Dr. Bernd Wiedemann. Prozesse und Trends in der Nutzfahrzeugindustrie. Technische Universität Aachen 11. Oktober 2006

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1 Dr. Bernd Wiedemann Prozesse und Trends in der Nutzfahrzeugindustrie Technische Universität Aachen 11. Oktober

2 Gliederung 1. Die Nutzfahrzeughersteller und die Anforderungen des Marktes 2. Produktprogramm und Variantenvielfalt 3. Prozesse zur Erfüllung der Marktanforderungen 3.1 Virtuelle Methoden der Produktentstehung 3.2 DFA Design for Assembly 3.3 Prototypenbau die Pilothalle 3.4 Product Chain Management 3.5 Produktions- und Logistikprozesse 3.6 Vertriebsprozesse Business Unit Spezialfahrzeuge Neue Vertriebswege 4. Erfolgsfaktoren zur Erfüllung der Marktanforderungen 4.1 Careport Services und Dienstleistungen der Nutzfahrzeugindustrie 4.2 VW Gebrauchtfahrzeughandel 4.3 Neue Produkte bei VWN 5. Ausblick 2

3 Gliederung 1. Die Nutzfahrzeughersteller und die Anforderungen des Marktes 2. Produktprogramm und Variantenvielfalt 3. Prozesse zur Erfüllung der Marktanforderungen 3.1 Virtuelle Methoden der Produktentstehung 3.2 DFA Design for Assembly 3.3 Prototypenbau die Pilothalle 3.4 Product Chain Management 3.5 Produktions- und Logistikprozesse 3.6 Vertriebsprozesse Business Unit Spezialfahrzeuge Neue Vertriebswege 4. Erfolgsfaktoren zur Erfüllung der Marktanforderungen 4.1 Careport Services und Dienstleistungen der Nutzfahrzeugindustrie 4.2 VW Gebrauchtfahrzeughandel 4.3 Neue Produkte bei VWN 5. Ausblick 3

4 Herausforderungen für Nutzfahrzeughersteller Steigende Kundenanforderungen Diversifizierung der Produktpalette zur Ausnutzung der Nischenmärkte Kürzere Produktlebenszyklen mit sinkenden Lifetime - Stückzahlen Hohe Entwicklungskosten Outsourcing Fertigungstiefenverlagerung Überkapazitäten und hohe Kapitalbindung Bedarfsgerechte Produktion 4

5 Bedeutung des Nutz- und Freizeitfahrzeugmarktes nach Volumen Welt 2005 Nutzfahrzeuge Pickups Freizeitfahrzeuge PKW 7,9 Mio. Fzg. 5,1 Mio. Fzg. 10,3 Mio. Fzg. 39 Mio. Fzg. Vorjahr ( 7,7 Mio ) ( 5 Mio ) ( 10,1 Mio ) ( 37,9 Mio ) BUS 2,1% MPV LKW>6t 26,2% SLW 12,3% PKW mit LKW Zulassung 8,8% TRP 50,7% SUV 75,8% 24,2 % 23,3 Mio Einheiten davon Volkswagen Konzern: 0,54 Mio Einheiten = 2,3 % 5

6 Truck Market with high volatility on slightly increasing level Passenger Vehicles World (1991=100%) Mio. units Total Passenger Vehicles (MPV, SUV, Cars) 117% 123% 123% 130% 114% +2% -3% 100% Total Truck Market Triad (1991=100%) Western Europe > 6t NAFTA > 6t Japan > 3t Mio. units +11% Total Triad Truck Market 102% 107% 115% NY 0,96-0,98-13% 84% 98% 84%

7 Markt: Entwicklung Weltmarkt Leichte Nfz. 7

8 Market Situation Trucks - In thousand Units - Actual 1st HY* 05 Actual 1st HY* 06 Delta in % Trucks EU/LA Western Europe Trucks (MDT/HDT) % Turkey Trucks (MDT/HDT) % Brazil Trucks (MDT/HDT) % Trucks NAFTA NAFTA Cl. 5-7 Trucks % NAFTA Cl. 8 Trucks % Trucks Asia Japan Total Trucks (Calender Year) % * Market Data HY based on month May 8

9 Wachstum der Transportleistung Quelle: Projektgruppe Bundesverkehrsplanung, Überarbeitung des Bundesverkehrswegeplans

10 Modal Split Güterverkehrsleistung Deutschland* Schiff 23% Sonstige 8% LKW 36% Bahn 16% Sonst. Schiff 3% 12% LKW 69% Bahn 33% 10 Quelle: Statistisches Bundesamt

