Nachhaltigkeit im Tourismus Status quo und Ausblick

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1 Status quo und Ausblick Vortrag im Rahmen des Netzwerks Touristik 2012 natürlich reisen am 05. November 2012, IHK Berlin Infoveranstaltung für Reisebüros und -veranstalter Prof. Dr. Hartmut Rein, BTE Tourismus- und Regionalberatung und Hochschule für nachhaltige Entwicklung Eberswalde (HNEE) Quelle: The International Ecotourism Society TOURISMUS UND REGIONALBERATUNG Berlin Hannover Eisenach

2 Gliederung des Vortrags Nachhaltigkeit und Tourismus Erwartungen der Reisenden, Einheimischen und Mitarbeiter Auswirkungen des Tourismus Definition Nachhaltigkeit - ein neues Thema? Ein kleiner Entwicklungsüberblick Wie erkenne ich Reiseregionen, die sich um einen nachhaltigen Tourismus bemühen? Ausblick aktuelle Ansätze Fazit Global Sustainable Tourism Criteria (GSTC) TourCert (CSR für Reiseveranstalter und Reisebüros) 2

3 1. Nachhaltigkeit und Tourismus 3

4 Erwartungen die Reisenden Reisende: gutes Preis-Leistungsverhältnis Rücksicht auf individuelle Bedürfnisse Ehrlichkeit Authentizität Motiv: weg von, statt hin zu Quelle: office.com!? Quelle: Beyer

5 Erwartungen die Einheimischen Einheimische: Finanzieller Benefit Verbesserung der Lebensqualität!? Respekt vor der eigenen Kultur Ruhe vor Touristen Quelle: Beyer 2011 Fotos: Oliver Brunner, Claus Brünnagel, Daniel Stricker pixelio.com

6 Erwartungen die Mitarbeiter Mitarbeiter: Einkommen Persönliche Entwicklung Arbeitsklima Respekt!? Quelle: office.com Quelle: Beyer

7 Realität Arbeitsklimaindex Tourismus

8 Umweltauswirkungen d. (Deutschland-) Tourismus Auslöser Wirkungen Artenrückgang: Freizeit und Tourismus an 3. Stellen der Verursacher Quelle: UBA

9 Negative Auswirkungen auf Biodiversität Foto: Tim Carter - Flickr Foto: aj82 - Flickr Foto: Oliver Brunner - pixelio 9

10 Negative Auswirkungen auf Biodiversität Die Existenz von Großschutzgebieten wird in der politischen Auseinandersetzung zunehmend mit ihrem Tourismuspotenzial begründet! Foto: Ulla Trampert- pixelio 10

11 Tourismus, Wasserverbrauch und Klimawandel Quelle: IPCC im Schatten (!?) Foto: Sascha Böhnke - pixelio Foto: baxel - pixelio 11

12 Treibhausgasemissionen: Anteile der Subsysteme Quelle: UNWTO/UNEP/WMO

13 Klimawirkungen des Tourismus bis zu 9% des gesamten anthropogenen Treibhauseffektes! aber nur 2,8% des globalen BIP und 3,4% der globalen Arbeitsplätze! Quelle: UNWTO 2008, Öko-Institut 2002, WIR, VCD, WTTC 2011, Photo credit: IIED 13

14 Wessen Verantwortung? 14

15 Wachstum des Welttourismus International Tourist Arrivals by Region (million)?? Quelle: UNWTO

16 Globale Herausforderungen an den Tourismus Ökonomisch 1. Sich verändernde, weniger kalkulierbare Nachfragestrukturen 2. Finanz- und Wirtschaftskrise beeinträchtigt Quellmärkte 3. Zunehmende politische, soziale Instabilität in einigen Zielgebieten Sozial 4. Arbeitsbedingungen, Einkommensgerechtigkeit, Mitbestimmung im Tourismus Ökologisch 5. Klimawandel beeinträchtigt Tourismus langfristig 6. Tourismus leistet signifikanten Beitrag zum Klimawandel: Fernreisen gehören zu den problematischsten Bereichen des privaten Konsums 7. Biodiversität trotz Ökotourismus rückläufig 8. Verknappung der Ressource Wasser in vielen Zielgebieten Quelle: Strasdas

