedde (Osnabrück) mit Keilriemenscheiben zum Antrieb von Dampfmaschinen auch für den Technischen Handel. Zwar wuchs seine Bedeutung als Zulieferer für kriegswichtige Industrien noch. Aber da mit dem Überseehandel auch die Rohstoffzufuhr aus den Kolonien weitgehend zum Erliegen Branchenverband firmierte jetzt unter Händler-Verband für Gummi-, Asbest- und technische Bedarfsartikel mit Sitz in Berlin. Dieser Name sollte bis 1933 Bestand haben. Bestand hatte auch bis heute der in der Satzung niedergelegte Verbandszweck, die Wahrung und Förderung der gemeinsamen Interessen seiner Mitglieder. Nur die Formulierung änderte sich immer wieder, dem Zeitgeist angepaßt, und seit 1911 dokumentiert in Der Technische Handel, dem Centralblatt für die deutsche Fabrik-Bedarfartikel-Industrie und Organ für die Isolierfirmen Deutschlands. Das Ende der herrlichen Zeiten Als der 1. Weltkrieg anfing, brachen schwere Zeiten an. Für die Menschen im allgemeinen sowieso, aber kam, viele Männer statt im Kontor, im Lager oder an Quittung in Schönschrift: Nota der Fa. Geo. Bekenn (Bremen) vom der Theke nun im Feld standen, wurde seine Arbeit immer schwieriger. Der Kaiser, der die herrlichen Zeiten versprochen hatte, ging nach dem verlorenen Krieg ins Exil nach Holland und hackte Holz. Der Handel blieb. Aber um ihn herum hatte sich, so schien es, alles verändert. Mit Schirm, Charme und Melone: Wilhelm Sahlberg, Gründer (1907) der gleichnamigen Firma in München Eintragungsurkunde des Königlichen Amtsgerichts vom 3. Juni 1913: Fa. August Lütkemeyer (Bad Oeynhausen) Was sonst noch geschah: 1904 Hülsmeyer erhält ein Patent für das Radarverfahren, Erfindung des Offsetdrucks in den USA, A. Korn entwickelt die Bildtelegraphie 1905 Einstein entwickelt die spezielle Relativitätstheorie 1908 Anschuetz-Kämpfe entwickelt den Kreiselkompaß, erstes Fernsprechwählamt in Hildesheim 1909 Peary stößt zum Nordpol vor, F. Hofmann entwickelt den Synthesekautschuk 1911 Amundsen stößt zum Südpol vor 1912 Untergang der Titanic 1913 Bergius führt Kohleverflüssigung durch 1914 Beginn des 1. Weltkriegs 1914 Der Schwede Sunback erhält das Patent für den Reißverschluß 1915 H. Junkers baut das erste Ganzmetallflugzeug 1918 Ende des 1. Weltkriegs, Abdankung Kaiser Wilhelms II., Revolution und Einführung der Demokratie 15

9 Beitragssteigerung von 4000 auf 1,5 Billionen Mark pro Quartal: Postkarte der Fa. Zarges & Co. (Groß-Gerau) Krisenzeiten: Hyperinflation und Weltwirtschaftskrise ( ) Die Folgen von Versailles Deutschland rieb sich verwundert die Augen: So also sah der Frieden aus. Der Kaiser war weg, das Land war Republik, und Reichspräsident war der Sozialdemokrat Inflationsbriefmarke: aktuelle Aufdrucke billiger als neue Briefmarken Friedrich Ebert. Die alten Werte waren weggebrochen, aber es wollte keine rechte revolutionäre Aufbruchsstimmung aufkommen. Die Wirtschaft lag darnieder, und es schien, als ob der Frieden noch schlimmer würde als zuvor der Krieg. Aus dem Krieg hatte die junge Weimarer Republik schon einen Schuldenberg von 153 Milliarden Mark als Inflationsgeschädigt: Fa. Otto Köhsel (Berlin) Leipziger Messe 1922: Messestand der Fa. Dr. Oscar Menzel Nachf. (München) Erblast übernommen. Hinzu kamen die Reparationszahlungen, die beim Friedensvertrag von Versailles auferlegt wurden. Sie orientierten sich mehr am Wunschzettel der alliierten Sieger als an der Leistungsfähigkeit der deutschen Wirtschaft wurde die geradezu astronomische Zahl von 132 Milliarden Goldmark festgesetzt. Da aber auch alle Auslandskonten beschlagnahmt wurden, die gesamte Handelsflotte