Alle Ding' sind Gift und nichts ohn' Gift; allein die Dosis macht, das ein Ding' kein Gift ist. Paracelsus

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1 Alle Ding' sind Gift und nichts ohn' Gift; allein die Dosis macht, das ein Ding' kein Gift ist. Paracelsus Universität Bern Verwaltungsdirektion Fachstelle Risikomanagement Urs Zehnder, Ing. FH Gesellschaftsstrasse 6 CH-3012 Bern Tel. +41(0) Mobile +41(0) Fax +41(0)

2 Programm h00 09h25 Einleitung 09h25 09h30 Pause 09h30 10h15 Chemikaliensicherheit 10h15 10h45 Pause 10h45 11h15 Gefahrguttransport 11h15 11h45 Entsorgung von Sonderabfall 11h45 12h00 Diskussion 12h00 13h00 Mittagspause 13h00 14h00 Fragestunde und Erfahrungsaustausch 18. August

3 Chemikaliensicherheit 45 > Risikokataster > Sicherheitsdatenblatt > Geltungsbereich gefährliche Stoffe > Gefährdungen > Einstufung und Kennzeichnung > Gute Laborpraxis (GLP) > Persönliche Sicherheitsausrüstung (PSA) > Notfallorganisation 18. August

4 Ziel > Sensibilisierung auf das Gefährdungspotential in einem chemischen Laboratorium > Zugang zu den Sicherheitsdatenblätter (SDB) > Interpretation der Einstufung und Kennzeichnung > Gute Laborpraxis (Umgang g mit Gefahrstoffen) > Sicherheitseinrichtungen und persönliche Schutzausrüstung 18. August

5 Risikokataster: Gefahrstoffe = C Stoffe 31 Institute 18. August

6 Instruktion Chemikalien Ansprechperson Sicherheitsdatenblatt (SDB) Unglücksfall 4, 5, 6, 11, 12 Entsorgung Umweltschutz t 13, 15, 16 Verwendung Anwendung 1, 15, 16 Sicherheits -datenblatt SDB Transport 14 Schutz- massnahmen 8, 15 Mögliche Gefahren 2, 3, 10, 15 Lagerung August

7 Chemikalien Ansprechperson Aufgaben gemäss ChemV (1) Die Chemikalien-Ansprechperson dient der Fachstelle Risikomanagement sowie den Vollzugsbehörden als Kontaktperson. (2) Die Ansprechperson muss Kenntnisse über den Umgang mit Stoffen und Zubereitungen in der Bildungsstätte besitzen (Art der Gefahrstoffe sowie Lagermenge). (3) Sie soll sicherstellen, dass alle nach Gesetz notwendigen Auskünfte an die Fachstelle Risikomanagement / Behörden gelangen. (4) Insbesondere muss sie die dem Betrieb daraus erwachsenden Pflichten kennen. (5) Ausserdem soll sie Auskunft erteilen können, welche Personen im Betrieb für diese Pflichten zuständig sind und wer Inhaberin von allenfalls notwendigen Fachbewilligungen oder Sachkenntnisausweisen ist August

8 Hauptgefährdungen im (Chemie)Labor (1) Gesundheitsgefährdende d d Stoffe (2) Brand und Explosion (3) Physikalische (Strahlung, Magnetismus, Temperatur) (4) Mechanische (schneiden, stechen, einklemmen, ) (5) Unerwartete Aktionen (Glasbruch, Leckage, Energieausfall) (6) Fehlende persönliche Sicherheitsausrüstung (PSA), (7) Unklare Organisation (Zuständigkeiten, Notfall, Störfall) (8) Fortbewegung (stolpern, stürzen, fallen) (9) Elektrische Gefahren (Stromschlag) (10)Ergonomische Fehlbeanspruchungen (11)Arbeitsbedingungen (Arbeitsort, Arbeitsdauer,..) (12)Psychische h (Über)belastung 18. August

9 Inkorporation von Stoffen Orale-, Kutane-, Inhalative Aufnahme Orale Aufnahme Kutane Aufnahme - Mangelnde Hygiene, - Lösemittel, fettlösliche Verwechslung, Stoffe, Pflanzenschutzmittel Unsichere Arbeitsabläufe Inhalative Aufnahme - Gase, Dämpfe Rauch, Staub, Aerosol 18. August

10 Gefährliche Stoffe und Zubereitungen Geltungsbereich gemäss Chemikalienverordnung Gefahrgut Infektiöse Stoffe Radioaktive Stoffe PSM Stoffe und Zubereitungen Sonderbestimmungen für Gegenstände und Kosmetika (Umwelt) Import zu privaten Zwecken Biozide Lebensmittel Futtermittel Heilmittel Kosmetika Waffen Abfälle Betäubungsmittel Zwischenprodukte 18. August