11 Entwicklung Straßenverkehr * Personenverkehr [Pkm]: + 20 % +133 Mrd Pkm überproportional auf Autobahnen Güterverkehr [Tkm]: + 43 % +152 Mrd Tkm überproportional auf Autobahnen 11 * Quelle: Volkswagen Konzernforschung Mobilität

12 Transporter gewinnen an Bedeutung 12

13 Direktbelieferungen in den Städten steigen 13

14 E-Commerce Trends in Großbritannien: Tesco 14

15 Tesco Trendsetter im homedelivery in Großbritannien* Tesco Online-Lebensmittelkunden pro Woche in Tsd. Erwarteter Tesco Umsatz Onlinevertrieb im Mio. USD *Quelle: Fortune

16 Limited space on roads Higher tonnage reduces fuel consumption per transported ton of goods Relative consumption per tranportated ton 100% 95% 90% 85% 80% 75% 70% GCW [t]

17 Leichte Nutzfahrzeugindustrie am Standort Deutschland im europäischen Lohnkostenvergleich Lohnkosten pro Stunde*: EUR/h EUR/h 4-9 EUR/h nicht bewertet GB 92% Deutschland: W:100% F 57% D (O) 46% PL 18% CZ 18% Westdeutschland Großbritannien Spanien Italien Ostdeutschland Frankreich Portugal Türkei Polen Tschech. Rep. Slowakische R Lohnkosten [EUR/h] SK 14% I 64% P 36% E 79% TR 18% *Ohne Lohn-Nebenkosten Stand

18 Internationale Ertragssteuerbelastung 2006 (Nominale Steuersätze) Ungarn Irland in Prozent (gerundet) Slowakei Japan Deutschland Italien USA Spanien Argentinien Kanada Frankreich Belgien Brasilien Niederlande Großbritannien Australien Mexiko Südafrika Schweden Portugal Österreich Tschechien Rußland Polen

19 Autostandort Spanien in der Krise 19

20 Volkswagen Konzern VORSTAND DER VOLKSWAGEN AG VORSTAND DER VOLKSWAGEN AG Automobil-Unit Finanz-Unit Markengruppe VOLKSWAGEN Markengruppe AUDI Nutzfahrzeuge Übrige Gesellsch. Financial Services Mobile Services Markengruppen- Vorstand Markengruppen- Vorstand Marken- Vorstand Nutzfahrzeuge 20

21 Weltmarktanteilsveränderung 2005 Weltmarktanteil PKW [%] ,2 3,2 2 5,1 3,1 6,1 5,6 4,5 2 8,1 7,5 6,5 8,7 6,6 8,7 4,2 Gestrichelter Kreis = Vorjahr Weltmarktanteil Nutz- und Freizeitfahrzeuge [%] 21

22 Produktangebot Volkswagen Nutzfahrzeuge Gewerbliche Nutzung Caddy Transporter Crafter Trucks & Busses Caddy Life Multivan Business California Private Nutzung 22

23 Auswirkungen des E-Commerce auf das Produkt Kundenorientierte Funktionalität bestimmt das Konzept der Transporter Betrieb Größere Kraftstofftanks Längere Wartungsintervalle Kleiner Fahrzeugwendekreis Fehlerdiagnosesystem Kommunikation Autotelefon Navigationssystem Ladungs-Tracking Fahrerhaus Drehbarer Fahrersitz Optionaler Beifahrersitz Fahrersicherheitssystem Laderaum Niedrige Ladekante Optimale Ladeflächenmaße Stehhöhe im Innenraum Türen Fahrer- und Schiebetür in Stehhöhe Bequemer Zugang zum Fahrersitz (keine Tür über dem Rad) Antrieb verbrauchsärmer Variable Motorisierung Alternative Antriebe 23

24 KEP-Märkte Europa 2005* Übrige 29% Deutschland 30% UK 17% Frankreich 24% Deutschland ist der größte KEP-Markt Europas 24 *Quelle: Manner-Romberg

25 KEP- Branche in Deutschland Jahr 2005: 11,4 Milliarden Euro Umsatz mit 2 Milliarden Zustellungen Bis zum Jahr 2010: Es wird ein Umsatzanstieg auf 14 Milliarden Euro erwartet : Anstieg KEP-Volumen am Straßengüterverkehr um 38%, Anstieg Gesamtgüterverkehr um lediglich 3,6% 25