ausgeliefert werden mußte und ein erheblicher Teil der Produktion als Reparationsleistung ins Ausland ging, war die Situation nahezu hoffungslos. Inflation: Brot für Millionen... Mark Eine Folge: Die Inflation, die schon während des Krieges begonnen hatte, beschleunigte sich. Noch 1914 hatte der Dollar einen Wert von 4,20 Mark. Ende 1922 stand er bei 4000 Mark. Im August 1923 stieg sein Kurs auf 4 Millionen Mark. Am 20. November notierte die Börse für einen Dollar 4,2 Billionen Mark. Zwei Postkarten der Hessischen Isolirwarenfabrik Zarges & Co. (Groß-Gerau) an den Verband illustrieren die Entwicklung: Am 25. April 1923 kündigt Zarges den Mit- 16

10 gliedsbeitrag für das 1. Quartal in Höhe von 4000 Mark an. Der Beitrag für das 4. Quartal des gleichen Jahres beläuft sich auf 1,5 Billionen Mark. Wer Sachwerte besaß, war gut dran. Wer Riesenschulden hatte, auch. Aber der seriös arbeitende Mittelstand verarmte. Die F. Otto Köhsel & Sohn (Berlin) schrieb: Warenverzeichnis der Fa. Otto Begier (Altona) als Unikat: Umschlag von Hand gezeichnet, Innenteil mit der Schreibmaschine geschrieben... daß wir infolge der außerordentlichen Geldentwertung der letzten Wochen nicht mehr in der Lage sind, für Vereinszwecke noch etwas aufzuwenden und müssen Sie daher bitten, falls Sie auf die Nachzahlung bestehen, uns aus der Liste der Mitglieder zu streichen. Erst die Einführung der Rentenmark Ende 1923 stoppte die Hyperinflation. Der Umrechnungskurs: 1 Rentenmark = 1 Billion Papiermark. Gummi-Badewanne, Bücherträger und Lederstrumpfbänder: Sortiment der Fa. GUT für den, der schon alles hat Kultureller Umbruch Immerhin kam es zu einer neuen kulturellen Blüte. Die Männer legten den Zylinder und die Honoratiorenbärte ab, die Frauen schnitten sich einen Bubikopf und gingen arbeiten, die Jugendlichen zogen kurze Hosen an und trieben Sport. Man spielte Jazz und tanzte Charleston, bewunderte Marlene Dietrich im Kino und begeisterte sich für die unerhörten Fortschritte im Autobau. Man las Franz Kafka und Ernst Jünger oder Hermann Hesse, staunte über das Inflationsgeld: wenn der Altpapierwert der Banknote dem Nennwert entspricht neue Design des Bauhauses in Weimar und blickte fassungslos auf das, was wir heute klassische Moderne nennen und was damals gerade modern wurde. Das gesellschaftliche Klima war so liberal wie nie zuvor die frivolen Schlager jener Jahre singen ein Lied davon. Weltwirtschaftskrise: Der Bär tanzt Doch während es schien, als gäbe es langsam eine wirtschaftliche Erholung, zog über den USA im Herbst 1929 das nächste Gewitter auf: der New Yorker Börsenkrach. Der old economy ging es am Schwarzen Freitag so ähnlich wie heute der new economy, nur ungleich heftiger. Nach dem Massenverkauf von Aktien sanken die Kurse schlagartig. Die Folge: der Zusammenbruch des amerikanischen Kreditsystems. Und wie ein Dominospiel fiel eine Wirtschaftssäule nach der andern, bis die gesamte nichtsowjetische Welt mit hineingerissen wurde. Besonders heftig traf es die ohnehin kapitalschwache Wirtschaft in Deutschland. Die Industrieausfuhr 17