11 Eingestufte Gefahrstoffe : Altstoffe - EINECS Eingestufte Stoffe Neustoffe ? August

12 Begriffe Gefahrstoff Gefahrgut Sonderabfall Gefahrstoffe sind chemische Stoffe, Zubereitungen oder Gegenstände, die mit der EU harmonisiert nach ihrem Gefährdungspotential eingestuft werden. Die Gefahrstoff- kennzeichnungeichn ng soll über Gefahren beim Umgang mit den Stoffen informieren; Als Gefahrgut bezeichnet man Stoffe, Zubereitungen und Gegenstände, von denen aufgrund ihren chemischen oder physikalischen Eigenschaften oder ihres Zustandes beim Transport bestimmte t Gefahren ausgehen; Sonderabfall sind Abfälle, deren umweltverträgliche Entsorgung auf fgrund ihrer Zusammensetzung, ihrer chemisch-physikalischen oder ihrer biologischen Eigenschaften auch im Inlandverkehr umfassende besondere technische und organisatorische Massnahmen erfordert. 18. August

13 Gefährliche Stoffe im Wandel der Nutzung Dichlormethan Dichlormethan Transport bei Anlieferung (Gefahrgut) Umgang Nutzung (Gefahrstoff) Entsorgung (Sonderabfall) Abtransport (Gefahrgut und Sonderabfall) Kennzeichnung UN 1593, Dichlormethan, 6.1, VGIII Dichlormethan Gefahrensymbol R-/S-Satz Halogenorganische Lösungsmittel VeVA Begleitschein Abfall, UN 1593, Dichlormethan, 6.1, VGIII Verantwortlichkeit tli it Lieferant Chemikalien- Entsorgungs- Abgeberb Hersteller Ansprechperson verantwortlicher Gefahrgutbeauftragter Transporteur (Verwender) Gesetz SDR, ADR ChemG ChemV TVA, VeVA Produkte Lebenszyklus ChemG, ChemV SDR, ADR TVA, VeVA 18. August

14 Global Harmonisiertes System zur Einstufung und Kennzeichnung von Chemikalien (GHS) Gefahrensymbol (Alt) Gefahrensymbole GHS (Neu) ( ) (> 2010) 18. August

15 Kennzeichnung: neu vs. alt Glutaraldehyd CAS Danger H301 Toxic if swallowed H330 Fatal if inhaled H314 Causes severe skin burns & eye damage H334 May cause allergic or asthmatic symptoms or breathing difficulties if inhaled H400 Very toxic to aquatic life T -Toxic; N - Dangerous for the environment R25 Toxic if swallowed R23 Toxic by inhalation R34 Causes burns R42/43 May cause sensitation by inhalation and by skin contact R50 Very toxic to aquatic organisms & bis zu 28 Sicherheitshinweise S: (1/2)26-36/37/ August

16 Beschriftung der Gefahrstoffe > Name des Stoffes (Chemische Bezeichnung) > Konzentration > Gefahrensymbol (T+, T, C, N, E, O) > Name der verantwortlichen Person > Einfülldatum Methanol 30% Michelle Muster Permanent lesbar, Leserlich schreiben 18. August

17 Was sind gefährliche Chemikalien? Chemikalienverordnung (ChemV) Art. 3 Stoffe und Zubereitungen sind gefährlich, wenn sie eine der 15 Eigenschaften aufweisen (gemäss ChemV Art. 4 6) Gefährliche h physikalisch-chemische h h i h Eigenschaften - E, O, F+, F, R10 Gesundheitsgefährdende Eigenschaften T+, T, C, Xn, Xi, sensibilisierend, i CMR Umweltgefährliche li h Eigenschaften N 18. August

18 Gefährliche physikalisch-chemische Eigenschaften 18. August

19 Gesundheitsgefährdende Eigenschaften Viktor Juschtschenko Opfer einer Dioxinvergiftung 18. August

20 Gesundheitsgefährdende Eigenschaften Verätzungen Katie Piper - Säure-Angriff 18. August

21 3000 Fässer mit rund 500 Tonnen Chlormethan in Fluss gespült, Im Nordosten Chinas ist die Stadt Jilin mit 43 4,3 Millionen Einwohnern mehr als einen Tag lang von der Trinkwasserversorgung abgeschnitten gewesen. 18. August