26 Gliederung 1. Die Nutzfahrzeughersteller und die Anforderungen des Marktes 2. Produktprogramm und Variantenvielfalt 3. Prozesse zur Erfüllung der Marktanforderungen 3.1 Virtuelle Methoden der Produktentstehung 3.2 DFA Design for Assembly 3.3 Prototypenbau die Pilothalle 3.4 Product Chain Management 3.5 Produktions- und Logistikprozesse 3.6 Vertriebsprozesse Business Unit Spezialfahrzeuge Neue Vertriebswege 4. Erfolgsfaktoren zur Erfüllung der Marktanforderungen 4.1 Careport Services und Dienstleistungen der Nutzfahrzeugindustrie 4.2 VW Gebrauchtfahrzeughandel 4.3 Neue Produkte bei VWN 5. Ausblick 26

27 Volkswagen Nutzfahrzeuge Produktion weltweit Hannover Poznań T5 Multivan Resende Changchun China T5 Kombi Lkw 7-45 t T5 Kasten/ Kombi T5 Offene Aufbauten LT 3/Crafter Düsseldorf/ Ludwigsfelde Stadtlieferwagen Caddy T5 Camper Bus 8-16 t Caddy inkl. CKD für Mexico Volkswagen do Brasil Saveiro T2 VW of South Africa Caddy Mexico Truck Bus 27 Truck Bus

28 Neue Produktpalette Früher Jetzt Caddy Caddy T 4 T 5 LT- 2 Crafter Trucks Constellation 28

29 Derivatevielfalt Nfz im Vergleich zum Golf Hannover: 59 Varianten Prit sche Prit sche Radst. lang Doka Radst. lang Chassi Prit sche Chassi Radst. lang Chassi Doka lang Zugkopf Pritsche und Doppelkabine 2 Türen 3 Türen 4 Türen Fahrerhaus 3 Türen 5 Türen Syncro Golf Schiebedach Golf Golf Variant Vento Bora Golf Cabrio Wird von Firma Karmann bearbeitet kein Extra Derivat 29

30 Marktführer in Brasilien

31 Produktpalette Südamerika 8 Ton 43 Ton Below 8 Ton Above 43 Ton

32 VWN - Marktführer in Brasilien 32

33 Truck above 45 tons

34 Gliederung 1. Die Nutzfahrzeughersteller und die Anforderungen des Marktes 2. Produktprogramm und Variantenvielfalt 3. Prozesse zur Erfüllung der Marktanforderungen 3.1 Virtuelle Methoden der Produktentstehung 3.2 DFA Design for Assembly 3.3 Prototypenbau die Pilothalle 3.4 Product Chain Management 3.5 Produktions- und Logistikprozesse 3.6 Vertriebsprozesse Business Unit Spezialfahrzeuge Neue Vertriebswege 4. Erfolgsfaktoren zur Erfüllung der Marktanforderungen 4.1 Careport Services und Dienstleistungen der Nutzfahrzeugindustrie 4.2 VW Gebrauchtfahrzeughandel 4.3 Neue Produkte bei VWN 5. Ausblick 34

35 Frontloading in Verbindung mit Gatewaymanagement Entscheidend ist das erste Drittel 100% Kostenfestlegung Kosten Entscheidungsfreiheit Projektdauer 35

36 Frontloading in Verbindung mit Gatewaymanagement [%] Konflikteskalation spät 40 Konfliktkosten Konflikteskalation früh 10 SP PE DE/LH1 DKM/LH2 PVS 0S SOP Projektdauer 36

37 Virtuelle Fahrzeugentwicklung 37

38 Virtueller Ergonomieprüfstand Prüfstandsaufbau Interaktion in der virtuellen Umgebung Sicht des Probanden im VREP 38

39 Räumliche Integration der Projektpartner 30 Wahrscheinlichkeit der Kommunikation in [%] Projekthaus Hannover Räumliche Distanz der Mitarbeiter (in Metern) 39

40 Gliederung 1. Die Nutzfahrzeughersteller und die Anforderungen des Marktes 2. Produktprogramm und Variantenvielfalt 3. Prozesse zur Erfüllung der Marktanforderungen 3.1 Virtuelle Methoden der Produktentstehung 3.2 DFA Design for Assembly 3.3 Prototypenbau die Pilothalle 3.4 Product Chain Management 3.5 Produktions- und Logistikprozesse 3.6 Vertriebsprozesse Business Unit Spezialfahrzeuge Neue Vertriebswege 4. Erfolgsfaktoren zur Erfüllung der Marktanforderungen 4.1 Careport Services und Dienstleistungen der Nutzfahrzeugindustrie 4.2 VW Gebrauchtfahrzeughandel 4.3 Neue Produkte bei VWN 5. Ausblick 40