11 Finstere Zeiten: Handel unterm Hakenkreuz ( ) Die Gleichschaltung Am 30. Januar 1933 ernannte Reichspräsident von Hindenburg, sicher mehr aus Ratlosigkeit und Verzweiflung Vorsitzender von : Franz Krämer, Fa. Künneth & Knöchel (Magdeburg) Vorsitzender von : Max Reinshagen, Fa. Arnold Reinshagen (Leipzig) ging von 1929 bis 1933 um fast zwei Drittel zurück. Im gleichen Maß wuchs die Zahl der Arbeitslosen, von 2 Millionen vor der Weltwirtschaftskrise bis auf 6,5 Millionen Vor den Arbeitsämtern drängten sich abgerissene und hohlwangige Gestalten zu Tausenden zum Stempeln. Eine Fabrik nach der andern machte zu, ein Geschäft nach dem anderen schloß. Zugleich löste ein Streik den anderen ab, sei es, um die Löhne zu erhöhen, sei es, um eine Forderung einer der mehr als 30 Parteien zu erfüllen. Die Reichskanzler wechselten in einer Geschwindigkeit, daß man sich kaum ihre Namen merken konnte. Das sollte sich allzu gründlich ändern. als aus Überzeugung, den Führer der stärksten Fraktion, Adolf Hitler, zum Reichskanzler. Das war noch ein von der Weimarer Verfassung gedeckter Vorgang. Vier Wochen später, am 28. Februar 1933, trat die Verordnung zum Schutze von Volk und Staat in Kraft. Sie hob sämtliche in dieser Verfassung garantierten der Technischen Händler e.v. Logo des Reichsverbands Grundrechte auf. Diesen permanenten Ausnahmezustand nutzte Hitler zur Gleichschaltung des Staates. Auch zur Gleichschaltung der Wirtschaft. Die Gewerkschaften wurden zerschlagen, dafür alle Werktätigen vom Hilfsarbeiter bis zum Generaldirektor in die Deutsche Arbeitsfront überführt. Bei einer außerordentlichen Mitgliederversammlung am 14. Mai 1933 wurde auch der Händler-Verband für Gummi-, Asbest- und technische Was sonst noch geschah: 1919 Versailler Vertrag, Entwicklung des Tonfilmverfahrens 1923 Besetzung des Ruhrgebiets durch Frankreich, Hitlerputsch, Inflation, Einführung der Rentenmark, erste Rundfunkübertragung in Deutschland 1925 Einführung der DIN-Normen 1926 Start der ersten Flüssigkeitsrakete 1928 Wirtschaftskrise 1929 Weltwirtschaftskrise, V.K. Zworikyn baut die Fernsehempfängerröhre, 1. Fernsehsendung in Berlin 1930 H. Junkers baut einen Schwerölmotor 1932 A. Piccard erreicht mit einem Stratosphärenballon 17 km Höhe Direktverkauf: Schaufenster der Fa. Phoenix in Harburg im Juli

12 Dreigliederung des Menschen in Körper (Wirtschaft), Geist (Beruf) und Seele (Weltanschauung): der ständische Aufbau des deutschen Volkes (aus Der Technische Handel vom 5. Oktober 1933) Einladung zur Internationalen Automobil- u. Motorradausstellung 1939 an RTH- Syndikus (Geschäftsführer) J.B. Marx Bedarfsartikel im Sinne der Nazis gleichgeschaltet. Er erhielt den neuen Namen Reichsverband der Technischen Händler e.v. (RTH), die Geschäftsstelle wurde von Leipzig nach Bochum, später nach Essen verlegt. Und weil mindestens 51% der Vorstandsmitglieder der NSDAP und 49% anderen Gruppen nationaler Einstellung angehören mußten, wurde auch die Führung ausgewechselt. Mit Eugen Mack, Fa. Mack & Neuhoff (Dortmund) wurde ein neuer Verbandsführer bestimmt. Den neuen Ton zeigt eine Karte, mit der zum Beispiel ein Händler 300 Siegelmarken mit dem RTH- Logo anfordert. Sie ist unterschrieben Mit deutschem Gruß. Aber auch Der Technische Handel betreibt Sprachpflege und vermerkt in seiner Ausgabe vom die Forderung, die von montieren abgeleiteten Fremdwörter wie folgt zu verdeutschen: Montage Rüstung... Konjunkturhoch: Kanonen statt Butter Vorschriften und Richtlinien für die Ausbildung der Lehrlinge im Großhandel mit technischen Bedarfsartikeln Hauptproblem der neuen Regierung: die Überwindung der Massenarbeitslosigkeit. Seine Lösung: ein gewaltiges staatliches Investitionsprogramm die Einführung des Reichsarbeitsdienstes, in dem alle Achtzehnjährigen ein halbes Jahr unentgeltliche Handarbeit zu leisten hatten, und der Ausbau des schon vor 1933 begonnenen Autobahnnetzes. Ob es nun mehr an diesen Maßnahmen oder mehr an der Erholung der Weltwirtschaft lag, die Arbeitslosigkeit sank innerhalb von zwei Jahren um die Hälfte und war bis zum Beginn des 2. Weltkriegs praktisch ganz verschwunden. Einen großen Anteil daran hatte die Einführung der Planwirtschaft verkündete Hitler einen Vierjahresplan, der Deutschland mit Blick auf einen kommenden Krieg unabhängig von Nahrungsmitteln und Industrierohstoffen machen sollte. So vermerkt Der Technische Handel 1937 in einem Artikel über Die deutschen Kunststoffe : Auch der ABC technischer Bedarfsartikel : Geleitwort von RTH-Geschäftsführer J. B. Marx 19