22 Umweltgefährliche Eigenschaften Ökotoxische Stoffe dürfen nicht in das Abwasser, die Kehrichtverbrennungsanlage und in die Abluft gelangen 18. August

23 Gute Laborpraxis an der Universität Bern > Instruktion von Neueintretenden und Besuchern > Arbeitsplatz in sicheren und sauberen Zustand hinterlassen: keine laufenden Reaktionen, Medien ausgeschaltet, Türe geschlossen > Erwerb und Einsatz nur von geprüften Arbeitsmittel (Geräte, Maschinen): Konformitätserklärung, Risikoabschätzung > Einsatz von Gefahrstoffen ff konsequent minimieren: i i Substitution, i ALARA, Sicherheitsdatenblätter > Exposition (Mensch) und Emissionen (Luft, Wasser) verhindern: geschlossene Systeme, Abzugsvorrichtungen wie Kapellen und Quellabzug, persönliche Schutzausrüstung, Dekontaminationsmaterial. > Erstellung, Anpassung und Durchsetzung adäquater Arbeitsanweisungen: STOP-Schutzmassnahmen, Hygieneplan > Vorkehrungen Ereignisbewältigung (Unfall, Brand, Störfall) 18. August

24 Sicherheit im Laboratorium Umgang mit Gefahrstoffen > Sorgen Sie im Laboratorium für Sauberkeit und Ordnung; > Essen, trinken, schminken und rauchen Sie nicht im Laboratorium; > Benutzen Sie die persönliche Schutzausrüstung (PSA); > Pipettieren Sie mit mechanischen Einrichtungen; > Gehen Sie nur mit Gefahrstoffen und Einrichtungen um, die zur Durchführung Ihrer Arbeiten erforderlich sind; > Führen Sie Arbeiten mit selbstentzündlichen Stoffen nur in der Kapelle durch und halten Sie geeignete Löschmittel bereit; > Überprüfen Sie jährlich alle im Laboratorium vorhandenen Chemikalien und entsorgen Sie nicht mehr benötigte oder unbrauchbar gewordene; > Verlassen Sie sofort das Laboratorium, wenn Gase, Dämpfe oder Schwebstoffe unerwartet und in möglicherweise gefährlicher Menge austreten und warnen Sie Ihre Umgebung. 18. August

25 Lagerung von gefährlichen Stoffen Bewahren Sie Gefahrstoffe: > gemäss dem Kapitel 7 des Sicherheitsdatenblattes auf; > geschützt vor unbefugtem Zugriff (T+, T) auf. Diebstahlmeldung an GGB; > möglichst in den Original-Verpackungen auf (Beanspruchungen, Kennzeichnung); > nach Stoffklassen getrennt (entzündliche und brandfördernde) auf; > die gesundheitsgefährliche Dämpfe abgeben an dauernd abgesaugten Orten auf; > nicht zusammen mit Speisen und Getränke auf; > nicht in Lebensmittelgefässen (z.b. Mineralflasche) auf; > die zur Bildung organischer Peroxide neigen, vor Licht geschützt auf; > nur bis zu einer solchen Höhe auf, dass sie sicher entnommen und abgestellt werden können; > in einer Auffangwanne auf (flüssige Gefahrstoffe); > beachten Sie die Liste der inkompatiblen Chemikalien. 18. August

26 Lagerung von Gefahrstoffen in kg Merkblatt L02 Lagerort Einstufung Frei zugängliche Regale und Schränke Schränke aus schwer brennbarem Material Feuerbeständiger Gefahrstoffschrank Kühlschrank nicht explosions-geschützt ? ?? ?? Kühlschrank ?? explosions-geschützt 18. August

27 Reaktionen Stoff A + Stoff B = Gefahr Oxidationsmittel + Org. Stoffe = Brand, Explosion Cyanide + Säuren = Giftiges Cyanwasserstoff-Gas Alkalimetalle + Wasser = Selbstentzündung (Wasserstoff- Gas) Carbide + Wasser = Leicht entzündbares Acetylen-Gas Säuren + Laugen = Exotherme Reaktion Metallpulver + Luft / Wässrige Lösungen Salpetersäure + Org. Stoffe / Metalle = Selbstentzündung / Wasserstoff- Gas = Giftige Nitrose Gase Javelle-Lauge + Salzsäure = Giftiges Chlor-Gas 18. August