41 Q-Methoden im PEP - DFMAS Design for Assembly Montagegerechte Produktgestaltung Was ist DF...? DFM Design for Manufacture Fertigungsgerechte Produktgestaltung Optimieren der Teile-, Prozess- und Werkzeugkosten Designfor Service Optimierung der Serviceaufgaben Kundenzufriedenheit erhöhen und Garantiekosten reduzieren Designfor Environment Recyclinggerechte Produktgestaltung Steigerung der Wiederverwertbarkeit der Produkte nach dem Produktlebenszyklus Quelle: Prof. Dr.-Ing. R. Bäßler 41

42 DFA-Ergebnis Dachkonsole T5 4 Teile nach DFA- Workshop 42

43 Ergebnisse DFA Dachkonsole T5 Materialkosten: 11,01 (-46%) 4 Reduzierung [% ] 87% 81% 88% Fertigungskosten: 0,62 (-88%) Herstellkosten: 11,63 (-54%) 46% 88% 54% Durch DFA ist es möglich, die Herstellkosten für die Dachkonsole des T5 um bis zu 54% zu reduzieren. 43

44 Gliederung 1. Die Nutzfahrzeughersteller und die Anforderungen des Marktes 2. Produktprogramm und Variantenvielfalt 3. Prozesse zur Erfüllung der Marktanforderungen 3.1 Virtuelle Methoden der Produktentstehung 3.2 DFA Design for Assembly 3.3 Prototypenbau die Pilothalle 3.4 Product Chain Management 3.5 Produktions- und Logistikprozesse 3.6 Vertriebsprozesse Business Unit Spezialfahrzeuge Neue Vertriebswege 4. Erfolgsfaktoren zur Erfüllung der Marktanforderungen 4.1 Careport Services und Dienstleistungen der Nutzfahrzeugindustrie 4.2 VW Gebrauchtfahrzeughandel 4.3 Neue Produkte bei VWN 5. Ausblick 44

45 Prototypenbau Serieneinsatzvorbereitung Schablonenbau 45

46 Prototypenbau E-Simulator Caddy 46

47 Gliederung 1. Die Nutzfahrzeughersteller und die Anforderungen des Marktes 2. Produktprogramm und Variantenvielfalt 3. Prozesse zur Erfüllung der Marktanforderungen 3.1 Virtuelle Methoden der Produktentstehung 3.2 DFA Design for Assembly 3.3 Prototypenbau die Pilothalle 3.4 Product Chain Management 3.5 Produktions- und Logistikprozesse 3.6 Vertriebsprozesse Business Unit Spezialfahrzeuge Neue Vertriebswege 4. Erfolgsfaktoren zur Erfüllung der Marktanforderungen 4.1 Careport Services und Dienstleistungen der Nutzfahrzeugindustrie 4.2 VW Gebrauchtfahrzeughandel 4.3 Neue Produkte bei VWN 5. Ausblick 47

48 Wesentliche Entscheidungsparameter für die Standortwahl und -steuerung Markt Kosten Entwicklung Gesamtmarkt Volumenchancen durch Imagegewinn und Kundennähe Wirtschaftliche Rahmen- Bedingungen Investitionen Herstellkosten Logistikkosten Incentives Währungsparitäten Zölle, Steuern Lieferanten, Wettbewerber Personal 48

49 RPU (Robust Pickup) Baukasten 49

50 Bewertung von Produktionsszenarien Problemstellung Optimierte Product Chain Strategie Ergebnis Welche Supply Chain Strategie ist optimal für ein Fahrzeugprojekt mit mehreren Standorten? Inbound supply chain Sourcing Inbound Logistik Produktion Outbound supply chain OEM OL aktuell abgebildet im Product Chain Tool NSC Händler/ Kunde Product Chain Tool Top Management Tool zum Vergleich alternativer Szenarien OEM Original Equipment Manufacturer OL Outbound Logistik NSC National Sales Company 50

51 Inputdaten von Fachbereichen verifiziert 1 Inbound Tool 2 Produktionsvolumina je Standort Produktionsmodul (NPZ) Materialkosten aktuelle Planungszahlen von NC Währung und Inflation Volkswagen Konzernprognosen Preislevel BG-1 Analysen Outbound Tool Produktionsoutput Produktionsmodul (NPZ) Transportkosten, -zeiten VWT Importzölle FRR-5 Gebundenes Kapital NC Absatzverteilung je Region NVV Logistikkosten VWT CKD Volumen pro Teil NB-L Importzölle FRR-5 51