13 Technische Handel hat einen Teil der großen Aufgabe zu erfüllen, die allen Wirtschaftenden im Rahmen des Vierjahresplans obliegt: Devisen für ausländische Rohstoffe zu sparen... und heimische Rohstoffe zu verwenden. Gleichzeitig wurde die Rüstung angekurbelt, denn, so Göring, Kanonen sind wichtiger als Butter! Klage über Terrorangriff: Postkarte von Josef Fischer (Friedrichshafen) an den Verband Ariernachweis erbringen. Man darf annehmen, daß dies nicht allen Technischen Händlern möglich war. Viele können es aber nicht gewesen sein, denn Der Technische Handel triumphiert 1939 in einem Bericht nach dem Anschluß der Ostmark, hier habe sich der Jude in einem Teil des Gummihandels in sehr starkem Maße einnisten können, während der technische Handel im Altreich von jüdischen Firmen praktisch ziemlich frei gewesen ist. Unternehmen werden arisch Wirtschaftlich ging es also bergauf, kulturell bergab ein komplettes Kontrastprogramm zur Weimarer Zeit. Den Preis dafür zahlten die politischen Gegner und die Juden. Auch in wirtschaftlicher Hinsicht. Das begann 1933 mit dem Boykott jüdischer Waren und Was sonst noch geschah: Geschäfte und ging 1933 Machtergreifung durch die Nazis, 1937 weiter mit der Arisierung jüdischer Betriebe. Entwicklung des Elektronenmikroskops 1935 Start für regelmäßige Fernsehübertragungen aus Berlin Durch Drohung und 1936 Konrad Zuse baut den ersten Computer 1937 H. Focke konstruiert den Hubschrauber Erpressung durch die örtlichen Naziführer wurden Kodak und Agfa bringen den Farbfilm 1938 Münchner Konferenz, Anschluß Österreichs, jüdische Unternehmen auf den Markt zu Preisen weit unter dem Otto Hahn gelingt die Atomspaltung 1939 Beginn des 2. Weltkriegs, Marktwert in arische E. Heinkel baut das erste Düsenflugzeug Hände gebracht. Es gibt keine Unterlagen, wie 1942 Die Flüssigkeitsrakete V 2 fliegt 192 km weit und 90 km hoch, weit unsere Branche Biro (Ungarn) erhält ein Patent für den Kugelschreiber davon betroffen war Felix Wankel erfindet den Kreiskolbenmotor Jedenfalls mußten die 1945 Ende des 2. Weltkriegs mit der Inhaber der RTH-Mitgliedsfirmen Kapitulation Deutschlands 1937 einen Handel im Totalen Krieg Atemschutz im Design der Zeit Man mußte kein Hellseher sein, um zu erkennen, daß die Wirtschaftspolitik des Dritten Reiches direkt auf den 2. Weltkrieg zielte war er da. Am Anfang kam Sieg auf Sieg. Nach Stalingrad Niederlage auf Niederlage. Die Produktion wurde in den Dienst des Krieges gestellt. Frauen und Kriegsgefangene verrichteten die Arbeit, weil die Männer an der Front kämpften. Der Technische Handel wurde kriegswichtig. Der Technische 20