28 Transport Intern > Nicht bruchsichere Behältnisse sind nur mit Hilfsmitteln zu befördern, die ein sicheres Halten und Tragen ermöglichen (z.b. Korb); > Behältnisse, die aus Kühlgeräten oder kalten Räumen entnommen werden, können infolge Beschlagens sehr glatt oder rutschig sein. > Spannungen oder andere Defekte in gläsernen Gebinden können zum Abreißen des Halses führen. > Hilfsmittel zum Transport sind beispielsweise Eimer, Tragkästen oder Laborwagen, vorteilhafter Weise mit Wannen ausgestattet. Gefahrstoffe in Aufzügen: In Aufzügen dürfen flüchtige Gefahrstoffe nicht zusammen mit Personen transportiert werden. Hierzu zählen Lösemittel und tiefkalte verflüssigte Gase. 18. August

29 Eigenschaften von Gasen Chemische Eigenschaften brennbar ätzend korrosiv inert selbstentzündlich zerfallsfähig oxidierend Physikalische Eigenschaften Physiologische Eigenschaften leicht / schwerer als Luft komprimierbar dehnt sich auf Raumgrösse aus Volumenänderung durch Temperatur- änderung erstickend giftig nicht sichtbar nicht fühlbar geschmacklos geruchlos 18. August

30 Chemische Eigenschaften von Gasen Acetylen Wasserstoff Propan Butan Methan Erdgas Brennbar Inert Edelgase: He, Ar, Kr, Xe, Ne, Ra Stickstoff Kohlensäure Brandfördernd Sauerstoff Lachgas 18. August

31 Physikalische Eigenschaften Relative Dichte der Gase im Verhältnis zu Luft 18. August

32 Physikalische Eigenschaften von Gasen 1 L flüssiger Stickstoff = 700 L gasförmiger Stickstoff 18. August

33 Freisetzung Gefahrstoffe Merkblatt Volumen in ml Einstufung T+, T Xn, Xi E C N O Xn F+, F 1 10 M1 M2 M2 M2 M3 M3 M3 M M 1 M 1 M 1 M 2 M 2 M 2 M 3 M M 1 M 1 M 1 M 1 M 1 M 2 M 2 M M 1 M 1 M 1 M 1 M 1 M 1 M 2 M M 1 M 1 M 1 M 1 M 1 M 1 M 1 M 1 M 1 M 2 M 3 -Ereignis dem Sicherheitsbeauftragten (GeSiBe), der Chemikalien Ansprechperson p (CA) und den Mitarbeitern des Institutes melden. - Wenn grössere Mengen eines Stoffes freigesetzt wurden, ist die Feuerwehr und die Fachstelle Risikomanagement zu informieren. - Mitarbeiter mit der persönlichen Schutzausrüstung (Handschuhe, Brille, Labormantel, Atemmaske) ausrüsten. - Räumlichkeit lüften, Kapelle auf Sturmlüftung stellen und bei entzündbaren Stoffen sind alle Stromquellen auszuschalten. - Den Gefahrstoff gemäss der Weisung GeSiBe oder CA binden und isolieren (mittels Bindemittel und Gebinde). - Gebundener Gefahrstoff im Entsorgungsbehälter zwischenlagern und gemäss Merkblatt Abgabekriterien Sonderabfall entsorgen. 18. August

34 Persönliche Schutzausrichtung (PSA) suva - > Schutzbrille Tragen Sie im Laboratorium ständig eine Schutzbrille mit Seitenschutz Vollschutzbrille über Korrekturbrille, wird nicht empfohlen Linsen werden von flüchtigen Chemikalien angegriffen und können im Ereignisfall i schlecht ht entfernt t werden > Labormantel Tragen Sie (nur) im Labor ständig einen Labormantel > Schutzhandschuhe Beachten Sie das Material, die Schichtdicke und die Durchbruchszeit > Geschlossenes, festes und trittsicheres Schuhwerk > Atemschutz Beachten Sie die Filterklassen 18. August

35 Sicherheitseinrichtungen in Laboratorien > Augendusche (eine pro Laboratorium) > Feuerlöscher > Chemikalienschrank > Bindemittel, Adsorbens > Feuerfeste Halterung Druckgasbehälter > Telefon, Handalarmtaster > Zugang zu Sanitätsmaterial > Getrennter Arbeitsplatz/Schreibplatz > Beschilderung Fluchtweg > Zugang zu Sicherheitsdatenblätter, Betriebsanweisung, Bedienungsanleitungen 18. August

36 Fazit > Halten Sie sich an die Grundsätze der Good Laboratory Practice (GLP) > Ersetzen Sie Gefahrstoffe durch weniger gefährlichere Stoffe > Schützen Sie sich mittels technischen, organisatorischen und personellen Massnahmen > Schützen Sie Ihr Arbeitsumfeld, die Umwelt und Infrastruktur 18. August

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