52 Gliederung 1. Die Nutzfahrzeughersteller und die Anforderungen des Marktes 2. Produktprogramm und Variantenvielfalt 3. Prozesse zur Erfüllung der Marktanforderungen 3.1 Virtuelle Methoden der Produktentstehung 3.2 DFA Design for Assembly 3.3 Prototypenbau die Pilothalle 3.4 Product Chain Management 3.5 Produktions- und Logistikprozesse 3.6 Vertriebsprozesse Business Unit Spezialfahrzeuge Neue Vertriebswege 4. Erfolgsfaktoren zur Erfüllung der Marktanforderungen 4.1 Careport Services und Dienstleistungen der Nutzfahrzeugindustrie 4.2 VW Gebrauchtfahrzeughandel 4.3 Neue Produkte bei VWN 5. Ausblick 52

53 Standorte Marke VWN ein Überblick Werk Hannover Werk Poznań Großindustrielle Individualfertigung Mit Hochtechnologie und Fachkräften am Standort Deutschland Neue Prozesse und flexible Arbeitszeitmodelle Lieferantenpark mit sequenzieller Anlieferung zur Bereinigung der Fabrik Modular erweiterbare state of the art Fertigungstechnologie am Niedriglohnstandort Automatisierung wird entsprechend der Lohndrift nachgerüstet Werk Resende / consórcio modular Fertigung mit Lieferanteneinbindung Vorteile für kleinere Serien Nutzen der Regale der Welt Im emerging market mit hohen Kapitalkosten die Investitionen niedrig halten (risk sharing) 53

54 Logistikzentrum/Lieferantenpark Lieferantenpark VWN Produktion 15 Lieferanten liefern aus dem Lieferantenpark Module just in sequence über die Verbindungsbrücke in die Produktion von VWN 54

55 Neue Großraumsaugerpresse 55

56 Neue Großraumsaugerpresse Presswerk: Gesamtinvestition: (T5 inkl.) 285 Mio. Mitarbeiter: ca. 800 Großraumsaugerpresse mit Gebäude Investition: 70 Mio. Presskraft: KN Max. Hubzahl: 14/min Tischgröße: 5m x 2,5m Länge: 60 m Eigengewicht: t 56

57 Fertigungskonzept Varianz Seitenteile Neue Saugerpresse Tischgröße: 5000x2500, Gesamtpresskraft: KN Ziehstufe 2.500t, 6-Stufen Außenbleche Kurzer Radstand Einteiliges Seitenwandkonzept - je 20 Varianten Außen-/ Innenbleche - geringe Toleranzen - geringe Korrosionsgefahr - wenig Fügefolgen Außenbleche Langer Radstand 4500 mm Vereinzelter Transport liegend in Kassetten Durchgängig automatisiertes Handling der Seitenteile durch den gesamten Zsb.- Prozeß 57

58 Karosseriekonzept - Großbaugruppen Seitenteile li./re. Heckportalrahmen Windlauf Boden in Rahmenbauweise Seitenteile in 3-Schalenkonzept Steifer geschlossener Heckportalrahmen Netzparalleles fügen von Großbaugruppen zur Karosse Boden 58

59 Karosseriebau - Fertigungsverfahren 100% verzinkte Blechteile 100% Kappenfräsen für alle Roboterzangen Separate GEO-Stationen in Seitenteilen und Aufbau für kurzen und langen Radstand Laserlöten / Laserschweißen (Seitenwand / Dach) Laserlöten Seitenteil MIG-Löten UTICA Soft Touch and Pierce für Anbindung Front-/Rearend UTICA - Anlage 59

60 Karosseriebau Aufbau Perceptronstation Sensor Gemessener Abstand 60

61 Neue Decklacklackierei mit Füller Eckdaten Gebäude Halle 52, DL4 und Wasserfüller Länge: 280 m Breite: 49 m Höhe: 42 m Kamin: 90 m Investition: 120 Mio. 61

62 Innovationen und Besonderheiten der T5 Montage Automatischer Rädereinbau 62

63 Innovationen und Besonderheiten der T5 Montage Linienintegrierter Fahrwerkeinstellstand Die Fahrwerkeinstellung erfolgt am Reifen des Fahrzeug Die Stellung des Lenkrads wird automatisch erfasst Gehänge wird abgesteckt, Karosse wird niedergehalten Berührungsloses Messen von Spur und Sturz Einstellen der Hinterachse automatisch Effektive Taktzeit: 2,5 min 63