14 Handel kommentiert in seiner Ausgabe vom die Kriegswirtschaftsverordnung: Der Frontsozialismus, der aus diesen Verordnungen spricht, zeigt den künftigen Weg unserer kriegsverpflichteten Wirtschaft... So wurden auch alle Treibriemen und technischen Lederwaren vorsorglich beschlagnahmt. Da war es nur konsequent, daß der Reichswirtschaftsminister 1944 im Zuge der Kartellbereinigung auch den RTH als einen der letzten noch bestehenden marktregelnden Verbände auflöste. Der RTH hatte allerdings vorgesorgt. Im letzten Rundschreiben an seine 745 Mitglieder konnte er mitteilen, daß alle Aufgaben des RTH in der Fachuntergruppe Verbandsführer von : Eugen Mack, Fa. Mack & Neuhoff (Dortmund) Verbandsführer von : Ernst Törppe, Fa. Frdr. Schulze (Berlin) Legitimationskarte von Ludwig Huggenberger, Fa. Huggenberger, heute HUG GmbH (Landshut) Technische Bedarfsartikel in der Wirtschaftsgruppe Groß-, Ein- und Ausfuhrhandel weitergeführt würden. Jedenfalls noch für kurze Zeit. Denn Goebbels verkündete schon den totalen Krieg. Der kam auch, nachts mit britischen Bombern, tags mit amerikanischen. Nach einem Bombenangriff am 4. Dezember 1943 meldet die Bezirksgruppe Sachsen bei elf von 14 Technischen Händlern in Leipzig Beschädigungsgrad total. Und am 31. Mai 1944 schreibt Josef Fischer, Fa. Gummi-Fischer (Friedrichshafen) an die Fachuntergruppe Techn. Bedarfsartikel: Infolge Terrorangriff ist mein Haus in Friedrichshafen sehr stark beschädigt und ich mußte daher meinen Betrieb nach Rudenweiler... verlegen.... Auch von meinen Waren und meinem Vorrat an Kordelbindfaden habe ich dabei eingebüßt. Ich möchte Sie daher bitten, mir einen Bezugschein über 20 kg starke Papierschnur für das 2. Quartal 44 sofort zu übersenden.... Aber auch der Bedarf an Soldaten schwächte den Handel. Martin Körner aus Heidelberg schreibt am 5. Juni 1942 lapidar an die Fachuntergruppe: Ich teile Ihnen mit, daß ich wegen Einberufung meines letzten Herrn zum Heeresdienst mein Geschäft ab 8. Juni schließen muß.... Somit ist zur Versorgung des Bezirkes Heidelberg, des Odenwaldes bis Heilbronn und Würzburg kein Geschäft für technische Bedarfsartikel und Gummiwaren mehr da. Totaler Krieg: Das Ende war bekanntermaßen die kümmerlichen Reste des bis auf bitter. Am 23. Mai 1945 den Keller zerstörten, erlosch mit der bedingungslosen Kapitulation das Tausend- ehemals fünfstöckigen Geschäftshauses der Fa. Rala jährige Reich, das gerade mal (Ludwigshafen) zwölf Jahre bestanden hatte. 21

15 Rohstoff- und Beschaffungsnotstand: Bewährungszeit für die Frauen Nach den tausend Jahren kam die Stunde Null. 1,3 Mio. Tonnen Bomben waren auf Deutschland gefallen. Entsprechend sah es aus. Das Land lag in Trümmern, die Moral ebenfalls, und Millionen Vertriebene kämpften Wiederaufbau: Von der Stunde Null zur Währungsreform ( ) Ländlich, aber nicht idyllisch: Ausweichlager der Fa. Sahlberg (München) am Tegernsee Kaum vorstellbar, aber wahr: In dieser Ruine nahm die Fa. Gummi-Bamb (Pforzheim) nach dem Krieg den Betrieb wieder auf nur noch ums nackte Überleben, vor allem im Hungerwinter 1946/47. Die Männer waren in Gefangenschaft, die Frauen räumten Trümmer. Und alle zusammen hungerten und froren. Es fehlte an allem, an Geld, Waren und Infrastruktur. Was gehandelt wurde, spielte sich auf dem Schwarzmarkt ab. Auch Technischer Handel in Trümmern Die Industrie lag in Trümmern, die Lager des Handels Der Rest der Fa. Sahlberg (München): Ausgrabungen im durch Bombenvolltreffer zerstörten Betriebsgebäude waren vielfach vernichtet oder geplündert, und vieles von dem, was noch intakt war, transportierten die Sieger ab. Die hatten sich darauf geeinigt, das übriggebliebene Land in vier Besatzungszonen aufzuteilen. Damit war die Einigkeit schon fast beendet. Als die USA 1947 den sogenannten Marshall-Plan starteten und 17,4 Mrd. Dollar über die notleidenden europäischen Staaten ausschütteten, geschah das nicht mehr nur, um so die wirtschaftliche Gesundung zu beschleunigen, sondern auch, um Modern: Logo des VTH Württemberg-Baden ganz nebenbei die Neigung zum Kommunismus zu schwächen verließ die Sowjetunion den Alliierten Kontrollrat. Damit wurde die Westgrenze der Sowjetischen Besatzungszone für Jahrzehnte zur Grenze zwischen den Systemen. Die Weiterführung der Verbandsarbeit lag erst einmal auf Eis. Jeder Verband brauchte eine Lizenz, jeder Satzungsentwurf mußte von der jeweili- 22