17 2. Definition Nachhaltigkeit 17

18 Definition Nachhaltigkeit altdeutsch: Nachhalt = Vorrat für Notzeiten (Reidl 2010, zit. in Spindler 2011) Ursprung Forstwirtschaft 1713: starke Entwaldung und Verknappung des Rohstoffes Holz in Deutschland heute: Entwaldung der Tropen, Verknappung des Rohstoffes Erdöl, Erderwärmung, Bevölkerungswachstum mit zunehmendem Ressourcenverbrauch Quelle: Strasdas

19 Definition Nachhaltigkeit Nachhaltigkeit ist die Konzeption einer dauerhaften zukunftsfähigen Entwicklung der ökonomischen, ökologischen und sozialen Dimension menschlicher Existenz. Diese drei Säulen der Nachhaltigkeit stehen miteinander in Wechselwirkung und bedürfen langfristig einer ausgewogenen Koordination. Enquete-Kommission Schutz des Menschen und der Umwelt des Deutschen Bundestags

20 Tourismus und Nachhaltigkeit Balance der Dimensionen Quelle: HNE

21 Das magische Pentagon des nachhaltigen Tourismus Gestaltungsrecht künftiger Generationen Wirtschaftlicher Erfolg Subjektives Wohlbefinden Optimale Bedürfnisbefriedigung der Gäste Intakte Natur/ Ressourcenschutz Intakte Kultur Quelle: Müller

22 Nachhaltigkeit in der gesamten touristische Servicekette Vorbereiten, informieren & buchen Erinnern & mit Freunden teilen Ausflug & Shopping Anreise & Orientierung Unterhaltung & Kultur Unterkunft & Übernachtung Service & Assistenz Freizeit & Sport Essen & Trinken Quelle: ADAC 2003

23 2 strategische Ansatzpunkte für einen nachhaltigen Tourismus 1. Entwicklung von Alternativen zum (unnachhaltigen) Massentourismus Best-Practice Status wird leichter erreicht Insellösung ohne Breitenwirkung 2. Transformation des Massentourismus in Richtung Nachhaltigkeit Nachhaltiger Tourismus ist eine soziale Errungenschaft mit Breitenwirkung Ein Problem der Genügsamkeit (unnötiger Luxus) Quelle: Strasdas

24 3 Ansatzpunkte für einen nachhaltigen Tourismus 1. Staatliche Reglementierungen Schaffung von Rahmenbedingungen, Raum-/ Flächennutzungsplanung, Gebietsmanagement 2. Selbstverpflichtungen der Tourismusunternehmen Corporate Social Responsibility (CSR), Umweltmanagement, Qualitätsmanagement 3. Nachhaltige Reiseentscheidungen durch informierte Touristen Information / Aufklärung der Touristen bei der Reiseinformation, bei der Reiseberatung und Vor-Ort Quelle: Strasdas

25 3. Nachhaltiger Tourismus ein neues Thema? Ein kleiner Entwicklungsüberblick 25

26 Stationen der Tourismus-Umwelt-Diskussion in Deutschland Sanftes Reisen (Robert Jungk 1980) Sanfter Tourismus (z.b. CIPRA 1984) Umweltverträglicher und sozialverantwortlicher Tourismus (z.b. AG Tourismus und Einsicht 1986) Sanfter Tourismus Pilotmodelle mit Vorbildfunktion (Nischenkonzepte/ Einstiegskonzepte) Umweltgütesiegel z.b Grüner Koffer (DNR, ÖTE), Blaue Flagge Traditioneller Tourismus Reaktionen auf konkrete Umweltprobleme und sich damit veränderndes Nachfrageverhalten der Touristen Freizeitsport Reaktionen auf den sich verschärfenden Konflikt Sport-Umwelt-Naturschutz z.b. Initiative Sport mit Einsicht Reisegebiete / Fremdenverkehrsverbände z.b. Natur und Urlaub in S-H Hotel- und Gaststättengewerbe z.b. Umweltwettbewerbe von DEHOGA Reiseveranstalter Reisevermittler z.b. Umweltpreis des DRV Nachhaltiger Tourismus Viabono Reisen natürlich genießen EMAS Eco-Management, ISO Europäische Charta für einen nachhaltigen Tourismus in Schutzgebieten, Modellprojekte Quelle: Rein 2001