64 Gliederung 1. Die Nutzfahrzeughersteller und die Anforderungen des Marktes 2. Produktprogramm und Variantenvielfalt 3. Prozesse zur Erfüllung der Marktanforderungen 3.1 Virtuelle Methoden der Produktentstehung 3.2 DFA Design for Assembly 3.3 Prototypenbau die Pilothalle 3.4 Product Chain Management 3.5 Produktions- und Logistikprozesse 3.6 Vertriebsprozesse Business Unit Spezialfahrzeuge Neue Vertriebswege 4. Erfolgsfaktoren zur Erfüllung der Marktanforderungen 4.1 Careport Services und Dienstleistungen der Nutzfahrzeugindustrie 4.2 VW Gebrauchtfahrzeughandel 4.3 Neue Produkte bei VWN 5. Ausblick 64

65 Neuzulassungen leichte Nutzfahrzeuge 2005 Westeuropa +26,5 +31,9% +5,0% Gesamtmarkt VWN 65

66 Marktanteilsentwicklung in Deutschland , (Jan - Juli) 35,7 24,8 22,5 27,8 66

67 Marktanteilsentwicklung in Westeuropa (Jan - Juli)

68 Marktanteilsentwicklung VWN (Deutschland) 68

69 Marktanteilsentwicklung VWN (Westeuropa) 69

70 Gliederung 1. Die Nutzfahrzeughersteller und die Anforderungen des Marktes 2. Produktprogramm und Variantenvielfalt 3. Prozesse zur Erfüllung der Marktanforderungen 3.1 Virtuelle Methoden der Produktentstehung 3.2 DFA Design for Assembly 3.3 Prototypenbau die Pilothalle 3.4 Product Chain Management 3.5 Produktions- und Logistikprozesse 3.6 Vertriebsprozesse Business Unit Spezialfahrzeuge Neue Vertriebswege 4. Erfolgsfaktoren zur Erfüllung der Marktanforderungen 4.1 Careport Services und Dienstleistungen der Nutzfahrzeugindustrie 4.2 VW Gebrauchtfahrzeughandel 4.3 Neue Produkte bei VWN 5. Ausblick 70

71 Business Unit Spezialfahrzeugbau 71

72 Erfolgsfaktoren im Spezialfahrzeugbau von Volkswagen Nutzfahrzeuge Prozesse Mittelständische Struktur Finanzielle Abgrenzung als Business Unit Verkürzte Entwicklungs- und Freigabeprozesse (Time to market) Vertrieb Heterogene Kundenstruktur ( Behörden, Groß- und Privatkunden) Unmittelbarer Kundenkontakt Trendforschung Arbeitsorganisation Neue Tarifmodelle, z.b. AutoVision, Auto5000 Personalkosten auf Niveau Flächentarif Arbeitszeitmodelle für saisonale Schwankungen Qualifizierung Produktion Sehr stark schwankende Volumina und Arbeitspensen bei hoher Variantenvielfalt Hohe Flexibilität Nutzen verlängerter Werkbänke 72

73 Absatz im Spezialfahrzeugbau von Volkswagen Nutzfahrzeuge Startline Fahrzeuge Beach California SWB Poznan SCS

74 Gliederung 1. Die Nutzfahrzeughersteller und die Anforderungen des Marktes 2. Produktprogramm und Variantenvielfalt 3. Prozesse zur Erfüllung der Marktanforderungen 3.1 Virtuelle Methoden der Produktentstehung 3.2 DFA Design for Assembly 3.3 Prototypenbau die Pilothalle 3.4 Product Chain Management 3.5 Produktions- und Logistikprozesse 3.6 Vertriebsprozesse Business Unit Spezialfahrzeuge Neue Vertriebswege 4. Erfolgsfaktoren zur Erfüllung der Marktanforderungen 4.1 Careport Services und Dienstleistungen der Nutzfahrzeugindustrie 4.2 VW Gebrauchtfahrzeughandel 4.3 Neue Produkte bei VWN 5. Ausblick 74

75 New Sales & Marketing Channels Why? To extend our business platform To create brand and product awareness To attract new target groups How? Teleshopping Cross media activities Internet promotions European wide Used Vehicle Sales Consumer Related Marketing (CRM) Additional distribution networks - MAN 75

76 Cross Media Activities special editorial offer in cooperation with most popular daily newspaper for a limited period of time flankered by integrated marketing mix and dealership activities in order to generate product awareness and trial 76