16 gen Militärregierung der Besatzungszone genehmigt werden. Am schnellsten kam Wilhelm Peter, Fa. Hill & Müller KG (Mannheim) zum Ziel. Am 24. September 1946 gründete er in der Amerikanischen Zone den Verband der Technischen Händler Württemberg- Baden mit Sitz in Stuttgart. Weitere Landesverbände folgten allerdings nur in der amerikanisch-britischen Bizone. Am 4. Juni 1948 gründeten diese Verbände in Düsseldorf die Arbeitsgemeinschaft der Verbände der Technischen Händler. Ein Nachkriegs-Provisorium, das bis 1978 Bestand haben sollte, auch wenn J. B. Marx schon 1947 schreibt: Insbesondere ist der VTH Württemberg-Baden daran beteiligt,..., dessen Abzeichen sie tragen. Das VTH ist ja auch die Abkürzung unseres Namens und soll die eines künftigen Gesamtverbandes sein, den wir anstreben. Ein anderes Provisorium wurde schneller beseitigt: Schon 1949 zog die Geschäftsstelle aus einem Schafstall in Ratingen-Hösel, dem Wohnort des Geschäftsführers J. B. Marx, in gemietete Räume in Düsseldorf. Fuhrpark 1947: Fa. Sahlberg (München) 1. Vorsitzender der Arbeitsgemeinschaft: Senator H. C. Vering, Fa. Gossler (Hamburg) Geschäftsführer von , seit 1954 als geschäftsführendes Vorstandsmitglied: J. B. Marx (Düsseldorf) war zwangsläufig eine Währungsreform. Die kam auch In der östlichen Besatzungszone wurde die alte Reichsmark je nach Höhe des Geldvermögens mit gestaffelten Quoten zwischen 1 : 1 und 1 : 10 in Mark umgetauscht. In den westlichen Besatzungszonen bekam jeder Bewohner ein Kopfgeld von 60 Deutsche Mark. Sparguthaben wurde im Verhältnis 100 RM zu 6,50 DM umgestellt. Damit waren aber nicht alle gleich. Wer Sachwerte oder Immobilien besaß, war etwas gleicher und wieder einmal auf der Gewinnerseite. Immerhin waren damit der Schwarzmarkt und das wirtschaftliche Chaos der Nachkriegszeit zu Ende. Zeit für den Wiederaufbau und da hatte der Technische Handel eine entscheidende Aufgabe. Von der Zigarette zur Deutschen Mark Wie nach dem 1. Weltkrieg sank die Kaufkraft der Reichsmark ins Bodenlose. Auf dem Schwarzmarkt herrschte die Zigarettenwährung. Der wichtigste Schritt zu einer wirklichen Gesundung der Wirtschaft Was sonst noch geschah: 1945 Gründung der Vereinten Nationen 1945 Konferenz von Potsdam 1947 C. Yeager (USA) durchbricht die Schallmauer 1948 Währungsreform: Einführung der D-Mark, Erfindung des Transistors, Luftbrücke nach Berlin 23

17 Neues Markenzeichen des VTH: die Pille Ärmel aufkrempeln und zupacken Friedensjahre West: Wirtschaftswunder und Industrieabbau ( ) März 1950 in Köln: Fa. Walter Bieg & Co. (Köln) lädt zur Frühjahrsmesse Jetzt hieß es Ärmel aufkrempeln und zupacken. Die demokratischen Politiker taten das, indem sie das Grundgesetz verfaßten. Das wurde von allen westdeutschen Länderparlamenten mit Ausnahme Bayerns ratifiziert. Damit begann die Geschichte der Bundesrepublik Deutschland. Ihr erster Bundeskanzler, Konrad Adenauer, betrieb eine konsequente Politik in Richtung auf ein (wirtschaftlich) geeintes Europa unterstellte die BRD zusammen mit Frankreich Kohle und Stahl in der Montan-Union einer gemeinsamen Behörde. Und 1957 wurden in Rom die Verträge zur Bildung der Europäischen Wirtschaftsgemeinschaft unterschrieben, Vorgängerin der heutigen EU. Gummigelagerte Brauereigäule: Formartikel der Fa. Sahlberg (München) Anzeige