27 Nachhaltiger Tourismus von RIO 1992 bis Rio : UNCED-Konferenz über Umwelt und Entwicklung (UNCED = UN Conference on Environment and Development) in Rio de Janeiro/Brasilien, Weltgipfel Rio Konventionen: Tourismus wurde nicht erwähnt 1995: Weltkonferenz für nachhaltigen Tourismus (World Conference on Sustainable Tourism), Lanzarote/Spanien Lanzarote Charta für nachhaltige Entwicklung ( Lanzarote Charter for Sustainable Tourism ) (UNESCO, UNEP, UNWTO, EU.) 27

28 Nachhaltiger Tourismus von RIO 1992 bis Rio /99: Agenda 21 for the Travel & Tourism Industry Globaler Ethik-Kodex für den Tourismus ( Global Codes of Ethics for Tourism ) (WTO, WTTC) 1997: Internationale Umweltkonferenz Biologische Vielfalt und Tourismus, Berlin Berliner Erklärung Biologische Vielfalt und nachhaltiger Tourismus ( Berlin Declaration on Biological Diversity and Sustainable Tourism ) (Teilnahme von 18 internationalen Umweltministern) 2001: Experten-Workshop in Santo Domingo/Dominikanische Republik Internationale Guidelines für einen nachhaltigen Tourismus in sensiblen Gebieten ( Santo Domingo International Guideline for Sustainable Tourism in relation to Biodiversity ) (CBD/CSD) 28

29 Nachhaltiger Tourismus von RIO 1992 bis Rio : UN/UNWTO Millenniumserklärung, New York City/USA 8 Millenniums-Entwicklungsziele (MDGs), Nachhaltiger Tourismus und Armutsbekämpfung (Sustainable Tourism for Eliminating Poverty (ST- EP)) : Internationales Jahr des Ökotourismus Québec Declaration on Ecotourism (Fokus: Umweltschutz und lokale Gemeinschaften) 29

30 Nachhaltiger Tourismus von RIO 1992 bis Rio : Weltgipfel für nachhaltige Entwicklung (World Summit on Sustainable Development), Johannesburg/Südafrika - Nachhaltiger Tourismus wurde explizit erwähnt Rio+20: UN-Konferenz über nachhaltige Entwicklung, Juni 2012 (United Nation Conference on Sustainable Development), Weltgipfel, Rio de Janeiro/Brasilien 30

31 Reiseregionen auf dem Weg zu einem nachhaltigen Tourismus Wie erkenne ich Reiseregionen, die sich um einen nachhaltigen Tourismus bemühen?

32 EDEN-Award Projekt zur Förderung von Modellen eines nachhaltigen Tourismus in der gesamten Europäischen Union. Das Projekt basiert auf nationalen Wettbewerben, die alljährlich stattfinden und eine Auswahl von herausragenden Tourismuszielen für jedes teilnehmende Land treffen. Der EDEN Wettbewerb rankt sich um ein jährliches Thema, das als Leitmotiv dient und von der Europäischen Kommission gemeinsam mit den zuständigen nationalen Tourismusbehörden ausgewählt wird. Prämiert werden aufstrebende, nachhaltige Reiseziele, die bislang wenig Bekanntheit erlangt haben (Hidden treasures). 32

33 EDEN-Award 2010 in Deutschland 2010 Teilnahme Deutschlands am EDEN-Award Gesucht wurden wassertouristische Reiseregionen, die innovative Konzepte für Wassertourismusangebote fördern und eine ökologische, soziale und kulturelle Nachhaltigkeit beachten. Durchführung im Auftrag des Deutschen Tourismusverbandes e.v., mit finanzieller Unterstützung und im Auftrag des Bundesministeriums für Wirtschaft und Technologie und der Europäischen Kommission Die fünf Finalisten unter den insgesamt 25 Bewerbern waren die Insel Norderney, das Leipziger Neuseenland, die Elbtalaue Wendland, das Märkische Seenland Oder-Spree-Dahme und die Vorpommersche Flusslandschaft. 33