77 Die VolksCaddy Aktion 77

78 Volkswagen spricht Türkisch! Volkswagen Türkçe konuşuyor! 78

79 Gliederung 1. Die Nutzfahrzeughersteller und die Anforderungen des Marktes 2. Produktprogramm und Variantenvielfalt 3. Prozesse zur Erfüllung der Marktanforderungen 3.1 Virtuelle Methoden der Produktentstehung 3.2 DFA Design for Assembly 3.3 Prototypenbau die Pilothalle 3.4 Product Chain Management 3.5 Produktions- und Logistikprozesse 3.6 Vertriebsprozesse Business Unit Spezialfahrzeuge Neue Vertriebswege 4. Erfolgsfaktoren zur Erfüllung der Marktanforderungen 4.1 Careport Services und Dienstleistungen der Nutzfahrzeugindustrie 4.2 VW Gebrauchtfahrzeughandel 4.3 Neue Produkte bei VWN 5. Ausblick 79

80 Stellenwert von Services und Dienstleistungen Für den kommerziellen Kunden ist der Neuwagenpreis nur noch ein Kriterium bei der Kaufentscheidung Neuwagen Fahrzeugverkauf Finanzierung Teile und Zubehör Versicherung Leihwagen Verfügbarkeit Reparatur und Wartung Rückkaufwert 80

81 Kundenbindung lohnt sich Die Ökonomie der Kundenbindung mal 5 mal 11 Kunden halten Neu-Kunden gewinnen Akquise eines verlorenen Kunden 81

82 Stellenwert von Services und Dienstleistungen Definition von CarePort CarePort ist ein Marketing- und Vertriebskonzept von Volkswagen Nutzfahrzeuge zur kundenorientierten Vermarktung von individuellen Dienstleistungspaketen im Baukastenprinzip 82

83 Stellenwert von Services und Dienstleistungen Vorteile für die Märkte Strategischer Nutzen Operativer Nutzen Monetärer Nutzen Höhere Dienstleistungsorientierung und -profilierung Strategische Wettbewerbsfähigkeit Image und Kompetenz der Marke Erweiterung Angebotsportfolio und Präsenz in den Märkten Verbesserte Akquisition Erhöhung Kundenbindung sowie Steigerung der Händlerloyalität Steigerung der Kundenzufriedenheit Koordination in der Vermarktung Erhöhung Umsatz pro Kunde Förderung Synergien und Einsparpotentiale Beitrag zum Ergebnis der Importeure 83

84 Services und Dienstleistungen Aktuelle Marktabdeckung Angebot vorhanden (12 Länder) Launch in Vorbereitung (+7 Länder) Aktualisiert 2/06 84

85 Gliederung 1. Die Nutzfahrzeughersteller und die Anforderungen des Marktes 2. Produktprogramm und Variantenvielfalt 3. Prozesse zur Erfüllung der Marktanforderungen 3.1 Virtuelle Methoden der Produktentstehung 3.2 DFA Design for Assembly 3.3 Prototypenbau die Pilothalle 3.4 Product Chain Management 3.5 Produktions- und Logistikprozesse 3.6 Vertriebsprozesse Business Unit Spezialfahrzeuge Neue Vertriebswege 4. Erfolgsfaktoren zur Erfüllung der Marktanforderungen 4.1 Careport Services und Dienstleistungen der Nutzfahrzeugindustrie 4.2 VW Gebrauchtfahrzeughandel 4.3 Neue Produkte bei VWN 5. Ausblick 85

86 Geschäftsfeld VGSG - Maßnahmenübersicht Marktgerechte Buy-Back -Zusagen als ein Instrument zur Absicherung des Neuwagenabsatzes Etablierung einer internationalen Gebrauchtwagen-Drehscheibe (TurnTable) mit eigener Corporate Identity, sowie Gebrauchtwagen-Standards und Handelsmarketing-Maßnahmen Schaffung eigener "Retail"-Stützpunkte (TradePort) VGSG: Volkswagen Gebrauchtfahrzeughandels und Service GmbH 86

87 Geschäftfeld VGSG - Vermarktungsschritte 1. Vermarktungsschritt 2. Vermarktungsschritt Hersteller Grosskunde VGSG VW Vertragshändler Endkunde Buy Back TradePort Neuwagen Nutzfahrzeuge Flottenrückläufe Leasingrückläufe TurnTable Verkauf 87