von PAGUAG (heute ContiTech) in der Broschüre zur Bundestagung 1957 in Frankfurt Anzeige von PHOENIX in der Broschüre zur Bundestagung 1957 in Frankfurt Neben Bundeskanzler Konrad Adenauer wurde Ludwig Erhard zur Symbolfigur des Aufschwungs. Mit der Aufhebung der zwangswirtschaftlichen Bestimmungen und der Einführung der sozialen Marktwirtschaft setzte er die aufgestaute private Unternehmerinitiative frei. Juni 1955 in Hamburg: harte Deutsche Mark in der Kasse Die Lebensfreude kehrt zurück: Betriebsausflug der Fa. Rala (Ludwigshafen) 24

18 Ja, jetzt wird wieder in die Anzeige von PHOENIX Hände gespuckt, / wir steigern das Bruttosozialpro- in der Broschüre zur Bundestagung 1958 in Goslar dukt... Man nutzte die Chance und spuckte in die Hände. Die Außenpolitik überließ man den Amerikanern, Politik war Wirtschaft, und hier konnte man den verlorenen Krieg revidieren. Eine neue Gründerzeit brach an. Der Versandhaus- Neckermann oder der Wienerwald-Jahn wurden zu ihren Leitfiguren. Ihr Unternehmergeist in Verbindung mit dem Fleiß und der Beharrlichkeit der Arbeiter und Angestellten brachte den Erfolg. Schon 1950 war Deutschlands wirtschaftliches Vorkriegsniveau beträchtlich überschritten, 1955 um 80% übertroffen verdrängte die Bundesrepublik auf dem Weltmarkt England vom zweiten Platz hinter den USA. Technischer Handel im Wirtschaftswunder Broschüre zur Bundestagung 1958 in Goslar Das Wirtschaftswunder war da. Und in seinem Gefolge eine rasche Erhöhung des allgemeinen Lebensstandards. Die ausgezehrten Gestalten der Nachkriegszeit gehörten der Vergangenheit an. Man(n) zeigte wieder Bauch und bräunte denselben an der Adria. Man fuhr Borgward oder Benz, tanzte Rock n Roll und setzte sich in zierliche Clubsessel an noch zierlicheren Nierentischen. Und weil die Wirtschaft brummte, holte man sich Gastarbeiter aus Italien und der Türkei. Der Technische Handel sorgte entscheidend dafür, daß die Produktion rund lief. Der relative Schon 1964 auf dem Weltmarkt: Wohlstand, den man Anzeige von nun erreicht hatte, führte Willbrandt Gummitechnik aber auch dazu, daß (Hamburg) man sich mehr Gedanken machte, etwa über die Gestaltung der Arbeitswelt oder Fragen der Sicherheit. Damit bekam der Technische Handel zugleich ein neues Geschäftsfeld, das die Gummi-Waaren der Kaiserzeit in ihrer Bedeutung bis heute vom Platz 1 verdrängt hat: die Persönlichen Schutzausrüstungen. Aufbruchsstimmung Das Nachkriegsprovisorium erwies sich als äußerst haltbar. Erst 1978 erfolgte auf der Bundestagung in Stuttgart die Umwandlung der Arbeitsgemeinschaft in den Verband der Technischen Händler e.v. VTH mit der Pille als Verbandszeichen. Im Zeichen der neuen Aufbruchsstimmung begann 1979 eine bis heute kontinuierliche Juniorenarbeit. Die Märkte waren im Wandel, durch Kartelle begünstigte Schutzzonen für den Technischen Handel endgültig vorbei. Lieferantenpolitik war besonders wichtig, aber auch besonders Katalog aus den 60er Jahren: Fa. Gummi-Fischer schwierig. Daß die Branche auch unter den (Friedrichshafen) verän- 25

19 derten Umständen ihr hohes Ansehen bewahren konnte, verdankt sie vor allem dem Geschick und der eindrucksvollen Persönlichkeit von Elisabeth Magener. Sie erkannte die Notwendigkeit für die Mitglieder, sich früh auf die veränderte Lage einzustellen, und hat deshalb der Intensivierung des Gedankenaustausches innerhalb des Verbandes das gleiche Gewicht gegeben wie der überzeugenden Vertretung seiner Interessen nach außen. Vorsitzender der Arbeitsgemeinschaft Max Boeder, Fa. Hermann Priester (Hamburg) Seit 1949 im VTH, Geschäftsführerin, seit 1971 geschäftsführendes Vorstandsmitglied: Dipl.