34 EDEN Sieger: Vorpommersche Flusslandschaft Sieger des EDEN-Awards 2010 Vorpommersche Flusslandschaft (Peene) mit der Kanureise Auf dem Amazonas des Nordens Weitverzweigte Fluss-System zwischen Mecklenburgischer Seenplatte und Ostseeküsse Gäste erleben auf der 8 tägigen Kanureise eine naturnahes Flusstal mit idyllischen Rastplätzen am Wasser. 34

35 Europäischen Charta für einen nachhaltigen Tourismus in Schutzgebieten Ziele: Fortschritte auf dem Weg zum nachhaltigen Tourismus initiieren (Prozess!) Schutz und Entwicklung des natürlichen und kulturellen Erbes Erhalt und Verbesserung der Lebensqualität der einheimischen Bevölkerung Entwicklung marktgerechter touristischer Angebote Hohe Gästezufriedenheit Wirtschaftlicher Erfolg

36 Anforderungen der Europäischen Charta Zustimmung zu den in der Charta formulierten 12 Prinzipien nachhaltiger Tourismusentwicklung Erarbeitung eines Tourismuskonzeptes Bestandsaufnahme Leitbild, Entwicklungsstrategie Aktions- und Maßnahmenplan Erarbeitung eines Fünf-Jahres-Plans Natur + Landschaft Marketing Verkehr Sport + Freizeit Kultur Forum Gastgewerbe Information + Bildung Handel + Gewerbe

37 Bundeswettbewerb Nachhaltige Tourismusregionen 2012/2013 Wir suchen nachhaltige Tourismusregionen! Ziel Nachhaltige Tourismusentwicklung vor allem im ländlichen Raum voranzubringen. Engagement der Tourismusverantwortlichen und Unternehmen zu stärken. Initiativen auszuzeichnen und einer breiten Öffentlichkeit bekannter zu machen. 50 Bewertungskriterien, z.b. Beitrag des Tourismus zum Umwelt-, einschl. Klima- und Biodiversitätsschutz. Kooperationen mit Umwelt- und Naturschutzakteuren ggf. Schutzgebietsverwaltungen. Foto: Tyler Olsen - istockphoto 37

38 Online und Offline Informationen zum Wettbewerb 38

39 Gütesiegel Gütesiegel-Dschungel Wie viele dieser europäischen Nachhaltigkeitssiegel kennen Sie?

40 5. Ausblick 40

41 Globale Standards die Global Sustainable Tourism Criteria (GSTC) The GLOBAL SUSTAINABLE TOURISM CRITERA (GSTC) are the minimum requirements that any tourism business should aspire to reach in order to protect and sustain the world s natural and cultural resources while ensuring that tourism meets its potential as a tool for poverty alleviation. 41

42 Global Sustainable Tourism Criteria (GSTC) GSTC Partnership: > 40 internationale Organisationen (u.a. UNWTO, UNEP, Rainforest Alliance) Ziel: Definition globaler Minimum-Kriterien für Zertifizierungssysteme für Nachhaltigen Tourismus Inhalte: Effektives nachhaltiges Management (Unternehmen) Maximierung der soziale und wirtschaftliche Vorteile für die örtlichen Gemeinschaften Reduzierung der negativen Auswirkungen auf das kulturelle Erbe der Destination Reduzierung der negativen Auswirkungen auf das ökologische Erbe der Destination 42

43 Die Global Reporting Initiative (GRI) Global Reporting Initiative (GRI) entwickelt in einem partizipativen Verfahren Richtlinien für die Erstellung von Nachhaltigkeitsberichten von Großunternehmen, kleineren und mittleren Unternehmen (KMU), Regierungen sowie Nicht- Regierungsorganisationen (NGOs) GRI wurde im Jahr 1997 von Ceres (Coalition of Environmentally Responsible Economies, heute: Investors and Environmentalists for Sustainable Prosperity) in Partnerschaft mit dem UNEP (Umweltprogramm der Vereinten Nationen) gegründet. Die GRI arbeitet weltweit unter aktiver Beteiligung von Firmen, Menschenrechts-, Umwelt-, Arbeits- und staatlichen Organisationen und weiteren Anspruchsgruppen. Seit September 2002 befindet sich das GRI-Sekretariat in Amsterdam Quelle: Wikipedia