88 36 TradePort-Standorte in Deutschland (Stand 10/06) TradePort Standorte Deutschland per 10/ TP Hamburg-Nord 2 TP Hamburg-Süd 3 TP AH Isernhagen 4 TP Berlin / Wildau (VGSG) 5 TP Kassel 6 TP Duderstadt 7 TP Hanau (VGSG) 8 TP Mannheim 9 TP Fürth 10 TP Braunschweig 11 TP Wolfsburg 12 TP Würzburg 13 TP Freising 14 TP München-Süd 15 TP München-Nord 16 TP Wernigerode 17 TP Leipzig 18 TP Bochum (VGSG) TP Kiel TP Potsdam TP Lübeck 20 TP Ulm 21 TP Hamm 22 TP Bremen 24 TP Bad Oeynhausen (VGSG) 26 TP Chemnitz 27 TP Essen 28 TP Düsseldorf 29 TP Rostock 30 TP Koblenz 31 TP Oldenburg 32 TP Leverkusen 33 TP Freiburg 34 TP Augsburg 35 TP Nürnberg 36 TP Magdeburg

89 Geschäftsfeld VGSG - Absatzentwicklung Anzahl Fahrzeuge x x 1,6 x 2, VS

90 Gliederung 1. Die Nutzfahrzeughersteller und die Anforderungen des Marktes 2. Produktprogramm und Variantenvielfalt 3. Prozesse zur Erfüllung der Marktanforderungen 3.1 Virtuelle Methoden der Produktentstehung 3.2 DFA Design for Assembly 3.3 Prototypenbau die Pilothalle 3.4 Product Chain Management 3.5 Produktions- und Logistikprozesse 3.6 Vertriebsprozesse Business Unit Spezialfahrzeuge Neue Vertriebswege 4. Erfolgsfaktoren zur Erfüllung der Marktanforderungen 4.1 Careport Services und Dienstleistungen der Nutzfahrzeugindustrie 4.2 VW Gebrauchtfahrzeughandel 4.3 Neue Produkte bei VWN 5. Ausblick 90

91 Aufbau eines Serienfahrzeugs Caddy Ecofuel Fahrzeug: Caddy Motor: EA113, 2.0l 80 kw 160 Nm (CNG spez.) Getriebe MQ250 Gasvolumen: ca. 153 l unterflur Benzinnottank ca. 12 l Reichweite: ca. 400 km CNG, ca. 100 km Benzin Mehrgewicht leer ca. 100 kg (Gasflaschen aus Stahl) 4x4 nicht möglich kein Reserverad 91

92 Constellation Titan Tractor Maße: Achsabstand: mm Länge: mm Breite: mm Höhe: mm Motor: Cummins ISC 8,3l, 232 kw, 6 Zylinder in Reihe, 1288 Nm, Common Rail Getriebe: ZF 16S 1650, 16 Gänge Reifen: 295/80 R22.5 Leergewicht: kg Zul. Gesamtzuggew kg 92

93 Der Crafter Motor: Common Rail TDI kW, 5 Zylinder in Reihe, Nm Getriebe: 6 Gänge SG / 6 Gänge Shiftmatic Reifen: /65R16 Leergewicht: kg Zul. Gesamtgew kg / kg Maße: Achsabstand: mm Länge: mm mm Breite: mm Höhe: mm 93

94 Multivan Beach 94

95 Multivan Startline 95

96 Gliederung 1. Die Nutzfahrzeughersteller und die Anforderungen des Marktes 2. Produktprogramm und Variantenvielfalt 3. Prozesse zur Erfüllung der Marktanforderungen 3.1 Virtuelle Methoden der Produktentstehung 3.2 DFA Design for Assembly 3.3 Prototypenbau die Pilothalle 3.4 Product Chain Management 3.5 Produktions- und Logistikprozesse 3.6 Vertriebsprozesse Business Unit Spezialfahrzeuge Neue Vertriebswege 4. Erfolgsfaktoren zur Erfüllung der Marktanforderungen 4.1 Careport Services und Dienstleistungen der Nutzfahrzeugindustrie 4.2 VW Gebrauchtfahrzeughandel 4.3 Neue Produkte bei VWN 5. Ausblick 96

97 Säulen zur Zukunftssicherung bei VWN Produktstrategie Kostenmanagement Steigerung der Produktivität Strategie der Internationalisierung 97

98 Produktpalette 98

99 Entwicklung der Produktivität Std/ Fzg -15% -10% letzte Woche Jan Mar Mai Jul Sep Nov Jan Mar Mai Jul Sep Nov Jan Mar Mai Jul Sep Nov

100 Internationalization Dual-Strategy Prime Markets Robust Pick Up Emerging Markets Robust Pick Up 100

101 Wachstum VWN and Target Auslieferungen an Kunden * Target 101 (* August 2006)

102 Dr. Bernd Wiedemann Vielen Dank für Ihre Aufmerksamkeit! 102

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