-Volksw. Elisabeth Magener (Düsseldorf) VTH-Vorsitzender Walter Markert, Fa. Otto Markert & Sohn (Hamburg) Jahre aus den Fugen. Veränderung lag in der Luft. Aber keiner wußte so genau, wohin die Reise ging. Konversion von der Industrie- zur Dienstleistungsgesellschaft Das Wirtschaftswunder hielt bis Mitte der 60er Jahre an. Dann verlangsamte sich der Aufschwung. Man sprach wieder von Arbeitslosen in Zahlen, die uns heute paradiesisch vorkommen. Aber auch sonst begann es im Gebälk zu knirschen. Die alten Industrien kamen in die Krise. Die Ölkrise trieb die Energiekosten in die Höhe. Erschwerend kam hinzu, daß die Studenten auf die Straße gingen, sich die Haare wachsen ließen und demonstrierten. VTH-Vorsitzender Irgendwie war die schöne heile Welt der 50er Fa. Lerch Dieter Welte, (Isernhagen) Zwei Megatrends zeichneten sich für die Wirtschaft ab: Mit Kohle und Stahl geht s nicht in die Zukunft. Mit Dienstleistungen schon. Diese Entwicklung spiegelt sich auch im VTH wider. Abgesehen vom damals noch halbjährlich durchgeführten Betriebsvergleich, dem personalintensiven Bezugsquellendienst, der Goslarer Woche und den Almendorf-Seminaren, die allerdings von der VTH-Region Hessen VTH-Vorsitzender 1979 in eigener Regie durchgeführt wurden, gab es 1988 Hans Pflüger, Fa. Fähnle (Göppingen) für VTH-Mitglieder keine individuell nutzbaren Dienstleistungen. Noch verstand sich der VTH als Lobby-Verband alter Prägung. Das änderte sich 1984 mit der Gründung der VTH-Service GmbH. Sie ermöglichte 26

20 Anzeige von Heliflex in der 75-Jahre-Festschrift des VTH Revolution: die wachsende Bedeutung der Kommunikation, augenscheinlich durch die Computerisierung der Wirtschaft. Dieser Trend kam beim VTH allerdings nur mit leichter Verzögerung an: 1988 bekam die Anzeige von Gummi-Hansen in der 75-Jahre-Festschrift des VTH eine stärkere Ausrichtung auf dienstleistungsorientierte Aufgaben, ohne damit die Steuerfreiheit des VTH als Berufsverband zu gefährden. So zum Beispiel auf gemeinsame AGB oder Weiterbildungsveranstaltungen wie die Seminare zur Produzentenhaftung und zum Telefonverkauf oder Spezialseminare zur Schlauchtechnik. Auch der Umgang mit der Lieferindustrie wurde ein anderer kam Anzeige von Carl Wilden (heute Prodene- Wilden) in der 75-Jahre-Festschrift des VTH die 1. Lieferantenbewertung zum Partner des Jahres. Der zweite Megatrend, ermöglicht durch die digitale Anzeige von Roman Seliger in der 75-Jahre- Festschrift des VTH Geschäftsstelle ihr erstes Telefaxgerät. Die EDV ließ noch auf sich warten. Was sonst noch geschah: 1949 Gründung der Bundesrepublik Deutschland, Regierung Adenauer, Gründung der NATO 1952 Farbfernsehen, Montan-Union 1954 Beitritt zur WEU, Deutschland Fußballweltmeister 1955 Saarland wird wieder Teil der BRD 1957 Verträge von Rom: Gründung EWG und Euratom 1960 Th. A. Maiman entwickelt den Laser 1962 erster Fernsehsatellit Telstar 1963 Rücktritt Adenauers, Regierung Erhard Erdumkreisungen durch Glenn und Cooper (USA) 1966 Große Koalition (Kiesinger/Brandt) 1969 Erste Mondlandung durch Armstrong, Collins und Aldrin (USA) 1973 Ölkrise 1975 Abschluß der KSZE 1978 Der letzte VW-Käfer rollt vom Band 1983 Presseskandal um Hitlers Tagebücher 1985 Boris Becker gewinnt sensationell in Wimbledon, Ära Gorbatschow beginnt 1986 Jahrhundertkatastrophe beim Atomkraftwerk Tschernobyl 1987 Der Politskandal um Uwe Barschel erschüttert die Republik, Erich Honecker erstmals in Bonn 1989 Die Berliner Mauer fällt 27

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