44 ISO Grundlage für TourCert Grundlage: ISO Leitfaden zur gesellschaftlichen Verantwortung (= CSR) Die Norm definiert gesellschaftliche Verantwortung als die Verantwortung einer Organisation für die Auswirkungen ihrer Entscheidungen und Aktivitäten auf die Gesellschaft und die Umwelt durch transparentes und ethisches Verhalten, das zur nachhaltigen Entwicklung, Gesundheit und Gemeinwohl eingeschlossen beiträgt, die Erwartungen der Anspruchsgruppen berücksichtigt, anwendbares Recht einhält und im Einklang mit internationalen Verhaltensstandards steht, in der gesamten Organisation integriert ist und in ihren Beziehungen gelebt wird. Bundesministerium für Arbeit und Soziales

45 Kundennachfrage nach CSR Source: Adlwarth, ITB 2010

46 Kundennachfrage nach CSR Source: Adlwarth, ITB 2010

47 Wer ist TourCert? TourCert: gemeinnützige Gesellschaft für Zertifizierung im Tourismus Vergabe des CSR-Siegels "CSR TOURISM certified" an Tourismusunternehmen Mitglied bei GSTC (Global Sustainable Tourism Council) Wer sind die TourCert Gesellschafter? KATE - Kontaktstelle für Umwelt & Entwicklung eed Tourism Watch, Bonn Naturfreunde International, Wien Hochschule für nachhaltige Entwicklung, Eberswalde (HNEE) Quelle: TourCert

48 CSR Definition TourCert Der Beitrag von Unternehmen zu einer nachhaltigen Entwicklung, indem sie über die gesetzlichen Vorgaben hinaus soziale und ökologische Verantwortung in ihrem Kerngeschäft übernehmen. Quelle: TourCert

49 Warum CSR-Zertifizierungen für Reiseveranstalter? Einige größere touristische Unternehmen haben ihre eigenen CSR-Managementsysteme ohne externe Prüfungen entwickelt Die Schwerpunkte der meisten bestehenden Nachhaltigkeitssiegel im Tourismus liegen im Umweltmanagement und bei Hotels Jedoch Reiseveranstalter (outbound) stehen im Zentrum der touristischen Wertschöpfungskette, sie verknüpfen Quellmärkte mit Destinationen und dem Transportbereich Eines der wenigen Zertifizierungssyteme für weltweit agierende Reiseveranstalter (outbound)! weitere: Travelife und Green Globe 21 Quelle: Strasdas

50 CSR-Leitlinien im Tourismus 1. Umweltschonend reisen 2. Unterkünfte sorgfältig auswählen 3. Reiseziele abwägen 4. Lokale Gemeinschaften beteiligen 5. Angemessene Preise zahlen 6. Arbeitsstandards einhalten 7. Partnerschaftlich wirtschaften 8. Transparenz schaffen Quelle: TourCert 2012 / Fotos: Strasdas 50

51 Was wird von TourCert abgedeckt? Soziale, kulturelle, ökologische und wirtschaftliche Qualitätskriterien Angebotene Produkte, inkl. Transport und Zielwahl Gesamte Wertschöpfungskette (Inbound-Agenturen, Hotels, Reiseleiter) Unternehmensführung (inkl. Mitarbeiterzufriedenheit) Kundenkommunikation und Kundenzufriedenheit Wirtschaftliche Kennzahlen CSR-Managementsystem (systematische Berichterstattung/Überwachung, Verbesserungsprogramm, Ernennung einer/s CSR-Beauftragten) Quelle: Tourcert

52 Acht Schritte zur Zertifizierung 8. Externe prüfen 1. Entscheiden & planen 2. Start Workshop 7. CSR Bericht schreiben 3. Daten erheben 6. Verbesserungsprogramm erstellen 5. Strategien entwickeln 4. Daten auswerten Quelle: TourCert

53 10 Kernindikatoren Indikatoren 1 CO²-Emissionen pro Gast/Tag 2 Unternehmensökologie: CO²-Emissionen im Unternehmen pro MA 3 Anteil des Reisepreises, der ins Reiseland fließt 4 Qualität der Kundeninformation 5 Zufriedenheitsindex Kunden (mit Rücklaufquote) 6 Unternehmenskultur: Zufriedenheitsindex der Mitarbeitenden 7 Unternehmenserfolg: Cashflow im Verhältnis zum Gesamtumsatz 8 Nachhaltigkeitsindex Partneragenturen 9 Nachhaltigkeitsindex Unterkünfte 10 Nachhaltigkeitsindex Reiseleitung Quelle: TourCert

54 Instrumente für die Datenanalyse Indikatorenkatalog (219 Indikatoren) 4 Nachhaltigkeitschecks für die Dienstleistungskette o Check der angebotenen Reisen o Unterkunfts-Check o Partneragenturen-Check o Reiseleiter-Check CO 2 Kalkulator (An-/Abreise, Destinationen, Unterkünfte) Mitarbeiterbefragung CSR Kundencheck o Kundeninformation o Kundenzufriedenheit Grundlage: Internationale Standards wie EMAS, ISO, GRI Kompatibel mit Referenzrahmen ISO und GSTC g

55 TourCert zertifizierte Unternehmen TourCert führt das Register der zertifizierten Unternehmen. Aktuell (Stand Oktober 2012) sind: 60 Reiseveranstalter und 8 Reisebüros mit dem Siegel für Unternehmensverantwortung und Nachhaltigkeit im Tourismus ausgezeichnet (neben vielen kleineren u.a. auch Hauser Expeditionen, KUONI Schweiz, Gebecco,... Quelle: Strasdas

56 TourCert - Aktueller Stand geprüfte Reiseführer Fotos: Strasdas 2012

57 Bewertungsreport Report chapters % 1. Company portrait Sustainability principles/implementation Customer responsibility Internal environmental management Responsibility for staff Responsibility for society Product responsibility: 7.1. Product responsibility Suppliers Partner agencies Accommodation Travel guides Transportation Improvement programme 85 MEAN Quelle: Giraldo

58 Grafische Zusammenfassung Durchschnittspunkte Punkte Reiseveranstalter CO2 Emissionen pro Gast/Tag Nachhaltigkeitsindex Reiseleitung 9,5 7 Anteil der Ausgaben für lokale Wertschöpfung am Gesamtumsatz 8 Nachhaltigkeitsindex Unterkünfte 9 6, CO2 Emissionen in der Geschäftsstelle pro MA Nachhaltigkeitsindex Partneragenturen 7,6 6,8 5 8 Papiergramm pro Reisenden ,9 Zufriedenheitsindex Mitarbeiterinnen 6,7 7 7 Qualität der Kundeninformation Rücklaufquote Kundenzufriedenheit 8 Zufriedenheitsindex Kunden Quelle: Giraldo

59 Grundanforderungen für die Zertifizierung CSR Managementelemente - CSR Leitbild (öffentlich) - Benannte & ausgebildete CSR Beauftragte/r/Team - Verbesserungsprogramm (jährlich zu aktualisieren) Nachhaltigkeitsbericht (nach CSR Berichtsstandard = GRI Anforderungen) Leistungsbewertung (10 Kernindikatoren) Erfüllung von Mindeststandards - Mindestleistungs-Standards (z.b. Ökostrom, Kompensation von Geschäftsreisen, Nachhaltigkeit in Lieferantenverträgen,... Quelle: Strasdas

60 Grundanforderungen Quelle: Strasdas 2012

61 Fazit: Warum CSR?. damit alle Beteiligten vom Tourismus leben. und damit Kunden/Innen wissen, was die kaufen!! Messbar & nachprüfbar Transparent & glaubwürdig Quelle: Giraldo

62 Fazit: Warum sich für nachhaltigen Tourismus einsetzen? 1. aus Überzeugung! 2. für einen langfristigen Schutz der natürlichen Ressourcen des Tourismus (intakte Natur, Landschaft, Gewässer) 3. zum Erhalt funktionierender Gemeinschaften als Grundlage für sicherer, gastfreundschaftliche Tourismusregionen 4. weil Ressourceneinsparung und erneuerbare Energien langfristig Geld sparen und Abhängigkeiten reduzieren 5. Innovationen freiwillig umsetzten, ehe man staatlicherseits oder vom Markt dazu gezwungen wird 6. Erhöhung der Mitarbeiter-Motivation und bindung 7. ggfls. Interessant werden für ethische Kapitalanleger 8. Positionierung in der Vermarktung Quelle: Strasdas

63 Vielen Dank! B T E Tourismus- und Regionalberatung Berlin, Hannover, Eisenach 63

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